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Der Schwierigfeiten, weiche einer Weberfegung. der Ariftoteles ſich entgegenftellen, bin ich mir zu fehr dewußt, um auch nur eine Annäherung daran zu hoffen, daß. ich die Aufgabe volllommen gelöft ober vollends. alle Anfprüche, welche erhoben werben mögen, befriedigt haͤtie. Der Con⸗ fequenz im Ausprude glaube ich genügt zu haben, wenn auch die Schönheit oder Zierlichkeit des beutfchen Stiles mannigfach darunter litt. Genauigfeit war mein Ziel; in diefer Liegt auch die wahre Verttänblichkeit, woferne ber Lefer die Ueberſetzung ſelbſt genau nimmt, Wo die Ueberfegung nicht ausreichte, um Verſtaͤndniß zu geben, fuchte ih nad Kräften in den Anmerkungen nach⸗ zuhelfen; in diefen aber war Maß zu halten, und nament- lich in Bezug auf Die Syſteme der älteren griechiſchen Phi⸗ Iofophen, welche Ariftoteles einer Kritit unterwirft, Tonnte hier nicht wiederholt werden, was in allen guten Compen⸗ dien der Gefchichte der Philoſophie zu finden iſt; es gab genug an jenem, was zum Verſtaͤndniſſe des Sinnes ber vielen einzelnen fchwierigen Stellen unerläßlih war. Eine viu Vorwort. Ergänzung ber Anmerkungen find in vieler Beziehung bie Inhalts» Angaben der einzelnen Bücher, da Manches durch Erwägung des Geſammt⸗Zuſammenhanges ſich einfach löſt. Wegen ber Wichtigkeit, welche bie Eitate bei Arifto- teles haben, fchaltete ich jedesmal, wo auf Früheres ober Späteres verwieſen if, Die betreffende Stelle in der Ueber⸗ fegung ein. Der griechtiche Tert iſt natürlich bie Beffer’fche Re⸗ cenſion; jedoch habe ich, um Tert und Ueberfegung in Ein- Hang zu erhalten, die für nothwendig erachteten Aenderungen ſogleich in. exfleren aufgenommen, jedesmal aber, wie fich von ſelbſt verſteht, dies in einer Anmerkung under Dem griechiſchen Texte bemerklich gemacht. Stillſchweigend habe ih. nur. Aenderungen der Interpunctionen vorgenommen, auch damit, wann dieſelben den Sinn völlig aͤnderten. Eine Umſtellung eines Satzes hielt ich an. Einer Stelle CV, 3) für unerläßlich. Ob und wieweit ich den. Tert des Drigi- nals an verſchiedenen Stehen wirklich emendirt bebt van dem Alstheile Der. tundigen anpeim. j . Mangen, im Mi 1854, Bi ‚! un “ . / J .. 4 ‘ « I. ’ ‘ .“. . R “., » .. x D r 2 „ee. . ’ ” „9 Fi \ ‘ ’ u " . €. 4 5 3 M ’ . #taull, v ’ . . art, N ” . . ·22 * — — e .. I. 2* x s 2 11 1 - » . f R - e r ’ , .., 3. » Gı » J.. J —Xä ’ 8 J « Pr ' J. „ - . . ’ ' . ..y „oe .. ur. e: se 23 z ‘ . ’ ! . 5 Paare . I; , ı . —R 22 ‘9 t’- \ Yan. ae Nun. Hy APIZTOTEAOTZ &BYZIKHZ AKPOAZER2Z BIBAIA ©. Des Arifisteles acht Bücher Phyſik. Artfiotelee. 1 Einleitung. Die Suoixij axpoacıs bes Nriftoteles bildet mit ben vier Büchern zepl ovpavov und ben zwei Büdern zrept yevkocus zul gIooas ein Ganzes und enthält nicht dasjenige, was wir jeht Phyſik zu nennen pflegen, fondern fie umfaßt im Ganzen bie Grundlagen teen, was wir als Naturphilofophie zu bezeichnen gewohnt find; und es tritt Hiefür fogleidh jener Grundſatz in ben Bordergrund, welcher ker ariftotelifchen Bhilofophie eigenthümlich ift, dag nämlidy alles wirkliche Sein an und aus dem Gegenſatze zwifchen Stoff md Form ſich entwickle, wobei in der Iehteren zugleich auch fowohl tie bewegende Urſache als auch der Endzwed beruht. Wenn dann von Liefem Standpunkte aus auch die Begriffe des Zufälligen und tes Rotbiwentigen erörtert werden, und an ben Begriff ter Bewe⸗ gung Unterfuhungen über das Unbegränzte, über den Ort, über das Leere, und über bie Zeit fich anreihen, fowie wenn ber Begriff ter Beränterung in den bes Entſtehens und Bergehens einerjeits und ten der Bewegung, welche entweder qualitativ oder quantitativ oder örtlich fein Tann, andrerfeits zerlegt wird und hierauf bie Be gründung der Gontinuität und Theilbarfeit des Bewegten unb ber Bewegung und der Zeit folgt, und wenn ferner die Exiſtenz eines erſten Bewegenden und beflen Berührungsverhältnig mit dem Be wegten erörtert, fowie bie immerwährende Eriftenz einer Bewegung und die Art der Bertheilung von gänzlicher ober theilweifer Ruhe und Bewegung in ben Naturdingen nachgewwiefen und bie erſte jelbſtſtaͤndige Bewegung bes urfprünglichen Bewegenden auf bie Kreisbeiwegung zurüdgeführt wird (worin der Anſchluß an bie Bücher 1 [1 4 Einleitung. über das Himmelsgebäube liegt) —, fo find dies ſaͤmmtlich Fragen, welche den tiefſten Erörterungen ber Naturphilofophie fchon ihrem Sinhalte nach angehören und geeignet find, gar manche Lüde in unferen modernen naturphilofophifchen Beftrebungen fühlbar zu machen; aber auch die Form in Behandlung diefer Dinge bei Ari- ftoteles ift in ihrer Bedeutung und ihrem Einfluffe nicht zu über- fehen, denn jedenfalls unterfcheibet fich der bei Ariftoteles aufge- wendete Scharffinn in allfeitiger Erwägung des Gegenſtandes und in abfichtlicher Hervorhebung von Schwierigkeiten und deren Löfung fehr zu feinem Vortheile von. dem Leichtfinne, mit welchem unfere beliebte moderne apriorifche Conſtruction in diefen Dingen fich's bequem macht; wenn auch nicht geleugnet werben foll, daß auch bei Ariftoteles einzelne Partien bereits als ein Product der antifen grammatifhen Schulmeifterlichkeit zu bezeichnen find, was ih an den betreffenden Orten jedesmal abfichtlich hervorgehoben habe. — Vom Standpunkte der Philofophie aus muß es als ein wichtiger Grundzug der Anſchauung des Nriftoteles betrachtet werben, daß ibm das Brincip ber Bewegung überhaupt nur eine phyſikaliſche Geltung hat und infofern von dem Denken gefchieben ift, wogegen das menschliche Denken, im Unterfchiede gegen unfere ibealiftiichen Spyfteme, nicht als eine Bewegung, fondern als ein vergleichendes Urtheilen gefaßt wird; in der Durchführung aber jener phyſikali⸗ fchen Wirkung der Bewegung innerhalb eines ftofflih Natürlichen liegt die Großartigkeit der ariftotelifhen Naturphilofophte bis zum Hleinften Detail der einzelnen Naturdinge herab. Bine Bearbeitung oder fpecielle Erklärung haben die acht Bücher der Phyſik bisher nur wenig gefunden. Der Iateinifche Commentar des Fr. Bicomercato (in |. Ausgabe der Physica au- scultatio, Paris. 1550 und wiederholt Venet. 1567, Folio) ift fehr reichhaltig, wenn auch viel zu breit und an den einzelnen ſchwie⸗ rigen Stellen der nöthigen Schärfe ermangelnd; faum der Erwaͤh⸗ nung werth aber ift bie Ueberfekung der Phyſik von Weiße (Ariſt. Phyſik. Meberfeßt und mit Anmerkungen begleitet von C. H. Weiße. Zeipz. 1829), denn bie deutiche Uebertragung, welche nach der Ins terpunftion der Tauchniber Terts Ausgabe bis zur gänzlichen Un- verftändlichkeit durch Punkte zerhackt if, beruht auf Unfenntniß der griehifchen Sprache, ſobald biefelbe über das allergemöhnlichfte hinausgeht, die Anmerkungen Hingegen find nur Broben von Miß- Einleitung. 5 verſtaͤndniß der ariftoteliichen Bhilofophie, und namentlich was über angebliche Unächtheit einzelner Stellen oder fogar ganzer Bücher der Phyſik dort gefagt wird, kann nur als aumaßliches und bodenlofes Gerede bezeichnet werden. Bon den Bermutbungen, weldye ih in Betreff einzelner Tertess Berbeflerungen zu ter Phyſik in meinen Symbolae critieae (Berlin 1843) aufgeſtellt habe, zeigten ih mir manche nun als unbaltbar ober überfüffig, andere beftätigten fi mir auch jetzt noch. a! a Anhalt des erften Buches. Nach der allgemeinen Bemerkung, daß nur durch Erkenntniß der PBrincipien eines Gegenflandes die benfelben betreffende Wiſſenſchaft zu Stande komme, bei der Natur aber zu dieſem Be: hufe von dem Außerlih im Allgemeinen Wahrnehmbaren zu dem innerlich Brincipiellen und den wahren Beflandtheilen fortgeichritten werden müfle (®. 1), wird fogleih auf die möglichen Fälle Betreffs der Anzahl der anzunehmenden Principien übergegangen, und zus nähft dann bie Anficht, daß das Seiende dem Principe nad Eines und unbewegt fei, als eine ben Naturphilofophen eigentlih gar nicht berührende Negation der Natur felbft bezeichnet, zugleich aber auch am jener Bleatifchen Lehre der Mangel philofophifcher Durchs bildung durch den Nachweis gerügt, daß dabei die weſentlich vers fchiedenen Bedeutungen ber Begriffe Sein und Eins einerfeits gar nicht aus einander gehalten feien und andrerfeits nach feiner bers felben die Behauptung vom GBinsfein des Seienden ſich rechtfertigen laſſe (C. 2), fowie ferner daß auch die von ben Bleaten felbft für ihre Meinung vorgebrachten Gründe theils auf formellen Fehl⸗ ſchluͤſen theils auf unbedachten Annahmen beruhen und namentlich auch bei Parmenides ber Unterfchied zwifchen einem bloß eigens ſchaftlichen Sein und dem an und für fi Seienden ebenfo wenig erwogen fei als die Schwierigkeit, weldhe in dem Beifammenfein mehrerer Gigenfchaften in Einem Subjecte beruht, und endlich daß die Frage wegen des Nichtfeienden ganz oberflaͤchlich behandelt fei (€. 3). Hingegen nun gelange die eigentlich naturphiloſophiſche Anficht immer dazu, gewiſſe Gegenſaͤtze unter die Prineipien aufzu⸗ nehmen, fei es neben einem Stoffe oder in dem Stoffe ſelbſt; nur Inhalt des erſten Buches. 7 wiberfreite hiebei die Annahme unbegränzt vieler Stoffe und unbes gränzt vieler Begenfäge, wie fie Anaragoras aufftelle, fowohl dem Brincipe eines Wiſſens, als auch verwickle fe ſich wegen der Theils barfeit und der Möglichkeit einer fortgefeßten Ausſcheidung des Gin> jeinen, fowie wegen ber Untrennbarkeit der Gigenfchaften umd wegen des Mangels eines formbiltenden Zwedes in unlösbare Schwierigs fiten (@. 4); wohl begründet aber fei es jedenfalls, irgend erfte Gegeniäpe als Prineipien anzunehmen, da alles Entſtehen und Bergehen durch fie bedingt fei, und ein Unterſchied in den Annahs men der Grüheren liege biebei nur entweter in dem Grade der Urs fprünglichkeit dieſer Gegenfäge oder in der mehr finnlichen oter bes grifflicheren Faſſung berfelben (E. 5). Frage es ſich nun aber um die Zahl derſelben, fo reiche man mit Binem bloßen Gegenfags Baare nicht aus, da immer no ein Etwas dazufommen muß, auf welhes die beiden Gegenfäße wirken, und auch darum weil die Gegenfäge nur Brädiente eines Subjectes find; bei mehreren Ges genfap-Paaren aber müßte zu jedem verfelben ein ſolches Subſtrat angmommen werben (8. 6); immer Hingegen bei allem Entſtehen liege irgend ein Etwas zu Grunde, welches durch das Entſtehen irgend eine Form erhält, und eben darum müfle in dem zu Grunde liegenden auch der Gegeniag jener Form, welche es fpäter annimmt, vorhanden fein, fei es auch nur das bloße Nichts@eformtiein ; und imfofern daher fönne man einerfeits zwei Prineivien (Subftrat und Form) oder andrerfeits in dem nämlichen Sinne drei (Subs ſtrat und Form und deren Gegenfag) aufzäglen (K. 7). Auf biefe Weife aber löfe ſich auch die ſcheinbare Schwierigkeit, durch weiche die früheren getäufdht wurden, daß nämlich das Seiende nur entweder aus Seiendem ader aus Nichtſeiendem entſtehen muͤſſe, kei⸗ ws von beiden aber der Fall ſein könne; wohingegen nun in der That ein Seiendes aus einem Nichtſeienden, aber nur nicht als ans einem Richtfeienden, entſtehe, und ebenfo aus einem Geienden, aber kur nicht als aus einem Geienden (GE. 8); auch gewinne man hiedurch das, daß das Subſtrat fen näher an das wirklich entfichende Ding gerückt ift, während Plats das Nichtfeiende zum Stoffe felbft made und wegen ber Tätigkeit der Gegenſaͤze dann fiih in Widerfprüce verwickle, weil er das Beftehenbleiben des Stofflichen nicht erklären tam (6. 9). ®TEIKHZ :- AKPOAZERZ. A: Bekk: p. 184. + 184 b ed. min. Bekk. ed. mai, 1 1. ’Eneadr To seldEvar. nat To Änigroosaı ouupekpeı ‚neol Aaoos rag uedodeovs, mv eloly Goymt % altıa A grar- ‚xeia, dx Tod Taura yvwollev (Tore yao olouese. yıraazeıv ‚exa0Toy,.öray Ta alrın yvwolowusv Ta noWTe zei Tas Gg- Kos Tas nQWTaS xal ulzoı TOv oToıyelwv), dAR0V ürı xal rijß nepl YPVoews dnıornuns Heipereov dıiopfoaodaı TEEWToV Ta nepl Tas.aoyas. nepvxe dA Ex av Yyvwpıuoreowd. Yuiv 7 ödös zul Vayeorepwv Ent Ta oaylorean: rij Yvoa xal yropıuaregn' ob y&ag Tadra huiv. re yYopımor xeb ünAos. ‚dIOnEE Avaya TOV TOONOV TOdToy Tooayey Ex LOV C08- georeomv. ulv Ti yuacı Zuiv dE augyeoregav ni Te Gape- OTEER 77 Yvocı xal yvwpiuwreon. : forı d’ naiv TEWToy dia xal Vapi Ta Dvyrervulve wälkov‘ Voregov d’ .&x Tou- ‚rov ylveraı yyapına TE orayeia zalwe dgyal dınıgodgı reüra. . dıö &x ray xausolov 'Imd:ra au” Exaora dei rpoik- vor. To yag Ö8ov xara r7V aladnaıy yvapınwWrepov, To DE x0$0lou 640V rı Loriv‘ oll« yüo nepılaußavesı os ueon 10 xad0Aov. nenovss dA} TavTo ToUTo TE0N0V. Tıya.xal za Gyouate zmoös 109 Aoyov'. 6409 yag rı xal adıroloraos or- ualveı, oiov Ö xuxlos‘ ö JR ögıauös aürod dımgei eis Ta x0$” Exuore,. xal Ta nude To ulv TEWToV NI00RYyogEVEL . Bad. 1. Da das Wiſſen unt das Berichen bei allen terjenigen Geörterungen, zu welchen es Principien oter Urſachen oter Elemente gt, aus ter Grienntnig chen tiefer ſich ergibt (kenn dann glau⸗ Eee wir ein Yes einzuichen, wenn wir Srfeantniß über vie erſten Ueſachen umt über tie erſten Principien unt bis zu tn Elementen Iiuuater beſigen), Te iR Har, taf mau auch kei ter Wiſſenſchañ über tie Ratur zuerſt das Principielle zu beſtimmen verſuchen muß; ter naturgemiße Weg aber hiebei führt von Temjemigen, weldes we Tenntlicer und teutlider if, zu Jenem, weldes ven Seite Ser Ratur aus tTeutlider uns Irmntlider iR’); temn nicht Tas Aãmliche ih es, welches zugleich fewebl uns als aud, an ſich Irmnt- nb wär. Darum mühe wir tieie Behandlungsweiſe aus tem jewigen, was ter Ratur nad untentlider, uns aber teuflider if, u Jenemn fertfühen, was ter Ratur nad deutlicher und Tenmi- Sıher in Uns aber if tasjemige zunähhi Mar und dentlich, was mehr fen Probuli eines Zuizmmenfiufes if, und af ſpäter wers tem um aus dieſen, intem wir taffelbe zerlegen, die Elemente und kr PBeinciyien Imutlid; tarum muß man von dem Nllgemeineren wem Gimyinen fortidreiten, denn das Ganze ik für tie Einnes wabsnchmung Tennilidyer, Tas Allgemeinere aber iR cin Ganzes, Team das Allgemeine umfaft Bieles als feine Theile. Es ergeht aber gwiliermaßen cbenio and ten Berten im Berhältnifie zum Bey, ıcun fie bezeichnen cin Ganzes unt in unbetimmter BBeife, we ; DB. raö Bert Kreis, die Begrifäbciimmung tefielben aber zelegp im in bad Einzine; nennen ja auch tie Rinder zuerfi alle 10 PYZIKHE AKPOAZERZ A. + 185 nüvıag Tols üydoas narkgas zul untegas Tas yYuvalxas, Goregov ER dioplieı TovTwv äxaregov. 2%. Avayan 8’ ijror ulav elvaı mv doyyv ij nAslovg, xar el ulav, ro axlvnrov, os ynol TTapuevidns xal ME&lıo- 005, 9 zıvoyulymv, woneg ol yvoıxol, ol ulv dega Yacxov- tes elvaı ol d’ Üdmo nv nowrnv apyyv' el di niclous, 9 menegaouefvas N drelgovs, xal el nenregaouevar nielovs BR us, ij dvo 9 Toels 5 zerragns n allov Tıva dpıdu0V, xal ei arıelgovs, H oũruc WOTTEE Annözgıros, To yevos Ey, ox1- ner di A elde dıagpegovaag, N xal tvavrlas. önolws d2 Inrovoı xal ol za ovıe Snroüvres n000' BE mv yüg Ta dyra ori, aoWTov {nroücı Teüra noregov Ev 7 nolla, xal ei zolld, nenegnoukve N Grreıga, WoTe TV Ggynv xal TO Oroi- xeiov (mrovoı noregov Ev N molld. To ulv ovv el Ev xal axlvntov To Öv 0xoneiv od negl püoews £orı + Oxoneiv' wonee Yagp xal TO yenulren obxerı Aoyos Earl ngös TöV avslovıa Tas Goxds, aA Hror Erkgaug dnıoryuns 7 naowv xoıvis, oSruc oodè TO reg apxmv‘ ov yag Erı dern korıy, ei Ey uovov xal oürws &v dorıv. % yap doyn Tıvös A Tıv@v. öuoıov dN TO oxoneiv el oürws Ev za) noög allny Hay önoıavovy dıaikyesodaı Twy Aoyov Evexa Aetyoulvwy, 0oloy nv "Hooxkelteıiov, 7 el Tıs yaln kvdownov Eva To 69 elvaı, 7 Avsıv A0yov Rgıorıxov. [öneg Augyoregoı ulv Eyovamv ol Aoyoı, ad 6 Meklooov xul 6 Ilapuevidov‘ xal yap weudi kaußavovaı xal KovAAoyıarol elaıv' uallov d’ 6 Mellooov poorixòs xal ovx Eyxwv ünoglav, aAl’” Evös aronov dosEvros Ta alla ovußalveı" Toüro BR obdlv yalenov.’)]. nuiv Ö’ inoxeladw r& yvosı 7 navran Wvıa xıvovusva elvaı dilov Ö’ dx vis Enaywyis. äpa d’ ovdk Avsıy änavra rpooNKEL, ar” 7 000 Ex 1@v apxwmv rıs Enıdexvis yeuderan, 500 d2 *) Diese Worte, welche ich in der Uebersetzung weggelassen habe, hat schon Bekker als verdächtig bezeichnet, da sie unten im Anf. d. 3. Cap. wieder, und zwar an passenderer Stelle, vorkommen. Buch der Phyſik 1. 2. 11 Nänner Bater und alle Weiber Mutter, erſt fpäter aber unters fheiden fie beide mit Beſtimmtheit. 2. Nothwendig aber muß das Brindp entweder Eines ober mehrere fein; und wenn Gines, fo entweder unbewegt, wie Parme⸗ sides und Meliſſos jagen, ober bewegt, wie die Natur⸗Philoſophen?) fügen, indem die Einen die Luft, die Anderen das Wafler als das - erſte Princip bezeichnen; wenn aber mehrere PBrincipien, fo entwe⸗ ter in begränzter oder in unbegränzter Anzahl, und wenn in bes gränzter Anzahl, aber doch mehr als Eines, fo entweder zwei ober drei oder vier oder eine andere Zahl, wenn aber in unbegrängter Anzahl, fo entweder in dem Sinne wie Demokritos fagt, daß fie nämlih von Gin und derfelben Gattung und nur der Geftalt und Art nah verfchieden find, oder fo daß fie von entgegengefehter Gattung find. Im gleicher Weile aber führen auch diejmigen bie Unterfuhung, welche die Zahl der eriftirenden Dinge ſuchen; denn zuerſt ſuchen fie, ob dasjenige, woraus die Dinge find, Eins oder Vieles fei, und wenn Bieles, ob von begränzter oder unbegrängter Anzahl, fo daß fie eigentlih au nur das Brincip und das les ment unterfuchen, ob es Bines oder viele fein. — Zu erwägen nun, 0b das Seiende Eins und zwar ein Unbewegtes ſei, heißt gax nit über die Natur eine Erwägung anftellen; denn fo wenig ber Geometer gegen denjenigen, welcher die Principien feiner Willens (haft negirt, noch Etwas zu fprechen braucht, fondern dies Sache entweder einer anderen ober ber alle umfaflenden Wiſſenſchaft ift, ebenfowenig derjenige, welcher über bie Principien des Seienden handelt. Denn es iſt gar nicht mehr Princip, wenn es nur Eines allein und zwar in biefem Sinne Eines iſt; denn Brineip ift eben Princip eines Anderen oder mehrerer Anderen. Zu erwägen bems nah, ob das Princip in dieſem Sinne Eins fei, ift völlig daflelbe wie wenn man gegen irgend einen beliebigen anderen aufgeftellten Satz aus der Klaſſe desjenigen, was nur um des Redens willen geredet wird, fpricht (wie 3. DB. gegen den Satz des Herafleitoß?), oter wenn Jemand behauptete, das Seiende fei Sin Menſch), oder wie wenn man überhaupt einen verftedten Streitfag löf. Uns aber mag als Grundfag gelten, daB, was von Natur aus ifl, ents weder Alles oder wenigitens Giniges, in Bewegung ſei; dies if aus der Beobachtung klar. Zu dem aber ſteht es auch gar nicht zu, Alles zu widerlegen, ſondetn nur dasjenige, worin Jemand von 12 $BYZIKHE AKPOAZENZ A. F ıssb un, ob, olov T0V Tergayamıonoy zövy ulv dıs vay Tunussev yewuergixoü dıalvocı, ToV d’ Ayrıyavyrog 0V YEWETQLXOÜ. od un all’ Inudı nepl Yucews uly oũ, pvoıxas BE ano- olas ovupßalveı Adyeıy aurois, Tows iyeı xalws En) uıxpöV dialeysiyaı nepl avrav' Eye yag Yılocoplay 4 axlıyıs. 3 aorı dR olxaosaın naowv, Eneıdn noMayas Alyeras To 09, Ideiv nös Akyovoıv ol Akyovres elvaı Ev Ta nayıa, nOrsgov ovolav. ra navıc h nooa F nord, xal nralıy nTöTepoV ovolay nlav 1 navıa, olov üvdownov dva ij Innnov Eva A yuriv ulav, ij nocv Ey dE Toüro, olov Asvxov FH Heguor A Toy Hlluy TI 109 ToI0UzwV. Taüre yap nayıa dıicplgs Te nolv xal aduvara Akyeıy. el ulv yag Eoreı xal ovale xal 70009 xol rroıöy, xal raüra elr’ anoleivukva an’ aliniov elre un, molla ra övra. el di navra nowöv 7 nooov, elı’ ovons ovolas elte un ovons, atonov, el dei aronov Adyeaıy To ddvuvarov. ouotν yap or Allwv ywgıoroy korı Napa ryv oVolav' navıa yap xa9' Unoxeıulvov vis oVolas Alye- rar. Me£lıooos BL To 6y üneıpov row eva. 70009 üge zı zö 09° To yap äneıpov &v 5 noog, ovalay di aneıpov eva 3 nowensa ij } mayos oüx Evdkgera el un xara Ovu- Beßnxos, el dua xal ooa arsa elev Ö Yyag Toü dnelgov Aoyos TS n00@ npoogpäres, All’ ovx obalg ovdt za no. el ulv rolyuy xal obala lot) xal mooov, duo xal ouy Ey rò öv: el BE’ ovola uoVoY, oUx aneıpov, ovdk ulyehog Eis oudtv‘ nooov yap zı koraı. Erı Enel xal adröo Tö Ey Trol- Aayös Myercı woneg zul TO öV, OxenTeov ılya T0070V Ad- Buch der Phyſik 1. 2. 13 x den Prineipien aus in der Demonflration unwahres fpricht, das anderweitige aber nicht, wie 3. B. die Cirkel⸗Quadratur vermittelft bee Segmente muß der Geometer widerlegen, die bes Antiphon aber nicht*). Dennoch aber, ba «8 ih trifit, Daß Jene, wenn fie aud eigentlich nicht über die Ratur fprechen, doch Schwierigkeiten berübten, welche die Natur betreffen, fo if es vielleicht gut, ein weniges über diefelben zu erörtern, tenn die Brwägung der Bes tenfen enthält ſchon Bhilofophie in fi. Der allergeeignetile Ans fang hiezu aber if, da das Wort „das Seiende* in vielen Bedeu⸗ tungen gefagt wird’), zu feben, in welcher Bedeutung es Iene fagen, welche behaupten, Alles fei Eines, nämlich ob fie das „Allee“ ale Weſen oter als Quantitatives oder als Qualitativee nehmen, und wiederum ob das „Alles“ als Gin Weſen (wie z. B. Ginen Menſchen oder Bin Pferd oder Bine Seele) oder ald Bin Qualis tatives (wie 3. DB. ein Weißes oder ein Warmes oder fonft eines dergleichen) ; denn Alles Liefes macht fowohl einen großen Unter ſchied ala auch iR es unmöglich „ folches zu behaupten. Denn ſoll das „Alles“ fowohl Weien als au ein Quantitative und Qua⸗ litatives fein, fo if, mag man bdiefe leßteren als loogetrennt von einander verſtehen oder nicht, das Seiende ein Vieles; ſoll aber das „Alles“ ein Qualitative oder Quantitatives fein, fo iſt dieß, mag ein Weſen dabei ale befiehend angenommen werden oder nicht, ungereimt, wenn man nämlich ungereimt das Unmögliche nennen darf; denn Seine von den übrigen Kategorien kann abgeſondert werden, nur tae Weſen allein; denn alle find Präpdifate zu dem Subjekte Weſen“). Meliſſos aber fagt, das Seiende fei unbes geängt; dann aber if das Geiende ein Quantitatives, denn das Unbegrängte fällt unter das Quantitative; Laß aber ein Welen oder eine Qualität oder ein Zuſtand unbegrängt fei, iR nicht mög» ih, außer nur je nad Borkommniß ?), falle nämlich diefelben zus gleich auch irgend quantitative find; denn ber Begriff des Unbe⸗ gränzten bedarf des Quantitativen, nicht aber des Weſens, noch auch des Qualitativen. Demnach alſo, ſoll das Seiende ſowohl Weſen als auch ein Quantitatives fein, fo iſt es zwei und nicht Gines; ſoll es aber Weſen allein fein, fo if es nicht unbegraͤnzt und wirb überhaupt Feine Größe haben, denn fonfl wäre es ſchon wieder ein Quantitative. — Werner, da auch das Wort „Bine“ ſelbſt, wie auch das Seiende, in vielen Bedeutungen gelagt wird, Ariſtoteles. 2 16 $YZIKHE .AKPOAZERDZE A. t 180 a x ra ulon. tvraosa + ER Hön Nrogewv, zei Bueddyorv 16 Ey nolla. elvaı, were 00x dudiyouevov TadTdy. &v TE au) nolld eivar, un ivrıxelusva ÖE‘ Eorı yao vo Ey x duve- usı zul Evrercyelg. ‚ | 8. Tov te di T00%0V T00r0V dmiovoıy advvarov palve- 1a. ra övra EV elvoı, za) LE ww miderxvvovoı, Avcıy oÜ zyelemov. dugyotsooı yap karotıxzas oviloyllovrau, za) Me- Aı000g al ITnouevlöns zur yüp Yevdj Amußavovar zei dovlköyıorol sloıv aurav of Aöoyoı" uüllov d’ ö Meiklacov yoprıxös xal oüx Eywy anopiav, all” Evög aronov dosev- Tos talle avußalver rovıo d’ 0ÜHEV yalenov. Örı ulv oUv negeloyllercı ME£lıooos, dHA0V" olsreı yap Eilnpevar, si rò yevousvov Eyaı doyiv ünav, Örı xal.To un yEevouEvon oUx &yeı, elta al Toüro üronov, 19 nravrös oleodaı £eivaı do- xiV Toü nodyuarog xe) uN Tod xoovov, xal yeykosws u rijc anıis Alla za) dlloıwoews, GOTEO oÜx AFE0RS Yırauf- vns ueraßoläs. EIneıra dia ri axtvntov, el &v; wonso Yao xal To .ufoos Er 0v, Tod To Üdwg, zıveitaı Ev Eavro, dic Sri 08 xl may; Encıra dllolwaıs dıa Fl obx dv Ein; all um oidk to eldeı oldv re Ev elvaı, niyv To EE oV. oürex d2 Ev xal ray Yvoıxav Tıväs Adyovamv, dxelvus d’ 00° ar Howrros:yap Innov Ereoov 1 eldsı zul Tavarıla AilM in. xuı egös Ilapuevidnv di 0 autos .TEonos av Aoyav, zul el Tıves: @iloı eloly Tdioe zul 9 Avoıs ri adv Örı wendig 17] d2:ö01 05 avunegakverar, yevdns ulv 7 ünids Aaupaver Buch der Phyſik 1. 3. 17 befanden fh Jene bereits im Schwierigkeiten und geflanden zu, daß das Eins ein Vieles fei; gerade als wenn es nicht überhaupt möglih wäre, dag das Nämlide fowohl Eins als auch Vieles fei, nur nicht zugleich entgegengeleßtes; denn das Eins iR fowohl pos tenziell als auch actuell. '9) 3. Demnad zeigt es ſich alſo einmal, wenn wir die Sache auf diefe Weife angreifen, als unmöglich, daß das Seiende Eins fei; dann aber aud find die Gründe, aus welchen Jene jelbit es bes weifen wollen, nicht ſchwer zu löſen. Denn beide, fowohl Melifios als Parmenides, argumentiren mit verſteckten Stieitfägen, denn fie nehmen fowehl falſche Oberſaͤtze, als auch enthalten ihre Begrüns dungen Kormfehler im Schließen; die tes Meliffos aber ift noch plumper und enthält eigentlich Feine Schwierigkeit, fundern, wenn das Bine Ungereimte gegeben ift, ergibt fich das Uebrige von felbft; foldyes aber ift nicht ſchwierig. Daß nun Meliſſos einen formellen Fehlſchluß macht, ift Harz er glaubt nämlich auf der Annahme zu ftehen, daß, wenn alles Gewordene einen Anfang bat, darum auch das Ungewordene keinen Anfang habe. Außerdem ift auch das uns gereimt, daß er glaubt, es müfle von allem und jedem Dinge einen Anfang des Dinges feibft geben, tabei aber an bie Zeit nicht denft, und ebenfo es Müfle einen Aufıng des Entſtehens, und zwar nicht bloß des fchlehthinigen Entſtehens, ſondern auch der qualitativen Aenterung geben, gerade als gäbe es gar feine zumal vor fich ge: hente Beränderung.’) Berner, warum foll das Seiende darım unbewegt fein, wenn es Sins ift? Denn fowie auch der oder jener Theil Eins ift, 3. DB. diefe beſtimmte Maſſe Wafler, und doch fich in fich felbft bewegt, warum nicht ebenfo audy das Ganze? warum ferner follte es Feine qualitative Aenterung geben? Aber es fann ja auch das Seiende nicht einmal der Art nah Eins fein, außer höchſtens tem Grunditoffe nad), aus welchem es ift (in dieſem letz⸗ teren Sinne aber nennen ed auch einige der Natur: Bhilofophen Eins, in jenem aber nit); tenn Menſch und Pferd find der Art nach verfchieden, fowie auch alle Gegenſätze von einanter. Auch gegen den Parmenides aber gilt die nämliche Art von Begründuns gen, und allenfalls noch fonft einige befondere, und die Widerlegung beruht wieder einerfeits darin, daß feine Annahme falfch ifl, antrers feits, daß e8 an dem Schließen fehlt. Walfch ift feine Annahme, infofern er das Seiente in einfacher Wortbedeutung nimmt, waͤh⸗ * 18 $PYZIKHE AKPOAZERZE A. t ıs6 b rò 5v Alyeoscı, Aeyoulvov nolloyac, kovuntpavros dE örı, el uöova ı& Asvxa Ampeln, anuulvovros Ev roü Acvxov, oV- Hy nrrov noll& r& Aevxd zul o0y &v° oüre yao Try owve- zeig Ev Eoraı TO Aevxöv ovre To Aoy@. allo yap Eoraı ro elyaı Aevao za) ro dedeyusvp, xal ovx Kara naoa TO Aev- x09 09V ywg10ToV° ob yap 9 xwgıorov, dllk ro elva Erepov TO Asuvxov zul @ ünapyeı. G)l& Toüro Hapueviöns ovnw Eupa. Avayın IN Außeiv un uovov Ev anualveıy TO öv, x03’ od &V xarnyopndY, AAlı xal Öneo dv xal Öneo Ev To yao ovußeßnxös xa9” Unoxsımevov Tıvös Alysral. W@OTE © ovußeßnxe TO dv, obx Zora Eregovy yap toũ övrug' Eoraı Tı &oa ovx 0V° od dn Zoraı Aldo Undoxov TO OnEE öV. où yao Zora 69 tı avıo ebvaı, ei un molla To 09 onualva oürws Sorte elval Tı Exaorov. AAN” Unoxeıraı TO öv onualvav Ev. el 00V Tö Oneo 6v under) Ovußeßnxev AAN &xelvp, tl uallov rö Öneo 5v onualva To öov 7 un 09V; el yap Eoraı TO Oneo 09 Taüro xal Asvxov, TO Aevp d elvaı un 8otıv öneo ÖV* oüd! yap Ovußeßneevaı nürg 0i0y TE TÖ 0V° oV9LV yao 6V 6 oUy Öneo 6V. oüx ou Öv To Acvxoy“ oòúx oürw di woneo rı un öv, all’ Ölws un ÖV. TO &om öneo 0V odx 0V° alndis yap elneiv örı Aevxov, Toüro dR oUx 09 Lonuaıyev‘ SoT' el xul To Asvxov Onualveı Örzeo 0V, Buch der Phyſtk 1. 3. 19 rend es in mehreren gefagt wird; am Schließen aber fehlt es, weil, wenn wir 3.3. nur die weißen Dinge nehmen, diefelben, wenn aud) das Meiße die Bezeichnung für ein Eines ifl, deswegen doc viele und nicht Eines find; denn weder als ein Gontinuum noch dem Begriffe nad wird darum alles Weiße Sins fein; denn ein anderes: Sein wird es immer fein, weiß zu fein und der Träger einer Gi: genfchaft zu fein, und dabei wird Immerhin außer dem Meißen keine andere trennbare Bigenfchaft an dem Dinge fein, denn nicht des⸗ wegen, weil das Weiße eine trennbare Eigenichaft ift, fondern ſei⸗ nem Sein nad ift es verfchieden von dem Dinge, welchem es als Eigenſchaft zulömmt; aber foweit gieng tes Parmenites Einſicht nod nicht. "?) Demnach alfo muß man annehmen, daß das „ein Seiendes”, mag es prädieirt werden wovon es wolle, nicht bloß ein prädifatives „Cins“ bezeichne, ſondern auch foviel bedeute, ala „an fich feiendes” und „An fih Eins;“ — denn da das bloß an einem Anderen vorfommende immer von einem Subjecte prädicht wird, fo würde folglich jenes Weſen, für welches das „feiend” bloß ein an ihm vorfommendes wäre, eigentlich nicht fein (denn es wäre’ ja etwas anderes als das Seiende), und es gäbe folglich ein Nicht: feiendes; — demnach alſo wird das An fich feiende nicht der Art fein, daß es einem Anderen als Gigenfchaft zukömmt, es wird näms lich fein Sein nicht das fein, daß es ein beflimmtes einzelnes Sei⸗ ende ift (es müßte denn etwa das „feiend“ wieder in dem Sinne die Bezeihnung von Bielem fein, daß es ein jedes beftimmte Ein⸗ zelne wäre, wogegen aber ja die Annahme zu Grunde liegt, daß das „feiend“ eben Eins bezeihne). Wenn alfo nun das An fid feiende ein an feinem Anderen vorfommendes ift, fontern umgefchrt an ihm anderes vorfömmt, warum foll da das An fi) feiende mehr das Seiende als das Nichtſeiende bedeuten? nämlihd, wenn das An fi feiende zugleih nur 3. B. auch weiß if, das Weiß: fein aber nicht ein An’fich feiendes ift (denn nicht einmal vorfommen fann das „feiend” an tem Weiß-fein, da ja gar Nichte ale feiend gelten fol, was nicht An fich feiend ift), alfo das Weiße gar fein Seiendes iſt — und zwar nicht in dem Sinne wie ein nicht-feiendes beftimmtes Ding, Sondern als fchlehthin nicht feiend —, fo ift folglich das An fi feiende ein nichtsfeientes; denn faktiſch richtig ift, zu fagen, daß es weiß ift, dies aber bedeutete ja ein nicht-feien- des. Alfo, wenn „An fich feiend“ auch das Weiße bedeuten foll, 20 BYZIKHZ AKPOAZERZ A. nielw ap onnelwer 16 OV. oð Tolyuy oud! usyedas He zo or, alneo Onso, Or 70 0V' Exaripp yap Erepov TO sivaı ray uooloy. örı dt Jemiositme To Onea 0 els önso 09 ri aldo, xal 76 Aaya gaveoov, ulov 6-argomnos el Zarıy Oneo 6V 67, @rayın zul To (Wovy OnEo 0» Tı eivaı xal To dinovv. el yao un unto 09 Tı, ovußeßnzora Earaı N 009 To Kvdow- ae n alla Tıyl Unoxemevo. all’ Advyaros‘ avußeßnpäs TE yap „Aeyereu. roũro, N 6 Indeyeran — or un ‚unag- zur. n.or & 1 209 Unaoya To @ Guußeßnzev, n v @ 6 kAoyas Umanoyeı F auußeßnxev, 0409 TO niv eg ws zwortouevor, iv dt ı9 su unagze ö Aoyos 6 räs duvös 7 yautv ouußeßnzeren To Guov, £rı öae 29 TO 601Grıx® 10yQ Zreotv A LE wur dariv, vr 19 Aoyp 10 10V1WV oüx Eyunnggee 6 Aoyos ö Tod Ökov, 0809 &v To dinodı 6 zoü arögmn ou n &4 ro Asux@ 0 vod Aevxod avdpwnou. dl Tol- vruv TaöTe Todray £yeı T09 TOONOV zul TO WWöIRWNAW Ouu- BEßnxe 10 Jtnovr, aruyan woıarovy elraı auTo, worte drök- xarro «v un dlnovv tive rar ardoonor. 7 Ey TE dAovo TQ Tod dinodog Trearaı 0 Tod ardewnou Aoyog. Wil’ adura- rov Exsivo yao dr To ?xelroy Auyp Ereorıv, 0 all avußeßnze 76 dinovr za TO [Yorv, al un Lorıy Exarepov ÖneE 09 Ti, zu ü ardownaus av ein av Ovußeßnzotwv Er£- 0P. alda TO unge 09 rı form underi avußeßnros, zul x Buch der PhHfiel. 3. 21 fo bedeutet das „felend“ ſchon wieder Nehreres. Und folglich dürfte das Seiende, wofern es ein An ſich ſeiendes fen ſoll, ebenſo auch feine Groͤße Haben, denn jeder der Groͤßen⸗Thrile hat ja fhon wie der ein anderes Sein fie fi.) Das aber das An ic, feiende wieder in andere beſtimmte An fich feiende getheilt werden müßte, iR auch aus dem Begriffe augenfällig: nämlich z. B. wenn „Dinich® ein beftimmtes An ſich feiende if, fo muß auch fowehl „Thier“ ats auch „Zweifüßig” ein beflimmtes An fich feiende fein, denn wenn Diefe nicht An fich feiende And, fo werden Re zu dem an Anderen vor⸗ Sommenden gehören (entweder nur an dem Menſchen oder an irgend einem anderen Gubjecte) ; das aber iR unmöglid. Denn einmal heißt „an einem Anderen vorfommend”: entweder, was ale Eigen⸗ fhaft zukommen und aud nicht zulommen fan, — oder Dasienige, in deffen Begriff das enthalten if, an welchem «6 vorlommend if, oder dasjenige, in welchem der Begriff deſſen enthalten if, an wels - dem es vorfommend iſt (3. B. das Sitzen als trennbare Bigens haft, und 3. B. in „ſchielend““) iſt ter Begriff bes Auges ent Halten, von welchem wir fagen, daß an ihm das fchielende vorlomme), — ferner von dem, was in einem befinitorifhen Begriffe enthalten iR oder woraus er beſteht, alles dasjenige, in defien Begriff der Begriff des Ganzen nicht enthakten iſt (wie z. B. in der Definition des „Zweifüßig“ der Begriff Renſch, oder in dee des Weißen -ber Begriff „weißer Nenſch“ nicht enthalten ift); wenn daher dies fi fo verhält und für den Menfchen das‘ „Sweifüßig“ nur ein an ihm vorkommendes wäre, fo mäßte 6 von ihm trennbar fein, fo daß es möglid wäre, daß der Menſch auch nicht zweifüßig wäre (denn außerdem würde in dem Begriffe Zweifüßig der Begriff Menſch enthalten fein, was aber unmöglid ifl, denn umgekehrt iſt der er: here in dem leptern enthalten). Dann aber au, wenn Zweifüßig und Thier an einem Anderen vorfommend find und alfo jedes diefer beiden kein beflimmtes An ſich feiende ift, fo würde auch „Menich” zu dem an einem Anderen vorlommenden gehören; aber es foll ja das beftimmte An fich feiende gerade an feinem Anderen vorkommen, ”) Wegen des Sprach⸗Idioms mußte id mit dem Beifpiele des Ar. eine vaſſende Bertaufhung vornehmen, weil die wörtfide Ueberfegung des osudc (Runypfnafig) ſchon den Stamm „Nafe” in fi entbielte, was eben bei dem griechiſchen Worte nit der Bad iR. 7% $PYZIKHZ- AKPOAZENE A. rt ıs7 b »03 Tom mir. Smene Ta za Aovemeen za) reyarıla, vöv Pi 70 xuL.aUnEeNm dnoıysin uovow. Eorga d& Avafayopaz Enteioe oürwmg olmFivan dıs vo: Gnohuapaveıy 179 zovns dokn Toy gunzao.elvou amd us ob yuraulvou obdevös dx Too un önzos‘ das Toüre. yap ovıw Adypugıy, ir Öuoö Ta TEavre, zu TO Yiveodeı Toonde auslarnzev aAlosaüpdaı. of ‚de auyxousıw za dıazordıv. Zu d’ Ex voo yivsodaı BE AAlnlar zavernrla" Byunijoyev Goa El Yao- navy ulv TO yıyousvovy dveyan-ylveosoı 7 BE Oyrav N En MN Ortaw, Tovrwm ÖL ro miv dx un Övamm ylvaadaı aduvazıy (ep) yap TEUTNS Öuo- yıwmovodos vis dofns arımvres ol Tu60) Wuossas), TO AQE0V Ab ovußusverv RE avayans Zvomonv EE Ovroy udv xl Evun- goydvsav ylvsosaı, dım ‚uinpornte dt sov Oyxam T BE wasugrrav nuiv. dıo Yacı nüy Ey navrı uenigbar, dıörı um 22 neneos dwowv. yırousvav’ yalveadaı di dsapspovre xal nooonyopsueodwı Ersge alAnlov da Toü ualıad' Uneo- &yovzos dıa nAfißos du rij ulfe TOP arelgwv' ellızgıyas utv yao 64ov Aeuxöv 7 ullar d. ylurd N 0aosm. N O00ToUV one eivaı, Srou ÖR mieiorov Ernoroy Eye, Touro donsiv ei- yaı 17V vo Tod moayuaros. el dn To ulv änsıoe 7 äneıoon dyvworov, 76 ulv xzura mijdoe 7 xard ueyedos äreı00V &yvaasTov r000V ri, vo d2 x Eidos rısıpov Äyvo- 8 ro» noidy vu. Tüv d’ Koxwv Kmelpwn odeay we, ward wimdos zei nur! aldog, Aadvveron ellerm rd din Touran oüre yup sidhvnı Tu. ouyherov Unaluufuroue , Örer eldu- uev do rinev ud roamn damiv. Amu.d’ el demyam;. 00 vie uooeon Brögysrau Onmlıxovaun eiyaı wen 1eysdog: za m Hose, cl avrd iiddysoda Chlya dE mu Taburıavı do 1 s A t Buch ber Phyſik I. 4, 25 der leßtere ihn aber nur einmal gefchehen läßt, fowie auch barin, daß der lehtere in unbegränzter Zahl ſowohl bie gleichtheiligen Stofftheilchen?) als auch die Gegenfäge annimmt, der erftere bins gegen nur die fogenannten vier Clemente. Es fcheint aber Anaras goras darum die Glemente in diefem Sinne für unbegränzt gehal⸗ ten zu haben, weil er annahm, daß die gemeinfame Meinung ber RatursPhilofophen, daß aus dem Nichisfeienden Nichts werde, rich⸗ tig ſei (denn deswegen fprechen fie fo: „es war Alles beilammen“, und das Entſtehen eines qualitativ beflimmten Dinges iR dann nur eine qualitative Aenderung, wohingegen Andere von einer „Zus fammenfihtung und Auseinanderfihtung“ fprechen) ; dann auch aus dem Grunde, weil die Gegenfäge wechfelfeitig auseinander entftchen, folglih in dem Urfloffe ſchon enthalten geweien fein. Wenn näms ih alles Entſtehende nothwendig entweder aus Seiendem oder aus Richt:feiendem entftehen müfle, hievon aber das Entſtehen aus Nichts feindem unmöglich fei (denn in dieſer Meinung flimmen alle RatursPhilofophen überein), fo glaubten fie denn nun, es ergebe ih ale übrig bleibend nothwendig, daß das Entſtehende aus Geis endem und bereit Borhandenem entfiche, welches aber wegen der Kleinheit feiner Maſſen uns unwahrnehmbar fei; darum fagen fie, es Sei Alles in Allem gemifcht, weil fie Alles aus Allem entfliehen fahen, und es zeige fih ein gegenfeitiger Unterfchied unter den Dingen und werde dann duch verfchiedene Benennungen ausge drückt nur je nachdem ein Beſtandtheil in der Miſchung des unbes gränzt Bielen an Menge das meifte Mebergewicht Babe, denn völlig rein und ganz weiß oder ſchwarz oder füß oder Fleiſch oder Knochen fei Nichte, fondern wovon ein Jedes das meifte enthalte, das ſcheine die Natur des Dinges zu fein. — Aber nun, wenn das unbegrängte als unbegrängtes unerfennbar ift, fo iſt das der Menge vder der Größe nady unbegrängte unerfennbar in feiner Duantität, und das der Art nach unbegränzte unerkennbar in feiner Qualität; find aber die Brincipien fowohl der Menge ale der-Art nach unbegrängt, fo it ein Wiſſen in Bezug auf das aus ihnen beftehende unmöglich; denn wir nehmen an, baß wir das Zufammengefeßte auf die Weife wiſſen, daß wir willen, aus was und aus wie vielem es beflche. Berner, wenn es nothwendig if, daß dasjenige, deſſen Theil bes liebig groß oder Hein fein kann, ſelbſt ebenfalls beliebig groß oder Hein fein könne (id) meine aber dabei einen der derartigen Theile, Arifioteles. 3 26 DYZIKHE AKPOAZERZ A. + 138 uoolwv, eis 6 2vundoxov dımigeitaı To öloy). ei dk ddv- varov [WoV MH Gurov Önnlıxzovoüv elvar xura ueyedos al MIXGOTNTE, Yavspovy örtı obdt Tav uoolay Orıoüv" Eoraı yap xar rö Ölovy Öuolws. Oügk di xe) 6aToüy xal ra ToraüTa uogıa Lwov, xal ol xapnol.Twy yurav. dAdov rolvuy örı advvarov 0uoxa 7 60rouv 7 &ldo Tı önnlıxovoüv elvaı To ueysdos, Ent ro ueilov 7 En) To Earrov. Erı el navra uldv &vunaeyeı Ta Toradre Ev alinloıs, za un ylvercı all’ Ex- xoivera ?vovra, Alyeraı di ano Tov nislovog, ylveraı ö &E Örovovv öTIovv, olov dx ougxös Üdmg Exxpıvousvov xl oagE 2E ÜUdaros, anev DE Oma TIENENLOUEVOVy avaıgpeitat UNO Omueros nenegaouevov, yavsgovy Otı oUx dvdtyeran Ey &x0079 Exu0rov Unaoyev. üpaıpeselons yap Ex Toü Vdaros Gœoæòs, za nalıy Klins yıvoufvns 8x Toü Aoınou drroxploeı, ei xar ae 2lcrrwv Loraı 7 &xxpıvoußvn, AA Oums 00x vmreoßwlei ueyedös rı TI Ouixgornrı. wor el ulv Ornoeraı N Exxgıaıs, oüy änav &v navır veoraı (dv yap ro Aoın® üderı oüx Evunagpfeı oagpf), ei dt un arnoeteı all’ ael Eher apalgeoıv, Ev nenspaoutvp ueyede loa nrensgnoueva Er£- oraı Aneıga To nijFos* roüro d’ dduvarov. ig0S dE Tov- roic, El ünav ulv auua Aypmgedevrog rıvos Elarrov Avayıı ylveoFaı, Tjs BE Oupxös WgLoTeı TO 770009 xal uey&de xal gixgornti, wpaveoov Örı Ex is Zaylorıns T aupxüs ougEr dxxzoıdnoeraı omuc* Earaı yag Üarrov rüs Baxlorns. Erı d’ Ev Tois anelooıs owuacıy Ivunagyoı &v ijon OnpE ankı- g05 xal aium xal Byalpalos, xexwproueve ulyro an ally- iwv, oudlv d’ Mırov övre, zul aneıgovy Exauorov‘ Toüro d’ @loyov. 70 dE undenore diazgıIY0soYsaı our eldorws lv Alyeraı, Godms dE Akyeraı“ Ta yap na9N Axworora. Ei ouv Bud) der Phyſik 1. 4. 97 in welche als in ihm enthaltene das Ganze’) getheilt wird), und wenn andrerfeits es unmöglich if, daß ein Thier oder eine Pflanze beliebig groß oder Hein fei, fo iſt augenfällig, daß auch nicht bei irgend einem Theile derfelben dies der Fall fein kann, denn fonft gälte das Gleiche auch vom Ganzen; Fleiſch aber und Knochen und vergleichen find Theile der Thiere und die Fruͤchte Theile der Pflan⸗ zen; Mar jedoch nun if, daß unmöglich Fleiſch oder Knochen oder font etwas der Art ein beliebiges Größen: Mag haben könne, weder aufwärts zum ſtets größeren noc "abwärts zum flets Heineren. Ferner, wenn alles berartige wechlelfeitig in einander ſchon ents halten iſt und alſo nicht erſt entfleht, fondern als darinfeiendes nur ausgeichieden wird und nur von dem der Menge nach überwiegens den den Namen hat, dabei aber fo jebwedes aus jedwedem wird; 3.3. aus Fleiſch Waſſer ausgefchieden wird und Fleiſch aus Wafler, und wenn andrerſeits jeder begrängte Körper durch einen anderen begrängten Körper ohne Reſt gänzlich aufgemeflen wird, fo if augens fällig, daß nicht Jedes in Jedem vorhanden fein Kann; denn ifl 1. B. aus dem Wafler das Fleiſch mweggenommen, und entftcht aus dern Mefle ducch Abſcheidung wieder neues Fleiſch, fo wird daſſelbe, wenn auch das ausgefchiedene immer fleiner fein wird, doch ein ges wiſſes Groͤßen⸗Maß durch feine Kleinheit nicht überfleigen, und folglich wird, falls die Ausſcheidung irgendwo ftille ſteht, nicht Alles in Allem darinfein, denn in dem letzten Reſte Waſſer wird Fein Fleiſch vorhanden fein, — falle aber die Aueſcheidung nicht flille Recht, fondern immer noch ein Wegnehmen verflattet, fo werden in einer begränzten Groͤße gleiche begränzte Theile in unbegrängter Anzahl fein, was unmöglich ifl. Außertem, wenn jeder Körper, fobald etwas weggenommen wird, nothivendig Meiner werden muß, ta6 quantitative Maß aber des Fleiſches nach der möglihen Größe und Kleinheit feft beftimmt ift, fo wird augenfällig aus dem klein⸗ ftien Fleiſche Kein (Wleifchs)Rörper mehr ausgefchieden werden, denn er wäre fonft Heiner ale das kleinſte. Werner würde in den unbes gränzt vielen Körpern unbegrängt vieles Wleifh und Blut und Ges birn bereits enthalten fein, jedoch getrennt von einander, nichts deſto weniger aber doc ale das, was file find, und zwar jedes ale unbegrängt vieles; dies aber iſt unvernünftig; die Nusflucht aber, daß fle doch nie völlig auseinandergefichtet werden, iſt zwar ohne Wiſſen geredet; allerdings aber ift es richtig gefprochen, denn alles 3% 28 DYZIKHZ AKPOAZESZE A, duluxto a zowuara al al EEsıs, Bay dıazgıIücıy, Eoraı zı Aevxoy N Uyısıyöoy ody Erepov rı 09 ovdR xa9’ dmoxsıud- Yov. Gore Ktonos ra aduvara Intav 6 voüs, elneo Povie- ra ulv diexpivaı, roüro ÖL noıjanı advvarov xal xara To 2000Y xal xara TO 70109, zara ulV TO 70009 örı oux Earıy Üazıorov ulyedos, xzard BE Tö N010V ÖTı dXWpLOTa Ta TO- 99. ovüx dogs di ud! nV ydvasoıy laußava Tüy Öuoloeı- dar. EZorı ulv yap ws ö nmiösg eis nnlovs dımpeitan, dorı d’ os oV. zul ovxy 6 aürös roomog, ws nilvsor BE olxtas za) olxla Ex nilvsev, ouüro di xal Udo xl ano LE alin- Aov xal elol xal ylyovıaı. Plltiov d’ kidrro xal Tenson- oufva Aupeiv, önep moısi "Eunedorins. 5. Ilavres dn ravavrla doxas morovcıy, of re Adyoyses örı Ev To navy xal un xıvovuevov (xa) yiap IIapusvidns Feo- MOV xal ıuyooV Apxüs ToLei, Tavra DE 7000RYyogEvVE NUR za) yiv) xol ol uavory xal muxvov, xal Anuöxgıros To oTe- gE0v xul xevöov, wv To ulvV ws Öv 16 d’ ac oüx öV eivat grow‘ Erı HEocı, oynuarı, rafeı. Teure di yeyn Evayılov“ HE0Ews &vw xaTa, N0009EV OnL09EV, Gynucros yavla ebHU nepupegks. ÖTı ulv our ıavyayıla Mws NAYTES TOLOVOL Tag Goxas, dHlov. za) roüro evloywg’ dei yap rag doyas unre &E allnlwy elvaı unte BE Allwy, za) dx ToUTwvy nayre* Tois d’ Wvayrloıs Tois nowroıs Uragyeı raura, den ulv Tö nosre eivaı un EE allwv, dıa BR ro dvaryıla un LE allylmv. alla dei roüro xal Ent roũ Aoyov oxkıypaosaı nos ovußalveı. Annteovy dA noWToVv öTı navray TV Oyrwv oVILV ovTE 7rOoLElv TÜpUxEV OUTE naoyeıy TO TuyöV bmo roũ TUyoYTog, % Bub der Phyſik 1. 5. 29 was Zuſtand if, if wirflih untrennbar; wenn demnach die Karben und das verfchiedene Sichverhalten auch gemifcht wären, fo würde im alle der Ausicheitung es etwas Weißes oder Befundes geben, welches außer eben diefem Nichte anderes wäre und gar nicht von einem Subfecte prädichrt würde"); folglich wäre der „weltorbniende Verſtand“ des Anaragoras ungereimt, da er wohl den Willen hätte, ausemanderzufichten, Dies zu vollbringen aber unmöglich wäre fos wohl in quantitativer ald in qualitativer Beziehung, in quantitas tiger nämlich, weil es feine Feine Groͤße gibt, in qualitativer aber, weil die Buflände untrennbar find. Unrichtig aber faßt Anaxagoras auch die Entflehung des Sleichartigen °); denn 3. 2. Lchm wird in gewiflen Ginne wohl in mehrere Stuͤcke Lehm ger teilt, in gewiſſem Sinne aber auch nicht, und nicht iſt es ein und diefelbe Art, wie Ziegelfteine aus einem Haufe und wie ein Haus aus Biegelfteinen wird; gerade fo aber find und werben auch Waſſer und Luft wechlelfeitig auseinanter. — Beſſer aber ift e6, wenigere Elemente und in begränzter Anzahl anzunehmen, wie Gmpebofles thut. 5. Alle demnady machen die ©egenfähe zu Principien, ſowohl Jene, welche behaupten, das Gefammte frei Eins und unbeivegt (denn felbft Barmenides*:) macht das Warme und Kalte zu Princi⸗ pien, nennt diefelben aber euer und Erbe), als auch Sene, welche von dem Dünnen und Dichten fprechen, und ebenfo auch Demos tritos mit feinem Körperhaften und Leer, von deren erflerem er fagt, es fei als feiendes, und von dem letzteren es fei ale nichts feiendes; ferner unterfcheidet er tas Seiende je nach Lage, Geſtalt und Meihenfolge; dies find aber auch Gattungen von Gegenſaͤtzen, nämlich zur Lage gehören die Gegenfäße dee nach Oben und nad Unten, zur Reihenfolge die des Bornen und Hinten, zur Geſtalt die des Winkels, Geradlinig, Kreislinig. — Daß alfo nun Alle ungefähr die Gegenſaͤtze zu Principien machen, ift Far; und es iſt dies auch wohlbegründet, denn es müflen die Principien weder wechfelfeitig auseinander noch aus Anderem fein, und aus ihnen Alles; dies aber koͤmmt auch nur den erfien Gegenfägen zu, näms lich weil fie erſte find, find fle nicht aus Anderem, und weil Gegen⸗ fäge, find fie nicht wechlelfeitig auseinander. Aber dies müflen wir auch der innen Begründung nad erwägen, wie es ſich ergebe. Bor Allem demnad müflen wir annehmen, daß von allem Seienden Nichte werer das naͤchſte Befte bewirkt noch vom naͤchſten Beſten [1 30 $YZIKHZ2 AKPOSZELZ 4. T ıssb oudi yivsraz örıouv FE örovovv, av may rıc Äenfeary zara Guußtägzos‘ zus yaup 87 yEroıro 10 Ärwzor dx Mousızou, ziny ei 9 Wrujsdgzos ein ıp Äsvzp 4 7a uflanı To now- Gı20r; alie Äsvzor mir yirsızı DE ow Äsuzos, zei Torzou 10 ovx &x zerros } all’ iz ufieros 4 ter uerefv, zei kovss- z0Y oiz Ex uovsızoi, many avz ix marıos düh” BE dmoudon i & rı evıar dor) usselv. owdi dy gIelorım Eic To Tugor zow10Y, 0107 16 Äswzor orx Eis To uorezor, minv ei un 201€ zeıe ovußsd7zos, eil Eis To um iswzor, zei oux eis 10 ıuyor all’ sis 10 uflar 4 10 mereir" is d’ eva zwi To soraızöor Eis TO MR Moudızor, zei TOUTo ovz Eis TO TV- z0v dil’ eis To auoucor Feirı ever Zeri uereiv. Omolas di zorro zei 2ai 1er ailer, drei zei re ug enia zur OYıay aiiz GuUrIere zere or avror Eye Aoyor“ ii dıe TO ug Tas arrızuusras dıadessıs arouasser Aaydareır TowTo Gvujaireı. arayın yap ner 70 Kouosusfror 2 draguodrov yirsodar zei To ayaouocıor & Nouodufror, zai gIEIGESIEs TO Houooufror &ls drapuostier, zei Tawıyy eV Tr Tryou- cey aiie ıny erızuuernr. dıegeosı oidir dal douovias elneiy 4 Teites 1 GrEIlozeis" garsoor yap ori OÖ awrös Äo- yos. alla u3V zei olxie zei erdoss zei Oriory ailo yi- reras Öuoins" F TE zeo olzia yiyrıta ix T0U um Geyzei- oa: alla dızogades radı di, zei 6 erdomus zei zur doyyuerioufrer 1ı 2 eszyuoovras" zei ÄzesTor Tovrer Te uèr zalıs ae di auy9ECis Tıs Zerir. El Toirer rovVr dariy eind&, aner &v yiyrorno 16 yıyrousror zai gIEiaoıTo To gIsıpousvor % 8 ivarılar 3% &ls Överıia zei 1a Tovrer netrafı. re di ueraiu &x 1er drarıiam Zarir, 0509 Zoauere ix isvzov zei ufiaros“ dorE marı ar Eig TE gest yırous- vo 3 lvaryıia 7 & dvarıiar. piyp: mer our zoUrov ayedor Guygzoiovdnzası zai er alieır ol nätierer, zedareo EINo- Auch der Phyſik L. 5. 31 eine Ginwirfung erfährt, und daß nicht Jedwedes aus Jedwedem ents fteht, außer man nimmt dies nur je nach Borfommniß ; denn wie follte das Weiße aus dem Gebildeten werden, außer wenn nicht das „Gebil⸗ det“ ein an dem Weißen oder Schwarzen eben bloß vorfommendes wäre? fondern Weiß wird aus Nicht: Weiß, und zwar auch nicht aus jedem, ſondern aus Schwarz oder aus einem der Mittel Dinge zwifchen Weiß und Schwarz, und ebenfo Gebildet aus Nicht⸗Gebildet, nur auch wieder nicht aus jedem, fondern aus Ungebildet, oder wenn es zwifchen Gebildet und Ungebildet ein Mittelding gibt; und e6 vergeht demnach ein Ding aud nicht in das nächſte Beſte, z. B. das Weiße vergeht nit in das Gebildete (außer wenn je nach Vorkommniß), fondern in das Nicht: Weiße, und zwar aud nicht in das nächfle Beſte, ſondern in das Schwarze ober in das Mittelding, ebenfo aber aud) das Gebildete in das Nicht⸗Gebildete, und zwar nicht in das nächfte Befte, fondern in das Ungebildete, oder wenn es ein Mittelding gibt, in dieſes. Ebenfo it dies aber auch bei dem Uebrigen der Fall, da auch die nicht einfachen, fondern zufammengefeßten Dinge in demfelben Verhältnifie ſtehen (nur ergibt fi), daß man da es nicht bemerkt, wenn die gegenüberliegenden Beichaffenheiten Feine eigene Wortbezeichnung haben); denn alles in Einklang Stehende muß auseinem nicht in Einklang Stehenden werben und das nicht in Einklang Stehende aus einem in Cinklang Stehenden, und vergehen muß das in Ginflang Stehende in ein Nicht⸗in⸗Cinklang⸗ fein, und zwar nicht in das naͤchſte Befte, fondern in das entfprechend Gegenüberliegende, und es macht feinen Unterfchieb, ob ich von muflfas liihem Einklange fpreche oter von Reihenfolge oder von Zufammens feßung, denn augenfällig iſt das gleiche Verhältniß; wird ja bod auh ein Haus und eine Bildfäule und jedwedes Andere in gleicher Weiſe, denn ſowohl das Haus wird daraus, daß dies und das fo und fo zuerft nicht zufammengefeßt, fondern auseinandergelegt ift, ale auch die Bildfäule und irgend Etwas von dem, was geftaltet worden ift, wird aus ber Ungeftaltetheit; und ein Jedes von dieſen ift theile Reihenfolge theils Zufammenfeßung. Wenn demnad dies wahr ift, fo dürfte aus den Gegenfägen oder in die Gegeniäge und ihre Mits teldinge alles Entfichende entflehen und alles Vergehende vergehen; die Mitteldinge aber beftchen ſelbſt aus den Gegenfägen, wie 3.3. die Farben aus Weiß und Schwarz; folglich dürfte alles von Ratur aus Entftehende entweder ein Gegenfaß oder aus Gegenfäpen fein. Bis bieher nun find die meiften der Uebrigen fo ziemlich mitgefolgt, wie wir: 39 PYZIKHZ AKPOAZENZ A. T 180 4 EV NIO0TEROY* AAYrES yüp 1a OToyeia xal züs Un aurav xalovulvas Goyäas, xal eg &vev Aoyov Tıievreg, önes Td- vayrla Akyovoıw, woneg Ün ars rüs dindelas avayao- oseyres. dıaykoova BE’ allNioy TB Tous ulv noOTeon rooe d’ Gorepa Aaupavev, xal Tobg miv YyYapıuoTeoo xarı rövy Aöyov tous di xark nv alaImoıv- ol udv YyRo Ieouov 11 x0l yuyrooV, ol d’ üyooy zer Enoov, Ereooı Bd} negırıoy zeal aorıov, ol di veixos xel yıllav alılas rIdeyra Tas yevk- ococ. radıa d’ Allhlmv dıiaykos xare röv elonuevoy Toö- N0V. WoTe radra Alyaıy nws xal Ireon aAlniwr, Erepa utv Song xal doxei Tois nielorors, rauık + d2 7 dvaloyor‘ laußarovoı yo dx rijß aurjs avororzlas" Ta ulv yao ne- guexeı, ra Öl mnegıkgeran av dvavılav. ravım di dN woev- zws Akyovoı xal Erkgws, zul zyeipoy zul Beltıov, zul ol ulv yyopıuwtegn xara rov Aöyov, Woneo elonrer nrootegov, ol ‚dt zara hy alodmoıy" To uly yap xasolov xara 16V Aoyov yywpıuov, ro di xa$’ Exaoıov xara hy alosmoıv Ö ulv yap Aoyog roü xaF0lov, % I’ alosmoıs Touü xura udpos, oiov ro utv ulya za) TO uıxooV xara röv Aoyov, To di nuxvov xal uayov zara rjV alosnaıv. Örı ulv ovv Bvayrlas dei Tas doxas elvaı, pavegov. 6. ’Exröuevor F &v ein Adyeıv nörepov dvo ij Toeis 9 nAelovs slolv. ulay ulv yüp obyx 0109 Te, Örı ouy Pr rò Bvavıtoy, anelgovs Ö’, örı oux Enıormröv To 09 Eoraı. ula re Bvar- tloors By nuvrt yEraı Ev, 4 d’ ovale Ev Tı yEvos. xel Orı &vdtyeraı x nenepeoulvov. PBeltıov I’ dx nrenepnoulvov, ooreo ’Eunsdoxiäs, 7 LE unelowy‘ navıa yao anodıdoyaı Bud der Myſik 1. 6. 33 oben fagten [a. Anf. d. Kap.}; denn Alle bezeichnen bie Blemente und die von ihnen fo genannten Brincipien, wenn fie diefelben auch ohne innere Begründung aufftellen, doch ale Gegenfäge, wie wenn fle von der Wahrheit felbf dazu gendthigt wären. Sie unterfcheiden ſich aber von einander dadurch, daß die Ginen urfprünglichere, die Anderen abgeleitetere Segenfäbe annehmen, und die Binen folche, welche bes grifflich kenntlicher find, die Anderen ſolche, welche ver Sinnes⸗ Wahrnehmung nad kenntlicher; die Ginen naͤmlich fielen Warm und Kalt, die Anderen Naß und Trocken, wieder Andere Ungerad und Gerad, Andere Streit und Liebe ?*) als Urſachen des Entſtehens auf; diefe Arten von Begenfägen aber unterſcheiden fi von einander in der eben angegebenen Weiſe. Go daß Iene in gewiflen Sinne das Rämliche und doch wieder voneinander Berichiedenes jagen, Bers ſchiedenes wohl nad der Anficht der Meiſten, das Nämlihe aber infoferne, als fi ihre Annahmen einander völlig entiprehen, denn fie nehmen Alle die Gegeniäge aus der nämlichen Gruppe, denn nur find die einen jener Gegenſätze umfaflende Oberarten, die aus deren aber die von ihnen umfaßten Unterarten. In diefer Beziehung aber demnach fprechen Jene in gleicher und zugleich in verfchiedener Weile, und in dieſer Beziehung die Einen ſchlechter und die Ans deren befier, indem die Einen, wie wir vorhin fagten, begrifflich fenntlichere, die Andern finnlich fenntlichere Gegenfähe annahmen; denn das Allgemeine ift dem Begriffe nad kenntlich, das Binzelne aber der Sinneswahrnehmung nad, denn ber Begriff iſt Sache des Allgemeinen, die Sinneswahrnehmung aber Sache tes Theilweifen, wie 3.2. tas „Groß und Klein” if begrifflih, das „Dit und Dünn“ aber ift finnlid. — Daß alfo nun die Principien @egen- füge fein muͤſſen, ift augenfällig. 6. Hieran aber dürfte fi anreihen, anzugeben, ob ver Principien zwei oder drei oder mehrere feien; denn daß bloß Eines jei, ift nicht möglich, weil es feinen Einen Gegenfag gibt, und daß unbegrängt viele, ift nicht möglid, weil dann das Seiente nicht gewußt werden £önnte, und weil ja in jeder einheitlihen Gattung Ein Baar von Gegenfägen befleht, Weſen aber eine beflimmte eins beitlihe Gattung iR; dann auch weil es nicht unmöglich if, daß das Seiende aus einer begränzten Anzahl von Brineipien entflche (beſſer aber iſt es jedenfalls aus einer begränzten Anzahl, wie Em⸗ pedofles meint, ale aus einer unbegrängten, denn auch Sener glaubt \ 34 $YZIKHZ AKPOAZENZ A. tıseb oleraı, 6oa nep Avakayooas ix av anelowv. Erı OL doriv la Alwv noörepa dvarıla, za) ylvercı Erega BE &Alwy, 0iov yivxü zul nıxp0y zul Aevxoy zal ulkay, Tas d’ dpxüs der dei ulvev. ÖOTı ulv oVv ovre ula odre üneıgoı, INAoYy dx Tovrwv‘ del ÖR neneoagueveı, Tö un noıeiv dvo uovoy Eyeı Tıva A0yoV° ANOENOEE yap av ris nos q nuxvòornç INy uavornza noeiy Tı nepuxev N aÜTn TV NUXVorNTa. öuolwas ÖE xal AAin Önoımovvy dvayrıoıns’ od yaoı yılla TO veixos ovvaysı za) noi rı BE auroü, ovd! To veixos BE drelvns, al’ aupw Erepov Tı Tolrov. tuior BE xal nielw laußavovowv E£ v xuraoxevalovcı TNV_ TOV OVIWV Yo. roös ÖL Tovrois Erı xav Tode Tıs anopyosıev, ed um Tıs Er£oay ünorlInoL Tois Bvavıloıs Pic" oUsEVvös yao 0oW- uev TOV 0v1wV ovolay tavayrla. 7V BD’ aoyyv oU xa$”’ vnoxemmevov dei Akyeodul rıyos. Eoraı yap doxn is doxis To yao Unoxelusvov &py7, Xu mooTeguV doxei Tod xarnyo. oovu£vov eva. Erı oüx elval gauev ovolav dvarılay oV- alg° nüs oüv x un ovoıwv ovole &v ein; 7 nüs &v roö- TE009 un ovole ovolas ein; dıoneo El Tıs TOV TE NEOTERoV aAnI7 voulasıev elvaı Aoyov xal ToüTov, avayxalov, + el uelleı dınowosıy Augorfgovs aurovs, Unortisevar tı TElrov, woneg Yaolv ol ulav Tıva yvoıw elvar Akyovres TO nur, oloy Üdwe 7 mög 7 TO uerafu todzav. doxei di 16 uerafü uöllov‘ nüp yao IN xal yü za) äno zul Ödwe uer var- tiorntwv ovunenikeyueva dorlv. dio xal oÜx dloyws Molov- oıv of TO Unmoxelusvov Erepov TOUTWVv ToLoüvres, twv d’ allmy ol afoa" zul yap ö ung ixıara Eye wmv allwv dıa- pogäs aloIntas" Exousvov di TO Üdnp. diA& navıes ye re Bud der Phyſik 1. 6. 35 fo Alles das erklären zu können, was Anaragoras aus feiner unbes grängten Anzahl); ferner find von den Gegenfägen bie einen ur: fprünglicher, als andere, umd es werben felbk tie einen erft aus anderen, wie z. B. Süß und Bitter oder Weiß und Schwarz, was aber Brincip fein fol, muß immer bleiben. Daß aljo nun weter Gin Princip noch unbegrängt viele Principien find, iR aus diefem Klar. Nachdem aber nun eine begränzte Anzahl fein ſoll, hat es einen Grund für fich, nicht zwei allein anzunehmen; man würde nämlich in eine Schwierigkeit darüber gerathen, wie denn das Dichts fin auf das Dünnfein von Natur aus irgend eine @inwirkung äußern könne, oder umgefehrt diefes auf jenes, und ebenfo bei jeder beliebigen anderen Gegenſaͤtzlichkeit, denn die Liebe vereinigt ja nicht den Streit und macht auch nicht Etwas aus ihn, noch umgelchrt der Streit aus jener, fondern beide zufammen wirken auf ein anderes Drittes, (ja Cinige nehmen fogar noch mehrere Beſtandtheile an, aus welchen fie die Natur des Seienden conflzuiren); außerdem feiner geriethe man, falld man den Gegenſaͤtzen nicht noch ein anders weitiges Subfanzielles unterlegt, auch in folgende Schwierigkeit: wir ſehen nämlich bei feinem von dem Seienden, daß die Gegenfäße flo fein Wefen feien, das Princip aber darf nicht bloß Präpifat eines zu Grunde liegenden Subjectes fein, ba es fonft noch ein Princip des Principes geben müßte, denn das als Subject zu Grunde liegende iſt Princip, und es ſcheint dies jedenfalls urfprünglicher als das Prädikat zu fein; ferner Sagen wir ja auch, daß Weſen gegen Weſen nie ein Gegenfag fei?’), und wie foll nun aus Etwas, was Richt: Wefen ift, ein Weſen fein, oder wie fol Nichte Wefen urſpruͤng⸗ liher als Weien fein? Hält man daher diefe letzteren zwei Gruͤnde für wahr, fo muß man deswegen, falls beide aufrecht erhalten wer⸗ den follen, ein Drittes den Gegenſaͤtzen zu Grunde legen, etwa wie Diejenigen, welche fagen, die Natur des Geſammten fei Eine, wie 3. Wafler oder euer oder das Mittelding zwiſchen diefen ; eher aber fcheint es noch das Mittelding, denn euer und Erde und Luft und Wafler find ja Ihon mit Gegenfäplichkeiten verflochten ; darum thuen Jene nicht unbegründet, welche das Subſtrat zu einem von diefen vier Clementen verfchiedenen machen, von den Uebrigen aber Jene, welche bie Luft annehmen, denn die Luft hat unter den übrigen Elementen am wenigften finnlih wahrnehmbare Unter (hiede**), zunähfk dann das Waſſer. Mber Alle ja geftalten biefes 36 $BYZIKHZ AKPOAZERZ A. +190a &y roũro rols Bvayrloıs aynuasllovov, olov uxvöryrı xol uavornrı xol To uallov za Irrov. raüra d’ Borıv Ölws Öneooyhn Inkovorı zur Miles, oaneo elontaı ToOTEEoV. nad Zoıze nalaıa elvar zu) adın H dose, örı TO Ey xl Uneo- ori za Mlsıyıs apyal av Ovrov elal, ninv ou Töy av- ròv roonov, All of ulv aoyaloı za dvo udv moueiv ro d2 fy naoyeıv, zWv Ö’ ÜDoTepoVv Tıves rovverılov ro udv £y noiv ra di dvo ndoyeıy yaor uällov. To ulv 00V Tola yavaı r& oroıysia elvaı Ex TE Tovsoy xal Ex ToLovrov Gl- Avy Enıoxonovcı döfeıev &y Eysıy rıya Aoyov, Woneo elno- uev, to dt nielw ToIWV oUxErı: noös ulv yap To raoyeıy Ixavöov ro Ev, el di Terrapwy övrov dvo Eoovraı dyayrıw- osıs, denosı zwols Exarkpas ünaoyeıv Erkpav Tıva uerafü pvow: ei d’ LE dllyloy duvayrcı yevvay dvo ovoaı, Tre- oleoyos üv 4 Erkoa av vayıınoewvy ein. ua dR zul adv- varoy nielovs evar dvayrıwasıs TS owWras. N yap ovole &y rı yEvos lot) roõũ Ovros, WOTE TO TTOOTEHOV za) Üorenov dıoloovov allmlwv al Koyal uovoy, all’ oV To ya“ ae 13 yap &v Er) yEraı ula &vavrlwois korıv, nüoal ve at Bvarv- Tıuasıs avaysoyaı doxovcıy eis ulav. Örı ulv ov oure Ey To Oroıyeiov oure nlelw dvoiv 7 ToL@V, YavyEpoy‘ Toitwy dt noregov, xadanep elnouev, anoplav Eyaı noAlıv. 7. NIE oiy Nueis Alyousv noWToy ep naons ye- vEoews Eneldovres" Eorı yap xara Wvoıw T& xoıya TOW- rov einovros oürTw Ta nel Exaorov Ydın Hewgeiv. ga- utv yoo ylyveosaı EE &llov Gllo xal 2E Erkoov Erepov 7 za anıa Alyovres N 10 Ovyxelusve. Alym di Toüro dt. korı yap ylyveodaı avdowrrov uovoıxov, Karı DR TO un Hov- 01x09 rı ylyveodaı uovoıxöv 4 Tov un uovoıxov Aydow- nov &vdomnoy uovcıxov. Ankoüvy ulv ovv Alyo To yıyvö- Bud der Phyſtk I. 7. 37 Gine erſt tur die GBegenfäge, wie z. B. den des Dichten und Yunnen und deu des Mehr und Minder, dies if aber offenbar im Ganyen nur der Gegenfag des Zuviel und Zuwenig, wie oben ges jagt wurde fe. 4, i. Anf.], und es fcheint and diefe Meinung uralt zu fein, da das Cine und das Zuviel und Zuwenig Prins cipien des Geienden feien, nur nehmen es nicht Alle in derſelben Beife, fonbern die Aelteren nahmen bas Paar bes Gegenſatzes als thaͤtig und das Gine dazu als leidend, die Späteren aber fagen im Gegeniheile mehr, daß das Eine thätig fei, das Gegeniah : Paar aber leidend. Alſo drei Grundweſen anzunehmen dürfte bei dieſer und anderer derartigen Erwägung einen Grund für fi zu haben feinen (wie wir vorhin jagten), mehr als drei aber auzunchmen, fon nicht mehr, denn um Ginwirkungen zu erfahren, iſt bas Eine ausreichend ; hingegen wenn bei der Annahme von vier Grundweſen Lies zwei Paare von Gegenfähen fein follen, fo wird neben einem jeden diefer beiden noch rin anderweitiges witileres Subflanzielles beteben müfßlen, oder aber falls ein Baar von Gegenfägen durch Wechſelwirkung Erzeugungen hervorbringen koͤnnte, es aber doch zwei ſolche Paare wären, fo wäre ja das eine derſelben uͤberflüſſig. Zugleich aber if es auch unmöglid, daß es mehrere erfle Paare von Gegenjägen gebe; denn Weſen if eine einheitliche Gattung tes Seienden, fo daß die Brinsipien defielben fi nur nad dem Grabe ber Urfprünglichkeit, nicht aber ber Gattung nad unterfcheis den können; denn immer iR im einer einheitliden Gattung Gin Baar son Segenfägen, und fämmtliche Baare fcheinen auf Eines jurüdgeführt zu werben. — Daß alio weder bloß Ein Grundweſen ik, noch mehr als zwei oder drei, iR augenfällig; eben aber, ob zwei ober drei, bietet, wie wir fagten, viele Schwierigkeit bar. To Bir nun fprechen hierüber Folgendes aus, indem wir dabei über jedes Entfichen überhaupt handeln (denn «6 ifl naturgemäß, zuerſt das Gemeinfame anzugeben, und fo dann erſt das dem Eins zelnen eigenihümliche zu betrachten): wir fagen nämlich, daß aus einem Anteren ein Anderes und aus Berfchiedenem Berichiedenes entiche, indem wir babei entweder das einfache oder das verbundene meinen; hiemit aber will ich Folgendes fagen: es it der Fall, daß em Menſch ein Gebildeter wird, es iſt aber auch der Fall, daß das⸗ jenige, weldyes ein nicht gebildetes if, ein gebildetes wird, ober dag der nicht gebildete Menſch ein gebildeter Menſch wird. Dabei Aritoieles. 4 38 $YZIKH2 AKPOAZER2Z A. uevoy 109 Ävdonmov za) TO un movoıxöv xal 5 ylyveraı änlovv, TO uovaıxöy" avyxeiusvov BE war 5 ylyveraı xel To yıyyöusvov, Övav TOV u Movaıxov Kydomrov pauev ylyve- Ic Hovoıöy &vdowmoy. Tourav di Tö ur oU uovov Adyeroı öde vı ylyveosaı alla zul Ex roüde, olov dx un uovoıxoüu movoıxös, TO d’ ou Akyeraı En) nayıav‘ od yüap &E avsoanov &yEysro movoıxös, all’ 6 üysownos Lyevero uovoızos. Toy dR yıyvoulvaov ws ra anıd Alyouev ylyve- 09a, rö ulv Umoufvoy ylyvera To d’ ody vnouevor' 6 udv yo üvdownos bmouever movdıxös Yıyyouevos ÜvIowTrog xar Eorı, Tö JE u uovoıxoy xal TO Kuovooy ovre Anlös oüre ovysıJE&usvov Unoubveı. dinpioulvov di rourav, EE enayıav ey yıyvoulyov roüro Earı Außeiv, day rıs dmı- Billun, Woneo Akyousr, Srı dei vı de) Umoxeiodas TO yıyyö- uevov, zu) Tovto Ei xai doıdumn Larıv Ev, aA eldeı ye oüy &y TO yao eldeı Alyw zul Aoyp Tauroy‘ od yap raurövy Tö vIoWunY zul TO duovop elvar. za) Tö ulv Droußve, ro d ovux bmoukver To ulvy un Avrızeluevov Unoufver (ö yap &r- Iownros Urroukveı), Tö ovoıxöy d2 xul Tö &uovoov oly dmoußver, ovdt To &E dupoiv ovyxelusvov, olov ö üuovoog evsowros. To d’ Ex Tıvos ylyveodel Tı xal un Tode ylyve- osaL rı udllov ulv Alyeraı En) Toy un Unouevoyrev, olov EE duodvoov uovoıxövy ylveodaı, BE avgoWmov BL 0oU* od unv alla xar Ent ray vrrousvorswy dvlore Alysraı woavrws' Ex yüp xalxoü dydorayra ylyveodal pauev, od TOoV yalxovy av- dorayre. To ulvror Ex roũ avyrızsıudvov za un Tnouevor- Buch der Bhyfif 1. 7. 20 num nenne ich „einfah” dasjenige, welches wird, nmaämlich den Kenichen und tas nit Gebildete, und auch tasjenige, was es wird, iR einfach, nämlich das Gebildete; „verbunten“ aber iſt tie Ber« faüupfung son ſowohl demjenigen, was «6 wird, als auch jenem, weiches wird, nämlih, wenn wir jagen, daß ter nicht gebildete Renſch ein gebildeter Menſch wirt. Bei dem einen vom bielen beiden aber fagt man nicht bloß, daß es ein beſtimmtes Etwas werde, ſondern aud, daß es aus einem beſtimmten werte, 3.8. aus einem nicht Gebilteten ein Gebildeter, bei dem anderen hingegen ſagt man nicht in allen Fällen fo, denn z. B. man fagt nit „aus einem Menſchen wurde er ein Gebildeter”, fontern „der Menſch wurde ein Gebildeter.“ Bon demjenigen aber, welches wird (im dem Sinne, wie ich fage, daß das einfache wird), wird das Gine, während es befichen bleibt, das Untere aber, während es nicht ber heben bleibt; naͤmlich der Meni bleibt, während er cin Gebildeter wird, ale Menſch beſtehen und iſt ein Menſch, das nicht Gebiltete aber und das Ungebiltete bleibt dabei weter einfach noch im ter Berbintung befichen. Rachdem wir aber dieſes mit Beitimmtheit fo unterichieden Gaben, fann man, wenn man darauf achtet, wie wir jagen, aus allem Werdenden tas abnehmen, taß immer Etwas zu Grunde liegen muß, nämlich tasjenige, welches wird, und baf bieles, wenn es auch der Zahl nach Gines if, doch wenigſtens der Form nad, nicht Bines iR (nämlih „der Form nach“ und „dem Begriffe nah” nenne ich das nämliche, tenn nicht das nämliche in es, Menſch zu fein, und, ungebiltet zu fein), ferner, daß das Eine befichen bleibt, das Andere aber nicht heflehen bleibt; das⸗ jenige mämlid, bei welchem Nichts gegenüberliegt, bleibt beftchen (tenn der Menſch bleibt beflehen), das Gebildet und tas Ungebildet hingegen bleibt nicht befiehen, noch aud das aus dem erfieren und tiefem verbundene, wie 3. B. ber ungebilbete Menſch. Der Austrud aber „aus Etwas Etwas werden” (und nit „ein beſtimmtes Etwas werden”) wird mehr bei demjenigen, welches nicht beftehen bleibt, gebraucht, 3. B. aus einem Ungebildeten ein @ebildeter werben, nicht aber: aus einem Menſchen ein Bebildeler werben ; doch fagt man auch bei demjenigen, welches beftchen bleibt, bisweilen fo, denn wir fagen, daB aus dem Erze eine Statue werde, nit, daß das Erz eine Statue werde; bei demjenigen aber, was aus tem Gegen: überfiegenden und nicht beflehen bleibenden wird, gebraucht man 4° 40 $YZIKHZ AKPOAZERZ A. + ı90b z0g &umporkows Akyeraı, zul dx voüde röde xal ode Tode: zu yap LE auovoov za) 6 äuovoos ylyveraı movoıxös, did za Inl TOD Ovyxauevov Soavzwg‘ za) yio LE auovoov av- Hoanov xal 6 auovoos Avsomnos ylyveodaı Alyeraı uovoı- xös. nollayas d& Asyoudvov Toü ylyveodaı, zo Toy ulv od ylyveasaı alld rode zı ylyveodaı, anlos ÖL ylyveoscı TÜV ovaıdv uövoy, xara ulv alle yaveodoy Örı avayın Umoxeiogal rı TO yıyvöuevov’ zul yap TE000Y xal 10109 xul noög Erepov za) mork xu noü ylveras Unoxeuevov TIıvös dıa To uöymv ıyv ovolav undevös zur Allov Abyeadaı Unoxsuusyov, } Ta d’ Alla navre xarı rüs ovolas‘ Ödrı dR zo al ovolaı xal don Alla anlus 'övrn LE Umoxeıulvov zıvös ylyveraı, dnmıoxonoüyrı yEvor GV pavepov. del yüp korı ru 6 Unöxean, LE 00 ylyvaroı TO yıyvousvov, olov ru url xal ra la dx ondouaros. ylyvera di r& yıyvouva inlös a ulv uerooynuarloe, olov avdgıas du yalxoü, ra dd ne009losı, olov ra adkavoueva, ra d’ dyarpkosı, oloy dx toü Alyov 6 Eouäis, ra di awvödoe, olov olxia, ra Ö' &lloıması, 0lov T& roendusva xarı ryv Ülnv. ndyre di rd oro 'yıröusvya yavepov örı BE Unoxeuulvov ylvercı. Warte 6irov dx ray elonulvay Örı To yırdusvov ünav’ dei auvde- rov korı, za) korı uby zı yırouevov, Eorı d4 zı 5 Toüro ylveroı, xal zoüro dırröv 4 yao To Umoxelusvov N To aV- sıxelusvov. Ayo dE Avrızsiodaı ulv TO dmovOoV, UNoxei- 09cı di ToV üvgownov, xzal ryV ulv daynuoavvnv xal riV duooplev I ıyv Araklav Tb dvıızelusvov, 16V dk zalxev sov Al9ov N TbV yovoov To Umoxeluevov. Wpavepoy 0oUV as, eineo eloly alzlaı xal doyal WV yası öyrov, LE av now- zwvy elol, xal yeyövaaı uh xura auußeßnxös aAR” Ixaoıov 6 15 Adyeraı xura ınV ovolay, Örı yiyvıra näv Ex Te roũ Uno- Bud ter Phoſtk 1.7. 4 bete Austrudsweiien, nämlich fewehl „ans einem Ungebildeten“ a8 am „ter Ungebiltete“ „wird ein Gebilteter “; ebenio daber and bei zem Berbuntenen, nämlid jewobl _ ans einem ungebil: tea Menſchen als audy „der ungebildete Senf“ „wird ein Ge Iilteter". Da aber tes Werden in mehreren Bebentungen geſagt wit, umnt man bei bem Ginen nicht fagt, daß es wird, fontern zur taf es ein beiummire twas wirt, hingegen nur bei ten Beim Aein. ta fie eben ſchlechthin werten**), jo iR es bei allem Uebris gen amgenfällig, ref Gtwas, mämlich Dasjmige, welches wird, zu Grunte liegen muß (dem fewohl ein quantitatives als auch ein emzlitetined unt ein relatives und ein zeitliches und ein örtliches wat zer, indem ein Etwas zu Grunte liegt, weil das Weſen allein m Irinem antern Gaubiecte Prütilet iR, Hingegen alles Untere Srarilat iR zu tem Gubjecde Wem); daß aber and tie Weſen umt wad es jent noch ſchlechthin Seiendes gibt, aus einem zu Grunde tiegeaten Gtwas werten, möchte bei näherer Erwägung augentällig werten. Summer nämlich if Etwas ta, weldes zu Grunde liegt, meramd das Wertente wird, wie 3 B. tie Pflanzen umd Thiere u tem Samm werten”). Gs wird aber tasienige, was ſchlecht⸗ biz wire, theils Auch Umfermung, wie 3 B. die Statue aus Erz, Heils Tuch Zuſatz, wie 3. B. das Wachſende, theils durch Weg: mafıme, wie 3 B. aus tem Steime tie Germemläule, theils durch Zuiemumeniehung, wie 3. B. ein Haus, theils tur; amalitative Ursterung, wie ;. B. dasjenige. was im Stoffe eine Wendung er Kaher: tab aber Alles, was fe wirt, aus zu Grunte Liegentem wirt, u augenfälig. Folglich iR aus tem Gefagten Har, daß alles Wer tente immer ein zuiammengeichtes if, uud tabei ein Giwas if, weidhes wird, und ein Etwas, welches es wirt, und zwar doppelt, tenm entweter if es das zu Grunte Liegente oter es if das Gegen: Sterliegente; gegemüberliegt aber, fage ich, das Ungebiltete, zu Grunte aber liegt ter Nenſch, und tie Ungefermiheit unt tie Uns eüafteibeit und tie Ungerrtnetheit nenne id; das Gegenüberliegente, das Gr; aber eder ten Stein oter das Gold tas zu Bruute Lie zurte Wenn es demnad Urſachen unt Brincipien ter von Ratur zm3 feienten Dinge gibt, aus welden als erfiem fie int, und tie 'efken micht bloß je nah Berfommniß geworten fint, ſendern ein tes chen das gewerden if, ale was es feinem Weſen nad be zidmet wirt, jo ifi offenbar, taß Alles aus tem zu Grunde Pie 42 $BYSIKHZ AKPOAZERZ A. Tııa xeıuevov xl zus ogpis" avyrsıraı yag 6 movaskös avIpW- nos BE aYIgwrov xul uovoıxoü To0n0Y Tıva“ dıalvges yao tous Aöyous ele tous Aöyovs Tovs dxelvayı dijloy oUV as ylyvor Gy ra yıyröusve 8 Tovsav. Sorı BR 16 Umonelue- vov ügsus ulv Er, eider di duo. 6 lv yüp ünsownos zer 6 xquoös xal ölms A van apıdunsny" (öde yap rı uülloy, xo) ou zur avußeßnxzos EE auroü ylyyercı Tü yYıyYyouenor, n JE orfonais zul 7 Bvarılwoıg avußsnzos‘) Er dA Tö aldos, olov 4 rafıs 4 N uovossy 4 av allay rı My oürn xamm- yopovußvov. dio Zorı lv ws dvo Asxıkov elvaı was doyds, korı d’ os zoeis" xal Korı ulv os tavavıla, obov el rıg 1d- yoı TO Movolxöv xal TO Kuovoov N TO Hsouoy xal TO ıpu- x069 97 TO Honooufvoy xal zo avaguostov, &orı d’ as ov* vun alinloy yap ra0yeıy ravayıla aduvarov. Averan di za roũro dıa ro Allo elvar TO Umoxelusvov' ToUTo yap oux Evavılov. aore oüre nislous ray Evarılwv al doyal zo0noV rıya, alla dvo as eineiv To deıdun, ovT au nav- relös dvo dia T To Eregov undoyey 70 elvaı abroig, allk Toeis‘ Erepoy yap To avdounp xal TÜ Auovop To 'elvaı, za TO doynuarlorg xal yalxd. nöoca uly oUV af dopyal ToV reg) yEveoıy yvoıxmv, za as 70001, Elena xal dir 2109 Eotıy örı dei Unoxsiodab Tı Toig Evayıloıs xal Tayavılı dvo eivaı. Toonov BE rıva Gllov ovx avayxalov- kxuvov yap Eoraı To Erepov av Evayılav noısiv tij anovolg zul napovolg ınv ueraßoimy. 7 Ö’ Unoxeuevn yvoıs dnıornen zur dvaloylav. ws yip npös avdoıavıa yalzos 7 nopös xiAlvnv £ulov A noös Twy allmy Tı Toy dyövımy uoopiw 7] Üln xc 70 &uoapov Eyeı nelv Aaßeiv 79 mogpıv, odroc Bud der Vhyſtt 1. 7. 43 genden und aus der Geflaltung wird; denn ber gebildete Menſch iſt gewilfermaßen ?’) aus Menſch und Gebildet zufammengelcht, denn du wirft auch Die Begriffe der felenden Dinge in die Begriffe jener Beſtandtheile auflöfen. Klar alfo iR nun, daß das Werdende aus diefen Beſtandtheilen wird. Es if aber das zu Grunde liegende der Zahl nach Gines, der Art nad aber iſt es zwei, denn Menſch und Gold und überhaupt der Stoß find zählbare Indiwibuen (denn es if dies ſchon in höherem Grade ein beſtimmtes Etwas, und nit bloß je nad Vorkommniß gefchieht «6, daß aus biefem das Werdende wird, das Gntblößtfein aber und das Gegenſatz⸗Paar find ein nur je vorlommendes); Eines aber auch iR die Form, wie > B. das Geordnetſein oder das Gebildetſein oder ſonſt eines der derartigen Prädikat. Darım muß man in gewiſſem Sinne fagen, daß die PBrincipien wei find, in gewiflem Sinne aber auch, daß es rei find”); und in gewiflem Sinne muß man fagen, daß es bie Gegenfäge find, wie 3. B. wenn man das Gebildete und das Un- gebildete oder dad Warme und das Kalte oder das in Ginklang Stehende und das nicht in Einklang Stehende annähme, und in ge wiſſem Sinne wieder nidyt, meil die Gegenſaͤtze wedhfelfeitig von einanter feine Sinwirfung erfahren können; aber auch dieſe Schwies rigfeit Löß ſich deswegen weil das zu Grunde Liegende ein Anderes if, denn dies if fein gegenfägliches. Folglich find die Principien gewiffermaßen weder mehrere als die Gegenſaͤtze, fontern fo zu fagen ter Zahl nach zwei, noch hinwiederum ganz und gar nur zwei, ba ihnen ja ein verfchiedenes Sein zufömmt, fondern drei, denn etwas verfchiedenes if es, Menſch zu fein und Ungebildet zu fein, und ebenſo, Ungeformt zu fein und Erz zu fein. Wie viele nun die Brincipien tes dem Werden unterworfenen Natuürlichen feien, und im welchem Einne, haben wir hiemit angegeben, und es if Flar, daf Etwas den Gegenſätzen zu Grunde liegen müfle, und baß bie Gegenfäge zwei fein müſſen; in gewiſſer anderer Weile aber if ties auch wieder nicht nothwendig, denn es wird hinreichend fein, daß der eine von den zwei Gegenfäsen nur durch feine Abwefenheit und Anweſenheit die Beränderung bewirke. — Das zu Grunde liegende Gubflanzielle aber iſt dur einen Analogies Schluß vers Ranblich, denn wie fi zur Statue das Erz oder zum Stuhle das Holz ober wie ih zu irgend einem Anderen von dem, was Ge Raltung hat, der Stoff und das Ungeformte vor der Annahme 16 44 $BYZIKHZ AKPOAZERZ A. tı91ıb aürn noös ovolay Eyeı xal Tö Tode rı zul ro 09. ula ulv oùv doyn adı, oòöx odrw ula ovaa oüdl oürws By as Tö rode ri, ula Ö2 7 ö Aöyos, Erı dR 16 Bvayılovy Tod N or&onoıs. raüre dt nüs dvo zal ns nielo, elontaı Bv Tois üvo. nowrov ulv oUV &IlyIn Orı doyal ravavıla uö- voy, voregov dB’ örı avayxn xzal allo rı Unoxeiodeı xal el- vos rola’ dx Ö Tav vüv yavepov Tis 7 dınyop& ray &vav- tioy, xal ns Eyovoıw al apyal npös allnlas, zal Ti To Unoxsluevoy. rrotegov BL ovale rò eldos N To Urroxelusvoy, ouzo Bijdov. AA’ Orı al dpxel Toeis zul nds roeis, xal ıls 6 To0nog auroy, djlov. room ulv oöy xal lives eloly al Goxet, &x rovrov FEwoelodwcav. 8. "Or d2 uovoxüs odrw Averaı xal 7 av Apyal- wv anople, Alyousvy uerd Taüra. Inroüvres yag of xura Yıloooplav nowroı mv aiNdELov xal TV Yvoıv TV TÜV övıov deroannoav olov 6d0V rıva alinv dnwosevres Uno artıplas, zul yaolv ovre ylveodaı av Övrwv ovdiv ovre pHEelgeodaı dıa TO Gvayxaiov ulv elvar ylyveosaı Tö yıyyb- uevov N RE Ovros N Ex un Ovros, &x ÖL Tovrwv dumporeowv advvarov eva oUre yap ro dv ylvsodaı (eivaı yap 707) Ex Te un Ovros ovdlv &v yevlodaı" ünoxeiadaı yag rı dei. zo odro In To Epekis ovußaivov alkovres oud’ elvar nol- Ar paoıy alla Uovov abıo To ÖV. Exeivor udv 00V Taurmv Elaßov ryv dofay dıa ra eiponulve‘ nueis BE Alyouey Ötı TO dE övrog 7 Be un vroc ylveodaı, A To un 69 N To öv noeiv Tı A naoyeıy N ÖTioüy rode ylveosaı, Eve ulv Toö- nov ovdtv FT dıayeoeı N TO ToV larooy nouiv rıh naayeıy n 10 EE larood evai rı 7 ylyveodaı, wor Eneudn Toüro Buß der Bhyſtk I. 8. 45 emer Geflaltung verhält, fo verhält ich vieles zu Grunde liegende Eublanzielle zu dem Weſen und zu dem beftimmten Etwas und zu dem Seienden; Gin Princiy demmach ift diefes (allerdings nicht in dem Sinne Gines, wie das beſtimmte Individuum), ein zweites aber if dasjenige, durch welches die begriffliche Form entfteht, und enttich Fümmt noch das dieſem Gegenſaͤtzliche, nämlich das Entbloͤßt⸗ ten, Hinzu; in welchem Ginne aber biefes zuſammen zwei feien, md im welchem Sinne mehrere, Haben wir in dem Dbigen gefagt. Grfiend nun wurte gefagt, daß Principien nur die Gegenfäße find, hierauf aber, daß nothwendig ein anteres Etwas zu Grunde liegen und es Daher drei fein müflen; aus dem Seßigen aber iſt augen Tällig, was ber Unterſchied der GBegenfäpe fei, und wie ſich die Brinripien wedhielfeitig zu einander verhalten, ımd was das zu Grunde Liegende fei (ob aber tie Form oder dad zu Grunde Lies _ gende ein Weſen fei, iR noch nit Nar); daß aber die Principien trei feien, und in welchem Einne trei, und was bie Art nnd Weiſe derſelben fei, iR Har. — Wie viele alfo nun, und welde bie Brins tipien ſeien, möge hiemit betrachtet fein. 8. Daß aber allein auf dieſe Weiſe auch die von den Alten erhobene Schwierigfeit gelöft wird, zeigen wir nun nad dem Bis⸗ berigen. Es fuchten nämlich die ;erflen Philoſophen die Wahrheit und die Ratur der feienden Dinge, irrten aber, fortgetrieben durch angel an Erfahrung, gleihfem auf einen Rebentweg bin ab, umd Üe behaupten, daß feines der feienden Dinge entfiche oder vergehe, weil das Gutfichende nothwendig entweder aus Seiendem oder aus Ridyt:feiendemn entfichen müfle, beided aber unmöglich fei, denn einers feits entſtehe Das Geiende nicht (da es ja bereits fei), und andrer⸗ feits entiiche aus Richtsfeiendem Richts (denn Etwas muß zu Grunde liegen) ; umd fo demnach übertreiben fie das, was fi in Folge hievon ergibt, und behaupten, es gebe gar nicht Vieles, ſondern eben nur das Seiende ſelbſt. Jene alfo nun faßten aus den aus gegebenen Gründen diefe Meinung; wir aber fagen, daß das, daß aus Geiendem ober Richt : feiendem das Entflehen fei, oder daß das Ricptsfeiende oder das Geiende irgend eine Ginwirfung ausübe oder eriaßre oder font irgend etwas werde, zunaͤchſt ua Giner Auf: tafungsweife Ach gar nicht davon unterfcheide, daß 3. B. der Arzt irgend eine Einwirkung ausübe oder erfahre, oder daß aus einem Arzte irgend etwas fei oder werde; fo daß, da dieſes leßtere in 17 46 $YZIKHZ AKPOAZERZ A. dıgas Aysıcı, djlov Örı za) zo X övros xul vo öv h nossiy i naoyeıy. olxodousi uly oUv ö largös oöyr 7 targös air’ y olxodouos, xal Atvxös ylystas ovx 7 largös all’ y ullag largevaı di xal avlargos ylyeraı y laroös. inet d2 ‚nalıora A£yousv avolws TOV largov noseiv vu 9 naoyeıy A yiyve- oda &E larooũ, day a largös savsa n0oxn n 05 n ylyyy- Tan, Inder ötı xal ro un BE Ovros ylyveodaı Tovro onualveı 70 2 un or. ‚Örreg dxeivos niv ou dıskovres aneornow, za dıar TAUTNY IN &yvoıay TOOOUTOV NEOONYVONOAY, WOTE UN- Hy oleodar ylyvsascı und eva ıwv Allwy, all’ aveleiv 20009 ınv yEysoıv. Nueis dE za) avrol yauev yiyveosaı ulv ovdtv anlos Ex un Ovros, Öuwg uevsor ylyveodaı Ex un Övıos, 0lov xzautra ovußeßnxos‘ dx yap rüs oreonaswus, 6 lorı xa$° euro un 09, oux Evunaorovrog ylyveral zı. (Sav- nalsıaı roſßro xal aduvarov oürw doxei, ylyveadal vı dx un OvTos.) eoaurws BE oud’ 2E Oyros ovd! To 09 ylyve- 901, ninV xara Ovußeßnxos oürw dE zul rouro ylyvaodaı rôvu aUToVy ToonoV, oiov el dx (wov LBov ylyvoıro xal &x zıvös Igov rı 00V, odov sl auwv BE Innov ylyvoro. yl- yvoıto ulv yag av oÜ „yovov x Tuvös cou 0 zUwv, alla za dx (mov, all’ our 7 Bor’ Unagzeı yap jon zoüro‘ ei dE rı uliisı ylyveodaı Go⸗ un xaTa ouußeßnxös, oVx Ex Swov foroı, xal el vı 0V, ovx E Ovzos, old’ dx un övrog* 0 yao &x un övzos elonrau Audy ze onualveı, örı y. un bv. Er di xal zc elvaı „erav N 70 un elvaı oüx dpaıgoünen. eis ulv 6 roonos ooros, älios d’ örı irdkgerus 1adra α- ysıy xara my duvanıy za) ıjv dveoyaav‘ zoüro d’ dv al- los diwgıoraı di axgıßelasg nallov. 09 (öreo Eikyouer) ' | fi Hl HH a teuer Tißimriien zu zerlegen haben Jene tie Sachhe berufen Laffen, u =m5 teier Infenninig Gaben fie ned fo viele weitere Unfenmt: TU Gingugrfügt, Daß fie meinten, Nihis von dem Uchrigen werte ür unmmösfa, Daß etwas fo ans Ficdht-feirmdem werte); cbenie aber ui Tagen wir, Def midt aus iden Geirmtem tes Seiende wird, zn jr mub Berfemmniß; wies aber werte fo auf tie nämfide Bei, wir wenn Tier aus Thier umt irgend cin Wier aus irgenb cum Täere 5 DB. ein Humb aus einem Biete wärte, denn aller: zung5 mag ter Gumb midyt eß ans irgenb einem Thiere, ſondern mu =m6 Thirr überhaupt werten, aber nur midt, imioferne es Im , tun das iR ja fen vorhanten; foll aber irgend ein lirer mut Veh je neh Bertemmmig werden, fo wird es chem ze amd eimem There ſein), umb tell eim Seiendes werten, fo zur es nit ans Seiendem, aber au nicht ans Richt-feientem fc ame Daß das „ans Richt⸗ ſeienden die Beteniung beö „inieferne 5 cin Micdht-feientes iR” hat, Haben wir fhen geiasf); ferner and jehes wir tas geiammir Sein ster Richt⸗ſein miht auf. Dies alte Ü tie cine Aufiaffungtweiie, cine antere aber if, te ſich das Rinöskke in Betreff Ver Unterfdeitung von Boten; une Actus ſagen ie: tedb tie haben wir am einem anteren Orte [Metzaph. ©.] 48 $YZIKHZ AKPOAZERZ A. tı92 a al anoplaı Ivovran di üg Avayxafousvoı avampovcı züy slonukvav Evın' dia yap Toüro Toooüroy zul ol TpOTEReY Bergannoav rs Öödou rüs Em nv yEvscıy zul PIogav zul ölws ueraßolnv' den yap av Opdeisa ı Yucıs Üvasv au- rõv nücey TV &yvoiav. 9. Huukvor ulv oUV xal Eregol zıyd elgıy aurüs, GAl’ ovx Ixavocs. rowrov ulv yap öuokoyovcıw anlag ylveadaı & un + ödros, 9 Ioguevidnv ogsüs Adyaır' elıa yalvercı avrois, eineo Eorlv agıdun ula, zu) duvausı ula uovov &- vcet. roũro dR dıayfos nrAeigrov. Nueis ulv yao Viny xad oreonoıy Ereoov yauev elvaı, xa) Tourmvy 70 ulv oux ör elvaı xara ovußepnxos, nv UAny, rijv dè orfogow x09° aü- iv, za nv ulv Eyyus xal ovolay ws, T79 vAnvy, nv dE oreonow ovdauwg. of di To un 69 To ulya xal To MıxpoV Öuolws, 7 TO Ovvanporegov N TO xweols £xarepoy. More navrelög Eregos 6 TOOMoG oUrog Ts TgLados xuxsivog. ME- 18 yo: uLv yap deügo ngonjldoV, örı dei zıva UnoxtioIgı Yü- gıy, Tavımv ulvroı ulav noLovaıv za) yag el rıs duade Trouei, iyay ulya xal uxoöv auııv, ovdty Arrov Tauro ori zanv yap Erkgav napeidev. 7 lv yap Unoukvovoa ovvarzla TI) Mogpy T@y yıroukvay ELoriy, woneg uno‘ % d’ Erkom noipa is Bvavrıwosws rollaxıg Av payracdeln T® moöc To xaxonov evräs arevlovrı nV dıavoray ovd’ elvaı z6 zapanav' ÖOvrog yap Tıvos Helov zul dyasoü za) dperov, 70 udv Evavyrlov auro yausv elvaı, vo dE O6 nmepuxev Üple- 0901 xal Opfyeodcı aurod xara ıyv Eauvroü puoıw. Toig di ouußalveı ro Evayılov bpkysodyaı rüs Eavrov Y9opäs. xalroı Bud der Bhnft 1. 9. a0 genauer feſtgeſtellt. Demnach alte Idien ſich, wie wir fagten, die Echwierigkeiten, durch welche Jene gendihigt wurden, Ciniges son dem Geſagten aufzuhheben; denn deswegen irrten auch die Fruͤheren ſeweit von dem Wege ab, welcher zum Untfiehen und Vergehen und überhaupt zur Veraͤnderung leitet, denn wäre von ihnen dieſes Subftanzielle bemerkt worden, fo hätte daſſelbe ihre ganze Unlennt⸗ niß geloͤſt. 9. Berührt nun haben daſſelbe wohl andy einige Andere?o), aber nicht hinreichend ; denn erſtens geben fie zu, daß es ein Int ſtichen ſchlechthin aus Nichts feiendem gebe, in welcher Beziehung dann Parmenides RNecht habe; ferner glauben ſie, daß, weil jenes Subſtanzielle der Zahl nad Eines if, es auch der Boten; nah Bis nes fei; darin aber liegt ein großer Unterſchied. Denn wir jagen, Stoff und Gntblößtfein fei verichieden, und das eine von bielen, nämlich der Stoff, fei nur je nah Borlommnis ein Nicht⸗ſeiendes, das Entblößhfein bingegen fei an und für fig ein Nichts felendes, und ferner das eine, nämlich der Stoff, fei beinahe und gewiſſer⸗ mafen ſchon Weſen, das Entbloͤßtſein Hingegen in keinerlei Weile; Jene hingegen uchmen ale Stoff, das Nichtsfeiende, nämlich ihr „Bro und Klein“, fei es beides zufammen oder auch jedes befons ders, ganz in ber gleigen nupifiinguirten Weife, fo daß dieſe Art der Dreiheit ganz und gar verfchieden von jener unfrigen if. So weit nämlich giengen jene aud, daß irgend ein Subflanzielles zu Grunde liegen müfle, aber ſie machen daflelbe zu Einem; denn wenn man auch eine Zweiheit aufllellt und unter dem Groß und Klein diefelbe verfleht, fo Andert man dadurch Nichts an der Sache, denn die andere Seite des Subflanziellen hat man dabei doch überfchen. Naͤmlich jenes Gubflanzielle, welches befichen bleibt, iſt allerdings Riturfache für die Gefaltung des Entfichenden, gleihfam wie eine Butter, aber die andere Seite des Gegenlaps Paares möchte dems jenigen, welcher auf bie böfe Wirkung derfelben ſcharf das Augenmerk richtet, oft cher gar nicht zu exiſtiren fcheinen ; denn, wenn es etwas Goͤttliches uud Gutes und Begehrenswerthes gibt, To fagen aller Dinge aud wir, es gebe Etwas, weldyes ihm entgegengeſetzt ſei, und es gebe Etwas, welches feiner eigenen Ratur nah dazu ges macht if, baffelbe zu begehrten und darnach zu fireben; bei Jenen aber ergibt Ah am Ende, daß der Gegenſatz nach feiner eigenen Bernichtung fizebe, und doch kann weder die „Idee“ ſich felb bes Ariſtoteieo. 5 50 DYZIKHZ AKPOAZERZ A. t 192 b ovre aurö davroü olov te dpleodaı ro Eidos dıa TO un ei- vo Evdeks, oüre To Evayılov- YIaprıza yaa aliniovy r tvavsla. alle Tour Eorıy 7 Gin, woneo av el Hähv dopevos x) oloypov xuloü‘ Ay ov xa8’. alro aloyeory, alla xarı Gvußsßnxös, ovdt HMilv, alle xura Ovußsßnzos. YPIebperar dt xal ylyasrcı Zarı ulv Ws, dorı d' as ou. ws ulv yap To !v @, x09°’ abro WIelgeran‘ To yüp YIEipouevov &v Tourp doriv 7 oreonaıs‘ oc ÖL xarak duvauıy, oü xu9” auro, all” Äpdagrov zul ayeynrov avayın aurıv eva. elre yap Byl- yvero, Unoxeiodal rı dei noWrov, ro BE oV dvunapyovrog- toöüro d’ dorlv aurn 7 pvoıs, oor Zara noly yerkosaı. iyw yio Ulmy To nowrov Unoxelusvov Exaoıp, EE ov ylve- tal rı Bvunagyovros un xara Guvußeßnzös. alte pSelgerau, eis Toüro duplkereı Eoyarov, wore Epdapuklvn Eoraı noiv YIapävaı. eg ÖL Tüs xara To eldos apyüs, mörepov ul n nollor xal vis h Tives elal, di axgıßelas Tüs rrowrng piloooplas Epyov or dioglacı, Wore eis Exeiyvov TV xar- oöv + anoxelodw. mepl ÖL TV Yucızay xal TÜV YIapray eiday Ev Tois Üoreoov deıvuulvos Egovuev. Orı ulv oüv elolv doyal, xal zivas, ze moon ToV agısuöv, dınglosw Nuiv odrwos" ralıy BE ahlmy. doynv do- Fauevor Atymuer. Bud der Bin L 9. 51 ziern, weil fie ja überhaupt micdht bebäritig iR, noch auch fann ie Geymizg fir begehen, weil Gegenſätze einander wedgielieitig vers suchen ®”). Uber chen dies if ja gerate das Weſen des Steffes, liche Eteij des EGdhemm wire, nur chen uidt je, Taf er an um ür ib Jüftich wäre, jentern bloß je nad Beriemmniß, und cbenieo nicht au ums für ih weiblich, jontern mur je nah Berfemmniß; uch aber was tad Vergehen und Gntüchn tes Steffes beirifi, ie gt es m gewifem Einme ein foldes, unt in gewiiem Einne zieter wicht ; mämlid als tasjemige, in weildhem tie möglichen Gegens ige enihelten Tab”), vergeht er au mmb für ih, deun was in tie wergeht, das ik chen das Gntblöftiein, aber jener Beim map vergeht sr nicht au umb für Ad, jentern muß netfesentig Die Ar glichſrit Ted Entüchens und Birgchens ansichliehen; tem ent aber vü eben tie fnbfiengielle Retur jelbk. — kemmadh alio müßte ur Exrs Tim, che ar euiflanten wäre (id) nenne nämlich Gef das surm Seten zu Grunte liegente Grfte, ans weichem als in ihm ariuritrnen Gnwas, nicht bleũ je mach Borlommniß, entücht); um» sergenge er auf das als äußerfürs Fommen, daß er sergemgen fein müßte, che er wergiemge. Ueber tab auf tie „Idee“ Segngfsdhe eb es Gines oter viele jei und welches es PTZIKHEZ AKPOAZERZ B. Bekk. Bekk., ed. min. ed. maj. 19 1. Tuv övıwy ra ucv dorı yvocı, 16 dE di Allas al- tlas, yvosı ulv ro TE (Ga zul Ta ucon KUTOV x) TE gpura za) 1a aniü TWV OWUATWV, O0ioy yi xo) rÜg xal ee xa) üdwg Tavra yap elvaı xal TA Taıgüra yvocı yayev. mayrı dt 70 6ndeyra yalveraı diaylgovra 705 Ta un pics AVVEOTÜTR. Ta ulv yap yvocı övre nayre yalveraı Eyovre & Euvrois KeyNV xıynasws ze) granewg, T& UV X0T& TOnor, Ta di xarT avenpıv xal yslow, 16 dt zur addolwaıy‘ —R di x) Iuarıov, xal el Tı TOL0UToV aLdo yevos &orv, 7 uiv TETUYNXE Ts zarnyoglas &xaorns xal x 0009 koziy arıo Teyyns, oidenlav ögunv Eye neraßohäs Eugpurov, 7 dt ouu- beßpnxev aurois eivaı Austvors n vntvois 7 kixtols &x Tovzw, Eyeı, zul AOT& TO000T0Y, WS OVans TuS PVoEwmS doxis Tıvös za) altlas tov xıysiodaı zul Ygemeiv 9 @ Ungoyei TOWTWE x09” auto xal un xora Ovußeßnxos. Alya dt Tö un xarı avußsßnxos, örtı yEvoır GV würös aurg Tıs altıog Uyıclas Gy larods’ All” Öums od xuI0 vyıaleraı ν largızjvy Eye, Ali Ovußeßnxe 16V auroy loroov elvaı zul vyınlöousvov* dıö 1. Bud. 1 Bon dem Seienden if einiges von Natur aus, anderes aus anderen Urſachen, nämlich von Natur aus die Tbiere und {ihre Theile und die Pflanzen und die einfachen Körper, wie 3. B. Erde und Feuer und Luft und Wafler, denn von dieſen und dem Ders artigen fegen wir, daß es von Natur aus ſei; es zeigt Ach aber, daß all Ras eben genannte fi in einem Interichiebe gegen das nicht von Natur aus Beſtehende befinde, nämlich von allem von Ratır aus Seienden zeigt Rich, daß es in fich felbR einen Anfang von Bewegung und Stillſtand hat, theile in der räumlichen Be⸗ wegung, theils in der des Wachſens und Abnehmens, theils in der qualitativen Wenderung’); ein Stuhl hingegen und ein Kleid, und was font eine derartige Gattung if, bat, infoferne es je unter ein ſolches allgemeines Praͤdikat fällt unn in wieweit es ven einer Kun herrührt, keinen eingepflangten Trieb einer Veraͤnderung; infoferne aber es an ihnen vorlömmt, daß fie aus Stein oder aus Erte oder gemifcht aus beiden find, Haben fie einen foldhen Trieb, und zwar gerade in fo weit, ale jenes der Fall iR, — wie wenn then die Ratur ein gewiſſes Princip und Urfache des Sichbewegens und Rubens für dasjenige wäre, in welchem dies an und für ſich und nicht bloß je nach Vorkommniß, vorhanden iſt (ich meine aber unter dem „nicht bloß je nach Borfommniß“ 3. ®., daß Jemand, welcher ein Arzt if, felbR für feine eigene Berfon ein Urheber der Geſundheit werden könnte; und doch if er wieder nicht, infoferne er genefet, im Beſitze der Arzneitunft, ſondern «6 iſt nur ein je vors fommendes, daß ein und berielbe zugleich Arzt und geneſend if; 56 BYZIKHZ AKPOAZERZ B. rTı93a za) zwollerel nor an allnlay. önolus BR xal ray Allwv Exa0Tov Toy noLovusyav* ovdEy yap avrwv Eyeı NY doynv &y Eavro rs nomosws, alla ra ulv Ev alloıs xal EEwder, olov olxia zo) av allwy TaV yeıpoxunwy Exacrov, ra d’ ty avrois ulv all’ 0U xa}’ aura, 600 xark Ovußeßnxös altın yE&voı!! &v avrois. yucıs ulv oiv Lorl ro Önder- quo JR Eye 60a rommvınv Eysı goyiv. xal Eorı navse Taüra ovola’ Unoxelusvoy yap rı zal &v Unoxeıuevo korlv 7 gvoıs asl. xark Yvoıw dR Tavra TE xal 60a Tovrors vnapyeı x0$’ MuTa, 0lovy TO TEUgl Yepeodaı Ayo" ToüTo yag yuoıs ulv oüx } Zorıy, oüd’ Eye yvcıy, pics di xal xora guow Borlv. Ti ulv ovy Lorlv 7 quors, elonraı, xal Te TO Wiosı zul xardk Yucıy. ws d’ Lorıy N pois, TeIpü- 09a dexyuvaı yeloioy‘ (yayepdoy yap Örı ToLaüra ray OV- 20 zwr ori noila. To di deixyuvaı 7% person did TV Aipa- vov ou duyaufyov xolveıv Eorı zo di euro xal un di awıo yywpıuov. ötı d’ Evdeyeraı Toüro naogeıy, obx Ödnkov‘ ovilloyloaıro yap av Tıs Ex yeveris WV TUpÄös neol Xow- UCTWY, VOTE Kyayan Tois TOoLOVToLS NEL TaV 6youctwy elvaı Toy Aoyov, vociv dE und&v. doxei d’ 7 yuoıs xal N ovale av yvosı Oyrov Evloıs elvaı To noirov &vunaoyov Exacıy Gogvduorov xa9° Eavrö, olov xAlvns yucıs 16 EVlov, av- douayrog Bd’ ö yaixos. amusiov dE ynoıw Avyrıyav Örı, ed Tıs xeropvfcıe xAlvnv xal Aaßoı duvanıy 7 onnedav Ware avsivaı Blaotov, oUx av yeveadaı xiAlynv alla Evlov, ws rö utv xara ovußeßnxös Unaoyov, 179 xara vonov dıadeoıv za) a9 veyvnv, mv Ö’ ovolav ovoav &xelvnv A xl dınuever Teure nA0yovoe Ouveyüs. Ei dR xal Tovrwy Exa0rov Troös Bu der Bone 11. 1. #7 darum wird dies auch zuweilen wedhfelfeitig von einander getsenmt) — und edenfo auch bei jedem anderen, was verfertigt wird, denn feines derfelden bat den Anfang der Berfertigung in ſich ſelbſt, ſondern einige® bat ihn in einem Anderen und von außen Her, wie z. B. ein Haus und jede andere Handarbeit, anderes hingegen hat ihn wohl In Mc ſelbſt, aber nicht an und für fi, dasiınige naͤmlich, was bioh je nad BVorkommniß Urſache für feine eigene Bewegung werden kann. Natur alfo iR das oben geiagte, Alles aber was ein derartiges Prineiy In ſich hat, dat Natur in ſich, umd alles diefee IR ein Meilen, denn die Natur IR Immer ein zu runde Liegendes und in einem zu runde Biegenden*); „naturgemäß” aber if ſo⸗ wohl alles jene feldR ale auch alleo, was an Ihm an und für fi vorhanden IR, wie z. B. an dem Peer bie Bewegung mac oben, denn dies lehtere IR nicht Natur amd bat nit Natur in fi, wohl aber IR «6 von Ratur aus und naturgemäß. Mas alſo nun Natur fel und was das „von Natur aus“ und das Maturgemäße fel, Haben wir angegeben. Daß aber die Natur fel, beweiſen gu wollen, if laͤherlich, denn eo IR augenfälllg, daß derartiges Gelendes in Menge reikirt, das Augenfällige aber durch Michtenugenfälliges zu beweiſen, in Sache nur bdesjenigen, der das durch ſich ſelbſt Kenniliche und das nicht durch ſich ſelbſt Kenntliche nicht zu unterſcheiden vermag; daß «0 aber möglich IR, ſich in einem ſolchen Zuſtande zu befinden, ıR unfchwer einzuſehen; «eo könnte nämlich auch ein von Geburt aus Blinder allerdings formelle Gchlüffe über die Yarben machen; fo daß eben derartige Beute nothwendigerweiſe nur über Die orte ſprechen, Ach aber Michts dabel denken. — Ga Icheint aber die Natur und das Weſen des von Natur aus Geienden Binigen nur dasjenige in fein, was In einem jeben Dinge ale erſtes, an Ach noch unfors mirteo, enthalten IR, wie z. B. eines Gtuhles Natur fei das Holy und einer Gtatue Matur das Erz’); ein Anzeichen bievon aber, fagt Antiphon, ſei der Umfland, daß, falle man einen Stuhl ver aräbe und die Beuchtigkeit fo viel Kraft bekäme, um einen Blätter Sproͤßling hervorzutreiben, dann ja nicht ein Stuhl, ſondern Holy entRände, wie wenn eben das eine, naͤmlich die Binrichtung nach angenommener Beltung*) und bie Runfttbätigkeit, nur ein je vor⸗ fommendeo wäre, das andere aber, nämlich das Meſen, jenes, weis ches fortwährend deſtehen bleibt, während es auch ſolche Cinwir⸗ tungen erfaͤhrt; und wenn dann jedes von dieſen Weſen wiederum 2 ve 58 $YZIKXHZ AKPOAZERZ B. Tı93b {rep0y Tı zer To Tovro nenovder, oiey 0 iv yelzöc zul ö xtvcös npös vdae, Te d’ Ocra zei Zvia meös yıv, önolac di za) rar allay öTıovy, Zxeive rar yuoıy eiyan ze TaW odoley avısy. dıionse os ulv yüry, ol di aöe, ol d’ dfpn yaaiy, oS di vdug, 05 d’ Ivıe Tourev, ol di zayıe Tavın ıyv göoıy eva ar Toy rem. © yap Tıc eurer Untlaßs zosodror, &ire Er eite rÄsles, TOUTO zu) Tosaure Proıry eiyas 47 azacır ololay, a di alla neyıe za9n Tourer zul Kus ae) dımdeaes. zei Tourey ulv Orıour eiyas aidıon (od yap siyaı ueraßoinv avrois 2£ avıar), za d’ alla yYi- yreadıı a0) YIelpeadaı dmsiıpams. Eva miry eur TEOnoV oöTas 4 yuaıs Alyarm N noery dxusıe Unoxzumey Vin av 2yovyıay &y aurois degNY zumnases zal meraßoläis, &ilor di 100809 9 mopgy zei To Eidos TO xure Toy Äoyor. SOzEE yap ıdyıy Alyıraı TO xure TeIID el TO TEIIıROY, oUTe zu) gucıs To zure guoıy Älysrar zul TO guoızar. oure dd dxsi ne yaiızy av Ixtiv zare 17» ıöyyyv oüder, ei duvancı mòovov torè zälyy, un ne d’ Eyes TO aldos rijc aAfyns, oud” sivau seyynY, out iv Tois gusss Oumisraufvorc‘ TO yap dv- yausı gug& N Gdaroir ovr } Iya ze rar dauer Quoıy, zoly ar dedy 10 Eidos 16 zara Tür Äoyor, 5 ögılomeroı ilyouer vi ları Gupf #% 00ToVV, ovTEe guası Lore. Sors⸗ alloy TE0Roy NH Yicıs ay eig rar !yovyıam dv eitTois zmn- Gag KoyiY 3 mogyN xl TO Eidos, oV Japrszor ür all’ i zara zör Äoyor. 10 d’ dx Touren qusıs uiy oux Eerı, guası d£, aser andoamos. zei uallor würg gruss rs Vince fxacror yap ı0rE Afyeraı Gran drreiszeie 7, mällor ij örav durapc.. Ira yivaım aydgenos LE erdoeimor, all’ ou zityn dx zliıys" dee za yadır ou TO erime Eva Tr Wucıy Buch der Bhpft I. 1. 59 zu einem anderen ſich ebenfo verhalte, wie 3. B. Erz und Gold zum Bafler‘), Knochen und Holz aber zur Erde, und auf gleiche Beife auch jebwebes der übrigen, fo fei eben dieſes andere bie Ratur und das Weſen jener. Darum fagten die Binen, Erde fei die Natur des Seienden, Andere, fie fei euer, Andere, fie fei Luft, Andere, Fe fei Wafler, wieber Andere, fe fei einiges von dieſem, noch Andere, fie fei alles dieſes; nämlih, was Giner von ihnen berartiges annahm, fei es Cines oder mehrere, eben dies und eben fo vieles bezeichnete er auch ale das gefammte Weſen, wohingegen alles Webrige nur ein Zufland und ein Sichverhalten und eine Einrichtung jener Grundweſen fei, und jebwebes von biefen fei ewig (denn ein wechſelſeitiges Uebergehen derfelben ineinander gebe es nicht), alles Uebrige aber werde und vergehe unzähligemal. Dies alfo iR die eine Auffaſſungsweiſe, nach weldyer die Natur in dieſem Sinne der erfte Stoff genannt wird, welcher jedem von dems jenigen, was einen Anfang von Bewegung und Beränderung in fh felbR Hat, zu Grunde liegt. Mach einer anderen Auffaffunges weile aber wird fle die Geſtaltung und die begriffliche Form ges nannt; ſowie nämlich Kunft au das Kunftgemäße und das Kuͤnſt⸗ Ieriiche genannt wird, fo wird auch Natur das Raturgemäße und das Ratürliche genannt; dabei aber würden wir nicht leicht weder ort von irgend Etwas fagen, daß es fich ſchon kunftgemäß vers - halte oder Kunft fei, wenn es bloß der Potenz nah 3. B. ein Stuhl iR und noch nicht bie Form des Stuhles bat, noch auch bei demjenigen, was von Natur aus entfieht; denn was bloß der Botenz nach Fleiſch oder Knochen if, Kat weder fchon feine eigene Ratur, che es bie begriffliche Form erhalten hat, nach beren Bes grifsbefimmung wir fagen, was Fleiſch oder was Knochen fei, noch auch eriftirt e8 von Natur aus. Demnach wäre nad einer anderen Auffaffungsweife die Natur die Geſtaltung und die, allerdings bloß dem Begriffe nach trennbare, Form besjenigen, was einen Anfang ven Bewegung in fi felbf Hat (mas aber aus jenem entfleht, das iR nicht felbR Natur, wohl aber ift e6 von Natur aus, wie 3. DB. ein Menſch); und zwar mehr ift die Natur in diefem Sinne Natur, als in dem Sinne von Stoff, denn jedes Ding wird mehr darnadh, wann es in feiner Verwirklichung eriftirt, benannt, als warn es bloß der Potenz nad iſt; ferner auch wird ein Menſch aus einem Menfchen®), nicht aber ein Stuhl aus einem Stuhle (darum fagen 60 $BYZIKHZE AKPOAZERZ B. + ı9aa alle 16 Eulov, Srı ylvoır üv, el Binorovor, od zllın dikc Euiov. el d’ Goa roüro Teyyn, xcà 3 UOOPN Wooıs‘ ylveraı yüo BE avsomnov avgownos. Er d’ 7 you % Aeyowen os ylvaoıs ödos korıy els pvaı. où yap donep ı largsv- ous Akyeraı odx 8ls largımmv ödös hal’ als Uylamm- dvayım ulv yao ano leroıxis oun als laraıyv elvaı ryV larpevaıv, odx ode d’ A puoıs Eyeı moös TV yucıy, dild ro Dvous- vov tæ rivöc eis ri foysmuu 4 püeraı, als Tl 009 gWuerar; oöyl EE ou, MAR” eis 6. N &pm Moog yucıs. dd ya Moo- Yen er h Yucıs diyus Akysrar’ xal yao 7 ortenoıs eldos nwus Aorıv. ei d’ doriv H oreonoıs zal dvavyılov rı ep) ryV aniijv ydvaoıv 4 un &orıy, Doregov dnıarenteov. 2%. Ere di diwugiareı noaoyos 7 puoıs Abysraı, uete roũro Hewognreov zive dungpdger ö nasnuarınög roũ Quoısov. xct yao Enineda zul gragen Eyeı ra pvoıxa sauna xu unn xal arıyuds, nepl mv Oxomei 6 nasnuürıxos. 47 agrpoloyla Ereon N MEgos rjß Yuaızjs" el yap Toü Qvoıxoö zo rt 8orıy HAos 7 oeinyn sldlvar, ray di Ovupapnzoren x09” aura under, &ronov, allg re zul örı palvovran A- ‚ yovres of nepl pucews zul —X oxiuæros veinvns zo AAlov, 22 xa) TLöTepov apeıgosudis n yñ xal 0 x00u05 N oü. weg! Touran ulv oUy ngeyuaredsrau zal 0 uasnuerızös, all’ 0x y pvoxod gauaros rrdgas &xactov' ovda ra ouußeßn- xOTa dewgei 7 ToWwvreg odoı auußgßnxev. dıö zul zmolLe-» xwoLor& yYao ij Yonası xıynoess darı, ud oudiy dearpegeı, oudßè ylyaraı veudos xworLovruv. Aavdavovcı di Toüro TLOLOVYTER „al of rag Iddos Ayovres' TE yap Yuaızı ywpl- Sovaıy r NTTov övra Xwp10ra Tav HasNuaTızeiv. ylyvorzo d’ av roũto dAlov, El rs Exardgmv wuohrTo ÄAlyay Touc öpovs, zul auravy xu) ray QGumßehnzorwr. To ulv yao Tre- Buch der Phyſik N. 2. 61 Jene auch, nicht die Figur fei die Natur, fondern das Holz, weil, wenn es fproffen würde, nicht ein Stuhl, fondern Holz entſtuͤnde; it aber die Figur Kunſt, fo iſt auch die Geſtaltung Natur, denn es wird aus einem Menfchen en Menſch); ferner ift bie Natur, wenn man fie als ein Entftehen nimmt, ein Weg zur Natur, denn nicht ebenfo, wie von der Hellung kleineswegs gelagt wird, daß fie ein Weg zur Heilkunſt, fondern, daß fie ein Weg zur Geſundheit ft, da nothmwendigerweife die Heilung nicht von ber Heilkunſt zur Heilkunſt geht, — micht ebenfo alio verhält fi die Natur zu der Natur, fondern was ſich natürlich entwidelt, geht oder ents widelt fih natürlich aus einem Etwas zu einem Etwas, und zu Bas alfo entwidelt es fih? offenbar nicht zu dem, woraus e6 ges worden iſt, fondern zu dem, wozu es werben foll’); demnach alio ik die Geſtaltung Natur. Geflaltung aber fowohl als auch Natur wird hiebei in doppelter Bedeutung gefagt, denn auch das Ent⸗ blößtfein if gewiffermaßen eine Form; ob aber das Entbloͤßtſein bei dem fchlehthinigen Entſtehen auch ein Gegenſatz ſei oder nicht, ift fpäter zu erwägen [d. gen. et corr. I, 3]. 2. Nachdem wir aber feftgeftellt haben, in wie vielen Bedeu⸗ tungen „Natur“ gefagt werde, fo müflen wir hierauf betrachten, worin fich der Mathematiker von dem Phyſtker unterfcheide; denn die phyfiſchen Körper haben ſowohl Flaͤchen⸗ ale auch Koͤrper⸗In⸗ halt und LängenNuspehnung und Punkte, über welche Gegenſtaͤnde der Mathematiker Erwägungen anftellt; auch iſt ferner die Aſtro⸗ nomie entweder verichieden von der Phyſik oder ein Theil berfelben, denn wenn es Sache des Phyſikers wäre, wohl nur zu willen, was die Sonne oder der Mond fei, nicht aber irgend Etwas von jenem, was an und für fih an ihnen vorfömmt, fo wäre dies ungereimt, zumal da es fich zeigt, daß Jene, welche über die Natur fprechen, auch über die Figur des Mondes und der Sonne, fowie darüber fprehen, ob bie Erde und die ganze Welt Eugelförmig fei ober nicht; mit diefen Figuren nun befchäftigt fih auch der Mathematiker, aber mit Feiner derfelben infoferne, ale es ein phyſiſcher Körper ift, beiten Gränze®) fie find; und auch das an jenen vorkommende betrachtet er nicht infoferne, als es an fo oder fo Belchaffenem vorfömmt; darum auch trennt er das Mathematifche, denn es ift dem Gedanken nah von der Bewegung trennbar, und es macht keinen Unterfchied, wenn man es trennt, noch entfieht hiedurch etwas NArikoteled. 6 62 $YZIKHZ AKPOAZERZ B. gırröy Eoraı xal TO ügrıovy zul TO HIV xml TO xaumuloy, rs BE apıduös za) yoauun xal oxyjua avev zuydews, G&EE di xal Goroüy xal vIgwnos odxErı, dAla Taüra ware Öls . ou All’ oüy os TO xaunvioy Akyeraı. dnloi di xal Ta YVOLXWTEER TWV nasmudtoy, 0loy OATıxn xl Kpuovırn xul GorooAoyla‘ avanakıv yao Tp0n09 Tıy Eyovoı TH YEmUE- Teig. * 7 u veoueroto nee) y yoauufs puoıxäs GRonEl, all’ oöx a, Yuan, nd’ ont ‚yasnnarızıy [7337 youuunv, —X obr 7 —BV—— Zr | ‚pvarmm. önel d’ N guoıs dıyms, F0 Te eldos xal ı Un, ws Ay El epl OLMOTNTOoS 0x0- noiusv rl dorıy, oürw Iewonrkoy. wor our Gvev ÜAns Ta FOLAUTE OUTE xura 179 Ulnv. x) yüp dN zu) Tregl Tovrov diıxas dropnasısv üyzıs, dnel dvo al yvoaıs, negl orkoas ToV yYvowxod, 7 megl rov BE augyoiv. all’ ei nneol Tod BE dupoiv, zul reg) Exarkgas. TIOTEgOy oUv rs avıäs } Als &xareoav yrvwollev; eis ulv yap Tovs doyalovs arroßikıyayrı Ödfsıev av elvaı rs Ülns‘ Em) uıxpöy yag rı ußpos "Eune- doxijs zul Anuöoxgıros tod eldous xal vou ri nv elvaı jwayro. el dd H Texyn muueitcı 199 gvoıy, rüs HE auris Enıoryuns eldevaı To eldos zul 17V ÜAmv uelygs Tov (0ioy latgov dyleıav zul goAiy xal pilyua, Ev ois hy üyleıa, Omolas dä za) olxodöwov To re eldog rüs olxlas ze) 77V, UAmv, örı Bud der Phyſik U. 2. 63 Unwehres; (ohne es zu merken aber thuen dies aud Sene, welche von den „Ideen“ ſprechen“), vdiefe nämlich trennen auch das Phys fiche, welches doch weit weniger trennbar if, als das Mathemas tige). Es dürfte aber dieſes Berhältniß Kar werden, wenn man veriuchte, die Graͤnzgebiete beider, ſowohl ter Dinge felbR als auch des an ihnen Borkommenden anzugeben: nämlih das lingerabe und das Gerade bei den Zahlen und das Beradlinige und Krumm: Iinige, ferner Zahl und Linie und Figur find ohne Bewegung, Fleify aber und Knochen und Menſch find ſchon nicht mehr ohne Bewegung, ſondern diefe werben als Benennungen gebraudt in tem Sinne wie „fchielendes Auge” ’), nicht aber in dem Sinne wie „Frummlinig*“. Es zeigen dies aber auch bie phyſilaliſcheren unter den mathematiihen Wiflenfchaften, wie 3. B. die Optif und tie Harmonif und die Aftronomie; denn fie find in gewifler Azt ein Begenftüd der Beometrie, aber einerfeits erwägt die Geometrie eine phyfiſche Linie, nur nicht infoferne Re phyſiſch if, und andrers ſeits erwägt bie Optik eine mathematifche Linie, nur nicht infoferne fe mathematiſch, fondern infoferne fie phyſiſch iR. Da aber bie Ratur von doppelter Bedeutung if, naͤmlich fowohl Form als Etof, fo müflen wir die Betrachtung ohngefähr fo anftellen, wie wenn wir 3. 3. von dem Schielen erwägen, was es fei, fo daß nämlich das derartige weder ohne Stoff noch bloß dem Stoffe nad in. Dem aud darüber könnte man eine doppelte Schwierigfeit erheben, nämlich, da der Naturen zwei find, über welche von beiden zu ſprechen es Sache bes Phyſikers fei, oder ob vielmehr über bas aus beiten befichende (wenn aber über das aus beiden beſtehende, io jebenfalle aud über jede von beiten; es iR alfo nur die Frage, ob beide zu erkennen, Sache ein und derfelben ober verfchiedener Wiſſenſchaften fei); blidt man hiebei auf die Alten, fo koͤnnte es Sache tes Phyſikers ſcheinen, nur über den Stoff zu fpredhen, denn nur bis zu einem Heinen Theile haben Gmpebofles nnd Demos kritos Lie Form und ben Weiensbegriff berührt. Hingegen wenn bie Kunf eine Rahahmung ber Ratur ifl, es aber dort Sache ber nämlichen Wiſſenſchaft if, die Form und den Stoff bis zu einem gewifien Grade zugleich zu willen (z. B. Sache des Arztes, die Ges funtheit und auch Galle und Schleim, in welchen die Geſundheit in, zu wien, und in gleicher Weile Sache des Häuferbauers fo: wohl bie Form des Haufes als auch feinen Stoff, nämlich Ziegel⸗ 6° 64 $BYZIKHZ AKPOAZERZ B. 7194b ον al Fila’ woavrws BE ar ini av akloy), zei Tg yvosxijs av Ein TO yvmolieıy Auporkpas tas yvasıs. Exrı To 23 00 vera xal TO Telos rijß auris, zul bon Tourtev Evexe. 7 d2 pioıg TElog zul ov Evexa‘ wv ya Ovveyoüs tig Kıyjosas ovons &orı tu TElos TNS xıynOosmas, Toüro Eoyreroy zei TO ou Evexa. dıöo zul 6 Moınıng yelolug M00nrIn elneiv Iyeı velsurnv, honeo ovvex E&ybvero, Bovieraı yao ob av elvaı To Zoyerov TeAos, alle TO BEI- rıorov, nel xal nowvow al reyvaı ınv Vinv al ulv anıws at 32 evepyoy, zul yowussa os Aumv Evexe NAVTWV Ineag- yövımv. Loulv yap nws zul Ausis relog' dıyas yao TO ov Evexa“ elonrau d’ &v Tois neol yılocoplas. dvo } dn ei &oyovonı is Dins xol ai yvangkovort Teyvon, N Te xgwuern za) TiS Tomrıxis N doyırextovimn. dıö ze) N Xowuevn p- xırexzovixn nws, dıinpegeı HE n ulv roV eldous yvogıorızy [7 Coxırextovıxn®)], 7 dE ws noimrıen rüs üÜlns' 0 utv yoo xußsovnrns noiov Tı 10 Eidos roü nndailov yvopllaı xul dnıraıreı, 6 d’ 2% nolov £ulov xal Trolwv xıynoswv Kotaı. &v ulv 00V Tois zara Teyvnv hueis moLoüuev ınV Ülny Toü Zoyov Evene., &v dE Tois yvoıxois Ünagysı oVoa. Erı rr nrgös u üln "Alp yao eldeı Kin ön. ucxot * 7000V 109 yvoıxov dei eldeveı Tö Eidos xal ro ri dorıy; * DOTTEE laroov veupoy N yalxzdı xalxov, ulygı Tov (TıVvös yüg Evex« 7) Disse zwei Worte sind entweder als ein an die unrichtige Stelle gerathenes Glossem auszuwerfen, oder es muss versetzt werden: 7 Öt, 7 agyersxtovisn ws oder 7 Ö apxsrerzovıı we. Buch der Phyſik II. 3. 85 Reine und Holz, zu erkennen, — ebenfo aber auch bei den übrigen), io dürfte es auch Sache der Phyfik fein, beide Naturen zu erfennen. ferner iR dasjenige, um deſſen willen Etwas if, und ber Endzweck Sache ein und der nämlichen Wiflenfchaft wie dasjenige, was um diefer willen erifirt: die Natur aber if ein Endzweck und ein ſolches, um deſſen willen Etwas if; ‘denn von demjenigen, bei defien continuirlier Bewegung es einen Undzwed der Bewegung gibt, iR dieſer das lepte und dasjenige, um beflen willen fie if. Darum iR es auch laͤcherlich, daß der Dichter fich Hinreißen lich zu fagen: „er bat das Ende, um deſſen willen er geboren wurde“ [Eurfp. fragm. inc. 93]; denn es will nicht jedes Letzte Endzweck kein, fondern nur das Befle, da einerfeits auch von den Kuͤnſten die einen den Stoff bloß überhaupt bearbeiten, bie anderen hinges gem ihn zu einem zweckdienlichen maden, und andrerfeits aud wir von den Dingen einen Gebrauch machen, als wäre Alles um uns fer willen vorhanden, weil gewiflermaßen aud wir ein Endzweck Änd (denn dasjenige, um deſſen willen Etwas if, iſt dieß in dop⸗ yelter Bedeutung ; wir haben aber hierlber in der Schrift „über Bhilofophie” 22) geiprochen); zwei Kuͤnſte ſind es demnach auch, welche den Stoff beherrſchen und ihn erkennen, naͤmlich die das Product gebrauchende und von ben den Sigff bearbeitenden die des oberfien Werkmeiſters, und es iſt daher auch die gebrauchende Kunft gewiffermaßen zugleih die des oberſten Werfmeiflers und unterfcheidet fih von ihr nur infofern als fie die Kenntniß der Form, jene aber als eine bearbeitende Kunft die Kenntniß des Stoffes hat; denn der Steuermann hat die Kenntniß, wie beichafs. fen die Form des Gteuerruders fei, und fchreibt Diefelbe vor, der Bertmeifter hingegen, aus welchem Holze und durch welche Vor⸗ Hänge es werde ; kurz bei demjenigen, was durch die Kunft entſteht, find wir es, welche den Stoff um des Werkes willen erſt bearbeis ten, bei dem Natürliden hingegen ift berfelbe ſchon vorhanden ’?). Ferner auch noch gehört der Stoff ja zu dem Relativen, denn zu einer Form gehört diefer Stoff und zu einer anderen jener. — Bis wieweit alfo muß der Phyſiker die Form der Dinge und was fie feien, wiſſen? vielleicht wohl ebenfoweit als der Arzt dieß von den Nerven und der Schmied von dem Erze willen muß, nämlich nur bis zu einem gewiſſen Grade (denn jedes iſt um irgend eines ans deren willen da) und nur bei demjenigen, was zwar eben der 24 66 " BYZEIKHZE AKPOSZERE: B. T 195 4 Sæcorov) zur nepl teure a Lore yworora uiv de, Bvıdln dd &vsomros yap Avdownrov yeryk xal Adıos. ns d” &yeı TO zwosaröy xal ri dorı, Yılocoplas zus aoaıns dıo- oloaı Eoyov. 8. Imgioukvaoy dt Tovsmy dnıoxenteov ep) av al- zlay, noic TE xl 71000 109 apı9uov darıy. dael yo .roü eldevaı xapıy n nonyuazela, eidevar d’ od nearsg0V olope- Ha Excorov nolv av Außwusv To dıa Tl reg) Exaozov (Toürto d’ Earl To Anßeiv ryv nowsnvy alrlav), dñäov Örı zei Nuiy Toüto nomreov xul negl yerkosws za) YPFopäs zul ans Ts puduxj ueraßoläs, önws Eldores aurav Tas doxas ayayeıy els auras neigwuesde av Inrovulvay Eraorov. Ever ulv OV roonov altıov Akyerpı To EE 00 yluerel rı Bvündg- xovros, oiov 6 xulxös roü avdpıavzog xal 6 &gyugos Tüs gYıaıns zul Ta Tourwv yeyn, GAlov dE To, Eidos ul TO na- eadeıyuan" Toüro d’ 2oriv 6 Aoyos 6 tod rt Av.clvaı zul Ta ToUrov yevn, oiov Tod dıa naoay T& dvo neös EV xal öAws 6 agıduös, xal T& nen a &y ıo Aoyp. er 69 7 sorN Ts ueraßokns N agwrn N TÜS NosuNoewg, olo⸗ ö Bov- levons alrıos, xal 6 narne Toü Texvov, xal ÖAws TO TEOLOUY Tov ‚moovuevou xo) TO weroßallov roũ neraßalAouevov. $tı os To relos’ zoüro dB’ dar) TO ou Evexa, olovy Toü me- eımareiy n Uyleıa dıa Te yap neginarei; pyautv iva Vyıab- 7, xuL einovres oürws olousda anodedwxeya, TO alrıov. xar.000 dN xıynanvros alkov uerafv ylyussaı au Telovg, - olov is Uyıdlas 4 loyvaale 7 7 xasagoıs 7 Ta Ydoumza 7 Ta Ögyava* navıa yap zauıa Tov rekovs kvexk Lorı, dımpE- ocı d’ alinlum us Ovre zu uiv koya Ta d’ Opyayı. za iv Buch der Phyſit II. 3. 67 Form nad trennbar, aber dody nur am Gtoffe vorhanden if, denn an Nenſch fowohl bewirkt die Erzeugung eines Menfchen als auch dere Sonnenlauf!?). Wie ih aber das Trennbare verhalte und was es fei, dieß fehzuftellen it Sache der oberften Bhilofophie [Metaph. M u. N]. 3. RNachdem wir aber nun das Bisherige feſtgeſtellt haben, müflen wir die Erwägung über die Urfachen anftellen,. wie beichaf- fen und wie viele der Zahl nad; fie feien; denn da die Unterfuchung um des Willens willen iſt, wir aber ein Jedes nicht eher zu willen glauben, als bis wir das Warum bei einem Jeden erfaßt haben (dieß Heißt aber eben, die erſte Urfache erfaften), fo iſt Kar, daß au wir dieſes in Betreff Sowohl des Gntfichens und Bergehens als andy der gefammten natürlichen Veränderung thun müflen, da⸗ mit wir die Principien wiſſen und dann auf diefelben ein Jedes von Dem, was wir fuchen, zurüdzuführen verfuchen. Nach Giner Auffaflungsweife nun Heißt Urſache dasjenige, aus welchem ale in ihm enthaltenen Eiwas wird, wie 3. B. das Erz (Urſache der Etatue) und das Silber (Urſache der Trinfichale), und die höheren Sattungen diefer, nach einer anderen Auffaffungsweife aber die Form und das Mufter, dieß aber if der Weſensbegriff und die höheren Gattungen deflelben (wie 3. B. von der Octave if die Urſache das Berhältuiß von Zwei zu Eins, und allgemeiner die Zahl) und die Beftandtheile des Begriffes; ferner heißt Urſache dasjenige, woher ber erfie Anfang der Veränderung oder der Ruhe ausgeht, wie z. 3. der Rathgeber ift Urfache, und der Vater Urſache des Kindes, und überhaupt das Bewirkende Urſache des Bewirkten und das Beränternde des Beränderten; ferner in dem Sinne von Endzwed, diefer aber iſt dasjenige, um tefien willen Etwas ift, wie 3. B. Die Urfache des Spazirengehens ift die Gefundheit, denn auf bie Frage: warum geht er fpaziren? antworten wir: damit er gefund bleibe, und indem wir dieß fagen, glauben wir die Urfache anges geben zu haben; und fo denn auch bei Allem, was, nachdem ein , Anderes die Bewegung veranlaßt hat, noch inzwifchen vor dem Endzwecke geichicht, wie 3. B. noch inzwifchen vor der Geſundheit iſt die Schwähung der zu üppigen Säfte oder die Ausreinigung oder die Arzneien oder Die Werfzeuge, denn alles dieß iſt um des Entzwedes willen und unterfcheitet fih nur, infoweit das eine Birkungen das andere Werkzeuge find. Ohngefähr alfo nun in fo 25 68 BYZIKHE AKPOAZERZ B. oſv alııa 04:609 Tooavıayüs Afysraı, ovußatver di nolle- zus lsyoutravy av alılaov xal nolia rov avroü alsın el yaı, où xark Quußeßnxos, 0609 Teü aydpıavyros xal 1 avydoı- avzronouxn xal 6 yulxös 0b xa9’ Eregov vı All’ 3 dvdauas, all’ ob TöV avrov roonov, alla To udv ws win ro d’ ws a9 4 xlynoıs. Eorı dE Tıva xal allilamv alsıa, oiov rö noveiv rijc sbekles Kal aürn ToV noveiv‘ aM’ ob TV a- 169 Toonov, alla ro ulv as r£los TO Ö’ ws Apyn Kıynasas. Irı di 10 euro av Bvavrıloy korlv altıov- 6 yab rtapüv alrıov roüde, toõũro xal anoy alrımuede dnlore Tod Evar- zlou, oioy ryv dnovalay Toü xußegynrov ris ToU nAolov AVETEoNNS, ov u ij nepovole alrla rüs ournolas. änavıe di ra vov sionußyn elrıa eis zerrapas ninTeL ronouc roèo⸗ç YWursowrarovs. TO ulv yap OToıyeia av ovilaßuv xal 7; vAN TOV OxeVEOLWy Xu TO nũo xel TE TOLwüta 707 Omud- twy xal za ufon Toü Olou zul al Unodbasıs Tod OBunspd- ouaros ds TO 2£ ov alııd darıy“ Tovıev di Ta alv ds ro Unoxelusvov, oiov za uloen, ra di ws 1ö ıl nv alvas, 10 Te ölov xal 7 ouydecıs xl ro eldos. To di onkoua xl ö laroös xal 6 fovisvoes xal ÖöAms Tü noovyv, navıe 59V f; don Ts ueraßoläs N OTaUemS 7 xıynosws. T& d’ as ro TeElos xal Tayayov ray Aller" TO yap ou Evexa Bllziozov zer TElos av allwy EHEleı elvar- dıinpspftu dA undiv ei- nety auro ayad0ov 7 yamvousvov dyasoV. ra udv oUV alrıa zeüra xal Tooavın dorı TS zlder’ roönoı BR av elrlay doı3uß ufv elaı noAlot, zepelmobusvor 6} zal odroı Edr- Bud der Phyſik II. 3. 