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Königlich Preussisclien Ge< dogisclien Landesanstalt und Bergakademie

Berlin

für das Jalu*

1902.

Band XXIII.

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Berlin.

Ini Vertrieb bei der Königl. Geologischen Bundesanstalt und Bergakademie Berlin N. 4, lnvalidenstrasso 44.

Inhalt.

Seite

Die Bedeutung der Nährstoffanalyse in agronomischer und geognosliseher

Hinsicht. Von Herrn R. Gans in Berlin . 1

Geologische Mittheilungen über die Gegend von Gilgenburg und Gc’crs-

walde in Ostpreußen. Von Hern R Mn \makj. in Berlin 70

lieber die Kulklager im Diluvium bei Zlottowo in Westpreul’en. \on den lloiren A. Jkntzscii un i R. Mini.o.i, in Berlio. (Mit 9 Abbildungen

im Text) 78

Ueber das Vorkommen von Gletsehertöpfen auf dem Sandstein bei Gom- mern unweit Magdeburg. Von Herrn Ftit.ix W.minsciiakkk in Berlin.

(Hierzu Tafel 1 und 2) 93

Ein neuer Fundpunkt des Pen tarn erus rhenanns F. Rocmer Conchidium

hassiacunt Frunkj. Briefliche Mittbeilung von Herrn U. Lot/, in Berlin 101 Beitrage zur Geologie von Schautung. 1. Obereambrische Trilobiten von

Yen-tsy-yai. Von Herrn 11. Mosku in Berlin. (Hierzu Tafel 3 9) 103

Geologisches vom Kaiser -Wilhelm- Canal. Von Herrn 0. Zi isr in Berlin.

(Hierzu Tafel 10 13) 153

Die Magnoteisencrzlager von Schmicdebcrg im Riesen geh irge. Von Herrn

Gkouu Bkku in Dresden. (Hierzu eine Karte. Taf. 14' 201

lieber Glotscliertüpfe im Bitterfolder Kohlenrevi« r. Von Herrn 0. Rikoki.

in Bittcrfeld 2G8

Trunsgressionen im oberen Jura am östlichen Deister. Von Herrn

Wii.ubi.m Wi'Nstfotm in Berlin 272

Ueber jungglaciale Feinsande des Fläming. Von Herrn 0. v. Linstow in

Berlin. (Hierzu Tafel 15) 278

Ueber präeretaueisohe Schichten Verschiebungen im älteren Mesozoicum des Egge- Gebirges. Von Herrn Hans Sr » i.i.k in Berlin. (Hierzu Tafel lli

und 17 und 5 Textliguren) 29(5

Die hydrologischen Verhältnisse am Nordostabhang des Hainich im nord- westlichen Thüringen. Von Herrn Emen Kaiser in Berlin. (Hierzu

Tafel 18) 323

Die Tiefbohrungen am Potsberg in der Rhein-Pfalz. Von Herrn A. Lkppi a

in Berlin 341

Bemerkungen über die Echtheit eines in Pommern gefundenen Triasge- schiebes. Briefliche Mitteilung von Herrn 0. v. Linstow in Berlin . 358

Inhalt.

•Seite

Ueber ältere Fluüschotter bei Bad Oeynhausen und Alfeld und eine über ihnen abgelagerte Yegetationsschicbt. Von den Herren G. Müi.t,eu

in Berlin und C. Wkbkh in Bremen 360

Der Flötzborg bei Zabrze. Ein Beitrag zur Stratigraphie und Tektonik des obersohlosisehen Steinkohlenbeckens, mit einer geologischen Karte, Profilen, Skizzen und Bohrtabellen. Von Herrn Fuucdrich Tornau

in Berlin. (Hierzu Tafel 19 23) 36S

lieber einige neue Spatangiden aus dem norddeutschen Miocän. Von

Herrn C. Gaoei, in Berlin. (Hierzu Tafel 24 und 25) 525

Fossil führende Diluvialschichten bei Mittenwalde Mark). Briefliche Mit- theilung der Herren Tu. Schmjkuku und F. Soksderop in Berlin . . 544

Amtlicher Theil.

Bericht über die wissenschaftlichen Ergebnisse der geologischen Auf-

nahmen in den Jahren 1901 und 1902 551 TIS

Die geschichtliche Entwickelung der Lehre von der Entstehung der

Grund wasser. Festrede i

Bf rieht über die Thätigkeit der Königlichen Geologischen Landesan- stalt im Jahre 1902 xxt

Arbeitsplan der Königlichen Geologischen Landesanstalt für das Jahr

1903 xxxvi

Personal-Verhältnisse bei der König). PreuU. Geologischen Landesan- stalt und Bergakademie am 31. December 1902 xi.viii

Bestimmungen über die Benutzung der Bibliothek der Königl. Geolog.

Landesanstalt und Bergakademie zu Berlin . i.xiii

Sach -Register i.xix

Orts- Register nxxxvit

Druckfehler und Berichtigungen xciv

Jahrbuch

der

Königlich Preussischen Geologischen Landesanstalt und Bergakademie

zu

Berlin

für das Jahr

1902.

Band XXIII.

Heft 1.

Berlin.

Im Vertrieb bei der Königi. Geologischen Landesanstalt and Bergakademie Berlin N. 4, Invalidenstrasse 44.

1903.

Inhalt

Seite

R. Gans : Die Bedeutung der N ährst offänaly so in agronomischer und

geognostischor Hinsicht 1—69

R. Michael: Geologische Mittheihmgen über die Gegend von Gilgen- burg und Geierswalde in Ostpreussen 70—77

A. Jentzsch und R. Michael: TJeber die Kalklager im Diluvium bei

Zlottowo in Westprensseu. Mit 9 Abbildungen im Text . 78— 9*2

Felix Wahnschaffe: Geber das Vorkommen von Gletschertöpfen auf de m Sandstein bei Gommern unweit Magdeburg. (Hierzu

Tafel 1 und 2.) . . 93-100

H. Lotz: Ein neuer Fundpunkt des Pentamerus rhenanus F. Roemer

(Conchidium hassiacum Frank). Briefliche Mittheilung . . 101 -- 102

H. Monke: Beiträge zur Geologie von Schantung I. Obercambrische

Trilobiten von Yentsy-yai. (Hierzu Taf. 3— 9.) .... 1 03 1 ö 1

V

FEB1. 7.906

LIBRARY

Die Bedeutung der Nährst oftanalyse in agronomischer und geognostiseher Hinsicht1).

Von Herrn R. Gans in Berlin.

Das Laboratorium für Bodenkunde der Königl. Preuss. Geol. Ivandesanstalt hat den Zweck, die Untersuchung der Bodenproben sowohl in agronomischer als auch in geognostiseher Hinsicht auszuführen.

Die Untersuchung des Bodens auf seinen agronomischen Werth hat manche Wandlungen erfahren, ehe sie ihren heutigen Stand erreichte. Zuerst suchte mau durch Bauschaualysen des (iesammtbodens die Menge der Nährstoffe zu bestimmen. Da die hierbei gewonnenen Resultate häufig mit den praktischen Düuguugsversucheu nicht übereinstimmten, so ging man zur Bauschanalyse der thonhaltigen Theile (0 0,05 Millimeter Korn- grösse) und weiter zum Auskochen des Feinbodens (0 2 Milli- meter Korngrösse) mit mehr oder weniger concentrirter Salzsäure Ober, indem man dabei annahm, dass die Wurzeln der Pflanzen ebenfalls im stände wären, die von der Salzsäure gelösten Nähr- stoffe aufzuschliesseu und zu assimilireu. Je mehr man jedoch erkennen lernte, wie hauptsächlich nur die Nährstoffe, welche eutweder direkt in der Bodeuflüssigkeit gelöst sind oder doch wenigstens sich in äusserst leicht löslicher Form im Boden be- finden, güustig auf das Pflanzen wachsthum einwirken, um so mehr suchte man die Acidität der bei der Nührstoffbestimmuug an-

l) Mittheilungen aus dom Laboratorium für Bodenkunde der Königl. Prenss. Geol. Landesanstalt zu Berlin.

Jklirliurli 1^02.

1

2

R. Gans, Oie Bedeutung der Nährstoffanalyse

gewandten Säuren zu mildern. So verwandte Schlösing fils sehr verdünnte Salpetersäure (Viooon bis 2 10000)1 Okrlach früher 1 proceutige Oxalsäure und jetzt 2 proceutige ( 'itroncusäure, Dkhrratn und Meyer l proceutige Essigsäure zur Bestimmung der leichtlöslichsten Form der Phosphorsäure, während Hon- meister zu gleichem Zwecke verdünnte Ilumussäure vorschlägt. Die hierbei in Lösung gehende Phosphorsäure dürfte ausser der in der Bodenflüssigkeit gelösten noch die an alkalische Erden, Kalk und Magnesia, gebundene umfassen. Nicht zur Bestimmung gelangt hei dieser Lösung mit schwachen Säuren die erst in heisser Salzsäure lösliche, an Eisenoxyd und Thouerde gebundene Phosphorsäure, sowie die des Apatits und diejenige Phosphor- säure, welche sich erst beim Erwärmen mit Wasser oder Säure aus den phosphorhaltigen- nuelei'nartigen *) Verbindungen des Humus bildet.

Eine ähnliche Trennung können wir auch bei den ver- schiedenen Kalkverbindungen des Bodens bewirken. Die Haupt- menge des leicht löslichen Kalkes wird, abgesehen vom humus- saureu, schwefelsauren und phosphorsauren Kalk, als kohlensaurer und zeolithischer Kalk im Boden vorhanden sein, während der schwerer lösliche Kalk wahrscheinlich unverwitterten kalkhaltigen Silikaten angehören wird.

Das Kali des Bodens lässt sich ebenfalls in im Boden wasser gelöstes, leicht lösliches zeolithisches und schwer lösliches, un- verwitterten Silikaten angehörendes Kali zerlegen.

Wenn mau nun auch gezwungen ist, zuzugeben, dass nur die leicht löslichen Nährstoffe den Pflanzen von Vortheil sind, so muss man doch dabei bedenken, dass dieselben im allgemeinen nur da in genügender Quantität vorhanden sein werden, wo sich auch die schwerer löslichen in grösserer Menge vorfinden, aus denen sie ja zum Theil durch Verwitterung entstehen und sich ergänzen. Voraussetzung ist natürlich, dass die physikalische Beschaffenheit des Bodens eine gleichmäßige , durch Luft und Wasser begünstigte Verwitterung zulässt, und dass alle Bestand-

00 o 1

') M. Sohmögkk, Ber. der Deutsch, ehern. Ges. 18!)3, S. 38<>.

in agronomischer und geognostischer Hinsicht.

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t, heile im Boden vorhanden sind, welche geeignet sind, die Ver- witterung noch bedeutend zu verstärken. Aus letzterem Grunde hat inan in erster Linie für einen genügenden Vorrath an Humus- lind Kalkverbindungen im Boden zu sorgen , welche z. B. ein Wiederuulöslich werden einmal gelöster Phosphorsäure verhindern oder doch zum wenigsten bedeutend verzögern und durch die bei der Vermoderung von Humus, bezw. humussaurem Kalk sich bildende Kohlensäure eine energischere Zersetzung der Silicate bewirken.

Unter diesen Voraussetzungen ist man also berechtigt, aus einem beim Auszuge mit kochender concentrirter Salzsäure er- haltenen, schwerer löslichen Nährstoffgehalt einen Rückschluss auf den leichter und boden-löslichen zu machen.

Dieser Grund und die Ansicht, dass es bei der agronomisch- geologischen Landesaufnahme nicht darauf ankommt, den augen- blicklich leicht löslichen, sondern den für eine längere Reihe von Jahren für die Pflanzen verfügbaren, wenn auch augenblicklich schwerer löslichen Vorrath des Bodens an Nährstoffen festzu- s teilen, waren massgebend dafür, dass die ältere Methode des Auskochens mit concentrirter Salzsäure für die Nährstoffbestimmung beibehalteu wurde.

Es ist wohl von Interesse, die Ansichten kennen zu lernen, welche einige der bedeutendsten Agricnlturchemiker auf Grund praktischer Versuche sich über die Bedeutung der Nährstoff- bestimmungen gebildet und welche Schlüsse sie aus den Resultaten derselben gezogen haben.

A. Emmehling1) sagt in seiner Festschrift: »Wir sind der Ansicht und hoffen darauf, dass unsere Arbeit eine vermehrte Nutzbarmachung der Bodenanalyse zwecks Steigerung der Feld- erträge zur Folge haben werde«.

Ebeudaselbst S. ‘238: Nicht selten glückte es, durch die Untersuchung eine bestimmte Ursache der Unfruchtbarkeit und Bodenmüdigkeit ausfindig zu machen«.

') Agricultur-chemisehe Untersuchungen, Versuche und Analysen, S. 212.

1

4

K. Gasts, Die Bedeutung der Nährstoffanalyse

G. ThomS 4) findet auf Grund zahlreicher Bodenunter- suchungen, dass man im Stande ist, mittels chemischer und mechanischer Bodenanalyse nach dem von ihm befolgten System Einblicke in die Fruchtbarkei tsverhältuisse der betreffenden Acker- böden zu erhalten und zu Werthen für dieselben zu gelangen, die mit denen der praktischen Bonitirung in befriedigendem Ein- klang stehen.

Ad. Mayer3) kommt zu dem Schluss, »dass zwar die Phosphorsäure ein sehr wichtiger, aber bei weitem nicht der einzige Factor der Fruchtbarkeit des Bodens ist«.

Tkuchot *) schliesst aus seinen Bodeuanalysen , »dass die Phosphorsäure das Hauptelement des Bodens der \uvergne ist, und die vulkanischen Böden verdanken grösste ntheils ihre Ueber- legeuheit einem beträchtlichen Gehalte an Phosphorsäure, welche überdies durch den gleichzeitig anwesenden Kalk viel leichter löslich wird«.

R. Weher4) kommt durch Untersuchung von Waldbodenarten im Gebiete des Buntsandsteins zu dem Schluss: Die Grösse des Phosphorsäuregehaltes steht im direkten Verhältnis zur Frucht- barkeit«.

R. Heinrich ö) sagt in einer Besprechung der Bodenanalyse: »Je mehr man sich mit der chemischen Analyse des Bodens be- schäftigt, desto mehr tritt dieselbe in der Düngungsfrage wieder in ihre Rechte, als treue Beratherin des Landwirthes. Durch grosse Reihen vergleichender Bodenanalysen nach gleichmässigem Verfahren (namentlich mit gleicher Säureconcentration zur Auf- lösung der Bodenbestandtheile und gleicher Zeitdauer der Ein- wirkung der Säure auf die Bodenbestandtheile) hat man fest- gestellt, dass ein ertragsfähiger Boden auch in der Regel reich ist an den wichtigsten Pflanzennährstoffen, während ertragslose

') Heft IX der Berichte der Versuchsstation Riga 1893 94-1806/97.

2) Biedermann’« Centralblatt Jahrgang 7 (1878), S. 15.

3) Agric. Jahresberichte XVrif XTX 1875/1876 und Bikdrrm. Centralblatt 1878, S. 405.

4) Agric. Jahresberichte XX (1877), S. 24.

5) Dünger und Düngen 1899, S. 81.

in agronomischer und geognostiseher Hinsicht. 5

Böden wenigstens an einzelnen dieser Bestandteile einen Mangel zeigen.

A. Pagnoül 1) schliesst einen Artikel: »Wieviel Phosphor- säure muss ein guter Boden enthalten?« mit den Worten: »Wo- durch bewiesen wird, dass die chemische Analyse eines Bodens ein durchaus zuverlässiges Urtheil in Bezug auf seine Fruchtbar- keit gestattet.«

Wir sehen also, dass die Xährstoffaualyse sich einer hohen Werthschätzung erfreut, um den agronomischen Werth eines Bodens zu erkennen. Eine der Aufgaben der vorliegenden Arbeit ist es nun, die Bedeutung der Nährstoffanalyse auch in geognosti- seher Hinsicht zu beleuchten und die Fragen zu erörtern, welche sie besser als eine Bauschaualyse beantwortet.

Das im Laboratorium für Bodenkunde im letzten Jahrzehnt untersuchte Bodenmaterial entstammt zum grössten Theile der norddeutschen Tiefebene und gehört in geologischer Beziehung dem Quartär an, insbesondere dem oberen und unteren Diluvium. Es lag die Vermuthung sehr nahe, dass sich hei eiuer systema- tischen Zusammenstellung der Nährstoffanalyseuresultate in Folge des gleichartigen Materials eine gewisse Gesetzmässigkeit in seinem Verhalten in physikalisch-chemischer Beziehung, in seiner che- mischen Zusammensetzung u. s. w. zeigen würde.

Es entstand nun die schwierige Frage, nach welchen Gesichts- punkten soll die Zusammenstellung erfolgen? Die gewöhnliche Classification der Bodenarten nach Grand-, Sand-, Lehm-, Thon-, Mergel-, Kalk- und Humusböden mit ihren vielen Uehergäugen erwies sich als unbrauchbar, da es selbst bei grösster Lebung durch oberflächliches Prüfen auf Grund seiner physikalischen Eigen- schaften nicht gelang, genaue Grenzen zwischen den ein- zelnen Klassen, insbesondere denen, welche aus Sand- und Thougemischen bestehen, zu ziehen. Auch die mechanische Ana- lyse vermittelst des ScHÖNi-fschen Schlämmtrichters gab nicht ge- nügend scharfe Unterschiede, wie cs sich ja voraussehen liess, denn der Apparat lässt beim allerfeinsten Material im Boden (bei

') Annal. Agronom. 1899, T. 25, p. 549.

R. Gans, Die Bedeutung der N&hrstoffanalyse

der Tropfgeschwindigkeit 0,2 Millimeter— Korngrösse 0 0,01 Milli- meter) sowohl allerfeinsten Staubsand, wie Thon und Humus übergehen. Auf Grund seiner physikalischen Eigenschaften und der Schlämmanalyse ist man also nicht im Stande, einen Boden genau zu classificiren.

I)a zeigte es sich bei näherer Betrachtung, dass die Nähr- stoffanalyse dazu wohl geeignet sei. Das Verdienst, dieselbe in das obige Laboratorium eingeffthrt zu haben, gebührt Läufer und Wahnsc haffe. Dieselbe wurde hier ausgeführt durch cinstündiges Kochen des Feinbodens (unter 2 Millimeter Korngrösse) mit Salz- säure vom spec. Gewicht 1,15 auf dem Saudbade und Bestimmen der in Lösung gegangenen Bestandteile, wie Thonerde, Eisen- oxyd. Phosphorsäure, Kalk, Magnesia, Kali und Natron, nach Oxydation mit Salpetersäure, mehrmaligem Eindampfen mit Salz- säure und Abseheiduug der Kieselsäure. Zur Bestimmung der sogen. Thonsubstanz leistete die hier übliche Thonbestimmung schon gute Dienste. Sie erfolgt durch Erhitzen des Feiubodens (unter 2 Millimeter Korngrösse) bei thonreicheren Böden oder der thonhaltigeu Theile (unter 0,05 Millimeter Korngrösse) bei thon- ärmeren Böden im zugeschmolzenen Kohr 6 Stunden lang bei 220° C. mit Schwefelsäure 1 : 5.

Die vom Verfasser ausgeführte Untersuchung über die Brauch- barkeit dieser Thonbestimmuugsmethode ergab, dass unter obigen Bedingungen die gesummte Thonerde des Thoneg oder anderer verwitterter, wasserhaltiger Silicate in Lösung ging, von der Thon- erde der Kali- und Natronfeldspäthe, Adular und Albit, nur relativ geringe Mengen und zwar

bei den Korngrössen von 0,01 0,05 Millimeter circa 5 pCt. der Thouerdc,

» » Korngrössen von 0,0—0,01 Millimeter circa 10 pCt. der

Thonerde.

Wurden jedoch letztere Korngrösseu (0 0,01 Millimeter) noch weiter im Achatmörser sehr energisch zerrieben, so gingen bis 18 pCt. der Thonerde der Feldspathe in Lösung. Praktisch ist dieses Resultat wohl ohne grosse Bedeutung, denn ein Feld-

in agronomischer und geognostischer Hinsicht.

7

spath von derartig feiner Korugrösse dürfte bei unseren Flach- landsböden wohl längst durch Verwitterung in Thon oder andere wasserhaltige Silicate übergegangen sein oder, selbst unverwittert, wegen seiner Feinheit dem Thone zum mindesten gleich, in agro- nomischer Beziehung wegen seines Gehaltes an Alkalien sogar noch höher geschätzt werden.

Es stellte sich nun heraus, dass bei der Nährstoffanalyse unge- fähr die Hälfte der Thonerde, die bei obiger Thoubestimmung ge- funden wurde, in Lösung ging. Die kleinen Unterschiede, die sich bei einigen Böden zeigen, können praktisch unberücksichtigt bleiben. Um so mehr, als sie besonders bei Böden mit geringem Thongehalte auftreten, also dadurch entstanden sind, dass die sicli bei der Thonbestimmung (siehe oben) von unverwitterten Silicaten lösende Thoncrde der geringen Menge der Thonerde des Thones gegenüber zu sehr ins Gewicht fällt. (Siehe Tabelle A j und V2). Bei der Tabelle A\ sind die gewonnenen Zahlen direct vergleich- bar, weil Thon- und Nährtofl’bestiminung vom Feinbodeu (unter 2 Millimeter) ausgeführt wurden. Dagegen nicht bei Tabelle A 2. Hier wurde die Nährstoflanalyse vom Feinbodeu. die Thouanalyse von den thonhaltigen Theilen (0 0,05 Millimeter) ausgeführt. Die bei der Thoubestimmung erhaltenen Zahlen mussten also erst auf Feinboden umgerechnet werden. Eine Umrechnung ist aber auf der Voraussetzung begründet, dass die Korngrössen über 0,05 Millimeter keine Thonerde mehr au die Schwefelsäure bei der Thoubestimmung abgeben, eine Vermuthung, welche aber irrig ist, wie oben nachgewiesen wurde. Wir werden also im Allgemeinen hei der Thonerde der Thoubestimmung zu niedrige Werthe in Tabelle A2 vorfiuden.

Wir erhalten demnach durch die Bestimmung der bei der Nährstoflanalyse in Losung gegangenen Thonerde eine Bestimmung des ungefähren Thongehaltes im Boden oder mit anderen Worten Klarheit über den Gehalt an feinsten, aus der Verwitterung her- vorgegangenen thonerdehaltigen Bestaudtheileii. Bei gleichzeitig ausgeführter Nährstoflanalyse könnte also die Thoubestimmung unterbleiben, und wäre auch zur Bestimmung des Thongehaltes allein die Bestimmung der in Salzsäure löslichen Thouerde ge-

8

R. Gans, Die Bedeutung der Nfthrstoffanalvse

nügend. Wir würden hierdurch eine Vereinfachung der Unter- suchungsmethoden herbeiführen, was zu erstreben ist, da der Werth aller A nalyseuresu ltate hauptsächlich in ihrer Vergleichbarkeit liegt.