6v vielen Bedeutungen wird „Urfache” gefagt. Es ergibt ſich aber, da die Urfachen in mehreren Bedeutungen genommen werden, daß auch Mehrere zugleich die Urſache Binundpeflelben if, und zwar nicht bloß je nah Vorkommniß; wie 3. DB. von der Statue iſt fowohl die Ratuenbildende Kunft als auch das Erz Urſache, und zwar nicht in irgend einer anderen Beziehung, fondern gerade inſofern es eine Statue if, aber nur nicht beides in gleicher Weiſe, fontern das eine als Stoff, das andere aber als dasjenige, wovon die Bewe⸗ gung ausgeht. Giniges auch ift wechielleitig von einander bie Ur⸗ fahe, wie 3. DB. das Arbeiten Urſache des Wohlverhaltens und diefes Urſache des Nrbeitens, aber nur nicht beides in gleicher Weiſe, fondern das eine als Endzweck, das andere als Urſache der Bewegung. Berner iR Ginunddaflelbe Urfache des Entgegengeſetzten, denn was burd feine Anweſenheit Urſache dieſes beſtimmten Dinges if, das geben wir zuweilen bei feiner Abweſenheit als Urſache des Gnigegengefeßten an, wie 3. B. die Abweſenheit des Steuermannes als Urſache des Umſchlagens des Fahrzeuges, während die Anweſen⸗ heit deſſelben Urſache der Unverſehrtheit des Fahrzeuges war. — Die geſammten fo eben angegebenen Urſachen aber fallen unter vier Klaſſen als die augenfälligken: namlid wenu die Buchſtaben Urfache der Sylben find und der Stoff Urſache des aus ihm zubes zeiteten, und das Heuer und dergleichen Urſache der Körper, und die Theile Urfache des Ganzen, und die Prämiflen Urſache bes Schlußſatzes, To ift da überall Urfache ale dasjenige, woraus etwas wird, zu nehmen; hiebei aber eben ift Eines Urfache als das zu Grunde liegende, wie 3. B. die Theile, und Eines ift Urſache als das weientliche Sein, nämlich das Ganze und die Zufammenfügung und die Form; — hingegen der Samen und der Arzt und der Raihgeber und überhaupt das Bewirkende, dieß ſaͤmmtlich iſt Urs fahe als dasjenige, woher der Anfang der Veränderung ober des Stillſtandes oder der Bewegung ausgeht; — endlich wieder Anderes if Urfache als der Endzwer des übrigen und teflen Gus tes, denn dasjenige, um deſſen willen etwas wird, will das Belle und der Endzweck des übrigen fein (tabei aber möge es feinen Unterſchied machen, ob wir von einer „Idee“ tes Guten oder von dem ericheinenden Guten fprechen). Tiefe alfo und der Art nad fo viele find die Urfachen’*). — Die Auffaffungsweifen aber der Urſachen find der Zahl nach zwar viele, bringt man fie aber unter 70 BYZIKHZ AKPOAZENRZ B. T195b Tovg. Akyeraı yao alrız nollaygüs, xal aUTOV TÜV Önosı- day nooreows zul voreows allo &lkov, olovy üyıclas laroös zar teyvlıns, xal Tov dır zeoWv To dınlacıov xal 6 doıd- uös, xal dsl T& megıfyovra noös To xa9’ Exeore. Krı d’ ös T6 Ovußeßnxös xal T& Tovrwv yeyn, olov avdgıavrog &llwg Hoivxlsıros xal üllas avdgıevronoos, örı avußeßnre To avdgıavronoıw ro HoiAvxicry elvaı. zul Ta megı£yovro dd TO ovußeßnxos, olov el ö dvdpwnos alrıos ein avdgıav- ros 7 T ölws Imov. EZorı di xal Tov Guußeßnxorwv alle Ally noppwWrepoy xal Byyuregov, olov el ö Aeuaös zul 0 uovoıxös alrıog Afyoıro Tod avdgiavros. navıa di zal Ta olxelug Asyousva xal 1% xara Gvußeßnxös Ta ulv oc duva- ueva Akyercı T& d’ Ws Bveoyoüyre, 0olov Toü olxodousiosae otxlay olxodouos N olxodoumy olxodouos. önolws dA Azy- Inoeroı za dp @v alrıan 1a alrıa Tois elonulvos, oiov tovdl roü avdgıavros 7 avdonavros 7 za) OAws Elxovos, zul xualxov roüde 7 yalxov N Ölms VAns’ xal Ent wmv Ovuße- Pnxorwv Bocvrws. Erı dR Ovunisxousva xal Taüra xuxeiva Aey3nostaı, olov ob TlolvxAsıros oVdR aydpıayrorodg, al- ia Hoivxisıros avdorevronoos. All’ Öuwms Anavıe Taürd dorı ro ulv nlüdos EE, Asyoueva di dıyüs‘ I yap os zo xza9° Exaorov, 7 rò yEyos, 71 s To ovußeßnaös, A os To yevos Toü ovußsßnxöros, 7 WS Ovumlexousva ravın, 7 ws Bud der Phyft I. 's. 71 die heuptiädhlicheren, fo find auch fie Weniger. Es wird nämlich „Urſache“ im vielen Bebeutungen geſagt, und zwar felbi son ben Urtadjen gleicher Art die eine in urfprünglicherem ober abgeleites krem Sinne, als die andere, wie z. B. als Urfache der Geſundheit ter Art und der Künſtler?“), und als Urſache ber Octave das Depyelte und tie Zahl, und fo immer die umfaflenderen Oberarten in Bergleidy wit dem eingelneren; ferner auch wird Uriache in bem Sıume des bloß je Borfommenden oder feiner höheren Gattungen gnsmmen, wie 3. D. Urſache der Statue iR in anderem Sinne Belskleitos umd in anterem der Statuenverfertiger, weil es für dem Etatuenverfertiger nur ein je Borfommendes if, baf er eben Bes Iıfleites if, und is wieder bie umfaflenderen Dberarten des je Bor iommenden, wie 3. DB. wenn man fagte, der Menſch, oder gleich algemein ein lebendes Weſen, fei Uriache der Statue; aber aud sen tem bio je Borfommenten liegt das eine entfernter ober niber, als das andere, wie 3. D. wenn ber Weiße, und wenn der Gebildete Uriache der Statue genannt würde. Alle Urſache aber, iewohl die in eigentliddem Sinne genommene als aud die in dem Sinne des bie je Vorkommenden. wird wieder theils als potenziell ibeils als actuel genommen, wie 3. B. Urfadhe der Grbauung emes Hauſes if entweber der Häufers Bauer überhaupt oder ber een ein Haus bauende Käufers Bauer '*) Auf gleiche Weile aber mit dem eben Geſagten fann es auch bei den Dingen, deren Ur tzhen bie Urſachen find, genommen werben, wie 3. B. die Urfadhe eutweber biefer beflimmten Statue oder einer Statue überhaupt oder ai allgemein einer biltlichen Darftellung, und Urſache dieſes bes Aimmien Erzes oder des Grzes überhaupt ober gleich allgemein bes Stoffes: und ebenio bei dem bloß je Borkommenden. Yerner kann and jedes von dieſen beiden, nämlich fowohl dieß ſo eben Bemerkte als auch jemes vochin gefagte, in einer Berbintung mehrerer ges uemmen werten, wie 3. D. wenn man bei bem obigen nidht „Bos Isfleites‘ allein und nicht „Statuenverfertiger‘‘ allein fagt, fondern „Belyfleitos der Statuenverfertiger”. Aber body iR alles diefes der Zahl nach nur ſechſerlei, jetes aber dabei in doppelter Bebeutung: nimiich entweder if es das einzelnere, oder es if die höhere Gat⸗ tung, oder es if als das bloß je Borfommende genommen, ober als vie höhere Gattung des je Borlommenden, gder in einer Bers Sintung mehrerer, ober jedes einfach für fidh genommen, und dann 72 BYZEIKHZ AKPOAZERZ B. +ı96a 236 ankös Aeyouevu' mrayse: di i !veoyoüyre ij xara döranuw. diapäosı dE ToVoüTov, Örı Ta ulv Evegyoüyre xl To va fxauıov äua Zorı al ovx Zorı xal @v alsın, oiov öd’ lerosvwy TodE To Uyırloulvp zus öde ö olxodauav müde To olxodouovusvg, u dE xara duvauıy oUx del’ pIelgerau yap oox äue 7 olxin zul 6 olxodouos. dei d’ ael 10 al- riov Exa0Tov TO Axoorerov Inreiv, Goneo xal Ent Toy ül- Auy, oiov &vdommos olxodouei örı olxodouos, 6 d’ olxodo- nos xara nv olxadoummy‘ Toüro Tolvvv M00TEX0V TO altıov. zo oürws El navrow. £rı ra ulv yern av yerov, ra: dR x0% Exaorov TWV 20%’ Exaorov, oiov Avdgiavrorrorös uly avdguuvros,, ödl di Tovdtl. zul zas uiv duvausıs TV duva- Toy, Ta Ö’ Ivepyoüvra EOS TG Evepyouneva. öoax ulv oUv Ta altın zul 59 100109 altıa, Eorw yuiv.dıwgroufve Inavos. 4. Abyaraı di xol N Turn xal TO MUTouaTovy Tv eitloy, xal noil& xal elvaı xar ylveodaı dıa Tuynv xal dıa TO aürouarov’ Tiva ovy To0n0ov Ev Tovrous £orl Tois altloıs N Tuyn xal TO aurouarov, x) Morepov TO euro 7 Turn zul To adrouarov H Eregov, zer Ölms Ti 8otıv 7 TUN xal TO avröuarov, Bnıozenteov. Evıoı Yap zer si Zarıv 7 un dnopovasy" + oüudev yao ylveosaı ano zuyns yaolv, alla navıoy elval Tı altıov wgıouvov, 000 Myonsv an wutouatou ylyvsogaı N Tuyns, olov roũ &deiy ano Tuyns els av Ayopav, xzal aurwlaßeiv 6v EBovisro ulv oùux wero SE, alrıov TO Bovkleodaı ayooaacı 2AI0Vra" Opol- ws dt zul ini ww alla Tav dmo Tuyns Aeyoukvavy as rı elvaı Aaßeiv rö eltıov, EAN” od zug, ne ty Buch der Phyſik I. 4. 73 alles Diefes wieder entweder in actuellem oder in potenziellen Sinne genommen. Dabei aber if der Unterfchied, daß das actuelle und einzelnere immer zugleich mit demjenigen, deſſen Urfache es iſt, exiſtirt und micht exilirt, wie 3. DB. dieſer beſtimmte fo eben hei⸗ Iende Arzt iſt zugleich mit diefem beflimmten Genefenden, und dies fer. beflimmte eben ein Haus bauende if zugleich mit dieſem bes Rimmten im Baue begriffenen Haufe; bei dem potenziellen hingegen iR dieß nit immer der Fall, denn das Haus und der Erbauer vergehen nicht zugleich; (aber man muß von einem jeden, wie auch bei allem Uebrigen, die äußerfle Urſache fuchen, wie 3. B. ber Menſch erbaut ein Haus, weil er Käufers Bauer iſt, der Häufers Bauer aber iſt es in Folge ver Hauss Baufunft; dieß alfo if die urfprünglichere Urfache; und fo bei Allem); ferner find die höheren Gattungen Urfachen der höheren Gattungen, hingegen das einzels nere Urfache des einzelneren, wie z. B. Statuenverfertiger überhaupt it Urfache der Statue überhaupt, hingegen dieſer beſtimmte iſt Urs ſache dieſer beſtimmten; und das potenzielle ift Urſache des Moͤg⸗ lien, hingegen das actuelle iR Urſache in Bezug auf' das wirklich ins Werk Geſetzte. — Wie viele Urſachen alſo und nach welcher Auffaſſungsweiſe Urfachen ſeien, das möge nun von uns hinreichend feſtgeſtellt ſein. 4. Man ſagt aber, auch der Zufall und das grundlos von ſelbſt Cintretende gehoͤre zu den Urſachen, und Vieles ſei und werde duch Zufall und durch das grundlos von ſelbſt Cintretende; nach welcher Auffaſſungsweiſe nun: der Zufall und das grundlos von ſelbſt Eintvetende unser die obigen Urfachen gehöre, und ob biefels ben das nämliche oder von einander verſchieden fein, und übers haupt was jedes von beiden fei, if zu erwägen. Ginige nämlich erheben die Schwierigleit, ab ſolches überhaupt exiſtire ober nicht, denn fie fagen, Nichts werde durch Zufall, fondern eine beſtimmte Urfahe gebe es von allem demjenigen, von weldem wir fagen, daß es grundlos von ſelbſt eintretend oder duch Zufall entſtehe, wie 3. B. daß Jemand zufällig auf den Markt gebt und dort Ses manden trifft, welchen er zwar treffen wollte, dort aber zu treffen nicht vermeinte, davon fei die Urfache fein Wille auszugehen um auf dem Marfte ſich aufzuhalten; und ebenfo auch bei dem übrigen, was man zufällig nennt, könne immer Gtwas als die Urſache ers faßt werden, nicht aber der Zufall, da ja, wenn es den Zufall gäbe, Ariſtoteleo. 7 27 74 $BYZIKHZ AMBPOAIÆXIAMÆ B. ruyn, &tonor &y garelM eis aAndas, zul dropmosıen dv vis dıa vb nor ovdeis rwy dorulaoy Dowar za alrız ıepl YEryk- oswg ‚x pIopäs Alyav sol zurms ovdiy dinger, all ws Zaıey, obdty Movro obd’ dxsivon eivas dno rurns. alla xer ToüTo Hawuaorov‘ noliu yao- za) yıyaraz xar Earıy ano zuyns au) Enö Tevrouarav, & aux. ayyoouvres Or Eorıy dnansveynsin Exeorov End Tı alrıov ram yıronlvoy, kaduzep 6.mehmos Aöyas EImEV 6 Aymıpay TV. Turny, ÖOums TOvzov za utvr eival pacı navreg.ana Tugns 1a Ö' oBx ano ruxyns dıo u) aus Ye nws oentéor adrais uvelev. alle uny oUd’ Exeluwv. yE Tı ano elyaı TV Turm, 0:09 yıllary n veixos. 4 voöy 7 .nüg A aldo yE rı zWy TOIovraV. dronıy ovv slre un unelcußavov elvas elrE olumenoı Tragfkeımov, zur Tour &ulore Xomuevos, Somso "Euresdoniäis oöx del. Tov afga avararw unoxglveadel ymoıv, ail’ Onws dv Tu. Iöysı yoüy &r Ti aocuonoulg ws ausm Ovufzuaue Kay Türe, nolsaxı d’ &hkais‘ xal Ta nooıa raw Iqmy.armo zuyns yenk- od Ta nleiore wpnalv. eioL dE Tınsc of xul Todonvov Toüde xal za zoouıxavy nevrev alrınysaı TO auTouaror® on0 Talrondrou yap ylyvsosaı mv divmy zul TnV xiımoıv mv diaxgivaoev xal xaraoınoacay eis Tavınv ı97 Tabıy To nüy. zo) .ucls Toüro Javumocı afıav’ Akyovrss yaa T& ubu ine sei T& wurd ruyns une eivaı unge ylyvaoäcı, all” Hroı giocıy 7 yoüv 7 Tu vmoümen Eregov alyım.ro ar. rov (av yap 6 rı truxsu dx.Toü amkpuaros Exuerou yılyve- raı, all: be ur. Tov rorowd) dan dx di ron. Tumud üv- Igaos), TO9 Ü’. olpavdy zei rn Huozara TÄr. ponıeouw AD: TOD RUTouaTau yarEogıı, Tosaurgu Ö’ aivdın andsulen eivar ofen ray Cuν aut ray pur. : zulsen ed oürms Eyee, roũt? avro &ı0v Bnıoraceas, xal zuhwg Eye Äsrgdijval re x . . « en Bud der Phyſitk 11. 4. ’ 78 dieß in Wahrheit als ungereimt fich geigen würde, und man au in die Schwierigfeit geriethe, warum denn keiner der früheren Phi⸗ loſophen bei der Angabe der Urfachen des Ontſtehens und Vergehens irgend Etwas über den Zufall ſeſtſtellte, fondern, wie es fcheint, auch Iene gar nicht glaubten, daß irgend Etwas zufällig fei. Aber auch dieß wieder iſt wunderbar; denn vieles wird und ift zufällig und grundlos von felbft eintreiend, und daher nennen Alle, wohl wiſſend, daß man ein Jedes von dem was geichieht auf irgend eine Urſache zurüdführen kann (wie der alte Spruch’?) ſagte, weldger ven Bufall aufhebt), dennoch das eine zufällig, anderes nicht zus fällig. Darum hätten auch Jene wenigflens in irgend einer Weite davon Erwähnung machen follen ; aber allertings glaubten fie auch nicht, daß der Bufall irgend eines von jenen Principien fei, wie j B. die Liebe oder dee Streit oder der Verſtand oder das Feuer oder fonft etwas dergleichen. Nngereimt alfo if es, Sowohl wenn fe annahmen, der Zufall egiflire nicht, ale auch wenn fie bei ber Meinung, we exiſtire, ihn übergiengen, noch dazu da fie ihn bisweis in doch anmwendeien, wie wenn Empedokles fagt, „nicht immer fihte fi die Luft in den oberfien Raum Hin ab, fondern wie es Ah eben zufällig treffe“ ; wenigſtens fagt er in feiner Weltbildung: „wie es im Laufe damalo fo zuſammengerieth, oft aber andere“, und auch von den Theilen der Thiere fagt er, daß die meilten zus fällig entfichen. GEs gibt aber Binige, weiche das grundlus von ſelbſt Cintretende als Urfache auch des Himmelsgebäudes und des ger fommten Koſmiſchen angeben, nämlich grundloe von ſelbſt trete der Wirbel und jene Bewegung rin, weldye die Auseinanderfihtung bes wirfte und das All zu den beflehenden Ordnung herſtellte. Und dieß nun iſt wieder fehr wunderfam; denn während fie fagen, daß die Thiere und die Pflangen weder zufällig exiſtiren noch zufällig mifteben, fondern davon entweder die Natur oder der Verſtand oder etwas Anderes der Art die Urſache ſei (denn nicht was ſich eben zufällig trifft, wird aus einem jeden Samen, fondern aus einem fo befchaflenen ein Delbaum und einem anders beichaffenen ein Menſch), Tagen fie, daß der Himmel und das göttlichfte unter den augenfälligen Dingen durch das grundlos yon ſelbſt Eintretende entflehe, und dieß keine derartige Urfache ſei wie die der Thiere und Plangen. Jedoch ob es ſich fo verhalte, das ift eben der Beachtung wertb, und es iſt gut, daß bierüber etwas geſagt werde, denn außer 7° 28 76 DYZEIKHZE AKPOAZERZ B. T ı06b } negi adrov.. neös yüg ro xul allms &ronov Eivaı ‚To Aeyöuevov, Erı aronwrepov rö Alysıy radra öparras Ev ur To oÜpavp oUdev Anno TeUroudrov yıyyousvov, &v dR Toic 00x ano zuyns Nolie ovufßalvovra Gnö Tuyns' xaltoı Elxog ye jv Tobvayıloy ylyvsodaı. £lol dE rvec ois doxei eivaı eirla utv 9 ruyn, üdnkos.d2 dydownivrn dıavolg as Feioy zı 000« zu) deımovıWrepov. More oxenreov zo) vl dxdrepoy, zo) El Tadroy 7 Erepov TO TS alrouarov xol N TUyn, xal nos eis ra dıingisußva altın Eunintovov. 5. Hoorov udv oiv, !neıdn sowmuev ra ulv al w0av- 105 yıyyousva 1a de ws Ent mol, pavepay Or ouderfgov zovıwv alıla N Turn Akysraı oVdE TO 'Ano TUyNs, 0dTE Toü dE dvayanıs xal Gel ovre rau ws En) mov. ai” dnadn Eorıy & ylyveroı ze) TOO TEUTE, xal Taura.niavres pacıv elvar ano Tuyns, Yavepov örı Eorı Tı N TUyN xa) TO nUTouaTor‘ T& TE Yo ToiüTe ano TUynS Re) TE ANO TUXnS TOLaüTe övra Touev. rüv dE yıyyoußyav ra ulv Eyexa.rov ybyveran, Ta d’ oÜ* Trovrmy di Ta ulv xara nooadlpesww; 1a d’ oü zora nooalgeoıv, üupe d’ Ev rois Evexa rov, wore dijloy örı xa) 2V Tois nao& To üvayxaiov xad 70 ws Ent nolv forıv Eyın neot & Evdegera ünaoyeıw.ro Even zov. Eorı d’ Eyexa Tov 000 TE ano dıevolas &y neaydeln zur Goa ano pvoews. TE dN Touren ÖrTav xura ovußeßmös yerıraz, NO TUyns Yautv eivaı wonep yap xl 0v don To ui xa9’ auto To dE xara avußeßnxos, oüra xal alrıov Anddge- raı eivaı, olov olxias x” avra utv alrıov 10 olxodauızor, ara ovußeßnzaos di To kevxöv 7 To movamzor. Tb ulv ovv Bud der Phuflt I. 5. 77 tem Def jener Ausſpruch aud im anderer Beziehung ungereimt iR, ia es ned ungereimter, ſolches auszufpredien, währen? man bad) Gicht, daß an tem Himmel Nichts grundles von ſelbſt entRcht, im Dem Umfreife hingegen Des (nach jener Anfiht) Richt : Zufälligen vieles durch Zufeli ſich ergibt; und doch follte man erwarten, daß vos Gegentheil der Fall wäre. — Ginigen aber ſcheint ter Zufall per eine Urſache zu fein, aber eine der menſchlichen Denfthätigfeit uullare, Da er nämlich etwas göttlihes und mehr übernatürliches fi — Drmnad if nun ju erwägen, was das grundlos von felbf Gintreirude und was der Zufall fei, unt ob dieſelben das nämliche ster von einander verichieden ſeien, umd wie fie unter vie oben kügeßeliten Urſachen fallen. 5. Gens nun, da wir fchen, daß einiges immer, anderes wenigiens meiientheile, in der nämliden Weiſe geſchieht, fo iR unsenfälig, daß der Zufall oder das Sufällige ale Urſache von irinem diejer beiden (weder von dem nothwendig und immer Ge idhehenben , noch von tem meiſtentheils Seſchehenden) genommen wu; aber Da es aud etwas gibt, was im Widerſpruch mit dieſem beiten geſchicht, und von ſelchem Alle fagen, es sei zufällig, fo iR ausenfällig, ta der Zufall und das grundlos von ſelbſt Gintretende un aber geſchieht das cine in Bezug auf eine Bornahme, des an- tere mit in Bezug auf eine Bornahme, beides aber gehört zu um eines Zweckes willen Geſchehenden; demnach if Har, daß and; unter temjenigen, was im Widerſpruch mit dem nothwen⸗ ig oder meiientheils Geſchehenden geſchieht, einiges gibt, bei wel- tas um eines Iwedes willen Geſchehen ſich finten fann; um Zweckes willen aber iR ſowohl alles, was durch die Denk als and alles, was durch die Ratur vollbradt wird. derartiges bloß je nah Borkommmiß geſchieht, fo es fei zufällig; nämlich fowie bei tem Geienden das ſich, das andere bloß je nad Borkommmiß if, fo der Urſache der Fall fein, wie z DB. am einem für fi Urſache das Haus⸗baueriſche, bloß je nad aber iR das Weiße oder das GSebildete; das 4 ] I “nt ji h 78 - $YZIKHE AKPOAZERZ B. 7 197 a xa8’ «uro alrıov gıau&voy, To di xara vußeßnxos dopı- 070V° anugpa yap av ra Evi auußein. xadanee 00» — örav Ev Tois Evexa Tov yıyvoußyors ToUTo y&ynraı, Tote Ml- yeraı And TaÜVTOuKToU xal ANO TUyns. avrav di noös Gl- Ania mv diayooav Tovrey ÜsTegov dıogıorkoy. vyüy d} Toüro Erw yavegov, öre — &y Tois &vexa Tov Lorıy, oioy Evexa rov anoAmpeiv To Kgyvoıov nAdEr &v, xouıodus- vos Tv ‚Egavov ‚ei yde MisE d’ od Towrov Erexa, dAic avveßn avro EAFEIV xai noıjoaı TOüro ToU xomdgaasaı Evexe- roũüũro di ous“ wc ròo noAl yarıay sis To F yoptov ot 2E avayans' Earı d& 10 Telos, N xoudN, oV rar dr euro altlav, allı rwov TOOAIIETWV xal ano dıevolac’ xl Aeyeral ys T0Te ano Tuyns &deiv. Ei dE mrg0El0uEVvog Ka) Toutou Evexa, 3 de yoırav 4 ws Em) To old xomılouevos, oox ano Tuyns. djRov Age Orı 4 run alıla xere ovußeßnxös 29 29 Tois zara ngoalgeoıw ray Evsxa Tou. dio nepl TO adro dıavomw xal Tun‘ % yap ngoalgscıs ovx avsv dıevolac. dögıoza ulv oiv 1a altıa avayın eivaı, dp wr &v yEvaıro To ano Tuyns. 69V za) % Tuyn Toü doplorou elvaı doxsi za) adnlos Ev3EwnYp, zul Eorıy ws 0ldRV ano ruxn⸗ dokeısy &v ylyveodaı, nayra yap zavTa doſũs Ayeraı, öTı Edio- yas. Zorı ulv yag ws yivaraı ao Tuyns' zura ouußeßnxös yag ylvercı, za) Eorıv alsıov ws Ouußeßnxöos 7 turn, wg d’ anıag oudevös, olov olxlas olxodouos utv.altıos, zarte ou- Beßnxös d avinzns, xal zov &IoYre »oulonode: 7 TO &pyüpeory, Buch der PhyſtkexI. 5. 79 jenige nun, was an und für ſich Urſache if, iſt fe beſtimmt, was aber bio je nah Borlemmniß, das if unbefimmbar, denn unbe: grängt Vieles koͤnnte an dem Cinen verlommen, lie, wie gelagt, wann bei dem um eines Zwedes willen Geſchehenden dieß der Zall iR, fo nennt man dieß ein grundlos von ſelbſt Cintretendes uud ein Zufälliges; der gegemfeitige Unterſchied dieſer beiben aber if bexs nah [G. 6) feſtzuſtellen; für jegt mag fo viel augenfüllig fein, daß beide zu dem um eines Zweckes willen Geſchehenden gehören, wie 3. B.: ex wäre um des Cinkaſſtrens des Geldes willen gekom⸗ men, in ber Abfiht, den Beitrag beigutreiben, wenn ex es gewußt hätte; nun aber fam er wohl, aber wicht um tiefes Zweckes wil⸗ len, fondern das, daß er Fam und dieß um bes Beitteikens willen that, war für ihn nur eben ein Verkammniß; und zwar auch ber Art, daß er weder meiſtentheils noch nothwendig jenen Ort jxes quentirte; der Endzweck aber, nämlich das Beitzeiben, if nicht eine von ben Urfachen, welche in dem eigenen Sein defien, ber fömmt, liegen, fondern er gehört zu demjenigen, was Sache einer Bor: aahme ift und durch Denkthätigkeit geſchicht; — und ba danu jagt man, er fei zufällig gefommen > falle er aber es ſich vornahm und um biefes Zwedes willen fam, ober um beigutreiben immer ober meißtentheils den Ort frequentixte, fo iR er nicht zufällig gekommen. Afo iR Elar, daß der Zufall folgendes if: eine bloß je nach Vor⸗ kommniß ſeiende Urſache bei demjenigen, was unter dem um eines Zweckes willen Geſchehenden in Bezug auf eine Vornahme geſchieht; — darum find auch Dentthaͤtigkeit und Zufall immer bei dem nämlihen Greigniſſe beifammen, denn Bornahme ift nicht ohne Denkthätigkeit. — Daß nun die Urſachen, durch welche das Zufäl: lige geſchieht, unbeflimmbar find, ift ganz nothwendig, und daher ſcheint auch der Zufall ein unbeflimmbares Ding und dem Menichen unklar zu fein, und andrerfeits Eönnte es fcheinen, daß Nichte zu: fällig geichehe; denn alle diefe Ausiprüche find richtig, weil fie ißren guten Grund haben. Nämlich einerfeits ift es der Wall, daß etwas zufällig geichieht, denn es gefchieht ja je nach Vorkommniß, und der Zufall ift Urfache je nach Vorkommniß, andrerfeits hin⸗ gegen ſchlechthin an und für ſich iſt er von Nichts Die Urſache, wie 3. B. von einem Haufe if ein Hauses Bauer Urfache, je nad Borkommniß aber ein Flötenfpieler, und davon, daß Jemand fömmt und Geld beitreibt, während er nicht um dieſes Zweckes willen ges 30 80 PYZIKHZ AKPOAZERZ B. T 197 b un tovrov Evexa 2II0Yra, dnkıpa To nihsos’ za) yao Ideiv tıva Bovlöusvos xal dımady zul yedyav. xal To yavaı elval Tı napaloyov ımv rixn 00Sds‘ 0 yap köyos A av del :öyıov N av ws Enl 16 old, n ÖL run &v Tois yıyvouf- yoıs Napa Tavra. wor InedN Kogıore Ta obres dire, zul n rixn aogıosov. öums d’ Em Evloy Umopnceev Gy Ts, do oVV T& ruxövra alıı av yEvoıro riißc rüyns, olov vyıelas n nveuue 7 slimoıs, all’ oV To anoxexaodaı' Earı yap dla allov Eyyorepa Toy xura Ovußeßnxös alrlay. rixn dt ayasn ulv Ayeraı, ötav AyaI0V rı anoßnj, Yyavın dE, öTav.gavlöv rı, evruyla Bi xal dvorugle, ÖrTev ulyedos &yovra Teure‘ dıöo xal TO Tapa uıxp0V xax0y N dyaIov ucpa jlapeiv 7 Övoryyeiv ij eurugeiv dorlv, örı as Undoyov lysı n dısvom‘ TO Yyao apa uıx009 donep oUdlv antyev dozxei. Erı AßEAaıov 7 Evrugla evlöyas‘ N yap rüyn aße- Baros‘ ovre yao del ov8" ws Emil To Reh olöv T' eivaı ray ano Tuyns ovdeV. Eorı ulv odVv Aupw- alrın, xzaßdrree elonraı, xara Ovußeßnxös, xal 7 Turn xal 16 auröunteov, &v tois Bvdegoufvors ylyveosaı un anlos und’ is &nı ra no- Av, za Tovrwv Ö0 Ay yeyoıro Evex& Tov, 6. Auapkocı 8’ örı To aurouarov En) aleioy dorı" To udv y&o Anö Tüyns NÄäv Anö Tavrouatou, toüre d’ ounav } do Tuxns. n alV Yüo Tuyn wol To ano ruyns boriv. 600 xal To süruyjoaı &v undgkeev zul öAms noäfıs. dio zul dyayan negl Ta npaxta elvaı ınv Tuynv' Önueiov d’ örı doxel-Nroı Tavroy DR j Buch der Phyfik 1. 6. si fommen iR, lann unendlich vieles die Mrfache fein, denn er konnte Jemanden beſuchen wollen oder Jemanden gerichtlich verfolgen oder ſelbſt gerichtlich verfolgt fein. Und auch das iſt richtig, tvenn man fagt, der Zufall fei etwas Widervernünftiges, denn bie vernünftige Begründung betrifft das immer oder meiftentheils Seiende, der Zus fall aber gehört zu demjenigen, was im Wiberfpruce mit biefem geſchieht; demnach if, da die auf Solche Weife wirkenden Urfachen unbeſtimmbar ind, der Zufall ebenfalls ein unbeflimmbares ; (dennoch aber fönnte man bei Ginigem die Schwierigkeit erheben, ob benn wirklich das zufällig naͤchſte Beſte Urfache des Zufalles werden könne, wie 3. ®. ob Urfache der Geſundheit entweder eine Lufiſtroͤmung oder ein Sonnenſchein fei, und nicht das vorhergegangene Abfchneis den der Haare; nämlid von ben bloß je nach Bortommmiß feienden Urſachen liegen auch wieder die einen näher, ale die anderen). Den Ausprud „guter Zufall” aber gebraudt man, warn etwas Gutes ich ergeben hat, und „Idlimmer Zufall”, wann etwas Echlimmes, Bingegen „Glückofall“ und „Unglüdefall”, wann ſolches eine bes denutende Größe bat; darum if es auch ſchon ein Umglüdtichiein oder ein Blädlichtein, wenn Jemanden beinahe ein großes Webel oder beinahe ein großes But witerfahren wäre, weil die Denkthaͤ⸗ tigfeit ſolches als bereits vorhanden nusfpricht, denn das „beinahe“ ſcheint gleichſam gar nicht mehr entfernt zu fein. Kerner ifl das Gluͤck aus gutem Grunde etwas Unzuverläffiges, denn ber Zufall iR unzuverlaͤffig, weil Nichts von dem Zufälligen weder immer noch meiſtentheils exiſtiren kann. — Alſo beides, ſowohl der Zufall als auch das grundios von ſelbſt Gintretende, And — wie gelagt — je nad Bortommniß feiende Urſachen bei demjenigen, was die Möglichkeit des Geſchehens nit ſchlechthin an und für fi, und nicht meiftentheile hat, und zwar unter biefem bei dem, was um eines Zweckes willen geſchieht. 6. Die beiden unterfcheiden fi aber von einander dadurch, daß das grundlos von ſelbſt Gintretende der weitere Begriff if, denn alles Zufällige iR ein grumtlos von felbft Eintretendes, aber nicht alles grundlos von ſelbſt Cintretende iR ein Zufaͤlliges. Naͤm⸗ lich Zufall und Bufälliges iR nur bei demjenigen, an welchem auch das Glucklichſein und überhaupt ein Handeln fi findet; darum muß auch nothwendig der Zufall ch auf das Gebiet der Handlun⸗ gen bezichen, wovon es ein Anzeichen if, daß das Gluͤck das naͤm⸗ 8. DYZIKHZ AKPOAZEQZ B. > ehyeı ri evdaıuorlg ij uruxiu 4 dyyus, nd’ eudasuovla ngebls tus‘ sunpakle yaa. M0$” amoooıs un Ivddgera npäbsı, out z0 dnöb Tuyns zı norhon. zur dıa TOVzo oVTE Alyugev Ov- dv ovre Imobov ovre nmaıdiov oddly moi do Tüyns, Orı olx E&ysı npoaigeoıw' odd’ eurugla oVd’ druyla ı vragzeı rovrois, el un 209° ouoröenra, woree Zyn Ilgwsaggos Ei- Tızeis sivar rous Aldovs t ov oi Puuol, örı TTawvraı, oi di OudLlvyes aurW@v xaranazovurraı. ‚To de ndayey ano zU- ns vnagkeı NWS zul Tovrois, ötay 0 neastew Tı nel e- 16 zou&n ano ruyns‘ allus dR aux Eamıy. zo d’ aüroue- z0v xai Tois Kldoıs Iwoıs zul nollois T@v dıwuyav, 0lov 0 Innos avröueros, yaukv, niser, Orı koudn ulv LLIWm, oð Toü omsirn BR Ever ııhen. mai 0 volmous aUTonarog zu1Ensoev" Earn udv yüo Too neInogm bvema, EAl’ ou Ton x0940Iuı Evexı XOTENEOEV. WOTE (puveoov Örı 8 bis enkäs Eysxa Tov Yyırvoukvyoıs, ÖTaV un Tov Quußanrog Evexa yeyıvarı 08 Em TO ultıorv, Tore dd Tabrouarov IEyousy' Ano EU- xns d£, TOULWV 000 UNO TEvToudrov Ylyarkı TOY TTEOMIGE- 107 Tois Exovoı ngoalgeoıw. onusioy dè TO udtmw, ori Ad- yErnı TV un yeraraı To Evexa Allov dxeiwo oo Ävexa”), voiov 70 PBadtocı Aanekews Eveai Forıy’ el di un Eyevero Badloavrı, uarmy yautv Badlocı zul 7 -Badısıs uarale, @s zoüro 0V TO uarny, zö nepuxös Bllov Epixe, Oraw un Me oatvn Exeivo ov Eveaı dmepuneı, nel El. tus kovaacdaı padn usenv ri our Ebllınev 0 Heos, yekoiog Ey Ein‘ .0d yag mv roũro Lxelvou Evexe. olım dH ra wUrduanoy ad nerd To 4A = *%) Für 7$ Erexa üllov dxeivo ob, was decch Jen Sinn der ganzen Stelle gefordert ist, haben die: Handschrr. einstimmig ro Iraxa allovu dxetvov, nur Simplieins erwähnt eine Andere, uber eben so unhaltbare Variante: 70 ob Frera all’ 8 duaivor. - Bus der Vhyſtt I. 6. 83 Inhe, ober wenigfbems beinahe da® nämlide, zu frim fdeimt wie Die Stidichigfeit; die Gtüdieligfeit aber iR ein Handeln, beun fie iR nehme ſchtt; une au Biüd und Ungläd fümmt biefen nicht zu. auer ciwa bloß gieidimigweile, wie Protarches) fagte, die Gäeine, end weldyen tie Altäre befbehen, ſeien glücklich, weil fie gechrt wer: währen» ihre Rameraden zerireien würden. Zufällig eine Gin za erleiden aber, dies wird in gewillem Sinne auch Dielen wenn mämlidy derjenige, welcher in Bezug auf fie ciwas tes zufüllig that; in anderem Ginne aber nicht. Hingegen yon jelbf Eintretende fümmt auch ven übrigen leben⸗ d vielem Lebloſen zu, wie 5 B. fagen wir „as Pferd von aelommen”, weil es zwar dadurch, daß es aber es lam nit um des Gereitehwerdens „der Dreifuß iR grundlos von felbR zufammen- Denn cz fand wohl um des Darauflgens willen. aber - nit um des Daraufügens willen zuiammen. Demmach augsufhllig, daß wir von Demienigen, was an unt für ſich um emes Zwedles willen geſchieht, etwas dann ein grundlos von felbi Gmireientes nennen, wann nit um des Erfolges Toillen ciwas, uchen Ifadre aufscheib feiner liegt, geſchieht; ein Dufälliges Hin- An mennen wir von eben jenem basjenige, was aus dem Gebiete ses Bernchmbaren für die mit Bornahme begabten Weſen grund- Gin Anzeichen hiervon aber iR, daß der Ausarmd „vergeblich” gebraucht wirt, waın dem um eines anderen milien Geienden jenes nicht erfolgt, um deſſen willen es if, wie 3 3. 05 Gpazierengehen iR um ter Zeibesöffuung willen; wenn aber Diele Icemandem, weldyer ipazieren gieng, nicht erfolgt, ie ragen wir, er fei vergeblidh fpazieren gegangen, und der Spazier⸗ gang war cin vergeblidier, da das Bergebli eben darin beicht. Ba5 a6 feiner Ratur nah um eines anderen willen Beſtehende jenes mit errricht um deſſen willen es feiner Ratur nad befand; denn zenn Jemand fagen würde, er habe vergeblidh gebabet, weil ja doch feine Gennenfinfiernif eingetreten fei, fo wäre dies lächerlich, denn Bas Baden war ja nicht um deſſen willen, So allo beſteht tas I— J AR 1 31 84 $YZIKHE AKPOAZENRE B. + 198 a Oyoua, 6T0y auso udeny yEeygraı xaureness Yap oU Toü rarafaı Evexu 0 AIos‘ ano Tod alToudrou &pa xareneoev 6 Mdoc, örı neaoı Av mò Tıvös xal Tod Trarabas Evexe. uclıora d’ Zar) xwoıLouevov To ano rurns &v zois Quseı yıyoufvyoıs“ OTav yap yeymral Tı Napa Wuvoıy, TOTE OVUx and tuxns alla udllov Enö Tavrouarov yeryovkvar 'paukv. £orı dt xal roüro Erepov‘ Tod ulv yao Ei To alııoy, vov d’ Byrös. + vl udv oiv dor) To alröuarov za reg ruxn, elontoı, zur Tl dınpkpovoıy allnlaov. Toy ÖL T00nNor Ts alrlus dv rois 69EV N aoyn Täs xıynosws Exdregay wuray* 7 yap 109 Ylası rı 7 rwv ano diavolas alrıov del Borıy - alla Tovrwv TO nlidos Köpıorov, dh 8’ dort 1ö aöro- uerov xal 7 urn alrıa way &y 7 vous yEvoıro alnıos H YV- os, ray zara ovußeßyxds ulrıdy Tı yeyaıaı Tovrwy aurav, ovdlv SR xara ovußsßnxos dorı Ho6repov av x0$’ avro, dñloy örTı vudt TO xara Ouußeßnxös alrıoy TE00FE00V Tou 203’ auto. BoTepov &pu Tb auröucrov x 1 vun xl vou za pvosws‘ or el örı udlıora Tov ovpevod altıoy Tö eUTöunTov, Avayın' oOTEgoVv vovy xal yvorw alrlav elvaı zu) wllwv nollov xal Tovde ravrös. 1. "Or 8’ Zorıy altıa,' xal örı Tooaven Toy doıduov 00% yautv, INAov- Toosüure Yyap ToV dpı3aöv 16 dia Tl zegielinpey nyagp elstö ri Borıy avayeraı ro.dıa TI Eoye- tov Ev Tois amıyırors, olov Ev rois uaynuudiv (eis ömouoy Buch der Phyſik I. 7. 85 grundlos von feld Gintretende auch dem Sprachausdrucke nad darin, daß eiwas in feinem eigenen Selbſt grumtlos oder vergeblich geſchieht ); denn 3. DB. der Stein fiel nit um des Tödtens willen herab, alfo fiel ex grundlos von ſelbſt herab, ta er ja auch ven Iemandem um des Tödtens willen zum Herabfallen gebracht werden fönnte. Am wenigften aber bat das Zufällige mit tem von Ratur aus Geſchehenden zw fchaffen, denn warın etwas im Wider⸗ fpruche mit der Ratur gefchieht, dann fagen wir nicht, es fei zus fällig, foubern, es fei grundlos von felbft geſchehen; es if aber dies auch etwas Berfchiedenes, denn von jenem iſt die Urfache außer: balb feiner felbf, von dem von Ratur aus Geſchehenden aber inners halb feiner ſelbſt. — Was alfo nun das grundlos von felb Eins tretende fei und was der Zufall, haben wir hiemit angegeben, ſowie auch, worin fi beite von einander unterfheiden. Nach der Aufs fafungsmweife der Urfache aber gehört jedes von beiden zu demjeni⸗ gen, woher der Anfang der Bewegung ausgeht; denn immer if eniweber etwas von dem von Ratur aus Geienden oder etwas von dem durch Denkthaͤtigkeit Geſchehenden babei die Urſache; die Ans zahl von diefem aber ift unbeſtimmbar. Da aber das grundlos von ſelbſt Gintretende und der Zufall Urfachen von foldem find, von welchem auch entweder ein Sebanfe oder bie Natur Urfache fein tönnte, nämlich jene erfieren es dann find, wann etwas bloß je nach Vorkommmiß Urfache von eben foldem wird, und da ferner Rihts bloß je Vorkommendes urfprünglicer ift, ale das an und für ſich Seiende, fo if Mar, daß aud die bloß je nach Borfommniß feiende Urfache nicht urfprünglicher iR, als die an und für ſich feis ende; alfo if das grundlos von ſelbſt Gintretende und der Zufall abgeleiteter, als ber Gedanfe und die Natur, fo daß nothwendig, wenn das grundlos von ſelbſt Gintretende auch noch fo fehr Mrs iache des Himmels wäre, doch noch urfprünglicher ein Gedanke und die Ratur Urfache fein müßte, fowohl von vielem anderen als auch imöbefonbere von dem Univerſum. 7. Daß es aber Urſachen gibt und daß dielelben ber Zahl nad fe viele ind, als wir angaben, ift Har, denn der Zahl nach ebenfo vieles umfaßt das WBarum?"); entweder nämlih wird das Iedte Barum auf das Was zurüdgeführt — und zwar dies bei dem Unbewegten, wie 3. B. in ber Mathematif, denn auf die Definition Ariſtoteles. 8 86 BYZIKHZE AKPOAZERZ B. + 108 b yag rov eudLos 7 Ovupefrpov 4 üllov rıvös avayeraı Eoye- 109), N eis TO xıyjoay nowrov, olov dia ıl dnollunoar; örı kovinoav: 7 rivog Evexa; Ivy üpkwow‘ 7 Ev Tois yıro- uevoıs 4 VAN. örı ulvV owv. 1a eltıa Tavın xal Tooavre, yarvepov' Enel d al alılaı TErrapss, Nepl Na0ay Toü pv- 01x09 eidlva, za) Eis naoas dvayay ro dıa ıl anodwası YuCızos, av vlmv, 10 eidos, To xıyjdev, To ov Evexa. Ep- zera di „6 role eis ro Ev nollazıs‘ To ul ya ri karı za) 16 ou Evexa &v karı, 16 8’ ödev 7 xlynors g8ToV 12] eldeı TaUTO TOoVToIS" &VIOWTOS Yap avdewrrov yeryd. al ölws 600 zıyvovusva xıyei' 600 di un, avxete Wuaızns‘ ov 32 yap 89 avrois &yoyze xiynoıw oUd’ aoyhy xıynoses xml, all’ axltynra övra. dıo roeis al noayuareimı, n mV egl axlynrov, n di reg) zıvovusvov ulv apdagprov dE, n di nepl T& pIaora. wore ro dia Tl zul eis 179 Ulnv Avayoyıı unodtdora, xar eis TO ri korı, za) els TO No@Toy xıyjoarv. reg) YEevloews yap ualıora TOUTOVY TOVY TEONOV Tüs eirlas 0xonovos, Ti nera 17 ylveraz, zer ri agwrov Enolnoey 7 Ti Enoge, xal ourws del To &yesnis. dırra) di ai age ai xıyoVoaı puoixos. or n Eikoa oðᷣ yvoızn' ou t yao Eye xıynosws doxny Ev avrj. Tovrov d’ Early el Tu zıyei un xivoúuſvov, WOREQ TO TE MavIelus axlynTor xa) TO nayıev zewrov xal ro ri tori zal 1 moppn’ Telos Yyap xl ou Evexa” more Enel N Yüoıs Eyexa Tov, za) raurny devaı dei, za) nayrws anodorkov zo dım Ti, olov örı dx Toude avayın n Buch der Phyſik 1. 7, 87 4 B. des Geradlinigen oder des Gommenturablen oder dergleichen wird da zurüdgegangen —, oder auf das erſte Bewegende (wie. B. aus welcher Beranlaffung führten fie Krieg? weil fle geplündert hatten) , oder auf bas, um Wehen willen (wie 3. B. damit fie herrſchen), oder endlich bei dem Werdenden iſt es der Stoff. Daß alſo nun die Urſachen dieſe und ſoviele And, iR augenfällig; da aber der Urfachen vier find, fo iſt es in Betreff aller die Sache des Phyſikers, ſie zu willen, und infoferne er das Warum auf fie alle nämli auf Stofl, Form, Bewegendes, Endzweck, zurüdführt, wird er feinen Gegenfland in der für ihn allein vaflenden Weiſe emts wideln; es gehen aber die leßteren drei der genannten oft in ins jufamınen, denn das Was und dasjenige, um deſſen willen, fiub Eins, und dasjenige, woher als erfiem die Bewegung ausgeht, iR der Form nad) wieder das nämlidge wit diefen beiden, denn ein Menſch erzeugt einen Menichen, und fo überhaupt bei allem, was - dedurch daß es bewegt wird, felbR bewegend if; bei welchem aber dies nicht der Fall if, das iR nicht mehr Sache der Bhufil?*), denn ſolches ift nicht dadurch bewegend, daß es in fi ſelbſt Bewegung ober einen Anfang von Bewegung bat, fondern es if beiwegend, während es felbR nit mehr bewegt if; darum auch find der Unterfudhungen dreie, die eine über das felbR nicht mehr Bewegte, eine zweite über dasjenige, was zwar bewegt, aber unvergänglic iſt, und eine dritte über das Vergaͤngliche??). Demnach alfo wird die Entwicklung geführt, indem man das Warum fewohl auf den Stoff ale auch auf das Was ale auch auf das erfle Bewegende zurückführt; denn in Betreff des Entfichens Felt man die Erwägung zumeiſt in der Weife an, daß man frägt, Was auf Was folgend entftehe, und Was als erſtes eine Binwirfung ausgeübt oderjerfahren habe, und fo fort immer das Naͤchſtfolgende. Die Brincipien aber, welche in phyſikaliſcher Weile ale beivegend wirken, find doppelt ?*), und das eine derfelben if nicht felbR ein phyſikaliſches, denn es bat nicht in fich feldR einen Anfang von Bewegung ; ein derartiges Brincip nämlich iR e6, wenn es etwas gibt, was ohne ſelbſt bes wegt zu werden, bewegend if, wie etwa dasjenige, welches durchaus unbewegt it und jenes, welches das allererfie if, und das Was und die Geſtaltung (demn diefe iR Endzweck und dasjenige, um defien willen), fo daß, ba die Natur in ihrer Thätigkeit um eines Zwedes willen if, man auch diefe ebengenannte Art des Principes g® 33 88 BYZIKHZ AKPOAZENZ B. ode: ro di dx Tode 4 anlöch we in rd nolv. xal el u&älsı rodl Eoeodaı, woneo Ex Toy ngoTdaswv To avund- gaour’ xal örı roür NV 7o ıl nv ev, zur dıorı Beirıov ouzws, oUy ankös, alla To nos ıyv Exaotov ovolev. 8. Acærdov dn noWrov ulv dıonı 7 yvcıs av Ävexa sov alılay, Ensıra nepl tov avayxalov, nass Eye 89 rote gYuvorxois’ eig yap Taurnv ınv alılay dvayovcı nüvres, Örtı ineıdn To Heguoy Toovdi nepure xl To wuxonv aal Exu- orov dN TWy Towüurwv, radı EE avyayans Lori za) ylveraı“ zu) yap Lay Gllmv alılav elnworv, 6009 ayausvor xalgeıy dsoıv, 0 ulv mv yıllav zul To veixos, 6 di röy vouv. &yeı I’ anoplav ıl xwAusı nV Yvoıy un Evexa Tov noivy und’ örı Beitiov, dA” wonep De 0 Zeig oüy Önws T6Y oirov auenon, all’ EE avayans' To yag dvaydiv yuysiwer dei, zu) TO wuyILv Udmp yevousvov zareideiv‘ To d’ avkave- odcı Tovtov yevoufvov TV dirov Ovußalveı.' ouolws dR xu) & zw anollvurss 0 oiros Ev Tj älp, ou Tovrov Evexa Üs önwg dnointaı, alla rovro ovußdßnxev. wore Tl wide odzw zu) za ulon Exeıv tv rij Yvoeı, olov tous odövras &£ dvayans avazeiicı Tovg utv Eungoodlovs Öfeis, Enırndelous zoös TO dingeiv, Toüg dk youplovs nlareis xal xonoluovs noös Tö Atalveıy nV Tzgopnv, Enel oU rovsov Eveno yerkodaı, dl avuneosiv. ouolws di zul niegl TwV Ally usowv, iv Goous doxel Undgyew ro Evexd rou, Ödmov ulv 009 änavıa Buch der Phyſtk I. 8. 8 wien und nad allen Seiten das Warum entwideln muß, wie zB. daß aus biefem Beſtimmten nothwendig biefes Beſtimmte ents chen muß (das „aus diefem Beſtimmten“ aber muß babei entweder ſchlechthin an und für fich ober wenigfiens meiſtentheils gelten), und ferner 0b etwa dieſes Beſtimmte als ein eintreten Werdendes erſt bevorſtehe (wie 3. B. ter Schlußſatz aus den Praͤmiſſen), und fers ner, daß dieſes oter jenes eben das wefentliche Sein eines Dinges war, und aud, warum es fo befler fei, und zwar dies nicht fchlechts hin, fontern gerade relativ für das Weſen eines jeden einzelnen Dinges. 8. Demnach alfo if zuerſt anzugeben, warum die Natur zu den am eines Zweckes willen wirkenden lirfachenngehöre, und dann iR über das Nothwendige zu forechen, wie fich dieſes hei den Raturs dingen verhalte, denn auf diefes als Urfache führen Alle die Dinge zurück in dem Sinne, daß, da das Warme umd das Kalte und jedes dergleichen von Natur aus biefe beſtimmte Beichaffenheit abe, dann biefes oder jene befimmte Ding durch Nothwendigkeit eriftire und entfiche; denn wenn auch wirklich Ginige von einer anderen Urſache fprechen, 3. B. der Bine von Liebe und Gtreit, ein Anderer von dem weitbildenden Verſtande, fo berühren fie diefelbe gerade nur und laſſen fie dann gleich wieder bei Seite. Es Hat aber auch jeine Schwierigkeit, wa6 denn tem im Wege fiehe, daß tie Natur ohne einen Zwei, um deflen willen, und ohne eine Rüdficht auf das Befſere thätig fei, fondern daB es fich ebenfo verhalte wie ja. auch Zeus nicht regnet, damit er das Getraide wachſen made, fons bern durdy Nothwentigfeit; denn bie aufgefliegene Ausduͤnſtung muß erfalten, und das Grfaltete muß, zu Wafler geworden, wieter herab» fommen; daß aber, wenn dies geicdhehen if, das Getraide waächſt, ergibt fich von ſelbſt; ebenfo aber au, wenn Jemandem das Ges traide in der Scheune verdirbt, regnet es nicht um beflen willen, damit es verberbe, ſondern dies ergibt fih von ſelbſt. Was dems nach fieht dem im Wege, daß auch die Theile in der Natur ſich ebenfo verhalten, daß z. B. die Zähne durch Nothwendigkeit hervor⸗ fommen, nämlich die vorderen fchneidig und tauglich zum Sertheilen, hingegen die Badenzähne breit und brauchbar zum Zermalmen der Nahrung, da fie ja nicht um deſſen willen fo würden, fondern dies eben nebenbei erfolge; und ebenfo aud bei den übrigen Theilen, bei weldhen das um eines Zwedes willen Wirkende vorhanden zu ↄ0 BVYEIIXBMX AKPOAZENZ B. + 100 ovveßn wong xüv el Eyexd Tov Lylvero, ravra utv loan ano roũ avroudrov gvoravıa Enırndelas’ 60a di un olrws, enrwiero xu) anolivrar, zadaneo Eunedoxins Alyeı 1a Bov- yevi ‚avdpöngwpe. 6 ulv ovv Aoyos, @ &v Tıs drrogmasıey, ovTos, xal EI rıs aAlos ToLodrog Larıy' aduvarov di Touroy &yeıv 70V T00n0V. TaUra ulv ydo xa) navın Ta yvca 9 ce ourw Ylvaeroı 7 ws Ent To oiv, av d’ AnO TUyns xal roũ wurouatov ovdEv, oð F yap ano runs oVd’ ano Ovu- asauaros doxti veıy mollaxıs Tou yeıuwvog, all’ Eav vn xzuva‘ ovdR xuluara uno xuvo, all &v yeıuwvos. sd 00% N ws And OvuntWuarog doxei 7 Evexd tov elvaı, ei un olov TE reür’ elvaı MMTE anO OVUNTWUATos UN! ENO Talteud- rou, Evexa rou &y ein. alla unv' yvoa y’ for) ra Taaüre, zavre, ws av auto) yaiev ol ravza Akyovres. Earıy &pa 10 Evexa rou EV Toig yica yıvousyoıs ze) ovow. Erı Ev 6ooıs reAos dort rı, Tovrov Evera NngKTTeIms TO NEÖTERoV za) To Epebijs. oUxoüy @s noasrera, oUTw Nepvxev, nor ws zepuxev, odrw nousteraı Exaorov, &y un rı funodiig. nodr- vera d’ Evexa TovV' zu) nepurev &ou Tovsov Evexu. olov el olxla 70V yvosı yıyvoulvwy nv, oürws av Eylvero as vor uno ns regvns‘ el di Ta yvosı un Hovov yvcaı alid za) zdyyy ylyvoıro, Worurws &y ylyvoso n nepuxev. Ever &oa Yaregou Iarepov. ölws Ten ıdyyn 1a uiv Inızeleii & 7 yü- Buch ber Pont I. 6. 9 fein ſcheint; und die Dinge dann nun, bei welchen alles einzelne gerade fo ſich ergab, ale wenn es um eines Zweckes willen entftünde, diefe hätten fi, nachdem fie grundlos von ſelbſt in tauglicher Weile Äh gebildet hätten, auch erhalten; bei welchen aber dies nicht des Fall war, dieſe fein ihen zu Grunde gegangen und giengen noch ju Grunde, wie Empedokles von dem „Rinders entfprofienen Männere gechtigen" fagt?). Die Begrüntung nun, nach welder man eine Schwierigfeit erheben koͤnnte, wäre diele, ober welde andere derglei⸗ den es ſonſt noch gibt. Aber es iR unmöglich, dab die Sache ſich fo verhalte; denn ſolches und alles von Natur aus Gurfebende enttebt entweder immer oter wenigfiens meiftentbeild fo, wie es entieht, hingegen bei feinem zufälligen und grundlos von felbR Eintretenden iR dies der Fall; denn nicht zufällig und nicht als ein bloß nebenbei Brfolgendes fcheint es zu geichehen, wenn es im Binter häufig regnet, wohl aber, falls dies zur Seit tes Hundes Rernes eintritt, und ebenfo auch nicht, wenn Stickhitze zur Zeit des Hundoſternes eintritt, wohl aber, falle zur Winterszeit ; baber, wenn foldes entweder ale ein nebenbei Erfolgentes oder um eines Zweckes willen zu exiftiren fcheint, fo muß es doch wohl, woferne es nicht möglich if, daß es Durch ein nebenbei Erfolgendes oter turch das grundios von ſelbſt Bintretente eritire, um eines Zweckes willen eriſtiren; aber das derartige iſt ja doch eben ſaͤmmtlich ein von Natur aus Seiendes, wie dies die Vertreter jener Anficht wohl auch felbR fagen müßten; — alfo gibt es das um eines Zweckes willen Beehen in dem von Natur aus Öntflehenten und Seienden. Fer⸗ nee auch wird bei allem, wo es einen Endzweck gibt, um dieſes. willen dad Frühere und das Nächfifolgende bewerfitelligt, und jedes iR demnach feiner Ratur nach fo, wie +6 bewertflelligt wird, und. wird fo bewerkſtelligt, wie es feiner Natur nach ift, mofern nicht ein Hinderniß entgegentritt *%) ; bewerfflelligt aber wird es um eines Zweckes willen, alfo if es auch feiner Natur nach um dieſes Zweckes willen, wie 3. B. wenn ein Haus zu dem von Natur aus Unts ſtehenden gehörte, fo entflünde es dadurch gerade fo wie es jeht dur die Kunſt entfieht, und wenn das von Natur aus Geiende nicht bloß von Natur aus, fondern auch durch Kunſt entituͤnde, fo entflünde es gerade ebenfo wie es feiner Natur nah if; — alſo iR das eine (das Entſtehen) um des anderen (des Seine) willen. Und überhaupt ift’es die Kunſt, welche theils dasjenige noch gänzs 92 BYZIKHE AKPOAZERZ B. + ı99b os ddvvarei anepyacaodaı, Ta di wiusitar. Ei 00% Ta xard cnv veyvnv Even Tov, dAloy örı zu) Ta xard nV (puoıy“ ouolus yap Eyeı npös ailnıa Ev Tois xara rdyynvy zul Ev Tois xzer& (pvoıv T& Doreen moög 7% roorepa. uclıora de Yaveoov Ent av Iqgwr rav KAlav, & oure rexyy ovre iM- 34 ryoavın ovre Bovisvonueve moi 09V dıanogoüoh Tıyes 7018009 v5 7 rıyı @lla koyalovraı ol T dpayvaı x) ok uvgunxes zul 76 ToLadre. xur& uıx00Y d’ ovrm mooidvyzı za 8v Tois pvrois yalvercı T& Ovmp£oovze Yırdusıa TTOÖS zö zelog, 0i0v 1% Willa is To xuproü Evexa Oxkııns. wor’ el yuosı TE noi za) Evexa Tov N zelıday NV weorrıcy za) 0 dpdxyns TO dpdyvıov, zu) T& pure 76 pülla Evexa Toy xaprıuvy xor raus Öllus ovx Ava Alla xaıw Evexu Tüs Toopis, yaveoov örı Eorıy % alıle 7 Tosayın &v Tois piası yıroutvors za ovaW. zul ine y yvaıs dırrm, n ulv os üAn % n d’ as koogN, telog ⸗ arn, roũ relovs d’ bvexa talka, avın av ein 7 alıla n ov Evexa. suagrie di yıyyerau zer &y Tois xura Terynv" Eygmipe ‚yag oUx öesäs ö yonuuutı- x0s, zul Enorıgev oUx ögsas o larpös TO Yapuaxor- Gore dirov örı Evdkzera zur Ey rois xara T yvow. ei dn Zarıy Zyıa xare reyynv Ev ols To 0odos Evexe rov, tv di Tois auaprevoufvors Evexu MEV rıvos Enıyepeitus Al’ dnorvy- zaveroı, ouolus &v Eyoı zul Ev Tois pvaıxois, xal Ta Tepe- Ta Guagrnunra &xelvov ToV Evexa rov. xar &v reis EE uo- xüs dom ovoracsdı va Bouyevij, El un 705 rıva 6009 za ‚relos duvora nv Eideiv, diapdspoulvns &y dexis Tıvög Eyivero, Sonso vV Tod OnEguaros. Erı ayayzn Ontgue ye- veosaı agwrov, alla un eusus 1a Ida” zul Tü öVlogvis ulv eure Bud der Phyfik 11. 8. 93 lih vollendet, was die Natur ins Werk zu fegen unvermögend if, teile die Natur nachahmt; alfo, wenn das Kunftgemäße um eines Zwedes willen if‘, fo it es aud das Raturgemäße, denn in dem Kunftgemäßen und Raturgemäßen verhalten fih das Fruͤhere und das Spätere ganz in gleicher Weile zu einander; am augenfäligften aber iR dieſes bei den übrigen lebenden Weſen, welche weder duch Kunft noch in Folge einer Unterfuhung noch in Folge einer Bes rathung thätig find, daher auch Binige die Schwierigkeit befprechen, ob die Spinnen und die Ameiſen und dergleichen vermittelft eines Berflandes ober vermittelft etwas anderen arbeiten; geht man aber ſchrittweiſe in dieſem Sinne fort, fo zeigt fih, daß auch bei den Bilanzen das Zuträglicde in Bezug auf den Endzweck entfteht, wie 3. B. die Blätter um der Bebedung der Frucht willen. Demnach wenn. von Natur aus und zugleich um eines Zweckes willen bie Schwalbe ihre Ne und die Spinne ihr Gewebe macht, und bie Bilanzen ihre Blätter um ber Früchte willen und die Wurzeln nicht nach oben fondern nad unten um der Nahrung willen haben, fo iR augenfällig, daß bie derartige Urfache in dem von Natur aus Entfiependen und Seienden exiſtirt. Und auch, da die Natur doppelt it, nämlich einerfeits als Stoff und andrerfeits als Geflaltung, bie Iegtere aber Endzweck und um des Endzweckes willen das Uebrige it, fo iR doc wohl diefe Urſache die im Endzweck beruhende. Fehl⸗ griffe aber entſtehen auch bei dem KRunfigemäßen, denn ſchon gar oft Hat der Schreibfundige nicht richtig gefchrieben und der Arzt den Trank nicht richtig verabreicht; fo daß Härlid dies auch bei dem Naturgemäßen möglid iR; nämlich, wenn es bei dem Kunfts gemäßen einiges gibt, bei welchen ber richtig erfüllte Zweck ift, bei dem Fehlgegriffenen hingegen um eines Zweckes willen zwar Hand angelegt, derfelbe aber nicht erreicht wird, fo wird es ſich wohl in gleicher Weile au bei den NRaturs Dingen verhalten, und die mons ſtroͤſen Gebilde find eben Fehlgriffe in Bezug auf jenen Zwed, um defien willen etwas if; und alſo auch bei den uranfänglichen Bils dungen wird wohl jenes „Rinder sentiproflene”, wofern es nicht fähig war, zu irgend einer Abgränzung und einem Endzwecke zu gelangen, mit einem Verderbniſſe irgend eines Principes entſtanden fein, wie jegt mit einem Berberbniffe des Samens. Werner auch mußte ja nothwendig zuerſt ein Samen entflehen, und nicht fogleich die Thiere felbfl, und das „ganz im Naturzuſtande vorerſt befinds — 35 94 DYZEIKHE AKPOAZERZ B. ontoua 9. Erı za) Ev Tois yurois Eveorı To Evexa Tov, Ar0v di dınpdowraı“ noregov ovy zai &r Toig yrroig Byl- vero, wonse 5 Povyeri aydocnpwpe, ovra za duneioyer Ülaongwpe, N 00; GTonov yap‘ alla umy Eds ye, eine za Ev vois Ipoıs. Erı Ede Ey Tois ondogaoı ylvsadaı Ones Erıgev: las Ö’ avampei 6 ovıe Äfyay Ta Yuası Te zul Yicıy- yuası yap, 000 ano Tıyos dv aurois degjs avvexäs zıyovusva agızvyeisas eis 1 tElos‘ ap £xasıns di ou TO euro Exdoross ovdR 106 ruyor, dei ulyıoı ini To avıo, &v un zı dunodloy. To di ov Evexa, xal 6 Tovrov Evexa, ye- yoıro &v xal ano ruyns, odov Alyouev Orı ano ruyns nAder 0 Efvos zul Aovoauevos anjideV, Örav Mornep Eveza Tovsov EHov noaty, un Evexa di rovrov Ei9y. xal Tovro xura Ovußsßnzös‘ 7 yap Turn av xara auußeßnzös alıloy, xza- Banep xu) ngöTegoy elmouev‘ all’ Örav rovro a 4 ws En) sö nolv ylyvaraı, ou Ovußsßnxös oVd’ ano runs" dv ÖR Tois Yuoıxois der ovrws, ay un rı &unodloy. aronovy di 10 pn oleodaı Evsxa zov ylyeodaı, kay un Idecı TO zıyouy Bovievaduevov. xalroı za n reyyn ob Bovlevsras" zer yüp ei ivav iv ro Eilp n Yauınyırn, Ouolws Gy yuvası note or ei &y rij veyvn Eveorı 10 Evexe rou, zu 89 pvoeı. ud- Asore di dñlov, öravy rıs larpeun auros Eavsov' Tovrp ydg koıxev 7 yuoıs. OT uiv ouy alsla 7 yuaıc, zei oüzus ws Evexa Tov, 1pavegoV. Bud der Phyſik 11. 8. 95 lie **”) war eben Samen. Werner wohnt aud den Pflanzen das um eine Zwedes willen Beſtehen ein, nur iſt es weniger deutlich gegliedert; und entſtand num etwa auch in den Pflanzen, wie dort das „Rindersentfproffene Wännergefichtige”, bier ebenio ein Wein⸗ Rod » entſproſſenes Delbaum » gefichtiges, oder nicht? ungereimt nämlich wäre es wohl, aber doch müßte es auch hier fo fein, wenn anders es auch bei den Tieren ber Wall if. Werner müßte dann bei tem Samen tas Entſtehen fo, wie es eben zufällig Ach ergibt, Rattfinten ; aber, wer fo fpricht, hebt überhaupt gänzlich das von KRatur aus Geimde und die Natur felbR anf; denn von Ratur aus feiend if dasjenige, was von einem im ihm felbR liegenden Anfange an eontinuirlich im Bewegung gefeht zu einem gewiflen Gndzwede gelangt; aber nicht entſteht von einem jeden Anfange an bei jedem das nämliche und auch nicht das zufällig nächke befle, hingegen allerdings if die Bewegung immer in der Richtung auf das nämliche, wofern nicht ein Hinderniß entgegentritt. Dasjenige aber, um deſſen willen etwas wird, und dasjenige, was um dieſes Zweckes willen wird, kann aud durch Zufall werten, wie wir z. B. fagen, ber Fremde fei durch Bufall gefommen und, nachdem er ges badet hatte, wieder fortgegangen, — wenn er nämlich gerade fo handelte, als wäre er wm dieſes Zweckes willen gekommen, in Wirk lichkeit aber nicht um diefes Zweckes willen fam; und foldhes iR dann je nach Borfommniß, denn der Zufall gehört zu den je nad Berfommmiß wirkenden Urſachen, wie wir auch oben [G. 5) fchon fagten; Hingegen wann foldhes immer oder meiſtentheils gefchieht, fo iR es nicht ein bloß je vortommendes und nicht zufällig; aber bei den RatursDingen geſchieht etwas eben immer in diefer gleichen Beife, wofern nicht ein Hinderniß entgegentritt. Ungereimt aber iR es, nicht zu glauben, daß etwas um eines Zweckes willen werde, wenn man das Bewegende nicht gerade über den Zwed berathichlagen ſicht; berathſchlagt ja doch auch die Kunſt nicht, denn wenn die Schiffe« daukunſt fchon dem Holze einwohnen würde, fo würde fie in gleicher Beife auch fon von Natur aus Schiffe machen. Demnach alfo, wenn das um eines Zwedes willen Beſtehen der Kunſt einwohnt, jo wohnt es aud der Ratur ein; am Elarften aber iR dieß, wenn Semand ſich ſelbſt ärztlich behandelt, denn einem Solchen gleicht dieRatur. — Das alſo nun die Ratur eine Urſache it, und zwar in dem Sinne ber um eines Zwedes willen wirkenden Urſache, iR augenfällig. 98 $YZIKHZ AKFOAZERZ B. t 200 b Ivravde 10 relos za) rö ou Eveza Korn yüg xal au, ov räs noatsus alla roſ koyıouov‘ FExei dt Tou Aoyıauov- nodses yapo ovx elalv. Sor si Zaraı olxia, dydyan ravra vevcoßat 3 Unaoyev I elvas, 9 öleocs my Uly ııv Evexa rov, oloy nilvsovs aa Mdovs, el olxia" ou ueyros dıa Tad- r& Zorı 16 relos EIN’ n ws banv, ovd’ Zora dia Tara. ölws uevror un Ovrmv ovx karaı oüd’ 7 oixla 000’ 0 nel- 0, ubv el un ot Aldor, 0 d’ sl un 0 aldnoos’ od yae bxei al aoyel, ei un To Tplyavow dvo opdais. yareooy dA Brı TO avayxaiov Ey Tols Yuoıxois ro ws Din Aeyousyov xa) al zıyyasıs ef Taurys. xal aupe adv ro puaıxp Aexröaı ab alılaı, uälloy din ılvos?) Evexa. altıoy yap Tovzo rAs Ülns, dAl’ oöx avın ou Telous‘. zei To relos rö ou Evexe, za) 7 doxi And Toüu Opıouov zei rov Aoyov, wanto 39 Tois xore + reyvyv, ine n olxla rotéorét, rade dei ylyveodaı xal vundozey IE avdyens, zer !nel n vyleıa vodt, rad Bei yl- yveoseı LE dvayıns ao vndoyev. ovros aa) el üydommos rodt, radt- si ER radl, Tadl. Tuws di xal dy ro loye Lars TO dyayxciov. opoaufyp yio To ELpyoy roũ nolıy Erı diafgsoıs Touadt" avın d’ ovx Eoraı, ei un Eher Odovrac zosovadt" ovroı @’ ov, ei gın oıdnooüs. 2orı yap za Ev ıG 20y9 Wa uöpıe ws hin Tod Aöyov. 9 Bekker gibt rıvos. Buch der Phhfik IL. 9. 99 Shlußfages auch der erfle Ausgangspunkt nicht befleßt, fo auch bier der Endzweck und dasjenige, um deſſen willen es wird, nicht beftehen (denn ein erfler Ausgangspunkt iſt doch auch dieſer, d. h. der Endzweck, nur nicht für die handelnde Verwirklichung, fondern für den Begriff); dort aber, in der Mathematik, eben beſteht ber Endzweck ale erfier Ausgangspunkt für den Begriff, denn bort find feine handelnden Verwirllichungen); demnach alfe, wenn z. B. ein Haus fein fol, fo ift es eine Nothwendigfeit, daß diefes oder jenes vorher gefchehen fei oder vorhanden fei oder beftche, oder allgemein, daß der um eines Zweckes willen feiende Stoff beftche, alſo 3. B. Biegelleius und Bruchſteine, wenn es ein Haus fein fol; aber ges wiß nicht wegen »iefer befteht der Cudzweck, außer inwieferne wegen des Stoffes Überhaupt, und er wird auch nicht wegen dieſer bes heben; aber, wernn biefelben ganz und gax nicht he finb, fo wird au das Haus oder die Säge nicht fein, das erſtere nicht, wenn nicht die Steine find, die letztere nicht, wenn nicht das Bifem IR; denn ja auch dert, in der Mathematik, beſtehen bie erſten Ausgenge- punkte nicht, wofern etwa die Winkelſanme im Dreiecke nicht gleich zwei Rechten if, Augenfällig demnach if, daß das Nothwendige bei den Naturbingen in demjenigen, mas man als Stoff bezeichnet, und in den Bewegungen bes Stoffes liegt. — Und beide Urſachen nun?) muß ber Phyſiker angeben, in böhberem Grade aber bie Urfache, um Wellen willen, denn dieſe ift Urſache des Stoffes, nit aber umgekehrt der Gtoff Urſache bes Endzweckes; und ber End⸗ zweck, um befien willen, und ber erſte Ausgangspunkt koͤmmt von der Definition und dem Begriffe; fowie bei dem funftgemäßen, ba das Haus fo ober fo beſchaffen iR, nothwendig dieſes Beſtimume vorerſt geſchehen und vorhanden fein muß, und, da bie Geſundheit diefes Beſtimmte if, nothwendig dieſes Beſtimmte vorerſt geichehen und vorhanden fein muß, ebenſo auch muß, wenn der Nenſch dieſes Beſtimmte it, diefes Beſtimmte, und bei einem anderen Beflimmten ein anderes Beſtimmtes vorhanden fein. Ja vielleicht liegt ſogar in dem Begriffe das Mothivendige, denn befinirt man bie Thätigkeit bes Sägens, daß es ein beſtimmt beichaffenes Bertheilen iſt, fo wird diefes nicht fein, wenn die Säge nicht beſtimmt befchaffene Zaͤhne bat, und dieſe werden nit fein, wenn bie Säge nicht von Bilen iR; es gibt nämlich auch in dem Begriffe einige Theile ala Stoff des Begriffes ?'). | — — — 9° Anhalt des dritten Buches. Nachdem im’ vorhergehenden Buche das natürliche. Sein bereits an die Bewegung geknüpft worden war und hieran die Unterſchei⸗ dung eines Stoffes umd einer endzwecklich wirkenden Kern: fich an⸗ gefchloffen Hatte, wird in diefem und dem naͤchſtfolgenden Buche der Begriff der Bewegung und jener Momente, welche mit berfelben in Zufammenhang flehen, naͤmlich des Unbegrängten, des Ortes, bes Leeren, der Zeit, erörtert. — Infofern an den Natwrdingen überall ber Unterfchied zwifchen einem potenziellen und einem actuehlen Sein befteht, ift die Bewegung bie actuelle Verwirklichung des Potens zielen als folhen (C. 1), was fi auch gerade dadurch beftätigt, daß die unrichtigen Annahmen Fruͤherer auf der fcheinbaren Unbes ftimmtheit der Bewegung beruhen, welche ihren Grund eben in der Zwifchenftellung der Bewegung zwifhen Potenz und Actus bat (&. 2); und zwar erklärt fih fo auch das Verhaͤltniß zwifchen Activität und Paffivität bei dem Bewegenden und bem Bewegt⸗ werdenden, welches Verhaͤltniß bei einfeltiger Trennung zu unlös- baren Schwierigkeiten führt, wohingegen unbeßindert ein Actus eben in einem Paſſiven wirfend auftritt, und fo Eine Bewegung zur gleich potenziell und actnell vor fi geht, nur der gegenfeitigen Richtung nach ſich unterſcheidend (K. 3). Das Unbegränzte aber nun, welches fowohl die idealiſtiſcheren Anfichten der Pytha⸗ goreer und des Blato, als auch die realiſtiſchen Auffoflungen der egentlihen Naturphilofophen ale ein Seiendes anerkennen, fcheint, da es nicht wieder ein Princip deſſelben geben kann, ſelbſt ein Brincip zu fein und durd die Unbegrängtheit der. Zeit, der Theil barkeit der Groͤßen, des ſteten Wechſels von Entflchen und Ber gehen, des gegenfeitigen Berühtens, und durch die Unbegrängtheit des Denkens bewiejen werden zu müflen; es hat aber dieß viele Inhalt des dritten Buches. 101 Schwierigkeiten, bei welchen es auch auf die Bebentung des Bes griffes Unbegrängt ankoͤmmt (C. 4) ; felbfifändig neben den Dins gen nun kann das Unbegraͤnzte keinenfalls erifliren, weder als Veſen noch als Bigenihaft, weder als theilbar noch als untheilbar; aber auch ein unbegrängtes Ding kann es nicht geben, ſchon gemäß bem Begriffe eines Lörperlihen Dinges, und dann auch lännte es weder ein zufammengefeptes fein, mag dabei Bin Theil deffelben oder alle Theile unbegrängt fein, noch ein einfaches, mag «6 außer den Blementen oder felbfi als Element angenommen werden; und überhaupt würde, da alle Dinge in irgend einem Orte fein muͤſſen, entweder bei angenommener &leichartigkeit des unbegränzten Koͤr⸗ pers tie Bewegung deffelben aufgehoben, oder bei angenommener Ungleiartigkeit die Binheit deſſelben, wobel er zudem weder eine begrängte noch eine unbegrängte Anzahl Theile haben könnte (grund⸗ los auch iR die Annahme des Anaragoras, daß nur das Unbegrängte ſich ſelbſt Rügen und hiemit ruhen könne), fowie überhaupt die Ans nahme eines unbegrängten Körpers mit der Briftenz des Raumes ſich nicht verträgt (K. 5). Es ſchlichtet ih aber die Schwierigkeit dadurch, Laß das Unbegraͤnzte nur potenziell In der fortgefehten Tpeilung exiflirt und actuell nur in tem Entſtehen ſtets eines Ans deren und twieder Anderen, weiches felbf aber durch die erneuerte gleihe Möglichkeit wieder nur potenziell iR, da es kein concretes Unbegrängtes gibt; daher in Bezug auf fletes Binzufehen der Bes geif Des Banzen einen Begenfag gegen den des Unbegränzten bils det, in Bezug auf Theilbarfeit aber das Ganze unbegränzt iſt (&. 6), alſo die Mnbegrängtheit wie ein Stoff in der Yorm bes Einen Ganzen zufammengehalten wird, und aus dem gleihen Grunde die Zahl nur eine Bränze der Kleinheit (Bine), aber feine Bränze ihrer Groͤße hat, die Eröße Hingegen feine Graͤnze ihrer Kleinheit, wohl aber eine Graͤnze ihrer Größe hat; und während hiemit ber Mathematiker zufrieden geftellt ift, If für den Phyſiker das Unbes graͤnzte infoferne ein Stofflihes, als es erſt begränzt werden muß (C. 7); die übrigen Gründe aber für Griflenzg des Unbegrängten find nit bindend, da der ſtete Wechſel auch innerhalb eines Bes graͤnzten fein kann, das gegenfeitige Berühren aber ganz andere eigene Berhältnifle vorausſetzt, und endlih das Denken nicht bie Richtſchnur des factifchen Beſtandes if, fondern umgelchtt (C. 8). BTZIKHE AKPOAZERZ. T. Bekk. Bekk. ed. min. ed. mai. 37 1. 'Enel d° n yuoıs uEv Eorıv doyn xıynasws zo) uera- Boläis, 7 dt u£$odos nuiv nregl pyüoews Eorı, dei un Aavda- veıv rl tori xlvnoıs' avayxalov yap ayvoovyulyng aurig dyvosiodaı xal mv pvow. diogioauevors IE ep) Kıynaews neıgarlov Tov avrov Eneldeiv Toonov neo) av Epekiis. doxei d’ n xlvnoıs elvar Tav ovvexwv, Tö dR üneıpov Eu- yalveraı nowrov Ev ro owveyei- dıö zul Tois opılouevorg to ovveyks ovußalveı ngooxenoaadaı mollaxıs TO Aöyp @ roũ anelgov, ws TO Eis aneıgov diaıperoy ovveyks öV. zroös dE roorois dvev Tonov Xu) xEVvoU xal Xpovov xlynoıv adv- vorov elvaı. dnlov oVV we dıd re Taüra, zul dıa Tö nav- rwy elvaı xoıva za) xadolov raüra räcı, Oxenteov IgoXe- eıoautvos negl Erdorov Toirav’ voreoa yig 7 nrepl Wr 1dlav Henpla Tis regl TWV xoıy@v Eorlv. zul ngWToV, xu- Yang elnauev, nel xıyyosws. Eorı dn rı To ulv Bvrele- xelg uöovov, ö di duvausı, rö ÖL duvausı") zul Evrelsystg, 1ö ulv röde rı, ro di Tooovde, ro di roovde, xal En) say *) Das eine von beiden ro d& durauss fehlt in den Häschrr. und Ausgg. S. Metaph. K, 9 u. Spengel, Abhdl. d. Münchn.- Akad. 1. Ci. Bd. Ill, Abth. 2, pag. 311. IL. Bad. 1. Da aber die Natur Brineip der Bewegung und Veraͤn⸗ derung iſt, unfere Brörterung aber die Natur betrifft, fo darf uns nicht verborgen bleiben, was die Bewegung ſei, denn aus der Uns fenniniß dieſer würde nothwendig aud die Unfenntmiß der Ratur folgen; wann wir aber das die Bewegung beizeffende werben ſeſt⸗ geſtellt haben, fo werben wir verfuchen müflen, nad der naͤmlichen Auffaffungsweife an das Nächffolgende zu gehen; es fcheint nämlich die Bewegung zu dem Continuirlichen zu gehören, und das Unbe⸗ graͤnzte ferner if es, was als das Brfle an dem Gontinuirlichen in’s Auge fällt (daher loͤmmt es aud vor, daß Jene, weldhe das Continuirliche definiven, oft dazu den Begriff des Unbegraͤnzten gebrauchen, daß nämlich das ins unbegrängte Thellbare continuirlich fel), und außerdem kann ohne den Ort und das Leere und ohne die Zeit unmoͤglich eine Bewegung fein; alfo iR Mar, daß wegen diefer und defwegen, weil diefe Allem gemeinſchaftlich und für Alles aflgemein geltend find, wir ein jedes derfelben zurecht legen und erwägen müflen, denn bie Betrachtung des jedem einzelnen @igens tbümlichen iſt fpäter als die des Gemeinſchaſtlichen“). Zuerſt alfo nun, wie gefagt, über die Bewegung: es gibt nämlich etwas bloß der Berwirtlihung nad Seiendes, und etwas bloß der Potenz nad Seiendes, und etwas fowohl der Potenz nach als auch der Vers wirklichung nad Geiendes, und zwar alles dies einerfelts bei tem befimmten Etwas, andrerſeits bei dem quantitativ Befimmten, andrerfeits ferner bei dem qualitativ Beſtimmten, und wieder andrers 104 DBYZEIKHZ AKPOAZERZ T. t 2014 lv rvy roõũ öüroçs xarnyogıwövy ouolus. Tod dE nrgös Tı To ulv xu$” Unegoynv Alyeraı xal xar Elleıpıy, ro de xa- Te TO nomtıRovy x0) naINTıxoV, zul ÖAms XıynTıxövy Te xo) XIVNTOV" TO YO XUVNTIRÖV XıvnTızöoy roõũ xıynrod xul TO XıvnTOV xıyntöv Uno Tov Kıyntıxod. ove Zorı OR xlynoıs nap& T& nodyuara' meraßdllsı yao To ueraßallov ae q xar' oVolay 7 xaTa 770009 7 xara TTOL0V N XUTG TONOV. xoıvov d’ Zn) Tovrav oudtv Zorı Aaßeiv, as yaufv, 6 ouTe tode oüre F 0009 oVTE MoL0V oVTE TOV Ally xarnyoon- uarwv oügev. wor ovdt xlynoıs ovd} ueraßoAn ougEVos &oraı naupa Ta elonulve, undevos ye Ovros apa Ta elonuf- va. Exaorov BE dıyWs Unaoyeı näcıy, olov To Tode‘ TO utv yap —RXR abroq, To O orcondis za) xara TO N00V' To ulv yag leuxòv TO dR ‚nor‘ xa) zarte TO 7000 7ö uev telEov To d’ arelks. „Ouolws dR xal xura ınV yogar To ubv ayu To di xarw, N TO ulv xoüyov ro dR Bapl. Ware ætvnjoſdę Xu) ueraßolis korlv eldn Too«üra 60a ToU Ovros. dınonuevov 2 xc Exa0rov yevos roũ utv Evreleyeig Tod di duyausı, n Toü duvaneı övros Evrekäreın, 7 ToLoüroy, xtvnots dorıy, olov Toü ulv dlloıwrod, 7 alloıwrov, &l- 38 Aolwmoıs, Tod BE avfntov xal Tov avrızaukvov Prod (0V- div yoo övoue xoıvöv En’ aupoiy) aufnoıs xal p9laıs, tod de „yeynrov xol pIagroü yeveaıs xal pIopa, Tod dE Yopn- roũ yoga. örı d& Tours dorıy 7 xvnois, Evrevdey InLoV. ötevy yap Tö olxodounröv, 7 Toıodrov aurö Akyouev elvaı, Evreisgelg 7, olxodoueita, za) Eorı Toüro olxodöunors“ ouolws ÖR zul uadnoıs za) ldrpevors zul xulıoıs zul &koıg Buch der Phoftf II. 1. 105 ſeits auch ebenfo bei den übrigen Kategorien des Seienden; bie Kategorie der Melation aber wird theil6 nach dem Zuviel und Zus wenig genommen, theils nach dem Aktiven und Paſſiven, und im Alls gemeinen überhaupt nadı dem bewegen Könnenten und dem Beweg⸗ baren, denn das bewegen Könnende iR eben ein das Bewegbare bewegen Könnendes, und das Bewegbare ift nur durch das beivegen Könnende bewegbar?). Die Bewegung aber erifirt nicht außerhalb der faftiichen Dinge, denn dasjenige, was ſich verändert, verändert ch immer entweder an feinem Weſen oder an dem Duantitativen oder au dem Dualitativen oder an dem Raume; ein gemeinfames aber, nämlich was weder ein beftimmtes Etwas noch ein quantitativ Bekinuntes noch ein qualitatio Beſtimmtes noch irgend eine derartige Kategorie wäre, läßt fi bei diefem, wie wir fagen, nicht erfaflen ; fo daß es auch von Nichts anderem außer dem eben angegebenen eine Bewegung ober Veränderung gibt, da ja überhaupt außer dem eben angegebenen es Nichts gibt; ein jedes der genannten aber iſt bei Allem in doppelter Geltung vorhanden; 3. B. nämlich das befimmte Etwas ift einerfeits Geflaltung, andrerfeits Gntblößtfen, und in Bezug auf das Dualitative 3. 9. einerfeits weiß andrerſeits ſchwarz und in Bezug auf das Quantitative einerfeits vollzäßlig andrer⸗ ſeits unvollzählig, und ebenfo auch in Bezug auf die Raumbewe⸗ gung einerfeits nach oben andrerfeits nach unten, oder einerfeits leicht andrerfeits fchwer. Demnach alfo gibt es eben fo viele Arten ber Bewegung und Beränvderung, als es Arten des Seienden gibt, — aber da bei jeder Gattung gefchieden if das der Berwirklichung nah Seiende und das der Potenz nach Seiende, fo if eben bie Berwirftihung des der Potenz nach Geienden, infoferne es ein fols des if, die Bewegung, wie 5. B. von bem ber qualitativen Aen⸗ terung fähigen, infoferne es berfelben fähig if, eben die qualitative Aenderung, und von dem einer Zunahme und der gegenüberliegen- ten Abnahme (denn ein gemeiniames Wort für beides gibt «es nicht) fähigen eben die Zus und Abnahme, und von dem des Ent⸗ ſtehens und Bergehens fähigen das Gntftehen und Bergehen, und von dem räumlich Bewegbaren die Raumbewegung. Daß aber dies die Bewegung if, if aus Folgendem Har: wann 3.28. das Grbaus bare, infoferne wir es ein foldyes nennen, der Berwirklidung nad iR, dann eben wird es erbaut, und dies ift die Erbauung ; ebenfo aber auch die Sriernung und die Heilung und die Umwälzung und 39 106 YZIKHZ AKPOAZEQZT. T 2016 xor Adpvvos xal yyoasas. ine d’ Evın Taira zo) duwe- neı zur Evreisgeig koriv, ovy aua dE N 00 xara 76 auro, Ari” olov Hepguov ulv duvausı ıyuygoV dE dvreisyelg, mod- A NEN noıyaeı zu) elaereı va’ allnlav' ürav yap Koraı Eu OImLxoV za) NMEIMTIROY. MOTE x0) TO xıyouy Yvaı- KOs XIVNTOY' TIEV Yap TO TOLUEOV NıVal KıVoypenoy Kal avro. doxes udv odv Tıoly änav xıyeiodeı TO aıvody, ov unv allo meg) rovzov ulv EE “aov Kara dijhov ono⸗ &yaı (korı yag Tı xıyoüy xa) dxcynt ov) nd Toü duvana Ovros, öray Evreieyeia 0% eveoyi 7 n avro ö GA, ivnrov, ꝓcinois korıy. Ayo dR To 7 ad. korı yag 0 xwAxög Suvapsı ay- dos, ddı Önas oux u roũ zahnod tvredixtuo, 1 Xuhxds, alvnols korıy" ov yap To avıo 70 xulxo elraı zur duyausı zw) nıynıo, nel el Taurov nv anikoc zul xara Toy Aöyor, nv üy i Toü yulxov, 1} xuixos, Iyrektyaıe alımaıs' ova Kor dt zauroV, ws elonsoe. diiov d’ Eu) av Bvarriey‘ zo udv yao divaodaı vyıwnlvev ao duvaodas } xauveıv Eregor' zo) yao av 16 xauvev xal TÖ vyınlyey saüroy I To d2 UNOxEluEVoy xal TO vyıaivov xeL To voooũꝝ, et} vyoo rnc etoꝰ alun, Tavrov zur Ey. Ime d’ oð Tauıov, aozeg ovdi Xesun TaUToV xaL OgeToYy, n Tov duveroö, y duvazoy,. tv⸗ zeigen yavegov ötı alvnals Earıy. Orı iv oUv darlv u- zn, x) örı Ovußalveı röre zıveiodeı örov n Byreidgee y MÜTN, x0) OUTE NIEOFEEOVY OVTE Yoregoy, HHL0V' Evötgeran yap Exuozoy ort iv dvepyeiv ort dt un, olov. To olnodounzoy ze) n Toü en Eregyem, N olsodounnoy, olsodoun- als dorıy 9 yag olzodaumaug n Badoyee zoü obrofounson Buch der Phyfik M. 1. 107 bie Springung und die Zeitigung und die Alterung. Da aber Bis niges auch ſowohl der Potenz nach als auch der Verwirklichung nach ift, nur nicht zeitlich zugleich und nicht in Bezug auf ein und baffelbe, fondern wie 5. B. etwas der Potenz nad warn, der Vers wirflihung nad) aber kalt ift, fo wird es viele Binwirfungen gegens feitig aufeinander amsüben und von einander erfahren, denn Alles diefes wird zugleich aktiv und paſſiv fein, und fo demnach if auch das in phyſtkaliſchem Sinne Bewegende ein Bewegbares, denn alles derartige iſt ein Bewegendes während es felbR bewegt wird. Es ſcheint nun @inigen gar Alles Bervegende bewegt zu werben, jedoch in diefem Betreffe wird es uns aus anderem Unterfuchungen JIVIII, 5) flar werden, wie es ſich verhalte (denn es gibt ein Bewegendes felbR nicht mehr Bewegtes), jedenfalls aber it ter Actus des der Botenz nah Seienden, warn es der Berwirklihung nad jelend entweder felbft oder ein anderes im Actus begriffen iR, eben infos ferne es bewegbar tft, die Bewegung?); ich meine aber babei das „infoferne” im folgender Weiſe: es iſt nämlich das Erz der Potenz nah eine Statue, nicht jedoch iſt die Berwirklichung des Erzes, ins foferne es Erz if, dabei die Bewegung, benn Erz fein und der Botenz nad ein Bewegbares fein iſt nicht das nämlidhe, da nur dann, wenn dies das mämliche wäre, die Verwirklichung bes Erzes, infoferne es Erz iR, vie Bewegung fein könnte; es if aber, wie geſagt, nicht das nämliche (klar aber ift Dies aus den Begenfäpen, — denn die Potenz zur Geſundheit und die Potenz zur Krankheit And etwas Verſchiedenes, da außerdem auch Geſundheit und Krank: keit das nämliche fein müßten —; dasjenige aber, was zu Brunte liegt, fowohl das gefund Seiende als auch das krank Seiende, — mag es eine Feuchtigkeit oder bas Blut") fen —, das iſt das naͤmliche und ein und baflelbe) ; da jenes aber nicht das naͤmliche iR, wie 3. B. auch Farbe und Sichtbares nicht das nämliche iſt), ſo iR nun augenfällig, daß eben die VBerwirklihung des Potenziellen, infoferne e6 potenziell it, die Bewegung fe. Daß alfo nun bie Bewegung diefe Berwirktihung if, und daß gerade tann ein Bes wegtwerden vorkoͤmmt, warın die Berwirklihung diefe ifl, und nicht früher und nicht fpäter, iſt klar; denn ein Jedes hat die Möglich keit, bald im Actus zu fein, bald nicht, wie z. B. das Erbaubare und der Actus des Erhaubaren, infoferne es ein Erbaubares if, iſt die Erbauung; entweder nämlid ift die Erbauung oder es if 108 PYZIKHZ AKPOAZERZ T. f.202 a nn olkta' all’ ÖTay olxla 7, ovx&t olsodounsov Earıy“ olzodousireı ÖL TO olxodounrov' avayın age nV -olxodo- unoıw ınv Evkpysıav eiva nd’ olxodöunsis xlynals Tis torıv. alla umv 0 avrös kyapuoası Aoyos xal ini ar ül- Amy xıynOswv. 2. "Orı dE xalws eionzaı, dülov ur TE av ob ülloı reg) uräs Ayovon, za &x Tov ug 6gdıov elvaı dıooloaı allwg auTnV. oUTE Yo any xivnoıv xal mw uezaßolnv &v —X — betvæi dUuvan! &V rig. — de oxoꝝoũu —* zıHEaoıy avıny Evıoı, Eregornre xu ayıoornıa ze) TO u ôr Yaoxovres elvaı 17V »lvnoıv' my 0VdLV avayxaiov xıvei- a9, our Gy Erege 7 oUT &v Avıca our &V ovVx Ovra' aiR oV0’ nᷣ meraßoin ovr eis Taura our 8x Tovswv udllov &orıy 7 Ex 10V dvrzsmevov. wltıoy dk ToU eis TaUre Tı- Hevaı ÖTı Aogıorov zı doxei eivar n xlygoıs, zug DE Erkous ovororylas al agyal dia 10 oTepnrixa) elvaı KogıoToı‘ ovrE yag töde ovre Toıövde ovdsula aurmy Eoriv, örı oVdt zwv allwy zarnyogiwv. Tov BE doxeiv dogıarovy eivar 17V .xiyn- quv altıov örı ovre Eis duvanıy TWV Ovrwv ovre eis EvEp- yaov Eorı Jeivar aUrNv anios' OUTE Yup To duvarov no- 009 elvaı xıyveitaı LE avayxns oUTE TO Evegyeilg 70009. 7) TE alynaıs Evegyeıa uev Ts elvaı doxet, areing dE. alrıov d°’ örtı dreils To duvaroy, ov Zoriv yj — zu) Jıa rũro dn xalenov avıny Aaßeiv rl dorıv 4 yag eis: oreomoıwv dvayxaiov Feivar 9 eis duvauıy n eis Evkoysıov ankyv, Tov- zwv d’ ovdtv galveraı Evdeyouevorv. Aslmeraı } Tolvuv 0 elonulvos roonos, Evigysay ufv Tıva eva, Toaurmv Ö’ Evkoyesıoy olav einausv, yaleınv utv Ideiv, Erdexouevnv d’ Buch der Phyſik I. 2. 109 das erbaute Haus der Actus des Erbaubarn, — aber wenn das erbaute Haus es wäre, fo wäre es ja fchon nicht mehr erbaubar, erbaut aber ja wird das Erbaubare, alfo muß nothwendig die Er⸗ bauung der Actus fein, die Grbaunng aber ift eine Bewegung; die nämliche Begründung aber wird wohl auch bei den übrigen Bewegungen paflen. 2. Daß dies aber richtig gefagt iR, iſt ſowohl aus dem Har, was die Mebrigen über die Bewegung fagen, ale auch daraus, daß es nicht Leicht if, in anderer Weife ihren Begriff feſtzuſtellen. Giners feits nämlich Tann man die Bewegung und bie Veränderung fchwers fi in eine andere allgemeine Gattung ftellen, was Flar if, wenn man erwägt, wie Binige fie fteflen, wenn fie fagen, die Bewegung ſei eine Berfchiebnerleipeit und Ungleichheit und das Nichtfeiende; jepody Feines von diefen muß darum nothwendig bewegt werben, weder wenn etwas verfchiednerlei, noch wenn etwas ungleih, nod wenn es ein Nichtfeiendes it; und aber auch die Veränderung ifl nicht in höherem Grade eine Veränderung zu ſolchem oder aus ſolchem, fons dern ebenfo gut auch eine Veränderung aus dem Gegentheile von fols dem ; — daß man fie aber unter foldyes ftellte, davon ift die Urfache die, daß die Bewegung etwas Unbeftimmbares zu fein fcheint, und die Principien jener ganzen anderen Gruppe beswegen weil fie auf das Gntblößtfein ſich beziehen, ebenfalls unbeftimmbar ®) find (denn feines derfelben ift ein beſtimmtes Etwas oder ein qualitativ Bes Rimmtes, da fie auch unter Seine der übrigen Kategorien gehören); daß aber die Bewegung etwas Unbeſtimmbares zu fein fheint, das von wieder ift die Urſache die, daß man fie weder fchlehthin unter die Botenz des Seienden, noch ſchlechthin unter den Actus fellen fann, denn 3. 3. weder dasjenige, was bie Potenz hat, quantitativ zu fein, noch das actuel Quantitative muß darum nothwendig fi bewegen. Andrerſeits aber fcheint bie Bewegung zwar ein Actus zu fein, aber ein unvollfändiger ; die Urfache hievon aber iſt, daß das Botenzielle, deſſen Actus fie if, unvollfländig if. Alſo auch darum if es ſchwierig, zu erfaſſen, was die Bewegung fei; denn entweder müßte man fle unter das Entblößtfein oder unter die Botenz oder unter den Actus fchlechthin ftellen, aber es zeigt ſich, daß Feines von diefen angeht. Alfo bleibt nur die oben angegebene Auffaflungsweife übrig, daß fle nämlich wohl ein Wetus ſei, aber ein derartiger Actus, wie wir angaben, ſchwierig zwar zu fehen, Artſtoteles. 10 110 $PYZIKHZ AKPOAZENRZT. eiyar. xıveitaı ÖL Xu) TO xıvovv, Wwonep elonraı, €”) näy To duvausı 69 xıyntov, zal ou 7 axıynola nosula Zortv @ yao n xlvnoıs unagyeı, Tovrp 7 dxıynola Npsula TO yap 7005 roüro Eveoyeiv, y ToLoVToV, auvro To xıveiv karl" Tovro di noıi He, wore äum xal naoxeı‘ dıo N xlvnors Evre- Afysın roũ XıynTod, 7 zıynrov. [ovußalva dt roüro Ilka Tod xıynrızod, WOF Aue xzal naoyeı”*)) Eidos DE del olae- Taf rı 16 xıyoüv, nroı Tode 7 Toıovde N Tooovde, 6 Karaı aoxh zul altıov ins xıynosws, OTay xıyy, olov Ö Evreleyeig äysownos Hoi Ex Tovü dvvausı Ovros avdpwnov Aydow- noV. | 8. Kal ro anogovuevov dR yavegov, örı Eorıy n xly- oıs &v TS zıyyıa dvreilysıa yao Lorı Tovrou, xul Uno Toü zıynTıxod. za N Tod xıynrıxod di Evkpyaa ovx dlln Loriv dei ulv yap elvaı Evrellyeıay aupoiv‘ xıynTıxzov ulvy yap korı TO duvaadeı, xıyovv ÖL ro Evepyeiv- all’ Eorıy Ever ynTıxövy roũ xtvuntoũ, WOTE ouolws ula N aupoiv Evkgysıa soneo To aurö dınarnua EV noös dvo zul dio nigös Er, xceꝛ TO üvavres za) TO xuravres' ravıa yagp Ev ulv korı, 6 ueyıoı Aöyos oüx eis. ouolws di zul Em) Tod xıyoüyros zo xıyvovulvov. Eye I’ anoplav koyızyy' dvayxaiov zip lous elval rıyva Evdpyeıav Gllny Tov noımrıxov xal Tov na- Intixov‘ rôh ulv dn nolmoıs ro di nedmoıs, Eoyov di za zelos Tov ulv nolnua rov di nagos. Enel 00V Kuym xı- vnocıs, ei udv Eregnı, $9 rlvı; 7 yao aupo Ey To naoyoyrı za) xıvovußvp, An ulv nolmoıs &v 19 norowvrı, n di na- Inoıs iv ro ndayoyrı" el BR dei xal Tavıny nolmnoıy xaleiv, *) Durch Einsetzung des et suchte ich die Stelle zu emen- diren ; eine Variante bei den Commentatoren bietet zıynyrıxor für zıynrorv. **) Diese in der Uebersetzung weggelassenen Worte sind wohl nur eine verdächtige Wiederholung des eben Vorhergegangenen. Buch der Phyſik IN. 3. 111 aber doch mit ter Möglichkeit, daß er fo exiſtire. Bewegt aber wird auch das Bewegende, wie wir gelagt haben C. 1]. wofern Nlles der Potenz nach Seiende, fowie tasjenige, deſſen Unbewegt⸗ beit Rube if, bewegbar if, denn für dasjenige, au welchem Bewe⸗ gung vorhanten if, iſt die Unbewegtbeit Mube ; denn das daraufpin in Actus Begriffensfein, inioferne es ein ſolches if, iſt eben das Bewegen ſelbſt; dies aber thut dasjenige, was eine Bewegung bes wirten kann, duch Berübrung?!), ſo daß es zualeich auch vaſſtv ſich verhält; darum if die Bewegung die Berwirklidung des Bes wegbaren, infoferne es bewegbar if, Bine Form aber wird das Bewegende immer herbeiführen (entweder ein beflimmtes Etwas oder ein qualitativ Beſtimmtes oder ein quantitativ Beſtimmtes), welche Princip und Urfache der Bewegung, wann fle beivegend wirkt, iein wird, wie 3. B. der der Verwirklichung nach feiende Menfch macht aus dem der Potenz nach feienden Menſchen einen Menſchen. I. Mber au das nun, was eine Schwierigfeit veranlaßt, if jegt augenfällig, nämlich, daß die Beroegung in dem Bewegbaren iR, denn fle iR eine Berwirklichung deflelben, und zwar durch das dewegen Rönnende, und auch der Aetus des bewegen Koͤnnenden iſt fein anderer, denn beiden muß eine Merwirklichung einwohnen, denn ein bewegen Rönnendes IR Etwas bloß durch die Potenz dazu, ein wirklich Bewegendes aber iſt es durch den Actus; aber hinwieder iſt es ein ten Actus bei dem Bewegbaren hervorrufendes, ſo daß der Aetus für beide gleichmaͤßig Einer iſt, ebenſo wie zwiſchen Eins und Zwei der naͤmliche Abſtand wie zwiſchen Zwei und Cins if, und wie eine Strecke bergauf und biefelbe Strecke bergab daſſelbe iR, denn folches AR zwar Eines, aber der Begriff derielben iſt ges wiß nicht @inerz ebenfo aber iſt es auch bei dem Bewegenden und dem Bewegtwerdenden. Es enthält aber dies eine Schwierigkeit eben in Bezug auf den Begriff: nämlih") es könnte vielleicht noth⸗ wendig fein, Laß ein verfchiedentlicher Metus ter des Activen und ter des Paſſiven fei, der erftere nämlich fei die Metivität, der letz⸗ tere die Paſſivitaͤt, Thätigkeit aber und Endzweck des erſteren fei ein Brotuct, des letzteren aber ein Zuftand; und da alfo nun beides Bewegungen find, fo frägt fi, falls fle verſchiedentliche fein follen, wo fie liegen; denn entweder liegen beide zufammen in dem die Einwirkung Grfahrenden und Bewegtwerdenden, oder es liegt bie 10° 41 112 BYZIKHE AKPOAZERZ T. + 202 b Ouwvvuos &v en. alla unv el Tovro, 7 xiynoıs dv 19 xı- yovyrı Eoreı 0 yap avıös Aoyos En) xıyoüvros xal xıyov- u£vov. wor 7 navy To xıvoiy xıynoera, 7 &xov xlynoıv ov zıynostaı. &i d’ Aupw 87 ro zıvovufvp za) naoxovsı, xal 7 nobnoıs za) n nasmoıs, zei n Ildafıs zur 7 uasmaıs duo ovoaı Ev ro uavdavoyrı, noWrov ulv n Evkoyeıa 7 Ezaorov ovx Ev &xdorg ünapkeı, elta äronov dio zıygasız due xı- veiogaı“ rives yap Eooyrar dlloıwoeıs dvo Tov Evös xal Eis Ev Eidos; all’ dduvaroy. alla ul Eoraı n &vkoysıa. al T &loyov dvo Erkowy ro eideı nV aurmv xal uluv eivaı Bvko- yaay xar Zoraı, eineo n Ildafıs za) N uasmaıs TaUrO zul 7 nolmoıs za) n ndsmoıs, xal To dıdaozsır ı9 uavdaveıy Tavro xa) rb TMoLiy TO na0yev, W@OTE TV dıdaazovıa ayayın Eoraı nayra uavIaveıy xuL TOV NOosoUyze NAOXEV. N ovre To mv allov Evkoyaav Ey Erkop eivaı &ronov (Eorı yao n Öldafıs Evkpysın zov didaoxalıxoü, &9 Tıyı uEyroı, zu) oüx anorerunueyn, alla tovde dv züde) ovre ulav dvoiy ınv auryv elvar xwiveı, un ws To elvaı TO auro, did &s Undoyeı 16 duydusı 56V noös To Evepyoüv. our avdyxn 10V dıdaoxoyse uavdaveıy, old’ Ei TO MoLEiy za) aOyEıV 10 euro dorı, un ulvroı ws 10V Aoyoy,sivar Eya roV ıl nV elvar Akyovıa, os Amanıov zur Äucrıov, all’ ws H ödos n Onßnder Adnvale zu) 7 Admyndev eis Omßas, wonep elonzas Bud der Vhyſit II. 3. 113 Activitãt in dem die Ginwirtung Nusäbenden und vie Baffivität in dem die Einwirkung Grfahrenden, — oder aber, ſollte gar auch vie Baflivität Activität beißen mäflen, fo wäre es eben eine bloße Gleich heit ter Ramenbezeichnunz ), dann aber allerdings läge bie ganze Bewegung in tem Bewegenden (denn tann gilt daſſelbe Ver⸗ haitaiũ bei Bewegendem und Bewegtwerdendem), in Folge hievon aber wird entweder gänzlid; alles Bewegende bewegt werben, ober es wird, währmd es doch Bewegung an fih bat, nidt bewegt werden ’"). Liegen Hingegen beide in dem Bewegtwerdenden und bie Gimwirfung Griaßrenden, nämlidy fowchl die Activität als auch die Baiksität, und z. 3. fowohl die Unterrichtung als aud tie Gr iermung, weiche dech zwei find, in dem Lernenden, fo wird eriiens der Actus eines jeden eben nicht an einem jeden vorhanden ſein, und ferner iR es ungereimt, daß das Lernende in ben zwei Dewes gungen zugleich bewegt werte, denn welches ſollen tie zwei qualis tativen Acnderungen des Einen und zu der Einen Form hin fein? Das Tann nicht fein; aber, foll es nur Ein Actus fein, fo if es Yezwieterum unvernünftig, daß von zwei ter Art nad Verſchie⸗ Venen es der nämlidde und Eine Actus fei, und es würte, wenn die Unterrihtung und die Grlernung fowie die Nctivität und bie Bailinität das nämlidhe iind, dann aud Das Unterridten das näms liche fein wie ta6 Grlernen und das Ginwirkungen- Ausuben das nämficdhe wie das Einwirkungen: Erfahren, io daß nothwendig ber Usterristende Alles erlernen und der Ginwirfungen : Ausäbende fie aM: erfahren müßte. Oder vielleicht iR es doch weder ungereimt, bei der Actus eines Anderen eben in einem Verſchiedenen liege tie Unterrichtung iR der Actus tes zum Unterrichten Belä- higten, aber er liegt in einem zweiten, und iR eben nicht für ſich abgeſchnitten, ſondern es iR der Actus vieles Beitimmten in dielem Vehiumten); noch ſteht tem etwas im Wege, daß Sin und ter nämfiche Actus von Zweien fei, nur nicht io, daß ihr Erin das nämfidye wäre, ſondern fo wie Las potenziell Seiende im Berhälts niſe zum actuell Wirkenden beſteht; noch auch if es nothwendig, daS ter Unterrichtende erlerne, ſelbſt dann nicht, wenn das Gins wirfungen s Ausüben das nämlidhe iR wie das Cimwirkungen⸗Er⸗ fairen, nur wieder nicht fo, daß der Begriff, tet das weſentliche Erin ausiyriät, Einer wäre (wie z. B. Kleid une Anzug), ſendern to wie der Weg von Theben nad Athen und von Athen nad — 42 114 $YZIKHZ AKPOAZERZ T. T203a zu TQ0TE00V° Ob Yap TaUTE navyıe Undgyeı Tois ONWVoUV Toig avrois, aAld uovov ois TO Eva TO auto. ov um all odd’ ei n Ildakıs ıT uadnası TO AUTO, zu) TO uavdaver to dıdaozeıy, woneo ovd’ ei n dıaoranıs ula zay dısary- xòorov, zul To dıloraadaı Evgevde Exeive xaxeidev deugo Ev xal ro auro. Öölws Öd’ eineiv oVd’ n Ildafıs Tj Hasmoeı ovd’ 7 nolmoıs tij nasmoeı To auto xuglws, dl GB Unagyes Tavıe, n xlynoıs‘ To yag roüde &v Tode zul TO Toüde uno roude &vkoyaıov eivaı Eregov TW Aoyp. Ti utv ovv dor zlynoıs elgnreı za) x040lov xal xa- r& ue£oos‘ oü yag Adnkov ws ögLadaeruı rõoy aday &xa0rov avrjs‘ allolmoıs uly yap n Toü dAkoıwzod, H ol- koıwmroy, Evrellyeıa. Erı dE YYwgıumregov, n Tod duvdusı FONTıxoü zul NasMTıxoV, N TOoL0VToV, anlas TE xal nalıy xa$’ Exaotov, 7 olzodounoıs N iarosvams. 109 aurov di Aey9moeraı TE0n0V xal „wegl rũv allmy xıynoswv Exaorng. 4. ’Ener d’ Zorıy 7 nueg) YVoews Emiormun weg) uey&dn xal xlvnoıy zul xX00voV, wv Exaororv dvayzcioy 7 Gregor 7 nenegaoulvov eivaı, El xa) un navy lory üneıpyov 7 ne- sregaoufvov, olov naIos N arıyun (TWV yap rouvrav Iows oudEv dyayzalov &v Harkop Tovımv eivaı), 77000x0V &v ein 70v niegl puoeu⸗s — — Grrelgov, ei Zorıy 7 un, xal ei &orı, tl Eotıv. Onusiov d’ örı rijç !nıornuns F olxelw 7 Sewgla tavıns' navres yap ol do- xoüvses dELoAöywms npgaı tig Tomwvzns Yılovoyplas enolnv- Buch der Phyſik II. 4. 115 Theben Giner iſt (wie wir oben fchon fagten); denn nicht koͤmmt demjenigen, was in jedem beliebigen Sinne das nämliche if, auch alles das nämliche zu, fondern nur demjenigen, deſſen Sein das nämlidye if; aber es if ja auch felb dann, wenn die Unterrichs tung das nämliche wie die Erlernung ifl, darum noch nicht das Erlernen das naͤmliche wie das linterrichten, fowie au, wenn bie Entfernung zweier entfernten Punkte Gine if, darum noch nicht das Entferntfein von bier nad dort das nämliche iſt wie das Ent⸗ ferntfein von dort nad hier; um aber gleich allgemein zu fprechen, — es ift auch die Unterrichtung nicht in eigentlihem Sinne das nämliche wie die Grlernung, und ebenfo auch nicht die Activität wie die Paſſivität, fondern dasjenige, an welchem dies vorhanden iR, if in eigentlihdem Sinne das nämliche, dies aber if die Bes wegung; benn daß ein Actus biefes Beftimmten in diefem Beſtimm⸗ ten, und daß ein Actus diefes Beſtimmten durch dieſes Beſtimmte exiſtire, das iſt dem Begriffe nach ein Verſchiedenes. Was allo nun die Bewegung fei fowohl im Allgemeinen als auch im Ginzelnen, haben wir angegeben; denn nicht unklar ifl, wie eine jede der Arten derfelben definirt werben wird, nämlich 3. 3. qualitative Aenderung iſt die Berwirklihung des qualitativ Aenderbaren, infoferne es qualitativ änderbar if; noch kenntlicher aber ift die Verwirklichung bes der Potenz nad; Activen und Paſſi⸗ ven, 3. B. die Erbauung oder die Heilung; auf dieſelbe Weile aber wird es auch in Betreff einer jeden der übrigen Bewegungen angegeben werben. 4. Da aber die Natur: Wiflenfhaft über die Größen und über bie Bewegung und über bie Zeit handelt, deren ein jedes notäwendig entweder unbegrängt oder begraͤnzt ſein muß — wenn auch allerdings nicht Jedwedes entweder unbegraͤnzt oder begraͤnzt iſt, wie z. B. Zuſtand oder Punkt, denn vielleicht bei keinem der⸗ artigen iſt es nothwendig, daß es unter eines von dieſen beiden Praͤdikaten falle:) —, fo möchte es demjenigen, welcher über bie Natur Unterſuchungen führt, zuſtehen, eine Betrachtung über das Unbegraͤnzte anzuſtellen, ob es exiſtire oder nicht, und wenn es exiſtirt, was es ſei. Bin Anzeichen aber davon, daß dieſe Betrach⸗ tung dieſer Wiſſenſchaft angehoͤre, iſt, daß Alle, welche nur irgend ſo, daß es der Rede werth iſt, die derartige Philoſophie beruͤhrt zu haben ſcheinen, eine Ruͤckſicht auf das Unbegraͤnzte genommen 116 BYZIKHEZ AKPOAZERZ T. zaı Adyoy negl Tod drrelpov ze) navres Ws Koxi TVo Tı- IErocı av Ovrwv, ol ulv, &oneo ol Hvdayopeıoı zul IAd- TwV, 209° avro, 00x ws Ovußeßnxös rıyvı Erkop all’ ovolay auro öv TO aneıpgov. ninv ol ulv IIvdayöpeıoı EV rois aloInrois (oðh Yyag xwpıoröy moLovoı ToV apı9uoY), zul el- vo ro Zw ToD olpavov äntıpov‘ ITMdıav di Em udVy ov- div eivar omun, ovdt ras Idkas, dıa To unde nov elvaı wdras, To ueyroı — xar 29 Toig alosnrois xar &y &xel- veis elyaı. xcel ol ulv 10 ürreıgov elvaı TO Ggriov‘ roũro yap Evanolaufavöuevov xa) vn roũ negırroü TEgOLVöuE- vov nap£yeıy Tois ovor 17V aneıplav‘ anusiov d’ eivaı Tov- ov TO ovußaivov En) Tav agıdumv' Nepırideuevuy Yao ı0v yvoudvwy eg) Tö Ev xal Xwols ort ulv Kilo dei Yl- yveodaı ıö eldos, ort di Ev: IMerov di dvo ra äneıpe, To utya xal To uıxgpöv. ob ÖL neo) Yvoews änuvres del, vroriseaoıy Erepav Tıva pioıw To anelow ray Asyoulvav oromelov, olov Üdwp 7 dfoa N To uerekv Tovrwy. Toy OR NETTEDROUEVa TIOLOUVTWV OrToıxeia OVHEIS aneıpa mroLei‘ 6001 d’ äntıpa nowücı Ta oroıyeia, xayaneo Avakkyooas zu) Anuözgıros, 0 ulv dx mv ouoousowv, 0 d’ Ex is nav- omequlas tüv Oynudtwv, 7 ap ovveyks TÖ aneıgov elvaı yaolv‘ zu) 0 iv Stioüv TaV noglwv elyeı piyue ouolws To navı) dıa TO oeäv oriovv RE OTovovv yıyvönevor &r- TEÜFEV Yyap Eoıxe zu) Ouod Nork navre zenuara yavar el- vaı, olov ade n odof xal röde rò boroũv xæc oũtus —X zo) navıa üpa' zul ua Tolvuv‘ doyn yo od uovov Ev &xcorp Lori rs dıaxplosws, alla xal narrwy. tnel yao Bud der Phyſtt IN. 4. 117 haben; und zwar faflen es Alle als ein Princip der feienden Dinge, die Ginen, wie die Pythagoreer und Blaton, an und für fi, näms ih fo, daß fie das Unbegraͤnzte nicht als ein bloß an einem ans deren Borlommendes, fondern ſelbſt als Weſen nehmen; nur mit dem Unterichiede, daß die Pythagoreer es innerhalb des finnlich Babrnehmbaren annehmen (denn fie machen die Zahl nicht zu einer von den Dingen trennbaren), fowie auch daß basienige, was außer⸗ halb des Himmelsgebäudes ift, unbegrängt fei, — Blato Hingegen annimmt, daß außerhalb fein Körper und auch nidht bie Ideen jeien (deum viele feien überhaupt nicht an einem Orte), das Unbe gränzte jedoch fowohl in dem finnlih Wahmehmbaren als auch in den Ideen fei; und ferner fagen die Pythagoreer. das Unbegränzte fei die gerade Zahl, denn diefe verleihe, während fie in der Mitte iehgehalten und durch die ungerade Zahl begränzt werde, ben feis enden Dingen bie Unbegrängtheit; ein Anzeichen bievon aber fei folgendes an ben Zahlen Borfommende: nämlich je nachdem die gnomonifchen (d. 5. ungeraden) Zahlen um das Eins berumgelegt und weggelafien werben, werde daſſelbe bald ein der Form nad immer Anderes, bald eben Eins ’*); Blato Hingegen nimmt zwei Unbegränzte an, nämlid, das Groß und das Klein. Die eigentlis hen RatursBhilofophen aber '?) legen ſaͤmmtlich dem Unbegränzten immer ein anderweitiges Subflanzielles aus der Zahl der fogenanns ten Glemente unter, wie 3. D. Waller oder Luft ober das Mittels Bing zwiſchen denfelben ; von denjenigen aber, weiche eine begrängzte Anzahl von Elementen aufftellen, nimmt feiner ein Unbegränztes an; Jene aber, welche die Blemente felbR zu unbegrängt vielen machen, wie Anaragoras und Demofritos, (der erfiere von feinem „Bleichtheiligen”, der letztere von feiner „urfprünglichen Allverei⸗ nigung der Figuren“ ausgehend), fagen, das Unbegrängte fei ein tuch Berührung Gontinuirlihes. Und zwar fagt ber erflere, jed⸗ wedes Theilchen fei eine Miſchung in gleicher Weife wie das Ganze, nur weil er jebwebes aus jedwedem werden fah, denn von diefem Etanppunfte aus fcheint er auch gefagt zu haben, daß alle Dinge irgend einmal beifammen waren, wie 3. DB. dieſes beftimmte Fleiſch und bdiefer beflimmte Knochen, und fo jedwedes, und alfo auch Alles, und eben darum auch zugleich, denn nicht bloß if in jedem einzelnen ein Anfang der Auseinanderfihtung, fondern auch einer Auseinanderfichtung von ſaͤmmtlichen; denn da dasjenige, was wirt, 43 118 $YZIKHZ AKPOAZERZT. T203b To yıyyouevov Ex roũ ToLoveov ylyveraı Owuaros, NEvTev d’ karl yEveoıs ninV oux ua, zul rıva apynv dei elyaı räs yev£oews, auın d’ Zar) ulm, öV Lxeivos xalei voiv, 6 dR vous an’ doyäs Tıvös foyalsraı voncas' MOTE Avayın Ouoü nor: navra Elvaı xal Gobaodal MoTE zıyvovusva. ANUOxQı- zos Bd’ ovdtv Ereoov BE Erkpov ylyvaodaı Toy NOWTWV pR- alv: all’ Ouws YyE auto To xoıvov T amua navımv Eorıv &oxn, ueyEdeı xara uopıe zur oyyuerı dırg£oov. "Orı ulv ovV np00NxzoV0R Tois puoixois 7 Hewola, dij- 1ov Ex Tovzwv. &£Uloyws dE xul doyyv auro Tı9laoı nav- TES" OUTE Yyao udımy avıo olov re elvaı, oure üllnv UN- deze euro divauıy niNv ws doxnvy’ ünavıa yao i — ng Geis, rov de anelpov o0x Zorıy dern‘ ein yao av avrov negas. Erı dE xl aydunrov za Gp)aprov ws doyn Tıs 0000" TO TE Yap YEvousvov avayın T£kos Aaßeiv, xei relevrn naons Bor PIopäs. dıö zadaneg Akyousv, 0V Tav- ns aoxn, all’ aüın av allwv elvaı doxei za) nregulyerv äneyra za) navra xußeovav, ws Yuolvy 600: u ToLodoı apa TO aneıgov üllas alrlas, oloy voor 7 Yıilav' xai Tour eivaı TO HElov‘ aIavaror Yyap zu) EvWlsdeov, ws pn- av 0 Avastuavdgos xal ol nksioro av YuoroAöyan. . roũ d’ üneıpov 7 nlorıs Ex nevıe uühor &v ovußeatvor 0xonoVcıV, &x TE ToU xo0Vvov (ovVros Yag &n£ıgos) xal |x ins &v Tois uey&deoı dımıglosws (owyra yap zer ol ua- Inuerızol ro anelew), Erı 19 oürws dv uovws un Unoist- neıv yEvEoıy zu) YIogav, El üneıpov Ein ÖdEV dpaıpeitee To yıyvöouevoy. Et TO TO nenegaouEvov del nods Tı Te- galveıy, wore dvayzn undtv elvaı negus, El de) nrepalvev avayzın Eregov noös Erepov. udlıora di ei zupiWrarov, Ö = Buch der Phyſik IM, 4. 119 aus dem derartigen Urkörper wird, von Allem aber es ein Werden gibt (nur nicht eben zugleich), To muß es au einen Anfang bes Werdens geben, dieſer aber iſt Einer, nämlich das, was Jener ven weltbildenden Berftand nennt, dieſer Verſtand aber arbeitet von irgend einem Anfange aus durch fein Denken, fo daß nothiwendiger Weiſe irgend einmal Alles beifammen war und irgend einmal ans fieng, bewegt zu werben. Demokritos Hingegen fagt, daß feines ber erften Blemente aus anderem ein anderes werde, aber dennoch ja it eben die gemeinfame Körperlichkeit der Anfang von Allem, nur der Groͤße und Figur nad in ihren Theilen fi unterfcheidend. Daß alfo nun diefe Betrachtung den Phyſikern zufteht, if aus dem Bisherigen Kar; es hat aber audy feinen guten Brund, daß Alle das Inbegrängte unter die Principien flellen; denn weder iſt es möglich, daß baflelbe ganz vergeblich exiftire, noch auch, daß ihm eine andere Geltung außer der eines Prineipes zulomme; denn Alles ift entweder ſelbſt Prineip oder aus einem Principe, von bem Unbegrängten aber gibt es kein Princip, denn außerdem gäbe es auch eine Graͤnze deſſelben; ferner auch ifl e6 ungeworben und unver⸗ gänglih, eben wie ein Princip, denn fowohl das Entſtandene muß notbwendig ein Ende nehmen als auch gibt es einen Abfchluß eines jeden Bergehens; darum, wie wir eben fagen, gibt es nicht ein Brineip von dem Unbegrängten, fonbern biefes ſcheint Princip von dem Uebrigen zu fein und das Geſammte zu umfaflen und Alles zu lenken (mie Alle diejenigen fagen, welche außer dem Unbegrängs ten feine anderen Urfachen, wie 3. 3. weltbildenden Verſtand oder Liebe, annehmen), und dies ſcheint das Böttliche zu fein, denn uns ſterblich und unzerflörbar if es, wie Anarimander und die meiften der eigentlihen NatursPhilofophen fagen. — Daß es aber ein Uns begränztes gebe, davon möchte der Beleg bei der Erwägung aus hoͤchſtens fünf Punkten fi ergeben; nämlich erſtens aus der Beit, denn dieſe ift unbegrängt; zweitens aus der Theilung in den Größen, denn es gebrauden ja auch die Mathematiker das Unbegränzte; drittens daraus, daß auf diefe Weife allein im Entflehen und Ver⸗ gehen Feine Luͤcke iſt, wenn nämlich es ein Unbegrängtes gibt, von welhem immer das Entftehende weggenommen wird ; viertens daraus, daß das Begränzte immer in Bezug auf Etwas eine Bränze hat, fo daß nothwendig eigentlich Feine Graͤnze iſt, wenn nothiwendig immer das eine in Bezug auf ein anderes eine Graͤnze haben muß; 44 120 $YZIKHZE AKPOAZENZT. t 204 4 my xoıynv Nosi anoplay näcıy‘ dıa yag ro EV 5 voyası un vnolsinev xal ö apıyuös doxei aneıpos elvaı xal Ta uasquorıxa ueyEIn xal To Ew Tov ovgavov. aneloov Ö' övros ou Eo, zul Omum üntıpoy Elvaı doxei zal xöuuor" zit yüo uülloY Tod xevov Wravde 7 dvravde; wor einso uovexov, zei navıoxov elvaı TOV 0yxov. ua d’ el xai Eotı xEVOV xul TÖNOS GTEIDOS, zul Gum Arreıpov zlvan. avayxciov‘ Eydkzsodur yap 7 eivaı ovdtv dıiapfos dv Tois aıdloıs. Eye d’ anoplay n nepl Tov anelpov Iemola” xal yap un elvaı rıdeufvos noll’ advvara ovußalveı zur elvaı. &rı di noreons lorl, rioregov ws ovole 7 Ovußeßnxös zu euro ypvcaı rıvl; 7 ouder&ows, All’ oudtv Hrrov loriv üneı- eov 7 antıya F ro Ange. ualıore di puoıxou or ax£- yaoscı ei Zarı ulyedos alaIyTov aneıpov. neWToy 0ovr diogıorloy nooayws Aysıaı TO aneıpov. Eva ulv dN Too- nov zo aduygrov dıeldeiv To un nepuxkven dıukva, BOTrEE n Yyarn aöparos‘ allws DE To dıffodov Eyov drelsurnror, n 6 mölıs, 7 6 nepuxös Eyaıv un Eye dıelodov 7 nreons. &rı aneıyov ünay 7 xara 700098019 4 xara dielgeow 7 dupotT£owms. 5. Xwgioröv udv ovv elvaı TO äneıpov ı@v alodırar, aUro Tı 6v üneıpov, oüx olov re. Ei yap unte u£yedos Eorı unte nin9os, all’ ovale avro Eorı TO Kneıp0oY zei un Gvu- Beßnxos, adınlgerov Eoraı‘ 10 yag dimpesov 7 ueyeos Buch der Phyſik IN. 6. 121 fünftene aber im größten Maße und im eigentlihfien Sinne aus demjenigen, weldyes die Allen gemeinfame Schwierigkeit veranlaßt; naͤmlich desiwegen weil in dem Denken feine Rüde if, fcheinen auch die Zahl und die mathematifchen Groͤßen und dasjenige, was außer: halb des Himmelsgebäudes if, unbegrängt zu fein; iſt aber dieſes [egtere unbegrängt, fo ſcheint auch ein unbegrängter Körper ſowie eine Mehrzahl von Welten zu eriflicen, denn warum fol 3. B. bier mehr als dort das Leere exiſtiren? IR demnach an Ginem Drte Mafle, fo fcheint überall Maſſe zu fein; zugleich aber muß, auch wenn es ein Leeres und einen unbegrängten Ort gibt, nothwendig auch ein unbegrängter Körper eriftiven, denn bei dem Gwigen madt das Möglichfein und das Griftiren Seinen Unterſchied aus.!*) — Es bat aber die Betrachtung über das Unbegrängte eine Schwies rigfeit, denn es ergibt fich viel Unmögliches, mag man aufſtellen, daß es nicht eriftire, oder daß es exiſtire; ferner auch frägt ſich, in welcher Weiſe es exiflire, nämlid ob als Weſen oder als ein an irgend einem Subflangiellem an und für ſich Vorkommendes, ober ob vielleicht in feiner dieſer beiden Weilen, fondern es eben nur gerade fo wohl ein Unbegrängtes gebe, als es der Menge nad uns begrängt Vieles gibt; zumeift aber if gerade bas Sache des Phys ſikero, zu erwägen, ob es eine flnnlich wahrnehinbare unbegrängte Größe gebe. — Zuerſt alfo nun iſt feſtzuſtellen, in wie vielen Bes dentungen Tas Unbegrängte gefagt werbe: nämlich nad Biner Mufs faflung iſt es dasjenige, was unmöglich zu Ende gebracht werden fann, weil es feiner Natur nach nicht dazu gemacht ift, zu Ende gebracht zu werden, wie 3. B. die Stimme unmoͤglich geſehen wer⸗ den lann; nach einer anderen Auffaſſung ift es dasjenige, was ein nicht zum Abſchluß gelangendes Ente hat, oder was kaum und zur Noth ein ſolches bat, oder was, während es feiner Natur nad dazu gemacht iR, zu Ende gebracht zu werben, eben ein Ende ober eine Graͤnze nicht findet '*); ferner iſt Jedes unbegrängt entweder in Folge eines Hinzuſetzens oder in Folge einer Theilung oder in Folge von beidem. 5. Daß nun das Unbegrängte getrennt von dem ſinnlich Wahrnehmbaren eriftire, felbf ein eigenes Unbegraͤnztes feiend, das iR nicht möglich; denn wenn das Unbegrängte weder eine Groͤße nod eine Menge, fondern felbR ein eigenes Weſen, und nicht ein bloß je vorfommendes if, fo wird es untbeilbar fin, da das Theil⸗ Uriſtoteles. 11 41 112 $YZIKHZ AKPOAZERZT. t 202 b oumvuuos &v Ein. alla umv ei Tovro, vᷣ xcvnois 9 To xı- voũvri koraı 0 Yoo avrös A0yos En) xıvoüvros x) xıyou- ulvov. oT N navy To xıvouy xıymoerau, 7 &40v xlvnoıy oU zıynoercı. & d’ Kupw 8v TO xıvovulyp xal nacxovtı, zul 7 nolmoıs zer n nasmoıs, za n dldafıs zo 7 udImoıs duo ovocı Ey TO uavdavoyrı, ngWToV ulv n Evkoyee 7 Exdorov oux ædorp ünagke, elra &ronov dio zıyjasıs Aum xı- veiogaı“ ıives yag Eoovraı alloıwosıs dvo rov Evos xl eis Ev Eidos; all” aduvaroy. alla ula Zora n Evkoyeın. all + &loyoy dio Erkpwy zo eldeı zyV avımy xal ulay elvaı dvko- yaoy' xar oraı, eineo n Ildakıs za n udImaıs Tuuro xul n nolmoıs xal n nasmaıs, xal To dıdaazeıy 19 uavdaveıy Tevro xa) 16 naousiv To ndayev, wors 109 dıdaoxovsa avayın Eoraı Nav uavIavevy xl TOV TToLoUyre TOXEV. N ovre zo nV allov Bvepyeıav Ev Erkop eivaı &ronov (korı yo n Ildafıs &veoysa tod didaozalızou, 89 rıyı ufyro,, za) oUx anorsrunuevn, alla tovde &y ode) ovre ular dvoiv vv auryy elvaı xwiveı, un ws To alvar To auro, AAN os undoyeı 16 Övvaneı 6V mgös To Övepyoüv. our avyayan rov dıddoxovra uaydavev, oVd’ Ei To NoLsiv xal ROXEıV 10 auto dorı, un ulyros as röv Aoyoy,eivar Eva roV Tl nV elvaı Akyovıa, os Ammıov xal Äuarıov, all’ ws H Ödos n OnpnIev Adnvale zer) n Adyyndev eis Onpas, wonep elonzaı Buch der Phyſik NIE. 3. 113 Activität in dem die Einwirkung Ausübenden und die Baffivität in dem die Binwirfung Grfahrenden, — oder aber, follte gar auch die Paffivität Activität heißen müflen, fo wäre es eben eine bloße Gleichheit der Namenbezeihnung?), dann aber allerdings läge bie ganze Bewegung in dem Bewegenden (denn dann gilt tafielbe Ber: bältniß bei Bewegendem und Bewegtwerbendem), in Folge hievon aber wird entweder gänzlich alles Bewegende bewegt werben, ober es wird, während es doch Bewegung an fi hat, nicht bewegt werden 20). Liegen hingegen beide in dem Bewegtwerdenden und bie Einwirkung Srfahrenden, nämlich ſowohl die Activität ale auch die Baffivität, und 3. B. ſowohl die Unterrihtung als auch die Er⸗ lernung, welche doch zwei find, in dem Lernenden, fo wird erſtens der Actus eines jeden eben nicht an einem jeden vorhanden fein, und ferner iſt es ungereimt, daß das Lernende in den zwei Bewe⸗ gungen zugleich bewegt werde, denn welches follen die zwei qualis tativen Nenderungen des Einen und zu der Einen Form hin fein? Das kann nicht fein; aber, foll es nur Ein Nctus fein, fo iſt es Hinwiederum unvernünftig, daB von zwei der Art nach Verſchie⸗ denen es der nämliche und Bine Actus fei, und es würde, wenn die Unterrihtung und die Srlernung fowie die Activität und bie Baffivität das nämliche find, dann auch das Unterrichten das näms liche fein wie das Erlernen und das Cinwirkungen⸗-Ausuͤben das nämliche wie das Einwirkungen: Erfahren, fo tag nothwendig ber Unterrichtende Alles erlernen und der Cinwirkungen⸗Ausübende fie alle erfahren müßte. Oder vielleicht ift es Doc; weder ungereimt, daß der Actus eines Anderen eben in einem Berfchiedenen Liege (denn die Unterrichtung ift der Nctus des zum Unterrichten Befä- higten, aber er liegt in einem zweiten, und ift eben nicht für ſich abgefchnitten, fondern es ift der Actus dieſes Beftimmten in dieſem Beflimmten); noch fleht dem etwas im Wege, daß Bin und der naͤmliche Actus von Zweien fei, nur nicht fo, daß ihr Sein das nämliche wäre, fondern fo wie das potenziell Seiende im Verhaͤlt⸗ niffe zum actuell Wirfenden beſteht; noch auch ift es nothwendig, daß der Unterrichtende erlerne, felbft dann nicht, wenn das Gins wirfungens Ausüben das nämliche ift wie das Ginwirfungen-Ers fahren, nur wieder nicht fo, daß der Begriff, det das weſentliche Sein ausfpridt, Einer wäre (wie z. B. Kleid und Anzug), fondern fo wie der Weg von Theben nad Athen und von Athen nad * 42 114 $BYZIKHZ AKPOAZENRZT. T203a x0L TIO0TE009° ad Yag TavıE navın Undgye Tois ONWOOUYV Tois aurois, alla u0Vov ois To eivaı TO avro. ov unv all ovd’ ei n dldakıs 75 uasnoeı To avro, zu) TO uayddvsv to dıdaozeıv, woneo ovd’ ei n dıaoranız ule ray dısarm- x0TuV, zo ro Jdıloraodaı EvgEevde Exeioe xaxeidev deügo Ev xl To auro. Ökws d’ eineiv ovd’ n dldafıs 5 uaggası odd° 7 nolnoıs rj nasyosı Tö avro xvolws, all G Undoye zoure, 7 »lynoıs‘ To yao rovde &v TOdE zul TO Toüde uno roũde &y£pysıav eivaı Eregoy ı@ Äoyo. Ti utv ovv tor? xiynoıs elgnraı xut zu$06lov za) xa- Ta ueoos‘ ov yag Gönkor os og. Imaeraı ToV eidav Exaoroy eurijs‘ alkolmoıs utv yag 7 roũ —BR 7 al- loımrov, Eyreilyeıa. Er dE YYWgiumregov, 7 Tov duyausı FROMTIXOU XL NTRIMNTIxOV, N rotoũrov, aniws TE za) Nadıy 209” Exaorov, 7 olxodöunoıs N Iarocvams. 109 avrovy de AEX INOETaL Tgön0V xa) „EQ) ToV allwy xıyn0wVy Exaazns. 4. ’Ene) d’ koııw n neg) puosws Erruormum eg) uey&sn zur »lynoıv za) yoovov, av Exaorov dvayzcioy 2) GrreıgoV N nenepaoutvov elvaı, ei xul un navy koriv aneıpov I ns- egaoufvov, olov naFos 7 orıyun (TWV yap rosovrwv Ioag ovdEy dvayzalov &v darkgp Tovimv elvaı), noocijxov &y ein Tov negl piotos —— — ameigon, ei Zotıv 7 un, xol ei torı, ıl Eorı. onueiov d’ örı rijc Emarmuns T olxela N —R Tavens' navres yap ol do- xouvses abıoAoyws npsaı is Tomvıns pılocoplas nenolmv- Buch der Phyſik II. 4. 115 heben Biner if} (mie wir oben ſchon fagten); denn nicht koͤmmt demjenigen, was in jedem beliebigen Sinne das nämliche if, aud alles das nämlicdhe zu, fondern nur demjenigen, deflen Gein das naͤmliche it; aber es iſt ja auch felbf dann, wenn bie Unterrich- tung das nämlihe wie die Erlernung if, darum noch nicht das Erlernen das nämlidhe wie das Unterrichten, fowie auch, wenn bie Entfernung zweier entfernten Punkte Gine if, darum noch nicht das Entferntjein von bier nad dort das nämliche ifl wie das Ent: ferntfein von dort nach hier; um aber gleich allgemein zu fprechen, — es ift aud die Unterrichtung nicht in eigentlihem Sinne bas nämliche wie die Erlernung, und ebenfo auch nicht die Activität wie die Paſſivität, fondern dasjenige, an welchem dies vorhanden if, if in eigentlihem Sinne das naͤmliche, dies aber ift die Bes wegung; denn daß ein Actus biefes Beflimmten in biefem Beſtimm⸗ ten, und daß ein Actus diefes Befimmten durch biefes Beſtimmte exiſtire, das iſt dem Begriffe nach ein Verſchiedenes. Bas alſo nun die Bewegung fei fowohl im Allgemeinen als auch im Ginzgelnen, haben wir angegeben; benn nicht unklar if, wie eine jede der Arten derfelben definirt werden wird, nämlich 3. B. qualitative Aenderung iſt die Berwirkfihung des qualitativ Aenderbaren, inloferne e6 qualitativ änderbar if; noch kenntlicher aber ift die Verwirklichung des der Potenz nad Activen und Baffls ven, 3. B. die Erbauung oder die Heilung; auf dieſelbe Weile aber wird es auch in Betreff einer jeden der übrigen Bewegungen angegeben werben. 4. Da aber die Naturs Wiflenfchaft über die Größen und über bie Bewegung und über die Zeit handelt, deren ein jedes nothwendig entweder unbegrängt oder begränzt fein muß — wenn auch allerdings nicht Jedwedes entweder unbegrängt oder begränzt iR, wie 3. B. Zuſtand oder Punkt, denn vielleicht bei feinem dere artigen ift es nothwendig, daß es unter eines von dieſen beiden Praͤdikaten falle!) —, fo möchte es demjenigen, welcher über die Natur Unterfuhungen führt, zuftehen, eine Betrachtung über das Unbegrängte anzuftellen, ob es exiftire oder nicht, umd wenn es eriftirt, was es fei. Gin Anzeichen aber davon, daß dieſe Betrach⸗ tung bdiefer Wiflenihaft angehöre, iſt, daß Alle, welche nur irgend fo, daß es der Rede werth if, die derartige Philoſophie berührt zu haben feinen, eine Ruͤckſicht auf das Unbegrängte genommen 116 BYZIKHZ AKPOAZERZT. Tai Aöyoy weg! Tov dmelgov zu) nEyres @s doxyiv Tıya Tı- IEacı Toy övzwy, ot ner, org ol Ivsayögesor x INd- zwv, xa9° avrd, oüX ws ovußeßnxös rıyı Erkop all’ ovolay auro 59 ro äntıyov. nıny ol ulv Ilvdayogeoı Ev rois alosnrois (ob yap XwgıLoröy morovcı T6V Agı9uov), xal el- va ıö EEw Tod ovgavov Aaneıpov- IMdrov di Km ulv ov- div elvaı owua, ovdt ras Idkus, did To undd nov elvaı adras, rò ulyror änegov xcxꝛ Ev Tois aloſântoſc zal &y Exel- vaus elvaı. xal ot ulv 10 ürreıgov elvaı TO ügruov‘ roũro ya Evanolaußavönevov xa) UNÖ Tov Tegitrod negmıvöue- vov wageyeıv Tois ovoı TV drreiplav‘ anusiov d’ eivaı Tov- rov TÖ oyußalvov In av apıdumv‘ negıriseuevuv yo 10V yvauovav neo 10 &v za) zwpls ort ulv &llo dei yl- yveodaı 10 eldos, ort BR Ev: INarov dt dvo ra antıya, 76 ulya xal Tö uıxgöv. ol dE nel yvosws änuvres del, vnoridlaoıv Erkpuv Tıva yboıw To dnelop ray Aeyoulvar oroıyelwv, olov Üdwp 7 d£ga 7 TO uerekiv Tovrav. ray di nenegnaudva NOL0UVrWwv OrToızein ovdEls aneıya wol" 6001 d’ Eneige moLoüoı Ta groıyein, zadaneo Avafiyogeas xc? Anuözgıros, o ulv Ex rwv öuorouegWv, 0 0’ dx is nar- onegulas — Oxnuärwv, 5 dypn ovveyis TO Emeıgov elvaı yaolv' x) 0 iv oͤrioũy ToV noglwv elvaı piyue Ouolws to navır dıa TO 00hv orıouvy $E orovouv yıyyöuevov: Br- teudev yap Eoıze zul Ouod Hort navıe zonuare pavaı el- vyaı, olov jde n oupE xal Tode 1ö 6oroüv, zul oütws OtIodvy- ze) nayra apa’ xa dua Tolvuv‘ agxn yao ol uovov &y &xdorp tor rüs diaxglosws, alla za närrwv. Enel ya Buch der Phyſtt I. 4. 117 haben; und zwar faflen es Alle als ein Princip der feienden Dinge, die Ginen, wie die Pythagorter und Platon, an und für fi, näm⸗ ih fo, daß fie das Unbegrängte nicht als ein bloß an einem ans deren Borfommendes, fondern felbR als Weſen nehmen; nur mit dem Unterichiede, daß die Pythagoreer es innerhalb des finnlich Wahrnehmbaren annehmen (denn fie machen bie Zahl nicht zu einer von den Dingen trennbaren), fowie auch daß dasjenige, was außer⸗ Halb des Himmelsgebaͤudes if, unbegrängt fei, — Blato Bingegen annimmt, daß außerhalb fein Körper und auch nicht die Ideen jeien (denn dieſe feien überhaupt nicht an einem Orte), das Unbe⸗ gränzte jedoch ſowohl in dem finnlih Wahrnehmbaren als au in den Ideen jei; und ferner fagen die Bythagoreer, das Unbegränzte fei die gerade Zahl, denn dieſe verleihe, während fie in der Mitte feftgehalten und durch Die ungerade Zahl begränzt werde, ben feis enden Dingen bie Unbegrängtheit; ein Anzeichen bievon aber fei folgendes an ben Bahlen Borlommende: naͤmlich je nachdem die gnomonifchen (d. h. ungeraben) Zahlen um das Eins herumgelegt und weggelafien werden, werde daſſelbe bald ein der Form nad immer Anderes, bald eben Eins ’*); Plato Hingegen nimmt zwei Unbegränzte an, nämlid das Groß und das Klein. Die eigentlis den Natur⸗Philoſophen aber '?) Iegen fämmtlic; dem Unbegrängten immer ein andermweitiges Subflanzielles aus der Zahl der ſogenann⸗ ten Elemente unter, wie 3. B. Waſſer oder Luft oder das Mittels ding zwilchen denfelben; von denjenigen aber, welche eine begränzte Anzahl von Giementen aufflellen, nimmt feiner ein Unbegrängtes an; Sene aber, welche die Glemente felbR zu unbegränzt vielen machen, wie Anaragoras und Demofritos, (der erſtere von feinem „Bleihtheiligen”, der leßtere von feiner „urfprünglichen Allvereis uigung der Figuren” ausgehend), fagen, das Unbegraͤnzte fei ein durch Berührung Sontinuirliches. Und zwar fagt der erflere, jed⸗ wedes Theilchen fei eine Miſchung in gleicher Weife wie das Ganze, nur weil er jebwedes aus jedwedem werden fah, denn von diefem Standpunkte aus ſcheint er auch gelagt zu haben, daß alle Dinge irgend einmal beifammen waren, wie 3. DB. dieſes beftimmte Fleiſch und biefer beflimmte Knochen, und fo jedwebes, und alfo auch Alles, und eben darum aud zugleich, denn nicht bloß ift in jedem einzelnen ein Anfang der Auseinanderfihtung, fondern auch einer Auseinanderfihtung von fämmtlichen; denn da dasjenige, was wirt, 43 118 $YZIKHZ AKPOAZERZT. T203b zo yıyvousvov 2x roũ ToLodsov Yylyveraı OWURTOS, TTEVTOV d’ Zar) yEveoıs nImy olx &ua, zul rıyva aoyny dei ey rüs yev£osos, avın d’ Zorı ula, 69 Exeivos xalei voõũv, ö dè vous an’ aoyäs rıvös koyaleraı vonoas' dore dvayzn Ouoü ort navra elvaı za) apbaodal MoTE zıyouusvya. ANUOXQL- zog d’ ovdiv Ereoov BE Erfgov ylyveodaı Toy NEWTWV pr- oliv: all’ öums yE avro To x0ıv0y T owun nayımv Larıv 2oxN, ueyEdeı xota uöpıe xal oxnuerı dımp£oov. "Orı ulv oUV nE00Nx0V0R Tois Yucıxois 7 Hewole, Öi- Aov Ex Tovrav. Eiloyas dE zu) doynv avıo Tı9kaoı nav- tes’ OUTE yap uaryy aüro olov re elvaı, ovre ülinv un- coysıv avı® duvauıy niNV ws doyiv’ ünavyın Yyao N a0XN n 8E apyns, Tod di anelgov oVx Eorıy doyn’ ein ydo üv aurov rregus. Er ÖE zul ayevnrov zul Gpdeprov ws doyn Tıs 0000’ TO TE YaD YEvousvov avayaın TEAos Anßeiv, xui televrn naons Lot PIooäs. dıö xudaneo Alyousrv, OU Tav- ns aoyn, all’ avın av wllov eivaı doxei xal nregulyev nova zo) navra xußeoväv, ws Yyaaly 6001 uN TO1000L rup& TO aneıpov allas alrlas, oloy vouv 7 yıllav' xai Tour eivaı To FEiov‘ aIavaror yap xer dvaksdeov, ws pn- alv 6 Avakluavdoos xal ol nisioroı ray Yvonolöyay. ‚To ö’ elvat Tı Aneıgoy n nlorıg dx nevre uclıor Ey ovußalvoı 0x0noVoıV, &x TE roũ xgöVov (ovros yag änstıpos) zul £x ins &v Tois uey&deoı dıcıykoews (zowvrer yap za) of ua- Inuarızol rp anelop), Erı TS ovrws &y u0ovms un Vnolcd- ev yYEvEOıy xl YFogav, El Areıpoy Ein OFEV dpaıgeitau To yıyvousvov. Et Ti TO neneomauevov del Eds Ti nE- valyeıy, wore dvayzn undiv elvaı neous, el de) nregalvev avayan Ereoov noös Erepov. udlıora Ö} zei zupiwtarov, Ö = Sad der Phoſik II. 4. 119 amd tem terartigen lrförker wird, von Allem aber es cin Werden sit (umr widt chen zugleih), io muß es auch einen Anfang bes Bertens geben, dieſer aber if Einer, nämlid bes, was Jener tem weisbiltenten Berand nennt, bieier Berlant aber arbeitet von ügent eimem Untange aus turd ſein Denfen, io daß nothwendiger Bere irgend eimmal Alles beiiammen war und irgemt einmal an- ürng, bewegt zu werten. Demofrites bingegen ſagt, daß feines ber eriem Glemenfe aus anterem ein anderes werde, aber tenncd ja TE chen vie gemeiniame Körperlichkeit ter Anfang ven Allem, nur ter Größe unt Figur nad in ibren Theilen uch untericeitent. Dañ alie num dieſe Betrachtung ten Bhräfen zuücht, ik ans tem Bicherigen Far; es bat aber auch ſeinen guien Grunt, daß AR: daS Unbegrängte unter die Principien ſtellen; tenn weter if es möglich, daf dafielbe ganz vergeblich erifire. ned auch, daß ihm eine ambere Geltung außer ter eines Brincipes zufemme; beam Mes ik entweber {cibf Princip oder aus einem Princire, von bem Unbegränzten aber gibt es fein Princip, tenn außerdem gäbe es audı sine Gränge beüelben: ferner auch iR es ungewerden und umver sünglic, eben wic ein PBrincip, denn icwohl das Untüandene muf nrtiusentig ein Ende uchmen als aud gibt es einen Abſchluũ reines ten Bergebens; varum, wie wir eben lagen, gibt es nicht ein Beimmrip von tem Inbegräanzten, ſondern dieſes ſcheint Vrincip von tem Ilchrigen zu ſein und tes Gelammie zu umiaflen unt Alles u keufen (wie Alle tiejenigen fagen, welche außer vem zn feine anteren Uriadhen, wie 5 B. weltbiltenden Verſtand ober Lirbe, aunchmen), und Lies ſcheint das Göttliche zu iein, denn um terbig und ungrlörbar iR es, wie Anarimauter und tie meilien ter eigentlichen Ratur-PBbileieyben tagen. — Daß «6 aber ein Uns Tegrämpteö gebe, daven mödte ver Beleg bei ber Erwägung aus hötstens fünf Bunften üd ergeben; nämlich eriiens aus ter Zeit, teum Diele if unbegrängt ; zweitens aus der Theilung in den Größen, dem es gebraudgen ja aud tie Mathematiker das Unbegränzte; drittens taraus, daß auf tiefe Weiſe allein im Eutichen unt Ber: gchen frime Lcke iR, wenn mämlidh es ein Unbegrängtes gibt, von weben immer des Entüichende weggenommen wirt ; viertens tarans, ta5 das Begränzte immer in Bezug auf Gtwes eine Gränge bat, Ir af metiemendig eigentlich feine Gränzge if, wenn neifiwentig ummer daS eine in Bezug auf ein anderes eine Gränze haben muß; 44 120 BYZIKHZ AKPOAZERZ T. + 204 a mV xoıynv moi anoplev nüoıy' din yap To 8 Ti vonası un vroleineıw xal 6 apıduös doxei üneıpos elvaı xal zu uosnuarıza ueyEIn xl To Ein Tov ovgavoü. aelgov d’ ovros roũ &w, zul Dina üneı00oy elva doxei zul xöouoı‘ ze yap mäalloy Toü xevou Bvrevda 7 Evravda; wor eineo uovoxoü, ze) navragod eivar TV öyxov. äue d’ el xui EoTı XEVOV xUl TÖNOS Grreıpos, zu) omua Aneıpov z£lvaı avayzaiov‘ Evölyeodar yao 7 elvan ovdtv dımpegeı 8v Tois aıdloıs. Eye d’ amoplav 7 negl Tod anelpov Jewpla* xal yoo un elvar rıdeulvos noid’ aduvara avußalveı xal elvaı. &rı dR noreows Eorl, mörepov us ovale 7 ovußeßnxös x euro pvoeı rıyl; 7 odderkows, All’ ovdlv Arrov loriy äneı- 009 4 äneıga F ro ninde. udlıore dt Yuoıxod Lorl ox£- yaodcı ei Eorı ueyesos eloINToV &neıpov. nOWToV ovV dıopıoreoy nooagas Akyeraı To aneıpov. Eva ulv dn Too- wov To advynrov dıeldeiv TO un nepuxkver dulver, GOrsep n Yan dopuros‘ Allms di To dıdkodov Exov drslsvrmov, 7 6 uolıs, 7 6 nepuxös Eyaıy un Eye dıkodov A nıepac. Erı aneıyov änav 7 xarı 000901 4 xera duntpeow 7 Kumportoms. 5. Xuwpıoröv ulv oiv elvaı Tö üneıpov ray alodnrev, aUro rı 6v üneıpoV, oux olov re. el yap unre ulyesös dorı unte ninjdos, aA’ ovola avıd dorı Tö üreıpov xal un ovu- Beßnxos, ddınloerov Zora‘ To yao dımperov FH meyedos Buch der Phyſik II. 5. 121 fünftens aber im größten Maße und im eigentlichſten Sinne aus demjenigen, welches die Allen gemeinfame Schwierigkeit veranlaßt; nämlidy deswegen weil in dem Denken Leine Lüde if, fcheinen auch vie Zahl und die mathematiſchen Größen und dasjenige, was außer: halb des Himmelsgebaͤudes ifl, unbegrängt zu fein; ift aber tiefes Iegtere unbegrängt, fo ſcheint auch ein unbegrängter Körper ſowie eine Mehrzahl von Welten zu exiſtiren, denn warum foll 3. 2. bier mehr als dort das Leere erifticen 3 ift demnad an GBinem Orte Maſſe, fo fcheint überall Maſſe zu fein; zugleich aber muß, auch wenn es ein Leeres und einen unbegrängten Ort gibt, nothwendig auch ein unbegrängter Körper exifticen, denn bei dem Ewigen madıt das Moͤglichſein und das Exiſtiren einen Unterſchied aus.““) — Gs bat aber bie Betrachtung über das Unbegränzte eine Schwie- rigfeit, denn es ergibt fi viel Unmöglides, mag man auffichen, tag es nicht eriflire, oder daß «6 exiflire; ferner auch frägt fi, in welcher Weile es eriflire, nämli ob ale Weſen oder als ein an irgend einem Subſtanziellem an und für fih Borlommendes, oder ob vielleicht in feiner dieſer beiden Weiſen, fondern e6 eben nur gerade fo wohl ein Unbegraͤnztes gebe, ale es der Menge nad un⸗ begraͤnzt Vieles gibt; zumeift aber iſt gerade das Sache des Phys fifere, zu erwägen, ob es eine finnlich wahrnehmbare unbegränzte Größe gebe. — Zuerſt alſo nun ift fehzuftellen, in wie vielen Bes beutungen Tas Unbegraͤnzte gefagt werbe: nämlidy nah Einer Aufs faflung iſt e6 dasjenige, was unmöglich zu Ende gebracht werten ann, weil es feiner Ratur nah nicht dazu gemacht ift, zu Ente gebracht zu werben, wie z. B. die Stimme unmöglich geliehen wer- ten kann; nad einer anderen Auffaffung if es dasjenige, was ein nicht zum Abſchluß gelangendes Ende hat, oder was kaum und zur Neth ein ſolches Kat, oder was, während es feiner Natur nach dazu gemacht iR, zu Ende gebracht zu werden, eben ein Ende oder eine Graͤnze nit findet ’*); ferner iR Jedes unbegrängt entweder in Folge eines Hinzuſetzens oder in Folge einer Teilung ober in Folge von beidem. 5. Daß nun das Unbegrängte getrennt von dem finnlid Behrncehmbaren eriftire, felbR ein eigenes lUnbegränztes feiend, das if nit möglih; denn wenn das Unbegrängte weder eine Größe noch eine Menge, ſondern felbR ein eigenes Weſen, und nicht ein bloß je vorfommendes iR, fo wird es untheilbar fein, da das Teils Ariſtoteleo. 