Das bei der NährstoÖaualyse mit in Lösung gegangene Eisen- oxyd und Eisenoxydul wurde bisher nur als Eisenoxyd bestimmt, und blieb eventuelles Oxydul als solches unberücksichtigt. Hier- bei zeigte es sich, dass fast bei allen untersuchten Böden, mit Ausnahme der reineren Saude, der Eisenoxydgehalt dem an Thou- erdc ungefähr gleich war. Es sei denn, dass aus später uuter »Eisenbewegung im Boden" zu erörternden Gründen der Eisengehalt nachträglich erhöht oder vermindert wurde. Und zwar finden wir die Erhöhung des Eisengehaltes öfters bei grösserem Kalkgehalte, die Erniedrigung des Eisengehaltes bei höherem I lumusgehalte im Boden.

Diese fast stetig inehr oder minder genau wiederkehrende Gesetzmässigkeit berechtigt wohl zu der Annahme, dass das Eisen- oxyd keine willkürlich veränderliche Beimengung der Thonerde bildet, sondern dass das Verhältnis von Eisenoxyd resp. -oxydul zur Thonerde bei den in Frage stehenden diluvialen Bildungen schon in den unverwitterten Silicaten als gleiches vorhanden war, nach deren Verwitterung sie vielleicht noch weiter ganz oder theil- weise in chemischer Gemeinschaft einer kieselsauren Verbindung angeh öreu. Da nun die Thonerde der Nährstofflösung im direkten Verhältnis (die Hälfte) zur Thouerde der Thoubestimmung steht, so liegt wohl weiter die Vermuthung nahe, dass das Eisen-Thou- erdesilicat ein Bestandteil dessen ist oder das selbst darstellt, was wir gewöhnlich Thon nennen. Für diese Annahme spricht weiter die geringe Löslichkeit der Thouerde des eisenfreien Kaolins in kochender Salzsäure, während sich die Thonerde der in Frage kommenden Verbindungen bedeutend löslicher zeigt, entsprechend der leichteren Zersetzbarkeit und Verwittern ugsfähigkeit aller eisen- haltigen Verbindungen. Schon E. Läufer und F. Wahnschaffe1) zeigen, dass die bei der Thonbestiminuug gelöste Menge Kiesel- säure nach der FoRCHHAM.MER’schen Formel bei den diluvialen

*) Abhandlungen zur geologischen Specialkarte von Preussen und den Thü- ringischen; Staaten, Bd. III, Heft 2, S. 40 und 41.

in agronomischer und geognostischer Hinsicht.

9

Bildungen mehr der Summe von Eisenoxyd und Thonerde, als der Thonerde allein entspricht. »Es ist daher anzuuehmcu. dass in dieseu thonigen Bildungen ein Theil des Eisenoxyds vicariirend für die Thonerde eintritt. Dem ist nun allerdings entgegen zu halten, dass sich bei der chemischen Analyse eisenfreier Kaoline durchaus nicht ein stetiges Verhältnis« zwischen Kieselsäure und Thonerde nach der FoRCHHAMMERscheu Formel ergeben hat.

Fesca glaubt, dass die in kochender concentrirter Salzsäure lösliche Thonerde zeolithartigen Bildungen angehöre. Nun wird

O O O

von der Salzsäure bei allen diluvialen Bodengattungen ungefähr die Hälfte der Thonerde gelöst, die man bei der Thonbestimmung erhält. Es lässt sich da schwer erklären, dass genau die eine Hälfte der Thonerde Zeolithen, die andere Hälfte der sogen. Thon- substanz, also zwei verschiedenen Verbindungen augehören sollte. Da nun einerseits die in Salzsäure lösliche Thouerde nicht gut den kaolinartigen Thonen angehören kann , weil sich diese als in Salzsäure wenig löslich erwiesen haheu, so könnte man, um anderer- seits die Lösung der doppelten Menge Thonerde bei der Thonbe- stimmung zu erklären, annehmen, dass cotnplicirter zusammenge- setzte Silicate vorliegen, bei denen die eine Hälfte der Thonerde stärker gebunden ist, als die andere. Und zwar dürfte die in Salzsäure lösliche Thouerde iu engerer Biudung mit Eisenoxyd, Kalk oder Magnesia, die schwerer lösliche mit Alkalien stehen. I >ies entspräche ungefähr der Zusammensetzung eines hier unter- suchten chinesischen Thoues, der bei geringen Eisenoxyd-, Kalk- uud Magnesia-Mengen nur wenig Thouerde bei Salzsäureaufschluss in Lösung gehen liess, beim Aufschluss mit verdünnter Schwefel- säure im Rohr seine gesammte Thouerde nebst den noch vorhan- denen Alkalien. Auch bei unseren diluvialen Bildungen zeigten sich bei der Nährstoffanalyse die Alkalien im Vergleich zum Ge- sammtgehalt am wenigsten löslich. Mau köunte sich diese zeolith- artigen Körper, um die verschiedene Löslichkeit und die aus diesem Grunde vermutblich verschiedene Bindung ihrer Thonerde zu erklären, ähnlich wie den Anorthit aus Natronfeldspath dadurch entstanden denken, dass im Muttergesteiu ein Si durch Al ersetzt wurde. Die von P. Groth und U. Brauns für Auorthit aufge-

10

R. Gans, Die Bedeutung der Nährst offanalyse

stellten Structurformeln würden I »eitle das verscliiedeue Verhalten der Thonerde begründen:

Si

P.

Gkoth.

0

Al $

R. Brauns.

Si- 0 Al

0

0

0

0 0

O

A1=0 (.

> A'

0

1

0

0

Si

0 Ca

»i 0 Ca

Wie

wir unten

bei der Stickstoffabsorption sehen

enthalten diese zeolithartigen Körper auch Kalk. Wenn wir uns nun diesen Kalk weiter durch Berührung mit eisenhaltigen Lö- sungen zum The il durch Eisen ersetzt denken (entsprechend dein Verhalten des Kalkes, Eisen in seinen gelösten Verbindungen zu verdräugen), so würde eine derartige Zusammensetzung am besten den vorliegenden Verbindungen entsprechen.

Auf Grund dieser Beobachtungen, dass die Nährstoffanalyse uns sehr gut den Gehalt an Thon oder an den in den feinsten Theileu enthaltenen wasser- und thonerdehaltigen Silicaten und damit den Verwitterungszustand des Bodens anzeigt, unternahm ich die systematische Zusammenstellung der Bodenarten, insbe- sondere der Sand-, Lehm-, Mergel- und Thouböden, nach ihrem Gehalte au der Thonerde der N&hrstofflösung. In der That haben sich die Erwartungen erfüllt, der Thouerdegehalt der Nährstoff- bestimmung ist sehr geeignet, alle Bodenarten, deren unterschei- dende Merkmale auf einem verschiedenen Sand- und Thongehalt beruhen, genau zu classiticireu. Nach der Tabelle der Nährstoff- aualysen würde man also die Mehrzahl der agronomischen Be- nennungen zu Grunde gelegt einen Boden bezeichnen

als Sandboden hei einem Gehalte von 0 0,75 pCt. Thonerde, » Lehmigen Sandboden bei einem Gehalte von 0,75 2,0 pGt.

Thonerde,

in agronomischer und geognostisoher Hinsicht.

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als Sandigen Lehm- oder Thonboden bei einem Gehalte von 2,0 3,0 pCt. Thonerde,

» (sch wach -sau diger) Lehm- oder Th onb öden bei einem Gehalte von 3 pCt. und darüber Thonerde.

Beim Nachgehen dieser Tabelle finden wir, dass es ohne che- mische Untersuchung nicht immer möglich war, auf Grund seiner physikalischen Eigenschaften den Boden in agronomischer Hin- sicht genau zu elassiticiren, die chemische Analyse ist in dieser Hinsicht entschieden präciser und deshalb cmpfehlenswerther. Die physikalischen Eigenschaften, besonders die Bindigkeit, werden ausserdem häufig durch den Humusgehalt, durch grösseren oder geringeren Gehalt an hygroskopischem Wasser, durch rascheres oder langsameres Eintroeknen des Bodens beeinflusst, Täuschuugs- quelleu, denen die chemische Analyse nicht unterworfen ist.

Vergleichen wir nun die Resultate der Schlämtnatialyse , ins- besondere der thouhaltigeu Theile, mit dem Gehalte au Nährstoff- thonerde, so sehen wir auf den ersten Blick, dass die ersteren sich in keiner Weise den letzteren nnpasseu. Es war dies vorauszu- sehen, da ja die Schlämmapparate nach Schöne und auch anderer Constructionen bei den thouhaltigeu Theilen sowohl Thon wie allerfei usten Staubsand übergehen lassen und das Mischungsver- hältniss der beiden in den Böden sehr verschieden ist, wie schon in früheren Abhandlungen von Orth, Behendt und in der Laufkk- \Vahn80U affe 'sehen Bodeuuntersuchung ausgeführt worden ist. Von den thonhaltigen Theilen würde eveutuell noch der Humus- gehalt abzuziehen seiu, da der Humus ebenfalls mit den feinsten Theilen übergeht. Bei unseren Untersuchungen stellte es sich heraus, dass es absolut nicht gleichgültig ist, welchen Durchmesser ein Schlämmtrichter in seinem cylindrischen Theile habe, wenn nur die Schlämmgeschwindigkeit genau eingestellt werde. Appa- rate mit verschiedenem Schlämmtrichter- Durchmesser geben bei gleichem Boden verschiedene Resultate. Es ist daher unbedingt noth wendig, dass alle Schlämmtrichter zur Bestimmung ein und derselben KorngrÖsse genau denselben Durchmesser führen, um den W erth uuserer mechanischen Analysen in vergleichender Hinsicht aufrecht zu erhalten.

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R. Gans, Die Bedentnng der N&hrstoffanalyse

Die Zahlenreihen der Wassercapacität geben uns die Gramme Wasser an, die 100 g Boden bei Berührung mit Wasser aufzu- nehmen vermögen. Die Wassercapacität steigt bei den einzelnen Bodenklassen mit dem Iluinusgehalte, geringe Mengen Thon er- höhen dieselbe nicht, im Gegentheil ist sie bei reineren Sanden etwas grösser, als bei schwach lehmigen. Wir finden z. B. bei 22 reinen Sauden im Durchschnitt die Wassercapacität = 21,6, bei 22 schwach lehmigen Sauden mit genau entsprechendem Hu- musgehalte nur = 10,2. Grössere .Mengen Thon jedoch, von circa 2,5 pCt. Thonerde an, wirken vergrössernd ein. Man kaun diesen scheinbaren Widerspruch vielleicht dadurch erklären, dass mau an- nimmt, dass bei den reineren Sauden die Zwischenräume (Capillar- räuine kann man sie wohl kaum nennen) zwischen den einzelnen Sandkörnchen doch noch klein genug sind, um mit capillarer Kraft das Wasser aufzusaugeu, während die schwach lehmigen Sande deswegen weniger Wasser in ihren Zwischenräumen aufzunehmen vermögen, weil dieselben schon zum geringeren oder grösseren Theile mit Thon ausgefüllt sind.

Die Bestimmung der Wassercapacität ist im Laboratorium wohl kaum genau und den natürlichen V erhältnissen entsprechend auszuführeu, wie schon Wahnschaffe. Heinrich und andere be- tonen. Schon die Frage, wie .soll der Boden dazu benutzt werden, ob pulverförmig durch Zerreiben mit dem Gummipistill oder in Krüinelstructur. ist zweifelhaft. Vollständig pulverförmig wird er auf dem Felde nie sein, bei Krüinelstructur müsste der proceutische Gehalt und die Grösse der Krümel immer genau bestimmt werden, die natürlich je nach der Art des Trocknens sehr verschieden aus- falleu können. Für wissenschaftliche Untersuchungen würde wohl die Pulverform zu wählen sein , da wir den Boden hierbei immer in derselben Form erhalten, für praktische Zwecke ist die natür- liche Form auf dem Fplde vorzuziehen und zugleich mit grösseren Quantitäten Boden auszuführen. Nach Ansicht des Verfassers ist es aber für den Laudwirth von noch grösserem Interesse zu er- fahren, wieviel Wasser sein Acker bei trockenem Wetter zurück- zuhalteu, als wieviel Wasser derselbe bei Berührung mit Wasser aufzunehmen vermag. Denn mit der Aufnahme des Wassers ist

in agronomischer und geognostischer Hinsicht.

13

noch nicht gesagt, wieviel Wasser er nacli Aufhebung der Berüh- rung zurückzuhalten im Stande ist. Das Wasser nun, dass der lufttrockene Boden zurfickzu halten vermag, erhalten wir bei der Bestimmung des hygroskopischen Wassers.

Es soll von vornherein zugegeben werden, dass die Menge des hygroskopischen Wassers verschieden ausfalleti wird, je nach der Temperatur und dem Wassergehalte der Luft, bei welchem der Boden getrocknet wurde. Doch sind die dadurch entstehenden Unterschiede nicht so bedeutend, dass sie für praktische Zwecke in Frage kommen. Die tabellarische Uebersicht der bei den ver- schiedensten Temperaturen und Wassergehalte der Luft getrockne- ten Proben giebt dein Verfasser darin Recht. Der Gehalt an hy- groskopischem Wasser steigt im Boden mit dem Humus- und dem löslichen Thonerdegehalte dergestalt, dass bei den humoseu Böden, die arm sind an löslicher Thonerde, der hygroskopische Wasser- gehalt ungefähr den 3. bis 4. Theil des Humusgehaltes ausmacht, dann aber bei steigendem Thonerdegehalte eine immer grössere \ erhältuisszahl annimmt, bis schliesslich hei den humoseu Lehmen und T honen (mit hohem Thonerdegehalte), der Gehalt au hygro- skopischem Wasser den Gehalt an Humus übersteigt. Mit anderen Worten, ein höherer Gehalt an löslicher Thonerde wirkt stärker und günstiger auf die Vermehrung des hygroskopischen Wassers als ein höherer Gehalt an Humus.

Auch die Glühverlustzahlen schliessen sich den Steigungen des Gehaltes au löslicher Thonerde an. Wir können dies noch deutlicher erkennen, wenn wir nur die hutnusfreien oder wenigstens humusarmen Böden mit einander vergleichen. Höherer Humus- gehalt vermehrt ebenfalls den Glühverlust, doch können wir dabei nicht entscheiden, wieviel von dem Mehr dem chemisch gebunde- nen Wasser und wieviel davon den nicht zur Bestimmung oder nicht zur Berechnung gelaugten organischen Substanzen zu Gute kommt. Die Wahrscheinlichkeit spricht allerdings dafür, dass mit dem Humusgehalte auch der Glühverlust steigt, da durch die bei der Oxydation des Humus entstehende Kohlensäure tiefer greifende Zersetzungen und chemische Umsetzungen im Boden stattfinden die erfabruugsgemäss den Gelmlt an chemisch gebundenem Wasser

14

R. Gans, Dio Bedeutung der Niihrstoffanalyse

vermehren. Berechnet wird der Humus durch Multiplication der hei der I lumusbestimmting gefundenen Kohlensäure mit der etwas willkürlich angenommenen Durchschnittszahl 0.471. Wir können aber nicht mit Bestimmtheit behaupten, dass der Humus durchaus gleichartig in den verschiedenen Bodenarten zusammengesetzt ist. Der Humus, resp. die Humussäuren werden im Allgemeinen um so leichter verbrennen, je mehr Basen sie im Boden zur Bildung humussaurer Salze vorfiuden. Die Sandböden werden daher vor- wiegend Humus und Humussäuren, die Lehm und Thonböden dagegen humussaure Salze aufweisen. Diese beiden Formen des Humus dürften kaum gleiche Zusammensetzung und gleichen Kohleustoffgehalt führen. - Ein höherer oder niederer Kalk- gehalt kann auf den Glühverlust der Sandböden naturgemfiss wenig Einfluss ausüben, weil hier aus Mangel an thonhaltigen Theilen keine Gelegenheit zur Bildung von kalk- und wasser- haltigen Zeolithen gegeben ist. Aber auch bei den an löslicher Tbonerde reichen Lehm- und Thonböden macht sich kein grosser Unterschied bemerkbar. Es ist dies leicht erklärlich, weil die Differenz im Gehalte au chemisch gebundenem Wasser bei den kalkhaltigen Zeolithen und bei den durch weitere Verwitterung daraus eventuell entstehenden, entkalkten Thonen sehr gering ist.

Der Stickstoffgehalt im Boden fällt und steigt mit dem Hu- musgehalt. Schon C. Schmidt1) fand, dass der Stickstoff dem Humus-, resp. dem Kohlenstoffgehalte im Boden folge. W. Wolf's Untersuchungen2) ergabeu einen Stickstoffgehalt von 4.3 11.9 pCt. des Humus, während HlLGARD8) in der ariden Region sogar einen solchen von 19pCt. ermittelte.

Ein humusfreier Boden hat nur sehr geringen Stickstoffge- halt, sei er nun Sand- oder Thonboden. Bei Humusgehalt ist es jedoch für den Stickstoffgehalt durchaus nicht ohne Bedeutung, ob der Boden ein Sand-, oder Lehm- und Thon-Boden sei. Bei einem reineren Sandboden enthält der Humus circa 2 5 pCt. Stickstoff’, wenn wir dabei annehmen, dass der Stickstoff’ in seiner

') Agricult. Jahresberichte 23 (1880), S. 6.

^ Landwirthschaftl. Jahrbücher, Bd. 2, 1873, S. 38!).

3) Forschungen auf dein Gebiete der Agriculturphysik, Bd. 17 (1894), S. 478.

in agronomischer und geognostiseher Hinsicht.

15

Gesammtheit den II umusverbin düngen angehört, was ja in Wirk- lichkeit. nicht der Fall ist, bei Lehm- und Thon-Böden mit hohem Gehalte an löslicher Thonerde steigt jedoch der Stickstoffgehalt des Humus bis <S pCt. und darüber. Am stickstoftarmsten ist der Ilumus der Waldkrume. Es ist analytisch noch nicht genau festgestellt, ob dieser Unterschied bei Sand- und Thon-reichen Böden der ver- schiedenartigen Constitution des Ilumus oder anderen Umständen /uzuschreiben ist. Eine andere wahrscheinlichere Erklärung ist die, dass dit* Sandböden das beim Vermodern der organischen Substanzen entstellende Ammon und seine Salze nicht zu absor- biren vermögen, während die thonerdereiohen Böden diese Fähig- keit besitzen und somit den Stickstnff'gehalt erhöhen. Dieser ab- sorbirte Stickstoff’ gehört folglich nicht dem Humus an.

Wenn wir nun die Analysenresultate näher betrachten, so finden wir jedoch Ausnahmen von obiger Regel und zwar häufig da, wo Kalk-Mangel oder -Reichthum herrscht. Und zwar erhöht der Kalkgehalt die Stickstoff’procente, während selbst bei grösserem Tbonerdegehalte Kalkarmuth dieselben herunter drückt. Bei der Nährstoftaualyse geht nun nicht nur der kohlensaure Kalk, sondern auch «1er schwefelsaure, phosphorsaure, humussaure, kiesel- saure Kalk in Lösung und zwar vom letztem sowohl der einfachen als auch der wasserhaltigen Doppelsilikate, so dass wir also auf Grund der Analysenrcsultate nicht im Stande sind, ohne weiteres diejenige der Kalkvcrbindnngen zu erkennen, die besonders günstig auf den Stickstoffgehalt eiuwirkt. Weitere Beobachtungen bei der Stickstoffabsorption (siehe unten) jedoch stellen es fast ausser Zweifel, dass dieser günstige Einfluss den Doppelsilikaten von Thonerde und Kalk, also zeolithartigen Bildungen zu verdanken ist. Ein höherer Näh rstoff-K a 1 kg e h a 1 1 eines Bodens ist nun an sich noch kein Beweis dafür, dass diese wasserhaltigen Doppelsilikate im Boden vorhanden sind oder nicht, denn der Kalk kann ja auch anderen V erbindungen angeboren, trotzdem können wir häufig bei Kalkarmuth, bei der die Wahrscheinlichkeit einer Armuth an Doppelsilikateu am grössten ist, beobachten, dass der Stickstoff- gehalt des Humus sinkt, siehe Tabelle der Nährstoffanalysen, Lfd. No. 39, 48, 49, 55, 57, 75, 7fi, 85, 96 und 106.

16

R. Gans, Die Bedeutung der N&hrstoflanalyse

Der günstige Einfluss dieser wasserhaltigen Thonerde-Kalk- silikate kommt ebenfalls oder vielmehr noch deutlicher bei der Stickstoflabsorptiou nach Knop zum Ausdruck. Auch die Stick- stofl’absorptiou steigt im Allgemeinen mit dem Thouerdegehalte jedoch ist dabei immer ein gewisser Gehalt an Kalk Bedingung. Die laufenden Nummern der Nährstoft'tabelle sind markante Bei- spiele dafür (Lfd. No. 64, 41, 42, 48, 49, 51, 55, 57, 61. 68, 75, 76, 78, 79, 85, 94. 96, 106. 112. 123, 128, 135, 140).

Der llumusgehalt übt ebenfalls einen günstigen Einfluss auf die Absorption aus, jedoch in geringerem Maasse, als der Thou- erde- oder Kalk-Gehalt, wie aus der Tabelle der Nährstoftanalysen, Lfd. No. 3, 4, 6, 7, 11, 12, 16, 18, 21, u.s. w. hervorgeht. Nur bei Lfd. No. 10 ist der hohe Humusgehalt von 15.70 pCt. im Stande, erheblich verbessernd einzu wirken. Gewöhnlich beträgt der Unterschied humusreicher Böden mit den benachbarten humus- armen nur circa 5 10 Cubikcentimetor Stickstoff, ungefähr gleichen Thonerde- und Kalkgehalt vorausgesetzt. Dieser Einfluss des Humus äussert sich energischer bei den reineren Sandbödeu als bei den lehmigen und thoumeu Böden (vergleiche besonders die humus- reichen Schlicke untereinander). Bei letzteren vermag selbst ein mehrere Procente grösserer Humusgehalt nicht, die Absorption zu erhöhen.

Auch bei den grösseren Kalkgehalt führenden Moorböden hebt sich die Wirkung des Humus deutlicher hervor, zumal wenn der Kalk dabei nicht in Verbindung mit Kohlensäure sondern mit Humussäure auftritt wie bei manchen alluvialen Moorböden (siehe Nährstoft’tabelle der kalkhaltigen Böden Lfd. No. 10 und 15). Dem entsprechend finden wir auch den Stickstoft’gehalt des Humus der kalkhaltigen Moore bedeutend höher als den der kalkarmen Torfe.

Der Kohlensäure Kalk allein, selbst in grösserer Menge er- höht die Nährstoffabsorption nicht, (siehe Tabelle der Nährstoff- analysen Lfd. No. 9, 14, 28, 56, 104).

Die Tabelle B ist geordnet nach dem Thongehalt, ermittelt durch die Thonbestimmungsmethode, und zeigt ebenfalls mit stei- gendem Thongehalte auch steigetide Stiekstoftäbsorption. Auch

in agronomischer und geognostischer Hinsicht.