11 45 122 BYZIKHZ AKPOAZENRZ T. + 204b Eoraı N ninIos. Ei dE adıalaerov, oVx arreıpov, el un cs Gœovij aögaros. AA’ ouy oürws ovre paaly elvaı ol pd- oxovıes elveı TO aneıgov ovre Nusis Intovusev, dA)’ os adıEEodov. ei di xura ovußeßnxos korı TO areıpov, 00x &v ein otoıyeiov TV Öyrov, 7 Äntıpov, GOreg oVdk TO ddga- rov rs dinlkxrov, xalroı n pay korıy dögaros. Erı nos Evdkyerau elvot rı corò üneioov, eIneo MR xa) agıyuoV zul ueyedos, av dor) xu9° auro 905 Tı To aneıpov; Erı yüo N7T0V dvayın n Tov dgrsuöv u To ue£yedos. pevegöv d2 zu) örı oüx Evdeyera elvaı Tö aneıpov ws Bveoyelg 5V xal os odolay za) doxyv‘ Eoraı Y&p oTLovvy aürod Äneıpovy TO Aaußevdusvov, ei ueoLoroVv. To yaop anelom elvaı xal üneı- 009 TO euro, Elnep ovola TO AneıpoV xal un xa9° Unoxsı- uevov, wor n adıalgerov 7 eis üneıpa diaıpeıov" nolld d’ aneıya Tö auto Eivar advvarov. dila um wonto dfgos ano uloos, odrw zul üneınov Anıeigov, el ye ovole dorı zul dog. dnegiarov aon xul Gdıalgerov. all’ aduverov To Evrelegelg ö öV Grreıgov' 70009 yaQ Tı elvmı dvayxalov. xe- To Oyußeßmxös &ou Undgyei rò meıgov. ai” Ei oUrms, elomıcı Örı oüx Evdegera auro Ayeıy agyıv, all’ Exeivo © Ovußeßnxev, Tov deon N TO &prıov. More drönws av dno- yalvoıyro ol Atyovres oürws Bone ol IIvayögeıol paaıv' &uc y&g ovolav nova. TO KneıgoV xal ueollovomw. all’ lows adın uev forı zayödlov n Immoıs uüllov, ei Evdeyeran rò äneınov zu) 89 Tois uadnuarıxois F elvaı xl &v Tois Buch der Phyſik II. 5. 123 bare entweder Groͤße oder Dienge iſt; if es aber untheilbar, fo iſt es nicht unbegrängt, außer nur in dem obigen Sinne, wie z. ®. die Stimme unmöglich gefehen werben kann, aber in dieſem Sinne uchmen es weder Iene, welche behaupten, das Unbegrängte exiſtire, noch auch fuchen wir es, fondern in dem Sinne desienigen, beflen Ende nit zum Abſchluß gelangt. Walls aber das Unbegraͤnzte ein bloß je nah Vorkommniß Selendes if, fo kann es nicht, infos ferne es ein Unbegrängtes if, ein Clement der feienden Dinge fein (fowie auch das Unfichtbare nicht Blement der Sprache I, wenn au die Stimme unfihtber iR); und ferner, wie if es möglid, daß etwas ſelbſt ein eigenes Unbegraͤnztes fei, falle es nicht auch Zahl und Größe if, von welch beiden ja das Unbegraͤnzte an und für Rh ein Zuſtand iR? denn nothwendig muß es noch weit weni⸗ ger ein eigenes Weſen fein, als Zahl und Größe. Augenfällig aber iſt es auch, daß es nicht möglih if, daß das Unbegrängte als ein dem Actus nad Seiendes und ale Weſen und Brindp exis Rire; es würde naͤmlich, falls es zerlegbar if, jedweder Theil def felben, welchen man nähme, wieder unbegrängt fein; denn das Uns begrängtsfein und das Unbegrängte if das nämlide, wofern das Unbegrängte ein Weſen und nit bloß Praͤdicat eines Subjectes iſtee); demnach if es entweder untheilbar oder wieder in unbes grängtes thellbar; daß aber Bin und das Naͤmliche vieles Unbe⸗ gränzte fei, kann nicht fein (und doch müßte wirllich, fowie ein Teil der Luft Luft iR, fo auch ein Unbegrängtes ein Theil eines Unbegrängten fein, wenn je es ein Weſen und Princip fein follte), — alfo iſt es unzerlegbar und untheilbar; aber dich kann wieder sit fein bei demjenigen, was actuell der Verwirklichung nah ein Unbegrängtes fein foll, denn ein foldyes muß nothwendig irgend quantitativ fein; — alfo iſt das Unbegrängte als ein bloß je nad VBorkommniß Seiendes vorhanden; aber, wenn es in biefem inne vorhanden if, fo haben wir oben fon gefagt, Laß man dann unmöglich es ſelbſt ein Prineip nennen kann, fondern nur Jenes, an welchem es vorkommt, wie 3. B. die Luft oder die gerade Zahl. Demnach geben diejenigen eine ungereimte Darlegung, welde fo fprehen wie die Pythagoreer; denn fie maden das Unbegrängte zu einem Wefen und zerlegen «6 doch in Theile. Aber vielleiht if diefe Unterſuchung, ob das lnbegrängte aud in der Mathematit und in dem Denfbaren und in demjenigen, was feine Größe Hat, 11* 124 PYZIKH2 AKPOAZESRZT. vonrols ra) undtv Eyovoı ueyesos" nueis d’ Emıoxonoünuev zeol TOV aloInToy xul Tregl ov roroVuede nv ulFodor, ao’ Zorıv Ev avrois 7 00x Eorı Ooua Aneıpoy nrepl TV al- Enoıw. Royızas ulv ovv oxonovußvos Ex Tov Toıuvde do- Esıev dv ovx elvoı. el yao Borı omuertos Aöyos ro Enınedo vgıoufvov, oüx &v ein OWua ÜrmeıpoV, oũre vonrov oure eloImrov. alla NV odd’ apıyuös oürTws ws XEXweLouevos za) aneıpos‘ agpıyuntovy yao apıyuös F To &xov apıyudy‘ ei 00V 70 dpı$unzov Bvdfyera dgıyunocı, xar dıekeideiv &y ein dvvarov TO aneıpov. Yvoıxas dE u@llov Jewpoücıv Ex tavde. oure yag 0UVFEToV olov re elvaı ovre anlovv. OUV- gJerov ulv odv ovx Eoraı TO ürreıpov Omue, el neneguoufve 19 nInJeı TE OToiyein. ovayın yao nilelo elvaı, xal lod- teıv gel ravavıla, zar un eivar EV aüray aneıpov" Ei yag oroowoiv Asltneraı n &v Evi owuarı duvanıs Sarepov, olov el TO nrüp nentgavran, 0 d’ ano aneıoos, Eorı dR 10 Loov zug Toü Toov d£gos Tj duvausı Onooanıeoı0vouy, 1uöVov dE oıdu0V Tıva £yon, Duws Paveoov öTı TO KnEImov UnE- Barei za YIeoei To nenepnoulvov. Exeorovy Ö’ üneıpoy elvaı aduvarov’ ooua utv yap Eorı Tö navın Eyov dıdore- oıv, aneıpoy ÖE TO dnegavıus dLEoTyXoös, WOTE TO RTEIN0V ooua navroyn Eoreı dıeornxös Els Gneıyov. alla u odd} Ey xal ankovv elvaı Evdfzeran TO aneıov Ohne, oure ws Akyovol rıyes TO naga ra oToıyeia, LE 00 Tavıa yEevyo- oıw, ovf anıiws. Elai Yu TIıyes of TOVTo HOLoUCL To &ne- 00V, dl” oüx don 7 Vdon, ws un talla pIelonran vun 46 ou dnelpov avrW@V‘ Eyovar yao noös allnla Evayrlaoıy, Buch der Phyſtk I. 5. | 125 exiſtire, eine weit allgemeinere; wir hingegen haben das finnlid HWahrnehmbare und dasjenige zu erwägen, worüber wir unfere ganze Erörterung anftellen, alfo it die Frage, ob in dem finnlich Wahrnehmbaren ein in Betreff der Zunahme umbegränzter Körper exiſtire oder nicht. Bei der Erwägung aus dem Begriffe möchte aus folgenden Gründen es nicht der Fall zu fein fcheinen: wenn nämlich der Begriff des Körpers das durch eine Flaͤche Abgegränzte it, fo möchte es wohl feinen unbegrängten Körper, weder einen denfbaren noch einen finnlid wahrnehmbaren, geben; aber auch die Zahl if nicht fo wie fe abfiract getrennt if, fo au unbe gränzt, benn etwas Zählbares iſt die Zahl oder dasjenige, was Zahl bat, und wenn es nun möglich if, das Zählbare zu zählen, fo tönnte es ja fein, daß das Unbegränzte auch zu Ende gebracht würde. Bei mehr phyſikaliſcher Betrachtung aber möchte es aus folgenden Gründen nicht der Fall zu fein ſcheinen: nämlich der unbegränzte Körper kann weder zufammengefeßt noch einfach fein; und zwar erfiens zufammengefegt wirb er nidht fein, wenn auch die Glemente der Menge nach unbegrängt find!?), denn mehrere müflen es nothwendig fein, und die Gegenſaͤtze ſich ausgleichen, und nicht darf Eines vderfelben unbegränzt fein; denn wenn nur um irgend ein Duantitatives die Kraft in Einem Körper hinter einem anderen zurüdbleibt, wie 3. B. wenn das euer in begrängter Quantität, die Luft aber in unbegrängter vorhanden iſt. dabei aber die gleihe Quantität Feuer an Kraft auch noch fo vielmal — aber nur noch,/ zählbar vielmal — über die gleiche Quantität Luft überwiegt, fo iſt augenfällig, daß dennod ber unbegränzte Körper den Sieg davontragen und ben begränzten vernichten wird; daß aber ein jeder einzelne ber Beſtandtheile unbegrängt wäre, kann auch nicht fein, denn Körper ift dasjenige, was nach allen Seiten Ausdehnung hat, das Unbegränzte aber iſt das gränzenlos Ausge⸗ dehnte, fo daß der unbegränzte Körper ein nad allen Seiten ine Unbegränzte Ausgedehntes wäre. Aber zweitens kann der unbe⸗ gränzte Körper auch nicht Biner und einfach fein, weber in dem Sinne, wie Einige ihn als das neben den Blementen Beſtehende, aus welchen fie er jene entſtehen laſſen, bezeichnen, noch auch übers Haupt; Ginige nämlich bezeichnen das Unbegrängte als ein Derar⸗ tiges, und nicht ale Luft oder Wafler, damit eben die ührigen nicht durch die Unbegrängtheit diefer vernichtet werden, denn die Elemente 126 BYZIKHZ AKPOAZERZT. + 205 a olov 0 —R ang uzoös, To d’ vdno — 10 di mg BEQ- uov av ev & GreıgoV, Epdagro ev ndn tale‘ viy d’ Erepov eival yaoıy dE 00 Tavra. ddvvarov d’ edvaı Toiov- Tov, oüy öTı ansıpov (negl ToVTov ulv yap xoıwoy zu Ae- xıeov En) navros Öuolws, xal afpos xal Vdaros zul ÖTov- ouV), aA” Orı 00x Earı TOLOUToV 8 aloInToY age Ta aTorgela zahovueva” änavıa yüo E& ov Earl, xal dıialverau eis Toüro, dore 19 &v Evravdı nrapc dig zul rüp xal yıy za) —* yalvercı 6’ ovdev. obòè dn nüp ovd allo rı T ray aroıyelav obdly üneıgov Evdtyera elvaı. OAws yap za) xuplis toü üntıpov elval rı auray, advvaroy ro UV, xy 7 nenepaouevov, 7 elvaı 7 ylyveodaı Ev Tı airav, Wo- neo 'Hoaxasırös ymoıw ünavyıo ylyveosal notre nügd. 6 0’ avıös Aoyos xal Ent Toü Evös, oloy HOWUcı Tap& Ta OTar- xeiu ol yvoxol’ navıa yap uerußalleı 2& Evayzslov eis tvavılov, oiov &x Heguoü eis yuygoy. dei di xara avrös &x ravde oxoneiv, el Evdfyero n our Bvdtgera elvar omua üreigov ala9nToV. örı d’ Öölms ddvvarovy elvaı oMua üneı- 009 alasmrov, &x zuvde dijlov. Nepvxe yap nüv rö alo97- Tov nov eva, za) Zorı TOnos Tıs ExaoTov, xub ö auros Toü uoplov za) navrös, olov Ölms re rijj yüs zal Amlov keäsı za) 7UVpös za) OnıvdAgos. worE el miv Onosdk, axiynrov torcı ij ael ologmosraı. zxalroı ddvvarov’ Ti yap uallov x070 7 avo 7 nod; Ayo d’, oloy ei Balos Ein, NoU au xıyn9Yost 7) NoU MeVel; Ö Yap TONog AnEIEOS ToU Ouy- yevoüs auıj Omumtos. TOTEgoy oUy xadeheı zöv Ölov To- Bad der Vhyſik II. 5. 127 haben eime wedsielieitige Gegenſaͤtzlichkeit, wie 5 B. die Luft iR Isit, das Waſſer naß, tas Feuer warm, und wenn Gines berielben umbegränst wäre, is wären bie übrigen von vorn herein vernichtet; nun aber jagen fc, es ſei das Unbegrängte ein von dieſen Verſchie⸗ dein {pH (veum hierüber if etwas Bemeiniames, welches bei jedem — bei Luft und bei Waſſer und bei jedwedem — in gleicher Weile gilt, zu Tagen), ſondern eben weil es einen ſolchen ſinnlich wahr- ugmbarıı Körper den iogenannten (ilementen nicht gibt, tun Miles Ih ſich auch im Lasienige, aus weldhem es if, wieder auf, is dieſen Falle es cin Solches neben Luft und Feuer aut Gede uns Weller geben müßte, nun aber zeigt Äh chen Rits ſolches Aber num überhaupt fan aud mit das Feuer und auch i der Elemente unbegraͤnzt ſein; denn ganz allgemein amt abgeſehen von tem Unbegraͤnztſein des einen unter ihnen, Tann 25 xicht fein, daß das AL, auch wenn es begrängt if, bloß Eines berjelben ſci oder werte, wie 5 B. Heralleitos jagt, daß Alles emmal Fener werde, — und das ik der Grund, welcher zugleich auf gemeinſam von jenem Ginen gilt, wie «6 tie Piyffer neben den Elementen aufftellen — denn Alles verändert Äh nur aus i i einen unbegränzten ünnlid; wahrnembaren Körper gebe; daß bie J $ rl dur Ei; Fit 3* J = Ra Le? J — J RE . ef g 1: I: 47 128 $YZIKHZ AKPOAZENRZ T. 1205 b 7209; xal ns; zls oVy 7 noü n uown xal 7 xlynoıs au- Tüs; N navrayov uevei; 0U xıynönoeta apa. 7 Navrayoü xıyn9NGeToL; 00x don ornoera. el d’ Avouoıoy TO Tüv, ayouoroı xul of Tönoı‘ zul nomrov ulv ouy Ev ro ooum Tod nevrös all’ 7 TO änreodaı Eneıra Hroı nenegaoulve taür Zora N üneıoa To elde. nenegaoulva ulv oür oUy oiov re: EZoraı yao ra ulv üncıon a d’ od, el ro nv arreıpov, olov 10 nüg N TO Üdwe‘ WIooa dE Tö ToLodTov tois Evavıloıs, xzadarıeo Elonraı TrooTEpoV. xal dıa Toür ovſelc TO EV xal ürreıgov nüo Enolnosev obdE yiv Toy Yv- oroAoywv, all’ 7 Ude 7 Akon 7 TO uloov aurav, örı TO- nos Exarkgov HHRos 79 dıwgıoufvos, Teure d’ dnaugyoreolteı To vo xal zarw. Ei d’ ümsıpa zul anlä, xal ol Tomos äneıpoı, zo Eoraı ünreıpa Ta OToıyeia. el dd Tour advva- Toy xal menegnoufvor ol ronoı, zul Tö 6L0y TTENEpEVHRE avoyxaiov’ Advvarov yap un anaprlleıv TöV TönoV xal TO Guc. oürs yap ö Tonos 6 nräs uelluv A 6009 Bvöfyera: To ooua due elvar‘ üua d’ oüd”’ Aneıpov Eoraı Tö owue’ oUre TO owua ueilov N 0 Tonos‘ 7 yap xevöv + Eorau nu N ohun oVdauod nregvxös elvaı. Avabeyopas d’ dronws A£ycı nepl ıfs TOoU Antlgov uovns’ ornolleiv yap ir av- TO Ynoı TO üneıgov‘ roüro JE, örı $v avrh" allo yao ov- div mega, os Önov av rı 1, nepvxös yravda elvaı. toüro d’ oüx AIndE zin yap Av ıl nov Blx zul oby ov nepvxev. el oðv Örı ualıcıa un xıyeiraı TO Ölov (TO yo Buch der Phyſik IL. 5. 129 fol fe alfo den ganzen Raum einnehmen? und wie das? welches alfo und wo foll ihr Wleiben oder Ihre Bewegung fein? ober foll fie überall bleiben? dann wird fle ſich alfo nie bewegen, — oder fol fle überall bewegt werden? dann wird fie alſo nie ſtillſtehen. Zweitens aber falle das Ganze in ſich ungleihartig wäre, fo find auch die Orte ungleichartig; und dann wieder iſt erſtens ber Koͤr⸗ per des Ganzen ſchon nicht mehr ein Biner, außer dadurch daß bie Theile ſich berühren; umd zweitens ferner werben bie Theile der Art nach entweber in begrängter Anzahl oder in unbegrängter Anzahl fein müflen, das erftere aber, daß fle in begrängter Anzahl finp, ift nicht mög» U, denn dann müffen, falls das Ganze unbegrängt fein ſoll, doch die einen berfelben in fich unbegrängt flark fein (wie 3. DB. das euer oder das Waſſer), die anderen aber nicht; ein derartiger Beſtand aber iR, tie oben gefagt wurde, Vernichtung für die entgegengelehten, und es Hat darum Feiner der Maturs Bhilofophen das Bine und Unbegrängte ale euer und keiner ale Erde bezeichnet, fondern wohl ale Waller oder ale Luft oder als das Mittelding zwiſchen benfel- ben, weil nämlich der Ort jener beiden ganz Mar feftgeflellt war, diefe beiden aber ſchwankend an der Michtung nach oben und nach unten Theil Haben; — find aber hingegen jene Theile in unbe⸗ grängter Anzahl und in fih einfach, fo würden fowohl die Drte in unbegrängter Anzahl fein ale auch würde es unbegrängt viele Bles mente geben; kann aber bieß nicht fein, und find die Orte in bes grängter Anzahl, fo muß nothwendig auch das Ganze begrängt fein, denn das kann nicht fein, daß Ort und Körper nicht 'auf einander paflen, denn weder iſt der gefammte Ort größer, ale ber Körper zugleich beifammen groß fein kann (ale zugleich beilammen feiend wird aber der Körper auch nicht unbegrängt fein), noch if der Körper größer als der Ort, denn außerdem müßte es entweder einen leeren Raum geben oder einen Körper, welcher feiner Matur nad nirgends wäre. Anaragoras aber ſpricht ungerelmt über das Beharren des Unbegrängten; er fagt nämlich, bas Unbegraͤnzte flüge ſelbſt fich ſelbſt, dieß aber thue es, weil es in ſich ſelbſt fei, denn von keinem anderen werde es umfaßt, — weil nämlich etwas feiner Natur nach dazu beftimmt fel, dort zu fein, wo es eben iſt; dieß aber ift nicht wahr, denn es kann fehr wohl etwas durch Gewalt irgendwo, und nicht an dem Orte fein, wo es feiner Matur nad iR. Und wenn alfo nun auch noch fo fehr das Ganze nicht ber 130 $BYZIKH2 AKPOAZERZ T. - euro ornoılöousvov zal dv avıh iv axlvnrov elvaı dvayın), 48 alla din Tb ou nepuxe xıveiaden, Asxrlov. oò yao Ixavoy zo oürws elnovyra annllaydaı" ein yao &v xal Örıoüuy &llo oùᷣ xıyovusvov, alla neyvxkvu ovdtv xuive, Enel zo) yä où yeoeran, od’ el äneıpos nV, eleyulon ufyros An zov ueoov* Gil’ oüy örı oux Eorıv Aldo ov Lveydnoera,' uelveıev 0v End Toü ufoov, all’ Örı nrepuxev") oürmg. xalroı 2Esin av Akyaıy Orı ornolleı avıny. el ody und’ En tüs yüs toüto alrıoy anelgov ovans, all’ Örı Bagos Eyeı, zo d3 Bagd ueve En) Toü uloov, n7 HR yi Ent roũ ufaon, öuolos &V xal To aneıpov uvor Ev avro dıa zıy ülinv eltlav, xal ovx Örı äneıgov xal ornolleı adrö aüro. dua di djlov Örı xuy Örioüy ulpos dor uevey° as yap To aneıgov Ev Eavıh uva ormollov, oürw xuv öroöy Any n£oos 89 Eavro uevei’ Tod yüp Olov xal Toü ufpovs Öyosı- deis of Tonoı, olov ölns yüs xal Polov zur xl Tavzos zvpös xal onıydügos Ay. ware El ToÜ Anelpov TOnos Tü tv aürg, zo zoü ulvovs Ö auros' uevei üge Ev davra. ölms dk Yarvspov örı ddvvaroy üua antıgoy Ayeır owum xc) TONov Tıyva elvaı Tois Owuaocıy, el nv aaua aloInToy N Bapos &yeı 7 xovpörnza, xal ei ulv Bapv, En To ufoow &yeı ri pogav pucsı, ei dE xoüpoy, Ayo" avyayın yap xal T0 antıgoy, Aduvarov ÖL 7 ünavy Önorepovovy N To Auıav &xarepov nenovdeven' nos yag dıeleis; 7 nos Tod anelgov *) So die beste Handschrift; mit den übrigen gibt Bekker ori ov niöyuxer. Buch der Phyſik IM. 5. 131 wegt wird (denn das durch fi felbſt Geſtützte und in fi ſelbſt Seiende muß nothwendig ein felbR nicht mehr Bewegtes fein), fe hätte ja gerade das angegeben werden müflen, warum es feiner Ratur nach nit dazu beftimmt ſei, beivegt zu werden; denn das reiht nicht Hin, es bloß fo zu Tagen und hiemit dann fertig zu feim, denn ja auch jetwedes andere kann eben nicht in Bewegung fein, aber daß es feiner Ratur nad tazu beſtimmt fei, dagegen ſteht Nichts im Wege, da ja auch die Erde ſich nicht bewegt, und auch nit, wenn fie unbegrängt wäre, ſich bewegen würde, wohl aber, wenn fie ausgefhloffen wäre aus dem Mittelpunfte; aber nicht deswegen, weil es fein anderes gäbe, in welchem fie fih be wegen könnte, bleibt fie wohl im Dittelpuntte, fondern weil fie ihrer Ratur nad dazu beſtimmt iR; doch den Austrud, daß fie fi ſelbſt Rüpe, könnte man wohl gebrauchen; da alfo nun auch bei der Erte, felbR wenn fie unbegrängt wäre, nicht dieß die Urſache iR, fondern das, daß fle eine Echwere hat, alles Schwere aber am Mittelpunkte bleibt und die Erde im Nittelpunkte if, fo dürfte in gleicher Weile wohl auch das Unbegränzte aus einer anderen Urs ſache in fich felbR beharren, und nicht deswegen, weil es unbegrängt iM und ſelbſt fi felbſt ſtuͤgt; zugleich aber if Mar, daß dann auch jedweder Theil deſſelben bebarcen müßte, denn fowie das linbes grängte in ſich ſelbſt ſich flügend beharrt, fo wirb auch, welchen Theil deſſelben immer man nehme, er in ſich beharren, denn die Orte des Ganzen und des Theiles ſind gleichartig, wie z. B. der Ort der ganzen Erde und der einer Scholle unten, und der Ort des ganzen Feuers und der eines Funken oben, — ſo daß, wenn der Ort des Unbegraͤnzten das In⸗ſich⸗ſelbſt⸗ſein iſt, der naͤmliche auch der Ort des Theiles iſt, er alſo in ſich ſelbſt beharren wird. Ueberhaupt aber iſt augenfaͤllig, daß man unmöglich zugleich von einem umbegränzten Körper und von der Eriftenz eines Ortes für die Körper fprechen Tann, wenn anders jeder ſinnlich wahrnehmbare Körper entweder Schwere ober Leichtigkeit Hat, und, wenn er ſchwer iR, gegen den Mittelpunkt zu die Raumbewegung von Natur aus Bat, wenn aber leicht, fo nach oben zu; denn nothwendig müßte auch bas Unbegrängte fi fo verhalten, es kann aber nicht fein, daß das ganze Unbegraͤnzte in einer dieſer beiden Lagen ſei oder daß die Hälften deffelben in je einer feien; denn wie willk bu es abtbeilen? oder wie fol von den Unbegrängten das eine oben das 132 $YZIKHZ AKPOAZERZT. T206a toraı ro uly avo vo di zur, 4 Zoyarov 7 u£oov; Zrı nüv omua alosntov Ev Tonga, ronov di eldn zal dıapopal rayo xar xurw xul Eun0009EV zul OnıadEeVv xui detıöy za) apı- 0TEOOY" zul TaUTR OU 0Voy TIQOS Huäas za HEocı, AAiı zei dv euro TS Ölp dimgioseı. aduvarov d’ &v TS aneloy eivaı raüra, anlas d’ ei Kduvarov } Tonov aneıgovy elvaı, dv Tony di navy oWua, Advvarov ansıpgoy rı lvo Ooue. alla umv 70 ye nod & T0n@, za 106 & Töng od. ei oũy und& rrooov oiov 1’ elvaı TO @neı0ov' 0009 yap zu &oreı, oioy dlnnyu 7 Tolnyyu‘ Teva yap onualva TO 7o- cov- odrwm xal TO 8V TOnW OTı od" TovVro dE N av N xa- zu N Ev alın vi dıaorace av EE' Tovravy d’ Exaarov zreoos ri Borıy. OrTı ulv ovv Eveoyeig ovx Korı OWua Aaneı- 009 Ypavegov Ex TovTwv. 6. "Or d’ ei un Eorım aneıpov ankog, nolle aduvare ovußalveı, dükov. ToU TE yao xoovov Eos TIs aoyn ze teiturn, za Ta ueyEgn ou dıaıpera Eis ueyEIn, zul agıduös oVx &oraı anELpos. “Orav dt diwgioutvavy oürws underegws Yyalyıra Ey- deyeodaı, dıcısznrov dei, aui dAkoy Orı ns ulv dorı nos d’ ov. Akyercı IH TO Eivaı 70 MeV duvausı To dR dvreie- zeig, xal 10 äneıgov Zorı utv g00960eı Zorı di za) dpaı- ofosı. To dE ulyedos örı ulv xar Evkpysıav oüx Eorıy aneıpov, elontaı, dıiagkası d’ Loriv‘ oü yag yalsnov ave- Ativ.Tüs arouovs yoouuas‘ Atlneraı 00V duvausı eivar ro 49 areıyov. ou dei di To duvaus 6v Äaußavery, wonso & duvarov ToürT avdpıarın eivaı, ws xal Eoreı Tour ar- NP der Phyſtk ID. 6. 133 andere unten ober eines das äußerſte oder eines die Mitte fein? ferner auch iſt jeder finnlich wahrnehmbare Körper in einem Orte, Arten umd Tinterfchiede des Ortes aber. find das Oben und Unten und das Bornen und Hinten und das Rechts umd Links, und zwar find diefe nicht. bloß relativ für uns und der Stellung nach, fondern fie find aud in dem Ganzen ſelbſt feftgetellt; unmöglich aber können bdiefe in dem Unbegrängten fein. Schlechthin im Alls gemeinen aber ift es unmöglich, daß ein unbegrängter Körper eris fire, wofern «6 unmöglich iR, daß ein unbegränzter Ort exiſtire, jeber Körper aber in einem Orte if; aber es ift ja doch wahrlich das Wo in einem Orte, und das in einem Orte Sein iſt das Wo; alfo wenn unmöglich das Unbegrängte irgend ein beſtimmtes quans titatives fein Tann (denn fonft wäre es ein quantitatives wie z. B. das Zwei⸗ellig ober das Dreisellig es it, — denn foldyes bezeich⸗ net das Duantitative —), fo verhält es ſich ebenfo auch mit dem in einem Orte fein, weil dieß das Wo if, dieß aber entweder nach oben oder nach unten ober in irgend einer anderen von den ſechs Dimenfionen befteht, eine jede von diefen aber eine Graͤnze if. — Daß alfo nun dem Actus nad es feinen unbegrängten Körper gibt, iſt aus dem Bisherigen augenfällig. | 6. Daß aber auch, wenn es ein Unbegraͤnztes ſchlechthin gar nicht gibt, viel Unmögliches daraus folgt, ift Har; denn dann würde fowohl e8 von der Zeit einen Anfang und einen Abfchluß geben, als auch die Größen würden nicht wieder in Größen theil- bar fein, und aud die Zahl würde nicht unbegrängt fein. Wann aber, nachdem die Sache fo feftgeftellt if, nach feiner der beiden Seiten fi eine Möglichkeit zeigt, fo bedarf es eines Schiedsrichters 22), und es ifl Har, daß das Unbegrängte gewiſſer⸗ maßen wohl exiſtirt, gewiflermaßen aber auch nit. Nämlich das Eriſtiren wird theils in dem Sinne von „ber Potenz nach“, theils in dem Sinne von „der Berwirklihung nach” gelagt, das Unbe⸗ gränzte aber iſt theils durch ein Hinzufegen theils durch ein Weg⸗ uchmen. Daß aber die Größe actuell nicht umbegrängt ift, haben wir ſchon angegeben [E. 5 3. Anf.], der Theilung nad aber ift fie e8, denn die Lehre von den „untheilbaren Linien“ 7) aufzu- heben, ift nicht ſchwer. Alfo bleibt nur übrig, daß das Unbegränzte dee Botenz nach fei; man darf aber dabei das der Potenz nad Ariſtoteles. 12 134 BYZIKHZE AKPOAZERZ T. 7206b doas, oT xal ansıgoy rı, 6 Eoraı Evepyelg" All Enel nollayas TO eivaı, wonse 7 nukon Lorl xal ö dyay Tü der Kilo xal allo ylveadcı, oürw xul TO Aneıpov. xal yap ent tovrov darı xar duvausı zul Eveoyelg' "Olvunıe yao korı xal TB duvaodaı Tov Ayava ylvsodaı zul ro ylvaadaı. üllwus d’ Ey Te To zoovm dAlov TO Ancıgov zul Eat Toy vsoonwv xal Ent rüs dınıplosws ray ueyediv. Ölms ulv yip oürws Larl To aneıoov, To del Gldo zul aldlo Aaupave- 0301, xal ro Anußavousvov ulv ae eiyar neneonoufvov, all’ asl ye Erepov xal Erepov. WBOTE TO antıpov ou dei Auufßd- vaıy ws Tode TI, 0iov avdownoy 7 olxlavy, all’ ws hucou Alyeraı zul 6 Aywy, ois TO elvaı ody ws ovala Tıs yEyovery, all’ der Ev yeırdacı A YIogK, el zul nenspnaufvoy, all’ dsl ye Erepov xal Erepov. all’ Ev } uiv Tois uey&deoıw Uno- u£vovros ou Anpdevros roüro Ovußalveı, Ent dE To yoovov xe) av AvIomnwv PIEIgouevov odrus wore un Enıleinev. To dt xara g009e019 16 euro dort ws za) 10 xara dıel. oeoıy Ev yao To MENEOKOUEND xurG Acoostoi „yiveraı dyreorgaupevus' 7 yüg diaıgovuevov öpäraı eig &zreıgoy, Taurn Tg00TLFEUEVoV paveirar ngös TO Wpraukvov. Ev yüo To neneguoutvp ueyEdeı &v Aaßory Tıs Bpıaufvoy nE00Aau- Bavy z$ euro Aoyp, un TO auto rı utyEdos TO Ölp mege- laußavam, od dıfaioı TO nensgaouevoy' tav Ö’ oüTws aufn Tov Aoyoy Ware del Tı 26 GUT negilaußveıv ueye- Jos, Jdıkkacı, dia TO nay To „Terregaoue£vor „evargeioda: Örpoüv worouevyo. allws ulv ovv oüx Eorıy, oürws d’ Zorı Buch der Phyſik II. 6. 135 Seiende nit fo nehmen, wie 3. B. bei dem Borhanbenfein ber Botenz einer beflimmten Statue diefe Statue auch einmal fein wird, daß ebenfo auch ein beflimmtes Unbegränztes, welches dem Actus nach es wäre, fein werde, fondern, da das Sein in vielen Bedeu⸗ tungen genommen wird, fo exiftirt das Unbegrängte in der Weiſe, wie 3.3. aud der Tag und das Feſtſpiel dadurch exiflirt, daB «6 immer ein Anderes und wieder ein Anderes wird; denn auch bei bielen iR fowohl etwas der Potenz nad als auch etwas dem Actus nad, denn die Olympiade ift fowohl dadurch, daß das Feſtſpiel eintreten fann, als auch dadurch, daß es eben eintritt. Zumal aber if das Unbegrängte fowohl an ber Zeit als auch bei den Menichen und bei der Theilung ber Größen Ear, denn überhaupt eriflirt das Unbe⸗ grängte in dem Sinne, daß immer ein Anderes und wieder ein Ans dereö genommen wird, bas eben Genommene aber immer ein Bes gränztes, jedoch immer ein Berfchiedenes und wieder ein Verſchiedenes iR. Demnad darf man das Unbegrängte nicht als ein beſtimmtes Individuelles, wie 3. B. einen Menfchen oder ein Haus nehmen, fondern fo, wie man von Tag und von Feffpiel ſpricht, für welche das Sein nit in dem Sinne eines Weſens da ift, fondern immer in einem Entſtehen oder Bergehen, und wenn auch jebesinal begrängt, fo do immer ein Verſchiedenes und wieder ein Verſchiedenes; nur aber erfolgt biejes bei den Größen der Art, daß das jedesmal Genommene beftehen bleibt, Hingegen bei ber Zeit und den Menfchen der Art, daß es vergeht, jedoch ohne daß eine Lüde if. Das Bers halten aber in Folge eines Hinzufegens if gewiflermaßen das näms liche wie das in Folge eines Theilens?'); nämlich bei dem Bes grängten entficht in Folge eines Hinzufeßens das nämliche in ums gefehrter Ordnung, benn gerade fo wie man es in’s Unbegrängte getheilt werden ficht, gerade fo wird es duch Hinzufeßen wieder bis zum feſt Beſtimmten zurüd zum Borfhein kommen (nämlich wenn man bei der begrängten Größe ein beftimmtes nimmt und dann in der nämlichen Broportion immer hinzunimmt, d. h. eben nicht die nämliche Größe wie das erfle Ganze Kerzunimmt, dann allerdings bringt man das Begrängte nit wieder zu Ende; bins gegen wann man bie PBropurtion fo verflärkt, daß man immer die nämliche beſtimmte Größe Kerzunimmt, dann bringt man es zu Ende??), weil jedes Begrängte durch jedwedes Beflimmte als Maß⸗ einheit aufgemeflen wird). Alfo nicht in anderer Weife, ſondern 12* 136 BYZSIKHZ AKPOAZERZ T. 7207 a° 16 änsıooy duvausı TE xal Ent zugmplosı xal Evreieyeig' Eyrsicyela*) dE Borıy, ws 179 Nufpev eivaı Alyousv xas 10V dyüva, za) duyausı oürws as N Vin, xal ob xa$’ auTo, ws To menepnoutvov. xcaät xaT& 00098019 dN OUTmS AnELE0V duvausı dorlv, 6 Tavrö Akyousy TE0N0V Tıya eivaı To xara diafpeow* Ger ulv yao rı avrov Em Zora Aaußaveıy, oU 50 uevroı Uneoßalsi nayrös worouevov ueyedovs, woreg Ent nv dialgeow üUneppaiktı nayrös wpıoufvov, za Eoras Hœrrov. wore DR nravıös Uneopallsıy xar& TV 700098- oıw, old! duvausı 0iov ze eivaı, elneo un korı xara Ovu- Beßnxös dvrelsyelg antıooy, woreg paolvy ol Wuvorokoyoı 70 Eu oöua Tov x0ouov, od H ovola A dne 7 Aldo Tı Tom oũrov, Aneıpov. eivar. AR Ei un olov Te Eivaı aneıgov Evreleyelg oma aloImroVy oürw, WYyavsoov Örı ovdk duva- ue av ein xark no009eaıv, all’ 7 wonee eloyraı avıe- orocuutvws 5 dımıpkosı, Enel xar Oharwv dıa Toüro duo T& üneıoa Enolnoev, örı xal En) riv avinv doxei unegßal- Asıy za) eis aneıoov ldvaı xul En) Tiw xadaipsow. zoN- ‚cas uevroı dvo 0U yoljzaı’ ovTe yap &v rois dpsduois TO im) nv xadalgeoıv anmeıg09 ünapye, 1 yüg uovas Biayı- orov, ovre Zn TV aviny- ulyoı yao dexados Hoi Toy doısuov. ovußalvsı d} robvayılov elvar üneıgov I ws Al- yovow- F oU yap od undiv Ew, dA” ov ac zı Em Lort, roũro antıpoy Borıy. onueiov de xal yap Tods daxtvil- ovg anelgovs Afyovoı tous un Exovsas operdoynv, Örı dsl rı Ei Earı Anußavewv, xa$” öuooenzo uev Tıva Älyovzes, od ueyror xuplwos‘ dei yap Toro Te ungoyev zu unde \ *) Das eine von beiden ävreieyera fehlt in den Handschrr. u. Ausgg., welche sämmtlich auch durch falsche Interpunktion die Stelle unverständlich machen. Bud der Phyfik TI. 6. 137 nur in dieſer iR das Unbegrängte fowohl der Potenz nady und bei dem Hinwegnehmen, als aud der Berwirklihung nad ; der Bers wirflihung nad) aber ift es in dem Sinne, wie wir von Tag und von Feſtſpiel ſprechen, und ber Potenz nach if es in dem Sinne, wie der Stoff, und nit an und für fih wie das Begrängte. Und alfo auch in Folge eines Hinzufekens (von welchem wir ja fagen, daß es in gewifler Art daſſelbe fei, wie das in Folge eines Theis lene) if das Unbegränzte in dieſer Weiſe der Potenz nah; denn es läßt fih immer wieder noch etwas außerhalb feiner nehmen, nicht jebody wirb es ba fo über alle beflimmte Größe hinausgehen, wie es bei dem Theilen über alles Beſtimmte hinausgeht und zuletzt Heiner als alles Befimmte fein wird; daß es aber bei dem Hinzu⸗ feßen über Alles binausgehe, das ift nicht einmal der Potenz nad moͤglich, es müßte denn nur ein ber Berwirklihung nad Unbe⸗ gränztes geben, welches bloß je nad Vorkommniß dies wäre, wie die Naturphiloſophen von dem Körper außerhalb der Welt, deſſen Weſen die Luft oder fonf dergleichen fei, fagen, daß er unbegrängt fei; aber wenn es unmöglich einen der Verwirflihung nach unbe graͤnzten finnlid wahrnehmbaren Körper in dieſer Meile geben fan, fo ift augenfällig, daß in Folge eines Hinzufeßens es auch nit der Potenz nad) ein Unbegrängtes gibt, außer eben wie wir fagten in umgekehrter Drbnung mit der Theilung ; denn es hat ja beswegen auch Plato zwei Unbegrängte aufgeftellt, weil es jo dann ſowohl für die Zunahme als aud für das Hinwegnehmen über das Maß hinaus und in's Unbegrängte zu gehen fcheint; jedoch nachdem er zwei aufgeftellt, benüßt er fie nicht, denn weder ijt bei ven Zahlen das Uinbegrängte nach ber Richtung des Hinwegnehmens vorhanden, da die @inheit doch das Fleinfte if, noch nach der Rich⸗ tung ber Zunahme, ba er die Zahl nur bis zur Zehnzahl aufftellt*?). — 66 ergibt fih aber, daß gerade das Gegentheil von dem, was Jene meinen, unbegrängt iſt; nämlid nicht dasjenige, außerhalb deſſen Nichts ift, Tondern gerade dasjenige, außerhalb deflen ims mer noch Etwas ift, iſt unbegrängt; ein Anzeichen hievon aber ift, daß man aud die Ringe, welche feinen Stein haben, unbegrängt oder endlos?*) nennt, weil fi immerfort wieder ein Punkt über den vorhergehenden hinaus nehmen läßt, wobei man allerdings nur nach einer Achnlichkeit, nicht jedoch in eigentlihem Sinne die Bes zeichnung gebraudt, denn es muß fowohl einerfeite bas eben Er⸗ L | - 124 $5YZIKHZ AKPOAZERZT. vonrois zul undtv Eyovaı ulyedos’ nusis d’ Emıoxomounev need Tav aloInTav zul eg) 0V moiouuede ınv ue$odor, co’ Zorıv Ev avrois H ovx Eorı OmU &neıpov reg) mv ad- Enoıv. AoyızWs u8V ovV oxonovußvors &x Twv Toıwvde do- Erıev Ay oüx eivaı. ei yao Borı ouuaros Aoyos ro Enınedo voıouevov, obx &v EIN Owua Üreı00V, obre vontov oure alosnrövV. ild uNv ovd’ dgıduös oüTas Ws XEXWnLOuEVoS x Örreıpos’ dpıyuntov yao dpı$uos H To &xov doısuor‘ ed ov To doısunrov vöfyeras dpıyujonı, war dıefeideiv &v ein dvvardv TO äneıpov. Yvoızas dR u@llov Iewooücıv Ex tövde. ovte yao oUvYErov 0oldy TE elvaı ovre anl.oüv. OVV- Hetov ulv oüv oüx Eoreı TO Anreıpov O@ua, Ei enegnouetve To nimdeı TE oToıyein. avoyın yap leo elvaı, xal loa- teıv ae) Tavavrla, za un elvar Ev avrav ünsıpov‘ EI Yao 0700009 Aelneraı n &v Evi owuarı düvanıs Yarepov, oiov el TO nüp nentgavrar, 0 d' ang aneıgos, Eorı di To T0ov rue roü loov d£pos 7 duvdue Onocanmiacıovoüvy, uöVov dE dgıyuov rıva Exon, Ouwms pavepov örı TO AnEıWoy vneg- Balei xal WIegei To menepeouelvov. Exeorov d’ üreıpoy elvaı adivarov* ouua ulv yap Eorı Tö navın &xov dıdora- 01V, ünsıgov ÖR TO anepdvrws dLeoTnxos, WOTE TO &TTEL0OV ooue navrayn Eoraı dısormrös Eis &megov. did um ovd! Er za) ankovv elvaı Evökgeran To aneıp09 oöue, ourE ws Afyovol Tıves TO nape ra OToıyeia, LE 00 Tavıa yeyya- ouv, oVF° anıas. ElOl yao Tives of Tovro NoLovoL TO üne- 009, AA or depe 7 bbwno, ws un Tail pIelonru und 46 ToÜ dnelgov vuroV‘ Eyovor ya neös Allnla Evayrlacıy, Buch der Phyfik TU. 5. 125 exiſtire, eine weit allgemeinere; wir hingegen haben das ſinnlich Wahrnehmbare und dasjenige zu erwägen, worüber wir unfere ganze Erörterung anftellen, alfo if die Frage, ob in dem ſinnlich Bahrnehmbaren ein in Betreff der Zunahme unbegränzter Körper exiſtire oder nicht. Bei der Brwägung aus dem Begriffe möchte aus folgenden Gründen es nicht der Fall zu fein fcheinen: wenn nämlich der Begriff des Körpers das durch eine Flaͤche Abgegrängte it, fo mödte es wohl feinen unbegränzten Körper, weder einen denkbaren noch einen finnlich wahrnehmbaren, geben; aber auch die Zahl ift nicht fo wie ſie abſtract getrennt if, ſo auch unbe⸗ gränzt, denn etwas Zählbares ift die Zahl oder dasjenige, mas Zahl bat, und wenn es nun möglich ift, das Zählbare zu zählen, fo tönnte es ja fein, daß das Unbegränzte auch zu Ende gebracht würde. Bei mehr phyſtkaliſcher Betrachtung aber möchte es aus folgenden Gründen nit ber Fall zu fein fcheinen: nämlich ber unbegränzte Körper kann weder zufammengefeht noch einfach fein; und zwar erflens zufammengefeßt wird er nicht fein, wenn aud) die Elemente der Menge nad unbegrängt find‘?), denn mehrere müflen es notbwendig fein, und die Gegenfäge fi ausgleichen, und nicht darf Gines bderfelben unbegränzt fein; denn wenn nur um irgend ein Quantitatives die Kraft in Binem Körper hinter einem anderen zurüdbleibt, wie 3. ®. wenn bas feuer in begrängter Duantität, die Luft aber in unbegrängter vorhanden ift, dabei aber die gleiche Quantität Feuer an Kraft auch noch fo vielmal — aber nur nod, zahlbar vielmal — über die gleiche Quantität Luft überwiegt, fo ift augenfällig, daß dennoch der unbegränzte Körper den Sieg davontragen und den begränzten vernichten wird; daß aber ein jeder einzelne der Beſtandtheile unbegränzt wäre, fann auch nicht fein, denn Körper ift dasjenige, was nach allen Seiten Ausdehnung hat, das Unbegränzte aber iſt das grängenlos Ausge⸗ dehnte, fo daß der unbegränzte Körper ein nad allen Seiten ins Unbegrängte Ausgedehntes wäre. Aber zweitens Tann der unbe: gränzte Körper auch nicht Einer und einfach fein, weber in dem " Sinne, wie Einige ihn ale das neben den Elementen Beftehende, aus welchen fie erſt jene entftchen laſſen, bezeichnen, noch auch übers haupt; Einige nämlich bezeichnen das Unbegrängte als ein Derar- tiges, und nicht als Luft oder Wafler, damit eben die übrigen nicht durch die Unbegrängtheit diefer vernichtet werden, denn die Glemente . * 126 BYZIKHZ AKPOAZERZ T. }205a olov 0 „utv ano Yuxoös, 1ö d’ üdop — 10 di no Bep- uov' av ed mv Ev —ã — dv ndn rolle vür d’ Ereoov eival yaoıy &E 00 teure. aduyarov d’ elvaı Toiü- Toy, ody ÖörTı üneıpoy (nepl Tovrov udv yap x0ıv0V Ti At- xıeov En) navrös öuolws, zu) dEgos xal Sdœrocç zul orov- oũuv), GAR’ örı ovx Eorı TOI0UToV op eloInTöV apa Ta OToLyEia zahovueva” änavıa yao 2E ov tort, xal dıalvera eis Toüro, dore nv üv dvravda apa aloe za) Trüg xal yijy xar Vdnp' wyalveraı d’ ovdev. ovdt dn nüg oüd alle rı T Tav oroıyeloy ovdtv üreıgov Evdkysrar elvaı. Ölwms yap xal ywols zoü üntıpov Elvali Tı avıray, advuvaroy To u, xuv I nentpaousvoy, j elvaı 7 ylyveodaı Ey zı auray, &0- neo Hotixlerrós proıw ünavyıa ylyveodal more nüg. 6 d" auıös Aöyos xal Ent Toü Evös, 0loy NOL0V0L Nap& TE 0T0L- xeiu ol yvoıxol’ nayra yag uerußalleı BE Evayslov eis &vayrloy, oiov $x Heguoü eis wuyoov. dei di xarı mavyrögs dx ravde oxoneiv, el dvdtyera A our Evdkyera elvaı oo &reıgov alognrov. örı d’ ölws aduvarov elvaı omua üneı- oov alosntoV, &x zuvde djlov. mepuxe yap nüv TO alo97- Toy nov elvaı, xal Eorı TOonos Tıs Exaorov, xad 6 KuToc Toü uoplov xa) navsös, olov Ölms 1a Täs yüs xal Awlov was, za nrvpös xal onıydioos. wore el ubv önosıdk, axiynrov toraı A del ologmoeraı. xalros ddvUvarov‘ Ti yap uüllov 2010 N vo 7 nov; Ayo d’, olov ei Balos ein, nod aum zıynJmoeraı N noü MEVEi; Ö Y&p TONOg ÜEIEOS TOU Ovy- yevoüs als) omwuazos. Töregoy ouv xadlkeı zöv 5lov Tö- Buch der Phyſfik IN. 5. 127 Haben eine wechlelfeitige Begenlählichfeit, wie 3. 3. die Luft if talt, das Wafler naß, das Feuer warn, und wenu Eines berjelben unbegrängt wäre, fo wären die übrigen von vorn herein vernichtet; nun aber fagen fie, es fei das Unbegrängte ein von dieſen Berfchies dened, aus welchem erfi tiefe entſtünden; — aber es kann nicht iein, daß es ein Derartiges gebe, nicht deswegen, weil es unbegrängt kein ſoll (denn hierüber if etwas Gemeinfames, welches bei jedem — bei Luft und bei Waſſer und bei jedwedem — in gleicher Weile gilt, zu fagen), fondern eben weil es einen ſolchen finnlid wahr- nehmbaren Körper neben den fogenannten Elementen nicht gibt, tenn Alles löft fih auch in dasjenige, aus welchem es if, wieber auf, fo daß in tiefem Falle es ein Solches neben Luft uud Feuer und Erde und Wafler geben müßte, nun aber zeigt ih eben Nichts ſolches. Aber nun überhaupt kann auch nicht das euer und auch fein anderes der Elemente unbegrängt fein; benn ganz allgemein und abgeichen von tem lnbegrängtfein des einen unter ihnen, Tann td nicht fein, daß das AU, au wenn es begrängt if, bloß Eines teriefben fei ober werde, wie 3. B. Herafleitos fagt, daß Alles einmal Feuer werde, — und das ift der Grund, weicher zugleich auch gemeinjam von jenem Einen gilt, wie es bie Phyſiler neben ten Glementen aufflellen —, denn Alles verändert fih nur aus einem Gegenſahe zu einem Gegenfabe, wie z. B. aus dem Barmen m das Kalte. Man muß aber auch aus folgenden Punlkten in alls gemeiner Geltung erwägen, ob es möglich fei ober nicht, daß es einen unbegränzten ſinnlich wahrnehmbaren Körper gebe; daß dieß aber überhaupt nicht fein Tann, daß es einen unbegrängten ſinnlich wahrnehmbaren Körper gebe, iR eben aus Folgenden klar: es ift nämlich alles ſinnlich Wahrnehmbare feiner Natur nach irgendwo und es gibt einen Drt eines jeden einzelnen, und zwar ifl der Ort des Theiles und des Ganzen der nämliche, wie 3. B. der Ort der geſammten Erde und irgend Einer Scholle, und ebenjo der des Feuers und eines Funken. Demnach alio nun wird, erſtens falls jmer Körper in ſich gleichartig wäre, berfelbe entweder unbewegbar fein oder immer bewegt werden’®), — was doch nicht fein kann —, denn aus welchem Grunde follte er mehr oben ober mehr unten oder ſonſt irgendwo fein? ich meine aber wie wenn 3. B. es eine Scholle wäre, — wo foll diefe fich bewegen oder wo fol fie blei⸗ ben? denn unbegrängt ja wäre der Ort des ihr verwantten Körpers; N 4 } 128 $BYZIKHE AKPOAZERE T. + 205 b nov; xel ns; rls o0y N mod 7 uoyn xal N xlynoıs au- zis; N navrayoü usvei; ob xıyndNostaı üoe. 7 navzayoü zıyndNostaı; 0Ux üga ornostaı. e&i Ö’ dvouoıovy To nV, dyouoıoı xal ol römoı xal nıewrov ulv ouy Ev To oüna tod nevrös AAl’ 7 TO anıeosaı Ineıra Hroı nenepnoufve revr EZorar N äneıga ro eldeı. nenegaoukva uby our ody oloy Te‘ Zora ydo Ta udv ünsıpa za d’ oü, ei To näv aneıpov, olov To nüg A ro Üdno" YIopa BE rö ToLoüroy tois &yavrloıs, xaFaneo elonteı noOTEpoV. xar dıa Tour ovdes TO Ev za) üneıgoy nũo Edmolnoev obſè yiv TOV pu- oroAoywv, all’ 7 Üdwup 7 alpa N TO uloov auzwy, örı To- nos Exarkgov dHjkos nv dempioukvos, ravra d’ Enaugorsolkeı To vo xa) xara. ei d’ üneıom xul anlü, xal ol Tomos Eneıpoı, zul foraı areıpa Ta oroıyeia. el ÖL Toür aduve- rov za) nrenepaouevor ol Tonoı, zul TO 6Aoy nenegavdar dvayxaiov’ dduvarov yao un anuprllevy ToV T6noV xal 16 oöua ovre yap 6 Tonos Ö nüs uellov 7 6009 Evdlyerar TO owuc Aue elvar- üua d’ oUd’ aneıpov Bora To odua* oure TO omum usilov ij 0 Tonog‘ N yap xevöy + Eoraı zu N ohur ovdauod nepuxös elvaı. Avafayogas d’ dronas i£ysı nepl rijj Toü anelpov uoväs‘ ornolleiv yap avro ad- TO pnot TO aneıpov‘ roũto BE, Örı Ev aurh" ailo Yyap ov- div negikyeı, as Önov av rı 7, nepuxös Bvraude elvan. toüro dB’ our ain9&- ein yap &v ıl nov Bla xal oby ov nepuxev. el 00V Örı udlıara un xıyeira To 5409 (TO yag Buch der Phyfik I. 5. 129 toll fe alfo den ganzen Raum einnehmen? und wie das? welches alfo und wo fol ihr Bleiben oder ihre Bewegung fein? ober fol fe überall bleiben? dann wird fie ſich alfo nie bewegen, — oder fol ſie überall bewegt werden? dann wird fie alſo nie ſtillſtehen. Zweitens aber falle das Ganze in fi ungleichartig wäre, fo find auch die Orte ungleichartig; und dann wieder if erfiens der Koͤr⸗ per des Ganzen ſchon nicht mehr ein Biner, außer dadurch baß bie Theile ih berühren; und zweitens ferner werden die Theile der Art nah entweder in begrängter Anzahl oder in unbegrängter Anzahl fein müflen, das erſtere aber, daß fie in begrängter Anzahl find, ift nicht möge ih, denn dann müffen, falle das Ganze unbegrängt fein Toll, doch bie einen berfelben in ſich unbegränzt ſtark fein (wie 3. DB. das Feuer oder das Waſſer), die anderen aber nicht; ein derartiger Beſtand aber ift, wie oben gefagt wurde, Bernichtung für die entgegengefeßten, und ed bat darum feiner der Natur: Philofophen das Eine und Unbegränzte als Feuer und feiner als Erde bezeichnet, fondern wohl ald Wafler oder als Luft oder als das Mittelding zwiſchen benfels ben, weil nämlich der Ort jener beiden ganz Mar ſeſtgeſtellt war, diefe beiden aber ſchwankend an der Richtung nach oben und nad unten Theil Haben; — find aber hingegen jene Theile in unbes gränzter Anzahl und in ſich einfach, fo würden fowohl die Orte in unbegränzter Anzahl fein als auch würde es unbegrängt viele Cle⸗ mente geben; kann aber dieß nicht fein, und find die Orte in bes gränzter Anzahl, fo muß nothwendig auch das Ganze begränzi fein, denn das kann nicht fein, dag Ort und Körper nicht ’auf einander paflen, denn weder ift der gefammte Ort größer, ale ber Körper zugleich beifammen groß fein kann (als zugleich beifammen feiend wird aber der Körper auch nicht unbegrängt fein), noch if ber Körper größer als der Drt, denn außerdem müßte es entweder einen leeren Raum geben oder einen Körper, welcher feiner Ratur nach nirgends wäre. Anaragoras aber fpricht ungereimt über das Beharren des Unbegrängten; er fagt nämlich, das Unbegraͤnzte flüße ſelbſt ſich ſelbſt, dieß aber thue es, weil es in fich felbft fei, dem von feinem anderen werde es umfaßt, — weil nämlidy etwas feiner Natur nach dazu beſtimmt fei, bort zu fein, wo es eben iſt; bieß aber ift nicht wahr, denn es kann fehr wohl etwas durch Gewalt irgendwo, und nüht an dem Orte fein, wo es feiner Natur nad MR. Und wenn alfo nun auch noch fo fehr das Ganze nicht bes 130 $YZIKHZ AKPOAZENRZ T. ; aör® ornpılöusvov zal Ev aura 09 Axlvntov slvaı dyayın), 48 alla dıa Te ob nEpvxe zıveiodnn, Aexteov. od yao Ixavor To oürws elnovra annllaydaı Ein yao av xul örıovy Gllo 00 xıvovusvov, alla Trepvxävar obdtv xwAveı, Enel xal yh ob gYloetwı, oVd’ ei Ancıpos YV, eloyulyn ulvro and zoü uloov Il” ody örı oüx Zorıy üllo od Eveydioera,' uelveıev av En) ou uloov, all’ öTı nepuxev") oüras. xalroı Ekeln av Akysır Orı ornolieı avryv. el oõv und’ In ns yis roüro alrıov anelpov ovons, all” Orı Pupos E&yeı, To dd Baod uva Ent Toü ufoov, 4 dR ya El Tod uloov, öuolus &v zul 10 äneıpov ucvor Ev auro dia ıy Alinv altlay, xal oux örı äneıgov xal ornolleı avıo aüro. Aum de dilovr örtı xuy Örioüv uloos dkoı ulvew‘ os yap ro üneıgov Ey Eavrg eve ornollov, oöũto x&y OTLodvy AnpIy u£oos 89 Eavro uevei' To yao OAov xul TOU ufpovs Öuokı- deis of Tonoı, olov ölns yis xal Pulov xdre xe) Mavros zvgöS xal onıvdüoos Ava. Ware El ToU Anelpov TONos To &vy aürg, xal Tou utpovs 6 auros‘ wuevei ag 2v davrg. ölws GE Yavepov örı Advvarov Gun arreıgov Akyeır Ouun zu) TOTOV Tıva elvaı Tois OWuaoıy, El av Owua aloInTöy 7 Bapos Eye N xovpörnre, za) ei ulv PBapv, En) To ueoor &ysı TV Yopav Yvosı, El BR xoüyoy, üyo' Avayın yag xal To areıooV, aduverov ÖL N anay ÖnoTeXovouv 7 TO Nuıav dxatepov nenovgevar nws yao dıeleis; 7 ns Tod anslgow *) So die beste Handschrift; mit den übrigen gibt Bekker a > oTs ov Tibgpuxev. Buch der Phyſik III. 5. 131 wegt wird (denn das durch ſich felbſt Geſtuͤtzte und in ſich ſelbſt Seiende muß nothwendig ein ſelbſt nicht mehr Bewegtes ſein), ſo hätte ja gerade das angegeben werden müflen, warum es feiner Natur nah nicht dazu beftimmt fet, beivegt zu werben; denn das reicht nicht Hin, es bloß fo zu fagen und Hiemit dann fertig zu ſein, denn ja auch jedwedes andere kann eben nicht in Bewegung fein, aber daß es feiner Natur nach dazu beflimmt fei, Dagegen ſteht Nichte im Wege, da ja audy die Erde fi nidht bewegt, und auch nicht, wenn fie unbegrängt wäre, fich bewegen würbe, wohl aber, wenn fie ausgefhloffen wäre aus dem Mittelpunkte; aber nidht deswegen, weil es fein anderes gäbe, in welchem fie ſich be wegen koͤnnte, bieibt fie wohl im Mittelpuntte, fondern weil fie ihrer Natur nach dazu beſtimmt iſt; doch den Ausdrud, daß fie ſich ſelbſt füge, Eönnte man wohl gebrauchen; da alfo nun aud bei der Erbe, felbft wenn fie unbegrängt wäre, nicht dieß die Urſache it, fondern das, daß fie eine Schwere hat, alles Schwere aber am Mittelpunfte bleibt und die Erde im Mittelpunkte if, fo dürfte in gleicher Weile wohl aud das Unbegränzte aus einer anderen Urs ſache in fich ſelbſt beharren, und nicht deswegen, weil es unbegrängt it und ſelbſt fich ſelbſt ſtuͤtzt; zugleich aber iſt Har, daß dann auch jedweder Theil defielben beharren müßte, bern ſowie das Unbe⸗ gränzte in fi ſelbſt fih flügend beharrt, fo wird auch, welchen Theil deſſelben immer man nehme, er in fi beharren, denn bie Orte des Banzen und des Theiles find gleichartig, wie z. B. der Drt der ganzen Erde und der einer Scholle unten, und der Drt des ganzen Feuers und der eines Funken oben, — fo daß, wenn der Drt des Unbegränzten das Snsfichefelbfisfein if, der naͤmliche auch der Ort des Theiles ift, er alſo in fich felbft beharren wird. Ueberhaupt aber ift augenfällig, daß man unmöglich zugleid von einem unbegrängten Körper und von der Eriftenz eines Ortes für die Körper fprechen Tann, wenn anders jeder finnlih wahrnehmbare Körper entweder Schwere oder Leichtigkeit hat, und, wenn er ſchwer if, gegen den Mittelpunkt zu die Raumbewegung von Natur aus bat, wenn aber leicht, fo nad oben zu; denn nothwendig müßte auch das Ynbegränzte fi fo verhalten, es kann aber nicht fein, dag das ganze Unbegränzte in einer diefer beiden Lagen fei oder daß die Hälften deſſelben in je einer feien; denn wie willft du es abtbeilen? oder wie foll von dem Unbegränzten das eine oben das 132 bYZEIKHZ AKPOAZERZ T. T200a, torcı ro ulv va vo di zarw, 7 Eoxyaroy 7 m£aov; Erı nv ouua alosnrov &v Töne, Tonov dR eldn zul dıiayopal rüva xer xarw xl EumgocdEeV zul 0nNı09EV xai defLöy za) ügı- OTE00Y’ zal TauTa OU MOVov 77905 Nuas zu) Heaeı, AAlı zei dv eörn ro ölp diwenoscaı. advvarov d’ Ev TO anelgp eiyaı teure, Ankos d’ ei aduvaroy 1 TONOV üneıgov eivan, &y Tony de av coue, advuvorov — Tı eva öge. —* unv To yE od &V Tonp, zer Tö Ev rüng noü. el oVv undE no00V oiov T’ Eivaı TÖ Üneı00V‘ 10009 yap Tı &oraı, oiov Ölnunyv 7 Telnngu‘ Taüre yag onualveı TO no- 00V° oürw zul To Ev Ton@ örı Tod‘ Toro di 7 Kr N xu- zw 7 89 alın wi dıaoracs av EE' Tovıwy Öd’ &xaoroy nreous tl Borıv. örı ulv oUv Evepyeig oüx Eorı aWue ünsı- 00V pavegov Ex Tovrmv. 6. "Or d’ si un 2orıy aneıgov ankws, rolle advvare ovußalveı, dAkov. Tod TE yag xo0ovov Eoraı Tıs Goyn el TehevrNn, za To ueyEgn od dimmpesa eis ueyEIN, xal Ggıdsos oUx Eoraı arreıpos. “Orav dt diwgioufvov oürws undsrkgws yalınraı ?y- deyeodas, diaınroü dei, zo Iälor ÖTL WS uiv Eotı TTOS d’ ov. Afyeraı dn To Eivaı To uiv duvaneı to 02 dvrels- zeig, zal To aneıoov Eorı utv ng009808ı £osı di xal “par- ocoer. To Oè ueyedos örı ulv xar Eveoysıav oux Eorıy GNrEıHoV, elonrar, dunıg£oeı d’ Zoriv. oꝛ yag yaleıov ave- AEiv. TG aTouous yonuuas‘ Atlmera oUV dvyausı elvaı ro 49 ünreıgov. ou dei di zo duvausı 0v Aaußaver, Woneo El duvarov TovT avdoıarın eivar, ws xal Lore ToürT av- % Bud der Phyſtk II. 6. 133 andere unten ober eines das Außerfie oder eines die Mitte fein? ferner auch iſt jeder Annlich wahrnehmbare Körper in einem Orte, Arten und Unterfchiede des Ortes aber. find das Oben und Unten und das Bornen und Hinten und bas Mechts umd Links, und zwar find dieſe nicht. bloß relativ für uns und der Stellung nad, fondern fie find aud in dem Ganzen felbft fegekellt; unmöglid aber können diefe in dem Unbegränzten fein. Schlechthin im All⸗ gemeinen aber ift es unmöglih, daß ein unbegrängter Körper exi⸗ Rire, wofern es unmöglich if, daß ein unbegrängter Ort exiſtire, jeder Körper aber in einem Drte if; aber es if ja doch wahrlid das Wo in einem Orte, und das in einem Orte Sein ift das Wo; alio wenn unmöglicd, das Unbegränzte irgend ein beflimmtes quans titatives fein Tann (denn fonft wäre es ein quantitatives wie z. B. das Zweisellig ober das Dreisellig es if, — denn ſolches bezeichs net das Duantitative —), fo verhält es ſich ebenio auch mit dem in einem Orte fein, weil dieß das Wo if, dieß aber entweder nach oben oder nad) unten oder in irgend einer anderen von ben fechs Dimenfionen befteht, eine jede von diefen aber eine Graͤnze if. — Daß alfo nun dem Actus nad es keinen unbegrängten Körper gibt, iR aus dem Bisherigen augenfällig. 6. Daß aber aud, wenn es ein Unbegraͤnztes ſchlechthin gar nicht gibt, viel Unmoͤgliches daraus folgt, if Harz; denn dann würde fowohl es von ber Zeit einen Anfang und einen Abfchlug geben, als auch die Größen würden nicht wieder in Größen theil- bar fein, und aud die Zahl würde nicht unbegrängt fein. Bann aber, nachdem die Sache fo feftgeftellt it, nach feiner der beiden Seiten fich eine Möglichkeit zeigt, fo bedarf es eines Schiedsrichter 22), und es if Elar, daß das Unbegränzte gewiffer: maßen wohl eriftirt, gewiffermaßen aber auch nicht. Nämlich das Erifiren wird theils in dem Sinne von „der Botenz nad“, theils in dem Sinne von „der Berwirklihung nad“ gelagt, das Unbe⸗ gränzte aber iR theils durch ein Hinzufegen theils durch ein Weg⸗ nehmen. Daß aber die Größe actuell nicht unbegränzt ift, haben wir ſchon angegeben [E. 5 3. Anf.], der Teilung nad aber ift fie e6, denn bie Lehre von den „untheilbaren Linien“ *) aufzu- heben, iſt nicht fchwer. Alſo bleibt nur übrig, daß das Unbegrängte dee Boten; nach fei; man darf aber dabei das der Potenz nadı Arifioteles. 12 ‘ 134 $YZIKHZ AKPOAZERZ T. t 206 b doras, oürw xad antıpov rı, 6 Earaı Evepyela’ Gil imel nollayas TO eivaı, woneo 4 nnloa Lori xal 0 dyay ro dei Allo xal üllo ylivsodaı, oürw za) TO Antıgov. xal yüp int zovrov lot) xal duvausı xal Evepyelg‘ "Olvunıa yao torı xal ro duvaodaı Töv dywva ylveodaı xal To ylvaodaı. Mllos d’ &v Te ro yoovp dilov To Aneıpov xul En) ı@y dvgownov za) Ent rüs dıaıpkosus wy ueyedav. OÖkus ulv yao oürws for) ro aneıpov, zo del allo za) allo Aaupave- oc, xar ro Anuußavousvoy ulv ael elyas nenegauoufvoy, GAR’ del yE Ereoov za) Ereoov. WorE To antıpov ou dei Aaußa- very as TOdE Tı, oiov Ävsgwnov 7 olxtav, dAl’ ws H Aucoo Myeraı za) ö dywy, ois To elvar ody ws ovala is yeyover, all’ acer &v yerkosı A ydood, ei xal nenepaouevov, GR” ask ye Erepov xal Erepov. all’ Ev } ulv Tois uey&deoıw vuno- uevovros Tov Anpdtyros Toüto Avußalveı, En) dt Tob yoovov zci ray dvdoanav pIegoufvay oürws wore un Enıleinev. 106 dt xardk 100098019 Tö auro ori nws zul To zara diel. geoıw‘ Ev yap TO nenspaoufyp xar& 0009801 ylveraı ayrsorpauuevos’ Y ya dınıpgovusvoy öpäraı eis äneıgoy, zavıy npooTıdEuevov yaveitaı ngös TO wpıoufvov. tv yap zö nenepaoukyp ueyEdeı av Aafßwv Tıs apLouevoy noooAau- Bayy 19 auro Aoyp, un TO avıo zı ulyedos ı$ Ölp nregı- Acußavov, ou dıkaıcı To nenegaoufvov‘ day d’ odrws aufn rov Aoyov Wore del Tı TO avro megıkaußavsıv ueye- os, dikkacı, dın TO navy 10 nenegaoufvov dvamgeiogaı örpoüv weroufvp. allws ulv ovy odx Eorıy, odrws d’ Zorı Buch der Phyſik II. 6, 135 Seiende nicht fo nehmen, wie 3. B. bei tem Borhandenfein ber Botenz einer beflimmten Statue diefe Statue aud einmal fein wird, daß ebenfo auch ein beſtimmtes Unbegränztes, welches dem Actus nach es wäre, fein werde, fondern, da das Sein in vielen Bebens tungen genommen wird, fo exiſtirt das Unbegrängte in der Weiſe, wie z. B. auch der Tag und das Feſtſpiel dadurch exiflirt, daß es immer ein Anderes und wieder ein Anderes wird; denn auch bei Dielen it fowohl etwas der Potenz nad als auch etwas dem Actus nad, denn die Olympiade ift fowohl dadurch, daß das Feſtſpiel eintreten fann, als auch dadurch, daß es eben eintritt. Zumal aber ift das Unbegränzte fowohl an der Zeit als auch bei den Menichen und bei der Theilung der Groͤßen Har, denn überhaupt eriflirt das Unbe⸗ grängte in dem Sinne, daß immer ein Anderes und wieber ein Ans deres genommen wird, bas eben Genommene aber immer ein Bes graͤnztes, jedoch immer ein Berichiedenes und wieder ein Verſchiedenes it. Demnad darf man das Unbegrängte nicht ale ein beftimmtes Sndividuelles, wie 3. B. einen Menfchen oder ein Haus nehmen, fondeen fo, wie man von Tag und von Feflfpiel fpricht, für welche das Sein nicht in dem Sinne eines Weiens da if, fondern immer in einem Entſtehen oder Bergehen, und wenn auch jedesmal begrängt, fo doch immer ein Derfchiedenes und wieder ein Verſchiedenes; nur aber erfolgt dieſes bei den Größen ber Art, daß das jedesmal Genommene beftchen bleibt, Hingegen bei der Zeit und den Menfchen der Art, daß es vergeht, jedoch ohne daß eine Luͤcke il. Das Bers halten aber in Folge eines Hinzufegens iſt gewiflermaßen das näms lie wie das in Folge eines Theilens?'); nämlich bei dem Bes grängten entfieht in Folge eines Hinzuſetzens das nämliche in ums geehrter Ordnung, denn gerade fo wie man es in’s Unbegrängte getheilt werden ficht, gerade fo wird es durch Hinzuſetzen wieder bis zum feit Beſtimmten zurüd zum Borfchein fommen (nämlich wenn man bei ber begränzten Groͤße ein beflimmtes nimmt und dann in der nämlichen Proportion immer hinzunimmt, d. h. eben nicht die nämliche Größe wie das erfie Ganze Herzunimmt, dann allerdings bringt man das Begrängte nicht wieder zu Ende; bins gegen wann man die Proportion fo verflärkt, daß man immer bie nämliche beflimmte Größe herzunimmt, dann bringt man es zu Ende??), weil jedes Begränzte durch jedwedes Beflimmte als Maß⸗ einheit aufgemeflen wird). Alſo nicht in anderer Weile, fondern 12* Buch der Phyſtt IM. 6. 137 nur in biefer iR das Unbegrängte fowohl der Boten; nad und bei dem Hinweguchmen, als aud der Berwirklihung nad ; der Ber: wirflichung nach aber if es in dem Sinne, wie wir von Tag und son Feſtipiel ſprechen, umd ber Potenz nah if es in dem Ginne, wie der Stoff, und nit an und für ih wie das Begraͤnzte. Und alto auch in Folge eines Hinzuiekens (von welchem wir ja fagen, daß es im gewiller Art baffelbe fei, wie das in Folge eines Theis Ins) iſt das Unbegränzgte in diefer Weiſe der Potenz nad; denn es Laßt fich immer wieder noch etwas außerhalb feiner nehmen, nicht jedoch wird es ba jo über alle beſtimmte Größe hinausgehen, wie es bei dem Theilen über alles Beſtimmte hinausgeht und zuieht Heiner als alles Beſtimmte fein wird; daß es aber bei dem Hinzu⸗ tehen über Alles hinausgehe, das if nicht einmal ter Potenz nad möglich, es müßte denn nur ein der Berwirklihung nah Unbe⸗ gränzies geben, weiches bloß je nad Borfommniß dies wäre, wie bie Raturphilofophen von dem Körper außerhalb der Welt, deſſen Weſen die Luft oder ſonſt dergleichen fei, fagen, daß er unbegrängt fei; aber wenn es unmöglich einen ter Berwirflihung nad unbe graͤnzten ſiunlich wahrnehmbaren Körper in dieier Weile geben fann, fo iR augeniallig, daß in Folge eines Hinzufegens es auch nicht der Potenz nad ein Unbegräuztes gibt, außer eben wie wir ſagten in umgefchrter Drbnung mit ber Theilung ; denn es bat ja teswegen auch Plato zwei Unbegrängte aufgeſtellt, weil es jo dann ſewohl für die Zunahme als aud für das Hinwegnehmen über das Mat hinaus und in’s Unbegränzte zu gehen ſcheint; jedoch nachdem er zwei auigeftellt, benüst er fie nicht, denn weder iſt bei ven Zahlen das Unbegränzte nach der Richtung des Hinwegnehmens vorhanden, da die Einheit doch das Heinfle iſt, noch mad der Rich⸗ tung der Zunahme, da er die Zahl nur bis zur Zehnzahl auffellt**). — 68 ergibt ih aber, daß gerade das Gegentheil von dem, was Jene meinen, unbegränzt iR; nämlich nicht dasjenige, außerhalb deien Nichts iR, ſondern gerade dasjenige, außerhalb defien ims mer noch Etwas if, if unbegrängt; ein Anzeichen bievon aber if, te man auch die Ringe, welche feinen Stein haben, unbegränzt oder endlos”*) nennt, weil ſich immerfort wieder ein Bunt über den vorhergehenden hinaus nehmen läßt, wobei man allerdings nur nach einer Achnlichfeit, nicht jedoch in eigentlidhem Sinne die Bes yidaung gebraudht, denn es muß fowohl einerfeits das eben Er⸗ 136 $YZIKHZ AKPOAZERZ T. T207 a” 16 änsı0oy duvaus. Ts xal Ent xadaıplocı zar Evreieyeig' Eyrelsyela*) dE Barıy, ws 17V Nuloav eivaı Akyousy zu 10V gyava, xal duyausı oürwg os N VAN, xal oU xaF' KUTo, ws To menspaoufvoy. xai xaTa 00098019 dN OÜTWS anELE0V duvausı Boriv, 6 Tavrö Abyousy ToonoV rıya eivaı TO xura dialpeoıw" del udv yap rı avroü Em Zora Amußaveıy, oũ 50 ueyroı Uneoßalsi navros wpLoufvov usyedovs, woneg Ent nv dıafgeow üUnsppalltı nayrös wpıoukvov, za Eoras Hærrov. Gore di navıös ÜImeoßallsıy xark T7V 700088- ouv, oüdk duvausı oioy re eivaı, elmeo un Lotı xura Guu- Beßnxös Evrelsyeig aneıoov, Woneo Yaoiv ol Yuvorolöyoı TO Eu ouue Tov x0Guov, Jod 4 ovale 7 aye 7 Aldo Tı Tom oüToy, AneıpoY. eva. AL Ei un 0iov TE Eivaı antıgoV Bvreisyelg ou alosmroy oürw, Yyavepoov örı ovdk duva- ua av ein xura nooaseoıv, all’ 7 wonep elonraı avıe- oroauufvos 7 dıcıpkası, Enel xal Hlarov dıa Toüro do Te ansıga Bnnolnoev, örtı xar Ent riv avinv doxei Unegßal- ksıy za) eis Areıpov ldvaı xal El vv nadalpscıv. noM- ‚as uEvros dvo 0U yojtaı‘ ovre yap &v Tois dpduois TO dmı nV xadalgeoıy aneıgov Unapye, % yap uovas Liaxı- orov, oüre Zn mv avinv‘ ueyoı yüo dexados ori TOV @oı3uoV. ovußalve ÖL Tovvayıloy elvaı Aneıpov 7 as Al yovow' T ou yap ov unddv Zo, AAN’ od del zı Kt dort, roũro aneıpov Eaorıy. omusiov BE" xal yap Toüs daxrvil- ovs anelgous Akyovaı Toüs un Exovras opendörnv, Orı ach rı En Zorı Anußaverv, xa$” Öuosornıa ußy Tıya Akyovres, où ufvros xuplus‘ dei yüp TouTo Te unapyev x unde *) Das eine von beiden &vreieyera fehlt in den Handschrr. u. Ausgg., welche sämmtlich auch durch falsche Interpunktion die Stelle unverständlich machen. Buch der Phyfit II. 6. 137 nur in diefer if das Unbegrängte fowohl der Potenz nad und bei dem Hinwegnehmen, als audy ber Berwirklihung nad; ber Bers wirflihung nach aber iſt es in dem Sinne, wie wir von Tag und von Feſtſpiel ſprechen, und der Potenz nad if es in dem Sinne, wie ber Stoff, und nicht an und für ſich wie das Begränzte. Und alfo auch in Folge eines Hinzufegens (von welchem wir ja fagen, daß es in gewifler Art daflelbe fei, wie das in Folge eines Theis lens) ift das Unbegrängte in diefee Weile der Potenz nah; benn es Läßt fi, immer wieder noch etwas außerhalb feiner nehmen, nicht jedoch wird es ba fo über alle beflimmte Größe hinausgehen, wie es bei dem Theilen über alles Beſtimmte hinausgeht und zulegt Heiner als alles Beſtimmte fein wird; daß es aber bei dem Hinzus feßen über Alles binausgehe, das ift nicht einmal der Potenz nad möglich, es müßte denn nur ein der Berwirklihung nah Unbe gränztes geben, welches bloß je nach Vorkommniß dies wäre, wie die Raturphilofophen von dem Körper außerhalb ber Welt, beflen Weſen die Luft oder fonft dergleichen fei, fagen, daß er unbegrängt fei; aber wenn es unmöglich einen der Verwirklichung nach unbe eränzten ſinnlich wahrnehmbaren Körper in biefer Weile geben fann, fo ift augenfällig, daB in Folge eines Hinzuſetzens es auch nicht der Potenz nad) ein Unbegrängtes gibt, außer chen wie wir fagten in umgelehrter Orbnung mit ber Theilung; denn es bat ja deswegen auch Plato zwei Unbegränzte aufgeftellt, weil es jo dann ſowohl für die Zunahme ald auch für das Hinwegnehmen über das Maß hinaus und in’s Unbegrängte zu gehen fcheint; jeboch nachdem er zwei aufgeftellt, benüßt er fie nicht, denn weder iſt bei den Zahlen das Unbegrängte nach der Richtung des Hinwegnehmens vorhanden, da die Binheit doch das kleinſte if, noch nach der Rich⸗ tung ber Zunahme, ba er die Zahl nur bis zur Zehnzahl aufflellt”). — 68 ergibt fi) aber, daß gerade das Begentheil von dem, was Sene meinen, unbegrängt if; nämlich nicht dasjenige, außerhalb defien Nichts ift, fondern gerade dasjenige, außerhalb deſſen ims mer nod Etwas ift, iſt unbegrängt; ein Anzeichen hievon aber ift, daß man auch die Ringe, welche keinen Stein haben, unbegrängt oder endlos?*) nennt, weil fih immerfort wieder ein Punkt über den vorhergehenden binaus nehmen läßt, wobei man allerdings nur nach einer Aehnlichkeit, nicht jedoch in eigentlihem Sinne die Bes zeichnung gebraucht, denn es muß fowohl einerfeite das eben Gr- ® 51 138 $YZIKHZ AKPOAZERZT. TOTE TO dr Aaußaveosar‘ dv di To zuxip od ylysraı oörws, —* ale TO Eipegis uövov Erepov. üneıgoy wer oðöy Early 00 xur& o0ÖV deußavovany alel vı Aapßeiv Earıv &o. od d2 unddv Zu, zoür’ dorl relsıov xzal Öloy’ odım yao ögılöusda To 5lov, ob undLv aneorıy, 0olov Üvdowrov 809 7 xzıBworov. conco di To xa9” Exaorov, oütm xal To zvolus, aiov 70 Ölov od und&v Borıv Eu" ov d’ Lorlv anovola Eo, ov nv, ö Tı &v anü. Ökov ÖL xal releıov N TO auro nauney H Ovveyyus riv guocıw Barlv. Teleov d’ oüdtv un Eyovy relos: To dE TE&los nous. dıö Belrov olnt&ov Ilapuevidnvy Mellooov £lonxevaı ö ulv yap To &nsıoov 6Aoy gnolv, 6 dR To Ölov Trenepdvda neaoodev loonalfs. oðᷣ yo ilvov Alyvo owvanısıv Korı TO änavı. xal Sp To GnrEı009, enel Bvreüdev ye Aaußayovaı zw seuvörnte XOUTE TOU drrelgov, rò Navıe nregu£yov xul Tö nav &v Eavıo Exov, dıa Tö &ysıy Tıya Öuowörnre To Öl. &orı yap To Aneıpoy TÜs Toü uey&ovus relsıörmros Van za 10 duvausı 5lov, Eyrelsyelig d’ od, dinperöv d’ Ent TE TNVexadalgeoıy za) zip Gyreorgauueunv B öaov d2 xal menepnoufvov OU zu euro alla xar’ Milo" xal od „weguigeı all TEQLEYETON, 1 üneıgov. dıöo xl zyvaoıoy n üneıoov: eldos yao 00x &xei N Ün. WoTE pavegöv Or nällov &v uoplov Äoyp TO üneıpov 7 &V Ökov‘ OpLoy yap 7 öAm roũ Ökov Wonep 6 Xalxös ToU yalxoü avdpıayrog, del Ei ye neoukyeı &9 Tois alodntois zul Ev Tois vonrois To ulya xal 16 uuxgöv, Ede meoı&yeıy Ta vonta. &Tonov Buch der Phyſik IE. 6. 139 wähnte flattfinden, als auch andrerfeits darf nie das Rämliche wieder genommen werden, bei dem Kreife aber fintet es nicht fo Statt, fondern da iſt immer nur das Nächfifolgende ein Berichietenes. Alfo unbegrängt iſt dasjenige, bei weldhem, wenn man es quantis tativo nimmt, immer wieder etwas außerhalb genommen werden fann; dasjenige aber, außerhalb deſſen Nichte if, iſt vollftändig und ganz, benn fo deſiniren wir das Ganze, nämlich als dasjenige, von welchem Nichts fehlt, wie 3. B. ein ganzer Menſch oder ein ganzer Kaftın; wie aber die Bedeutung bei dem Ginzelnen if, fo iſt auch die eigentliche Bedeutung, wie 3. B. das Ganze iſt dasjenige außerhalb deſſen Nichte if; dasjenige aber, deſſen Abweſenheit außerhalb des Dinges iſt, if natürlich nicht jedes beliebige, das chen abweiend wäre”). „Ganz“ aber und „Bollfländig“ iR ents weder völlig daſſelbe oder mwenigftens nahe verwandt, vollſtändig aber if Nichte, was nicht ein Ende hat, das Ende aber ift Gränze; darum muß man glauben, daß Parmenides richtiger, als Meliſſos gefprochen habe, denn der letztere Bezeichuet das Unbegrängte als ganz, ter erflere aber jagt, „das Ganze fei begränzt vom Mittel⸗ yanfte aus in gleihem Schwunge*; denn nicht Tann man, wie Faden an Yaden, fo au an das Geſammte und Ganze das Unbe⸗ gränzte anfnüpfen; von da aus nämlich nehmen fie jene Erhaben- beit für das Undegrängte in Anfpruch, daß es „das Alles Umfuflende“ und „das ein Jedes in ſich felbft Faſſende“ fei, weil es eben einige Achnlichleit mit dem Ganzen hat, denn es iſt das Unbegrängte wohl der Stoff der Belltändigfeit der Größe und es ift das ber Potenz nach Banze, der Berwirklihung nach aber nicht, und theilbar iſt es ſowohl nach der Richtung des Hinwegnehmens als auch nad) ber Aichtung des in umgefchrter Ordnung erfolgenden Hinzufegens, ein Ganzed aber und ein Begränztes iſt es nicht an und für fid, ſon⸗ derm eben in Bezug auf ein Anderes, und es umfaßt nicht, fondern wird umfaßt, infoferne es eben ein Unbegrängtes if; darum iſt es ud unerfennbar, inioferne e8 unbegrängt iſt, denn eine begriffliche Form hat ter Stoff nicht an ih. Demnmach ift augenfällig, daß das Unbegrängte mehr in dem Berbältnifie eines Theiles, al6 in dem eines Ganzen ficht, denn ein Theil des Ganzen ift der Stoff, wie das Erz ein Theil der ehernen Statue; da ja au, wenn in dem ſinnlich Bahrnehmbaren und in dem Denfbaren das Groß und Klein das Umfaflende wäre, es eben ein das Denkbare Umfaflendes 140 $YZIKHZ AKPOAZENRZT. 207 b di xaul aduvarov TO &yYWmorov zul To dogıarov Tregilyev xar öolLew. 1. Kora Aoyov dt avußalveı zu) TO xurd p009E0LV utv un eivaı doxeiv aneıpoy oßrus, WoTE navrös brreoßal- Asıy uey&sous, Inl nv dıalocoıw dt eivar- negilyera yag os 7 van T vrös xal To Ameıpov, nregıkyeı dk To Eidos. Eü- löyws dt zul rö dv ulv TO agıdun elvaı En) Tö dlayıaroy eos, Ent dt To nAsiov del nayrös Umepßalleıy nAm$ous. in dE Tav ueyeday Tovvayılov dl) ulv To Elarrov nuv- zog Uneoßalkleıy ueyedous, dm dE To ueilov un elvar uf- ye}og aneıgov. altıov d’ örı ro &v 2orıy adınloeroy, Ö Ti neo av Ev 7, 0iov üvdommos eis Üvdowmos xal ob moAlol* 6 d’ doıduös dorıy Eva nielw xal 100’ Orte‘ Dar’ dvayın orijvaı nl rö adırlaerov‘ Ta yap dvo xal role aowvuu“ öyoucra korıy, önolus dR zul av Allay doaıdunv Exa- oros’ mt dR To nAsiov der Eorı yojonı‘ ameıpgoı yao ai dıyoroulaı Tod uey&dovs. Wore Jvvausı uev 2orıy, Eveo- yelg d’ ou GAR’ del Unepparisı TO Amußavousvov navrög oorsucvov nindovs. all’ od zweıorös 6 dgıduös odrog züs dıyoroulas, ovdE uever 7 ameıpla alla ylveraı, VOrEE za) 6 xoovos zul 6 agıduöos Tod xoovov. Ent dR Toy us- yeI0V robvavrlov Boriv- dimpeiras ulv yaop eis ünsıga TO guvsy&s, Ent d& To ueiloy oUx Earıy ürepov. 6009 yap Evöyera dvvansı elvoı, xad Eveoyelg Evdtyeraı Togovrov elvaı. ware Enel aneıpov obdEv dorı ulye$os aladnzoV, oux Evötyeroı navros üneoBoinv eivaı wpıaufvov uey£goug*® ein yap av Tı Tod olgavov ueiloy. TO d’ Aneı009 ob Tei- zov &v ueyldeı za) xıynası zul Xooya, ds ule Tis wars, Buch der Rhyſtt II. 7. 141 fein müßte; umngereimt aber und unmöglid, iR es, daß das Uner⸗ Seanbare und das Unbeſtimmbare das Umfaffende und Beftimmente jei. 3. Bohlbegründet hingegen ergibt ih auch, daß in Folge eines Dinzujehene das Unbegraͤnzte nicht der Art zu fein fcheint, baß es über alle Größe hinausgeht. wohl aber Dies im ber Richtung mach der Theilung der Bell iR; denn als Stoff eben wird bas Uns Jap Im de: Sichtung ymm Kleinen bin eine Gele iR ia be Aichtung zum Größeren bin aber es immer über alle Menge no hinausgeht, Hingegen im Gegeniheile bei der Größe es in der Ride tung zum Kleineren bin über alle Größe noch hinausgeht, in ber ng dm rien Din 6a Nie: feine unbegränzte Größe gibt. i aber if, daß das Eins ein Untheilbares iſt bei nur ein Gines if, wie z. B. ein Menſch iR Gin iele Renichen, die Zahl aber iR mehrere und quantitativ wiele Ginfe; denmach muß bier es in ber Rich⸗ tung zum uniheilberen Stillefichen, denn das Iwei und das Drei, und ebenfo auch jede ber übrigen Zahlen, find nur abgeleitete Na⸗ men”); im der Richtung zu dem Mehreren hin aber läßt fi ims mer noch das Denken fortiegen, denn unbegrängt iſt bie ferigefehte g ter Größe, fo daß alfo das Unbegränzte der Potenz nah wohl if, dem Aectus nad aber wie erreicht wird, fonbern immerfort wird bie eben genommene Zabl über jede beftimmie Menge nach Yinansgehen, aber nicht trennbar iR diefe Zahl von eben jener fertgejepten Zweitheilung, unb es bleibt auch dabei die Unbegrängts heit wicht beharzen, fordern iR immer im Gntfichen begriffen, wie Zeit und die Zählung ber Zeit”). Bei der Größe aber Gegenteil; denn das Gontinuirlihe wird in unbegrängt geiheilt, aber im ber Ridytung zum Gröferen gibt es fein , denn von wie vielem es möglich if, daß es der Bas fei, von eben fo vielem if es möglich, daß es bem Actus a unbegrängte finnlid wahrnehmbare es aud nicht möglich iR, daß es ein Hinausgehen über beftimmie Größe gebe, denn außerdem gäbe es eiwas, was grös als das Gimmelögebäute. — Das Unbegrängte aber if nämliche bei der Groͤße und bei der Bewegung und bei En KEEIERFEE FEN Hr t 142 $YZIKHZ AKPOAZERZ T. T 208 a alla To Üoregov Alyeraı xara To ngÖTER0V, 0oloy xlymoıs ulv Srı To ubyedos Ip’ ob zıreiinı 7 dAloıodraı 3 aüke- verein, 6 Xoovos Oè dıa 17V xlynow. vov ulv oUn yomusda rovroms, Dareooy dE neıgaaousde Alyeıy zul rl korıy Exa- orev, xal dıorı may ueyesos eis ueylIn dınıgeror. oüx Gpospeireı 8’ ö Aoyos ovdk Tous uadmuerıxzovs 17V Iemolar, avampiv oürws Elyaı TO aneıgoy Worte Evepyelg elvaı En) riv avenvy os adıeöirntov‘ obd! yao vüy deovras ob anelpov oudè yowyıaı, Alla uövov elvar öonv av Bovimyrar my nregepeoufvnv‘ 9 ÖL ueylarp ueyeds: Tov avıoy Ları Terufjodar Aoyov Örnlıxovoüv ueyesos Eregov. Ware 1IQÖS utv ro deibaı Exelvors oudtv dıoloe, To Hd’ elvaı tvy Tois ovaw Eoraı uey&deoy. dnel d} 1a alrıa dıyomrar Tergayüs, yaveoöv örı ws DAN ıö ansıooy korıy alrıov, xal örı } To ulv eva euro orepnoıs, zö dE xu$’ aürö Umoxeluevov TO ovvexts zul aloInToV. wyalvoyrar dE navres zul ok Alloı os UN Xowusvor To anelow' dıö zul Aronov To nepıexov woLeiv aUro KARA un TO TregLeyöuevov. , 8. Aoınöy d’ dmeldeiv a9” oÜs Aoyovs TO AnEıE0n var doxei oV.uovov duvausı AAN’ as Aywpıoufvor' T& ulv yo 8orıy aurav oUx avayzaia, 1a d’ Eysı zıvas Ereoas dindeis anayınosıs. ovre yag Tva % yEveoıs un Enıleinn, avayxaiov Evepyelg aneıgov eva odue alasntov' Evdkye- Taı Yao NV Haregov pIooav Yarkoov elvaı yEvesıy, neneon- au&vov Oyros toõũ nayrös. Erı TO ünteosaı xal TO Terregav- Haı Erepov; TO u8V yap nebs Tu xal Tıvös (dntereı yüg 53 räv TIVog) xal Toy wenepuoutvav rıy avußfdnzev' 10 dä Buch der Phyſik II. 8. 143 der Zeit, wie wenn es bloß Eine Natur wäre, fonbern das Abges leitetere wird nad dem Urfprünglicheren benannt, wie 3. B. Be wegung if unbegrängt, weil die Größe, an welcher die Bewegung oter bie qualitative Aenderung ober bie quantitative Zunahme vor fich geht, es if, die Zeit aber ift e& wegen der Bewegung ””); für jegt nämlich gebrauchen wir dieſe Begriffe, fpäter aber IIV, 10 f.; V; VL 4] werden wie verfuchen anzugeben, fowohl was ein jedes berielben jei, als au daß jede Größe in Größen getheilt werben Tann. — Es benimmi aber diefe Begründung aud den Nathematikern ihre Betrachtung dadurch nicht, daß fie verneint, daß das Unbegränzte dem Actus nach in der Richtung zur Zunahme bin fei, weil es eben nicht zu Ende gebradyt werden könne; denn ohnedies bedürfen und gebrauden Jene das Unbegränzte nicht fo, foudern nur, daß es eben jete Quantitaͤt bebeute, in welcher fie die begränzte Linie haben wollen; nach der nämlichen Broportion aber wie die größte Größe kann jete beliebige andere Größe zertheilt fein; demnach wird es Senen für die Demonftration Nichts ver: ſchlagen, tie Griftenz aber liegt doch nur in ben eriflirenden Größen. — Da wir aber die Urfahen in vier Klafien getheilt haben, fo iR augenfällig, daß das Unbegränzte als Stoff Urfade iR, und daß fein Weſen in einem Entblößtfein ?°), das ihm an und für ih zu Grunde liegende aber in dem Gontinuirlihen und finns lich Bahrnehmbaren liegt. Es zeigt ſich aber, daß aud alle Uebri⸗ gen das Unbegrängte als Stoff gebrauchen, daher es auch ungereimt iR, es zum Umfoflenden, und nicht zum Umfaßten, zu machen. 8. uUebrig aber iR noch?), die Gründe durchzugehen, nad weldhen das linbegrängte nicht bloß der Botenz nah, fondern als eim felbRfändig Beſtimmtes zu eriftiren fcheint; denn Biniges an denſelben if nicht zwingend, Anderes findet anderweitige triftige GEntgeguungen. Nämlich einerfeits, damit in dem Entſtehen feine Lüde fei, iſt es nicht nothwendig, daß es einen actuell unbegrängten iinnlih wahrncehmbaren Körper gebe, denn auch wenn das Ganze begränzt if, iſt es möglich, Taß das Bergehen bes einen das Ent chen des anteren fei; anbrerfeits ferner iR das Sich⸗Berühren vers ſchieden von dem Begränztiein, denn das erflere if ein Relatives und bezieht fh auf ein Etwas (denn Alles berührt ein Etwas) und kommt an irgend Etwas unter dem Begränzten vor, das Begränzte 2 144 $YZIKHZ AKPOAZERZT. nentpaoufyovy oV No6s Ti, oUB" Ayaodaı TE Tuyoysı Toü zuyovros Earıy. TO BE TH vonaeı nıaTevsıy KEONoY" ou yüg ini Tod noayuaros q vnEepoxn xal ij Zllenpıs, ai’ ini Ts vonasws. ttxcorov Yyap Auwv vonasıev &v rıs Nollaniaoıov &avroö avfay Eels üneıpov Al” ou did rovso Km Toü Goreös is Eorıy A roũ rnlıxoüde ueydgovs 5 Eyouey, örı voei rıs, aLR örı Eorıy" Toüro di ovußlßnzev. 6 dE yoovos za 7 xlynoıs üneıpa Eorı zul N vonoıs oüy Unoulvovros roũ Anußavousvov. ueyedos ÖL ovrE Try xadaıgkaeı oUTE Ti vontixy avkması korlv ansıpov. alla rregl ulv Toü anelgov, nos Eorı xa) nws ovx Eorı za) zl Eorıy, elonraı. Buch der Phyoſik II. 8. 145 aber it nicht relativ, und es kann auch nicht das naͤchſte Bee für das nächfte Beſte ein Berührendes fein; was aber das Bertrauen anf das Denken betrifft, fo ift dies ungereimt, denn nicht au bem fattifchen Dinge iR das Darüberhinausgehen und das Dahinter: zurüdbleiben, fondern an dem Denken, tenn einen Jeden von uns tönnte Jemand als einen fo und fo viel mal Groͤßeren, als er if, tenfen, wenn er ibn in’s Unbegrängte übertreibt; aber nicht des⸗ wegen ift Jemand außerhalb der Stadt, oder über die beſtimmte Größe, welche wir haben, binaus, weil es Jemand denkt, fondern eben, weil er es if; Lies aber ift eben ein Borfommniß’?). Die Zeit aber und die Bewegung und das Denfen find unbegrängt, ins dem das jedesmal Genommene nicht befichen bleibt ??); die Größe hingegen iR weder durch Hinwegnahme noch durch Bermehrung im Gedanken eine Unbegraͤnzte. — Aber über das Unbegrängte haben wir hiemit angegeben, in weldgem Sinne es fei und nicht fei, und was es fei. Ariß oteles 13 Anhalt des vierten Buches. Was nun den Ort betrifft, fo koͤnnte man auf feine Eriftenz aus dem Plab = Taufche der Dinge, aus der von Natur aus bes flimmten Richtung der Bewegung ber Glemente, und aus der An: nahme eines Leeren fchließen, und er würde hiedurch faſt zum Urfprünglichften gemacht; nun aber kann er troß feiner drei Di- menflonen doch fein Körper fein, auch wirkt er nicht als Urſache, und es Tann doch feinen Ort des Ortes geben oder der Ort mit dem Wachienden wachſen (C. 1); zudem ſcheint er als Graͤnze eine Form und als Ausdehnung ein Stoff zu fein, ift aber doch teennbar, während Stoff und Form dies nicht find; daher auch Plato, welcher ihn zum Stoffe maht, in unlösbare Schwierig: feiten geraͤth (C. 2). Erwaͤgt man bie verfchiedenen Bedeutungen des „In“ und des „in Etwas fein“, fo ergibt fih zunädft, daß in feiner Weife Etwas in fi felbft fein kann, fowie daß Zeno's Bedenken, es müfle einen Ort eines Ortes geben, fich eben durch die verfcyiedene Bedeutung des erften urfprünglichen und des zwei⸗ ten Ortes loͤſt (E. 3); und geht man bei gehöriger Betrachtung von der Bewegung und von dem, was urfprünglic zunaͤchſt Ort eines Dinges heißt, aus, wobei ein bloßes Berühren einer nicht mit dem Dinge continutrlichen Graͤnze ftattfindet, fo zeigt fich, baß Ort weder die Form des Dinges ift (da diefe wohl die Graͤnze des Dinges, nicht aber die Graͤnze des Umgebenden ift), noch die Ausdehnung befielben (da er ja trennbar if, und auch die Theile Inhalt des vierten Buches. 147 des Dinges Schwierigkeiten bereiten würden), noch aud der Stoff (da tiefer untrennbar if), fondern daß der Drt eben tie Gränze des Umgebenden if, wenn auch andere Momente hereinidhillern, und daß er am fich mehr ein Unbewegtes ift (GE. 4); daher bei foldher Annahme die Bewegung der Theile in einem Ganzen und aud) bes Unterſchied zwiichen einer weientlichen und einer bloß beziehungs⸗ weile zufommenden Bewegung, 3. B. beim Himmelögebäube, ſich eflärt, fowie bie erhobenen Schwierigkeiten ſich nun loͤſen, indem der Uchergang vom Potenziellen zum Actuellen bei tem ſich gegens ieitig Berührenden erfannt wird (G. 5). — Aehnliche Schwierigs’ fiten befichen in Betreff des Leereu, welches man ſich gewöhnlich wie einen Ort oder ein Gefäß vorfellt, in welchem eben fein Koͤr⸗ ver fei, wogegen bie Eryerimente bes Ainaragoras Richts beweifen, da fie nur zeigen, daß die Luft ein Körper if, was obmebies zoelanben wird; Hingegen die Grifenz des Leeren ſchließt man 5 dem Gtattfinden ber Bewegung, aus der Möglichleit des Sulammenprefiens, umd aus ten Wachsſsthum durch Aflimilatiom, ja die Pythagorcer nehmen es fogar als Agens zur Scheidung ter Dinge (E. 6). Gin Ort ohne Körper aber kann das Leere nicht fein wegen des Bunltes und möglidyer Dualitäten einer Auss beimung; nod weniger kann es Stoff fein, bar diefer untrennbar in; überfaupt in Beireff bes Ortes gilt das Dbige, Bewegung aber und Zufammenprefien und Wachstum laſſen ſich auch anders aflären, abgeiehen von Selbfiwiderfprüden bei Annahme des Lee⸗ im (E. 7); gegen bie Griftenz des Leeren als eines geſonderten Beiens ſpricht aber auch die Raturbeftimmtheit der Bewegung ber Giemente, ſowie die gänzliche Unterfchiebslofigfeit und Theilloſig⸗ fit des 2eeren, daher im Leeren vielmehr gar feine Bewegung Rattinden Tann, weil alle Bewegung auf Unterichieden oder, wie tes Schleudern, auf Stofflichem beruht, und ebenfo auch der Still⸗ Bant, und außerdem weil alle Bergleihbarkeit der Schnelligkeit wegüele, denn imfoweit biefelbe von dem Durchgangsmedium abs kingt, iR ja das Lerre, wie das Null, incommenfurabel gegen jete Dichtigkeit, und infoweit jene von der Kraft des Bewegten «bhängt, müßte im Leeren ja Alles gleichichnell ſich bewegen; chenſo füllt die Möglichkeit eines Ausweiddens weg, und der bloß übrig bleibende flereometrifche Inhalt if eine mißliche oder eine uunöthige Berbopplung (E. 8); will man aber bie Griflenz bes 13* 148 Inhalt des vierten Buches. Leerm aus dem Borhandenfein des Dichten und Lockeren und ihren wechſelſeitigen Uebergaͤngen erweiſen, da außerdem bie aͤußerſte Weltſphaͤre in wogender Bewegung fein müßte, fo iſt letzteres wohl richtig, aber auch im Lockeren darf das Leere nicht als ein Geſondertes genommen werden, denn ſonſt kehren die vorigen Schwierigkeiten wieder, ſondern jene Uebergaͤnge beruhen auf dem Wechſel des Potenziellen und Actuellen, nicht auf quantitativem Zuwachſe, und in dieſem Sinne iſt der Stoff des Dichten und Lockern Ciner und derſelbe, der aber allerdings nach dieſen zwei Eigenſchaften bin als Veranlaſſung der Bewegung nad Unten und der nah Oben auftritt (E. 9). — Auch bei der Zeit läßt es fi bezweifeln, ob fle eriftire, da ihre Theile nie find, fondern nur waren ober fein werben, und auch bei den einzelnen Seht ſich Schwierigkeiten erheben, mag man fie als fiets wieder verichiedene ober ſtets als das naͤmliche Jetzt nehmen; unrichtig oder einfältig find aber auch die Annahmen der Früheren, welche die Zeit ents weber als den Umlauf oder als die Kugel bes Al erklärten. ine Schwierigkeit Tiegt auch darin, daß die Zeit weder ſelbſt Bewegung ift (C. 10), noch auch ohne Bewegung, da fle von der Wahrneb: mung einer Veränderung und zweier verfchiedener Seht abhängt. Die Bewegung aber hängt von der Größe ab, wie die Zeit von der Bewegung, und fowie wir baher das Früher und Später, wels ches urfprünglid an der bewegten Größe ift, unterfcheidend wahrs nehmen, erfaflen wir die Zeit, welche hiemit Zahl der Bewegung if, und zwar als ein Gezähltes; das Jetzt aber, welches dem Beweg⸗ tem entfpricht und einerfeits ſtets das Nämliche, andrerſeits flets verfchieden ift, ift das Maß der Zeit und bewirkt die Kontinuität derfelben ohne ein Theil derſelben zu fein (C. 11), daher es auch feine Eleinfte Zeit gibt, und die Zeit felbft ftets die nämliche und doch verfchieden ift. Zeit und Bewegung meſſen fich gegenfeitig, und von ber Seit gemeflen werden, d. h. in ihr als einer Zahl fein, heißt für die Dinge das „in einer Zeit fein“, und fo gibt es für Alles eine noch umfaflendere Zeit, durch weldhe es abgegränzt und als vorhanden verdrängt wird, wohingegen das immer Seiende gar nicht in der Zeit iſt; aber aud die Ruhe wird von ber Zeit gemeflen, und hiemit fällt Alles, was die Faͤhigkeit hat, bewegt zu werden ober zu ruhen, unter bie Zeit, das Mebrige nicht (C. 12). Hiernach erklären fi nun die Begriffe des Jetzt, des Einf, bes Inhalt des vierten Buches. 149 Bereits, des Soeben, des Längft, des Plöplich, fowie die Art und Beife einer Wirkung der Zeit (C. 13) und eines Enthaltenfeins ber Beränberumg, als einer ſchnellen oder Iangfamen, in der Zeit. Im allem Bewegbaren erfcheint die Zeit, iR aber als gezählte Zeit von der Griftenz der zählenden Seele abhängig; aber fie it Cine und die nämliche auch für mehrere gleichzeitige Bewegungen, fowie bie Zahl für verfchiedene Dinge die naͤmliche if; die urfprünglichfte Maßeinheit aber hiebei if die Zahl der gleichmäßigen Kreisbewegung, daher ber gewöhnliche Ausbrud vom „Kreislaufe” der Dinge richtig iR; und bei dem Zählen oder Mefien der Dinge durch die Zeit kömmt es auf die Berfchiedenheit des Gezaͤhlten nit an, ſondern die Zahl bleibt die nämliche, fo lange fie als Zahl nicht eine vers ſchiedene if (C. 14). PTEIKHE AKPOAZERZ 4. Bekk. + Bekk. ed. ed. min. mai. p. 208 b. 1. ‘Ouolus d’ avayzn zul nepl TOnov TOV Yuvoıxöv W0- eg xal ep) anelpov yvugltev, ei Eorıy 7 un, xal müs ort, za) ıl korıv. TE TE yap Ovra navres bnolaußavovay elval nov (TO yho un 09 obdauou eva noU yap darı tooyelapos A oplyE;) xal vis zıynosws N x0ıv7 udlıora xal xupiwrarn xara Tonov Lorlv, 49 xaloüuey popav. Eya di nolläs ünoplas lt nor Eorıv ö Tonos' oÜb Ydp Tabröv yalvercı Iewpovoıw LE anavımy ıwy Unagyovıay. Erı Ö’ od’ Zyouev oüdtv napak Tüv allmy oUTE MEONNoENULVoV oüre nooevnognuevoy nepl T aurov. Örı ulv ovwv Zorıy ö ròhmoc, doxei div elvaı dx Ts Avrıustaotaoens‘ ÖTrou yao 2orı vüy Üdwp, &vraudı &teld0Vros dameg &E dyyelov nalıy ang Eysorıy, Öre dE TOV auToy Tonov Toüroy allo rı TV Omudrav zarte. roõũro dN Toy Eyyıvou£vov xal KETa- Ballovrov Er &g0v navıav elvaı doxei WW 9 yag ine dorı viv, dog &v Tovrp zugöregoy nv, dore Iikov Ss nv ö ro- 706 Tı xal ij) xapa Eregov dupoiv, eis jv za) BE NS uere- Bakov. Erı di al Ypopal Tüv yvoıxdy Owuatay xal arılay, IV. Jad. — — 1. Es muß aber der Phyſiker in gleicher Weiſe wie über das Unbegrängzte, fo auch in Betreff des Ortes erkennen, ob er fei oder richt, und in welchem Sinne er fei, und was er. ſei; tenn ſowohl von den feienden Dingen nehmen Alle an, daß fie irgentwo feien (nämlicd; bas Nicht⸗ſeiende fei nirgends, denn wo foll z. B. ber Bockhirſch oder die Sphinz*) fein?), ale auch von ber Bewegung iR die gemeinfamfe und eigentliche die Dertliche, welche wir Raumbeiwegung nennen. Es enthält aber die Frage, was wohl der Ort fei, viele Schwierigkeiten, denn «6 zeigt Ach, wenn man ihn aus allem, was ihm zuflömmt, betrachtet, nicht überall das nämlicdye; ferner befigen wir auch über ihn von den übrigen Bhilos fophen feine Borarbeit in Grhebung oder Löfung von Schwierige feiten. — Daß allo nun der Drt eriflire, fcheint aus dem gegens feitigen Platz⸗ Tauſche klar zu fein; nämlid wo jeht Waller, dort iR, wann baflelbe wie aus einem Sefäße ih entfernt Kat, wieber Zuft, ein andermal aber nimmt diefen nämlidyen Ort ein anderer von den Körpern ein; dies demnach fcheint etwas von allen dem⸗ jenigen, was hineinfömmt und feine Stelle wieder ändert, Ber ſchiedenes zu fein, nämlidy in demjenigen, in welchem jetzt Luft if, war früher Wafler, fo daß Har ifl, daß der Ort etwas eigenes, und ber Raum, in welchen hinein und aus welchem heraus fie die Stelle änderten, ein von beiden Berfchiebenes war. ferner bie Raumbewegungen ber einfachen phyſikaliſchen Körper, wie z. B. 54 152 $YZIKHZ AKPOAZERZ 1. t 20a olov vpös xal yis za) zav ToLoUzwy, od uovoy dnkovcıy örı Eorı rı ô Tönog, All’ örı xal Eyeı rıva duvauıy. pfge- raı yap Exaorov eis TöV auroü Tonovy un xwÄvouevoy, TO ulv ävo zo di xdrw" saure d’ Bor) zonov ufon xal eldn, 10 re v0 xal ro xaro zul al Aoınal av EE dıaoTaoenv. korı d} Ta ToLaura 0 uovoy ngös Tuäs, 16 Ayo xal zart za) dekıöy xal apıorepgoy* Auiv uly yagp oüx del To auro, allı xara zıv HEoıy, Önws &y oOroapwuev, ylveraı, dıö za) rœuòrò mollaxıs defıöy za) agıorepoy korı xu) Av xal xzara za) 0099 zul Öönıodev. Ev di Tj yvocı dimgıoraı xwels &xaosoy. ou yag ö zı Eruy&v korı To avm, all’ Önov pfge- Taı TO rügp xzal Tö xoüyov’ önolws dR xal TO xarw oüx Ö sı Eruyev, all’ önov ra Eyovıa Bapos za) Ta yerpd, os ou 77 HEosı dıapegovra uovov alla xal ij Juvausı. dor di zu) T& uagquarızd’ odx Oyra yap &v Tony Öums xurk Tiv Bloıy vw noös nuüs Eye defıa za) dpıarepd, Bore uovoy euroy vosiogaı ıny Heoıv, alla un Eyev gvoıw Tovrwy Exaorov. Erı ol TO xEvOv paoxovres elvaı ronmov Adyovgıy* TO yao xEvov rönos &y ein Loregnutvos amuaros. Örı uiy ovv Earı Tı 6 TONOS NaP& Ta auuare, za) näv owua al- o9nTöv &v Töny, dia Tovtwy &y ric Unolaßoır- döksıe d” &v xaı) ‘Holodos dosus Akysıy TNoıNoas TIOWTOY TO yüos. Alyeı yoüy — ner ToWTioTa Yaog yırar', eðree Ineıra yai’ evglorepvos, os dEov ewrov Unapkaı zupay Tois ovoı, dıa rò vouſceiv, sonep ol nollof, navıa elval nov xal dv Ton. el 0’ dor) roũto, Iavuaorn rıs av el 7 roũ Tonov duvauıs zul RpoTeon navyıay‘' ov „y&e avev 709 Alloy oüdEv Lorıy, öxeivo d’ + üvev roy Ally, vayım no@roy elyaı- oU yao &nollvrau ö Tönos ray By würd PFeıgou£ven. od unv al &yaı Y änoolav, ei Eorı, ri Eorı, mötegov Öyxos Ts Olua- Buch der Phyſik IV. 1. 153 des Feuers und der Erde und dergleichen, zeigen nicht bloß, daß der Ort etwas iſt, fondern auch, daß er eine eigene Geltung hat; benn es bewegt ſich Jedes, wenn es nicht gehindert wird, in feinen eigenen Ort,-das eine nach oben das andere nach unten; dies aber find Theile und Arten des Dftes, nämlich das Oben und Unten und die übrigen von den ſechs Ausdehnungen; das Derartige aber, nämlich das Oben und Unten und Rechts und Links, ift nicht bloß relativ für uns (demn für uns iſt es nicht immer das Nämliche, fondern je nach der Lage, wie wir uns wenden, wird es erfl; darum iſt auch oft das nämliche zugleich rechts und links und oben und unten und vornen und binten), fondern in der Natur ift jedes bes fonders feflgeftellt; denn nicht das nächte Beſte ift das Oben, fons dern dasjenige, wohin das euer und das Leichte fich bewegt; ebenfo aber auch iſt das Unten nicht das nächte Beſte, ſondern dasjenige, wohin das Schwere und Erdige ſich bewegt; da diele eben fich nicht bloß der Lage nad, fondern auch ihrer Geltung nach unterfcheiden (es zeigt fich dies aber auch an den mathematifchen Größen, denn während fie nit an einem Orte exiſtiren, haben fie doch je nach ber Lage relativ für uns ein Rechtes und ein Linfes, fo daß an diefen alfo nur die Lage Gegenſtand des Denkens ift, fie ſelbſt aber einen jeden von jenen Unterfchieden nicht als ihre eigene Natur bes fiten). Ferner Diejenigen, weldye behaupten, es gebe ein Xeeres, fpredhen von einem Orte, denn das Leere wäre eben ein von Körper entblößter Ort. — Daß allo nun der Ort etwas eigenes neben ben Körpern, und jeder finnlid wahrnehmbare Körper in einem Orte fi, mödte man wegen des bisher Geſagten annehmen, und es fönmte dann auch Heflod richtig geiprochen haben, indem er das Chaos zum Grflen machte; derfelbe jagt nämlih: „von Allem zuerfi entſtand das Chaos, hierauf aber dann die Erde mit weiten Buſen“ [Theog. B. 116], ale müßte naͤmlich zuerſt ein Raum für die feienden Dinge vorhanden fein, weil er ja, wie die Meiften, daran fefthielt, dag Alles irgendwo und in einem Orte fei. Iſt der Ort aber ein derartiges, dann wäre feine Geltung eine wunderbare und urfprünglicher als Alles; dern dasjenige, ohne welches Nichts von dem Uebrigen ift, welche aber ſelbſt ohne das Mebrige ift, muß nothwendig das Urſpruͤnglichſte fein, da ja der Ort dadurch nicht vernicytet wird, daß das in ihm Befindliche vergeht. Nichts deſto weniger aber hat es, auch wenn der Dit eriftirt, feine Schwierig: 55 154 $Y2ZIKHZ2 AKPOAZESZ 1. ros ij rıs Erkpa pvcıs“ Inrnreov yap zo yEyos aürov noW- rov. diaornuara ulv ovv kyeı rola, ujxos xal nAatos xal Basos, ois öpfleraı ou navy‘ advvarov di onua elvar TOy 0noV’ &v tairo yap &v Ein dvo owmara. Erı eineo karl GoGTOC TOTOS xal Xwon, HHjA0v Örı zal dnıpavslas za) ToV Aoınay neparwv” 6 yap autos apuocsı Aoyos* Önov yüg NY rrgöregov Ta Toü Vdaros Enineda, Eoraı nalıy Ta Toü agoos. alla umv ovdsulav dıapopay Eyouev orıyujs xal T0rov orıyuns, wor el und& tavıns Ereoov Earıy Ö zOmos, od! av Allwy ovdevös, ovd’ Eorı rı map Exaoroy Tovrav 6 zönos. TI yap av note zu) Helnuev elvaı Töv Tönov; oUTE y&ap Oroıyeiov our Ex oroıyelov oloy T’ eivaı Tomadınv Eyovra puvou, oüre TOV OWuaTızÖVy OVTE TÜV doWudTev- ueyesos udv yao &eı, omua d’ ovdEv" Earı di ra ulv Tav aloINToV Owmudrwv groıyeia Omuara, &x ÖL TÜV vonzuv ovdly ylvsraı utyedos. Erı dE za) Tlvos av Tıs Selm Toic ovoıw ulrıov ever TöV Tonov; ovdeula yap aüurh Undoyeı alrle tõv TEerrapwv‘ oVze yap ws VAN Tov Övıay (ovdiv yüp E& aurod ouvEornzev) oure ws eldos xal Aöyos Toy noa- yuaıay 008 ws TElos, ovre xıyei ra ovro. Erı di za) av- tös el Zorı rı rõv Öövrwy, noü Zora; % yap Zijvvvoc dnno- ola Inrei tıva Aoyov* el yap navy rö DV dv Tone, Bijlov Orı za) Toü ronov rönog Eoraı, xal Tovro els Ameıp0V To0e- ow. Fr wonee ünav owua 8v Tono, oũro xal dv ron inavrı ooua’ ns obv Booüusv neol TWV alkavoufyws; Gyayın yao Ex Today Ovvavfeodaı TV TOnNoV aurois, el un! array unte usllwv 6 Tönos Exaarov. dıa uly oUV Tovsoy ou uovor rl 2orıy, alla za) el Lorıy anopeiv dvayxaiov. Buch der Phyſik IV. 1. 155 feit, was er fei, ob nämlich eine Törperliche Mafle oder ein ander: weitiges Subftanzielles ; denn zuerſt müflen wir die höhere Gattung befielben fuchen. Ausdehnungen nun hat er drei, die Länge und die Breite und bie Tiefe, durch welche ein jeder Körper beſtimmt wird. Daß aber der Ort ein Körper fei, kann nicht fein, denn fonft wären in Ein und bemfelben zwei Körper; ferner wenn anders es von dem Körper einen Ort und Raum gibt, fo iſt Har, daß es ihn auch von der Oberfläbe und den übrigen Graͤnzen deſſelben geben muß, denn e6 wird für dieſe daſſelbe Verhältniß paflen, nämlich wo vorher die Flächen des Waflers waren, da werben hinwiederum die der Luft fein; jedoch aber bei dem Punkte koͤnnen wir ja feinen Unterfchied zwiſchen ihm und feinem Orte angeben, fo daß, wenn nicht einmal bei diefem der Ort etwas Verſchiedenes ift, er es auch bei feinem der Anderen ift, und alfo der Drt nicht etwas Bigenes neben einem jeden diefer if. Was denn alfo follen wir aufftellen, dag der Ort wohl ſei? denn da er eine berartige Natur bat, fo fann er weder ein Blement noch aus Blementen beftehend fein, und weder zu dem Körperlihen noch zu bem Unförperlichen gehören; denn Größe bat er, aber Körper ift er Feiner; hingegen die Gle⸗ mente der finnlidhs wahrnehmbaren Körper find Körper, aus bem Denkbaren aber wirb keine Größe?). Ferner weflen Urſache follen wir aufftellen, daß der Ort für die feienden Dinge ſei? Denn keine von den vier Urfachen Eömmt ihm zu; weder nämlich wirft er als Stoff der feienden Dinge (demn es befteht Nichts aus ibm), noch als Form und Begriff des Factiſchen, noch als Endzweck, noch feßt er das Seiende in Bewegung. Werner wenn er ebenfalls eines der feienten Dinge ift, wo wird er felbft fein? denn bie von Zeno erhobene Schwierigkeit verlangt nad einer Begründung’); wenn nämlich alles Seiende in einem Orte if, fo iſt klar, daß es auch einen Drt des Ortes geben wird, und dies fo fort ins Unbegrängte geht. Ferner, fowie jeder Körper in einem Orte ift, fo iſt auch in jedem Orte ein Körper; und wie demnach werben wir in Betreff des Wachienden es erklären? denn nah dem Bisherigen muß ber Ort mit demfelben mitwachfen, wenn ber Ort eines jeden weder fleiner noch größer, als es ſelbſt, ift. — Deswegen alfo nun muß man in Schwierigkeiten gerathen, nicht bloß was der Ort fei, fon: dern auch ob er fei. 156 $YZIKHZ AKPOAZERZ A. 7 200b 2. ’Ene di ro utv xa9’ aurö ro di xar’ allo Akye- Ta, za) TOnos 6 uv x0ıy6s, 9 9 ünavıa a Omuazı korıv, 6 d’ Ydıos, 27 @ nowrp' Alym d’ oiov av viv &v 10 obgav® örı &v To dpi, ovros d’ &v ro olpavi, xal &v za afgı d8 örı Ev rij y7, ömolus di zul Ev ravıy Or &v Tode zo Tonp, T Os nregıkyer ovdiw nikov 7 08. ei dn Borıy ö TONos TO NEWToV TeQLeYoV TOV Owuarwv Exaarov, 7repus zı &v ein, dore döfsıev &v Tö Eidos xal 7 uoopn Exdorov ö zonos elvaı, @ oglleros 1ö meyesos xal A UN N Tov ue- 56 yEovg* Toüro yap Exaotov nepas. odrw ulv oUV OxonoV- oıw 6 Tonos To &xaorou eldos darıy 7 de doxti 6 rénoc elvaı TO dıaormua Tov uey£dovs, N Vln‘ roũro yap Eregov Tod ueyeyovs' roüro d’ Lorl ro nregiexousvov uno Toü el- dovs xal apıoufvoy, oiov Uno Enınedov za) nregaros. Eorı dt roiũrov N Ulm xal TO Aögıorov' ÖrTavy yap dpuupesij To regas za) ra ndIn Tüs opalgas, Aelnercı oüdty napa TiV Sanv. dıö xal ITlarwy nv Vlnv zul TNV Xapay TauTo n- ow elvar &v 1& Tıualp‘ TO yap ueralnntızöv xal ziV Xo- oav Ev xul zauröv. üllov ÖL Toonoy Exei re Alymy TO us- ralnntıxov za Ev Tois Aeyoulvors üypdpoıs döyuaoıy, Öuws TV TONOV xal 17V Xwoav To auto anepivero. Akyovoı ulv yao nüvres eival Tı 10V Tonov, tl d’ tortv, oürog uòovoc Eneyeionoev eineiv. eilxorws d’ dx Tovrwy 0xomovuevoıs dofeıev &v elvaı yalenov yvaploaı ıl karıy 6 Tonos, eine zovıwv Önoregovouv Lorlv, elre 7 bin ette To eldos" Allg Te yag rν axpgorarmy Eye IEay, al Xwols dlinlov ob 6e- dıov YVywolsev. alla unv Orı ye Adduvarov Örorepovoüy rovrwy elyaı TöV Tonov, od yalsnöv ideiv. To ubv yap eldos xal 7 VAN oV ywolleraı Toü ngayueros, TöV BE TOnov Bvd£yeran Ev @ yao dne Av, & todo nalıy Ding, ws Eipa- uev, ylveron, avrıusdıoraulvuy alaAmloıs Tod TE Udaros zei Buch der Phyflt IV. 2. 157 8. Da aber Alles theils an und für ſich, theils in Bezug auf ein anderes benannt wird, und fo aud der Ort theile ein ge- meinfamer, in weichem ſaͤmmtliche Körper find, if, theils ein eins zen eigenthümlicher, in welchem fie zunähk urſpruͤnglich ind (id meine aber 3. B.: Du biſt jegt in dem Himmelsgebaͤude, weil du in der Luft bi, diefe aber in dem Himmelsgebäude if, und in der Luft biſt du, weil du auf der Erde biſt, und ebenfo auf diefer pi du, wei du in dieſem beftimmten Orte bit, welcher Nichts weiter als bloß dich umfaßt), fo wäre demnach der Ort, wenn er das einen jeden der Körper zunaͤchſt Umfaflende if, eine Graͤnze, fo daß die Form und die Geſtaltung eines jeden der Ort zu fein fihiene, dur welchen bie Groͤße und der Stoff der Bröße beflimmt wird; denn das if die Graͤnze eines Jeden. Grwägt man alfo die Sache ſo, fo iR der Drt die Form eines jeden Einzelnen; inwieferne aber der Ort die Ausdehnung der Eröße zu fein fcheint, iſt er ter Stoff; denn die Ausdehnung iſt von der Größe verſchieden, fe it aber das von der Form Umfaßte und Beflimmte, wie 3.2. von einer Flaͤche und einer Graͤnze; ein derartiges aber ift ber Etof und das Unbeflimmbare, denn warn 3. B. von ber Kugel die Gränge und alle Zuflände weggenommen find, bleibt außer dem Gtoffe Nichts; darum fagt auch Plato im Timäus [p. 52 A], der Stoff und ter Raum feien daſſelbe, nämlich das an der Beflaltung Theil Nehmende und der Raum feien Ein und baflelbe; und wenn er au das an der Seftaltung Theil Nehmende dort im Timäus und in ten fogenannten umgefchriebenen Lehren in verſchiedener Weile faßt, fo bezeichnete ex doc Ort und Raum als ein mit dem⸗ felben Spentifches*); Alle nämlich fagen, daß ber Ort etwas fei; was er aber fei, bat Plato zuerſt gewagt anzugeben. Wahrſchein⸗ lich aber dürfte es, wenn man von biefen Gründen aus die Erwaͤ⸗ gung anftellt, fchwierig feinen, zu erfennen, was der Dit fei, wenn er nämlich irgend eines dieſer beiden, fei es der Stoff oder fei «6 die Form, if; denn fowohl im Mebrigen fordert dies bie ſchaͤrffte Anſchauung, als auch ift es nicht leicht, Diele beiden von einander getrennt zu erfennen. Aber daß unmöglich der Ort irgend eines dieſer beiden fein kann, ift nicht fchwer zu fehen; denn Form und Stoff wird von dem Dinge nicht getrennt, der Ort aber kann getrennt werben, nämlich in demjenigen, in weldhem Luft war, findet ſich hinwiederum, wie wir fagten, Waſſer ein, indem Luft und Wafler, Ariſtoteles. 14 57 158 $Y2IKH2 AKPOAZERZ A. T2ı0a roũ dfoos, zul ray üllmy Omuarwy Öuolws, dore oürE uo- e1ov 003” LEıs AldE ywoıorös 6 Tonos dxaorov Borlv. xal yag doxei Towüro Tı elvmı 6 TONos 0loy Tö dyyelov' korı yap ro ‚dyysioy Toros kerapognrös‘ To d’ ayyeiov ovdiv roũ ngdynaros korıy. 7 udv oöv zwquorös forı roũ mod- yuaros, vavın utv oux Eosı ro Eidos" * dE negu£zei, ravrn d’ Eregos rüs SAnc. doxei dk del TO 09 Nov auso TE £ival zı za) Ere00v ri dxrös alrod. ITlarovı ulyroı Aexıdov, el dei nagexfavras eineiv, dıa Tl 00x dv Ton ra eldn xal of Goıduol, eine TO usdextıxov 6 Tonos, elite Tod ueyalov } za) toũ uixgoü ÖVros ToU MEdExXTIxod elite räs ÜAns, doreg dv ro Tıualo ‚yygaper. Erı nös &v yEooıro eis TV aö- zoü 70709, ei ö Tonog av N ‚ün n 10 eilos ; dduvarov reg oÜ un xlvnoıs undt To Eva n »aıo korl, Tonov elvaı. Worte Inmı£os &v Tois TaoVroıS 0 Tonos. ei d’ &v vUTO Ö Tonos (dei yap, eineo 9 moopN N Un), Eosaı 6 zönos &v ron ueraßaileı yap kua To Aoayuarı xal xıyeicaı x) zo eldos xel TO dögıaroy, oVx ae &V To eur Gr’ vöneo xal To noüyua° WOTE Toü rorov Eoras Tonos. Erı örav BE dEgos ödwg yernten, anolwiev 6 tonos oð yag &v 5 euro ronꝙ rò yevousvov odun* Als ovv 5 PIoga; t av nv Tolvuv dvayxaiov elval Tı TöV tonov, xal nalıy BE wv GropNosıEv &v Tıs aurod reg) Tüs ovolas, elomran. 8. Merc di taüra Annreov nooagüs üllo Ev ülip AE- yeraı., &va ulv dN To0noV os 6 daxtvlos &v rij yeipl zu) ölws To ufpos &V To ÖAm. aldoy di ws ro öloy Ev Toic uegeoıw‘ oò yap 2orı naga a meon To ölov. allov di Bu der Bhyff IV. 3. 159 und im gleicher Weife bie übrigen Körper, gegemieitig Platz tauſchen. fo daß der Ort weder eim Theil noch ein Sidwerhalten eines jeten Gimzeinen, ſondern eben von ihm treunbar ik; es ſcheint nämlid wirflich der Ort etwas dergleichen wie ein Gefäß zu fein, teum tumubar if, infjoferne iR er midi bie Form; inwielerme er aber tes Ding umfaßt, infoferne if er etwas Anderes als ber Stoff; es ſcheint aber immer das irgendwo Geiende cinerieits felbt ein ij} ı 1— in aan i —1 257 Ei Ir 1 23 ur H ir " 1} F ;: A v5 unmöglich lann doch basienige, von welchem es feine Bewe⸗ in J a5 g E = ® BE | 1 € & ER J 3 & : 3 ? F 5 bewegt ſich zugleid mit dem Dinge jowohl die des Unbeflimmbare (d. h. der Stoff), aber nicht der nämlicdhen Stelle, jondern eben de, wo das Ding es einen Drt des Ortes gäbe. Ferner, wann aus Luft wird, müßte dann der Ort untergegangen fein, denn ber eutficheude Körper if nicht in bemielben Orte, — unb wels fol nun das Bergehen des Drtes fein? — Demnad alio wir die Gründe angegeben, aus welchen der Ort nothwendig Giwas fein muß, und hinwiederum jene, aus welchen man in Betreff feines Weſens in Schwierigkeiten geriethe. EEE —A J ie ber Hand und überhaupt der Theil im Ganzen if, — nad einer anderen aber in dem Sinne, wie das Ganze in ben Theilen if, 14* 160 BYZIKHZ AKPOAZERZ 1. + 210 b ro0onov as ö aydownos Ev (mp zul Ölws Eidos Ev yeraı. &llov di ws Tö ylvos Ev ro Elder za) Sims To ufgos Toü eidovs Ev rö roü eldous Aoyp. Er os h Uylea Ev Hepuois zer wuypois zul Sims ro eidos &v rj Din. Erı oc &v Paoı- lei ra zwy 'Ellmvav xar Ölus dv TO noWTp zıynrızd. Krı os Ev 10 dyada xal ölws Ev 1 releı rovro d’ kon ro od Evexa. navıoay BE xuguwrarov To os Ev dyyelp xal im Ey Tony. dnropnose 8’ Av rıs, apa xal airo zı Ev lovro Evddyeraı elvoı, 4 cooty, alla nüv 7 obdauou 7 Ev alla. dıyws Ei roür Lorlv, Aroı xaH adrö A x Eregorv. örey ulv yüp y nögıe zoü Ölov rö br @ xal 6 Lv Tourg, Aeygmoeroı rd dAoy 8y davrg* Alyerar yip xal xara udon, olov Asvxös Örı A Inıyavaa Aevrn, xal Enıormumv örı ro koyıorıxöv. 5 ulv ovv Auyopsus oöx koraı by kavıg, oud’ 6 olvos* ö di roũ olyov aupopsvs koraı 5 Te yap xal Ev , Guyörega Tod avrod uögie. odrw ulv ouv Ivddyera cvro rı iv bavıo elvaı, nowrug d’ oux Evddyeraı, olov To 58 Aevzdv Ev owuarı. 4 Inıyayaa 7 yap &v omuarı, 5 d’ Emı- ornun Ev yurj. xara zaura Bd’ al npoonyooluı ueon Övre, üs ye Ev dv9gunp. 6 d’ dumopeus zul 0 olvos zweols ulv öyra od ulon, äum de. dıö örav 7 udon, Iarcı adıd br lovr@, olov To Atvxöv dv dvdownp Sri Ev Owuarı, za &y zovıp Ödrı Ev Inıyavelg’ Ev Si Tavıy ovxerı zar &llo. zal Erepoa ye ro eldeı taüre, zur Alinv yvoıy Eyeı Exarepovy xal duvauıy, 4 7 Inıyavaa xal ro Asvxoy. oüre dij Inaxtızag Buch der Phyſik IV. 3. 161 benn da6 Ganze ift nicht neben den Theilen, — nad) einer anderen in dem Sinne, wie der Menſch in dem Thiere und überhaupt bie Art in der Gattung iR, — nad einer anderen, wie bie Gattung in der Art und überhaupt der Theil der Art in dem Begriffe ber Art ik‘), — ferner in dem Simme, wie die Gefundheit in dem Warmen und Kalten und überhaupt die Form in dem Stoffe if, — ferner in dem Sinne, wie „in einem Könige beruhen die helles niſchen Berhältniffe**) und überhaupt in dem erſten Bewegenden, — femer in dem Sinne, wie in bem Guten und überhaupt in dem Endzwecke, dies aber iſt dasjenige, um deſſen willen etwas if, — von allen aber das Bigentlichfte ift in dem Sinne, wie in einem Gefäße und überhaupt in einem Orte”). — Bine Schwierigkeit aber koͤnnte man erheben, ob nämlich Etwas auch ſelbſt in ſich felbft fein Tonne, oder ob Nichts in fich ſelbſt, fondern Alles entweder nirgends oder in einem Anderen fei. Es if aber dies in doppelter Weile, entweder nämlid an und für fi oder in Bezug auf ein Anderes. Rämlih wann dasjenige, in welchem Etwas if, umd das in bems ſelben Seiende Theile des nämlichen Ganzen find, dann wird man wohl von dem Ganzen fagen, daß es in fi felbft fei; denn es wird auch das Ganze in Bezug auf feine Theile benannt, wie 3. B. es heißt Jemand weiß, weil ‚feine Oberfläche weiß if, und kenntniß⸗ teih, weil fein Dentvermögen es if; fo nun ift 3. B. das Faß nicht in fich ſelbſt, und auch nicht der Wein, aber das Faß Wein wird in fich felbft fein, denn fowohl dasjenige, was darin if, als and) dasjenige, in welchem es if, find da Beides Theile des Näms lihen. In diefem Sinne alfo fann Etwas ſelbſt in fich felbft fein, in dem Sinne des zunächfl Urfprüngfichen aber nicht; denn 3. 2. das Weiße ift eigentlich in dem Körper, weil die Oberfläche in dem Körper iſt, und die Kenntniß ift eigentlich in der Seele; aber in Bezug auf diefe dann, welche ja Theile find, gelten die Benennun- gen, wie nämlich wenn jenes in dem Menſchen wäre; das Faß aber und der Wein find, wenn jedes befonders iſt, nicht Theile, wohl aber, wenn fie beifammen find; daher wird, wann wirklich Theile da find, es ein felbft in fi Seiendes geben, wie 3. B. bei dem Weißen in dem Menſchen, weil es eben in dem Körper iſt, in diefem aber weil in der Oberfläche, in diefer aber ſchon nicht mehr in Bezug auf wieder ein Anderes, und es find ja diefe zwei, nämlich die Oberflähe und das Weiße, ſchon ber Art nach vers 162 $YZIKHZ AKPOAZERZ A. 0xonoucıy ovdty öpmuev &v Euvıo xar oddeva Toy dıopgı- oucv, zo re Aöoym dijloy örı aduvarov- denosı yüp dupo- Teox Exarepovy Undoyev, 0lov Toy dumpoofa ayyeiov Te xal olyov elraı xl rôv olvov olvov re xul dupogka, elneg &v- deyeroı auro rı &y tavıd eiyaı. Worte ei Örı nälaore &v —R elev, oͤ „ur aupogeus dekeraı Tov olvoy ovr j av- Tös olvos all’ H Exelvos, ö do olvos iveoraı Ev TO &ppogei 00x 3. —X aA” % Exeivos. xcru — oiv To eivaı örı Eregov, dilov" &ilos yao 6 Aöyos toü u Q xal roũ ev Tovrp. AIR uNvy ovdk xara oyupßeßnxös Erdtgeran Sua yag dvo &y tavrd foraı® alrog TE yao &v auro 0 du- Yopeis Zora, Ei oV poıs dextixn, tour Bvdlyeras By 8avro eivar xal Erı dxeivo od dextıxov, oloy, ei olvov, ö olvos. Öörı ulv 'ouy aduvarov dv Edavıg rı eivaı Toazag, dilov. 6 di Zivau Anögeı, örı ei Earı Tı 0 Tonog, &v tivı koraı, Avsıy ob zalenoy' obdly yap xwiva 89 Allg ulv ei- var TV TEWTOV TOToV, un ueyror os &v Tonp Exelvp, CAR doneo n nv dylsıa &y Tois Hegnols ws Eis, To de Heguoy ev omuarı os mass, oT oüx dvayen eis Gneıgov leyaı. dxeivo di ‚yavegöv , örı nel oüdky 10 „ayyeiv ou &v —X (frepov yap ö newrus 6 Te xal ν @), oüx &v en oüre Ülm oüre ròô Eidos 6 Tonos, all’ Eregov‘ Exelyov yao Ti tauta ou &vovros, xal GAn xal N mopgN. Teüre ulv ovy for dınmoonufve. Buch der Phyſtt IV. A. 163 fhieben und ein jedes von beiden Hat eine andere Natur und Gel: tung. Alſo einerfeits fehen wir nicht bei erfahrungsgemäßer Erwaͤ⸗ gung, daß irgend Etwas eigens für ſich“) ſelbſt in ſich felbft fei nach irgend einer Beſtimmtheit, und andrerfeits iſt es durch dem Begriff Har, daß dies nicht fein Tann; denn wäre e6 ber Wall, fo müßte jedes von beiden zugleich Beides fein, nämli z. B. das Faß müßte fowohl Gefaͤß ale auch Bein, und ber Wein müßte fowohl Bein als audy Faß fein, wofern ja etwas felbR eigens in fich ſelbſt fein tönnte; demnach alfo wird, wenn dieſe beiden auch noch fo fer gegenfeitig in einander wären, doch das Faß den Wein aufs nehmen, nicht infoferne es ſelbſt Wein wäre, fondern infoferne eben jener der Wein if, und der Wein wird in dem Faſſe fein, nicht infoferne er ſelbſt Faß wäre, fondern infoferne eben jenes das Faß ik; daB allo das Sein Beider verſchieden iR, ift Har, denn ber Begriff desjenigen, in welchen es ift, iR ein anderer ale ber bes: jenigen, was in dieſem if. Aber auch nicht einmal bloß je nad Borfommniß iR es möglih, denn ſonſt wären zugleich zwei Dinge in dem Rämlichhen, naͤmlich fowohl das Faß felbft wäre in ſich ſelbſt, wenn dasjenige, deſſen Natur fähig ift, etwas aufzunehmen, in fi felbR fein kann, ale auch noch jenes, welches aufzunehmen fie fähig iR, wie 3.2. der Wein, wenn fie nämlich Wein aufnehmen kann. Daß es alfo nicht fein kann, dag Etwas in dem Sinne des zunaͤchſt Urfprünglichen ſelbſt in ſich ſelbſt ſei, ift Har. — Die Schwierig⸗ Seit aber, weldhe Zeno erhob, daß, falle der Ort etwas Gigenes if, er in einem Orte fein wird, iR nicht fchwer zu löfen; denn es Recht dem Nichts im Wege, daß der nächfle urfprünglidhe Ort in einem Anderen fei, nur nicht in demfelben wieder als einem Drte, fondern eiwa wie die Geſundheit in dem Barmen als ein Sich⸗ verhalten iR, das Warme aber in dem Körper als ein Zuſtand; fo daß es nicht nothwendig in's Unbegrängte geben muß. — Das aber iR augenfällig, daß, da das Gefäß Nichte von dem in ihm Beſindlichen iſt (denn verfchieden ift zunaͤchſt urfprünglich dasjenige, was darin ift, unb dasjenige, in welchem es iR), der Ort weder Stoff noch Form, fondern etwas von bdiefen Verſchiedenes if; denn diefes, nämlich fowohl der Stoff ale die Form, ift etwas von dem im Orte Befindlihen. — Diefe Schwierigkeiten alfo nun mögen hiemit gelöf fein. 164 $YZIKHRZ AKPOAZERZ 4. Teiıa 4. Ti de nor korv 6 zonos, md’ &y yEvoıto pavegov. 59 Anßouev di neo) auroü 60u doxei dAnIüs xu9° aüro Unagyev aurod. afıouuey IN TOV Tonov elvaı noWroy ulvy Trepı&yov T &xsivo od rontos Earl, zal undiv Tod neayuaros elvaı, Erı Töv TE0ToVy TOonov unt Barıo unre uello, Erı anoleineodn Exa- oTov za) XZwoLoToy elvaı, Troös DR Tovroıs nayre Tonov Exsıy To üvym x) xdrw, za) p£geodaı puoeı xal uevev iv Tois olxeloıs Tomoıs &xa0roy TÜV Owudtav, Toüro dE oLsiv 7 @vo N xaro. Umoxesuevwy ÖL Tovrwuy 1a Aoına Iemonreov. dei d2 neıpaodaı TyV oxbıyıy oürm Hoısioder, önus rö vi dorıy arodogMoeraı, BOTE Ta TE Aropovusve Avsodaı, zul Ta do- xoũuvræ Ünapyev To Tong Unaoyovra Eoraı, xal Erı 10 rijc dvoxollas alrıov zul ray rregl aurov anopnuczav Koraı Yavepoy‘ oöro yap av xzullıara deıxyvorto Exa0Toy. TIOD- Tov udv oUv dei xaravojonı örı oüx av Eimreito Ö TOros, ei un xlynols ric NV N xara TOrov‘ dıa yap Toüro xal TöV ovgayöv uclıoT olousda Ev Tony, örı del W xıynos. Tev- ıns Oè To udv yood, To d’ avfnoıs zul pIloıs' za) Jap 2 ri avtnosı zul pIloeı ueraßalleı, zul 6 mooTeoov Av dr- add, nalıy uedeoryxev eis Earrov 7 ueilov. Eorı d zıyoVvj1Evov TO ulv za” còrò Eveoyelg ‚0 di xara ovuße- Bnxos‘ roũ ÖL xara ‚ ouußeßnxös zo u &vdexöuevov xıvei- 0301 09° aüro, olov T& uögıa Toü awunros zei 6 dv zo Ace nos, TE d’ oVx &vdexöneva al” ae zara suußeßn- xös, 0lov 7] ‚Aevaörns x) 7] Ezıornun‘ TRÜTR yap oüTn ue- taßeBinxze ròov Toro, ou vo Ündggovan neraßelleı. ine) dt Ayousv elvaı os &V Tone To odgavo, dıorı &9 ro don, ovroc d’ & To odgavo" xor B&v ro algı dR oUx dv navıh alla dıa To Eoyarov aüroü zul nepıexov &v 15 dloı paudv Buch der Phnftt IV. 4. 165 4. Bas aber wohl der Ort fei, möchte in folgender Weile augenfällig werben; wir wollen aber in Betreff feiner feſthalten, was ihm in Wahrheit an und für fih zuzukommen ſcheine. Wir ſtellen nämlidy wenigftens die Zumuthung auf, daß der Drt erſtens jenes umfafle, defien Ort er if, und daß er Nichts von dem Dinge felbR fei; ferner, daß der zunaͤchſt uriprüngliche Ort weder Heiner noch größer, ale das das Ding, fei; ferner, daß er von einem jeden Dinge ablafie und trennbar fei; und außerdem nod, daß jeder Ort das Dben und Unten habe, und daß jeder Körper von Natur aus an feinen ihm eigenthümlichen Ort beivegt werde und dort bleibe, dies aber entweder nah Oben oder nah Unten thue. Auf biefer Grundlage nun müflen wir das Uebrige betrachten; man muß aber verfuchen, die Erwägung, damit entwidelt werde, was der Ort fei, fo anzuftellen, daß ſowohl die erhobenen Schwierigkeiten fich loͤſen, als auch das dem Orte zuzukommen Scheinende ihm wirklich zulomme, und ferner auch die Urſache der Mißlichkeit und ber fchtwierigen Bunkte in Betreff feiner augenfällig werde; auf dieſe Weife naͤm⸗ lih wird wohl ein Jedes am Beſten bemonftrirt. Erſtens alfo nun muß man bebenfen, baß gar keine Unterfuchung über den Ort ans geſtellt würde, wenn es nicht die rtlihe Bewegung gäbe (denn deswegen zumeift meinen wir, daß aud das Himmelsgebäude in einem Orte fei, weil es immer in Bewegung if); von ber Bewes gung aber ift es theild die Raumbewegung, tbeild das Zus und Abnehmen, denn auch in dem Zus und Abnehmen ändert etwas den Det, und was früher hier war, ift fpäter wieder anderswohin ge treten, umd zwar in's Kleinere oder ins Größere. Bewegt aber wird etwas theils an und für fih dem Actus nah, theils bloß je nah Vorkommniß; von dem bloß je nad Vorkommniß Bewegten aber iſt wieder das eine fo, daß es auch an und für fi bewegt werden Tann, wie 3. B. die Theile des Körpers und der Nagel im Schiffe, das andere aber fo, daß es nie an und für ſich, fondern immer nur je nach Vorkommniß bewegt werden kann, wie z. B. das Weiße und die Kenntniß, denn biefe ändern nur in der Weife den Ort, daß dasjenige, an weichem fie vorhanden find, ihn ändert. Da wir aber jagen, es fei etwas in dem Himmelsgebaͤude als einem Drte, weil es in ber Luft, diefe aber in dem Himmelsgebaͤude ift, und auch da wir wieder nicht fagen, daß es in der ganzen Luft fei, fondern wir nur wegen ber aͤußerſten und das Ding umfaſſenden 60 166 $BYZIKHZ AKPOAZERZ 1. t 2ııb elvoı‘ et yap nüs 6 ano Tonos, ovx &v Ioos ein éæcorou ö tonos zul Exaorov, doxei dE ye Loos elvaı. Tosoürog d’ ö noöros 2v torty. öTav ulv oVv un diyonußvov 7 TO neoieyoy Alla ouvegks, oüy as &v rono Abyercı elvar By xelvo, all’ ms ufpos 2v ölp‘ örav ÖL dinonulvor 7 xal anzönevov, !y neary dor) ro ‚lozarp Toü megneyovros, Ö 8 our 2orl uloos ou dv ürg öyros oüre ueilov Toü dıa- ornuaros all” I0ov“ Ev yao ru euro Ta Eayaro TOV ÖNTO- ulvoy. xal ouveyks ulv 06V oüx Ey kaelyo zıveita: alle nel xelvov, dinenusvov di iv Exelvo. za) day Te myära rò A av te un, T oöddw Arrov. ‚Erı öray un dınonu£- vov I; [O7 u£gos dv ölp ifyeraı, olov Ev TS —MD 2 öyıs 3 8&v ro ommarı n xclo, Örav di dınamusvov, oloy &y To »adp 70 Ödwp 7 &v TO zegaulp 6 olvos* i ulv yap zelo XUTE roũ owuaros zıyeiran, rò di üdwup Ev To xad. non rolvvy yavegov dx rovswv ıl korıy 6 Tonos. oyedov yag Terragen lorıv wu dvayın zov T0nov & ıı var y&g uoopn 7 öAn 7 dıiaornug rı Tö usrofi mv doyaray, N ra koxara', ei un orı und!v dıaornun nrapa 76 Tod &yyıroud- vov awunros ulyedos. Tovraw d’ Orı oux Ävdkyerar va rol« elvaı, paveoov* alla dıa ulv To negulyer donei poopn elvaı“ Ev radrp yap ra Eoyara Toü nepikyovyros xal Tod nrepisyoutvov. tori ulv oVV üupe nepara, GAl” oü roũ euro, alla ro ulv eldos Toü nroayueros, 6 dk Törocs roũ nepıdyovros Omueros. dıa DR TO ueraßallsıy nollaxıs u£vovros Tou Tepıeyovros TO TTEELEXOUEVOV xl denonudvoy, oiov BE Ayyslov Üdwp, To uerafu elval rs dorsi dıdornua, ws 09 Tı Napk TO OWum TO uedıarauevoy. TO d’ oUx Karıy, Buch der Phyſik IV. 4. 167 Graͤnze der Luft fagen, das Ding fei in ber Luft (demn wenn bie ganze Luft Ort wäre, fo wäre ja der Ort eines jeden Dinges und das Ding felbR nicht einander gleich; nun aber fcheint es doch, daß fie einander gleich find, und der derartige Ort ift eben der zunaͤchſt urfprüngliche, in welchem das Ding if), — fo wird man bann, warn der umfaflende Körper nicht abgetrennt, fondern mit dem Dinge continuirlich ift, nicht fagen, das Ding ſei in ihm als einem Drte, fondern eben als Theil im Ganzen; Hingegen wann jener abgetrennt ift und das Ding nur berührt?), fo iſt das Ding in der nächften aͤußerſten Graͤnze des umfaflenden, welche dann weder ein Theil des darin befindlichen Dinges, noch auch größer als bie Ausdehnung deflelben, fondern ihr glei if, denn es treffen ja bie aͤußerſten Graͤnzen der fich berührenden Körper in dem nämlichen zufammen; und iſt es continuirlih, fo wird das Ding nit in jenem, fondern mit jenem bewegt; iſt es aber abgetrennt, dann wird es in jenem bewegt, und zwar um Nichts weniger, mag das Umfafiende bewegt werden oder nicht; ferner wird ed, warn es nicht abgetrennt ift, als ein Theil im Ganzen bezeichnet, wie 3. 8. in dem Auge das Gehen oder in dem Körper die Hand; wann es hingegen abgetrennt if, dann ift es wie 3. B. in dem Eimer bas Waſſer oder in dem Faſſe der Wein; denn die Hand wird vom Körper aus bewegt, das Waſſer aber in dem Eimer. — Seht dems nad ift uns aus diefem augenfällig, was ber Ort fei; benn vier Dinge find es fo ziemlih, von weldhen der Ort Eines fein muß: nämlich entweder die Geſtaltung oder ber Stoff oder eine Ausbehs nung zwifchen den zwei aͤußerſten Graͤnzen, oder, falls außer ber Größe des darin befindlichen Körpers Teine Ausdehnung ba if, die äußerfte Graͤnze ſelbſt. Daß aber drei von biefen vieren nicht möglich find, ift augenfällig; fondern der Ort ſcheint nur wegen des Umfaſſens die Geftaltung zu fein, denn bie Außerfien Graͤnzen des Umfaſſenden und des Umfaßten treffen in dem nämlichen zu: fammen; nun find allerdings beides Gränzen, aber nicht Gin und bes nämlichen, fondern die Form ift Bränze des Dinges, der Ort aber Graͤnze des umfaflenden Körpers. Hingegen deöwegen , weil das umfaßte und abgetrennte Ding oft die Stelle ändert, während das Umfafiende bleibt (wie 3. B. aus dem Gefäße das Wafler), fheint der Ort die dazwiſchen liegende Ausbehnung zu fein, als wäre er neben dem anderswohin tretenden Körper etwas eigenes; 6 ya 168 $YZIKHZ AKPOAZENZ 1. T212a alla TO Tuyöv duninre ooua Toy uedıoraudlvay zal ünre- oa nepvrörov. ei d’ Av rı To dıaoryua TO nrepvrös xal ulvov &v TO aurd Ton, aneıyoı &v Jay TONoL" usdıore- ufvov yap To Vdaros xal Toü &£gos Tavto NoıNae Ta ud- gie navyıe dv ro Ölm Onze ünav To Üdwo Ev ro ayyslp“ äuo d& za ö ronos Zoraı ueraßa)iwv. wor Eoraı Toü To- rov T’ üllos Tonmos, xal noAloL Tonoı üue Looyro. oüx &orı dB} Kllos Tonos ô Tod uoplov, &v & xıweitau, Örev Öloy To dyyeiov ueHornran. all’ 6 abrös? Ev @ yap dorw, i- tusdlorareı 6 ano xal TO Üdwe N Ta uöpıa roũ üdarog, dl” oðx dv © ylvovsaı Tonp, ös ufoos Lorl Tod Tomov ös arı tonos Ölov Tod odbgavov. xal N vun d2 dofeev üv el- var Tonog, Ei ve Ev hocuoüvsl Tıs 0x0noln zei un xerwor- oufyp allu ovveyei. woneo yap el dMowovraı, Zarı rı 6 vũv ulv Atvxov nalcı ÖL uflav, xal vov ulv Oxino0ov rakeı dR uaiaxov (dıö yauev elval rı NV Vin), oüro xal ö To- nos dıa Toıwvıns Tıvös elvaı doxei yavraalas, ninv Exeivyo ulv dıörı 6 iv &ne, roüro vüv Üdwg, 6 BR Tonos örı od m ano, &rraög Eor) vv üdwo. al’ n ulv Un, F Gone Mcxon &v Tois TT0ÖTEE0V, OVTE KWELETN TOU ModyuaTos odTE zregikgei, 6 dR Tönos äupw. ei Tolvuy undtv ray roıWv ö zönos 8ort, une ro eldog unre 4 ÜAN unte dıcormud rı del Unapyov Eregov nap& TO TOU NOKYUCToS Tov uedıoTauf- vov, Evayaın 16V Tonov elvar TO A0ınoVy TaY TEOOEEHV, TO nıeoas roü reoılyoyros omuatos. Akya dE TO TrepLExöuevoy nur TO xıvnTöv xara pyogav. doxei dE ulya rı elvar zul xulenov AnpInvaı ö zonos dıa re 70 napsupalveodar znv Gam xad 79 uoopiv, xal dıa To &y joemoüyrı TO nepulyovrı Buch der Phyſik IV. A. 169 dem ift aber nicht fo, fondern es fällt ja der nächte beſte Körper unter demjenigen, was bie Stelle ändert und feiner Natur nad mit eiwas in Berührung treten Ian, in das Gefäß hinein“); wäre aber bie Ausdehnung eiwas eigenes, weldes feiner Ratur nah an dem nämlichen Orte wäre und auch bliebe, fo gäbe es un- begrängt viele Orte; denn wenn das Waſſer und bie Luft die Stelle ändern, fo wuͤrden die ſaͤmmtlichen Theile berfelben im tem Ganzen das nämlidhe ihun, was das ganze Wafler in’ dem Gefäße thut, und zugleich auch würde ber Ort felbft die Stelle ändern, fo daß es ſowohl von dem Orte wieber einen Ort gäbe als au viele Drte zugleihd wären; es iſt aber der Drt des Theiles, in welchem er bei einer Platz⸗eAenderung des ganzen Gefaͤßes bewegt wird, kein anderer, fondern ter nämlidhe; denn die Luft uud das Wafler oder die Theile des Waſſers taufhen ja gegenfeitig Platz an dem Orte, in welchem fie find, und nicht an jenem, in welchem fie entfichen, welch' letzterer ein Theil jenes Ortes iR, welder der Ort des gan⸗ zen Himmelsgebäudes iR‘) Endlich auch kann es ſcheinen, als wäre der Dirt ein Stoff, wenn man naͤmlich an einem ruhenden und nicht getrennten, fondern eontinuirlichen die Erwägung anftellt ; denn fowie bei der qualitativen Aenderung ein Etwas ba if, wels ches jetzt weiß tft, vorher aber fchwarz war, oder jebt hart und vorher weich (darum nämlich fagen wir, daß der Stoff ein Etwas iR), fo fcheint auch der Ort vermittelt einer derartigen Borkellung etwas zu fein, nur mit dem Unterſchiede, daß jenes Biwas darin liegt daß, was Luft war, dieß jeht Wafler ift, der Ort hingegen darin daß, wo Luft war, da jetzt Wafler if; aber der Stoff ifl, wie wir in dem obigen gefagt haben [Cap. 2], weder trennbar von dem Dinge neh umfaßt er es, bei dem Orte aber iR dieß beides der Fall. Wenn demnach der Ort keines von den breien iſt, nämlich weder die Form noch der Stoff noch eine Ausdehnung, welche neben der Ausdehnung des den Plag ändernden Dinges und von ihr verfchieden immer vorhanden wäre, — fo muß der Ort nothwendig das von den vieren nocd übrige fein, nämlich bie Graͤnze des umfaflenden Körpers, wobei ih unter dem von ihm umfaßten Körper das in der Raumbewegung Bewegbare verfiche. Es fcheint aber der Ort etwas Bedeutendes und ſchwer zu Erfaflens des fowohl darum zu fein, weil ber Stoff und die Geſtaltung her einſchillern, als auch weil bie Platzveraͤnderung bes Bewegten in Ariftoteles. 