17

hierbei zeigt sicli der schädliche Einfluss der Kalkarmuth, wie laufeude No. 5, 7, 14, 21, 2*2, 38 und 43 besonders deutlich her- vorheben; reichlicher Kalkgehalt wirkt dagegen sehr günstig wie No. 23 und 33 beweisen. Aber auch hier ist es nicht der kohlen- saure Kalk, der die Vermehrung der Absorption bewirkt, wie aus No. 35 und 61 hervorgeht, bei welchen trotz höheren Kalk- gehaltes die Absorption ungefähr der der Nachbarböden gleich bleibt.

Der Humusgehalt erhöht zwar auch hier die Absorption, jedoch in weit geringerem Grade als der Thongehalt. Bei höherem Thou- gehalte ist ein grösserer oder geringerer Gehalt au Humus fast ohne jeden Einfluss, wie besonders die verschiedenen llumusge- halt führenden Schlicke von gleichem Thongehalte zeigen.

Wir fassen unsere Beobachtungen zusammen : Wir haben ge- sehen, dass der Stickstoffgehalt des Humus und die Stickstoffab- sorption wachsen mit steigender Thonerde sowohl der Nährstoff- ais auch der Thonbestimmung. Also auch hier zeigt sich, dass die sich in kochender concentrirter Salzsäure lösende Thonerde (Nährstoff-) in enger Beziehung steht zur Thonerde, die wir bei der Thonbestimmung erhalten. Da sich nun aber die Thonerde des reinen eisenfreien Kaoliuthones uicht oder nur in ganz gerin- gem Maasse in kochender Salzsäure lösen würde, ausserdem der reine Kaolin fast gar keine Stickstoflabsorptiou besitzt, so müssen wir annehmeu, dass die hier in Betracht kommende Thouerde kieselsauren Verbindungen angehört, in welchen (siehe. Tabelle Ai) die eine Hälfte der Thouerde sich in lockererer Bindung befindet als die andere. Da nun weiter ein gewisser Kalkgehalt Bedin- gung und der Kalk in bekannter Bindung (mit Ausnahme der Fälle, in denen humussaurer Kalk im Boden vorliegt, welche Fälle sich also leicht ausscheiden lassen) sich nicht au der Absorption betheiligt, so können wir mit grösster Wahrscheinlichkeit anneh- men, dass es kieselsaure Doppelvcrbindungeu sind, welche Kalk und Thonerde als noth wendige Bestandtheile enthalten müssen, also zeolithartige Bildungen. Und dies um so mehr, als diese stickstoffabsorbirende Eigenschaft der reinen Zeolithe schon seit längerer Zeit nachgewiesen wurde.

Jahrliurli 1902.

2

18

R. Gans, Die Bedeutung der Nährstoffamilysi

Die Ansicht Way’s, dass hei diesen Kalkdoppelsilikaten Thon- erde durch Eisenoxyd und Kalk durch Magnesia und Natron ver- treten werden können, wird nicht scharf durch die Analyse be- stätigt. Nun ist zwar häutin mit Kalkannuth auch Magnesia- und

o o o

Natrouarmuth verbunden, es fehlt also au den nöthigen Vorbe- dingungen, anderseits ist aber bei Kalkannuth ein höherer Gehalt an Magnesia anscheinend nicht im Stande den Kalk zu ersetzen, wenn aus der Erniedrigung der Stiekstoffabsorption ein Schluss gezogen werden darf.

Auch bei den stark eisenhaltigen Böden (Nährstofftabelle No. 150 und 159) zeigt sich keiue höhere Absorption, als bei den Nachbarböden mit niedrigerem Eisengehalte. Es scheint also keiue Vermehrung von zeolithartigeu Verbindungen durch Bildung von Eisenoxyddoppelsilikaten eingetreten zu sein. Es beweist uns diese Absorption, dass Eiseuoxydhydrat allein nicht im Stande ist, Ammoniak physikalisch zu binden.

Wir haben gesehen, dass der Kalk in Form von humussau- rem Kalk und Kalkthonerdedoppelsilikaten die Stickstoffabsorption bedeutend beeinflusst. Da nun die Bildung von humussaurem Kalk aus Humussäure und kohlensaurem Kalk leicht von statten geht, ebenso eine Bildung von Kalkthonerdedoppelsilikaten aus Thonsubstauz und Kalksalzen beobachtet wurde, so ist es jeden- falls nicht statthaft, bei der Bestimmung der Stickstoffabsorption dem zu prüfenden Boden kohleusauren Kalk beizumischen, um so mehr als die Berührung des Bodens mit der Chlorammonium- lösung uaeli der Vorschrift von Knop während zweier Tage statt- findet, also genügend Zeit zur Bildung einer der obigen Verbin- dungen gegeben ist. Aber auch selbst wenn diese Gefahr nicht bestände, hält Verfasser die Aualyseuinethode bei Zusatz von kohleusaurem Kalk nicht für zweckentsprechend, da die Resultate uns augeben, wieviel Stickstoff günstigsten Falles vom Boden zurückgehalten wird: wenn nämlich genügend Basen resp. kohlen- saurer Kalk vorhanden sind, um die bei der Absorption eventuell entstehende Salzsäure zu binden und so unschädlich zu machen. Würde die Salzsäure keine Basen zur Sättigung vorfiuden, so würde sie in freiem Zustande die Absorption sofort wieder Auf- heben.

in agronomischer und geognostischer Hinsicht.

19

Aber diese Kalk arm uth des Bodens durch Absorp- tionsdepressiou uns anzuzeigen, würde ja ein unschätz- barer Vorzug der Stickstoffabsorption sein. Nach der \V AY’schen Theorie wird allerdings keine freie Säure auch bei Abwesenheit von Kalkkarbonat entstehen, da die Salzsäure des Chlorammoniums anstatt des Ammoniaks eine andere Base aus den Doppelsilikaten eintauscht.

Auf freiem Felde kommen bei der Stickstoffabsorption neben freiem Ammoniak auch Ammonsalze (z. B. bei Düngung mit Ammon iumsulfat) in Betracht. Hat nun ein Boden nicht genü- gend kohlensaureu Kalk oder andere Basen, so wird er nach Knop wohl das Ammoniak, nicht aber die Ammonsalze absorbiren können, da ja die hierbei entstehende freie Säure die Absorption nicht zu Stande kommen Hesse, ln solchem Falle müsste man also den Boden erst gehörig mergeln, um die im Laboratorium durch Ver- mischen mit kohlensaurem Kalk erhaltene günstigste Absorption zu erreichen.

Die hier im Laboratorium mit und ohne Zusatz von kohleu- saurein Kalk angestellten Versuche ergaben mit Ausnahme einer Probe nur geringe Unterschiede in Bezug auf die Absorption so- wohl bei Sauden als auch bei Lehmen. Die Versuche werden noch weiter fortgesetzt werden. Im Allgemeinen wird die nach Knop entstehende freie Salzsäure im Boden genügend andere Basen, wie Eisenoxydhydrat zu ihrer Sättigung vorfindeu.

Mau ist also auf Grund der N ährst offaualyse, be- ziehungsweise des Gehaltes an löslicher Thon erde, sowie auf Grund der Stickstoffabsorpt ion im Stande, auf einen grösseren oder geringeren Gehalt an zeolithartigen Ge- bilden im Boden zu sehliessen. Es ist dies ein Vorzug der Nährstoffanalyse gegenüber der Bauschanalyse, die uns nur den Gesainmtthouerde-Gehalt augiebt. Und zwar wird die Nährstoff- aualyse noch höheren Werth gewiunen, wenn erst durch weitere Versuche festgestellt ist, wie gross die Absorptionsfähigkeit der verschiedenen reinen Zeolithe bei den in Anwendung kommen- den Chlorammoniumlösungen ist.

Der Gehalt an Phosphorsäure, Kalk, Magnesia und Kali

20

R. Gans, Die Bedeutung der Nährstoffanalyse

steigt im grossen und ganzen ebenfalls mit dem Thonerdegehalte doch zeigen sich hier, wie nicht audcrs zu erwarten war, grosse Schwankungen als Folgen einer geringeren oder tiefer greifenden Verwitterung und einer mehr oder weniger rationellen Bewirt- schaftung.

Mit einer Kalkarmuth ist häufig auch solche an Magnesia, Kali und Natron verbunden, jedoch ist dies nicht die Regel. Am regelmässigsten trifft noch Kalk- und Kali-Armuth zusammen, be- sonders bei den Sauden, lehmigen Sauden und sandigen Lehmen, weniger den schwach sandigen Lehmen und Thonen. Eine Aus- nahme machen hierin die untersuchten Schlicke (siehe Tabelle der Nährstoffanalysen No. 125 170). Hier zeigt sich bei den Schli- cken gegenüber den alluvialen und diluvialen Lehmen und Tho- nen, welche den gleichen Gehalt an löslicher Thonerde führen, eine Kaliarmuth bei meist höherem Kalkgehalt. Der Grund für diese Kaliarmuth der Schlicke ist wohl darin zu suchen, falls man nicht annehmen will, dass sie aus kaliärmerem Material hervorge- gangen sind, dass die Schlicke eine tiefer gehende Verwitterung erlitten haben und in folge dessen die bei der V erwitterung der kalihaltigen Gesteine entstehenden, wasserhaltigen Kalisilikate, beziehungsweise kohlensaures Kali durch Auswaschung verloren haben; da diese Auslaugung der Kalisalze aber in diesem Falle noch bedeutend dadurch erhöht wurde, dass nicht Regenwasser, sondern kalkhaltiges Flusswasser dabei eine Rolle spielte, dass ausserdem diese Auslaugungen durch jährlich wiederkehrende, anhaltende Ueberschwemmungen viel nachhaltiger waren, als es bei nur dem Regen ausgesetzten Böden möglich ist. Besonders wirksam ist aber der Kalkgehalt des Wassers. Denn durch sol- ches Wasser ist man im Stande, das gauze den Zeolithen auge- hörige Kali in Lösung zu bringen, ein Vorgang, der auf ähnlichen Umsetzungen zu beruhen scheint, wie die Stickstoffabsorption. Auf Grund dessen hat Dr. Rumpler1) eine quantitative Bestim- muugsmethode des leichter löslichen, assimilirbaren Kalis der Zeo- lithe in Vorschlag gebracht.

Wir können aber bei den Schlicken nur von einer relativen ') Landwirtbscbuftl. Versuchsstationen, Bil. LV, Heft I u. II, S. 14t).

in agronomischer und geognostischer Hinsicht.

21

Kaliannuth (im Verhältniss zu den gleichen Thonerde -Gehalt führenden Thonen und Lehmen) sprechen, denn einen Kaligehalt von über 0,2 pCt. kann mau nach den Erfahrungen und be- stehenden Anschauungen der Agriculturchemie immer noch als gut bezeichnen, wie die auf diesen Böden zumeist erzielten Ernte- erträge des Weiteren beweisen.

Der Phosphorsäuregehalt steigt zwar im Allgemeinen mit dem Gehalte an löslicher Thonerde, schwankt aber selbst bei Nachbarböden innerhalb weiter Grenzen. Jedoch ist immerhin nicht zu verkennen, dass, sowohl bei der Ackerkrume wie beim Untergrund Phosphorsäurearmuth häutig mit Kalk- oder Iluinus- arinuth oder mit beiden zusammeutrifft, während relativer Phosphor- säurereichthum sich meist im Gefolge eines reichlichen Kalk- oder Humusgehaltes hefindet, wohl bewirkt durch eine rationelle Be- wirthschaftung und Düngung:

Phosphorsäurearm

Acker!

irumei

i

Phosphorsäurereich

Humus

Lfd. No.

Phosphor-

sflure

Kalk

(CaO)

Humus

Lfd. No.

Phosphor-

Säure

Kalk | (CaO)

24

0,01

0,02

1,78

33

0,11

0,12

2,44

44

0,02

28

2,10

2,00

35

0,05

0,07

0,15

46

0,12

0,26

1,70

47

0,05

0,07

1,31

58

0,22

1,29

48

0,05

0,05

0,56

56

1,58

0,55

55

0,04

0,05

2,42

67

' 0,19

0,32

1,42

76

0,05

0,12

2,38

74

0,12

0,70

3,37

78

0,05

0,10

0,63

93

0,12

0,31

0,94

fm

B?»

0,34

0,87

73

0,14

0,46

1,16

Bi

0,11

1,13

0,12

0,06

0,99

Wm

HM

0,41

0,65

81

0,12

0,34

1,17

19

0,25

0,18

104

0,13

3,26

0,63

mm

0,56

1,20

107

0,12

1,40

2,68

115

O

o

0,11

0,82

101

0,14

4,89

1,33

118

0,06

0,27

1,61

129

0,14

0,36

2,51

122

0,05

0,65

0,52

130

0,18

0,48

2,17

120

0,05

0,18

0,77

22

R. Gans, Die Bedeutung der Nährstoffanalyse

Untergruudbödeu

Phosphorsäiurearm

Phosphorsäurereich

hfd.No.

Phosphor-

Säure

Kalk

(CaO)

Humus

Lfd. No.

Phosphor-

säure

Kalk (CaO) j

Humus

38

0,01

0,08

0,58

45

0,09

0,59

0,17

31

0,05

0,10

0,00

96

0,18

0,05

2,25

42

0,05

0,07

0,15

77

0,12

0,93

3,26

52

0,05

0,16

0,08

83

0,23

0,36

0,12

68

0,06

0,12

0,11

121

0,13

0,26

0,30

50

0,03

0,25

0,54

146

0,11

0,76

3,13

75

0,04

0,06

0,71

88

0,06

0,23

0,38

90

0,04

0,30

0,15

111

0,03

0,16

0,32

112

0,06

0,08

0,10

119

0,05

0,22

0,13

124

0,04

0,24

0,21

138

0,03

0,32

0,30

Es wäre in wissenschaftlicher Beziehung im höchsten Grade wichtig gewesen, zu erfahren, wieviel Phosphorsäure davon in sehr leicht löslicher Form vorhanden gewesen ißt, um zu sehen in welchem Grade Kalk und Humus im Stande gewesen sind, durch ihre Gegenwart die Bildungen schwerer und für die Pflanzen fast unlöslicher Phosphate des Eisenoxyds und der Thonerde zu verhindern oder doch wenigstens zu verringern. Leider konnten diese Untersuchungen aus Mangel an Zeit und Arbeitskraft nicht ausgeführt werden.

Von grossem Interesse sind hei den verschiedenen Boden- klassen auch die Beziehungen von der gelösten Thouerde zum gelösten Kali. Selbst innerhalb einer Bodengattung kann das Verhältniss von der Thonerde zum Kali sehr verschieden aus- fallen, je nach dem Verwitteruugsgrade, der Ausnutzung und Auswaschung, denen der Bodeu unterworfen gewesen ist. Nun stellte es sich aber heraus, dass bei den reinen Sandböden, den lehmigen Sandböden und sandigen Lehmböden die Grenzen,

in agronomischer und geognostischer Hinsicht. 23

zwischen welchen der Kaligehalt schwankt, ungefähr dieselben sind. Der Kaligehalt im Verhältnis zur Thonerde ist bei ihnen im Durchschnitt einer grossen Anzahl Proben fast derselbe. Die (sehwaehsandigeu) Lehm- und Thonböden führen einen etwas höheren Kaligehalt, am grössten ist letzterer aber hei den Mergeln. Die Schlicke zeigen, wie schon früher erwähnt, den geringsten Gehalt, natürlich im Verhältniss zur gelösten Thonerde.

Durchschnitt des Verhältnisses von der Thonerde zum Kali:

Bei 50 Sandböden 10: 1,33

» 60 lehmigen Sandböden 10 : 1,33

» 27 sandigen Lehmböden 10:1,30

» 7 (schwachsandigen) Lehm- und Thouböden 10 : 1,49

» 37 Mergeln 10 : 1,76

» 25 Schlicken 10 : 0,68

Bei dem Verwitterungsprocess vom Mergel- zum lehmigen Boden geht also Kali verloren. Es war dies nicht anders zu erwarten, denn die bei dem Verwitterungsprocess entstehenden Lösungen von saurem kohlensauren Kalk (siehe oben) vermögen leicht und vollständig das leichter lösliche Kali aus seinen zeolitlnschen Verbindungen zu verdrängen. Anders bei dein Ueber- gaug vom sandigen Lehmboden zum reineren Sandboden, Hier können sich kalkhaltige Lösungen aus Mangel an kohlensaurem Kalk nur in geringem Grade oder gar nicht bilden, das Kali bleibt infolge dessen dem Boden erhalten. Den grössten Verlust zeigen, wie schon erwähnt, die Schlicke, welcher wahrscheinlich zurück- zuführen ist auf den auslaugcndeu Einfluss des, wenu auch nur schwach, kalkhaltigen Flusswassers.

Es ist des öfteren die Frage aufgeworfen worden, ob es nicht zweckmässig sei, von den Mergeln, die bei Meliorationen zur Vermehrung des Kalkgehaltes im Boden verwendet werden, Nährstoftänalysen anzufertigen, um ihren Dungwerth auch in Bezug auf die anderen Nährstoffe, insbesondere Phosphorsäure und Kali zu ermitteln. Infolge dessen stellte Verfasser die vor- handenen Resultate von Mergel - Nährstoftänalysen zusammen. (Tabelle der Mergel-Nährstoftanalysen.)

24

R. Gan8, Die Bedeutung der Nährstoffanalyse

Da ergab es sich denn, dass die Unterschiede der den ver- schiedensten Tiefen entnommenen Proben für Phosphorsäure und Kali so gering sind, dass weitere Untersuchungen nach dieser Richtung hin unterbleiben und Durchschnittswerte angenommen werden können. Der Phosphorsäuregehalt stieg nur bei den Mergeln über 0,1 pCt., welche als Ackerkrume dienten. Diese Erhöhung ist also einer rationellen Düngungsmethode zuzuschreibeu. Ein grösserer Unterschied des Nährstoffgehaltes beim oberen im Gegensatz zum unteren Diluvialmergel machte sich nicht bemerkbar.

Der kohlensaure Kalk im Mergel wird um so wirksamer sein, in je feinerer Korngrösse er darin enthalten ist. Aus diesem Grunde wäre es wohl zu empfehlen, wenn nicht der gesammte kohleusaure Kalk bestimmt würde, sondern nur der in den thon- haltigen Theilen (bei 0—0,05 Millimeter Korngrösse) befindliche.

Da ferner aus weiter unten angeführten Gründen (siehe Eisenbewegung) jeder Mergel, besonders der obersten Schichten, verdächtig ist, kohlensaures Eisenoxydul zu führen , welcher sich dann weiter durch die Schwefelsäure des Bodens in schwefel- saures Eisenoxydul, dieses äusserst pflanzenschädliche Salz um- wandeln könnte, so ist auch jedesmalige Untersuchung auf lösliches Eisenoxydul geboten.

Gleichtnässigkeit des Bodenmaterials.

Um sich eine Antwort auf die Frage zu verschaffen, wie gleichmässig das vorliegende Material des Oberen und Unteren Diluviums und zum Theil auch anderer Bildungen, insbesondere der in agronomischer Hinsicht so wichtigen feinsten Theile zu- sammengesetzt war, ist ein Einblick in die Ergebnisse der aus- geführten Thonbestimmungen wohl am Platze. Bei dieser Be- stimmung lösen sich zum grössten Theile mir die allerfeiusteu Korugrössen im Boden. Es ist jedenfalls bedeutend sicherer, eine Gleichmässigkeit des Materials auf Grund der Zusammen- setzung der feinsten Theile, als der gröberen Bestandteile fest- zustellen, bei welch letzteren infolge des immerhin relativ geringen Quantums der Probeentnahme eine richtige Durchschuittsprobe schwerer zu beschaffen ist. Auf jeden Fall gestatten die feinsten

in agronomischer und geogoostischer Hinsicht.

25

Tlieile in ihrer Zusammensetzung einen gewissen Rückschluss auf die Gleichmässigkeit der gröberen Bcstandtheile, aus denen sie zum grossen Tlieile durch Verwitterung hervorgegangen sind.

Nun ist hei den Thonbestimmungen nur die Thonerde und das Eisenoxyd, die in Lösung gingen, bestimmt worden. Wenn man auch in Betracht zieht, dass beide Oxyde nach ihrer Ver- witterung aus den festen wasserfreien Silikaten in sehr ver- schiedenem Grade dem Auswaschen aus dem Boden unterliegen, je nach dem Gehalte desselben insbesondere an Humus, dass die nordischen Geschiebe auf ihrem Transporte in sehr verschiedenem Grade der Vermengung mit eisenarmem oder eisenreichem Material unterworfen waren, so lehren doch die Resultate der Thou- besti mm ungen , dass das Verhältniss von der Thon er de zum Eisenoxyd bei allen untersuchten Proben innerhalb sehr enger Grenzen liegt. Wir sehen im Durchschnitt bei 29 Mergeln das Verhältniss zu 10:5,2, bei weitereu 54 Mergeln zu 10:5,6; bei 26 Lehmen und Thoneu zu 10:5,1. bei weiteren 61 Thouen und Lehmen zu 10:5,4. Dabei sind die ersten 29 Mergel und 26 Lehme und Thoue in der Weise untersucht, dass bei ihneu der Feinboden (unter 2 Millimeter Korugrösse) oder Gesammt- boden bei der Thonbestimmung direkt aufgeschlossen wurde, während bei den anderen Mergeln, Lehmen und Thonen ein Auf- schliessen der thonhaltigen Tlieile (unter 0,05 Millimeter Korn- grösse) erfolgte. Bei den letzteren musste sodann eine Um- rechnung auf den Feinboden oder Gesammtboden stattfinden, in- dem man dabei von der Annahme ausging, dass bei der Thou- bestimmung von den gröberen Bestandtheilen , d. h. denen über 0,05 Millimeter Korngrösse, nichts in Lösung ginge. Das ist aber nicht der Fall, wie Verfasser (siehe oben) nach weisen konnte. \ ielmehr werden auch von dem gröberen Material je nach der Korngrösse desselben grössere oder kleinere Mengen aufgeschlossen.

Wenu aber trotzdem bei beiden Untcrsuchnngsartcn das Ver- hältuiss von der Thonerde zum Eisenoxyd im Durchschnitt das- selbe blieb, so beweist das, dass das aufgeschlossene gröbere Material zum mindesten in Bezug auf Thonerde und Eisenoxyd dieselbe Zusammensetzung hatte wie das allerfeiuste.

26

R. Gans, Die Bedeutung der Nährstoffanalyse

Dass die Verhältnisszahl hei Mergeln und Lehmen und Thonen im Durchschnitt fast dieselbe blieb, beweist uns ferner, dass die Bodenarten bei ihrem Verwitterungsprozess vom Mergel zum Lehm im Allgemeinen kein Eisen verloren haben, also von dem kohleusäurehaltigeu Wasser unter gewöhnlichen Bedingungen nur kohlensaurer Kalk gelöst wurde.

Betrachten wir nun die Analysenresultate nicht in ihrer Ge- sammtheit sondern einzeln näher, so bemerken wir, dass das Ver- hältnis bei den Profilen in vielen Fällen am gleichinässigsten ist. Doch auch hier können Umstände eintreten, welche das Ver- hältnis abänderu, wir wir später sehen werden.

Bei einer Aenderung in diesem Verhältnisse lernen wir wei- ter, dass dieselben häufig nicht für einen Ort allein, sondern für einen grösseren Umkreis bestehen bleibt.

Diese Unterschiede sowohl bei demselben Profile als auch bei der näheren oder weiteren Umgebung pflegen in ungefähr gleicher Höhe aufzutreten. Es ist daher die Möglichkeit nicht ausgeschlossen, dass sie weniger auf uugleichinässig mit eisen- schüssigen Bildungen vermischtes Material als vielmehr auf das uugleichinässig starke Auswaschen des Eisenoxyds und der Thon- erde auf chemischem Wege zurückzuführen sind. Besonders stark zeigen sich die Unterschiede bei Böden mit stark humoser Decke. Rein alluviale Bildungen, wie Moorböden und Torfe schliessen sich diesem Verhältnis» nicht au.

Ein abweichendes Verhältnis der Lehme, Thone und Mergel des Oberen und Unteren Diluvialmergels von deuen des Alluviums und denen älterer Formationen, welche letzteren zum Zwecke des Vergleichs mit eingereiht wurden, hebt sich nicht deutlich her- vor, mit Ausnahme eines Thones von Keuschwerder von unbe- stimmter (wahrscheinlich mioeäner) Bildung und eines Thones von Owinsk. Andere Proben älterer Bildungen zeigen das glei- che Verhalten wie die Diluvialböden, doch reicht das vorliegende Material durchaus nicht aus, um ein abschliessendes Urtheil zu gestatten.

Wir sehen also auch bei den Thon- ähnlich wie bei deu Nährstoffbestimmungen ein fast immer gleichbleibendes Verhält-

in agronomischer und geognostischer Hinsicht.

27

niss von der Thonerde zum Eisenoxyd. Das Eisenoxyd löst sieh bei beiden Bestimmungen ungefähr in gleicher Höhe, während die Meuge der Thonerde der Nährstoffbestimmung bei der Thon- bestimmung verdoppelt wird. War also im letzteren Falle das Verhältniss Thonerde: Eisenoxyd wie 10:5.0, so müsste es bei der Nährstoffanalyse wie 5:5.0 oder wie 10:10 sein, wie es auch den gefundenen Resultaten entspricht. Nur bei zwei Profilen zeigen sich nach der Thon- und der Nährstoffbestimmung Ge- gensätze im Verhältniss, wobei allerdings zu bemerken ist, dass in diesen Fällen die Thonbestimmung von den thouhaltigen Thei- len ausgeführt war und daher erst auf Feinboden umgerechnet werden musste eine Berechnung, welche aus mehrfach ange- führten Gründen keinen Anspruch auf Genauigkeit machen kann. Es beweist uns wieder, wie unbedingt nothwendig es ist, bei allen Untersuchungsarten das gleiche Ausgangsmaterial zu verwenden, da der Hauptwerth unserer Aualysenresultate in ihrer Vergleichbarkeit liegt.

Eisenbewegung im Boden.

Mit der Zusammenstellung dieser Verhältniss-Tabellen von der Thonerde zum Eisenoxyd nach Profilen wurde weiter der Zweck verfolgt, eventuell einen Einblick in die Eisenbeweguug des Bodens zu gewinnen. Eine Eisenverarmung resp. -anreiehe- rung lässt sich gewöhnlich nur in ihren Extremen ohne Mühe erkennen. Geringere Grade der Eisenbewegung sind schwer zu constatiren. in dein gezeigten eonstauten Verhältnisse von der Thonerde zum Eisenoxyd ist nun wohl ein Mittel gefunden, die- selbe nachzuweisen. Und zwar dürfen wir um so mehr hoffen, durch dieses Mittel zu keinen falschen Schlüssen geführt zu wer- den, als die Thonerde von allen Basen des Bodens diejenige ist, welche am wenigsten dem Auswaschen auf chemischem Wege unterliegt. Beim Ausschlämmen auf mechanischem Wege dürften wohl beide Basen, Thonerde und Eisenoxyd, gleiohmässig bewegt werdeu, sowohl im freien Zustande als auch in ihren wasserhal- tigen kieselsauren einfachen und Doppelverbindungen, weil sie ja alle durch Verwitterung entstanden und demgemäss iu äusserst feinem Zustande im Boden enthalten sind.

28

R. Gans, Die Bedeutung der Nährstoffanalyse

Ein Theil eines Profiles kann einen procentisch grösseren Eisengehalt haben, als ein anderer desselben Profils und trotzdem au Eisen Verarmung leiden, wenn sein Verhältniss von der Thou- erde zum Eisenoxyd ein geringeres ist. So besitzt zuin Beispiel Mo. 7fi (5 Decimeter Tiefe) einen Gehalt von 2,81 pCt. Eisenoxyd gegenüber einem Gehalte von 1.20 pCt. des tieferen Untergrundes (S 9 Decimeter) (Profiltabelle der Thonbestimmungen). Das Ver- hältniss Thonerde: Eisenoxyd ist jedoch 10:4.9 in ersterem Falle, und 10:6.3 im letzteren. Mit anderen Worten, es findet eine Ver- armuug der Probe (5 Decimeter) und eine Anreicherung der Probe (8 9 Decimeter) an Eisen statt.

Betrachten wir uuu die zusammengestellteu Profile, so finden wir, dass bei manchen, von der Oberfläche bis zum tiefsten Un- torgrund, die Verhältnissen hl fast dieselbe bleibt. (Siehe Tabelle der Thoubestimmuug Profil No. 39 41, 476 478, 479 481,

482-483, 493—494, 495-496, 535—537, 620—621, 714-715, 721—723, 899—900, 902—903, 1060—1062, 1067 1068 und Profil - Tabelle der Nährstoffanalysen No. 177 178, 281 282, 284—285, 535—536, 625—626, 634—635 und 675—676.) Bei diesen Bodenprofilen, bei welchen die Oberkrume meist nur ge- ringe Mengen Humus und nur bei den Sandböden grössere Men- gen zeigt, ist also eine Bewegung des Eisens nicht zu oonstati- ren. Eine Eisenbewegung kann im Boden nur statttindeu, wenn Eisenoxydul durch kohlensäurehultiges Wasser gelöst und in ei- nem genügend thonhaltige Theile und Humus führenden Boden durch Luftabschluss vor Oxydation und somit vor Wioderausfäl- lung aus der Bodenflüssigkeit geschützt wird. Die Kohlensäure der Luft wird häufig uoch verstärkt durch die Kohlensäure des Bodens, die entsteht durch Oxydation des Humus. Und zwar geht die Oxydation des Humus in Gestalt humussaurer Salze am schuellsteu von statten. Die nöthigen Basen zur Neutralisation finden die Humussäuren aber nur in kalkreicheu und in schweren Böden. Folglich ist im Sandboden der Kohlensäuregehalt hei gleichem Humusgehalt schon aus diesem Grunde geringer, abge- sehen davon, dass das sandige Material auch nicht, im stände ist, die gebildete Kohlensäure iu seinen Poreu zu verdichten und zu-

in agronomischer und geognostischer Hinsicht.

29

rüokzuhalten. Bei manchen der oben genannten Profile kann auch wegen ihres Kalkgehaltes eine Lösung des Eisenoxyduls nicht erfolgen, da der leicht lösliche Kalk das Eisenoxydul sofort wieder ausfallen würde.

Bei den Profilen (Profiltabelle der Thonbestimmungen No. 75 bis 77, 122-124, 141—145, 153—155, 156—158, 177—180, 309-311, 312—314, 577—579, 583—585, 586—588, 589—591, 637 638, 673 674, 769 770, 1063- 1064; Nährstoffprofile No. 237—239, 639—642, 656—657, 658—659, 718—720, 721—723, 859—862, 863—865, 866-867, 868—871, 1015—1017, 1021 bis 1 023) findet bei meist schwachem Gehalte der Oberkrtime au kohlensaurem Kalk ein Steigen des Eisens im Verhältnisse nach dem Untergrund zu statt, und zwar finden wir zumeist dort im Untergrund grössere Mengen Eisen, wo sich grössere Mengen kohlensauren Kalkes zeigen, also beim Mergel oder beim Ueber- gang vom Lehm zum Mergel. Der Humusgehalt ist sehr ver- schieden. — Hier ist also Eisenoxydul in den obereu Schichten unter dem Schutze von Humus bei Luftabschluss gelöst und in den Untergrund abgeführt. Trifft aber eine Lösung von saurem kohleu- saureu Eisenoxydul im Boden zusammen mit Basen oder Salzen, deren Basen sich leichter in kohlensäurehaltigem Wasser lösen, als Eiserioxydul und das siud fast alle im Boden vorkommeuden Basen mit Ausnahme von Thouerde so scheidet sich kohlen- saures Eiseuoxydul ab. und die betreffende Base tritt an seine Stelle. Das ist besonders der Fall beim Zusammentreffen von saurem kohlensauren Eisenoxydul mit kohleusaurem Kalk. Es findet also bei Luftabschluss eine Wiederausfällung im Unter- gründe als kohlensaures Eisenoxydul statt.

Durch Versuche im Laboratorium wurde festgestellt, dass kohlensäurehaltige Lösungen vou saurem kohlensauren Eiseu- oxy< lul ihr Eisenoxydul je nach ihrem Gehalte innerhalb weniger Stunden oder mehrerer Tage bei der Berührung mit kohleusau- rem Kalk verlieren; weniger schnell verlieren sie dasselbe bei der Berührung mit lehmigeu Böden, welche mit kalter verdünnter Salzsäure ausgezogeu waren, sehr langsam und Monate hindurch andauernd bei der Berührung mit reinem Sande, welcher mit

30

R. Gahs, Die Bedeutung der Nährstoffanalyse

Salzsäure ausgekocht war. Also selbst im letzteren Falle sind durch die allmählig wirkende Kraft der Kohlensäure Basen gelöst, welche sich mit dem Eisenoxydul umsetzten.

Die Profile (Thonbestimmung No. *200 262, *263 *265, 378 bis 371), 1065- 1066; Nährstoffprofile 200 ‘202, *260— 261, 263 bis *264, *266— *267, 275—276,298—290, 531- 532, 533—534, 538 bis 539, 541 54*2, 628 629, 631 63*2) meist schwerere Böden mit grösserem llumusgehalte zeigen nach dem Untergrund (allerdings ist hei der grösseren Anzahl der Proben nur der flachere Un- tergrund untersucht) ein Fallen des Eisens im Verhältnisse an. Ein Humusgehalt in schwereren Böden mit durch Oxydation der humussauren Salze und dadurch erhöhten Kohlensäure-Gehalt des Bodenwassers stärkere Eisenbewegung hervor. Unter dem Schutze der Sauerstoff- absorhirenden Humusdecke, welche selbst durch längere Berührung mit der Luft und Wiederoxydation des Eisen- oxyduls, vielleicht in folge erschwerten Wasserabflusses, wenig oder garnieht au Eisen verarmt, bleibt das Oxydul im flacheren oder tieferen Untergründe vom Sauerstoff abgeschlossen und somit gelöst und wird weiter in die Tiefe abgeführt. Hierbei scheinen die mitgelösten Humussäuren einer Wiederausfällung durch andere Basen als kohlonsaures Eisenoxydul hindernd im Wege zu stehen, um so mehr, wenn der Kalk nicht oder nur in geringer Menge als kohlensaurer Kalk, sondern als humussaurer Kalk vorhanden ist. Bei den in Frage kommenden Schlickprofilen wäre auch die Möglichkeit gegeben, dass durch häufig wiederkehrende Ueber- schwemmuugen sich allmählig die Oberkrume an Eisen augerei- chert hat. Auch ein höherer, wechselnder Grundwasserstand und ein dadurch bedingter Rückfluss des gelösten Eisenoxyduls in die oberen Schichten der Profile durch die Oapillarkraft des Bodens würde eine Eisenaureicherung an der Oberfläche hervorrufen durch Verdunstung des Wassers und Oxydation des Eiseuoxyduls.

Wenn wir nun auch bei mauchen augenblicklich humusarmen Böden eine Anreicherung an Eisen nach dem Untergrund zu, also eine Folge von Ilumusreichthum eonstatireu, so beweist diese Thatsache noch nicht das Gegentheil obiger Ausführungen, da wir wissen, in welcher verhältuissmässig kurzen Zeit ein Boden

in agronomischer und geognostischer Hinsicht.

31

au Humus verarmen kann, wenn ihm nicht durch natürlichen Dung oder sonstige Diinguugsweise humushildeude Stoffe in regelmässigen Intervallen zugeführt wird. Ebenso können natürlich Fälle eintreten, bei denen trotz Humusreichthum eine Eisen- bewegung nicht zu bemerken ist, wenn der Humus z. B. erst in jüngster Zeit durch culturelle Massnahmen erzeugt wurde.

Die Resultate dieser Analyseutabelleu aus dem Bereiche des Oberen und Unteren Diluviums können wir kurz folgender- maasseu zusammenfassen:

1. Die in Salzsäure lösliche Thonerde der Nährstoff- bestimmuug, welche die Hälfte der bei der Thonbestimmung ge- fundenen Thonerde darstellt, giebt uns Aufschluss über den Gehalt an thonartigen, resp. an zeolithartigen Bildungen oder, allgemein gesprochen, über den Gehalt au feinsten, aus der Verwitterung des Bodens hervorgegangeuen wasser- und thonerdehaltigen Be- standtheilen.

2. Die Klassification der Bodenarten, die aus Sand- und Thon-Gemischen bestehen, erfolgt somit leicht und sicher auf chemischer Grundlage durch den Gehalt an löslicher Nährstoff- thonerde.

3. Nach dieser Klassification würde man einen Boden be- zeichnen:

Bei einem Gehalte an löslicher Thonerde von

0 0,75 pCt. als Sandboden,

0,75 2 » als lehmigen, thonigen Sandboden,

2 3 » als sandigen Lehm- oder Thouboden,

3 pCt. und darüber als (schwach sandigen) Lehm- oder

Thonboden,

bei welcher Klassification die Mehrzahl der vorher bei der Ein- lieferung auf Grund seiner physikalischen Eigenschaften gewählten agronomischen Bezeichnungen Ausschlag gebend war.

4. Die Schlämmanalyse ist zur Klassification dieser Boden- arten wenig geeignet, da sie nicht im stände ist, feinsten Staub, Sand, Thon und Humus zu trennen.

3*2

R. Gans, Die Bedeutung der Nährstoffanalyse

5. Die Schlämmcylinder, welche zur Bestimmung einer und derselben Korngrösse dienen, müssen genau gleichen Durchmesser haben.

6. Die Ausführung der Wassercapacität mit kleinen Mengen im Laboratorium ist zu verwerfen, dieselbe ist gegebenen Falles mit grösseren Mengen auf freiem Felde auszuführen.

7. Der Gehalt an hygroskopischem Wasser steigt mit dem Gehalte an löslicher Thonerde und an Humus dergestalt, dass er geringer ist als der Humus bei schwachem Gehalte an löslicher Thonerde, dagegen höher als der Humusgehalt bei starkem Ge- halte au löslicher Thonerde.

8. Der Glühverlust steigt ebenfalls mit dem Gehalte an löslicher Thouerde (uud au Humus).

9. Der Stickstoffgehalt steigt und fällt mit dem Humus- gehalte. Jedoch ist derselbe niedriger (in Proceoten des Humus gerechnet) bei geringem Gehalte an löslicher Thonerde, höher bei grösserem Gehalte an löslicher Thouerde oder mit anderen Worten: »Bei gleichem Humusgehalte enthält ein Lehm- oder Thouboden mehr Stickstoff als ein Sandboden«. Ausserdem spielt hierbei der Kalkgehalt eine grosse Rolle.

10. Die Stickstoffabsorptiou eines Bodens steigt erstens mit wachsendem Thongehalte (ermittelt durch die Thonbestimmung) und zweitens mit wachsendem Gehalte an löslicher Thouerde, ausserdem ist auch hier ein gewisser Gehalt an Kalk Bedingung. Es sind daher Silikate, welche Kalk und Thonerde enthalten müssen (uud zwar letztere zur Hälfte in leicht, zur Hälfte in schwer löslicher Form), denen die stickstoffabsorbirende Eigen- schaft zuzuschreiben ist, also zeolithartige Körper. Auch hier zeigen sich enge Beziehungen zwischen der Thonerde der Nähr- stoff- uud der Thoubestimmuug.

11. Wegen der verschiedenen Löslichkeit und der aus diesem Grunde vermuthlich verschiedenen Bindung ihrer Thonerde könnte man sich diese zeolith artigen Körper (ähnlich dem Auorthit aus dem Natronfeldspath) entstanden denken durch Umtausch von einem Si gegen Al uud daher die verschiedene Bindung der Thonerde erklären.

in agronomischer und geognostischer Hinsicht.

33

12. Der Gehalt an löslicher Thouerde und Kalk in Ver- bindung mit einer Stickstoff - Absorption gestattet uns einen sicheren Schluss auf das Vorhandensein von zeolith- artigen Körpern.

13. Der humussaure Kalk wirkt ebenfalls in hohem Grade günstig auf die Stickstoffabsorption ein.

14. Der Zusatz von kohlensaurem Kalk nach Knop zu dem zu untersuchenden Boden bei der Stickstoffabsorption ist wegen der dadurch möglichen Bildung von humussaurem Kalk und zeolithartigen Körpern nicht zu empfehlen.

Eine niedrige Stickstoffabsorption wird uns bei hohem Ge- halte an löslicher Thonerde Kalkmangel im Boden auzeigeu, was möglicher W eise durch Zusatz von kohlensaurem Kalk bei der Bestimmung verhindert wird.

15. Der Gehalt au löslicher Phosphorsäure, Kalk und Kali steigt im allgemeinen auch mit dem iu Salzsäure löslichen Thou- erdegehalte, doch zeigen sich grosse Schwankungen.

l(j. Der Phosphorsäuregehalt erwies sich häufig höher bei grösserem Ilumus- und Kalkgehalte.

17. Das Verhältnis von löslicher Thonerde zum löslichen Kali der Nährstoff bestimmung lässt uns einen Einblick tliun, wieviel Kali infolge der Verwitterung beim Uehergauge von einer Bodenklasse in die andere verloren gegangen ist. Dieser Verlust kann je nach den begleitenden Umständen bei Proben einer und derselben Bodenklasse stark oder schwach gewesen seiu. Wir werden daher ein mehr den wirklichen Verhältnissen entsprechendes Urtheil gewinnen, wenn wir Durch Schnitts wert he von den einzelnen Bodenklassen berechnen. Diese Dnrchschuittswerthe bei dem Verhältnisse von löslicher Thoneide zum löslichen Kali ergaben :

bei 37 untersuchten Mergeln

>y 7 » Lehmen uud Thoneu

* 27 » sandigen Lehmen und Thonei

* 60 » lehmigen, tbonigen Sauden

* 50 » Sauden

Ä 25 » Schlicken

10

1,70

10

1,49

10

1,30

10

1,33

10

1,33

10

0,(58

Jahrbach 1902.

34

R. Gans, Die Bedeutung der Nährstoffanalyse

Bei dem Verwitterungsprocess vom Mergel zum Lehm geht also Kali verloren, eine Folge der Auslaugung der zeolithartigen Bildungen mit dem bei der Verwitterung entstehenden, sauren kohlensauren Kalk enthaltenden Wasser. Der Febergangsprozess vom Lehm zum sandigen Lehm und vom sandigen Lehm zum lehmigen und reineren Sand konnte aus Mangel an Kalk diese kalkhaltigen Lösungen in nicht so starkem Grade oder überhaupt nicht mehr entstehen lassen, daher geringerer oder gar kein Ver- lust an Kali. Auf ähnliche Ursachen die häufige, längere Zeit anhaltende Auslaugung mit (wenn auch gewöhnlich nur kalk- armen) Flusswasser ist vielleicht, der noch stärkere Kaliverlust der Schlicke zurückzuführen. Die Zeolithe tauschen anscheinend bei diesem Auslaugungsprozess ihr Kali gegen den Kalk der Ge- wässer ein.

17. Das sowohl bei der Nährstoff- als bei der Thonbestimmung sich zeigende constante Verhältniss von löslicher Thonerde zum löslichen Eisenoxyd der Lehme, Thone, Mergel u. s. w. zeigt uns die grosse Gleich mässigkeit des vorliegenden Materials, insbeson- dere des Oberen und Unteren Diluviums an.

Es lehrt uns ferner, dass hei dem Verwitterungsprozess vom Mergel zum Lehm im Allgemeinen kein Eisen verloren geht, und lässt uns bei Aenderuugen in diesem constanten Verhältnisse Eiseubewegungeu in Profilen erkennen, welche auf anderem Wege garnieht oder schwer nachweisbar sind.

18. Dieses constante Verhältniss lehrt uns, dass bei Ilumusar- mutli eine Eisenbeweguug durch das nur einen geringen Theil der Kohlensäure der Luft führende Uegeiiwasser nicht oder nur im geringeren Grade möglich ist, weil sofort eine Oxydation und Wiederausfällung des Eisenoxyduls durch den mitgelösten Sauer- stoff der Luft stattfindet, abgesehen von dem Sauerstoff der Luft, welchem die Beschaffenheit des Boden-Materials ein Eindringen in den Boden gestattet.

Bei humusarmen schweren Böden und bei grösserem Kalkge- halt würde in folge der Wiederausfällung von etwa gelöstem Eisen- oxydul durch Kalk oder andere Basen eine Eisenbewegung eben- falls unmöglich sein.

in agronomischer und geognostischer Hinsicht.

35

Nur ein stärkerer Humusgehalt, verbunden mit einer genü- genden Menge feinster Theile, ist im stände, eine Eisenbewegung hervorzu rufen, weil

a) der Kohlensäuregehalt des Bodenwassers sehr stark durch die Vermoderung des Humus oder der humussauren Salze ver- mehrt und somit die Lösung von Eisenoxydul begünstigt wird,

b) der Humus den Sauerstoff der Luft zu seiner Oxydation absorbirt und somit das Eiseuoxydul vor gleichem Schicksal bewahrt,

c) weil die Humussäuren im stände sind, vorhandenes Eisen- oxyd zu Oxydul zu redticireu und so lösungsfähig zu machen,

d) die feinsten Theile ein Eindringen der Luft in den Boden verringern.

Das Eisenoxydul kann also unter diesen Umständen gelöst bleiben und geht mit dem Wasser in die Tiefe ab. Trifft es hierbei auf kohlensauren Kalk, so wird das saure kohlensaure Eisenoxydul zersetzt, scheidet sich als kohlensaures Eisenoxydul ab und saurer kohlensaurer Kalk geht in Lösung. Infolge dessen war es häufig möglich, bei den oberen Schichten des Mergels im Untergrund eine Anreicherung an Eisen festzustellen.

Kalkgehalt wirkt also einer Bewegung des Eisens entgegen, Humusgehalt begünstigt sie. Wenn der Kalk jedoch bei Ueber- sclmss von Humus in humussauren Kalk verwandelt ist, so scheint er seiue hemmende Fähigkeit einzubüssen.

19. Bei der Zusammenstellung von 39 Mergelnährstoftaualysen ergab es sich, dass die Mergel sehr geringe Unterschiede in Be- zug auf lösliche Phosphorsäure und Kali aufweisen. Es wird also bei ihnen nur eine Bestimmung des kohlensauren Kalkes von Nutzen sein, für Phosphorsäure und Kali können Durchsclmitts- werthe angegeben werden.