15 170 $BYZIKHZ AKPOAZBRZ A. + 212 b ylveodaı any UETaOTaOLV Tou gyegouevon. « Ivdägsodaı yap gyalveroı elvar dıeornum uerafy allo rı ToV xıvovuevov ueyed@V. oyußallsrau de Tı xal ö ano dorav Komuaros elvaı" yalverar yao 00 uovor T« negara roũ &yyslov eva 6 zömos, GAA& xal Tö uerafv ws xevov. LZarı d’ Wwoneo To &yyEiov ròóh nos erapognTos, ouTw zul 6 TOMos dyysiov Gustaxiynrov. dıo ÖörTay ulv Ev zıvouulvpo zı zıyjraı zul ueraßarly To Zvros, olov &v noraug milolov, ds ayyelp xojteı uülloy 4 Tony To negıkxovrı. PBodklera d’ axtyn- zog elvaı ö ronos’ dıo 6 nüs uülloy TTorTauös Tonos, Örı dxlvnros 6 müs. WoLE TO Tod Tegı£govros nous dxivnrov ngörer, roũr Zorıv ö ronos. zul dıa roro ròô ufoov Toü ovocvoũ xal rò Eoyaroy Tö mgös Nuüs rijc xzUxiD Wopüs doxei elyvaı TO ulv ya ro BE xara ualuore — ævocus, örı To ulv del ulver, roũ di xuxlov TO koyarov Waaurws 62 Zyov uva. wor Enel TO lv xoüpov TO dyw Yepousvorv dorı yvosı, To Oè Bagv TO xurw, TO MeV ngös To ufaov neoıdyov neons xarw Earl, zul auro To udoov, To de nrgöc 10 Zoyarov üvm, zul auto To &axarov‘ za) dıa rovro doxei Ininedoy rı elvaı za) 0iov dyyelov Ö Tonos zul Megıkxorv. Erı Aue TS Tpayuatı 6 TONOS' ÜNe Yyap TO TEREpKaUueyD To negara. 5. Q⸗ ‚utv oöv sauarı dor zu Exrös our megı£gov auto, roüro dorıv &V TORp, m BR un, ov. diò xav üdwe yeraraı TOLOUTO, Ta ulV uopa zıynoeraı adroü (negikyera yao Un’ alınlay), 10 dt nmüy Eorı iv es zıyjgera &orı Ö’ Ös ou. Ss nv yag 6Aoy, du ToV rono⸗ oð ueraßakieı, xvæao +0 zıynoerm“ rõv uoplary yag odros ö Tomog' zo vo uiv xal zaro oV, xuxip d' Eyın. Ta di xal üyo xal Buch der Phyſik IV. 5. 171 dem umfaflenden Körper als einem ruhenden vor ſich geht, denn ba erſcheint es als möglich, daß eine von ben bewegten Groͤßen vers ſchiedene Ausdehnung inzwiſchen fei, und es trägt hiezu no etwas - bie Luft bei, welche unförperlih zu fein fcheint'*), denn ba ers feinen nicht blos die Graͤnzen des Gefaͤßes als Ort, fondern auch das inzwiſchen Liegende als Leeres. Sowie aber das Gefäß «in übestragbarer Ort if, fo iſt aud der Ort ein unübertragbares Ges füß; daher, wann Etwas in einem Bewegten bewegt wird und innerhalb deflelben den Ort verändert, wie 3. B. ein Fahrzeug in einem Fluſſe, es den umfaflenden Körper mehr als Gefäß, denn ale Ort gebraudt; es foll aber der Ort unbewegbar fein, und darum iſt weit cher der ganze Fluß ein Ort, weil er als ganzer unbewegbar if. Darnach iſt der Ort die zunaͤchſt urfprüngliche uns bewegbare Gränze des umfaflenden Körpers; und deswegen fcheinen der Mittelpunkt des Himmelsgebäudes und die Außerfle uns zugängs liche Stränge der räumlichen Kreisbewegung Allen im eigentlichſten Sinne das lehtere das Dben und das erflere das Unten zu fein, weil dieſes immer beharrt, jenes aber, nämlich die aͤußerſte Graͤnze des ſreiſes, als ein fi Reis gleich Berhaltendes beharzt, fo daß, da von Natur aus das Leichte das nad Oben Bewegtwerbende, das Schwere aber das nad Unten Bewegtwerdende if, demnach die in der Richtung zum Mittelpunkte umfaflende Gränze das Unten und der Mittelpunkt ſelbſt if, hingegen die in der Richtung zum Aeu⸗ ßerſten umfaflende Graͤnze das Oben und bas Aeußerfe ſelbſt. Und deswegen nun ſcheint der Drt eine Flaͤche und gleihfam ein Gefäß und ein Umfeflendes zu fein, und es if ferner der Ort zugleich mit dem Dinge, denn zugleich auch mit dem Begrängten find bie Graͤnzen. 5. Derjenige Körper alſo nun, welcher außerhalb feiner einen ihn umfaflenden Körper hat, if in einem Orte, und derjenige, wel⸗ der dies nicht hat, iſt nicht in einem Orte. Daher werden auch, wann enwas Derartiges in Waller übergeht'"), die Theile deſſelben in Bewegung fein (denn fle werden gegenfeitig von einander ums faßt), das Ganze aber wird einerfeits in Bewegung fein, andrers feits nicht, nämlid ale Ganzes ändert es feinen Ort nicht und zus gleich doch wird e6 im Kreife beivegt, denn dies iſt der Ort ber Theile, und Giniges derfelben wird zwar nicht nach oben und uns ten bewegt, wohl aber im Kreife, anderes aber, was mit Verdichtung 15° 172 $YZIKHZ AKPOAZERZ 4. zdıe, 60a £ytı nuxvacıy xal uavadıy. worse d’ Lifydn, ra uſr Eorıv Ev zong xara duvamıy, ı& di xar ivfeyeav. . dıö örav udv ouseyks 7 ro Önmsonsgbs, xasa duvanıy Ev 63 zone ra ulon, özav dt zupıa9y ulv änııra d’ waneo Ompos, xu7 dvfoysıav. xal Ta uly 209° auıa, 0ioy av söua 7 zar& pyopav F zaı’ auEnoıv zıynray zu” auro ov, 6 d’ ovgaros, sonse elonraı, ov nov Ölos oud’ Er vıya 10n@ dortv, sl ya undlv avröv negıdyeı aaa. ip go di zıyeitar, Tavry zu zonos Loml Tois moplas" Erepov Yyap öreoov Eyöusvor ray uoplwy Boriv. a dk zarı auußeßnxos, olov 3 yuyi zal 6 odeavds’ T& yo mopıa dv Tono ns aeyra* In) vo zuxle yap negikyeı allo allo. dio zıreisas ulv zuxio To Ave, To di navy ou nov. 1d yap mov aurd T tort nı, zu) Er üllo rı dei cvaı napa Tovro iv @ 6 negıfyeı‘ naga di To navy al Ölov oüdEy korıy Eo Toü naysos, xal dıa Tovro dr TO oVpavgi ndvre" 6 yap ou- euvös ro nüy Toms. Korı d’ Ö Tönos ady 6 odemwos, alle roũ ovpavod Tı To F0yazov za) dntöusvoy ToU ayEoU ouuoros nieons nosuoun” ze) dın zoüro n ulv yü iv ro üdarı, toüro d’ 2v 1a dlor, ovros d’ Br 1o aldkaı, ö d’ eisno Ev To ovgayo, 6 d’ oveavös oünfrı iv alle. wyave- 009 d’ Ex Tovrav Öörı zu) al anoplas näcaı Avoıys Ay oö- so Aeyoulyov TOoU Tomov. oVrs yao Ovvavfeodcı Ayayın z0V TONoV, ovrs orıyus elyas Tonov, ovıe dso omuara Ey To aiTo Tony, oürs diaornpe sı elvaı Owuarıxov. Ode yap ròo usra&d TOü Tonov TO TuyoV, AA’ od deauınun Oa- naros‘ zur Fosıy ô Tomas xal nov, oör as dv Tonw dE, Bud ber Phyſik IV. 5. 173 und Berbännung behaftet if, wird ſowohl nad oben als auch nach unten bewegt. Wie wir aber fon gefagt haben [Gap. 4], iſt das Eine der Potenz nad in einem Orte, das Andere dem Actus nad; tarum find, wann das GBleichtbeilige‘*) ein Gontinuirliches if, die Theile nur der Potenz nad in einem Orte, wann es aber getrennt iR und ſich einander nur berührt, wie 3.9. bei einem Sanphanfen, fo And fie es dem Actus nad. Ferner au if das Bine an und für fh in einem Drte, wie z. B. jeder Körper, welcher entweder in Bezug auf die Raumbewegung oder in Bezug auf die Zunahme bewegbar ik, an und für fi irgendwo iR (das Himmelsgebäube hingegen if, wie wir fagten [III, 5 gegen Ende u. 6], ale Ganzes nicht irgendwo und nicht in einem Drte‘*), da ja kein Körper es umfaßt; in Beziehung aber auf dasjenige, an welchem es bewegt wird, haben feine Theile auch einen Ort, denn der eine der Theile reiht an den andern an); anderes hingegen it nur je nad Borfommniß in einem Orte, wie 3.2. die Seele und das Himmels⸗ gebäude, denn feine Theile find alle gewiflermaßen in einem Orte, da an dem Kreife das Eine das Andere umfaßt; darum wird wohl das Dbere im Kreiſe bewegt, das Banze aber ift doch nicht irgendwo; den fowohl das irgendwo feiende Selbſt it Etwas, ale auch muß neben biefem noch Giwas Anderes fein, in weldhem tasjenige if, was als das Umfafiende befieht; neben dem AU und Ganzen aber gibt es außerhalb des Alles Nichts, und es ift deswegen Alles in dem Himmelögebäude, denn das Himmelsgebäude ift doch wohl das au; der Drt aber iR nicht das Himmelsgebäube felbR, fondern irgend die äußerfie und den beiwegbaren Körper berührende rubende Stränge te6 Himmelsgebäudes; und beöwegen iſt die Erde in dem Waſſer, dies aber in der Luft, diefe aber in dem Aether, der Aether aber in dem Himmelsgebäude, das Himmelögebäube aber nicht mehr einem Anderen!*). — Augenfällig aber it aus dem Bisherigen, dag auch die Schwierigkeiten fämmtlih fi löfen, wenn man den Ort in diefem Sinne nimmt. Denn weder iR es nothwendig, daß der Ort zugleidy mit dem Dinge zunchme, noch auch, dag es einen Dirt eines Punktes gebe, noch daß zwei Körper in ein und dems ſelben Drte feien, noch daß der Drt irgend eine Törperhafte Auss dehnung fei, denn ein Körper if jenes naächſte Beſte zwiſchen dem Drte Beſindliche, nicht aber eine Ausdehnung eines Körpers; und es if der Ort allerdings aud irgendwo, aber nicht in dem Sinne, 174 BYZIKHE AKPOAZERZ 1. +2ı3a all’ ws To nepas Ev rü nrenepaoufvp. où yap nüy To 09 dv Tony, Alla TO xıynröv omua. zul Yploeraı ÖN Eis ToV avrou Tonov Exuorov eulöyus‘ 5 yap dpeküs xzal anrous- vov un Alg, ovyyevks- al Ovunspuxöta uly anadj, ENTO- usva di nasntıza xal nomrıxd allnlav. xal uber dN yvosı nav &v To olxelp Tony Exaozoy oUx aloyus’ al yap ro u£pos rode dv ölp ro Tonw ws dimigeroy uefoos zoos 6Aov 2orlv, oiov öray Üderos zıynan tıs T uoguov 7 d£oos. oũro BR xal dng &yeı noös Üdwe" olov ÜAN yag, TÖ d2 eldos, To ur Üdwe Üln akoos, Ö d’ ang oiov Evepysid tıs Exelvov‘“rö yap Udwg duvansı ang Earıy, 6 d’ ang du- vausı Üdwg GAlloy Tgonov. diogiorlov di negl Tovray Üoregov' ailı dıa ToV xaıpöv avayın ulv eineiv, doapws di vüv 6ndLv Tor Zora onploregov. el 009 1ö auıo Un xar n dvreilyeıa (Udo yao aupw, Alla To ulv dvva- usı 16 d’ dvrelegelg), Eyoı @v es uöpıöv nws npös Ölov. dıö za) zTovros &pn dorıy" ovupvoıs BE, öray Kup &veg- yelg Ev yEvayıcı. xal nregi ulV Tonov, xul örı Eorı za zit korıy, elonrau. 6. Toy auröv d} Toomov Unolnnteov elyaı Toü yuoı- 200 Hewonjoaı xu) reg) xevoü, el &orıy 7 un, ze nos Zarlv 7 tl dorıv, done xal nepl Tonov’ xal yüp Napaninalav Eycı ınv TE anıorlav xal nv nlorıy dıa Toy bnolaußavo- ucvuuv olov y&p TOnov zıyva za) dyyeiov TO xev6V Tı9Eacıy ob Akyovıes, doxei dt nijoes iv elvaı, örav Eyn TO Oyxov Bud der Phyſik IV. 6. 175 als wäre er wieder in einem Drte, fondern fo wie die Graͤnze in dem Begränzten if, denn nicht das gefammte Seiende if in einem Orte, fondern nur der bewegbare Körper; es hat demnach auch ſei⸗ nem guten Grund, daß Iches zu feinem eigenen Orte hinbewegt wird, denn was ohne Bergewaltigung einander das Naͤchſtfolgende iR und einander berührt, iR verwandt, und, iſt e6 von Natur aus miteinander verwadien, fo iſt es ohne gegenfeitige Ginwirkung, berührt es aber einander nur, fo wird es gegenfeitig Binwirkungen ausüben und erfahren; und es bebarrt demnach auch jedes Binzelne au dem ihm eigentbümlichen Orte, denn auch diefer beſtimmte Theil iR in dem gefammien Orte eben als ein Theilbares in dem Ver⸗ haͤltniſſe eines THeiles zum Ganzen, wie 3. B. aud, wenn man ein Theilchen des Waſſers oder der Luft in Bewegung feht, fo verhält ſich ebenfo auch die Luft zum Wafler, denn das eine iR gleichſam Stoff, das andere aber Form, naͤmlich das Waſſer iſt Stoff für die Luft, die Luft aber ift gleichſam ein Actus jenes anderen, da bas Bafler der Botenz nach Luft if, die Luft aber der Potenz nad Waſſer if, nur dies in anderer Weile (feſtſtellen aber müflen wir die Sache hierüber erſt fpäter [d. coel. II, 6 u. d. gen. et corr. U, AL Hingegen wegen ber gebotenen Belegenheit müflen wir wohl davon ſprechen; infoferne «6 aber für jegt undeutlich geſprochen iR, wird es dort dann deutlicher werden); und wenn alfo nun ein umb dafjelbe der Stoff und die Berwirklihung zugleich it — denn Waſſer iR beides, nur das eine der Potenz nad, das andere aber der Bers wirflihung nah —, fo möchte es wohl wie ein Theil zum Ganzen ſich verhalten, und darum haben diefe auch eine gegenfeitige Bes rührung; ein Verwachſenſein von Ratur aus aber findet Statt, wann Beide dem Actus nad Eines werden. — Und in Betreff des Ortes num haken wir, fowohl daß er if, als auch was er if, ans gegeben. 6. In ber nämlidhen Weiſe aber muß man annehmen, daß es Sache des Phyfifers fei, auch über das Leere eine Betrachtung ob daſſelbe fei oder nicht fei, und in welchem Sinne es fei oder was es fei, ebenfo wie bei dem Orte; denn aͤhnlich muß man auch Hier in Folge der Annahmen über das Leere ſowohl glauben ale audy nicht glauben, daß es ſei. Jene nämlid, welche fagen, es fei das Leere, nehmen es als irgend einen Ort und ein Gefaͤß, und es ſcheint ihnen biefes voll zu fein, wann es bie Mafle, 176 $YZIKHZ2 AKPOAZERZ A. T2ı3b od dexrıxov dorıy, ôræv Oè orsonöôij, xcvovr, ws TO wurd 64 udv ÖV xev0V xal mÄfiges zul Tonor, To d’ eivaı würois oV tavro 09. ügkaodnı dE dei Tüs oxeyews Aaßovorwv & re AL- yovoıy ol yaoxovres elyaı zur nalıy & Akyovoıy ol un pd- 0xovres, xal Toltov Tas xoıvas neo aürav dofas. of udv oũv dexvuvar neipouevo örı obx £arıy, ouy 8 Bovlovres Aysıy ol avdowrroı xEvoV, tour Bfeldyyovow, all’ Guepre- voyres Akyovoıy, woneo Avafoyopas xal of TOUToV TÖV TEo- 70V ElEygovres. Inıdeixyvovor yap örı Earı Ti ö ae, oros- BAoüvres rooᷣs doxovs xal deıxvuyres ws loxyvpös 6 Ag, xal Bvanolaußdvovzes Ev Tais xAeyudgass. od d’ vom no0L Bovlovraı xevöv elvaı dınornue & © undev korı oüue * oInTov" olouevoı dR TO 09 ünav elvaı omue vaod, vo ölws undev karı, roürT' elvaı xevov, ob dA”) To nÄjoes dE- 005 xcvòov elvaı. ovVxovv Tovro dei deıxvuvan, örı Earı vi 6 are, AAL’” örı ovx Earı dınormua Erepov T@Y Owuarwy, oVTeE xwoıoröv ovre Eveoyeig 0V, ö dialaußavsı TO nv owur vor eva un ovvexis, —X Aeyovan Annöxgıros xcel Asvxınnos el ‚Eregoı zollol TWV Yuowloyay, 7 x) el du ico⸗ roũ nuvrös ooarös dorıv OVTos Gvvegoös. oVros ulv oũv ol xara Ivpos nıgös TO nooßinum danaysmory, aAl of paoxovres eivar uhllov. Alyovar d’ Ev ulv örı xlymoıs 4 æcrè Tönov ovx &v ein (würn d’ Zar) pogk za) auknoıs)- od yap av doxeiv eiva xlynoıw, ei un ein xcvov To yüp nijoes advvarov eivaı dekaodal rı. ei di dekeraı zul Eoraı dvo &v raürp, Wöcyoır av xal Önocaoüv elyaı äua Onue- Ta’ nv yao dıiapopay, di Av oüx av Ein To AexdEv, oüx korıy eineiv. ei JE Tovro Evdlyeraı, zu) TO NIxEOTaToV dekeraı TO ufyıorov molla yap nıxoa Borı To ußya' dor *) Statt ou dn haben Jie Hdschrr. u. Ausgg. duo. 3 Buch der Phyſtk IV. 6. 177 zu besen Aufnahme es fähig iR, in ſich Hat, Hingegen wann es von derfelben entblößt it, leer; da nämlich ein und baflelbe Ding leer und voll und Ort fei, das Weien aber des Leer⸗ und des Bolls und des Ort⸗ſeins verfcgieden fei. Wir müflen aber die Erwägung damit beginnen, daß wir fowohl dasjenige auffaflen, was Jene fagen, welche behaupten, das Leere fei, als auch dasjenige, was Jene, welche behaupten, es fei nicht, und drittens auch bie gewöhnlichen Meinuns gen über jene Begriffe. Diejenigen nun, welche zu zeigen werfuchen, daß das Leere nicht fei, widerlegen nicht dasjenige, was die Leute als ein Leeres bezeichnen wollen, fondern geeifen in dem, was fie fagen, fehl, wie naͤmlich Anaragorae und alle Iene, welche nad diefer feiner Weile argumentieren; dieſe nämlich bemonftricen nur, daß die Luft etwas ift, indem fie die leeren Schläuche reden und ſtrecken und dabei zeigen, wie Hark die Luft fei, oder indem fle die Luft in den Waflerubren '’) feſthalten; Die Leute aber wollen unter dem Leeren eine Ausdehnung verfichen, in welcher Sein ſinnlich wahrnehmbarer Körper ift, und indem fie meinen, jedes Seiende fei ein Körper, fagen fi, daß dasjenige leer fel, in welchem übers haupt gar Nichte ift, nicht demnach, daß das mit Luft Gefüllte leer ſei. Alſo nit das muß man zeigen, daß die Luft etwas ift, jondern daß es Feine von den Körpern verſchiedene Ausbehnung gibt, weder trennbar von ihnen, noch dem Actus nach ſeiend, welde den gefammien Körper auseinander bielte, fo daß er nicht mehr eontinuirlich wäre, wie Demokritos und Leufippos und viele Andere der Natur sBhilofopken dies behaupten, oder dann auch ob etwa außerhalb des gefammten continuirlich feienden Körpers etwas ſolches fei. Diefe alfo nun treten in Bezug auf diefes Problem nicht einmal bis zur Borballe, mehr aber Iene, welche behaupten, das Leere ſei. Dieſe aber fagen erflens, daß eine Bewegung im Orte (biefe aber ift die Raumbewegung und das Zunehmen) außerdem nicht Rattfände, denn es fcheine feine Bewegung zu fein, wenn fein Lee⸗ tes fei, denn daß das Volle etwas in fih aufnehme, könne nicht fein; wenn es aber etwas in ſich aufnehme und demnach zwei Dinge in ein und bemfelben feien, fo wäre es auch möglich, daß belichig noch fo viele Körper zugleich beilammen feien, denn eine unter fheidende Graͤnze, von welcher an das eben Geſagte nicht mehr Rattfinde, laßt ſich nicht angeben; iſt aber dieß möglid, fo wird auch das Kleinfte das Größte in fich aufnehmen, benn viel Kleines 65 178 $BYEZIKHE AKPOAZERZ 1. ja et noila loa Bydiyera 4 ravıa eivoı, xzal nolla avıca. Mi&lıooos ulv oiv xal delxvvay örı To nv axlvncov dx Tovıav el yap xıynoeras, avayın eivaı (pol) xevoy, rò di xevoVv oð Tav Ovıav. Eva ulv oUv To0noy &x zouraw der- zyvovoww ©rı Zorı rı xEv0V, allov d’ örı palveras Evıa Ouv- ıö6yra xal Rılovusva, 0oloy xal TöV olvov Yacı deyeasaı uera 109 d0xwy tous nlYovs, eis eis Ta Bvovro xeva Gvn- w0yTos Tod Avxvovufvov awuaros. Erı di za) q avknoıs do- xei naoı ylyvsodaı din xevoü‘ NV uly ya Toopiy oaua elyaı, dvo di omuaza ddvvaroy äuo elvan. yueprüpıov dR xal TO nepl rijß Teppas noroüvron, # dfyeraı 1009 Uderp 600V TO ayysiov ro xevöv. elvar d’ Epacav zul ol Ivsayopsıoı xcvòov, za) Eneıcılyas avra*) T® oVoaro dx roũ aneloov nvevuctos os Avanvkoyıı xal 70 xevor, 6 dıopfle rüs YV- otıs, o ÖVTos TOU xEvoü xworauou Tıvös ray Epekis zal ns diopfoews* xal Tour eva nowrov Ey Tois apıyuoic“ zo yag xevöv dıoolley av yvow avrev. EE mv ulv odr ot u£y Yaoıy elvaı ol d’ oU pacı, ayedöy ToImüTa xal To- onvra Lorıy. 7. Ioös di rò nortpws Eye dei Aaßeiv ıd onualvyeı rovvoua. doxei di rò nevöv ronos eva iv & undev kozıy. rovrov 6’ alrıov örı rö 09 omua oloyra eivaı, navy di oüun Ev ton, xevöv d’ Ev G ıönp under korı omua, dor ed mov un dorı owua, xevoy eva Ivradda. awue di nalıy änev + oloyraı elvaı anıoy‘ vorüro BR 6 av Eyn Paoos A xoupornte. Ovußalve odv dx ovikoyıouod Toüro elyaı xe- vor, & ©: und&v korı Bapb 4 xoüpov. tadra ulv oum soneo Elnouev xel moorsooV, Ex oulloyıouov ovußatver, 37 *) So Eine Hdschr., Bekker mit den übrigen avro. Bud) der Phyſik IV. 7. 179 it das Große, fo daß wenn vieles ber Groͤße nach Gleiche in Sin und bemfelben fein kann, ebenfo auch vieles der Größe nah Uns gleiche; Melifios num zeigt aus ſolchen Gründen auch, daß das Al unbewegbar fei, denn, fagt er, foll es ſich bewegen, jo müfle es ein Leered geben, das Leere aber gehöre nicht zu dem Seienben. Rad; der einen Auffeffungsweife alfo zeigen fie aus dieſen Grün⸗ den, daß das Leere etwas fei; nach einer anderen aber daraus, daß augenfällig Einiges in ſich zufammengeht und ſich prefien läßt, wie fie 3. 3. fagen, daß auch den Bein mitfammt den Schlaͤuchen bie Fäfler in fi aufnehmen, als gienge ber verbichtete Körper in bie in ihm befindlichen leeren Stellen in ih zufammen. Werner aber Scheint auch das Zunehmen Allen vermittelſt bes Leeren zu gefchehen, denn bie Rahrung fei ein Körper, daß aber zwei Körper zugleich beifammen feien, könne nicht fein; als Zeugniß Biefür aber nehmen fe auch das bei ber Aſche ſich zeigende, weldye noch bie gleiche Duantität Waſſer in fih aufnimmt, wie fie das leere Gefaͤß aufs nimmt. Aber auch die Pythagoreer fagten, das Leere fei und in den Himmel felbR trete, infoferne er gleihfam aufathme, aus dem unbegrängten Hauche das Leere ein, welches die Naturen beſtimmt unterfcheibe, al6 wäre das Leere eine Art Trennung bes einander Nachſtfolgenden, und ale wäre ed die beſtimmte Unterſcheidung; und dieß fei aud in den Zahlen das erſte, denn das Leere fei es, welches die Ratur derfelben beftimmt unterfcheide'),. — Die Gründe alſo nun, aus welchen die Ginen behaupten, daß bas Leere fei, Die Anderen aber, daß es nicht fei, find ungefähr fo befchaffen und fo viele. 7. In Bezug aber darauf, in welcher von beiden Weifen es ſich verhalte, müflen wir erfaflen, mas das Wort bezeichne: es fyeint denn nun das Leere ein Ort zu fein, in welchem Nichts if; bievon aber ift die Urſache, daß die Leute meinen, das Seiende fei Körper, jeder Körper aber fei in einem Orte, ein Leeres aber fei der Drt, in welchem fein Körper fei, fo daß, wenn irgendwo ein Körper nicht if, dort felbft ein Leeres fei; ein jeber Körper aber binwiederum meinen fie, fei taflbar, derartig aber fei alles Sene, was Schwere oder Leichtigkeit habe; es ergibt fi alſo nun durch Schlußfolgerung, daß Dasjenige ein Leeres fei, in welchem nichts Schweres oder Leichtes if. Dieb alfo nun ergibt fih, wie wir auch vorhin ſchon fagten [im vorigen Gap.], durch Schlußfolgerung ; 66 = 180 $YZIKHZ AKPOAZERZ A. &ronov di ei A orıyun xzevöov- dei yap 16nov edyaı, iv W omuerös Earı dıcormua antov. all’ ovy palveras Abysadaı 1ö xevöy Eva ulv TE0n0V To un alnpes alodmroü Owmparos zara sy apıv" alasyrov d’ Lori xara rjv apıy rö Adoos Eyov xal xovpornsa. dıö xy unoppasıf rıs, Tl av gaier, el &yoı To dısornua yowua #7 ıbopovy, TTöTEE0y xEv0Y 7 00; 7 dälov örı ei udy dlyoıro Buuc anrov, xvöy ılvar, ei di un, ov. &llov #2 TE0n0V, iv @ un zode vı und’ ovale vis Owuarızn. dıo yaol Tıyes Eivaı TO xEVOY TWW TOU OWuaTos Ulnmv, olneo xul’ToV TORoV, TO auro rovro Afyoyızs ov xu- 2ös5" 7 ulv yoo UN oU XwpLory av noayucıev, 6 di xevoy Inrovcıv ws zwoıaroy. Enel BR nepl ronov diwpr- oraı, xal TO xEvoy avayın ı0n0V elyaı el Zorıy Bareonulvov oauatos, romos BE zal müs Eorı xal ns oux Earıy elon- Taı, pavspoy Orı ovım uly xev6v oux Earıy, OVTE dyWpıoToy odTE xeywoLoufvov’ TO yüp xevöy ov owua alla Gauaros dısornua Boviera elyaı. dıö xal ro xevöv doxei Ti elvaı, örı xal ö ronos, xal dıa Tavre. Yrcı yap IN N almaıs n zaT& TONoV xal Tois TV Tönov paaxovamv elval rı napa T& oauuara ra Eunintovro za) Tois 16 xevov. alrıoy 8} zıyyoews olovımı elvaı To xevöv odrws as Ev © zıveirun roüro d’ üv ein 0olov TöV Tönov yaol ııves elvaı. obdenta d’ avdyan, el xlynoıs Eorı, elvar xevov. Ölms udV oUv nd- ons xıynoeos obdauws, dıö xal Melıoooy ElnIey- alloıov- oscı yao zö ninpes Evdkyeran. Galle dN obd} viV xara To- Buch der Phyſik IV. 7. 181 ungereimt aber babei if es, wenn dann ber Punkt ein Leeres ift; denn baflelbe fol ja do ein Ort fein, im Drte aber if Ausdeh⸗ nung eines tafßbaren Körpers. Kurz alſo es zeigt ih, daß das Leere nach der einen Auffaflungsweile ald dasjenige bezeichnet wird, welches nicht voll ift von einem durch das Taſten finnlichswahrnchm- baren Körper; durch das Taften ſinnlich⸗wahrnehmbar aber ift das⸗ jenige, was Schwere und Leichtigkeit hat; darum fünnte man aud die Schwierigkeit erheben, was denn Iene fagen würden, fulld die Ausdehnung Farbe oder Ton hätte, ob fie nämlid dann ein Leeres fei ober nicht; oder ob etwa Elärlicher Weile fie dann, wenn fie einen taſtbaren Körper nody in fich aufnehmen koͤnne, ein Leeres fei, wenn aber nicht, dann nicht ein Leeres fei. Nach einem ande: ren Geſichtspunkte aber if das Leere dasjenige, in welchem nicht fhon ein beſtimmtes Etwas und nicht irgend ein koͤrperliches We⸗ -fen if; darum fagen Ginige, das Leere fei der Stoff des Körpers, nämlich Iene, weldhe dieß aud vom Drte fügen, wobei fie eben auch jenes durchaus nicht richtig fagen; denn ter Stoff if von den Dingen nicht trennbar, das Leere aber ſuchen fie ja in dem Sinne eines Trennbaren. Nachdem aber in Betreff des Drtes von uns feftgeftellt worden ift, und das Leere nothwentig ein Drt fein muß, wenn es ein vom Körper Gntblößtes if, vom Orte aber bereits gefagt ift, in welchem Sinne ex fei und in weldem Sinne er nicht fei, fo ift augenfällig, daß in diefem Sinne das Leere nicht exiftirt, weder als ein Untrennbares noch als ein Getrenntes; denn das Leere will ja nicht Körper, fondern nur Ausdehnung eines Körpers fein. Darum fcheint aud das Leere deshalb Gtwas zu fein, weil auch ter Ort Etwas zu fein fcheint, und aus den nämlichen Grüns ben; es erwächlt nämlich freilich die Raumbewegung ſowohl Ienen, welche vom Orte behaupten, daß er ein Etwas neben den in ihn bineinfallenden Körpern Sei, als auch Ienen, welche behaupten, daß das Leere fei; für eine Urfache der Bewegung aber halten fie das Leere in dem Sinne, als fei es dasjenige, in welchem die Bewe⸗ gung vor fi geht; dieß aber wäre ungefähr ebenſo wie Ginige von dem Orte behaupten, daß er exiſtire. Aber es ift gar feine Nothwendigkeit, daß, wenn Bewegung ift, ein Leeres ſei; für fhlehthin alle Bewegung nun einmal feinenfalld (daher aud Me: liſſos ein Meberfehen begieng'?), denn qualitativ verändert kann auch das Volle werden), aber ja auch nidht für die Raumbewe⸗ Ariſtoteles. 16 N 67 182 $PYZIKHZ AKPOAZERZ A. Tzıab nov xlynoıw“ Aue yap Evdkgeran ünehılvar EAANloıs, oudevös övros dLROTNURTos XWpLOToV Napa TE OWueTe TE xıyovus- va. xcel Toüro dñlioy xal Ev Teis ray ovverwv Ölvarg, vonto xul Ev rais ı09 üyowy. Evötyera di zul nuxvoü- ogaı un els To xevov Alla dın 1O ra Evoyre F Exnvonviisv, oiov Üdaros ovvHAıßoutvov röv Evovra dfga, zul auäave- oc oÜ uövov elcıövros Tıvög alle xal &lloıwoeı, olov el &E üdaros ylvoto ano. ölws BL 6 Te neol rijß abänaews 2oyos xal roũ eis mv reppav Eyyeoufvov Ddaros adrös wv- 109 Runodtiie. H yap obx avfavercı Örıoüv, 7 0V Omuarı, 7 Bvdeyera dvo owuara 8&y Tuiro eva. anoglav 00V xoı- vnv afıovoı Avsıy, GAl’ oU xEV0V. deıyvovow es rw. N nüy eivaı Avayxaiov TO OWua xEvöV, Ei navın avkaveruı xal avfaveroı dıan xevov. ö d’ autos Aoyos xel En) Ts zepoas. örı ulv ouv LE Wv deixviovonv elvaı ro xevöv Aveıy' 6adıov, paveoov. 8. "Orı d’ oix Eorı xevov odıw xexwpraudvor, ws Evıol yacı, Mymuev nalıy. ei yag Borıv Exaorov Yopa Tıs Tor aniav OwudTwy Yvosı, olov TO vol ulv ava 1 di yy xarw xal nroös To ufoov, jlor Öörı 00x &v To xvöv alrıov ein tüs popüs. ivos oiv alrıoy Zora ro xevoy; doxei yag alrıov elvaı xıynasws TÄS xara 10noYV, ravıns d’ oüx Eorır. Erı el Eorı Tı olov Tonos Borepnulvos OmuaTos, ÖTay 1 xE- vov, noöü oloINoeroı To elorediy eis adrd Owmua; oU Yap dn eis änuv. ö d’ mürös Aoyos xal Igös ToUs TV TOnov olou£vovs elval Tı xeywgıoutvov, eis 69 ploeraı’ Us yap olo9noercı To Bvrestv A uevei; xal neo) TOU vw xal xaro Bud der Phyſik IV. 8. 183 gung, denn die Körper koͤnnen zugleich wedhielfeitig einander aus dem Wege geben, ohne baf irgend eine trennbare Ausdehnung aus Ber den bewegten Körpern da if, nnd dieß iſt auch bei den Wir⸗ beibewegungen der continuirlichen Körper Har, wie 3. DB. auch bei denen des Fläffigen; es kann aber auch Verdichtung Rattfinden, mt in das Leere hinein, fonbern deswegen weil das Darinfeiende beransgedrüdkt wird, wie z. B. wenn Waſſer zufammengepreßt wird, die in demfelben befindliche Luft; und aud Zunahme fann flatts finden nicht bloß dadurch daß Etwas hineinkoͤmmt, foudern auch durch qualitative Menderung, wie 3. B. wenn aus Waller Luft wird, Ueberhaupt aber fteht fowohl der Grund in Betreff der Zus nahme als auch der in Betreff des Waſſers, welches in die Aſche gegoffen wird, ſelbſt ſich felbR im Wege; denn entweber nimmt überhaupt gar Nichts zu, oder wenigftens nicht um einen Körper, oder es können zwei Körper in Bin und bemjelben fein (hiemit alfo iſt es nur eine allgemeine Schwierigkeit, deren Löfung Jene fordern, nicht aber zeigen fie, daß das Leere exiſtire), oder es muß nothwens dig der ganze Körper ein Leeres fein, wofern er nad allen Seiten uimmt und zwar vermittelt des Leeren zunimmt; ber nämliche Grund aber gilt audy bei ber Aſche. — Daß es alfo nun leicht iR, die Gründe, aus welchen fie die Eriftenz bes Leeren zeigen wollen, aufzulöfen, iR augenfällig. 8. Daß «6 aber kein fo getzenntes Leere, wie Binige behaup⸗ tn, gibt, wollen wir nun abermals erörtern. Nämlih wenn es von jetem der einfachen Körper eine beſtimmte Raumbewwegung von Ratur aus gibt, wie 3. B. für das euer die nad Oben, für bie Erde aber die nad Unten und gegen den Mittelpunkt zu, fo if Har, daß das Leere wohl nicht die Urfache ber Maumbewegung fei; wovon alfo nun foll das Leere bie Urfadhe fein? denn es fcheint Urſache der oͤrtlichen Bewegung zu fein, if aber hievon nicht bie Urſache. Ferner wenn, wann ein Leeres ifl, dies obngefähr etwas wie ein von Körper entblößter Ort if, wohin foll dann ber in daſſelbe Hineingelegte Körper oͤrtlich bewegt werden? doch wohl ja nit in das ganze Leere hinein?) Der naͤmliche Grund aber gilt iowohl gegen Sene, welche den Drt, in welden hinein Etwas bes wegt wird, für etwas Getrenntes halten (demn in welcher Weile foll das Hineingelegte örtlich bewegt werden ober ruhig bleiben?), als 16* 184 $pYZIKHZ AKPOAZERZ 1. Tzısa xal nepl ToU xevod 0 adrös kguöceı Adyos EIXÖTÄG" TO Yyap xevòv Tonovy noLovaıv of Elvaı pyaoxovıss' xal mus IN EV£- orcı 7 &v To one 7 W io x; oð yao oyußalveı, öTavy öloy Ted ws &v xexwgron£vp TONY xal ünouſ vii oonarı“ To y&g ue£oos &v un zwols zı$jran, oöx Zoras &v Töne AAL &v ro öl. Erı el un Tonos, ovd! xevöy Eoraı. ovußaiver d2 Tois Afyovarv Elvaı xEVOV Ws Avayxaloy, eimeg foroı xivn- o1s, Touvarılov uahlov, ev rıs ‚Eroxong, un Evögyeodaı und! Ev xıveiogen, &av 7 xevov" doneo yap ok dıa 1ö Snor- oV yanevor nv yñ⸗ ossuei, oõru⸗ za &v TO xevO day ngeueiv“ od y&Q Zorıv od uüllov q jror zındnaera" 7 yap xEevov, 0x T &yeı dıinpyopav. noWrov ulv oUV, örı nä0« xtvnoıs ñ Pla N xara vo. dvayan d’ üv neo n Blauos, eivyaı xzal 17V xara yuoıw' ij ulv yao Plauos nraga Wvoıy doriy, 47 dd naoa vom vorega TuS xerd yvow. wor el un xara puoıw 2orlv Exaoırp TWV YvoıxWv Owudrev xivn- os, ovdt ray allwv Katar xiviotaon ovdeulan. alla un yvosı yE rs korai undenuäs odans diayopäs xara TO xE- vov al Tö KneıgoV; 7 —X yap Arregov, obdty Koraı Ayo ovdE xarw oddk uEoov, 7 BL xevov, oudtv dinpeps. TO vo Tod xurw* Wonee yap roü undevös oüdeul« Lorl dıapogn, oũroſs zu) ToU un Ovros. TO dE xevöV un @v Ti xal orfon- os doxei eva, ij ÖL yvosı Wood diepogos. wor Eoraı ra yvosı dıayoga. 7 ovy obx Zorı yucsı oüdauov oVdent po- od, 7 el roür Earıy, oüx Lorı xevoy. Erı vüy ulV xıyeitau 68 T& dınrovusve Tod Woavros 00x üntoulvov, 4 di avrıne- Bud der Phyſik IV. 8. 185 au in Betreff des Oben und Unten und in Betreff bes Leeren wird füglich der naͤmliche Grund paflen, denn zu einem Orte machen das Leere diejenigen, welche behaupten, es eriftire. Und in welder Weiſe alfo foll Etwas darin fein, entweder in dem Orte oder in dem Leeren? es reimt fi ja gar nicht zufammen, wenn ein Gans zes in einen Ort als getrennten und ruhenbleibenden Körper hin⸗ eingelegt wird, denn fein Theil würde dann, wofern er nicht befons ders gelegt würde, gar nicht in einem Orte, fondern eben nur in dem Ganzen fein; und ferner, wenn der Ort nicht eriftirt, fo wird auch das Leere nicht exiſtiren?). GEs ergibt fid aber denjenigen, welche fagen, das Leere müfle nothwendig fein, woferne Bewegung fein folle, vielmehr gerade das Gegentheil, wenn man die Sache genau erwägt, nämlid, daß auch nidht Bin Ding bewegt werben kann, wenn es ein Leeres gibt. Denn wie diejenigen fagen, welche behaupten, die Erde ruhe in Folge des Bleihmäßigen*?), ebenfo muß Etwas aud in dem Lerren ruben, denn es gibt da Nichts, wohin es in höherem oder geringerem Grade bewegt werden follte; inwieferne nämlich jenes leer if, hat es Keinen Unterfchieb in fid. Erſtens nämlich weil alle Bewegung entweder durch Vergewaltigung oder naturgemäß vor ſich geht, es aber nothwendig, wann es eine gewaltmäßige gibt, auch die entfprechente naturgemäße geben muß (denn die gewaltmäßige iR widernatürlid, die wibernatürliche aber iR abgeleiteten als die naturgemäße), fo wird demnach, falls es für einen jeden der Naturkörper eine naturgemäße Bewegung nicht gibt, es auch feine ber übrigen Bewegungen geben. Aber in ter That nun, wie foll es je von Ratur aus eine Bewegung geben, da in dem Leeren und dem Unbegrängten Fein Unterſchied if? denn inwie⸗ ferne es unbegrängt if, wirb es gar fein Oben und fein Unten und feine Mitte geben, inwieferne aber leer, wirb das Oben von dem Unten fich nicht unterfcheiden; denn fowie es bei dem Nichts keinen Unterfchied gibt, fo auch bei dem NMichtfeienden, das Leere aber fheint ein Nichtfeiendes und ein GSntblößtfein zu fein; die naturs gemäße Raumbewegung Hingegen iR unterfchieblich, fo daß auch die naturgemäßen Dinge unterfchieblich find. Alſo gibt es entweder von Ratur aus nirgends für irgend ein Ding eine Raumbewegung, oder, wenn lebteres der Fall if, fo gibt es kein Leeres. Werner, jo wie es jetzt if, werden die gefchleuderten Körper, ohne daß der fe Fortſtoßende weiter berührt, entiveder durch Gegendruck, wie ® 186 PYZIKHZ AKPOAZERZ 4. + 215b eloracıy, worte Erıol yaoıy, N dın ro wIEiv 10V SodErra “loan Iarıw xlynoıw Ts Tod WoIEyYTos Yopäs, 39 yloerar eis Tüv olxeiov 1onoy. dv di 19 xeyn ovdiy rovrovy Evdk- yerar Unapyeıy, ovd’ Zoraı y£geodaı all’ N ws TO Öyovus- vor. Erı ovdeis av &yoı elneiv dıa TI xıyndlv ornostal nov‘ zl yap.uallov Evravda 7 Erravda; wor N Yosunası N Es anEı00Vv avayzn y£psodaı, av un rı &unodlon xetit- rov. Erı vüy utv eis To uavoy") die TO vUnelzeıv pEgsodaı doxei‘ 27 di TO xevO nayın Önolws TO Tomoüror, Gore navın oloIyoeraı. Erı Öl xal Ex Tavde yavepov To. Aeyo- uevov. ÖpwWuey yap TO auro Papos xal amua Harrov pe- eöusvov dıa dvo alzlas, A To dıapkosıy To de ov, oioy di Vdaros 7 yis N dEpos, N 10 diaplpsv To Weoouevov, av alla Taür« Unuexy, dıa NV Unegoxnv Tod PBagovs A ris xoupornros. To ulv oivy di ov pegeren alrıov, örı duno- dide: ualıora ulv avrıpepousvoy, Eneıra xal uevoy‘ uallor dE TO un eüdıalgeroy‘ Toıoüro BE TO Trayuregov. To dn dp ov + A vlosgnoeraı dıa Tov B rov I xoovor, dia di roü A Aentouspoüs öyros 10V &p @ E, ei loov TO Mijxoc 10 rov Bro 4, xara ınv avaloylay tod dunodlioyros Gw- ueros. Zorw yap ro ulv B Üdwe, ro dE A une‘ Öaw d AenToregov ang Üdaros zal KOWuaTaTeuoy, TOOoVsW Fartov 106 A dia rov A olodmosaı 7 dıa rov B. tàxtto dN Tov wvrov Aoyov Övnee dıdaryzev ano noös Udwe, TO Tayos noös 10 rayos. wor &l dinlaolws Aeıırov, Br dınhaalg zeöovp ıny 1o B dluow 7 tiv ro A, aa irn öip OT — *) Statt uavov haben die Hdschrr. und Ausgg. xevor. Buch ter Phoſik IV. 8. 187 Ginige jagen, bewegt, eder teswegen weil bie ſortgeſteßene Luft wieker ın eimer Bewegung fertäöht, welche fchneller iR als tie Rammbewegung tes fortgeſtoßenen Körpers, in welcher er an ten ihn eigenthümlicdhen Ort bin bewegt wirt *?); bei bem Leeren bins gegen fann Nichts von tiejem flatifinten, und es wirt gar nicht möglich fein, daß Gimwas räumlich bewegt werte, aufer nur in tem Cımme, wie wenn Gtwa6 auf einem Wahrzeuge gefahren wirt. Farmer Tünnte wehl Riemant angeben, warum Gtwas, einmal in " Demegmng geieht, irgentwo Hille Rchen jellte; denn warum mehr hier als tert? temnadh muß es eniweter ruhen oter in's Unbe gränzte fert räumlich bewegt werten, falle nit ein Stärkeres es hindert. Ferner, jo wie es jeht iR, ſcheint Gtimwas in tas Leder hinein bewegt zu werten, weil taffelbe nachgibt; in dem Leeren aber ſindet das Derartige nad allen Seiten gleichmäßig Gtatt, ſo daß jenes mach allen Seiten bewegt werten müßte. Ferner aber iR, was wir jagen, auch aus Folgentem augenfüllig: wir ſehen nämlich, ta5 Gin und dicfelbe Schwere oter Sin und berfelbe Körper aus jwei Urſachen jchneller räumlich bewegt wirt, entweter nämlich weil datjenige, turch welches binturch er bewegt wird, einem Unterſchied macht, wiez. D. durch Waſſer oder durch Erde oter durch Zuft, oter weil, wührent alles Uebrige das Rämtliche bleibt. das Bewegtwerdende veib einen Unterfchiet macht wegen eined Uchermaßes von Schwere eder Leichtigktit. Daejenige nun, durch welches hinturd er bewegt wirt, if tarum eine Urſjache hievon, weil es hinderlich if, zumeiſ weuz es entgegenbewegt wirt, dann aber auch, wenn es file Rebt; iz bößerem Grade aber if tieß der Fall bei temjenigen, was ſich wicht leicht zeriheilen läßt; derartig aber if, was tider if. Der Körrper A temnad) ſoll durch B binturh in ter Zeit C bewegt werten, hingegen durch D hindurch, weiches feintheilig fei, in ber E, nmãmlich, wofern bie Länge von B und D gleich if, in Pre⸗ sertien mit tem binternten Körper; es ſei namlih B tas Waller, D aber tie Luft; um wie vicl feiner demnach unt unförperlicher tie Luft if, als das Waſſer, um fo viel fchneller wirt das A durch —— —— als durch B; es fell demnach in dem gleichen Verhaltniſſe, in weldem ter Abſtand der Luft gegen das Bahr ik, ſich Schnelligkeit zu Schnelligkeit verhalten, fe daß, wenn fie toppelt jo fein if, in toppelter Zeit Tas A vie Linie B ala tie Linie D turdpläuft, unt die Zeit C wirt teppelt fe greß & 69 188 $YZIKHZ AKPOAZENZ 4. T2ı6a xe0v05 dımkasıos od E. xal del di Öow &r j dow- aTTegoy za nrrov Eunodıorızov zal eüdıaıgerwWregoy di’ ov p£gero ‚ Yarrov olaImaerau. ıö di xevov ovdeve Eyeı Aöyov @ Unegfyeraı Und Tod OWwuaros, Gonto oddR zo un- div noös dgıduoV. Ei yap ra Terrapa 10Y rgLWwy vnrepkye Evtl, nAslovı BR Toiy dvoiv, xal Erı nlelovı Toü Eyos N Toiv dvoiv, roũ di undevos oux£rı Eykı Aoyov @ Unspfre" avayın "yao ro ünepkyov dimıpeiodan els re vv ünegoyyv xal To Untoeyousvov, Gore Eormı Ta Terrapa 60_ TE Uneplges zal obdev. dıö obdE ypauun orıynüs Unepkye, el un oOdyxeıra &x orıyumy. öuolus di xal Tö xevöy nıgös To nAjpes oV- deyva 0ioy Te Eyeıy Aöyoy, @or ovdk mv xlynow, all’ ei dıa Toü Aentorarov dv TOopÄl zV Toonvde pEoerau, dıa Tod xcvoũ navyrös uneoßalleı Aoyov. Eorw y&p TO Z xEVoV, Ioov di ro uey&da rois B xl A. To Ace dlecı xeal xıynönasrau &v zıy) ulv X00vp, To ep ov H, &v Harzovı 82770 Ip ob E, toürov &feı TV Aoyov To AEVOV gös To wAnges. all’ by Tooovrp xoövp 5005 dp ou 10 H, rov A To 4 Ilacı 97V TO ©. Ileroı de yE, xy y Tu kenzorgre dıapegov roũ Epos ‚Ep 4 roͤ Z, Tavıny nv avaloylav UL ixeı ö xoovos Ep ® E moös zöv iy @ H. öv yüoy ro- sovrp lenzöreoov 16 ip @ Z owua Tod A, 6o@ Unepfyeı 10 E tod H, avreorgauulvos dla ro T rayeı &V to To- oovrw, 6009 rö H, mv 16 Z ro dp ov A, &&v plonraı. day tolvvv undtv 7 oüna &v ra Z, Kuı Yarrov. aid’ nv dv 19 H. vor iv Io ze0v@ dtsıcı nijoks TE 08V za) xEvorv. ala advvaroy. yavegov rolvvy örı, el Eorı tig xeovos &r ® Tod xcvoũ öruoüv olosjoeraı, ovußroeraı Toüto To adv- varov' !y Low ydo Anpsnostaı ninoks re 6v dıefılvan mı za) xevov‘ Earaı yap rı avaloyov Omua Eregov noOS Erepov ws Xoövos nrpös Xoovov. ws d’ Ev xeyalalp elneiv, dälov Buch der Phyſik IV. 8. 189 iein als die Zeit E; und immer demnach, um wie viel unförpers licher und weniger hinderlid und leichter theilbar dasjenige ift, durch welches Hindurd es bewegt wird, um fo viel fchneller wird e6 bewegt werden. Das Leere aber nun bat gar feine Berhältnißs zahl, um welche es von dem Körperhaften überragt würde, fowie auch das Null im Bergleihe mit einer Zahl feine foldhe hat; denn wenn Bier über Drei um Bine überragt, um mehreres aber über Zwei und um nody mehreres über Eins ale über Zwei, fo hat es Bingegen feine Berhältmißzahl mehr, um welche es über das Null überrage, denn das Ueberragende muß in den Ueberihuß und das Ueberragte getheilt werden, jo daß Bier dann die Summe aus dem, um was es überragt, und aus Null wäre?*); darum überragt auch eine Linie nicht über einen Punkt, wofern fie nicht aus Punkten beſteht. Ebenſo aber kann aud das Leere im DBergleiche mit dem Bollen keine Verhaͤltnißzahl haben, und hiemit auch die Bewegung nit, fondern wenn der Körper dur das Feinfte hindurch in dies jer oder jener beflimmten Zeit dieſe oder jene beflimmte Linie durch⸗ läuft, fo überfleigt es durch das Leere hindurch jede Berhältnißs ab. Es fei nämlih F ein Leeres, glei aber an Groͤße dem B und D; wenn demnah das A in einer gewiflen Zeit G, welche aber tleiner ift als bie Zeit E, es turdhfchreitet und bewegt wird, fo wird in eben biefem Berhältnifie das Leere zum Vollen ſtehen; aber in fo vieler Zeit, als G ift, burchfchreitet das A auch ein Stüd des D, nämlih H; es ducchfchreitet ja aber ein Stüd beffelben, auch wenn F irgend an Feinheit fi von der Luft unterfcheidet, in ter nämlichen Proportion, in welder die Zeit E zur Zeit G fleht; denn wenn ber Körper F gerade um das feiner als D ifl, um was E über G überragt, fo wird umgefehrt das A, wann es fidh räum⸗ li bewegt, vermöge ter Schnelligkeit gerade in fo vieler Zeit als G if, die Linie. F durchichreiten, und demnach wann gar fein Kür: per in F ift, noch fchneller; aber es fand ja dies in der Zeit G Ratt; alfo wird es in gleicher Zeit daflelbe, fowohl wenn es voll ald auch wenn es leer if, durchſchreiten; — aber dies ift eine Unmöglichkeit. Augenfällig ift demnah, daß wenn es eine Zeit gibt, in welcher es durch irgend ein Stüd des Leeren hindurch bes wegt wird, tiefe Unmöglichkeit fi ergebe; denn es wird dann ein Körper zu einem anderen proportionirt fich verhalten wie Zeit zu Zeit. Um es aber dem Hauptgrunde nad zu fagen, iſt die Urfache 70 190 $YZIKHZ AKPOAZERZ 1A. To rov ovußalvovros altıov, örı zıynasws ulv rgös alınaıy zaons 2orı Aoyos (dv zo0v_ yao dorı, yoovov di navrös dotı EOS X00VoY, MENEEKOUEVEV Aupoiv), xevoü di ngös ninjoss obx Eorıv. 7 ulv ovv dıepfpovan di Wr pfgovras, Taura avupßalver, xzara ÖL TV TOY pegoufvav oucooxin sade‘ öpmueyv yap 1a uellm bonmyv Eyovra 7 Bagovs A xou- Yörnros, av alle Öuolas &rn Tois ayıjuacı, JärTov (pepo- ueva rò 1009 ywolov, xal zur Acyav 09 Eyovor 70 ueyEn zoös Aline. dore zul dıa Toü xevov. all’ Aduvarov“ dıa Tiva yap alılav ologngeraı Yarrov; 29 ulv yap rois zingsoıy EE avayans’ Höürrov yag diwigei 17 loyvi 70 nei- lov" 7 yüo oynuerı dıopei, N bony qy Eye TO (Peoouevov 3 70 dpesev. loorayj koa navr Eordı. all’ dduveror. örı uly ouv el Eorı xevov, ovußelve roöverılov 7 di ö xaragxevalovcıy ot paoxzovres elvaı xEVvoV, paveooy Ex ror ctonuſrov. ol ulv ovy olovyra ro xevöy elvaı, eineo koraı N xœrN TONOV xlynoıs, dnoxpıyousvovy 209° auto" Tovro di tavrov dorı TO TöV TONov Yavas Elval Tı xermpLoufyoy*® zovro d’ örı aduvaroy, elomraı npöTEgoV. xal za auro Bd} oxorovoı ıpaveln av TO Asyousvov xEV0OV ws AANIWS xE- vor. worte yap Lay Ev üdarı rı9y rıs xußoy, dxormasras Tooovrov Udwp Ö0os Ö xUPßos, oürw xal Ev alıı alla Tj alodyası Adnlov. xal ae dn Ev navı) amuarı Eyovsı us raoreoıy, &p 6 nepvxe usIloraosaı, dvayzn, AV UN Ovu- aıljrer, ueIloraodeı 7 xarw dsl, El xuTo 7 Yood Dornen yis, 7 vo, ei nög, 4 En’ up, 670i09*) @v tın 10 W- *) Die Handschrr. und Ausgg. haben 7 onoiov. Buch der Phyſfit IV. 8. 100 deſſen, was ſich ergibt, Mar; nämlich fie liegt darin, daß jede Ber wegung mit jeder in Berhältnig ſteht (denn fie if in einer Zeit, jete Seit aber ſteht mit jeder in Verhaͤltniß, da beide begränzte Größen find), das Leere aber mit dem Bollen in feinem Berhälts niſſe Reht. Inwieferne alfo nun basjenige, durch welches hindurch Cimas beivegt wird, einen Unterfchieb macht, ergibt ſich dieſes; je nad; dem Mebermaße aber besjenigen, was beivegt wird, ergibt fich Folgendes: Wir fehen nämlich, daß dasjenige, was eine größere Schwungkraft entweder der Schwere ober der Leichtigkeit Hat, wäh: rend alles Uebrige den Formen nach fi gleichmäßig verhält, fchneller tur ten gleichen Raum hindurch bewegt wird, und zwar nad) dem Berhältniffe, in weldyem bie Größe der Dinge zu einander ficht; fo daß auch durch das Leere hindurch es fo flattfinden müßte; aber dies iſt eine Unmöglichkeit; denn aus weldyer Urfache follte es fchnels Ir bewegt werben? in dem Bollen muß dies wohl nothiwendig ter Fall fein, denn fchneller wird das Größere durch feine Gewalt es zertheilen ; entweder nämlich zertheilt eo daſſelbe vermittelft feiner Form oder vermittelk der Schwungfraft, welche das in Bewegung Befinbliche oder das Losgelaflene hat. Alſo wird in tem Leeren Alles gleich ſchnell fein; aber dies iſt eine Unmoͤglichkeit?“). — Daß alfo nun, wenn ein Leeres exiſtirt, fi das Gegentheil von tem ergibt, was Jene, welche tie Griftenz deſſelben behaupten, als pofltiven Beweisgrund anwenden, if in Folge des Geſagten augen fällig. — Die Einen alfo nun meinen, daß, woferne die Örtliche Bewegung fein folle, das Leere abgefondert unt für ſich exiſtire; dies aber iſt daffelbe wie wenn man fagt, der Ort fei Etwas ge: trenntes; daß aber dieſes eine Unmöglichkeit fei, haben wir früher ſchon gefagt [E. 3-5]. Aber auch an und für fih wenn man es erwägt, möchte das fogenannte Leere fi wahrhaftig als ein leeres Ding zeigen; denn fowie wenn man einen Würfel in Waſſer legt, gerade ſoviel Waſſer herausfleigen wird, als der Würfel groß ift, ebenfo auch iR es bei der Luft, aber ter Sinneswahrnehmung ifl es ta nicht deutlih; umd immer denn nun ift es bei jedem Körper, welcher ein Ausweichen in fidh zuläßt, nothwendig, daß er, woferne er nicht zufammengepreßt wird, dahin, wohin er auszuweichen feiner Ratur nah beſtimmt ift, ausweiche, entweder immer nad unten, wenn feine Raumbewegung nach umten if, wie bei der Erbe, ober nad oben, wenn es euer ift, oter nach biefen beiden Richtungen, 71 192 BYZIKUZ AKPOAZERZ A. + 2166 rı9£uevov. Ev di dn To xevV@ Toüro ulv aduvaroy" odd} yap owuu' dıa BE Toü xUßov ro Taov dıaornun dıelnlvdE- vor döftıEev, One NV xal nooregov T iv T@ zero, @aoneg &v ei 10 Vdwp un uedloraro To £ullvp xußp und’ 6 ang, alla navıa dıyeoav di adrov. alla umv xal 6 xußos Eye Tooovrov ueyesos, 600v zarkyeı TO xevov‘ 6 El xul Ieguov 7 yuroov korıv 4 Papu 7 xoügov, obdtv Yırov Erepov 1o elvaı nayımv ray nusnudtev ort, xar Ei uN Xwpıorov‘ Ayo di Tov Öyxov Toü £vilvov xußov. wor el xul ywpı- 09m av Gllmv navyıwv xuL unte Bapd unte zvügov ein, xagekeı ro Toov xevov zul &9 1p auro Zora: TQ Tov TONOV zal TO roũ xevov ufgsı Top avıa. ri oüvy dıolası TO ToV zvBov owuc Tod loov xeVvoü zul Tönov; xal el dvo ToLmdTe, dıa Tl ou xul önocaovv &v ı@ euro Eoraı; Ev ulv dn Toüro &ronov xal ddivarov. Erı di Yavegöv Örı Tovro ö xußos Eeı xal uedıorauevos, 6 xal ra Alle owuazra nayı Eyeı, wor el Tours nov undlv dıapkoeı, tl dei moLeiv T0N0Y Tois owuccı nupa 10V Exdorov Oyxov, el anasks 6 Öyxos; OV- div yap ovußalkeraı, el Erepgov negl adrov 1009 dıaatmue towvrov ein. [Erı dei djlov elvaı olov xevov &V Tois ı- vovufvoıs. vv d’ oüdauoü Evrös TOoUü x00uovV' © yap ang Zotı rı, ob doxei de ye. oüdl To üUdop, el Nav ol Iydves oıdnooi‘ 77 &yn yap N xoloıs vod antov.]*) Orı uw Tof- vv ovx Eorı xeyworoulvov xevov, dx rovrav or) dijlov. 9. Eiol dE zıves ol dıa Touv mavov xal nuxvov olov- zaı yavepov eivaı örı Eorı xevov. el ulv yap un korı wa- vov zul nvxvov, ovdt ovvıdvaı zul nıleiodaı 0i0V Te. ei *) Diese auch von den alten Gommentatoren nicht erklärten Worte hat schon Bekker in Klammern gesetzt; jedenfalls würde die Grammatik #de: für dei und oud av für ovd4 fordern; für el noav of iydues osdneoi fordert der Sinn etwa el jdeoar of iy$ües zgırngov oder dgl., oder allenfalls ei 7007 of &rIewnos 1ydves 7 ordngot. Buch der Phyſit IV. 8. 193 mag das Hineingelegie fein, von welder Beichaffenheit es wolle. Bei dem Leeren aber denn nun if dies unmöglich, denn ba iſt gar fein Körper, fondern es müßte da cher fcheinen, daß durch den Bürfel hindurch die gleiche Ausdehnung durchgegangen wäre, welche auch vorher fchon in dem Lerren war, wie wenn das Wafler oder die Luft dem Hölzernen Würfel nicht auswiche, Tondern Alles durch ifn binducchgienge; nun aber bat ja auch der Würfel gerade foviel Größe, als das Leere einnimmt, und wenn auch dieſe warm ober falt oder ſchwer oder leicht if, fo if fie doch Nichte deſto weniger ihrem Sein nach verfhieden von allen Zuſtaͤnden, auch wenn fie Etwas untrennbares iſt (ich meine nämlich die bloße Mafle des höls zernen Würfels), fo daß, auch wenn fie von allem Uebrigen getrennt würde und weder ſchwer nody leicht wäre, fie deswegen bocd ben gleichen leeren Raum einnähme und in dem naͤmlichen, ihr ſelbſt eben gleichen, Theile des Ortes umd des Leeren wäre; worin alfo foll fich der Körper des Würfels von dem ihm gleich großen Beeren und Orte unterfcheiven? und wenn dann fo zwei derartige Dinge in Cin und demielben ſind, warum follen nicht auch beliebig Biele in Gin und demfelben fein? Dies denn nun iR Gine Ungereimsheit und Unmöglichkeit?*). Ferner aber it augenfällig, daß der Würfel diefes Körperliche, was auch die übrigen Körper alle haben, auch an ich haben wird, wenn er feine Stelle ändert; folglich wenn dies feinen Unterſchied irgend macht, warum foll man da einen Ort neben der Maſſe eines jeden Einzelnen annehmen, wenn die Maſſe dabei in keinerlei Zuſtand geändert wird, denn es trägt Nichts bei, wenn um biefelbe noch eine andere, ihr gleiche, derartige Ausdehnung herum iſt?). [Berner Sollte doch Har fein, weldher Beichaffenheit ein Leeres bei dem fidh Bewegenden fei; nun aber if nirgends innerhalb der Welt ein foldyes Kar, denn die Luft iR Etwas, ſcheint aber ja nicht Etwas zu fein, und auch das Waller würde Dies, wenn die Fiſche einen Mapflab des Urtheilens hätten, denn durch das Taſten if die Beurtheilung des Taflbaren )]. — Daß alfo nun ein Leeres nicht getrennt eriftirt, tft aus dieſem klar. 9. Es gibt aber Einige, welche meinen, aus dem Loderen und Dichten fei augenfällig, daß ein Leeres eriftire; denn wenn es nicht ein Lockeres und Dichtes gebe, fo ſei es auch nicht möglich, daß Etwas in fih zufammengehe und gepreßt werde; und wenn Artftoteles. 17 194 BYZIKHZE AKPOAZERZ 1. + 2172 d2 rouro un ein, 3 ölws xiynaıs odx Earaı, Ü xzuuavei rõX Sloy, wonep Epn Koüdos, 4 eis Icoy asi ueraßallıy afon za) üdoo. Alym 8’ oioy el E£ üdaros xuadov ybyovev ang, äua E£ Toov d£oos Üdup TO0oUToy yeyerijodeı, 7 zevöy elyaı EE äyayxns’ Ovunılsiodar yap xal ovvenextelyeodas ovx bv- deyeraı &llos. el udy ovV 16 uavoy Alyovoı 16 nolla xzevd zezwproufya 8109, ıpavegoy ws el und: zevov dvdfyerar eivas xugıoröv wong undt 1onov Eyovıa dıaoımua avroü, oudt navoy ovrws’ el Bd} u ywpıoroy, all’ Öyws Eveival rı xe- y0Y, Yrrov ulv dduyarov, ovußalveı di nowroy ulv ob na- ons xıynoews alrıoy rö xevoy, alla rijs üveo (TO yap navov xoũꝙov, dıö 7 xal ro nüp uavory eival pacıy), Eneıra zıyn- oeos alrıoy oby oũto Tö xevöv os WW Q, all’ woneo ol doxol ro Ylpeodaı auto) av ypfgovoı TO ovveyk, oüre Tö xevov Aywpepks. xalroı n@s 010Y TE Yyopav elvaı xevou i ròonov xevoũ; xcvoũ yap ylyveraı xevov, Eis 6 glperan. Erı di nös En) roõũ Paopfos dnodwaovoı TO Wegeosaı xzare; xzal däloy örı el 50p &y uavöregoy xal xevarepov 1 üvo oi- esnoeraı, ei öAws Ein xEVOY, rayıoı av p£goıro. Toms di za) tour advvaroy zıyndivar- Aoyos d’ ö aurös, Sonep örı dv 15 xevh axlvnra navıa, oürw xal 1ö xevöv örı axi- vntov Govußinra yap ra rayn. Enel di zevöoy uly oV @a- 12 uey eivaır, alla d’ Arödonraı din9os, örı H xiynoıs ovx Boraı, ei un Zora nUxvaCıs za) uaywoıs, N xuuavei ö oö- Buch ber Phoſik IV. 9. 195 dies letztere nicht Ratifinde, fo würde entweder überhaupt feine Bewegung fein, oder es müßte, wie Zuthos*?) fagte, das Ganze in einer wogenden Bewegung fein, oder immer in die gleiche Quan⸗ titãt gegemfeitig Luft und Waſſer umfchlagen, ich meine nämlid wie 3. 3. wenu aus einer Maß Waſſer Luft geworden, daß zugleich aus der gleichen Duantität Luft ebenfoviel Waller geworden fei, oder aber daß nothwendig ein Leeres fei, denn zufammengepreßt umb ausgedehnt werden kann es auf andere Weife nicht. Wenn man alſo num als das Lockere Jenes bezeichnet, was viele getrennte leere Stellen enthält, fo iR augenfällig, daß, wenn es auch fein trennbares Leere geben kann, fowie auch nicht einen Ort, welcher felbfifändig feine eigene Ausdehnung babe, ebenfo dann es aud Fein Leeres in viefem Sinne yebe. Nimmt man es bingegen zwar als ein nicht Irennbares, aber boch fo, daß Giwas Leeres darin fei, io iR es jwar im geringerem Grade eine Unmöglichkeit, aber doch ergibt ich erſtens, daß nicht von aller Bewegung das Leere bie Urfache fei, fondern nur von ter nad Oben (denn das Lodere iR leicht, und darum fagt man auch, das Feuer fei Ioder), und zweitens iR das Leere dann nicht in dem Ginne eines Dinges, in welchem Bewegung Rattfinde, Urfache der Bewegung, fondern nur wie 3. B. bie Schläude dadurch, daß fie felbR im Waller nach Dben bewegt werben, auch das mit ihnen Zufammenhängende fo fortbewegen, nur fo iR auch das Leere ein aufwärts Bewegendes; und doch binwieberum, wie iR es ſelbn möglich, daß es eine Raumbewegung eines Leeren oder einen Ort eines Leeren gebe? denn hiedurch wird basjenige, wohin es bewegt würde, zu Stwas gemacht, was leer an Leerem wäre ?°). Ferner wie will man dann bei dem Schweren bie nad Unten ges richtete Bewegung entwidelu? Auch if, wenn Etwas in dem Maße als es loderer umd leerer iR, aufwärts bewegt wird, klar, daß es dann, wenn es fchlechthin leer wäre, am fchnellfien bewegt würde; vielleicht aber iR es auch von biefem gerade nnmöglich, daß es bes wegt werde; es ift aber der nämlidde Grund fowie davon, daß in dem Leeren Alles unbewegt if, fo auch davon, baf das Leere uns bewegt if; die Schnelligkeiten nämlich find incommenfurabell. Da wir aber fagen, ein Leeres eriflire nicht, die übrigen Schwierigfeiten aber mit Recht erhoben wurden, nämlich daß wenn es keine Ver⸗ dichtung und Aufloderung gibt, entweder es keine Bewegung geben ® wird oder das Himmelsgebäude in wogender Bewegung fein muß 17° 69 188 $BYZIKHZ AKPOAZENZ 4. T2ı6a xeoros dırkdoros tod &p © E. xal del di Öow ar 7 dow- KaTaregov zul Arroy dunodıorızdv xal eödıwmgerwregor de od pEgeran, HaıToy oladnasrar. To di xevov ovd&ya Eyaı Aöyoy 1 Ünegeyeraı Uno Tod Owuaros, Gonto obdk To un- ‚dtv noös dgıduoV. El yao Ta 1errapa Toy Te1Wy Vrreokgei Evtl, nieloyı de Toiv dvoiv, xcà Erı nnlelovı Toü Evoc A Toiv dvoiy, Tod dl undevös ouxErı Ersı Aoyov G Unepkyeı dvayın "yao 10 üneokyov dimıpeiogn Els TE av Ünegornv xcit Tö Unepexyönevov, wore Eoras TE Terraon 609 TE UnEp£pEs zu) ovdev. dio odd! yoauun orıyujs Uneokgei, el un Ovyrsırar &x orıyuov. önolus dE xal TO xEvöV noös To nANDES oV- dev oioy re Eysıy Aöyov, wor ovdk nv xiynow, all’ el dı“ roũ Asntorarov &9 Toowdl nV Toonyde W£perau, dıa roũ xevoũ nnavrös Unepßalleı Aoyov. Eorw yüp To Z xEvoY, ioov dE ro uey&sa Tois B xal A. To on A: dleoı al zıynI9Ngera ev tiv) — xoöovo, so &p od H, &v Barroyı RN TE ip od E, roürov &geı Tov Aoyov zo XEVOV zgös To mÄnges. all’ dr Tooovrp xoovo 6005 &p od zo H, ou A 170 A diaoı mV TO ©. Ireror dE Ye, xy n Tu kenzornt dunpegov roũ aloos ‚ep o 16 Z, Tavıny rijy avaloylay nv izeı ö xoovos &p ® E mrgös zöv &p @ H. &v yo j To- sovrp lentörepov 16 Z owua Tod A, boy Ünepfyeu 10 E roũ H, «vreorgaunevas dtaoı To T rayaı & Typ To- VvoVry, 6009 Tö H, any rò Z ro &y ov A, day pconter. day rolvuv und 7 sone ev to Z, Kur Särıov. all’ my iv ıo H. wor 8v Top x00v9 dtsıoı nAjoks TE 09 xal xEvor. ai advvaroy. wpaveoov rolvy Örı, ei Eorı Tıs xeovo⸗ ev 4 roũ xcvoũ ôrioũv olosmoeraı, —X — roũro TO Adv- vorov' Ey Tom yao Anpänoercı ninoes re 09 dıefilvar rı zul xevov‘ Earaı yap Tı Gvaloyov Ouua Erepov ngös Eregov ws X00v0s nroös Xoovoy. ws d’ Ev xeyaialp eineiv, düloy Buch der Phyſik IV. 8. 189 fein als die Zeit E; und immer demnach, um wie viel unförpers liher und weniger hinderlich und leichter theilbar dasjenige ift, durch welches hindurch es bewegt wird, um fo viel fchneller wird ed bewegt werden. Das Leere aber nun hat gar keine Verhältniß- zahl, um welche es von dem Körperhaften überragt würde, fowie auch das Null im Vergleiche mit einer Zahl Feine folche hat; denn wenn Dier über Drei um Gins überragt, um mehreres aber über Zwei und um noch mehreres über Eins als über Zwei, fo hat es hingegen feine Berhältnißzahl mehr, um welche es über das Null überrage, denn das Ueberragende muß in den Meberfhuß und das Ueberragte getheilt werden, fo daß Vier dann die Summe aus dem, um was ed überragt, und aus Null wäre?*); darum überragt auch eine Linie nicht über einen Punkt, wofern fie nicht aus Punkten befteht. Ebenſo aber kann au das Leere im Bergleiche mit dem Bollen feine Berhältnißzahl haben, und hiemit auch die Bewegung nicht, fondern wenn der Körper durch das Feinſte hindurch in bie fer oder jener beſtimmten Zeit dieſe oder jene beftimmte Linie durch⸗ läuft, fo überfleigt es durch das Leere hindurch jede Berhältniß- zahl. Es fei nämlih F ein Leeres, gleich aber an Bröße dem B und D; wenn demnad das A in einer gewiflen Zeit G, welche aber kleiner ift als die Zeit E, es turchfchreitet und bewegt wird, fo wird in eben diefem Berhältniffe das Leere zum Vollen ſtehen; aber in fo vieler Zeit, als G if, durdfchreitet das A auch ein Stüd des D, nämlih H; es durchichreitet ja aber ein Stüd beflelben, auch wenn F irgend an Feinheit fi) von der Luft unterfcheidet, in ter nämlichen Broportion, in welder bie Beit E zur Zeit G fteht; denn wenn der Körper F gerade um das feiner als D ift, um was E über G überragt, fo wird umgefehrt das A, wann es fih raum: lih bewegt, vernöge Ter Schnelligkeit gerade in fo vieler Zeit als G ift, die Linie. F durchfchreiten, und demnach wann gar fein Kör: ver in F ift, noch fchneller; aber es fand ja dies in der Zeit G flatt; alfo wird es in gleicher Zeit dafjelbe, fowohl wenn es voll ala auch wenn es leer ift, durchſchreiten; — aber dies ift eine Unmöglichkeit. Augenfällig ift demnah, daß wenn es eine Zeit gibt, in welcher es durch irgend ein Stüd des Leeren hindurch be: wegt wird, dieſe Unmöglichkeit fich ergebe; denn es wird dann ein Körper zu einem anderen proportionirt fi verhalten wie Zeit zu Zeit. Um es aber dem Hauptgrunde nach zu fagen, ift die Urfache 70 190 $YZIKHZ AKPOAZENZ 1A. rò ou ovußalvovros alrıov, örtı zıynasws ulv noös xlunaıy zaons &orı Aoyos (£v xoorp yap darı, xoövov di navrös dotı 005 x00VoV, menepnoufymy dupoivy), xevoü d2 roös nijges odx Eorıyv. 7 ulv 00V dimpfpovar di av pfoovzaı, ravın ovußalveı, xara ÖL T7V TOY Pepoulvany Umegoynv zade‘ Opwusv yap ra uellm donyy Zyovra N Bapovs N xov- Yornros, day alla Öuolas Eyn Tois oyjuacı, HüTTov (peoo- uva 1ö 1009 ywolov, zul zura Alcyov 69 Eyovoı Ta ueyedm noös Allnia. wore zu) dıa Toü xevov. all’ Aaduvarov" dıa ziyva yao alılay olodynoeraı Yarrov; 2&v ulv yap rois zingeoy BE avayıns Härrov yag dinigei 17 loyvi 10 uei- Loy’ 7 yüp aynuarı dımgei, 9 Gonij qy Eye TO Wpepouevor N 0 dyedev. loorayij üpa navı EZordı. dAl’ dduvaroy. örı ulv ovv el Zorı xev0V, avußalvar roövarılov 7 di 6 xzura0xevalovoıy oE paoxovres elvaı xEVoV, ıpaveoov Lx Tan elonusvov. ol ulv ovv olovraı TO xevöv elvaı, eine Loraı N æcr TONOY xlvnoıs, ATOoxpLıVOUEVoV 209° alro‘ Toüro di tadıoy dorı TO TOV TOnov Yavaı elval Tı xErwpLoutvon® zoüro dB’ örtı advvaroy, elonraı nE0TE009%. xul zu” auro dt 0xonovoı yavsln &y To Aeyouevoy xEVOV Ws AANISS xE- vov. woneo yap 8ay &v üdarı riöij Tıs xußov, dxorjostaı Toooüroy Udwp 6005 6 xUßos, oürwm xal Ev afgı" alla v7 aloIy0E adnlov. xal ae) dn dv zuvır) omuarı &yovrı ue- zaotaoıy, dp 6 neypuxs uedloraodaı, dvayın, Gy un Ovu- nıljsar, ueIloraodaı 7 xarm ael, El xarm 1 Wood WOrEn yis, N avw, ei zug, N En Aupw, Önoioy*) &v j ro B- *) Die Handschrr. und Ausgg. haben 7 oroior. Buch der Phyſik IV. 8. 191 beflen, was ſich ergibt, Mar; nämlich fie liegt darin, daß jede Be: wegung mit jeder in Berhältniß ſteht (denn fie ift in einer Zeit, jede Seit aber fleht mit jeder in Verhaͤltniß, da beide begränzte Größen find), das Leere aber mit dem Vollen in keinem Verhaͤlt⸗ niffe flieht. Inwieferne alfo nun dasjenige, durch welches hindurch Etwas bewegt wird, einen Unterfchied macht, ergibt ſich diefes; je nad) dem Webermaße aber besjenigen, was beivegt wirb, ergibt fich Folgendes: Wir fehen nämlid, daß dasjenige, was eine größere Schwungkraft entweder der Schwere oder ber Reichtigfeit hat, wäh: tend alles Uebrige den Formen nach fich gleichmäßig verhält, fchneller tur den gleichen Raum hindurch bewegt wird, und zwar nad dem Berhältniffe, in welchem bie Größe der Dinge zu einander ſteht; fo dag auch durch das Leere hindurch es fo flattfinden müßte; aber dies if eine Unmöglichkeit; denn aus welcher Urfache follte es fchnels Iee bewegt werben? in dem Vollen muß bie wohl nothwendig ter Fall fein, denn fchneller wird pas Größere durch feine Gewalt es zertheilen ; entweder nämlich gertheilt es daſſelbe vermittelft feiner Form oder vermittelt der Schwungfraft, welche das in Bewegung Befindliche oder das Losgelaflene hat. Alſo wird in dem Leeren Mes gleich fchnell fein; aber bies ift eine Unmöglichkeit?®). — Daß alfo nun, wenn ein Leeres exiſtirt, fih das Gegentheil von dem ergibt, was Jene, welche die Eriftenz deſſelben behaupten, als pofitiven Beweisgrund anwenden, ift in Folge bes Gefagten augens fülig. — Die Einen alfo nun meinen, daß, woferne die örtliche Bewegung fein folle, das Leere abgefondert und für ſich exiſtire; dies aber iſt dafjelbe wie wenn man fagt, der Ort fei Etwas ge: trenntes; taß aber dieſes eine Unmöglichkeit fei, haben wir früher bon gefagt [E. 3-5]. Aber auch an und für fih wenn man es erwägt, möchte das fogenannte Leere fi wahrhaftig als ein leeres Ding zeigen; denn fowie wenn man einen Würfel in Waſſer legt, gerade ſoviel Waſſer herausfteigen wird, als der Würfel groß ift, ebenfo auch if es bei der Luft, aber der Sinneswahrnehmung ifl es da nicht deutlich; umd immer denn nun ift e@ bei jedem Körper, welcher ein Ausweichen in fich zuläßt, nothiwendig, daß er, woferne er nicht zufammengepreßt wird, dahin, wohin er auszumweichen feiner Ratur nach beflimmt if, ausweiche, entweder immer nach unten, wenn feine Raumbewegung nad unten iſt, wie bei der Erbe, oder nad oben, wenn es euer ift, oder nad diefen beiden Richtungen, 71 192 PY2IKHZ AKPOAZERZ 4. T2ıch rı9&usvov. Ev di dN To xevü Toro ulv ddvvaroy’ ovdt yag owu«‘ dıa dE Tod xußov ro Iooy Jdıcornun dıeiniudf- va döseıev, neo Av xul nooregov T &v TÜ xevo, Wwoneo &v el To Vdoo un uedloraro ro £ullvp xzußg und’ ö dp, alla navıo dıncoay di auroü. alla unv xal 6 xzußos Eye Tooovrov ueyedos, 6009 xareyeı Tö xEv0V° © El zul Ispuov 7 yuxoov toriu ij Bapu 7) zoögovy, ovdtv nırov Eregov ıo elvaı navıwy ıwy nasmuctwv Lori, zur Ei uN XWwoıoıov‘ you JE Töv öyxov Toü Eullvov xzußov. wor el xal Zwpı- 09En mv alluy nayrwv xol unte Baod unte xuügov ein, xayekeı To 10ov xevor zul &v To aut Koraı ıQ ToV TONoV xal TO Tov xevov ufpe: Iop avıd. Ti ovy dıoloe. TO Tov xvBov owua Toü loov xevoü zal Tonov; xal el dvo rotaũræ, dıa Tl oð zer önoceovv 8&v 19 auıo Earaı; Ev ulv din Toüro &ronov xal aduvarov. Erı dE yaveoov Otı Toüro Ö xußos fer zul usdıotrausvos, 6 zul ra alla Omuara navy Kye. wor Ei Toüro nrov undtv dıap£oeı, rl dei mosiv TONoV Tols owuccı nrap& TV Exaorov öyxov, El Anasks Ö Oyxog; oV- div yap ovußalksroı, ei Eregov neo aurov 1009 dızommun rotoũrov ein. [Erı dei dAlov Eelvaı oiov xEvoV &V Tois xı- vovutvoss. viv d' oüdauoü Evrös ToU x00uoV' 6 yap ang Zorı ri, oð doxei dE ya. oddl To übe, ei Noav ol IySves oıdnooi" rij oyn yap N xoloıs soü anroü.]*) öOrı uly Tof- vuv oÜx Eorı xexwoıaufvov xEvov, &x rovrov for) dAlov. 9. Eior dE rıves oi dıa rou uavov xal nuxvoü olov- raı yavsoov eivan örı Eorı xevov. Ei uly Yoo un korı ua- vov xal uxyov, ovdt ovvılvaı xul nnıleiodaı 0l0V Te. El *) Diese auch von den alten CGommentatoren nicht erklärten Worte hat schon Bekker in Klammern gesetzt; jedenfalls würde die Grammatik &de, für dei und ovd’ &v für ovd4 fordern; für ei noav ol tydves osöneoi fordert der Sinn etwa ei zdeoar of IyIes xgrrngıov oder dgl., oder allenfalls e2 7oav of &yHewmos iydVes 7 osÖngoi. Buch der Phyſit IV. 8, 193 mag das Hineingelegte fein, von welcher Beſchaffenheit es wolle. Bei dem Leeren aber denn uun ift dies unmöglich, denn ba iſt gar fein Körper, fondern es müßte da cher fcheinen, daß durch ben Würfel hindurch die gleiche Ausdehnung durchgegangen wäre, welche auch vorher ſchon in dem Lerren war, wie wenu das Wafler oder die Luft dem hölzernen Würfel nicht auswiche, fondern Alles durch ihn Hinducchgienge; uun aber Bat ja auch der Würfel gerade ſoviel Größe, als das Leere einnimmt, und wenn auch dieſe warm ober falt oder ſchwer oder leicht if, fo iR fie doch Nichts deſto weniger ifrem Sein nad verſchieden von allen Zuſtäänden, auch wenn fie Etwas untrennbares ift (ich meine nämlich die bloße Maſſe des hoͤl⸗ jenen Würfels), fo daß, and) wenn fie von allem Uebrigen getrennt würde und weder fchwer noch leicht wäre, fe deswegen doch ben gleichen leeren Raum einnähme und in dem naͤmlichen, ihr jelbfl eben gleichen, Theile des Ortes und des Leeren wäre; worin alſo fol fich der Körper des Würfels von dem ihm gleich großen Leeren und Orte untericheiden? und wenn dann fo zwei derartige Dinge in Gin und demielben ind, warum follen nicht auch beliebig Biele in Gin und demſelben fein? Dies denn nun if Gine Ungereimtheit und Unmöglichkeit”). Berner aber iR augenfällig, Daß der Würfel dieſes Korperliche, was auch die übrigen Körper alle haben, auch an ih haben wird, wenn er feine Stelle ändert; folglich wenn dies Leinen Unterfchied irgend macht, warum foll man ta einen Drt neben der Mafle eines jeden Einzelnen annehmen, wenn die Mafle dabei in feinerlei Zuſtand geändert wird, denn «6 trägt Nichts bei, wenn um dieſelbe noch eine andere, ihr gleiche, derartige Ausdehnung herum ift?’). [Berner follte doch klar fein, welder Beichaffenheit ein Leeres bei dem ſich Bewegenden fei; nun aber ift nirgends innerhalb der Belt ein ſolches Har, denn die Luft it Etwas, fcheint aber ja nicht Etwas zu fein, und auch das Waller würde dies, wenn die Fiſche einen Maßſiab des Urtheilens hätten, denn durch das Taflen if die Beurtbeilung bes Tafbarn*)). — Daß alfo nun ein Leeres nicht getrennt eriftirt, ift aus diefem Elar. 9. Es gibt aber Einige, welche meinen, aus dem Loderen uud Dichten fei augenfällig, daß ein Leeres eriflire; denn wenn es nicht ein Lockeres und Dichtes gebe, fo fei es auch nicht möglich, daß Etwas in fi zufammengehe und gepreßt werde; und wenn Ariſtoteles. 17 194 $YZIKHZ AKPOAZENRZ A. Te21ıTa dd roüro un ein, N Ölms xiynoıs odx karaı, h xuuavei To 620v, woneo Epn Koüdos, N eis Idov del ueraßalleıy alow zur üdwoo. Alym d’ oiov el BE Udaros xzuadov yEyovev Ang, duo &E Loov d£oos Übung TOOoUrov yeyevjodnı, 7 xevoy elvaı 2E ovayans' ovunmiltiode yap zul Ovvenextelveodar oUx BV- deyera allms. el ulv oUV TO uavov Ayovoı TO Noll xeva xeywproutva Exov, paveoovy os el unde xevov Bvdfyeran elvar xuoıoröv woneo und! zonov Eyovsa dıaornua auroü, ovdk uavov ovrws* Ei ÖL un xwgıorov, Gl” öuwms Bveival Tı x8- yov, Arrov ubv ddvvarov, ovußealveı di noWroy ulv ob Td- ons xıynasws altıov rö xEvov, dila Tüs vo (TO yap uavov xoüpov, dıö T xal TO nüp uavoy elval yacıy), Eneıta xıyy- ons alrıov oöy oürm To xevov ds W W, all’ Bone of daxol To W£geodaı aurol vw WpEegovos TO Ovveyk, oüro To xevoy Aywipepk. xultoı Os 009 TE Popavy elyaı xevoü 7) TOTOV XEVOU; xcvoũ yag ylyveraı xv0V, Eis 6 Yloeran. Erı dt nos En) Tov Papkos annodwaovoı TO (pEgeodaı xaraı; zul dülov Öörı El Ö0p Ay uavöreoov za) xEvare00oy 7 vo ol- eImoeraı, ei ölwms ein xevöv, Tayıor' Gy p£ooıro. Toms di zul Toür advvarov xıyndijvar Aoyos d’ ö alros, WorreE örı &v TO xevn axlvnta navyra, odrw xul TO xevöy Örı axl- vntov aovußinta yap ra rayn. Ener Öl .xevöv ulv 0V pa- 12 uev eivaı, alla d’ Aroma dindüs, örı 7 xlyvnoıs oüx Zorau, ei un Eoraı nUxvwmoıs zu) udywoıs, N zuunvei ö ob- Buch der Phyſik IV. 9. 195 dies letztere nicht Rattfinde, fo würbe entweder überhaupt feine Bewegung fein, oder es müßte, wie Zuthos”") fagte, das Ganze in einer wogenden Bewegung fein, oder immer in die gleihe Quan⸗ tität gegenfeitig Luft und Waſſer umfchlagen, ich meine nämlich wie 3. 3. wenn aus einer Maß Wafler Luft geworden, daß zugleich aus der gleihen Quantität Luft ebenſoviel Wafler geworben fei, oder aber daß nothwendig ein Leeres fei, denn zufammengepreßt und ausgedehnt werden kann e6 auf andere Weile nicht. Wenn man alfo nun ale das Lockere Jenes bezeichnet, was viele getrennte leere Stellen enthält, fo it augenfällig, daß, wenn es auch Fein trennbares Leere geben kann, fowie auch nicht einen Ort, welcher ſelbſtſtaͤndig feine eigene Ausbehnung habe, ebenfo dann. es auch Fein Leeres in diefem Sinne gebe. Nimmt man es hingegen zwar als ein nicht Trennbares, aber doc fo, daB Etwas Leeres darin fei, io if es zwar in geringerem Grade eine Unmöglichkeit, aber doch ergibt ſich erſtens, daß nicht von aller Bewegung das Leere bie Urfache fei, fondern nur von ber nad Dben (denn das Lodere ift leicht, und darum fagt man auch, das Feuer ſei Ioder), und zweitens iR das Leere dann nicht in dem Sinne eines Dinges, in welddem Bewegung fattfinde, Urfadge der Bewegung, fondern nur wie z. B. die Schläuche dadurch, daß fle felbft im Waller nad) Oben beivegt werben, auch das mit ihnen Zufammenhängende fo fortbewegen, nur fo if auch das Leere ein aufwärts Bewegendes; und doch hinwiederum, wie ift es ſelbſt möglich, daß es eine Raumbewegung eines Leeren oder einen Ort eines Leeren gebe? denn hiedurch wird dasjenige, wohin es bewegt würde, zu Etwas gemacht, was leer an Leerem wäre ??). Ferner wie will man dann bei dem Schweren die nach Unten ge richtete Bewegung entwideln? Auch ift, wenn Etwas in dem Maße ale es Ioderer und leerer iſt, aufwärts bewegt wird, Kar, daß es dann, wenn es fchlechthin leer wäre, am fchnellfien bewegt würde; vielleicht aber iſt es auch von biefem gerade unmöglich, daß es bes wegt werde; es ift aber der nämliche Grund fowie davon, daß in bem 2eeren Alles unbewegt ift, fo auch davon, daß das Leere ums bewegt if; die Schnelligfeiten nämlich find incommenfurabel. Da wir aber fagen, ein Leeres eriflire nicht, die übrigen Schwierigfeiten aber mit Recht erhoben wurden, nämlich daß, wenn es feine Ders dichtung und Aufloderung gibt, entweder es feine Bewegung geben ® wird oder das Himmelsgebäude in wogender Bewegung fein muß 17° 196 $BYZIKHZ AKPOAZERZ 4. ‚ t2zııb oavos, 9% ae Loov Tdwp 2E akoos doraı zul ano && ddaros dilov yap örı nielwv ano LE Üdearos ylveraı. dvayın Tol- vuv, el un dorı nlinaıs, 7 BEwdovusvov To Lyouevov TO foyarov xuualvev noueiv, 7 GAAoIL nov Icov eraßelldıy BE deoos üdwo, TV 6 näs Öyxos rud ökou Zoos 7, 7 under xıveiosen. dei yap uedıoraulvov Tovro ovußnosreı, &v un zux.p nepulornraı obx del d’ eis TO xuxip 7] yood, alld zal Eis evdV. ol ulv IN dia Taura xEvov rı palev av ei- var nueis fè Akyouev dx TV Unoxeaufvov ôri Eorıy van ule av Bvavıloy, FJeguov xel Yuygoü Kal rav allwv av Yvoıxav Evarrınoswv, xal 2x dvvausı Övros Evspyelg dv ylveraı, xal od ywoLorn ulv ij Ulm, 16 d’ elvaı Eregov, zul ula 79 apıdu@, Ei Ervye, Joosäs al Heguoü za WuxooV. korı dR xal Owuaros Din xal usyalov xel nixgoö N aurn. djtov de öTav yao RE Üdaros ano yEynraı, N «urn üAn od noo0laßovon rı Allo Eyevero, all 5 7v duvausı, Evep- yel« Eyevero. xal nalıy bdwp EE alpos woavtws, örk ulv eis ueyedos Ex uixoornros, örk d’ els uixpörnta Ex ueyk- Bovs. Ouolws rolvuy xüy ano nolds wv Ev &larıovı ylyyn- rar öyxy xal BE Barrovos uellwv, 7 dvvausı oVoa« ylyverau Un Aupw. Woneo yap xul Ex Yyuxpod Beguov xal Ex FEo- uoũ wuyooy 4 alrn, örı 79 duvaueı, oürw xal &x Seouod } uällov Beguov, oüdevös yevoulvov &y 7 Üln Sepmoü, 6 00x Mv Fepuov, Öre Arrov NV Heouov. doneo yE odd’ roũ uellovog zuxlov rrepip£peo xal zugrorns Lay ylyınraı &lgrrovos xuxlov, 9 avıy ovon ı aAln, Ev oddEr) yEyove ro xuoröv 6 NV 00 xuoroy All” eVdü* ov yap ro dialeinev Bud der Vhyſik IV. 9. 197 oder immer bie gleiche Quantität Wafler aus Luft und Luft aus Waſſer entfichen muß (denn klar if ja, daß mehr Luft aus Wafler wird), — fo iſt demnach, wenn es ein Zufammenpreflen nicht gibt, nothiwendig, daß entweder alle zunächft fi anreihenden Körper auswärts gefloßen werten umd jo die äußere Graͤnze in wogende Bewegung Sehen, oder daß irgendwo auders die gleiche Quantität Waſſer aus Luft dur Umſchlagen entfiche, damit die Geſammt⸗ maſſe des Ganzen die gleiche fei, oder aber daß Nichts bewegt werde, bean immer wird, wenn Gtwas feine Stelle ändert, ſich dies ergeben, woferne es nicht im Kreile herum die Stelle ändert; nun geht aber die Raumbewegung nicht immer ringeherum, fons dern auch geradlinig. Die Ginen alfe könnten aus diefen Gründen behaupten, baß ein Leeres exiſtire. Wir aber fagen in Folge des bereits zu Grunde Gelegten, daß der Stoff der Gegenſaͤtze Einer fei, nämlich des Barmen und Kalten und der übrigen natürlichen Gegenſatzpaare, und daß. Etwas aus einem potenziell Seienden ein actuell Seiendes wird, und daß der Stoff bievon nicht trennbar fei, feinem Sein nad aber verſchieden fei, und Ciner der Zahl nad, wo ſich's eben trifft, für die Farbe und für das Warme und Kalte. Gs iR aber auch der Stoff eines Körpers, Sowohl wenn derfelbe groß if als au wenn er Flein iR, der mämliche; dies aber if Har, denn wenn aus Waſſer Luft murde, fo if Gin und der nämliche Stoff nicht etwa durch Hinzunahme von Etwas ein Anderes geiworden, fondern was er potenziell war, wurde er actuell, und hinwirderum ebenſo Waſſer aus Luft; das einemal zu Großem aus Kleinem, das andremal zu Kleinem aus Großen. In gleicher Weiſe demnach auch, wenn viele Luft in eine Eeinere Maſſe über geht und wenn fie aus einer Heinesen eine größere wird, wird ber Stoff, welcher es potenziell iR, Beides; denn fowie aus Kaltem ein Warmes und aus Warmem ein Kaltes Ein. und berfelbe Stoff wird, weiß er es potenziell ſchon war, fo auch wird aus Warmem ein mehr Warmes, ohne daß irgend Ctwas in dem Stoffe warm würde, was nicht ſchon damals warm gewefen wäre, als noch jenes weniger warn war. Sowie ja aud bei der Beripherie und Krüms mung eines größeren Kreifes, wenn fie in die eines Fleineren Kreis ſes übergeßt, mag es Ein und dieſelbe oder eine andere fein, nir⸗ gende Etwas das Krumme geworben iR, was vorher nicht Frumm, fondern gerablinig geweſen wäre (denn ja wicht durch Zwiſchenluͤcken L = 198 $BYZIKHZ AKPOAZERZ A. Tzısa zo nrrov 9 10 mälldy darıy" odd’ Zorı Tüg ployös Außeiv sı ulyedos iv & od xal Sepudıns al Asuxdsnc Evsasıy. oũro Tolvuy za) 7) NEOTEROY HEapnörns rij ÜCTegoV. Ware zul ro neyedos zei N Muxoorns Fol alasmrou Oyxov ou nooolaßovons rijj bins Enexreiveru, all’ dr duvansı torlv 7 Üln aupoiv: dor Larl TO auro nUxvöy xal) UAMOY, sr ula Uln eurov. Zorı dd 10 iv nuxvöy Bapu, zo di} uayoy xoöyoy. [rı wonee 7 Toü auxlou rrepipfpeia ouva- youtın sis Elarıov oüx allo rı Aaufavs To xoiloy, all‘ 6 nv ouyiyIN, xal Toü nupös ö ru av Tip Adpn näv koras $eguov, oöto xal 70 näy auwvayayı zul dınoToij Täg aul- rüs Sanc. I) duo yao dorıy dp Exardoou, vo TE RUxWoU xal TOU uavoü* To Ts yap Bapü zul TO Oxinp6» nuxvd do- xei elvan, zul Tavevria uave TO TE anüpory za) vo unkaxdy‘ dıapaves rò PBupü nal zo axinpoy dm) uolißdov zu) ar- dnoov. dx in vÄvy alonulvay yureody es our amozsnpsd- vov xsvov toriv oüſ anlas our 89 ıO uavo olre dundueı, ed un tıs Bovlera navrus xulely nEvöy To alsıoy Toü yE- 009m. ovrw d’ 4 Tod Bagkos zul xolpon FAN, 7 ToIauım, ein EV TO XEVOV' TO Yo NUXxYyoV Kal vo MayOy zart Tav= any ıyv Evavılmoım yopäs momıxd, xara dd Tü oxingoY xab Auloxöv nasovs zo) drradslus, za) oU (popüs all’ dre- ooasuc uälloy. xal wegb utv xevoV, us Kor zu) Bc ovx Earı, dınplode TOY TEETOY roũrov. 10. ’Exduswov 6} ray sionudvay Lasıy dnnelheiv nueeh xoövov. nowrov ÖR yulus Eyes dıanopäaa: ep) nörod xal dıa av Bwrsoınav Aoywv, 77078009 TOy üysav Larlv 7 von un öyrov, slra vie % ylaıs adroü, örı ulv odv A ölws odæ Zorır 4 uolıs zul duvdens, dr vändf Tıs Av Unontev- wsssv. -vö uly ybo adroü yeyove zat'oba Ears, ro di ullie zu) ovaw EIorıy. + dr di Todrwr xal 6 ÄfsıEos zul 6 de laußuyduewos x00vos Guyzeıran. od’: Br un Önsav Gupal- . ..h. ... * Diese ebenfalls schon van Bekker ‚ingeklammerien Work, welche eina loara und vergiümmelte Wiederholung dena Vorkher- gehenden. enthalten, habe ich in der Ueberaetisung ‚weggelassen. Bud der Rhyſik IV. 10. 199 beficht das Minder oder das Mehr, und auch an der Flamme Tann man feinen Groͤßentheil finden, in welchem nicht fowohl Wärme als auch Blanz wäre), ebenfo demnach verhält fi) aud die fruͤhere Bärme zur ſpäteren. Folglich wird auch die Größe und die Klein heit der ſinnlich wahrnchmbaren Maſſe nicht dadurch, daß der Stoff Giwas binzunähme, ausgedehnt, fondern weil potenziell der Stoff für Beides ik, fo daß das Naͤmliche dicht und loder if, und ber Stoff derfelben nur Giner’'). Es iR aber das Dichte ſchwer und das Lockere leicht, nämlich zwei Dinge Hund an einem jeden dieſer beiden, ſowohl am Dichten al6 auch am Loderen, denn fowohl das Echwere als auch das Harte ſcheint dicht zu fein, und die Gegen⸗ füge hicvon, naͤmlich ſowohl das Leichte als auch das Weide, locker (im Wiberfreit aber find das Schwere und das Harte bei Blei und Gifen). — Aus dem Geſagten hiemit iß augenfällig, daß ein Leeres weder abgetrennt, fei es überhaupt oder fei es in dem Lockeren, noch auch potenziell exifirt, woferse nit Jemand durchans bie Urfadge der Raumbewegung ein Lerres nennen will; in biefem Sinne aber wäre dann ber Stoff des Schweren und Leichten, eben als derartiger Stoff, das Leere; deun das Dichte und Lodere if nah dieſem Gegenfagyaare hin ein Beranlafiendes für Raumbewe⸗ gung, nad der Seite des Harten und Weichen hin aber ein Ver⸗ anlaffendes für einen Zuſtand und Abweſenheit eines Zußanbes, und nicht für Raumbewegung, fontern mehr für eine qualitative Aende⸗ mag. Und in Betreff des Leeren nun mag auf diefe Weile feſt⸗ ghellt fein, in welchem Sinne es fei und in welchem es nidt fei. 10. Es reiht ih aber an das Geſagte au, die Unterfudhung in Betreff der Zeit zu beginnen. Vorerſt aber if es gut, auch vers mittelfi der gewöhnlidy vorgebradhten Gründe??) die Schwierigfeiten betreffs der Beit, ob fie zu dem Seienden ober zu dem Ridhtfeiens den gehöre, hervorzuheben, und hernach zu unterfuchen, welches ihre Katar ſei. Daß fle nun entweder gar nicht eriftirt, oder daß fie kaum erifirt und nur in unfenntlicher Weile, möchte mau aus Folgenden argwöhnen. Der eine Theil nämlich derfelben iR ſchon geweien unb it daher nicht mehr, der andere aber ift erſt küuftig und if daher noch nicht; aus dieſen Teilen aber if ſowohl bie unbegrängte Zeit als auch ein jedesmal Kerausgenommener Zeittheil zufammengefeßt, was aber aus Richtsfeiendem zufanımengefeht iR, 14 200 $YZIKHZ AKPOAZERZ A. uevoy aduvarov üy eivan döfeıE uerkysv obalas. moös di Tovroıs nevrös negıorod, day neo 7, Ayayan, Öre Eorıy, Aroı navra a ufon elvaı ij &vın“ Tov di yoovov ra uiv yeyove a di ulileı, Eorı d’ oddev, övros usgsorov. To di vũv od u£oos" uerpel TE yao TO ufpos, za Gvyreiodar dei 10 öloy Ex ray usowv' ö di xoovos eÜ doxei avyxdiadaı dx ıoy vor. Erı di To vor, 6 yalveraı dıiopliev To nagsl- Boy zur ro ullkov, nöregov Ev xal revröy ae dınucve 9 #10 xal allo, od 6adıov Ideiv. ei udv yag as Erepov zul Erepov, undiv d’ for ray Ev ro xoovp allo xal allo uf- eos due, 5 un nepıkyeı, cd BR regıkyeran, woneo 6 Barıay xoöros uno roü nielovos, vo di yüy un öv nooreoos dR 0Y avayın &psaodaı nork, zer Ta vov äne dv alinloıs 00x korcı, &yIapgaı di avayın del ro nodrenov. EV Eavıa udy ouv Ep3apdaı oüy oioy re dıa 6 eva Tore, & allg di vũv Ipdapdaı To ngOTeNoVy voy ovx Bvdtyerui. Eoto yao advvarov Eyousva eva alldluy Ta vov woneo orıyay orıyuns. elneo ovv &v 19 Epelfis oix Epsapraı all’ Br all, Ev Tois uerafü Tois vüy dnelgoıs ovoıy üuu &y ein“ roũro d’ advrerov. dla uNV ovd’ del rö avro dıaufvewv duvarov' oüdevös yo dinsperoö nenepeoutvov Ev nlpas doriv, ovr av &p Ev 7 oweyrks our av ini nlelo To di voy n£oas 8orl, xal xoovov: Eorı Aaßeiy nenepaoukvov. Erı ei TO &ua elvaı xara x00Y0V zei ujre ro0TEE0Y uire vare- oov rd dr ra aürd eivaı xal Ev a vöv koriv, el ra re T00TEIOY xul za Voreoov &v 15 voy zadi korıy, äua av ein Bud der Phykt TV. 10. 2 mödyte webl urmöslih am tem Sein Theil haben zu fönmen icheinen. Zutem aber milen von jetem theılbaren Tinge, wenn es chem fheibar ik, netiauentig teun, wann es erifizt, eniweber alle icine Theile oder wenigüens einige eriiten; von ter Zeit aber Ant tie amm Theue üben geweſen, die anteren aber ea fünitiz, fcmer aber ersäurt, währent fie tech theilbat iR; das Iept aber if fcım Thal der Zeit, Jan iswehl ein Rab des Ganyn muß ter Theii Ip wiammengeicht zu icin. ferner gerate von tem Zetzt, welches te Nbgcänzung des Berzangenen unt Rünitigen zu ic ichernt, m es mt leicht zu artınmen, ob es als Gm unt bafclbe ummer beürkt (aufer Tirjenigen, wovon ter eine der Umiafente, ber antere ter Umfaũte if, wie nämlid tie Heinere Zeit von ber größeren um: iafs wirt), Alles aber, was jetzt nicht if, früher aber war, net wentng einmal zu Grunde gegangen ſein muß, io werten aud tie anpinem vielen Jetzt mict zugleidy miteinanter beichen, iontern es u, das jetesmal Frühere ju Grunde gegangen ſein; mun aber u es mit möglich, ta es währent jener jeikü zu Grunde ges gamyn ſei, wel es damals ja war, taß „aber in einem anderen ta6 früßere Jegt zu Otunte gegangen jei, gert aud midt a, den es mög als ummöglid gelten, ta tie cinzeinen Jetgt üb aneinander antcıben wie Punft en Puult; unt wenn bemnad das frühere Sept wit in dem nählielgenten zu Grunte gegangen R, iontern im einem aneren, fo würte es währent ber bapsiidgens Argenten einzelnen Jeht, wilde unbegränst Diele ink’), zugleich icia; ties aber if eine Unmöglichkeit. —— ap PH Mi Ni 202 BYZIKHE AKPOAZERZ 4. F2ı0b rè⸗ eis Eros yeröueva kugLooröv Tois yevousvors TNUEEOV, xal oVre‘ mgoTegoy ouo9 Üoregoy ovdtv allo Gllov. Tiepl ulv oVV Toy draggövruv euro Tooavr Zora dınnopnulva* zit 8’ Loriv ö yoöves xal Tis adrov } pin, önolas Ex Te TV ragadsdouevay adnAov Ları, zul eo) my TUyyavouev dieinkvdores mootepoy. ol utv yap znv roü Ökov xlynow + eva yaoıy, ol di nv oyaipav aurny. zxalroı Tüs TrEQI- Yopäs zul To ue£pos zoovos rls Borı, nrepupooa dE ye ov" u£oos yap rrepupogäs Tö AnpIev, AAN oU rrepıpopd. Erı d’ ei nAclovs oav ol ovpavol, Öuolus Av NV 0 xoovos -6 hrouoũv auravy xlyijars, WoTE Nollol xoovoı üuc. ij dR roũ ölov opaipa Edofe ulv tTois elnovcıy elvaı ö xuövos, örı 75 & ze 19 xo0yw navıe dor) zul &v Ti roü Ölov opalog* forı d’ eundıxwregov TO elonufvov 7 Gore neo) aurod Ta advvara Enıoxoneiv. Enel dE doxei ualıora xlynoıs elvaı za neraßoin Tıs 6 X00Vos, Toür Ay ein oxenteov. 4 ulv oũv Exaorov ueraßoiN zul xivnoıs Ev aüro ro ueraßalloyrı uovov Borlv, 4 ob Gy vuyn 5V auro TO xıvouusvov za) ue- zaßallov“ 6 BE yoovos Öuolws xal navrayoü za) napd Tö- ow. Erı dR neraßoin ner korı ndoa Sarıov xal Poadurege, xoovos d’ oüx Zorıy" zo yüo Boadü xul rayl zoovo Ögt- Oraı, zayd ulv ro dv öllyop nolv xıyouevov, ‚Bondu de To dy roll 6Alyov 6 dR xoovos ody Bgıorau X00%p, oVTE TS 10005 rıs elvaı ovre To nrorös. Öörı ulv rocvu⸗ oux tor. xcvnois, pavtoòo undiv d dinpeoerwu Alyaıy qulv &y to rragovTL xiynoıv N) neraßolnv. 11. AR umv oid’ avev ye ueraßoliis: Öravy yap un- div auto) ueraßailmuevy zyv dıavoray 7 Aadwuev ueraßar- Aovres, oò doxei Auiv yeyovevar x00vos, xadanep oudR Tois &v Zupdoi uvFoloyovuevos zadevdev Tap& Tois Aomaıy, Bud der Phyſik IV. 11. 203 einzelnen Seht if, auch das im zehntaufendflen Sabre Gefchehene mit dem heute Gefchehenen zugleich fein, und Nichte wäre weber früher noch fpäter ale ein Anderes. In Betreff defien nun, was der Zeit zulömmt, mögen hiemit fo viele" Schwierigkeiten hervorges hoben fein. — Was aber die Zeit ſei und welches ihre Ratur fei, iR in gleicher Weile unflar fowohl in Folge der überlieferten Ans ſichten ale auch in Betreff tefien, was wir früher durchgegangen haben?®). Die Binen nämlih fagen, fle fei die Bewegung des Geſammten, Andere aber, fie fei die Kugel ſelbſt?e). Und doch if von dem Umlaufe der einzelne Theil eine Zeit, aber ja nicht ein Umlauf, denn ein THeil eines Umlaufes if, was man aus ihm her⸗ ausnimmt, aber nicht ſelbſt ein Umlauf ??). Ferner, wenn es mehs zere Himmelsgebaͤude gäbe, fo wäre in gleicher Weiſe bie Zeit dann die Bewegung eines jedweden berfelben, fo daß zugleich viele Zeiten wären. Die Kugel aber des Geſammten fchien die Zeit jenen, welche dieß fagten, darum zu fein, weil Alles ſowohl in der Zeit ald auch im der Kugel des Ganzen if; dieß Befagte ift aber zu einfältig, als daß man die Unmöglichkeiten in Betreff deſſelben näßer erwägen müßte. — Da aber die Zeit zumeiſt eine Bewegung und eine Beränderung zu fein fcheint, fo dürfte dieß zu erivägen fein. Die Beränderung nun und Bewegung eines jeden Einzelnen iſt nur in dem Dinge ſelbſt, welches fich verändert, oder da, wo eben das Ding felbk if, welches bewegt wird und ſich verändert; die Zeit aber iR gleihmäßig fowohl überall als auch bei Allem. Ferner jede Beränderung if fehneller und langfamer, die Zeit aber iR dieß nicht; denn das Langfam und Schnell iſt eben durch die Zeit beftimmt (fchnell, was in weniger Zeit viel beivegt wird, lang» fam aber, was in vieler Zeit wenig), die Seit aber ift nicht durch Zeit beſtimmt, weder in ihrem quantitativen noch in ihrem qualis tativen Sein. Daß fie demnach nicht Bewegung if, iſt augenfällig;; es möge aber für die gegenwärtige Unterfuchung uns feinen Unter: fhied machen, ob wir fagen „Bewegung“ oder „Veränderung“ ?*). 31. Aber in der That ja andy nicht ohne Veränderung if fie; denn wann wir felbft in unferer Dentthätigkeit uns gar nicht vers ändern oder eine Beränderung berfelben nicht bemerken, fo fcheint uns feine Zeit verfloffen zu fein, wie auch Senen nicht, von wels hen der Mythus berichtet, daß fie in Sardinien bei den Heroen 76 204 $bYZIKHZE AKPOAZERZ 4A. t2ı9 a öray dyepIacıy" avvantovar yag TO NE0TEIOY yüy 1$ Vars- eov voy zul Ey nowovowv, EEaıpoüyres dıa TV ayadnyolav To usrafu. Gonep ovy el un NV Erepov To vür alle Tauro za Ev, obx &v Yv yopövos, ovıws xal ine Aaydaveı Erepov öv, ob doxsi elvar 16 uerafv yoovos. el dij To un oleodas elyaı 100v0v Tote ovußalveı yuiv, Öray un Öpllopev unde- stay usraßoinv, di) iv Er) zar adınıplsp yalyaıcı 4 yuyn ubvewv, Orav d’ aladmueda za) Ööplomuev, Tore yaıky yeyo- vevaı z00vov, Wyaveoov Örı oix EZorıy üvev zıyjoews xal ueraßolüs + yoovos. Öörı ulvy oUy ovre xlynaıs our avev zıynosws ö zoovos Zarl, yayagöv' Annıloy dE, Insel Inrovper rt toriu 6 zoovos, Evreüdev apyoufvors, Tl Tüs xıy)asss lorıy. Gua yap xıyn0sws ulodayousda xal yoovov’ zei yao lav 9 0x0105 zul. undiv dıc Toü Owuaros nadymuery, xlynoıs BE vis Ev 15 yuyg bvj, eödvs Ay doxei Tıs yeyo- vevaı xul yoövos. Alla uiv xal Örav ye yoövos doxj ye- yovevon Tıs, üua zul xlynols Tıs Yalyeraı yeyovkyaı. @orE Aroı xlynoıs A rüs zıynosag sı dorlv 6 xoovos. ine our oðᷣ xcvnotę, avayın Tas zıyloess Tı elvar avrov. Eine di Tö xıvovusvoy aıveiraı Ex rivos ele rı za nv ulyedos Ovr- bs, axolovsei To neyldeı 4 alınoıs dia yap 16 To uk yedos elvaı ovveyis xal i xlunols tori auveyns, dıa di ınV xlynoıw ô xoovos’ bon yap Ij xlynoıs, Togoüros zul ö zpo- vos del doxei yeyovivaı. 10 di IH 70018009 zal Üarepor tv ron Howröv korıv. Evravda ulv IN 15 Hlosı“ iner 4’ tv 16 usyEdeı lot) Tö noöTep0V xal TVoTepov, Avayın zul Ev xıynosı eivaı Tö NIP0TEEOV aa Gorepov, dvaloyov Toig Exei. ara um xor Ev yoorp Lorl Tö ng0TE009 za Dorepov dıa rò dxolovdelv der Hardop Yarsgoy auraw. Eorı di TO noo- tep0ov xl Voregoy avıay Ev 5 zuynos, 6 uly Norte öv Bud, der Phyſtk IV. 11. 205 ihlafen, wenn fie einmal erwacht fein werben?®); dem Solche fmipfen das frühere Sept wit bem fpäteren Seht zufammen und machen es zu Ginem, indem fie das Dazwiichenliegende wegen Mans geis an Ginneswahrnchmung austilgen. Sowie nun, wenn das Sept uicht immer ein verfchiebenes, fondern das nämliche und Eines wäre, es feine Zeit gäbe, fo fcheint auch, fobald jenes in feiner Berfchiedenheit unbemerft bleibt, das Dazwiſchenliegende dann nicht Zeit za fein. Wenn demnach die Richt-Annahme eines Seins einer Zeit Kb uns dann ergibt, wann wir feine Beränderung abgränzen, fondern umnfere Gele in einem Ginheitlichen und Untheilbaren rubig zu bleiben fcheint, hingegen dann, wann wir eine Beränder rung wahrgenommen und abgegränzt haben, wir aud jagen, es fei eine Zeit verfiefien, fo if augenfällig, daß Zeit nicht ohne Bes wegung umd Beränderung if. Daß alſo die Zeit weder Bewegung noch ohne Bewegung if, if augenfällig; wir müflen aber, da wir fudgen, was vie Zeit fei, zunaͤchſt, indem wir von da aus beginnen, auffaſſen, was an ber Bewegung fie denn fei; denn zugleich neh⸗ men wir Dewegung und Zeit wahr; nämlich auch wenn «6 finfter ik und wir vermittel® des Körpers Feine Einwirkung erfahren, aber in der Gele irgend eine Bewegung innerlich ift, fo fcheint hiemit fogleich auch eine Zeit verfloffen zu fein; aber ja auch wann eine Zeit verfloffen zu fein fcheint, zeigt ſich zugleich, daß auch eine Bes wegung flattgefunden habe. Yolglih entweder Bewegung oder ir⸗ gend Etwas an der Bewegung if bie Seit, und ba fie nun nicht Bewegung if, ſo muß fie irgend Etwas an der Bewegung fein. Da aber das Bewegtwerdende aus einem Etwas in ein Etwas bes wegt wird, und jede Größe continuirii if, To folgt ber Größe die Bewegung, beun darum weil bie Größe comtinuirlicd, iſt, iſt auch die Bewegung continuirlidh, weil es aber die Bewegung ift, jo auch die Zeit; es ſcheint nämlich immer ebenfo viele Zeit vers Asien zu fein, als die Bewegung lange war. Das Früher und Später aber iR demnach zunaͤchſt urfprünglich im Orte, dort aber chen der Lage nad); da aber in der Größe das Früher und Spä⸗ ter iR, fo muß nothwendig auch in der Bewegung bas Früher und Später fein, entiprechend dem dortigen; aber ja auch nun in ber Zeit ift das Früher und Später, weil immer von diefen das eine dem anderen folgt. Es liegt aber das Früher und Später bei denfelben in ber Bewegung, was nämlich gerade je einmal Bewe⸗ Ariſtoteles. 18 206 PYZIKHZ AKPOAZERZ A. T21ı9b xiyvnots korıv rò udrroı elvas aurü ärepor xab 08 ziynoıs. dila umy za) 309 xoavov ye Yymolouer, örav oplomyer sv xlynoıy, Tb npöoregoV za) Varepoy ogkorres” xa) Tore Yauly yeyovkvaı ze6voV, Örar ou neorigov za) voregov iv ri xıynoss alodmoıv Adßwuerv. opliouev 6} 5 üllo xul Kilo vnolapeiv avra, xal uerokv Tı avrwy Erebov‘ OTav "yap ircos Ta axos roũ ulaov yohowner ‚ x) duo ‚einy N yıza r viv, 6 uir agöregov 10 d' ‚voregov, Tora 0 Toüro yanev alvaı xg0yov' To yüg ogıLöneror ze vür 2g0- vos slvaı doxei” za) vnoxelodw. ÖTav ul ouv ws EV 1ö voy alodavwusde, zer un Aroı ws nrgOöTEgor zul boreggy Ev Tu mırnası N ws.To wurö ulv ngoregov BE zu) varegov rı- vos, ov donei xooros yeyovdvan —R örı ovdi xvnois. drav di To agoregoy * x) daregov, TOTE Ayousy xg0v0v° soöto yao loııy 0 xcovos, —X xumosus xar TO „77Q0- reoo⸗ x) DoTepoV. ouðu üga ztnow 0 xg0v06 AA’ 7 agı- Buöv iyaı 7 alvnoıs. 'onueiov DE‘ Tö iv yap nieior zul Hærtov nolvouev doıdad, alınav Bi nice za) Eiarıo 17 xoöv@* dgıduös dpa Tıs 0 xgövos. Enel d’ dgıswös korı dıyas (zul yao to GgıWLoluevor zei zo agsdunTor ‚ägısuör Ayouer,.xad W dgısuoöuev), © o di zpovos korı 20 deiduoi- uevov xo) * 4 dgssuoöuer. kors d’ Eregov 6 — uev xcl Tö dgısuovuevov. ze) dort 7 xzivnoıs de) — sa) &lm, xal Ö xedvor. od üp näs zeövos ö ö Kurög' T0 yao viy rö auzo 5 nor m. ro 8’ elvaı up Eregov. rö dd viv ToV x00v0V nergei, 7 ugöregon zal ÜOTEgoY. To dt vüv korı ulv ws 10 adro, korı d’ ws od 16 eürö‘ 7 uw vo dv alip zu) Ally, Erspov (Tovro d’ nV ausw To yür), Buch der Phyſtt IV. 11. 207 guug if, fein Sein jedoch if verſchieden hievon und nicht ſelbſ Bewegung ). Aber nun auch die Zeit ja erkennen wir, wenn wir bie Bewegung abgränzen, darurd daß wir das Früher und Später «bgrängen, und dann fagen wir, es fei eine Zeit verloffen, wann wir von dem Früher umd Spaäter in der Bewegung eine Sinnes⸗ wahruehmung erfaßt haben; wis grängen biefelben aber ab, indem wir fie gegenfeitig als ein anderes und wieder anderes annehmen und zwifchen ihnen wieder etwas Berfchiebenes; wann wir nämlich vie äußeren Punkte als verfchieden von der Mitte denlen, und unfere Seele zwei Seht ausſpricht, Das eine früher das andere fpäs ter, dann und von »iefem fagen wir, es fei eine Zeit, denn das durch Das Jetzt abgegränzte fcheint Zeit zu fein, umd dieſe Annahme möge uns auch zu Grunde liegen. Wann wir alfe das Jeht als ein Eines wahrnehmen und nicht entweder als ein früheres umb fpätereS in der Bewegung oder, wenn aud als Das nämliche, doch als das nämliche von einem Früheren umd einem Gpäteren, Io ſcheint feine Seit verfiofien zu fein, weil auch Seine Bewegung; wann bingegen wir bas rüber und Gpäter wahrnehmen, dann fprechen wir von einer Seit; bean dieß iſt eben die Zeit: Zahl eimer Bewegung nad dem rüber und Später. Richt alfo Bewe⸗ gung if die Zeit, fondern nur inwieferne die Bewegung Zahl hat; rin Kennzeichen hievon aber iſt folgendes: das Mehr und Weniger nämlich beurtheilen wir durd die Zahl, die mehrere und wenigere Bewegung aber durch bie Zeit; irgend eine Zahl alſo if die Zeit. Da aber Zahl eine dopyelte Bedeutung hat (denn fewohl das Ges zählte und Zählbare nennen wir Zahl, als auch dasjenige, vermits iR deſſen wir zählen), die Zeit aber das Gezählte und wicht jenes it, vermittelſt deſſen wir zählen, ein immer wieder verfchiedenes aber jenes, vermittelt deſſen wir zählen, und and, das Gezählte if, fo iR aljo auch wie die Bewegung eine andere und wieder andere ifl, ebenfo dieß auch die Seit; tie gefammte Seit zufammen aber if ine und biefelbe; tenn das Sept if das naͤmliche, was es gerade je einmal war, feinem eigentlichen Gein nad) aber iſt es ein immer wieder Berfchiedenes. Das Seht aber mißt die Zeit, inwieferne «6 ein früheres und fpäteres if; es beſteht aber das Seht einerfeits als immer das nämlich, andbrerfeits als nicht immer das nämliche, denn imwieferne «3 in einem anderen und wieder anderen Zeitpunfte iR, iR es ein immer wieber verfchiedenes (dieß aber war uns fo 18* 208 BYZIKHZ AKPOAZERZ A. f220a n 2 6 nore öv lorı vo vor, 16 aöra° Exolovdei ycio, es —8 To ‚utv usyeseı xivnoie, ræürn dꝰ o xeovos. os yaukv. xarL ouolus dy 7 erıyun To yegauevov, 2 nv æcvnoiv yvupllouev xai To noöregov Ev aurj za) ro Vare- 009. Toüro di 6 uev. note 59 10 avro (N orıyun yaop ij A305 7 Tı Glko rowüror 2orı), ro Aoyo di @llo, Vorzep ol oopıoral Anußavovoıv Eregov TO Koolaxoy Ev Avxeio elvaı xul rö Koplaxov Ev dyogg. za roüro dn To Aldodı sa alloH zivaı Eregov. TO dE "pepoufvp axoloudei Tö vov, Sonso Ö X00Vos Tj xıyndsı” Ta Yap Yepoudvo Yyapı- Cousv TO nooTepov xal Vorepov &v xzıryosı“ 7 d’ deıdunzov To wgöTegoY xal ügTegoV, ro vuy torty wurEe xal dr Tov- Tous, ö uev more öv vor, korı TO auzo" agöregov yag æced ÜoTegöv dorı To &v zıynoss‘ To d’ elvas Eregov 7 dgısun- ròv yag Tö — 2 voregoy, to vuy dorlv. xul yra- gıuov di uahore zoür. Boriv- zer yao n zirgaıs dıa rö xıvouuevor xe) 7 poou FR zö pegöevov: söde ver zı To pegöuevor, n dt xbynoıs od. ' tor ur ovv os Ta avro zo vũu Aeyöusvyov det, Borı Ö' ws 00-10 wo‘ zul yap To @e- göuEvor. pœvtoòv dt xal örı elre xobovoc un ‚ein, rò rwðy ovx äv + ein, elze To vov um. ein, xg0v05 oUx av ein‘ Aue ya Boreg To peganevov xel 7 yogk, oörws za) 0: ‚Agudwös 0 Toü pegouevou xal oͤ rijc pogär. xe0vog udr yap oO Tas 18 .popäs dpıyuds, To vüv dl. ws Tö Weoduevoy olov onds —V za) ouveyns re In 0 zoövos 16 wur, zul dıfomran Zara 10 vovy dxolovßel yao zu) roũro rij Yook xal ro veeauern zul yao N were zo) 9 poge ula To pegoutve, 1 rt Buch der Phyoſik IV. 11. 209 eben für bafielbe das eigentliche Gein des Seht), inwieferne aber das Jetzt jenes if, was es gerade je einmal if, iſt es das naͤmliche. Denn es folgt, wie bemerkt wurde, der Größe die Bewegung, die fer aber die Zeit, wie wir fagen; und in gleidyer Weiſe denn num folgt dem Punkte das räumlich Bewegtwerbende, vermittelk deſſen wir die Bewegung und das Frühere und das Spätere in derfelben erfennen ; dieß Bewegtwerdende aber ift ale basjenige, was es ges zate je einmal ik, Bin und baflelbe (entweder nämlich ein Punkt oder ein Stein oder Etwas anderes dergleichen iſt e8), dem Begriffe nach aber iſt ed ein immer anderes, fowie die Sophiſten es als etwas Verſchiedenes nehmen, daß Koriftos im Lyceum if, und daß Koriftos auf tem Marfte iR; auch jenes demnad iR dadurch daß es anderswo und wieder anderswo ift, ein immer wieder Verſchie⸗ denes. Dem räumlich Bewegtwerdenden aber folgt das Seht, wie tie Zeit der Bewegung folgt, denn durch das raͤumlich Bewegtwer⸗ dende erfennen wir das Früher und Später in der Bewegung, ins wieferne aber das Früher und Später zählbar if, iſt es das Seht, fo daß auch hiebei jenes, was gerade je einmal das Seht if, Ein und daſſelbe ift (demu früher und fpäter iſt es das in der Bewe⸗ gung Borhandene), fein Gein aber if ein verfchiedenes, denn eben inwieferne ein zähblbares das Früher und Später if, iſt es das Seht. Aber dieß iſt auch ſehr Eenntlih, denn ſowohl die Bewegung beſteht vermittelt des Bewegtwerdenden ale aud die Raumbewegung vermittelt des räumlich Bewegtwerdenden, denn das räumlidy Bes wegtwerdende ift ein beſtimmtes Etwas, die Bewegung aber nicht. Gs wird allo nun das Jetzt in gewiſſem Sinne ale immer das nämliche bezeichnet, in gewiflem Sinne aber nidht ald immer das nämlidye, denn es ift fo auch mit dem räumlich Bewegtwerdenden. Augenfällig aber iſt audy, daß fowohl, wenn es feine Zeit gäbe, es fein Seht gäbe, ala auch wenn es fein Seht gäbe, es Feine Zeit gäbe; denn zugleih beficht, fowie das räumlich Bewegtwerdende und die Raumbewegung , fo auch bie Zahl bes räumlich Bewegt⸗ werdenden und die Zahl der Raumbewwegung; die Zeit nämlich if die Zahl der Raumbewegung, das Jetzt aber wie das räumlich Bes wegtwerdende if gleichſam die Bine der Zahl. Und fowohl contis muirlich denn nun if die Zeit durch das Seht als auch getheilt iR fe nad; dem Jetzt, denn auch dieß folgt der Raumbewegung und dem räumlich Bewegtwerdenden; nämlich auch die Bewegung und 210 $YZIKHZ AKPOAZERZ A. örı Ey, xal oUX Ö nore 0% (rer yap üv dıaklnoı) ala 19 löy@. zur yag oplie av mgozegoY zu) Üaregov æcynou roũro. axolovsei di zul Todıo nous Ty orıyuj' za yapn orıyum xal ovväyeı TO uüxos xcel — &orı yap Toü Ey doxn zov dR Telsvrn. all: örev uly ovrw Auupavy rię @5 dvol yoWuevos Ty ug, avayzn Toracdaı, ei Eoraı doxn xal relevmn 1) avın orıyun. To di vuv dıd 70 xıyeioden TO Ypepdusror del Eregov- B0H" 6 xa0vos dgısuös our ws Tüs aurns orıyuns, Örı doxny xal relevm, all’ ms 16 Eoyazı Ts wurjs uülloy, zul oVX we Ta ufon, dıa TE TO Eipnulvov (td yao ueoyn orıyun ws dvol zenoezas, worE ngeueiy ouu- Bnoeszaı), xa) Erı yavegov or ovd? nögtov To vüv ToU xoo- vov, oð⸗ n dıalgeons Ts xıynasas, Sareg od’ ai orıyual Ts yoauuns“ al 2 yoaunal al dvo züs müs noga. 7 — ouv rreoas Tö vüy, ou X00Vos, allı ovußdßnaev 7 d’ doı- Yuei, dgıyuös* a ulv yao neoare Exelvov uovov dorlv ov dor) nepare, 0 8’ agıyuöos 0 rwyde ray Innuy, n dexds, zur allodı. Orı ulv rolvuv 6 xoövos dgısuös dom xıri- GEWS XRTE TO TTEÖTEEOY zu) VoTegoV, xal auvexns (Ovvexoüc Yyap), Yavegov. 12. ’Eiagıoros BE apıyuös 0 ulv anıas korlv, n dvds. Tis d’ agıyuös Earı ulv ws Earıy, Zorı d’ ws oüx toriv, olov yoauujs Maxıoros ninde uev korıv al dvo An ula, uey&deı 8’ oüx Eorıy Üdyıoros‘ ae yag dimgpeito: nüoe yoauun. ©0%° owolws xal 0 xoövos‘ Blayıoros yap xurd Bud der Phyſit IV. 12. 21 die Raumbeiwegung ift eine einheitliche durch das räumlich Bewegt⸗ werdende, weil dieß ein einheitliches iR (und zwar nicht bloß als jenes, was es gerade je einmal if, denn dann gäbe es Zwiſchen⸗ lũcken, fontern dem Begriffe nach einheitlich), denn dieß auch grängt die früßere und fpätere Bewegung ab. Es folgt aber auch dieſes in gewiſſen Sinne dem Punkte, denn auch der Bunft madt bil Länge fowohl continuirlich, ale auch gränzt er fie ab, denn er if von dem einen ber Anfang und von dem anderen das Ende; aber, wann man ihn fo nimmt, indem man ihn ben einheitlichen als zwei Bunfte gebraudt, fo muß da ein Stillſtand eintreim, wenn Gin und terfelbe Punkt Anfang und Ende fein foll*), das Icht hingegen if darum weil das raͤumlich Bewegtwerdende eben bewegt wird, immer wieder ein verfchiedenes. Folglich iR die Zeit eine Zahl nit in tem Sinne einer Zahl Ein und befielben Buntes, weil derjelbe Anfang und Ende wäre, fonbern weit cher in bem Sinne der zwei Endpunkte Gin und terielben Linie, und nicht eben in dem Sinne der Theile derfelben, fowohl wegen bes Geſagten (team man würde dann den Mittelpunkt als zwei gebrauden, fo daß Ruhe ſich ergäbe), als auch nod if augenfällig, daß tas Sept aud nicht ein Theil der Zeit und auch nicht eiwa die Theilung der Bewegung if, fowie auch die Punkte dieß nicht von der Linie find, ſondern die zwei Linien find Theile der Einen einheitlichen. Nie, immwieferne das Icht eine Graͤnze if, iſt es nicht Zeit, fons dern nur je nach Borlommnig könnte es Zeit fein; inwieferne Hins gegen es das Zählen bewirkt, iR es Zahl; denn die Graͤnzen ges hören nur jenem an, deſſen Graͤnzen fie find, die Zahl Bingegen, 3. D. die Zahl diefer beſtimmten Pferde, die Zehnzahl, if außer⸗ tem auch anderswo. — Daß demnadh die Zeit Zahl einer Bewe⸗ sung nad dem Früher und Später if, und daß fie continuirlich in (demn fie gehört einem Gontinuirlicden an), iR augenfällig. 12. Kleine Zahl aber, als die kleinſte überhaupt im Allges meinen, iR die Zwei; als einzeln beſtimmte Zahl aber if fie es wohl in gewiflem Sinne, in gewiflem Sinne aber auch nit, fo nämlich wie von einer Linie die kleinſte Zahl der Menge nach wohl die Zwei ober tie Eins iſt, der Größe nach aber es gar feine Beinfte Zahl gibt, denn immerfort läßt ſich jede Linie theilen; folgs lich ebenfo IR es auch bei der Zeit, naͤmlich kleinſte Seit der Zahl 19 212 $YZIKHZ AKPOAZERZ A. 7 220 b utv dpı9uor korıy 0 eis # ol dvo, xaur& ueyedos d’ oux korıv. yavepoy dè T xal Orı Tayus uEv xal Peadüs od Ak- yerar, nolvg BE xul ollyos zul nuxgös xa) Boazis. n lv yüp owveyns, uaxpös zal Boayus, 7 d’ agısuös, nwuhvs xul öklyos. Taybs di zul Bondus oüx Eorıv" ovd! yao agıyuös G dgıduoduev Taxis xal Aoadüs oudels. zal 6 aurös d2 nevreyou üum‘ npörepov DR xal ÜoTE0y oUx 0 aurös, örı zo) 7 ueraßoln 7 udv napoüca ula, ij dE yeyeynueyn xel 7 u&llovon Erkoe. 6 BE zoövos apıduos Eorıy 00x Y apıduov- uev aAL” 0 dgısuouuevos. oöros dt ovußalveı B xa) ÜoregoV dei Eregos Ta ‚yag voy Erega. Eorı BR 6 dgı- Yuös eis uiv xo) 6 autos 6 av Exaröv Innwv xal 0 ToV Exarov Avsgwmnam, av ’ Goı9uös, Erega, ol Innoı av ar- Joanov. Erı ws Evdeyeraı xlynoıw elvaı nv avıyv xal ulav nalıy za) nalıv, ovzu zu) Xoovov, olov &vıavsöoy 7 &oo 7 HETOROGOV. oðᷣ — di nv ‚eiynow zo ‚xg8vp uE- Tgoüner, alle zo) 7 zıynacı 10% zeovov dıa rò öglleasen un’ — 0 ulv yüg xeovos occer env alymoıwv dgısuös Ov ads, nd xtymoıs ToV x0v0V. xol Ayouev noluv 7 oAlyov X00voy Ti xıynoası nergoüvres, zuIanep xal TO agı- Junto rov doı3uov, olov ro Er) Inııp TöV ıav Innwv agı- Yudv. To ulv yap agıdua 10 rwy Inıwvy nANjdos Yyvwpllo- uev, nalıy di ro &rl Inny 10V rwy Inıwvy dgıduov avroy. öuolus JR xur Ent Tov Xoovov za) Ts zıyjosus’ a mir yap x00v9p nv xlynoıw, ij BE xıynası TOV X00Vov Mergou- uev. xaL roũr euloyas Ovußeßnxev" dxolovdeiyao zo udv uey£de n xlynoıs, 15 dR zıynosı 0 X00v0s, 19 zul 00% xul ovvern za) diaıgera elvaı’ dia ulv yao To To ueyedos elvar ToLvrov N xlvnoıs TeüTe nenovsev, dia di cv xivnow 6 xoövos. xal uerooüuev xal TO ueyedos 17 zıynaeı xal mv ziynoıw 19 ueyedeı" mollnv yap Elval pauev nV 0d0v, &v Buch der Phyſik IV. 12. 213 nad IR Sin Zeittheil oder Zwei Zeltthelle, der Groͤße nad aber gibt es feine Heine Zeit), — Augenfällig IR aber auch, daß die Zeit nit ſchnell und langſam genannt wird, wohl aber viel un wenig und lang und kurz; denn inwieferne fle eontinuirlich If, iſt Ke lang und kurz, inwieſerne fie aber Zahl if, iſt fie viel und wenig; ſchnell aber und langſam iR Me nicht, denn auch feine Zahl, mit welcher wir zählen, if ſchnell und langfam. — Uber auch Ein und Diefelbe übesall zugleich iſt die Zeit, früher und fpäter aber iR fie aicht Bin und diefelbe, denn aud die Meränderung als die ges oenwärtige iſt Bine, als bie vergangene aber und künftige if fie eine verf&ledene; die Zeit aber IR Zahl, und zwar nicht jene, vers mittelft deren wir zählen, fondern bie gesählte, von dieſer aber er⸗ gibt fich, daß Re früher und fpäter immer wieder eine verfchiebene iR, denn die eingelnen Jetzt find immer wieder verſchieden; es IR aber die Zahl der hundert Pferde und die der Hundert Menſchen Eine und dieſelbe, dasjenige aber, deſſen Zahl fie IR, if verſchieden, bie Pferde nämlih von den Menſchen; ferner fowie es möglich If, daß Bine und bie naͤmliche Bewegung abermals und wieder aber mals fel, fo aud bei ber Zeit, wie 4. B. Jahr ober Fruͤhling oder Herb. — Nicht bloß aber meſſen wir die Bewegung durch bie Zeit, fondern auch durch die Bewegung die Zeit, weil beide ſich gegenſeitig abgrängen, denn die Zeit grängt die Bewegung ab, ba he Die Zahl derſelben If, und die Bewegung gränzt die Zeit ab; und wie ſprechen von einer vielen oder wenigen Seit, indem wir fie durch die Bewegung meſſen, ſowie wir auch durch das Sählbare Die Zahl meflen, wie 4 ®. durch das Bine Pferd die Zahl der Pferde; durch die Zahl nämlich erfennen wie die Menge ber Pferde, binwiederum aber dur das Bine Dferd chen die Zahl der Pferde ſelbſt. In gleicher Weile aber iR es and bei der Seit und der Bewegung, denn durch die Zeit meſſen wir die Bewegung, duch die Bewegung aber die Zeitz und dieß ergibt ſich wohlbegründeter Weile, denn es folgt der Oroͤße die Bewegung, ber Bewegung aber die Zeit, dadurch daß diefe alle fowohl ein Duantitatives als auh ein Gontinuirliches ale auch ein Thellbares find; denn des⸗ wegen weil die Groͤße derartig if, Hat die Bewegung dieſe Binwirs fung erfahren, wegen ber Bewegung aber die Zeit. Und fo meſſen wie ſowohl die Groͤße duch die Bewegung ale auch bie Bewegung durch die Groͤße; denn wir fagen von dem Wege, er fel viel, wann 80 214 PYZIKHE AKPOAZERE A. +221a 3 7 7 nopele nölin, za) tadımy mollyv, av n odös 7 zoll. xc) TV X00R0V, äv n xivnots, xel Tip xlynoıw, &v 0 XooVog. ine) d’ dorlv 0 yoövos ulroov f xıyn0sws xul Tod xınel- 09a, ueross d’ odrog zHY zivnowv ri ödalvas rıva ximoıv 7 xurausronse. 779 Ölnv, MOneo xu) To Mijtos 0 nÄrus To woLoyau rı ueyesos 8 dyaneronası TO Ölov, war Zur Ti x- vnosı v0 89 xoovo elvaı To uerosiodeı TO Xodvp zul al- any zu) 70 elvaı eüris" ua. yap ThV xlvnow zul. To elvar ⁊ij xıynası ustoel, xal roür Eorey adrı vd Bviyosvo elvaı, To ueroeiodas adräs To elvmı. dA.0V d’ örı zul rois Alkoıs tour Zorı zo 27 y009p elvaı, TO ueroeiode:.wörav zo elvaı Und roũ zoovov: TO yao 3v zoörp elveı Bvoiy ler) Iere- oov, Ev ulv .ro. edvaı röre Öre 0 Xoovac darlv, Ey di To sono Evın Ayousv örı I .agıIuß Lorlv. voüro di enund- ve ijro Ws ufoos dqıyuodv zul ddos, wald Öhues Örı Tod doıduov ri, A örı Earıv avroo apıyuds. Enel d’ apıduös 6 xoovos, rô ulv vür xal rö ModTegor, 'xul Öoe Tomüre oörwg Ev yooyo os Ev Keıdup uovas x&) TO egıTröv xal &orıov (ra ubv ydo Tod dpeduou zı, Ta roõ xaovov Tu 8ori), ra dR nrodyuero' ws dv doidun Ti Xoovo dariv. ei d8 Touro,. nepukyeran Un dpıduod Bomeo zul 1a v9 Töno UNO Tonov, Wyaveoov Öt.xal örı oöx. karı To dv yoöyo el- von To elvaı Orc 0 z0o0vos. Lariv, woreeo oddL TO Ev xumos elvaı odöL To dv dr Öre n alynoıs xal:0 Tonos Barlv. el yap Eoror To 9 Tv obros, navre re nodyuara &v 6T9- oũv Koraı, x @ odpavös du aA xEyyow“ Öte yo 7 xEyxoos toriv, Eotı xal 6 odpavds. «lid Todso ulv auußfßnxer, &xelvo d’ dvayın nuguxolovdEiV zul TB Ovr: Ev Yoove el- Buch der Phyfit IV. 12. 215 tas Geben ein vieles iR, und vom biefem, «6 fei ein vieles, wann ber Weg ein vieler ih, und ebenſo von der Zeit, warn Die Bewes gung, und von ber Bewegung, wann tie Zeit. — Da aber tie Zeit Maß der Bewegung und des Bewegtwerdens if, fie aber die Bewegung dadurch mift, daß fie irgend eine beſtimmte Bewegung abgränst, von welcher bie ganze aufgemeflen wird (fowie auch die Elle eine Länge dadurch mißt, daß irgend eine beitimmte Größe abgegrängt iR, welche das Banze aufmißt), fo iR demnach aud für bie Bewegung das, daß fie in einer Zeit if, Nichte anderes als taß fie und ihr Gein von der Zeit gemeflen wird, tenn bie Zeit mißt zugleih die Bewegung unt das Bewegunglein, und dieß if für die Bewegung das in einer Zeit Sein, daß eben ihr Eein ges mehlen wird, Klar aber iſt, daß auch für alles Uebrige dieß das in einer Zeit Gein iR, daß nämlid fein Gein durch tie Zeit ge meilen wit; denn das in einer Zeit Bein if von folgenden Zweien kas eine: entweder erſtens if es das, daß Etwas in chen jenem Beitpuntte if, in welchem die Zeit if, oder zweitens es iſt in ber Seiſe, wie wir von GBinigem fagen, daß es in einer Zahl if; vieß legtere aber bezeichnet entweder daß «6 als Theil und Zuſtand eine Zahl genommen if und überhaupt daß es Etwas von ber Zehl if, ober aber daß es von ihm cine Zahl gibt, Da aber bie Zeit eine Zahl if, fo md das Icht und das Früher und alles tergleigen ebenſo in der Zeit wie in des Zahl tie Eins und das Ungssab und Gerad iſt (denn dieſe legteren find irgend Ctwas von ter Zahl, jene aber ſind irgend Etwas von ter Zeit), die factiſchen Dinge aber ſiad in der Zeit ale einer Zahl; wenn aber dieß, fo werden fie von einer Zahl umfaßt wie auch das in einem Orte Selende vom Orte. Augenfällig aber iR auch, daß das in einer Zeit Sein nit das IR, daß Etwas in chen jenem Seitpunfte iR, in weldem die Zeit iR, fowie ja auch das in Bewegung Sein des in einem Drie Sein nidt das iR, daß Etwas in eben Zeityunfte iR, in welchem die Bewegung ober ber Ort if; wenn das „in Etwas“ in Liefem Sinne wäre, fo wären alle in Jedwedem und aud das Himmelsgebaͤude in einem Hir⸗ ern, denn in eben jenem Zeitpunkte, in welchem das Hirſenkorn ſt, iR au das Himmelsgebaͤude; aber dieß ift nur ein je Vor⸗ tommendes, hingegen jenes folgt mit Nothwendigkeit fowohl für das in einer Zeit Geiende, daß in eben. jenem Zeitpunkte, in wel A 216 $bYZIKHZ AKPOAZERZ A. +221b vol Tıya x00v0V, Öre xuxsivo Eorı, zul ro &v xıynası Ovıı elveı zore xlynow. Ener d’ korv as dv agıdum To Ev zoövo, Anpsnosral rıs nlelmy yoovos navyrös roũ &9 1009@ övros‘ dıo avyayzn ndvıa a Ev 009m Ovra negı£ysodaı uno xod6vov, Wong zul ralla öca &y rıyi doııy, olov rü &y TORY und Tov Tönov. xal ndayevy dA Te umö Toü X06- vov, xaganep xul Afyeıy eladauev Örı xzuararnzsı 0 X00n0s, xl ynodansı 1099” vnö Tov Xoövov, xur Errılav$everar dıa Toy xoovov, ak” t oð neuadnzev, ouvdè v&oy yeyovev ovdE xulov° p9ogäs yap atrıos x0F avrov Hühlov ö —8 vos’ gısuös ya KUnaews, nd xiymoıs Eilarnoı To Unde- 81 xoV° wore yavegöy örı Ta del övra, 7 de) Oyra, obx Eorıy &y xo09p' 0v yag egLegere Uno xoövov, ovudè uErgeites rò elvaı avrav Uno roũ xeövov' onneiov dt Tovrov örı ovdk naoyeı ovdiy Uno roũ yoövov ws odx övı« Ev xoövı. nel d’ Eoriv 0 Xo0vos uergov zıynosas, Eoraı xal Nozulas u£etooV xara Ovußeßnxos' nüoa yap AYosula Ev yoöyp. oü yao wong To &v xıynası 69 ayayın xıvsiodeı, oüto zul 6 dv x00vQ° ob yao xlınoıs 0 200905, All’ dpıduös zıynaews- &v apı3uB dE zıynosws Bydlyera eva za) TO YecuoUV. ov yao navy ro axlvntov nosuei, KA TO Qureonuevov xıyndeas nepvxös dE xıyeiodar, xudeneo elonzas 2Vv Tois NOOTEROV. To d’ elvaı 29 apıdun Lord To ebval rıvo ägı9u0V roũ modyuaros, x) uergeioden zo eva aörov TO —R &y 4 Eariv, wor ei dv 20098, vnö zgövov. nergnası — X00Y0g TO xıvouusvov xab To No2uoDV, 1 TO lv xıyouuevor “, Buch der Phyſik IV. 12. 217 chem das Hirfenforn if, ift auch das Himmelsgebäude; aber Lies it nur ein je Vorkommendes, hingegen jenes folgt mit Nothwen⸗ digfeit ſowohl für das in einer Zeit Seiende, daß in eben jenem Zeitpuntte, in welchem jenes ift, auch eine Zeit fei, als auch für das in einer Bewegung Seiende, daß eben dann auch Bewegung fi. — Da aber das in einer Zeit Seiende in derfelben als einer Zahl if, fo wird eine Zahl genommen werben können, welche quans titatio größer if, als ein jedes in einer Zeit Seiende; darum muß nothwendig alles im einer Zeit Seiende von einer Zeit umfaßt werden, ſowie auch das Uebrige Alles, was in Etwas ifl, wie 3. B. das in einem Orte Seiende von dem Orte umfaßt wird; und irgend eine Ginwirkung denn nun aud muß es von der Zeit er fahren, wie wir auch zu fagen pflegen, daß die Zeit Etwas allmd- lich aufreibt, oder daß Alles durch die Zeit altert, und daß man durch die Zeit Etwas vergißt, nicht Hingegen, daß man durch bie Zeit Etwas gelernt hat, noch auch, Laß man durch fie jung over ihön geworben fei; denn mehr Urſache eines Vergehens ift die Zeit an und für fih, denn fie ift Zahl einer Bewegung, die Bewegung aber verdrängt das Vorhandene”). Folglich iſt augenfällig, daß das immer Seiende, inwieferne es ein immer Seiendes ift, nicht in der Zeit if, denn es wird nicht von der Zeit umfaßt, noch auch wird fein Sein von der Zeit gemeflen; ein Kennzeichen hievon aber iſt das, daß es auch durchaus feine Einwirkung von ter Zeit erfährt, als ein eben nicht in der Beit Seiendes. — Da aber bie Seit Maß der Bewegung ift, fo ift fie je nach Vorkommniß aud Maß der Ruhe; denn jede Ruhe if in einer Zeit; nicht nämlich ſowie das in Bewegung Seiende nothwendig bewegt wer: den muß, fo auch etwa das in einer Zeit Seiende, denn nicht Bes wegung ift die Zeit, fondern Zahl einer Bewegung; in der Zahl der Bewegung aber kann auch das Ruhende fein, denn nicht alles Unbewegliche ruht, fondern nur dasjenige, was von Bewegung ent: blößt if, während es von Natur aus dazu beftimmt ift, ſich zu bes wegen, wie wir in dem rüheren gefagt haben IIII, 2]; das in einer Zahl Sein aber iſt Nichts anderes, als daß es eben eine Zahl des Dinges gibt und daß das Sein deſſelben durch die Zahl, in welcher es ift, gemefien wird; folglich auch, wenn Etwas in einer Zeit if, wird es durch eine Zeit gemeflen; bie Zeit aber wird das Bewegtwerdende und das Ruhende meflen, inwieferne Ariſtoteles. 19 230 $YZIKHZ AKPOAZEOS 1. 222 b Gurerts yap 109 yoovar 109 naetidorre za: lsomtvyoy, zui ölas negas zeoovov Zerivr- dstı yao Tov uiy Epyn, ou di seleuri. eile Tour our donso di rũs orıyuls uerovens garıgor. dıangei di dıveus. zei 3 mir TELOUTO, ab Ere- eor zo sur, n di aundei, des TO «uro, sozeg !zi 1er ue- Inuarızay ycauuay. vu Yao s sing asi mia aryun 7y yonası“ dıezgavrzur yao «iig“ +] de mic, 3 avıy warıy. oüre zei TO YUV 70 uiv Tos yaorov dısiossıs zure dure- ner, 170 d2 m&pas auyoiy zei Evargs“ Zarı di Tauro zure tevro”) 4 dıeipecis zei 3 Evaaıs, To d Eivscs 0% TaUTO. 70 ulr oure Äfysıcs 189 vur, ello d’ zooves ö rourou dyyüs 5. Alta yur, OTı TAus00y Hl" Üzes vor, On Hide Tnueooy. a d’ dr Ill yEyover ob vor, oud’ ö za- Taxlvauös y&yore vuYv zeitoı ervexis xoovos Eis aute, ail’ Or oux dZyyus. 10 di mort zeoras S0:GueVos 005 To np0TE00» zei 16 üÜgreooy”) vor, 009 morl lg Toosa, za nor: Eoras zeraxiusuos" dei yao nemepamdas 72005 16 yuy. Eoras dpa NOBos rıs ano Toude Yporos za) eis Exeivo, zei Av Eis 10 negeidor" ei Ji undeis zeüres Os ou NOTE, mas Ay Ein Xoovos menspegufvos. de 0Uy Uno- isfya; 3 ou, simeo asi ars zirgaıs. ailos oVr # 0 aurüs mollazıs; dälor OT 5 &Y A zivrgeıs, ovıe zei © zeöros" ei ur yag @ «urn zes mia riveraf nors, Zoras xuwi YEOvos &is za Ö auTös, & de un, ovxz Eoraı. ine di 10 yur ıe 83 Asury } zei apyıj zoovov, ail’ oU Tos ayrov, alla rov uly Aapnxzovros Telzurn, doryy di rou meihortos, Eros ay case 6 zuxlos Ev ıG auıp Nnus 10 zuaeror zei 16 zoilor, olTe *) Die Handschrr., unter welchen die zwei besten xar’ auto für zara tavro geben, und die Ausgg. haben nach dem ersteren tavro noch ein xa:. *) Die Einsetzung der in den Handschrr. und Ausgg. fehlen- den Worte zal ro voreoor fordert der Sinn der gleich falgenden Worte. . Buh der Phyſik IV. 13. 221 fünftige Zeit als continuirlihe zufammen; und überhaupt iſt es eine Graͤnze der Zeit, denn es iſt Anfang der einen und Ende der anderen, aber dieß nicht fo augenfällig wie bei dem ruhig bleiben; den Punkte, fondern das Sept theilt nur der Potenz nah; und inwieferne es derartig ift, ift das Jetzt immer wieder ein verfchies benes, inwieferne es aber eine Verbindung bewirkt, ift es immer das nmämliche, gerade wie bet den mathematifchen Linien, denn nicht ja ift da immer der nämliche Eine Punkt im Gedanfen, indem wir nämlich theilen, ift er ein anderer; hingegen inwieferne er Ciner if, iſt er der nämliche nad allen Richtungen. So ift auch das Jetzt theils potenzielle Theilung der Zeit, theils Graͤnze und Bin: heitlichfeit beider Theile; es find aber Theilung und Bereinigung in Bezug auf das nämlihe Ding das nämlihe, ihrem Sein nad aber find fie nicht das nämliche. In diefem Sinne nun wird die eine Bedeutung des Jet” in der Sprache genommen, eine andere aber ift, wenn die Zeit defielben bloß nahe ift: „er wird jetzt kom⸗ men“, weil er Heute kommen wird; „er iſt jebt gekommen“, weil er heute anfam; die Greignifle vor Ilium aber find nicht jeßt ges fhehen, und aud die Weberihwemmung ift nicht jet geſchehen; und.doch ift die Zeit bis zu denfelben Hin continuirlich, aber man fagt nicht fo, weil fie nicht nahe find. — Das „Einf“ aber ift eine im Bergleiche mit einem früheren und einem fpäteren Sept abs gegränzte Zeit, wie 3. B. einft wurde Troja eingenommen, und einft wird eine Ueberſchwemmung fein; es muß nämlich in Bezug auf das Seht begränzt fein; von dieſer jeßigen Zeit an alfo wird es fowohl bis zu jenem hin eine irgend lange Seit fein, als auch war es eine bis zu dem Vergangenen zuruͤck. Woferne es aber Feine Zeit gibt, welche hiemit nicht einft wäre, fo möchte wohl jebe Zeit begrängt fein; wird fle alfo wohl eine Lücke laſſen? oder vielmehr nicht, woferne ja immer Bewegung ift; ift fie alfo immer: eine ans dere, oder nur oftmals die nämliche? klar ja ift es, daß wie bei der Bewegung, ebenfo es auch bei der Zeit ift; denn wenn jene irgend einmal die nämliche und Bine wird, fo wird auch bie Zeit Gine und die nämliche fein, wenn aber jene nicht, fo auch fie nicht. Da aber das Jetzt Ende und Anfang einer Zeit, aber nicht Ein und berfelben, fondern Ende der verfloflenen und Anfang der fünfs tigen ift, fo bat wohl, wie der Kreis gewifiermaßen an der naͤm⸗ lihen Stelle das Gonvere und das Eoncave hat, fo auch die Zeit %* 222 bYZIKHZ AKPOAZENZ 1. æcel 6 xoovos del &v doyy zul reieuri, xal dın Tovro doxei Gel Erepos. oð Yap Tod avroü agxNn xal Telsumm To vv‘ &ue yao Ay xal xara 10 avro TA Avrızelusva sin zul 00% Ümoketpeı dy° &e yag &v aoxj. 0 d’ Ndn rò Eyyus karı TOoU MaEOVToS Yyüv dröuov — roũ uälkovros xoovov. note Badtleaıs; Non, örı &yyös a xeövos &® @ ulllı. xal roõũ napelmivdötog Yoovov Tö N nOEEW ToV vüv. NOTE Padtieis; ndn Bepadıza. To d’ "Iiıov Yavaı — —X oðᷣ Méyonev, ÖTı rögpw Aany Tod viv. xal To aprı zo Ey- yüs Toü ‚magövros vũv, TO uöpIov Tod agsÄdovros. nöore NAIES; Korı, &&v 7 6 xpovos Eyyüs tod Eveoraros yür. na- Acı di To nöpom. To d’ EEanlpvns 1ö dv avauodnıa zxoovp dia wmpornte dxorav’ ueraßoln dt nüca Wvosı &xorarıxov. Ev di To x009p navıe ylveraı zo) pöelgeran dıiö xal of ujv oywrarov &leyov, 6 de IIu9ayogsiog IIe- ewy auaseorarov, örı xal Enılay$ayovıcı Ev TOVTQ, Ayov ögsorspoV. dnjlov oVv örTı PIooüs uallov Eoraı za aü- ròv altıos 7 yevkocws, zadarreg EAEyIN xal moöregov (dxora- Tıx0v yao N ueraßoin xa9° aurnv), yerkosus dt zul roũ e- yaı xara Ovußeßnros. omueiov dE Ixayov örı ylveraı udv ovdev Avev ToV xıveiodel nws Müro za nreartev, pHeloe- za dE xal undEv xıyovusvov. xl ravıny uclıora Akysıy elmdauEVv UNO roũ XE0Vov PIopav. ou unv dAl’ oVdk rau- nv Oö xoovos noıti, Alla ovußalveı &v yoüyp ylvsodaı xul TeUrny av ueroßolnvy. ÖTı ulv oUv Eorıy 0 XooVvos xal tt, xl nooaXWs Aeyouev 10 vũv, xal dl 70 norl xul 70 Oprı za To ndn zul 76 nalcı zul ro LEalyuns, elontau. Buch der Phyſik IV. 13. 