20. Da der kohlensaure Kalk um so wirksamer ist, je feiner er im Boden vertheilt werden kann, so empfiehlt es sich, neben der Kalkbestimmung im Feinboden (0 2 Millimeter Korngrösse), auch eine solche von den thouhaltigen Theilen (0 0,05 Milli- meter Korngrösse) auszuführen.

36

R. Gans, Die Bedeutung der Nährst offanalyse

Tabelle Al.

■?,

' ?

Messtischblatt

Geognost-Agronom. Bezeichnung;

Tiefe der Entnahme in Decimetern

Thonerde

der

Nährst« >)V- | analyse

Thonerde

der

Thonbe-

stiinmung

Thon-

haltige

Th eile

1

: 260

Zehden asl ST Ackerkrume

4,3

9,4

79,0

2

, 261

» asl ET Urkrume 3

5,3

11,7

90,4

3

j 263

Oderberg asl ET Ackerkrume 1

5,7

11,4

92,2

4

264

» asl ET Urkrume 2

5,8

12,1

93,2

5

! 266

Neu-Trebbin asl 11 1’ Ackerkrume 1

6,2

11,9

85,8

G

267

» asl T Urkrume 3

7,7

14,1

97,6

7

275

» asl HST Ackerkrume 1

5,5

10.6

86,2

8

276

» asl T Urkrume 2,5

5,9

10,9

82,2

9

291

asl HL Ackerkrume 1

4,6

7,8

59,8

10

298

i Letschin sl HT Ackerkrume 0 —1

5,1

9,9

86,4

11

299

* sl HT Urkrume 1 -2

1 5,1

10,4

87,0

12

302

sl 11T Ackerkrume 0—1

6,3

10,7

83,2

13

303

sl HT Urkrume 2 3

5,7

10,4

83,0

14

305

» slEHT Ackerkr 0-1,5

4,3

9,4

75,0

15 !

306

sl EIIST Urkrume 1,5 3

5,1

9,5

1 77,2

ic

535

Fahrenholz dh KT Ackerkrume 0—2

5,1

9,5

83,6

17

536

dh KT Urkrume 5

5,6

10,9

98,4

18

541

Woldegk bh LT Ackerkrume 0 2

3,5

7,4

69,2

19 1

542

» rih L Urkrume 2—3

4,2

9,2

80,2

20

378

Fiddichow asl ST Wiesenkrume 1 2

4,8

7,8

84,6

21

549

Fahrenholz dmsTKO

1,0

2,7

69,0

22 .

898

Bernstein bah (3KT Untergrund 5—6

4,6

11,5

92,8

23

899

» bh HT Ackerkrume 0—1

6,3

12,5

70,4

24

900

» bh KT Untergrund 8—9

6,5

13,2

88,0

2 5

902

» bh KT Ackerkrume 0 1

5,0

10,1

80,2

26

903

» bh KT Untergrund 4 5

5,0

10,8

90,2

27

1060

Klonowo fhnHLS 2 |

1,5

2,9

25,6

28 |

1063

Angerburg bh T Oberfläche

4,9

10,0

87,9

29

1065 |

» bah T Ackcrkr-Oberfläche

4,0

8,0

75,6

Die Thonerde der Nährstoffanalysen ist ungefähr die Hälfte der Thonerde der Thonbestimmung bei Diluvialböden und Alluvialböden.

in agronomischer und geognostischer Hinsicht.

Tabelle A2.

37

A

Ä

V

Messtischblatt

Gei »gnost, -Agronom. Bezeichnung

Tiefe der Entnahme in Decimeteru

Thonerde

der

Nährstoff-

analyse

Thoncrdo

der

Thonhe-

stimmung

Thmt-

haltige

Theilo

1

122

Straussberg ihn II LS Ackerkr 0 3

1,0

1,8

27,1

2

125

chnllLS » 0-2

0,8

0,9

12,2

3

141

Möglin 0m 11 LS » 0-1,5

1,1

2,1

27,4

4

153

Müncheberg d ms TI IS » 0—2

1,1

1,8

47,1

5

156

» 0m HSL » 0 2

2,3

4,1

36,6

6

177

Zehderi ctfc 11 TS » ?

1,4

2,1

46,9

7

178

» idiTS Urkrume 4

1,3

2,1

48,9

8

200

Pollnow 0m LS Ackerkrume 0 2

1,1

1,7

28,0

9

201

i m LS Urkrume 2 10

1,8

2,8

28,1

10

202

0m SL Untergrund 10 15

2,3

3,5

28,4

11

234

Bietikow li LSH Ackerkr 0 2

1,1

2,3

28,4

12

272

Neu-Trehbin asl HST » 1

4,1

7,2

50,7

13

308

Letschin sl H0T » 0 1

2,5

4,5

45,0

14

309

Uchtdorf Gm HLS Oberfläche

1,0

1

1,2

31,3

15

312

» 0m HLS Ackerkr- Obertl.

0,9

0,9

22,8

IG

326

» asl I1ST Ackerkr 3— 4

4,9

13,5

86,5

17

376

Fiddichow asl 11 TS Wiesenkr 1 2

1,2

2,1

20,6

18

294

Letschin sl 1 1 LS Ackerkrume 0—2

1,0

1,7

17,2

19

296

» sl 1 ILS » 0—1

0,9

2,0

19,7

20

577

Sady 0m HLS 3

1,0

2,1

25,8

21

583

Obornik 0m LS OberkrumoO— 2

1,3

2,6

30,0

22

589

Wargowo 0m HLS » 0—3

0,9

1,6

23,2

23

714

Stolpe 0nt SL Untergrund 8

2,0

3,0

20,0

24

715

» 0rn SM » 13

1,0

2,9

41,6

25

718

» dms TI TS Ackerkrume. ?

2,0

2,8

50,8

2G

719

» dms T(5 2

3,2

i

5,1

72,9

27

720

» dms TIv(a 15

2,0

4,8

95,4

28

722

» 0m SL 6

3,1

5,3

47,8

29

723

» 0m SM 12

2 2

4,2

50,8

ObigeZahleu (Tabelle A 2) sind nicht direct vergleichbar, weil hierlici die Nsihrstoffanalyse vom l'einbtnteii (unter 2 Millimeter), die Tlnuibestiimniing aber w>m Schliimmi>mluct (unter 0,0fi) ansgefllhrt wurde, und daher die Thembostitnnumg erst auf Koinbnden iimgoree.lmcd werden musste. Kiue Umreclniuiig ist auf die Voraussetzung begründet, dass die Knrn- grOssen über 0,0ä Millimeter keine Thonerde und Klsem>x\d an die Sehwofelfiäure bei der rininbestimmnug abgeben, eine Vormuthiutg, welche aber irrig ist, wie uachgewieseii wurde. Wir werden also im Allgemeinen bei der Tie m erde der Tlentüestimntung zu niedrige

Wort ho vartlnden.

38

R. Gans, Die Bedeutung der Nährstoffanalyse

Tabelle B.

Messtischblatt

c

Nährstoff-

y.

£

13

Geognost.-Agronom. Bezeichnung

Ackerkrume - A, Urkrunu* I r, Untergrund - Uni

Je C & <

tc =

!

CaO

Humus

tfj

1

312

Uchtdorf r)m 11 LS

A

26,3

2,2

0,35

0,16

1,02

0,09

2

195

Lessen, Abschlämmmassen 0

26,8

3,0

1,58

0,22

0,55

0.03

3 309

Uchtdorf Om 11 LS

A

32,3 j

3,0

0,31

0,22

1,47

0,12

4

589

Wargowo 0m 11 LS

A

28,3

3,9

0,45

0,19

1,01

0,09

5 '

200

Pollnow Om LS

A

15,8

4,2

0,12

0,07

2,38

0,09

6 1

294

Letschin sl 1 1 LS

A

26,3

•1,2

0,32

0,10

1,42

0,10

7 >

153

Möncheberg TIIS

A

22,4

4,5

0,10

0,12

0,63

0,01

8

295

Lctschin sl 11 LS

A

25,4

5,0

0,22

0,11

1,29

0,11

9

577

Sady Om II LS

A

27,7

5,1

0,18

0,17

0,10

0 02

10

178

Zehden dli TS

Ur

36,9

5,2

0,23

0,12

0,38

0.03

11

376

Fiddichow aslllTS

A

55,1

5,2

0.34

0,10

1,17

0,14

12

j 177

Zehden dh HTS

A

39.8

5,4

0 31

0,15

1,13

0,07

13

234

Bietikow h LSH

A

33,1

5,7

0,46

0,22

1,16

0,08

14

141

Möglin H LS

A

21,8

5,8

0,11

0,12

1,13

0,05

15

480

Neuenburg Om M

Unt

48,6

5.9

9,6 CaC03

-

j

16

; 483

» dm M

40,3

5,9

9,2 CaC03

17

583

Obornik Om LS

A

35,0

6,6

0,24

0,23

1,41

0,09

18

477

Neuenburg Om SM

Unt

51,9

6,8

14,5CuC03

-

19

479

» Om SM

Ur

55,1

6,9

(?)

!

1

20

718

Stolpe dms HTS

A

55,4

7,0

1,89

0,23

0,59

0,01

21

201

Pollnow Os HS

Ur

12,9

7,0

0,08

0,18

0,10

0,01

22

, 202

» Om SL

Unt

15,8

1 8,8

0,07

0,23

0,09

0,01

23

492

Garnsee dm M

Unt

82,3

10,6

6,7 CaC03

24

25

156

482

Müncheberg HSL Neuenburg dm SL

A

59,2

80,4

10,6

11,4

0,68

0,32

1,75

0,11

26

514

Hohenfinow asl

A

71,5

11,4

2,13

27

308

Letsch in sl I IST

A

79,1

11,5

0,48

0,17

2,17

0,17

28

476

Neuenburg Om SL

Ur

81,2

12,7

29

719

Stolpe dms T (5

Ur

92,4

12,8

0,32

0,32

0,30

0,02

30

1 473

Neuenburg asl L

Unt

86,1

13,0

0,44

0,08

31

502

Hohenfinow asl

A

75,6

13,3

-

1,90

j

32

722

Stolpe Om SL

Unt

76,9

13,3

0,44

0,46

0,28

; 0,03

33

326

Uchtdorf asl HTS

A

122,5

13,5

0,99

0,39

2,18

0,20

in agronomischer und gcognostischer Hinsicht.

35)

Messtischblatt

’cz o

Ü ?

Nt

Ihrstoff-

y.

Geti^nnst. •Agronom. Bezeichnung

7. r~

s

•i i

1 cc

5

Ackerkrume = V, Vrkruine Untergrund l’nt

= Vr,

7

33 ^

& =

CaO

ä

Stioksl

34

] 511

Hohenfinow asl

A

81,2

13,9

-

2,48

35

45)0

Garnsee f>m M

Unt

89,8

14,4

8,3 CaC03

-

-

3(5

272

Neu-Trebbin asl 11 ST

A

91,7

18,2

0,52

0,22

3,59

0,22

37

510

Hohenfinow asl

A

104,3

18,9

2,96

38

541

Woldegk 8h LT

A

68 8

19,0

0.44

0,55

1,81

0,16

30

486

Neuenburg asl

107,0

19,2

-

i 0,85

0,11

40

471

» asl T

Unt

116.6

19,6

-

i 0,53

0,07

41

291

Neu-Trebbin asl HL

108,8

19,7

0,86

0,28

4,32

0,28

42

378

Fiddichow asl ST

A

115,3

1 19,6

0,63

0.3 1

3.21

0,31

43!

542

Woldegk Ölt LT

Ur

87,3

23,2

0.40

0,58

0,92

0,10

44

260

Zehden asl ST

A

103,5

23,7

0,i4

0,26

3,01

0,23

43

305

Letschin sl FHT

A

99,4

23,7

1,37

0,42

4,44

0,36

46

306

» sl EHST

Ur

108,3

23,9

1,40

0,40

j 2,96

0,27

47

298

sl HT

A

126,3

25,0

1,38

0 34

3,97

0.30

48

303

» sl HT

Ur

129,9

26,2

0,97

0,37

| 3,98

0,27

49

29!)

» sl HT

Ur

124,7

2-;, 3

1.41

0,32

4,82

0,. i. >

50

275

Neu-Trebbin asl HST

A

117,8

26,8

0.79

0,77

7,62

0,46

51 j

302

Letscbiu sl HT

A

131,4

26,9

0,86

0,36

5,66

0,40

52

512

Hohenfinow äsl

A

135,7

28,5

21,87

-

53

263

Oderberg asl ET

A

112,9

28,8

0,74

0,38

3,38

0,23

54

508

Hohenfinow asl

A

115,1

29,1

-

2,84

-

55

505

» asl

A

121,7

29 3

3,27

56

506

» asl

A

115,8

29,3

8,76

57

261

Zehden asl ET

Ur

117,8

29,5

0,63

0,34

2,28 0,18

58

266

Neu-Trebbin asl HT

A

1 27,4

30,1

0,99

0,43

4,69

0,84

59

264

Oderberg asl ET

Ur

1 12.9

30,6

0,79

0,40

2,17

0,17

60

503

Hohenfinow asl

A

130,4

30,7

! 3,57

61

497

Garnsee dh MT

Unt

118,3

30,8

15,4 CaCOs

| -

62

731

Stadt Graudenz r)h T

Unt

115,1

31,3

0,50

63

504

Hohenfinow asl

A

130,7

32,0

3,10

64

507

» asl

A

128,2

33,0

4,17

65

501

» asl

A

138,8

33,2

3,83

66

509

» asl

A

144,3

34,1

10,08

I

67

513

* asl

A

153,0

34,6

7,81

68

267

Nou-Tivbbin asl T

Ur

1 46,5

35,6

1,17

0,43

2,12

0,19

40

R. Gans, Die Bedeutung der Nährstoffanalyse

P rofil-N ährstoffanaly sen

(Eiseilbewegung.)

Buch-No.

Messtischblatt

Gcogn.-AgrOK. Bezeichnung j ®

Tiefe der KnMiuhme * §

in Perimetern = c

aj r

Ackerkrume - A :L.

1'rkrume = l'r w -l

riiterjiruml Gut

1)

&

-

£

Kalk

y

55

Kali

Glühverlust

Humus

L* rr*

^ Z) *

$ c i

2 o

f. H 2

o -

N

A 177

Zehden r)h 1ITS ? A 1,63 1,44

0,08

0,31

0,30

0,15

0.06

1,19 1,18

(10: 11,3

178

» fdi TS 4 Ur i 1,51 1,30

0,06

0,23

0,27

0,12

0,06

1,02 0,38

(l0: 11,6

200

Pollnow 8m LS 0-2 A 1,04 1,08

0,05

0.12

0,13

0,07

0,06

1,11 2.38

10: 9,6

O'

1 201

» 8m LS 2-10 A 1,58 1,82

0,' 6

0,08 0,35

0,18

0.06

1,05 0,10

10: 8,7

202

8m SL 10-15 A 1,99 2,26

0,06

0,07

0,44

0.23

0,11

1,33 0.09

[10: 8.8

237

Polssen 8s S 2 A 0,81 0,66

0,08

0,49 0,20 0,11

0,08

0,62 0,78

'10: 12,3

1 238

» 8s S 4 Ur 1,24 0,67

0,09

0,59 0,25 0.14

0,07

0,61 0,17

10: 18.5

1 239

» 8s S 10 Unt 0,79 0,39

0,07

3,56 0,16

0,08

0,09

0,42 0,05

[ 10 : 20,3

o

260

Zehden asl ST 1 A 4,48 4,26

0,35

0,54 0,79

0,26

0,08

4,26 3,01

v 10 : 10,5

1 261

» asl ET 3 Ur 5,17 5,31

0.40

0,63 0,92

0,34

0,09

4,80 2,28

1 10 : 9,7

o

263

Oderberg asl ET 1 A 5,33 5,69

0,39

0,74

1,01

0,38

0,10

4,81 3,38

jlQ: 9,4

264

» asl ET 2 Ur 4,93 5,80

0,35

0,79

1,06

0,40

0,12

5,14 2,17

[lO : 8,5

o

266

Nea-Trebbin asl HT 1 A 4,59 6,1!)

0,29

0,99

0,76

0,43

0,42

5,81 4,69

110: 7,4

267

» asl T 3 Ur 5,18 7,72

0.14

M7

0,99

0,43

0,34

6,90 2,12

[10: 6,7

269

Neu-Trebbin asHLS 1 A 0,97 1,32

0,10

0,18

0,20

0,10 0,04

1,43 2,36

^10: 7,3

l 270

» as GS 3 Ur 0,53 0,59

0,05

0,07

0,14

0,06

0,04

0.66 0,60

f 10: 9 0

( 272

Neu-Trebbin asl HST 1 A 2,52 4,15

0,31

0,52

0,62

0,22

0,10

3,97 3,59

j!0 : 6,1

273

» aslHET 3Ur 2,66 4,54

0,13

0,56

0,68

0,19

0,11

3,49 1,40

[10: 5,9

^ <> 275

Neu-Trebbin asl HST 1 A 3,81 5,47

0,18

0,79

0,77

0,33

0,14

5,87 7,62

(10: 7,0

276

» asl 2,5 Ur 3,74 5,90 0,08

0,76

0,74 0,31

0,13

4,68 2,37

[l0: 6,3

278

Neu Trebbin ak HSK 1 A 1,55 0,32

0,19

21,39

0,62 0,13 0,19 3,26 5,60

'10:48,4

279

» ak HK 3 Ur 1,11 0,41

0,17

27,65

0,64

0,13 0,20

3,50i 4,80

10:27,1

1

280

» akK 10 Unt 0,97 0,38

0,09 18,36

0,68

0,12

0,16

1,67 6,77

[10: 25,5

OO

Neu-Trebbin D S 4 A 0,33 0,37

0,03

0,04

0,10 0,05

0 031 0,40 0,44

(10: 8,9

OO

to

1) S 3 Ur 0,35 0,38 0,05

0,04

0,12

0,06

0,03 0,40 0,21

(10: 9,2

in agronomischer und geognostischer Hinsicht.

41

Messtischblatt

o

Geogn.-Agron. Bezeichn unjr

1 "Z

Zi

.2 i

w © X

Tiefe der Entnahme

1 X

u

u

1 ~

T!

y- Ü c

Buch-No.

in Docimeteru

=

A

3 i

l ~c :

~

1 1

s = 4

Ackerkrume A

V2

«3

:3

1 A

l'rkruiiie - fr

1 ~

1 r*

^ 1

1 1

T, r* £

Untergrund Unt

> ?

( 284 Neu-Trebbin das HS 1 A 0,56 0,59 0,09 0,10 0,15 0,06 0 03 0,68 0,90 (10: 9,5

( 285 » das S 3 ür 0,64 0,66 0,05 0,07 0,17 0,06 0,03 0,55 1 0,15 (lO: 9,7

( 291 Neu-Trebbin asl HL 1 A 2,56 4,64 0,14 0,86 0,59 0.28 0,30 4,43 4,32 (10 : 5,5

( 292 > asl HL 3 Ur 2,43 4,22 0,11 0,76 0,55 0.22 0,23 4.09 3,13 (lO: 5,8

( 298 Letschin sl HT 0-1 A 4,33 5,06 0,26 1,38 0,97 0,34 0,12 5,62 3,97 (>10: 8.5

^ ( 299 » sl 11 T 1-2 Ur 4,13 5,11 0,26 1,41 1,05 0,32 0,12 5,77 4,32 (lO: 8,1

( 302 Letschin sl HT 0-1 A 3,97 6,34 0,19 0,86 0,89 0,36 0.11 6.97 5,66 i>10: 6,3

( 303 » sl I1T 2-3 Ur 3,73 5,70 0,13 0,97 1,27 0,37 0,09 5,51 3,98 )l0: 6,5

1 305 Letschin sl EHT 0-1,5 A 17,68 4,33 1,49 1,36 1,88 0,42 0,10 9,44 4,44 1 1 10 : 40,8

\ 306 » sl EIIST \

( 1,5-3 Ur 22,38 5,08 1,87 1,40 1,48 0,40 0,09 9,45 2,97 (10:44,1

( 320 Uchtdorf ah SH Obertl.-A 1,24 1,0610,12 0,70 0,26 0,17 0,09 1,92 3,37 (10:11,7

(321 » ah SH 2-3 Ur 1,23 1,09 ' 0,12 0,93 0,32 0,15* 0,06 1,58 3,26 jlO : 1 1,3

( 518 Trebnitz akh 0-3 Oberkr 1,14 0,73 0,22 11. Ul 0,35 0,15 0,27 1,68 3,04 N 10 : 15,«

l 519 » akh 5 Unt 1,40 0,80 0 27 14,34 0,47 0,13 0,18 1,30 2,52 ) 10: 17,5

^ ( 531 Fahrenholz 8m HLS 0-2 A 1,19 1,150,05 031 0.24 0,18 0,10 1,27 1,11 (10:10,3 \ 532 » dm L 2-5 Ur 2,10 2,28 0,04 0,24 0,29 J 0,30 0, OS 1,57 0,21 (10: 9,2

0 ( 533 Fahrenholz dms 0-2 A 1,96 1,97 j 0,08 0 32 j 0,43 0.30 0,1 0 2,06 0,78 (10: 9,9

( 534 » dmsGT3-5Ur 3,96 4,40 0,10 0,38 0,73 1 0,58 0,1 1 2,87 0,23 ( 10 : 9,0

( 535 Fahrenholz dh KT 0 -2 A 4,68 5,09] 0.1 4 3,73 1,28 0,90 0,27 1 3,82 1,18 ^10: 9,2

* ( 536 » dh KT 5 Unt 5,09 5,64 0.13 12,96 1,99 0,97 0,25 4,62 0,39 (10: 9,0

q S 038 Woldegk dh HTL 0-1 A 1,48! 1,49* 0,05 j 0,43 0,33 0,21 0,08 1,85 3,14 ^10: 9,9

( 539 » dh TL 2-4 Ur 1,66 1,74 0,03 0,16 0,34 0,16 0,09 1.35 0,32 (10: 9,5

q ^ 541 Woldegk dh LT 0-2 A 3.45 3,47 j 0,10; 0,44 0,90 0,55 0,11 3,22 1,81 CIO : 9,9

l 542 » dh LT 2-3 Ur 4,00 4.21 1 Q, 07 1 0,40 1,05 0,58 0,1 ö| 3,15 0,92 (10: 9,5

i 545 Fahrenholz dm SM 0-2 1,94 1,47 0,14 4,891 0,61 0,32 0,11 | 1,82 1,33 (10:13.2

( 546 » dm SM 5 <

( 547 . dm SM 10 I 2,5112,35 0,10 7,99 1.35 0 43 0,14 2,03 0,16 flO: 10.7

42

R. Gass, Dio Bedeutung der Nährstoffanalyso

Buch-Nn

Messtischblatt Geogn.-Agrrtn. HtoMichmuig Tiefe lier Entnahme in Dooimetern

U. TT ® *

Ackerkrume = A rrkriinie = l'r Untergruiul l'nt.

2

H £

&

~ £

i

1

I

i 625

\

Förslenfelde Om HLS

0-2 A

1.17

1,51 0,09

0,70

0,33

0,18 0, 10 2,79

5,48

ho

7,8

626

» 8m L 4 Unt

2,47

3,13 0,08

0,87

0,70 0.38 0.12

2,48

0,77

^10

7,9

i 628

Quartschen 8m HSL 1-2 A

1,78

1,53 0,09

0,82

0,37

0.29 0,15

1,76

1,12

uo

11,6

( 629

» 8m L 3-4Unt

2,93

2.77 0,08

0,38

0,58 0,43 0,19

2,08

0,27

(10

10,6

^ 631

Bärwalde 8s S 0- 1 Oberkr

0,83

0,84 0,04

0,05

0,09

0,05 0,04

1,04

2 42

no

9,9

? 632

» r)a S 3-4 Unt

0,95

1,07 0,04

0,06

0,12

0,05 0,04

0,95

0,71

ho

8,9

\ 634

Olschienen 8s HGS 0-3 A

0,15

0,23 0.02

0,05

0,03 0,03 0,02

0,87

2 37

uo

6,5

( 635

» 8s ES 5-6 Unt

0,90

1,36 0,18

0,05

0,08

0,06 0,03

1,75

2.25

lio

6,6

/ 639

Olschienen 8s 11 GS

0-3 Oberkr

0,80

0,98 0,06

0,29

0,15

0,05' 0,04

1,14

1,30

110

8,2

< 640

» 8s LGS

3-7 Unt

1,22

1,17 0,07

0,23

0,22

0,07 0,04

1,03

0,2!)

JlO

10,4

\ 642

» 8s SM 12 32

1,25

1,63 0,07

5,81

1,22

0,30 0,10

1,54

0,11

\io

7,7

C 656

Theerwisch 8s 1IGS 0-2 A

0.98

1.22 0,07

0,14

0,22

0,06 0,04

1,12

2,01

uo

8,0

l 657

» 8s GS 5-6 Unt

0,96

0,80 0,05

0,10

0,18

0,09 0,04

0,55

0,08 ( 10

12,0

^ 658

Theerwisch Os LSG 0-3 A

2,01

2,45 0,14

0,20

0,48

0,10 0,05

1.80

0,78 |

S10

8,2

l 659

» 8s LG 3-6 Unt

2,30

2,24 0,13

0,26

0,53

0.15 0,05

1,67

0,30

ho

10,3

| 675

Münchendorf Oai IIS

0-1 Waldkr

0,11

0,20 0,02

0,03

0,03

0,02 0,04

0,10 15,70

ho

5,5

' 676

» 8a? 11S 1-2

0,08

0,15; 0,01

0,01

0,02

0.02 0,03

0,16

1,18

(10

5,3

/ 712

Stolpe 8s US A

0,53

0,51 0,04 0,17

0,09

0,07 0,05

0,64

0,82

MO

10,4

< 714

» Os SL 8 Unt

1,99

2.01 0,05

0,22

0,33

0,29 0,14

1,30

0,13

10

9,9

( 715

» 8s SM 13 Unt

2,26

1,03 0,08

7,67

0,86

0,27 0,12

1,43

0,12

( 10

21,9

( 718

Stolpe dms MTS ? A

2,07

1,96 0,05

1.89

0,75

0.23 0,09

1,81

0.59

MO

10,6

| 719

» dms Tf3 1,5

3,24

3,20 0,03

0,32

0,63

0,32 0,15

2,32

0,30

<10

10,1

( 720

» dmsTK(5 ?

2,37

2,02 0,09

8,12

2,90

0,33 0,16

1.84

0,13

(10

11,7

( 721

Stolpe 8m IILS A

1,83

1,83 0,10

0,88

0,36

0,33 0,20

1,48

0,90

MO

10,0

| 722

» 8m SL 6

2,96

3,10 0,12

0,44

0,61

0,46 0,19

1,90

0,28

<10

9,5

( 723

» f)m SM

2,33

2,18' 0,10

8,10

1,08

0,39! 0,18 2,32

0,17

( io

10,7

o

in agronomischer und geognostischer Hinsicht.

43

Buch-No.

Messtischblatt

Geogn.-Agron. Bezeichnung v

Tiefe der Entnahme

in Docinieten] g

Ackerkrume = A .2

l'rkumv t’r K

Untergrund int

£

CU

1 e> 1

£

! I M

X*

u

Kali

1 5z;

8

snuiiijf

s 789

Beyersdorf rim LS 0-1 A 1,46

1.41

0.07 0,20 0,31

0,20 0,07

1,43

| 0,95

^ 10 : 10,4

l 792

» 8m SM 16-17 2,03

1,97 0,07 5,36 0,90

0,32 0,10

4,07

[ Spuren

(l0: 10,3

( 859

Lippehne c»m LS 0-1 A 1,22

1,31

0.06 0,24 0,30:0,18

0.05

1,4 1

1,04

CIO: 9,3

) 862

8m SM 17-18 1,82

1.62

0,07 4,70 0,56

0,20 0,13

1,41

Spuren

ilO: 11,2

\ 863

Lippehne 8m LS 0-1 A 1.09

1.16 0,04 0,34 0,25

0,13 0,03

1,17

0.87

(10: 9,4

l 865

» 8m SM 14-15 2,14

2.03 0 08 6.35 1,25

0,35

0.10

2,21

Spuren

j 10: 10,5

\ 866

Lippehne Os US 1-2 A 0,78

0,63

0,07 0,23 0,17

0.09

0,03

0,82

0,95

^10: 12,4

i 867

Os GS 12-1 3 Unt 0,74

0,53

0,05 0,10 0,21

0,09

0,03

0,59 Spuren

ijlO: 14,0

\ 868

Schoenow 8m LS 0-1 A 1,95

1.67 0,06 0.56 0.41

0,21

0.04

2 03

1,20

(10: 11,7

i 871

» 0mSM17-18Unt 2,27

1.80 0.07 5,73 1.05

0 26

0,08

2.04 Spuren ( 10 : 12,6

i 886

Bernstein 8m LS 0-1 A 2,01

1,98

0,06 0.27

0,52

0,23

0,05

1,66

1,61

,10: 10,2

\

j 888

» 8m SM

(10: 9,1

[

15-16 Unt 1,65

1,32

0,07 5.39 1,16

0,30 0,08

1,20

0,44

i 897

Bernstein 8a h II KT 0-1 A 2,35

2,23

0,14 4,59

0,36

0,16

0,08

2,22

1,98

1 10: 10,5

! 898

* Oah GKT

)

1

5-6 Unt 4,51

4,64

0,09 9.50 1,94

0.59

0,14

4.70

Spuren

(10: 9,7

(, 899

Bernstein 8h HT 0-1 A 5.13

6,28

0,03 0,74

1,43

0.67 0.14

5.12

1,54

NI0: 8,2

} 900

» 8h KT 8-9 5,41

6,46

0,06 1,99

1.73

0,71

0,11

5,15

0,40

ijlO: 8,4

( 902

Bernstein 8h KT 0-1 A 4,51

4,95

0,08 2.17

1.10

0.63

0,11

4.89

2,25 ly 10 : 9,1

( 903

» 8h KT 4-5 4,46

5,05

0,09 10,16

1,69

0,56

0,12

4,41

0,73

(10: 8,8

1015

Hagen dm SL 2 Obertl. 0.22

0,42

0,01 0.08 0,05

0,04

0,07

0,74

1,51

MO: 5,2

1016

» dm SL 15 Unt 2,1 1

2.69

0,02 0,11

0,41

0,30 0,09

1.93

Spuren

< 10 : 7,8

1017

» dm SM 20 1,71

1,57

0.05 11,65

0,71

0,14

0,07

1.18 Spuren

[ 10 : 10,9

1018

Uetersen alEHT

t

Oberfl.- Wiesen kr 3,04

2.76

0,11 1.16 0.92

0.27

0.10 3,06

2.32

110: 11,0

1019

sl ET 4 Unt 2,74

2.42 0,09 1 2,38

1 04

0,24

0.11

1,90

0,98

1 10 : 1 1,3

1020

» slT t. Unt 4,31

4, 04 0.16 0,90

1,04'

0,38

0,13

3,6 1

2,10

[l0: 10,7

1021

Stade dm LS Oberfl.-A 1,40

1 ,63

0,04 0,18

0.34

0,16

U,07'

1,24

0,44

(10: 8,6

1022

» dm SL 12 Unt 3,16

3,58

0,03; 0,42

0,81

0,42

0,09

2.46,

0,25

1 10 : 8,8

lt)23

» dm SM 18 Unt 1,96

1.76

0,08 18.58

0,73

0.32

0,13

1,48:

8puivn

10: 11,1

44

R Gans, Dio Bedeutung der Nährstoflanalyso

Profil - Thonbestimmungen.

(Eisenbewegung und Gleiehmässigkeit des Materials.)

Hueh-No.

Messtischblatt

(b-u^nast-Aiinmnm. liczciohUliiu;

Tiefe iler Entnahme in Oeei Mietern

Ackerkrume = A. rrkrume Ur Untergrund Unt

*

X

7

ä

<£>

C

-

U

5 ^ x

£

Vorhältniss

der

Thonerde

zum

Kisenoxyd

( 23a

Bietikow 8m M

1,22

3,45

9,5 ?

10: 3,5

l 23b

» 8m M

1,49

3,26

11,8

} 10:4,6

l 24a

Casekow Om L

5 Oberkr

0,70

1,57

0,44

/ 10:4,5

5 24b

» Om L

p

1,83

3,57

< 10: 5,1

( 24c

» 8m M

v

0,91

2,65

33,6

f 10:3,4

l 39

Greifen hagen

0,2

2,23

4,86

1 10:4,6

< 40

»

0,8

1,46

3,14

9,5

] 10 : 4,7

( 41

»

1,8

1,55

3,43

10.0

( 10 : 4,5

7 ö

76

l

77

122

123

124

141

142

143

144

145

153

154

155

156

157

158

Löcknitz Om HLS 1 2 A

» Om SL 5

» f)m SM 8 9

Straussberg Om HLS 0 - 3 A

» Om L 5

» 8m M 10

Möglin 8m HLS 0 1,5 A

» Om SL 1 ,5

> Om SL 5

» Om SM 6

» M 20

Müncheberg dms TI LS 2 A » dm 8 TS 4 5

» dms KTS 12

Müncheberg Om I1SL 0-2 A

» Om L 4

» Om M 30

2,81

1,20

0,68 : 2,50 1,34

0,78 i 3,10 : 3,01 ! 2,29 2,38

1 ,02 2,99 2,11

2,11

I 3,43 I 1,59

5,68

1,90

1,84

5,32

3,35

2,06

6,64

8,09

6,05

5,04

1,80

4,61

3,86

4,12

6,19

2,72

1.9 2,68

p

9.9 1

Spuren 1,37 1

10,0

Spuren 1,13

1,6 | -

11.4 -

Spuren 0,03 ' ? ' _ |

12.5 j I

0,7 | 1,75

8,0 ;

10 : 4,9 ' 10:6,3

10 : 3,7 | 10:4,7 10:4,0

10:3 8 10: 4,7 10:3,7 10: 3,8 10:4,7

10: 5,7 10 : 6,5 10 : 5,5

10:5,1 10: 5,6 10:5,8

in agronomischer und geognostischer Hinsicht.

45

Messtischblatt

Geogm >st.-Agron* »m. Bezuichuunn

i *

O

Verhältnis«

iler

Buch-No.

Tiefe der Entnahme in

Ackerkrume A, l'rk Untergrund

Uecimetern

mme =■ Ur,

tut

H

1

Tlmnerde

zum

Eisenoxyd

177

Zehden 8h HTS

A

1.30

2,04

Spuren

L18

1 10

6,4

I 178

fih TS

4

1,26

1,97

-

10

6,4

179

» ah st

7

2,21

3,48

-

■°

6,4

180

» all SMT

15

1,79

2,47

13,0

l 10

7,2

2 GO

Zehden asl ST

1 A

5,47

9.37

Spuren

3,01

MO

5,8

o

2G1

» asl ET

3

5,72

11,66

2,28

>0

4,9

262

» asl ET

10

6,69

13,54

( 10

4,9

263

Oderberg asl ET

1 A

5,95

11,39

Spuren

3.38

, 10

5,2

o

264

» asl ET

2

5,23

12,10

»

2,17

1 10

4,3

265

» asl T

10

3.41

10,37

-

\ 10

3.3

1

309

Uchtdorf am 11 LS

Oberfläche

0,67

1,16

?

1,47

(1°

5.S

310

» SL

5 6

1,49

2,43

p

",

6,1

311

» Lm SM

15-16

0,97

1,59

8,5

1 10

6,1

312

Uchtdorf Lm 11 LS

Oberfläche

0,49

0,85

0,3

1,02

( 10

5,8

••

313

am SL

10—11

1.07

1,77

p

1 10

6,0

314

» Om SM

15-16

0,84

1,36

7,8

( 10

6,2

376

Fiddichow asl II TS 1—2

Wiesenkrume

1,61

2,07

0,3

1,17

j10

7,8

377

» asl ST

10

4,24

3,74

-

( 10

11,3

°!

378

Fiddichow asl ST

W

1 -2

iesenkrume

5,82

7,81

0,3

3,21

I 10

7.5

379

*> asl ST

5

4,14

10,27

-

! io

4,0

476

Neuenburg fim SL

2

3,58

5,00

i 10

7,2

477

» Om SM

4

1,8G

2,67

14,3

,0

7,0

478

» am M

6-8

1,81

2,53

-

-

( 10

7,2

479

Neuenburg am SM

1

1,85

2,70

p

I 10

6,9

480

» Om M

3

1,64

2,29

9,6

] 10

7,2

481

» am M

5

1,75

2,49

10,9

-

f 10

7,0

482

Neuenburg dm SL

2

2,90

4,47

9

po

6,5

483

» dm M

5-10

1,48

2,30

9,2

l 10

6,4

4G

R. Gams, Die Bedeutung der Nährstoffanalyse

Buch-No.

Messtischblatt

( Joogm »st.-Ayronom. Bezeichnung

Tiefe der Kntimhme in T)ecimetern

Ackerkrume A, rrkrnme = rr l'ntcrgTund Int

-

|

Humus

Verhältnis«

der

Thonerde

zum

Kisenoxyd

^ 493

Garnsee r)m SM 2

2,17

3,40

p

_

^ 10:6,4

* \ 494

<>m M 5

2,16

3,56

11,1

( 10: 6,1

{ 495

Garnsee dm L 4

4,14

6,06

I

{ 10:6,8

* l 4 90

» dm M 10

i 2,09

3.21

13,7

) 10: 6,5

f 535

Fahrenholz dh KT 0 2 A

5,05

9,46

5,5

1,18

t 10:5,3 10:5,1

\ 530

dh KT 5

5,59

10,94

19.9

0,39

I 537

» dh KT 15

5,58

10,73

21,6

( 10:5,2

l 577

Sady c-mllLS 3

0,99

1,97

Spuret!

0,10 |

l 10 : 5,0

578

» Om L 7,5

3,07

5,55

-

10:5,5

( 579

» Om M 10

1.64

3,08

7,6

( 10 : 5,3

^ 583

Obornik Om LS 0-2 Oberkr

1,25

2.52

Spuren

1,41

/ 10:5,0

•• . 584

* 0m L 7

3,31

6,02

] 10 5.5

( 585

» Om M 13

1,86

3.44

15,4

( 10: 5,4

( 586

Wargowo kh SKH 0—2 Oberkr

5,8

5,73

( ~

| 587

v 58S

» Om HL 5

2,89

6,80

0,79

10:4.3

» 0m M 20

1,77

3,34

6,4

J

( 10:5,3

\ 589 •• 590

Wargowo Om II LS 0-3 Oberkr

0,81

1,52

0,3

1,01 1

i 10: 5.3

» Om L 5

2,57

4,65

j 10:5,5

( 591

•> 0m M 1 0

1,31

2,28

11.3

-

/ 10:5.7

{ 020

Woltin dh SKT 7

2,35

4,28

19,5

\ 10:5.5

# \ 621

dh KTS 11-12

2,43

4,42

19,4

\ 10:5,5

. 023

Gandenitz, Ungeschichlcter Go- schiebemergel

2,07

3,75

8,3

\ 10: 5,5

622

» Geschichteter Ge-

schiebemergel

1,03

1,67

2,7

( 10:6,2

i -

Ackerkrume

2,4

/ -

: w

Ol schienen Om SM (blau) 18 20

2,32

4,72

0,6

J 10:4,9

( 038

» Om SM (braun)

2,04

3,57

12,4

-

( 10:5,7

Ackerkrume

;

2,4

:

Pölitz bomOT 2

5,15

12.02

j 10: 4,3

[ 674

» bomO T 4

7,94

1 6,49

Spuren

0,45

( 10:4,8

in agronomischer und geognostischer Hinsicht.

47

Messtischblatt

O

U

CP

U

Verhältnis*

tieognost. -Agronom. Iie/.i'iclimuig

fH

n* u.

tn

der

Buch-No.

Tiefe der Entnahme in lV'cimetem

|

§

Thmierde

Ackerkrume = A, ITkrmne = l'r

7

g

w

zum

Untergrund 1 nt

Eisenoxyd

.

Ackerkrume

.

Spuren

0,80

714

Stolpe 8m SL

8

! 1,81

3,00

Spuren

10 : 6,0

f 715

» 8m SM

13

1,6*2

2,76

13,51

' 10:5,9

; 718

719

1

Stolpe dms 11 TS

1 A

1,85

2,77

3,3

0,59

, 10:6,7

•> dmsT(5

1,5

3,24

5,06

Spuren

0.30

) 10:6,4

[ 7*20

» dms T KG

1,6

2,76

4.77

18,6

0,13

( 10:5,8

; 7*21

Stolpe 8m 11 LS

A

1,1

0,90

t

J 72*2

i* 8m SL

6

2,98

5,25

Spuren

0,28

10:5,7

( 723

» < )m SM

1*2

*2.24

3,99

1*2,7

0,17

( 10:5,6

. J 769

Wildenbruch dh GKT

10

5,60

1*2,46

13,4

\ 10:4,5

' ( 770

» dh GKT

15

4,63

9,35

19.5

-

1 1 10: 5,0

( 899

Bernstein 8h HT

0—1 A

6,13

12,54

Spuren

1,54

\ 10:4,9

1 900

» 8h KT

8 9

6,23

13,25

2,9

0,40

( 10: 4,7

\ 902

Bernstein 8h KT

0—1

5,06

10,11

3,2

2,25

\ 10:5,0

* i 903

» 8h KT

4—5

5,16

10,84

18,6

0,73

) 10 : 4,8

/ 1060 | 1061

Klonowo 8m HLS

2

1,70

2.92

Spuren

1,40

l 10:5,8

» 8m S L

10

3,26

5,81

J 10:5,6

( 1062

» 8m SM

15

2,4*2

4,24

7,4

( 10: 5,7

. J 1063

Angerburg 8h KT

Oberd.

5,65

10,01

3.0

3.25

^ 10 : 5,6

* ij 1064

» 8h KT

10

5,64

9,55

19,2

) 10:5,9

(1065 ° (1066

Angerburg 8ah T

Oberü.

4,77

8,00

Spuren

2,28

[ 10:6,0

» 8ah T

5—6

6,50

11,88

^ 10 : 5,5

i 1067

Angerburg <)m SL

Oberd.

2,40

4.23

1,50

r 10:5,7

1068

» 8m SL

4-6

3.41

6.07

! 10:5,6

(1069

» 8m SM

10

2,56

4,75

-

' 10 : 5,4

\ 1074

Lötzen dh SKT

18—22

7,10

13,94

16,2

( 10:5,1

(1075

» dh KT

45

5,72

9,91

22,1

l 10 : 5,8

^ 1 32*2

Viets 8h ST

20

2,82

5,41

14,8

0,87

( 10:5,2

i| 1323

» 8h ST

30

1,98

2,96

11,9

0,43

( 10 : 6,7

48

R. Gans, Die Bedeutung der Nährstoffanalyso

icli-No.

Mosstischlil;dl

(H'i 'tili' 'st,-A gruü« >111. HczuirhnmiK Tiefe der Entnahme in Deeiiuetern

Ackerkrume - A, l'rkrume I r Untergrund l'nt

y

•-

-

£

zz U

X ;

Humus

Verhältniss

der

Thonorde

zum

Eisenoxyd

1 50

Pollnow 8ah 0 1

Spuren

2,11

V

1 ^

'> 8ah 2—4

6,64

12,72

1

10:5,2

( 52

> 8ah l! 8

5,87

12,93 j

-

- !

( 10:4,5

i 53

Pollnow (Iah 0 2

Spuren

2,51

! 54

» 8ah 2 4

2,48

5,74

10 : 4,3

f 55

» 8ah 4 6

1,49

3,29

!

-

( 10 : 4,5

<> 275

Neu-Trebbin asl HST 1 A

4,73

10,61

0.3

7,62

\ 10:4,5

\ 276

» asl T 2,5 Ur

4,52

10,87

0,1

2,37

j 10:4,2

\ 298

Letschin sl HT 0 1 A

5,09

9.88 1

0,4

3,97

( 10:5.2

) 299

sl HT 1-2 Ur

5,09

10,38 !

0,4

4,32

( 10:4,9

( 302

Letschin sl HT 0 1 A

5,15

10,65

0,1

5,67

\ 10; 4,8

? 303

» sl 11T 2—3 Ur

5,04

10,37

0,1

3,98

) 10:4,9

\ 541

Woldegk 8h LT 0—2 A

3,98

7,44

03

1,81

( 10:5,3

( 542

» 8h LT 2—3 Ur

4,72

9,19

0,2

0,92

l 10:5,1

f 159

Müncheberg 8m 11LS 0—3 A

1.40

L -

] 160

» 8m SL 5 Ur

1,81

3,75

-

1

] 10:4,8

161

» 8m L 10 Unt

4.22

8,78

-

-

! ! 10:4,8

; 200

Pollnow 8m LS 0 2 A

0,92

1,62

: 0,2

2,38

! . 10:5,7

201

> 8m LS 2 10 Ur

1,43

2,71

0,1

0,10

| 10:5,3

( 202

» 8m SL 10-15 Unt

1,80 1

3,39

! 0,1

0,09

! 10:5,3

/ 672

Pohlitz bom<)T Ackerkrume

;

0,2

2,41

| 673

» bomOT 2 Fl Unt

5,15

12,02

!

< 10:4,3

( 674

» bom8 T 4 Unt

7,94

16,49

0,2

0,45

( 10:4,8

C 706

Pohlitz bom8T ‘i schwarz

4,113

11,01

0,1

2,84

\ 10:4,5

? 707

» bom8 T gelb

6,97

15.91

0,1

0,23

( 10: 4,4

in agronomischer und geognostischer Hinsicht.

49

Thonbestimmungen.

(Gleiclnnässigkeit des Materials.)

Thonbestimmungen vom Fein- oder Gesa mmtboden, sowie von den Thonhaltigen Theilen (später umgerechnet auf Gosammt- oder Fuinboden), welche bei der Proliltabelle nicht eingereiht werden konnten, aber gleich dieser bei der Berechnung der Durchschnittswert!!« vom Verhältnisse Thonerde : Eisenoxyd bei den verschiedenen Bodengaitungon Berücksichtigung

fanden.