223 immer ein Seht am Anfange und Ende, und beswegen fcheint fie eine immer wieder verfchiedene (demn nicht von Gin und berfelben Zeit it das Seht Anfang und Ende, tenn fonft wären an dem Nämlihen zugleih die Gegenfäße), und fie wird demnach keine Lücke lafien, denn fie ift immer im Anfange begriffen. — Das „Bereits“ aber ift jener Theil der Eünftigen Zeit, welcher nahe an dem gegenwärtigen untheilbaren Jetzt ift, 3. B. „wann gehit du“? „ih gehe bereits”, weil die Zeit nahe if, in welcher er geben wird, — unb von ber vergangenen Zeit basjenige, was nicht weit von dem Sept entfernt if, — 3. D. „wann gehit bu“? „id bin bereitö gegangen;“ ben Ausipruch aber, daß Ilium bereits einges nommen fei, fagen wir nicht, weil dieß allzu weit von dem Jetzt entfernt ift. — Und das „So eben“ ift der Theil des Bergangenen, welcher nahe an dem gegenwärtigen Jetzt if, — 3. B. „wann kamſt du?“ „fo eben“, wann nämlich die Zeit nahe an dem eben gegenwärtigen Jetzt ift; das „Längft” aber ift tasjenige, was weit entfernt it. — Das „Plöglich” aber ift dasjenige, was in einer wegen Kleinheit unmerflichen Beit fi) hervorbrängt ; jede Veraͤn⸗ berung aber bewirkt von Natur aus ein Berbrängen*’), — In der Zeit aber entſteht und vergeht Alles, daher nannten fie auch die Ginen das Weiſeſte, der Pythagoreer Paron aber das Ins wiſſendſte, weil man in ihr auch vergißt, und dieſer letztere ſprach richtiger. Klar alſo if, daß die Zeit an und für ſich mehr Urſache des Bergehens, als des Gniftcehens ift, wie wir auch vorher [G. 12] ſchon fagten, denn die Veränderung an und für ſich bewirkt ein Berträngen; von tem Entſtehen und dem Sein aber ift fie nur je nah Vorkommniß Urſache; ein binreichendes Kennzeichen hievon aber ift, daß wohl Nichts entfieht, ohne daß es gewiflermaßen ſelbſt beivegt wird und thätig ift, Hingegen wohl es vergeht, auch wenn ed durchaus nicht bewegt wird; und gerade bieß leßtere pflegen wir zumeift ein Bergehen durch bie Zeit zu nennen; Nichtsdeſtoweniger bewirkt aber auch dieß nicht activ die Zeit, fondern es koͤmmt eben nur vor, daß in einer Zeit auch diefe Veränderung vor ſich geht. — Daß alſo nun die Zeit it, und was fie if, und in wie vielen Bedeutungen wir das Seht gebrauchen, und was das Einſt fei und das So eben und das Bereits und das Längft und das Plöplich, haben wir hiemit angegeben. 84 224 BYZEIKHZE AKPOAZERZ 1. + 223 a 14. Tovımy 8’ quty oõûũro dıngı9unulvoy pavepov Örı n&00 UETaBoAN xal anav To xıvovusvov Ev g00vp° TO yag Särrov xal Boudvrepgov xura nüodv korı ueraßoinv- Ev n&0ı yap ovrw walveran. Alyw dt HJüarrov xıveiodar TO noöreoov + ueraßallov eis To Unoxelusvoy zarı TO avrö dıcornua xal öuainy xlynoıv zıvovusvov, olov Ent räs Wo- gäs, el Zupw xara zw nregupEph zıyeitaı N üupw xara TV evdeiay" Öyolms di xal En) zav &llwy. alla um 10 ye nrgöregov &v xe0vp lorly- ngöTE00y yap xal Vorepov Alyo- uev xara nV moös ro vüy dmöoraoıy, ro dt vüy Ögos roũ magnxovros xct ToU n&llovros® or Inel ra vüy ev 20079, za) rö moöTegov za doregov dv zoövp Koran dv o yag Tö vũv, za) toũ vũv anograoıs. Bvayılas BE Akyeraı TO no0- TE00v xard TE rov napeinkvdora 400909 xal Toy ulllovra“ &y ulv yao To nageinkudorı rgötegov Alyouev Tö N000W- tepov tod vũv, Doregov BR rò Eyyurepov, iv di TO ullloyr noörepgovy ulv ro Eyyvreoov, Voregov ÖL TO TTopEWTEDON, öor Enel ro ulv noöregov 9 yoovyp, naon d’ dxoAovdei xıynoei TO NIE0TEEOV, paveooy Örı n&0a ueraßoin zul nüoa ziynoıs Ev yoovw Eortv. Attov d’ Inıoxkyews zul nos note Eyeı ô xoövos mrgös iv yuyıv, xal dıa il &v navı) doxei elvan ö xoövos, xal iv yj xal dv salarry zer Ev ovoavo. H Önı xiviotus ri na90s 1 Eis, dgıduos ye — reüra di xıyara navyıo. dv Tönp yap navra" © dE yoovos xal 7 xlynoıs äue xard Te duvanıy xal ar’ Evepysıav. norepov BE un ovons yuyüis ein &v ô xoovos 7 oÜ, amopfasıev &y rıs‘ dduvarov yap Ovros ebvaı Toü dpı3unoovros Aduvaroy zul dgıyunroy rı elvaı, wore dAAov örTı 0Vd’ agıyuös‘ dpıyuös yao # To noısunutvov 7 To dpıyunröv. ei di undtv Allo nıepuxev agı9yueiv A yuyn xal wuyis vous, aduvarov elvar Xo0Vov Buch der VPhyſik IV. 14. 225 14. Nachdem aber dieſes iv von uns auseinander gefeßt if, in augenjällig, daß jede Veränderung und jedes Bewegtwerdende in einer Zeit if; denn das Schneller und Langfamer if bei jeder Ber änterung, denn bei allen Dingen zeigt ſiche jo; ich meine aber biebei, dab ſchneller Jenes bewegt werde, was früher in den zu Grunde liegenten Zufand *) umfchlägt, während es bei gleicher Entfernung und in gleichmäßiger Bewegung bewegt wird (wie 3. B. bei ber Raumbewegung, wenn von zwei Dingen beide in ber Kreisbewegung ober beide geradlinig bewegt werten; und in glei der Weiſe auch bei den übrigen Bewegungen) ; aber nun ift ja das Früher in ter Zeit, denn früher und fpäter nennen wie Etwas in Bezug auf ten Abfand gegen das Jetzt, das Jetzt aber if Stränge tes Berfloffenen und des Künftigen, fo daß wenn bie eins zeinen Seht in ber Jeit find, aud das Früher und Später in ber Zeit fein wird, denn worin das Seht if, da ift auch ber Abſtand vom Sept (in entgegengelehter Weile aber wird das Wort „rüber“ in Bezug auf die vergangene und in Bezug auf die künftige Zeit gebraucht, nämlich in ber vergangenen Seit nennen wir rüber das vom Seht Sutferntere, Später hingegen das ibm Nähere, in ber fünftigen Zeit aber Fruͤher das Nähere, Später hingegen bas Gnts ferntere); — folglich, da das Früher in der Zeit if, aber im Ge felge einer jeden Bewegung das Fruͤher iR, fo iR augenfällig, daß jede Beränderung und jede Bewegung in einer Zeit if. Werth aber einer näheren Erwaͤgung iR aud, wie wohl bie Zeit ſich zur Seele verbalte, und warum in Allem und Sedem bie Zeit zu fein fcheine, fowohl an ber Erde als auch am Meere als auch am Himmelsgebäute; oder ift vielleicht das Iehtere darum, weil die Zeit ein Zuſtand oder ein Sichverhalten der Bewegung iR (da fie ja die Zahl terfelben if), jenes Alles aber ein Beweg⸗ bares iR (denn es if Alles in einem Drte*?)), Zeit aber und Bewegung ſowohl potenziell als audy actuell mit einander zugleich erikiren. Hingegen ob, wenn feine Seele wäre, tann eine Zeit wäre oder nicht, darüber könnte man eine Schwierigkeit erheben; nämlich wenn das Zählende nicht exiftiren fann, fo kann auch fein Zählbared exifiren, und demnach Härlic auch feine Zahl, denn Zahl if emtweber das Gezaͤhlte oder das Zählbare; wenn aber Nichts anderes feiner Natur nah zum Zählen fähig if, als die Seele und von der Seele die Denikraft, fo if es unmöglih, daß 85 226 $5YZIKHZ AKPOAZERZ A. T223b yızas um ovons, all” 7 zovro 6 more 0v Eorıy 0 xoovos, oiov &i Evdegera »lynoıv eivaı aveu yızis ro d£ nrgöTE- g0V 2,77 Üoregov &v xıygası goriv' xoovos di tar dorly j agı9unra lorıv. dnsopnosıE d’ &y Tıs xal Nolas xıynasms 0 X00Vog dpıduös. 7 0N0La00UV; za) yap yivercı &v 10099 xol. yIsigerau za) aviaverar, xal dAloıovrar &v 29579 za pegerau’ n odv xcvnois kortu, zaürn oriv Exaoıns Kıyjoeas — dio xıynosws kor anıkas dgısuös 7 ouvcxoũs, all’ ov rıvog. all’ Eorı vr xexıvnodeı za) ülle, av Exa- reoas zig xıynoews Ein av agı9yuös. LErepog oVV Xoovos torı, za &ua dvo Tooı xoovoı Ay elev, N 00; 0 würös Yap x00V0s eis ouolws zul äum‘ eldeı BR xal of un ua‘ ei yap elev xuves, ol d’ Innoı, Exategoı d’ End, 0 aurös dpıduös. 00T xul TÜV xIıy70EWy TaY Aua Trepuvoulvuy 0 avrös xoovog, all’ 7 ulv rayeian Ious 7 d’ oU, xaln ulv popa 7 d’ alklolwoıs. 6 ueyros Xo6vos 0 aurög, elnee xal 0 dpr- Suös Loos, zal Gum, ns re alloımoews xal Ts YPogäs‘ xul dıc rovro al ulv zıynosıs Eregaı za) Xwols, 0 dt Xo0vos NEVToXoV 6 RüTös, örı za) 0 dpıyuös Eis xal 0 aurös nar- roxoũ 0 ray lowvy xul Gun, Enel d’ dor) nowen 7 Yoga”) za) ravuıns 7 xixip, agıyusiraı d’ Exaorov Evi zırı OvY- yevei, uovades movadı, Enzo d’ Inn, ourw za) 0 Xoovos 10699 iv) wgıouevp. wergsireı d’ Wornep elnousv, ö 1e x00v05 xıygosı xal N xlvnoıs xpovo. Tovro d’ dortv, Or *) Die Handschrr. und Ausgg. geben nur drel d’ dor! gopa, wobei jedoch, wenn nicht Mehreres, wenigstens der Begriff des „Ersten“ ausgefallen sein muss; die weitere Ausführung dieses Grundsatzes s. VIN, 7—9. Buch der Phyſik IV. 14. 227 eine Zeit fei, wenn keine Seele if, außer eben das, was gerade je einmal die Zeit ift**), wie 3. B. woferne es möglich if, daB eine Bewegung ohne unfere Seele iſt; das Früher und Später aber ift wohl in der Bewegung, Zeit aber iſt dieß erſt infoferne, als es zählbar if. — Eine Schwierigfeit aber könnte man auch erheben, von welcherlei Bewegung denn die Zeit die Zahl fei, ober ob von der Bewegung jebweder Art; denn ſowohl entficht etwas in der Zeit und vergeht, als aud nimmt etwas zu, als auch Ans dert ih etwas qualitativ in der Zeit, al6 auch bewegt fich etwas räumlich. Inwieferne alſo nun ein foldhes eine Bewegung if, gerade infoferne iR die Zeit Zahl einer jeden einzelnen Bewe⸗ gung; barum if fie die Zahl der continuirlichen Bewegung übers haupt im Allgemeinen, nicht aber die irgend einer beflimmten. Run aber il es ja möglich, daß gerade jeht auch Anderes ſich bes wegt habe, und von einer jeden dieſer beiden Bewegungen wäre alfo dann die Zeit die Zahl; erifirt alfo tann eine zweite Zeit, und wären dann zwei gleiche Zeiten zugleih? — oder vielmehr nicht; denn auf gleiche Weife ift eine Zeit, welche Eine und eine zugleich felende ift, die nämliche (der begrifflichen Form nad aber find auch die nicht zugleich feienden Zeiten die nämliche Zeit); denn wenn 3. B. Hunde und Pferde und von beiden fieben find, ſo iR die Zahl die nämliche, und fo aud if von jenen Bewegungen, welche zugleich vollendet werden, die Zeit die uämliche; aber von den Bewegungen iſt vielleicht die eine fchnell, die andere nicht, und die eine eine Raumbewegung, die andere eine qualitative Aendes rung; die Zeit jedoch iſt die nämliche, woferne ja auch die Zahl eine gleiche if, und fie ift eine zugleich ſeiende fowohl für die quas litative Aenderung ale auch für die Raumbewegung; und deswegen find die Bewegungen wohl verfchieden und von einander gefonbert neben einander, die Zeit aber iſt überall die nämlicdye, weil aud die Zahl der gleich vielen Dinge Eine und überall die nämliche und eine zugleich feiende if. Da aber die erfie die Raumbewegung und von biefer die im Kreife ift, ein jedes Ding aber vermittelt Eines ihm gleichartigen gezählt wird, die Einheiten nämlich vermits telſt einer Einheit, die Pferde aber vermittelk eines Pferdes, und fo aud die Zeit durch irgend eine abgegrängte Zeit, dabei aber, wie wir gefagt haben [E. 12], ſowohl die Zeit durch die Bewegung als auch die Bewegung durch die Zeit gemefien wird (dieß aber ifl 228 $YZIKHZ AKPOAZERZ 1. T 224 4 Und TS WOLOUEeynS KIyNGEWs X00OVp Merpeitni ęç TE xıyn- 0EWS TO MO6OV xa) TOU Xaövov. Ei 0Uy TO nEWrov ufTooV NEVIOV TOV Ovyyevav, 7 xuxlopoole 7 Oualns ufrooV ud- luca, Örtı 6 dpıyuös 0 Tavrns Yywgıuataros. allolwaıs ulv obv oVd” avänoıs ovdk yeveoıs 00x elolv Oualsis, Pop« d’ Zoılv. dio zul doxei 0 xoövos elvaı 7 rs opelous xi- vnois, ÖTı TaUrn uergoüvraı al @llaı zıynosıs zul 0 Xoovos zavın Ti xıyyası. dia dR Tovro xl To Eelwdös Alyeodaı ovußalveı‘ yaoı yap xUxkov Eiveı Ta AVvIEHTıVa NORYUR- Ta, za) ı@v Ally av xlynow Eyovrwv Wvoıeyy zur yEeve- ouv xul YSopaV. roõũro d’, öTı Tauüra navre TO 00V] xolveran, xal Anußaveı TE)evrV za) doxnv woneo av el xu- te zıva neglodov" zul yao ö Xo0ovos adrös elvaı doxel xU- xkos 11. rouro dR malıy doxei, dıorı roıwörns dar) (popäs 86 uErpov zul wergeitee euros vnö Toimurns. WorE To Aysıy elvaı. TE yıyvousva av nomyuatay xuxkov To Alysıy 2orl tov xoovov elval Tıva xUxlov‘ Toüro Ö’, Orı ueroeite Ty xurAopoglg' apa yap To ueroov ovdtv tr ao rrapeupel- vera TO uErpodusvov, all’ 7 nielw ueron To Ödov. Alye- rer d’ 0095 zul ÖTı agıduös ulv 6 wurös 6 Tav nooße- Twv za) Toy xuvov, el Loos Exarepos, dexas BR oUy N auım ovdt dexa Taürd, Bone ovdE rolyava ra avra To loonliv- 00v za) To oxaamv&s. xulroı oyjus ye taüro, Orı Tolywve zupw‘ Tauro yap Akyeraı ov un diapege dıapogk, all’ odyl ov dımpeos, olov Telywvov Teıyavov dıapopg dumpe- oer Toıyagovv Erepa rolyava“ Oynucros BR ov, did” &V 17 eur dımıpkocı zul wid. oxiua yao TO ulv Toıovde xuxkos, to d& Toıoyde Tolywvoy, rovrov dE Tö udv Toıdyde loonlev- Buch der Vhyſik IV. 14. 229 tarum ber Fall, weil durch bie der Zeit nad abgegränzte Bewe⸗ gung das Duantum ſowohl der Bewegung ale auch ter Beit ger mern wird), — fo iſt allo, wenn tas Uriprünglichfie bas Maß von allem feinen Bleichartigen if, die gleichmäßige Kreisbewegung zwmei das Maß, weil tie Zahl derielben am kenntlichſten iR; die qualitative Acnterung nun und auch bie Zunahme und Tas Ent: fieben Ant nicht gleichmäßig, die Raumbewegung aber if ed. Dar⸗ um fcheint aud Lie Zeit tie Bewegung ber Kugel zu fein, weil turdy dieſe die übrigen Bewegungen und auch die Zeit durch dieſe Bewegung gemefien wird; in Folge bievon aber ergibt Äh auch, was gewöhnlih ausgeſprochen wirt, — nämlid man ſagt, tie menichliden Dinge fein ein Kreislauf —, aud für alles Uebrige, was eine natürliche Bewegung und ein Entſtehen und Bergehen bat; dieß aber darum, weil dieß Allee nad ter Zeit beurtheilt wirt unb ein Ente und einen Anfang nimmt, gleichfam wie nad einem gewiſſen Umlaufe, denn auch die Zeit ſelbſt fcheint ein Kreis zu fein; dieß aber hinwiederum fcheint darum fo, weil fie das Maf einer derartigen Raumbewegung ift und ſelbſt von einer derartigen gemeſſen wird; fo daß die Behauptung, es fei das Entſtehende von den Dingen ein Kreislauf, Richts anderes if ale die Behauptung, daß es einen Kreislauf ter Zeit gebe, dieß aber iR darum fo, weil fie durch tie Kreisbewegung gemeflen wird; denn ale Nichts anderes neben tem Maße zeigt ſich das Gemeſſene, fontern nur mehrere Mafeinheiten iſt das Ganze. Es wird aber auch ganz richtig geiagt, daß die Zahl wohl ter Edyafe und ber Hunte, wann fe bei beiden gleih if, Gin und dieſelbe fei, die Zehnbeit felbR aber nicht tie nämlihe fei und auch nicht Lie nämlichen zehn Dinge, fowie auch Dreiede nicht die naͤmlichen fint, wenn das eine gleichieitig und das andere ungleidhfeitig if, und doch iſt ja bie Form tie nämliche, weil beites Dreiede find; venn „Las Nämliche“ beißt Lasjenige, um deſſen ihm eigenthümlichen Unterfchied Etwas fh micht unterfheidet (micht aber fümmt es bloß darauf an, wor von es ſich unterfcheite), wie z. B. ein Dreieck unterſcheidet fid von einem anteren um einen Dreiecks-Unterſchied, und demmach iind folche Dreiecke verſchieden, nicht aber unterjcheitet es fih um einen Unterfchied der Form, fondern da find fie alle auf Einer unt der nämlicyen Gintbeilungeflufe; denn von der Form if Lie eine fo beſchaffene ein Kreis, die andere anders beſchaffene ein Dreieck von Ariſtoteles. 20 230 $YZIKHZ2 AKPOAZENZ A. oov, rô dt roövde oxalmv£s. ori udy 00V rò AUTO xul roũro (retyavov yag), Tolyavov d’ oð To auro. xal 0 agı- suös dn 6 avros‘ ov yüg dunpepeı —8 — oͤ — dexds d’ oux N au‘ &p' av yüg Akyeraı, diepepeu‘ Ta ulv yap xuves, 1a Ö’ Inmoi. xal nneol udv x00v0v xal avrov za) Tov Treo auroy olxeley Ty axeıpeı elonraı. . Buch der Phyſtk IV. 14. 231 diefem aber erſt Tas eine fo beſchaffene ein gleichſeitiges, das andere anders beſchaffene ein ungleidhleitiges; Form alfo if die nämlidge und chen dieſe (naͤmlich ein Dreied), Dreied aber iR nicht mehr das namliche); — alſo au die Zahl denn nun iR tie nämliche, denn bie Zahl jener Dinge unterſcheidet KH nicht um einen Zablens Unterfdgied ; tie Zehnheit aber iR nicht die nämliche, denn die Dinge, von welchen fie ausgeſprochen wird, unterfcheiden fü, tie einen namlich ſind 5 DB. Hunde, die anderen Pferde. — Und über bie Zeit sun, fewohl über fie ſelbſt als aud über das iu Betreff ihrer der Grwägung Angehörige, Haben wir hiemit gefyrodhen. 20* Anhalt des fünften Buches. Sceidet man bei alle Beränderung jenes, was an und für fd verändert wird und was an und für ſich beivegend wirkt, von demjenigen, wo dieß nicht an und für ſich flattfindet, fo zeigt ih, daß alle Beränverung in dem Stofflihen vor fih geht, wel ches hiedurch eben zur Form, welche nicht bewegt wird, firebt, fo: wie daß Gegenfäge hiebei obwalten; nämlich eine Veränderung kann vor ſich gehen: entweder erfiens aus Borhandenem in Borhandenes, oder zweitens aus Vorhandenem in Nicht:vorhandenes, oder drits tens aus Nicht:vorhandenem in Borhandenes (ein viertes aus Nichts vorhandenem in Nicht⸗vorhandenes fAlt als unmöglich weg); hie von nun ift das britte das Entſtehen, das zweite das Vergehen, biefe beiden aber find wegen des in ihnen enthaltenen Nichtfeienden feine Bewegungen, alfo nur tie Beränderungen ber erflen Art find Bewegungen. Betrachtet man nun die Bewegung nach ten Kategorien (C. 1), fo yibt es Feine Bewegung des Weſens und feine Bewegung der Relation, noch auch eine Bewegung der gegens feitigen Einwirfung, weil es überhaupt Feine Bewegung der Bewe⸗ gung gibt (denn Bewegung felbit kann fein Subflrat fein, und eine Bewegung der Bewegung Fönnte nur bie gegenfäßliche, alfo vernichtende, fein, fowie ein folches Verhältniß auch ins Unendliche gienge, oder eigentli der Begriff und die wefentlihen Momente einer Veränderung aufgehoben würden), alfo gibt es, da die Rates gorie der Zeit von ſelbſt wegfällt, nur eine Bewegung ter Qua: lität, eine der Quantität, und eine des Ortes, ter höhere oder geringere Grad ber Bewegung aber fällt unter das Qualitative Inhalt des fünften Buches. 233 Hienach beflimmen fi nun die Begriffe des Unbeweglichen (C. 2), bes Zugleich, des Geſondert. des Berührens, des Dazwiſchenliegen⸗ ten, des Nächfifolgenden, des Sichanreihenden, des Gontinuirlicen, bes Zufammenwachfens, und deren begriffliche Reihenfolge (C. 3). Ginbeitlich aber iſt eine Bewegung entweder der Gattung nadı, oder der Art nach, ober fie iſt fchlehthin Bine, wenn fowohl das Bewegte als auch das Gebiet der Beränderung als aud die Zeit einheitlich find, wobei in der Zeit die Ginheitlichfeit des Sichan⸗ reihens beruht, ſich aber auch eine Schwierigkeit in Betreff des wiederholten actuellen Auftretens Eines Zuſtandes an Ginem Wefen erhebt; außerbem heißt auch die vollendete Bewegung eine einheits liche, fowie die gleichmäßige; die Ungleichmäßigfeit aber, welche auch bei Gontinuität beflehen Tann, liegt entweder in einem örtlichen Berhältniffe ober in dem Begriffe des Langfamen und Scnellen, welcher jeder Bewegung zufömmt (C. 4). Die Begenfäglid: feit der Bewegung hingegen beruht unter den verfchiedenen mögs lichen Auffaffungsweifen derfelben darauf, daß von zwei Bewegun⸗ gen die eine aus dem einen Gegenſatz in ten anderen, und die ans dere aus dem feßteren in den erfleren vor ſich geht (nicht fo aber bei tem Entſtehen und Bergehen, welches feine Bewegungen, fons bern Beränderungen find), wobei auch die Mittelglieder als Gegen⸗ fäße gelten (6. 5); infoferne aber au die Ruhe ald Gegenſatz der Bewegung gilt, bildet fie wirklich nur einen Gegenfag gegen die in die emtiprechenden Gegenfäge vor fi gehende Bewegung; bei dem Entſtehen und Vergehen hingegen gibt es bloß eine Uns verändertheit; ein anderweitiges Gegenſatzpaar ift das bes Naturs gemäßen und Raturwidrigen fowohl bei ber Bewegung ale aud bei der Ruhe, wobei zu erwägen if, was das Haltmachen ſei; jedenfalls aber liegt die Segenfäplichfeit mehr in der Bewegung, als in ber Ruhe (C. 6). DBTEIKHE AKPOAZERZ E. Bekk, T Bokk. od, ed. min. mai. p. 224 b, 87 1. Merapalkcı de To neraßallov navy 70 ulV xara auußeßnxös, olov örTav AEyayev TO HOoUVOLxoy Paditev, & OTı © ouußeßnze uovoıxQ@ £lvaı Tovro Badtle" To di ro rov- zov rı ueraßalleıy anaws Alyerar ueraßaileıv, olov 60. Myercı ar ueon‘ vyıdleraı Yao To ame, örı 0 opIal- wos h 0 Iwpaf, raura DE ufon 700 Ölov awuezog. Eorı dA dn rı 6 ovre xara Ovußeßnxös zıyveira obre ro allo zu ToV aurod, ala To avro xıveiodnı TEWToV. xl Tor dor) TO x” auro xıynToy, xur allmv dd xlynoıw Ereooy, olov dALoımröv, za) alLoıWDÜEws vyıuaysoy 9 Feguavrov fr oov. Zorı dR xul En) roũ xıyouvrog WORUTÄS‘ TO uly yap zara Ovußeßnxös xıvei, TO dE xara ulgos TO TÜV Tovrov tı, 10 dd x09° auro noWToV, 0lov 0 UV largös lätaı, n dt yelo aintrei. nel d’ Eorı nEv zu 70 xıyouy ngBrov, Eorı dE ru To xıvouusvov, Erı Ev @, 0 XE0vos, xal apa zaüra LE ov J. Bird. L Es veräntert fi aber Alles, was ih werintert, theils gerazt, te es Ad überhaupt im Allgemeinen veräntere, weil Grmeß von ihm üd verändert, — wie; B., weren es in Bezug auf iictenet’). Gs if aber auch bei tem Bewegenden ebenſe, denn iR es ein Dewegendes bleß je mach Berfemmnif, theils im 236 $BYZIKHZ AKPOAZENRZ E. za) els To näon yag xlynoıs tæ Tıvos zul els Ti Eregov yag To noWrov zıvoVuevov zo) eis 5 xıyeiru xul BE ob, olov rò ‚FUAov xu TO „Feguov xl ‚To vrxoov. rovrov dè To ulv ö, rod eis ö, 10 d’ 2 ov. 7 dn xlynoıs djlov örtı &y To £ulp, ovx 2v zo Elder‘ ovre Ya xıvei oUTE xı- veircı TO Eidos N 0 zömos n To Tooovde, all’ Earı ‚ıvoöv za xıyovusvov, &s*) 8 zıyveitan. uallov yap iso 7 & oð xtveltes, —— n ueroßoin. diò zen ꝓs oojᷣ eis zo un 69 ueraßoin 2orıy“ xualroı za) BE Övros meraßelleı To Y9eıpöusvov' zul 7 yevsoıs eis 0V, xulroı zul dx un OV- tos. ri ulv ObV dorlv n xlvnoıs, elomraı nooTegoVv Ta Ö’ eldn xal ra naIn xal 6 Tonos, Eis & xıyvoüyran To XUVyouue- va, axlvnt& Eorıv, olov 7 Emıorzun za) n Feguorns. xalros enopnasısv &y Tıs, ei 1a nadn zıynoas, n d& Aeuxorns na- 305° Eoraı yao Eis xlynoıw ueraßoin. all Ioaus ou 7 Aeuxorns xlynoıs, all n Asuxavaıs. Eorı dE xul &v dxeivors zo) TO xurı ovußeßnxös zu) To xara ufpos xal To zur Milo za) TO nEWTWS xu) TO un xar Gllo, 0lov TO Aevzeıyöusyov eis ulv TO voovusvov ueraßalleı xard Ovußeßnxös (TB yap zg0uarı ovußfßnxe Voeiodaı), eis ÖL owum**), Orte Epos 10 Asuxöy Toü owueros, [xal eis zyV Eigainmp, ört ucooc ai Asvas rijc Eügarns“““)] ‚ eis dd To Acuxöv zeöus 203 avrd. 705 uiv oUy Xu” avrö xıyeitan, za) nos xurd ouu- Beßnxos, za) ns zur allo rı, zul nos rar) adrö eWror, zur En) zıvouvros xa) En) xıyovulvov, dAR0V, xal Or 7 xl- vnoıs oux &v ro eldeı dAL’ Ev SO xıyovusyp xal zur xarT *) So die beste Handschrift; mit den übrigen gibt Bekker xal &is. **) Statt o@ue haben alle Handschrr. und Ausgg. Yowua, so- wie statt des sogleich folgenden owuaros ebenfalls yowuaros, S. die Anwendung des gleichen Beispieles IV, 3. ***) Diese in der Uebers. weggelassenen Worte halte ich ent- schieden für den Zusatz eines Erklärers, welcher in den kurz vor- hergehenden Worten xal zo zart allo xal To mewrwsg nicht merkte, dass das x«d xar’ allo nur eine Erklärung des xara neoog sei, und es daher für eine eigene Kategorie hielt, zu wel- cher er nun ein einfältiges Beispiel gab. +) Die Bandschrr. und Ausgg. haben 70. Buch der Phyſik V. 1. 237 vor ſich gegt?), — denn jede Bewegung geht aus einem Etwas und in ein Gtwas vor fih, ein Berichiedenes nämlich iR das urs fprünglid Bewegtwerdende und jenes, in welches «6 bewegt wird, und jenes, aus welchem, wie 3. DB. das Holz und das Warme und das Kalte, von diefen it aber das erfie das, was bewegt wird, das zweite aber das, in welches, und das dritte das, aus welchem es bewegt wird —, fo iſt demnach Har, daß die Bewegung in bem Holze, und nicht in der Form der Befchaffenheit, liegt; denn weder bewegend noch bewegtwerdend if die Form oder der Ort oder bie Duantität, fondern Bewegendes und Bewegtwerdendes hat fein Sein eben für jenes, in welches tie Bewegung vor fi gebt; denn mehr auch wird die Beränderung jenes genannt, in welches, ale jenes, aus welchem bie Bewegung vor ſich gebt; darum ift auch das Bergeben eine Beränterung in das Nichtsfeiende, obgleih aus einem GSeienden das Vergehende fi verändert, und das Entſtehen eine Beränderung in das Seiende, obgleih aus einem Nicht⸗ſeien⸗ ven. Was nun die Bewegung fei, ift früher ſchon gefagt worden. II, 1), die Formen aber und die Zufände und der Ort, in welche das Bewegtwerdende bewegt wird, find unbewegbar, wie z. B. das Wiſſen und die Wärme; und doc könnte man eine Schwierigkeit erheben , woferne die Zuflänte Bewegungen And, bie Weiße aber ein Zufland iſt; denn es würde dann eine Beränderung in eine Bewegung geben ; vielleicht jedoch ift ja micht die Weiße eine Bes wegung, fonbern wohl tas Weißwerden. Wohl aber ift «6 auch bei jenen fo, daß fie ſowohl bloß je nah Borlommniß, ale aud in Bezug auf einen Theil und ein Anteres, als auch urfprünglich und nicht in. Bezug auf ein Anderes ſich verändern, wie 3. B. das MWeißwerdende verändert fih in das Gedachte bloß je nach Vor⸗ fommniß, denn an der Farbe koͤmmt es vor, daß fie getacht wird, hingegen in einen Körper darum, weil das Weiße ein Theil eines Körpers if, und hinwiederum in die weiße Farbe verändert es ſich an und für ſich. In welchem Sinne nun eine Bewegung an und für fih Rattfinde, und in welchem Sinne bloß je nah Borfomms niß, und in weldhem Sinne in Bezug auf ein Anderes’), und in welchem Sinne dadurd, daß das Ding ſelbſt uriprünglich bewegt wird, dieß nun ift fowohl bei dem Bewegenten als auch bei dem Bewegtwerbenben Ear, ſowie auch, daß die Bewegung nicht in der Form, fondern in dem Bewegtwerdenden und actuell Bewegbaren 88 238 $YZ2IKHZ AKPOAZERZ E. T 225a tveoysıoy. n ulv 00V xura Ovußeßnxös ueraßoin dpelosa“ tv änaol re yag darı xal ae zul navrov‘ N ÖL un xara ovußeßnxos ovx Ey anacıv, aik 2v Tois !vayrloıs xal Ev Tois uerefv zul dv Ayrıpaosı. tovrov dE nlorıs dx rijcç dnayayüs. 8x dE rov uerafv ueraßalleı yojreı yap auro ws Zvavılp övrı rroös Exarepov‘ Earı yap raus Tö uerabu za üxoe. dıö xal Toüro Troös Exeiva xüxeiva E05 TOoüTo Alyeral nus tvovıla, oiov ij ulon Bupeim oös nV varıy xl Öfein EOS NY Undınv, xal TO (puov AEvx0V TTOös TÖ uelav za) uelav nroos To Aevxov. Ener di } nüoa ueraßoin korıy &x zıvos els rı (dnkoi di xal rovvoun" ner Gllo yag tu xo) To ulv nroöreoov dnloi, ro d’ ÜVoregoY), ueraßailoı &v To ueraßallov Tergaygus‘ 7 yap LE Umoxeıulvov eis Uno- xzeluevov, 7 BE Umoxsıulvov eis un Umoxelusvoy, 7 obu &E Urroxsıutvov eis Unoxeluevov, 7 oUx EEE Umoxauevov eis un vnoxeluevov‘ Alyo d& bnoxelusvoy To zarampaası dnlovus- vov. Gore avdyan 2x Toy elonulvavy roeis elvaı ueraßoids, rijv te BE Umoxeıuevov els Unoxslusvoy, xal nv RE Ünoxe- uevov els u Umoxeluevov, za nv dx um unoxeudvov eis unozeluevov. ; n yag oUx 5 vnoxeiuſvov eis un Urroxeluevoy oux Eorı neraßoln dıa To un eiyaı zer — oũre yüo Evavıla oure ayrlpaols Eorıv. n ulv oUv oe RE üno- xeıudvov eis Unoxeluevov ueraßoAn xar Avrlpacıy yEveals Buch der Phyſik V. 1. 239 liegt. Die Beränderung nun, welche bloß je nad Vorkommmiß vor ſich gebt, möge bei Seite gelaflen werden, denn fie liegt fos wohl in allem Möglichen ale auch fümmt fie immer und bei Allem vor; jene aber, welche nicht bloß je nad Vorkommniß vor fi geht, Liegt nicht in allem Möglichen, fondern nur einerfeite in ben Begenfägen und dem zwifchen ihnen Liegenden, und andrerfeite in dem Berbältniffe von Affirmation und Negation*); — die Beglaus bigung hievon aber ergibt fh durch Snduction —; aus dem zwi⸗ fhen den Gegenſaͤtzen liegenden aber geht bie VBeränterung vor fid, denn fie gebraucht daſſelbe wie einen Gegenſatz nach beiden Seiten bin, es iſt nämlid gewiffermaßen das Dazwifchenliegende Nichts anderes, als die beiden Außerften Enden *); darum wird aud jenes im Vergleiche gegen biefe und biefe im Vergleiche gegen jenes ges wiffermaßen als Gegenſaͤtze bezeichnet, wie 3. B. ber mittlere Ton iR tief gegen den hoͤchſten und Hoch gegen den tiefſten, und bas Graue iR weiß gegen das Schwarze und ſchwarz gegen das Weiße. — Da aber jede Beränderung aus einem Etwas in ein Etwas vor ſich geht (es druͤckt dieß aber auch das Wort aus, denn es druͤckt ein Etwas nah einem Anderen und ein rüheres und ein Spätes ses aus®)), fo kann das ſich Veraͤndernde in vierfacher Weife ſich verändern: entweder nämlich aus einem zu Grunde liegenden in ein zu Grunde liegendes, ober aus einem zu Grunde liegenden in ein nit zu Grunde liegendes, oder nicht aus einem zu Grunde liegenden in ein zu Grunde liegendes, oder nicht aus einem zu Grunde liegenden in ein nicht zu Grunde liegendes; ich meine aber Hiebei unter dem zu Grunde liegenden das affirmativ ausge⸗ drüdte. Demnah muß «8 in Folge des Gefagten nothwendig drei Beränderungen geben: die aus einem zu Grunde liegenden in ein zu Grunde liegendes, und die aus einem zu Grunde liegenden in ein nicht zu Grunde liegendes, und die aus einem nicht zu Grunde liegenden in ein zu Grunde liegendes; denn die aus einem nicht zu Grunde liegenden in ein nicht zu Grunde liegendes if gar feine Beränderung, weil fle nicht in einer Gegenuͤberſtellung bes zußt, denn fie ift weder ein Gegenfab noch ein Berhältniß von ° Affirmation und Negation. Die Beränderung nun aus einem nicht zu Grunde liegenden in ein zu Grunde liegendes nach dem Berbältniffe von Affirmation und Regation ift das Entflehen, theile ſchlechthin ein fchlechthiniges, theils ein beftimmtes von einem bes 89 240 $YZIKHZ AKPOAZERZ E. T 225 b dorıy, 9 ulv anlos anid, 4 dE dis Tıvös, olov n ulv dx un Atvxod &ls Icuxòv Yyeveaıs Tovrov, 7 d’ Ex Tod un Öwros enius els ovolay yeyeoıs anlos, xaF 7 anims ylvaadoı x ou Tr) ylveodas Akyouer' 5 0’ EE Umoxeımevov eis ody Unoxelmevov PIoga, ankas mey 7 dx rüs gvolas els To un elvaı, zig d’ n Eis nV avrızsıulyny inogyadıy, xzedaneg 2i£y9n xal End Tüs yerkocums. el dn TO un 09 Akysraı nıis- ovayas, xal unte To xura ouydcaıy 7 dıalgeaw dvdkgeran xıveiogeı unTe TO xara dvvanıy, 10 TO anlos zur Eveo- yeıay öyrı Avrızelusvov‘ TO utv yap un Acvaoy 7 un aya- 90V öums Evötysra xıveiode xara ovußsßnxos (ein yao ar GvIownos TO un Atuxov), To d’ andus un Tode oudauas‘ dduyarov yag To un 6V xıveioder, el roto, zei NV yE- veoıv xiynoıy elvar' ylveraı yao To un 09. Ei yap xal örı uclıorae xara ovußeßnxos ylvercı, all” Ouws indes eineiy örı Unaoyeı TO un 09 xara 100 yıroulvov anias* Ömolas di xal To Nosueiv. Trauıa re dA ovußalver Övoxeph To x- veloyaı TO un 60V, za) El TEv TO Xıyovusvov &v TOR@, TÖ dt un 59 oüx Earıv &y Tony‘ ein yag a» mov. obdR dy 7 p3000 zlvnaıs® Evavılov ulv yao xıyyası H xlynoıs ñ Nas- ula, 7 di YIooa yevkocı Bvayılav. Inei di nüoa alyaaıs ueraßoin Tıs, uMeraßoier dR roeis al sipnuevar, Tovray di wi xora yYEevedıy xal pIopay + ov zıynosıs, aureı d’ eloiy ai xor avrlpacıy, avayım ıny EE Unoxuuevov eis Uroxei- Buch der Phyſik V. 1. 241 Rimmten Dinge, wie 3. B. bie Beränderung aus einem Nichts Wegen in ein Weißes iR das Gutfichen eben dieſes beflimmten, die Beränderung aber aus dem ſchlechthin Richtsfeienden in eine Weienheit iR ſchlechthin Gutfichen, wobei wir fchlechthin „werben“, und nicht „efiwas werden“ fagen. Die Beränderung aber aus einem za Grunde Liegenden in ein nicht zu Grunde Liegentes ift das Ber: gehen, tbeils ſchlechthin als Beränderung aus der Weſenheit in das Nichtſein, theils ein beftimmtes Bergehen als Beränterung in die gegenüberliegende Regation, wie auch bei dem Sntfichen tieß eben geiagt wurde. Wenn denn nun das Nidht:feiende in mehreren Be deutungen gefagt wird, und hievon weder jenes, welches in Bezug auf Berbintung und Trennung ein Richt:feientes ift, beiwegt wer: ten kam ), noch aud jenes, welches durch fein bloß potenzielles Erin ein Richt sseiendes if, nämlich jenes, weldes tem ſchlechthin actuell Seienden gegenüberliegt, — denn das Nicht: Weiße oter Nichts Gute wohl kann allerdings dennoch je nad Vorfommniß bewegt werten (denn es könnte ein Menid das Richt: Weiße fein), hin: gegen was ſchlechthin nicht ein beſtimmtes Etwas if, kann in kei⸗ nerlei Weile bewegt werden, denn unmöglich ift es, daß das Nichts friente beiwegt werde ; wenn aber dieß unmöglich if, fo ift es auch unmöglich, daß das Entfichen eine Bewegung if, denn das Nicht: feiente iR es, welches entſteht (dem wenn audı noch fo fehr Tas Gntehen bei ihm ein bloß je nach Borkommniß feientes ift, fo it es dennod richtig, zu fagen, daß das „nicht feiend“ als PBrädis fat von bem ſchlechthin Entſtehenden gilt); in gleicher Weife if aber auch das Ruben unmöglid —, fo ergibt ſich alfo fowohl Lies fes Mißliche aus der Annahme, das Richt-feiende werde bewegt, als auch noch ein anteres, woferne alles Beiwegtwerdende in einem Drte if, das NRichi-feiende aber nicht in einem Orte if; denn dann wäre tiefes ja irgendwo. Demmad if alfo auch das Bergehen feine Bewegung, denn enigegengefeßt ber Bewegung iſt entiveder Bewegung oder Ruhe, das Bergeben aber if dem Gnifichen ents gegengefegt. Da aber jede Bewegung eine Beränterung ift, Ber änderungen aber es bie drei oben angegebenen gibt, von biefen aber die in Eniſtehen und Bergehen liegenden feine Bewegungen find, eben dieſe aber nad dem Berhältniffe von Affirmation und Regation vor fi) gehen, fo muß mothwendig die Beränderung aus einem zu Grunde Liegenden in ein za Grunde Liegendes einzig und Arinoteles. 21 242 $YZIKUHZ AKPOAZENZ E. uevov ueraßoktw xiynaw elvaı uovnv. a d’ ünoxelusve 7) vayıla 7 uera&v‘ za yag 7 or&enoıs xsloIn Evayılov, zul dnloüraı zarapioeı, TO yuuvov xl v000Y°) zu) ufler. ei oũv al zarnyoplaı dıyonvraı ovale zul nodent za) To To za) ro ort xal TO TE0S TI za) TO N00B Xu) To TroLeiy — wE0oyEıV, Avayın ToEis Elvaı xıynasis, TNV TE TOU NOW0D xel TNV TOUÜ N000U xal TNY xard TOTOV. 2. Kar oUclay Ö’ oüx Zorı xlvnoıs dıa To undev elvaı ovale twv ovıwy Evavılov. obdR dy To noos rı" &vdkyerau yap Yarkpov ueraßarlovyrog aAnFEVEoIaı Iaregov undiv ue- raßallov, worEe xara ouußeßyxos 7 xlvnoıs auray. oudè dy 7OLOÜYTOS x) TR0Xovrog, oVdE nayrös xıvovutvov xal zı- vyoüvros, ÖTı odx Eorı xıynasws xlvnoıs ovdt yevkacws yEye- as, od’ ölwms ueraßoin usrafßolns. oWrov utv yag dıyws Evdfyeran xıynasws elvar xlynoıy, 9 ws Umoxeıulvov, 0lov Ö aygowros xıyeita, Ötı &x Aevgod eis ullay ueraßalleı. age ye oirw zul 7 xlynoıs N Hegualveroı 7 Wuyera N TOonoV uerellarreı N abbavsroı 7 YIlveı; tovro de aduvaroy" ov yoo TWV Unoxsulvwy rı ij ueraßoly. N TG Eregov Tı Uno- xeluevov dx ueraßoljs weraßalıey eis Eregov eldos, oiov avgomnos Ex vooov eis Uylsıay. aA oudt Toüro duvaroy Ay xara ovußeßnxos‘ adın yag n xlynoıs BE &llov eldovs eis allo Lorl ueraßoin. xal n yeveaıs dE zul 7 Yoga 9% worvrws, niny al ulv eis avrızelusva wdl, 7 d xlynoıs oüy öuolws. üua oVv ueraßaileı BE üyıclas Eis v000V xuL E£ euris Tavıns züs meraßoljs eis allny. dilov d’ örı öray *) Statt des richtigen vwdov, welches der Auszug Metaph. X, 11 gibt, haben hier die Handschrr, und. Ausgg. Aevxor. Bud der Phyſtk V. 2. 243 allein Bewegung fein, das zu Grunde Liegende babei aber entwes ber die Gegenfäße ober das zwifchen ihnen Liegende, denn auch das Entblößtfein möge als ein Gegenfab gelten, und es wird bafielbe auch affirmativ ausgedruͤckt, z. B. Nadt und Stumpf und Schwarz. Wenn alfo nun die Kategorien nah Weſen und Qualität und Ort und Zeit und Relation und Quantität und Thuen oder Leiden gefchies den find®), fo muß es nothwendig drei Bewegungen geben: bie bes. Dualitativen und bie des Quantitativen und bie örtliche. 2. In Bezug auf das Weien aber gibt es Feine Bewegung, weil dem Weſen Nichts von dem Geienden enigegengeleht if; und auch in Bezug auf die Relation gibt es feine, denn es Tann ba, während das eine der zwei Melativen ſich verändert, wahr fein, daß das andere fich nicht verändert, fo daß die Bewegung berfelben nur eine je nad Vorkommmiß feiende iR?). Aber auch nicht in Bezug auf das Thuende und Leidende, und überhaupt nicht in Bezug auf bad Bewegtwerbende und Bewegende gibt es eine Bewegung, weil ed eben Feine Bewegung ber Bewegung und fein Gntfiehen bes Entfichens und überhaupt Feine Veränderung ber Veränderung gibt. Denn erſtens wäre es nur in zweifachem Sinne möglich, daß es eine Bewegung der Bewegung gebe: entweder nämlich in dem Sinne eines felbR zu Grunde Liegenden, fo wie 3. DB. der Menſch in einer Bewegung ift, weil er von dem Weißen in bas Dunkle fi verändert ; und fol da alfo auch die Bewegung in diefem Sinne eiwa entweder warm werden oder erfalten oder den Drt ändern oder zunehmen oder abnehmen? Dieß aber ift ja unmöglid, denn bie Beränderung gehört nicht unter die zu runde liegenden Dinge; — oder aber in dem Sinne, daß ein anderes zu Grunde liegendes Ding aus einer Beränderung in eine andere Form ſich verändere, fo wie 3 B. der Menſch aus Krankheit in Geſundheit; aber auch ba ift es nicht möglih, außer nur je nad Borfommniß; denn diefe Bewegung aus einer anderen Form in eine andere ift eben felbR Beränderung (und auch bei dem Entſtehen und Vergehen ift es ebenfo, nur daß diefe eine Beränderung in ein fo ober fo bes fimmtes Begenüberliegende find, die Bewegung aber in ein anders beſtimmtes Begenüberliegendes‘%)), — alfo müßte dann das zu Grunde liegende Ding gleichzeitig aus Geſundheit in Krankheit und aus eben dieſer Beränberung in eine andere Berändesung ſich vers 21° PTZIKHE AKPOAZERZ E. Bekk. T Bekk. ed, ed. min, mai. p. 224 b, 87 1. Merapalleı dt To ueraßeilov may To ulv xara ovußeßnxos, olov Örav Akywusv TO Movoıxov Badtlev, Or © ovußeßnxe uovoıxh elvar roüro Badtleı‘ To di 1@ Tov- Tov Tı ueraßalleıy anıas Alyeraı ueraßailtıy, olov 60a Myercı xara ueon‘ vyıdlercı yag To owuR, Örı 0 Opdal- uös 7 0 Soouſ, ravso dR ufon Tov ölov awuearos. Eorı dR dn rı ö oUre xara Ovufsßnxös zıveira oure zo allo zı T0V cvrov, alle TO avro xıveioden, NEWToV. xal ToüvT &or) TO xa9° auto xıynrov, zur’ &llıv dE xlymoıw Ereooy, oiov dAlLoıwroV, zul AlL0ıWOEWS vyıayıoy 7 Heguavrovy Ere- oov. EZorı di xal Emil Tou xıvoüyzog woavzas' TO ulv yag xura Ovußeßnxös zıvei, TO BE xara uE&oos TO TAV Tovrov rı, To d2 209’ auro noWroV, olov 0 ulv iergos klären, idR zeig ainsreı. Enel d’ Eorı uev rı TO zıvovy nowror, korı dE Tu rò xıvovusvov, Erı &v @, 6 Xgovos, xal age taura £ ov V. Band. 1. Es verändert ſich aber Afles, mas ſich verändert, theils bloß je nach Vorkommniß, wie 3. 3. warn wir fagen, daß das Gebildete gehe, weil dasjenige, an welchem es vorföümmt, daß es ein Gebildetes ift, gebt, — theils aber wird von Etwas darum gefagt, Daß es fi überhaupt im Allgemeinen verändere, weil Ctwas von ihm fih verändert, — wie 3. B., wovon es in Bezug auf feine Theile gefagt wird, nämlich „es genef’t der Körper“, weil das Auge oder die Bruſt genef’t, dieß aber find Theile des ganzen Körs pers — theils aber gibt eö denn nun auch Etwas, was weder bloß je nach Borfommniß bewegt wird, noch auch darum, weil etwas Anderes von dem, was zu ihm gehört, bewegt wird, fondern dar⸗ um, weil es felbft an und für ſich urfprünglich bewegt wird; und bieß if das an umd für fi Bewegbare, was aber je nach einer anderen Bewegung ein DBerfchiebenes fein kann, wie 3. DB. ein der qualitativen Aenderung Faͤhiges, und innerhalb der qualitativen Aenderung ift es als Heilbares oder Erwärmbares wieder ein Ber: fhledenes'). Es ift aber auch bei dem Bewegenden ebenfo, denu theils iſt es ein Bewegendes bloß je nach Vorkommniß, theils in Bezug auf einen Theil darum, weil Etwas von ihm ein Bewegen⸗ des iſt, theils aber an und fuͤr ſich urſprünglich, wie z. B. der Arzt heilt, und die Hand ſchlaͤgt. Da aber einerſeits das ur⸗ ſpruͤnglich Bewegende Etwas iſt, andrerſeits aber auch das Bewegt⸗ werdende Etwas iſt, und ferner dasjenige, in welchem die Bewe⸗ gung’ vor ſich geht, nämlich die Beit, Etwas if, und außer dieſem auch noch dasjenige, aus welchem und in weiches bie Bewegung 236 $YZIKHZ AKPOAZENZ E. xa) eis T ö‘ näoa yap xivnoıs Ex ruos zer els Ti Eregov yo To noWToVy zıvoluevov zu) els Ö xıveirou xu) LE ov, olov Tö ‚FUloy xcel TO „Feguöv xceꝛ ‚zo yuzoov. rovrwv di zo ulv 6, To d els öò, rò 0 Eov. 7 sn xcynoic dnlov örı &v ro Eilg, oux &v To eldeı" oVre yao xıyei ovre xı- veiras TO Eeldos n 0 Tönos 7 170 rooövde, all’ Eorı xıyvouy xal xıyovusvov, eis’) 8 xtveltus. nallov yapı iso 7 & oV xıveiton, övouaberu n ueraßoin. dıö zul N — eis zo un 06V ueraßoin 2orıyv xalroı za) BE Oyros ueraßalleı TO pPFeıpöusvoy' zul n yevsoıs eis 0V, zalroı xal &x un OV- ros. zit ulv ouv Boriv 7 xlvnois, elonraı noöregov‘ T& d’ eldn xal ra na9n x) 6 Tonos, Eis & xıyvovvraı TO XUVouus- va, dxlvnta Eorıy, olov 7 Emıornun za 7 Heguörns. xufros Erognosısv &y rıs, ei 1a nase aıynaas, n dR Acuxözng nd- 905° Eoraı yao eis xlynoıw usraußoin. ai Ioos ou N Aeuxörns xdvnoic, a Aeixavaız. korı di xad &v txeivois za) TO zur suußeßnxös xul TO zarte u£gos xa) vo xt allo za) TO NEWIWS xu) TO un xar' Aldo, 0lov TÖ Aevxeıvouevoy eis uly TO voouusvovy ueraßalles zard Ouußeßnxös (TB yag xgWnarı ovußeßnxe vosiodaı), Eis dd omum**), Ozı uEpos 16 Asvxov Tou owmuaros, [xal eis rıV Eigaanmv, öre udoo⸗ ed Asivar is Eigunns*")] ‚eis Oè TO Acuxov zeöna x0$ avrd. TIWS uiv 00V #09 avıo xıyeirai, xal NÖc zard ouu- Beßnxös, za) ns zar &lloTı, za nos zart) adro roWzoy, zo) En zıvoüvros xal End xıvovulvov, dijlov, zer örı 7 x- vnoıs ovx iv io eldes aAl’ Ey SO xıyovusyp xal zuynTa xar *) So die beste Handschrift; mit den übrigen gibt Bekker xal &is. **) Statt oöne haben alle Handschrr. und Ausgg. yowua, so- wie statt des sogleich folgenden owuaros ebenfalls yewuarog, S. die Anwendung des gleichen Beispieles IV, 3. ***) Diese in der Uebers. weggelassenen Worte halte ich ent- schieden für den Zusatz eines Erklärers, welcher in den kurz vor- hergehenden Worten xal zo xar' allo xal To mrewWrws nicht merkte, dass das xal xar’ allo nur eine Erklärung des xar« u6oos sei, und es daher für eine eigene Kategorie hielt, zu wel- cher er nun ein einfältiges Beispiel gab. +) Die Bandschrr. und Ausgg. haben zo. Buch der Phyſik V. 1. 237 vor ſich geht”), — dem jede Bewegung geht aus einem Eiwas und in ein Gtwas vor ih, ein Berichiedenes namlich iſt das ur⸗ ſprünglich Bewegtwerdende und jenes, in welches es bewegt wird, und jenes, aus welchem, wie 3. B. das Holz und das Warme und das Kalte, von diefen if aber das erfie das, was bewegt wird, das zweite aber das, in welches, und das dritte das, aus welchem es bewegt wird —, fo iſt demnach Har, daß die Bewegung in dem Holze, und nicht in der Form der Beſchaffenheit, liegt; denn weder bewegend noch, bewegtwerdend iſt die Form oder der Ort oder Lie Duantitat, fondern Bewegendes und Bewegtwerdendes hat fein Sein eben für jenes, in welches Lie Bewegung vor ih geht; denn mehr auch wird bie Beränderung jenes genannt, in welches, ale jenes, aus welchem bie Bewegung vor ich geht; darum ift auch das Bergeben eine Beränterung in das Ridhtsfeieude, obgleich aus einem Seienden das Vergehende fi verändert, und das Entſtehen eine Beränderung in das Seiende, obgleich aus einem Richtsfeiens den. Bas nun die Bewegung fei, ift früher fchon gefagt worden. [IH, 1], die Formen aber und die Zuſtaͤnde und der Drt, in welche tas Bewegtwerdende bewegt wird, find unbewegbar, wie 3. B. das Wiſſen und die Wärme; und doch könnte man eine Schwierigkeit erheben , woferne die Zuflänte Bewegungen find, die Weiße aber en Zufand if; denn es würde dann eine Beränderung in eine Bewegung geben ; vielleicht jedoch iſt ja nicht die Weiße eine Be wegung, fondern wohl das Weißwerden. Wohl aber ift «8 auch bei jenen fo, daß fle ſowohl bloß je nah Vorkommniß, als aud in Bezug auf einen Teil und ein Anteres, als auch urfprünglich und nicht in. Bezug auf ein Anderes fich verändern, wie z. B. das Weißwerdende verändert fih in das Gedachte bloß je nah Bor: fommniß, denn an der Farbe fümmt es vor, daß fie gedacht wird, hingegen in einen Körper darum, weil das Weiße ein Theil eines Körpers if, und Hinwieterum in die weiße Farbe verändert es ſich an und für fi. In welchem Sinne nun eine Bewegung an und für fih flattfinde, und in weldem Sinne bloß je nah Borfomm- nig, und in weldem Sinne in Bezug auf ein Anderes?), und in welhem Sinne dadurch, daß das Ding ſelbſt urfprünglich bewegt wird, dieß nun ift ſowohl bei dem Bewegenten als auch bei dem Bewegtwerdenden klar, fowie auch, daß die Bewegung nicht in ber Form, fondern in dem Bewegtwerbenden und actuell Bewwegbaren 88 238 $YZIKHZ AKPOAZERZ E. T225a vkoysıav. n ulv ob xura auußeßnxzös ueraßoin dpeloya' ev änaol re yap karı zul del xal navyrov' % ÖL un xara Quußeßnxos obx Ey anacıy, all Ev rois dvavrloıs xal Ev Tois uerafl xal Ev dyrıyaas. rovrov dE nlorıs dx rijx Inayayüs: 8x di Tod uerafu ueraßalleı: zofteı yap auro os Evavılp Oyrı moös dxarepov’ Kaorı yap ws ro uerafu sa üxpa. dıöo xal Toüro Troös Exeiva xuxeiva moös TOüro Ayerol nws vavıla, olov i ulon Bapein roös nv vhrnv za) 6feia noOs TV Undenv, xal TO pamıöv Aevxoy Toös Tö ullay za) ullav nroös To Asuxov. Ener di T naca ueraßoln torıy Ex Tıvos els rı (dmkoi dR zul Tovvoua uer’ llo yag Tı za TO ulv zgörepov dinkol, To d’ oroov), ueraßdidoı &v To ustaßalloy Terpagas" 7 yap RE Unoxeıudvov els Uro- zeluevov, 7 BE Umoxeuelvov eis un vnoxeluevov, 7 obu BE Unoxeıulvov eis Unoxeluevov, 9 oUx LE Unoxsuevov eis un vnoxelusvov’ Adyo BL Umoxeluevov TO xaraupdası dnkovus- vov. Gors avayın Pr ray elpnulvoy Toeis elvaı neraßolas, iv rei Umozxeıuevov eis önoxdusvov, zo) ınv LE Unoxei- — eis un Unoxeluevov, xc 79 dx un vnoxaudvov els Unoxeluevor. * yag 00x & vmoxeudvou els u Üroxeluevor ovx Eorı neraßoln dıa ro um elvaı xar Ayzidsoıv‘ oũre — avripaots korıy. N utv oUv oüx LE Uno- xtıudvov eis vroxeluevov ueraßoAn xar Avrlpacıy yEvaols Buch der Phyſik V. 1. 239 liegt. Die Beränderung nun, welde bloß je nad Borfommniß vor ſich geht, möge bei Seite gelaflen werben, denn fie liegt fo: wohl in allem Moͤglichen ale aud fömmt fie immer und bei Allem vor; jene aber, welde nicht bloß je nah Vorkommniß vor fi geht, Liegt nicht in allem Möglichen, fondern nur einerfeits in den Gegenfägen und dem zwifchen ihnen Liegenden, und andrerfeits in dem Berhälmmifie von Affirmation und Regation*); — die Beglaus bigung hievon aber ergibt fi durdy Induction —; aus dem zwi⸗ ſchen den Gegenfähen liegenden aber geht bie Beränberung vor fidh, denn fie gebraucht daſſelbe wie einen Gegenſat nad beiden Seiten Bin, es ift naͤmlich gewiflermaßen das Dazwifchenliegende Nichte anderes, als bie beiden Außerfien Enden‘); darum wird auch jenes im Bergleiche gegen diefe und dieſe im Vergleiche gegen jenes ges wiſſermaßen als Gegenſaͤtze bezeichnet, wie 3. B. der mittlere Ton IR tief gegen den hoͤchſten und hoch gegen den tieffien, und das Graue ift weiß gegen das Schwarze und ſchwarz gegen das Weiße. — Da aber jede Beränderung aus einem Etwas in ein Etwas vor ſich geht (es drüdt dieß aber aud das Wort aus, denn es drädt ein Gtwas nad einem Anderen und ein Früheres und ein Späte res aus‘)), fo Tann das fi Berändernde in vierfacher Weiſe ſich serändern: entweder nämlich aus einem zu Grunde liegenden in ein zu Grunde liegendes, ober aus einem zu Grunde liegenden in ein nicht zu Grunde liegendes, oder nicht aus einem zu Grunde liegenden in ein zu Grunde liegendes, oder nicht aus einem zu Grunde liegenden in ein nicht zu Grunde liegendes; ich meine aber hiebei unter dem zu Grunde liegenten das affirmativ ausges drüdte. Demnah muß es in Folge des Geſagten nothwendig brei Beränderungen geben: die aus einem zu Grunde liegenden in ein zu Grunde liegendes, und die aus einem zu Grunde liegenden in ein nit zu Grunde liegendes, und die aus einem nicht zu Grunde liegenden in ein zu Grunde liegendes; denn die aus einem nicht zu Grunde liegenden in ein nicht zu Grunde liegendes ifl gar eine Beränderung, weil fie nicht in einer Gegenüberſtellung bes ruht, denn fie ift weder ein Gegenſatz noch ein Berhältniß von Affirmation und Negation. Die Beränderung nun aus einem nicht zu Grunde liegenden in ein zu Grunde liegendes nad, dem Berhältniffe von Affirmation und Negation ift das Entſtehen, theils ſchlechthin ein fchlechthiniges, theils ein beflimmtes von einem bes 89 240 $YZIKHZE AKPOAZERZ E. + 225 b toruv, in ulv anlas and, dE Tıs vos, olov n ulv dx un Asvxou eis Aevxoy yEyeoıg Tovrov, 7 d’ ix Tov un Övros ünıws els ovalav yeveaıs ünlos, xa9 nv anims ylveodaı aa ou ar ylveodaı Akyouev‘ 7 0’ EE unoxeıuevov eis oux Unoxelnevov Yoga, anıms uiv 7 Ex rijj ovolas eis To 17 elvau, Tis 6’ N Eis TV avsızeıulıyy anogadıy, xzudaneg &idydn xal En Tüs yerkoewg. el dA TO un 09 Alyeraı nıis- ovayas, xal unte To xara ouydeoıy 4 dıalgeaw Ivdkyerai zıvsiodaı une 16 ware duvanıy, 10 TO anıas ar Lvko- yaay öyrı Ayııxzelsevov‘ To ulv yap un Aevxöoy 7 un ayu- 9övV öuws Evdtyera zıveiodaı xara ovußeßnxos (Ein yap ar &y$ownos To um Atuvxov), 10 d’ ankws un öde ovdauas“ ddvuvaroy yag ro un öV xıveiodar, el di ToüTo, xal 11V yE- veouv xlynoıv elvan' ylveraı yüg To un 0V. el yap xal önı uclıora xara ovußeßnzös ylyeraı, AR” ouws aindes eineiy Örı Unapyeı TO un 0V xara 1oÜ yıroudvov aniwüs" Öpolas di xal 10 Ageusiv. rauıa re IH auußealver dvoyeeh To &ı- yııoyaı 10 un ÖV, xal &l Nav To xıvovusvov &v TOR@, TO di un öv oix korıy Ev Ton ein yag av nov. ovdi dy yIoga xlynoıs“ ivayılov utv yap xıynae 4 xlynoıs 5 iitge- ula, n dt Yoga yerkacı Evayılov. Ener di nü0a xtyagıs ueraßoln Tıs, eraßolar ÖR rosis al elonußyar, rovrav di al xara yeveoıv xal pSopay + ov xzıyjasıs, eure: d’ eloiw al xar Avyrlpacıy, avayın 9 EE vnoxauuevov els unoxe- Buch der Phyſit V. 1. 24 Rimmten Dinge, wie 3. B. die Beränderung aus einem Nichts Weißen in ein Weißes if das Entfiehen eben dieſes beftimmten, die Veränderung aber aus dem fchlehthin Nichtsfeienden in eine Weſenheit ift ſchlechthin Entſtehen, wobei wir ſchlechthin „werden“, und nicht „etwas werben“ fagen. Die Veränderung aber aus einem zu Grunde Liegenden in ein nicht zu Grunde Liegendes ift das Ber: gehen, theils ſchlechthin als Beränderung aus der Weienheit in das Nichtfein, theils ein beſtimmtes Vergehen als Veränderung in die gegenüberliegende Negation, wie aud bei dem Entſtehen dieß eben gefagt wurde. Wenn denn nun das Nicht⸗ſeiende in mehreren Bes deutungen gefagt wird, und Hievon weder jenes, welches in Bezug auf Berbintung und Trennung ein Nicht⸗ſeiendes ift, bewegt wers den fann?), noch auch jenes, welches durch fein bloß potenzielles Sein ein Nicht⸗ſeiendes ift, nämlich jenes, welches tem fchlechthin actuell Seienden gegenüberliegt, — denn das Nicht: Weiße oder Nichts Gute wohl kann allerdings dennoch je nad Vorkommniß bewegt werden (denn es könnte ein Menich das Nichts Weiße fein), bins gegen was ſchlechthin nicht ein beſtimmtes Etwas ift, kann in kei⸗ nerlei Weife bewegt werben, denn unmöglich iſt es, daß das Nichts feiende bewegt werde; wenn aber dieß unmöglich iſt, fo iſt es auch unmöglich, daß das Entſtehen eine Bewegung ifl, denn das Nichte feiende iſt es, welches entfleht (denn wenn aud noch fo fehr das Entſtehen bei ihm ein bloß je nah Vorkommniß feiendes ift, fo it es dennoch richtig, zu fagen, daß das „nicht ſeiend“ als Präpdis fat von dem ſchlechthin Sntflehenden gilt); in gleicher Weiſe if aber auch das Ruben unmöglid —, fo ergibt fih alfo fowohl Lies fes Mißliche aus der Annahme, das Nicht-feiende werde bewegt, ale auch noch ein anteres, woferne alles Bewegtwerdende in einem Orte if, das Nichtsfeiende aber nicht in einem Orte if; denn dann wäre biefes ja irgendwo. Demmach ift alfo auch das Bergehen feine Bewegung, denn entgegengefeßt der Bewegung iſt entweder Bewegung oder Ruhe, das Bergehen aber if dem Gniflehen ents gegengefegt. Da aber jede Bewegung eine Beränterung ift, Vers änderungen aber e6 die drei oben angegebenen gibt, von dieſen aber die in Entfiehen und Bergehen liegenden feine Bewegungen find, eben dieſe aber nad, dem Berhältnifie von Affirmation und Regation vor fich gehen, jo muß nothwendig die Veränderung aus einem zu Grunde Liegenden in ein zu Grunde Liegendes einzig una Arifoteles. 21 90 242 PYZIKHZ AKPOAZENZ E. uevov ueraßoliv xiynoıw elvaı uovıw. 1a d’ Unoxelusve 7) tvayıla 7 uerakv‘ za) yap n ore&onoıs xeloIw Evyayıloy, za) dnloüraı zerapaceı, To yvurvov zur v000r*) zur ufler. & ovv al xzarnyoplaı dıyomyraı ovolg za noldrnrı xal ro Tod zo) To NoTk xal TO TTEOS Tı za) TO T00B zal To Toeiv }j na0oyEıy, Gvayzn TaEis Elvaı xıynasis, TN9 TE TOU TOD zul TNV TOU NO00U xal TNY Xurd TONOV. 2. Kar ovolav d’ oöx Zarı xivnoıs dia To undivy eivaı ovolg ray ovıov &vayıloy. obdR d7 TS noos rı“ dvdkygeran yao Iarkgov ueraßallovros AÄANFEVEOFaL Iaregov undiv ue- Taßalloy, worte xara ouußeßnxöos 7 xlynoıs adzav. ovdE dN TWOLOUYTOS x) TIAOXOoVTos, oVdE navrös xıyouufvov xal &- vyoüyros, örı oüx Eotı xıynasws xlynaıs oUdE yeykaswus yeye- os, oUd’ ölms ueraßoAn ueraßolis. noWTov uly yap dıyms Evdeyerci xıynosws elyar xiynoıw, % ws Vnoxsıufvov, olov Ö avgownog xıyeizau, Örı dx Asvxod eis ulley ueraßallsı. apa ye oũto xal 7 xlynoıs ij Iepualverar 7 yuyera 7 TOmoV uerallaıre 7 avkavernı 7 YIlyeı; Tovro di aduverov‘ ov yao av Umoxeıukvwv Tı 7 meraßoln. 7 To Ereg0y Tı Uno- xeluevov dx ueraßoljs meraßallsıy eis Eregov eldos, 0ioy &vggwnos Ex vooov £is Uyleıev. all oüdk Toüro duyaroy nv xara ovußeßnxos‘ aüın yap n xlvnoıs &£ @llov eldovus eis allo dort ueraßoin. zul 7 yEvssıs dE zul 2 YIogc woayrws, Anv ab udv eis avrızelusvye wit, n dd xlynaıs oüx öuolus. Gum ovy ueraßalleı BE üUyızlas els v0009 zul 2E auris Tavıns züs ueraßolis eis aldlıy. dilov d’ örı Oray ®) Statt des richtigen vwdor, welches der Auszug Metaph. K, 11 gibt, haben hier die Handschrr und: Ausgg. Aevxor. Bud der Phyſik V. 2. 243 allein Bewegung fein, das zu runde Liegende dabei aber entwe⸗ der die Gegenſaͤtze oder das zwiſchen ihnen Liegende; benn aud das Entblößtfein möge als ein Gegenſatz gelten, und es wird bafjelbe au affirmativ ausgebrüdt, 3. D. Nackt und Stumpf und Schwarz. Wenn alfo nun die Kategorien nad Weſen und Qualität und Ort und Zeit und Relation und Quantität und Thuen oder Leiden gefchies den find®), fo muß es nothiwendig brei Bewegungen geben: bie des. Dualitetiven und die des Ouantitativen und bie Örtliche. 2. Ju Bezug auf das Weſen aber gibt es Feine Bewegung, weil dem Weſen Nichts von dem Geienden entgegengefeht if; und auch in Bezug auf die Relation gibt es feine, denn es Tann ba, während das eine der zwei Melativen ſich verändert, wahr fein, daß das andere ich nicht verändert, fo daß die Bewegung derfelben nur eine je nad Borfommmiß feiende iR®). Aber auch nicht in Bezug auf das Thuende und Leidende, und überhaupt nicht in Bezug auf das Bewegtwerbente und Berwegende gibt es eine Bewegung, weil e6 eben Feine Bewegung der Bewegung und fein Untfiehen bes Entfichens und überhaupt Feine Veränderung der Beränderung gibt. Denn erfiens wäre es nur in zweifahen Sinne möglich, daß «6 eine Bewegung der Bewegung gebe: entweder nämlih in bem Sinne eines ſelbſt zu Grunde Liegenden, fo wie 3 B. der Menſch in einer Bewegung if, weil er von dem Weißen in das Dunkle fi verändert; und foll da alfo auch die Bewegung in diefem Sinne eiwa entweder warn werden oder erlalten oder den Drt ändern oder zunehmen oder abnehmen? Dieß aber ift ja unmöglid, denn die Beränderung gehört nicht unter die zu Grunde liegenden Dinge; — oder aber in dem Sinne, daß ein anderes zu Grunde liegenbes Ding aus einer Beränderung in eine andere Form ſich verändere, fo wie 3 2. der Menſch aus Krankheit in Geſundheit; aber auch da iſt es nicht möglid, außer nur je nad Borfommniß; benn diefe Bewegung aus einer anderen Form in eine andere ift eben felbR Beränderung (und auch bei dem Entfichen und Bergehen if es ebenfo, nur daß bdiefe eine Beränderung in ein jo oder fo bes ſtimmtes Gegenüberliegende find, die Bewegung aber in ein anders beſtimmtes Gegenüberliegendes‘°)), — alfo müßte dann das zu Grunde liegende Ding gleichzeitig aus Geſundheit in Krankheit und aus eben dieſer Beränderung in eine andere Berändesung ſich vers 21° 244 BYZIKHZ AKPOAZERZ E. + 2264 yoonon, meraßsßinxzos Eoraı Eis Omoravoüv’ Evdegera yüg nosueiv. xal Erı eis um nV Tuyovoavy uel, zaxelyn &x Tıvos els Tı ErE00V. VOTE za) 7 avrızaueyn Eoraı % Uylavaıs' alle To ovußeßnekvar, oiov Ei LE Avauynasus eis Andy usraßalleı, örı @ Undoyeı, dxsivo ueraßallaı ort udv eis Zmıormunv örk d’ eis vylsıov. Erı Eis aneıpov Badısizar, el Earaı ueraßoläs ueraßoin zul yerkocus yEyeoıs. dvayın IN xa) any zoorepov, ei 7 Üoreon T Eoraı, oiov ein ünin yE- veoıs &ylyvero Note, xal TO Yyıyyousvov &ylyvero, WOTE ou- zw AV yıyyöuevov anaüs, AA Tı yıyyousvoy zul Yıyyöue- vov An, xal nalıy zoür Eylyvero note, Mor olx iv no Tore yıyvouevov. Ener dt av anelowv oüx korı rı neW- Tor, ovx Eoraı To neWrov, wor oUdL To &yousvov. oure ylyveosaı 00V oUTE Xıveiodheı 00% TE ouTE ueraßalksıy ov- dev. &rı Tod auzou xlynaıs 7 &vavyıla xar Erı hokunoıs xal yEveoıs za) PIoga, WoTE TO yıyvousvoy Öray yernraı?) yı- VOUEVoY, TOTE YPIElperaı” oUTE Yap EÜFUG yıyvousvovy 0UF Üoregov- elvas yap dei To pPHeipouevov. Erı VAny dei ünei- yaı za zo yıyvoulva xal ro ueraßallovrı, Tis:o0y Koraı; sonse TO dAlloıwzöv 7 oMue 7 ıuyn, oüro dA TO Yıyvo- uevov xlynoıs 7 yeveaıs. xad nadıy vu Eis ö xıwoüyran' dei yao eival zı nV Toüde Ex Toüde eis Tode ziyvnawv zul um *) So zwei Handschrr. und Metaph. X, 12; Bekker mit den übrigen Hamdschre. yiyyyras. Bud der Phyſik V. 2. 245 ändern; es müßte aber klaͤrlich, fobald es erkrankt if, bereite auch fon in irgend eine andere Beränderung ſich veraͤndert haben (denn e6 kann ja nad dem Erkranktſein Stillſtand eintreten), und zwar ferner kann auch jene, nämlih die Erkrankung, nicht in die naͤchſte befle andere aus Etwas in Etwas anderes immer ſich verändert haben; folglid würde fie zugleih auch die ihr gegenüberliegende, naͤmlich die Senefung, fein’); — wohl aber je nad Vorkommniß kann es fein, wie 3. B. wenn das zu Grunde liegende dabei aus Rüderinnerung in Bergefienheit fi verändert, weil eben jenes Subject, welchem bie zukoͤmmt, Sinmal in ein Willen ſich verän- bert und ein anbersmal in Gefundheit. Werner wird es ins Uns begrängte geben, wenn es eine Beränderung der Beränderung und ein Entſtehen des Entſtehens geben foll; nothwendig ja muß auch die frühere eine Veränderung der Beränderung fein, wenn die ſpaͤ⸗ tere eine foldye fein fol, wie 3. B. wenn das ſchlechthinige Ents Rechen einmal entfland, fo entfland auch das Entſtehende, fo daß diefes Damals noch kein ſchlechthin Entſtehendes war, fondern Etwas, welches ein Etwas wurde und eben erfl es wurde, und hinwieder⸗ um auch dieſes wurde irgend einmal es, fo daß es damals auch noch fein Gntfchendes war; da es aber von dem Unbegrängten fein Erſtes gibt, fo würde es aud bier dann das Erſte, und folgs lich aud das zunaͤchſt fi Anreihende, nicht geben; weder entfliehen alfo noch bewegt werden noch fidh verändern fann dann irgend Etwas. Berner gehört ja zu Ein und demfelben aud immer bie entfprechende entgegengeſetzte Berwegung oder auch die Ruhe, und ebenfo zu Gin und bdemfelben Cntſtehen und Bergeben, jo daß ba dann das Entſtehende, gerade wann es ein Entſtehendes geworben iR, vergehen müßte; denn weder glei zu Anfang des Gntfichens noch fpäter nah dem Entſtehen könnte es vergehen, ba ja das Bergehende vorerſt exiſtiren muß'*). Ferner muß ja ein Gtoff zu Grunde Liegen fowohl für das Entſtehende als aud für das ſich Berändernte; welcher nun foll es da fein? etwa alfo, wie das ber qualitativen Aenderung Faͤhige entwerer ein Körper oder eine Seele iſt, ebenſo foll wohl aud das Entſtehende eine Bewegung oder ein Entſtehen fein? und Hinwiederum auch foll Etwas fein, in welches fie beivegt werben. Denn es fol ja die aus einem Beſtimmten in ein Befimmtes gehende Bewegung eines Beſtimmten auch felbft irgenb etwas Beſtimmtes, und nicht bloß eben Bewegung ober 91 246 DBYZEIKHZE AKPOAZENRZ E. ziynoıw 3 yEyscıyv. äua di nos zol Earaı; ou yap Zora pasmoıs 7 Tüs nasmoeus yEvacıs, BOT odè yerkasns yEve- os yevaoıs"), ovdE Tıs Tıvös. Erı ei 1ola eidn zıynasas darı, rovᷣvre Tıya avayın Elvaı TV Unoxeıuevny Yucıv zo els & zıyoüvras, 009 179 yopay alloovosaı 7 Yloeadaı. ölws 8’ dnei zıyeitus TO xzıyvovusyov ncv TeIyas, 7 TO zara ovußeßnxzos 7 TO -ufpos rı 7 16 xaF auto, zara Ovußeßnxös uovov &v Eyd£yoıro usraßalleıy zw ueraßolnv, oiov el ö vyıolöuevos Tokyo 7 uavdavoı- 17V Bi xar& Ovußeßnxös apeiuey nakaı. Inel BE ourE 0VOlas oUTeE ToU Np0S Tı oure ToU Hoıeiy za) naoyeıy, Aelnerar xara TO 00V Xi TO 70- 00V zul TO oÜ alynoıv eivar uovov' Ev &xaorp yag Earı rovroy &vavrlwaıs. 7 uiv 009 xar& Tö n010V xlynoıs di- iolwoıs Zorw" Toüro yagp Entlevxraı xoıvov Ovoua. Alyw d} To mov ov To &v Tj ovale (xal yap 7 dıayopa mouo- ıns) Alla TO nmadntızöv, xa9 6 Alyeroı naoyeıy 7 anasks elyaı. 7 dt zaıa TO Mo0oV, TO ulV xoıvöy avavvuor, zug Exatepov d’ avfnoıs xal pIlaıs, ı ulv eis TO Telsıoy ukye- os auenaıs, 7 d’ 2x Tovrov pHlois. 4 dR xark Tonoy xal To xoıyov xal To Idıov avavvuos, Eora di yoga xalovufyn To xoıvoy‘ xalroı ÄAfyeraf ye Taüra pepeodaı uova zuglas, öray un En’ auroisy To oräva Tois ueraßallovaı TV Tonov, *) Das eine yörecıs fehlt in deu Handschrr. und Ausgg. Bud) der Phyſik V. 2. 247 Entſtehen fein; in welchem Sinne aber biebei wird fie dieß fein fönnen? denn nicht ein Erlernen ja ift das Gniftchen bes Erler nens, und folglich auch nicht ein Entſtehen das Entfichen des Gnts fiehens, und überhaupt nicht ein Beflimmtes eines Beſtimmten??). Ferner endlich, wenn es drei Arten von Bewegung gibt, fo muß nothiwendig fowohl das zu Grunde liegende Subflanzielle als auch dasjenige, wohin die Bewegung flattfindet, zu einer von dieſen ges hören, alfo müßte dann 3. B. die Raumbeiwegung felbft qualitativ fi) ändern oder räumlich bewegt werten‘*). Weberhaupt aber, da jedes Bewegtwertende in breierlei Weile bewegt wird (entweder nämlid darum, weil es bloß je nad Borfommniß, oder darum, weil ein Theil defielben,, oder darum, weil es an und für ſich bes wegt wird), fo kann nur je nad Vorkommniß die DBeränderung ſelbſt fi verändern, wie 3. B. wenn der Genefende läuft oder lernt; die bloß je nach Vorkommniß feiende Beränderung aber haben wir fchon längft [Eap. 1] bei Seite gelaflen. — Nachdem aber weder in Bezug auf das Weſen noch in Bezug auf die Relas tion noch in Bezug auf das Thun und Leiden eine Bewegung if, fo bleibt allein übrig, daß in Bezug auf das Qualitative und in Bezug auf das Quantitative und in Bezug auf das Wo eine Ber wegung fei; denn in einem jeden von dieſen ift ein Gegenjaßs Paar. Die Bewegung nun in Bezug auf das Qualitative möge qualitas tive Aenderung heißen, denn dieſe Bezeichnung gilt ale gemeinfchafts lich den beiden @egenfägen auferlegt; ich meine aber biebei unter dem Qualitativen nicht das im Weſen enthaltene (denn auch der logifche Unterfchied iſt eine Qualität), fondern das Zuftändliche, in Bezug auf welches man von Etwas fagt, daß es in einem Bus Rande fei oder in feinem Zuſtande nicht geändert werde. Jene aber in Bezug auf das Quantitative hat Leinen den beiden Gegens fügen gemeinfchaftlihen Namen, nad je beiden derfelben aber heißt fie Zunahme und Abnahme, die Bewegung nämlid in bie volls fommnere Größe hinein Zunahme, und die aus derfelben heraus Abnahme. Die Bewegung aber in Bezug auf den Ort hat ſowohl feinen gemeinfchaftlihen ale auch keinen fpeciellen Namen, bod möge file im Gemeinſchaftlichen Raumbewegung heißen, und es wird ja doch nur von ſolchem allein in eigentlihem Sinne gefagt, daß es räumlich bewegt werde, wann- nämlich das Stilleehen nicht in der Macht desienigen felbR ift, welches den Ort aͤndert, und 92 248 $YZIKHZE AKPOAZERZ E. T 220 bh zo) 600 T un eure Eavra zıvei xord ronov. NW TE cur elde ueraßoln In) zo uällov zul Nrrov diholwals darıy- K yag E tveævriou eis Evavrlov xtynols 8orıy, 9 anıos 7 a‘ Ent iv yao ro arro lovoa sis Tovvayrloy Aeysostaı ueraßallsıy, Ent BR TO uällov os &x Todvear- tiov eis To auro. dıapeoe: yap oudiv nd neraßallev 9 arılos, Any ni denası Tavayıla unaoyev" To ÖL uülloy za) Arrov orı ro nlkov ij Elarıov Lvundoyev Tobvarılov zo) un. Örı ulv oUV avras Toeis uovaı xıynasıg elolv, dx rovrov dAA0V’ axlyvnrov d’ Eorl To Te Ölws Advyaroy xı- ynyjvaı, woneg 6 1yorpos dogaros, za) TO Ev nolld xo0y@ pölıs zıyoduevor 7 roͤ ‚Bondeus doxöusvov, 6 Afyeraı dvo- alunrov, ze) TO mepuxög utv ıveiode xal duvanevov, un xıvovusvov dd Tore Ste irepuxe zo) ov xal ös, öneg nge- ueiv xals Toy Axıynrav uovov‘ Evayılov yap Npsule xzıyn- ve, wore or&onoıs av ein roũ dexrixoü. Tl ulv oüy karl xlynoıs xal Tl noeula, za 70001 ueraßolal zul nolı xı- vnosis, pavsoov dx Tod elonucfvwv. 8. Mera di zaüra Alymuev rl korı TO dua xal Xwols, za rl ro ünteoscı, xal ri To usrofü xal vl ro Bpsküs zu) tl ro &yousvov xal ouvexeẽc, xal rois noloıs Exaorov rovroy Ündgzewv nepuxev. üua ul oůy Myerau, radr elvaı zard ronov, 00a dv &vl Tony !ord AeuTp, xuobs d2 ödoa dv Erkop, änteascı di Wv T& üxom ns, neraftv di ei Buch der Phyſik V. 3. 249 überhaupt von Jenem, was nicht jelbft ſich ſelbſt im Orte bewegt. Die Veränderung aber, welche innerhalb der nämlichen Art in dem höheren und geringeren Grade befieht, iſt auch eine qualitative Aens berung ; denn bie aus einem Begenfage in einen Gegenjak gehende iR Bewegung, fei es ſchlechthin oder fei es in einer beſtimmten Weiſe; nämlich wenn fie zu dem geringeren Grade fortgebt, fo wird man fagen, die Veränderung gehe in den Gegenfag vor fih, wenn aber zu dem Höheren Grade, fo wird man fagen, fie gehe aus bem Begenfage in eben Senes vor fih (denn es macht feinen Unter⸗ ſchied, ob die Veränderung in einer beſtimmten Weife oder fchlechts bin vor fi gehe, außer nur darin, in welcher beflimmten Weife dann die Gegenſaͤtze vorhanden fein müflen); der höhere und ges ringere Brad aber liegt darin, daß ein Mehr oder ein Weniger von dem Gegenfape dabei enthalten ift oder nicht. — Daß aljo hiemit nur dieſe drei Bewegungen find, ift in Folge bes Bisheris gen klar. — Unbeweglich aber ift ſowohl Jenes, was überhaupt unmöglich in Bewegung fein faun, fo, wie 3. B. der Laut uns möglich geiehen werben kann?*), als auch Ienes, was in vieler Zeit mit Mühe in Bewegung geſetzt wird, oder was langfam ans fängt, — was das fchwerbewegliche Heißt —, ald auch Jens, was von Natur aus beſtimmt tft, bewegt zu werben, und bewegt wer⸗ den kann, gerade aber da eben, wann und wo und wie es von Natur aus dazu beflimmt wäre, nicht beiwegt wird; und von dies fem allein unter dem Unbeweglichen fage ich, daß es ruhe; denn entgegengefeßt der Bewegung ift die Ruhe der Art daß fie wohl ein Entblößtfein des zur Aufnahme der Bewegung fähigen fein dürfte. — Was allo nun die Bewegung fei und was die Ruhe, und wie vielerlei Beränderungen und welderlei Bewegungen es gebe, ift aus dem Geſagten augenfällig. 3. Nach diefem aber wollen wir angeben, was bas Zugleich und das Gefondert fei und was das Berübren und was das Das zwifchenliegende und was das Nächfifolgende und was das Sichan- zeihende und das Continuirliche, und welcherlei Dingen ein. jebes von diefen feiner Natur. nach zufümmt’®). „Zugleich“ nun, fagt man, fei örtlich dasjenige, was in Cinem Orte, im engfien Sinne des Wortes Ort, if; „Geſondert“ aber, was fo in eimem verfchis denen Orte iſt; „Berühren“ aber fagt man von demjenigen, befien 250 $YZIKHZ AKPOAZENZ E. 1227 a 5 nepvxe nowrov dyızvyeiodar ıö neraßalloy, 4 eis ö Zoya- rov usraßallsı xara PUvcıy Gvveyas peraßalloy. iy Baxl- oros 8’ Bar) 6 usrafv roraly‘ Eayaroy ulv rae dorı rüs neraßoljs rò Evavılov, u de xıyeiraı ro unstv # Ar öllyıorov "Jıaleinov Tod gayuaros, an Toü zg0vov (oödiv yao xwlva dıaleinovra, zal euhös dE usa 179 Unarıy YStykacdaı ryv vearıy) dild Toü zpdyuaros, dv $ zıyeim rau. rovro di &9 Te Tais xara Tonov xal dv Tais allaıs neraßolais pyaveooy. Errel dE*) nüca neraßoin Ev rois dy- rıxeıufvors, 1a d’ Gyrıxelusva a ıe $vayıla xal a zara eyılpaaıy, avyııpaoews d’ oUdtv ava ufaov, Yavspoy öTtı &y tois $varıloıs Eorar TO uerakv. Bvayıloy di zar& Tonov To xar eudtiav ankyoy nieioroy* 7 yap laylorn neneoav- j zas, u£rgov di zo menegnautvov. — di od nerü UL dexiv uovov övyrog 7 IKası 7 Qvoaı 7 &llp rivĩ oürws dpogıa9Evros T undtv nerafü torı ray &y zaire yeyeı zul oðù Epsküs kortv. Ayo 8’ 0i0y yoauun yoaupäs H yommuak, 7 uovados uovas q̃ uovades, 4 olsias oleia. ällo Ed’ ovdiy xwivsı utrafb elyaı® To yao dyebüs rıy) Ipekäs xal vore- 009 zı> ou yüo ro Ev dyeläis oiv dvoiy, ovd’ 4 vovunvia rüs devreous &peküs, alla zaür dxelvav. 2yömevoy d’ ö av dpeküs ôò änınran 10 dl Ovveyxks Zarı ulv Oneo &xo- uevov rı, Ayo 8’ eivaı ovveyks, Oray Tadro yeyıtar xal Ey To Exarkoov negas ois üntovrar, za) Wareo Onuelve rod- youa, avveynraı. Toüro d’ our 00V Te dvoiy Öyrosv elyaı *) Diese Worte von nel 84 bis Foraı To uerefv stehen in allen Handschrr. und Ausgg. an völlig unpassender Stelle wei- ter unten nach den Worten &youerov d} 6 ar äpeins dv anıy- as. Hier aber ergänzen sie vortrefllich die fühlbarste Lücke des Sinnes; Themistius (Fol. 50 b) scheint diese richtige Ordnung der Sätze vor sich gehabt zu haben. Buch der Phyſik V. 8. 251 äußerfie Inden zugleich find; „Dazwiſchenliegend“ aber iſt dass jenige, in welches ale erſtes zu gelangen das fi Berändernde von Natur aus beflimmt ift, oder in welches als letztes es fich veräns bert, wenn es naturgemäß continuiclich ſich verändert (menigftens aber drei Dinge müflen es fein, damit ein Dazwiſchenliegendes das bei ſei); ein Letztes nämlich ift bei der Beränderung ber Gegenſatz, eontinuirli aber bewegt fich dasjenige, was gar nicht oder nur fehr wenig eine Lüde in der Sache läßt, nicht eine Luͤcke in ber Zeit (denn ba hindert Nichts eine Lüde, und daß fogleich auch nach der tiefſten Saite die hoͤchſte extöne *?)), fondern eben in ber Sache, in welcher die Bewegung vor ſich geht; dieß aber iR fowohl in den oͤrtlichen ale auch in ben übrigen DBeränderungen augens fällig. Da aber jede Veränderung in dem ſich @egenüberliegenden flattfindet, das Gegenüberliegende aber fowohl die Gegenſaͤtze als auch das im Berhältniffe von Affirmation und Negation Stehende it, bei dem Berhältniffe von Mffirmation und Negation aber es fein Mittelding gibt, fo iſt augenfällig, daß das Dazwiſchenliegende in den Gegenfägen fein wird; Gegenſatz aber dem Orte nach if das in gerader Linie am weiteſten Abſtehende, denn die kuͤrzeſte Linie if beftimmt begränzt, Maß aber if das beflimmt Begraͤnzte. Dasjenige aber, was nad dem Anfange entweder bloß ſchlechthin it oder durch Lage oder Wachsthum oder fonft Etwas in folder Weile beftimmt geordnet if, if dann „naͤchſtfolgend“, wann Nichts von ber nämlichen Gattung zwiſchen ihm und jenem ift, deflen naͤchſtfolgendes es iſt; ich meine aber wie 3. B. daß auf eine Linie wieder eine Linie oder Linien näcffolgend find, oder auf eine Einheit wieder eine Sinheit oder Binheiten, oder auf ein Haus wieder ein Haus; Nichts aber fieht dem im Wege, daß irgend etwas Anderes dazwiſchen liege?e), denn das Nächfifolgende iſt ja ein um einen gewiſſen Abfland Nächflfolgendes und irgend ein Spaͤ⸗ teres, denn das Bins iſt nicht nächfifolgend auf das Zwei, und nicht ber erſte Monatstag auf den zweiten, ſondern umgekehrt dieſe auf jene. „Sichanreihend“ aber iſt dasjenige, was ein Nächfifols gendes ift und dabei das Vorhergehende berührt. Das „Eontinuirs liche” aber ift allerdings an ſich ein Sichanreihendes, ich fage aber, es fei dann etwas eontinuirlih, warn die Graͤnze eines jeden von zwei Dingen, mit welcher dieſelben fih berühren, Eine und bie nämliche wird, und wie aud das Wort es bezeichnet, zuſammenge⸗ 9 = 252 $BYZIRKHE AKPOAZEQZ E. + 22ı b roivy doyaroıy. tovrov ÖL} dımpraufvov yavenoy örı &y Tov- toıs dor) To ouverk, RE av &9 Tı nepuxe ylvsodaı ara iv ovverpw. za) ds Tore ylvercı TO ovv&yov &, oüro zul Tö 6Aov Eoraı Ev, oiov A Yyougo N xolln FH apä 7 nooapvoeı. pavepov DR zal örı nowrov ro Epekns doriv" To ulv yag anrouevov Eyekis avayın elvaı, zo d’ Epekiis od av ünte- o3aı dıö zul 2r mrgoregors To Aoyo To Eyes korlv, oiov &v doıduois, an d’ oüx Zorıy. xu) ei ulv ‚VvverKs, dvayzn Ontsodaı, ei d’ änteren, oUnw Ovvey&' od yao Auuyan Ey elyaı adrov ra axga, ei äua Edev’ all’ el Ev, avayım zul dur. G0oTe N Ovupvoms Dvoraın xura 17V yEveoıy“ avayın yao Ayaodaı, el Ovupvoera rd axoa* Ta dR äntousva oÜ rravıe ovuntpuxev‘ Ev ois dt un dorıy apn, djkov örı oüx &orıv oüdk ovupvaıs &v Tovroıs. wor ei Eorı orıyun xal uoväs ofus Akyovaı xexwpıautvas, oÜy 0i0vy TE eiyaı uovade ze Orıyunv TO auto" Tais ulv yag Unaoye To ünteoden, reis dE wovaoı TO Eypekis. za Tov uev Evdfgerau eival rı uerefv (Tüoa yap yoauun nerafv orıyumy), Toy d’ oüx avayın“ oUdtv yip nero dvados zul movados. Ti uiv ovv 8orl To due xal xwols, za Ti rö Anteodeı, xal ti To uerafv 7 xar To Eyes, va Tl 76 Eyouevov xal Ouvexk, xor rois noloıs Exaotov TodToy Urapyeı, eloyran. 4. Mia ö} xivnoıs Myeraı mollagös‘ Tö yag £y nol- Auyös Alyouev. y£yaı ulv oVV ula zor& TE Oxnuara TÄs Bud der Vhyſit V. 3. 253 halten wird; dieß aber iR nicht mögli, fo fange die Außerften Gauden derſelben zwei find. Rachdem aber dieß feftgefellt if, iR augenfällig, daß das Eontinuirliche in jenen Dingen if, aus weis den in der Berlmüpfung ein Gines von Natur aus werben faun; und wie dann je das fie continuirkih zufammenhaltende Gines wird, fo wird auch bas Ganze Gines fein, wie z. B. vermittelſt eines Ragels oder eines Leimes ober einer Berührung ober eines Amwachſens. Nugenfällig aber iR auch, daß dabei das urfprüngs lichſe das Naͤchſtfolgend⸗Sein if; denn das Berührende muß noth⸗ wendig ein Nächftfolgendes fein, wicht alles Naͤchſtſolgende aber muß nothwendig ein Berährendes fein; (darum if aud in Din- gen, weiche dem Begriffe nach uriprünglicher find, wie z. 3. in ben Zahlen, wohl das Naͤchſtfolgend⸗Sein, nicht aber Berührung ’°)); und if Etwas ein continuirliches, fo muß «6 nothwendig ein bes rũhrendes fein; hingegen wenn es ein Berührendes if, iR es dar⸗ um ned) nicht continuiclidy, denn nicht netgwendig müflen bie dus Serfen Enden, wenn fie oͤrtlich zugleich ſind, darum auch ſchon ein Eines fein; hingegen wenn fie ein Eines find, mäflen ſie aothwen⸗ dig aud zugleid fein. Demnach ik das Zuſammenwachſen ber Entſtehung nach das letzte, denn die außerfen Enden müllen vor⸗ erſt ſich berühren, wenn fie zuſammenwachſen ſollen, nicht aber alles ſich Berührende iſt zuſammengewachſen; bei welchen Dingen aber auch nicht eine Berührung iſt, bei dieſen if klaͤrlich auch fein Zufammenwadien. Foltzzlich, wenn auch Bunft und Eins in ber Weile, wie man fagt, biscret abgetrennte Dinge find, if es doch nit möglig, daß Punkt und Eins das nämliche fei; denn dem Bunften fümmt das Sicdhberühren zn, ben Ginfen aber nur das Richffolgend: Sein, und bei den erfieren muß es ein Dazwiſchen⸗ liegendes geben können, denn jede Linie if zwiſchen Punkten, bei ben letzteren aber if dieß nicht notwendig, denn zwifchen der Zwei und der Eins if Nichts. — Was alfo nun das Zugleich und das Geſondert fei, und was das Berüßsen und was das Dazwilchen- liegente nnd das Nachſtfolgende, und was das Sichanreihende und das Gontinuirliche, und welcherlei Dingen ein jebes von dieſen zu⸗ fomme, ift hiemit angegeben. 4. Die Bewegung aber wird in vielen Bedeutungen Eine genannt, denn das Eins fagen wir in vielen Bedeutungen ?°). — Der Gattung nad nun Eine ift fie nach ben Formen ihrer Benen: Arifioteles. 22 254 $YZIKHZ AKPOAZERZ E. zasıyoolas Eoriv: wopa uiv yap naon Poog zo yEveı ula, allolwaıs dR Yopäs Erkpa ro yevaı. eider di ula, Örav ı® yEysı ula ovoa xal dv droum. eldeı 7. olor YoWuazos uey eicı dıanpopak Toyepouy alin ra. eldeı ullavaıs zal Asv- zuyoıs‘ 00a 009 Asuxavaıs naoy Aevzavyosı H aury xar eidos Zoraı zul nüce ullavaıs uelayosı. Asvxornros d’ ovxerı" dıo za Elder ula Asuxavaıs Aevzavosı non. ei d’ forıv &r$’ a za) yEyn üuc xal eldn Lorlv, dijjoyr as eldeı ula Zora, ünlos BR ula elderı oV, olov H udsmoıs, el tmıornun eldos ulv Unolmptus, yEvos di av dnıormasr. anopnosıe d’ av rıs ei eldeı ala xiymoıs, Örav dx roũ av- roũ TO avıo eis TO auro meraßalln, olov 7 ule orıyun 2x 94 soüde roũ Tonov Eis rövde ToV Tonoy nalıy za nalıy. el d} tour, Zora 7 xvxkopopla Ti EUduYpoplg % auım zul N zul 75 Badice. ij dıinaorar ro vr m Ay.Eregov y 16 eideı, örı Erkow ‚alvnoıs, TO di neoupepks ro Eeudlos Erepov 15 eldeı. yevcı uly oUv xal eldsı xiynoıs ula oürws, ankac d2 ula xlynoıs 9 15 odolg ula za To aadun" Ti d zomaurn, B7lov disloukvos. Tele yap 2orı TöV apı)uov zeod & Akyousv nv xlynoıwv, 6 xal dv 9 xal Öre. Adya d’ ö, örı avayan £ival Tı TO xUvovusvov, 0iov üydowmnov A xovoov, xal &v roõũto xıyeioden, olov dv zöng 7 dr IE, al nord" 8V 40099 yapnay xıyeitas. Touroy dE To utv elvar 15 ya 7 ra eldes ulav karıv dv To moayparı Buch der Phyſik V. A. 255 nung, nämlid z. B. Raumbeiwegung iR mit jeder Raumbewegung der Gattung nad Eine, qualitative Aenderung aber iR von Raums bewegung der Gattung nadı verihieden. — Der Art nad aber Eine iR fie, wann fie, während fie der Gattung nad Eine if, auch zu einer nicht mehr weiter thellbaren Art gehört, wie 3. B. von ber Farbe gibt «6 Artunterichiede, nnd demmach iſt der Art nad vers ſchie den das Schwarzwerden und das Weißwerden; jedes Weißwerden alfo if mit jedem Weißwerden der Art nah das Rämliche, und jedes Schwarzwerden mit jedem Gchwarzwerden; von der Weiße aber gibt «6 einen Artunterfchied mehr, darum if der Art nad Eines das Weißwerden mit jedem Weißwerden. Iuwieferne aber es Einiges gibt, was zugleich fowohl Gattung als aud Art if, fo iR Mar, daf dann die Bewegung wohl der Art nad Eine, aber nicht ſchlechthin der Art nach Eine iR, wie 3.3. das Erlernen, ins wieferne Wiſſenſchaft eine Unterart von Annahme, aber auch Gat⸗ tungsbegriff der einzelnen Billenfhaften ik. Man könnte aber eine Schwierigfeit erheben, ob eine Beivegung dann der Art nah Eine fei, wann das Naͤmliche aus.dem Rämlichen in das Nämliche fi verändert, wie 3. B. wann Gin Punkt aus dieſem befttimmten Orte in dieſen beſtimmten Ort immer wieder und wieder bewegt wird. Wäre aber dieſes Eine Bewegung, jo würbe die Kreisbeiwegung bie naͤmliche wie die gerablinige, uud das Rollen das nämlidye wie das Fortſchreiten fein"); — oder iR da nicht vielmehr feſtgeſtellt, daß, wann dasjenige‘, in welchem die Bewegung vor fidy geht, ein der Art nad Berfchiedenes if, audy die Bewegung eine verſchiedene iſt? das Kıeislinige aber iR von dem Gerablinigen der Art nad ver- fgieden. — Der Gattung und Art nad nun if die Bewegung in diefem Sinne Gine; ſchlechthin Bine aber iR jene Bewegung, welche dem Weſen nad und der Zahl nad Eine if; welche aber die der⸗ artige -fei, if durch nähere Serlegung klar. Naͤmlich drei Dinge Äind es der Zahl nad, in Bezug anf welde wir von Bewegung ſprechen: Dasjenige, welches, und Dasjenige, in weldhem, und das Bann; ich meine aber ein Dasjeniges, welches, weil nothwendig ein Etwas es fein muß, welches bewegt wird, wie z. B. ein Menſch oder Gold, und ferner nothwendig in einem Stwas diefes bewegt werden muß, wie 3.3. in einem Orte oder in einem Iuflande, unb ferner irgend einmal, denn in einer Zeit wird Jedes bewegt. Unter Liefen dreien aber iſt das Ding, in welchem die Bewegung vor ih - 22” 258 $BYZIKHZ AKPOAZERZ E. T22sa dv Q zıyeisos, To d’ Äyousvov An iv zo zodvw, 16 d’ irlür ulay &v äneos tovraıs: zal dv G yag &r dei eivaı ae) üro- pov, olov rtô eldos, za) 10 Öre, 0lov Toy z0090v Eva xal ar dıinlsineıv, xal ro zıyovusvor Ev elvaı un xara avuße- Anzos, W@oneo TO Atvnov heiutveodeı zur Koplaxov PadtlLe:v‘ &y JR Koplaxos xal Asuxor, dAlc xiere ovußeßnxos. T und! æotvòovr ein yap &v dua ddo avsgumovs Uyınleadaı nV ad- zay vylavaıy, oiov Opdekulas" ai’ oo ula aürn, all’ eldes io, To di Zwzxpern sy auryy ulv allolaoıy alloıoücdus 9 eldau, Br üllp di xa0yp zul ndlır dv ülle, ei ulv Ör- deyeroı TO YIapdv nalıy Ev ylveodaı ro agısun, ein Av zul abın ula, el dd un, n murn mv, mia d’ ov. Eye d’ &rtoglay Tasın Nrepaninalev za TtOregoV la y Uyleıa zul öiws ab Ess xal ra naIn Tj ovolg eloly dv Tols awuadıy“ aıvouueva yYap Yalveroı za Eyavro za blovea. Ed INN au xar ula 7 ÄvdIev zul vüv üylaa, dıa Tl oüx av aal örav dielunwy ap nalıy ıYV vylaav, Kal aürn xaxelem pla ci Gosus av ein; 6 yüg wuros Aayos’ niNv Tooouroy dıuapkozı, el ve*), si uly dvo, di”) auro.Toüro ds To dpı- Jun") zur ras Ebeis ayayen‘ la yag agıdud dvdoysın &vöos aoıdug. ei d’ Hy Ebıs ule, Tome aux av ro dofed um 95 la zur 7 dvkpytın elvaı. Örav yap navanru Badliov, eüx- &rı 2ortv 4 Badımıs, nalıy BR BadtLovros Koran. ei d’ our *) Statt ef re haben alle Handschrr. und Ausgg. ör-. **) So die zwei besten Handschrr.; mit den übrigen Bekker ro. +) So die nämlichen zwei Handschrr.; mit den übrigen Bekker aadrıa nic. Buch der Phyſik V. 4. 287 geht, dasjenige, worin die Gattungs⸗ und Art⸗Cinheit "der Bewe⸗ gung beruht, die Zeit hingegen basimige, in welchem ums oben TIV, 14] die Sinhelt des Sichanreihens beruhte; aber nun das ſchlechthin Sinssfein der Bewegung beruht in allem biefen breien; naͤmlich ſowohl basjenige, in welchem bie Bewegung vor fich geht, muß Bines und nicht mehr weiter theilbar fein, wie z. B. bie Art, als auch das Bann, wie 3. B. die Zeit muß Eine fein und feine Läde laflen, als auch endlich das Bewegtwerdende muß Gines fein, und zwar nicht bloß je nach Borfommniß (wie etwa das, daß ein Weißes dunfel wird, und daß Koriskos geht, dabei aber Koristos und das Weiße Eines iſt; fondern folches iR bloß je nach Vor⸗ fommniß), und auch nicht als ein bloß gemeinfhaftlidhes (denn es Könnte der Ball fein, daß zwei Menſchen in ber nämlichen Genefung genelen, 3. B. von einer Augenentzündung ; aber dies if wicht eine Eine Bewegung, fondern nur eine der Art nach Bine); aber daß 3. B. Sofrates in einer wohl der Art nach gleichen qualitativen Aenderung ſich ändert, aber in anderer umd wiederum anderer Zeit, dies wäre ebenfalls Bine Bewegung, woferne es möglich iſt, daß das bei der erſten Untergegangene wiederum ein der Zahl nad Bis nes mit dem vorigen wird; woferne aber dies nicht der Fall if, iR die Bewegung wehl die nämlidhe, aber nicht Bine"). Es Liegt aber eine dieſem ähnliche Schwierigkeit auch darin, ob die Geſund⸗ heit und überhaupt das Sichverhalten und die Zuftände in den Körpern dem Weſen nach ein Gines feien, denn e6 zeigt ih, Daß dasjenige, was dielelben bat, in Bewegung und in einer Strömung it; und wenn alfo die Geſundheit von heute früh und bie im jeßigen Augenblide die nämliche und Bine ift, warum follte nicht auch, warn Jemand nach einer Bwifchenzeit die Befunpheit abermals erlangt, ſowohl die jepige als auch die vorige der Zahl nah Eine fein? denn es iſt das nämliche Verhaͤltniß. Mur infoweit macht es einen Unterfchied, ob nämlich einerfeitse, wenn jene als zwei gelten, eben deswegen nothwendig auch das Sichverhalten der Zahl nach dies fein müfle; denn ein actuelles Auftreten wohl, welches der Zahl nah Cines if, kann nur von einem Dinge fein, welches ebenfalls der Zahl na Bines if, Hingegen umgelehrt, wenn das Sichverhalten Bines if, fo würde darum noch immer nicht aud das actuelle Auftreten deffelben Jemanden ein Bines fcheinen können, denn 3. B. wenn man zu gehen aufhört, if das Gehen nicht mehr % 258 $BYZIKHZE AKPOAZERZ E. t228b ule za) ij auın, &vöäyoır &y 10 adro xab Ev zal pöElgeodaı za) eivaı nollaxıs. avra uev eloıy al dnoglaı Em rüs vüry axeıysus' Zmel dE auverns näca xlynoıs, zyv ve anlos ulav avayın za) ovveyi.eivon, eineg nüca dımıpern, zul El Guve- xiic, ule. oð yag nüca yEvom &v avveyis na0N, WOTEE oil’ Aldo ovdly TS ruyors 10 ruyov, All’ 6owy Ev ra koyara. Eoyara di ray ulv oix Eorı, av d’ Zoriy alle rGꝙᷓ eldeı xal Ouwvvua‘ müs yap av ayaıro n Ev yEvoızo 10 Zoyaroy yoaunäs za) Aadloeus; Eyouevar ulv ovv eiev &v aa) ol un avral ro eldeı undE zo yEreı“ doaumv yag av zıs nuoefeev eÜdüg, za) oiov 7 Aaunas &x diadoxüs Yo- e& &youfvn, avvegns d’ ov. zeires yao To Ouveyk, @y td foyaıa &v. wor $yöueva xal EIpeiis elol TO ToV XE0vov elyaı ovveyi, ovveyis di TS Tag zıyjasis‘ tovro d’, T öTev &y To Zoyarov ylyzras dupoiv. diò avayın Tv avınvy eivaı To eldeı za) Evös xal &v Evi X009@ mv ankos ovvegn xivn- oıv xal ulov, to x00vQ uEV, Onws un axıynola uerakd 7° dv To dıueleinovrı yap Ygeueiv avayın. noAAel 00V xal:ov ula 7 xcvnois, ov Zoriv Yosula uerafv. worte el Tıs xeynoıs oraosı dialaußaveren, od ula oudE auveyns' denlaußaverar dE, el uerafu yoovos. is d& To Elder un müs ov, zei el un dinhsineraı 6 xoovos’ ö uly yag xo0vos eis, z- eldeo Bu der Phyſik V. 4. 259 actuell, es wird es aber fogleich wieber fein, fobalb man abermals gebt; — wenn aber andrerfeit6 demnach jene als Eine und die näms liche Sefundheit gelten, fo müßte es möglich fein, daß Bin und das nämliche Ding oftmals fowohl vergeht ald auch wieder eriftit?®). Diele Schwierigfeiten nun fichen eigentlid außerhalb der uns jetzt befchyäftigenden Grwägung [erfi d. gener. et corr. I, 3]. Da aber jede Bewegung continuirlich if, fo muß fowohl die Bewegung, welche ſchlechthin Bine if, auch continuirlich fein, woferne nämlich jede theilbar iſt, ale auch if fie, wenn fie continuirlich if, Bine; denn nicht jede Bewegung kann mit jeder anderen continuirlich werden, fowie aud) kein anderes naͤchſtes beſte Ding mit dem naͤch⸗ Ren Beten, fondern. nur jene, deren Auferfie Enden Eins find; aͤußerſte Enden aber gibt es von Einigem gar nicht, von Anderem find fie "der Art nach verichieden und haben bloße Gleichheit ber Namensbezeichnung?“), denn. wie follte 3. B. das aͤußerſte Ende eis ner Linie und eines Spazierganges fich berühren oder Eins werden? Sid anreihend Fönnen nun wohl auch die Bewegungen fein, welche der Art nad) und der Gattung nad nicht die nämlichen find, denn es lann Jemand fogleih, nachdem er gelaufen if, in ein Fieber fallen, und 3.3. ber Zadellauf ift wohl eine durch ununterbrocene Nachfolge fich anreihende Raumbewegung, aber feine continuirliche *°) ; es ficht uns nämlich fe, daß continuirlich Jenes fei, deſſen aͤußerſte Enden Eins find. Ein ſich Anreihendes demnach und Nachſtfolgen⸗ des if ein Ding dadurch, daß die Zeit continuirlich if; continuizs lich aber ift etwas dadurch, daß die Bewegungen es find; Dies aber if der Fall, wann das Außerfie Ende Beider Eins wird. Darum muß die ſchlechthin continuirliche und Bine Bewegung noths wendig der Art nad die nämliche fein und muß bie Bewegung Eines Dinges fein und muß in Einer Zeit fein; nämlich in Bes zug auf die Zeit darum, hamit nicht ein Unbewegtfein dazwifchen- liege (denn in der Züde, welche gelafien würde, muß nothwendig Quhe fein, alfo find es viele Bewegungen und nicht Eine, wenn Ruhe zwifchen ihnen if; fo daß, wenn eine Bewegung durch Still: Rand unterbrodyen wird, fie nicht Eine, noch auch continuirlich if; unterhrochen aber wird fie, wenn eine Seit dazwifchenliegt); dann aber .bei derjenigen, welche der Art nach nicht Eine wäre, tritt jenes nicht ein, daß die Außerfien Enten Gins werden, felbft wenn auch die Zeit feine Lüde laßt; denn bie. Zeit iR ba wahl Bine, der Art * 96 260 $BYZIKHZE AKPOAZERZ E. +229a d’ 4 alas alin‘ my ule yao ulay dvayın zul ro Elder uiay elvoı, tavımy d’ ünlüs ulavy odx Avdayım. Ti; ulv oiy ztynoıs änias ula, elonreı" Erı IR Akyeras nie mol A ze.eıos, Lay Te xara yEvos Euy ve zer eldos 7 bay re zur odolev, Gorep zul In) rwy Kllev Tö T£ltıov zul Slov Tod &vog. Zorı d’ ÖTE xav Greins 7 ula Ilyeroı, fay 7 uövoy ouyeyns. Erı * dlus rrapa Tas elgnuevas Ayeraı ua æcvnoic 9 öneäns. N yap dyosualos Zorıv ös ou doxsi ul, old uallov 9 önains, deneo 9 eùs etce. N yao dyapeAos”) dungern. Eoıxe OR Iumpegeıv os TO nälkoy xl Arzov. kor⸗ ö’ dv ancon zıynası TO önalas 9 u ze yo &v alloroito öualos, xal p£goızo dp’ öueloü oiov auxlov N eudelas, zul eg! avEnv onvrus za pILoıv. Gvaueklas d’ Eorl Iuampo- oe: örk utr &p' & xıysiraı* dduvarov yao önalnv elvar rrv xiynoıw un er —R uey&seı, 0lov fi vis xerlnouevns xl- vnois HH is Eıxos 7 üllov meyd9ovs, or u Epapuörzeı To tuyöy En) TO rugöv u£pos. ört BR ode r nod odür dv To nork oUre eis 6, @ll’ &v To 05. Tayvratı yap xul Beadvrärı Evlore ‚Iegioran Ns ulv yao TO auto Tuxos, öueins, ns de un, dvaualos. dıö oüx eldn zıyjosus obdk dıapogal Taxos xce? Bouduris, örı naoaıs Grolovßei reis demmpöpos xor eldos. oT ovdE Bagürns xal xovipörns n els TO eüro, olov yüs noös alryy i 7UpÖS NRÖs t GUT. uta ulv oUv N dvymuekos ri ouvexis, Arrow dE, Önto Ta *) Ist vielleicht zu losen arsuados aymmalar! Buch der Phyſik V. 4. 281 nad aber ift bie Bewegung eine andere; es muß nämlich bie Des wegung, welche überhaupt eine Bine if, auch der Art nah Cine fein, nicht aber muß nothwendig dieſe letztere auch eine fchlechthin Eine fein. Welche Bewegung alfo eine ſchlechthin Cine fei, iR hiemit angegeben. — Ferner aber heißt Eine Bewegung auch jene, welche vollendet if, mag fie der Gattung nach oder der Art nad ober dem Weſen nach es fein, fowie auch bei den übrigen Dingen das Vollendete und Ganze Sache des Ginheitlichen iR; zumeilen aber heißt fie aud, wann fie umvollendet if, Bine, ſobald fie nur continuirlich if. — Ferner noch in anderem Sinne außer den eben angegebenen heißt Gine Bewegung bie gleichmäßige; denn die uns gleichmäßige fcheint in mandem Sinne nicht Bine, fondern viel mehr eben die gleichmäßige (wie z. B. die gerablinige; nämlich bie ungleichmäßige läßt fich in Abtheilungen zerlegen ?°); es fcheint aber dabei ein Unterfchied in dem Sinne eines höheren und geringeren Grades vorzuliegen. Es ift aber in jeder Art der Bewegung bas Gleichmaͤßige oder Ungleishmäßige; denn fowohl qualitativ kann fihh Etwas gleichmäßig ändern, ale auch räumlich kann es ſich auf einem Bleihmäßigen, wie 3. B. einem Kreife oder einer geraden Linie bewegen, und auch Bei der Bunahme und Abnahme iſt es ebenfo. Der Unterfchien der Ungleichmäßigfeit aber Hegt bald in demjenigen, auf welchem die Bewegung vor ſich geht, denn unmögs lich iſt e6, daß die Bewegung gleihmäßig fei auf einer nicht gleichs mäßigen Größe, wie 3. B. die Bewegung ber gebrochenen Linie oder die der Schnedenlinie oder einer anderen Größe, von welcher nicht jeder nächte befle Theil auf den naͤchſten beften paßt; bald hingegen liegt er weder in bem Wo noch in dem Wann, nod in demjenigen, in welches bie Bewegung vor fi geht, fondern in dem Wie; durch Schnelligfeit und Langfamkeit nämlich iſt er bisweilen beſtimmt; denn bie Bewegung, deren Schnelligkeit die nämliche if, ift gleichmäßig, deren Schnelligkeit hingegen nicht die nämliche, ungleihmäßig. Darum find Schnelle und Langfamteit nicht Arten oder Artunterfchiede der Bewegung (weil fie eben im Gefolge aller der Art nach verfchiedenen Bewegungen find), und folglich auch nicht Schwere und Leichtigkeit, welche eine Bewegung in den nämlichen Ort Hin find, wie 3. B. eine Bewegung der Erbe zu fi ſelbſt Hin oder eine Bewegung des Feuers zu fich felbft hin. Alſo Eine wohl if auch die ungleichmäßige Bewegung dadurch, daß fie continuirlich 97 262 $YZIKHZ AKPOAZENZ E. xexlaaueyn ovußalva popd' To d’ Nrrov uifıs del To &vavılov. ei di naoay ıyv ulav Bvdtyerci za önalıy elvaı xa) un, obx &v einaav al un xar eldos Lyousvaı auraı la xa guvexns' nos yao an ein öualns 7 BE alloıwosws Ovy- xauevn za) popäs; deoı yap av dipapuorteın. 5. "Erı Bd} diopiorlov role zlvnaıs dvayıla zıynaeı, za) zreol uoväs BE TOV auroy Toonov. dimperkov di noWrov 7078009 Bvavyıla xlymoıs, % 8% roü adrou ryj eis To adro, olov 4 EE öyıclas ri els üyleıav, olov za yEyeoıs za) PIopu doxei, nn EE Bvavılov, olov i BE Uyıelas 15 dx vöoov, 7 n eis dvayıla, oiov A els Uylsıav xy eis vooov, N NEE dvarv- tlov rij els &vayıloy, olov ü EE üyıelas ri els v0009, 4% &E &vavrlov eis Evayrlov rij BE &vavrlov eis Bvavılov, oloν n 2E üyıclas els vOoov ru Ex vooov eis Uylsıav. avayın yao 7 va rıya rovrov eivaı ToV Toonwv 4 nAtlovs‘ od yüo Eorıy Gallus avrıdeiva. Eorı d’ n ulv RE Bvayılov rj eis Evavıloy oüx dvavıla, oiov N EE üyıelas ri eis v0009° 7 «urn yap xal ula. To ulvror yY elvaı 00 rœöorò auvrais, donee ob Tauro TO EE dyıclas meraßalleay zul To eig Vo- oov. oüd’ n BE &vayılov ı7 EE Evayılov’ ua ulV yap ovußalveı BE Evayrlov xal eis Evayılov A uerafv. alla neod Tovrov ulv Üarepgov Looümev. alla uillov ö eis &vayılov usraßallsıy dofeıev &v eivar alrıov is dvavrın- Buch der Phyſik V. 5. 263 ift, aber eben in geringerem Grade, was 3. B. für die gebrodene Haumbewegung ſich ergibt; der geringere Grab aber iſt immer eine Beimifhung des Gegenſatzes. Wenn aber aud jede Bewegung, welche Bine iR, ſowohl gleichmäßig als auch ungleihmäßig fein fann, fo dürften doch wohl diejenigen, welche nicht innerhalb ihrer Art ſich aneinander anreihen, nit eine Eine und Continuirliche fein; denn wie follte die aus qualitativer Aenderung und Raums bewegung zufammengeleßte eine gleichmäßige fein? denn dazu müßten fie ja aufeinander paflen. 5. Berner aber ift feſtzuſtellen, welche Bewegung einer Bewe⸗ gung entgegengefeßt fei, und dann auch in Betreff des Ruhigblei⸗ bens in gleicher Weiſe. Zuerſt aber ift zu zerlegen, ob entgegenges feßte Bewegungen feien die aus dem Nämlichen und die in das Naͤmliche, wie 3. B. die aus der Geſundheit und die in die Gefunds heit, welcher Art audy das Entſtehen und Bergehen zu fein fcheint, — oder ob bie beiden aus den Begenfägen, wie 3. B. die aus ber Geſundheit und die aus ber Krankheit, — oder ob Die beiden in die Segenfäge, wie 3. B. die in die Geſundheit und die in bie Krankheit, — ober ob die aus dem Gegenſatze und die in den Gegenfag, wie 3. B. die aus der Gefundheit und bie in bie Krank heit, — oder ob die aus dem einen Gegenſatze in den andern und die aus dem andern in den einen Gegenſatz, wie 3. B. die aus der Gefundheit in die Krankheit und die aus der Krankheit in bie Befundheit; nothwendig nämli muß es entweder Bine oder meh⸗ rere von dieſen Wendungen fein, denn in anderer Weife kann man nicht gegenüberfiellen. Es find aber bie aus dem Gegenſatze und die in den Gegenfab Feine entgegengefeßten Bewegungen, wie 3. 3. die aus der Geſundheit und die in die Krankheit, denn Eine und die nämliche ift diefes; ihr weientliches Sein jedoch iſt allerdings nit das nämliche, ſowie auch daB aus der Geſundheit Sichver⸗ ändern nicht das nämliche iſt wie das in Krankheit Sichverändern. Aber aud die aus dem einen Gegenſatze und die aus dem andern Gegenſatze find es nicht, denn zugleich aus einem Gegenſatze und in einen Gegenſatz oder ein Dazwifchenliegendes geht bie Bewegung von Statten; aber hierüber werben wir fpäter fprechen VI, 5]. Hingegen weit mehr möchte das in den Gegenſazt ſich Veraͤndernde, als das aus dem Gegenſatze, Urfache des Begenfab-Paares zu fein 264 DYEIKHE ' AKPOAZERE E. +229 b otoc h To BE dvayrlov‘ 7 udv yüo anallayı Euevrıörnzos, n d2 Anııs. za Akyıraı d’ dxaary Eis 6 ueraßalle ucllor N 2E od, oloy Uylavoıs ı eis Uylsıay, voowoıs d’ % eis Vö- cov. Asineroı dn n Eid Bvaryrla zul % eis dvavıla LE irarv- tiv. vaya ulv oiv avußalvar as eis !vavıla xl RE Inmr- tioy eivaı, al To eivaı laoıs ou zuiro, Adym di To eis üylsıav IG 2x v000v xal zo LE dyıclas rS eis 90009. Ene di dınpkosı ueraßoin zıyyasws (N Ex Tıvos yap Vmoxeıuevov els Tı Unnoxeluevov ueraßoin xtvnoss dorıy), n EE Evayıiov + eis Evayılov 15 EE Evayrlov eis &vavılov xivnoıs ‚Evavrla, oiov % BE üyıslas eis 90009 ri dx vooov Eis üylav. diloy ÖL xal 2x rüs dnaywyas, önoie doxei ra &vyayıla eiraı" To vooaleosaı yap To Uyıaleodaı za) TO umdavery ıW Anc- race un di aüroü‘ eis &yaysla yap’ Soree yap dnıorz- unv, Eorı za) anarny za) di adrou xräodeı xal di allov. xar Y dv Wood ri zarım Bvayıla yap ravıa dv unxsı. zab 4 sis defıa Ti els dporepa* dvayıla yap teüra Ey nlareı. za n eis To Zungoadev ra eis ro anıadev" Evayıla yap zal roüra. nd’ eis Bvayılov movov oV alvnoıs alla meraßoln, odov 10 ylyvaoyas Asuxöov un dx Tıvos. ze) Öaoıs di u torıy Evavyılov, n E£ abrov 77 eic auro ueraßalj Evavzla. dıo yeveocıs PIo0& dvarıla xor anoßoAn Amıype. avıa d2 Buch der Vhyſik V. 5. 265 fiheinen, denn jenes ift ein Loswerden von einer Begenfäglichkeit, dieſes aber ein Aufnehmen derſelben; und es wird aber auch eine jede Beränderung weit mehr mit dem Namen bdesjenigen bezeichnet, im welches fie vor ſich geht, als mit dem desjenigen, aus welchem, wie 3.3. Gefundmahung*) Heißt die Beränderung in die Gefund- beit, und Erkrankung die in die Krankheit. Demnach blieben die in die einen Gegenfäge und die im die anderen Gegenſaͤtze aus Ges genfägen vor ſich gehenden Bewegungen übrig; vielleicht jedoch ergibt fich gerade, daß die in Gegenſaͤtze vor fi) gehenden zugleich auch aus GBegenfähen vor fich gehen, aber ihr weientliches Sein wohl nicht das nämliche ift; ich meine aber das in die Geſundheit Sichs verändern im Vergleiche mit dem aus der Krankheit Sichverändern und das aus der Sefundheit im Vergleiche mit dem in die Krank⸗ Heit. Hingegen da ein Unterfchied zwifchen Veränderung und Bes wegung iſt (denn bie Beränderung aus einem zu Grunde Liegenden in ein zu Grunde Liegendes ift Bewegung ?’)), fo find entgegenges feßte Bewegungen die aus dem einen Segenfage in ben anderen und die aus dem anderen in den einen, wie z. B. die aus der Gefunds heit in die Krankheit und die aus der Krankheit in die Geſundheit. Klar aber ift auch durch Induction, welderlei Dinge Gegenfäge zu fein fcheinen; nämlich 3. B. das Erfranken im Vergleiche mit dem Genefen, und das Lernen im Vergleiche mit dem micht felbft vers ſchuldeten Irren (denn in Begenfäge gebt dieſes; fowie nämlich ein Wiſſen, fo Tann man auch einen Irrthum erwerben, fowohl durch fich felbft als auch durch Jemand Anderen); und die Raums bewegung nad Oben im Bergleihe mit der nad) Unten; denn dies find Gegenſaͤtze in der Länge; und die nach Rechts im Bergleiche mit der nad) Links, denn dies find Begenfäbe in der Breite; und die nah Bornen im Vergleiche mit der nad Hinten; denn aud dies find Begenfäge. Hingegen jene, welche bloß in einen Segen: faß hinein vor ſich geht, ift nicht Bewegung, Sondern Veränderung, wie 3. B. daß Etwas weiß wird, ohne es aus Etwas zu werben ; aber auch bei Allem, was feinen Gegenſatz Hat, ift die aus dem⸗ felben flattfindende Veraͤnderung entgegengeſetzt der in baflelbe; darum tft Entſtehen dem Vergehen entgegengeſetzt und Berluft tem -— Man eniſchuldige diefen theils ungefügen theils wirklich Gieſen Aus: drud durch die Roth. Arikoteles. 23 98 266 BYZEIKHE AKPOAZERZ E. + 2390 a ueraßoinr ufv, zıynosıs d’ av. Tas d’ Eis To uerakd zıy- asıs, 60015 zov tvayılay Eorı ustafv, Bs Eis varıla nos Herloy* os Bvayılp yoo zoita To uerafv 7 xlynoıs, 2p önorepa &w ueraßalln, 0lov dx puioü udv eis To Acvxöv ag ex uflavos, xal dx Aeuxoü Eis paıov ws. eis ullav, Ex di nelavos els pay ws Els Aevxöy TO yaıov' TO yao ufuov &vavılov*) moös Exareoov Akyeral ws TV Axpmv, zuFirreg efonraı xal npotegov. xlynoıs ulv in aıynosı dvovıla ov- us ı EEE Evavrlov Eis Bvovıiov rij BE Evuvılov eis Evayılov. 6. ’Enei di zıynosı ob udvov doxei xlynoıs eva Evar- la alla xal Noeula, Toüro diogioreoy, ünlwos ulv yag dvavrlov xlvnoıs zıynosı, avrixeıraı BE zal Yosule* oreonoıs yag. Eorı d’ ws xul N oreonoıs &vayıla Myeraı, nor dR TOoLd; 0i0V IN xerh TONOV 7 xara TOnoV. GAAR ToüTo vüy Ayeraı ünküs‘ nöregov yag ıy Evravdoi uovj tu Tov- zov 7 N els Toũro xlynoıs avılzarar; dHlov dn Orı, Enel & dvoiv 7 xcvnois Umozeevois, ın ulv Ex Tovrov eis 10 &vayılov n &v rourꝙ uovn, rij 0’ &x Touvavılov eis TOUTO 7 &v zo tvavılp. äue dd zur Allnlaıs vavılaı auraı“ zul yag aronov, ei aıynosıs T ulv &vovrlaı elolv, nosulaı | d’ Gvrizelusven oðx clocv. eier de al 8&V Tois vyayıloıs, olov An &v üyıcla in 37 V00@ Nosulg, zıyyosı dE 17 BE üyıclag | 8 *) ivarıtov, welches ia den Handschrr. und Aass. fehlt, scheint unentbehrlich. Buch der Phyſik V. 6. 267 Empfange; dies aber find Veränderungen und nicht Bewegungen, Die Bewegungen aber in das Dazwifchenliegende, — bei welchen Ges genfägen nämlich es ein Dazwifchenliegendes gift — find gewiffers maßen ald Bewegungen in Gegenſaͤtze zu betrachten; denn als einen Gegenſatz gebrauht die Bewegung das Dazwifchenliegende, nad welcher von beiden Seiten hin die Veränderung vor ſich gehen mag, wie 3. B. aus dem Grauen in das Weiße wie aus einem Schwars zen, und aus dem Weißen in das Graue wie in ein Schwarzes, aus dem Schwarzen aber in das Graue, wie wenn das Graue ein Weißes wäre; denn das Mittlere wird im Bergleiche mit jedem ber beiden Ertreme gewiffermaßen ein Gegenſatz genannt, wie wir auch ſchon früber [E. 1] gefagt haben. — Bewegung alfo ift einer Bes wegung auf diefe Weife entgegengefeht, nämlich die aus dem einen Gegenſatze in den andern derjenigen aus dem andern Gegenſatze in den einen. ‚ 6. Da aber einer Bewegung nicht bloß eine Bewegung ents gegengefeßt zu fein Scheint‘, fondern au eine Ruhe, fo iſt nun biefes feſtzuſtellen. Schlechthin entgegengefeht nämlich ift wohl ei⸗ ner Bewegung eine andere Bewegung, gegenüber aber liegt ihr auch eine Ruhe (denn biefe ift ein Entblößtfein, in gewiſſem Sinne aber heißt auch das Entblößtfein ein Gegenſatz); aber welcher Bewegung nan welche Ruhe? etwa fo wie ber örtlichen Bewegung eben bie Örtliche Ruhe? aber dies ift fo bloß im Allgemeinen gefagt; denn es ift da noch die Frage, ob dem Ruhigbleiben an diefem beftimms ten Orte die aus demſelben oder bie in benfelben flattfindende Bes wegung gegenüberliegt. Klar denn nun ifl, daß, da die Bewegung in zwei zu Grunde liegenden Dingen beruht, jener Bewegung, welche aus diefem Beflimmten in den Gegenfaß deſſelben vor fich geht, das Nuhigbleiben in diefem Beftimmten gegenüberliegt, hingegen jener Bewegung, welche aus dem Gegenfage in biefes Beflimmte vor fi geht, eben das Ruhigbleiben in dem Gegenfabe. Sugleih aber müfjen auch die Zuflände der Ruhe gegenfeitig einander entgegen- gelegt fein, denn es wäre auch ungereimt, wenn wohl die Bewe⸗ gungen einander entgegengefeßt wären, nicht aber die ihnen gegen- überliegenden Zuftände der Ruhe. Es find dies aber die Zuftände der Ruhe in den Gegenfägen, wie 3. B. die Ruhe in der Gefunds heit ift entgegengefeßt einmal der Ruhe in der Krankheit, und dann von ben Bewegungen jener, welche aus der Geſundheit in bie 23* 208 $BYZIKHZ AKPOAZERZ E. eis vdoov. Ti yao &x vooov els Dyleaav Kloyov* N yüo eis auTo xrnors ky tornxev, negundıs nörkoY korıy, 3 ayu- Balve ye äun yiyveodaı 5 xıyması. dvayın d& A ravıny n dxelvnv elvaı® ov yao A y Ev Asunöorntı naeula dvavıla 17 &v üyıclg. doors di un borıv vavıla, rovroy ueraßoln ucv orıy Gyrızauucvn 4 BE abroü rij els auro, xziynaıs d’ ouvæ Zorıy, olov ı BE öyrog ri eis ÖV. xal uovn lv Tovrav 00% torıy, aueraßinola dd. xl ei ur rı ein Umoxeliuevoy, N &v To Oyrı dustaßinola 7 &v zo un övzı Ävayıla. ei de vn tdort rı ro un öv, drognoeev &v tıs tim vayıla 7 8v To öyrı querapinose, za sl nosula dorlv. el di Toüro, 9 od näoa Hosule zıynası Bvayıla, 7 7 yeveaıs or pIog& mais. HiAov rotvvuy Sri nosula ubv ov Aexrea, el un xal adraı xivnoic, öoıoy de Tı za aueraßimola' dvayıla dt 7 oöderi H a5 vr TO un vu Try p9o0f° adın yag EE auräs, oe yeveoıs eis Exelynv. anopngeıe d’ &v Tıs dia ri 99 27 ubdv Ti xurd T0noV ueraßoin elol xal.xare Yvoıv zul Tap& Yvoıv xal uovel'xul zıynasıs, &v dR zais allaıs oV, olov dilolwors I ulv xara yvoıw 9 OR magd pro‘ oudiy yag uarlov 5 Öylavoıs q véoouvois xur& vo 7 ragd gyvoıy, ovdk Aevxavaıg n uelavox. öuolwg dR zul Em aö- Ejosws xal pHlasws' oüre — havtios os - Buch der Phyſik V. 6. 269 Krankheit vor fich geht; denn daß fie jener, welche von der Krank⸗ heit in die Geſundheit vor ſich geht, entgegengefeßt fei, wäre uns vernünftig (denn die Bewegung, melde in eben jenes vor ſich geht, in weldem dann Stillfand eintritt, if weit mehr fchon ein zur Ruhe Kommen, infoferne «6 ſich fa trifft, daß jemes zugleich mit der Bewegung entficht); eine von diefen beiden aber muß es doch fein, tenn 3. B. etwa die Ruhe in der Weiße iſt ja der Rube in der Gefundheit nicht entgegengefeßt. — Bon allem Ienen aber, was einen Gegenſatz hat, find gegenüberliegende Beränderungen bie aus demfelben und die in daffelbe vor fidh gehende, wie 3. B. die aus einem Seienden und die in ein Seiendes, Bewegung aber iſt dies nicht; und auch ein Ruhigbleiben gibt es von diefem nicht, wohl aber eine Unverändertheit; und wenn auch dabei ein zu Grunde Liegendes wäre, fo if dann die Unverändertheit in dem Seienden entgegengefeßt jener in dem Nichtsfeienden; ift hingegen das Richt feiente durchaus fein Etwas, fo könnte man eine Schwierigfeit erheben, wen denn dann die Unverändertheit in dem Seienden entgegengefeßt fei, und ob diefelbe eine Ruhe fei; ift fie aber letz⸗ teres, fo gibt es entweder nicht für jede Ruhe eine entgegengeſetzte Bewegung, oder es müflen Gntfichen und Bergeben Bewegungen fein; demnadh if Har, daß man diefelbe keinenfalls eine Rube nennen darf, woferne nicht auch jene etwa Bewegungen find, fons tern daß fie wohl etwas Achnliches und eben Unverändertbeit iR; eutgegengefeßt aber if fie entweder gegen gar Nichts oder gegen die Unverändertheit in dem Nichtsfeienden oder gegen das Bergehen; denn dieſes letztere ift Die Beränderung aus jener Unverändertheit im Seienden heraus, das Gntflehen aber ift die Beränderung in diefelbe Hinein?®). — Man könnte aber die Schwierigfeit erheben, warum wohl bei der örtlichen Beränderung fomwohl die Zuftände bes Ruhigbleibens als aud die Bewegungen nicht bloß der Natur gemäß fondern auch wider die Natur fein fönnen, hingegen bei den übrigen Beränderungen dies nicht ter Fall fei, wie 3. B. daß die eine qualitative Aenderung der Natur gemäß, eine andere aber wis der die Natur wäre; denn die Benefung it um Nichts mehr der Natur gemäß oder wider die Ratur, als die Erfrankung, und um Nichts mehr das Weißwerden, als das Schwarzwerden; ebenfo aber auch bei der Zunahme und Abnahme, denn weder find biefe unter ſich einander entgegengeieht wie ein Naturgemäßes und ein Natur⸗ 270 PYZIKHZ AKPOAZENZ EB. 230 b pvosı N TRpR ice, our auenoıs avinaeı, za) El yerdacug dt za) PIogäs 6 aurös Aoyos' oUTE yap N ulv yEvEdıs xurc pvoıy 7 di pIoE“ naga yvaıv (TO y&p yijoas xark pci), ovTE yEvaoıy Ögamev TyY ulv xurk Yucıy ıyV ÖL apa WÜ- ow. ei dE dorı To Ale nupa Yvow, xl yoga &v ein YI008 Evayıla 7 Pleiog Ws Tag& Yvoıy olca Ti xzara u- ow. do’ oUv xal yerkasıs eloiv Zvını Blawoı za ovy eluag- uevaı, ais Bvavrlaı ai xar& yvaıy, T za) avfrjosss Blawoı xal pHosis, olov avknaes al TW@V9 Tayv dıa TevpiV IBavyıomy, zu of airoı 06 Tayl Adovvousvor za un nılmdevres. Im d’ Alloıwmarws Ns; 7 WORUrwms’ Eiev yap av Tıves Blauoı, al dE yvoıxal, oiov aqyıdusvor un &v xgsoluoıs nufgaıs, ol d’ 2v zgaluoıs" of uly ovy napd yuoww Nlloloryrou, of di zura yvow. Booyraı Ö' Zvayılar ai pHogel allnlaıs, ov yevEoccı*). zul Ti ye xwivaı; Lorı yap ws. xl yao ed ulv ndeia 7 de Aurınoa ein‘ wore ody enküs PIoga pIogg vayıia, GA” 7% ur Touadl 7 de Tommdl aurav Lorty. öAms utv 0oVV Evayılar xıygosıs xal Hoeulaı TOV eionusvoy to070V eloly, oioy % dv T7 xdrwa‘ Tonov yap dvarrı@masg avıeı. ploeroı dE 17V ulv üvw Yopay yuosı To Up, ryV di zaro 7 ynj aa Bvarrlcı adray al Yogal. 1o di nüg &vo ulv yvacı, ara dd rap Yvoıy“ za) Evayıla yen xu- T& pvoıy adroV TA mad piaw, zul uovel d’ Bdaurws' *) So die eine der zwei besten Handschrr.; Bekker mit den übrigen ‚yerdosız. - Bud der Phyſik V. 6. 271 widriges, noch auch if sine Zunahme einer anderen Zunahme fo entgegengefeßt; aber auch bei dem Entſtehen und Vergehen ift das nämliche Verhältniß, denn weder etwa ift das Entfichen naturges mäß und hingegen das Vergehen naturwidrig (denn das Greiſen⸗ alter it naturgemäß), noch auch fehen wir innerhalb des Entſtehens, daß das Bine naturgemäß und hingegen ein Anteres naturwibrig fl. Wenn aber das in einer Vergewaltigung Beruhente naturwi⸗ drig iR, fo möchte wohl aud das gewaltmäßige Vergehen als ein naturwidriged dem naturgemäßen Vergehen entgegengeiept fein. Gibt es nun alfo auch einige Bälle eines gewaltmäßigen und in der Raturnotpiwentigfeit nicht begründeten Entſtehens, welchen tie Fälle eines naturgemäßen Entſtehens entgegengefeht wären, und fo auch gewaltmäßige Zunahmen und Abnahmen, wie z. B. die Zunahme derjenigen, welche in Folge von Wolluſt fchnell Lörperlich reif wer ten, und die Getraidekoͤrner, welche ſchnell keimen und nicht in bem Boden eingefampft wurden? Aber wie dann bei der qualitativen Arnderung? oder etwa ebenfo? denn wohl möchte «8 einige ges waltmäßige geben, wohingegen andere natürlich find, wie 3. B. jene Kranken, welche nicht in den kritiſchen Tagen von ihrem Uchel los⸗ kommen, wohingegen andere eben in den Eritiichen Tagen; bie ers Reren alfo haben ſich naturwidrig qualitativ geändert, die letzteren naturgemäß ?”). Aber —, es würden ja dann folde Bälle bes Vergehens einander unter fich entgegengefeßt fein, und nicht den entſprechenden Faͤllen tes Entftehens? Ja, und was ftcht auch im Wege? denn in gewiſſem Einne kann es fein; nämlid aud wenn 3. B. das eine Vergehen ein angenehmes, das antere ein fchmerz: lihes wäre. Hiemit if nicht fehlehthin ein Vergehen einem Ver⸗ gehen entgegengefegt, fontern nur infoferne das eine berfelben fo, das andere fo befchaffen if. — Meberhaupt alfo nun find Bewe⸗ gungen und Zuflände der Muhe in der angegebenen Weile [E. 5] entgegengefebt, wie 3. B. die nah Oben ter nah Unten; dies nämlich ift ein Gegenſatzpaar des Ortes, es bewegt fich aber oͤrt⸗ ih von Natur aus in der Maumbewegung nach Oben das euer, in der nach Unten aber die Erde, und diefe ihre Maumbewegungen find entgegengefeht; das Feuer aber bewegt fih nad Oben von Natur aus, nach Unten aber wider die Natur, und entgegengeleht ja auch if feine naturgemäße Bewegung feiner naturwibrigen. Cbenſo aber auch die Buftände des Muhigbleibens, denn das oben , 272 $YZIKHZ AKPOAZERZ E. +231a N yap äyo uovn 15 Üvwdev zarten zıynos Evayıla. ylyveras 08 17 yü N ulv uoyn &xelın napa yvoıy, n BE xiynoıs aurm xœr pvow. @ore xıynoe nova Evayıla 7 Tag& Yvcıy Tj Zara yvcıy TOoü adroü‘ xal yap N xlynoıs 9 Toü avrov 100 dvayıla oürws‘ % ulv yüp xara pvoıw Eoraı adray, % üvo An xarw, 7 di nape Yvoıw. Eyaı di anoplav ei Eorı naons nosulas rũjc un del yEveoıs, xal adın ro Toraodaı. ou dN nap& yvoıy uevoyros, oloν ris yis &vo, ein av ylneoıc. ôre &ou Ipfgero avo Big, Toraro. dlld Tö uiv loranerov del doxei peoeodeı Järrov, ro di Pla Touvarrloy. oo yevo- uevor üpa npeuovy Zora nosuouy, ei*) doxei ro Toracgaı 7 Ölws elvaı TO els TOV avrod Tonov pEoeodaı 7 ovußal- very aua. Eye d’ anoglev ei ivarıla A uovn 5 Bvraude 15 Evreüdev xıynası" öray yüg zıyjrar &x rovdi A xal ano- Palin, Erı doxei &yeıy To dnoßallouevov. wor ein adın**) nosula Evayıla 15 Bvreüdev eis Tovvarrloy xıyyos, Aue Unogka Tüvayıla. N nd noeuei, el Erı uva; ölwg dE Tod xıvovulvov TO utv T Bxei, 1o d’ eis 6 ueraßalleı. dıö xal uälloy zlynoıs zıynocı Evavılov 7 nofunoıs. xl repl ulv zıyn0sws xal nosulas, zul ws Exarlga ulo, xal rives &var- tlcı Tloıwv, elontoi. [Aropyosıs 8’ &v Tıs**) al nepl roö Toraodaı, el za) 6001 nap& pioıy xıynosıs, ravraıs Early Nosula Ayrızaıudvn. *) Statt &2 haben die Handschrr. und Ausgg. Frs. **) z avrn haben einige Handsehrr.; Bekker mit den übrigen aurn. ***) Dieser ganze nach der gewöhnlichen Schlussformel noch nachhinkende Zusatz ist nur eine höchst verdächtige Variation des so eben Gesagten, welche noch dazu in sechs Handschrr. fehlt. t Buch) der Phyfik V. 6. 273 Ruhigbleiben iſt entgegengefeßt der Bewegung von Oben nach Unten, es wird aber für die Erde jenes Ruhigbleiben ein naturwidriges, diefe Bewegung aber eine naturgemäße. Hiemit if von Ein und bemfelben Dinge das naturwibrige Ruhigbleiben entgegengefegt der naturgemäßen Bewegung, denn auch die Bewegung eben jenes näms lihen if in biefem Sinne entgegengefebt; naͤmlich die eine Bewe⸗ gung, die nad Oben oder die nach Unten, wird für dieſe Dinge naturgemäß fein, bie andere aber naturwibrig. — Es enthält aber auch das Eine Schwierigkeit, ob es von jeder Ruhe, welche nicht eine immerwährende ift, ein Entſtehen gebe, und ob biefes Entfichen ber Ruhe das Haltmachen ſei. Bon demjenigen denn nun, welches wider feine Natur ruhig bleibt, wie 3. B. wenn die Erbe oben rubig bleibt, müßte es wohl ein Entſtehen geben; alfo machte fie zu ber Seit, als fie durch Vergewaltigung nad) Oben bewegt wurbe, oben Halt. Nun aber fcheint Alles dasjenige, was irgendwo Halt macht, an den Ort bin, wo es Halt macht, in immer befchleunigter Bewegung ſich zu bewegen, dasjenige aber, was durch Vergewalti⸗ gung bewegt wird, in immer langfamerer. Alfo wird jenes wohl ruhen, ohne daß es ein Gntflehen feiner Ruhe gab, woferne näms lich das Haltmachen entweder überhaupt Nichts anderes ift ale daß Etwas in feinen eigenen Drt fidh bewegt, oder wenigftens dies ims mer zugleich eintritt *%). — Es enthält aber das eine Schwierigkeit, ob das Muhigbleiben an diefem beſtimmten Orte entgegengefebt ſei der Bewegung von dieſem beftimmten Orte weg; denn wann Etwas aus diefem Beſtimmten wegbewegt wirb oder einen Zufland aufs gibt, fo fheint es immer nod das Aufgegebene an ſich zu haben; folglich würden, wenn Ein und diefelbe Ruhe dem Uebergange von dort in's Gegentheil entgegengefept wäre, die Gegenſaͤtze zugleich beftehen; oder wie fonft follte jenes ruhen, woferne es ruhig bleibt? Ueberhaupt aber ift ja von dem Bewegtwerdenden der eine Theil noch dort, der andere aber bereits da, wohin. die Veränderung vor fih geht; darum ift auch weit mehr eine Bewegung der Bewegung entgegengefept, ald ein zur Ruhe Kommen?!). — Und in Betreff der Bewegung und ber Ruhe, und in welchem Sinne jede von bies fen beiden Eine fei, und welche gegen welche entgegengeſetzt feien, haben wir Hiemit angegeben. [Man könnte aber auch eine Schwierigkeit erheben in Betreff des Haltmachens, ob nämlich auch bei jenen Bewegungen, welche 274 $YZIKHZ AKPOAZENZ E. ei ulv our un 'Zoro, Gdromov. u£va yao, Ale de. Wore Nosuovv rı .Koruı obx del Ave roU yerkascı. arıa dHkovy örı Zoraı- Bone yap xıyeitaı ap (pvorw, xal ngsuoi av tı nop& yo. Enel 6’ dariv dvioıs xlynoıs zare (pvaıy x) Tap& Yücıy, oloy mug) 7 Gym xara pucıw 7 dE xaro Tap& (pvoıy, moTepov alın :bvavıla 7 n Tis yis; aürn yag p£oeraı xara Yvocwv ara 7 dAlovy ör aupw, Al’ ouy vonvrws, all’ 7 ulu*) zur Vo Tj ara Wuoır os xura pvorv ovans rjad’ auror av &vayılaov, n d’ vo ToU iv- 005 Ty xATo, WI N XUT& WuOLy 0000 Ti TUE Yücıy 0Vop. ouolws dE xal Teis ‚uoweis. tous Ö’ nosulg alvnols my ayrixeıran.] | *) Diese Worte von 412’ j uev bis roü sevoos stehen in den Handschrr. und Ausgg. folgendermassen lückenhaft: a2’ 7 uiv xaròà yicdıv ws xarè ꝓvou⸗ odons rijob — 7 vw Toü zugös. 1 Bud der Phyſik V. 6. 275 wider die Ratur flattfinden, es eine gegemüberliegende NRuhe gebe. Gibt es num feine, fo if dies ungereimt, denn das Ding bleibt ja ruhig, aber allervings durch Bergewaltigung ; folglich gäbe es ein nicht immerwährend Ruhendes ohne eine Entflehung der Ruhe; Har hingegen iR es, daß e6 eine foldhe Ruhe gibt, tenn fowie Etwas wider feine Natur bewegt wird, ebenfo fann Etwas aud wider feine Ratur ruhen. — Da es aber bei Ginigem eine naturs gemäße und eine naturwidrige Bewegung gibt, wie 3. DB. bei dem euer die nady Oben naturgemäß und die nach Unten naturwitrig iR, fo if. die Frage, ob dieſe letztere der Gegenſatz ber erſteren fei, oder eiwa die ber Erde, denn diefe wird naturgemäß nach Unten bewegt. Oder ift etwa Har, daß beide einen Gegenſatz bilden, nur nicht in gleicher Weife, fondern die naturgemäße gegen bie natur: gemäße, infoferne eben dieſe beſtimmte Bewegung die naturgemäße der Gegeniäße felbft iR, Hingegen tie Bewegung des Feuers nad Dben gegen die Bewegung eben tefielben nach Unten, infoferne fie als naturgemäße der naturwibrigen entgegengeleht if. Und in gleis der Beife auch bei den Zufländen des Ruhigbleibens. Bielleicht aber liegt auch in ixgend einer Weile der Rube eine Bewegung gegenüber.] Inhalt des fechöten Buches. Kein Bontinuirliches befieht aus Uniheilbarem, da bas Untbeilbare weder ſich berühren, noch einander naͤchſtfolgend fein ann, fondern alles Gontinuirliche ift unendlih theilbar, und es gilt dies gleihmäßig von der Bröße und von ber Bewegung und von der Zeit (C. 1), von welch Ießterer beſonders aus bem Begriffe des Schnelleren, welches in gleicher Zeit eine größere Strede und in Heinerer Zeit eine größere Strecke und in Hleinerer Zeit eine gleiche Strede zurüdiegt, es ſich erweift, daß fie contis nuirlich ift, fowie ihre Proportionalität mit der Größe überhaupt einleuchtet, daher Zeno’s Einwaͤnde auf mangelhafter Unterſcheidung des Begriffes des Unbegrängten beruben, denn liegt bie Unbegrängt- heit in wirklicher Ausdehnung, fo gehört allerdings zu einer unbe gränzten Zeit eine unbegränzte Größe und umgelehrt, hingegen Hier handelt es fih um die Unbegrängtheit der Theilung beider (E. 2); das einzelne Jetzt aber als Graͤnze zweier Zeiten ıf einheitlich und untheilbar, und in dem Jetzt findet weder Bewegung noch Ruhe Statt, fondern diefe gehen nur in einer Zeit vor fih (C. 3), daber Alles, was fih verändert, theilbar ifl. Die Bewegung felbft aber ift theilbar einerfeitd nach den Theilen bes bewegten Dinges, welche ihre eigene einheitliche Bewegung haben, und anbrerfeits eben nach ber Zeit in völliger Proportionalität mit derfelben (C. 4). Hienach muß Alles fi Berändernde, fowohl beim Entflehen und Bergehen als auch bei jeder Bewegung, fogleich bei feiner Berän- derung in jenem fein, in welches es übergeht, und biefes erfte Stas dium kann nicht wieder theilbar fein, eben aber ein foldy erftes Stadium gibt es gar nicht, da wegen ber unbegrängten Theilung immer ein noch früheres da if, fowohl in Bezug auf das Ding ſelbſt als auch in Bezug auf die Zeit, nur der zu erreichende quas litative Zuftand ſelbſt ift nicht unbegrängt theilbar (E. 5); alfo muß bas fi Berändernde im jedwedem Theile feiner eigentlichen Ber ‚Inhalt des ſechsten Buches. 277 änderungszeit fich Bereits verändern, und da biefe unbegrängt theilbar iR, ein Theillofes aber die Gontinuität aufheben würde, fo find bei jeder Beränderung, auch bei der bes Entſtehens und Vergehens, jedem Momente derfelben unbegrängt Viele bereits vorhergegangen (&. 6); Hingegen kann weder in unbegrängter Zeit Etwas eine bes gränzte Bewegung, fei fie gleichmäßig ober nicht, oder eine begrängte Ruhe haben, noch auch kann Unbegrängtes in begränzter Zeit bes wegt oder zur Ruhe gebracht werden, noch kann ein Begränztes das Unbegrängte oder das Unbegrängte ein Begränztes oder endlich das Unbegrängte ein Unbegrängtes in begrängter Zeit durchwandern (C. 7); wohl aber gilt das Obige, daß es fein erſtes Stabium gibt, auch von dem Haltmachen in einer Bewegung und von dem @intritte der Ruhe, da Bewegung und Ruhe in einer Zeit find; und übers haupt demnad dürfen die einzelnen Stadien einer Beränderung, wenn tiefelben auch qualitative und dergl. Beflimmibeiten an fi haben, nicht als abgerifiene Ruhepunfte betrachtet werden (E. 8). So demnach löfen fi fowohl jene Schwierigkeiten, welche in den befannten Ginwürfen Zeno's gegen die Griftenz der Bewegung lies gen, als auch jene Betreffs des Meberganges aus einem Sein in ein Nichtfein oder umgekehrt, da das Uebergehende eben in keinem der beiden Gegenſätze ganz if, und ebenfo auch die Schwierigkeit, daß der nur um feinen Mittelpunkt ſich drehende Kreis zugleich ruhe, denn die Peripherie iſt doc immer eine neue (C. 9). Hingegen nun das Theillofe kann nicht bewegt noch verändert werben, wos ferne eben das Kontinuirlihe nicht aus Punkten befieht, und «6 Nichts kleineres als den untheilbaren Bunt gibt. — @ine Graͤnze aber als das zu erreichende Ziel hat jede Veränderung, und wenn auch die Raumbewegung nicht immer eine foldhe Graͤnze hat, fo bat fie wenigſtens die, daß fie feine unbegrängte Ausdehnung durchs wandern kann; hingegen zeitlihe Unbegränztheit zugleich mit Ginteitlichkeit hat nur die räumlihe Kreisbewegung an fi (6. 10). Ariftoteles. 24 DTEIKHE AKPOAZER>Z. Z. Bekk. + Bekk. ed. ed. min. mal, p. 231b. 101 1. Ei d’ Eorl ovvexks zul anrousvovy zur Epehäs, ic dıwpioreı o0TEgoV, avveyi ulv av a Zoyara Ev, äntousve 8’ av Aue, &pekijs d’ Wv undlv uerafü ouyyerd, ddivarov &E adınıgerwv eival Tı ovveyks, olov yoauunv dx orıyuay, elneo 7 yowuun ulv ouvey&s, n orıyun dt adınloerov. oure yüo Ev ı& Zoyero raw orıyu@v" od yao korı rö un Zoya-" rov rò d’ @llo Tı uogLov Toü Adınıpkrov: 0V9°’ äpe Td foyara' oðù yap Lorıy Eoxaroy Tod auspoüs oVdy‘ Ereoovy yap rd Zoyarov zul ov Zoyarorv. Erı d’ dvayın ro 0Un- ereis elvaı Tas arıyuas A antoulvas ühlmlov, 2 uu dar) ro ouveyks‘ 6 d’ aurös Aoyos xal Emil navımy Toy adınıgk- zuy* T ovvereis ulv dn odx av elev dıa TöV elgnulvov Ad- yov- ünteres d’ ünav N 6Aov Ödov A u£oos ufgovs 7 ölov u£oos. Enel d’ ausgls TO Adınloerov, avayın Ölov ölov änreodaı. 6k0V d’ Ölov ünrouevov ovx Koraı Ouveyks' To yüp ouvexèc Ey 10 ulv allo To d’ üllo ukoos, zal dıaı- VI. Jıd. 1. Ben aber das Gontinuirlihe und Sichberührende und das Raͤchſtfolgende fi fo verhält, wie wir oben feRgeftellt Haben [V, 3], naͤmlich daß continuirlidh jene Dinge find, deren aͤußerſte Gräuzen Sins find, fi berührend aber jene, deren Außerfie Graͤn⸗ zen örtlich zugleich, und naͤchſtfolgend jene, zwiſchen welchen Richie ihnen gleidyartiges Liegt, fo iſt es unmöglich, daß aus Untheilbarem ein Gontinuirliches befiche, wie 3. B. daß eine Linie aus Punkten beſtehe, wofern die Linie ein Gontinuirliches, ter Punkt aber ein Untbeilbares il. Denn weder Eins find bie Außerfien Enden der Bunlte, weil von dem Untheilbaren nicht das eine ein aͤußerſtes, das andere ein anderer Theil fein kann, noch örtlich zugleich find bei ihm die Außerfien Enden, weil es von dem Theillofen fein Aeußerſtes gibt, denn ein Berfchiedenes ja ift das Aeußerſte und dasjenige, defien Aeußerſtes es if. Ferner müßten nothiwendig die Bunlte, aus welden das Gontinuirlihe beſtuͤnde, ſelbſt entweder continuirlich fein oder einander berühren (der nämliche Grund aber gilt aud bei allem Untheilbaren); continuirlih nun aber dürften fie wohl aus dem eben angegebenen Grunde nicht fein; ſich gegen- feitig berüßren hingegen kann Alles nur entweder ald Ganzes ein Ganzes oder als Theil einen Theil oder als Theil ein Ganzes; da aber das Untheilbare theillos if, fo müßte es nothiwendig als Ganzes ein Ganzes berühren; berührt es aber als Banzes ein Ganzes, fo ift es eben nicht continuirli, denn das Continuirliche enthält den einen Theil als diefen den anderen als jenen in fid, 24 ® 280 $YZIKHZ AKPOAZENRZ 2. eeiras eis oürws Erepga za TOnp xeyworoufye. alla unv ovd” Epekäs Earaı orıyun arıyufs 9 TO yüy so yüy, wor dx rovrov elvaı TO uäxos A Toy xoovov* Lpefüs ulvy yao lorıy av undev Borı uerafü ouyyevks, orıyuav d’ del ro herafv yoauun xal ray vüy xoovog. Erı dimpoit ay eis adıalgera, elneo LE wv orlv &xareoov, eis Taüıa dımpeitan. all oidy Tv ray owveyav els duegj diageröv. Gllo di yE&vos oüx oioy T elyuı uerafü TWy orıyumy zal ray vüy oüdeV. el yip Zora, Bjlov ws Hroı adıaloerov Eoraı 7 diaıpsrovy, xal ei diaıgerov, A eis adıalaera N eis der dımı- eera’ roũro Bd} ovvexks. Yaveoov dR xal örı navy avvexks . dınıperövy eis ac dımgera® Ei yap Eis adınloera, Zora adıaloerov adınıpkrov anrousvov‘ Ey yap ro Eoyarov, xal ÄnTeroı TO Ovvey@y. roũ d’ aurov Aöyov xal neyedos za) x00v0v zal xlynoıw BE adımıpkıray avyzeiodyeı za dıas- geiosm Eis adınlgera, 7 undev. djlov d’ dx ande. el yap ro ubyedos LE adınipfruy ovyasırar, za 7 zivnoıs 9 zovrov &E Ioav xıynoswv Earaı adıaıpkrav, oiov ei 16 ABT dx ı@v ABIT lorıy ddınıpkrwy, ij xlynoıs &p' ns AEZ, Tv tæivnjôn 70 2 Ent rüs ABT, Exaoıov To uloos Eysı adıalge- rov. ei ÖL napovons xıynOws dyayın xıveiodal rı, xal el 102 zıveirai rı, nopeivaı xlynoıw, xal 10 xıyeioden Zora EE adınıgkrav. To uiv dN A Exıyndn 70 N TiW TO A xıvov- nevovy xivnoıw, ıö di B ımv To E, xl Tö I Soavıns ıyV zo Z. ei dj dvayzn TO xıyovusvov NodEy nor un Aue xzı- Bub ter Bhf VL 1. 281 une es wu im Theile geibeilt, weidhe in kiriem Sinne verſchieden genden 0E cn Danlı mad einem Eunfte str cin Zt ah m gt, ir taub amd teidem die Lünze eter tie Zeit beifänte: emm uideüehgnt Kat jene Trage, zjurıidken welden Richie ibmen gleich⸗ extäze® tanzt, zueriden Ruakten aber iR immer had Dayardenlies grate erne Bine, um? zuiiden ten einxinm JIeht eime Zeit: jermer wirnte jedes zen tirim beıten Tann in Intbrribares getheilt, wos kerme es in das artbrılt wırt, werauf es richt‘): aber es war uns ae chem frin Geatizwrihrs im Theil ees theilbarı dafß aber m eur cm Unteres nıht zleibartızed yerıiium den Panfıran umt tem mehueren Jetzt biexe, iR order mär.i$, tum abe ed ein Teldben, ie wuidte c6 steif weeter entweter untteibar eter theitbat icin, und kaBs es an thrukar wäre. mürte 08 entweter ın Untheilbare® eter im ein rt wieder Thrilbares getbeilt werten füumen: gerate bei Argiere aber vü ja eden das Gentmurrinhe. Wegeniällig aber a ab, tab alles Gratiumilice in ein rt wirter Theilbares Geber ii: wäre c8 mimlib im Untwilbaret theuiber, je wärte em Maffr:ihares cin antereö Uztmıibare® Inräbren, denn von NM Geusieurtihen Kat ja tie äuferiien Gnten Eins une beruhen in Sade aber Gin mut ter nielihen Begründung id os, daß Nurebl tie Guide ale and tie Zeit als aub tie Bregung ame Ustheiturem keiche wat im Untheilbareö actheilt werte, eter aber af rd von Heim aus Unthelburem ick. Klar aber in tie ui tem Freinetın: rem nimlid tie Größe aus Unstteilbarem keüche, te wirt aub tie Bemeaeny aut zirıdum mmtheltaen De mezurne beüchen, wie z3. B. wenn tier Guide ABC aus den um Gerharen Grin A, B wat C init, te wert tie Berezung DEF, m weißer Z üb aut ABC ivwrste, ach jeden entirredkens tem Ihert ala einem umtbeıitaren in ©> baben: wat imeieierne bei em Sitatrüaten einer Peurızay neibmentis Greas beircat wer tm. mt wenn Grund beuert wirt, eine Dewegung Rattüaten um. ir wurt taun amd das Berwestwerten au: Unthelbare bes en; alte am der Grdde A bewegte üb Z, indem es Äh in ter Bemezum; D beregte. unt an ter Gripe B in ter Dewaaamı E, wmt chemie am ter Gehe C in ter Bewegung F. Bean tvmnad tafienige, weidheö ven iramtwe ber irgentwe bin bewegt wirt, unkerentiger Bei in tem Auzeablide, waun es bewegt wurke, » 282 BYZIKHZE AKPOAZERZ Z. + 232 a veiodaı za) zEXıyj0da:. od duıveiso Öte dxıveito, olov el Bnßell rıs Badiieı, advvarov Gue BadtLew Onpßale za) Be- Badızevaı T Onpale ıny di ro A my ausge‘ dxıysito 70 Q, RL, xeynas zagiv. or Ei ul doregov — n dızaı, diagern av ein‘ öre yag dıya, oüte Nolusı ovre dısiniuseı, alla werafv nv. £i d’ äua dıkoyerm xal dıe- Anivse, ro BadiLov Öre Badile, Beßadızos dxei Earas zal xe- zıynu&vov où xzıyeiton. ei dE mV ulv ölny ıny ABT xıvii- tat ri, za -— xivnoıs 99 aıyeisa sa AEZ dort, nv d’ Queen 7V A OG StV zıweitar alla xexiynrei, ein av n xcvn- GLS oVx dx zıynosav all’ Ex zıynuatoy xal TOoU*) xexıyi- oIaL Tı un xıyvovusvov' nV yap A disinludev od dısfıoy. vote Zoraı rı Beßadızevas undEnore Badlloy Tavıny yap Beßadızev oð PadtLov tavımy. El 0Uy ayayın 9 ousi⸗ 7 xıyveiodar av, nosmei di xa) Exuorov Toy ABI, wor Zoras Tı Ovvexws NoEUoUV — xzal zıvouuevoV. av yap ABIT öAny $xıvsiro xal nogusı öTodv uæ5oos, Gore za) näcev. xal ‚ed ulv ra adıalaera is AEZ xıynasıs, xıynaews TapoVang Evd£goı av un xzıveiogen all’ noeueiv’ el BL un xıynosss, zuy xlynoıy un x xıynosov eivaı. Öuolas d’ Avayın Iꝙ unxeı xol Ti xzıynası adınlasroy eiyaı ròv X00Y0V, za Ovy- xeiodcı Ex Toy vüv Ovsay adımıpfravy' el yop nü0oa dımıgs- ròs, &9 ro &lcrzovı dE 10 loorayts disc Earrov, diaı- ° *) Mit den Handschrr. (deren drei aber es ganz. weglassen) gibt Bekker ro. Buch der Phyſik VI. 1. 283 an dem Orte, wo. es bewegt wurde, nicht zugleich bewegt wird und bereits bewegt worden ift (wie 3.3. wenn Jemand nach The ben geht, es unmöglid ift, daß er zugleich nad Theben gehe und bereits nad Theben gegangen fei), an der theillofen Größe A aber das Z fi infoferne bewegte, ale die Bewegung D flattfand, fo wird diefe, wenn Z erft fpäter durch A bindurdgelangte, nachdem es daſſelbe durchwanderte, hiemit eben theilbar fein?) — denn in dem Augenblicke, wann Z es burchwanderte, ruhte es weder, noch war e6 bereits hindurchgelangt, fondern es war eben zwifchen darin —, wenn hingegen Z zugleih es noch durchwandert und bereits Hindurchgelangt iR, fo würde das Gehende in dem Augenblide, wann es geht, ein bereits dorthin Begangenes, und da, wo es bes wegt wird, ein bereits bewegt worden Seientes fein. Wenn aber Etwas an der ganzen Größe ABC bewegt wird, und bie Bewegung, in welcher es bewegt wird, DEF ift, es aber an der theillofen Größe A durdaus nicht bewegt wird, fondern da bereits bewegt worden ik, fo würde die Bewegung nit aus Bewegungen, fondern aus Zudungen und daraus beftehen, daß Etwas, ohne bewegt zu werben, bereits bewegt worden fei; denn durch die Größe A war es hindurch⸗ gelangt, ohne es zu durchwandern; folglich würde es der Fall fein, daß Etwas bereits gegangen fei, ohne jemals zu gehen, denn biefe Strede A war es ja bereits gegangen, ohne diefe zu gehen. Wenn alfo nothwendig Alles entweder ruhen oder bewegt werten muß, Z aber an einer jeden von den drei Brößen A, B und C rubt, fo würde es folglich Etwas geben, was continuirlich zugleich ruht und bewegt wird; denn an der ganzen Größe ABC wurde es ja bewegt und ruhte an jedwedem Theile derfelben, und folglig auch an der ganzen. Und wenn denn num die untheilbaren Theile von DEF ſelbſt Bewegungen find, fo würde während des Stattfindens einer Bewer gung es möglich fein, daß Nichts bewegt werde, fondern Ruhe ſei; find fie Hingegen nicht Bewegungen, fo würde es möglich fein, daß die Bewegung nicht aus Bewegungen befiehe. — In gleicher Weife aber wie bei Länge und Bewegung gilt die Nothwendigkeit auch für die Zeit, daß fie untheilbar wäre und aus den einzelnen Seht als untheilbaren zufammengefegt wäre; denn wenn jede Bewegung theils bar if, das Gleichſchnelle aber in der Hleineren Seit eine Eleinere Strede durchwandert, fo wird auch die Zeit theilbar fein, und wenn x 103 284 $YZIKHZ AKPOAZERZ Z. + 232 b oerös Zoraı xal 6 xoovos. Ei d’ 6 zxoovas dımperös &v 9 gEoeral rı nv A, al A To A Earaı diapern. 2. Fact di navy ulyedos eis uey&in dinioerov (dE- deixtaı yap örı advvarov 2E aroumv elval ı auveg&s, uE- yedos d’ Zorlv ünay Ovvex&), avayın TO Iarrov &V 1 lop xeovp ueilov xal Ev ro &larrovı Toovy xal dv a Üar- royı nleiov xıyveiodar, zauIarıeo opllovral Tıves TO ſcrtrov. toro yap zo &p @ A ou B Yürrov. Linel zolvuv Järrov Zorı TO nodregov ueraßallov, &V @ zoovp Tö A ueraßeBinxzev ano rov IT’ eis ro A, 0iov ro ZH, & Tovrg 16 B oünw £oraı noös To A, all’ anolelya, uote & 19 toꝙ xooyp nleiov dleıcı 70 Yärrov. alla unv za &v ro &lcıroyı nAEoV‘ 9 @ yüg ıö A yeykynraı noös ro 4, Tö B Eoıw noös zo E Tö Pgadvregov öV. ovxoüy Enel f To A noös ro I yeykyyraı &v änavıı ro ZH 0099, Treös ro . 8 Eoraı ?v &arrovi Tovrov‘ xal Eoıw dv ıo ZK. To uw oöv T9*), 6 disAnivde To A, ueilov dorı roü TE, 6 de xoöovos ö ZK Elarıwy roü navrös roü ZH, wore Ey 2lar- rovı yeilov dleiowv. wyavegov de Ex Tourmwy xal örTı 70 Särrov Ev dlarrovı xg0v9 Öle To Loov. nel yao nV uelco 2v &larrovı dıfoyera tov Bowdvregov, auro di xuf auro Amußavousvov Ev nislovı Xg0vp ı79 usllw rijs ar- Tovos, oiov 119 AM rüs AH, nielwv av ein 6 Xoovos ö OP, w o rw AM dilggema, 46 DE, & Oo mw AR. öors el ö IIP xoövog &arıwy dori zo IIX, &v @ TO Bon- duregov dieggesu nv AB, xal 6 IE darıay koraı zoU ip © OX- zou yag IP Ücorıwy, ro roũ arrovos Harrov xear adro Earrov. wore dv Üarrovı xıyyasraı TO loov. &rı d’ ei nüv avayın ij Ev Top. yoovo 7 &r liurrovyı n &v alelovı xıveiodear, zul To ulv &v nkelovı Bgadvrepov, To d’ & iow looray&, TO dE Yürrov oure lnotayks odTE *) Die Handschrr. und Ausgg. haben IL. Buch der Phyſik VI. 2. 285 die Zeit, in welcher Etwas an der Größe A örtlich bewegt wird, theilbar if, fo wird auch die Größe A theilbar fein. 2. Da aber jede Größe in Größen theilbar it (denn es wurde fo eben gezeigt, daß unmäglih aus Untheilbarem ein Eontinuirs liches beſtehen könne, jede Größe aber ift ein Gontinuirliches), fo muß notbwendig das Schnellere von Zweien in ber gleichen Zeit an einer größeren Größe und in ber Heineren Zeit an einer gleichen Größe, und auch in der Eeineren Zeit an mehrerer Größe bewegt werben, fowie ja Ginige das Schnellere definiren. Es fei nämlich A ſchneller als B; da alfo nun fchneller dasjenige if, was früher die Veränderung vollendet, fo wird in jener Zeit, in welcher A fi von C in D verändert hat, nämlich etwa in der Zeit FG, das B noch nicht bei D fein, fondern noch eine Lüde laflen, fo daß in der gleichen Zeit das Schuellere ein Mehreres durchwandert. Aber auch in der Heineren Zeit durchwandert es ein Mehreres; denn in welcher Seit A bei D angelangt ift, wird das langiamere B erfi bei E fein; dann alfo, da A in ber ganzen Zeit FG bei D angelangt ift, wird es bei H in einer Heineren als diefe angelangt fein, es fei nämlich bies in der Seit FR Dit Strede CH nun, welde A durchwan⸗ dert hat, iſt größer als die Strede CE, die Zeit FR aber iſt Feiner als die ganze Zeit FG; folglich durchwandert es in Fleinerer Zeit eine größere Strecke. Augenfällig aber ift aus tiefem auch, daß das Echnellere in kleinerer Zeit die gleiche Strecke durchwandert; denn da es die größere Strede in Eleinerer Zeit durchwandert, als das Langiamere, es felbft aber an und für fich betrachtet in mehr rerer Zeit die größere Strede als die Fleinere, wie 3.3. LM in mehrerer Zeit als LN, fo wäre eben bie Zeit PR, in welcher es LM durchwandert, größer als die Zeit PS, in weldyer LN; folglich wenn die Zeit PR Heiner if als die Zeit PT, in welcher das Langs famere die Steede LN durchwandert, fo wird auch PS Heiner fein ale PT, denn es if Heiner als PR, was aber Eleiner als das Klei⸗ nere ift, ift ſelbſt kleiner; folglich bewegt es fid in Hleinerer Zeit an der gleihen Größe. Berner auch, wenn Alles nothwendig ents weder in gleicher oder in kleinerer oder in größerer Zeit bewegt werden muß, und das in größerer Zeit Bewegtiwerdende ein Lang⸗ ſameres ifl, und das in gleicher Zeit ein Bleichichnelles, hingegen das Schuellere weder ein Gleichſchnelles noch ein Langfameres if, 104 286 $YZEIKHE AKPOAZERZ Z. t 233 a Boadvregov, oüũr &y t lap our Ey nleloyı xıyoiro To Sär- rov. Asineraı oUy dv Barrovi, Vor avyayın xal ro Icov u£yedos Ev &Ücrrovı yooyp dufvaı To Yärrov. nel di naoa ulv xtvnoıs &V xoöovo zal Ev ünavıı yooyg duvarov zıyn3Avaı, nıöy BE TO zıvovusvov Bvdlyerar xu) HÜTTOV Xı- veiodaı za Boaduregov, &v änavıı yoovo Koraı rö Jürrov zıyeioda, xal Poaduregov. Tovrav d’ Oyruv uvdyxn xal rv x00909 avveyü elvar. Ay dk auveyds TO dieıperov eis del dıaperd‘ rourov yap Ünoxsıufvou TOÜ Ovveyoüs, Avayın Guvexũj elvar Tov yoovov. Enel yap dedsızıaı Örı To Jür- rov &v Barıovı z009@ diem. rö lcov, toro ro udv ip A Yärrov, ro d’ B Poaduregov, zul xzexıynado To Boaduzeoov rö dp @ TA ufyedos &v ıö ZH xoorw. dijkor rolyuv örı TO Harrov Ev dlarrovi roößörou XIıynderaı TO Rl- To ueyedos xal xenıynodw &v To ZB. nalıv d’ ine To Harrov &v To ZB dıelnivde ınv Ölny ıuv IA, To Poadurs- g0v dv to adro x009p rijv Zarım dleacıy“ Eorar ovv dp} ns TK. Enel di 16 Boadüregov rö B Ev rö ZO xoovo zıv TK dıeinivse, ro Härrov dv Barrovı dleoıv, SoTE nalıy dıagesYoereı 6 ZO xoövos. Tovrov di dımpovufvov xal Tö TK u£yedos dıinıpeImosraı ara Toy aüurövy Aöyov. ei di To ulyedos, xal 6 xoövos. xel del our Zora ueralau- Bavovoıw dno Toü Iarrovos 10 Boadvrepov xal and Toü Bondvregov TO Härrov, xzal ro anodedsıyulvp zowulvoıs* dinıpnoss yap ro ulv Fürrov Tov xXoovov, rö BE Boaduregor TO nilxos. Ed 00V del ulv dvyrıorokpev dAndEs, dyreoTos- Yousvov dR del ylyeraı dıaloeoıs, paveoov Örı nüs Xo0vos Eoraı ovveyns. ua di Iijlov zur Örı ulyesos änav Earl ovverks Tas auras yap xal as Toas dınıpkacıs ö Xoovos diarpeiran xal ro ueyedos. Erı ER zul dx av elmdorav Ad- yuy Ayeodaı yavepov ws einen 6 xoovos dor) auverns, örı xal TO ueyedos, eineo dv TB Yulceı yo6r@ qquiou dıde- Buch der Phyſik VI. 2. 287 ſo bewegt fi das Schnellere wohl weder in gleicher noch in grös ferer Zeit; es bleibt alfo nur übrig, daß in kleinerer; folglih muß notbwendig das Schnellere auch die gleiche Groöße in Fleinerer Zeit burchwandern. — Da aber jede Bewegung in einer Zeit ifl, und in jeber Zelt es moͤglich if, daß Etwas bewegt werde, aber alles Bewegtwerdende fowohl ſchneller als auch langfamer bewegt werden ann, fo wird in jeder Zeit das fihneller und Iangfamer Bewegt⸗ werden flattfinden. SIR aber dieſes fo, fo muß nothwendig auch bie Zeit eontinuirlich fein; ich meine aber unter dem Gontinuirlichen dasjenige, was in ein ſtets wieder Theilbares theilbar ift; nämlich wenn dies als das Gontinuirliche uns zu Grunde liegt, muß noths wendig die Zeit continuirlih fein. Denn da erwielen ift, daß das Schnellere in Eleinerer Zeit die gleiche Größe durchwandert, fo fei nun A das Schnellere und B das Rangfamere, und es fei das Lang⸗ famere an bee Größe CD in der Zeit FG bewegt worden; far bemnad if, daß das Schnellere in kleinerer Zeit als biefe an ber nämlihen Größe bewegt werden wird, und es fei dies nämlich in der Zeit FH; hinwiederum aber da das Schnellere in der Zeit FH bie ganze Strede CD durchwandert hat, fo durchivandert das Lange famere in der nämlichen Zeit die Heinere Strecke, und dieſe fei nun CH; da aber das Iangfamere B eben in der Seit FH die Strede CK durchwandert bat, fo durchwandert das Schnellere fie in kleinerer Zeit, fo daß abermals die Zeit FH getheilt werben wird; wird aber diefe getheilt, fo wird auch die Größe CK nach dem gleichen Ver⸗ haͤltniſſe wieder getheilt werben; wenn aber bie Gräfe, fo wieberum aud die Zeit; und immerfort wird es fo gehen, wenn man ab» wechſelungsweiſe nad dem Schnelleren das Langiamere und nad dem Langfameren das Schnellere nimmt und das jebesmal Erwie⸗ fene fort benügt, denn immer wird das Schnellere die Zeit, das Langſamere aber die Größe theilen; wenn alfo es richtig iſt, daß eö immer ſich umdrehe, bei dem Umdrehen aber immer eine Theis Iung ftatifindet, fo iſt augenfällig, daß jede Zeit continuirlich it. Zugleich aber ift Mar, daß auch jede Größe continuirlich ift; denn in den nämlichen und gleichen Theilungen wird die Zeit und bie Größe getheilt. Werner aber if auch aus den gewöhnlich vorges brachten Gründen ?) augenfällig, daß, wenn bie Zeit continutrlich iR, es auch die Groͤße ifl, woferne ja in der halben Jeit Etwas auch die Halbe Größe durchwandert, und überhaupt in der Heimeren 105 288 $YZIKHZ AKPOAZERZ Z. + 233b zero xal ünlös &v ro klarrovı Barrov' al yap auzal dı- eıpkosıs Egoyraı To xoovov xal Toü wey&dovs. zul el Öno- TE0oVoUy Arttı009, za IarEpov, xal ws Fdreooy, zur Idre- qov, oiov- el udv Tois koyaroıs ünsıpos 6 Xoovos, xel rò uixos rois koxaroıs, ei dE Ti dınıglosı, Tj dıaıplocı ze) TO unᷓxoc, ei ÖL dugyoiv Ö yoovos, aupoiv za TO ulyesos. dıö æc 6 Zuvwvog Aoyos ıyeudos Anußaveı zö un dvdkysosaı Ta äneıoa dısldeiv 7 Ayaodaı ray dnnelgwy zug Exaorov Ev TETEOKOUEVD xoovp. dıyüas yap Ayeraı xal Tö uNxos xal Ö x00v05 äntıpov, xal Ölws nüy ro auveyks, Ajroı xark dı- alosoıy 7 Tois Eoyaroıs. rov ulv oUV xara To00y anelgwv ovᷣx Evdkyerar üyaodaı Ev nenegaaulvp XoövY, ray di xa- za dınlgeoıw Eydtyerar xal yap aurös 6 Xodvos vüTwS ANeL- 005. worte &v To äneloy zul oUx Ev ı& nenepugueyp Ovu- Balveı dulvaı To Aneıpov, zul ünreodaı ray Anelpwv Tois anelgors, ob Tois nenspaouevois. oUre dn TO ünsıgovy 0i0V te &v nenegaoutvp xyoövp dısldeiv, our &v anelop rö nıe- nepaoutvov- all’ Bay re 6 xoovos üneıgos 7, zal TO u£ye- 305 Eoraı üneıgov, day re To ulyedos, xal 6 zoovos. toru yüo neneguouevov ueyedos dp’ o AB, xoövos dE üneıgos dp’ © T- ellnysw dj*) roũõ + yoovov menepaoufvor, Ep o TA. Ev tobıw ovy dieol rı roü ueyEdovs, ar Low dıeinivgos ip @ BE. Toüro di 7 xaraueronoe To dp ® AB, ijj Bislıyeı, 7 Urrepßaler' dımplgeı yap oudEV‘ El yag del rö Icov TO BE ulyedos &v loo xooyp dlecı, Toüro di xaraueroei ru”) 5Aov, menepguoukvos Eoreı 6 Tüs xoovoc dv @ dinger Eis Ioa yüp diepesngaeran, ds xal To uE- yedos. [Erı 8’ el un nav ulyedos iv änelow xoovo Ile, dir Evdtyerat rı al dv neneoanoukvo dıeldeiv, olov TO BE, roũro 'd2 xaraueronas To näv, xl ro Ioov Ev Top dleomw, Gore nenspacutvos Eoraı zul 6 zoovos*").] örı d’ ovx dv anelow dleıcı TO BE, Yavepov, ei Anp9eln In) Yarepa ne- ") Die Handschrr. und Ausgg. haben d#. **) Die Handschrr. und Ausgg. haben ro. ®) Diese in der Uebers. weggelassenen Worte sind eine leere Wiederholung des eben Gesagten. Bud der Phyſik VI. 2. 289 Zeit eine Heinere Größe; denn bie nämlidden Theilungen find die der Zeit und der Größe; und wenn eines von Beiden unbegrängt iR, ift es aud das andere, und in welcher Weife es das eine if, in derfelben iſt e8 auch das andere, wie 3. B. wenn die Zeit ver⸗ möge der aͤußerſten Enden unbegrängt ifl, ift es auch die Größe vermöge ter äußerften Cuden, und iſt jene es durch Theilung, fo it es durch Theilung auch tie Größe, und if in diefen beiden Rüdjihten die Zeit unbegrängt, fo if «6 in diefen beiden auch die Größe. Darum nimmt audy der von Zeno *) vorgebradhte Grund darin etwas Unwahres an, daß Tas Unbegrängte ein Unbegränztes nad) feinen einzelnen Theilen nicht in begränzter Zeit durchwandern oder berühren könne; denn in toppelter Bedeutung wird fowohl Lie Länge als auch die Zeit und überhaupt jedes Continuirliche ein Unbegrängtes genannt, nämlich entweder nach der Theilung oder vermöge der äußerfien Enden. Dasjenige nun, was quantitativ unbegrängt ift, fann allerdings Nichts in begränzter Zeit berühren, wohl hingegen jenes, was der Theilung nach unbegrängt ift, denn die Zeit ſelbſt ja iſt in dieſem Siune unbegrängt; folglich ergibt fid) gerade in unbegränzter, und nicht in begrängter Zeit ein Durch⸗ wandern burd das Unbegrängte und ein Berühren des Unbegrängten von Seite des Unbegrängten, nicht aber von Seite tes Begrängten. Weder demnach fann ein Unbegrängtes das Unbegrängte in begraͤnz⸗ ter Zeit durchwandern noch in unbegränzter Zeit das Begraͤnzte, fondern fowohl wenn die Zeit unbegrängt tft, wird auch die Größe unbegrängt fein, als auch wenn bie Größe es ift, fo auch bie Seit. Es fei nämlih AB eine begränzte Größe, C aber unbegrängte Zeit; man nehme denn nun ein Begrängtes von der Zeit heraus, naͤm⸗ lich CD; in diefer alfo durchwandert das Unbegrängte irgend ein Etwas von ber Größe, und es habe nämlidh BE durdhwandert ; dies aber wird das AB entweder ohne Reſt aufmeflen oder zulegt einen Reſt lafien oder einen Ueberfchuß bilden; dies nämlich macht feinen Unterfchied, denn wenn jenes nur immer die gleiche Größe wie BE in gleicher Zeit durchwandert, dieſes BE aber irgend ein Ganzes ohne Reit aufmißt, fo wird die ganze Zeit, in welcher jenes bafielbe durchwandert hat, eine begränzte fein; denn fie wird in bie gleichen Theile wie auch die Größe getheilt werden. Daß es aber das BE nicht in umbegrängter Zeit durchwandert, iſt augenfällig, Ariſtoteles. 25 102 280 DBYZEIKHZE AKPOAZERZ Z. oeiraı eis oürws Erega xal TONY xeywpıoulva. alla unV ovd’ &ypsküs Eoraı orıyun orıyunjs N TO Yyüv Tov võy, wor &x rooᷣrov elvaı TO ufxos A ròov yoovov" dpefüs ulv Yao dorıv av undev korı uerafü auyyevks, orıyusv d’ dei TÖ uerafv ypauun xal av vüy xoovos. Erı dimgoit &y eis ddıaloera, eineo BE ov Borlv Exareoov, eis raüra dımgeitan. GAR odHV 9 1@V ovverav el; aucgj dımgeröv. Gllo di yEvog oòox olov T elyaı ustafü TWy orıyumy xal av vüy oügey. ei yüp Zoraı, Sijlov ws Aroı adıalasrov koraı 9 dicıperov, za el dıaıperov, ij eis Adınlaoera 7 eis ae dım- gera‘ Toüro ÖL ovvezk. wyavepov ÖR xal örı nüv auveyks dinıperov eis Ger dimigera" El yco eis Adınlaera, Zoraı adıalgerovy adınıpfrov antousvov‘ Ev yap ro Zoyarov, zal äntsreı TV Ovvsyav. TouV d’ aurou Aoyov zul ulyedos xaı xoovov xal xlynoıw BE adınıgkrwy ovyzeiodaı xal dıaı- oeiodamı Eis adırlgera, 4 undev,. dijlov d’ dx zavde el yap 10 ueyedos LE adınıperwy avyaeırar, xad n xlunoıs 9 rovrov 2£ IGuv xıynoeuv Earaı adımıgerwv, oiov ei 16 ABT dx 09 ABIT koriv adımıperav, 4 xıynoıs &p ns AEZ, iv tætvijôn To N El rüs ABT, Exaorov TO ufoos Eysı adıalge- rov. Ei BR napoVonS xıyn0sws Aydyan xıveiodel rı, xal el zıyeizal Tı, napeivas xlvnoıv, al To zıyeiode Katar EE adınıpkray. To ulv d7 A dxıyn9n To N Tiv TO AI xıvov- uevov xiynoıw, 10 d& B rw To E, xal TO I WworUTws AV 10 Z. el dN dvayan TO xıyouusvov No$Ey No un üug xı- Buch der Phyſik VI. 1. 281 und es wird in Theile getheilt, welche in diefem Sinne verfchieden und örtlich getrennt find. Aber auch nicht einmal ein Naͤchſtfol⸗ gendes iſt ein Punkt nad, einem Punkte oder ein Seht nad einem Seht, fo daß aus foldhem die Länge oder die Zeit beſtuͤnde; denn nächftfolgend find jene Dinge, zwifchen melden Nichts ihnen gleichs artiges liegt, zwifchen Bunkten aber ift immer das Dazwifchenlies gende eine Linie, und zwifchen den einzelnen Sept eine Zeit; ferner würde jedes von dieſen beiden dann in Untheilbares getheilt, wos ferne es in das getheilt wird, woraus es befteht‘) ; aber es war uns ja fo eben fein Eontinuirliches in Theilloſes theilbar; daß aber ir⸗ gend ein Anteres nicht gleichartiges zwifchen den Punkten und ben mehreren Jetzt liege, ift nicht möglich, denn gäbe es ein ſolches, fo müßte es felbft wieder entweder untheilbar oder theilbar fein, und falls es auch theilbar wäre, müßte es entweder in Untheilbares oder in ein ſtets wieder Theilbares getheilt werden Fönnen; gerade bieß letztere aber ift ja eben das Gontinuirlihe. Augenfällig aber . tt auch, daß alles Continnirliche in ein flets wieter Theilbares theilbar iſt; wäre es nämlih in Untbeilbares theilbar, fo würde ein Untheilbares ein anderes Untheilbares berühren, denn von dem Eontinuirlihen find ja die Außerfien Enden Eins und berühren fih. Sache aber Ein und der nämlichen Begründung if es, daß fowohl die Größe als auch die Seit ale auch die Bewegung aus Untheilbarem beftehe und in Untheilbares getheilt werde, ober aber daß feims von diefen aus Untheilbarem beſtehe. Klar aber ift dieß aus dem Folgenden: Wenn nämlich die Größe aus Untheilbarem befteht, fo wird auch die Bewegung aus gleichen untbeilbaren Be⸗ wegungen beftehen, wie 3. B. wenn bie Größe ABC aus ben uns theilbaren ®rößen A, B und C befteht, fo wird die Bewegung DEF, in welcher Z fih auf ABC bewegte, auch jeden entiprechens ben Theil als einen untheilbaren in ſich haben; und inwieferne bei - dem Stattfinden einer Bewegung nothwendig Etwas bewegt wers den, und wenn Etwas bewegt wird, eine Bewegung flattfinden muß, fo wird dann aud das Bewegtwerden aus Untheilbarem bes fiehen; alfo an der Größe A bewegte fih Z, indem es fid in ber Bewegung D bewegte, und an ber Größe B in der Bewegung E, und ebenfo an der Größe C in der Bewegung F. Wenn demnach dasjenige, weiches von irgendwo her irgendwo Hin beivegt wird, nothwendiger Weife in dem Augenblide, wann e8 bewegt wurde, * 282 BYZIKHE AKPOAZERZ Z. + 232 a yeioyaı xal xXEXıy oda où Rxıvsito ore cætvetro, oiov & BnpaLlf rıs Badtlieı, ddvvarov Gun BadtLev Onpele zul Pe- Radızevar + Onßate. ınv di ro A mw — dxıveito TO 2, anTod xiynoıs zapiv. var ei ulv ÜoTegov dınider 9 N dineı, dıaıgern av ein’ ÖTe yap dıyaı, oUTE Nolusı ovTeE dıelnivuseı, alla uerafv nV. Ei d’ Aun diukozera xal dıs- Anivse, To Badtlov öTE Budilsı Beßadızos dxei foraı xal xe- xıynu&vov ob xıveiren. Ei de vv udv ölnv riv ABT xıvei- ai Tı, x 7 xlynoıs 99 xıveiteı ra AEZ 2ort, mv 6’ ausen nv A oUFy xıyeircı alla xexrivnzau, ein av 7 xcvun- OS oUx 2x xıyn0swv aAR’ Ex XıynucToy zul TOoU*) xexıyjj- Hal Tı un xıvovuevov‘ nV yap A dısinivdev od dıskıoy. wore faraı Tı Beßadızdvaı undEnore Badllov‘ Taurny yüo Beßadızev od BadiLov revımy. £l oUy avayın N Nosueiv 9 xıyveiodaL av, ngenei di x0H° Exaorov wv ABI, wor Eoraı Tı Guvxũc noeemoũv — xal kıvouuevor. zyv yag ABT öAnv kxıyeito xal nggusı öTLodv H£Qos, sore zul nüceyv. xal ‚ed utv Ta adınlaera rüs AEZ xıynasıs, xıvn0EWS TEEOVONS &vdeyoıT av un xıveioda GLA” Noeueiv’ ei dE un xıygoss, nv xlvnoıw un 8x xıynoswvy eivaı. Ööpolos Ö’ avayzn Iꝙ unxeı xcel 17 xıynası Adınlgerov Eivaı TÖY X00voV, zul Ouy- xeiodaı &x TÜV vüv Oyray adıcıperay' ei yap näca dıcıge- ros, &9 1& Barrovı ÖR To loosayds dlecıy Earroy, diaı- ‘ — *) Mit den Handschrr. (deren drei aber es ganz. weglassen) gibt Bekker ro. Buch der Phyſik VI. 1. 283 an dem Orte, wo. es bewegt wurde, nicht zugleich bewegt wird und bereits bewegt worden ift (wie 3.23. wenn Jemand nad Thes ben geht, es unmöglid ift, daß er zugleich nach Theben gehe und bereits nad) Theben gegangen fei), an der theillofen Größe A aber das Z fi infoferne bewegte, als die Bewegung D flattfand, fu wird Diele, wenn Z erft fpäter durch A bindurchgelangte, nachdem es daflelbe durchwanderte, hiemit eben theilbar fein?) — denn in dem Augenblicke, wann Z e8 durchwanderte, ruhte es weder, noch war es bereits hindurchgelangt, fondern es war eben zwilchen darin —, wenn hingegen Z zugleich es noch durchwantert und bereits hindurchgelangt if, fo würde das Gehende in dem Augenblide, wann es geht, ein bereits dorthin Gegangenes, und da, wo es bes wegt wird, ein bereits bewegt worden Seiendes fein. Wenn aber Etwas an ber ganzen Größe ABC bewegt wird, und bie Bewegung, in welcher es bewegt wird, DEF ift, es aber an der theillofen Groͤße A durdaus nicht bewegt wird, fondern da bereits bewegt worden ik, fo würde die Bewegung nicht aus Bewegungen, fondern aus Zudungen und daraus beftehen, daß Etwas, ohne bewegt zu werden, bereitö bewegt worden fe; denn durch die Größe A war es hindurch⸗ gelangt, ohne es zu durchwandern; folglich würde es der Fall fein, dag Etwas bereit gegangen fei, ohne jemals zu gehen, denn biefe Strecke A war es ja bereits gegangen, ohne diefe zu gehen. Wenn alfo nothwendig Alles entweder ruhen oder bewegt werten muß, Z aber an einer jeden von ben drei Größen A, B und C ruht, fo würde es folglih Etwas geben, was continuirlich zugleich ruht und bewegt wird; denn an der ganzen Größe ABC wurde es ja beivegt - und ruhte an jedwedem Theile derfelben, und folglig auch an der ganzen. Und wenn denn nun bie untheilbaren Theile von DEF felbft Bewegungen find, fo würde während des Stattfindens einer Bewe⸗ gung e6 möglich fein, dag Nichts bewegt werde, fondern Ruhe fet; find fle Hingegen: nicht Bewegungen, fo würde es möglich fein, daß die Bewegung nicht aus Bewegungen beftehe. — In gleicher Weife aber wie bei Länge und Bewegung gilt die Nothwendigfeit auch für die Zeit, daß fle untheilbar wäre und aus den einzelnen Seht als untheilbaren zufammengefeßt wäre; denn wenn jede Bewegung theil- bar if, das Bleichfchnelle aber in der Eleineren Seit eine Eleinere Strede durchwandert, fo wird auch die Zeit theilbar fein, und wenn 103 284 BYZIKHZ AKPOAZERZ Z. + 252 b oerös Zoraı zu) ö xoovos. el d’ 6 zoovas dımıperös iv @ geoeral rı nv A, xct A To A Earaı dimupern. 2%. ’Enet di näv ueyedog eig ueykdn Örnigerov (dE- deıxtaı yap örı advuvarov 2E arouwv elval rı auveg&s, £- vyedos d’ Lorly navy avvexK,), avayın To Iarrov EV ıy lop xoovp ueilov zal 8v To &larrovı Tooy al &v a dlar- zovı nleiov xıveiodan, zu $ureg ögllovrat Tıves TO FarTov. Zoro ‚re To Ep ® A zo B vãrrov. ine zolvuy HJärzov Zorı TO ngöTegov ueraßaklov, & @ xoovp To A ueraßfßinxey ano rou I eis To A, oiov 16 ZH, & Tovro 70 B oünw &oraı noös ro A, al drolsiye, woTE Ev 1 Iop' zoovw rrleiov Ileicı To Iürrov. alla unv xal &v zo Barrorı nAciov' Wo rag zo A yeyeynran ‚7rgös 166 A, ro B Eorw noös 19 E To Poadvregov 69. ovxouy Enel T Tö A noös ro AI yeykyyraı Ev ünavyı. ro ZH x0099, Teös To . 8 Eoroı 29 Üarrovı rovrov' xal Eorw &v ıo ZK. To ud oöv TO*), 6 dusiniude Tö A, ueilov dorı tov TE, 6 8 xoovos 6 ZK !larıwy zoü navrös roü ZH, wore Ev 2lar- zovı ueiloy dla. gaveoov dt Ex Tovswv zul Öörı To särrov 2v Elarrovı x009p Ödleoı ro Loov. Enel yap nv nelko &y EBarroyı diloyereı tod Poadvregov, auro dE zu euro Aaußavöuevoy &v nielovı Xo0ov@ zav nella rijc —XR Tovog, olov nv AM ins AH, nielov &v ein ö xe0v08 oͤ UDP, tv ® iv AM dikggera, 46 DE, ® © „m AR. üore ei 6 ILP goovog klarıwv dor) toõ IIX, dv @ To Boa- durepov diepyeraı nv AB, xal 6 IE Üarıwy Eoraı zov pP g IX’ roü yag IP Üarıwv, 1ö dt Tov &ldrrovog Harrov xal auro Ziarrov. wore dv Üarzoviı xıvyderaı TO Ioov. Erı ö’ ei nav avayın h &v Iop xoovyp 7 &v &Adıroyı A &v niklovı xıvsiodan, za To utv Ev nAelovı Boadürepoy, ròô d’ &r Iow looray&, To di HYürrov ovre loosayds oUTe *) Die Handschrr. und Ausgg. haben TA. Bud) der Rhyſik VI. 2. 285 die Zeit, in welcher Eiwas an der Größe A örtlich bewegt wird, teilbar if, fo wird auch bie Größe A theilbar fein. 2. Da aber jede Größe in Größen theilbar it (tenn es wurde jo ebem gezeigt, daß unmöglih aus Antheilbarem ein Continuir⸗ liches befichen könne, jede Größe aber if ein Continuirliches), fo muß nothwendig das Schnellere von Zweien in der gleichen Zeit an einer größeren Sröße und in der Fleineren Zeit an einer gleichen Größe, und auch in ber Heineren Zeit an mehrerer Größe bewegt werden, fowie ja Ginige das Schnellere befiniren. Es fei nämlich A fchneller ald B; da alio nun fchneller dasjenige if, was früher die Beränderung vollendet, fo wird in jener Zeit, in welcher A fi von C in D verändert bat, nämlidy etwa in der Zeit FG, das B noch nicht bei D fein, fondern noch eine Lüde laflen, fo daß in der gleichen Zeit das Schnellere ein Mehreres durchwandert. Aber aud in der kleineren Zeit durchwandert es ein Mehreres; denn in welcher Seit A bei D angelangt if, wird das Sangfamere B erft bei E fein; dann alfo, da A in der ganzen Seit FG bei D angelangt iſt, wird es bei H in einer kleineren als dieſe angelangt fein, es fei nämlich bies in ber Seit FR Dit Strede CH nun, welde A durchwan⸗ dert hat, if größer ale die Strede CE, die Zeit FR aber ift Fleiner als bie ganze Zeit FG; folglidy durchwandert es in kleinerer Zeit eine größere Strede. Augenfällig aber if aus dieſem auch, daß das Echnellere in Lleinerer Zeit die gleiche Strede durchwandert; denn ta es bie größere Strede in Eeinerer Zeit durchwandert, als bas Langfamere, es ſelbſt aber an und für ſich betrachtet in meh: rerer Zeit die größere Strede als die Fleinere, wie 3. B. LM in mehrerer Zeit als LN, fo wäre eben bie Zeit PR, in welder es LM burdywanbert, größer als die Zeit PS, in welcher LN; folglid wenn die Zeit PR Heiner iR als die Zeit PT, in welcher das Langs famere die Strede LN durchwandert, jo wird aud PS Heiner fein ale PT, denn es if Eleiner als PR, was aber kleiner als das Klei⸗ nere if, ift ſelbſt Heiner; folglid, bewegt es ſich in Eeinerer Zeit an ber gleichen Größe. Ferner au, wenn Alles nothwendig ent⸗ weder in gleicher oder in kleinerer oder in größerer Zeit beiwegt werden muß, und das in größerer Zeit Bewegtwerdende ein Lang- " fameres if, und das in gleicher Zeit ein Gleichſchnelles, hingegen das Schnellste weder ein Bleichichnelles noch ein Langfameres iſt, 104 286 $YZIKHZE AKPOAZERZE Z. 1233 a } 5 | Boadursoov, our av &v top our 89 nlelovi zıyoiro TO Hür- rov. Asinercı ody iv Uarrovı, GoT avyayın xal ro Yaoy u£yedos Ev Ücrrovi yooyp dufvar To Yärrov. Ener di non ulv xiynoıs &V xooyo zal Ey ünavı. xooyy duvaroy zıyndAvar, navy dE To zıvovusvoy &vdlyerar zul HATToy xı- veioyae za Bondurspov, &v anavyıı ypovp Kor To Yürroy xıyeiodaı zur PBondvregov. Tovrav d’ Övrov uvayın xab ròv xoovoy ovvezä elvar. Alyau dk auveyks To dıeıperov eis Gel diniperd‘ vovzov yap Unoxsıufvov ToU Ouveyoüs, AVAyAN Guvexũj elvar Toy yoovov. Enel yao dedsızıaı Örı TO Yür- zov ?v Barıomı x009@ diem. rö Ioov, toro ro ulv ip A Sürrov, ro d’ dp @ B Boadürsgov, zul xexıyjadwn To Boudvurepov TO dp @ TA u£yedos & ra ZH yoövo. dilor rolyvy örı To Hürrov Ev Elarrovı ToUrov XIVNdETML TO U- To ulyedos“ xal xexıynodw dv 15 ZO. nalıy d’ del zö Yarrov Ev To ZO dıelnivde nv Ölny ınv IA, To Boadurs- 009 &9 1o adro xooyp rıv Barıu dlaoıy“ Eoraı ovv dp} Ns TK. ine di 16 Bondureoov rö B dv ra ZO yooyo Tv TK dısinivse, ro Härrov Ev Barrovı dleoıy, Sore nalıy diagedHoercs 6 ZB xoövos. Tovrov BR dimspovufvov xal To TK u£yedos diaıpegnoeres xara TöV auroy Aoyov. ei di To uEyedos, xal 6 xoövos. xe) del tour Zora ueralau- Bavovaıy ano Toü Icdrrovos 10 Poadürepoy xel ano Toü Boadvregov TO Härrov, xal ro anodedeıyulvo Yowulvoıs® dinıpnoeı yap To ulv Fürrov rov Xoovov, ro BE Boaduregov To ujxos. el 00V del ulv Avrıorokpev dAndE, EvTigTps- You£vov ÖL ae) ylveraı dıalpeois, ıpyavEeoov ÖTı näs Xo0vos koraı ovvexyns. üua di dilov al Örı ulyedos dänav Eorl Ovveyks- Tas aüras yap xal Tas Toas dınıpkacıs 6 Xoovos dimmpeirnı xal To ueyedos. Erı BR xal dx TaV Eludoray Ad- yuv Alyeodaı yaveobv ws Elneo 6 xo0vos dar auveyis, örı xal ro ueyedos, elneo &v ıö Njulse xoorw Huıov dıdo- Bud der Phyſik VI. 2. 287 ſo bewegt fih das Schnellere wohl weber in gleicher noch in groͤ⸗ ferer Zeit; es bleibt alfo nur übrig, daß in Heinerer; folglich muß nothwendig das Schnellere auch die gleiche Größe in kleinerer Zeit durchwandern. — Da aber jede Bewegung in einer Zeit ifl, und in jeder Zeit es möglich if, dag Etwas bewegt werbe, aber alles Bewegtwerbende fowohl fchneller als auch Iangfamer bewegt werden kann, fo wird im jeder Zeit das fchneller und langſamer Bewegt⸗ werden fattfinden. IR aber diefes fo, jo muß nothwendig auch bie Zeit continuirlich fein; ich meine aber unter dem Gontinuirlichen dasjenige, was in ein fletd wieder Theilbares theilbar ift; nämlich wenn dies als das Gontinuirliche uns zu Grunde liegt, muß noths wendig die Zeit continuirlich fein. Denn da eriwiefen iſt, daß das Schnellere in kleinerer Zeit die gleiche Größe durchwandert, fo fei nun A das Schnellere und B das Langfamere, und es fei das Lang⸗ famere an ker Größe CD in der Zeit FG bewegt worden; klar demnach if, daß das Schnellere in Fleinerer Zeit als dieſe an der nämlihen Groͤße bewegt werben wird, und es fei dies nämlich in ber Seit FH; hinwiederum aber da das Schnellere in ber Zeit FH die ganze Strede CD durchwandert Hat, fo durchwandert das Langs famere in der nämlichen Zeit die Heinere Steede, und diefe fei nun CK; da aber das langfamere B eben in ber Zeit FH die Strede CK durchwandert bat, jo durchwandert das Schnellere fie in kleinerer Zeit, fo daß abermals die Zeit FH getheilt werden wird; wird aber diefe getheilt, fo wird auch die Größe CK nach dem gleichen Ber: bältniffe wieder getheilt werden; wenn aber bie Gräfe, fo wiederum auch die Zeit; und immerfort wird es fo gehen, wenn man abs wechfelungsweife nach dem Schuelleren das Langfamere und nad dem Langfameren das Schnellere nimmt und das jebesmal Erwie⸗ fene fort benügt, denn immer wird das Schuellere die Zeit, das Langſamere aber die Größe theilen; wenn alfo «8 richtig ifl, daß es immer ſich umdrehe, bei dem Umdrehen aber immer eine Theis Iung ftatifindet, jo iſt augenfällig, daß jede Zeit continuirlich if. Zugleich aber ift Mar, daß auch jede Groͤße continuirlich ift; denn in den nämlidhen und gleichen Theilungen wird die Zeit und bie Größe getheilt. Berner aber iſt auch aus den gewöhnlich vorge: brachten Gründen?) augenfällig, daß, wenn die Zeit continnirlich iR, es auch die Groͤße ift, woferne ja in der halben Zeit Etwas auch die Halbe Größe durchwandert, und überhaupt in der Heinesen 105 288 $BYZIKHZE AKPOAZERZ Z. + 2s3b zero. xal anıac &v ro karrovı Marrov: al yap avral dı- aupEosıs Esovraı ToV xXo0Vov xal Toü wey£dovs. xal el 6no- TEpoVoUV ÜneıooV, zu) Harepov, zul ws Jarspoy, za) Idre- oov, oiow el ulv Tois Eoyaroıs Öneıgos Ö Xoovos, xal To uñxoc rois baydroıs, ei dt ı7 dinıgkosı, 77 dınıplocı zul TO uixos, ei dE Gugyoiv Ö xXo0Vos, Aupoiv xal TO ulyedos. dıö zul 6 Zuvmvos Aöyos weüdos Aaußaveı Tö un kvölysoseı TA once dıeldeiv 7 Ayacdaı av Anelowv zus Exaorov dv TENENLOUEVD xX00Yp. dıyas yüp Alyeraı xol To uijxos xol 6 Xo0Vvos üneıgov, za) ölws näv To Ouveyks, nroı xara dı- aloeoıy 7 Tois Zoyaroıs. ray ulv 00V xura tooov' Anelomv oUx Evdtyeraı Gıyaosaı Ev nenegnoulvo xoovp, ray dR xa- ra dıalpeowv Evdeyeraı’ xal yap aurös Ö 100vos oüTwg Äneı- 005. worte &v zo anelop xal oUx Ev To nenepaoufvp ovu- Batveı dusvaı To Areıpov, zul ünreodaı Tav Anelowv Tois anelgoıs, oð Toig menepuoutvors. OoVre dN TO AntLıgoV 0i0V te Ev nenegaoukvo yoovo dıeldeiv, obr Ev anelow Tö TIE- neoaauevov* all’ Bay TE Ö 00905 Aneıgos 7, xal TO ueye- $os Eoraı areıgov, av Te To ulyedos, zal ö xoovos. toru yo neneguouevov utyedos o AB, xobvos dE äneıgos dp’ & T" elinpSo dj*) Tı Toü + xoovov menegaaufvoy, dp o TA. 89 ToVrw oõvy dleol rı Toü ueyedovs, xal Lore dıelnivgos BE. Toüro di A xaraueronos To Ip AB, 7 &alelıpaı, A Uneoßaler‘ dimplge yap ovdEV" El yao der 10 T0ov ro BE ulyedos 8v Toy xoovo dlaoı, roüro di xarauergei tı”*) ÖAov, nenegaoutvos Eoraı 6 TÜS Xo0Vos dv 0 dınldev" eis Ioa yüp dinıgesijoeren, ds zul To we- yedos. [Erı d’ ei un may ueyedos Ev dnelow x009p dleory, Gar Evdkyeral zı za) dv neneonoufvo dıeldeiv, olov TO BE, Toüro 'dE xuraueronosı To näv, xal To Toov Ev Tom dlemıy, dore neneonoulvos Eorcı zul ö xoovos"").] örı d’ ovx &v anelowp Ölercı TO BE, paveoov, ei Aypdeln En) Icrega nıe- *) Die Handschrr. und Ausgg. haben d#. **) Die Handschrr. und Ausgg. haben ro. 9) Diese in der Uebers. weggelassenen Worte sind eine leere Wiederholung des eben Gesagten. Bud der Phyſik VI. 2. 289 Zeit eine Heinere Größe; denn die nämlidhen Theilungen find die der Zeit und der Größe; und wenn eines von Beiden unbegrängt ik, ift es aud das andere, und in welcher Weile es das eine ift, in berfelben iß e8 auch das andere, wie 3. B. wenn bie Zeit ver möge der aͤußerſten Enden unbegrängt iſt, iſt es auch die Größe vernöge der äußerfien Enten, und ifl jene es durch Theilung, fo in es durch Theilung auch tie Größe, und ift in diefen beiden Rüdjichten die Zeit unbegrängt, fo ift es in dieſen beiden auch bie Größe. Darum nimmt aud der von Ieno *) vorgebradhte Grund dasin etwas Unwahres an, daß Las Unbegränzte ein Unbegraͤnztes nad feinen einzelnen Theilen nicht in begränzter Zeit durchwandern ober berühren könne ; denn in doppelter Bedeutung wird ſowohl die Länge als auch die Zeit und überhaupt jedes Continuirliche ein Unbegrängtes genannt, nämlid entweder nad der Theilung oder vermöge ber Außerfien Enden. Dasjenige nun, was quantitativ unbegrängt ift, fann allerdings Nichts in begrängter Zeit berühren, wohl hingegen jenes, was der Theilung nach unbegrängt if, denn die Zeit felbft ja ift im dieſem Sinne unbegrängt; folglich ergibt ſich gerade in unbegrängter, und nicht in begrängter Zeit ein Durch wandern durch das Unbegränzte und ein Berühren bes Unbegrängten von Seite des Unbegrängten, nicht aber von Seite des Begrängten. Meter demnach kann ein Unbegraͤnztes das Unbegränzte in begränzs ter Zeit durchwandern noch in unbegränzter Zeit das Begrängte, fondern fowohl wenn die Zeit unbegrängt ifl, wird aud die Größe unbegrängzt fein, als auch wenn die Größe es ift, fo auch die Zeit. Es fei nämlid AB eine begränzte Größe, C aber unbegrängte Zeit; man nehme denn nun ein Begränztes von der Zeit herans, naͤm⸗ ih CD; in diefer alfo durchwandert das Unbegränzte irgend ein Etwas von ber Größe, und es habe nämli BE durchwandert; dies aber wird das AB entweder ohne Reſt aufmeflen oder zulegt einen Reit laſſen oder einen Ueberfchuß bilden; dies nämlich macht feinen Unterfchied, denn wenn jenes nur immer die gleiche Größe wie BE in gleicher Zeit durchwandert, diefes BE aber irgend ein Ganzes ohne Reit aufmißt, fo wird die ganze Zeit, in welcher jenes daffelbe durchwandert hat, eine begrängte fein; denn fie wird in bie gleichen Theile wie auch die Größe getheilt werden. Daß es aber dad BE nicht in unbegrängter Zeit durchwandert, iſt augenfällig, Ariſtoteles. 25 106 290. $BYZIKHZ AKPOAZENZ Z. 7 234 a nrepaoufvos ö xoovos‘ ei yap Ev kiarıovı rö ufpos disc, roũro Advayan nenepavdoı, Yarkgov yE TreonTos ÜndEXovVTos. n aurn & dnodefıs xal el To udv ujxog areıpov, Ö d2 goö- vos neneououevos. pavepöv oUV dx raw elonulvwmv as OUTE yornuun ovre Eninedov ovre Öölms Toy ovveray ovdtv Earaı &touov, od uovov dıa To voy AeyIebv, alla od Örı ovu- Prosraı dımpeiodar TO arouov. Enel yap Ev ncvri xoovq; to Yürrov xl Boadvrepov karı, 6 dt Härrov nıeov dıfo- zero 89 ro Low xoovw, Eydtyerci zul dınıacıov zu) Nuıo- Mov dufvaı n—xos ein yao &v ooroç 6 Aoyos roũ Tayovs. &ymvirde oUv 10 Färror. nnöhov &v TO adro xgovp zo dinono9w Ta neyesn za ulv Tov Yarrovos, &p’ ® AB BT TA, eig Tola Groue, a di Tod Boadvrepov eis duo, Ep av EZ ZH. oVxoüv xal ö yoovos-dinıgesmoeran eis role Atoue‘ rò yap Loov &v rö Top xoovo dleow. diyonodo ouv 0 xo6vos eis ra KA AM MN. nalıw Ö’ Eine ro Boedurepov Eynvextaı ti EZ ZH, xa) ö yoovos rundnoeran diya. dı- vıgEsNOETaL apa TO Arouov, xal To dueoks oUx Lv aroum dteioıv EAN Ev nielovı. Yovegöv ovv Örı ovdev korı rar ovveyovy aueo&. 3. Avayım dt xal To vüv To un xa9” Eregov alla xag auro za) aoũror Aeyousvov adıalgerov elvan, xar dv ünavıı TO rotoũro xe0vp dvunoogyeıv. Eotı yag layarov Tı Toü yeyovoros, + 00 Em zade ouHEy lorı Toü m£llovros, za) walıy roũ uEldovros, od Int rade ou9Ev dorı roü yeyovoros' ö dn Epauev duyoiv eivaı nuegus. roüro di av deuxdl Buch der Phyſik VI. 3. 291 wofern eben nach der anderen Geite zu die Zeit begränzt genommen wird; denn wenn es in fleinerer Zeit den Theil der Größe durch⸗ wandert, fo muß biemit eben ein Begrängztfein gegeben fein, da die Gränze nad der einen Seite bin ohnedieß ſchon vorliegt‘) Die nämliche Beweisführung aber wäre es auch, wenn man bie Größe als unbegrängt und die Zeit als begränzt annähme. — Augenfällig alfo iR in Folge des Geſagten, daß weber eine Linie noch eine Fläche noch überhaupt irgend Etwas Gontinuirliches ein Untheil⸗ bares if, nicht bloß wegen des fo eben Gefagten, fondern auch noch darum, weil es fid, außerdem ergäbe, daß das Untbeilbare ges theilt werde. Rämlih da in jeder Zeit das Gchneller und Lang⸗ famer iR, das Schnellere aber in ber gleichen Zeit ein Mehreres durchwandert, fo fann es auch eine doppelte oder anderthalb fo große Länge durchwandern; dies Iehtere nämlich möge 3. B. die Berbältnißzahl der Schnelle fein; alfo es babe ih das Schnellere im Ein und der nämlichen Zeit anderthalb fo weit bewegt, und es feien hiemit die Größen des Schnelleren in drei Untheilbare, in AB, BC und CD, abgetheilt, die des Langfameren hingegen in zwei, näms lid in EF und FG; alſo wird auch die Zeit zunaͤchſt in brei Uns theilbare getheilt werden, denn das Gleiche durchwandert es ja in gleicher Zeit; die Zeit alfo fei in KL, LM und MN getheilt; hin⸗ Wiederum aber wird, da das Langfamere an ben Größen EF und FG ſich bewegte, die Zeit abermals in Iwei getheilt werden; — alfo wird das Untheilbare geheilt werden, und der fidh bewegende Körper wird das Theilisfe nicht in untheilbarer Zeit, ſondern in einer größeren durchwandern. — Nugenfällig alfo iR, daß fein Gontinuirliches ein Theillofes if. 3. Rothwendig aber au muß das Seht, infoferne es nicht in Bezug auf ein Anderes, fondern an und für fih und in urs fprünglidder Bedeutung genommen wird, untheilbar, und ein Ders artiges in jeder Zeit enthalten fein; denn «6 gibt ein Etwas, welches ein Acußerftes if} der vergangenen Zeit, über welches hins über gar Nichts von der künftigen if, und hinwiederum Aeußerſtes der künftigen Beit, über welches hinaus gar Nichts von der vers gangenen if, — dasjenige nämlid, wovon wir fagten [IV, 13 3. Anf.]. es fei eine Graͤnze beider. Wenn aber von biefem gezeigt fein 25* 107 292 $BYZIKHZE AKPOAZERZ Z. örı roswuroy karı za9° avıö za) Tavıoy, Ana yavspoy Earas zer ST adınlperoy. ayayın IN 10 avıo eiyas 10 Yuy 10 foyaroy aupordpwy av zoovev- ei yag Ereporv, Eyekns ulv oùx av eln IJarepoy Jarkoy dıs To un eivas ovveris &E aueowv, ei dt xwpls Exarepov, nerakü Eoras yoovos“ Ray yap 10 ouvexèc Toüroy wor &ival Tı Ovyamyuuoy nerafu ray neparev. alla unv el xoovos To usıalv, dıessperöv Zoraı“ nas yag zoövos dEderzras örı dımsperös. Bore dı- aıpsröy zo vuy. el di diaıperoy 10 yüy, Eotas Tı ToU yE- yovöoros Ey 15 uilloysı zal roü ufilovros 89 19 yeyoyorı xa9’ 6 yap av dıaspedj, toüro dıogiti TOy napnzovsa xal röy uliloyra xoovor. üpa di za) ovz üy za9’ adıö en zo vor, alla za3’ Erepov‘ n yap dialgecis ou zus aüro. woög di Tovroıg ToU voy 10 av Tı yeyovös Zoras TO di udlioy, xal ovx dei To avıo ysyovös 7 ulilov. odd2 di eo vov 10 avro‘ nollayj yap dinıperös ö zporos. dor” al Taura ddvvaroy ünagyeıv 19 viy, arayın ro word eivaı ro dv dxorkop vür. dla uijv El Tadıro, yavepoy örı xal adıclgeroy‘ El yap dımgerov, nalıy raura ovußioere. & za 9. 15 nmpöregov. örı uly rolrun ori ıı 9 ıO yoöye adıaloerov, Ö yausv alyaı ıö vũv, dijlöv Lorıy Ex ar el- enutvav’ örı d’ ovdiv iv 19 yüy zıyeitaı, 2x rawde pa- veooy Zorıy. ei yap Eorıy, Evdtyeraı xal Jürroy xıveiotes iv aiıa zul Poaduregov. Zorn‘ di zo voy dp’ @ N, xcxi- vijobo d° iv aura 10 Yärroy AB. oivxovy 16 Ppadv- zepor Ev 1B avıh dlarım rüs AB zıyy97joetan, oiov ınV AT. ine) d} rö Poadureoov Ev ölp ro viv xextvnra ın9 AT, Tö-Järrov Ev Elarıovi Tovrov xıyn9noeraı. WorE dınıgE97- Bud der Phyſik VI. 3. 293 wird, daß es an und für ſich ein derartiges und daß es Gin umd baffelbe fei, fo wird zugleich auch augenfällig fein, daß es untheils bar if. Nothwendig denn nun muß das Seht als bie Außerfie Gränze beider Jeiten Ein und daſſelbe fein; denn wären dieſe beiden Graͤnzen ein Berfchiebenes, fo koͤnnte keinenfalls die eine auf die andere eine nächflfolgende fein, weil aus Theillofem®) kein Continuirliches beſteht; find fie Hingegen beide Yon einander ges trennt, fo wird Zeit bazwiichenliegen, denn alles Gontinuirlide it derartig, daß ein Gleichnamiges zwifchen den Graͤnzen liegt; aber nun, wenn Zeit das Dagwilchenliegende if, dann inirb das . Ganze theilbar fein, denn das if erwieſen ſCap. 2], daß jede Beit theilbar ift; folglid wäre das Seht theilbar. Wäre aber das Jept tbeilbar, fo würde etwas von dem Bergangenen in dem Künftigen und etwas von dem Künftigen in dem Bergangenen fein, denn ber Punkt, an welchem es getheilt würde, wird die verflofiene und bie fünftige Zeit abgränzen; zugleich aber wäre dann auch das Seht nit ein an und für fi, fondern ein in Bezug auf ein Anberes Seiendes, denn die Theilung if. nicht ein an und für fih Seien⸗ be’); außerdem würde dann von dem Seht das eine ein Ber gangenes, das andere ein Künftiges fein, und nicht immer Gin und dafielbe ein Bergangenes oder ein Künftiges, und es würde dem⸗ nach auch das Jetzt nicht das nämlidhe fein, denn vielfältig ift bie Zeit theilbar. Folglich, wenn alles dieſes unmöglich dem Seht zukommen kann, jo muß nothwendig das in jeder dee beiden Zeiten feiende Jetzt Ein und daffelbe fein. Aber nun, wenn es Ein und daſſelbe ift, ift augenfällig, daß es auch untheilbar if; denn wäre es theilbar, fo würde wiederum das Nämliche wie oben ſich ers geben. Daß es demnach ein lintheilbares in ber Seit gibt, von welchem wir fagen, daß es das Sept fei, ift in Folge des Geſagten Har. Daß aber Nihts in dem Jetzt bewegt wird, if aus Fol⸗ gendem augenfällig: Wäre es nämlich der Yall, fo Eönnte es in demfelben ſowohl fchneller als auch langfamer bewegt werben. Es fei denn nun N das Sept, und es fei während befielben das Schnellere in der Steede AB bewegt worden; alſo wird in ber nämlichen Zeit das Langfamere in einer Heineren Strede ale AB, nämlidy etwa in AC, bewegt werben; da aber das Langſamere wähs rend des ganzen Seht in der Strecke AC bewegt wurde, fo wird das Schnellere in derſelben in einer kleineren Seit, als dieſe ift, % 294 BYZIKHZE AKPOAZENRZ Z. Fısıb oera ro voy. AAl’ nv adıalaerov. ovx agu Earı zıyeiade: iy ro vür. alla unv oüd’ nosusiv" npeueiv yap Eikyoney To Nepvxös xıveiodar ui xıyouusvor öre näpvxe za) ou xal os, vor Enel dv ro voy oudly nepuxe zıyeioder, djlovy os oud’ Hospeiv. Erı d’ El To auro ulv karı zo vov iv au- gpoiv Toivy xoovoıy, } dvdtyeraı dk Toy ulv zıveiodm Toy d’ hosueiv Oloy, 16 d’ Öloy xıyovusvoy 10Y xoovoy Ev örpouy zıyn9n0staı Toy Tovrov xa9° 6 ruegyuxs xıyveiode, xab TO NeEuoby WORVTWS Tosunosı, Ovußnastas TO avro Aue NQ8- ueiv xal xzıyeiadan* 16 yap auzo Zoyarov 109 Xoovay dp- poregav, ròô vüy. Erı Ö’ noemeiv ulv Atyopev TO Opolas &yoy xa) avıö za) ra ufon vuv xal mooregov' &v di so vür odx Earı Tö TE0TEE0V, Bor oVd’ Nopsueiv. avayın üga zei mıveioda: TO xıyovusvoy 89 10099 xal NosuEiv vo Npsuoür. 4. To di usrapallov änay dvayaın dınıperovy eivaı. enel yap Ex vos eis Tı nüaa ueraßoin, zul öray uiv 7 &v sous Eis 0 ner@ßalev, ovxerı ueraßalleı, ötav dA BE ou nereßalt, xal avro xal ra ufon navıa ou ueraßalleı To yao ücavıws &yov xal aurö zal ra ufen ou ueraßallsı. ayayın ovy 1ö u&v rı &9 Tovro eivaı, ro d’ Ev Jarkog Tov ueraßallovros ovre yag Ev amporkooıs our Ev underkow 108 duvaroy. Alyu d’ eis ö yeraßallsı TO NEWToV xara iv ueroßolnv, olov &x roũ Aeuxoü TO YaıoYy, oV TO ullay‘ ov Buch der Phyſik VI. 4. 296 bewegt werben; folglih wird dann das Seht geiheilt werben; aber «6 war uns ja ein Untheilbares; alſo kann in dem Sept Nichte bewegt werden. Aber nun auch ruhen kann im demſelben Nichts; denn von demjenigen fagten wir [V, 2 am Gnde], daß «s ruhe, was von Natur aus beſtimmt if bewegt zu werden, gerade aber da eben, wann und wo und wie es von Ratur aus bazu beſtimmt wäre, nicht bewegt wird; folglich da Nichts von Natur aus beffimmt if, in dem Jetzt bewegt zu werben, iſt klar, daß auch Nichts in ihm ruhe. ferner, woferne das Sept in ben beiden Beis ten Gin und daſſelbe ift, es aber möglich iR, daß in ber einen ganzen 3eit Bewegung und in ber anderen ganzen Zeit Ruhe Rattfinde, dasjenige aber, was in einer ganzen Seit bewegt wird, auch in jedwedem Theile berfelben in der Beziehung, in welcher es eben von Natur aus beftimut iſt bewegt zu werden, beivegt werden wird, und in gleicher Weile das Ruhende ruhen wird, fo würde ſich ergeben, daß Ein und baffelbe Ding zugleich ruhe und bewegt werde, denn bad Außerfie Ende der beiden Zeiten ift eben Ein und daffelbe, naͤmlich das Seht. Ferner aber auch fagen wir von dem⸗ jenigen, daß es rube, was, ſowohl es ſelbſt als auch feine Theile, jegt und früher fi gleichmäßig verhält; in dem Sept aber gibt es kein Krüheres, und folglich aud) fein Muben. Alſo muß noth⸗ wendig fowohl das Bewegtwerdende in einer Zeit bewegt werben, ale auch das Ruhende in einer Zeit ruhen. 4. Alles aber, was ſich verändert, muß nothwendig theilbar fein; tenn da jede Veränderung aus einem Etwas in ein Etwas vor ſich geht, und das ſich Berändernde in dem Augenblide, wann e6 bereits in Jenem if, in welches es ſich verändert, ſchon nicht mehr ſich verändert, hingegen in jenem Augenblide, wann es noch in Senem if, aus weldem es ſich verändert, fowohl es ſelbſt als auch alle feine Theile noch nicht fidy verändern (denn was, fowohl es felbft als auch feine Theile, in gleicher Weife ſich verhält, vers ändert ſich nicht), — fo if alfo nothwendig, daß der eine Theil bes fi Berändernden in bdiefem, und der andere in jenem fei, denn weder in beiden zugleich noch in keinem von beiden kann bas ſich Berändernde fein. Ich meine aber unter Senem, in welches es ſich verändert, das in der Veränderung urſpruͤnglich Erſte, wie 3. 2. aus dem Weißen das Graue, nicht das Schwarze; denn es iſt 296 $BYZIKHE AKPOAZERZ 2. +235a yüp dvayın 16 ueraßdllov Ev Onorspyovv elvaı TOV &xom. Yayeoov ovv örı nüy ro ueraßalloy Eoreı dınıperov. Kivnoıs 6’ dort dinsgern dıyas, Eva ulv Toonov ı@ xoövw, ülloy BE xara Tas. T@V UEOWY Toü xıyovußvov xu- vnosıs, oiov el TO AT xıveiraı Ölov, xal To AB xın0era za) TO BI. Eorw dij roũ utv AB n JE, roü dt BI n EZ xlynoıs TOV ueowv. dvayxn.dn vv Olnv, dp’ ns 4 AZ, Toü AT eivoı xlynoıw* zıynoeraı yap xzara avrnv, Eneineo Exd- TEEOV TOV uEawry xıyeircı xa9° Exarkgav. ovdlv ÖE xıveitau xare nV GAlov xlynoıw, ware ij ÖiAn xlynoıs ou ölov 2orl ney£dous xlvnois. Erı d’ ei nüoa ulm xlynoıs rıyos, N 0’ din xlynoıs 5 Ep ns AZ une av ueowv Eor) undereoov (udpoyg yap Exarloa) une allov undevos (od yao 7 öln ölov, xal T& ulon ray ueowv’ * ra di ufon zov AZ av AB BI*) zo) oüdevwy ülluy" nAEıovov yüp oüx 7v ula al- vnoıs), zav n 6An xlynoıs ein &v Toü ABIT uey&dors. Erı d’ el ufv korıv &lln Tod Ökov xlynaıs, olov Ep ns OI, ayaı- oe3noeraı an abräs + 7 Exaregwv TÜV ucEwvy xlynoıs av- rar d’ Tocı Eoovyrar reis AE EZ" ula yap Evös xcvnoic. wor ei ulv OAn dınıpedngera 7 O1 eis Tas TWV uEEWV xı- vnosıs, Ton Eoraı 5 BI ti AZ- ei d’ anolelneaı rı, olov Tö KI, aöın oudevös foraı xlynaıs‘ ovre yap ou Ölov oUre zav utowv dıa To ulav elvaı Evos, our allov oüdevös yag ouvexns xlvnols korı avvex@v Tıyay. wocurwus di xal ei üneppalleı xara rnv dıalgeoıw’ wor el Toüıo aduvarory, ayayan 79 avrıv elvar za) lony. urn ulv ovv n dıalpe- *) Für 4B BI haben die Handschrr. und Ausgg. ABT. Bud der Phyoſik VI. 4. 297 nicht nothiwendig, daß das ſich Berändernde in irgemb einem ber beiden Extreme fei. — Augenfällig alfo iR, daß Alles, was lid verändert, theilbar fein wirt. Bewegung aber ik in doppeltem Sinne teilbar, einerfeits nämlich vernöge ber Zeit, andrerſeits aber nad den Bewegungen der Theile tes Bewegten, wie 3 DB. wenn das ganze AC bewegt wirt, fo wird fowohl AB als auch BC bewegt werden; es jei nämlich ald Bewegung ber Theile DE bie des AB und EF bie bes BC; folglid) muß nothwendig die ganze, naͤmlich DF, die Bewe gung des AC fein, denn es wird in biefer Bewegung bewegt wer- ten, da ja jeder feiner beiden Theile in ter fe entiprechenten der beiten Bewegungen bewegt wird, Nichts aber in ber Bewegung eines Anderen bewegt wird; folglich if die ganze Bewegung bie Bewegung der ganzen Größe. Ferner au), wenn jede Bewegung die Bewegung eines Etwas if, die ganze Bewegung DF aber weder tie Bewegung irgend eines ber beiden Theile (demn Bewegung eines helles if jeder der beiden Theile der Bewegung) noch tie irgend eines anderen Dinges if (denn von welchem Ganzen tie ganze Bewegung eben tie Bewegung if, von beflen Theilen find auch die Theile ter Bewegung tie Bewegung; die Theile von DE aber Fund die Bewegung ber Theile AB, BC und feiner anderen mehr; denn eine ter Zahl nad Gine Bewegung war uns [V, 4] nicht die mehrerer Dinge), fo möchte wohl aud die ganze Bewe⸗ gung bie ber Größe ABC fein. Werner auch, gäbe es außerdem noch eine andere Bewegung des Garten, etwa die GH, fo wird von ihr die Bewegung ber beiden Theile abgezogen werden, dieſe beiden Bewegungen aber werben entſprechend ben DE, EF gleich fein (denn ter Zahl nah Gine if die Bewegung eines Einen); fo ta, wenn die GH ohne Ref in die Bewegungen der Theile gefheilt wird, die GH der DF chen doc wieder glei fein wird; fehlt Hingegen ein Stüd, wie etwa KH, fo wird biefes die Bes wegung von Nichts fein; denn weber bie Bewegung des Ganzen noch die der Theile kann es fein (weil Gine Bewegung die eines Einen if) noch die irgend eines Anderen (demn die continuirliche Bewegung if die eines Gontinuirlichen) ; ebenſo aber auch ifl es, wenn bei ber Teilung ein Ueberſchuß bleibt; folglih, wenn dies beides unmöglich if, muß fie wothwendig die nämliche und gleiche wie DF fein. Dies alfo nun if die Teilung des Bewegung nad 298 $YZIKHZ AKPOAZERZ Z. oię xaTa Tas Toy uEoWy xıynoss Early, xal aydyan rayzös elyaı roõũ uegLorov aurjv. alln di xara ToV zadvov‘ &nel yoo dnaoo xlynaıs Ev X00v@, xo0ovos JE näs dıaıpsrös, &y di ro &arıovı dlerrovy N xlynoıs, avayın rücav xlynoıy dinıpeiodaı ara Toy yoovov. Emel ÖL nÄv TO xıvouuevov 109 & zıyı xıveitaı za) Y00VoV Tıyd, xal mavros darı xlynoıg, — avyayın Tas alzas eivaı dımplasıs ũ TE Yo0vYov xal riiç xıynOEWS za) ToU xıveiodar xal Toü xıyoyuevou zo dv 0 5 xiynoıs. niNy ob navıoy önolws, dv och æ(vnoic, alle Tod utv nocoü xu09° auro, Toü „s TOLOU xr q quuacpnæxòs. [einp9o*) yaQ ö xeoros dv 0 zweite IB © A, zal ii zivnoıs B. Ei ouv iv ölnv &v ro navıl z00v@ xe- xiynraı, 8v To nulosı Earıo, zu) alıy Tovrov dınigesev- ros dlarıo Tavens, xor Gel ovzws.] önolws di zer 7 zlynoıs dinıpern za Ö xXo6vos dınıgerög ei yao amv ölyv Ev ro zavtt, ınV nulosıav öv to nulaeı, za nalıy nv Barıo & 10 larrovı. Toy avıöy dR „rgonoY xar rd xıveiode: dısı. ees70era. [Eorw yap &p ® T ro xıyeiodan. . xara dA rw nulosıav zlynoıw Elarrov Eotar Tov Ökov, xal mulıy xard nv is Auıoelas Aulosıav, za as — *—** torı di xal der Heusvov TO x” Exaregay TOYy xıy0E09 xıveiodeı, 0lov xu- To re mv AT xa) 19 TE, Akyav ötı To 6lov Koraı xard nv ölnv- ei yap allo, nielw Koraı xıysiodeı xark TV ad- nv xiynow, Sonso Böelkanev za) ryV alynow dımgpernv eig Tas av uEOWy xıynaas“oVvoavy’ AnpäEyros yap To xıyei- 0901 x Exarlgav ovveyks Eoraı To öko. wonuras di deıysnostaı zul Tö uixos dımiperov, zal Ölus nüy dv d *) In Betreff dieses sowie des sogleich folgenden gleichfalls eingeklammerten Satzes s. die Anm. z. der Stelle. Buch der VPhyſtk VL 4. 209 den Bewegungen der Theile, und es muß biefelbe nothwendig bei jedem Theilbaren fattfinden. Bine andere aber iR die nach ber Seit; denn da jede Bewegung in einer Seit iR, jede Zeit aber tbeilbar if, im ter Pleineren Zeit aber die Bewegung Tleiner if, fo muß nothwendig jede Bewegung nad der Zeit getheilt werden. Da aber alles Bewegtwerdente in einem Ctwas und irgend eine Zeit hindurch bewegt wird, und von allem Bewegtwertenden «6 eine Bewegung gibt, fo müflen nothwendig bie Theilungen ber Zeit und ber Bewegung unt des DBewegtwertend und bes Bewegtwer⸗ denden und besienigen, in welchem die Bewegung vor ſich gebt”), ſammtlich die nämlichen fein; nur nicht von allem demjenigen, in weichem die Bewegung vor ſich gebt, in gleicher Weile, fondern son dem Duantitativen gilt die Theilung an und für ih, von dem Dualitativen aber bloß je nad Vorkommniß; man nehme nämlich als die Zeit, in welcher Etwas bewegt wird, A, und als die Bes wegung befielben B; fo wird es allo, wenn es bie ganze Bewegung im der ganzen 3eit durchgemacht bat, in der halben Zeit eine klei⸗ nere, und wenn jene abermals getheilt wurde, eine noch Bleinere als tiefe durchgemacht haben, und fo immer fort”). Wohl aber in gleicher Weite iR Sowohl bie Bewegung eine theilbare als auch die Zeit eine theilbare; denn wenn Etwas die ganze Bewegung in der ganzen Seit durchmacht, fo macht es bie halbe im ber halben turd, und wiederum die noch Fleinere Bewegung in der noch Fleis neren Zeit; auf die nämlidge Weile aber wird aud das Bewegt⸗ werden getheilt werden; es fei nämlich C dad Bewegtwerben ; dies wird denn nun in der halben Bewegung Fleiner fein ale das ganze Bewegiwerden, und hinwiederum fo in ber Hälfte ber halben Bes wegung, und fo immer fort; man faun aber auch, wenn man das Bewegtwerben in einer jeden von zwei Bewegungen befonbers bes trachtet (wie 3. B. ſowohl das Bewegtwerden in DC als auch das in CE), fagen, daß das ganze Bewegtwerden in ber ganzen Bes megung vor ſich geht; denn wäre «6 ein Anderes, fo würde der Fall fein, daß Mehreres in Gin und berfelben Bewegung bewegt werbe, wie wir oben gezeigt haben, daß die Bewegung auch theils bar fei in die Bewegungen der Theile; denn nimmt man das Bewegtwerben je nad) jeder der beiden Bewegungen, fo wird das ganze Bewegtwerden eben ein Gontinuirlihes fein. Gbenfo aber wirb gezeigt werben, daß auch die Länge theilbar if, und überhaupt 300 PYZIKHZ AKPOAZERZ Z. + 235 b Boriv 7 ueraßoly. niny Evıa xara Ovufßeßnxös, Otı To uera- Ballov korı dıagerov Evos yap dıapovutvov nayra dıaıge- Inoeraı.,xal Ent roü F nrenepaoukve elvaı N aneıpa Öuolas Efeı xzare nayımv. Nxolovdnxe BE ualıore To dınıpeiodaı navıa za) aneıpa Elyaı ano Tou ueraßallovros‘ &UIUS yap Bvunaoyeı 19 ueraßallovrı TO dınıperöy zul TO GnELE0V. ro ulv ovV dımmgeröy dederzraı mooregoV, To d’ Ameıgor dv rois Enoußvors Eoraı dnlov. 5. "Ener dt navy To neraßallov Ex tıvog els Tı uere- Palicı, dvayzn ro ueraßeßinxos, ÖTe nomrov ustaßeßinxer, eivaı Ev o ueraßeBinxev. To yap neraßallov, EE ov pera- 110 Bairsı, 2Elorarcı 7 anolelneı auto, xal yros Tedrovy Lore 16 ustaßalleıy zul To anolelnev, 4 drolovdei TO Mere- Balleıv ro anoAsineıy. ei di ro ueraßalleıy ro anoleineıry, 16 ueraßeßinxevar ro anoleloınevaı" Opolas yap &xarepoy Eycı noös Exarepov. nel oVy ula zwy ueraßoliw 7 xar avyzlıpaoıy, Öre uerußeßlnxev dx Tov um Ovyros eis To oy, aroifloıne To un 09. Earar üpm Ev ıü övrı° nv yag ivayın 4 elvaı N un elvaı. paveoov oiv örı &v ij xar Gysipaoıy ueraßoln ra uerußeßinxos Eoraı Ey ® ueraßeßin- xev. ei d’ Ev Taurm, xal Ev reis üllaıs: önolms yap En} mis xal ray allwv. Erı di xa$’ Exdornv Aaußavovo pa- veoöv, elneo avayın ro merußeßinzös elval nov 7 Ev ri. ine) yao EE ov ueraßeBlnxev dnollloımev, avayın d’ eival ‘zov, 7 By vovıp 7 dv all Zoraı. el uly oUv &v All, oioy Buch der Phofik VL. 5. 901 alles Dasjenige, in welchem die Beränderung vor fid) geht. Nur GBiniges iſt es bloß je nach Vorkommniß. weil eben das fih Ber: ändernbe theilbar ifl; denn wenn (Bines getheilt wird, wird Alles Dazugehörige getheilt werden. Und auch in Betreff tes Begränzt: oder Unbegränzt: Sein wird es ſich im gleicher Weile bei Allem biefen verhalten; es ift aber das, daß Alles getheilt wirb und unbegrängt ift, am meiften im Gefolge eben des ſich Beränbernden ; tenn fogleih son vorneherein if in dem fih DBerändernden das Theilbare,und das Unbegrängte enthalten; bas Theilbare nun haben wir oben [Eap. 1 und 2] erwieien, das Unbegrängte aber wird unten [&ap. 6] Far werden. 5. Da aber alles fi Berändernde aus einem Etwas in ein Etwas ſich verändert, fo muß nothwendig dasjenige, was fich ver ändert bat, in dem Augenblide warn es fich zuerſt verändert hat, fhon in jenem fein, in welches es fich verändert hat; denn das ſich Berändernde tritt aus jenem, aus welchem es fich verändert, heraus oder verläßt es, und es ift entweder das fih Berändern und tas Verlaſſen das nämliche, oder es ift wenigſtens das Verlaſſen im Gefolge des ſich Veraͤnderns; wen aber dies, jo ift auch das Berlafienhaben im Gefolge des fi Veränderthabens, denn beide verhalten fich gleich zu einander. Da nun Eine der Veränderungen die nach dem Berhältniffe von Affirmation und Negation ift!°), fo hat Etwas in dem Augenblide, wann es aus dem Nichtfeienden in das Seiende ſich verändert hat, das Nichtfeiende verlaflen; es wird aljo in dem Seienden fein, denn Alles muß nothwendig entweder fein oder nicht fein. Augenfällig alfo ift, daß bei der nach dem Berhältniffe von Affirmation und Negation vor fi) gehenden Ber- änderung dasjenige, mas fich verändert hat, ſchon in jenem if, in weiches es fich verändert hat; wenn Dies aber bei diefer Veränderung” der Fall if, fo auch bei den übrigen; denn im gleicher Weile ift es bei Giner und bei den Uebrigen. Werner aber ift es auch augen: fällig, wenn man e8 an jeder einzeln nimmt, woferne nur dasjenige, was ſich verändert hat, nothwendig irgendwo oder in Etwas fein muß; denn da es dasjenige, aus welchem es fich verändert hat, vers Iofien hat, nothiwendig aber irgendwo fein muß, fo ifl es entweder in diefem, in welches es ſich verändert hat, oder in einem ganz anderen; wenn aber num in einem ganz anderen, wie z. DB. wenn Ariſtoteles. 26 11 — 302 $YZIKHZ AKPOAZENZ 2. t 236 a &v oO T, 10 eis ro B ueraßeßinxös, nahm dx toü IT uere- Ballzı eis To B* od yao nv Eyöusvor ro A”) N yao us- zaBoAn ovveyns. Gare To yeraßeßinxös, re meraßeßinze, ueraßallsı eis 6 weraßeßAnxev. Toüro d’ aduvarov* avayın oa To ueraßeßinxös zlvaı Ev Touro eis 5 uerußlhinzxev. yavepoy oöv ötı xal TO yYeyovos, Öte yEyovev, Earaı, xal TO dpsapuflvov oüx Eoraı* xa$olov TE yap elonras repl naons ueraßoliis, za uakıora dHlev &v ij xor avılyacıy. ÖOrı ulv rolvuv To meraßeßinxos, Orte ueraßeßinxe nomtov, &v Bxeivo toti, dñiov dv @ di ngwrW@ meraßeßinxe To uere- Beßinxös, avayzn «rouov elvaı. Alyo di nowtov 6 un ee Erepov rı adroü eivaı ToLoüroy korıv. Zora yao dımıgerov zö AT, xcr dinonoso xara 16 B. el ulv oiv $v B ueraßeBinxev 4 nalıy Ev ro BT, oüx &v Ev-noaıy to AT ueraßepinxos ein. ei d’ EV Exarkop uereßuller (dvayın yap +7 ueraßepinxevar 7 ueraßalleıv &v Exarlop), xay &v rö Op ueraßalloı AIR nv uerußeßimnös. 6 aurös BE Aoyos zar ei dv To dv ueraßalleı, Ev di ro ueraßfBinxev" Earaı yao Tı TOÜ TTOWTOV TEOTEHOV" wor oÜx Gy Ein dıauperöv & ueroßeBinzev. yavepov oüv Örı zal Tö Eipdupuevor xal To yeyovös Ev aröup To ulv Epdapraı vo di yeyovev. Al yeraı rò & @ now ueraßffinxe dıyas, ro ulv dvd noworp Bmereilodn 7 ueraßoAn (Tore yao dimdis eineiv Or *) Statt A haben die Handschrr. und Ausgg. B. Buch der Phyſik VI. 5. 303 jenes, was fih in das B verändert bat, in dem C wäre, fo muß e6 erſt wieder aus dem C in das B ſich verändern, weil jenes urs ſpruͤnglich nicht an A fi anreihte, denn bie Veränderung If ja continuirlich; folglich müßte jenes, was fi verändert hat, in bem Uugenblide, wann e6 ſich verändert hat, erſt in jenes fig verändern, in welches es ſich fchon verändert bat; bies aber IR eine Unmoͤg⸗ lichkeit; — alfo muß nothwendig dasjenige, was ſich verändert bat, fhon in jenem fein, in welches «6 ſich verändert hat. Wugenfällig alſo iR, daß aud das Sntflandene in dem Mugenblide, wann «6 entſtanden if, bereits fein wird, und daß das Vergangene bereits nicht fein wird; bean ſowohl im Wllgemeinen in Betreff jeder Ber ' änderung haben wir es gefagt, ale auch ift es am meiften bei ber nad dem Verhaͤltniſſe won Affirmation und Negation vor ſich ger benden Mar. Daß demnach basjenige, was fi verändert bat, in dem Augenblide, wann es zuerſt ſich verändert hat, ſchon eben In jenem iR, iſt klar. Dasjenige aber, in weldem als erſten ſich jenes verändert bat, was ſich verändert hat, muß nothwendig ein nicht mehe weiter Theilbares fein; ich meine aber babei unter dem erſten jenes, was nicht dadurch ein Solches iR, daß etwa ein Anderes au ihm das Erſte iR’). Geſetzt nämlich, es fei AC theilbar und bei B wirklich getheilt ; wenn nun alfo jenes in dem AB fi ſchon vers äntert bat oder auch wiederum in bem BC, fo bat es doch wohl nit in AC ale dem Erſten ſich verändert; würde es hingegen in jedem derſelben ih erſt verändern (denn nothwendig muß es in je dem von beiden entweder ſich ſchon veraͤndert haben oder ſich erſt veraͤndern), fo würde es auch in dem ganzen AC ſich erſt verändern; nun aber hatte es fidy ja bereite verändert; ber nämliche Ball aber wäre es aud, wenn es in dem einen ber zwei Theile fich erſt vers änterte, in dem anderen aber ſich fchon verändert hätte; ‚denn im⸗ mer wäre dann Etwas, weldhes noch früher, ale das Brfle, wäre; folglich möchte wohl jenes, in welchem es fi verändert hat, nicht tbeilbar fein, Mugenfällig alfo iſt, daß auch das Vergangene und das Entflandene in einem nicht mehr weiter Thellbaren Erſteres vergangen und Letzteres entflanden iR. — Dasjenige aber, in wels chem als Erſtem fi Etwas verändert bat, wird in doppelter Bes deutung genommen, erflens nämlich als jenes, In welchem als Erſtem die Veränderung vollendet wurde (denn tann iſt es richtig, zu fagen, daß es ſich bereits verändert bat), und zweitens ale jenes, in wels 26° 304 $YZIKHZ AKPOAZERZ Z. ueraßeßinzev), ö d’ Ev 9 rosa Hokaro ueraßellsy. To ulv oiv xara 16 Telos ıns meraßoljs nowroy Asyousvor Unaoyeı Te zar Eorıv® Övdkyerar yao Enıteleodäya uera- Boinv xeai Eorı ueraßolüjs relos, 0 dy zal dedemtan adıad- estov 0v dia To neoas elvar. TO dE xara rijv aoyıv las ovx Zarıv ob yao Eorıv Goxn ueraßolis, odd’ &v od pure Tod zoovov uerißallev. Eoru yko nowrov 10 AA. Tovro Bd adınloeroy uly oüx Zorıy“ ovußrosres yap &yo- ueva elvaı ra vov. Erı d’ el &v TO TA 10099 navıl nos uei (xeio9n yao HosuovV), za 89 TO A Hose, e quso£s korı TO AI, Ana Yosunos zul ueraßeßinzos Earar" Ey ulv yao A Hosuei, &v di ro A ueraßffinxev. Emel 0’ ovx Earıy ausoes, avayın dıaperon eivar zur 29 ÖTpouy ToV rovrov meraßeßinxtvar" dımgsdEvros yap rov Ad, el utv 29 underkow meraßfßinxev, ovd’ Ev vo öl Ei d’ dv qaugyoiy ueraßalleı, xzal Ev ro navıl“ seid’ dv Iarkop ur raßeBinxev, oüx &V TO Ölo ToatTo. Gore avayıy 8V Or@- oüy uerußeßinxzevan. ıpavepbvy rolvuv örı odx Zoııy vo NoWTY ueraßeßinxev" ünztıpoı yap al dimpfoss. oddk dM roũ ueraßeßinzoros Lori rı newrov 6 ustaßfßinzev. Kor yoo 16 AZ nowrov ueraßeßinxos Tov AE' nüv yap dedeı- xtaı dıaıperov To usraßallov. 6 di.zoovos 9 0 ro AZ ustoßeBinzer Eoto ip @ OI. Ei ohvy &V To nur vo AZ ueroßfßinzev, 7 ro nulce Elarrov Eoreı To ueraßeßinxöc zur roorepo9 Tod AZ, xal nalıy Tovrov Gllo, xaxelvou Ereoov, zul del oürws. ar ovIV Zora HNOWToV roũ usra- Ballovros 6 weraßeßinxev. örtı ulv obv ovre Tod ueraßal- lovros oür & © ueraßallsı zodva nodro» ou Ları, U Buch der Phyoſik VI. 5. 305 dem als Grfiem es anfleng fidh zu verändern. Jenes alfo nun, was in Bezug auf Das Ende der Beränderung als Erſtes genommen wird, if vorbanten und eriflirt; dem es iſt möglih, daß eine Beränderung vollendet wurde und es gibt ein Ende einer Beräns terung, nämlidy jenes, von weldem wir fo eben gezeigt haben, daß es untheilbar fei, weil es eben eine Graͤnze iſt. Hingegen dasjenige, was in Bezug auf den Anfang als Erftes genommen wird, eriflirt überhaupt gar nicht; denn es gibt feinen Anfang einer Beränderung und fein Erfles der Zeit nach, in welchen fih Etwas veränderte. Gefecht nämlich, es ſei AD ein Erſtes; untheilbar nun in dies dann Feinenfalls; tenn fonft ergäbe fi, daß die einzelnen Jetzt ſich aneinander anreihen *?) ; ferner würde es, falls es in dem Zeitabichnitte CA ruht (denn es fol ja eben vorausgefeht fein, daß es zuerfi ruhe), auch in tem Punkte A ruben, und folglich mwürbe es, wenn AD theillos wäre, zugleih ruhen und fich bereits veräns dert haben, tenn in A rubt es, in D aber hat es fi bereits vers ändert; da es aber num nicht theillos if, fo muß es nothwendig teilbar fein, und im jedweben Theile deſſelben jenes ſich bereits verändert haben; denn wird AD getheilt, fo hat jenes, wenn in feinem der beiden Theile es ſich verändert bat, fih aud in dem Ganzen nicht verändert; wenn aber in beiten es fi erſt verän- dert, 10 auch in dem Ganzen; wenn aber in tem Ginen von beiden es fi ſchon veräntert bat, fo Hat es in dem Ganzen nidt als Erſtem fi verändert; folglich muß es in Jedwedem fih fchon vers ändert haben. Augenfällig demnach if, daß es feinen erfien Ans fang gibt, im welchem Etwas fih bereits verändert habe; denn un⸗ begrängt find die Theilungen. Und alfo aud von demjenigen, weldyes ſich verändert hat, gibt es Fein Erfles, das fich verändert hätte. Gefetzt naͤmlich, es habe von DE ſich maft DF veräntert (denn es iſt gezeigt worden [C. 4], daß Alles, was fich verändert, theilbar if), die Zeit aber, in welcher DE ſich verändert habe, fei GH; wenn alfo nun in biefer ganzen Zeit fi DF verändert hat, fo wird in der halben Zeit dasjenige, was fich verändert hat, kei⸗ ner und näher am Anfange als DF fein, und binwiederum ein Anderes Fleiner als diefes, und noch ein Anderes wieder Fleiner, und fo immer fort; folglich wird es von tem fi DBeräntdernden fein Erſtes geben, welches fich veräntert hätte. Daß alfo nun we der von dem fi Veraͤndernden noch von ber Zeit, in welcher es © 306 $PYZIKHZ AKPOAZERZ Z. t 236b gyavepov ix zay elonuyay" + alro BR eis 6”) uerapallaı 112 9% xa9’ 6 ueraßalleı, ovx£H° öyolws Ehe. Tola yap karıy & Adyeroı xora r ueraßoinv, 10 Te ueraßallov xal dv © xar eis 6 neraßallsı, olov 6 avdowros xal 6 xpovos xal ro leuxòov. 6 lv 00V üvdgwnos xal 6 xoövos dınıgerof, ng) d2 roũ Asvxou üllog Aoyos. TINV xara Ovußeßnxös ye navyıa dinıgera’ @ yüp ovußfßnxe To Asuxov A To 10109, Exeivo dınıgerov lorıy, ine) 500 ya xad' ara Alyeraı dıaıgers xa) un ara ovußeßnxos, oud’ Ev rovroıs Foraı rö newrov, oloy dv Toig uey@deow. toru yao To AB ulyedos, xexı- ımodw 8’ Ex roũ B eis 10 I noewrov. ovxoüy ei ulv adı- afgerov Eoraı ro BI, aneols auegoüs Eoraı Eyouevov’ el 82 dieıgerov, Koraı zı voü I nooregoV, eis 6 usraßdfinxer, xaxelvov nalıy Gllo, xal ae oürws dıa 76 undenore Uno- Aelneıv zıyv dialgeow. wor oux Eoraı noWrov eis 6 uere- Beßinnev. ömolus JR zul En Tüg Toü no0000 usraßolis. zur yag adın Ev owveyei dorlv. yavegöv oiv örı Ev uoyg Toy xıyn0wV9 T) xara rö mov Evdtyera adıalgeroy za auto elvaı. 6. ’Enei di rö ueraßallov ünay Ev x009p ueraßalleı, Adysraı d’ iv xo0vp ueraßalleıy za) ws &v nowıp xal ag xa$° Eregov, olov iv ıö Wiavrß, Örı Ev 1) Aucog uera- Bailcı, 29 @ ngwrp xoovp ueraßalleı To uerapdilov, dv örpoüv dvayan rovrov uerußalleıv. djkov ulv olv za) dx roũ Ögsouou (TO yap nEWToV ouTas eyoper), oU unvy alla xal dx zavde yavepov. Eorm yüp &v Y$ nEWID xıveitau To xıvovusvov dp ® XP, xa) dıyonosw x0ra 10 K' näs yap xeovog dimperös. Ev 44 TO XK xg099 Aros zıysira A 00 *) Statt e? 3 haben die Handschrr. und Ausgg. >. Bud der Phyſik VL 6. 307 fi verändert, e& ein Erſtes gibt, ift aus-dem Gefagten augenfällig. Jenes ſelbſt aber, in welches fi Etwas verändert, oder an welchem es ſich verändert, wird ſich nicht mehr ebenfo verhalten; drei Dinge nämlich find es, von welchen in Bezug auf die Veränderung ges fprocgen wird: das fi) DVerändernde und dasjenige, in welchem, und basjenige, in welches es ſich veränbert, wie z. DB. ber Menſch und die Zeit und das Weiße; der Menfh nun und bie Zeit find theilbar, in Betreff des Weißen aber iR es ein anderes Verhaͤltniß; außer ja bloß je nah Vorkommniß it wohl Allee theilbar, denn Jenes, an welchem das Weiße oder das Qualitative vorkömmt,. it theilbar, da ja eben bei allem demjenigen, was an und für fid und nicht bloß je nach Borlommniß, als ein Theilbares bezeichnet wird, es fein Erſtes gibt, wie 3.8. bei den Größen. Geſetzt naͤmlich, es fei AB eine Größe, und fie habe fi von B nad C als Erſtes bewegt, dann würde alfo, wenn BC untheilbar wäre, ein Theillofes an ein Theillofes fih anreihen; if es hingegen theilbar, fo wird es etwas Fruͤheres als C geben, in welches eben jene fich verändert bat, und hinwiederum ein anderes Srüberes als diefes, und fo immer fort, weil die Theilung nie ausläßt; folglid wird es fein Erſtes geben, in welches ſich Etwas verändert hätte. In gleicher Weife aber ift es auch bei der quantitativen Veränderung, denn auch diefe iR im Continuirlichen. Augenfällig alſo if,- daß unter allen Bes wegungen allein bei der qualitativen es möglich ifl, daß es ein an und für fi lintheilbares gebe. 6. Da aber alles ſich Berändernde in einer Zeit ſich veräns dert, der Ausdrud aber „in einer Seit ſich Verändern“ fowohl in urſpruͤnglichem Sinne gelagt wird, ale auch in Beziehung auf eine anderweitige Zeit, wie 3. B. es verändere fih in dieſem Jahre, weil es fi an biefem Tage verändert, fo muß nothwendig dae ſich Berändernde in jedwedem Theile jener Zeit fih veräntern, in welcher ale feiner urfprünglihen es fih verändert. Klar nun iR dieſes wohl ſchon auch aus der Definition, denn das „Erftes“ nahmen wir [C. 5] in diefem Sinne'?);, nichts deſto weniger aber iR es auch aus Folgenden augenfällig: «6 fei nämlich die Zeit, in welcher als Urfprüngliher bas Bewegtwerbende beivegt wird, NR, und fie fei in R getheilt, denn jebe Zeit ift theilbar; in ber Seit NK aljo wird es entweder bewegt ober nicht bewegt, und 113 308 DYZEIKHSE AKPOAZERE Z. 1 237 a zıyvsiraı, xad nulıy 9 16 KP woavıws. El ulv ovv t underöop xıyeitaı, nosuoln av &v ro navıl“ zıyveioda: yap &y under) ıay Tovrov xıyvoumerov advvarov. ei d’ Ev 9a- Teop uoyp xıyeiran, obx dv Ev noWtgp xıyoiro ıo XP" za Ereooy yüo 4 xlynaıs. dvayın apa Ev örgoüy zov XP xe- zıyjosaı. dedsiyulvov ÖL ToVTov (paveooy örı nav TÖ xı- VOUUEVOV Avyayaın xexıyvjodeı noörepov. ei yao &V 1 XP zo0Tp yoovp rö KA xexiynra ulyedos, 89 To Aulası TO Öporaras xıyoVusvov za) aa apfauevov To Auav Zora zezıynudvov, el di To } Ouotaxks Ev TO auıo zoovp xexi- vntal Tı, xal FaTE009 avayın Tavrö xexıyjogaı ueyeFos, Gore xexıynudvyov Eoraı TO xıyovusvov. Erı di el &v ıSö neyıı xoövp ro XP xexıyjodaı Akyousv, 7 ölos A &v örp- odöy xoöve 10 Aaßeiy 16 Eoyaroy auroü vüy (roßro yap tort ròô oplLov, xal TO uerafu Tv vuy yoövos), züv &v rois &lloıs önolws Akyoıro xexıynayaı. Toü d’ Nulocos Eayazov 7 dialgeois. wore xal 89 TO nulosı zexıynutvov Eoraı xal ölws Ev OTwoUv Tay uegWv“ GEL ydo due Ti Touj xooroc lor)y woroufvos Uno Twv vüv. ei ouy ünas ulv Xoovos dınıperös, 70 di uerafu Tav Yüy ypovos, ünev Tö uere- Balloy aneıpoa Eorcı meraßeßinzös. Erı d’ El TO Ovvezas ustaßalloy xal un’ pIaokv undE nenavuevoy rijj neraßo- Als 7 ueraßailev 7 ueraßeßinxeyaı avayxaiov &9 Örwoüy, dv di ro vyüv ovx Eorı ueraßalleıy, ayayın ueraßeßinxeyur x09° Exa0tov TWV vüv" wor Ei TA viy ünsıpa, MAY TO UE- raßalloy üneıpa Zora ueraßeßinxos. od uövov ÖL TO us- sapallov avayzn ueraßeßinxkvar, alla za To ueraßeßinxzös üvyayın meraßalleıy ngöTEgoV" änev yap 10 Ex Tıvos Els Ts . Buch der Phofik VI. 6. 309 ebenfo wieder in der Zeit KR; wird es nun in feinem. dieſer beiden bewegt, fo würde es in der ganzen ruhen, denn unmoͤglich ifl es, daß es beiwegt werde, wenn es in feinem ber Theile derfelben bes wegt wird; bewegt es fi aber bloß in der einen jener zwei, fo bewegt es ſich in ber Zeit NR nicht ale in feiner urfprünglichen, denn in Beziehung auf eine andere gilt dann die Bewegung; alſo muß es nothwendig in jebweden Theile der NR bewegt worden fein. Da aber ties gezeigt ift, if außenfällig, daß alles Bewegts werdende nothiwendig fchon vorher bewegt worden fein muß. Denn wenn bie Größe HL in der Zeit NR als feiner urfprünglichen be wegt worden iR, fo wird das gleichichnell Bewegte und zugleich Anfangende in der halben Zeit die halbe Bewegung durchgemacht haben; wenn aber das Gleichſchnelle in der nämlichen Zeit irgend bewegt worden if, fo muß auch jenes Andere nothweudig bie gleich große Bewegung durchgemacht haben; folglidy wird das Bewegt⸗ werdende ſchon bewegt worben fein. Kerner, wenn wir von Giwas fagen, es fei in der ganzen Zeit NR beiwegt worden, entweder übers Haupt oder indem wir in jedwedem Seitabfchnitte das Außerfte Jetzt deſſelben auffaſſen (denn dies ift das Abgränzende, und was zwiſchen den einzelnen Jett liegt, iR Zeit), fo dürfte wohl auch in gleicher Beife gelagt werden, daß es auch in den übrigen Zeitabfchnitten bewegt worden fei; von ber Hälfte aber il das äußerfie Ende eben die Halbirung ; folgli wird es fowohl in der Hälfte beiwegt wor⸗ den fein als auch überhaupt in jedwedem der Theile, denn immer iR zugleih mit der gemachten Theilung eine Seit burdy die einzelnen Jetzt abgegränzt. Wenn aljo jede Zeit theilbar if, das zwiſchen den einzelnen Seht Liegende aber Zeit iR, fo wird alles ſich Ber: ändernde fi unbegrängt oft fchon verändert haben. Ferner, wann jenes, was fid) continuirlich verändert und noch nicht untergegangen iR und feine Beränderung nicht aufgehört hat, nothwendig in jed⸗ weden Beitabfchnitte entweder ſich noch verändern oder ſich bereits verändert Haben muß, in dem Seht aber es nicht möglich ift, daß es fich verändere, fo muß es nothwendig in jedem ber einzelnen Sept ſich ſchon verändert haben; folglich, wenn die einzelnen Seht unbegrängt viele find, wird jedes ſich Berändernde unbegränzt oft ich fon verändert haben. Nicht bloß aber das ſich Berändernte muß nothwendig fich ſchon verändert Haben, fondern auch dasjenige, was ſich verändert hat, muß nothwendig vorher ſich verändern; 310 PYZIKHZ AKPOAZERZ Z. + 237 b ueraßeßlnzas Ev zoove ueraßeßinzev. Zorn ya dv To vu» dx roü A eis ro B ueraßeßlnxös. ovxoüy &v uly To avro vv iv torn & 15 A, oü meraßfßinzev: äua yao &y ein iv 15 A xal 15 B* TO yao ueraßeßinzos, Öre ueraßeßinxer, õri ovx Eorıy 89 Tovıp, Jedeıxtar Roorspov. Eid’ dv Ül- ip, usrakl Eotaı xE0v05' ad Yyap 1v dyouera 1a vor. Bel ovy Ev xoovp ueraßeßinxev, xo0v0S d’ ünas dıumsgeros, &y zB Aulosı alho Earoı ueraßeßinxös, zul malıy Ev To dxelvou Aulosı aklo, za) del oürms" WoTE ueraßalloı üy AO0TED0V. &rı Ö’ In) voü uey&dovs Yaregwregov zö Asydir dia To ovveyds elvaı To u£yedos Ev © ueraßallaı rö ueraßalloy. 114 Eorw yao To ueraßseßinzös ueraßeßlnxös*) dx zoo I else 1o 4. oüxoüy ei ulv üdınlgerov tore Tö TA, ünspks duspoös foraı Eyouevov. Enel ÖR Toüro Aduvaroy, avayın usyedos elvaı ro uerafv xal eis aneıoa dımmperov dor £ic dxeive meraßalleı NE0TEHOV. dvayın age näv T6 ueraßeßlnxös ueraßalleıy goTegoV" 9% yag avın anddekıs + xal &y roic un ouvey£ov, olov Ey ve Tois dvayıloıs zal &v iyrıydası‘ Anyousda yadp Toy xoovov Ev o ueraßfßinzev, xl nakıy Tadra Egovusv. dore avayın ro ueraßeßinxös ueraßdlisıy xal To ueraßahlov ueraßeßlnzevar, zal Zarı tod uly uera- Balleıy TO ueraßeßinxevaı npörepov, tod di ueraßeßlnxeyaı To ueraßulleıy, zul obdEnore Anpsnaera zo nosrov. al Tıov dR Tovrov To un eivar duepds duspoös &yousevov: Em äneıgov yao ı dıalgeoıs, zasaneo En) 1av avkavoufvov xal xadagovutvwv YyorRuuov. yavepovy odV Ötı zul TO yeyovös - dvayın ylveodaı TO0TEE0OV za) TO yırdusvov yeyoveyaı, S0o dınıpgera za) ovvexäj, où ueyroı ae 6 ylveraı, Gl’ &llo &vlore, oiov ray Exelvov Tı, Boneo Tüs olxlas ToV Yeullıov. *) Das eine von beiden ueraßeßinxos fehlt in den Handschrr. und Ausgg. (Eine Handschr. hat verbessernd yao rs ueraße- Binxos). Buch der Phyſik VI. 6. 311 denn Allee, was aus einem Giwas in ein Etwas fich verändert bat, Hat in einer Zeit fih verändert. Es habe ih nämlich in dem Seht aus dem A in dad B verändert; alfo hat es in dem nämlichen Sept, in welchem «6 in dem A ift, fich nicht veräntert, denn ſonſt wäre es zugleih in dem A und in tem B; denn daß jenes, was fi verändert hat, in dem Augenblide, wann es ſich verändert hat, nicht im diefem mehr ift, haben wir oben [C. 5) gezeigt; if «es aber in einem anderen, fo wird Zeit dazwifchenliegen, denn bie eins zelnen Jetzt waren uns IC. 1] nit fih aneinander anreihende. Da es alſo in einer Zeit fi verändert hat, jede Zeit aber theilbar if, fo wird es in der Hälfte der Zeit anderweitig ſich veräntert Haben, und wiederum anderweitig in ber Hälfte jener Zeit, und fo immer fort; folglich verändert es fih erft wohl vorher. Werner an der Größe ift das Geſagte noch augenfälliger, weil bie Größe, in welcher das ſich Veraͤndernde ſich verändert, continuirlih iſt. G6 habe fih nämlich jenes, was fich verändert hat, aus dem C in das D verändert; alfo würde, wenn CD untheilbar wäre, ein Theils lofes an ein Theillofes fi anreihen; da aber dies unmöglich iſt, fo muß notwendig das Dazwifchenliegende eine Groͤße und in’s Unbegrängte theilbar fein, fo daß es vorher in. jene Theile ſich ver ändert. Nothwendig alfo muß Allee, was fi verändert Hat, vorher erſt ſich verändern; denn die nämlicdhe Bemweisführung gilt auch bei dem nicht Gontinuirlichen, wie z. B. bei den Gegenfähen und bei dem Berhältniffe von NAffirmation und Negation; wir werben nämlich die Zeit, im welcher es fich verändert hat, aufgreis fen und wiederum das Nämliche fagen. Wolgli muß nothiwentig jenes, was fich verändert hat, erft fi verändern und das fih Ders ändernde fchon fi verändert haben, und «6 wird das ſich Veraͤn⸗ derthaben früher fein als das ſich DBerändern, und das ſich Beräns tern früher ale das fi Beränderthaben, und niemals wird das Erſte ergriffen werden. Urſache hievon aber ifl, daß ein Theillofes an ein Theillofes fich nicht anreiht, denn unbegrängt ift die Theis lung wie bei den vergrößerten und verfleinerten Linien. Augenfaͤllig alfo if, daB nothwendig fowohl das Entflandene vorher entfliehen als au das Entflehende vorher entflanden fein muß, was nämlid theilbar und continuirlich iſt; allerdings jedoch nicht immer gerade dasjenige, was entfteht, fondern bisweilen auch ein Anderes, wie 3. B. eines feiner Beſtandtheile, wie bei einem Haufe der Grund⸗ 115 312 . :- PYZIKHE AKPOAZERZ Z. + 238 4 öuolas Oèe xal En) toũ YSeipouevov xul Epdapufvov’ cu- Yos yap dyunooye To yıroulyp za) TO YIsıpgoufvp Aneı- 0069 Tı Ouvsgei ye Övrı, za) ovx Eorıv ovre ylveodoı un yeyovös Tı obre yeyovevaı un yıvoasvoy vı. ouolws dR xal ön) roü YHelgeodaı xal Ent Toü Ipdapdaı del yap karaı Tod ulv YpIelpeadcı TO Epdagdaı rEOTEEoV, roü d’ &pddg- Ya TO PIElpEOFaL. (pavepoy oVV Orı za) TÖ yEyovös avayın ylveodaı TE0TEI0V zul TO yYıyousvov yeyovkvaı: TV Yag ufye3os zu) nãc xgövog der dınigere. dor iv Q GV 7, oux &v ein os noWTW. 1. Enei di nüv To xıvouusvov Ev 10099 zıveita, xol &v ro nielovı ueilov ulyedos, &v TO anelop Xoov@ advve- Tov 2orı nenepaoufvny xıveiodeı, un TV alrıjv del xa) rwy dxelyns Tı xıvouusvov, all Ev ünayrı änaoay. örı udv oUv el Tı loorayas xıvoizo, dvayın To nentouautvov 3 NENEHKOUEVGD xıveiodeı, ÖHlov" AmpdEvros yag yoglov 6 xataueronoe 17V OAnv, Ev Taoıs Tois Xoovoıs TOGoVTOLS 000 za uogıa Eorı, ınv ÖAnv xerlvnraı. wor Enel Taüre MEnEk- gavyraı xal T@ 0009 &xa0Tov zul zW Mooazıs änavra, xal ô xeovos av ein menegaoufvos’ Tooavrazıs yag Eoraı To- covtos 0005 6 Tov woplou xpovos nollanlamıaodels ıY nimIEı TOV uoglay. Aka dn av el um loorexws, dıagpe- gsı oUdEV. Eorm yao ip ns To A xal ro B dicornum ne- zzegnautvov, 0 xexivnru T 89 TO anelop, xul Ö XEovos aneıgos &p' ov zö TA. &l dn dvayan ngoregov Eregov Erk- gov xExıyvjodaı, Toüro dk dAlov ötı Tod yoovov dv zo Ag0TEpp za) voregp Eregov xzexlynran‘ ae yag Ev ıp nid- ovı Eregov Eotaı xexıynufvov, Eav re lootayas day re un Bud ber Phyſik VI. 7. 313 fein. Im gleicher Weile aber iR es auch bei dem Bergehenben und Bergangenen; denn fegleih von vorneherein iR in dem Gnt- ein Unbegrängies enthalten, und es iR nicht möglich, weder daß Eneas entfiche, ohne ſchon entſtanden zu fin, noch daß es ent Ranten fei, ohne erſt zu entfächen ; in gleicher Weife aber iſt es auch bei rem Bergehen und bei dem Bergangenfein, denn immer wird das Bergangeufein früher fein als das Bergehen, und das Bergeben früher als das Bergangenfein. Wiugenfällig alfo iſt, daß nothwen⸗ Dig fowohl das Catſtandene vorher entfichen als auch tas Cut⸗ Üchende vorher entſtanden fein muß; denn jede Größe und jede Zeit find ein immerfort Theilberes, io daß, in welcher Zeit es aud fein mag, es in berielben nicht als feiuer erſten uriprünglichen iR. 7. Da aber alles Bewegtwerdende in einer Zeit bewegt wirt, und zwar im der wmebreren Zeit eine größere Größe, fo if es ummöglidh, daf in unbegrängter Zeit Gtwas in einer begrängten Bewegung bewegt werte, woferne es nicht eima in immer der näms lien Bewegung und einem Theile terfelben, fontern in ter 96 fammten unbegrängten Zeit in einer gefammten begränzten Bewe⸗ gung bewegt wird. Daß uun, wenn Etwas gleichichuell bewegt wirt, nothwendig das Begränzte in begränzter Zeit bewegt werten muß, iR Mar; denu nimmt man einen Theil, welcher tie ganze Bewegung aufmißt, fo wird in ebenfo vielen gleichen Zeitabichnitten, als es Theile find, es die ganze Bewegung durchgemacht haben; felgtich da jene Theile begränzt find, ſowohl ein jeder einzelne nach feiner Quantität als auch alle zufammen nad der Zahl der Wieder⸗ kolung, fo wird auch die Zeit begränzt fein: denn fie wird gerabe fowielmal fo groß fein, als die Zeit Eines Theiles multiplicirt mit der Anzahl der Theile. Aber nun aud, wanu es nicht gleichſchnell bewegt wird, macht es feinen Unterfchied. GEs fei nämlich an bem Buntten A und B die Ausdehnung begränzt, welche in der unbe gränzten Zeit bewegt worden iR, und CD ſei tie unbegrängte Zeit. Bean bean nun nothwendig das eine hievon früher beivegt worden fein muß, als ta6 andere, — dies aber if flar, weil in dem früs beren und dem fpäteren Abfchnitte der Zeit immer ein Auderes bewegt werden if, denn immer wird in der größeren Zeit wieder ein Anderes bewegt worden fein, mag es gleichfchuell oder nicht Urifsteles. 27 116 314 $YZIKHZ AKPOAZENZ 2. Booraxais ueraßelin, za) kay TE Enıreivn n xztımoıs Bay Te avyın av Te nern, 0092v vrrov. —R& 69 Tı roſß AB dıaornuaros ‚ro AE, 6 zaTanuereNgeı nv AB. roſro 8 roũ artelgov &y zıyı Eyevero yoovp' Ey unelop yao ooy olov re‘ ro yap änav &v dneloy. zul zdlıy Ereoov 6% av ıdßw 6009 tö AE, avayan Ev neneoaoulvyo Xoovp° To yao Gnav Ev anelow. xal ovre di Anußavov, Eneidy Tod ulv Gmelgov odIEv dorı uöpLov 6 xuraueronoe (dduvaroy yap To ümeıgov elvaı Ex nenegaaufvov nal Towv zul aviaey, dıa To zarauerondmoeodeı Te NENTEQLOuEvO ninseEı xal ue- yedeı öümRò rıvos Evos, kav re Tou R day TE avıoa, BoLOufve 62 zo uey&deı, ovdtv nrrov), ro di dıaomae To entee- Ouevov mooois rois AE nergeitan, &v menegaouevg av xeo- vo 16 AB xıvoito. wonurws JE zul En) NosuNosws' ware ovre ylveodaı ovte (pIelgeosen olov TE del Tı Tö auto xl Ev. 0 auros BR Aöyos zul Srı odd’ Ev menepnouefvw Xoövp üntıpov olov re xıveiode: oüd’ nosulleedeı, 0oVI’ Oualös xıvouusvoy ovr Avoualos. Anpdtvros yap Tıvos uEgous 5 Evanergnos ròôv öAov xoövor, Ev roirp no0ov rı dıdkaoı ToV ueyEdous x our ölov‘ dv vag To navsı TO Ölov, xul nalıy Ev ro Iop Allo, xal dv Exdorp ouolws, &lre Tcov elte &yıcov r@ LE aoxns‘ dınpfoe: yap ovdEv, el uövov ne- nepaauevov rı Exaorov- HjAoy Yap as dvampouuevov Toü xe0vov TO AnEI009 ouæ Avapeimoeraı, nIENEDROUEINS Ts Apaıpkasos yıyoulyns xal TO N008 xa) To ook‘ or od dleroıw Ev neneoanuevp yooyo TO Anapov. ovdEy TE dicepéoer To ulyedos En) Jarcoa nd duporeon elvar üneı- 00V 6 yüg aurös Eoras Aöyos. ünodedeıyulvor BE Tovrev Bub der VPhyſik VI. 7. 318 gleichſchnell ſich verändern, und gleichgültig ob die Bewegung ſich fleigere oder ob fle nachlaſſe oder ob fie ih gleich bleibe —, fo nehme man alfo einen Theil der Ausdehnung AB, nämli das AH, von welchem AB aufgemeilen wird; dies nun gieng in einem ges wiſſen Abfchnitte der umbegrängten Zeit vor fh, denn daß in uns begraͤnzter, if nicht möglid, weil ja das Ganze in unbegrängter Zeit vor fi gieng; und wenn ich wiederum einen anderen Theil . fo groß wie AE nehme, muß nothwendig auch er in begrängter Zeit beivegt werden, kenn in unbegrängter wurde das Ganze bes wegt; und indem ich fo fort nehme, wird, dba es von dem Unbe⸗ graͤnzten keinen Theil gibt, durch welchen es aufgemellen wird (denn unmöglich if es, daß das Unbegränzte aus mehrerem Begränzten, fei e6 gleichem ober ungleiche, beftebe; denn, was begrängt an Menge oder Größe if, wird von irgend einer Cinheit aufgemeflen werden, gleihgültig, ob es gleich fei oder auch ungleich, aber an Größe abgegrängt), hingegen wohl ber begrängte Abfland durch ir⸗ gend viele AE aufgemeflen wird, folglih das AB wohl in einer begrängten Seit bewegt werben. Ebenſo aber ift e6 auch bei dem zur Ruhe Kommen. [folglich ift es nit möglich, daß Gin und das nämliche Ding immerfort entfiche oder vergehe!)]. Die näms lihe Begründung aber gilt auch ‚dafür, daß auch nicht ein Unbes grängtes in begrängter Zeit bewegt oder zur Ruhe gebracht werben kann, weher bei gleichmäßiger noch bei ungleichmäßiger Bewegung; zimmt man nämlich irgend einen Theil, welcher die ganze Zeit aufmißt, fo wird es in biefem irgend ein Quantum der Größe, nicht aber die ganze durchwandern, denn in ber ganzen Zeit durch⸗ wandert es ja erſt die ganze Größe, und wiederum in dem gleichen Zeitabfchnitte einen anderen Theil, und ebenfo in jedem einzelnen, mag berfelbe dem anfänglichen gleich fein oder nicht; dies nämlich _ macht keinen Unterfchied, wofern nur ein jeder begrängt if; denn es iR Hat, daß während fo die Zeit wohl aufgezehtt wirb, das Unbegrängte nicht wird aufgezehrt werden, da das Aufzehren als ein Begrängtes vor fi geht fowohl in Bezug auf das Duantum als auch in Bezug auf die Zahl der Wiederbolung; folglich durchs wandert e6 nicht das Unbegrängte in begrängter Zeit; und es macht auch feinen Unterfchied, ob die Groͤße nach Biner Seite oder nad) Beiden unbegrängt fei, benn es wird bie gleiche Begründung gels ten. Nachdem aber dieſes erwieſen if, if es augenfällig, daß 27* 117 316 $YZIKHZ AKPOAZERZ 2. T 238 b yavepov Örı ovd! To nenepaoufvoy ulye$os TO Ämeıpov Bvdäyera dısldeiv Ev nenegaouevp Xooyo dıa ‚my avıny altlav‘ Ey yao ro uoolp Toü Xoovov nenegauoufvov die, zur ?v Exaorp acavrwus, wor 8v To navi) nEntoaau£vov. Inel di TO nenegaousvov ov dio To aneıpov + Ev nene- pnouevp zoovp, dñoν ws 0VdR To AneıpoV TO Nerregaouf- vov’ El yüp TO antıpoV TO nenepaoufvov, avyayın xal TO nenesonoufvoy dulvaı TO üneıpov. ovdlv yao dimpeoe önoregovovy elvaı TO xıvoduevon" dugpor£gws yao TO ne megaouevov die ro Emeipov. örav yaQ xıyjraı TO Aneı- 00V ep o 10 4A, foroı rı autov xurd ro B wen EgaauEVoN, olov 10 IA, xal nelıv Aldo zul Kilo, zur ae oũros. so due ovußjoera 16 äneıpov xexıyjoda To Trentonoutvov xal To nenegaoutvov dısmludlvar TO üntıyov" oüdt yap lous duvarov Allwms TO &reı00V xıyndHvar To nenepaouevov N To To nenegaouefvov duelvar TO Aneıpov, ij pepduevov fi dvyauerpovv. wor Enel Tour advvarov, ovx av dıloı 10 Eneıpov TO nenegaouevov. allı umv oddk To Arzeıgovr & NEeNEpa0uevp 10099 TO aneıpov dfeoıv" el yao Tö EnEV, za) TO NENEgROUEeVoV' Evunagzeı yao 10 Gelon TO NENe- geouevov. Erı ÖR xal Toü Yoovov Amp9Evros 7 aurn EKoras dmödefıs. del d’ oðhre To nenegaou£vov rò Eneıgov dter- ouv oũhre TÖ Aneıg0V TO meregaouEvoy, oðre TO ärreıgov 10 öneıpov*) 89 enegaauevg x00v@ zıyeirar, pavegöv Or ovdt xlynoıs koreı ümeıgos &v wEnEgaouLevg xoovp Tl yae dıngpeoeı riv xlynow 4 To ueyedos Toseiv AreıpoV; avayım yoo, el 6TOTEVOVoDV, zu) Yarepov Elvaı üneı0oy" nüce yap Yoga &v Tonp. 8, End g navy 7 xıyveita ü nesuei Tö sTEepurös dre wepvxe al 00 zul ds, dvayen To Iotausvov öre Toraraı *) So drei Handschrr. ; mit den übrigen lässt Bekker das eine TO ATE00Y weg. Buch der Phyſikk VI. 8. ' 317 aus der nämlichen Urfache auch nicht die begränzte Groͤße das Unbegrängte in begrängter Zeit durchwandern kann; denn in dem Theile der Zeit durchwandert fie ein Begrängtes, und in jedem einzelnen Theile wieter ebenfo, folglih auch in’ der ganzen Zeit ein Begränztes. Da aber das Begraͤnzte nicht ein Unbegraͤnztes in begränzter Zeit durchwandert, fo ift klar, daß auch nicht das Unbegränzte ein Begränztes; tenn wenn das Unbegränzte ein Begränztes durchwandern würde, fo müßte nothwentig auch das Begränzte ein Unbegrängtes durchwandern; es macht nämlich feinen Unterfchied, welches von beiden das Bewegtwerdende fei, denn in beiden Fällen durchwandert eben doch ein Begränztes ein Unbe⸗ graͤnztes; wenn nämlich das unbegränzte A bewegt wird, fo wird ein Theil deſſelben etwa Bei B begränzt fein, fo groß wie CD, und dann wieder ein Anderer und Anderer und fo immer fort; fo dag ſich ergeben wird, daß zugleich das Unbegränzte an einem Bes grängten bewegt wurde und umgefchrt das Begrängte ein Unbe⸗ gränztes burchwanderte; denn es iſt vieleicht aud gar nicht im anderer Weiſe möglich, daß das Unbegraͤnzte an einem Begränzten bewegt werde, als in der Weile, daß das Begränzte, entweder ins dem es örtlich bewegt wird oder Indem es jeneg aufmißt, das Un begränzte durchwandere. Folglich, da dies" unmöglich ift, kann wohl nicht das Unbegränzte ein Begrängtes durchwaridern. Aber endlich nun burchwandert auch nicht das Unbegränzte ein Unbegränztes in begrängter Seit, denn in dem Unbegrärnzten ift das Begränzte enthaften, und ferner auch wird, wie man die Zeit nimmt, wieder die nämliche Bemeräfäheung gelten. Da aber in begränzter Seit weder dad Begränzte ein Unbegraͤnztes durchwandert, noch da& Un⸗ begrängte ein Begränztes, noch aud das Unbegränzte an Unbe⸗ gränztem bewegt wird, fo ift augenfällig, daß es auch Feine unbes grängte Bewegung in begränzter Zeit geben wird; denn mas für einen Unterfchied macht es, ob man die Bewegung oder die Größe als unbegränzt nimmt? Es muß ja nothwendig, wenn das Eine diefer beiden unbegrängt if, es auch das Andere fein; denn jebe Raumbewegung iſt in einem Orte. 8. Da aber Alles, was von Natur aus dazu beftimmt iſt, gerade da, wann und wo und‘ wie es dazu von Natur aus beſtimmt ifl, entweder beivegt wird oder ruht, fo muß nothwendig das Halt⸗ 318 $YZIKHZ AKPOAZERZ Z. 239. zıysiodar el yag —* zıyeizas, ngeunası" all’ ovx Ivdfyeras ngspleoda zö netuoũp. rovᷣroud enodsduyuerou ‚yarı- eov örı za) Ev 19099 Taraodaı ayayzy' To ya zıyouusvor iv ze079 zıysitaı, 0 3’ iorausvoy d£deızıas zıyoupevor, Gorę ayayan iv 2g07p ioraodeı. Eur d’ ei 10 uly Yürrov za) Bpadüuregov Ev xg0yp A£youev, Ioraodaı d’ Zarı Yarroy za) Beudiregov, bo zg07p *) ngwrp 10 lorausvov iora- za, 8y Orpoüy dydyxy zovrov Ioraodeı. dunsge3vros yag zou zg0yov ei ubr ky undezegp ı0v —X forataı, ovd' iv 19 Öl, 007 ovx üy Zoraıro 16 lorauevoy" sd’ iv dazfop, ovx ay dv ngwrp ölp Zoraıto‘ zu Exaregoy yoe iv zovrp loraraı, zaduneg a za Eni Tou zıvoua£rov TE0TEEOV. doreg di 70 zıyoVusvay oix Zruy iv © eW- 70 zıyeitaı, oVTws ovd’ iy @ lorazaı 10 lordnevov- oure yap zov zıyeioden OUTE Ton ioraadet fort zı AgaroV. 20T yao Ev Y ngwrp Toraraı ip w 10 AB. roũro dN —R ulv oux Evdfgerau elvar' »iymaıs YaR ovx Zorıy iv ıS aye- gei dıa #ö xexıynadal Tı avıov, 10 d’ iozauevoy dedsızıas zıyoiuevov. alle unv el dınıgerov kozıy, &y oTgoiy aurov zav —8 Toraraı“ roũro yag dedsızra ngoregov, örı 8V *. nouoꝙ Ioraraı, tu „erpodv ay Exelvov Zoraraı. ine pvy ze0v05. loriy ev ® ARWID loraraı, zu) ovx ‚Frouoy, Anus BE xeovos els a MEQLOTOg, ovx Eozcı iv Q nEwıp lotaraı. oudè 47 To ngekovv öre gWrov ng£unotv kosıy“ &r auegei iv yop oux nofunoe dıa zo un elvas zlvgoıwv ey aroump‘ Ev ö di 10 ngeneiv, xal 76 zuveiodaı” TOTs yap Epmusv ngeueiy, OTE za) &y niepunds xınsiodas un zıveizan e So die beste Hapdachr.; mit allen ührigen Bekker ir $ d} zo0rY. Bud) der Bhyft VL. 8. 319 mödhende '°) in dem Wugenblide, wann es Salt macht, bewegt werben; denn wirb es nidt bewegt, fo ruht «6, ein Ruhendes aber kann nicht er zur Ruhe gebracht werken. Da aber dies ers wieſen ift, fo if augenfüllig, daß Eiwas nothwendig auch in einer Zeit Halt machen muß; denn das Bewegtwerdende wird in einer Zeit beivegt, daß aber das Haltmachende bewegt twird, if gezeigt worden; folglich muß es in einer Zeit Halt machen. Herner, wenn wir das Schneller und Langfamer fo meinen, daß es in einer Beit fei, es aber möglich iR, daß Etwas fchneller und langſamer Halt made, fo muß nothwendig das Haltmachende in jedwedem Theile jener Zeit Halt machen, in welcher ale feiner uefprünglichen Zeit '°) es eben Halt macht; denn theilt man die Zeit, fo wird es wenn es in feinem ber beiden Theile Halt macht, auch im der gamyen nit Halt machen, io daß das Haltmachende nicht Halt machen würde; wenn aber bloß in dem einen ber beiden Theile, fo wuͤrde es in der ganzen Beit nicht als in feiner urfpränglidyen Zeit Halt machen, denn dann macht es in der ganzen bloß in Bezug auf jeden ihrer Theile Halt, gerade wie wir oben C. 6 z. Anf.) auch von dem Bewegtiwerdenden es gefagt haben. Sowie es aber Nichte gibt, im welchem als Erſten das Bewegtwerdende bewegt würde, ſo auch Nichts, in welchem als Erſten das Haltmachende Halt machte; denn weder von bem Bewegtwerden mod vom dem Halt machen gibt es ein Erſtes. Geſetzt naͤmlich, es ſei jenes, in weichen als Erſtem Etwas Halt macht, AB; theillos denn nun kann dies nicht fein, denn es gibt keine Bewegung an dem Theillofen, weil immer Etwas von ihm vorerfi bewegt worden fein muß; daß aber das Haltmachende bewegt wird, ift gezeigt worden; aber nun, wenn - AB ein theilhares if, fo wird jenes in jedwedem der Theile beffelben Halt machen. Da es alfo einerfeits eine Seit fein fol, in welder als erſter es Halt macht, andrerfeitse aber doch ein Untheilbares, jede Seit aber in's Unbegraͤnzte theilbar if, fo wird es hiemit Nichts geben, in welchem als Erſtem Etwas Halt madt. Aber nun auch bei dem Ruhenden gibt e6 feine Zeit, wann es zum erfienmale zur Ruhe kam; denn in einem Theillofen kam es nicht zur Ruhe, weis in dem Untheilbaren Seine Bewegung ift, in dem umlichen aber, in welchem das Buhen if, auch das Bewegtinerben iR; denn wir fagten [G. 3 g. Ende], daß dann Etwas rufe, wann basjenige, was von Natur aus beſtimmt iR bewegt zu werden, ges J 320 $YZIKHZ AKPOAZERZ Z. T 239 b To nepuxös. Erı BR za) rote Adyouev npsueiv, Örav Ouolas 118 Zyn yiv xad 7rQ07E00P, es oor Bl zırı xglvovres alla dvoiv soiv Haxloron sor our dor dv © gene? dueos. ei d3 nepwröv, zo0vos' dv sin, zu) dv OTyoiy avrod 709 HEY nosumnorı" 709 evröy yoo'Troonov deıysmose 69 ad Ent z5y noötegov’ dor’ oustv Eoriı noWtoV. rovrov #’ altıov ötı ngeuel utv xt xıveitae.,nay 89 10090, Zoovos d’ ovx forı ne@ros oudt ufyeyos oud’ Ölws awegts oudEy: änay yüg els üneıpe negiordr. Ener HE Nav TO Mvouuievov iv zo0vp zıyelsm zu) Ex tıwos els tı nezußelltı, Zu d zxodsp zıyveica xc$ avro xal un TO’) 8v -Exslvov rıyl, aduvarov Tore xare rs elyar NOWToV TO xıvöuusvoy. TO yao njotuetvy dar) 16 &9 19 avıd .ehruı Xp0vov Tıwa xa) würd za) TV ueoov Exanıov: obıw yag Ayonev hosueiv, öray dv allw zer all ray vüy alndis y y eimaiy örı &vro ur zo avıo zo ra uden. ei di Toör. rò moenelĩv, oUx Evötgerau 10 neraßallov xara cı elvaı Ölov xara 109 ROWToV X00- vov 0 Y&g Xoövos dımıpesös arnas, worte dv Gllp xal Ally evzov ufgeı aindts Koran eimeiv örı &v Tara dur) xal auro zo ra ulon' el yap un olnwos all’ Br En) u0vp ıdy vür, odx Eazcı x00v09 ovdeva zard Tı, alla xara To nepas Tou xg0Y0u. &y di 19 viy dorı ulv del zara rı abe 09°*), + 0X ueyro ngspei‘ ovTE Yao.xıveiade. our noeueiv Eorıy dv To viv, alle un zıveiade: ulv Kindis Ev 15 vüv zei elvaı ’ en " ‚So drei Haodschrr,; wahuinter Sie:xwei. beiten; Bekker mit den ührigen zwar. :. **) Statt ur or haben die: Handachrr. :and Ausgg.. ufvor. Buch der Phyſik VI. 8. 321 tade da, wann und in welchem es daſu von Ratur aus beflimmt wäre, nicht beivegt wird. Kerner aber fagen wir auch dann, daß GEtwas ruhe, warn es jegt und früher ſich in gleicher Weile verhält, wobei wir ja es nicht bloß nad Einem Punkte, fondern wenigftene nach zweien beurtheifen; folglich wird jenes, in welchem Gtwas ruht, nicht theillos fein; iſt es aber theilbar, fo iR es dod wohl eine Zeit, und jenes wird dann in jebweben ber Theile berfelben ruhen; auf diefelbe Weife nämlich wie aud bei dem Obigen wird Died gezeigt werden. Alſo gibt es kein Erſtes. Urfache hievon aber iſt das, daß Jedes in einer Zeit ruht und bewegt wird, von der Zeit aber es feine erſte gibt, fowie au von der Eröße und überhaupt jedem Gontinuirlihen; denn al Solches ift in’s Unbegrängte theils bar. Da aber alles Bewegtwerdende in einer Zeit bewegt wird und aus einem Etwas in ein Etwas ſich verändert, fo iſt es uns mögli, daß das Bewegtwerbende in jener Zeit, in welcher es an und für ſich urfprünglih, und nicht Bloß darum, weil in einem Theile derfelben, bewegt wird, dann nady irgend einer Gigenfchaft ein Erſtes fei '7); denn das Ruben ift Richts anderes, als dag Et⸗ was eine Zeit hindurch, ſowohl es ſelbſt als auch jeter feiner Theile, in der nämlichen Gigenfhaft fidh befindet (demn in biefem Sinne fagen wir, daß Stwas ruhe, wenn es in einem anderen und wieber anderen Jetzt richtig iſt, zu fagen, daß fowohl es felbft ale au feine Theile in der nämlihen Eigenſchaft ſich Befinten); wenn aber dies das Ruben ift, fo kann das ſich Berändernde nicht nach irgend einer Eigenihaft ein Ganzes fein in Bezug auf die erfte urfprüngs lihe Zeif; denn jede Zeit ift theilbar, und folglich müßte es in jedem anteren und wieder anderen Theile derfelben richtig fein, zu fagen, daß es ſowohl ſelbſt als auch feine Theile in der nämlichen Sigenſchaft ſich befänden; denn naͤhme man es nicht fo, fondern bloß in Ginem der mehreren Jetzt, fo beflünde jenes nach irgend einer Eigenschaft ja nicht eine Zeit hindurch, fondern bloß in Bes zug auf die Graͤnze der Zeit; im dem einzelnen Seht aber iſt das fh BVerändernde wohl immer nad irgend einer Cigenſchaft ein Seiendes, aber ruhen kann es nicht (denn es gibt weder ein Bes wegtwerden noch ein Ruben in dem Seht, fondern wohl ift es richtig zu fagen, daß Etwas nicht bewegt werde im jeßigen Augens blicke, und daß es nach irgend einer Sigenfchaft ein Seiendes fei); 322 $PYZIKH2 AKPOAZESZ Z. zara ı, dv zaoye 8’ ovx Evdiyeias elvaı xara TO NoEMoUV° ovußalyeı yüg To pepousvov nosueiv. 9. Zuvay dt napaloylleran‘ el yap «el, ynolv, Nosuei aay 7 xıyeiraı, öray 9 xara 10 Iooy, Zorı d’ del To Pegö- uevov ev ı9 vv, dxlynzov av pegouevnv elvaı 010709. tovro d’ for yeudos" ov yag Guyzeızas 0 xoovos dx ror yiv ıwv adınıglımy, woneg ovd’ allo meyedos oudev. Ter- zages I’ siar Aoyoı nepl zıynasws Zuvwvos ol napkyovıss Tas dvoxoklas roĩ⸗ —R ————— o neg) Tod un xı- veiodaı dıa TO zgöTegoV eis TO quov deiv ayızdodar zö 119 pegöuevor 7 mgös to relos, weg) ov dıslkouev &v rois 7E0- Teg09 Aoyoıs. deüzegos d’ 0 xalouusvos Ayılleus‘ Eorı d’ ovrog, örı 16 Pgadürsgov ovdenore xaralmpsnoeraı IEoy Uno Toü ‚zaylorou’ EZungoader ya dvayzaloy Bey 10 duũxov, ÖJEV Mgunoe TO (peüyor, “or del Ti mgoEzELy dyayxiov rò Bgaduzepov. Zorı di xal ouzog 0 auzös 10yos T$ dıyorousiv, diapeos d’ 37 19 dimpeiv un dixa To 7g00laußavousvov ueyedos. To Mly 00V un xaralaußeve- 09a Tö ABgudüregov ovupeßnzev &x rou Aoyov, ylveras d} zuge Tavro Tj dıyoroul« (dv auporfgois yag auußasveı un oyıxzyeioder nos TO Negas dıiampovulyov NWS ToU uE- y&dous' aAlı npooxeıra 89 Tovsp ÖTı oudE TO Tayıaron zergaypdnuevov iv 7 dıimxeuy TO Pgusurazor), sort dvayzn xal av Avaıy eivaeı nV avım. To d’ afıouy On To 72g0- £yov ou zarakaußaverau ‚ yeudos' öTE yag ngofzeı, 0Ö xa- zalaußaveras all Öums zaraluußdveras, eineo dwosı dıelievan zmv nensguonevnV. ovzos uiv ouv of duo loyos, zolros d’ o viv 6ndels, örı N O1ozrös pegoufvn Eoraxev. Bud der Phyoſik VI. 9. 323 in einer Zeit hingegen Tann es nicht in der Gigenfchaft bes NRuhenden beſtehen, denn fonft ergäbe ſich, daß das örtlich Bewegte ruhe. 9. Seno aber macht Hierin Fehlſchluͤſſe; woferne nämlich, fagt er, Allee, waun es in gleihmäßiger Weiſe fich verhalte, immer- fort entweder ruhe oder bewegt werbe, das räumlich Bewegte aber immerfort in dem Sept fei, fo fei der eben raͤumlich bewegte Pfeil unbeweglich⸗e). Dies aber ift falſch, denn die Zeit iR wicht aus den einzelnen Sept als untheilbaren zufammengefeht, fowie auch eine andere Größe fo zufammengefeht iſt. Bier Begründungen bes Zeno aber ſind es in Betreff der Bewegung, welche denjenigen, die fie widerlegen wollen, fo viel Mißliches darbieten. Die erfte if jene in Betreff ber Nichts Eriftenz der Bewegung aus dem Grunde, weil das räumlich Bewegte immer wieber früher zu dem Halbirunges punfte ale zu dem Endpunkte gelangen mäfle; hierüber aber haben wir in den obigen Begrämbungen ſC. 2] das Nähere zerlegt. Die zweite aber tft der fogenaunte Achilieus; fie beruht aber barin, daß das Langfamere von dem Schnellften im Laufe nie eingeholt werben fönme*?); denn immer mäfle das Berfolgende wieder vorher an ben Buntt Tommen, von welchen das Fliehende gerade weggegangen war, fo daß das Langfamere nothwendig immer noch irgend einen Borfprung habe. Es iſt aber auch dies die naͤmliche Begründung wie jene Halbirung, und unterfcheidet ih von ihr nur dadurch, daß die immer dazu genommene Größe nicht gerade in die Hälfte getheilt wird; daß nun das Langſamere nicht eingeholt werde, ex: gibt fi wohl aus der Begründung, aber es entipringt aus dem Rämlihen wie jene Halbirung (denn in beiden Begründungen er- gibt fh, dag Etwas nicht zum GEndpunkte gelange, da die Größe in irgend einer Weiſe getheilt wird; bei biefer leßteren aber ift nur noch der Zuſatz, das auch nicht das hochgefeierte ſchnellſte Weſen bei der Berfolgung des Iangfamflen Weſens dahin gelange), und folglih muß auch die Widerlegung die 'nämliche fein. ben aber die Sumuthung, daß dasjenige, was einen Boriprung Hat, nicht eingeholt werde, iſt falfch; denn in dem Augenblide wohl, wann es den Borfprung hat, wird es nicht eingeholt; aber dennod wird es eingeholt, woferne Zeno nur zugibt, daß das Berfolgende bie begrängte Strede vollſtaͤndig durchwandere. Dies alfo find zwei feiner Begründungen, bie dritte aber ift die fo eben angeführte, daß 324 BYZIKHZE AKPOAZERZ Z. + 200 ovußalver di napa To Amufpavsır T0V 10090v ovyxticdaı ix av vöy’ un dıdoubvov yap Tovrov ovx Eorcı 0 avlloyr- ouös. zeraprog 8’ 0 nepl zav Br 10 oradip zıyoyutvov HE Ivayılas loov — nag Iwovs, ray ulv ano telous roũ oradlov ray d’ ano p£oov, Iop razeı, Ev ® ouußalveıy f olsraı Ioov elvar xoovov ro dınlaate 109 Auowv. tori 8’ 0 naguloyıanös Ev 75 TO ulV Napa zıyouuevoy, 10 di nag Nosuoovy ro 10ov ueyesos atıovy ro Too Tageı or Yoov y£gsodaı xbövor‘ Tovro g dor) weudos. 0iov Zoru- oav ol dorotes loos öyzoı ip wr za AA, ot a 77 ovr& BB EezönevoL ano Tov uloov ray A, „001 zöy apı9u0Y rovroic Ovres al TO ueyedos, of 8’ Ep oy 1a IT ünd rov layarov, looı T6y agıduöy Ovres Tovroıs xal ro ueyedos, xzal loorageis rois B. ovußalveı In To nowrov B üue In) 15 loyarp slvaı zul Tö agWroy I, nap üllnla zıyovutvov. ovußalveı dn 16 TI ups navıc ru B dıuebeinkudfvan, a dl 120 B napa r& nulon‘ wore Auouv elyaı Tov xoovoy- 10ov yüp &xcreoovy Borı nap Exaorov. üua ÖL ovußalves 1a B nag6 ray 1a I nageinivdlvaı: ya yap Eorus To noarov T xa ro nowrov B in rois Evayrloıs Boyaroıs, T0ovy xp090V rag Exaorov yırdusvoy ray B 600% Aec av A, @s got, dıa zo duporega loov yo0ovov napa va A yiyveodaı. our ouv Aoyog ovrös korıv, ‚Fuupalves 0 a0 z0 eipnu£vor weudos. ovdi dy zara ınv Ev 15 ayrupaosı ueraßolny ov- 88V nulv Zora aduvarov, oloy ei dx zov un Lcuxoũ els 10 ‘ Buch der Phyſik VI. 9. 325 ber bewegte Pfeil Kill ſtehe; He ergibt fich aber in Folge der An: nahme, daß die Zeit aus den einzelnen Sekt zufammengefeßt fei; wird Hingegen dies nicht zugegeben, fo gilt auch die Schlußfolge: rung nidt. Die vierte. aber ift jene in Betreff der gleichen Maſſen, welche in einer Bahn anderen ihnen gleichen Maſſen entlang in entgegengefeßter Richtung, nämlich die Einen von dem Ende ver Bahn her, die Anderen vom Mittelpunkte derfelben ber, in gleicher Schnelle fi bewegen, wobei er meint, es ergebe fi, daß bie halbe Zeit ihrem Doppelten gleich fein müßte. . Der Fehlſchluß aber hiebei liegt in der Zumuthung, daß die gleiche Größe, wenn fie mit gleis- her Schnelle einmal einem Bewegten entlang und ein andermal einem Rubenden entlang ſich bewegt, Beidemal in der gleichen Zeit ſich räumlich bewege; dies aber iR falſch. Wie 3. B. es feien die AA bie einander gleichen ſtillſtehenden Maſſen (die Bahn), die BB aber AAAAAAAA jene, welche von der Mitte der A her ihre Bes BBBBBBBB _. . twegung anfangen, eben den A gleich an Zahl + ECCCCCCCE fowie auch an Groͤße, die CC aber diejenigen, welche von dem Außerften Ende der Bahn her ’ . ihre Bewegung anfangen, den vorigen gleich an Zahl ſowie auch an Größe und gleichſchnell mit den B. GEs ergibt ſich denn nun, daß das erſte B und das erſte C ganz gleich⸗ AAAAAAAA zeitig je an dem Außerflen Ende fich befinden, BBBBBBBB — indem ftefich gegeneinander bewegen; und es — CCCCCCCE ergibt ſich denn auch, daß Tas C ſaͤmmt⸗ lichen B entlang gelommen tft, die B hin⸗ gegen nur an hafbfonielen Waffen, und folglich wäre bie Zeit der B nur bie halbe Seit, da ein jedes fe einem jeden entlang die gleiche Zeit braucht; zugleich aber ergibt fih ja auch, daß die B fämmtlihen C entlang vorbeifamen, denn gleichzeitig mit dem erflen B wird das erfle C je an den Außerfien Enden fi) befinden, indem es, wie Zeno behauptet, einem jeden der B entlang die gleiche Zeit braucht, wie einem jeden der A ent: lang, darum weil beide den A entlang die gleiche Zeit brauchen. Die Begründung nun iſt diefe; fie ergibt ſich aber in Folge des angegebenen Falfchen*‘). — Aber nun au bei jener Veränderung, welche in dem Berhältniffe von Affirmation und Negation vor fi geht, wird es für uns feine unldsbare Schwierigkeit fein, daß, wenn 3. B. aus dem Nicht: Weißen in das Weiße In Etwas Artftoteles. 