Lehmige, thonige Böden.

c- | Messtischblatt

*5 1 Cieogu.-Agrou. Bezeichnung

= Tiefe der Entnahme i

s in Docimctern

Eisen-

oxyd

Thonorde

Kohlen-

saurer

Kalk

Humus

Verhältnis*

der

Thonerde

zum

Eisenoxyd

41 1 Rügenwalde Om L

3

7,55

13,19

P

p

a0 : 5,7

414 Altenhagen Dali T

5

7,78

14,36

p

?

10 : 5,4

540 Woldegk dh GT

7-9

5,11

9,26

p

?

10 : 5,5

933 Reuschworder T miocän(?)

4,51

16,81

P

p

10 : 2,7

934 » ST

1,64

5,99

p

?

10 : 2,7

935 »

2,71

14,53

P

p

10: 1,9

1400 Danzig'Tih T

10

5,77

8,77

Spuren

Spuren

10 : 6,6

125 Strausberg Os II LS

0-2

0,37

0,93

10:4,0

225[ Kurow dh T

-30

4,35

8,39

10; 5,2

294 Letschin sl II LS

0-2

1,02

1,64

0,1

1,42

10 : 6,2

296 * sl fl LS

0-1

0,96

1,97

0,1

1,29

10:4,9

320 Uchtdorf asl HST

3-4

2,96

5,33

0,4

2,18

10 : 5,6

304, Fürstenfelde Oh T

4,92

7,99

10: 6,2

3G5| » Dh T

5,22

8,16

-

10: 6,4

3GG » dh 6T

3,03

6,42

10 : 4,7

473 Neuenburg asl L

5

3,00

5,14

0,4

10:5,8

486 » asl

15

4,65

7,58

10: 6,1

501 Ilohonfinow asl

A

4,67

13,12

3,83

CO

O

502 1 » asl

A

2,82

5,27

1,90

10:5,4

503 : » asl

A

6,65

12,15

3,57

10: 5,5

504 » asl

A

5,13

12,67 !

3,10

10 : 4,0

505 1 » asi

A

i

6,07

11,58

3,27

10:5,2

Jahrbuch 1902,

4

50

R. Gans, Die Bedeutung der Nährstoffanalyse

*5 .

p

Messtischblatt Geogn.-ARrnn. Bezeichnung

Tiefe der Entnahme in Decimetern

Eisen-

oxyd

Kohlen-

Thonerde saurer

Kalk

Humus

Verhftltniss

der

Tlmnerdc

/um

Eisenoxyd

506

Hohenfinow asl

A

4,27

11,60

3,76

10:3,7

507

asl

A

6,39

' 13,07

l 4,17

10:4,9

508

» asl

A

6,03

11,51

2,81

10:5,2

509

» asl

W

5,49

13,50

10,08

10:4,1

510

» asl

A

3.37

7,47

2,96

10:4,5

511

» asl

A

2,68

5,51

2,48

10:4,9

512

asl

W

6,05

11,29

21,87

10:5,4

513

» asl

A

6,72

13,68

7,81

10:4,9

514

» asl

A

3,15

4,52 1

2,13

10: 7,0

26

Lehme und Thone (Thonbestimmung vom Feinboden)

= 10

: 5,1

61

» » »

(

»

v. d. Thonh. Theil.)

= 10:

5,4

Mergelböden

j Messtischblatt

"2 Geogn.-Agron. Bezeichnung

5 | Tiefe der Entnahme

Ä j in Decimetern

Eisen-

oxyd

Thonerde

Kohlen-

saurer

Kalk

Vorhin tniss der

Humus Thonerde zum

Eisenoxyd

497 Garnsee dh MT

20

6,59

12,18

15,5

? 10:5,4

528 Trebnitz dh MT

?

4,92

8,90

18,4

10:5,5

572 Gurtschin Oh MT

20

3.57

6,79

21,8

10:5,8

594 Owinsk bmOT

10

5,76

17,48

1,3

10 : 3,3

597 Posen 0h T

?

5,91

10,24

13,0

10:5,8

598 » dh T

p

4,07

8,40

12,9

00

o

1

601 Wargowo bmö T

50

5,56

11,50

14,6

10:4,8

602 » bmö T

40

6,56

12,90

14,8

10: ,5,1

603 » dh T

5

2,81

5,04

19,9

10: 5,6

617 Wohin dh SKT 14-

-15

2,74

5,30

12,5

10:5,2

1055 Woziwoda dm SM

18

2,45

3,75

9,9

10: 6,5

1058 Dritschmin 0m SM

10

2,42

3,74

8,4

10: 6,5

1398 Oliva dh gelb

10

6,24

13,76

13,0

10 : 4,5

1399 » dh blau

?

5,66

12,67

14,7

10:4,5

in agronomischer und geognostiscber Hinsicht.

51

Messtischblatt ( leogn.'Afiton, Bezeichnung

Tiefu iler Entnahme in Decimotern

1

Eisen-

oxyd

Thonerde

Kohlen-

saurer

Kalk

Humus

Verhältnis*

der

Thonerde

zum

Eisenoxyd

898

Bernstein Dali SKT 5-6

5,56

11,48

IS, 2

Spuren

10:4,8

128 f

\

Straussberg dh KT 60 gestörte Lagerung

2,71

8,46

19,3

10:3,2

129 (

Straussberg dli KT 65

3,80

7.32

17,5

-

10 : 5,2

165

Müncheberg mot)

5.44

10,47

5,3

- |

10:5,2

227

Zirchow dh 30

4,93

9,92

16,5

10 : 5,0

228

» dh

5,80

11,54

12,0

-

10:5,0

319

Uchtdorf Dm SM 15-16

0,81

1,27

7,8

10 : 6,4

301

Bärwalde dms TK(5

1,82

2,41

20,4

10:7,6

490

Garnsee Dm M 6

3,75

5,55

8,2

10 : 6,8

492

» dm M 5

3,22

4,14

6,7

]

10: 7,8

497

» dh MT 20

6,59

12,18

15,4

10 : 5,4

573

Gurtschiu 9m SM 12

1,44

2,53

8,5

10 : 5,7

574

dm SM 9

1,91

3,80

9,5

| 10 : 5,0

593

Owinsk dm M

2,08

4.21

7,1

10:4,9

595

Posen dm M 10

2,30

4,40

10,6

j 10:5,2

014

Wohin 9m SM 12-15

2,24

4,04

10,0

10 : 5,5

017

> dh SKT 14-15

' 2,74

5,30

12,5

10:5,2

019

» dh SKT 7-8

2,53

4,08

25,7

10:5,4

633

Uchtdorf dh SKT 30

3,64

6^ i o

20,5

_

10:5,4

737

Graudenz dh KT

4,96

12,88

10.7

M

10:3,9

747

Roggenhausen dm M

2,02

4,85

13,1

10:4,2

753

Feste Courbiere dm M

1,34

2,38

7,0

10:5,6

150

Möglin dh KT

5,62

14,01

9,5

10:4,0

29 Mergel (Thonbestimmung vom Feinboden) 10 : 5,2 54 » ( » v. d. Tbonh. Theilen) 10:5,0

4

52

R. Gans, Die Bedeutung der Nährstoffanalyse

Nährstoffanalysen, geordnet nach

Haupt-

£

Ö

o

5

Messtischblatt.

Ackerkrume = A Urkruino = l'r Untergrund Unt

Um

1 O

Körnung

3

CO

U

5 o

E-*

. ^ 2? c _ 5 -

7

§

! a

r ~ ~

i = 1 i 1

1 5.2?^ x— ß 5T

1

840

Nickelswalde D S

Unt

0,0

96,5

3,5

5,9

20,8

i 0,16

2

838

» D S Oberfläche

0,0

98,9

1,1

2,5

20,8

0,29

3

839

» D HS

Unt

0,0

94 5

5,5

14,0

19,3

0,43

4

422

Schlawe bm(5 HS

A

0.4

89,6

9,8

6,5

36,1

0,25

5

843

j Nickelswalde D S

Unt

0,0

98,9

1,1

20,6

i (1,30

6

676

Münchendorf <af) IIS

Unt

0,0

94,0

0,0

13,7

19,0

0,24

7

425

Schlawe bmG HG

A

6,2

82,8

11,0

9,8

24,4

0,32

8

136

Möglin inG US

A

5,(1

90,0

5,0

4,3

10,4

0,34

9

487

Garnsee f»as S

A

0,0

99,7

0,3

4,9

16,8

0,52

10

675

Miinchendorf 0a (5 IIS Waldkr

0,0

73 2

26,8

36,1

38,5

0.33

11

634

Olschienen cis 11 GS

A

0,2

89,6

10,2

13,8

21,4

0,41

12

686 1

Gollnow r)as HS

Waldkr

0,0

92,8

7,2

1 1,9

20 4

0,54

13

274

Trebbin s S

Unt

0,0

99,0

6,9

5,7

20,6

0,55

14

239

Polssen 8s S

Unt

14,2

85,0

0,8

5,3

15,2

1,25

15

293

Neu-Trebbin s GS

Unt

0,6

97.2

2,2

4,3

18,7

0,56

16 i

63

Hohen finow HS

A

0,1

93,9

6,0

12,9

26,2 natuu nur ge-

0,70

17

684.

Gollnow 8a(5 HS

A

0,4

95,6

4,0

11,6

ringe

Mengen

Wasser

auf

0,77

18

416

Altcnhagen Os HS

A

0,1

86,6

13,4

15,1

31,3

0,69

19

281

Neu-Trebbin D S

A

0,0

97,6

2,4

11,1

22,0

0,73

20

787

Schwochow Os S

A

0,0

90,4

9,6

11,8

18,0 ,

0,77

21

691

Pölitz c»af)HS

A

0,5

83,2

16,4

21,7

23,6

0,77

22

282

Neu-Trebbin D S

Unt

0,2

95,3

4,5

9,2

wBm

23 682

Gollnow 8a6 1 IS

A

7,2

85,2

7,6

23,7

24

693

Pölitz (Ja S

A

0,0

94,4

5,6

20,5

27,0

0,91

25

679

» 0a(5 HS

A :

0,1

95,6

4,4

22,5

19,4

1,00

26

3 1 7

Uchtdorf Os S

A 1

t) 0

96,1

3,9

7,0

21,2

1,17

in agronomischer und geognostischer Hinsicht.

53

dem Nährstoff-Thonerdegehalt.

Tabelle.

X

:

03

3

r-

e

c

O

Kalk

§ ~ £ ’?• w

^ ^ ts*

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E

^

u C

g , 1

■P -• ?

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■l ^

> <

0,10

0,05

0,01

0,02

0,03 0,02 0,03 0,05

0,09

0,15 0.03

Spuren

10:4,0

0,22

0,05

0,02

0,05

0,03 0,03 0,04 0 06

0.16

Spuren 0,01

Spuren

io: <;.o

0,29

0,12

0,02

0,09

0,06 0.05 0,04 0,38

0,24

1,73 0.06

3,.) Spuren

10:4,2

0,10

0,13

0,02

0,02

0,02 0.02 0 03 0,55

1,65

3,16 0 07

2,2 1 0,03

10: 1,5

0,14

0,15

0,01

0,04

0,04 0,03 0,03 0,04

0.19

0,07 ; 0,01

Spn ren

10:2,0

0,08

0,15

0,01

O.o 1

0,02 0,02 0,03 0,18

0,16

1,18 0,04

3,4 0,02

10: 1,3

0,14

0,16

0,02

0,( 12

0 03 0,03 0,02 0,81

2.49

3,29 0,08

2,4 0,01

10: 1.9

0,16

0,16

0,02

0,02

0,01 0,01 0,02 0,13

0.27

0,52 0,02

3,8 0,02

10:0,6

0,30

0.18

0.04

1,06

0,18 0,06 0.09 0,06

0,42

0.03 ; 0,01

- 0,55

10:3,3

0,11

0,20

0,02

0.03

0,03 0,02 0.04 : 3,23

0,10

15.70 0,44

2,8 0,07

10: 1,0

0,15

0,23

0,03

0,05

0,03 0.03 0.02 0,65

0.87

2,37 0.10

4,2 | 0,02

10: 1,3

0,26

0,26

0,02

0,02

0,02 0.03 0,03 0,42

0,27

1,73 0,03

1,7 0,03

10: 1.2

0,24

0,28

0,03

0,04

0,08 0,04 0 02 0 14

0,30

0,07 0,00

- 0,01

10: 1,4

0,79

0 29

0,07

3,56

0,16 0,08 0,09 0,12

0,42

0,05 0,00

2.64

10:2,8

0.25

0,30

0,01

0,05

0,12 0,03 0,02 0,20

0,38

0,08 0,00

j 0,01

10: 1,0

0,34

0,33

0,03

0,03

0,02 0,04 0,04 0,40

0,40

1,60 0,05

3,1 0,02

10: 1,2

0,40

0,33

0,04

0,05

0,07 0,05 0,04 0,23

0,38

0,64 0,03

4,7 0,03

10: 1,5

0,30

0,36

0.08

0,06

0.07 0,04 0,03 0,97

1.51

3,72 0,14

3,8 0,04

10: 1,1

0,33

0,37

0,03

0,04

0,10 0,05 0,03 0,26

0,40

0,44 0,03

2,00

10: 1,4

0.35

0,38

0,04

0,05

0,06 0,04 0,0 1 0,25

0,45

0,77 0,06

7,8 0,03

10: 1,1

0,35

0,38

0,0 1

0.U4

0,04 0,03 0.03 0,62

0,71

2,85 0,1 1

4,7 ! 0,06

10:0,8

0,35

0,38

0.05

0,04

0,12 0,06 0.03 0,24

0,40

0,21 ; 0,02

! 0,01

10: 1,6

0,48

0,40

0.04

0.18

0,10 0,05 0,04 0,39

0,40

1,14 0,04

3,5 0,05

10: 1,2

0,50

0,40

0,01

0,02

0,04 0,02 0,03 1 0,49

0,61

1,78 0,06

3.4 0,05

10 : 0,5

0,51

0,45

0,04

0,08

0,09 0,06 0,04 0.27

0,35

0,62 0.03

4.8 0,07

10: 1,3

0,66

0,47

0,04

0,20

0,11 0,08 0.10 0,21

0,50

0,12 0,01

0,07

10: 1,7

54

R. Gans, Die Bedeutung der Nährstoffanalyse

Körnung

cc

6

2;

V;

KwtM.bi.tt 8££«t|

Bezeich-

nung

*0

le'f 1 1

U u

B

S

Ackerkrume A Urkruine l’r

r-

3

■- t

Untergrund Unt

CO

§ H 2

H

% 1 -1 §

27

307

Bahn Os 11 LS

A

1,9

S8,0

10,0

10,6

28

183

Niederzehren 1 IGS

A

13,6

78,2

8,2

21,0

29

717

Stolpe ds S

Unt

0,0

86,0

14,0

24,8

30

712

» 0s 1 1 S

A

0.0

90,4

9,6

32,3

31

867

Lippehne Os GS

Unt

8,5

86,7

4,9

32

80

Locknitz ES

A

0,3

91,4

8,3

12,0

33

688

Pölitz rV3HS

A

0,1

89,6

10,4

31,5

84

648

Olsehienon Og GS

Unt

1,1

1)4,8

4,0

6,6

>0

146

Möglin Oas IIS

A

1,7

90,0

5,3

16,0

36

270

Nuu-Trebbin Os GS

Unt

15

90,9

7,6

1 1,5

37

284

» Oas IIS

A

5,8

89,0

5,2

10,4

38

57

Hohenfinow SL

Ur

6,1

60,1

33,8

15,4

3!)

842

Nickelswalde D S

Unt

0,0

97,3

2,7

10,2

40 866

Lippehne Os US

A

6,9

LO_

csT

00

10,9

-

4L

785

Schwochow Oas S

A

9,1

86,4

4,4

3,8

42

285

Neu-Trebbin Oas S

Ur

12,3

84,2

3,5

11,0

43

237

PoJssen 0s S

A

9,0

81,2

9,8

14,6

44

66

Gross-Ziethen HS

A

4,8

78,4

16,8

15,0

45

238

Polssen S

Unt

13,6

81,4

5,0

11,9

46

418

Damerow Os IIS

A

1,5

85,2

13,2

22,4

47

101

Fürstenberg

A

0,9

72,2

16,9

27,4

48

162

Müncheberg Os IIS

A

16,6

77,3

6,1

7,6

4!) 221

Kurow <>as IIS

A

8,0

85,4

6,6

3,8

50

60

Hohenfinow II LS

Unt

2,8

71,5

25,7

32,0

51

1 25

Straussberg Os 11 LS

A

8,9

78,9

12,2

8,5

52

657

Theerwisch Os GS

Unt

9,1

87,2

3,6

16,2

53

188

Niederzehren IIS

A

09

00

83,7

12,5

29,4

54

774

Schwochow 0m LS

A

2,4

71,2

26,4

25,2

55

631

BärwaUle 0s S

A

0,5

80,1

19,5

6,8

56

195

Sczepankcn Lossen Abschlemm- massen A

9,4

77,3

13,3

26,8

57

029

Malga Oas S

A

0,2

90,0

9,8

11,0

58

206

Letschin sl IILS

A

1,8

78,5

19,7

25,4

§

20 1

1,13

16.4

1,53

23.6

1,20

24 .0

1,08

15,1

1,32

25,3

1,09

25,2

1,16

13,9

1.24

16,9

1,36

14,0

1,17

1!),7

1,24

15,2

1,28

20,9

1,22

17,0

1,48

15,4

1,44

18,3

1,35

17,0

1,55

15,8

1,23

15,6

! 2,00

23,2

1,68

16,6

1,50

16,5

1,55

16,4

1,58

15,5

2,05

10.4

1,66

15,4

1,80

15,6

2,05

20,8

1,82

27,8

1,71

2, 23

18,5

1,67

17,8 !

i 1,98

Phosphorailure

in agronomischer und geognostischer Hinsicht.

00

’Z.

2

Ö

=

i

Kalk

1

5

«

Ü

^

Sr

ffi

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£ St = -

K

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1 n

£ ^

zn

w |

Ö

L

i2

£

0,59

0,4!)

0,05

0,10

0,1(5

0,07

0,04

0,33

0 99

0,40

0,05] -

0,02

10: 1,4

0,90

0,51

0,12

2,10

0,28

0,14

0,07

0,78

1.19

1,98

0,11 5,6

1,53

10:2,7

0,65

0,51

",04

0.12

0,06

0,12

O.OSi 0,18

0,40

0,09

0,00

0,03

10 : 2,4

0,53

0,51

0,04

0,17

0.09

0,07

0 05

0.35

0,(54

0,82

0,05 6,1

0,07

10: 1,4

0,74

0,53

0,05

0.10

0,21

0,09

0,03 0.17

0,59

0,00

0,02 -

Spuren 10 : 1,7

0,49

0,53

0,07

0.14

0,03 0,05

0,06

0,63

0,73

1,56

0,09 5,8

0,05

10:0,9

0,49

0,56

0,11

0.12

0,09

0,07

0.03 0.71

0,(53

2,4-4

0,11 4,5

0,13

10: 1,3

0,62

0,57

0,05

0,05

0,11

0,06

0,03 0,30

0,53

0.17

0,01 -

0,02

10: 1,1

0,ß7

0.5:'

0,10

0,10

0.11

0.05

0,05

0.3t!

0,50

0,78

0,04 5,1

0,04

10:0,8

0,53

0,59

0,05

0.07

0,14

0,06

0,04

0,48

0.6(3

0,(50

0,03 5,0

0,01

10: 1,0

0,5(5

0,59

0,09

0 10

0.15

0,00

0,03

0,39

0,(58

0,90

0,06 6,7

0,01

10: 1.0

0,(57

0.00

0,01

0,< >8

0.0(5

0,06

0,06

0.88

0.78

0,58

0,03 5.2

0,02

10: 1,0

0,39

0,66

0.17

0,04

0,06

0.02

0,03 0,04

0,57

0.96

0,03 3,1

Spuren

10:0,3

0,78

0,63

0,07

0.28

0.17

0,09

0,03 0,33

0,82

0,95

0,08 8.4

Spuren

10 : 1 ,4

0,72

0,(56

0,0(5

0,06

0,12

0,07

0,03 0 34

0,(51

0,62

0,06 9.7

0,02

10: 1,1

0,64

0,06

0,05

0,07

0.17

0,0'5 1 0,03

0,23

0,55

0,15

0,01 -

0,02

10:0,9

0,81

0,66

0,08

0.49

0,20

0,1 1

0,08 0,40

0,62

0,7S

0,05 6,4

0,227

10: 1,7

0,54

0.07

0.02

0.08

0.03

0,06

0,03 0,38

0,58

0,80

0,0» 5,0

0,02

10 : 0,9

1,24

0,67

0,09

0,59

0.25

0.14

0,07

0,35

0,64

0,17

0,01

0,24

10:2,1

0,86

0,70

0.12

0,2(5

0,22

0,10

0.06

Osl

1,44

1.70

0.11 6,5

0,05

10: 1,4

0,75

0,70

0.05

0,07

0,12

0,0(5

0,04

0,69

1.09

1.31

0,07 5,3

0,03

10 : 0,9

0,78

0,72

0,05

0,05

0,10

0,05

0,05

0,37

0.51

0,56

0.02 3,(5

0,04

10:0,7

0,75

0.73

0,10

0.06

0 15

0,04

0.05

0,57

0,58

1,03

0,04 3,9

0,07

10:0,5

1,25

0,77

0,03

0 25

0.14

0,11

0,06

0,64

0,93

0,54

0,02 3,7

0,03

10: 1,4

0,82

0,77

0,07

0,08

0,02

0,04

0,03 0,28

0,61

0,56

0,03 5,4

0,03

10:0,5

0,90

0,80

0,05

0,16

0.18

0,09

0,04

0,37

0,55

0,08

0,01

0,02

10: U

1,15

0.81

0,09

0,42

0,42

0,19

0,()8

0,65

1,06

1,39

0,07 5,0

0,19

10: 2,3

0.94

O.s-2

0,06

0,14

0.20

0,12

0,04

0,30

1,08

0.99

0,1010,0

0,03

10 1,5

0,83

0,84

0,04

0,05

0,09

0,05

0,04

0,94

1,04

2,42

0,10 4,1

0,08

10:0,6

1.23

0,89

0,11

1,58

0.52

0,22

0,08

0,57

0,88

0,55

0,03 5,(5

1,08

10 ; 2,5

0,70

0,90

0,07

0,0(5

0,12

0,04 0,03

0,G1

0,(52

1,60

0,06| 3,8

Spuren

10:0,4

0.96

0,91

0,11

0,22

0,25

0,11

0,04

0,90

1,54

1,29

0,11 8,5

0,03

10 : 1,2

56

R. Gans, Die Bedeutung der Nilhrstoffanalyse

Körnung

.* 4‘ M^tischbl»,,. ÜSSS'j“"

>2 = Ackerkrume A t’rkrume =1 l'r

^ Untergrund Unt

II i-~

Ur: ~ <r

59 1395 Bahn all LS

60 [31*2 Uchtdorf 9m HLS

61 781 Schwochow 9m LS

62 589 Wargowo 9m 1 1 LS

63 639 Olschienen 9s I1GS

64 122 Straussberg cm II LS

65 309 Uchtdorf 9m II LS

66 777 Schwochow 9m LS

67 294 Letschin sl fl LS

68 654 Theorwisch 9s GS

A

A

A

A

A

A

A

A

A

Unt

2.5

I 2 2

' 2,0

15,0

5.5

1.5

j 2,0

1,0

32,2

65,6

74 .7

64.8

74.8

75.2 67,4

67.2

66.8

81,8

61,1

31.8

22.8

33.0

23.2 9,8

27.1

31.3

31.2

17.2 6,4

22,1

26.3 12,9

28.3 30,1

24.4

32.3 27 4

26.3

14.5

19.2

19,4 22,0 16,9

16.7

15.7

21.3 22,1 22, ( )

13.4

2,19

2,13

2,11

2,00

1,84

2,10

2,49

2,28

2,30

2,02

69

715

Stolpe 9m SM

70

765

Wildenbruch 9m LS

71

577

Sady Om 11 LS

72

882

Bernstein 9m LS

73

234

Bietikow h LSH

74

320

Uchtdorf ah Sil

75

632

Bärwalde 9s S

76

200

Follnow 9m LS

77

321

Uchtdorf ah SH

78

153

Müncheberg dms THS

79

141

Möglin 9m 11 LS

80

531

Fahren holz 9m HLS

81

376

Fiddichow asl HTS

82

863

Lippehne 9m LS

83

580

Sady OsEGS

84

640

Olschienen 9s LGS

85

656

t Theerwisch 9s HGS

86

793

Beyersdorf 9m SL

87

583

Obornik 9m LS

88

178

Zehdon 9h TS

89

828

Linowo a LS

90 290

Neu-Trebbin SL

91

859

Lippehne 9m LS

Unt

3,6

54,8

41,6

A

3,2

70,0

26.8

A

4,4

69,8

25,8

A

, 3,2

68,0

28,8

A

6,3

65,4

28,4

A

1,4

67,8

30,8

Unt

0,8

75,2

24,0

A

2,5

69,5

28,0

Unt

LO

67,0

32,0

0,3

52,6

47,1

A

9,6

63,0

27,4

A

4,9

65,8

29,4

A

0,0

79,4

20,6

A

1,6

60,0

38,4

Unt

12,2

81,6

6,2

Unt

31,2

62,2

6,6

A j

5,9

79.2

14,8

A

2,6

67,6

29,8

A

3,0

67,0

30,0

Unt

3,4

47,7

48,9

A

1

64,8

33 8

Unt

0,0

75.3

24.7

A

2,1

64,0

34,0

3,37

27,5

20,6

2,32

27,7

U>,2

2,32

27,2

21,5

2,30

33,1

18,3

2,95

43,6

26,2

2,42

22.0

22,5

2,06

15,8

23,3

2,17

-

2,44

22,4

18,0

2,26

21,8

18,6

2,34

28,5

20,8

2,39

55,1

29,4

3,10

30,7

22,0

2.29

13,6

2,99

19,0

13,8

2,46

12,6

14,8

2,27

30,1

19,5

2,63

35,0

19,2

2,66

36,9

18,3

2,87

33,3

22,1

2,77

42,8

19,5

3,01

26,6

21,6 i

2,59

DSpllOl

in agronomischer und geognostischer Hinsicht.

57

©

©

U

1

Kalk

T.

“r

1 1 S

j 5

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1|||

L

i c7±

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1 pöl«

|

5 Jk

zn

ü ~

Jk ~

55 =

2 r£Q

1,10

0,93

0,08

0 12

0,32

0,13 0,06 0,66

1,28

0,59 0,07'

11,9

0,14 10: 1,4

1,14

0,93

0,06

0,35

0,28

0,16 0,04 0,66

1 ,33

1,02 0,09

8,8

0,13 10: 1,7

1.10

0,94

0,07

0,12

0,27

0,13 0,07 0,53

1,10

0,96 0,09

9,4

0,05 10:1,4

0,97

0,95

0.08

0.45

0,30 0,19 0,06 0,69

1.24

1,01 0,09

8,9

0,12 10:2,0

0,80

0,98

0.06

0 29

0,15

0,05 0,04 0,72

1,14

1,30 0.08

6.2

0,09 10:0,5

1,03

0,98

0,09

0,22

0,17

0,10 0,05 0,G7

1,01

1,37 0,08

5,8

0,05 10: 1,0

1,41

1,00

0,08

0,31

0,31

0.22 0,05 0,84

1,48

1,47 0,12

8,2

0,07 10 : 2,2

1,21

1,00

0,07

0,28

0.27

0,16 0.06 0,70

1,00

1,68 0.13

1 . 1

0,04 10: 1,6

1,10

1,01

0,19

0,32

0.21

0,10 0,07 1,08

1,20

1,42 0,10

7,0

0,05 10: 1,0

0,94

1,02

0,06

0.12

0,15

0,08 00t 0,35

0,80

0,11 0,01

0,02 10:0,8

2,26

1 ,03

0,08

7.47

0,86

0.27 0,12 0,69

1.43

0,12 0,01

5,94 10:2,6

1,22

1,03

0.07

0.21

0,25

0.17 0,06 0,47

1,16

0,98 0,10 10,2

0,04 1 10: 1,7

1,21

1,04

0,07

0.18

0,20

0 17 0,15 0,48

0,82

0,10 0,02

0,05 10 : 1,6

1,20

1,05

0,05

0,16

0,28

o,12 0,01 0.47

1,24

1,13 0,08

7,1

Spuren! 10: 1.1

1,7H

1,05

0,14

0,46

0,33

0.22 0.08 0,89

1,21

1.16 0,08

6,9

0,08 10 : 2,1

1,24

1.06

0,12

0,70

0,26

0.17 0,09 1,31

1,92

3,37 0,23

6,8

0,13 10: 1,6

0,05

1,07

0.04

0,06

0,1 2

0,05 0,04 0.55

0,95

0,71 0.03

4,2

0,03 10:0,5

1,04

I 08

0 05

0,12

0,13

007:0,06 1,03

1,11

2,38 0,09

3,8

0,07 : 10 : 0,6

1,23

1,09

0,12

0,93

0,32

0,15 0,06 1.50

1,58

3,26 ' 0,22,

6,8

0.27 10: 1,4

1,08

1,15

0,05

0,10

0,19

0,12 0,06 0,42

0.94

0,63 0,04

6,3

0,04 10 : 1,1

1,15

1,15

0,04

0,11

0,22

0,12 0,06 0,67

1,06

1,13 0,05

4,4

0,04 10:1,0

1,19

1,15

0,05

0.31

0,24 0,18 0.10 0,74

1,27

1,11 0,0s1

7,2

0,09 10: 1,6

1,83

1,15

0 12

0,34

0,31

0,10 0,05 1,36

29,6

1,17 0,14 12,0

0,13 10:0,9

1,09

1,16

U.o4

0.34

0,25

0,13 0,03 0,64

1,17

0,87 0,07

8,0

Spuren 10 : 1,1

1,59

1,17

0,23

o,:k;

0,28

0,211 0,06 0,60

0,S3

0,12 0,02

0,05 10:1,8

1,22

1,17

ii 07

0,28

0.22

0,07 0,04 0,57

1,03

0,29 0,02

0,07 10:0,6

0 98

1,22

0 07

0 14

0,22

0,06 0,04 0,84

1,12

2,01 0,07

3,5

0,05 10:0,5

1,26

1,27

0.10

0,32

0,26

0,18 0,09 0,47

1 ,56

1.22 0,12

9,9

0,07 10: 1,4

1,31

1,27

0,08

0,24

0,28 0,23 0,13 0,91

0,05

1,41 0.09

6,4

0,02 10: 1,8

1,51

1,30

0,06

0,23

0,27

0,12 0,06; 0,62

1,02

0,38 0,03]

0,03 1 10: 0,9

1,44

1,30

o,u. ;

0,41

0,35

0,22 0,06 0,72

1,20 (

0,65 0,09 13,8

Spuren 10 : 1 , 1

1 ,67

1,30

004

0 30

0,4 1

0,20 0,09 0,94

1,05

0,15 0,01

0,07 10:1.5

1,22

1,31

0,03

0,24

0,30 0,18 0.05 0,72

1,44 |

1,04 1 0,04

3,8

Spuren 10t 1,4

58

R. Gans. Die Bedeutung der Nährstoffanalyse

Messtischblatt.

Agronom.) inmg

Ackerkrume A UrkrnJuO Ur Untergrund = Uni

Grand

Körnung

U

2 ®

H

e

J. ~ -= fc.

n : jll

-

i

c

= ? i; £

92^269

Ncu-Trebbin asHl.S

A

1,0

82,6

15,8

29,8

16,6

2,39

‘>3

771

Schwochow ?)m SL

A

2,6

70,8

26,6

35,0

21,3

2,94

94

653

Theerwisch ?)s 11 GS

A

14.0

72.0

14,0

19,8

16,0

2,56

95 413

Altunhagen Dah TS

A

0,4

69,0

30,6

27,7

24,9

2,67

96 635

Olsehienen f)s ES

Unt

0,2

90.8

9,0

23.2

21,5

2,44

97

716

Stolpe ds LS

A

1,2

88,4

10,4

50,8

23,0

3,01

98

98

Gr.-Jauth frm LS

A

0,0

90,1

9,9

36,3

21,1

2,84

99 789

Beyersdorf r)in LS

A

2,8

64,2

33,0

30,1

22,0

2,94

1U0 177

Zehden ohÖTS

A

4,9

48,2

46,9

39,8

20,2

3,15

101

545

Fahrenholz Om SM

A

3 'i

;,8.6

37,4

42,8

23,1

3,55

102 538

Woldegk »h HTL

A

1,6

50,0

48,4

40,9

25,2

3,02

103 625

Fürstenfeldu rtm HLS

A

0,7

59,2

40,0

58,0

30,3

2,77

101762

Angermünde Om IILS

A

3,0

63,6

33,4

34,2

21,5

3,39

105 628

Qugrtsehen lim I1SL

A

6,5

60,8

32,8

46.0

21,3

3,40

106 102

Alt-Zowen dm HLS

A

33

68,7

28,0

20,3

18,1

3,03

107

75

Löeknitz c m H LS

A

1,9

63,9

34.2

45,7

24,1

3,40

108 868

Schoenow r<m LS

A

4.1

448

51.2

83,8

24,8

3,68

109 382

Fiddichow dm HSL

A

1,5

7 1 ,4

27,0

46,0

23,2

3.56

1 10 612

Woltin Hm HLS

A

3,7

65,4

31,0

53,0

19,4

3,82

111

539

Woldegk OmSL

Ur

3,8

53,4

42,8

32,3

20,4

3,43

112 201

Pollnow Hm LS

Unt

1,9

70,0

28,1

12,9

15,6

3,46

113

721

Stolpe Om 1 1 LS

A

3,0

58,5

38,5

50,6

24,0

3,76

114)663

Pölitz bomf) LS

A

0,5

64,0

35,6

51,1

27,9

4,34

115

93

Ki.-Tromnau ftmLS— L

A

1,0

65,9

33,1

45,4

20,4

3,89

1 16 615

Woltin dh 11 TS

A

0,4

42,0

57,6

53,8

28,2

3,96

117

533

FahreDholz dms T(5

A

0,7

28,6

70,8

43,0

28,7

4,01

US 886

Bernstein firn LS

A

0,9

39,6

59, 1

5 1 ,6

30,5

4,05

119

714

Stolpe f)m SL

Unt

0,5

79,6

20,0

22,1

4,05

120

95

Freistadt iim L

A

2,3

61,8

35,9

53,1

20.7

4,49

121 659

Theerwisch dg LG

Unt

42,8

45,8

11,5

14,5

4,67

122

78

Löeknitz dm SL

A

10,0

61,1

28.9

18,6

4,47

123 202

Pollnow r)m SL

Unt

2,7

68,9

28,4

15,8

19,0

4,31

124 532

Fahren holz Om L

Ur

5,5

56,8

37,6

43.9

21,4

; 4,42

in agronomischer und geognostischer Hinsicht.

59

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O

77

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77

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0,1)7

1,32

0.10

0,18

0,20 0.10 0,04 1,25

1.43

2,36

0,14

5,9 0,02

10:0,8

1,50

1,32

0,12

0,31

0,30 0,19 0,05 0,60

1,51

0,94

0,09

9,6 , 0,05

10: 1,4

1,12

1,32

0,12

0,17

0,26' 0,07 0,04 0,76

1,81

1,22

0,07

5,7 0,04

10 : 0,5

1,29

1,32

0,06

0,23

0,25 0,11 0,08 0,95

2.34

1,47

0 14

9,5 0,07

10: 1,1

0,90

1,36

0,18

0,05

0,08 0,06 0,03 1,96

1.75

2 25

| 0 06

2,7 0,17

10:0,4

1.58

1,37

0,06

0,25

0,24 0,22 0,06 0,66

0,99

0,18

0,01

0,05

10: 1,6

1,37

1,40

0,07

0,12

0.25 0,26 0.04 0,80

1,04

0.11

0,01

0,01

10: 1,9

1,46

1,41

0,07

0,20

0 31 0,20 0,07 0,54

1,43

0,95

1 0,13 13,7 0,05

10: 1,4

1,63

1,14

0,03

0,31

0,30 0,15 0,06 0,84

1,19

1,18

0,07 1

6,0 0,04

10: 1,0

1 94

1.47

0,14

4.89

0 61 0,32 U,tl 1.(13

1,82

1,33

0.11

8,3 3,46

10:2,2

1,48

1,49

0,05

0,43

0,33 0.21 (1,08 1,54

1,85

3,14

0,17

5,4 0,18

10: 1,4

U7

1.51

0,09

0,70

0,33 0.18 0, ! 0 2,30

2,79

5.48

0,35

6,4 0,19

,10 : 1.2

1,74

1 .52

o, i ;;

3,26

0,55 0,27 0.08 ! 0.81

2.93

0,63 I

0.06

9,5 1,73

10: 1,8

1,78

1,53

0,09

0.82

0.37 0.29 0,15 1,09

1,76

1,12

0,10

8.9 0,40

10: 1,9

1,33

1,58

0,12

0,06

0,24 0,11 0 06 0,73

1,23

0,99

0,05

5,0 0,08

10:0,7

1,65

1,63

0,12

1,40

0,36 0,27 0,09 1,16

0,53

2,68 .

0,14

5,2 , 0,84

10: 1,7

1,95

1.67

0,06

0,56

0,41 0.21 0,04 0,51

2,03

1,20

0.08

6 7 Spuren 10 1,3

1,81

1,67

0,08

0,44

0,56 (1,28 0,10 1,24

2,17

0,79

0,10 12,7 0,09

10: 1,7

2,02

1 ,73

0,07

0,37

0,43 0,27 0,12 1,41

1,75

0,94

0,08,

8,5 , 0,08

10; 1,6

1,66

1,74

0.03

0,16

0.34 0,16 0 09 0,77

1,35

0,32

0,03

0,02

10:0,9

1 .58

1,82

0,06

0.08

0,35 0,18 0,06 0,95

1,05

0,10

0,01

0,04

10: 1.0

1,83

1.S3

0,10

0.88

0,36 0,33 0,20 0,97

1,48

0,90

0,08

8,9 0,464

'lO: 1,8

2.39

1,85

0,10

0.27

0 30 0,26 0,10 1,07

3,00

1,05

0,12

11,4 0.04

1 10 : 1,4

2,00

1,86

0,03

0,11

0,40 0,28 0,05 1,37

1 50

0 82

0,0,5 1

6,1 0,08

10: 1,5

1,94

1 ,95

0.07

0,32

0,39 0,27 0,10 1,43

1,99

1,27

0.11

8,7 0.07

10: 1,4

1.96

1,97

0 08

0,32

0,43 0.30 0,10 1,14

2,06

0,78 j

0,1012,8 0,11

10: 1,5

2,01

1,98

0,06

0,27

0,52 0,23 0,05 1,17

1,66

1,61

0,13

8,1 Spuren

10: 1,2

1,99

2,01

0,05

0.22

0,33 0,29 0,14 1,05

1,30 :

0,13

0,01

0,06

10: 1,4

2.28

2,16

0,05

0,18

0,33 0,30 0,08 1,50

1,55

0,77

0,04

5,2 0,04

10: 1,4

2,30

2,24

0,13

0,26

0,53 0,15 0,05 1,22

1,67

0,30

0,03

0,03

10:0,7

2,17

2,25

0,05

0,65

0,52 0,34 0,07 1,1 1

1,56

0,52

0,05

9,6 0,33 ;

10: 1,5

1,99

2,26

0,06

0,'i7

0 44 0,23 0,1 1 1 34

1 33

0,09

0,01

0,03

10: 1,0

2,10

2,28

0,04

0,24

0,29 0,30 0,08 1,20.

1,57 |

0,21

0,03

0,03

10: 1,3

60

R. Gans, Die Bedeutung der Nährstoffanalyse

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Messtischblatt. SggjSjj n££"'

Ackerkrume A l'rkriuno = Ur Untergrund Unt

Körnung

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125 472

Neuen bürg asl SL

A

0,0

35.4

64,6

86,1

5,41

12G1 15(5

Müncheberg Om I1SL

A

2,3

61,1

36,6

59,2

19,4

4,64

127 50

Pollnow Oatl

A

2,5

55,(5

42.0

38,0

21,4

4,19

128(558

Theerwisch dg LSG

A

22,5

57,8

19.7

21,6

15,5

4,60

129 53

Pollnow rtas

A

0,4

48 2

51,4

43,7

27,0

4,57

130 308

Letsch in sl II ST

A

0,0

55,0

45,0

79,1

27,6

5,16

131 33 6

Langheim Oh 11 LS

A

1,8

5S.2

40,0

63,1

22,6

5,40

132 221

Kurow dh T

A

0,(5

30,6

68,8

55,7

28,4

5,38

133 629

Quartschen Om L

Unt

3,6

51,2

45,2

71,0

22,9

5,78

134 489

Garnseo f>m SL

A

0.9

57.0

42,2

TS,''

22,1

6,15

135 913

Passenheim f)ti T

A

0,2

55,8

44,0

47,5

25,2

5,70

136 722

Stulpe Om SL

Unt

1.4

50,8

47.8

76,9

26,9

6,18

137 (42 (i

Fürsten leide c)m L

Unt

1,5

51,6

46.8

75,3

23,6

5,68

138 719

Stolpe dms TG

Unt

0,0

27,1

72,9

92,4

35,1

6,47

139 491

Garnsee dm L

A

1.9

59,4

38,6

89,8

19,8

6,82

140 427

Karwitz Oah T

A

0,4

29,6

70,0

52,7

37,0

6,50

141 672

Pülitz homO T

A

0,6

46.4

53.0

72,8

33,8

6,57

142 541

Woldegk 8m TL

A

1,6

29.2

69,2

68,8

28,4

7,02

143 470

Neuenburg asl SL

A

0,0

18,0

82,0

123,9

8,26

144 272

Neu-Trebbin asl HST

A

0,1

49,2

50,7

91,7

28,0

6,98

145 542

Woldegk Om TL

Unt

0,3

19,4

80,2

87,3

30, 0

8,28

1 4(5 292

Neu-Trebbin asl HL

Unt

0,1

45,0

55,0

108,8

27,3

6,76

147410

Rügenwalde Om L

A

1,0

26,0

73,0

9 1 ,4

28,0

8,66

148 2(40

Zehden asl ST

A

0,0

21,0

79,0

103,5

33,2

9,09

149 83(5

Nickelswalde asl T

A

0,1

14,0

86,0

109.2

43,8

8,75

150 305

Letschin sl EHT

A

5,8

19,2

75,0

99,4

36,9

23,50

151 534

Fahrenholz dms GT

0,2

16.6

83,2

75,2

33,9

8,46

152 273

Neu-Trebbin asl HET

Unt

0,2

49,7

50,1

101,8

26,1

7,33

153 291

asl HL

A

0,1

40,2

59,8

108,8

31,3

7,31

154 (570

Pölitz ah J1T

A

0,4

28,8

70,8

94,6

38,7

9,32

155,378

Fiddichow asl ST

A

0,0

15,4

84.6

115,3

49,2

10,45

1 53 326

Uchtdorf asl HST

Unt

0,0

13,5

86.5

122,5

42,0

10,52

157 240

Schwedt sc HIST

A

0,0

17,8

82,2

119,4

44,8

10,51

in agronomischer und geognostischer Hinsicht.

Hl

X

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2

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0,64 0,26

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1,01

0,14

13,8 0,05

10: 1,1

2,28

2,34

0,07

0,68

0,50 0,32

0,08 1,39

1,60

1,75

0,11

6,3 0,29

10: 1,4

1,69

2,39

0,11

0,21

0.32 0,22

0,11 1,37

2,02

2,11

0,13

6,2 0,03

10: 0,9

2,01

2,45

0,14

0,21

0,48 0.10

0,05 1,24

1,80

0,7S

0,05

6,4 0,06

10:0,4

1,97

2,46

0,14

0,36

0,34 0,24

0,11 1,58

2,80

2,51

0,16

6,4 0,03

10: 1,0

2,ö 2

2,46

0,18

0,48

o,43 0,17

0,03 2,23

3,10

2,17

0,17

7,8 0,02

10: 0,7

2, (iß

2,65

0,09

0,95

0,93 0.57

0,15 1,48

2,32

0 70

0,07

! 10,0 0,39

10 : 2,2

2,56

2,75

0,07

0,69

0,56] 0,24

0,07 1,79

2,S3

2,12

0,14

6,6 0,2.)

10 : 0,9

2,98

2,77

0,08

0,38

0,58 0.43

0,19 1,56

2,08

0,27

0,03

0,04

10: 1,6

3,19

2,88

0,08

0,10

0,72 0,56

0,11 2.13

2,76

0.56

0,07

12,5 0,02

10: 1,9

2,64

2,99

0,07

0,21

0,63 0,45

0,08! 1,33

2,16

0,43

0,05

Spuren

10: 1,5

2,96

3,10

0,12

0,44

0,61 0,46

0,19 1,54

1,90

0,28

0,03

0,03

10: 1,5

2,47

3,13

0,08

0,87

0,70 0,38

0,12 2,06

2,48

0,77

0,06

7,8 0,24

10; 1,2

3,24

3,2« i

0,03

0,32

0,63 0,82

0,15 1,72

2,32

0,30

0,02

0,05

10: 1,0

3,38

3,32

0,12

0,56

0,74 0,49

0,15 2,25

2,60

0,44

0,05

0,06

10: 1,5

3,04

3,36

0,10

0,22

0,58 0,34

0,16 2,2 2

4,07

2,79

0,20

7,2 0,08

10: 1,0

3,04

3,43

0,10

0,85

0,50 0,44

0,17 2,11

3,43

2,41

0, 1 5

6,2 0,07

10: 1,3

3,4.7

3,47

0,10

0,4 1

0,90 0,55

0,11 2,05

3,22

1,81

0,16

8,8 0,12

10 : 1,6

4,39

3,69

0,18