396 BYSIKIIZ AKPOAZERS 2. +210b levuxòv ueraßalleı nal Ey under£oo Zorlv, -os don oüre Aev- x0v Zorer oure ob Aeux09“ od yap el un blov &v Önoreow- oũv dartv, ob AeyInosıaı Aeuxöoy N 00 Luxbov. Aevxövy Ya Afyouer ij oõ Aevxöy 00 19 6loy elvar Torürov, alle ro r& nleiora 9 Ta xvorarare ufon od Tavro d’ Zorn ui elval Te &y ToUTw za un siyaı 29 Todro Ölov. ömolas di zer Rn) Tod örros ze) Earl Tod un övyros ze Tim allor rav zar’ avripaoıv" Koraı utv yao BE avayans ir IYarkon rõv ayrızaufvow, dv oüderkow d’ Slov uel. nalıy En} Toü xuxlov zul Ent Tüs omelpas zul ölas orv }9 aurois zıvov- ußeov, örı Ovußietrm eöra Nosueiy- iv yao TS auro Ton 200909 rıwa Foren zal 'adrie zal Ta fon, GOT Ao8- unos äua x xıyjoeruı. noorov ulv yao 7% ufom ovx korır ?v TO auto ovdeva xo0vor, T Elta xzai To 6loy uere- Balleı der Eis Erepov" od yapn abın karıy N ano Toü A Anußevoulvn repıplese zul 4 ano Toö B xal Toü T' xal ov üllov Exaorov onuslov, mÄNvy os Ö HOVBKÖs WWIEMTTOS zur ivsomnos, Orı Ovußeßnxev. öore ueraßalleı ae n Erkon els rıv Erkoar, au) ovdcnote. hosunası. Toy adroR dE reö- nov ze En Tas apatgns al En) rev üllew ray Lv avrois xıvouudven. 10. Unodederyueran dE rouram Afyousv OTı TO ausoks odx Evdkyerm mıreicder: av ware avußeßnxos, 0loy xıyov- u£vov Toü Geunrog N Tod uey&dons sov &v @ Ünagyeı, xe- Yanco ay El 10 &v TO Ayla xıvoiro Uno ris Toü srlotov 121 pyoogäs 7 vo meaos, ra Toü Ölov zıynaeı. aufpls dt Akym . ii. Buch der Phyſik VI. 10. 327 verändert und dabei in feinem: der Beiden if, dann alla es weder weiß noch nicht weiß fein werde; denn nicht fo verhält ſich'o, Daß wenn Etwas nicht in feiner Ganzheit in einem ver beiden Zuflände ik, darum nit ale ein Weißes oder Nicht» Weißes bezeichnet wers den fönute; denn als weiß oder nichts weiß bezeichnen wir Etwas nicht Darum weil es feiner Ganzheit ein Derartiges if, fondern darum weil feine meiften oder hauptfächlichiten Theile es find; nicht dus Nämliche aber ift «6, daß Etwas in dieſem beftimmten. Buftande nicht it, und daß Etwas in diefem beftimmten Zuſtande nicht in feiner Ganzheit ik. In gleicher Weife aber ift es auc bei dem. Seienden und bei dem Nichtjeienden und allem Uebrigen, was nad dem Berhältnifie von Affismation und Negation heſteht; benn mit Nothwendigkeit wird Etwas wohl in dem einen der beiden Gegen, überliegenden fein, in feinem ber beiden aber immer in feiner Ganz⸗ heit. — Hinwiederum wird es auch feine unlösbare Schwierigkeit fein bei dem Kreiſe und bei der Kugel und überhaupt Lemjenigen, was innerhalb feiner felbft bewegt wird, daß es nämlih fih er⸗ gebe, daß ſolches ruhe; denn au dem nämlihen Orte ſei ja eine " Beit hindurch fowohl es ſelbſt als auch ſeine Theile, fo daß es zus gleich ruhe und ſich bewege. Erſtens nämlich nun find feine Theile gerade feine Zeit Hindurh an dem nämlicen Orte, und zweitens verändert fi au das Ganze immer wieder in ein Verjchiedenes; tenn nicht die nämliche ift die Peripherie, welche vom Punkte A aus, und die, welche von B und von C und von jedem der übrigen Punkte aus genommen wird, außer eben in dem Sinne wie 3. B. der gebildete Menſch auch ein Menſch if, weil jenes je nach Vor⸗ fommniß an ihm ift; folglich verändert fi immer die eine Peri⸗ pherie wieder in eine andere, und fle wird niemals ruhen. In der nämlichen Weife ift es auch bei der Kugel und dem Uebrigen, was innerhalb feiner ſelbſt bewegt wird. 10. Nachdem aber das Bisherige erwieſen if, fagen wir nun, daß das Theillofe nicht bewegt werben kann, außer bloß je nad Vorfommniß, wie 3. B. wenn der Körper oder die Größe, an welcher «8 vorhanden ift, bewegt wird, ebenſo wie auch das in dem Fahrzeuge Befintlihe duch die Raumbewegung des Fahrzeuges bewegt wird, oder ter Theil duch die Bewegung des Ganzen. Theillos aber nenne ich hiebei jenes, was der Quantität nach uns 28” 328 DYZIKHZ AKPOAZERZ Z. + 2a rò xara 70009 adıaloeroy‘ xal ydo al Toy MEOOY Kuynasıs Ereoaf elcı xar’ aurd re Ta ufon 'xal xarı rmv roü Ölov xivnow. Idoı d’ Gy rıs Ent rüs opaloas ualıora nv dıa- Yopav' oü ya ravröy rayos Eoraı TV TE NOS TE REI- To@ xa) zwv Lurüs zul rijj öins, ds 0% wıds obons Xıydsws. xza$aneo -oUv Elnousv, : oöürn ulv Bvdtyerar zıveiodes TO aucols os 6 &v ro nAolm xzadmusvos roü nAolov HEovros, za avro Ö’ oux Wuölyeron. ueraßelllto yap x roü AB eis ròo BT, elr’ dx uey&dous sie ueyesos elr’ BE eldovs eis eldos alte zur’ iyslpyamıv: 6 dt zoövos Zora Br @ nor neraparlcı Ep 0oU A. olnoüv dvayın alro xu$” 6y uero- Bakisı yoovov 7 &V 16 AB elvaı 4 Ev 1o BT, A ro ub rn adroü &v rourw ro d’ dv Jarlog° av yao ro ueraßallov odrws elyev. Ev Exarlop ubv oüv süx Eoraı Tı wöroü‘ us- gıorov yao av ein. alla umv oüd’ dv rü BI“ ueraßeßin- xos yap Zora, Unöxsıran ÖL ueraßalleıy. Aclneroı dA auTo dv 15 AB elvaı, xza$’ 69 ueraßalleı Xoovoy. NosuNosı üpe“ To yap &v To euro elvaı zoovov Tıya Yozusiv NV. Vor oüx &ydtyeroı 16 auepls zıveioden oüd” dAms ueraßakleıv uova- xüs yap &v oürws iy auroü xiynoıs, el 6 xoövos nv &x ray viv del yao &v 1o 'vüv xexıynukvov &v 7v xal } ueraßeßin- x0:, Gore xıveiodaı ulv undenore, xerıyioga d’ del. roüro d’ örı aduvorov, Öldeıxraı zu) MOOTEDOY‘ oüre yap ö xoövos dx ray vüv oU$’ 7 yoauun Ex orıyaavy oVg A ztvnoıs 2x zıynuarwv" ooſtvu yap aAlo moi 6 Toüro A. yav 7 ınv :atymoıv EE aucoov, xafaneo &V El ròov Xoövov dx av voy 7 ro ulyesos dx orıyuav. Krı di xal dx Tavde yavzpoy Örı vüre Orıyumv our allo adınlgerov ovdEv dr- Buch der Phyſik VI. 10. 329 theilbar iR. Es find nämlich auch Die Bewegungen der Theile vers ſchieden fowohl nad, den Theilen ſelbſt als auch nach der Bewegung des Banzen; zumeiſt aber kann man biefen linterfchied an der Ku⸗ gel fchen, denn nicht die nämliche wird die Schnelle der Theile am Mitielpunkte und die ber. Theile außerhalb defjelben und die der ganzen Kugel fein, gerade als wäre es nicht Bine Bewegung. Wie wir alſo num fagten, in dem Sinne kann das Theillofe wohl bes wegt werden, in welchen auch der im Fahrzeuge Sitzende beim Laufe bes Fahrzeuges bewegt wird, an und für ſich aber kann «6 nicht. Gefecht nämlich, es veraͤndere fi aus dem AB in das BC (fei «6 aus einer Groͤße in eine Größe ober aus einer Form in eine Form oder aud nach dem Verhaͤltniſſe von Affiemation und Negation), die Zeit aber, in welcher als feiner erſten es fich verändere, ſei D; alſo nun muß es nothiwendig in der Zeit, in welcher es fi ver ändert, eniweber in dem AB oder in dem BC fein, ober ber eine Theil deffelben in diefem und der andere in jenem; bean ales ſich Beränderude verhielt Ah uns fo ICap. 4 ,.. Anf.]; daß nun in jedem der beiden ein Stüd deſſelben fel, wird nit der Fall fein, denn fonft wäre «6 ja theilbar; aber num in BC kann es aud nicht fein, denn fonft Hätte es fich bereits verändert, es liegt aber bie Annahme zu Grunde, daß «6 fih erſt verändere; alfo bleibt nur übrig, daß es in der Zeit, in welcher es, ſich veraͤndert, in AB fei; alſo ruht «6, denn das, daß Etwas eine Zeit hindurch im dem Naͤmlichen iR, galt uns [C. 8 g. Ende] als das Ruben. Folglich ann das Theillofe ‚nicht. bewegt ‚werben und übschaupt fi nicht verändern; denn einzig und allein in dem Falle gäbe es eine Bes wegung deſſelben, menn die Seit aus den einzelnen Seht beſtaͤnde; dann naͤmlich wäre c8 immer in dem Seht bereits beivegt worden und Hätte ſich bereits verändert, fo daß es wohl nie beivegt werde, immer aber bereits bewegt worden ſei; daß aber dieſes unmöglich iR, Haben wir auch früher fchon gezeigt [E. 1 g. Ende], denn es beſteht weber bie Zeit aus dem einzelnen Seht noch die Linie aus Bunlkten noch die Bewegung aus Zudungen,; Nichts anderes naͤm⸗ li thut derjenige, der fo fpricht, als daB er die Bewegung aus Theillofem beftehen läßt; gerade mie wenn er bie Seit aus ben einzelnen Jetzt oder die Größe aus Bunkten beſtehen liche. Kerner aber if aus Folgendem augenfällig, daß weder ein Punkt noch irgend ein anderes Untheilbares bewegt werden könne: nämlich 122 330 $BYZIKHZ AKPDAZERZ Z. ddyeraı xıyeivden. Ünav yüo ro myoUmevoy AdFVaroy TER0-. Tep0y usiloy zımydüvaı zürov, noly üv qj Ivov % Üarrov. ei dA Todro, Wyurapöv 5rı xa) A orıyun Zarrov ij Toov zıun9Njostar noaror. Enei d’ adınlperos, dddvaroy Harrov zn Hvar noöregay” Tomv .apu Eavrj. wore Eaıaı 4 yoayımı dx orıynay del yao Iony xıyovusen TiV n&0as yoazıiy orıyuh xaraseronası. ei dk Touto dduvaroy, za) ro xıväl- 09a. To Adıalosrov ddivarov. Zrı d’ ei Änav Ev yoöyp zaıyeirar, &9 di zo vv undev, üänas di zyoövos dumıgerds, sin &y zıs xoovos Rlarımy Ötpouy ray zıvovussov 9 @ x- veira 600V aßro. odros ulv yap Ästaı yoovos &9 & xıvei- rar dia To när iv yoövo mveiadaı, xoovos BE näs dımı-. eerös dddazrar nooregov. ei d’ &pa Orıyun zıyeira, Eoras rıs zoövog Üldrrev 5 ir”) S adrı davidn. Gall aduvaror- ty yap 19 Eidrrovs Earrov dvayın zıveiodgan. vor Zoras dınıperov vo adınlaerov. eis ro .Elurroy, Goneo zul 6 1od- vos Eis 709 xX00v09° novayüs yüp 09 xıvolro TO duepks zur adınloeroy, ei To vür xıveisher duvarov ro droup' Toü yap wuroü Adyov dr Te yüy xıveiodnn za) adınsoerovy Ti xzıyeiogar. peraßoin Bd” oüx Borıy oudeule artı005° &naoa yüp Av Eu rıvos else, za) tu ayrıpasaı zar y Ev Euaysloıs: @orE Toy lv zur’ dvyrhpacıy % paoıs xa) 4 anöpacıs neous, oloy yerkasus -ulvV vo 0r, pBopüs di rö un 09, rov 8’ Ev rois iyayılas. ra Buryıla Tauta yap üxpa: züs ueraßolijt, üere ud alloısioens maus" FE *) 5:3 hat die beste Handschn, Bekker mit d. ührigen dr. 4 ir ll Ir ki i H ihr, IE hr Iept, und jede Zeit theilbar if, fo muß es auch ei weildye um jedweden Theil besjenigen Heiner if, bewegt wirt, in welcher ein Quantum wie das bewegte bewegt wird; denn biefe wird eben Pie Zeit fein, im en FT3: j " T ‚ ba Alles in einer Zeit bewegt wird; ilbar if, haben wir oben [IC. 2] geist”). bewegt wird, fo müßte es eine Zeit geben, wäre als jene, in welcher er ſelbſt bewegt wurde; iR eine Ummöglidleit; nämlid nothavendig muß in ber Zeit ein Kleineres bewegt werden, unb folglid würbe bas Untheilbare in ein Kleineres theilbar fein, ſewie and die Jeit im Zeit fheilbar iR. Ginzig und allein nämlich in tem Falle würde Las Theilloſe und Untheilbare bewegt werten, wenn es möglid wäre, daß in tem nicht mehr weiter theilbaren Seht Endas bewegt werte; denn Sache Gin und ber nämlichen Begründung if es, daß im dem Seht Uiwas bewegt werte, und daß irgend ein Untheilbares 1 Rt 3 1% r £ * Ef J vor ich Gchenden chen die Affirmatisn und die Regation die Gränze far, nämlid von dem Entfichen tas Seiende und von dem Ber: chen das Richtſeiende, hingegen von ten in den Begenfähen vor Bi Gchenden chen die Gegenfühe; denn tiefe find die Extreme ber Beränderung, und folglich auch einer jeden qualitativen Nenberung, 123 332 $BYZIKHZ AKPOAZERZ Z. + 2416 bvayıtey yap revov 7 allolaaıs. önofus di za aufndeng zu) pIlaens‘ aölnaeos utv yao vo neloas”) Tov F xara rnv olxeley yvorw veislov ueyidous pôſ5coc di 7 Touzou Exoranız. 4 di pop odrn wlv oux Kazas nenepaoulyn‘ ou yao nüoa Ey Bvayıloıs" dIR End‘ To aduvyaroy Tundivas oũro, 19 un Evdlyeodaı rundüvar (nleovayas yap Afyerar rò dduvaroy), oüx dydtyeraı TO oürus adavyaroy r£uveodeı, oüd’ Sins TO Aduvarovy yerdadaı ylveodaı, obdk To hera- Ballsıy dduvaroy Bvdfyoır’ ay usraßalluy ei; 6 aduvarov uerapalleıy. el oUV TO Weaduevoy ueraßalloı el; rı, xal dvvarov Korei ueraßallsıy. oT oüx äneıpos 7 xcvnvic, od. olagmoeraı zıv ünsıgov’ aduvaroy yap dısıdeiv auriv. Örı ulv oUv our; oux forıy amegos uerußoln Gore u splosaı negacı, yavepoy. all ei obzas ivddyeraı Ware 18 x00vp elvar üntıgoy z7V auııy ovaav zal ulay, Oxenıkov. un miös utv y&o yıroulıns ob9lv Ion zwiveı, oiov El uerd AV yooev allolwaız ein zal uera nV allolaoıy wuinoıs zer alıy yivsaıs' oüro yag ae ulv Flora vo zeövg ziynoıs, all’ ou ula dıa ro un elvar Ale EE anaodıy. ware d} yi- veoda ulay, oðx dtxere. ünreıgov eivaı 1 10099 ziny mäs‘ adın d’ darlv 7 xuxig Wpood. 9 Hier ist doch wohl Amyss oder dergl. ausgefallen ? Buch der Phyſit VL. 10. 333 tern aus irgend Gegenſätzen geht die qualitative Aenderung vor ch; ebenfo aber auch bei der Zunahme und Abnahme, denn von ber Zunahme if die Gränze die Grreihung ter vollendeten Größe je nad der eigentbümlichen Natur des Dinges, von ber Abnahme bins gegen bie gämzliche Berträngung diefer Größe. Die Raumbewegung aber wird zwar nicht in tiefem Sinne begrängt fein, denu ſie geht nicht alle in Gegenfägen vor fd; wohl aber, ta 3.3. jenes, was im tiefem Sinne unmöglich gefchnitten werten kann, weil es eben feinem Begriffe nad nicht angeht, daß es gefchnitten werde (temn das Unmöglicdhe wird in mehreren Bedeutungen genommen *)), — da «8 alfo won jenem, wobei es in biefem Sinne unmöglich if, gar nicht angeht, daß ea gefchnitten werde, und überhaupt nicht angeht, daũ. was unmöglich entfliehen kann, entfäche, fo wird es wohl auch nicht angehen, daß dasjenige, was unmöglich ſich verändern kann, ih im jenes werändere, in welches «6 eben nicht kann; alle, falls das räumlich Bewegtwerdende in Giwes ſich verändern würde, müßte es auch Die Möglichkeit haben, in daffelbe ſich zu verändern; felgs lich iR vie Bewegung nicht unbegrängt und bewegt ſich auch nicht im unbegrängter Ausdehnung, denn es iR ımmöglidh, Daß es dieſelbe vurdhwondere. Daß alſo eine Beränderung nidt in dem Gimme unbegrängt if, daß fle nicht durch Gräugen abgegrängt wäre, if augenfälig; aber ob dies etwa in jenem Sinne angebe, daß fe, während fie Gine und bie nämliche fei, der Zeit nach unkegrängt wäre, dies iR zu erwägen; denn dem flcht viellcicht Michts im Wege, daß wies der Wall fei, wenn ſie nicht als Bine vor ſich gebt, wie >D. wenn nad ter Raumbewegung eine qualitative Nenderung ein⸗ träte, und nach ber qualitativen Aenberung eine Zunahme und bins wiederum ein Gutfichen; denn in diefem Sinne wird wohl immer fort der Zeit nach eine Bewegung fein, aber wicht eine Gine, weil es eben wicht cine aus allen Beſtehende Eine gibt; — hingegen im sem Sinne, daß fie als Gine vor ih geht, geht es nicht an, daß Vie Bewegung der Zeit nad unbegrämgt if, mit Nusnahme einer einzigen, und bdiefe iR die Raumbewegung im Kreife. Inhalt des fiebenten Buches. Aus der unendliden Theilbarleit des Bewegtwerdenden (ſ. d. vor. Bud) aber folgt, daß alles Bewegtwerdende immer yon Etwas bewegt wird, ta die ganze Bewegung von ber Bewegung der Theile abhängig if; jedoch darf dies Berhältniß felbfi nicht ins Unendlich⸗ gehen, da außerdem jedenfalls in irgend einer Weile eine unbe gränzte Bewegung in begrängter Zeit Statt fände, fondern «6 muß en erſtes Bewegendes geben (G. 1); dieſes aber muß immer mit dem von ihm Bewegten in Berührung ſtehen, fowohl bei der Raumbewwegung, da diefelbe fämmtlich auf ein Stoßen oder ein Ziehen fich zurüdführen läßt, bei diefen aber ein Berühren kattfindet, ale aud bei der qualitatinen Aenderung, da biefelbe ſtets in den finnlid wahrncehmbaren Merkmalen vor ſich geht, diefe aber wenig⸗ ſtens vermittelfi eines Mediums in Berührung ſtehen, als auch endlich bei der quantitativen Zus und Abnahme, da dieſe auf örts lihem Hinzufommen beruht (C. 2); daß aber eben nur in den finnlidy wahrnehmbaren Merkmalen die qualitative Aenderung vor ſich geht, erhellt durch den Nachweis, daß weder das Hinzutreien einer Form oder Geſtaltung eine qualitative Aenderung iſt (ta dies ge: gen den Sprachgebrauch wäre und eine qualitative Aenderung wohl der Geftaltung nur vorhergehen Tann), noch aber auch tas Sich verhalten eine qualitative Aenderung fein kann, da baflelbe auf Bortrefflichkeit oder Schlechtigfeit beruht, diefe aber nur eine Bolls endung oder ein Mangel find und wohl auf einer vorausgegangenen qualitativen Aenderung des auf fie fi) Beziehenden beruhen, ſelbſt aber feine qualitative Aenderung find, was ſowohl bei dem phys Inhalt des fiebenten Buches. 335 ſiſchen ale audy bei dem pinchifchen Sichverhalten und felbi bei dem ber Intelligenz ſich zeigt, von welch Ießterem felbft es Fein Entſtehen gibt (E. 3). — Schwierigkeiten in Betreff der Rommenfurabis lität zweier Bewegungen löfen fih durch richtige Faſſung tes Bes griffes tes Bleichichnellen, wobei auch zu erwägen iſt, wie weit bie bloße &leichheit ter Namensbegeihnung reiche; nämlich der Begriff tes Gleichſchnellen muß auch auf die Artunterfchiede ter Bewegung und bed Bewegtwerdenden eingeben, um überall ale Maßftab ter Commenfurabilität zu gelten (C. 4). Bei.jener Gommenfurabilität aber, welche zwiſchen beiwegender Kraft und erzeugter Wirkung und aufgewenteter Zeit beſteht, darf man nicht etwa yroporfionirt auch auf die Theile ter Kraft zurückichließen, ta tie Theile nur potenziell in tem Ganzen vorhanden find, nicht aber actuell (daher ein Ein⸗ want Zeno's ſich erlekigt); und dieſer Grundfaß gilt auch bei ver qualitativen und der quantitativen Veränderung. ¶ “ ®TEIKHE AKPOAZERZ. H. Bekk. \ ed. min. 1. Anav To xıyovusvov UNO Tıvos avayın xıyeiadaı‘ ei ulv yap &v Eavro un &xXeı TV Goymy TÜs xıynasws, pa- vepov öTı Up’ Erkpov xıyeircı, allo yüp Eoraı TO xıyoür"’ ei di &v avıo, Zorw To ellnuuevov dp’ ob To AB, 5 xıvei- Ta x03$” auro, AA un TO TÜV TovTov Tı zıyeiodan. 7OW- rov uly oVV TO Unolaußaveıy TO AB üy £avrod xıyeiode: dıa To öAov TE xıveiodn xl Uno oUvdevös ray Enger, öuoıoy dorıy woneg el Tov.KA xıvoüvros ro AM xcl av- Tod xıvovußvov, [el] u7*) yaoxdı zıs TO KM xıveiode: Uno tıyos, dım TO UN yaveooy elyaı, TIOTEEOV TO xıyoüy xul TÖTEIOY TO Xıyovusvoy‘ Eire TO UN UNO Tıvos zIvouuevyov 00x Avayın NaVoaodaı xıvovusvoy ro Aldo ngsueiv’ AL’ *) ei un, wie die Morelli’sche Handschr. hat, ist wohl un- haltbar ; das vorhergehende handschriftliche AM durfte nicht in KAM geändert werden, hingegen das sogleich folgende KM war aus Simplicius für AM herzustellen. VI Bud. . In Betreff des merkwürdigen Schidfales, welches der Text diefes fiebenten Buches der Phyſik dadurch erfahren bat, daß eine fiber die Beit der alten Com⸗ mentatoren hinausgehende Umſchrelbung theils neben den ariſftoteliſchen Werten in der Mehrzahl der Handſchriften erfheint, theils mit denſelben verſchiedentlich vermengt wurde, fiche dad Nähere bei 2. Spengel, Ueber d. fiebente Bud der Phyfik d. Arifl. in den Abhandl. d. Muͤnchner Akademie, I. Claſſe, Sp. III, Abth. 2, pag. 06-350, In der größeren Bekler'ſchen Ausgabe erſcheint der doppelte Zert nur im 2. und 3. Gapitel, und zwar iſt völlig richtig der die Baraybrafe Entbaltende in den Raum der Anmerkungen gefeht; nun aber hat Spengel nachgewieſen, dab auch zum erfien Gap. beide Texte nebeneinander vor» handen waren und nod find, und zwar daß der bei Beller gegebene Text des erfien Gap. Richts anderes als eben der Anfang der Baraphrafe iſt, wogegen Die aͤchten ariftoteliihen Worte in den Barlanten einer Handſchrift enthalten ‚And, weldhe Syiburg aus der Morelli’ihen Ausgabe von 1561 abdrudte. Id gebe daher diefen ächten ariſtoteliſchen Text fo, wie ihn nad Spengel's Herſtel⸗ Iung (ebend. p. 340 fi.) and Bekler in der Meinen Ausgabe (im ganzen 1. Gay. und im Aufauge des 3. bis Incl, gu deu Worten avem yap 7007 n tar zıynossy dotıy) gegeben hat, und folge demfelben auch in der Ueberſetzung. 1. Alles Bewegtiwerdende muß nothwendig von Etwas bewegt werben; denn wenn es in fidh ſelbſt nicht den Anfang der Bewe⸗ gung hat, fo iſt augenfälig, daß es von einem anderen bewegt wird, denn ein von ihm Verſchiedenes wird das Bewegende fein. Gefecht aber, es hätte ihn in ſich felbft, fo fei AB ale dasjenige genommen, was an und für fich bewegt wird, nicht aber dadurch, daß bloß ein Theil defielben bewegt wird"). Erſtens nun ift die Annahme, daß AB durch ſich felbft bewegt werde, weil es nämlich in feiner Ganz⸗ heit und durch Nichts außerhalb feiner bewegt werbe, völlig ähnlich, wie wenn Jemand, falls KL das LM in Bewegung ſetzt und babei ſelbſt bewegt wird, darım behaupten wollte, das KM werde nicht von Etwas bewegt, weil es eben nicht augenfällig ift, welches von beiden das Bewegende und weldyes von beiden das Bewegte fei. Zweitens ift es bei demjenigen, was nicht von Etwas bewegt wird, gar nicht nothwendig, daß es in feiner Bewegung darum aufhöre, Ariſtoteles. 29 J 124 125 338 $Y2IKHZ2 AKPOAZERZ H. et rı Nosusi To &lo menaüpdar zıvouusvov, dvdyen Und Tıvos rò zıveiode. TOVTov yag ellnuuevov nv TO zıvov- uevov zıygosten Uno Tıvos" etel yao elinnrau M xıyov- usvov ip” @ To AB, avayan diniperöv auro eva" av yao TO xıvovusvoy dıiaıgerov‘ dinomosgw HN xur& 16 T. roũ dn TB un xıvovueßvov od xzıyndnoetaı To AB’ el yao zıynaercı, HNAoV Ötı To AT xıvoit’ @v ou BI NgeuoUÜVToS”" BOTE OU XaF” CUTO zIVnINGETRL xa) ROWTOV, «AL Umexeıro x09 . abro aıveiodeı xal mowrov. dvayım apa toü IB un xıvovufvov nosueiv To AB. 6 di Noeuel un zıyöovuevov Tı- vos, Wuolöyntaı UNO Tıvog zıreiodet, BOTE TTAV Avayın TO zıvovusvovy UNO TIvos zıveiodar del yag Earaı TO xıvov- uevoy dınıperoy, Tod ÖR uepovus un zıvovußvov avayın xul to 6109 nosueiv. mel dE AV TO Kıyovusvov Ayayın zıvei- 0901 Uno Tıyvos, 24v yE Tı zıyäter av &v Tone alu un’ @Llov zıvovusvov, za nulıy TO xıvoüv Un’ allov xıvovuf- vou xıyeitaı xareivo Up’ Er&gov zul ası oUTws, Ayayın eival Ts TO n0WT0V xıyvovv, xar un Badiiev eis aneıpov. un ya foto, Ella yevcodw üneıgov' zıvelede ÖN To ulv A Uno" tov B, ro dt B inö Toü T; ro dET Uno red AI, zul ae 10 &ydusvov vnö toũ &youkvov. Enel 00V- Ünörkrar TO x- voũv xıvovusvoy zıveiv, Avayın Ö'*) Gua ylveosaı TNV roõ xıyovu&vov xal NV TOU xıvoüyrog xlvn0ıV, Aue yag xıyeitaı TO xıvoüv xl zıveitaı TO KIVOVUEVOV, DavEoov Örı Ääua Eorcı Tov A zul Tod B xul Toü IT xal Ex00Tov TÜV xıvoüv- TWV zul zıvoyufvav n xlvnoıs. eihnpsa obuv —— xt- mnoıs zul &oto zod utv A dp’ ns E, reü di B dp’ ns. z, awvT, 1%p ov H, &. ei yap «el xıveitaı Exaorov üp’ &xaorov, Öuws Eoraı Aaßeriv ulav Exaotov zlynasw TO aaıdug" *) 3°, was in d. Mor. Handschr. und bei Bekker fehlt, halte ich für nothwendig. Buch der Phoſik. VII 1. 339 weil ein Anderes ruht; hingegen umgekehrt, wenn Etwas darum zubt, weil ein Anderes in feiner Bewegung aufgehört hat, muß es nothwendig von Etwas bewegt werden. Nämlich, wenn dief ans genommen if, wird alles Bewegtwerdende von Etwas beivegt wers den. Da nämlid AB ale das Bewegtiwerdende gegommen ift, To muß dafielbe theilbar fein, denn alles Bewegtwerbenpe ift theilbar; est fei denn nun bei C getheiltz und wenn nun CB nicht bewegt wird, fo wird auch AB nicht bewegt werten; denn würde es bes wegt werden, fo müßte, da BC ruht, offenbar AC bewegt werben; folgli4 würde dann AB nit an’und für fi und urſpruͤnglich beiwegt werben, aber es lag ja die Annahme zu Grunde, daß es an and für ſich und urfprünglic bewegt werde; alfo muß noth⸗ wenbig, wenn CB nicht bewegt wird, AB ruhen; von demjenigen aber, was ruht, fobald ein Anderes nicht bewegt wird, ift zugellans den, daß es von Etwas bewegt wird; folglid muß nothwendig alles Bewegtwerdende von Etwas bewegt werben, denn immer wird das Bewegtwerdende theilbar fein, und wenn der Theil nicht bes wegt wird, muß nothiwendig auch das Ganze ruhen. Da aber alles Bewegtwerbende nothwendig von Etwas beiwegt werden muß, — wann nämlich Etwas in der örtliden Bewegung von einem Anderen ebenfalld Bewegten bewegt wird?) —, und da wiederum das daſſelbe Bewegente von einem Anderen chenfalls Bewegten bes wegt wird, umd bieles wieder von einem Anderen, und fo immer fort, fo muß es nothwendig irgend ein erſtes Bewegendes geben, und e6 barf dieß nicht ins Unbegrängte fortgehen. Geſetzt naͤm⸗ ih, es gebe fein. erſtes, fondern es gehe unbegrängt fo fort, fo werde denn A von B, B aber von G, C aber von D, und fo ins mer das ſich Anreihende von dem fi) Anreihenden bewegt; da alfo die Annahme zu Grunde Tiegt, daß das Bewegende dadurch, daß es bewegt wird, Etwas in Bewegung feßt, nothwendig aber die Bewegung des Bewegtwerdenden und die des Bewegenden zugleich vor fi gehen muß, — benn zugleich wird das Bewegende bewegt und wird au das Bewegtwerdente beivegt —, fo ift augenfäflig, daß zugleich flattfinden wird bie Beivegung des A und des B und des C und eines jeden ber Bewegenden und Bewegtwerdenden; alfo nehme man die Bewegung eines jeden, und es fei' E die des A, F die bee B, dann G, H bie der C, D; denn wenn aud immer ein jedes von einem jeden bewegt wird, fo wirb es dennoch moͤg⸗ . 29 ® . 340 $YZIKHZ AKPOAZERZ H. za0a yüp xlynoıs Ex Tıvos eis TI, xal 0Ux ÜmeEIDos Tois doyaroıs® (Alywu dn apıyuß ulay xlynaıy vyv dx Toü auroü eis To curö To dadun &V ıd vUro zoove Ti aaıdud yıyyou£ynv‘ Eorı yag xiynoıs xal yEyeı al eldeı za) aoıIuS 7 avın" yeys udv 7 Ts aurijs xarmyoglas, olov ovolas 7 nowrntos* Elder di 7 8x Tod avrou zo elder Els TO avrö 19 eldeı, olov dx Aevxod eis ullav, 2E ayasou Eis xaxoY, Zay 7 adıapooov ra eldeı agıdum dd n BE.Evös ro aoı- sun eis Ev ıö agıdug &v 18 auıa xoovo*) oloy dx roüde roũ Aevxov Eis Tode To uflar, 7 Ex Toüde Tod Tonov eig ‚rovde &V ode To Xooyp" ei yap 8v allp, oüxfrı Earaı 126 —XR ula ziynoıs, all elde‘ elonras de ed Tour &y Tois rgöTegoV ) —B dt xal ö x00voS, !v o xexivn- To 179 avrov xlynoıy ro A, xal Eorm Ep ® K' neneon- su£eyns 3’ ovons is To A xuioeos, æcꝛ © xoovos Eotaı nenegaoufvos. Enel d’ üntıpa Ta xıvoüyra xal T& xıyov- ueva, xal n xivnoıs n EZHO 7 tẽ anaowv üneıgos Earaır tvdtyera ulv yao Tony elvaı 119 Toü A xal Tov B xal ray 09 ülMwy, Bvdtyeraı dt uellovs Tas ray Allwv, Gore elre ae) Tocı elre nelgous**), dugporeoms ereıgos n öln- ka- Bevonıev yag To Evdeyouevov. nel d’ Au xıveitcı To A xal ray Ally £xa0T09, n on xlynoıs &v To avro zesvg Koraı zo) 7 tod A" n di Toü A vr nenepaoube: dore ein @v aneıpos 89 nentonoukyyp, Toro d’ aduyaroy. ourw utv ouv dofeıev av dedeiydaı ro 2° doyis, ob um ano- delxvuraı dıa To undtv delxvvadeı advuvarov: Pydkgerai yio Ev nrenepuoukvw xooryp üneıpoy Evan xlynaıw, un Evös, *) Die gauze Stelle, welche grossentheils schon Spengel er- gänzte, ist von eldsı ÖE an in d. Handschr. folgender Art lücken- haft: eldsı d& dx Tod avrou zo eldsı, olor dx Asuxou eis udlar, BE ayasov &is xaxov adızpogov ru eldeı agıdum BE Evos zo agıduß dv To aura xoorw. Die Ergänzungen aus Simplicius. **) Auch hier hat Bekker nach der Handsehr. nur: Sore et ae) uellovs; ergänzt von Sp. aus Simpl. Buch der Phyſik VI. 1. 341 lid fein, eine Bewegung eines jeden zu nehmen, welche der Zahl nah ine if; denn alle Bewegung iſt aus einem Etwas in ein Etwas, und vermoͤge ber aͤußerſten Enten it fie nicht unbegrängt; — (id nenne aber eine Bewegung eine der Zahl nah Eine, wenn fie aus dem, was der Zahl nach das Nämliche if, in das Naͤm⸗ lie in einer Zeit, welche der Zahl nach die nämliche ift, vor fi gebt; es iſt nämlich eine Bewegung fowohl der Gattung nach als auch der Art nad) als auch der Zahl nad die nämliche; ter Gat⸗ tung nach ift es die, welche zu ber nämlidhen Kategorie, 3. B. Weſen oder Qualität, gehört; der Art nach ift es die, welche aus dem, was der Art nach das nämliche ift, in das, was der Art nach das nämliche ift, vor fich geht, wie 3. B. aus dem Weißen in das Schwarze, oder aus dem Guten in das Böfe, wann Liefe der Art nah ununterjchieten find; dee Zahl nad aber if es Lie, welche aus einen der Zahl nah Ginen in ein der Zahl nach Cines in der nämlichen Zeit vor ſich geht, wie 3. DB. aus tiefem Weißen in dieſes Schwarze oder aus biefem Orte in diefen Ort in biefer Beit; denn wenn in einer anderen Zeit, fo wird die Bewegung ſchon nicht mehr der Zahl nach Bine, fondern nur der Art nach Bine in; wir haben aber hierüber in ben Obigen [V, 4] geſprochen) — man nehme aber auch die Zeit, in welcher A feine Bewegung durchgemacht hat, und es fei diefelhe K; da uber tie Bewegung des A begrängt ift, fo wird auch die Zeit begränzt fein; da aber die Beivegenden und Bewegtwerdenden unbegrängt find, fo wirb auch die aus allen Bewegungen beflehende Bewegung EFGH unbes graͤnzt fein; es iſt nämlich Dabei möglich, daß die Bewegung des A und bie des B und tie der übrigen alle gleich find, ift aber auch möglich, daß die der übrigen größer find, — fo zivar daß, mögen Re immer gleich oder größer fein, in keiden Fällen die ganze Bes wegung unbegrängt ift, denn wir nehmen eben das Mögliche an; da aber das A und ein jedes der übrigen zugleich bewegt wird, fo w'rd die ganze Bewegung in der nämlichen Zeit vor fich gehen wie die des A, die des A aber geht in begrängter Zeit vor fid; fo daß alſo eine unbegränzte Bewegung in begränzter Zeit wäre, dieß aber eine Unmöglichkeit wäre. So alfo fünnte es fcheinen, daß das zu Anfang Geſagte erwiefen fei; aber Loch in der That wirb es hie⸗ dur noch nicht beiviefen, darum weil gerade feine Unmoͤglichkeit nachgewieſen iſt; denn es if ſehr wohl möglich, daß in begränzter L 127 342 bYZIKHE AKPOAZERZ H. alla nollov- önep ovußalva zur Ent vovrwv, Exaoroy yap zıyeisaı ın9 Euvrov xlvnoıw' äua dR noile xıveiodar oUx aduvarov. AA El TO XIVoüV NOWTWS XET& TONOV xalL 0w- narızyv xlynoıw avayaın 7 ünteodaı N ouveyks &lvaı To xıyovufvo, adanreg oowuEy En avzwy, AVAyEn TE KyoV- neve xal TG xıvoüyt« ouvexũ elvaı 7 Onteodu allnlam, oor’ elval rı BE andvrev Ev Toüro dR elre nenepasuevor elre üneıgov, ovdty dımploeı noös To yüy‘ ndyıws yoo n xtvnoıs Eotaı üntıpos anelpwv Oyrwy, einso Evölyeran xal loas eivaı ur uellovs dAlniov’ 5 yap Evötyerai, Ampousde 5 Undexov. Ei ouv TO ulv &x ray ABIA 1a äneloav*) ıl 2orıy, xıveita d2 ınv EZH® xlvnaıw Ev To yoövo 10 K, ovros di nenegavreı, ovußalveı 89 nenegaoueyp xoöovo &neıgov duelvoı 7 To nenegaouevov 7 TO aneıpov’ dupo- zeows dt adüuvarov. Sore avayın Toraodaı zul elvel Tu AEGTOV Xıvoüy xal xıyovusvov' ovdtv yao dıapelose To ovußalvaıy LE vUnodloeus TO adivaroy‘ n ydo Unodenss elinnroı $vdeyoulım, roü d’ Evdeyoulvov TedEyros oudEv nrooonxeı ylyveadaı dıa Toüro ddüvazor. 2. To 02 ngWrov ætvoũv un ws TO ou Evexev, diR’ 69Eev N „ON, TnS xıynaews, Gy To zıvoyuevp tott' IEyo dE TO Gua, örı ovdev korıv avrav neragv‘ roũto Y&o xoı- vov Ent ntavrös zıvovusvov xal zıvoüvroc korıv. ine DR Toeig al xıygosıs, N TE X0Ta 10n10V ze) N ara TO mo10YV xal n xu1a TO wo00V, avayan xal 1a xıvoüvze rola eivaı, To TE PEQoV za) TO alloıoVVv xa) TO aukov n patvov. g0- 128 709 ovv EITWUEV TIEDL TS Popds‘ EWwTN ya eürn av *) Für zöv aneiowv, was ich für das allein Mögliche alte, hat Bekker nach d. Handschr. aneıgov. Bud der Phyſtik VII. 2. - 343 Zeit eine unbegränzte Bewegung if, nur nicht von Binem Dinge, fondern von vielen, was eben auch bei dieſen hier der Fall if, denn jedes wird in feiner eigenen Bewegung bewegt, daß aber Bieles zugleich bewegt werde, if Seine Unmöglichkeit; — aber nun, woferne dasjenige, was uriprünglich örtlich und in körperlicher Bes wegung Etwas bewegt, nothwendig mit dem Bewegten in Berüßs zung oder mit bemfelben continuirlic fein muß, wie wir dieß bei Allem fehen, fo müflen nothwendig jene Bewegtwerdenden und Bes wegenden mit einander continuirlich oder in Berührung fein, fo daß irgend din Eines aus allen entſteht; von dieſem aber macht es für den jebigen Ball keinen Unterſchied, ob es ein begränztes oder uns begrängtes iſt; denn jedenfalls wird die Bewegung unbegrängt fein, da ihre Beftandtheile unbegrängt viele find, wenn anders es möge lich if, daß biefelben fowohl einander gleich als auch die einen größer als die anderen find, — benn wir wollen dasjenige, was möglich ift, als wirklich vorkanden annehmen —; wenn alle nun das aus den unbegrängt vielen ABCD Beſtehende ein Etwas if, bieß aber in ber Bewegung EFGH in der Zeit K bewegt wird, diefe aber begrängt ift, fo ergibt ſich jedenfalls, daß Wiwas, fei es ein begränztes oder ein unbegrängtes, in begrängter Zeit eine uns begrängte Bewegung durchmache; bieß aber if in beiden Fällen wirklich eine Unmöglichkeit, Alſo muß es nothmendig irgendwo Halt mahen und irgend ein erſtes Bewegendes und zugleich Bes wegtwerdendes geben; benn bieß macht feinen Unterſchied, daß die Unmöglichkeit aus einer Borausfegung ſich ergab; denn die Vor⸗ ausfeßung wurde nad dem Möglichen genommen, ift aber das Mögliche zu Grunde gelegt, fo gebührt fi, daß wegen beflelben Nichts Unmögliches eniflehe?). 2. Das erfle Bewegende aber, nicht als jenes, um deſſen willen die Bewegung vor fich geht, fondern als jenes, woher ber Anfang der Bewegung ift, ift zugleich mit dem Bewegtwerden; ich fage aber „zugleich“, weil Nichts zwifchen beiden iſt; denn dieß ift gemeinfames Merkmal bei jedem Beivegtwerbenden und Bewegens den. Da es aber ber Bewegungen drei gibt, die Örtliche und bie qualitative und die quantitative, fo muß es nothwendig auch drei Bewegenbe geben, das räumlich Bewegende und das qualitativ Aendernde und das eine Zus oder Abnahme Bewirkende. Zuerſt aber wollen wir über die Raumbewegung fprechen, denn biefe ift 344 PYZIKHZ AKPOAZENRZE H, Berk. Y213a ed. mal. ff 243 b xiviosov. + arav dn vo pegönevov A Up avrod xıyeita q un’ allov. 60a ulv 00V nurd vp’ aurav xıyeircı, (pavepov dv roorois ÖTtı du TO xıyouusvov za) rö xzıvoüv tortv. Ev- unapyeı yap alrois TO noWToV zıvoüv, &or” vd darıy dvausrafl. ca d’ vn’: allov zıyeiioı, Terouyas dydyan ylveodaı" rerrapa yo Eldn Tüs Un’ allov popds, Elfıs . W015 öynoıs cvunois. änaoaı yüp al xark TOnov zıylacıs 129 dvayovraı eis rauras n ulv yao Inwors wals ls Larıy, Örtev tb dr’ avrod zıyovv Enaxokovdoiv 39, 7 d’ dntwars, örev un Enaxolovdij zıyjaav, n dE Ölwıs, örev +} eyodeo- regay HoıNon ı7V dr’ abrou xlynoıv Tas xxr pucıy (popüs zu) ueyoı Togovrov peonra Ews &v xoeıj n xlynoıs. rahıv n dlwoıs za oUywos anwoıs zul Mlıs elaly" 7 utv ydo dlacıs änwoıs (Hypo an’ aurou n dm Gldov borlv n anwaıs), 7 dt ovvwoıs Übıs (zu yap noös adrö zul noös allo A &ifıs). wore zu) 600 rovsmv eldn, olov anadnoıs zul xto- zıoıs’ 7 ulv ydo auvmoıs, n di Huuoıs. ouolws dA zul ai &llcı ovyxplasıs xar diaxolacıs’ änadee yap Evovrei diw- ces 7 ovvWors, nv Öocı Ev yevkacı x0) YIoog elofv. duo 2 Yavepov Örı obd’ Earıy &Alo Tı YEvos xıynoesws 7”) obyrgıaıs xal didzgicıs‘ Anaceı yap dıimv&uovrau els Tıyvas ıoV elonucvay. Erı d’ n ulv elonvon Üfıs, n d’ davon Was. ouolwus BR xal 7 nrücıs, za) dom Kilas dia To oW- neros 4 dxxgırızal 9 Annrızal zıynass‘ ab ulv yao Rlfeıs etolv, al B’ anwarıs. dei dk xul Tas allg Tas xzare TOnov Iı. *) Die Handschrr. und Bekker haben 7. Bud der Phyoſik VI. 2. 245 die erſte der Bewegungen. Alles räumlich Bewegtwerdende beum zum wird entweder von ſich ſelbſt oder von einem Anderen bewegt; bei jenem nun, was felbR von ſich ſelbſt bewegt wird, if es augens fällig, daß in demfelben dad Bewegtwerdende und das Bewegende zusieich find, denn in ſolchem ſelbſt ift fon das erſte Bewegende enthalten, ſo daß Richts inzwiſchen liegt. Bei jenem aber, was von einem Anderen bewegt wird, muß dieß nothwendig in vierfacher Weile vor ſich gehen, denn vier Arten gibt e6 von der durch ein Unberes erzeugten Raumbewegung: das Zichen, das Gtefen, das Fahren, das Wirken; alle örtliden Bewegungen namlich laffen ſich amf dieſe vier zurückführen; denn das Anſtoßen iR jenes Sto⸗ fen, wann das von fi hinweg etwas Dewegende noch ſtößt, wähs rend «6 mit nachfelgt, das Abſtoßen hingegen jenes, wann es, nach⸗ dem es eiwas in Bewegung gefeht hat, nicht mit uachfolgt, das Schleudern aber jenes, wann es bie von ih hinweg gehende Bes wegung heftiger bewirkt, als bie naturgemäße Raumbewegung des Gegenftandes iR, und biefer fo lange von ihr räumlich bewegt wird, bis feine Bewegung die Oberhand gewinnt; hinwieberum aber ind das Auseinanderfioßen und das Zuſammenſtoßen nur ein Abſtoßen und ein Zichen, nämlih das Auseinanderfiofen iR ein Ubftefen, denn entwerer von füdh hinweg oder von einem Auderen himoeg findet das Abſtoßen Ratt, und das Zufammenftofen if ein Ziehen, deun entweber zu fi Hin oder zu einem Anderen bin fin det das Ziehen Ratt; folglich gilt dieß aud won allen Unterarten derielben, wie z. DB. vom JIetteln und Schlagen beim eben *), denn Ichteres if ein Iufammenftoßen, erfleres ein Auseinanderfioßen ; im gleicher Weile aber iR es auch bei allem übrigen Zuſammen⸗ nchten und Aiuseinanderfichten, denn alles iR nur ein Auseinanders Rofen oder Zufammenfofen, mit Ausnahme von jenem, weldes bei tem Enifichen und Bergehen Rattfintet; zugleich aber iR augen⸗ fällig, daß das Zufammenfichten und Auseinanderfichten gar nmicht irgend eine audere Gattung der Bewegung if, denn all ſolche vers theilen fi in irgend welche der eben angegebenen ; ferner aber if au das Ginathmen ein Ziehen und das Ausathmen ein Gtoßen, in gleicher Weile aber auch das Epnden und was es fon nod Bewegungen gibt, weldye durch den Körper etwas ausicheiden oder in if aufnehmen; die einen derielben nämlich Find ein Zichen und vie anderen ein Abfiofen; man muß aber auch alle übrigen drts 130 346 BYZEIKHZ AKPOAZENZ H. rzı1 a tr 244 b avaycsıy“ äncomı yap ninrovowv Es TEooapas Tautas. ToU- zav.dt nalıy n Öynoıs xal 7 dlynoıs eis Ukıv za) WoHr. H uly yüo ôxnoic xœrè TOVTWV Tıv& TOV TOIWI TOONaV dorly- To ulv yap Öyouuevov xıyveituı zarı GumPEßnxös, örs By zıvovußvo karıv 7 En) zıvovufvov rıyos, TO dE 0X0UV &ysi 7 Elxöuevov 5 + wHovuevov A dıyvouuevoy, Gore xoıym dotıy Anaoay Tay Toy 7 öynoıs. 7 di cumnuic ovyxeıras IE Elfeos TE xa) Wuews’ dvayın yap ro dıyvouvy TO uiv Ulxeıv To d’ IEy° TO ulv Yao dp’ avrov ro dd oös «urö*) äyeı. Bor’ ei Tö wHo0y xal ro Elxzov äua zo don. ucvo x ü Exoufvp, Yavepovy ÖTe TOU ZUT& TONOV KLyov- u£vov zul aıvoöysos ovdev korı uerafv. dla umy Touro dälov xal 2x Tov Öpısuuv" wor udv. yo dorır I ap’ abrov 7 dr’ &klov noös Kilo xlynoıs, Eilkıs di an’ allov noös avsa 4 noös Allo, Örav Särıov 7 æxcvunocic 3 oo E- xzovros, N xwollovon din’ allnlwv ra owvegi‘ oürTm ya evvepälxeras Sarspovy. raya db doseev üv elvas vis Elkes zo) alias’ Tö.yap Evloy Eixsı TO..wüp oüy vürws. Ta d’ odHly dımpeocı zıvovulvov tod Eixovros: 9 ufVorros Elxsen- ört ulv yap Eizcı od Zorıy, Örk di od ıv. "Adövuror BI} dp’ avroü noös &llo F an’ Allou noös adro zuveiv +} 1 ünToUEVoVY, BOTE PAVEOOVY ÖTL TOU xaT& TOTNOV xvouvpdyou xæt xıvoüvros obdEy Barı uerafv. did um» obdE sov dllor- ouudvov xar Toü dllosoüvros. rovro di dälov BE inayaryäc tv dnacı yap ovußelve ua eivar rö Eoyarov didoıoüy xal 3 . 04 *) So Spengel a. a. O., d. Handschrr. u. Bekker wurör. Buch der Phyſik VII 2. 347 lichen Bewegungen hierauf zurüdführen, denn alle fallen unter dieſe vier. Bon diefen aber fallen hinwiederum das Fahren und das Wirbeln unter das Ziehen und Stoßen; ta6 Fahren nämlich fintet eben felbR nur nad einer von den übrigen drei Arten flatt, denn das Gefahrene wird ja bloß je nad Borlommniß bewegt, weil es in oder auf einem Bewegtwerdenden ifl, der Gegenſtand aber, wels cher es fährt, fährt es dadurch, daß er ſelbſt entweder gezogen oder geſtoßen oter im Wirbel bewegt wird, fo daß alfo das Fahren allen dreien gemeiniam ift; hingegen das Wirbeln ift aus einem Ziehen und einem Stoßen zufammengeiebt; nämlid Tas im Wirbel BDewegmte muß notbwenbig theils ziehen theils Roßen, denn es treibt das eine von fi hinweg und das andere zu ih hin. Folg⸗ lich nun, woferne nur das GStoßende und das Ziehende mit dem Geftoßenen und tem Gezogenen zugleidy if, fo iR augenfällig, daß zwiihen dem räumlich Bewegtwerdenden und bem Bewegenden Richts liegt; jenes aber nun iſt au ſchon aus der Definition Klar, tenn Stoßen iR die Bewegung von fidh hinweg oder von einem Anteren hinweg zu einem Anderen bin, Ziehen aber if tie Bewe⸗ gung von einem Anderen hinweg zu ih hin oder zu einem Ande⸗ ren bin, wann nämlich tie Bewegung bes Ziehenden, welche das Continuirliche von einander lostrennt, fchneller vor fi, geht, denn fe nur wirt das Andere mitgezogen; vielleicht aber könnte es ſchei⸗ nen, daß aud in anderer Weile ein Ziehen ftatifinte, denn 3. B. Las Holz zieht Tas euer doch nicht in tiefer Weile an; jetod dieß macht feinen Unterfchied, ob bei vem Ziehen das Ziehente be: wegt wirt oter ruhig bleibt, denn das eine Mal zieht es eben ta, we es if, und das antere Mal ta, wo ed war. Unmöglich aber ih es, Daß Ctwas entweter von fi hinweg zu einem Anderen bin oder vom einem Anderen hinweg zu fich hin Etwas in Bewegung ſetze, ohne daſſelbe zu berühren; folglich iſt augenfällig, dag zwi⸗ fhen tem räumlich Bewegtwerdenden und tem Bewegenten Nichts liegt. — Run aber diegt auch zwiſchen dem, was qualitativ geän- tert wirt, und dem, was es qualitativ ändert, Nichts; dieß aber iR Har durch Intuction, tenn bei Allem ergibt ſich, daB das aͤu⸗ Serie Ente von jenem, welches tie qualitative Aenterung bewirkt, mit tem Beränbertwerbenden zugleih if; es liegt uns namlid das zu Grunde, daB jenes, was qualitativ geändert wird, eben da⸗ durch geündert wird, daß es in feinen ſogenannten paſſiven Qua⸗ 131 348 DYZIKHZ AKPOAZERZ H. 4200 zö alloıovusvoV......*) Uno ray elonufvev. rauza yag karı Rad Ts To Unoxsıufvov**) No10TnTos 7 yap Pepuavyouevov A ylvxavouevoy 7 nuzyovusvoy 7 Enpawvouevov 7 Aevzavöus- voy d)lowwdodal yayev, önolas TO Aryuyoy zal To Eurbugov Ayovıss, zei nalıy ray luyuywy a Te un alodmrıza 107 ueowy zul auras rag alodyasıs. dllomoüyreı yap nos el al aladnoeıs" 7 yap aloInoıs 7 xaı Evkpysıay xiynols tori dıc Owuaros, naoyovans rijjc alosmosms. xa9° öoa uiy ovy rö Aıyuyov dlloıovraı, xai 1ö Euypuyov, xa9° 60a di to Euyuyov, 08 xata navıa TO Aıyuyoy" ob yap allorovra xora ras aladnaeıs, za) To utv Aavdaveı, 1ö d’ ou + lar- Bayeı naoyov. ovdiv di zwiveı xzal rö Euyvxoy laydavar, örav un xara ras aloImoeıs ylyyras n dllolaoıs. elnep ovV dllowvraı TO dlloıovusyov Uno ey aladnıay, dv änacı ye rovᷣrois Yayepboy Orı ku korı rö Eoyazov alloıovy za) zö nowroy dlloıovusvov. ıö ulv yap ovvegns h amp, ıÖ 68 algı ro ompa. nalıy BE To uly Zoöue TE Yyort, 10 di Yös Ty öyeı. Toy alrov di To0n0V xal 7 dxoN xal N 00- Yondis‘ TIEWTOV yap xıyoüy NEÖS TO xıVovuevovy 6 anp. za En) rüs yevoems Öuolws‘ ya yap Try yevacı 6 xuuds. ) Diese auch durch den paraphrasirenden zweiten Text er- sichtliche Lücke, auf deren Existenz und mögliche Ergänzung schon Spengel (a. a. O. p. 327 ff.) hinwies, dürfte ohngefähr in folgender Weise ausgefüllt werden, wobei dem Gedankengange dadurch genügt wird, dass einige bei Simplicius erhaltene Worte mit einem Satze combinirt werden, der in einigen Handschriften steht, welche gerade hier von der Paraphrase in deu ächten Text umspringen; etwa also: vroxeras yag nuiv to Ta allosovuera xara Tas nasntıxag Aeyoulvas TTowöTnrag naoyovra allosovodar' To yap roıov allowvraı ro alodmrov elvas, aloInra 8’ Borkr, ole drapkpovos Ta owuara allyluv’ anar yag ocu GW uLaToR dıapdgeı Tois aloIyrois n nlelooıw n dlarrooıw n tw uallov xal nrrovy Toig avrois. alla unv xal allosovras To alloıovueror. — Diesen Versuch einer Ergänzung habe ich auch, um den Gang der Beweisführung nicht zu stören, in der Uebersetzung übertragen. **) Für rov vroxeıudvov, welches ich für das einzig Mög- liche halte, haben die Handschrr. u. Ausgg. vroxesusrne. Bud der Phyſtk VII. 2. 349 litäten®) eine Ginwirfung erfährt; denn das Dualißetive wire darin geändert, daß es ein ſinnlich wahrnehmbares if, finnlich wahrnehmbar aber if dasjenige, wodurch die Körper ſich von eins ander unterfcheiten, denn jeder Körper unterfcheidet fi von einem anderen Körper durch bie größere oder geringere Anzahl der finns Iih wahrnehmbaren Mertinale oder durdy eben diefelben nach dem hößeren oder geringeren Grade; nun aber wird auch in der That tasjenige, was qualitativ geändert wird, eben durch die genannten Merkmale geändert, denn dieß find Cinwirkungen, welche die Qua⸗ lität tes zu Brunde liegenden Dinges erfährt. Wir fagen nämlich von Etwas, es werde qualitativ geändert, wenn es entweder warm wird oder füß wird oder Licht wird oder troden wird oder weiß wird, wobei wir in gleicher Weife vom Unbefeelten und vom Bes feelten jenes fagen, und aud hHinwiederum bei dem Beieelten fo: wohl von jenen Theilen, welche feine Sinneswahrnehmung haben, als auch von den Sinneswahrnehmungen felbf (denn in gewiſſem Einne werten aud die Sinneswahrnehmungen qualitativ geäntert; tie actuelle Sinneswahrncehmung nämlid iR eine Bewegung vers mittelft tes Körpers, wobei die Sinneöwahrnehmung eine Ginwirs fung erfährt; alfo wird in Allem, in welchem das Unbeſeelte quas litativ geändert wird, es auch das Beſeelte werden, nicht aber in Allem jenen aud das Unbefeelte, in welchem das Beſeelte, denn das Unbefeelte wird in feinen Sinneswahrnehmungen qualitativ geändert, und ihm bleibt feine Aenderung auch unbemerkt, dem Beieelten hingegen nicht; es ficht aber auch dem Nichts im Wege, dag fie aud dem Beieelten unbemerkt bleibe, wann nämlidy die qualitative Aenderung nit an den Sinneöwahrnehmungen vor ſich geht). Woferne alfo nun jenes, was qualitativ geändert wird, durch das ſinnlich Wahrnehmbare qualitativ geändert wird, fo if ja bei dieſem letzteren insgefammt augenfällig, daß das änßerfle Ende des Aendernden mit dem erſten Anfange des Geaͤndertwerden⸗ den zugleich if, denn mit jenem iſt continuirlich die Luft, mit der Luft aber der Körper, oder hinwieberum die Yarbe mit dem Lichte, das Licht aber mit dem Geſichtsſinne, und in der nämlichen Weiſe aud; der Gehoͤrsſinn und der Geruchsſinn, denn ein erſtes Bewe⸗ gendes für das Bewegtwerdende if da die Luft, und in gleicher Weiſe bei dem Gefchmadsfinne, denn örtlidy zugleid mit dem Ge Ihmadsfinne ift der gekoſtete Saft; ebenfo aber iR es auch bei dem Arifoteles. 30 132 350 $YZIKHZE AKPOAZENRZE H. Ai 245 b 2464 “oavzwg di zul En) Toy Aıyuyav xal avamadiray. wor’ ovdiy Eoraı uerakv rov allowvulvov zal tod dlloıoüvzoc. ovd} un roü avkavoutvov re zu) aukoyros‘ avkaveı yap rö noWroy avkoy Teo0yıyousvov, more EV ylyveodaı 10 olor. xal nalıy pIlveı To yILYoy anoyıyoufyov Tıyvös ror Toü pPIlvoYTos. avayın oüy ovveyks elvaı xal ro aukoy xal 16 pslvov, ray di avveywy ovdiv usrafu. Yavegöoy 00V örı Toü xıyvovußvov xal Tov zıyoüyros aparov zal Zayarov ngös Tö*) zıvovusvov oüdEv korıy ava u£ooV. 8. "Orı di Tö alloıovusvov änay alloıovrme uno 10V alosntWv, xal Ev uövoıs undoye rovroıs allolwoıs 50a za auıa Afysraı naoyeıy Uno av alsIntwv, ix ravde Jew- enteov. my yap alloy ualor’ av rıs ümolapoı Ey TE Tois oynucoı za) Ev Tais uopyais xal Ev rais EEeoı zxal tais rourwy Anıyeoı xal dnoßolais dlAolwory vnapyev‘ t ovder£gos 8’ Eotıv. TO ulv yap Oynuarılousvov xzal bvgur- louevov Öörav Emıreleodg, ou Akyousv Exeivo EE oũ Lorty, olov 70V avdgıayın yalxoy 7 nv nvoaulda xnoov 7 mw xAlvnv Evlov, alla napwvuualovres TO ulv yalxouv, 10 di æijquvov, TÖ di Eulıvov. To dt nenovdös xal N.lcımu£vov 7TE00RyopEVousy’ vygoVv Yag zul Heguov xal Oxingoy ToV xualxov Eyousv zul TOV xn009. xal oð H0VoVy ovrws, alle za) To Uygöv xal TO Hepuov galxov Afyousv, Ouwvuuns TE 7aHEL EO0aYogEVoVTEs ınv U. wor ei xara ulv 10 oyiua xal rjV uoppiv ou Akyeraı To yeyoyös iv @ Lori 1ö oxijua, xark dt ra nad xal zas alloıwosıs Akyeraı, ga- vegov Örı oüx av elev al yevkasıs avraı dlkloıwoeaıs. Zu *) So Spengel mit d. Handschrr., Bekker gibt 77. Buch der Phyſik VI. 3. 351 Unbefeelten und der finnlihen Wahrnehmung Unfähigen. Folglich liegt Nichts zwifchen jenem, was qualitativ geändert wird, und jenem, was diefe Anderung bewirkt. — Aber Nichts ja auch liegt zwifchen dem Zunehmenden und dem bie Zunahme Bewirkenden ; denn das erfle eine Zunahme Bewirfende bewirkt fle dadurch, daß es hinzukoͤmmt, fo daß das Ganze Eins wird; und hinwiederum nimmt das Abnehmende dadurch ab, daß ein Theil des Abnehmens den hinwegfömmt; nothwendig alfo muß fowohl das eine Zus nahme Bewirfende als auch das Abnehmende continuirlich fein, bei dem Gontinuirlichen aber liegt Nichts dazwiſchen. Augenfällig alfo if, daß zwifchen jenem Bewegtwerdenden und Bewegten, welche in Bezug auf das Bewegtwerdende das erfte und lebte find, Nichte in der Mitte liegt. 8. Daß aber Alles, was qualitativ geändert wird, von dem ſinnlich Wahrnehmbaren geändert wird, und einzig und allein bei demjenigen eine qualitative Aenderung ftattfindet, von welchen man fagt, daß es an und für ſich von dem finnlih Wahrnehmbaren Ginwirkungen erfahre, dieß ift aus Folgendem zu betrachten. Näms lich unter dem Mebrigen könnte man am eheſten noch das Statts finden einer qualitativen Aenderung annehmen bei den Formen und bei den Geftaltungen und bei dem Gichverhalten und bei Annahme oder Berluft eben diefer; aber bei einem von biefen ifl es eine qualitative Menderung. Denn erſtens basjenige, was geformt und in ein Gleichmaß gebracht wird, nennen wir, wann es fertig if, nicht mehr jenes, aus welchen es befteht, wie 3. B. nicht die Sta⸗ tue Erz oder die Pyramide Wachs oder den Stuhl Holz, fondern "das abgeleitete Wort bildend*) nennen wir bie eine ehern, die ans dere waͤchſern, den anderen hoͤlzern; hingegen jenes, was eine Cin⸗ wirfung erfahren bat und qualitativ geändert worden iſt, benennen wir darnad, denn flüffig und warm und hart nennen wir das Erz und das Wachs, und zwar nicht bloß in dieſer Weile, ſondern wir nennen auch das Flüffige und das Warme gleich Erz; indem wir mit gleiher Ramensbezeihnung ?) wie den Zuftand der Cinwirkung den Stoff benennen. Folglich, wenn in Bezug auf die Form und die Seftaltung das Entſtandene nicht jenes genannt wird, an wels chem die Form ift, wohl aber in Bezug auf die Zuftände von Eins wirfungen und in Bezug auf die qualitativen Aenderungen es fo benannt wird, fo ift augenfällig, daß diefe Entſtehungsweiſen wohl 30* 352 SBYZIKHZ AKPOAZERZ H. f246b dt za) imeiv obrws äronov &v dökeev, Alloıwodaı Töv &rdownov 4 iv olalar 7 allo orıoUV 1@y yeyernulvor" alla ytveodau ulv laws Exaoroy avayxaiov dilorovuevov zıyög, 0loy Tüc Ding ausvovulrns # navoyulrns N Heopaı- youdıns 35 yızoulims, ov udyror T& yıyoueva Ye adllooürar, vd’ yeveoıs evrovy allolwols lorıy. dila unv oud’ al 133 Has oV8’ al Toü owuaros 0U3' al rüs yuyüs dlloıwaeıc. al utv yag agera) al di xaxlcı zwy Eewy- ovx Korı di ovre 5 dgery ovre 7 xaxla allolwaıs, all’ N ulv dpern zelelwols Tıs (ötav yap Aapy riv Eavrod agernv, rote Akye- rau zeAtıov Exaorov” TOTE yag ualıord korı TO xara püoıy, Soneg xuxkos reElsıos, Örav ualıora yleyıraı xuxkos BEÄ- Tıorog), 4 Id xaxla Ydopa Tovrov xal Exoraoıs. BOrnEg ovvy obdk rò rc olalas relsloun Abyouev dilolwoıy (kronov yao el 6 Boiyxös za) 0 xegnuos dllolmaıs, F ei Ioıyzov- uevn xal xegauoyulyn diloiovraı alla u relaonra 7 olxie), Toy abrov ı00n0V xal En) zwy T agerwv za) ray zaxıov xa) rovy Eyoyımv 7 Aaupavovrav“ al ulv yap relsı- worıs al di dxorageıs sloly, wor ovx dllowoeıs. En dd zul yauev anaoas elvaı rag dperas Ev 75 nos Tı ns Iyeıv. Tas ulv yag ou Owuarog, olov vyleavy xal slehler, bv xonoeı xal ovuneroc Heguav xol Yızoov tideuer, 7 avröy zgös cur av Evrös A opds Tö negulgov‘ ouolus di xal TO xallos xal ıny loyiv za) Tas Glas dptrüs xal zuxlas. dxdorn yag lorı rö noos Ts os &xeıv, xzal reg) ra olxein nayn ev A xaxös dıaridnos ro Eyov' olxeia d’ Bud der Bhyfit VIL 3. 353 feine qualitativen Aenberungen ſinde). ferner aber möchte es auch ungereimt fcheinen, in der Art zu ſprechen, daß 3. DB. der Menſch oder das Haus oder irgend etwas Anderes von demjenigen, was entfianden ift, qualitativ geändert worden fei; fondern entflanden wohl muß nothwendig vielleicht ein jedes berielben dadurch fein, daß irgend Etwas qualitativ geändert wurte, wie 3. B. daß der Stoff fi} verdichtete oder aufloderte oder warm wurde oder erkal⸗ tete, aber nicht wird ja das Entſtehende qualitativ geäntert, und auch Das Entſtehen berfelben if feine qualitative Aenderung. Aber nun zweitens aud nicht das Sichverhalten, weder das des Körpers noch das der Seele, iſt eine qualitative Aenderung ; denn das Sich⸗ verhalten if theils Bortrefflichfeit theils Schlechtigkeit, aber weder die Bortrefflichfeit noch die Schlechtigkeit iR eine qualitative Aen⸗ derung, fondern die Vortrefflichkeit if eine Bollendung (denn wann ein Jedes feine eigene Vortrefflichkeit erreiht bat, dann Heißt es ein vellendetes, denn dann beſteht zumeift das NRaturgemäße, wie 3. B. ein Kreis if vollendet, wann er zumeift ein befter Kreis ges worben if), die Schlechtigkeit aber if das Vergehen und die Ver⸗ drängung bievon. Go wie wir alfo auch nicht den Punkt ber Bollendung eines Haufes eine qualitative Aenderung nennen (denn ungereimt wäre ed, wenn das Geſimſe und ber Dachziegel eine qitas litative Aenderung wäre, oder wenn das Haus dadurch, daß es fein Geſimſe befömmt und das Dad getedt wird, qualitativ geändert, d und nicht hingegen vollendet würde), auf die nämliche Weife vers hält es ſich auch bei den Vortrefflichkeiten und Schlechtigfeiten und denjenigen, was fie an fi bat oder erſt annimmt; denn die ers fteren find Vollendungen und die lepteren Berdrängungen, folglich feine qualitativen Aenderungen. Ferner aber jagen wir auch, daß alle Bortrefflichkeit darin befteht, dag Etwas in irgend einer Weile relativ zu Etwas fi verhält); benn die bes Leibes, wie z. B. Geſundheit und Wohlverhalten, feßen wir in eine Milhung und Symmetrie ded Warmen und Kalten, entweder diefer innern Bes ftandtheile felbft unter einander oder in Bezug auf das Umge⸗ bende*°), in gleicher Weife aber auch die Schönheit und die Stärke und die übrigen Bortrefflichkeiten und Schlechtigkeiten; denn eine jede befteht darin, daß Etwas in irgend einer Weile relativ zu Etwas fich verhält, und fie disponirt das fie Beſitzende in Betreff feiner ihm eigenihümlichen Zuflände einer Ginwirfung gut ober s 354 $YZIKHZ AKPOAZERZ HA. 7241 a vp av ylyysodeı zal pIeloeodn: nepvuxer. Emel oVY u no05 TI ovre aura karıy alioıadeıs, ovrs eurer dorly al- Aolwucıs oudk yEvaaıs oud’ Olus ueraßoin ovdenula, pavsooy 143 Sri 009 al Eeıs oV$’ ab Toy Eeuy anoßolel xal Anıpers alloımasız eiolv, alla ylyveodas ulvy Ious auras za) pIElpe- oda dllooyueyoy tıyaav &vayın, zudaneo zul ro Eidos xal vv uoopiv, olov Heguav zul yuzoay 7 Enoev za) vyesr, 7 EV ols Tuygavovamv ovom srois. epl TaUsa yüp &xaoın ädyeras xoxia zei Sgert, vp av allos0uc9aı Tr£- guze TO &xor" 7 lv yüp apern zo 7 anahs N ac dei nadnsızov, 7 d2 xaxla nadntıxzöy 2 ivavslac amade. — T 42 za) nl ray rijç yuylis Eee" üraaaı yuo xal eures TO nE05 Tı müs EX, xzar al MeV Gpera) Teleıoaeıs, al di zaxlaı &xordaeıs. &rı 7 adv dgem &Ü darlImo: 72005 za olxein nam, 5 di zuxia xaxas. dor’ oud’ wuraı Eoov- rar alloıwasıs’ ovd! da al droßole) xal ai Anpes auıay. ylyeodaı d’ auras avayxaioy alloıovufyov ro alasnrızoü ndpovs. alloıoureı d’ Uno ray alaIqray' ünade yap ij IR apeın neo) jdovas zal Aunas rag Ommarızas, auras dd 5 dv 19 note n iv 15 ueuyioses 7 89 ıp dintker. al udv ovy &y 15 note zara 19 aloImolv slow, 08’ Un’ aloInrou rıvös zıveiodas, al Bd’ Ev T) myaun za Br rj Unldı ano Tavım 9 yap oim Enadov neuvnuevo 8 Buch der Vhyſik VI. 3. 355 ſchlecht; die ihm eigenthämlichen Zuſtaͤnde aber find jene, durch welde zu entſtehen oder zu vergehen es von Natur aus beflimmt ill. Da alfo nun das Melative weder felbft eine qualitative Aen⸗ derung iſt, noch von bdemielben.es eine qualitative Aenderung oder ein Entſtehen ober überhaupt irgend eine Beränterung gibt‘'), fo iR augenfällig, daß weder das Sichverhalten noch die Annahme und ber Berluft des Sichverhaltens eine qualitative Aenderung if, fondern daB wohl vielleicht nothwendig ſolches dadurch enifichen und vergehen muß, daß irgend Etwas qualitativ geändert wird, wie dieß aud bei der begrifflihen Form und der Geflaltung ber Fall it, wie 3. B. dadurch daß Warmes und Kaltes oder Trock⸗ nes und Naſſes qualitativ geändert wird, ober überhaupt jenes, in welchem als erſten das Sichverhalten eben flatifindet; denn yon Schlechtigkeit und Vortrefflichkeit wird in Betreff desjenigen ges ſprochen, durch welches qualitatis geändert zu werden das fie Bes figende von Natur aus beſtimmt if; nämlich die Vortrefflichkeit macht daſſelbe entweder zu einem ben Einwirkungen Tropenden oder zu einem fie fo Grfahrenden, wie es fein foll, die Schlechtigfeit hin⸗ gegen zu einem alle Einwirfungen Grfahrenden ober ihnen in ents gegengeſetzter Weiſe Trogenten. Ebenſo aber ift es audy bei. dem Eichverhalten der Seele, denn auch biefes beſteht insgeſammt darin, daß Etwas in irgend einer Weiſe relativ zu Etwas ſich verhält, und jede Bortrefflichfeit iR Vollendung, jede Schlechtigfeit aber Verdrängung biejer; ferner bdisponirt auch hier die Vortreflichkeit zu den der Seele eigenthümlichen Zufänden. einer Einwirkung gut, die Schlechtigfeit aber fchlecht; folglich find auch dieſe feine qualis tativen Aenderungen. Aber nun aud die Annahme und der Ders luſt derſelben find Feine qualitative Aenderung, fondern entflehen wohl müflen Diefelben dadurch, daß der ſinnlich wahrnehmende Theil der Seele qualitativ geaͤndert wird; er wird dieß aber durch das ſinnlich Wahrnehmbare. Naͤmlich jede ſittliche Vortrefflichkeit be⸗ trifft die koͤrperlichen Annehmlichkeiten und Unannehmlichkeiten '*), diefe aber beruhen entweder in dem Handeln oder in dem fi Er⸗ innern oder in dem Hoffen; jene nun, welche im Handeln beruben, finden gemäß der Sinneswahrnehmung flatt, der Art daß fie durch irgend ein finnlih Wahrnehmbares in Bewegung geſeht werden; jene aber, welche in der Erinnerung und Hoffnung berußen, finden in Folge einer Sinneswahrnehmung flatt, denn man erfreut fidh “ 356 BYZIKHE AKPOAZERZ H. + au b Adovras, ij 2intlovres oda uellovamv. wor’ Avayın naouvy TV Toiwuenv ndorgv Und Tav alasnray ylyveosaı. nel 135 #’ ndovüs zal Aurıns Byyıyvoußvns xal 7 xaxla za) N dosr] &yylveraı (neol Tevrag:yap eloıy), al d’ Adoval xui ai Aü- ac alloıwosıs Tou alognTıxoü, paveoov Örı. dllorovufvou sıyös dvayxn zul ravras unoßallsıy za) Anußaver. dos’ 7 ulv yEveoıs aüray uer alloımoswus, aurel Ö’ ovx elaly alloswoaıs. FT alla unv ovd’ al Toü vonrixod uepovs Efeıs alloıwosıs, ovd’ LZorıv aurovy yeyscıs. old Ydo udlıora rò Enıorjuov &v ro nroos rı ng Exeıv Akyouev. Erı dR al Yavspdv örı ovx Eorıy aurdv yevadıs. TO yao xara duve- uv êmiorijuoy ovdlv aurd zıyndlv alla To &llo Ungofaı yiveraı Enıorjuov. öTav yap yEynıcı TO zura ue£oos, dmı- oraral aus Ti xudoAov rö Ev ulos. nalıy. BE rijc Xon- omg xl. Tüs &veoyelus oux Karı yeyaoız, ed un Tıs el rc weapßlkıyens'xal rüs apis oleraı yEysoıv elvaı, za) To Bvaoyeiv öuoıov rovros. % 0 LE apyns Ajiıs rijçj dmiornuns yEveaıs ovx Zorır‘ TO ya Nosujoaı zu) orivaı nV dıdvoray Brut. oTaogaı xal poovsiv Akyouev. ‘eis ÖL TO Tosmeiv ovx karı yevesıs“ ölms yao „ordeuräs ueraßolis, xudaneo elonzas nooTeooV. &rı d’ wonee örTav dx roõ — qææœſucodterv N voosiv eis Tavarrla uereori ris ov yauev Emiarnuova yeyovevar nalıy (zufroı aduvaros NV ıy — zenode ro6TERoV), oürws ovd’ örav BE aayis Aaußavn ıyv Ekıy- 136 z5 yao xzusloraodnı av ıbuynV dx rijj Wuoxis Tapayüs Buch der Phyſik VII. 3. 357 babei entiweber indem man fi erinnert, was man erfahren hat, oder indem man auf jenes hofft, was zu erfahren bevorficht ; folgs li muß notbwendig alle terartige Annehmlichkeit durch das finns ih Wahrnehmbare entfliehen. Da aber, wenn Annehmlichkeit und Unannehmlichkeit fi einfindet, dann auch die Schlechtigkeit und die Bortrefflichkeit ſich einflndet (denn viele betreffen ja jene), die Annehmlichkeiten und Unannehmiichkeiten aber qualitative Aende⸗ rungen bes finnlid Wahrnehmenden find, fo iſt augenfällig, daß man nothwendig auch jene Dadurch verlieren oder annehmen muß, daß irgend Etwas qualitativ geändert wird; folglih if das Ent⸗ ſtehen berfelben mit einer qualitativen Aenderung wohl verbunden, fie ſelbſt aber find keine qualitativen Aenberungen. Aber nun auch das Sichverhalten des denkenden Theiles der Seele ift Feine qualis tative Aenderung, und es gibt Fein Entſtehen deſſelben; denn bei weitem am meiften fagen wir von dem Wiflenden, daß es darin beſtehe, daß es in irgend einer Weile relativ zu Etwas ſich vers halte. Ferner aber it auch augenfällig, daß es fein Gntfichen eines ſolchen Sichverhaltens gibt; denn dasjenige, was der Potenz nad ein Wiflendes if, wird nicht dadurch ein Wiflendes, daß es bloß feld in eine Bewegung gefebt wurde, fondern dadurch, daß ein Anteres vorhanden if; nämlih wann das theilweile Einzelne vorerſt flattgefunden Hat, dann weiß es gewiflermaßen durch das Wiffen des Allgemeinen auch das Theilweife. Hinwiederum aber von dem Gebraude und dem actuellen Auftreten jenes Sichverhals tens gibt es Fein Entſtehen, es müßte nur Semand meinen, daß es auch von dem Aufblidlen und von dem Betaften ein Entſtehen gebe, und daß jenes Actuellfein diefen ähnlich fei. Aber auch das anfängliche Bintreten des Willens ift fein Entftehen; benn vermöge des Ruhens und Gtehens fagen wir, daß die Dentthätigfeit etwas wiffe und verflehe:’), in das Muben hinein aber gibt es kein Ent Reben, fowie auch überhaupt von feiner Veränderung, wie wir oben [VI, 5 u. 8] gefagt haben. Ferner, fo wie wir auch dann nit, wann Semand aus der Trunfenheit oder dem Schlafe oder einer Krankheit in den Begenfap übergegangen ift, fagen, er fei wieder ale Wiſſender entſtanden (und doch war er vorher unfähig, das Wiffen zu gebrauchen), ebenfo fagen wir dieß auch nicht, wann er anfänglich dieſes Sichverhalten annimmt; denn dadurch, daß bie Seele aus der natürlichen Unruhe zum Stehen kömmt, wird Etwas ‘ 358 $YZIKHZ AKPOAZERZ H. t2ı8a pooyınoy Tı ylveraı xal Enıorjuov. dıö xal ra naudle ovre uavdaveıy duyaraı ovre xara rag alosMosıs F omolas xolveıy Tois nosoßur&poss" nolln yao 7 tapayı xal n xl- vnoıs. xadloraraı di xar nosulleres noös Eva ulv Uno Tüs Yvosws adräs, oös via d’ un’ allav, dv aumpor£pors di alloıovutyav rıvav av bv TO Owmuarı, xadaneo En) tus EyEoosws xal Tüs dvepyelas, ötTav vnypav ylynra xal ByeoIG. Yaveooy ouy dx ray slonufvov Örı To alloıovadae xar 7 aAlolacıs Ey Te rois alodmrois ylveraı xal iv vo alas ne£oes rijc vuxũũc, Ev allp d’ ovderi nÄNv xurd ovußeßnxos. 4. Anopnose d’ av zıs nörsooy Eorı xlyvncıs näüca zaon ovußiny 7 ov. ei dn dorı näoa Ovußinty xal Ouo- zayks ro &v Top x00vp xıyovusvor"), Eoras Tepupeons Tıc Ion evdele, xar uellwv 3 xad Elarrav. Erı alloluoıs xab pooa rıs Ton, örav Ev Too xoove ro utv alloıwmdj ro d’ &vey9j. Zora Goa Icov na9os unxeı. all’ aduvaroy. all’ zoo öravy Ey op Toov xıyndd, Tore loorayks Ioov d’ oüx korı nasos unxeı. wor ovx Eorıy allolwoıs pooz Ton odd’ Barıwv. Gor' od näce ovußinty. Eni di Tov xUixlov za wis eudelas nos Ovußnoeteı; aronovreyao, ei un Earı xoxaq öuolws tour) zıveiogar zul rovro En) Tüs evdelas, all ev. Sus avayın % Harrov A Boaduregov, Wonep el zaravres, TÖ 3’ üvavıss. Erı ovdRt diaypkos ovdlv ro Aoyp**) el rs *) Die Handschrr. u. Ausgg. haben dv Zoo xeorp' Icov xs- vovusvor. ““®) Eine Handschr. hat ovddv dıapsoss ro 2öyp, mit d. übri- gen Bekker ovötv dıapkosı oud’ dv rö Aöyw. Buch der Phyſik VIL. 4. 359 ein Berfländiges und Wiflendes; tarum Fönnen auch die Kinder nicht in gleicher Weile wie die Aelteren weder lernen noch nad ten Einneswahrnehmungen urtheilen, denn eine haͤufige iſt bei ihnen bie Unruhe und die Bewegung; zum Stehen aber und zur Aube kömmt die Seele in Bezug auf Manches wohl durch bie Natur felbf, in Bezug auf Manches aber durch Andere, in beiden Fällen aber dadurch, daß irgend Etwas desjenigen, was im Körper it, qualitativ geändert wird, wie bei dem Erwachen und dem actus ellen Auftreten, wann Jemand nüchtern mwurte und aufgewedt wurde. — Augenfällig alfo iſt aus dem Gefagten, daß das qualis tativ Geändertwerben und die qualitative Aenderung fowohl in dem ſinnlich Bahrnehmbaren ale aud in dem ſinnlich wahrnehmenden Theile der Seele, und in Nichts anderem, außer bloß je nadı Bor: fommniß, vor fi) geht. 4. Dan könnte aber die Schwierigkeit erheben, ob jede Be wegung mit jeder commenfurabel fei oder nidt. Wenn denn nun jede commenfurabel ift und daher das Gleichſchnelle?) dasjenige it, was überhaupt nur in gleicher Zeit bewegt wird, fo wird irgend eine freislinige Bewegung einer gerablinigen gleih, und demnach auch größer und Kleiner als diefelbe fein; ferner wären dann eine qualitative Aenderung und eine Raumbewegung einander gleich, fobald nur in gleicher Zeit das Eine qualitativ geändert und das Andere räumlich bewegt wurde; und es wäre alfo ein Zuſtand glei einer Länge; dieß aber iſt unmöglih. Es foll alfo hingegen etwas dann gleichidhnell fein, wenn es in gleicher Zeit eine gleiche Bewegung durchgemacht hat, gleich aber if ein Zuſtand nicht einer Länge; folglih if eine qualitative Aenderung nit einer Raums bewegung glei, und auch nicht Heiner als fe; folglich iſt einmal nicht jede Bewegung commenfurabe. Doc aber bei dem Kreife und ber geraden Linie, wie foll es da ſich ergeben? uämlidy einer: feits if es ungereimt, wenn es nicht möglich fein Toll, daß dieſes beſtimmte Ding auf dem Kreife und eben dieles in gleicher Weiſe auch auf der geraden Linie bewegt werde‘), fondern es darum von vorneherein nothwendig entweder fchneller oder langfamer be wegt werden müßte, gerade wie wenn das eine bergab und das andere bergauf gienge; und andrerfeits macht es der Begründung nach nicht einmal einen Unterfihied, wenn au Jemand behauptete, 137 360 PDYZIKHZ AKPOAZERZ H. + 248 b yrosızv avayınv elvan Iürrov eugvs q Boadvregov zıveiogen‘ koroı yüo uellwv xa) Mlarrwy N Nepıpeons Tis Evdelas, orte xar Ton. el yao &v 10 A xoövp ro udv T av B dı- NIE To dE rw T, uelluv Av en n B ıüc I" ovrw yag To Hörrov dllyero. ovVxoüv xal el dv Elcrrovı loov, Härrov' Door Zora rı u£pos rov A &v rò B rov xGælov TO Ioov dleraı, za) 70 T &v ölp ro A mw T. alla uny el Eorı ovufßinta, ovußelve ro Korı IndEv, Tony eudeiav eva xurin. AIR od Ovußinra’ ovd’ &pa alxıynoss. aAl’ 60a un Öumvvue, zayra ouvußinta. olov dıa Tl ou Ovußinrov, NOTEooV Ofv- TE00Vv TO yoapeiov 3 0 olvos van; ört Ööuwvuue, oV ovußinta‘ all H vijrn sh napavirn Ovußintov, Örtı TEUrO onualveı Tö o&l En’ Aupoiv. ap oUV od TavTöV TO Tayd !vravga xaxei; nold d’ Erı yrrov &v alloımosı xal pooa. 7 nowrov ulvy Toüro ovx aAndE, ws Ed um Öuwvuua ovu- Pinta. To yap nold Tavro anualvaı &y Üderı xal afpı, zal vd Ovußinra. ei dE un, ro ye dınlacıoy ravro (dvo yap npös &), xal od avußinra. 9 xar En) Tovrwv 6 aürös Ad- yo’ xal yap To old ouwvuuor. all’ Evlwv zul of Aoyoı Bud der Phyſtk VII. 4. 361 daß es nothwendig von vorneherein ſchneller oder langſamer bewegt werden müfle; denn es wird dann doch fo fein, daß die Kreislinie größer und Fleiner als die gerade, und folglich wieder auch ihr gleih ik; nämlid wenn in ber Zeit A das eine die Strecke B umd das andere die Etrede C durchlaͤuft, fo iR B wohl größer als C, denn in diefem Sinne nahmen wir [VI, 2 3. Anf.] das Schnellere; es if alfo au, wenn es in Eleinerer Zeit eine gleidde Bewegung durchmacht, ſchneller; folglich wird es einen Theil der Beit A ges ben, in welchem der Körver B die gleiche Strecke des Kreisbogens durchläuft wie die Strede C if, welche der Körper C in der gans zen Zeit A durchläuft; — aber nun, wenn fie fo commenfurabel Kind, fo ergibt fih das eben Geſagte, daß nämlich irgend eine ges rade Linie irgend einem Kreisbogen gleich it; — aber fie find eben nicht commenfurabel; — und alfo find es aud die Bewegungen nicht; — aber dody wieder ift ja Alles commenfurabel, was nicht durch bloße Gleichheit der NRamensbezeihnung als das nämliche gilt 2°), wie 3. B. warum ift es nicht commenfurabel, ob der Griffel fyärfer fei oter ob der Effig*) oder ob ber Ton ber hoͤchſten Saite an der Lyra? darum ift dieß nicht commenfurabel, weil dieß auf bloßer Gleichheit der Namensbezeihnung beruht; aber bei ber hoͤch⸗ fien und der naͤchſt hoben Saite iſt es commenfurabel, weil da bei beiden das „ſcharf“ auch das nämlihe Weſen bezeichnet; — alfo it wohl im Obigen das Schnelle nit in dem einen Falle das nämliche wie in dem anderen, und noch viel weniger dann bei quas Jitativer Aenderung und bei Raumbewegung?! — oder if vorerft dieß gar nicht richtig, daß etwas commenfurabel fei, wenn es nicht duch bloße Gleichheit der Namensbezeichnung ale das nämliche gilt? — denn 3. B. das „viel“ bezeichnet dody bei Wafler und bei Luft das Nämlihe, und dod find biefe Hierin incommenfurabel; läßt man aber dieß micht gelten, fo bezeichnet doch gewiß ja das „doppelt“ das Nämliche (nämlih das Verhaͤltniß von Zwei zu Eins), und doch find jene hierin incommenfurabel; — ober ifl etwa aud da das naͤmliche Berhältniß? denn aud das „viel“ bes ruht nur auf bloßer Bleichheit der Namensbezeichnung; — aber von Ginigem beruhen felbft die Begriffe auf bloßer Gleichheit der Be „Um des deutſchen Sprachgebrauches willen überfepte ih „Eſſig“ flatt Ariſtoteles. 31 362 $YZIKHBZ AKPOAZEOZ H. Fıısa önsvvuoı, odoy ei Afyos Tı5 OTı TC nolu 16 Todouroy zei Erı &llo 10 T000v10Y, zal 16 I0oy Oumyuuor, zas 10 Ev d£, ei Ervyey, euVdus opuevvuoy. ei di zovro, zaı 1a duo, Enei dıa Ti 16 uèv Ouußine 1a d’ 00, slaep my ula guaıs; 7 0 iv älie nowre deztmg. iv oUv Innos zal 0 zu ouußintd, Rötegov levzoregov" iv & Yüp ngwie, TO auıo, 3 inıyavsıa“ xal zara ueyedos woaures. vdwp de zul Pavı ov- iv alle yap. 7 dyior örı Eoras oviw ye nayra Ev noısiv, dv all + di Exacroy yaoxeıy elvaı, za) £oras tav- z0v loov xal yiAuzu zer Asuxov, all’ allo dv allg. Erı dexrixòov ou To rugov korıy, all’ Ev Evös TO nowrov. adi dga ou uovov dei za avußima un Suavone elyaı alla xai gen Zyeıv dımmpopar, unte 6 un: iv @; Ayo di oiov Zomua Eycı dıalgeoıy. Toıyapouv oU Ouußlmroy xara towso, oloy NOTEROVY xexpmuazıarcı uällov, un zara rı yosima, all’ 7 zxeöue, alla xzara 76 AevzoV. ovım za) negl ziynaıy Ouo- 138 zayts ro Ev Toy xoove xıyndtv Icov rooowdl- ei dA rov unxovs Ev pi To utv Ailoıwmdn Tö Ed’ nYv&r9n, Tan apa euın n allolwoıs xa) Önorayns T5 Wood; all’ Gronor. alsıov 8’ örı 7 xcvnoic &yeı eldn, wor el 1a dv Top xo0vo tvexH£vsa 10ov uijxos loorayj ägraı, Ion 7 eudeia zei 7_ Bud) der Phyſik VIL 4. 363 Namensbegeihnung, 3. B. wenn Jemand fagt, das Biel fei diefe Beflimmte Quantität und dann auch wieder diefe beflimmte andere Duantität, und fo beruht auch das „Gleich“ auf bloßer Gleichheit der Namenöbezeihnung, und ebenfo 3. B. je nachdem ſich's trifft, von vorneherein das Bins'?), wenn aber bies, fo auch das Zwei, denn warum foll das eine hieven commenfurabel fein und das am bere nicht, da body ihre Natur eine und diefelbe iſt? — oder liegt ed etwa darin, weil fle an einem verichiedenen erſten Träger von Gigenfchaften fi befinden? nämlich 3. B. Bferb und Hund find darin commenfurabel, welches von beiden heller fei, denn ba if der erfie Träger ber Eigenſchaft, nämlich die Oberfläche, das naͤm⸗ liche, umd in Bezug auf die Größe ebenfo; bei dem Waſſer aber und der Stimme ift jenes nicht commenfurabel, denn da beruht das Helle in einem Berfchiedenen; — oder iR etwa Kar, bag man auf diefe Weife ja am Ende Alles zu Einem machen und babei fagen Tann, es fei eben jedes an einem verfhiedenen Träger, und daß fo das Blei und das Süß und das Hell jedes überall das Naͤmliche, nur bald an diefem bald am jenem Träger der Eigens fchaft feit?*) — ferner if ja nit das naͤchſte Beſte Träger einer Eigenſchaft, fondern Gines urfprünglid von Ginem. Sol alfo Hingegen das Gommenfurable nicht nur Etwas fein, was auf feiner bloßen Gleichheit der Namensbezeihnung beruht, fondern foll es auch innerhalb feiner keinen Artunterfchied Gaben? ich meine aber fo, wie 3. B. die Farbe eine Gintheilung in Arten an ſich hat, demzufolge iſt fie in diefer Beziehung incommenfurabel, nämlih z. B. ob etwas mehr gefärbt fei, wenn dies nicht in Bezug auf eine beftimmte Farbe, fondern nur infoferne es Farbe überhaupt iſt, ges meint wird; hingegen in Bezug auf das Weiße ift dies commen⸗ furabel; — foll alfo in diefem Sinne aud in Betreff der Bewe⸗ gung das Bleichfchnelle dasjenige fein, was in gleicher Zeit eine gleihe quantitativ ganz beſtimmte Bewegung durchgemacht hat? — wenn denn nun von einer beflimmten Laͤnge in dieſer beflimmten Zeit die eine Seite qualitativ geändert wurde und in ber gleichen Zeit die andere räumlich bewegt wurde, fo wird da alfo dieſe quas litative Aenderung glei und gleichichnell mit der Raumbewegung fein; aber dies ift ungereimt; die Urſache hievon aber ifl, daß die Bewegung Arten unter fi) hat, fo daß, wenn eben das in gleicher Zeit an einer gleichen Länge räumlich Bewegte darum 31* 364 $YZIKHZ AKPOAZENZ H. T 249 b megupeons. wöregoy oby alrıov, önın yogc yEvos Höoun vecuun ycvos; ô ulv ya yaovos der Grouos ro eldeı. L due zaxeiva eldeı dıunpegeı ; za yoo 7 pooc eldn rei, av Beeivo Eyn eldn dp’ ov zıweiza. Krı d’ day Q, olov el no- des, Padıors, ed nıreguyes, mins. 9 00, dAl& Tois oxnua- oıy N yopa alln, wore ra &v ap Xo0VYw Tauro ueyedos xı- vovusva loorayj‘ ro auro d2 adıdypopoy eldeı xal xıymos adıaypogov‘ Wore Tovro axenreov, Tis dıampopa xıynasus. zu) onuulve ö Aöyos ovrog ori Tö yEvos oüy Ev rı, alla xop& roüro Aavdaveı nolld, slol Te av Ouwvuuv ai ulv zoll antyovoaı, al BR Eyovoal rıva ouoıörnre, al d’ &y- yüs A yEvaı 7 avyaloylg, dıö oV doxovcıw ouwvuulcı eva ovanı. notre ouy Krepov To eldog, day Tavro dv alle, i av allo !v allo; xal Tis Öpos; N TO xpıvoüusv öTı Tavzoy zo Äeuxöov zul zo yivzv N allo; Orı &v Gllm yalverar Ere- 009; 7 örtı öAms oü Tauro; neo) di dn alloıwosws, nes Koraı loorayıs Erkog Erkoa; ei dn korı To vyıaleosar di- korovosaı, Korı TöYy ulv Tayl rov di Boadkos ladnvaı, xal &ua Tıvas, Sor + Eorıy allolwaıs looreyns‘ &9 Tom Yyap xo0v9 nllaımdn. alu zb Nlloımdn; Tö yap Toov oux Zaruı Buch der Phyſtt VII. 4. 265 gleichſchnell wäre, auch wieder die gerade Linie dem Kreisbogen glei fein wird; — welches von beiden nun if hievon die Urfache, das daß die Raumbewegung eine höhere Gattung if, oder das daß die Linie eine höhere Gattung if? (demn die Zeit if immer ber Art nah micht mehr weiter theilbar) ober unterfcheiden ſich jene gleichzeitig in Unterarten? denn auch bie Raumbewegung enthalt gerade dann Unterarten, wann jenes, auf welchem fie vor ſich gebt, Unterarten enthält, und ferner au dann, wann jenes, vermittelſt defien fie vor fich geht, ſolche enthält, wie z. B. wenn jenes Füße And, if fie ein Gehen, wenn aber Flügel, fo iR Re ein Fliegen; — oder iſt dies etwa nicht fo, fondern iR etwa die Raumbewegung gerade nur buch bie mathematifchen Formen eine verſchiedene? fo daß dann basjenige, was in gleicher Zeit an Gin und ber uämlis hen Größe bewegt wird, das Gleichſchnelle wäre — eben jenes nämlidge aber, was der Art nad feinen Unterfhieb mehr enthält, enthält auch der Bewegung nad; feinen mehr. Kolgli if gerade das zu erwägen, worin der Artunterfchieb der Bewegung liege; und es brüdt uns biefe Begründung bas aus, daß die höhere Gattung wit irgend ein Gines if, fondern neben dieſem noch viele andere verborgen liegen, und daß von ben Fällen einer bloßen Gleichheit der Ramensbezeichnung bei der einen diefelbe weit abliegt, bei ans deren aber fie eine gewifle Gleichartigkeit bat, bei anderen fie ent weder nach einer höheren Gattung ober nad einem Berhältnifle der Analogie nahe liegt, daher es dann gar Feine bloße Gleichheit der Ramensbezeihnung zu fein fcheint. Wann alfo nun if die Art eine verfchiedene? dann, warn Gin und das nämliche in einem Berfgiedenen bewegt wird, ober dann, wann ein Verſchiedenes in einem Berfichiedenen ? oder woraus beurtheilen wir, daß tas Weiße und das Süße das NRämlidye, ober daß es ein Berfchiedenes fei? daraus, daß es in einem Anderen als eiu Verſchiedenes fi bios zeigt, oder daraus, daß es überhaupt ſchlechthin gar nicht das Rämlicde it? Im Betreff der qualitativen Aenderung aber denn Run, wie wird ba bie eine mit einer anderen gleichſchnell fein? wenn nämlich das Genefen ein qualitativ Geaͤndertwerden if, fo Iann der Bine ſchnell und ber Andere Iangfam geheilt werden, und auch Einige gleichzeitig, folglich wird da eine gleichfchnelle quali tative Aenderung flattfinden, denn es wurde in gleicher Zeit qualis tatig geändert; aber was denn wurde qualitativ geändert? denn 364 DYZIKHZ AKPOAZENRZ H. + 20h megupegns. wöregoy oöy alrıov, örı n yoga yevos H Or 7 yoauun yEvos; 6 uly yap xoovos der Grouos 19 eldaı. a äua xaxeivo eldeı dungpegeı ; ; za yon yoga eidn &yeı, av Bxeivo Eyn eldn dp’ ov zıyeizan. Erı d’ 2üv Q, olov el nö- des, Badıors, ei utepuyes, nrnoıs. N oð, all Tois oxnun- cıy 7 Yopa lln, wore ı& &v Iap 00V Tavro ueyedos xı- vovᷣueveæ lootayi' To aurö BR adıapopov eldeı xel xıynocı GdıcpopoV‘ WOTE Tovro ortærtov, tis dıapoga xIyN0EwS. x0) onualveı ö Aöyos oürog örı ro yevos od Ev rı, alla xap& tovro Aaydaveı noild, elol Te zuv ouwmvyuuımv al udy old antyavoaı, al ÖL Eyovoal Tıya ouoıörnte, al d’ &y- yos 7 ylvaı H avaloyla, dio oV doxovcıw ouwvvula elvaı ovonı. notre ouv Krepov To Eldos, Lay Taurd dv allo, ij av alla Ev üllo; za) Tis Ö005; A TO xoıVvoüusvy Örtı TavroV To Acuxov xad zo ylvzv N allo; örı &v Gllp yalveraı Ere- e0v; 7 örTı OAms od Tauro,; zuepl BR dn alloımoeus, as Koraı loorayns Erkogn Erepa; ei dA Borı vo vyialeoga: dl- koıovodaı, Korı TV ulv rayl row di Boadkous lagnvar, zul dua Tıvas, wor 7 Eorıv allolwass loorayns‘ Ev Top Yan x0099 nllaımdn. Aida ze NALoıa9n; v6 yap 1oov oux Eoraı Bud der Phyſik VII 4. 365 gleichſchnell wäre, aud wieder die gerade Linie dem Kreisbogen gleich fein wird; — welches von beiden nun if hievon die Urſache, das daß die Raumbewegung eine höhere Gattung ift, oder das daß die Linie eine höhere Gattung if? (denn bie Zeit if immer. ber Art nad nicht mehr weiter theilbar) oder unterfcheiden fi jene gleichzeitig in Unterarten? denn auch die Raumbewegung mihält gerade dann Unterarten, wann jenes, auf welchem fie vor ſich geht, Unterarten enthält, und ferner auch dann, wann jenes, vermittelft deſſen fie vor ſich gebt, ſolche enthält, wie 3. DB. wenn jenes Füße find, if fie ein Gehen, wenn aber Flügel, fo ift fie ein Fliegen; — oder if dies etwa nicht fo, fondern iſt eiwa die Raumbewegung gerade nur durch die mathematifchen Formen eine verfchiedene ? fo daß dann dasjenige, was in gleicher Zeit an Gin und der nämlis hen Größe bewegt wird, das Gleichſchnelle wäre? — eben jenes nämliche aber, was der Art nach keinen Unterfchied mehr enthält, enthält auch der Bewegung nad feinen mehr. Folglich if gerabe das zu erwägen, worin der Artunterfchieb der Bewegung liege; und es drüdt uns diefe Begründung das aus, daß die höhere Gattung nicht irgend ein Gines if, fondern neben diefem noch viele andere verborgen liegen, und daß von ben Fällen einer bloßen Gleichheit ber Namensbezeihnung bei der einen diefelbe weit abliegt, bei ans deren aber fie eine gewiſſe @leichartigfeit Bat, bei anderen fie ents weder nad einer höheren Battung oder nad einem Berbältnifie der Analogie nahe liegt, daher es dann gar Feine bloße Bleichheit. der NRamensbezeihnung zu fein ſcheint. Wann alfo nun ift die Art eine verfchiedene? dann, wann Sin und das nämliche in einem Berichiedenen bewegt wird, oder dann, wann ein Verſchiedenes in einem DBerfchiedenen ? oder woraus beurtheilen wir, daß das Weiße und das Süße das Nämliche, oder daß es ein Berfchiebenes ſei? daraus, daß es in einem Anderen als ein Verſchiedenes fi blos zeigt, oder daraus, daß es überhaupt ſchlechthin gar nicht das Nämliche ii? In Betreff der qualitativen Aenderung aber denn nun, wie wird da die eine mit einer anderen gleichſchnell fein? wenn nämlich das Genefen ein qualitativ Geaͤndertwerden ift, fo kann der Bine fchnell und der Andere langſam geheilt werden, und auch Ginige gleichzeitig, folgli wird da eine gleichfchnelle quali tative Aenderung flattfinden, denn es wurde in gleicher Zeit qualis tativ geändert; aber was denn wurde qualitativ geändert? denn E 139 366 $YZIKHZ AKPOAZERZ H. ivyraude, leyousvov, all’ ws dv To 1008 laoıns, Ivyravsa —R ai’ Io daorezis ro ty Io zeövp To avıo neraßallov. rröregoy ovv dv K; To a.sos i To nusog dei ayußalkeır ; Evradde uev dn önı vylae n adzn, &orı Außeiv öTı oure nühloy oüra Mrrov AAN öpodus Undggen. day d8 10 nüsos Gllo 7, olov Allosoüreı TO Aevzaıvöusvov zul TO vyınldusvor, Tovross oüdlv TO avro oud Loov oud’ Öyosoy, 4 ndn reise eldn morei alloımosms, xal ovx Eorı ule @0o- ep ovd’ ab Yopal. ware Annıeov nöoe eldn allosmgems xa) zdca popäs. ei ulV 009 7% xıyvouueve eldeı dıLmpEgeı, ov elolv al zıygasıs za avra za) un ua Duußeßmxös, zu ai xıynasıs eldeı dıaloovow‘ ei ÖL yEycı, yEvaı, ei d'’ doıdup, agıyum. alla dn moregov Eis To dos dei BAE- yo, &&y 7 Talroy 7 Ouosov, Ei loozoyeis ai alloıwasıs, 9 eis To dlloıoUuevor, olov &i roü ulv roaovdl Aslevzayraı roũ de Tooovdt; K eis — zu) n ave iv 7 all ıo ng, El ro avro,. fon d’ 7 avıcos, El dxeivo Gyıcov. xu Ent yevloewg BR zul YHopäs To euro axenteov. res loore- ns n y@veoıs; ei 8v Top xa0yp To auro xal ürouov, olor &rv3owros alla un IB0Y° Yarıay d’, ei &v loy Eregow- ov yüp Eyoufv zıyva Övo, &v ols 7 Erepdıng as 7 dvonasdıme. zaı ei Earıy dgusuös ı ovale, nleluy zal dlurznv dorsuös Buch der Phnftt VII 4. 867 das Wort „Gleich“ kann Hier nicht gebraucht werben, fonbern was bei dem Quantitativen die Gleichheit il, das ift hier die Gleich⸗ artigkeit. Es fei alfo Hinwiederum das Gleihichnelle dasjenige, was in gleicher Beit in Bin und dem nämlichen ſich verändert; muß man nun biebet dasjenige, an welchen ber Zuftand ſich findet, oder den Zuftand felbft gegen einander halten? Hier nun wenigſtens fann darum, weil die Gefundheit Eine und die naͤmliche if, das aufgefaßt werden, daß fleweber im höherer noch in geringerer Weife, ſondern gleichartig vorhanden if; iR hingegen der Zuſtand ein vers fhiedener, wie 3. B. wenn das eine als weiß Werdendes und das andere als Geneſendes qualitativ geänhert wird, fo if für diefe Nichte das nämliche oder gleiche oder gleichartige, infoferne eben ſolches bereits Unterarten ber qualitativen Aenderung begründet, und es nicht blos Kine gibt, fowie auch nicht bei den Raumbewe⸗ gungen. Folglich iſt das aufzufaſſen, wie viele Unterarten der quas Iitativen NAenderung und wie viele der Maumbewegungen es gibt. Wenn nun das Bewegtwerdende, nämlich jenes, deſſen Bewegungen an und für fi und nicht blos je nach Vorkommniß vor fidh gehen, ber Art nach fich unterfcheidet, fo werben auch die Bewegungen fi der Art nad untericheiden, und wenn jenes der Gattung nach, fo auch diefe der Gattung nad, und wenn jenes der Zahl nach, fo auch diefe der Zahl nad, Aber nım, muß man hiebei auf den Zuftand jehen, wann berfelbe dee naͤmliche und gleichartig iſt, naͤm⸗ li ob die qualitativen Aenderungen ſelbſt gleichfchnell vor ſich gehen, oder auf das qualitativ Geaͤndertwerdende, nämlich ob 3. B. von dem Ginen foviel weiß geworden und von dem Anderen foviel? oder auf Beides, und zwar daß fie einerfeite vermöge des Zuftandes, wenn jener Gin und der nämliche if, felbft aud Ein und die naͤm⸗ lie oder eine verfchiedene ift, andrerfeits hingegen eine gleiche ober ungleiche, wenn das Geaͤndertwerdende ein ungleiches iſt. Und bei dem Entftehen und Vergehen iſt das nämliche zu erwägen; in wels dem Sinne ift das Entflehen ein gleichichnelles? wenn in gleicher Zeit das naͤmliche und nicht mehr weiter theilbare Individuum entftebt (wie z. B. Menſch, nicht aber Thier); ein fchnelleres aber ift es, wenn in gleicher Zeit ein anderweitigeö; wir koͤnnen näms lich nicht irgend zwei Individuen angeben, in welchen fich bie Anderweitigkeit fo wie im Obigen bie Ungleichartigfeit verhieltes und wenn 3. DB. eine Zahl die entfichende Weſenheit if, fo iſt eine 368 DYZIKHZ AKPOAZENRZ H. f 20a auoadic —X — To x0ıyoV, za) TO Exaregov [ro0r zö ulv 70:09°)], Sarreg 10 nAsiov ndgos F To uneplyov pällor, zo d} 770009 ueilov. 5. Ense di To xıvowv xıyei Tı dei xal &v zıyı za) uf- xor rov* Ayo di 1ö uly Ev sıyı, örı Ev xoovo, To ÖL neyo Tov, ÖTL 70009 Ti kixos‘ GEL YCo Gum xıyei zu) xexiunxe, ware 720009 zı koraı 6 Ixınm, zur &y 000. si dn ro ud A To xıvoüv, To d2 B To æivobuevov, 6009 d »exiynta T peixos zo T, tv öow di o zg0vos ip ov dA, Ki 19 lop xoöove n Ton duvanıs dp ov A To Auscv rov B dınk- olay rüs I zıynası, ınv di 16 I &v To nulosı tov A’ ovrm yüp avaloyov Eoreı. zer En avın diuvamıs vo euro & Tod) TO 10099 roonvde zıyei, za) nv nuloeav &v za nul- as xal n nulasıa loyus To Nuov zıyaosı &v a Too yo0vQ 10 Yoov. olov ns A dwautus daro nulose 7 ro E za) zov B ro Z juıov‘ ouolwos dr &yovas xal dvakoyoy n layus zugös To Aagos, wore loov &v iop xesvꝙ xıyg0ovow. za) ei ıo Ero Z aıvei &v zo A ınv T, ovx avayan Ev To Top xoova 16 où E rö dinkdmov Toü Z xıyeiv ray nul- 140 aeıay riic T. Edda ro Ad rain zo B xıyaeı &y zo 4 sony n 16 T, 10 Auuov Toü A rò G E rô Bow zum ey 70 xeorv ip GA, obd' & zıyı roũ A 2) rc T, 7 dydloyov 7.005 znv Olnv nv T, oc ıo A ‚gös zo E oduc yap, ei Zrvgev, od xıynaeı ouder- oV y&g ein öAn „logos zoonvde dxiynoev, 7 - loi oðùᷣ xıynası oüꝰrs moonv out tν *) Diese Worte, welche in allen guten Handschrr. fehlen, hat Bekker mit Recht in Klammern gesetzt. **) 72 fehlt in den Handschrr. und Ausgg. \ Buch der Phyſik VIL 5. 369 größere und eine Fleinere Zahl wohl gleicher Art, aber ohne befons deren Ramen ift bier das Gemeinfame und jeder der beiden alle, fo etwa wie bei dem Zuftande das Heftigere und Ueberragende ein „höherer Grad”, bei der Quantität aber ein „Groͤßeres“ heißt‘?). 5. Da aber das Bewegende immer ein Etwas bewegt, und zwar in einem Etwas und bis zu einem Etwas, — id) meine aber hiebei das „in einem Etwas“, weil in einer Zeit ?°), und das „bis zu einem Etwas“, weil in irgend einer quantitativ beflimmten Länge (denn immer febt es erft in Bewegung und hat zugleich bes reits in Bewegung gefebt, fo daß es irgend ein Quantum fein wird, was bewegt wurde, und in einem Duantitativen) —, fo wird denn nun, wenn A das Bewegende, B das Bewegtwerdende, C aber die Länge, in welcher es bewegt worden iſt, und D die Zeit ift, im welcher es bewegt worden if, hienach die gleiche Kraft wie A in der gleihen Seit audy die Hälfte des B doppelt fo weit ale C bewegen, oder auch in der Hälfte der Zeit D gerade ſoweit als C; denn fo wird es in Proportion leben, und wenn die nämliche Kraft den nämlichen Gegenſtand in dieſer beflimmten Zeit dieſe beflimmte Strede hindurch bewegt, fo wird fie ihn auch die halbe Strede hindurch in der halben Zeit beivegen, und die halbe Kraft wohl wird den halben Gegenſtand in der gleichen Zeit die gleiche Strede hindurch beiwegen ; wie 3. B. die Hälfte der Kraft A fei E, und die Hälfte des B fei F; alfo gleichartig und dem Vorigen proportionirt verhält ſich die Kraft zur Laft, fo daß fie in gleicher Seit eine gleiche Bewegung hervorbringen werden; und zwar nun, wenn allerdings bie Kraft E den Gegenfland F in der Zeit D die Strede C hindurch bewegt, fo if es hingegen gar nicht nothwens dig, daß in ber gleichen Zeit die Kraft E aud das doppelte des F die Hälfte der Strede C hindurch bewege; alfo wenn das A den @egenftand B in der Beit D die Strede C hindurch bewegt, fo wird darum noch gar nicht die Hälfte des A, nämlich das E, etwa den Gegenfland B in der Zeit D — und auch nicht in einem Stüde der Seit D— ein Stüd der Strede C hindurch (oder etwa in der naͤmlichen Broportion zu der ganzen Strede C, wie fih A zu E verhält) bewegen; denn je nachdem ſich's trifft, wird fie überhaupt gar Nichts in Bewegung feßen, denn wenn bie ganze Kraft dieſe quantitativ beflimmte Bewegung bewirkt, fo wird die halbe Kraft 370 BYZIKHE AKPOAZERZ H. + 250 b 0n00WoüVv‘ Eis y&o dv xıvofn To nAoiov, elneo ij TE ror venixav rEuveroı loxus Eis TOV apı9u0V xal TO uijxos, 8 mavres &xlvnouv. dia Touto 0 Zuvmvos Aoyos our aindns, 5 opel rüs xeyyoov orıoüv ufoos‘ ovdiv yap xwiusı un xıveiv TOV dega 89 under) X00Vvw Tovrov 09 &xlvnoev dune- oav 6 ölos uedıuvos. ovd! dn ToOoUToy uogLoV, 600V &v xıynosıs Tod 6lov, Ei Ein xa9° auro ToUTo, 0U xıyei. ovdt yao ovdEv &orıv aA’ H duvancı &v ro ölp. Ei dE ra do, &xareoov IR Twvde Exureoov xıysi toaovde dv Toopde, xal ovvuslusvar al duvvansıs TO ouvderov dx ToV Bapmv To toov xıynoovoı uijxog zur Ev Top x009@°" dvakoyov yag. dp ouv oürw xal En’ Alloımoews za) En’ avfnoews; Tl ulv yag 10 avkov, Ti BR TO ausaRvouevov, &v moon di odyw zul nooöv 10 ulv avkeı TO BE wukaveran. zu) Tö alloıoüv xu) To dllosovusvov doavzwg TI) xc) 770009 T xura TO udllov x rrov nllolwroı, zal Ev oo zaoyp, &v dınlaotp dı- nicsıov, zul To dınlacıov &v diniaolg" To d’ Nuıav dr nulosı xoovp, 7 89 nulacı Auov 7 &v Toy diniacıov. el dt To alloıovy 4 au&ov To rooovde dv ıS roopds N aufs N AAlosoi, oUx dvayan zer To Auov &v nuloeı xal Ev nulocsı To juıov, all’ ovdev, el Erugev, alloıwoa 7 wübyaeı, d0- neo zur Ent Tou Bapovg. Buch der Phyſik VI. 5. 371 darum weder irgend eine quantitativ beflimmte Bewegung noch in irgend einer beftimmten Zeit bewirken); tenn fonft könnte aud Einer allein das Fahrzeug in Bewegung feßen, wofern fowohl die Kraft der gefammten Sciffsfeute als auch die Größe, welche fie zuſammen in Bewegung feßten, in die Anzahl berfelben zerfchnitten werten Eönnte. Deswegen ift auch die Begründung des Zeno nicht rihtig, Daß jedweder Theil eines Hirſekorns ein Geraͤuſch machen müßte, denn dem fleht gar Nichts im Wege, daß derfelbe jene Luft, welche der ganze Scheffel bei feinem SHerabfallen in Bewegung feßte, eben gar nicht und in Eeiner Zeit in Bewegung feht; und darum jeßt er auch nicht einen fo Heinen Theil, ale ihn, wenn er an und für fi getrennt eriflirte, von dem Ganzen treffen würde, in Bewe⸗ gung; denn er ift ja auch Nichte als ein Bloß votenziell in dem Ganzen Seiendes. Sind es hingegen zwei Dinge, und bewegt jedes von beiden in dieſer beflimmten Zeit ein befimmtes Quantum von zweien, fo werben die Kräfte, wenn fle zufammengefeßt werden, auch bie zufammengefehte Laft die gleiche Strede hindurch und in ber Bleihen Zeit beivegen. — Berhält es fih alfo nun ebenfo auch bei qualitativer Nenderung und bei der Zunahme? nämlich irgend Etwas iR das die Zunahme Bewirkende und irgend Etwas iſt das Zunch⸗ mende, und in einer quantitativ beflimmten Zeit und um ein beſtimm⸗ tes Quantum bewirkt das eine die Zunahme und nimmt das andere du; auch das eine qualitative Aenderung Bewirfende und das qua= litativ Beändertwerdende find irgend ein Etwas, und nach einem bes Rünmten Quantum in Bezug anf den höheren und geringeren Grab iR Etwas qualitativ geändert worben und in einer quantitativ bes Rimmten Zeit, nämlich in der doppelten Zeit ein Doppeltes und bas Doppelte in einer doppelten Zeit, und das Halbe in halber Zeit oder in der halben Zeit ein Halbes, oder in gleicher Zeit ein Doppeltes ; Dingegen wenn das eine qualitative Aenderung ober eine Zunahme Bewirkende in biefer beftimmten Zeit diefes beſtimmte Quantum zus nehmen macht oder qualitativ ändert, fo if es darum nicht noth⸗ wendig, daß auch deſſen Hälfte in halber Zeit oder in der halben Zeit eine Hälfte deſſelben etwas Solches bewirke, fondern, je nachdem ſich's teifft, wird diefe gar Nichte zunehmen maden ober qualitativ aͤn⸗ dern, gerade wie auch bei der Laſt. Anhalt des achten Buches. Srägt es fih nun, ob immerwährend Bewegung fei, fo geftehen wohl alle Fruͤheren die Eriftenz einer Bewegung zu, aber in Betreff der immerwährenden Dauer derfelben, haben fie verfchiedene Anfichten; Hingegen muß ja nad dem Begriffe der Bewegung das Bewegbare vorerft felbft entflanden-fein, und follte das Bewegbare und das Bewegende felbft au ruhen, fo muß es in dieſe Ruhe vorerft übergegangen fein, und bie Möglichkeit der Bewegung vorerfi entftanden fein, fowie auch aus der immer: währenden Griftenz der Zeit (worin Plato irrt) diefelbe für bie Bewegung folgt; ebenfo aber bleibt auch nad dem Ablaufe einer Bewegung immer noch eine Bewegung oder eine Möglichkeit Hiezu übrig. Hiemit hat die Bewegung weber Anfang noch Ende, und die Annahmen eines Anaragoras und Empedokles find theils wider⸗ finnig theild ohne Begründung ausgefprochen (E. 1); ber von der Begraͤnztheit der einzelnen Bewegungen genommene Einwand Hingegen fchließt ja die Exiſtenz einer anderweitigen immerwähren- den Bewegung nicht aus; ein zweiter Cinwand Betreffs der Dinge, welche, nachdem fie vorher geruht hatten, irgend einmal bewegt werden, ift eben Gegenftand der folgenden Unterfuchung über Bertheilung der Bewegung und Ruhe; ein dritter Binwand Bes Inhalt des achten Buches. 373 treffs der Bewegung ber lebenden Weſen loͤſt ſich durch Erwägung der aͤußeren Cinfluͤſſe der Umgebung (C. 2). Die Annahme nun, daß Alles ruhe, iſt gegen das Princip der Naturphiloſophie, jene hingegen, daß Alles ſtets bewegt ſei, verſtoͤßt gegen ben factiſchen Beſtand der Mittelſtufen innerhalb einer Veraͤnderung, ſowie gegen den Grundſatz, daß aus einer ganzen Kraft nicht auf ihre Theile geſchloſſen werden kann, und auch dagegen, daß Vieles an ſeinem natürlichen Orte wirklich ruht; auch die Annahme aber, daß das Gine ſtets ruhe und das Uebrige ſtets bewegt werde, verflößt gegen die Eriftenz von mannigfachen Uebergängen; endlich auch die Ans nahme, daß gleihmäßig Alles bald ruhe bald bewegt werde, wider⸗ legt fih, nachdem eine flete Ruhe aller Dinge duch die Wahr⸗ nehmung und jelbf fchon durch die Criſtenz der veränderlichen Thantafle, eine ftete Bewegung Aller aber auch duch die Wahrs nehmung als unmöglich fi erweift, in folgender Weile (6. 3): Bon felbft klar ift, daß das naturwibrig Bewegte von irgend Etwas bewegt wird, Far aber auch, daß dies auch bei den lebenden Weſen der Fall ift (wenn auch bier das Wie unklar if); aber auch das . naturgemäß Bewegte wird von irgend Etwas bewegt (bemn von ſich felbR bewegt es ſich nicht, da es feine freie Wahl bat, und auch weil es unterfchiedslos continuirlich if), nämlich durch die feiner Ratur einwohnende Potenzialität, welche zum Actus flrebt, wird es bewegt, oder je nad Umftänden auch durch Wegnahme des dieſer Berwirklichung entgegenftehbenden Hinderniſſes (E. 4); das Bewegende nun hiebei kann nicht immer wieder ein felbft Bes wegtes fein, Tondern das erſte Urfprünglichfte kann von feinem Anderen als nur von fich felbft bewegt werden, da auch basjenige, weldjes Feines anderen Mittel als feiner felbf bedarf, das erfle fein muß; würde hingegen Alles von einem wieder Bewegtwerden⸗ den bewegt, fo Tönnte entweder, wenn jenes nicht nothwendig we⸗ fentlich bewegt würde, einmal gaͤnzlicher Stillſtand eintxeten, ober es müßte, wenn das Bewegende wefentlic; nothwendig beivegt wiirde, alle Activität zugleich feine eigene Paſſivitaͤt fein; auch gilt ja doch das Selbfifländige überall als das Urſpruͤnglichere. Diefes erfle. ſelbſt fich Bewegende nun kann Feinenfalls in feiner ungetheilten Ganzheit beiwegend wirken, noch aud der Art, daß jeder feiner Theile von jedem anderen bewegt wird (da fo entweder die Prio⸗ rität oder die Rothwendigkeit der Bewegung fehlt), noch aud ber Ariſtoteles. 32 374 Inhalt des achten Buches. Art, daß bloß in den Theilen die ſelbſtſtaͤndige Bewegung liegt (da dann eben jene die erfien wären), ſondern nur in der Weile, daß das Eine an ihm fchlehthin ein Bewegendes und bas Andere an ihm ein Beiwegtwerbendes if, welch letzteres wieder activ wirken kann oder auch nicht; diefe Theilung des erfien Bewegenden jedoch iR nur potenziell, nicht actuell, zu verfiehen (C. 5). Gin ſolch erſtes Bewegendes aber muß es geben, da es auch für den Wechſel des einzelnen felbft Bewegenden Gine zu Grunde liegende Urſache geben muß, welche Alles umfaßt und immerwährend wirkt; Gine aber ift befier, als mehrere, und duch eine Eine erklärt ſich die Sontinuität der Bewegung. So nun erflärt fich einerfeits die Be wegung ber lebenden Weſen, deren Bewegendes nämlich ſelbſt von Anderem abhängig if, und andrerfeits ift Har, daß überhaupt Einiges Rets bewegt wird, Anderes ſtets ruht, und eben wieder Anderes fowohl ruhen als auch bewegt werden fann; naͤm⸗ lich das erſte Bewegende ift unabanderlih in feinem Berhältnifle zu dem von ihm Bewegten, vieles aber enthält ale ſolches den Grund des Wechfels in fih und wirkt in folcher Weife auf das ſchlechthin Bewegbare (E. 6). Dieſes erſte Bewegende abe liegt in der Raumbewegung, durch welche fowohl die quantitative “als auch die qualitative Veränderung erſt bedingt iſt, und jene ifl die erfte in jedem Sinne des Wortes, fowohl als die unabhängig urfprüngliche, als auch der Seit nad, als auch dem Weſen nad; ferner ift fie allein wahrhaft continuirlih, was feine der übrigen Beränderungen infoferne fein kann, ale die Gegenſaͤtze nie zugleid beftehen, und alſo Zwiſchenſtufen in Mitte liegen (C. 7), hingegen von der Raumbewegung ift die Kreisbewegung bie wirklid eontinuirliche, während die geradlinige bei ſtetem Umkehren fich dur Gegenſaͤtze aufhebt und bei dem Umkehren jedenfalld Halt gemacht werden muß, denn innerhalb einer Linie ift jeder Punkt wohl bloß potenziell ein eigner Punkt für fi, Hingegen am Ende der 2inie, wo umgekehrt wird, ift er actuell ein eigner Punkt (welche Unter ſcheidung von potenzieller und actueller Theilung auch die tiefſte ‚Widerlegung Zeno’s enthält, wogegen die artuelle Theilung nur am Schlußpunkte einer factifchen Veränderung ftatthaft ift), auch würde, wenn fein Haltpunft da wäre, gegen den Begriff der Berwirklichung verfloßen und bie Exiftenz der Swifchenftufen aufgehoben; Alles dies aber fällt bei ber Kreisbewegung weg, denn fle auch bewegt Inhalt des achten Buches. 375 fih, im Gegenſatze gegen alle übrigen Veränderungen, allein raftlos in einem ſtets Berfchiedenen (K. 8), und fo iſt von der Raumbe⸗ wegung die Kreisbewegung bie erfte, weil fie einfach und in fid vollendet immerwährenn flattfinden fann und überall zugleich Anfang Mitte und Ende enthält, daher fie auch das Maß der Bewegung ift; die Raumbewegung aber, deren erfle fie ift, Haben alle Fruͤheren auch fhon zur hauptfädhlichfien gemacht (K. 9). Da nun fein Begränztes eine unbegrängte Zeit hindurch wirken oder überhaupt eine unbes gränzte Kraft haben kann, und ba ferner die Gontinuität des eins zelnen räumlich Bewegten nur auf einem Sicdanreihen und forts geſetztem paffiven Bewegtwerden des je Bewegenden beruht, was bei dem erften fich felbft Bewegenden nicht der Fall fein darf, da fo die wahre einheitliche Gontinuität aufgehoben wird, fo kann das erfte Bewegende feine Größe haben, da es feine unbegrängte Größe gibt, eine begränzte aber eben nicht unbegrängt wirken kann; aljo ift das erfte Bewegende theillos und größenlos (G. 10). 32° DTZIKHE AKPOAZERZ 0. Bekk. Bekk, ed. min, od. mai. 1. Höregov 6} yEyove note xlvnoıs oUx oVce TEOTEgoY, xad pIelgerar nalıy oürws Wore xıyveiode: undev, 7 our ByEvero ovre pIelgera, AAL’ de) NV xa) del Koraı, xal roür AaIavarov zul ünavorovy Unaoye Tois ovoıy, olov fan Tıg oboa Tois Yiosı owveoraoı näcıy; elvaı ulv oUV xiynav 141 ndvres paoly ol ep) pvosas rı Afyoyres dıa TO x00uonor- eiv za) neo) yevkocws xal pIopäs elvar rny Iewolay näcay abrois, 39 dduvarov vUndoyeiv un xıynosos oVvons. all’ 600: ulv dnrelpovs TE x00uous elval yaocı, zul Tovs ulv yl- yveodaı rohg IR pIElgeodaı ToV x00umV, del pacıy elvaı zivnoıv (avayxaiov yao ras yevkasıs zul as pSopas elvaı uera xıynaswms avıay)' 600 d’ Eva 4 un ael, zul reol rijcç xıynocws Unorldevıor zur Aöyov. el dn Evdlyeral notre undtv zıveiodeı, dıyas dvayan rouro Ovußealvev' N yap as Avofayogas Alysı (pnol yag Exeivos, Ouov nayrwy Oyıavy za) NDEUOUNTOV TOV AnELEOV 200909, xlynoıv Bunorjaa 10V voũv xal dıazoiva), 7 ws "Eunedoxlüs Ev ulpeı xıyeiodean VL Ja q. THHERAEHTTCHRE J— BB—— in HT —— D——— — 4433534— 5 " TORI 142 - 378 $BYZIKHZ AKPOAZERZ 0. + 251a zul malıy nosusiv,"zıyeioder ulv örav n pılla &x nolley zo 10 Ev 7 ro veixos moile E£ vos, nosueiv d’ 8 Tois uetafv xoovoıs, MEyay oürws — nukv SV ix nleovor ueuasnze gieodaı, nd& nalıy diayurros Eros nldov dxtelddovonr. + zn ulv ylyvorral Te, xal ov oyıow Eunedos alay" n dt Tas” allaooorra dsaunsoks ovdana Änyes, tavın d’ ally Kaoıy axlvmsos xara xuxlov. dei yap Umolaßeiv Aysıy auröv Y dR rad’ BvHlvde ra dl- 10000vra. oxenlov du neo) ToVruy nös Eyeı" oo Eoyov yao ob MoVoy Tpös nv reg Yicews Jewplav Ideiv TV armdeıay, alla za) nroös nV "ulIodov iv repl rs aoxäs rijs nowens. dofwusde HE nomrov &x av dimpuoufvor nuiv Ey Tois Yuoıxois moöTegov. paudv dA nv xlynowv el- vor Evreilysıay Tod xıymod N xıynıöy. dvayzaiov üge UNEOXEIV Ta noayuare Te duvdusva zıyveioder xad" Exaarıy zlvnow. za xwols dd ToU Ts xırmaens OgL0u0B, näs Ay ouoAoynosıev aveyzaiov elvaı xıveiodeı Tö-Svvdrov xıvei- 0901 x09° Exaoıny xlynow, olov alloıwovode: ulv To al- Aoıarovy, p£geodeaı IE TO xura TONov ueraßintöv, Sore dei TTOÖTEXOV. xav0ToV Elyaı EV xuE09ı zul xevorızöy rolv xdEıV. 0UXOUV xul Taura Mvayxaiov N yevkodeı Nord oüx övra 7 aldın elvan. : ei uly- Tolvud EyEvero TÜV xzıyyrav Exaotov, dvayraiov NgOTERoV rijç Anddelons dllnv yerkayıı ueraßoAnv za) xlynoıw, za Mm 'LyEvero To duvarov zırndi- van} zıyjon. ei d’ Ovre ngoüniorev del zıyjaens un ovons, &Aoyoy ulv Yalverai zul avrodey Enuorhoaoıy, ob Bud der Phyſtt VII. 1. 379 wmechfelungsweife bewegt werde und wieder ruhe, bewegt nämlich werte es, wann die Liebe aus Vielem das Eine ober der Streit aus Ginem Birled made, in Ruhe aber fei es in den dazwiſchen⸗ fiegenden Zeitabſchnitten, wobei er ich fo ausprädt: — „Bald Eines aus Mebrerem zu erwadien bat «8 gelernt, bald binwiederum, indem Eines zerwähR, erhält Mehreres feine Bofendung; — infoferne entſteht das Mehrere und nicht iR ihm hinderfid die ewige Bett; tnwieferne aber diefe® fortwährend wedhfelnd niemals nadläßt, infoferne find fie immer nnbewegli Im Kreife;" man muß nämlich annehmen, er fage hiemit: „inwieferne aber bies jes hierauf Folgende, nämlich das Wechfelnde” *). Es iR denmach in dieſem Betreffe zu erwägen, wie es fi verhalte; denn fürbers lich if es nicht bloß für die Betrachtung der Ratur, die Wahrheit einzufehen, ſondern auch für jene Grörterung, welde das erſte Brineip betrifft. Wir wollen aber zuerſt von dem aus beginnen, was wir in dem Phyſtſchen Büchern früger ſchon (IN, 1] fehgeflellt haben. Bir fagen demnach, die Bewegung fei die Berwirflihung bes Bewegbaren, infoferne es ein Bewegbares if; nothwendig alle müflen die Dinge, welche die Möglichkeit Haben bewegt zu werden, bei jeder einzelnen Bewegung ichon vorhanden feinz und abgeichen von der Definition der Bewegung würde wohl ein Seber zuges fichen, daß nothwendig in jeber einzelnen Bewegung basienige, was in ihr bewegt zu werden die Möglichkeit hat, bewegt werben müffe, wie 3. B. daß qualitativ geändert werde das der qualitativen Aenderung Faͤhige, hingegen räumlich bewegt werde das einer oͤrt⸗ lidgen Beränderung Faͤhige, fo daß Etwas vorber verbrennbar fein muß, che es verbrannt wird, und vorher zur Bewirkung eines Berbrennens fähig, che es ein Verbrennen bewirkt; folglich muß auch diefes nothwendig entweder einmal entflanden fein, nachdem es vorber nicht da war, ober es muß ein immerwährendes fein. Denn demnach ein jedes einzelne des Bewegbaren entflanden ifl, fo muß nothwendig früher als die eben angenommene wieder eine andere Beränberung oder Bewegung entftanden fein, gemäß welcher dasjenige entfland, was die Möglichkeit hat, bewegt zu werden oder zu bewegen. Sollte jenes hingegen als Geiendes immerwährend vorher vorhanden fein, ohne daß eine Bewegung erifirte, ſo zeigt ſich dieß ale unvernünftig ſchon gleih von ſelbſt auf ben erſten 380 DYZIKHZE AKPOAZERZ ©. +3sıb iv alla uällov !rı golovoı roũro auußalveıy &vayxeior. ei yüo ev ut» zuyarav öyrav zwy d2 xıynrızavy örl ulv toras Tu 708107 xıyoüuv, 0 di zıvoluevov, ort d’ ousß, ei noeuẽtẽ, dvayzaloy z0Uro peropallaıy 7EE0TEROV“ » yag Tı alrıov is ngeulas* n yao Yalunoıs oreenoıs Tis xıynGews. WOTE 7ERÖ is 7rOBBrnS neraßolis Eoraı ueraßoln zugordon. ra utv yag xıvei uovoxs, za Oè xal Tas &vav- tlas xıynosıs, olov zo ulv nüg Seoualvar, wuyeı d’ ov, 7] 8° Enıoryun doxei ray Evarılav elvas ula. Yelveraı uly oUV xdxei rı Elvas OuoLöTEoNoV" TO Y&p ıyuxoöv Seopalveı orompey nes za) dneld0V, WOnep x) auaprarsı Excr 0 Inıornumv, brav ayanakıy yonanzaı ı5 dmormun. all’ ovv dom ye durara moiv xa) ndczeıv ij zıveiv, a di x veiloda:, ou nürıas dwvara Borıy, all’ dl Exovıa za) iyordtovra. dAinloıs. 009° Orav nÄnOıEON, xıvei, ro di xıyeiraı, zul örav unagkn os elvaı TO udv xıynrızöy zo ÖR zıynzöv. el Tolvuy un del Exıveiro, dijloy as our olsas elyov os duvaueva TO uly zıveiadn TO di xıyeiv, all’ ia ueraupalleıy Iarepov aurav' avayın yag &V Tois zoo ıı zodro ovußalvaıv, olov el un 09 dınlacıoy yüv dınlaoıy, ueraßdlleıy, el un ‚duupörega, Järegor. foraı üga Tıg mg0- zen usraßoln ns gras. zrgös ge Tovross ‚vö gOTEgoY zu) ÖoregoY as torar xe0vou un Ovros; #0 xo6vos un oSonc zıynosws; ed ÖN Easıy ö zoövas æivioeuc —R 7 xiynols vıs, elneg del xoovos dortv, avayın xal cvnou⸗ —2 diov elvas, alla uny nepl. ye Xoovov Ein Evös Ouovonrzas Eyovres palvovza navses dylınrov yüg elvaı Akyovan. Bud der Phyſik VII. 1. 381 Blid, aber doch muß in noch höherem Grade es fidh ergeben, wenn man näher eindringt. Wenn nämlid, infoferne die einen Dinge bewegbar und die anderen beivegen Könnende find, es bald ein erſtes Bewegendes und ein Bewegtwerdendes gibt, bald aber auch feines, tontern es dann ruht, fo muß nothwendig vorher dieß ſich veräns dert Haben; denn Etwas war die Urfache der Ruhe, das zur Ruhe Kommen nämlich if ein Entblößtfein von Bewegung; folglich wird auh da vor der erſten Beränderung es noch eine frühere geben. Naͤmlich Siniges bewirkt nur nach Einer Richtung eine Bewegung, Anderes aber bewirkt auch die entgegengeſetzten Bewegungen, wie 3.2. das Feuer erwärmt bloß, erfältet aber nicht, die Willenfchaft Bingegen fcheint bei den zwei Begenfägen nur Bine zu fein; und nun zeigt ſich, daß auch dort Etwas ähnlicher Art flattfindet; naͤm⸗ ih das Kalte erwärmt gewiflermaßen dadurch, daß es fi) weg⸗ wendet und fortgeht, fowie auch der Wiſſende freiwillig irrt, wenn er fein Willen umgelehrt anwendet. Aber nun hat ja Alles, was die Möglidgfeit hat, eine Einwirkung auszuüben und zu erfahren, oder zu bewegen und andrerſeits bewegt zu werben, eben biefe Möglichkeit micht ſchlechthin in jeder Weile, fondern nur, wenn es in einer befimmten Weife fi) verhält und gegenfeitig einander ſich nähert; folglih, warn fie ſich genähert haben, bewegt das eine und wird das andere beivegt, und wann eben der Zuſtand vorhans den iR, daß das eine ein bewegen Könnendes, das andere ein Bes wegbares if. Falls demnach nicht immer Bewegung flattfand, fo iR klar, daß fie fih damals nicht fo verhielten, wie wenn das eine bewegt werben und das andere bewegen Tann, fondern daß das eine von beiden vorerſt fich verändern mußte; nämlich bei bemjenis gen, was relativ if, muß dieß ſich ergeben, wie 3.23. wenn Etiwas, was nicht ein boppeltes war, jetzt ein doppeltes ift, fo muß wenig⸗ flens das eine, wenn nicht beide, ſich verändert haben. Alfo wird es eben eine Veränderung geben, welde früher ift als bie erſte. Außerdem no, wie fol das Früher und Gpäter exiſtiren, wenn feine Zeit eriflirt, oder wie eine Zeit, wenn keine Bewegung? Benn demnach die Zeit eine Zahl einer Bewegung oder ſelbſt ir⸗ gend eine Bewegung if, fo muß, wenn anders immer Zeit if, nothwendig auch eine immerwährente Bewegung fein. Aber in der That ja in Betreff der Zeit verhalten ſich offenbar Alle außer einem Binzigen einfimmig; fie fagen nämlich Alle, fie fei unent: 384 $YZIKHZ AKPOAZENRZ ©. ol ulav doxhv mooüvres, Soneg Avafaydpus, oürws &v elnoıs. alle umv obdEv yE &raxtov TWy Wvosı xal xara pvow' 9 yap Yuoıs alıla nacı Tafewns. 70 Ö’ aneıoovy ps To Gneıpov oudEva Aoyoy &yeı‘ vufıs dk naon Aoyos. To d’ Üneı0oov X00v09 nosusiv, Era xıyndival more, tovrov di 144 undeulav elvas dınypopav, Orı vuv uäalkov 7 7OTEgoV, und’ av rıva rafıy Eyev, ovxerı pooews Eoyov. N yaop ünlas &yeı TO pics, xal oux örk ulv oürws ord d’ Allws, 0lov To NE Avm Yvosı yEperaı za) oüy ort ulv ord di ou ji Iòyov &yaı rö un ankovv. dıöneo Blltiov ws ’Eunedoxiis, xay El Tıs Ereoog elpnxev oürws Eyeıy, &9 uege 10 nv Nosueiv xal xıveiodan nalıy' Tafıy yapndn Tıy' Eye 10 roroürov. AlAd xal rovzo dei Toy Ayoyra un pavaı u0v0V, alla xal nV alılay avrov Akyeıy, za un rl3eoIaı und und’ atıovv aflwu’ aloyov, all’ 7 Enayuynv 7 amodalkıy p£gsıv" aüra ulv yap ovx eltın Ta vnorsdeyre, ovdk Tour NV To gyulornrı 7 velze elvar, alla ns ulv. To away, roü dE To diaxolvev. ei dd mpovogusiraı ro EV ueEoeı, le- xıeov Ep wmv odrws, donsg Örı Zorı rı 6 Owyayeı tous dr- Iownovs, 7 Yılla, xal ıpeuyovoıy ol &y$ool allnkous‘ zovro yap vrorlderar za Ev To Ölp eivaı yalveraı yo Enl ıvoy ovıms. To BR xal di Towv yoovwy deitas Aöyou Tı- vos. ödws dE To voullsıy aoynv elvaı ravımvy Ixayıy, On ce 7 Eorıvy oürws ij ylyveros, obx öpgas Eye vnolaßeir, &p' 5 Anuozxgıros dvaysı ras nepl YlVoews alrlag, ws ourw Buch der Phyſik VII. 1. 385 Vielleicht aber würden auch jene, welche Ein Princip aus der Bes wegung machen, wie Anaragoras, ebenſo ſprechen; aber nun ift ja auch Nichts von demjenigen, was von Natur aus und natur: gemäß befteht, ungeorbnet; denn die Natur ift für Alles eine Urs ſache einer Ordnung; das Unbegränzte aber fleht zu dem Unbes gränzten in gar feinem Berhältniffe, jede Ordnung aber ift ein Berhältniß; daß aber Etwas eine unbegrängte Zeit ruhe und hernach einmal in Bewegung gefeßt werde, davon aber, warum lieber jegt als früher, es keinen entfcheidenden Unterfchieb gebe, und dies andrer- feitö auch gar feine Ordnung habe, ſolches iſt nicht mehr Sache der Natur; denn das von Natur aus Seiende enthält Etwas ent⸗ weder in ſchlechthin einfacher Weile in fi, und nicht bald fo bald anders (wie 3. B. das Feuer von Natur aus aufwärts bewegt wird, und nicht fo, daß dies bald ber Fall if, bald auch nicht), oder e6 enthält das nicht fchlechthin Binfache irgend ein fefles Ders haͤltniß. Darum if es noch befler fo, wie Empedokles meint und wenn fonft noch Jemand gelagt hat, es verhalte fi fo, nämlich daß abwechslungsweife das Geſammte ruhe und wieder bewegt werde; denn das Derartige enthält bereits eine Art Ordnung in fi. Aber auch dies ſoll Derjenige, welcher es fagt, nicht bloß behaupten, fondern auch die Urfache hievon angeben, und Nichts bloß fo hins ftellen und feine grundlofe Zumuthung uns zumutben, fondern ents weder durch Induetion oder durch Syllogismus einen Beweis beis bringen*). Denn jene Dinge felbft, welche Empedofles vorausſetzt, find gar feine Urfachen, und daß fie dies feien, liegt gar nicht in dem Weſen der Liebe und des Streites, fondern Urſache der erfteren ift das Zufammenführen, Urfache des lehteren aber das Auseinanders fihten. Stellt er aber dazu noch die Beitimmung des Abwechslungs- weifen auf, fo muß er angeben, an welchen Dingen e8 fei, wie 3. B. daß es Etwas gibt, was eben die Menichen zufammenführt, nämlich die Liebe, und daß eben die Feinde einander meiden; naͤm⸗ li er feßt voraus, daß dies auch in dem Ganzen der Ball fei; denn bei Ginigem wohl zeigt ſich's ſo. Das aber, daB «8 nad gleichen Zeitabſchnitten geſchehe, bedarf erft einer Begründung. Ueberhaupt aber, wenn man glaubt, es fei dies darum ein hinrei⸗ hendes Princip, weil es immer fo ift oder vor fih geht, fo ift dies Feine richtige Annahme (auf dies ja führt auch Demokritos die Urſachen in Betreff der Natur zuruͤck, nämlich daß es fo auch früher Ariftoteles. 33 386 $YZIKHZ AKPOAZERZ ©. T 252 b zo) ro mooregov Eylvero‘ Tov BR del ovx adıoi aoynv inreiv, Atyoy Ent Tıvov dodas, örı d’ En) nayımy, ovx dedüs. zur yio To rolywvov Eysı duoiv ögpsauis ae Tas yuvias Yoas, all’ Öums dort re rüs dıdıoıyros ravıns Ere- 009 alrıov' ray ulvroı doyay oux Eorıv Iregov alsıov dı- dlwy ovowv. Örı ulv oUv oüdels jv xoovos oud’ Kara Orte zivnoıs obx yv 4 oüx Zora, sloN0dw Tooavze. 2. Ta 8’ !varıla Tovroıs ov yulerıov Avsıyv. döfeıe 8’ &v && rõv Toıavde oxonovoy !vd£ygogeı udlıora xiyn- ou elval more un 0Voav Ölus, Nowrov ulv ötı ovdeula aldıos ueraßoin' meraßol yap ünaoa nepuxev Ex Tıvos eis TI, BoTe Avaya naons weraßoinis slvaı nepas Tavarıla &v ois ylyveraı, ls antıoov dE xıveiodeı undev. Erı oo@- uev örı duvarovy xıyndive umte xıvouuevov ut EXov Ev 145 &avrß undeulav xlyvnoıw, olov En) tov aıuyuv, @v ovre ue£oos oudtv ore To 6A0v zıyovusvov dAL' NpEuoUVy zıveiral note. noo0NKE di 7 der zıyveiodn 9 undEnore, eineo u] ylvercı oüx ovoa. old BE ualıora To zoourov En) ray Zuwuyav elvcı paveooy‘ ovdemäs yag &v nuiv &vovans xı- vnosws Evlore, all’ nouxdlovres Öuos xıvovusda NOTE, xel Zyylveraı Ev nuiv LE Nucy avray doxn xıynosws &vlore, zövy unsiv Eudev xıynay. Toüro yap En) 10V ayuxywmv ody Sowuev ouolus, AAl’ dei xzıyvei rı aura ray EmdeV Erepov- rò dt (dov auro Yyauev Eavro xıyeiv. DOT einen Nosuei nrort naunov, &9 axıyary xlynoıs &v yEvoızo BE aürov zul odx KEmdev. ei d’ 2v oa Toüro duvarovy yerkadaı, Tl xo- Bud der Phyſtk VII. 2. 387 vor fih gegangen fei); von dem immer Seienden aber erſt noch ein Princip zu fuchen, verlangt er gar nicht, worin er bei Ginigem Recht Hat, darin aber, daß bei Allem es fo fei, hat er nicht Recht; denn auch das Dreieck hat immer die Winfelfumme gleich zweien Rechten, aber dennoch, gibt e8 von diefer Immerwährenpheit wieder eine andere Urfache; hingegen von den PBrincipien, welche Immer während find, gibt es nicht wieder eine andere Urfache. — Darüber alio, daß Feine Zeit war und Feine fein wird, in welcher eine Be wegung nicht war und nicht fein wird, möge foviel gefprochen fein. 2. Das diefem Entgegengeſetzte aber ift nicht ſchwer zu widers legen. Es möchte aber zumeift bei der Erwägung aus Gründen folgender Art möglich fcheinen, daß eine Bewegung exiflire, nach⸗ dem fie irgend einmal fchlechthin nicht eriflirte: erſtens weil es feine immerwährende Veraͤnderung gibt, denn jede Veränderung geht ihrer Natur nad aus einem Etwas in ein Etwas vor fidh, fo daß nothwendig von jeder Veränderung die Gegenfäge, in wels hen ſie vor fih geht, die Graͤnze fein müflen, ins Unbegränzte fort aber Nichts bewegt werden Tann. Ferner fehen wir, daß es möglich if, daß Etwas in Bewegung gefeht werde, obwohl ed we⸗ der ein Bewegtwerbendes iſt noch irgend eine Bewegung in fich hat, wie 3. B. bei dem Unbeſeelten, an welchem weder irgend ein Theil noh das Ganze als ein Bewegtwerdendes, fondern nur als ein Nuhendes irgend einmal in Bewegung gefept wird; nun gebührte es fi aber, daß es entiweder immer oder niemals bewegt werde, woferne nicht eine Bewegung entfteht, ohne vorher da zu fein. Bei weitem am meiften aber fei das Derartige bei dem Beſeelten augenfällig; denn während zuweilen Feine Bewegung in uns ifl, fondern wir uns ruhig verhalten, werden wir dennoch irgend eins mal bewegt, und es entfteht bisweilen in uns aus uns felbt ein Anfang einer Bewegung, wann auch Nichts von Außen her eine Bewegung bewirkt; dies nämlich fehen wir bei den unbefeelten Dingen nicht in gleicher Weife, fondern immer bewegt biefelben its gend ein Anderes von jenem, was außerhalb ihrer iſt; von dem lebenden Wefen hingegen fagen wir, daß es felbft fich felbft bewege; folglich, woferne es irgend einmal gaͤnzlich ruht, würde dann in einem Unbewegbaren eine Bewegung aus ihm felbft und nicht von Außen her entfiehen. Wenn aber bei einem lebenden Weſen bies 33 * 388 PYZIKHZE AKPOAZERZ 0. t253a Ausı TO wur ovußjvaı zal zara ro navy; el yao Ev uuxon xooup ycverœr, zul 28V usyalo' xal ei Ev zo x200up, x0V ro anelow, einteg Evd&geran xıveiodnı TO ATTEIGOV za) nes pEIV ölov. Tourwy IN TO ulv no@rov krdEv, To un mv avıyv de) xa) ulay zo aoı93um Eva ı79 xlynow zuv eis Ta dvrıxelusvo, 6o9üs Alyeraı. Tovro ulv yap los Avay- æœtov, eineo un del ulav xal zyV aurnv elvar duvarov ıaV roũ avroü za Evös xivnow‘ Ayo d’ olov nöTepov Tüs wiüs xoodüs els xul 0 aurös PIsyyos, 3 dei Erepos, Ouolas Eyov- ons za) zıyovulvns. all’ Öuws onorkowms nor Exeı, ovdlv zwAvsı ıny adınv T elval rıya To ovverd elvaı xal aldıov dirov 6’ Eoraı uällov Ex Toy Voreodv. To BE xıveiodn un xıvouusvov ovdötv &ronov, day orl udv 7 TO xıyjaav Ew9ev, ort dR uf. Toüro ulvror nos dv ein, Enrnreov, you di More TO auro UNO Tod MUTOV xıyytıxoü Ovros orl uèv zıveiogeı orè di un" ovdlv yap All’ anogei 6 Toüro Myoy 4 dia Tl oUx der va ulv Nosusi av Dvrovy ra di xıveiran. udlsora d’ &v dofeıe To Tolrov Eye dmroplev, ws Eyyıyvoulvns oüx tvodans zgöTEgoV. zıyjaems, tö ouu- Beivov in) 10V Euyizam ngsuouv yag nrgöregor uer& revra Badtleı, zıyjaavros av Kodev oudevös, ws doxei. 146 roũro d' Zar weüdog. Ögänev yap ac ıı xıvouuevov &v ıo Ian Toy Ovupvzsay* roorou d2 Ts xiviotos ovðx auto so LBov alııov, ròö negikyov Toms. auro dE pause davro xıveivy oV n&0av xlynoıv, alla TV xard TOnoV. oudlv oUV xwiveı, uallov d’ Toms dvayxalov, TO osuarı Buch der PhHfit VIL 2. 389 gefchehen Tann, was ficht dem im Wege, daß andy in Bezug auf das AU das Naͤmliche ſich ergebe? denn wenn es in einer Fleinen Belt gefickt, fo wohl au in einer großen, und wenn in der Belt, fo wohl aud in dem Unbegränzten, wenn anders es mögs lich if, daß das Unbegränzte in feiner Ganzheit beivegt werde und zube. — Bon diefem denn num if der erſte Punkt, daß die in das Gegenüberliegende vor ſich gehende Bewegung nicht die nämliche immer und Gine ber Zahl nach fei, richtig gefagt; denn dies if wielleicht ſogar nothwendig, wenn anders es mögli if, daß bie Bewegung Eines und des nämlichen Dinges nicht immer Eine umd die naͤmliche if; ich meine aber, wie 3. B. ob der Ton Giner Saite Einer umd ber nämlide fei, oder ob immer ein anderer, während fie ſich gleichmäßig verhält und bewegt wird; dennoch aber, mag dies fo oder fo ſich verhalten, ſteht dem Nichts im Wege, baf irgend eine Bewegung dadurch die nämliche fei, daß fie continuizs lich und immerwährend if; Elarer aber wird dies aus dem weiter unten Gefagten [G. 8] werden. Der Bunlt aber, daß Etwas, obs wohl es nicht ein Bewegtwerdendes if, in Bewegung gefebt wird, iM Nichts ungereimtes, wenn dasjenige, welches von Außen her es in Bewegung feßte, bald vorhanden iR bald nicht; in welcher Weiſe jedoch dies der Fall fei, Haben wir eben erſt zu unterfuchen®), ich meine nämlich das, daB das naͤmliche Ding von dem naͤmlichen bewegen Koͤnnenden bald bewegt wird bald nicht; dem eigentlich erhebt, wer dieſes fagt, Feine andere Schwierigkeit, als bie, warum nicht immer die eimen ber feienden Dinge ruhen und die anderen bewegt werden. Am meiften aber könnte ber dritte Punkt eine Schwierigkeit zu enthalten feinen, als entflünde in Etwas eine Bewegung, nachdem fie vorher nicht in ihm war, — was eben bei dem Beſeelten fi) ergibt; denn nachdem es vorher geruht, geht es hernach, ohne daß, wie es ſcheint, irgend Etwas von Außen ber es in Bewegung gefeht hat; dies aber it eben falſch; denn wir fehen, daß in dem lebenden Weſen immer ein Theil bes in ihm Zufammengewadhienen bewegt wird, an der Bewegung dieſes Theiles aber if nicht das lebende Weſen ſelbſt Urſache, fondern vielleicht eben feine Umgebung; daß es aber felbft fidh felbft bewege, fagen wir nicht in Bezug auf jede Bewegung, fondern nur in Bezug auf die oͤrtliche; alſo Fleht dem Nichts im Wege, oder vielmehr if dies vielleicht nothiwendig, daß in dem Körper viele Bewegungen 390 &$YZIKHZ AKPOAZERZ 9. + 253 b nollas Byybyveodaı xıynasıs Uno Too megelyovros, zovrev 8’ Evlas ıyy dıavomay 4 17V Ogelıy zıveiv, tutivnv dE 10 5lov ijon Cov xıyeiv, omoiov Ovußalreı eg) tous Umvous‘ ddosmrızüs ulv yag ovdsmas dIvovans xıygosss, Evovons peyroı tıvös, Iyelperaı ra Ipa narıy. alla Yap yavepory koras xar neo) Tovsmy ix ray Ennoulvem. 8. Aoyn 3 sus oxdıyeos Eozaı neo za) mepl vg Aey- Sulans anoglas, dıa rl noge Evıa Toy Oyıwv ork uly xıvei- zaı orl di nosuei nalıy,. avayın d’ Aroı mavıa Moeeiv del, 7 nayı del zıveiodn:, 7 ra’ uly xıyveiodeın za dB’ Nos- ueiy, xa) nalıy TouTmv ijros Ta EV xıvouusvya zıysicde ae ra d’ noeuouvsa Nosusiv, 7 nayre mepunkvas onoles xıyeioder xzal npsueiv, 7 To Loımov Erı xal rolsov- Evdäye- Tas yap T& ulv del mv Ovıwv axlyıyra eivaı, a d’ del xıyovusva, za d’ auyorkpuv ueralanufavev. One Nuiv Aezı£oy lorlv- Toüro yag Eye Avcıy TE navıay TOV ano- goyu&var, zu Telos Nuiy Tavms Tüs npaynarelas Loriv. vo ulv ovv navı' Npeueiv, za) Tovrov Inzeiv Aoyov dip£vrras zuyv alo9noıy, ugpworla is Borı diavolas, xal nreol Olov zıvös Gil’ ov nepl uepovs apipıoßnrnoıs‘ ovdk 110909 zupös 709 (puoıxöov, alla roös nacas Tas } Znıornuas ws eimeiy za) nacas tas dökas dıa TO xıyn0sı Xojodus nacas. En 0’ al nepl zuv dgxav Evoraoss, wong Ev Tois nepl Ta undnuaru Aoyoıs oudEv Elcı MODE TOV uagnuerıxöy, Quolas di xa) ni av allwy, adıws. ovdt np) Tov vuv endEyros TpÖS TOV Yvoıxov’ vnddevıs yap ürı N YDoLs dan Ti zıynosws. oysdoy dd Tı xol TO Yavaı nüvın xuveiaden weodos uev, nrrov d} Tovrov nage ı7V udsodov‘ ErkIn ur 147 yao.n yvaıs 29 Tols' Yuaxois dpyh zadanep zıynocmg zei Bud; der Phoſtk VOL. 3, ss buch das Umgebende entfliehen, von dieſen aber einige bie Denk thätigfeit oder das Berlangen .befielben in Vewegung ſetzen, und dann erſt jene das: ganze lebende Weſen, wie dergleichen bei. dem Schlafe ſich ergibt; denn während keine finnlih wahrnehmbase Ber wegung in ihnen iR, aber doch irgend eine in ihnen if, erwachen die lebenden Meſen wieder. Aber ja auch in dieſem Betreffe wird es aus dem Folgenden [G. 6] augenfällig werden. 3. Der Anfang der Grwägung aber foll uns derjenige fein, weicher auch die eben erwähnte Schwierigfeit betrifft, warum wohl nämlich einige ber feienden Dinge bald bewegt werben, bald wieder ruhen. Mothwendig aber muß entweder Alles immer ruhen, oder Alles immer beinegt werden, oder Biniges bewegt werben und Ans deres ruhen; und bei dem letzteren wiederum entweber das Bewegt⸗ werdende immen bewegt werden und das Ruhende immer ruhen, oder Alles gleichmäßig von Ratur aus beftimmt fein, ſowohl ber wegt zu werden als auch zu zuben, oder nod ein Drittes if, was übrig bleibt, nämlich es kann auch fein, daß Giniges. von dem Srienden immer unbewegt, Anderes immer ein Bewegtwerdendes iR, und wieder Anderes an beidem Theil bat; und dies letztere aber müflen wir angeben, denn dies enthält ſowohl die Lölung aller erhobenen Schwierigkeiten ald auch if es für uns ter Abſchluß diefee ganzen Unterfuhung. Anzunehmen nun, daß Alles ruhe, und bievon mit Beifeitelafjung des Sinneswahrnehmung eine Bes gründung zu fuchen, ift eine Schwäche des Denkthätigfeit und ein Streit über ein Allgemeines, nicht aber über ein Cinzelnes, umb nicht bloß gegen den Phyfifer, fontern ſo zu ſagen gegen ‚alle Wiffenfchaften und alle Meinungen, weil alle die Bewegung ans wenden; ferner aber find die Einwände in Betreff der Principien, fowie fie in den mathematifchen Begründungen Nichts für ben Mathematiker find, und ebenfo auch bei den übrigen Wiflenfchaften, fo auch in Betreff des jebt Geſagten Nichts für ben Phyſiker; denn dies wird eben vorausgefept, daß die Natur Princip der Bes wegung if. So ziemlich aber ift auch die Behauptung, daß Alles beivegt werde, falich, weniger aber als die vorhergehende widerfpricht Re der ganzen Erörterung; denn es wurde in den phyſiſchen Büs chern [T, 1] zu Grunde gelegt, daß die Natur Princip, fowie ber Bewegung, fo auch ber Ruhe fei, im gleicher Weife aber ift die 392 $YZIKHZ AKPOAZENRZ ©. nesulas, Onolas di yvoızöy N xivnois zu) paol tuvec æ- veioyaı Toy Orray ov va plv za d’ ov, dila navyıa za) del, Alla lavdaveıy zovro nv Nussloav alodmoiv. igös obs xalnep ou dıopfloviag olav ziynaıy Alyovamv, 4 nagas, ou yaleıdy dnavyrjom’ oüre yap avbaveodaı oure WPIlvey ol6y ta avvexüs, all’ Earı zal ro udoov. tori 8’ Öyoıos ö Aoyos T@ nel Toü 109 otalayıuov xuzrarolßev xa) a dugpvousve tobg Aldovs dımıpeiv’ ou yag el Toaoyde dlwoey 4 ugeilev 0 oralayuös, zei TO mov Ev nuloeı 20079 nro0TE009° all’ JomEg 1 venixia, za ol oralayuol ol To- vo tocovdt zıvoücı, TO 2 p£gos avrev Ev oder) zeörg TO00UToy. ‚Frasgeiren uly oUV zÖ apargesiv eis nlelo, ei obdiv auray Enıyndn xuols, all’ Aue. pawegöy oöv as 03x dvayzalov del rı anıdva, örı dımpeiraı n PHaıs eis änsopn, dil’ 5loy nork anıkva. öpolos dt za In’ al- — ÖN01K0NoTo0V’ OU Yüp el uegL0ror Eis üreıpoy T0 akkosovuevov, dıa Toüro zei N — air’ &9g08 ylverar nohläxıg, sone N — &rı ÖTaV ric voonuoj, dyayan xoovov yevkadaı Ev » Uyına9maerau, xcꝛ um dv nd- earı zoövov ueraßalleıy: avayın di els vylamy uerafal- key za) un els Gllo under. Gore Tö Yavaı ovrexüs al- Aoıovodaı Aavy Lori Toig Yayapois dupioßnreiv. eis Tov- vayslov yio n dAlolmuıs 0 di Aldos oure axinpörepos ylvsraı oüre ualaxerspos. xara Te To p£ocsdar Iavuacroy et Alindevr 0 AlYos xdrw wpepöuevos 7 uvam Em Tas yis. Irı d’ n yü xal ıav allooy Exauarov LE Avayııs ufvovas uV dv Tois olxeloıs zönroıs, zıvouvser IL Bıalus ix Tovsov' &l- Bud der Phyfik VII. 3. 393 Bewegung etwas Phyſikaliſches. Und zwar behaupten Ginige®), es fei nicht fo, daß das eine des Seienden bewegt werde und das andere nicht, fondern Alles werde beivegt und immerfort, aber es bleibe die nur unferer Sinneswahrfehmung unbemerft. Gegen diefe nun, obwohl fie nicht feRftellen, weldye Bewegung fie meinen, ober ob jede, ift es nicht ſchwer entgegenzutreten; denn weber zus nehmen noch abnehmen fann Etwas continuirlih, fonbern es bat aud das Mittlere zwifchen beiden eimen Beſtand. Es ift aber jene Begründung ähnlich der in Betreff deſſen, daß ber Tropfen Steine aushöhlt und bie aus Felſen hervorwachſenden Pflanzen fle zer: fprengen; nicht nämlich bat, wenn der Tropfen ein fo beſtimmtes Quantum berausfließ ober wegnahm, deswegen auch die Hälfte in der halben Zeit vorher es gethan; fontern wie beim Schiffszuge fegen auch die fo und fo vielen Tropfen fo und fo viel in Bewe⸗ gung, der Theil derfelben aber in feiner Seit fo viel; es wird nämlich wohl jenes Hinweggenommene in mehrere Theile getheilt, aber feiner berfelben wurde beſonders in Bewegung gefeht, fondern alle zugleih. Alſo ift augenfällig, daß darum, weil die Abnahme ins Unbegrängte getheilt wich, es gar nicht nothwendig if, daß immer irgend ein Theil abgehe, fonbern wohl, baß einmal ein Ganzes abgeht. Im gleicher Weiſe aber if es auch bei ber qualitativen Aenderung jebweber Art; denn nicht, wenn das quas litativ Geändertwerbende ins Unbegraͤnzte theilbar ift, ift es bes wegen aud die qualitative Aenderung felbfl, fondern oft geht fie zumal vor fi, wie das Gefrieren; ferner, wann Semand erkrankt iR, muB es nothwendig eine Zeitdauer geben, in welcher er genefen wird, und nicht fann er in einer Graͤnze einer Zeit ſich verändern, ee muß aber nothiwendig in Geſundheit, und nicht in irgend Etwas anderes, fich verändern; zu behaupten folglih, daß Etwas contis nuirlih qualitativ geändert werbe, heißt doch gar zu fehr gegen das Augenfällige freiten, denn die qualitative Aenderung geht eben in den Gegenfak vor fi, jener Stein aber wird dadurch weder härter noch weicher”). Und auch in Bezug auf das räumlich Bes wegtwerden wäre es doch wunderfam, wenn 3. B. ein Stein, waͤh⸗ rend er abwärts bewegt wirb oder während ex auf der Erbe ruhig bleibt, uns unbemerkt bliebe; ferner aber bleibt die Erde und jedes der Mebrigen dusch Nothwendigkeit an den ihnen eigenthümlichen Orten rubig, bewegt aber aus biefen wird es nur gewaltmäßig; 394 $YZIKHZ AKPOAZERZ ©. t 2542 neo ovy Evi auray koriv Ev Tois olxeloıs ronoss, T avayzn undè? zar& tonov nayız zıyeiode. Orı uly ovv adyvaroy 7 de navıa zıveioden 7 del naryıa joEUEiV, dx Tour xe Kilo Toovroy nıorevohev av rıc. alla uny oude a ulr ae) Eydiyerar noeusiv, va d’ ael zıyeioden, nort d’ npeusiv za norsk xıyeiodar undey. Aszıdov d’ öTı dduvaroy, wong 148 dn) zay elonucvwy zzoörepov, zal En rovrmy‘ OpWmuery yap in) roy avrav yıyyvoufvas tes elonulvas ueraßolas. ze) EOS Tolroıs ÖTL uayerar Tois pevepois 0 aupapnıay' ovre yap 7 av&naıs ovd n Blarog Zoraı xiynoıs, el un xi- vijdercet Napa YvOLV YPELOUV TEEOTEROV. YEevEcıy OUY Avapei zu (p9ogavy ovrog 0 Aöyos. ayedoy di xul To zuvsiadm ylveosal ıı za pIelosadar doxei mac" eis ö iv ap nerußallsı, ylveras toüro 7 by tovep, 2E ou BR uerapalla, p9eloeraı rovro 9 Evreüdev. More dHloy örı vie uly zırei- za, a d’ nosusö Övlore. 1ö di navıa afıouvy orl ul Nosuelv ort di xıveiogen, Tour ndn ovvanıdov noös tois narcı Aoyovs. Agyny dt nalıy moımteov ano ray vov dıo- gıodlyrwv, iv auıny Tvraeo Nokausde mpoTEpoV. .7 Yag Toı Havra Yosusi, 7 nayra zıyeitan, 4 To udy joeuei za di zıveitcı T@V Ovrav. za) El T& ulv Nosuei re dR xıyeiten, dvayın jroı nayıa ord ulv joeusiv 6r! d2 zıyeiodan, 7) Ta utv der Hosusiv ra I’ Ge zıreiodnn, A Ta ulr del not- ueiv ra d’ dei xzıveiodar*) airmr, ra Bd’ ork udv nosue) ort BE zıveiodaı. ÖTı udr Tolvuv oUy 0lov TE naye nor ueiv, elontaı uly za) nooregov, elnmusv di zul vor. & yap'xal xar alndeav ovrwus Eye, xasenee yaoı rivec elyaı zö övy ünstıpov xal axlvnrov, dil’ ovrı palverat yE xora nv aladmoıv, alla zıreiodn noll& av. övysamv. elnto ovv Zorı döke weudns 7 ölws dofa, xul xtvnats dorı, züy *) Die Worte # ra uiv as) Npsusiv ta 8’ el zıyaiodas fehlen das Eine von beiden Malen in den Handschrr. und Aussgg Buch der Phyfik VII. 3. 395 woferne alfo Einiges hievon an bem ihm eigentbümlichen Orte ift, fann notwendig aud nicht örtlih gar Alles bewegt werden. Daß es alfo nun unmöglich if, daß entweder immer Alles beivegt werbe oder immer Alles ruhe, möchte in Folge diefer und anderer ders artigen Gründe man wohl glauben. Aber au nicht das iſt mögs lid, daß Giniges immer ruhe und Anderes immer bewegt werde, hingegen gar Nichts zuweilen ruhe und zuweilen auch bewegt werde. Daß es aber unmöglih if, müflen wir auch bei diefem ebenfo wie bei dem vorhin Sefagten angeben; wir fehen nämlich bei Gin und dem nämlichen die vorhin erwähnten Veränderungen vor ſich gehen; und außerdem auch fämpft der uns DBeflreitende gegen bas Augens fällige, denn weder bie Zunahme noch die gewaltmäßige Bewegung würde dann eine Bewegung fein, wenn nicht ein vorher Ruhendes gegen feine Ratur beivegt werden fünnte; alio hebt eine ſolche Be: gründung das Entfiehen und Vergehen auf; fo ziemlich aber fcheint auch dad Bewegtwerden Allen eine Art Entſtehen und Vergeben zu fein; denn Etwas enificht als jenes oder in jenem, in welches bie Beränderung vor ſich geht, und es vergeht ala jenes oder von je: nem weg, aus welchem die DBeränderung vor fih geht. Folglich ift Har, daß bisweilen Einiges bewegt wird und Anderes ruht. Die Zumuthung aber nun, daß Alles bald zuge bald beivegt werde, müflen wir nunmehr an bie vorigen Begründungen anknüpfen, aber wiederum von dem jegt Weftgeftellten weg den naͤmlichen Anfang machen, mit welchem wir auch oben anfiengen: nämlich nun ents weder Alles ruht, ober Alles wird bewegt, oder Einiges des Seis enden ruht und Anderes wird bewegt; und wenn Giniges ruht und Anderes bewegt wird, jo muß nothwendig entweder Alles bald ruhen bald bewegt werden, oder Biniges immer ruhen und Anderes immer-bewegt werden, oder Einiges defjelben immer ruhen, Anderes immer bewegt werden, und wieder Anderes bald ruhen bald bewegt werden. Daß demnach es nicht möglich ift, daß Alles ruhe, haben wir wohl oben ſchon gefagt, wir wollen e8 aber auch jetzt wieder fagen. Nämlich falls es auch in Wahrheit fich fo verhält, wie Ci⸗ nige behaupten, daß das Seiende unbegrängt und unbewegbar fei, fo zeigt es ſich hingegen doch wenigftens nicht fo in der Sinnes⸗ wahrnebmung, fondern da zeigt fi, daß viele der feienden Dinge bewegt werden. Wenn anders alfo auch nur eine falſche Meinung eriftirt, oder überhaupt eine Meinung, fo eriftirt auch Bewegung, 149 396 $BYZIKHZ AKPOAZERZ 0. T asıb el gayıaola, zay ei orl ulv ovrms doxei eiyva ori d' ärlowus" 7 zap yavıadla za) n dola zıygosis rıvis eiyaı doxovamv. alla 10 udy nepl Tovrov 0xoneiv, ze Cnreiv 1öyoy av Bekrıov Eyrousy ij Aoyov deiodar, zaxis zplrer tor) ro Plltıoy za) TO zEigoy za 10 0709 zei 10 u 10209 zaf agyny zal un doynv. önoles di aduyarov xal rò nayıa xıyeiodeı, 7 ra uly Gel zıyeiodes 1a d’ Ger os- keiv. 705 änayıe yap raiıa ixayı la nlorıs‘ Oogmus + yao Zvın ork uly zıyovusve ort d’ Nosuoüvra. wort yavspoy örı adivaroy onolos To narıa N0EuEIV xel To navyra zıyeiodar ovYeras 1$ Ta ulv dei zıyveioder 1a d’ Nosusiv del. Aoınov oVv Ieupfjocı MöTEE0Y Nayıe ToIavra oia zıyeioder xa) nosusiv, 7 Evıa ulv ovros, Evıa d’ ae nosusi, Evıa d’ GEL zıyeitas“ Tovro yap deıxıkoy naiv. 4. Toy dn zıvouvıov zei vous. Te ur zata Ouußeßnxös xıyei xa) xıyeisaı, 1a di 209° avıc, zura Guu- BeBnzös ulv olov 60a Te ih Unagzer Tois zıyoVoy N zı- vyoyuevos za) ca xhra pögıov, ra di za’ avıa, 000 un 19 Unagzemv 79 wow 7 ı® zvoyu£yo, pnd2 zo zögıöy Tı aurovy xzıveiv n xıyveioden. av di za aura 1a ulv ug &avrov 1a d’ vn ellov, za) Ta pir pvosı ra di Bir xal AOPE PVOıV“ TO TE YaQ AUTO up MUToU ziYoUuEVoy vos zıyeitaı, olov Exaoroy av Iyay" zıveiscı yao To nor euro vp avrov, 60a d’ 7 apyny 2V alrois rüs zıynases, Teure ıpvoeı yautv zıyeioder. dıo To lv IMov Öloy puosı Bud der Phyſik VII. 4. 397 und aud, wenn nur eine Phantafle eriftiet, und auch, wenn nur Etwas bald fo bald anders zu fein fcheint; denn bie Phantafle und die Meinung fcheinen ebenfalls eine Art Bewegungen zu fein. Aber bierüber eine Erwägung anzuftellen und eine Begründung für bass jenige zu fuchen, was wir befier befiken, als daß wir eine Begrün- dung bebürften, heißt fchlecht beurtheilen, was beſſer und fchlechter fei, und was glaubhaft und unglaubhaft, und was Princip und Nicht⸗Princip. Im gleicher Weife aber ift es auch unmöglidh, daß Alles bewegt werbe, oder daß Biniges immer bewegt werbe und Anderes immer ruhe; denn gegen Alles bies ift Ein glaubhafter Grund hinreichend; wir fehen nämlich, daß Manches bald bewegt wird bald ruht. KYolgli iſt augenfällig, daß es in gleicher Weiſe unmöglih if, dag Alles ruhe und Miles continuirlih bewegt werde, tie, daß Biniges immer bewegt werde und Anderes immer ruhe. Uebrig alſo if noch zu betrachten, ob Alles derartig fei, daß es bewegt werden unb ruhen Eönne, oder ob wohl Einiges fo beſchaffen fei, Giniges hingegen immer ruhe, und wieder Giniges immer bewegt werde; denn dies haben wir zu zeigen. 4. Bon dem Bewegenven und Bewegtwerdenden benn nun it das eine bloß je nah Vorkommniß ein Bewegendes und Bes wegtwerbendes, das andere aber an und für ih; nämlich bloß je nah Vorkommniß 3. DB. Alles, was dies bloß dadurch if, daß es an bem Bewegenden ober Bewegtwerdenden vorkanden If, und was bloß in Bezug auf einen Theil es if, hingegen an und für fi iſt es Alles dasjenige, was nicht bloß dadurch ein Bewegendes oder Bewegtwerbendes if, daß ed an dem Bewegenden und Bewegtwer⸗ denden vorhanden ift oder etwa bloß dadurch, daß ein Theil deflel- ben bewegend oder bewegtwerbend iſte). Bon demjenigen aber, was an und für ſich bewegt wird, wird es das eine von fich felbft, tas andere von einem Anderen, und zwar wieder das eine von Natur aus, das andere durch Vergewaltigung und wider feine Natur. Nämlich fowohl einerfeits jenes, welches felbft von fich ſelbſt bewegt wird, wird von Ratur aus bewegt, wie 3. B. jebes lebende Weſen (benn es wird das lebende Weſen felbft von ſich felbft bewegt, von allen jenen Dingen aber, deren Anfang ber Be: wegung in ihnen felbf iR, fagen wir, daß fie von Natur aus bewegt werden; darum bewegt das lebende Weſen ale ein Ganzes Ariftoteles. 34 150 398 $BYZIKHZ AKPOAZENZ ©. F25a avıo davıo xzıvei, ro ulyıoı oma Evdiyera xa) yuosı za nap& yvay xıveiodar" diny£geı yap onolay re &y ziynoıv zıyovusyov zUyy za Ex nolov Grozelov Ovveornzos. zal 10V in’ üllov xzıvovutvav a iv poouti zıyeiru 1a di Tapü Yvoıy, Napa Yvoıy ulV 0i0y Ta yınpa vo za 10 nög xirw. Er di Ta nöopıa av Ipov nollaxıs xıyeitaı apa Yvoıy, nage Tas HEasıs zal Tous TEOTOVS TS zıyn])- 0ems’ xa) udlıora TO Uno Tıyvos zıyeiodas TO zıyoupevoy by rois nap& Yvoıy xzıyvovukvors dort pavepoy dıa To dnlov elyaı Un’ Gllov zıyovusyov. pera di Ta Napa Yvoıy 10V zara yuOrV TE avıa Up alıay, 0lov ra [Pa oV yap tour üdnlov, el Uno Tıyos xıreita, alla nos dei dıalaßeivy ai- roũ TO xıyoüy zal TO xıvovusvov Eoıxe yap wonep EV Tois niofoıs zei Tois uN Yvosı Ovvyıorayufvoss, ovtw xal &y Tois Ipoıs elyar dıypnufvoy To xıyoüy xal To xıyovusvoy, zal oürw TO änay avıö avro zıveiv. malıyra d’ dnopeita ro Aoınöy rs elgonuflyns reisvralas dıaploeus‘ ν yao un’ üllov xıyovulvwy za ulv Napa yvoıy EInxausy xıyei- o9aı, a BR Asineraı T ayrıdeivaı örı Yvosı. Teure d' lorlv & 17V anoplay napaoyoı '&y Uno Tivos xıyeiraı, olov TE xoüya xa) ra Papka. Tavra yag Eis ulvy Tovs avyrızeı- u£vovs Tonovs Pig xıyeitaı, eis dE tous olxelous, To udv zoüpoy avw To di Pagv xarm, yuvoa“ ro d’ Uno Tivos oUxfTı Yayepdy, Wonee ÖTay zıyayraı nap& Yucıy. TO TE yip aura Up avıay yavaı aduvaroy" LoTızöy TE yap Touro za) av Zduyirwv Idıov, za koravar üy Eduvaro avıc' Bud der Phyfik VII. 4. 399 ſelbſt ſich ſelbſt, fein bloßer Körper jedoch kann fowohl von Natur aus als auch naturwidrig bewegt werden; bemn es macht einen Unterfchied, fowohl in weldyerlei Bewegung er gerade beivegt werde, als au aus welcherlei Element er beſtehe), — ale auch anbrers feit8 von demjenigen, was Yon einem Anderen beivegt wird, wird das eine von Natur aus, das andere wider feine Natur bewegt. Wider feine Natur nämlich wie 3. DB. das Erdige nah Oben und bas Feuer nad Unten, ferner aber werden auch die Theile der lebenden Weſen oft wider ihre Natur, wider ihre Lage und ihre Bewegungsweifen bewegt; und zwar ift der Kal, daß das Bewegt⸗ werdende ‚von einem Etwas bewegt wird, am meiften augenfällig bei dem naturwidrig Bewegtwerdenden, weil da es von ſelbſt Har iR, daß es von einem Anderen bewegt wird; zunädft aber nad) dem naturwidrig Bewegtwerdenden ift unter dem naturgemäß Bes wegiwerdenden es augenfällig bei dem, was felbft von ſich ſelbſt bewegt wird, wie 3. B. bei dem lebenden Weſen; dem da ift nicht das unklar, ob fie von einem Etwas bewegt werden, ſondern nur das, wie man an ihnen das Bewegende und das Bewegtwerdende auseinanderhalten foll; denn es fcheint wie bei den Fahrzeugen und bei demjenigen, was nicht von Natur aus zufammengebradht wird, fo auch bei den lebenden Weſen das Bewegende und bas Bewegtwerdende getrennt zu fein, und in diefem Sinne erſt das Ganze ſelbſt ſich felbft zu beivegen. Am meiften aber bereitet Schwierigkeiten der noch übrige Ball von der vorhin zuleßt anges gebenen Gintheilung; nämlich wir ftellten auf, daß von demjeni⸗ gen, was von einem Anderen bewegt wirb, bas eine naturwidrig bes wegt wird, das andere aber nun gegenüberzuftellen iſt nody übrig, daß nämlich dies andere von Natur aus bewegt werde; dies aber iſt es eben, was die Schwierigkeit darbieten könnte, von wem es denn bes wegt werde, wie 3. DB. das Leichte und das Schwere; denn biefes wird in bie gegenüberliegenden Orte nur buch Bergewaltigung bewegt, in die ihm eigenthümlichen aber, nämlich das Leichte nad Dben und das Schwere nad Unten, von Natur aus; von wem aber nun, bies ift nicht mehr augenfällig, wie dann, wann es naturwidrig bewegt wird. Denn einerfeits ift es unmöglich, "zu fagen, daß es ſelbſt von ſich felbit bewegt werde, benn dies’ if fowohl Sache eines lebendigen Organismus und ein eigenthümlis des Merkmal des Beſeelten, als auch müßte es dann fich felbft 34* 400 BYZIKHZ AKPOAZERZ 0. Adya 3’ oioy, el roü BadiLey alııoy auıd, za) rov un Pe- diiev, sor ine in avıa TO av yfgsadaı ra nuol, di- iov örı In’ aura za) 70 xarm. aloyov di xai 10 ular xiynoıy zıysiodaı uoyny Up avımy, elye alıd davıa zvo- ow. Erı nüs bvdlyera avveyks rı zal Ovugpvis euro davıo zıyeiv; 4 yüp Er za) avveyis u &pj, ravıy danad%- dl’ g xeyapıoraı, zavıy ro ulv n&puxe nossiv ro di ndeger. oũT Age Tovrev ouItV avrö Eavro zıyei (ovupvn yüp), oſũr allo ovveyts ovdev, all’ avyayın dıyojadaı 1o xıroüv by Exaoıp neös Tö zıyovusvoy, olov In) 1@V dıyuyerv öpw- uev, Öörav zıy) rı ray duryuyov aura. alla ovupasyeı zul Teüta Uno Tıyos ae zıvsiodaı" yYevoıro d’ Ay pavepoy dı- amgpovor as alılas. Eorı di za) In) ray xzıyvouvsav Aapeir z& eionufva” ra ulvyap naga Yucıy avıwy zıynrıza Borıy, olov ö uoylös ol yvocı ou Paoovs zıynrızös, 1a BE guoaı, olov 10 Evepyelg Jepuoy xıynızöoy Tod duvausı Yepuoi. öuolas di za) En) av alloy 1aY Tomwvrev. zul zıymöy d’ S0auTws yvosı 16 duvausı n06YV A 006% A ou, ÖTaV Ixy ti agyiw Tiv Tour iv avıa xal ui xzasa Guuße- Anxös‘ ein yap av 10 aurö xal nuöV xal nooov, alle 9e- reop Iaregoy ovußfßnxe za) ou za avro Undpye. 10 di Aug za) A yij zıyoüysaı Uno ıvos Plg uêy, OTav napd pi- av, yvosı 8’, örav eis Tas avray Eyepyslas duyanısı Öyre. Buch der Phyſit VII. A. 401 auch zum Stehen bringen koͤnnen (ich meine aber, wie z. B. wenn Etwas felbk für ſich ſelbſt Urfache des Gehens if, fo iſt es dies auch für das Nicht⸗Gehen, und folglid wenn es in der Macht des Feuers ſelbſt Ründe, nah Oben bewegt zu werden, müßte es Härlih auch in feiner eigenen Macht fichen, nach Unten bewegt zu werben); andrerfeite aber iR es auch umvernünftig, daß es dann bloß in Giner Art von Bewegung allein von ſich ſelbſt bewegt wird, wenn es denn felbft fich ſelbſt bewegt; ferner wie foll irgend ein Gontinuirliches und Zuſammengewachſenes ſelbſt fi felbR bes wegen können? benn inwieferne Etwas ein Eines und nicht durch Berührung Contiuuirliches iR, infoferne widerſetzt es ſich jeder Einwirkung”), nur aber inwieferne es getrennt ift, nur infoferne iR das eine von Ratur aus beflimmt, eine Ginwirfung auszuüben, das andere, eine ſolche zu erfahren; weder alſo irgend eines von diefen bewegt ſelbſt fich ſelbſt, denn fie find in fi zufammenges wachen, noch überhaupt irgend ein anderes Gontinuirlicdhe, fondern nothwendig muß in einem Jeden das Bewegende im Berbältnifle gegen das Bewegtwerdende getrennt fein, wie wir 3.3. es bei dem Unbefeelten fehen, wann irgend ein Befeeltes es in Bewegung feßt. Hingegen alfo ergibt fi, daß auch Senes immer von einem Etwas bewegt wird; es möchte dies aber wohl augenfällig werben, wenn man die Urfachen zerlegt. Ran kann aber auch bei dem Beiwegens den das vorhin Geſagte aufgreifen; nämlich das eine befielben if naturwidrig ein beivegen Koͤnnendes, wie 3. DB. der Hebel nicht von Natur aus ein die Lak beivegen Könnendes if, das andere bins gegen ift es von Natur aus, wie 3. B. das actuell Warme ein bewegen Könnendes iſt in Bezug auf das potenziell Warme, in gleicher Weile aber auch bei dem übrigen Derartigen. Aber auch bewegbar if ebenfo von Natur aus jenes, was potenziell cin Qua⸗ litatives ober ein Quantitatives ober ein Dertliches ift, fobald es den berartigen Anfang in ſich ſelbſt, und zwar nicht bloß je nadı Borkommniß, Hat (demn es kann wohl Ein und das nämliche Ding fowohl ein qualitatives als auch ein quantitatives fein, aber das eine hievon iſt dann ein an den anderen nur je Borlommendes und es ift an tem Dinge nicht an und für fi vorhanden). Das Feuer denn num und bie Erde werden von einem Etwas bewegt, theils durch Bergewaltigung, wann wider ihre Natur, theils Yon Ratur aus, wann fie in ihr eigenes actuelles Auftreten bewegt 151 2302 $YZIKHZ AKPOAZERZ G. T 255 b inet di so duyaus nieovayas Alyeraı, tour alrıov Toü pn gyavepoy elvas Umo Tivos TE ToIaüra zıyeitai, 0lov 16 io üvo x 5 yi zaım. Zarı di duvansı alles 6 uar- Savoy inıornuwv xal 6 iyxey ijon za un Hewowr. as d', Græv äuu To Nomtıxov zul TO nagmsıxöovy wor, ylveras Erl- ore &yeoyeig rö duvarov, oloy ro uavdavov ix duvansı Öyrog repov ylvaraı dvvausı, ö yap Exwy inıornuny un Hewpuy di dvvanıı darly Enıormumv nos, all’ our os xal zolvy uadeiv. örav d’ oürws Eyn, day rı wi xuÄun, &vepyei za Iewpei, 7 Eoraı EV 77 avrıpaosı xul dyvolg. öpolas di zauı Eye xa) En) zay pvoıxav" 16 yap Yyuyooy duva- per Sebuov, öray BE ueraßain, ndn nüp, xalıı dE, av u tı zwiun za &unodiin. öpolos d’ Eyes zul neos To Papü xod Xoüyor‘ TO yap xoümo» ylvsraz Ex Bapkos, oiov 8 Üdaros ANp* Toüro yap duvyausı REWToV, zul HEN xovpor, za) &vepynos tuouc, &v un ru zoiun. Evkoyeıa dE Toü xzoVpov TO TU Elvaı zul Ava, zwiveraı Ö', öray dv 19 yayıly ronp 7. xal TOUF önolws Eye zu En. Toü nocoü za) En) Tod nord. xalroı Toüro Inreiscı, dıa Tl Tore zı- veiraı Eis TOV KÜTGV T070Y Ta xoüpe zul ra .Bapko. alrıov d’ örı nepvxt noı, xal Tour dorl' To xovpp zul Bapei el- var, ro ulv ıo avo ro di Th zdrn dimpsoufyor. duvansı d’ Los) xoügmov zul Pagv zollayös, woreo elontaı örTav Te yao 7 Üdap, dvvans yE nms korı xoüyor, xal dray ano, korıy Erı duvausı“ Ävdägermı yüp dumodılöusvoy u Bub der Dhyfif VE. A. 403 werden, während fie baffelbe potenziell find. Da aber das Poten- zielle in mehreren Bedeutungen genommen wird‘), fo ift dies bie Urſache davon, baß es nicht augenfällig if, von wen das Derartige bewegt werde, wie 3. B. das Feuer nah Dben und die Erde nad Unten. Botenziell aber in verfchiedenem Sinne ift der Lernende ein Biffender, und derjenige, welcher das Wiſſen bereits hat, und nur es gerade nicht betrachtet; immer aber iR e6 fo, daß, wann das eine Einwirkung Ausübende und das fie Erfahrende zugleich Hund, dann das Botenzielle zuweilen als folches actuell wird, wie 3. B. das Lernende wird aus einem potenziell Geienden ein anderes Bor tenzielles, denn derjenige, welcher ein Willen bat, obne es gerade zu betrachten, if gewiſſermaßen potenziell ein Wiſſender (aber nicht in dem Sinne, wie che ex lernend war); fobald er ih aber fo verhält, wird er, wenn nicht Etwas im Wege fleht, actuell aufs tretm und in der Betrachtung fein, ober aber er if in bem Ver⸗ bältnifie von Affirmation und Negation und in der Unwiffenheit. In gleicher Weiſe aber verhält fich dies auch bei dem Phyſilaliſchen. Rimli das Kalte if potenziel warm, fobald es aber fich veraͤn⸗ dert Bat, iſt es bereits euer, es brennt aber, wann Nichte im Bege ſteht und es hindert; in gleicher Weife aber verhält-es ſich au in Betreff des Schweren und Leichten; denn das Leichte wied “us einem Schweren (mie 3. B. aus Wafler Luft), denn dies war es zuerft potenziell, und es if bereits Teiht und wird ja fogleich actuell auftreten, wann nicht Etwas im Wege flieht; Actualität bed Leichten aber if, daß e6 irgendwo ift und zwar oben, gehindert aber wird es, wenn es in bem entgegengefehten Orte if. Und dies verhält fih in gleicher Weile fowohl bei dem Duantitativen als auch bei dem Qualitativen. Und doch ift dies nun gu unters fuchen, warum denn wohl das Leichte und das Schwere in ihren eigenen Ort bewegt werden; Alrfache bievon aber if, daß fle von Ratur aus irgend wohin beſtimmt find, und daß eben dies das weientlihe Sein des Leihten und Schweren if, daß das eine durch das Oben und das andere durch das Unten beflimmt unters ſchieden it. Potenziell leicht und ſchwer hingegen if Etwas, wie gefagt, in mehreren Bedeutungen ; denn fowohl wann es Wafler Mi, iR es ja gewiffermaßen ſchon der Potenz nach leicht. als auch warn es Luft if, iſt es noch potenziell leicht, denn es kann ja in Folge eines Hindernifies eben nicht oben fein, aber fobald das 404 BYZIKHZ AKPOAZERZ ©. 1202 vo eivar, all’ day ayaıosdi To EunodiLov, Eveoyai xal de) dvwrlom yliveraı. öyolws di'xzul To nowv eis ro Bveo- yelg elvaı ueraßalleı EUIÜS yap Iewpei ro Enıornuor, &V un Tı xwlun. xal TO 720009 Exreiveroi, day un xouòqh. ö dd ro Uysordusvoy zul xwidoy xıyyaas Zarı ulv os zıyei korı d’ wc od, olov Ö röv xloya Unoonacas 7 6 röy Adoy dpsiay and Tov doxou Ey za Üdarı- xara& Ovußeßnxös yap zıyei, Gone za) N Avaxlcudeisa Opeipa oby Uno Tod Tol- xou lxıyn9n Gl’ uno ou Aullovros. Öörı ulv Tolvwv ov- diy Tovray auro zıvei davro, dAlov. dila zırnasus dor Eye, od roũ zıyeiv ovdl zov noueiv, alla zov naayay. el 152 d7 naysa To zıvovusva 7 Yvosı zıyeircı 7 Napa pYcıy xal Big, xal 1a Te Pla xal Napd Yucıy nayra UNO Tıvos xal in’ Üllov, ray d} yvosı nalıy ra F UYp aUTay xzıvovusva UNO Tıyvog xıyeitmı za Ta un Up avrar, 0loy Ta xougye zur Ta Paola + (7 yap Uno Tov yEyynoavros zal Nomdev- Tos xoüpoy 4 Bapv, N uno ou r& dunodllovra xel zwiv- oyra Ivocvros), Änayra KV Ta ZIıyOUuEVE UNO TIVog xtvotro. 5. Toüro di dıyas' 7 yap ou di euro To xıyoW, allz di Erepov 0 xıyei 70 xıvoüv, N di alzo, xal Toto} so@rov were To Zayarov A dia nlsovov, olov 7 Baxımola xıyei rôov AlFoV xal xzıyeitas UNO TÜg XEg0s xıyovuevns Uno - 2 ⸗ — 2 > 2 63 3 * roũ arIewnov, ovros d' ouxeri sO vn’ allov xıveiodan. 4 Buch der Phyſik VI. 5. 405 Hinderniß weggenommen ift, tritt «8 actuell auf und wird immer mehr ein oben Seiendes. In gleicher Weile aber verändert ſich auch das Qualitative in das Actuells Sein (denn fogleih ift der Wiſſende in der Betrachtung begriffen, wann nicht Etwas im Wege ſteht) und wird aud das Duantitative ausgebehnt, wann nicht Etwas im Wege flieht. Jener aber, welcher bas Bntgegentretende und im Wege Stehende in Bewegung feßt, if in gewiſſem Sinne wohl das Bewegende, in gewiſſem Sinne aber auch nit, wie 3; B. derjenige, welcher die ffügende Säule unten wegzieht oder den Stein yon dem im Waſſer fhwimmenden Schlauche wegnimmt; nämlich bloß je nah Vorkommniß ift er das Bewegende, ſowie auch der zurückprallende Ball nit von der Mauer, fondern von dem, der ihn warf, bewegt wurde — Daß demnadh Nichte von diefem ſelbſt ſich felbR bewegt, iR Harz aber einen Anfang einer Bewegung bat es in fich, nicht den des In Bewegung Sehens und den des Ausübens einer Binwirkung, wohl aber den bes Erfahrens einer folgen. — Wenn demnad alles Bewegtiverbende entweder von Natur aus oder wider feine Ratur und dur Bergewaltigung bewegt wird, und zwar fowohl das gewaltmäßig ale auch das naturwidrig Bewegtwerdende ſaͤmmtlich von einem Etwas und einem Anderen bewegt wird, und wiederum von dem naturgemäß Be wegtiverdenden ſowohl das von ſich felbft Bewegtwerdende von einem Etwas bewegt wird, ale auch das nicht von ſich ſelbſt Bes wegtwerdende, wie 3. B. das Leichte und das Schwere (bemn ent- weder wird es von demjenigen bewegt, durch welches’) es als ein Leichtes und Schweres erzeugt ober zu einem foldhen gemacht wor⸗ den war, oder von demjenigen, durch welches das Hindernde und im Wege Stehende gelöft wurbe), — fo mödte wohl fämmmtlicyes Bewegtwerbende von einem Etwas bewegt werben. 5. Dies aber kann in doppelter Weife fein: entweder naͤm⸗ lih bewegt das Bewegende nicht ſchon durch ſich ſelbſt, ſondern durch ein Anderes, welches eben von dem Bewegenden bewegt wird!?), oder eo bewegt ſchon durch ſich ſelbſt, und zwar iſt dies entweder gleich das erſte an dem letzten Bewegtwerdenden oder es bewegt durch mehrere Mittelglieder, wie z. B. der Stock bewegt den Stein und wird von der Hand bewegt, welche ſelbſt wieder von dem Menſchen bewegt wird, dieſer aber bewegt nicht mehr da⸗ 406 $YZIKHZ AKPOAZENRZ 9. aupn d7 xıveiv yauly, za) Tö relevraioy xal TO moMToy Toy zıvovvroy, alla uälloy ro nowzov" Fdxeivo yüp xıvei zo relevraioy, All’ 0U Toüro TO TreWToy, za) avev ulv Toü zoetov TO relevraiov od xıynatı, &xeivo Bd’ üvev rovror, olov 7 Paxrnpla où xımyoa un xıyoüvros Tod AyFommou. el di] Avayın TÜV TÖ xıvovuevov UNO TIıyos TE xıveiadu, xal 5 Uno xıvovuvov Un allov ij un, zul el udv um al- kov xıyovusyov, dvayın rı elvar xıyvoüv 6 oüy Um’ allov nodrov, ei Bd} rooüßro TO NEWToV, oUx dvayın Harepoy (ddövarov yap els äntıpov Ivan TO xıyoüy xal ıvovuevoy*) um üllov alrö‘ T@y yap anelomv oüx Zorıy oudiy noÖ- Toy) — El oUv änavy ulv Tö xıyovusvoy UNO Tıvog xıveita, 10 dt noBToV xıwovy zıveita uby, oby un üllov dE, avayın abrö Up aurov zıveiodan. Erı di za) Wade Töv adröv Toü- rov Aöyovy Korıy dneldEiv. n&V yap TO xıyvoüy Tb re xıyä za rıyl. 7 yao auro xıvei ro xıyvoüvy 7 üll, oloy üvdgw- os q̃ abrös A ri Baxrnolg, xal 6 üvenos xarlBalev 7 aü- rös 56 Al9os 5 Euosv. aduvarov BE xıveiv kvev roũ auto euro xıvoüvrog TO @ zwei’ Gl’ el uly auro adra xıvei, obæ dyayın allo elvaı m xıvei, &v dR 7 Erepov To @ xıvei, forı rı ö xıygoa od rıy) AAN’ aurd, 7 Eis Ansıpovy elaı. 153 et oöv xıyvovusyoy rı xıvei, dvayın orivaı zal un eis anıı- *) So die beste Handschr., mit den übrigen Bekker vo x- vovuevor. Buch der Phyſik VII 5. . 407 durch, daß er von einem Anderen beivegt wird; von beidem bems nach fagen wir, daß es bewege, fowohl von bem letzten Bewegenden als auch von dem erften Bervegenden, in höherem Grade aber von dem erfien, denn von ihm wird auch das lebte beivegt, nicht aber von diefem das erſte, und ohne das erſte wird das lebte nicht bes wegend fein fönnen, wohl aber jenes ohne dieſes, wie 3. DB. der Stod wird Nichts beivegen, wenn ihn der Menfch nicht bewegt. Denn bemnad alles Bewegtwerdende einerſeits nothwendig von einem Etwas bewegt werden muß, und anbrerfeits dies nur ents weder von einem felbft wieder von einem Anderen bewegt Werbenden oder von einem nicht wieder bewegt Werbenden geichehen kann, und ferner, falls es von einem Anderen felbft bewegt Werdenden bewegt wird, es nothwendig irgend ein erſtes Bewegendes geben muß, welches nicht von einem Anderen bewegt wird, falle Hingegen gleich das nächfte ein Derartiges ift, ein zweites folches nicht noth⸗ wendig ift (denn ins Unbegrängte kann das, daß Etwas bewegend iR und felbft immer wieder von einem Anderen bewegt wird, nicht gehen; denn vom Unbegränzten gibt es fein Erſtes), — wenn alfo nun alles Bewegtwerdende von einem Etwas bewegt wird, das erſte Bewegende aber wohl bewegt wird, nicht jedoch von einem Anderen, jo muß es nothwendig ſelbſt von ſich felbf bewegt werden. Ferner aber Tann man es mit dieſer nämlichen Begründung auch folgender Weiſe angehen: Alles Bewegende nämlich beivegt ſowohl ein Etwas als auch vermittelt eines Etwas; entweder nämlich beivegt das Bewegende vermittelt feiner felbft oder vermittelft eines Anderen, wie 3. DB. der Menſch entweder felbft oder vermittelft des Stockes, und 3.2. der Wind Kat entweder jelbft Etwas herabgeworfen oder der Stein, welchem er den Anftoß gab; unmöglich aber Tann ohne jenes, welches felbft vermittelt feiner felbft bewegend ift, dass jenige, vermittelft defien jenes es ift, Etwas bewegen; hingegen, wenn jenes felbft vermittelft feiner felbft bewegend ift, ift es nicht nothwendig, daß Etwas anderes da fei, vermittelft deſſen jenes Et: was bewege; ift aber dasjenige, vermittelft defien es Etwas bewegt, ein von ihm DBerfchiedenes, fo muß es doc irgend Etwas geben, welches vermittelft keines Anderen, fondern vermittelft feiner felbft bewegend ift, ober außerdem geht es in’s Unbegraͤnzte; und wenn nun Etwas bewegend if, während es ein Bewegtwerdendes ift, fo muß dies auch doch irgendwo Halt machen und darf nicht in's 408 PYZIKHZ AKPOAZENRZ G. T 256 b 00V llvar: e yap 7 Baxımola zıyei sp zıyeiodaı Uno rs zxspös, 7 zelo zıyei ınV Baxınolav’ el di aa zavıny allo zıyei, x0l Tavıny Äreooy Tı TO xıyovy. Orav dN rıyı xıyj del Eregov, avayın Elvaı TEEOTEEOV TO eUTO adro xıyoür. el 00V xıysiraı udv Tovro, un üllo de To zıyoüvy auıo, dyayxn avTo aUTo T zıyeiv‘ WOTE xal xara TovToy T0V loyov yros edgus TÖ xuovusvoy UNO roũ aUTO xıyoüvıos zıveitcn, 9 foxeral note &is TO TOIüroy. rag GE Teis elonuevors zal WdE 0x0Ro0Cı Tavza ‚suußngerau ravıe. el yap UNO xıyovufyov zıyeizaı TO XLVOUREVOY TÜV, ijrot toũto vnapyeı Tois noayuacı zara Ouußeßnxos, Gars xıyei ulv xıvovusvov, ob ulvroı dıa TO zıyeioden auto del, 9 00 alla zu’ auro. nomzov ulv oliv El xurd Ovußeßnxös, oUx dvayın xıveiodar 10 xıyouusvov. el de roũro, dijlor x dvdeyeral note undiv xıysiodaı TV Oyrav" ou yap ava- yxaiov ro auußeßnxös, all’ Evderöuevov un elvar. day ovv BGSV TO dvvaroy eivaı, oVdlv Advvaroy Ovußnosıaı, wei- dos d’ Toms. alla To xlvynow un eivaı aduvarov' deder- xtoı yap g0TegoV örı avayın xtynowv Gel eivaı. za &- Aöyas dt roũro auußeßnxev. roba yag dvayım eivaı, zo 18 zıyouuenov za) 70 xıvoüvy zul Tö © xıyei. TÖ uiv oðv xi- vouuevov avayzn ulv xıyeioder, xıveivy d’ 00x avayın, 10 d 61 xıvei, zo) xıyeiy xl xıyeiodar‘ ovuuerußalisı yag roũro Buch der Phyſik VIN. 5. 409 Unbegrängte gehen; nämlich wenn ber Stod dadurch bewegend iſt, daß er von der Hand bewegt wird, fo ift es einmal die Hand, weldhe den Stod bewegt; wird aber nun auch diefe von etwas Anderem bewegt, fo ift es eben irgend ein Verſchiedenes wieder, weldyes für fie das Bewegende if; und wenn dabei denn nun immer ein Berfchiedenes vermittelt eines Etwas bewegend ift, fo muß nothiwendig vorher jenes dafein, welches felbft vermittelft feiner felbft bewegend if; wenn folglich dies Lebtere wohl bewegt wird, Nichts anderes aber es ift, durch welches es in Bewegung gefeht wird, fo muß nothwendig es felbft fich felbft in Bewegung feßen. Solglic wird auch gemäß diefer Begründung das Bewegtwerdende entweder gleich von vorneherein von jenem bewegt, welches felbft ſich felbft bewegt, oder es geht die Sache irgend einmal auf ein Derartiges zurüd. Außer dem bisher Geſagten aber wird fi diefes Nämliche auch durch folgende Erwägung ergeben: Geſetzt nämlich, daß alles Bewegtwerdende von einem felbft wieder Bewegt⸗ werdenden bewegt werde, fo kann dies nur den Dingen entweder bloß je nad Vorkommniß zufommen, fo daß nämlich allerdings ein Bewegtwerbendes fie bewegt, nicht jedoch darum, weil dies immer feibft bewegt wird, oder nicht bloß je nach Vorkommniß, fondern an und für ſich. Grftens nun, ift es bloß je nah Vorkommniß ter Fall, fo ift es aljo nicht nothwendig, daß jenes DBewegiwers dende bewegt werde; ift aber dem fo, fo ift Elar, daß es irgend einmal möglih ift, daß gar Feines der feienden Dinge bewegt werde, denn ein NRothwendiges if ja das bloß je Vorkommende nicht, fondern es hat die Möglichkeit, auch nicht zu fein; und wenn wir nun dasjenige zu Grunde legen, was fein kann, fo darf feine Unmöglichkeit fidh ergeben, hoͤchſtens vielleicht ein factifch Unrichtiges"°); - nun aber ift das, daß gar feine Bewegung fei, gerade eine Uns möglichkeit, denn dies ift oben [E. 1] gezeigt worden, daß nothe wendig immer Bewegung fein muß. Und zwar wohl begründet bat fih das eben Gefagte ergeben; denn drei Dinge müflen es nothwendig fein: fowohl das Bewegtwerdende als auch das Be: wegende als auch jenes, vermittelft deſſen dieſes es bewegt; das Bewegtwerbende nun muß nothivendig bewegt werden, felbft Etwas bewegen aber muß es nicht nothwendig; jenes aber, vermittelt defien Etwas beiwegend ift, muß fowohl felbft bewegen als aud bewegt werden (denn dies verändert fidh mit, indem es mit dem Ariftoteles. 35 154 410 $DYZIKHZ AKPOAZERZ 6. 4257 a äua xal zara To auro ro Wuvovusvo DV. dijlov d’ Ent av Zar TONOV xıyovyiav’ AnteoIaı yap alinlav avayın uf- xo zıyös" rò di xıyoöy oürws Sor elvaı zıvei, üxl- vnsov. Ener d’ Opmusv ro Eoyarov, 6 xıyeiade: ulv duvo- Taı, xıynasag d’ agyNY oUx &yeı, zul 6 xıyei ufv, un’ allov di xıyeiran, aA’ oüy bp abrou*), evloyov, va un avay- xaiov einwuev, za zo Tolsov elvar 6 xıyei axlunrov 0. dıö zal Avafayogas 6p9ws Afysı, TöV Yyovy anadn PcaoxwV za) auıyı elvaı, dreidnneo xıynOosws KoyNy avrovy mouse el- var oüTw yap av uovws xıyoln Axlynzos Gy xal xouroln auıyns av. alla um ei un xara Ouußeßnzös dA” BE Avay- uns xıyeitcı ro xıyouy, ei d2 un xıyoito, obx &v xıvoln, dvayın 16 xıvoüv, 7 xıyeiraı, Hroı oõro zıyeiodeı Bote xzer& oO aurö Eidos Tjs xzıynasws, 7 a9 Erepov. Ayo d’ Aroı TO Yepuaivoy za auro Fegualveodeı zul TO üyıalor iyıcleodaı xal To pEepov pfepeotaı, 9 TO üyıalov plosose, to dt y£oov avkeodaı. dAla Waveoov 'örı aduvarov‘ dei yio ulyor T rov arouaw dinıgoüvre Akyaıv, oloy el rı di- daoxeı yenuerpeiv, Tovto dıdaoxeodaı YyEwuETocivy To auto, n el dıntei, dınreiode TOy auröv roonov Tüs Ölipews q oüzw ulv un, allo d’ FE allov yEvovg, olov To yEoov ulv avbeodcı, ro dt Toüto auvkoy allorododnı Un’ ilov, ro di roũro alloıwüv Er&gav rıyva xzıveiadan xlynow. Gl avayın orijvar- nenegaouevar yap at xıygosıs. To dl nalıy ava- zaunzeıy zul TO Glloıovy Yavar pepeodaı T5 auro Mori *) Die Worte von xal & an geben drei Handschrr.: xel © zıwveitaı ubv, im’ allov Öb, all’ ovy ip avrov, — mit den übrigen gibt Bekker: xal 5 xıveiras utv, ouy um allov Ö8 all up’ avrou. Buch der Phyſik VOL. 5. 41 Bewegtwerdenden örtlich zugleih umb in dem nämlidhen Zuſtande iR; Klar aber ift diefes bei dem örtlich Bewegenden, denn da muß bis zu einem gewiſſem Grade gegenfeitige Berührung fein), das Bewegende aber, in dem Sinne namlich, daB es nicht ein fols ches ift, vermittelft deflen bloß Etwas bewegend ift, ift ein ſelbſt nicht mehr Bewegtes; da wir aber nun das letzte Bewegtwerdende faetifch fehen, nämlih was wohl die Möglichkeit hat, bewegt zu werden, einen Anfang der Bewegung aber nicht in fi hat, und zweitens auch jenes, welches wohl bewegend ift, dabei aber von einem Anderen, und nicht von fich felbft, bewegt wird, fo iſt es wohlbegründet, um nicht zu fagen nothwendig, daß auch das dritte exiftire, welches beiwegend if ohne felbft ein Bewegtes zu fein‘*). Darum fpriht auch Anaragoras richtig, wenn er behauptet, der „Verſtand“ troße jeder Einwirfung und fei unvermifcht, da Jener ihn nämlih zum Prineip der Bewegung macht; denn fo wohl allein möchte er beiwegend fein, ohne felbft bewegt zu fein, und Alles bewältigen, ohne ſich mit ihm zu vermifchen. Aber nun auch zweitens, wenn nicht bloß je nach Vorkommniß, fondern mit Noth⸗ wendigfeit das Bewegende bewegt wird, und hingegen, falls es nicht bewegt würde, es auch gar nicht beiwegend wäre, fo muß notbwendig das Bewegende, inwieferne es eben bewegt wird, ents weder fo bewegt werden, daß es in der nämlichen Art der Bewe⸗ gung bewegt wird, oder fo, daß in einer anderen; ich meine näms lich, entweder muß das Grwärmende auch felbft erwärmt werben und das Heilende geheilt werden und das raͤumlich Bewegende räumlich bewegt werden, oder etwa das Heilende räumlich bewegt werden und das räumlich Bewegende zunehmen; aber augenfällig it, daß dies unmöglich if; denn man muß dann aud fo fprecdhen, wenn man bis zum nicht mehr weiter theilbaren Individuum herab theilt, wie 3. B. daß wenn eines in ber Geometrie unterrichtet, eben dieſes Nämliche in der Geometrie auch unterrichtet werde, oder, wenn es fohleudert, in der nämlichen Weile des Schleuderns es auch felbft geichleudert werde; oder, zwar nicht fo, aber das eine aus diefer, das andere aus jener Sattung der Bewegung, wie 3. B. daß das räumlich Bewegende zunehme, das es zunehmen Ma: chende aber qualitativ von einem Anderen geändert werde, das dies ſes qualitativ Aendernde aber in irgend einer anderen Bewegung beiwegt werde; aber dies muß einmal Halt machen, denn die Be⸗ 35* 155 412 $YZIKHZ AKPOAZENZ ©. tor) xau el evdus Ep To Y£oov p£peadnı zur dıdaoxsodeı 10 Jıdaozov. djRov yap örı xıyeitaı xal Uno Tou dvarlom XIVOUNTOS TO xıyovusvoy Tüv, xal ualdoy UNO Tov ToorE- P0v TGV xıvovvıwv. dilk unv Tovüro ye dduvaroy* ro dı- daoxov yap ovußalveı uavdavey, wv To ulv un Eyeıv ro d’ Eyeıv dnıaryunv avayzaiov. Erı dE uüllov Tovrwov Glo- yov, örı Quußalvsı rò xıynrıxöy xıyntov, Eingo Ara Ind xıyovulvov xıyeita TO xıyovusvoy‘ Eoraı yag xıynıoy, one El rıs Afyoı n&Y TO Uyıanarızöv zul Uyıaloy Uyıacror elvaı, zul To olxodountıxov olxodounzov, 7 Euus 7 dıa nieovwy" Ayo Ö’ oioy Ei xıynsöov ulv Un’ allov navy To zıyntıxoV, all’ OU Tauımy ınY zlynoıw xıyntöovy AV xıvei To zinotoy, all Erkgay, oiov TO üyınarızoy uadnıov alla roũro Inavapaivov Akeı nork els To auro eldos, üGonso e- ouey TIE0TE00V. TO ulV oUy rourav aduvaroyv, zo dR nlaouarwdss" &rorov yap ro BE dvayıns ro alloıwrıxoy au&nroy eivaı. oUx dpa avayın GEL xıyeiodn: TO xıvouus- vov n üllov, za) Tovrov xıyovulvov* HTNoETaL don. Wore Hroı UNO NEEKOUVTOS xIynGETaı TO XıVovusvoy TIEWToV, N avro Eavrö xzıynası. alla unv xal el ye deoı Oxonsiv I0- 1009 alrıoy xıynasws xal doyn TO auro Mauro xıyoüy N 10 in’ &llov zıvovusvov, &xsivo nüs av Heln‘ TO yao auro Bud) der Fhyſit VII. 5. 413 wegungen find der Zahl nad begeänzt; daß es aber wiederum jurücbeuge und man etwa fage, daß das qualitativ Aendernde räumlich bewegt werde, heißt Nichts anderes tun, als wis wenn von vorneherein Jemand fagt, daß das räumlich Bewegende räums lid) bewegt werde und das Unterrichtende unterrichtet werde; denn es iſt ar, baß auch von dem in der Meihe weiter oben liegenden Beivegenden alles Bewegtwerdende bewegt wird, und zwar noch in höherem Grade von bemjenigen, welches unter den Bewegenden näher am erflen it. Aber nun dies ja ift unmöglich; denn da ers gäbe fih, daß das Unterrichtende ein Lernendes fei, von biefen aber muß doc nothwendig das Ieptere ein Wiſſen nicht haben und das erfiere ed haben; ferner, noch unvernünftiger als dieſes if es, daß fi ergibt, daß dann alles bewegen Könnende ein Bewegbares if, wenn alles Bewegtwerbende von einem Bewegtwerdenden bewegt wird; es wird nämlich ein Bewegbares gerade fo fein, wie wenn Jemand alles Heilkräftige und Heilende ein Heilbares und das einen Hausbau Veranlaflende ein Brbaubares nennen wollte, fei es gleich von vorneherein oder fei es durch mehrere Mitglieder; ich meine aber das leptere, wie wenn 3. DB. alles bewegen Koͤnnende ein von einem Anderen Bewegbares wäre, aber eben nicht in jener Bewegung beimegbar, in welder es das nächfte Blied der Reihe in Bewegung febt, fondern immer in einer yerfchiedenen, wie wenn z. DB. das Heilkraͤftige ein Lernbares wäre; aber dies wird dann beim Zurüdauffleigen irgend einmal, wie wir vorhin fagten, wieder zu der nämlichen Art der Bewegung kommen; alfo das erftere hievon ift eine Unmöglichkeit und das letztere flreift an das Erdich⸗ tete, denn ungereimt ift es doch, daß mit einer Nothwendigkeit 3. B. jenes, welches eine qualitative Aenderung bewirken kann, gerade ein der Zunahme Fähiges fei. Alfo ift es nicht nothwendig, daß immer das Bewegtwerbdende von einem Anderen, und zwar gleiche falls Bewegtwerdenden, bewegt werde; alfo wird es einmal Halt machen. Folglich wird das erſte Bewegtwerdende entweder von einem Ruhenden'‘) bewegt werden, oder es wird felbft ſich felbft bewegen. Aber in der That ja auch, wenn man erwägen müßte, welches von beiden eine Urſache und ein Prineip der Bewegung fei, ob naͤmlich das felbft fich ſelbſt Bewegende oder das von einem Anderen bewegt Werbende, fo würde wohl ein Seber das erftere bezeichnen ; denn dasjenige, was jelbft an und für fich ſelbſtſtaͤndig L 44 bYEZIKHE AKPOAZERZ 0. Fasıh xœsâs Adro 0y alsıoy dsl pdrspoy rov.xu9 Erepov zul av- roö öyros. sore Toüro axenzeov Außovowv aliny doyı, el vi xıveß auTo AUTO, Reg xıyei xl Tlva TpONoV. dyayzaioy IN TO xıyvovuerov änav alvaı dinıgerör eig Ger dıagera' zoüro yap ddeızrar nopüregov dv Tois xaolov repl pi- gen, Örı av To xa9° alro xıyouusvov auverk. adivarov di 70 abrö aurTo zıyoüvy navyın xıyvaiv adro auıd' wp£goıro yio &v 6loy xal Ego. ziw aurıy poocv, 89 6v xal ürouor To eldsı, zul alloıoito xal diloıoi, Gore dıdaazos av zal dedaoxoızo Aue, za Uyıcloı zal dyırloıro ıyF auriv üyl- uay. FErı dıispıaraı Örı xıysicaı ro ıynzöy" Toüso d’ dor) duvansı xıyovuevov, oUx Evreleyelg: zo di duvausı eis Wr zeidyeıav Baditeı. Karı d’ 7 xiymoıs Evsellyeu xıynroü are ins. ro di xıvoöv ijon Äveoyelg 2ortv, olov Heouatvar To depuoy xal Öles yaryk To Eyxov To sldos. 09’ üun TO qurò zar& To avro Yeguovy Koraı zal ob Ispuoy. öwolas di za) ray alloy Exuorov, 6009 TO xıvouy avayın Eyey 10 ovvoayuuoy. TO ulv &pu xıyei rö dE zıysiraı Toü aurd auıo xıvoüyros. ÖörTı d” ovx Earıy auro auro xıyeiv oürus 80° Exatepov up Exarepov ıyeiodeı, Ex rvos payspov. oüte yao Eoraı nouroy xzıvoüy obdEv, el ye Exuregoy xı906 &xatepov’ Tö yap Trpörspoy alsıaıTEooy Toü xyeiodm Toü &youtvov xal xıynosı uälloy dıyas yao xıysiv ıV, To u 76 un’ üllov xıvouusvoy aüro, rö d’ aurg" dyyuregov Üi > Buch der Phyſit VII. 5. 415 eine Urſache if, iR immer urfprünglicher, als jenes, welches gleich falls, aber in Bezug auf ein Anderes, Urſache ifl. — Folglich if, indem wir einen neuen Anfang nehmen, das nun zu erivägen, wie denn und auf welche Weile Etwas bewegend fei, wenn es ſelbſt fih felbft bewegt. Nothwendig denn nun muß alles Bewegtwer⸗ dende theilbar fein in ein immer wieder Theilbares, denn dies if oben in den allgemeinen Büchern über die Natur [VI, 4] gezeigt worden, daß alles an und für fi Bewegtwerdende ein Continuir⸗ liches if. Unmoͤglich demnach ift es, daß das ſelbſt fi ſelbſt Bes wegende in einer ungetheilten Allſeitigkeit ſich felbft bewege, denn dann Würde ed in feiner Ganzheit in Ein und der nämlichen Raumbewegung räumlih bewegt werben und zugleih raͤumlich Etwas bewegen, während es doc Eines und ber Art nah ein nicht mehr weiter theilbares Individuum if, und es würde zugleich qualitativ geändert werden und eine qualitative Aenderung bewirken, folglih auch 3. B. zugleich unterrichten und unterrichtet werben, und in Gin und der nämlichen Heilung heilen und geheilt werben; ferner iſt ja auch feſtgeſtellt IC. 1], daß das Bewegbare bewegt wird, dies aber ift das bloß der Potenz nach, nicht der Verwirk⸗ lihung nah, Bewegtwerdende, das Potenzielle aber fchreitet zur Berwirklibung, die Bewegung felbft aber iſt die noch unvollendete Berwirklihung des Bewegbaren, hingegen das Bewegende if bereite actuell, wie 3. B. das Warme erwärmt, und überhaupt das die Form bereits Beſitzende if erzeugend '°) ; folglich müßte das Näms liche an dem Nämlichen zugleih warm und nicht warm fein, und in gleicher Weife auch bei jedem von allem Uebrigen, wo bas Bes wegende den begrifflich gleihen Namen haben muß‘). Alſo ift von dem felbft ſich felbit Bewegenten ber eine Theil bewegend und der andere bewegtwerbend. Daß aber Etwas nicht in dem Sinne ſelbſt ſich felbt bewegen kann, daß jeder der beiden Theile von jedem der beiden bewegt werde, ift aus Folgendem augenfällig: einerſeits nämlich würde es dann gar Fein erſtes Bewegendes geben, wenn ja jeder von beiten Theilen den anderen bewegt; denn das Fruͤhere ift ja doch mehr Urfache an dem Bewegtwerden, als das fi Anreihende, und jenes wird in höherem Grade beiwegend fein; denn in doppelter Weile galt es uns, daß Etwas bewegend ift, theils nämlich indem es felbft wieder von einem Anderen beivegt wird, theils indem e6 vermittelt feiner felbi bewegt wird, näher aber an dem 416 $YZIKHZ AKPOAZERZ ©. t 2584 TO 0PEWTEEOY ToU xıyouufvov riij aeyäs H TO uerafu. Irı 00x dyayzn TO xıyouy xıysiodn: Ei u Up aürov’ xzara ovußsßnxös age ayımıvei Iarepov. Eaßov Tolvuv Bvdtye- o9aı un xıyveiv- Zoran üou TO uly xıvovusvov To di xıyoüy axlynrov, Enel”) 00x avayın TO xıy00V avsızıyeiader, al’ 156 7 dxlynsov yE zı zıveiv dvayın N aUTo Up aureü xıyovms- vov, eineo Avayın ae xiynoıv elyaı. Erı Yy xıvei xivnov, ze) xıyoiT üy, BOTE TO Ieouaivoy Iepualverar. alla un ovd} FOV HEWTwus Kür Mauro xıyouyros ouTE Fr uöELov ore nslelo xıynası Kur aUro Exa0rov. TO yap Öloy El xıyeiras avro Up’ auroü, Nroı UNO Tay MÜrTov TIvös xıynderer q 6lov Up Öluv. El ulv oVy TO xıveiodel rı uöpIovy auro. vp' aüroü, roũr' äv ein TO nEWroV auro auto your" yer- 0109:y yap roũto ulv xıyyosı auro aüro, To dE ÖA0V olx- £rı. el dd 6loy Üp Ölov xzıveisa, zarı Gvußeßnxös av TeUTa xıyoi aura Eavra. oT El un dvayxalov, ellnıpIe un xıyovusva F vp avıay. Ts ölns Koa To utv zıynası axtymov Gv 10 dR xıyndnaeraı" UOYWS Yap ovTos 0i0y TE Tı avroxivnrov eva. Erı elneo N ÖAN aur) avımy xıvei, To ulv xıyyoe avris, ro BE xıynosan 7 apa AB Up avrjs TE zıynasta xal uno rüs A. Enel di xıvei ro ud xıyovusvov un Gllov TO dB’ axlyntov OV, xul zuveiraı TO ulv xıvoüy TO BE 0Udlv xıvoüy, To auro cürò xıyoüy ayayın .*) Für rel haben die Handschrr. und Ausgg. rs. Bud der Phyſik VII. 5. 417 Brincipe it das vom Bewegtwerdenden entferntere, als das Mittels glied. Ferner andrerfeits befteht Teine Nothwendigkeit, daß der eine bewegende Theil wieder bewegt werde, außer er wird von fich felbft bewegt, alfo äußert der andere Theil feine Gegenwirkung bloß je nah Vorkommniß, ich nehme demnad, an, daß es möglich fei, daß der letztere auch nicht beiwegend wirke; alfo wird der eine Theil ein bewegiwerdender und der andere ein beivegender, aber ſelbſt nicht mehr bewegter, fein; da ja es nicht nothwendig ift, daß der bewegende Theil durch Gegenwirkung bewegt werde, wohl aber das nothwendig if, daß Etwas entweder als ein felbR nicht mehr bes wegtes oder als ein von fich felbit bewegtwerdendes das Bewegende fei, wofern nothwendig immer Bewegung fein muß. Werner würde das Ganze in ber nämlichen Bewegung, in welcher es bewegend it, auch felbft bewegt werden, und folglich auch fu wieder das Er⸗ wärmende erwärmt werden. Aber nun ift es hinwieberum aud nicht fo, daß von dem urfprünglich ſelbſt ſich ſelbſt Bewegenden irgend Gin Theil oder von mehreren Theilen etwa ein jeder felöft ſich ſelbſt bewege; denn wenn das Ganze felbft von ſich felbft bes wegt wird, fo fann es nur entweder von irgend einem feiner Theile bewegt werden, oder als Ganzes von fih als Ganzem; würde es nun dadurch bewegt, daß irgend ein Theil defielben ſelbſt von ſich felb bewegt wird, fo wäre diefer ja das erſte felbft ſich felb Bes wegende, denn abgejondert für fi wird. diefer fchon felbft fi felbft bewegen, nicht mehr aber dann das Ganze dieß thun; würde es hingegen als Ganzes von ſich ald Ganzem bewegt, fo würden die Theile bloß je nah Vorkommniß ſelbſt ſich felbft bewegen; folglich nehme man, da das bloß je Vorkommende nicht nothwens dig if, an, daß fie ſelbſt von ſich felbR nicht bewegt werden ; alfo fann nur von ber ganzen Bewegung als ganzen das eine ein Bes wegendes, jelbft aber nicht mehr bewegtes, fein, und das andere ein Beiwegtwerbendes, Benn in diefem Sinne allein kann Etwas felbft- beweglich fein'®); ferner wenn die ganze Bewegung felbft ſich felbft bewegt, fo wird eben das eine an ihr das Bewegende und das andere das Bewegtwerbenve fein, fo daß alfo die Bewegung AB ſowohl von ſich felbft als auch von der Bewegung A bewegt wird. Da aber ald ein Bewegendes Etwas auftritt, theils während es von einem Anderen bewegt wird, und theild während es felbft nicht mehr bewegt ift, und hinwiederum als ein Bewegtwerdendes, theils 157 418 $BYZIKHZ2 AKPOAZENZ ©. &E dxıyygrov elvaı xıyovvros dE, xal Erı dx xıvovufvov un xıvoüvrog d’ BE avayans, all’ önoreg EKruyev. Zoro yao 16 A xıyoüv ulv axivnrov BE, To de B xıvouusvöv TE Uno T00 A xal xıvoüv 16 &p’ @T, toüro di zıyvauuevov udv Uno rov B, un xıyoüy di undev" einso yao xal dıaz nleıo- vov Hs nort eis ro T, Eora di Evös uovyov. To dN üneav ABT avıö &avrö xıyei. all’ kay üpflm 70 T, ro utv AB zıynası auto Eavro, TO ulv A xıyvoüv To di B xıyvouusvor, To BET oU xıyyosı auto Exvro, odd ÖAns xıynosron. dild unv ovd’ 3 BI xıyyası avın Eavemy avev Toü A" To yao B xıyei 10 xıyeioder un’ üllov, oð TO Üp aüroü rıyös u£oovs. TO üga AB uovov auro Eauro xıyei. Avayın üpm 10 auro Eavsö xıyoüv Eyeıy TO xıyovy axlyntov dl, xal zo zıyovusvov undiv di xıvoüv BE Ayayans, üntöusye Aros aupw allyloy 4 Saregov Hareooy. el ulv 0VV QGuvezks korı TO xıvoüy (TO Yap xıyovasvoy avayxaiov eivaı OvV- ex&s), Jijlov örı TO navy auro Eavro xıye oV 1@ avrou ru sivoı TOLOUToY 0loy RuTo auro xıveiv, aAl’ Olov Xıvei auro Exurd, xıvoVusvyovy TE xal xıvody TO alrov rı elvaı TO xı- voũv xal TO wuvovusvov. oùv yao Ölov xıvei od” 6lov xı- veiraı, alla xıyei ulv To A, xıyäira dA 10 B uovov' To de I Vnö roü A oüxerı" dduyarov yap. anoplay Bd’ Eyeı, &ay aplin vıs 7 rüs A, el Ouvexks To xıyvoüv ulv axlynrov d£, N ıns B ıns zıvovußyns’ * kom? apa. xıynosı ms A 1) Buch der Phyſik VII. 5. 419 während es ein Anderes in Bewegung febt, und theild während es Nichts In Bewegung feßt, fo muß nothwendig das felbit ſich felbft Bewegende aus einem felbft nicht mehr bewegten, wohl aber Bes wegenden, und ferner au aus einem Bewegiwerdenden, nicht aber mit Nothwendigkeit, fondern nur je nachdem ſich's trifft, ſelbſt Be: wegenden beſtehen; es fei nämlid A bewegend, felbft aber nicht mehr bewegt, B hingegen werde fowohl von A bewegt, ald auch fege es felbft das C in Bewegung, dieſes C aber werde wohl von B bewegt, feße aber felbft Nichte mehr in Bewegung (namlich wenn es auch duch mehrere Mittelglieder irgend einmal zu einem folden C fommen fann, fo fomme es uns hier nur durdy Eines dazu); demnach bewegt das ganze ABC ſelbſt fich felbft; aber nehme ih nun das C weg, fo wird ja auch AB felbft fich felbft bewegen, wobei A bewegend und B bewegtwerbend it, C aber wird nicht ſelbſt ſich felbft bewegen und wird überhaupt gar nicht beivegt wers ten; aber nun auch BC wird nicht felbft ſich ſelbſt bewegen ohne das A, denn B ift dadurch bewegend, daß es von einem Anderen bewegt wird, nicht dadurch daB es von irgend einem Theile feiner felbt bewegt würde; alfo das AB allein fchon bewegt felbft fich ſelbſt. Nothwendig alſo muß das feldft fich felbft DBewegende an fih Haben erſtens das Bewegende, felbft aber nicht mehr bewegte, und zweitens das Bewegtwerdende, felbft aber Nichts nothiwendig bewegende, und zwar in Berührung bdiefe beiden entweder gegen⸗ feitig, oder bloß das eine mit den anderen. IR nun alfo das Bewegende ein Gontinuirliches (denn das Bewegtwerdende muß fhon notwendig ein Gontinuirliches fein), fo if far, daß das Ganze nit etwa dadurch ſelbſt fich felbft bewegt, daß ein Theil deſſelben fähig fei, felbft fich felbft zu bewegen, fondern in feiner Ganzheit bewegt es felbft fich felbft, indem es bewegtwerdend und bewegend ift, dadurch daß ein Theil defielben Tas Bewegende und das DBewegtwerdende ift; denn nicht ale Ganzes bewegt es und nicht ale Ganzes wird es bewegt, fondern bewegend ift das A, bewegtwerdend aber das B fchon allein, denn C wird nicht mehr von A beimegt, da dieß unmöglich if. Nun aber enthält es eine Schwierigkeit, wenn man, falls das Bewegende, welches felbft nicht mehr bewegt ift, ein Gontinuirlihes ift, irgend Etwas von A, oder audy von dem bewegtwerbenden B wegnimmt; wird da dann der Reſt von A noch bewegend fein oder der Reſt von B noch be: 0 YEZIKHZ AKPOAZERZ 0. + 258 b ns B xıyn9gostaı; el yap ToüTo, ovx dv EM NEWTWS Xı- vovuen bp adrüs n AB’ ayaıpedelans yao ano ris AB, Erı zıynosı E&avemy 7 Aoınn AB. 7 duwvancı ulv T Exareoov oUdEV xwivsı A Iurepov TO xzıyovusvov disıperövy elvaı, BV- teleyela d’ adınloerov‘ Lay dE dımıoeIg, unxerı eivar &yoy nv avınv duvauıy' wor ovdiv zwiveı &v diniperois dvvo- ne noWrws Eveivar. gyavsoov Tolvvv &x Tovray re Eorı To nOWTuS xıvodvy axlynzov' EitE yag EUIUS orareı TO xı- yovusvov, Uno Tıvos dE xıvovusvov, Eis axlvnrov TO NoW- rov, tctre Eis xıvovusvov ufv, auro d’ auro Aıvoüv xal lorav, auporeows ovußalveı TO NOWTwWS zıvovy Ev üracıy eivaı Tois xıyvovußvos axlvnrov. 6. 'Enet di dei xliynow ae elvar xal un dıaleinenr, ayayan elval rı 6 nowrov xıvei, eire Ey else nlelw, zul To noWToy xıvoüv axlvntov. Exaorov ulv ovv aldıov elvaı ToV axıyntav ulv zıvouvımv JE ovdkv moös Toy vur Adyor ötı d’ avayxaiov elval rı TO axlyntov ulv auto naans is beros ueraßoläis, xal anios zul zaurd Ovußeßnxös, zıynTıxÖöv d’ Er£pov, dHAoV ade oxonovcıw. Zorw d’, el rıs Bovleraı, ent rıvav Rvdeyousvov wor elval note xol un elvaı üvev yevEoews zul pPSogäs’ Toxa yop dvayzaiov, el Tı üepks ört ulv Eorıv örè dt un dorıv, üvev ToV uerußalleıy örl ulv elvaı örk di un elvaı nüv TO TolouroV. ze) TÜV ao- Yov Tav axıyntav ulv xıynrızavy d’ Evlas öTE ulv eivaı Bud der Phyſik VII. 6. 421 wegt werben? denn wäre bieß der Fall, fo würde ja AB nicht als erftes urfprüngliches felbft von fich felbf bewegt; nämlich, wäre von AB Etwas weggenommen, fo würde ja ber Reſt des AB auch nod ſich felbf bewegen. Oder if es vielmehr fo, daß wohl dem Nichte im Wege ſteht, daß der Potenz nad ein jedes von beiden oder das eine, das Beiwegtwerbende, theilbar fei, der Verwirklichung nad fie hingegen untheilber find, und wann fie getheilt werben, fie nit mehr im Beige der gleichen Geltung find; folglich dem ſteht Nichts im Wege, dab in einem potenziell Theilbaren das ſelbſt ſich ſelbſt Bewegende in urfprünglihen Sinne einwohne!?), — Augenfällig demnach ift in Folge des Bisherigen, daB das ur- fprünglich erfie Bewegende ſelbſt nicht mehr bewegt ift; denn for wohl wenn gleich von vorneherein das Bewegtwerdende, welches aber von einem Etwas bewegt wird, einen ſolchen Halt bei dem erften felbi nicht mehr Bewegten macht, als auch wenn es zu einem folhen fömmt, welches zwar bewegt wird, aber felbft fich ſelbſt bes wegt und fo den Haltpunkt bildet, fo ergibt ſich in beiden Faͤllen, daB das urſprünglich erſte Bewegende in allem Bewegtiwerdenden ein ſelbſt nicht mehr Bewegtes ift. 6. Da aber immer Bewegung fein muß und fie Feine Luͤcke lafien darf, fo muß es nothwendig Etwas geben, welches als ex fies Bewegendes wirkt, fei es Bines oder feien e8 mehrere, und nothwendig muß das erfle Bewegende ein ſelbſt wicht mehr Bes wegtes fein. Daß nun ein jedes von demjenigen, was felbft nicht mehr bewegt ift, aber bewegend wirft, ein immerwährendes fei, ge⸗ hört nicht zu unferer jeßigen Begründung hier; daß aber Etwas fein muß, was felbft zwar für jede äußere Veränderung ein nicht Bewegtes, ſowohl fchlehthin als auch bloß je nach Borkommniß, ift, dabei aber auf ein Anderes als bewegend wirken fann, bieß ift durch folgende Erwägung Far, Geſetzt nämlich, es fei, wenn man will, bei einigen Dingen möglih, daß fie ohne Entſtehen und Bergehen irgend einmal find und nicht find (denn gleich 3. 2. muß vielleicht fogar nothwendig, wenn irgend ein Theillofes bald it bald nicht ift?%), alles Derartige ohne das WBorfichgehen einer Veränderung bald fein bald nicht fein); und aud daß von ben Brineipien, welche felbft nicht mehr bewegt find, aber beiwegent wirken fönnen, manche bald feien bald nicht feien, auch das möge Ariſtoteles. 36 “ 422 $YZIKHZ AKPOAZENZ GO. 1259 a 158 örd di un eivaı, Evdeyladeo xai Toüro. AR’ ob Tı ndoas ye duvaroyı Hiloy yüp ws alııöy rı rois ara davıa xı- vovolv korı roũ ort ulv elvaı örl BI u. Tö ulv yap avıö lavro xıyoüv anay Eyeıy avayın ubyedos, el undiv xıyeirau ausols, vo Bi zıyoüv ovdeula avayın Ex ray elpnulver. roũ di za ulvy ylyvsodaı ra Bi YIelgeodaı, zal Four elvaı ovveyös, ovdlvy alrıoy ı@vy axıynrev ulvy un ae Ö’ Ovyıom, oVd’ au rüy del ulv ad) zıvouvuv, rovrov d’ Ereon. Tod yap der zul ouveyoüs ovre Exa0rov adrwy altıoy oüre navyıe’ ro uly yüg ovrwg Eysıv dldıov xa) BE avayııs, ra di navıa ünsıpa, za) oüy Aue navre Ovıa. düloy Tolvuy ôri, et xal uvpuaxıs Wıcı aoyal F 109 dxıyarav ulv zıvov- ocy di, xal nolls av aura £avıa mıvovvıovy pBelgerai, z& d’ Inıylyerai, xal rode ulv axlynrov 6V öde xıyei, Ere- 009 di zodl- all’ oudlv Arrov dorı rı ö nepıkyei, xal Tpüro sag’ Ex00rov, 6 Eorıy alrıoy roõũ ra ulv eva rü di u x) rüs Ovveyoüs ueraßolijs‘ xal TOUTo uly ro“ rots, Teure dt Tois alloıs alrıa zıynoews. einep ovy aldıos A xlynar, aldıoy xal Tö xıvovy Zora nowrov, el Ev el di nice, nie ra aldın. Ev dl uällor 7 nolla za) reneguaufve 7 Onepa dei voulsev. 10V avı@y yap ovußavoyıny del 16 nenepaoufva nällov Annıeov Ev yap Tois pvoa dei T6 nenegaousvov xal rö PBlitiov, &v Eydtynrau, bnapyev uallov. Ixavov di xal si Ev, 6 nowrov av axıyyrav aldıor öv Eoraı doyn Tois Alloıs xıygaens. wyavepoy Hi xal x Buch der Phyſik VII. 6. 423 als möglich gelten; — aber nicht ja dody von allen ifl dies moͤg⸗ lich; denn es if Flar, daß es gerade auch für ein folches ſelbſt ſich felbft Bewegendes eine Urfache davon geben muß, daß es bald iſt bald nicht iR; nämlich das ſelbſt ſich ſelbſt Bewegende muß fämmts fih notbwendig eine gewiſſe Größe Gaben, weil Nichts theillofes beivegt wird, das die Bewegung Bewirkende aber muß in Folge des Gefagten gar nicht nothwendig eine Größe haben ?’); von bem demnach, daß das eine entſteht und das andere vergeht, und bies eontinuirli der Kal ift, ann feines von demjenigen die Urfache fein, was wohl ein felbft nicht mehr Bewegtes, aber nit ein Immerwährendes if, noch auch eines von demjenigen, was wohl immerwährend if und irgend befimmte Dinge in Bewegung ſetzt, aber eben Dinge, welche von jenem verichieben find; denn von dem Immerwährenden und Gontinuirlichen ift weder ein Binzelnes aus diefem eben Genannten noch Sämmtliches die Urfache, denn das, daß jenes fi fo verhält, ift immerwährend und nothwendig, das eben Benannte aber ale Sämmtliches ift unbegränzt Vieles und eriirt nicht zugleich, infoferne es Saͤmmtliches iſt??). Demnach it Har, daß wenn auch unzähligemal manche unter den Prineipien, welche felbf nicht mehr bewegt, aber Bewegende find, und aud gar vieles von dem felbft fich ſelbſt Bewegenden vergeht und anderes wieder hernach entfleht, und auch das eine Nichtbewegte dies und das andere jenes in Bewegung febt, es Nichts deflo weniger doch irgend ein Umfaflendes, und zwar neben dem Ginzelnen, gibt, wels yes die Urſache davon, daß das eine iſt und das andere nicht if, und die Urfache der continuirlihen Veränderung ift, und dies ift dann für jene, jene aber für das Uebrige die Urfache der Bewegung. Wenn alfo die Bewegung immerwährend iſt, fo wird aud das erfte Bewegende ein immerwährendes fein, wenn es Bines if; find es aber mehrere, fo gibt es eben mehreres Immerwährendes; weit eher aber muß man glauben, daß es Bines ift, als daß Diele, und daß von begrängter Anzahl, als von unbegrängter; denn wenn gleicher Erfolg erreicht wird, muß man immer eher das Begrängte annehmen, denn in dem von Natur aus Seienden muß weit eher, wenn es möglich iſt, das Begränzte und das Beflere vorhanden fein; hinreichend aber ift es auch, wenn Eines es iſt, weldes als das erſte unter dem felbft nicht mehr Bewegten immerwährend if und fo für das Uebrige das Prineip der Bewegung fein wird. 36 * 160 426 $BYZIKHZE AKPOAZERZ 0. Yma ydo rote Ovıa zıyeita nalıy, as doxei. Tovro di dei Anßeiv, örı ulav xlynoıy aura zıyei, xal Örs Tavımy 0oV zvolus" od yüp LE avrou ro alrıov, dIl’ Evaaıy allas xı- riotic guoızal Tois Igoıs, &s ov xıyoüvsıa di’ aurav, olov evinoıs YIloıs avanvon, üs xıveira ray Lgery Exaarov Nezuoüy xal oð xıyovuevoy 79 Up uroü xlynoıy, TovTov 3’ altıoy To nepıfyov xal nolla ray elcıoyrav, oiov Bvlav T0oyY* nenroufyns yüp xagevdovon, dıazpıyoufyns d’ Eyel- goyraı xzal xıyoücıy Eavrovs, ris owrns Gorüs EEoder ov- ons. diò oux del xıyoüyras Guveyas vVp avrav" allo yap TO xıyoVV avTö xıyovusvov xal ueraßallov noös Exaarov Tv xıyouvvrov Eavsd. Ev näcı rourotç xivetres TO xi- voũv nedTov za) TO altıoy TOoV auro Eavrö zıyeiv Up av- roõũ, xara avußeßnxös ufyror meraßalleı yao 169 TOonov 70 ooua, Gore xzal rö &v TO auuarı 0V xal rö &v9 17 uo- zielg xıvouv Eavro. LE ov Eorı miorevca On el Ti dorı ToV axıynray ulv zıyovysay dR za) auray zıyvovufyev xu- ra ovußeßnxos, aduvuroy Ovverij xlynoıy xıveiv. GorT eineo avayın ovverüs £var xiynoıw, elval rı dei TO noWTov xı- voũv axlynrov, za) unxara ovußeßnzös, el uflleı, zaaneo elnouev, E0e09ecı v9 105 00019 Änavorös Tıs xal aIayaros xtynoıs, xzal ulvev 10 09 aurö Ev auıo xal &v 19 avıa" Tjs yap doxyüjs uevovons avayın zal ro navy ulvey Gvveyis öy noös rw Goxnv. oux Eorı dd TO adıo TO zıyeiode: xu- za ouußeßnxös vp' avrov za) Up ädrkpov. ro ulv yap up Erkoov üUnapys xal av Bv 1 ovpava Evlars doyeis, 00a Buch der Phyſtk VOL. 6. 427 daß in diefen Weſen Solches ſich ergebe, denn nachdem fie irgend eins mal nicht bewegt geweſen, werden fle.wieber beivegt, wie es fcheint. Dies denn nun muß man hiebei auffaffen, daß bdiefelben nur Bine Bewegung bewirken, und zwar biefe nicht in eigentlichen Sinne; . nämlich nicht aus ihnen ſelbſt fließt die Urſache, fondern es find andere natürliche Bewegungen in den Lebenden Weſen, in welchen fie nicht durch fich felbR bewegt werben, wie 3. B. Zunahme, Abnahme, Ath⸗ men, in welchen allen jebes lebende Weſen beivegt wird, während es in der Bewegung feiner felbft ruht und nicht bewegt wird; hievon aber iR die Nrfache das Umgebende und Vieles von dem, was in das lebende Weſen hineinkoͤmmt, wie 3. B. bei Mandem die Nahrung; während nämlich dieſe verbaut wird, fchlafen fie, wenn aber jene auseinandergefichtet wird, erwachen fie und bewegen fich ſelbſt, wobei eben der erſte Anfang von Außen ber kam; darum werben fie nicht immerwährend continuirlich von ſich felbft bewegt; denn ein Anderes iſt das fie Bewegende, welches ſelbſt wieder bewegt wird und felbft fih in der Beziehung zu jedem einzelnen ſich ſelbſt Bewegenden ändert. Bei allen dieſen aber wird das erſte Bewe⸗ gende und die Urfache des ſelbſt fich ſelbſt Bewegens wohl von fi jelbf bewegt, aber bloß je nad Vorklommniß; denn es verändert ja den Drt ihr Körper, und folglich auch dasjenige, was in dem Körper if und in der Hebelbewegung dann fich felbft bewegt ??). Hieraus alfo kann man es glaubhaft finden, daß wenn bloß je nach Borfommnig Etwas von jenem befteht, was ſelbſt nicht mehr bes wegt if, aber bewegend wirkt und ſelbſt bewegt wird, dann uns möglich es eine continuirlihe Bewegung bewirken Kann; folglich muß, wenn anders notbwendig continuirlich Bewegung fein muß, es ein erſtes Bewegendes felbft nicht mehr Bewegtes geben, und zwar nicht bloß je nad Vorkommniß, wenn, wie wir und aus⸗ drüdten [E. 1 i. Anf.] in den feienden Dingen irgend eine unaufs hörlihe und unfterblihe Bewegung fein foll, und es muß das Seiende felbR in fich felbR und in dem Nämlichen beharren; denn wenn das Princip beharrt, muß nothwendig auch das Ganze, wel- ches eontinuirlih im Berhältniffe zum Brineipe befteht, beharren. (Nicht das Nämliche aber if es, daß Etwas bloß je nad Bor: fommniß von fich felbft beivegt werde, und daß von einem Anderen; denn das letztere koͤmmt auch manchen Prineipien von jenen, welche am Himmelsgebäude find, zu, nämlid allen Körpern, welche in 428 $YZIKHZ AKPOAZESZ ©. T 260 a nleloug piperas pogas, Yurspoy dA Tois Piaprois u0vor. alla unv el yE borl Tı Gel TosovroV, xıyovy ufv rı axiyn- rov di aurö xal aldıoy, ayayzn xal TO NoWTay Und Tov- rou T zıvoussvoy aldıoy eva. Earı BE Tovro dijloy ur za dx zoü un av allows elvuı Yevadıy zul pIoodv xal ue- taBoinvy rois ülloıs, el un Ts xıyn0& zıyovusvoy‘ To ui yap axlvntov ıny auıny ael zıyjası TÖY aUTOy TE0RoV zal play xlynoıw, die oudtv avro ueraßelloy na0s TO zıyov- KEVOV’ To dE xıyovusvow ÜNO ToU xıyovufvov ufv, Umö roũ axıyarav di xıvouufvov, ndn dıa To alloıs zul allms Eyeıy npös Tu nonyuara, oU rüs aurijs Zoraı zıynasus ar- zıov, dia dıa ro &v Bvayıloıs eivar ronoıs 9 eldsaıy dvor- tiws napekeras zıyovusvov Ixaoroy 10V alley, za) Ort udv Nosuovy örk dR xıyovusvov. pavepoy IN yYeyovev Ex Toy sionusyov zal 6 za’ doyas nmopoduey, ılt dA more oü zavyre I xıyeirou 7 Nosuei, 9 ra ulv zıyeiraı del ra d’ de hosuei, alA’ Evıa ort ulv örk d’ ov. rovrov ydo ro alrıoy dijrov dorı vuv, Örı va ulv Und axıyyrov zıveisar dıdlov, dıo del ueraßalleı, ra d’ vnö xıyovufvov za) ueraßallor- Tos, G0TE xal aura avayxaloy ueraßdilsv. 10 d’ axtyr- zov, Gonto elpnra, dre dakas xal woadras zu Er Tö aurS dıauevov, ulav wu ankiv xırjası xirmow. 7. Oö unv alld zal aldnw noımsaukvors Koyiv uäl- Aov Eoraı rrEol TOVLOV (PaVEOoVY. OXERTEOV YO TEOTEEOV &vdeysral rıyva alvnoıy eivar ouveyh ij oV, zul el Bvdlyera, 161 846 adrn, za) ris noeın sy xıynasay" djlovy yap es eineo Buch der Phyſik VOL 7. 429 mehreren Raumbewegungen räumlich bewegt werben; erſteres aber nur den vergänglichen Weien allein.) Aber nun, wenn ja ein Ders artiges immer ift, welches nämlich Etwas in Bewegung febt, felbit aber nicht mehr bewegt if und ein Immerwährendes ift, fo muß notbwendig auch das erſte von dieſem beivegt Werdende ein immers währendes fein; bies aber ift auch daraus klar, weil nicht in ans derer Weiſe wohl es für das Uebrige ein Entflehen und Vergehen und eine Beränderung gäbe, außer wenn ein Bewegtwerdendes bes wegend iſt; denn das felbft nicht mehr Bewegte wird immer bie nämlihe und Bine Bewegung in der naͤmlichen Art und Weile bewirken, weil es ja durchaus nicht ſich verändert in dem Verhaͤltniſſe zum Bewegtwerdenden ; jenes aber, was von demjenigen bewegt wird, welches felbft wohl bewegt wird, aber von dem Nichtbewegten bewegt wird, wird bereits, weil es fih in anderer und immer wieder anderer We zu den Dingen verhält, nicht mehr Urſache Ein und ber nämlihen Bewegung fein, fondern, weil es in ents gegengefeßten Orten oder Formen ſich befindet, wird es die Erſchei⸗ nung darbieten, daß jedes Einzelne des Uebrigen in entgegengeſetz⸗ ter Weife bewegt wird und bald ruht bald bewegt wird. Augen fällig denn nun iſt in Folge des Geſagten aud das geworden, worin wir zu Anfang eine Schwierigkeit erhoben [G. 3 i. Anf.], ; warum denn wohl nicht Alles entweder bewegt wird ober vubt, oder nicht das Eine immer bewegt werde und das Andere immer ruhe, fondern Manches bald bewegt werde bald nicht; hievon näms lich iſt die Urfache jetzt klar; weil nämlich das Eine von einem ſelbſt nicht mehr bewegten Immerwährenden bewegt wird, barum verändert es fih immerwährend, und weil das Andere von einem Bewegtwerdenden und fi Berändernden bewegt wird, muß es folglich nothwendig auch ſich ſelbſt verändern, das felbft nicht mehr Bewegte aber wird, wie geſagt, infoferne es einfach und in der nämlichen Weile und in dem Nämlichen fort beharrt, nur Bine und eine einfache Bewegung bewirken. 7. Nichts deſto weniger aber wird es in biefem Betreffe nod mehr augenfällig werden, wenn wir nod einen anderen Ans fang nehmen; wir müflen nämlich erwägen, ob es moͤglich fei ober nicht, daß es eine continuirliche Bewegung gebe, und wenn es möglich ift, welche es fei, und welche die exrfle der Bewegungen 430 BYZIKHZE AKPOAZENZ 0. + 200 b avayzaioy ulv ae xivnoıw elvaı, nowen d’ de zul Ouvexns, Örı 1ö NEWTOy xıyoüvy xıyEi Taurmy TV xlynoıw, Av ava- yaaloy ulay xal 179 avımy eva za) auveyj xal nom. zo:09 d’ odaay xıyndewy, Tjs TE xarı ueyedos xal rijc xar& nados xal TS ara TONOV, qu xaloÜuev (Popdy, TaU- mV avayzaioy elvas ngwınV. Aduvarov yap avenoıv eva alloımaEws N TEDÜNGEXOVanS“ TO yap aufavousvov Eorı ulv os Öuolp aufaveraı, Eorı d’ eis dvouoig* Toon yüp iysraı ı9 &vayıly vo dvavyıloy. roooylyera di nay Yı- vousvov Öuoıov ouolp. ayayın oUy dllolwory edlvaı iv eis ravayıla ueraßoinvy. alle unv el ye allosoüras, dei 1 elyaı ro diloıoüv: xal n000V Ex roũ duvansı Henuoü To " Iveoyslg Yeouov. INloV 00V Ortı TO xıvouy ouy oius Erei, All’ örk udv dyyuregov Örk BR noppwWrego» rov aAloıovuf- yov Early. raüra d’ üvev Wpopäs oux Iydiigeran üunaoyew. el &ga avayaın ael xivnoıy slvas, avayın zul Yopav ae &l- var NEBTNV Toy xıynasey, zul (popüs, ei Zarıy N iv noom 7 d’ Voreon, ti noweny. Erı di navıay TaYy nadnuarev deyN TUxvocıs zul — xa) yap Bapv zul xoUpoy zu) ualaxoy xal oxanoòöy za) Ispu0y xal Yızoöv ævævornres doxovcı xal Kpmorntes elval rues. bxvvois dt xal p- Yacıs ovyagıaıs al diazgıaıs, 209° üs yEyeoıs al pop“ Myeraı TÜV 0VOıdV. Gvyzpıvoueva di xal dıazgvoueva dvayın xurk Tonoy ueraßalkeıy. adile unv za zoü ausa- voulvov xcel päLlyovros ueraßallsı xar& TONoV TO ueyedos. Erı xal Evreudev ‚Inıoxonovcy Eoraı pavepoy Orı y popd gem. TO yüp noWToy waneo xa) Em) zov alla, our Buch der Phyſtik VL 7. 431 fei; denn es if Far, daß wenn nothwendig immer Bewegung fein muß, Diele beftimmte Bewegung aber die erfle und continuirlich if, das erfie Bewegende dann eben biefe Bewegung bewirken wird, weldye nothwenbig @ine und die nämliche und continuirli und die erfie fein muß. Da es aber drei Bewegungen gibt?*), nämlich die in Bezug auf die Größe und die in Bezug auf den Zuſtand und die in Bezug auf den Drt, welch leßtere wir Raumbewegung nenmen, fo muß diefe eben die erfte fein. Unmoͤglich nämlich, ift es, daß eine Zunahme flattfinde, wenn nicht eine qualitative Aen⸗ derung vorher vorhanden if; denn das Junehmende Tann theils um ein ihm Gleichartiges zunehmen, theild um ein ihm Ungleich⸗ artiges, 3. B. nämlih Nahrung heißt ein einem Gntgegengeleßten Entgegengefehtes”'); nun aber wäh einem Anderen nur dann Etwas zu, wenn es dem Gleichartigen gleichartig geworden; alſo muß nothwendig eine qualitative Aenderung flattfinden, welche ja bie Veränderung in die Gegenfäße if. Aber nun auch ja muß, wenn Etwas qualitativ geändert wird, Etwas das qualitativ Aen⸗ bernde fein und 3.8. was aus dem potenziell Warmen das actuell Warme macht; und da if nun klar, daß diefes Bewegende nicht immer gleichmäßig ſich verhält, fondern bald näher an dem qua- litativ @eändertiverdenden ift, bald ferner von ihm; dies aber fann ohne Raumbewegung dann nicht vorhanden fein. Wenn alfo notbwendig immer Bewegung fein muß, fo muß nothwendig auch immer Raumbewegung, als die erfte der Bewegungen, fein, und von der Raumbewegung wiederum die erfte, falls die eine berfelben die erfte, und eine andere eine abgeleitetere if. Ferner aber iſt das Brineip aller qualitativen Zuftände eine Verdichtung und Verduͤn⸗ nung, denn fowohl das Schwere und Leichte als auch das Weiche und Harte als auch das Warme und Kalte fcheinen gewifle Er⸗ fiheinungsweifen einer Dichtheit und Loderheit zu fein; Verdichtung aber und Verdünnung find ein Zufammenfihten und Auseinander- fihten, nad welchen das Gntfichen und Bergehen der Weſen bes nannt wird; wenn aber Etwas zufammen- und auseinandergefichtet wird, muß es nothwendig örtlich fich verändern. Aber nun ja au von dem Junehmenden und Abnehmenden verändert fih bie Größe örtlih. Berner auch wird es bei der näheren Erwägung aus bem folgenden Grunde augenfällig werden, daß die Raumbewegung bie erſte if. Das Wort „Grſtes“ nämlich kann, wie auch bei dem 162 432 $PYZIKHZ AKPOAZEREZ 6. —XX æul ini zıynosms ay ilyoıro nleovagas. Äfysraı di no0- TEE0V, ou TE un ovros oux Zoras saila, Extiyro d’ are or alloy, xal TO 19 00, zei 10 zer ovolar. or Lu ziynoıy uiv avayzaloy eivas Gvyezws, ein d’ @r Guveyas ) 4 owverns ij n Igelis, näallor d’ 1 aıveyis, zal Blitior owveri n Eyeins eivar, To di Peltoy ai vnoiaußaroue dv T5) guosı Unapyer, &y 7 duvarov, duyaroy di awve elvar (deıy3Yoeraı d’ VorepoV‘ vor di Tovg' vnoxeiode), zei Taurmy ovdenlay allny oiov T £ivas all’ ij goocr, avyayzn 77V Yooav Elyaı nomrmv. ovdenla yao Eyayaen ovie avkeadcı ovre alloıovadaı To gegöusvyor, od! In yivsodaı 7 gIelosadar: rovrovy di ovdenlav dvd£yerar Tys owveyors un ovons, My xıvsi 10 TEWTOV zıyvoiv. Erı X00Y@p par Tois yao udloıs uovov Evd£yera zıyeioder Taurm. al dp Evos ulv orovour ray &yoyımy yYEeyscıy TV yoga dvayzuiov vorarıy Elyaı TOY xIyNOEOV* Erd Yao To yerk- 0o3aı newrov dllolwaıs xal avfnoıs, gopa ijon rereiae- utvav xivnols Eorıyv. F all’ Eregov avayın zıyovusvor Ei- yaı zuta (Popav 1I00TEE0V, 6 xal räs yerkaeus alzıov Eorecı Tois yıyoufvors, 0V YıYousYoV, 0i0Y TO YyEyYHOaY roõ yEr- vnseyros, Enel dokeel y Gy 7 yeveoıs eiyaı Rean Toy Zi- now dıa roũro, Orı yerkadaı dei TO neayka npüror. ro d’ Zip Evös ulV OTovoüy ı@y yıyoufyay ovras Eyes, ell Eregov dvayxaiov TOOTEEOY Tı zIvElioda Toy Yıyoulyar 0V curö xu) un yıvousvoy, zul FOUroU Eregoy ngoTegoV. ine dt yEvsoıy aduvyarov eivaı nourmy (narra yap av ein 1a Buch der Phyſik VII. 7. 133 Uebrigen, fo wohl auch bei der Bewegung in mehreren Bedeutungen genommen werben*®); ein Grfleres aber beißt ſowohl dasjenige, ohne defien Eriftenz das Nebrige nicht exiſtirt, während jenes ohne das Uebrige, als auch das der Zeit nad) Fruͤhere, als auch das dem Weſen nad) Urfprünglichere. Folglich, da es nothwendig eine Be wegung in continuirlicher Weife geben muß, in continuirlicher Weile aber nur entweder die ſelbſt continuirliche ober bie immer nädfifolgende auftreten Tann, von dieſen beiden aber weit cher bie ſelbſt continuirlige, und es befler ifl, daß Fe eine continuirliche fei, als eine bloß näcdfifolgende, wir aber annehmen, daß das Beflere immer in der Ratur vorhanden fei, wenn es möglich iſt, es aber eben möglich ift, daB es eine continuirliche gibt (gezeigt aber wird dies unten [E. 8] werben; für jebt fei es vorausgeſetzt), und zwar feine andere bie Faͤhigkeit bat, dies zu fein, als nur die Raumbewegung, fo muß die Raumbewegung die erfle fein. Denn gar nicht nothwendig iſt es, daß das räumlich Bewegtwer⸗ bende entweder zunehme oder qualitativ geändert werde oder auch entfiehe oder vergehe; von diefen Ießteren hingegen Tann feine flattfinden, wenn bie eontinuirliche nicht exiſtirt, welche das erfte Bewegende bewirkt. Werner der Zeit nach muß fie die erfte fein; denn für die immerwährenden Weſen allein beſteht die Möglichkeit, daß fie in bdiefer bewegt werden; Hingegen bei jedwedem Binzelnen von demjenigen, was ein Entſtehen het, muß notwendig die Raum⸗ bewegung bie legte fein, denn nad dem Gntlandenfein iſt zuerft qualitatige Aenderung und Zunahme, die Raumbewegung aber ift erft ihre Bewegung, wenn fie fhon vollendet find; hingegen ein Anderes muß vorher nothwendig ein räumlich Bewegtwerdendes fein, weldes dann auch von dem Entſtehen die Urfache für das Entftchende fein wird, während es felbft nicht ein gerade Entſtehen⸗ des it, wie 3. B. das Grzeugende muß vor dem Erzeugten räums lich bewegt werten, da es ja bloß fo fcheint, als wäre das Ent- fehen die exfte der Bewegungen deswegen, weil das Ding zuerft entflanden fein müfle; Dies aber verhält fi wohl bei jedwedem Einzelnen von dem Gntftehenden fo; aber nothwendig muß irgend ein anderes Früberes, als das Entſtehende ift, ein Etwas, welches ſelbſt ſchon iR und nicht erft entfleht, beiwegt werden, und wieder früher als dieſes noch ein Anderes. Da es aber unmöglid iſt, dag das Entſtehen die erſte Bewegung fei, denn dann wäre alles Ariſtoteles. 37 163 434 $YZIKHZ AKPOAZERZ 0. zıyoüusva pdaprd), d5loy ws ovdt av Ipekijs zıygasav ovdeule noorega* Ayo d’ Eypeiis aufnoıv, elT' allolaoıy za pIloıy zal YPIopav“ nücaı yap vorspm: yEvkocus, Sor el undè yevsaıs ngor&pa Yopäs, ovd} av alla ovdeula usraßolav. Oölms HE yalveraı To yıyausvov areiks zai In doynv 10V, @0TE TO TI YEYEocı UOTEEOY IT) YVOE TOOTEROV eivcı. Televraioy di Yopa näcıy unapyeı tois Ev yerkası. dıö 1a ulv Ölws dxlvara av lavyıav dı’ Evdsiay Toü 00- yayov, oiov T& Yura xal nolla yeyn or Idwr, Tois di relsıovufvors vnaozeı. or Ei uallovy vnaepyeı (popa Tois nälloy ansılmpooı ry7Vy vo, xal N xiynoıs aven nowtn av allwv üv sin xar’ ovolay, dıa Te Tavia xar dıonı Jxı- ora tig ovolas Eilorarar TO xıyovusvoy ray xıynasav U TO gfgeodaı" xark uoynvy yap oudtv ueraßalleı rov elvaı, sono ailoıovufvov ulv To nowr, avkavoufvov di xul p9lvovros TO 70009. yalısra di dälovy örı To xıyvoüv œurò avıö udlıora Tavımy zıvei xvples 17V xar& TONoV' xzafroı yaulv Tour eiyvas TOV xıyvovusymy xal xıvouyım) doxNY xal IEWTOV Tois zıvovufvois TO UT auro zıyvoW. "Orı ulv Tolvuy TV xıynaewy N (Pop& TTERTN, (paveooY dx rooruv Tis dk Yoga newen, vüy dexılov. üua di xal To vüvy xal Tö no0TEgoV UnoredEv, örı Evdkyerat rıya xiyn- oıv elvaı ovveyä xal aldıov, yavepov Eoraı 15 aurj ueso- dw. örı ulv 00V ray allwv xzıynosmy obdeulav Budkyera ovvern elvaı, Ex ravde yavyeoov. ünaonı yap BE avrızeıud- voy eis avrızelueva eioıw al zıygosıs xal ueraßolat, 0809 Buch der Phyſik VII. 7. 435 Bewegtwerdende ein Bergängliches, fo iſt klar, daß auch feine der naͤchſtfolgenden Bewegungen eine frühere iſt; ich meine aber unter den nädjftfolgenden das Zunehmen, dann die qualitative Aenderung und das Abnehmen und das Vergeben, denn alle viele find fpäter ald das Entſtehen; und folglih wenn nicht einmal das Entſtehen früher als die Maumbewegung ift, fo ift es auch feine der übrigen Beränderungen. Ueberhaupt aber zeigt fih das Entſtehende als ein Unvollendetes und zu einem Principe Hinftrebendes, fo daß das ber Entſtehung nah Spätere der Natur nah ein Fruͤheres if; zulegt aber erſt koͤmmt Allem, was unter das Entſtehen fällt, die Haumbewegung zu; darum find die einen ber lebenden Weſen ſchlechthin unbewegt aus Mangel eines Organes hiezu, wie 3. B. die Pflanzen und viele Gattungen ber Thiere??), anderen kümmt die Bewegung erſt Bei ihrer Vollendung zu; folglid möchte wohl auch, wenn die Raumbewegung in höherem Grade jenem zukoͤmmt, was in höherem Grade feine Natur erreicht hat, dieſe Bewegung die erfle ber übrigen in Bezug auf das Weten fein, fowohl aus diefem runde als auch darum, weil das Bewegtwerdende in dem räumlich Bewegtwerden am wenigflen von allen Bewegungen aus feinem Weſen verdrängt wirb, denn in ihr allein verändert es fich in Nichts von feinem Sein, fo wie bei der qualitativen Aenderung das Qualitative, bei der Zunahme und Abnahme aber das Quan⸗ titative ſich verändert. Am meiften aber ift Har, daß das ſelbſt fi) ſelbſt Bewegende am meiften in biefer, der räumlichen, Bewe⸗ gung in eigentlihem Sinne bewegend iſt; und wir fagen ja doch, daß dieſes das Princip des Bewegtwerdenden und Bewegenden und das erfle für das Bewegtwerdende fei, nämlich das felbft ſich ſelbſt Bewegende. Daß demnach die Raumbewegung die erſte der Bewegungen iſt, iſt in Folge des Bisherigen augenfaͤllig. Welche Raumbewe⸗ gung aber die erſte ſei, iſt jetzt zu zeigen. Zugleich aber wird das ſowohl gerade vorhin als auch früher [E. 3] ſchon Vorausgeſetzte, naͤmlich daß es eine continuirliche und immerwaͤhrende Bewegung geben koͤnne, duch die nämliche Croͤrterung augenfällig werden. Daß nun keine der uͤbrigen Bewegungen continuirlich ſein koͤnne, iſt aus Folgendem augenfaͤllig. Saͤmmtliche Bewegungen und Veraͤnde⸗ rungen naͤmlich gehen aus Gegenuͤberliegendem in Gegenuͤberlie⸗ 37* 436 $5YZIKHZ AKPOAZE22 ©. T 2sı b yevkası uly za) PIopK To 08V xal To un 09 ögor, alloımarı di ravanıla nadn, auigos di za Pos 7 ueyedos zal uxpörns 7 relsıorns ueyedovs xal arlisın" dvayılar d’ al eis + ra Bvayıla. To di un ael xıyvouusvov znyde ray al- ynoıv, Ov dB} n001E00Y, Ayayaı TREOTEIORP NPEMEIV. pavepoy ovuv örı Aoszamosı Ev 16 ivarılp To ueraßallorv. önolus di zal Zn ray ueraoßolav" avsizsıras yap pIopd xal yE- vaoıs anıos ze) n xu0" Exaorov vi za Exacrov. wor el advuvaroy dun ueraßallsy as dvrmeıulvas, ovx Zora oweyäs N weraßoln, alla ueraki Zoras auray yoovos. oudv yap dinpkosı dvavılas A un ivarrlas eivar Tas zar ayılyaoıy ueraßolas, ei uovoy Aduyaroy äua Te avıy Acgsivar" Tovüro yap 19 Oly oudly yonasuov. od’ ei un dvayzn Npsuhoeı &y 1) ayrıypaaeı, und’ &orl uswaßoit Aoe- ulg &vayıloy“ ov yap long Hoemai ro u oV, 4 di @Iooa eis tò un ov. all’ ei udvon uerafu ylyyercı Xpövos* oütw yap oux Eorıy m uaraßoli; auverns® obdR yap Ev Tois no6- Teg09 7 Bvayılaocıs yoyoıuov, dild ro un dvd&ysoden ua vnapyey. od dei di Tapdırsodaı, örs TO auro nulsloow 164 Zoras 2vavılov. olov % xziynaıs xal oracsı za) xıyyosı Ti els toüvayıloy, alla uövoy roüro Auußaveıy, örı ayslxeıral nas za) 1j xzıyyas zal ri npsule 7 alynoıs 7 Bvavıla, x0- Yanso To 10ov zul To nfrgoy ra uneo&yove. xal To ünee- sroußyp, zul Örı oux Ivdfyuraı Ana Tas dyrızeıufvas our Buch der Phyſik VII. 7. 437 gendes?*) vor fih, wie 3. ®. für das Entſtehen und Vergehen find die Gränzbegriffe das Seiende und das Nichtfeiende, für bie qualitative Aenderung aber die entgegengefeßten Zuftände, für die Zunahme und Abnahme aber entweder Größe und Kleinheit oder Bollendetheit und Unvollendetheit der Größe; entgegengeleßt aber biebei find die Veränderungen in das Entgegengeſetzte. Dasjenige aber, was nicht immer in diefer irgend beftimmten Bewegung bes wegt wird, vorher aber ſchon da war, muß nothwendig vorher geruht haben; alſo augenfällig ift es, daß das fi DBerändernde in dem Gegenfage ruhen wird; in gleicher Weile aber auch bei den Beränderungen felbft; nämlich gegenüberliegt fid) Vergehen und Entfiehen überhaupt und auch das am Binzelnen dem am Eins zelnen ; folglich wird, wenn es unmöglich ift, daß Etwas zugleich in den gegenüberliegenden Beränderungen fich verändere, die Ver⸗ änderung nicht continuirlich fein, fondern es wird eine Zeit zwifchen jenen liegen; denn dies macht Feinen Unterfchied, ob die in dem Berhältniffe von Affirmation und Negation vor fi gehenden Bers änderungen entgegengefeßt oder nicht entgegengefeßt feien ?°), wenn nur das unmöglich if, daß fie zugleih an Ein und bdemfelben ans weiend ſeien; jenes nämlich iſt für das Ganze nicht zweckdienlich, fowie auch jener Umftand nicht, falls es etwa gar nicht nothwen⸗ dig iſt, daß in dem Berhältniffe von Affiemation und Negation eine Ruhe eintrete, oder falls die Veränderung gar nicht ein Gegen⸗ faß der Ruhe ift (denn vielleicht kann das Nichtfeiende gar nicht ein Ruhendes fein, wohl aber ift das Vergehen die Veränderung in das Nichtfeiende?%)); fondern bloß jener Umftand allein iſt uns zwedvienlich, falls eine Zeit dazwifchen tritt, denn in diefem Sinne ift die DBeränderung nicht continuirlih; es war uns ja aud in dem Obigen [E. 5] nidt das Gegenſatzpaar felbft zweckdienlich, fondern nur das, daß die Gegenſaͤtze nicht zugleich vorhanden fein koͤnnen. Auch darf das uns nicht irre machen, daß dann das Nämliche Mehrerem entgegengefeßt ift, wie 3. B. die Bewegung ſowohl dem Stillftande als auch der in das Entgegengefehte vor fi gehenden Bewegung, fondern bloß das müflen wir auffaflen, daß gewiſſermaßen fowohl der Bewegung als auch der Ruhe bie entgegengeleßte Bewegung gegenüberliegt, fowie auch das @leiche und Maßhaltende dem Weberragenden und dem Heberragtwerbenden gegenüberliegt, und daß es nicht möglich iſt, daß zugleich entweder % 438 $DYZEIKHZ AKPOAZERZ ©. 7 202 a zıynosıs ouse ueraßolas unapzewv. Erı d’ Ent re rijc yerk- aews xal TÜs PBopäs za navredds aronov av eivar do- ftıev, El YEYvOuEYoV EeUdUS avayın PIapjvu xal undeya xoovor dıiausivaı. aior dx rovrev av 7 nlorıs Yeyoızo Tais &lluis‘ yvoızöV yüp o Önolas Eyaıy dv andanıs. 8. "Or SE’ Ivdlgerar eival Teva ürsıpov, ulav oVcar zu) ovveyj, za) urn dorly N zuxlo, Alyauer vor. nv yao xıyeitaı TO Wepouevoy 4 zuxip 7 zU9elay N yuxeny, or ei und’ Exelvov ı Erkoa ovvegyns, ovdk iv BE aupoir olöv 7 elvaı ovyzeufvnv. Orı BE TO pepouevoy hy ebdeiny xu) NENEEnOueVNV OU Wegeraı Guvegas, diloy Ayaxauınteı ya, 10 d’ dvazaunrov cv eudeiay Tas Evavzlas xıysitaı zıınoas‘ dvarıla yip xara TONoV % vo Ki z&0e za) N sis ro mgoader rj eis TOVRL0dEV za) n eis dpioreon ı) eis dekın Tonov yap Bvavyıınocıs avreı. Ti #’ darv 7] pıla za T owverns ziynoıs, dısspıorar moöregoy, örı 7 Tou Evo æœꝛ iv Er) zog za 2v ddınpöpg zar eidos. zola y&e korı, TO TE xıyouusvov, olov dvdgwmos 7 9eöc, zal Öre, olov xoovos, xal Tolrov zö dv 46 Toüro d’ dort ronog 7 nda9os 4 eidos 7 9 ubyedos. a d’ Bvayıla diapkpsı vo elda, za oüy Ev. Tonov E af ‚sionuevar duapogal. Omeioy d örı Evayıla alynaıs n anö roü A noös rö B rij ano Toü B noös ro A, örı loraoı ar 7avovoıy — 2ay Ey ybyvavyzoı. zo Emil xuxlov voxvruc, oioy a ano ou A en) ro B vi and roü A Ent 10 I“ loracı yap, xy ovv- sytis 01 za) un vivntœi avaxauıyıs, dit TO Tavavela ps - Bu der Phyſtk VII. 8. 439 die gegenüberliegenden Bewegungen oder die gegenüberliegenden Beränderungen vorhanden feien; ferner aber würde es fowohl bei dem Entſtehen als aud bei dem Vergehen doch ganz und gar ungereimt fcheinen, wenn ‘Etwas nothwendig fogleich, nachdem es entftanden ifl, vergehen müßte und gar Feine Zeit hindurch fort bes harrte; und folglih möchte aus biefem ein glaubhafter Grund auch für die übrigen Beränderungen entfliehen, denn Sache ber Natur ift es, bei allen ſich in gleicher Weile zu verhalten. 8. Daß es aber irgend eine unbegrängte Bewegung, welche Eine und continuirlich if, geben kann, und daß dies die Kreisbes wegung ift, wollen wir jetzt angeben. Alles raͤumlich Bewegtwer⸗ dende nämlich wird entweder im Kreile oder in gerabliniger Bewe⸗ gung oder in einer aus beiden gemifchten bewegt, fo daß, wenn von diefen Ießteren beiden auch nur die erflere nicht continuiclich iR, auch die aus beiden beflehende es nicht fein fann. Daß jenes, was in einer gerablinigen und begränzten Bewegung räumlich bes wegt wird, nicht continuirlich bewegt wird, ift far; benn es beugt zurüd, was aber in gerader Linie zurücdbeugt, wird in ben ents gegengeſetzten Bewegungen beivegt; räumlich entgegengefebt nämlich ift die Bewegung nad Oben der nad Unten und die nad) Dornen der nad Hinten und die nad Links der nad Rechts, denn dies find Gegenfabpanre des Ortes. Welche Bewegung aber Gine und continuirlich fei, Haben wir oben [V, 4] feflgeflellt, daß es nämlich die Bewegung eines Einen und in Giner Zeit und in einem der Art nad nicht mehr unterfchiedenen Gebiete fei; denn drei Dinge find e8: fowohl das Bewegtwerbende, wie 3. B. ein Menſch oder ein Gott, als auch das Wann, wie nämlich die Zeit, und drittens dasjenige, in weldhem die Bewegung vor ſich geht, dies aber ift ein Ort oder ein Zuftand oder eine Form oder eine Größe; das Ent⸗ gegengeleßte aber unterfcheidet fi der Art nach und iſt nit Ci⸗ nes, Unterfchiede des Ortes aber find die eben angegebenen. Gin Kennzeichen aber davon, daß die Bewegung von A nad) B der von B nach A entgegengeſetzt ift, if das, daß fie gegenfeitig einander zum Haltmachen bringen und aufhören machen, wenn fie zugleich vor ſich geben; ja ſelbſt bei dem Kreile ift es ebenfo, wie 3. B. tie von A nach B ft der von A nad C entgegengefebt, denn fie bringen ſich gegenfeitig, auch wenn fie continuirlich find und fein 140 BYLIZZ IK) LSEOH 6, rt 262 b 37 2 MUST aur 7 eis 10 mueyıov ıj) “wos. MaAGTE Je LerEJUP It: eiuverun eivas GUveXh TV In dm ri; bus AITF. dt EPERENTIUT EIE7/2EION Grijvai, su mıVaB IT uhr. 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CorY MEY TAS ÜGTEooV, TE- Asevın di Tas own; Am d' osor dur Feoouerov ro A or Int ou B zai ci geonıes ini ro TI“ öTar ÖL 0W- qoc yloyras, orte yeyoveraı orTE droytyork&yaı 0lovy TE TO A xzura ı0 B onusior, aila uoroy eva EV 10 voy, U zoövp 8’ ovderi aiyr ou ro vor dielpsols Zorıv dv Sip 15 ABIT. ei di yezor&yas ric Aijote zul Amoyeyoveraı, de) O1N0etas 16 A geoousyor‘ aduyaroy } yao ro A üus yıyoydveı 1e Int 1oö B zal anoyeyorevar. Ev allo apa zal allp onuslp xoövyov. zoovos apa Zara 6 Ev ucow. wort Buch der Phnfit VII. 8. 441 Zurüdbeugen flattfindet, zum Haltmachen, weil eben die Gegenſaͤtze einander vernichten und ſich gegenfeitig im Wege fiehen; nicht bins gegen iſt 3. B. die feitwärts gehende Bewegung ber nah Oben entgegengefeht. Am meiften aber iſt die Unmöglichkeit, daß bie Bewegung auf der geraden Linie continuirlich fei, daraus augen⸗ fällig, weil das Burüdbeugende nothwendig zuerſt Halt machen muß, und zwar nicht bloß bei ber geraden Linie fondern auch wenn es auf einer Kreislinie räumlich bewegt wird; denn das ift nicht das Naͤmliche, daß Etwas im Kreife, und daß es auf einer Kreiss linie bewegt wird; denn es kann Etwas in dem einen Falle in feiner Bewegung immer wieder anknüpfen, und in bem anderen Falle wiederum zurüdbeugen, wann es an dem nämlidhen Bunft gefommen ifl, wovon «8 ausgieng. Daß aber nothiwendig Halt gemacht werden muß, davon liegt ein glaubhafter Grund nicht bloß in der Ginneswahrnehmung, fondern au in dem Begriffe. Wir beginnen aber folgendermaßen: Da nämlid drei Dinge es find, Anfang und Mitte und Ende, fo muß die Mitte nach beiden Seiten hin Beides andere zugleich fein, und zwar ber Zahl nah Gines feiend, dem Begriffe nach aber zwei; und ferner iſt das Potenzielle eiwas Anderes als das Actuelle. Folglich ift bei ber geraden Linie jedweder von den Punkten innerhalb der beiden Außerfien Enten potenziell wohl ein Mittleres, actuell aber ift er es nicht, wenn er nicht die Linie wirklich auseinandertheilt und nachdem dort Stills fand geweien, wiederum die Bewegung beginnt; fo aber dann wird das Mittlere ein Anfang und ein Ende, Anfang nämlich der fpäteren Bewegung und Ende ber erfien; ich meine aber, wie wenn z. B. A bei B Halt macht und dann wieder nad C Hin bewegt wird. Wann es hingegen continuirlich räumlich bewegt wird, kann das A an dem Punkte B weder einen Aufenthalt genommen noch von ihm ſich eigens entfernt haben, fondern bloß in bem einzelnen Sest in ihm fein, nicht aber in einem Beitabfchnitte, außer nur in jenem, deſſen Theilung innerhalb des ganzen ABC jenes Seht if; nimmt hingegen Iemand an, baß «8 dort Aufenthalt genommen und von ihm ſich eigens entfernt habe, fo wirb das A, während eö bewegt wird, immerfort flillfichen; denn unmöglid kann das A zugleich fowohl an dem B einen Aufenthalt genommen als aud von ihm fi eigens entfernt haben, alſo gefchah dies in einem an⸗ deren und wieder anderen Punkt der Zeit, alio wird das in Mitte 166 442 $YZIKHZ AKPOAZENRZ ©. jesunosı ro A En) rov B. ouolus di zal ini zuv allav onuslav‘ 0 yap aurös Adyos En) ndyıer. ray di xonan- zas TO peoöuevov A 19 B ulow xal relevrn xal aoxT, avayzn oriwaı dıa To dvo nossivy, wante av Ei xal vor- osıev. all’ ano udv Tov A onuslov anoyflyove Tüs agxns, in) di roũ T yEyoyev, ÖTavy releuryoy zal arm. dıo xal no05 179 dnoplav rovro Aszreov' Eysı yap anoplay rnyvde. ei yco ein n rò E rü Z Ion xul TO A p£ooıro Ovvexüs adro roũ &xpov noös To IT, ana 6’ ein ro A Ent ro B annel, xu) 70 A y£poıro ano tüs Z axpas eos Tö H ouelac xal To auto Taxe 19 A, To A Eunpoasev nie ini 10 HN 16 A Enl zo I" To yao ngöTepoVy Öpuijcav za anmeldoY TooTepovy EIFEIV avayın. oUx üpa üua yeyove ro A Enl 16 B xal dnoytyovev an’ avrov, dıo vorsolle. ei yüg due, our voregiei, all’ dvayın Eoras Toraodeı. oüx üpe Yerlov, öre ro A Sybvero xara ro B, 10 A üua zıveiodean ano zo Z üxpov’ el yag Zaraı yeyovös rö A ini od B, koraı xal To drroyev&ode, za our ua, all’ nv &v Touj xoövov zu) ovx dv zoövg. Evyrauda ulv oUv dduvaroy ovro Alyeıv Ent Tod ovveroüg‘ En di Toü dvaxduntovros dvayzn ifysıy oürws. el yaon rö H Yeooıro noös 10 A xel nd- lıy ayaxauıyaoa x&ro (plooızo, tb axep dp ob A Televrj za) Goxi xeyonraı zo Evl.onuelg wc dvo- dıo arjvaı avayzı xal oür ua yeyovev int ıS 4A xal uneinkudev dnö Toü 4‘ txei yoo &v auo ein zul oux ein &V ro euro vür. alla Buch der Phyſik VII. 8. 443 Liegende auch Zeit fein; folglich ruht dann das A in B, in glei⸗ her Weife aber auch in den übrigen Punkten, denn der nämliche Grund gilt bei allen. Aber eben wann das räumlich bewegtwer⸗ bende A den mittleren Punkt B fowohl als Ende ale auch als Anfang gebraudt, fo muß es nothwendig dort anhalten, weil es zwei aus ihm macht, gerade auch wie wenn man im Denien dies thut; aber von dem Punkte A ja als Anfang hat es fi ei⸗ gens entfernt, und bei C hat es feinen Aufenthalt genom- men, als es endete und Halt madhte. Darum muß man dies auch auf die hierüber erhobene Schwierigkeit erwiedern; es enthält nämlich folgende Schwierigkeit: falls nämlich ?%“) die Strede E der Strede F gleih wäre und A continuirlic, von dem Außerfien Ende A weg nah C bin räumlich bewegt würde, dabei aber doch es gleichzeitig geichehe, daß einerfeits A an dem Punkte B wäre und andrerfeits D von dem aͤußerſten Ende der Linie F weg nad G hin gleihmäßig und in der nämlichen Schnelle wie A raͤumlich bewegt würde, fo müßte dann D eher nah G Fommen, als A nad C; denn was früher ausgegangen und weggefommen ift, muß nothwendig au früher anlommen; demnach war es alfo nicht gleichzeitig, daß A bei B feinen Aufenthalt genommen und aud jhon wieder von ihm fi entfernt hatte; darum eben ift es zu fpät daran, denn wäre jenes gleichzeitig gefchehen, fo würde es nicht zu fpät daran fein; hingegen nothiwendig alfo müßte es bort Halt gemacht haben. Folglich darf man das gar nicht annehmen, daß in der Seit, ald A in B etwa einen Aufenthalt nahm, zugleich D von dem äußerflen Ende der Linie F weg bewegt werde; benn fol das A bei B einen Aufenthalt genommen haben, fo wird auch das von ihm Sichentfernen flattfinden müffen, und zwar eben nicht gleichzeitig; Hingegen war es ja in ihm nur in einem Theilpunfte der Zeit, nicht aber während einer Zeit. Alfo Hier bei dem Con⸗ tinuirlihen darf man unmöglich fo fprechen; Hingegen denn nun bei dem Burücdbeugenden muß man nothwendig fo fpredhen; denn wenn G nad D hin räumlich bewegt wirb und dann wiederum zurücbeugend abwärts bewegt wird, fo gebraucht es den aͤußerſten Bunft D als Ende und als Anfang, ihn den Einen Punkt als zwei; darum muß es nothwendig Halt machen, und da iſt es nicht gleichzeitig, daß es bei D einen Aufenhalt genommen und aud fihon wieder von D ſich entfernt hat, denn fonfl würde es in Ein 167 444 $YZIKHZ AKPOAZERZ 9. T 263a um nv ye nalaı Ava ou Asxıloy‘ ov yap irdtgeran 18- yay örı torĩ zarte 10 A n ro H &v Toun, od yEyove BR ovd’ anoyEyovev. dvayın yap Ent relog E1deiv To Lveoyein 09, un duvausı. so lv ovv dv ufap duvausı Lori, rouro d’ Eveoyelg, zal releur ulv zarwder, T aoyn d8 &yuder xal TV xıyn0say dom MWORUTas. dvayxı Üoe arivyam TO dve- xaunvov knt rijj evdelas. oUx üpa Evdkgera: ovvexi xivn- oıv elvar Ent aldıoy zig suselus. Tov abröv di ToonNoV dnevenreov xal ngös rovg &ow- Toyrag 10V Zivwvos A0yov, zul 'dEioüyrag, el de) To Nov dufyaı dei, taura d’ antıpa, 1% d’ Aaneıpn ddvvaroy dı- eteldeiv, N Ws TV auroy tovrov Aöyov rıvks üllms dpw- Too, afioüyres dua To xıveiodeı TV nulosıcay mpOTERoV aoıdueiv xu09” Exraorov Yyıyvousvoy TO quiou, ware dısld0V- zog ımv öl üntıoov ovußalve Noıdunrlvar apıdu0V' roũro d’ ouoloyovusvws Loriv dduvaroy. Ev uly auy Tois zoatoıs Aöyoıs Tais reg) zıynaswms Livouev dia Tod 10V xoövoy üneıoa Eye &v curg" ovdlv yao üzonov, ei dv arelop xooy@ äneıga dıloyeral Tıs' onolms dd To dneıpov &y TE TO unxe üUnapgye zur BV To xoöym. Gall’ adım ꝗ Avoıs noös ulv 109 Bowrayre ixavas Eye (Nowräro ydo el dv nenepnoukvp aneıoa Evölyerar dısteideiv 7 apıdunocı), zo05 IR To noäyuea xal mv aAndEıav ovy ixzayas‘ &y Yap Tıs Apfuevos roũ unxous za) ToU &owräy el Ev Tenepaoufyp x009p Evöfysrer üneıpan dıekeideiv, nuvdaygsan En’ auroü Buch der Phyſtt VII 8. 445 und dem nämlichen Seht dortſelbſt zugleich fein und nicht fein; aber nun Hier ja darf man die obige Löfung der Schwierigkeit nicht auch anwenden, denn hier geht es nicht an, zu fagen, daß G in D nur in einem Theilpuntte der Zeit war, nicht aber bort einen Aufenthalt genammen und nicht eigens von ihm ſich entfernt hätte; denn nothwendig muß das aetuell Seiende zu feiner endlichen Vers wirklichung fommen, und zwar nicht bloß potenziell; und der Punkt nun in der Mitte ift bloß potenziell, diefer Punkt D aber: if actuell, und er ift ein Ende von unten herauf, ein Anfang aber von oben herab, und. daher für tie Bewegungen ebenſo. Nothwendig alfo muß auf der geraden Linie das Zurückbeugende Halt machen; alfo it es nicht mögli, Daß eine Bewegung ber geraden Linie cons tinuirlih ins Immerwährende flattfinde. Auf die naͤmliche Weiſe aber muß man auch die Entgegnung gegen Jene führen, welde die Begründung des Beno zum Inhalte ihrer Frage mahen und die Zumuthung auffiellen, Daß, wenn Etwas immer erſt noch die Hälfte durchwandern foll, diefe Hälften aber unbegrängt viele find, es aber unmöglid ift das Unbegraͤnzte volkändig zu durchwandern, — oder wie Einige dieſe nämlihe Begründung in anderer Weife zum Inhalte ihrer Frage machen, indem fie nämlid) uns zumuten, ‚zugieih mit dem Bewegtwerden die Hälfte bei jedem einzelnen wieder entfleßenden Halben vorher zu zählen, fo daß alſo, wenn es die ganze Strecke durchwandert bat, fich ergebe, daß man eine unbegränzte Zahl. gezählt Habe; dies aber ift zugeflanpner Weile eine Unmöglichkeit In den obigen erſten Begründungen in Betreff der Bewegung [VI; 2 u. 9] nun widerlegten wir dies dadurch, Daß die Zeit unbegrängt viele Theile in fih enthalte, denn es ift dann durchaus Nichts ungereimteg, wenn in unbegrängter Zeit Jemand unbegränzt Vieles durchwandert; in gleicher Weife aber ift fo das Unbegrängte ſowohl in der Längens Auspehnung als auch in der Zeit vorhanden. Aber dieſe Widers legung nun if wohl hinreichend gegen Ienen, welcher eine ſolche Frage aufwirft (denn es wurde dabei nur gefragt, ob es möglich fei, in begränzter Zeit unbegränzt Vieles zu durchwandern oder zu zählen), aber in Bezug auf ben factifchen Befland und die Wahr: heit iſt fe nicht Hinreichend; denn wenn Jemand die Längenauss dehnung und die ganze Frage, ob es möglich fei, in begrängter Zeit Unbegränztes zu durchwandern, bei Seite läßt und biefes bei Ariftoteles. 38 446 $YZIKHZ AKPOAZERZ ©. t 263 b roũ xoödvov raüıa (dyeı yap 0 yoovos dnreloovs dımplocıs), oöxerı Ixayı Eotraı adın % Avcıs, alla To dlndc Acxıkor, önep elnouev Ev Tois &prı Aöyoıs. &y yap Tıs ın9 ovveri diaoj eis dio Aulon, ovros 19 Er anueip as dv yor- Ta nosei ya aurö dornv xal relturmv. ovım di nousi ö Te apıdumy xar ö eis ra Aulon dıampav. obrw di dınıgoüy- Tog oUx Eoraı Ouveyis ob N yoauun ovf AH xıınaıs 9 yap ovvegyhs xlvnoıs ovvegoüs karlv, &v di 1 ovvegei Eve- or ulvy ünsıga hulon, ail’ oux Evreisyelg alla Svvausı. av di nor Evreisyele, od nomosı ovveyj, Alla Ornakı, öneo En) Toü Gpıduoüyros Ta nulosn yaveooy dotıy Örı ovußalveı" To yap Ev onuelov avayın } aurd apı9usiv dvo" roũ ulv yap Erlpov Teleurn Aulosos ro d’ Erepov dern Koroı, av un ulav dgıdug nV ovveyä, dila dvo Auıcelas. Gore Asxılov noös rov kowrwvra ei dvdlyera aneıpa dıel- eldeiv A Ev yoovo ij Ey unxeı, örı Eorıv as, Zorı d’ @s ov. Eyreieyelg ulv yaop.öyra obx Ivdtgero, dvvausı d’ Evdtye- rar Ö yüp Ovveyüs xzıyovusvos xzara Ovußeßnxös anzıpa dueiyivser, aniag d’ oü‘ Ovußfßnxe yap 1) ypauuf ansıoa nuloea elvar, i d’ ovola Zorıy Erkga xar 70 elvaı. düjkor di zul Örı kay un Tıs no roõũ Ypovov TÖ dıaıpgoür Onusiov TO noÖTEEoV za) Üorep0V del Tod voregov TO Treryuarı, Eoraı duo To auro 6v xul 00x OV, zul ÖrE yyovev oUx 0V. 16 onueiov uly oUv dumpoiv xoıyöv, kai Tov TEOTEpoV xel roũ vorepov, za) raurdv xal Ev apıyugß, Aöyp d’ ou rav- ròhv od ulv yap relsurn, roũ d’ don. To di noayuanı Buch der Phyſtik VII. 8, 447 der Zeit ſelbſt als ſolcher erforſcht (denn die Zeit enthält unbe⸗ gränzte Theilungen), fo ift diefe Löfung nicht mehr hinreichend, fondern man muß dann diefes Wahre fagen, was wir in ben fo eben gegebenen Begründungen ausfprachen: nämlich wenn Jemand die continwirliche Linie in zwei Hälften theilt, fo gebraucht dieſer den Einen Punft als zwei, denn er macht ihn zum Anfange und Ende; fo aber verfaͤhrt ſowohl Jener, welcher zählt, als auch Ies ner, welcher in die Hälften theilt; fowie er aber fo theilt, fo ik weber die Linie noch die Bewegung continuirlih; denn die cons tinuirlihe Bewegung ift die eines Gontinuirliden, in dem Gontis nuirlichen aber find allerdings unbegrängt viele Hälften, aber nicht der. Berwirflihung nach, fonbern bloß potenziell; macht man fle aber der Verwirklichung nad, fo maht man nicht eine continuirs liche Bewegung, fondern bringt fie zum Haltmachen, was bei Ienem, welcher die Hälften zählt, augenfällig fid) ergibt; dennn er muß den Einen Punkt als zwei zählen, nämlich dexrfelbe wird von ber einen Hälfte das Ende und von der anderen der Anfang fein, wofern man eben nicht die Bine continuirliche Linie, fondern zwei halbe Linien, zählt. Folglich muß man gegen Jenen, welcher fraͤgt, ob man Unbegrängtes entweder in einer Zeit oder in einer Längens ausdehnung durchwandern fönne, erwidern, daß es in gewiflem Sinne möglich ift, in gewiffem aber auch nicht; nämlich ift das Unbegrängte der Berwirklihung nad, fo ift es nicht möglih, der Botenz nad aber iſt es möglid; denn der eontinuirlich Bewegt⸗ werdende hat bereits bloß je nad) Vorkommniß Unbegrängtes durchs wandert, ſchlechthin aber bat er es nicht; denn es ift für die Linie bloß ein je Vorkommendes, daß fie unbegrängt viele Hälften hat, ihr Wefen Hingegen und ihr eigentliches Sein ift ein anderes. Klar aber ift au, daß wenn man den das Früher und Später auseinandertheilenden Punkt der Zeit nicht flets bei jenem macht, welcher in Bezug auf das Ding der fpätere ift, dann Gin und das nämliche zugleich feiend und nichtfeiend wäre, und Etwas in dem Augenblide, wann es entflanden, ein Nichtfeiendes wäre; und Dies fer Punkt nun ift Beidem gemeinfam, fowohl dem Früheren als auch dem Späteren, und er ift der nämliche und der Zahl nad Giner, dem Begriffe nach aber ift er nicht Bin und ber nämliche, denn er iſt von dem einen das Ende und von dem anderen der Anfang; in Bezug auf das Ding aber gehört er immer dem ſpaͤ⸗ 38 * 448 $BYZIKHE AKPOAZERZ 9. T 264 de Tod vorégou nadovs Eariv. zaomos ip © ATB®), 168 zoöyme dp & A, zouso Ev A yoowyp leuxew, dv di 5 B oü Asuxov- 2v zb apa T Äeuxovy zul ou Asunos. —2 ovᷣrvoc⸗ vap zoü A keumoy aindis eizeiv, ei niveau zov ze0vov zousov AV „Jeuzör, zu &v zo B m) Asunon- zö dET dv Gupoiv. oVx —* dot dv nova, alla miny von re- isvralov yüy 2 od zo I. Toßro d’ ijon wo Joresov, za si Aylyvero où Aevxov, zul Ei dipdelgezo Aeuxöv Ey 1a A newul, yöyovev ij Bpümpra: dv rö TI. are Asvzöy 5 u Asunov zowroy Av Üxelvp aindis eineiv, 7 üre yEyoyey aux koraı, nal öTE pocera. Zasan, 7 ayua Äruxon zul od Ic vxoa⸗ Hal — ar zu) sun m dvayım sivor. ei d’ D ar 7 wgörenor u dv, awayın vhveeau —* zo) Öre ylyveraı ai dorw, oby oiov we elg Aronous 'yoovovs dımipeiodes ov xoovov. et yap dv a A xouve zo A Eyiysero levxöy, Ye- yove 0’ una zul Karıy iv drdpn Arapm Ko6ro Bropkun 6’ ey so B, ei dv zo A dydyrero, oüx nu, dv di X B ox. yeyscıy dei: zıya eivaı ‚narabv, ers act zeöven iv Bylyyero. oü yao ö nuzos kosm köyor za zois mn rom ilyovaıy, di’ ausou zau xoovou, dv yναο, ονe oh toriv dv so Boyaro anuelp ‚ob oddiv xouers⸗ dorıy on Bopeküs‘ ob d’ romor x00904 Epeküc- yavsoov d’ örı ei & zo A Öip xeove Eylyvero, ovx Zorı nislov xoovos ?v yeyove zul Byulyvero I dv Q Bylyvera uöovov navıl. Dis ulv oüv av Tıs os olxsloıs mıoTevas.s Adyoss, ‚OB A zo za) cowmvrol rıyk day" Aoyınac B’ dnıoxomoücı way dx tayde dofeıl ra Tavrö voüro ovußalseın‘ nv ydo ròô *) Bei. Bekker steht, wohl nur dareh Druckfehler, ABT. 4 Buch der Phyſtk VIH. 8. 449 teren Zuflande au, Es fei nämlich die Beit ACB, und D has Ding; dies nun fei in ber Zeit A weiß, in ber Beit B aber nicht weiß; alfo iſt e8 in der Zeit C weiß und nicht weiß, ‚denn in jebs weden Theile von A war es richtig, es weiß zu nennen, wenn 08 biefe ganze Zeit hindurch weiß war, und ebenfo in der Beit B nicht weiß; GC aber befindet ich in beiden. Alſo darf man jene Theilung nicht in jedem Beittheile zugeben, fondern nur in dem legten Jetzt, nämlich in C; Dies aber ik ſchon has fnätere, und wenn das Ding während des ganzen A zu einem nichtsweißen wurde, und auch wenn «8 als Weißes wergieng, fo iſt «8 in C bereits ein Ges wordenes hder Bergangenes. Folglich ift es richtig, es ein Weißes oder ein Nicht⸗Weißes zum erfienmale in dieſem Seittgeile zu nens nen, oder 66 würde in dem Augenblide, warn es geworden, ſchon nicht mehr fein, und in dem Augenblide, wann es vergangen, noch fein, oder es muß nothwendig zugleich meiß und nicht weiß und überhaupt feiend und nichkfeiend fein. Wenn aber dasjenige, was iſt, ohne vorher geweſen zu fein, nothwendig als Seiendes entfliehen muß und in dem Augenblide, warn es entficht, noch nicht if, fo iſt es wicht möglich, daß die Zeit in nicht mehr weiter theilbare Zeiten getheilt werde; wenn naͤmlich D in der Seit A weiß wurde, es aber in einer anderen untheilbaren und fi anreihenden Zeit B es bereits geworben ift und es if, fo muß, woferne es eben in A 6 erſt wurde umd nicht fon war, in B aber bereits es ift, irgend ein Entſtehen dagwifchenliegen und folglich auch eine Zeit, in welcher es entfland. Nicht nämlich, gilt diefer nämliche Grund auch gegen uns, die wir von feinem Untheilbaren fprechen, ſondern eben in dem Außerften Bunfte der Zeit felbft, in welcher es entfland, ift es entflanden und ift es, und für jenen Punkt gibt es fein fich Anreihendes und Fein Naͤchſtfolgendes; die untheilbaren Zeittheile hingegen find flets naͤchſtfolgende; augenfällig aber ift, dag wenn es in der ganzen Zeit A entfland, es Feine größere Zeit gibt, in welcher es bereits eniftanden wäre und entflünde, als eben jene ganze Zeit allein, in welcher es entftand?*). Die Gründe alfo nun, nad welden als dem Gegenſtande Gigenthümlichen Iemand dies glaubhaft finden könnte, find dieſe und derartige; bei begrifflicher Erwägung aber möchte Ginem auch aus Folgendem eben dies Nämliche fih zu ergeben fcheinen: L |} 450 $YZIKHZ AKPOAZERZ ©. zıyovusvov ovveyüs, &v ünb underös Itrpoimreı, eis. Ömep NIE xara Ti yopav, sig TourTo xal. &ipßesto AEOTEEOYV, .oioy el dm) 16 B Nie, xal dpfoero En) ro B, xal oöy Öre niy- oloy iv, dA” EUdUs ws Nofaro xıvaiodar Ti yao- uälloy voy 7 noötegov; Önolus di.xod in) av Aller. ro d’ dnö roũ A Anl ro T' Yepouevov, Sdrav in) ö T Ey, nalw Aka Ent Tö A:0vvegds awovusvov. &ß&re üpa ano Tod A 169 pegeraı noös To T, zive 'xal sic TO A ploerus ryv daö roũ T' xlynoıw, wo dac as bvavrılas“ Evarılar yap al xar' evdeiev. aua BE xul dx Tovrov ustaßdilsı Ev $ ol Eorıy. el oõũy Toür aduvaroy, dvayın losaosaı.änı roü I. ovx &om ule 7 immo‘ 7 yüo dıinlaußanaurn :ordası oV ua. Erı di zul Eu ande Yaveooy xadolnv: ärlkon reg) naons xıynaswus. sl yap ünav Tö zıyouussoy rev alonulyay Tıva xıyeitaı zıyN0E0V zul Hosuei Toy AysızeımEyoov. hoeuıar (od yaop Av ailn Napa zuUras), 76 BR un del xıyounevor ruvde ıyy zlvnoıwv (Ayo. d’ don Erepaı ro ebdeı, xal un el rı uogıov tort rs bins) Avaya roörepoy hosuaiv riv @- rixtiufum Hosuloy“ 4 yap hosule ardonoıs.ıynoes dorıy. el obv Bvayılar ulv zıynoaz al zur eudeiay, kaum de un tvdiyero xıyelogur Tas Bvayılar, ro ano roü A nroüs 10 T pegousvoy oUx &v Wpegdıro äun xal dnnd rod ‚A mens 10 A. Ent d’ oUy Aapa.plperar, zıynascaı di tedınv ın9 x6 ynoıv, dvayzn nrpOTEEOV Nosufonı 79 moös 1@ I au yao 1 4 ayrızauusyn hosula si and Tod T zıyyas. dilor Du der Phyſtk VIII. 8. 451 Nämlich alles continuielich Bewegtiwerdende wurbe, wann es durch Nichte aus feiner Bahn geftoßen wurde, zu eben jenem bin, bei welchem es in feiner Raumbewegung ankam, aud vorher ſchon räumlich bewegt, wie 3. 3. wen es. nach B kam, wurde es auch nach B Hin räumlich bewegt, und zwar nicht erſt, als es ihm fchon nahe war, fondeen gleich von vorneherein als es anfteng bewegt u werden; denn warum auch jeht in höherem Grabe, als vorher? In gleicher Weile aber if es auch bei den übrigen Beittheilen. Run foll aber das von A nah C hin räumlich Bewegtwerdende, wann es bei C angelommen if, wiederum nach A Bei fortwährend eontinutrlicher Bewegung kommen; alfo wird 06 in der Seit, wann es von A weg nad C hin bewegt wird, eben aud nad A hin in der von C ausgehenden Bewegung bewegt, — folglich zugleich in den entgegengelehten Bewegungen, dern entgegengejeßt And dieſe auf ber geraden Linie; zugleich aber auch verändert es ſich ja dann aus demjenigen hinweg, in welchem es noch gar nicht if. Wen alfo dies unmoͤglich ift, fo muß: es notwendig bei C Halt machen; alfo if die Bewegung tann nicht eine Eine, denn bie durch einen Stillſtand unterbrodyene ift Feine Bine. Werner aber auch aus fol- genden Sründen iſt dies mehr im Allgemeinen Betreffs jeder Bes wegung augenfällig: Wenn nämlich alles Bewegtwerdende in irgend einer der erwähnten [i. Anf. d. @.] Bewegungen bewegt wird und in irgend einer der ihnen gegenäberliegenden &rfiheinungsmweifen der Ruhe ruht (denn es gab uns [V, 2] feine andere außer diefen), dasjenige aber, was in dieſer irgend befiimmten Bewegung (ich meine aber dabei alle, welche der Art’ nach von einander verfchieden find, und nit etwa, wenn eine bloß ein Theil einer Ganzen ifl) nicht immer bewegt wird, nothwendig vorher in ber ihr gegens überliegenden Ruhe ruhen muß — denn bie Ruhe ift ein Entblößts fein von Bewegung —, fo kann nun, woferne die Bewegungen auf der geraden Linie entgegengefept find, Etwas aber nicht zu⸗ gleich in den entgegengefeßten bewegt werden Tann, das von A nad C hin räumlich Bewegtwerdende nicht zugleich aud) von A nad A Bin räumlich bewegt werden; da es aber nicht zugleich räumlich fo bewegt wird, es aber doch in dieſer leßteren Bewegung bewegt wird, fo muß es nothwendig vorher in der bei C flattfindenden Ruhe ruhen; denn dieſe Ruhe war uns [V, 6] jene, weldye der von C weg vor fi gehenden Bewegung gegenüberlag. Klar ifl 166 442 $YZIKHZ AKPOAZENZ ©. Josunosı 16 A Ent roõ B. ouolus di zul Eni ruv Alla anuslov' o yap aurös Adyos Em nayımy. Orav di zonon- Tas TO Yepöuevov A ro B ulop xul reilevim xal aoxn, dyayzn oriwaı dıa To dvo Noısiv, wanep av El xal von- otiev. di) ano udv Tov A anuelou anoykyovs rijj agyäs, en) di roũ T yEyoyev, öTay relsvrjon zul or. dıo xul 7005 nv anoplav rovro Asxzr&ov‘ Eyeı yao Groplav ınvde. ei yap ein n zö E rü Z Ion xal TO A y£ooıro Ouveyws dnıö roũ üxpov noös To IT, üuad’ ein ro A Anl ro B onuelg, xal 76 A Y£ooızo amo rs Z üxgas eos ro H Oualos xul TS avro Tayı ro A, ro A Eungoasev na ind ro H 7 16 A Ent 10 I" Tö yap nooTepov öpuijaev zul anei$oVy roörepov 2IYeiy ayayaın. oüx üga üpa yeyove ro A En z5 B xal dnoytyovev in’ avroü, dio voreplle. el ydg due, ovy vorepiei, all’ avayın Earas loraodcı. aüx üpe Yerlov, öre To A Eylvero xara 16 B, 16 A üua zıyeiode: ano rov Z üxpov’ el yap Zaraı yeyovös rö A Ent roõ B, koroı za) 16 dnroyevkodaı, xal oby üua, all’ nv Ev rom xeovov zul oüx &v yodva. Eyraüda ulv ouv advyaroy our Afyeıy Erst ou ovvegoüs‘ Enid Toü dvaxduntovros dvayzn Afysıy oürwus. el yaon To H pégorro noös TO A xal nd- Ay Avaxcnıyaoa xuTo (p£goızo, TE üxgp Ep’ od A reisvrj za) doyi xeyonrar to Evl.onuelp ws dvo" dıo orjvaı avdyan' xol oüx Gum ylyovev ini ıo 41 xal uneinlvdev do Toü 4‘ txei yoo &V auo Ein zu) oux ein & ro euro vürV. alla Buch der Phyſik VII. 8. 443 Liegende auch Zeit fein; folglih ruht dann das A in B, in glei- her Weife aber auch in den übrigen Punkten, denn der nämliche Grund gilt bei allen. Aber eben warn das räumlich bewegtwer⸗ bende A den mittleren Punkt B fowohl als Ende als au als Anfang gebraudt, fo muß es nothwendig bort anhalten, weil es zwei aus ihm macht, gerade auch wie wenn man im Denen bies thut; aber von dem Punkte A ja als_NAnfang Hat es fi ei- gene entfernt, und bei C hat es feinen Aufenthalt genom- men, als es endete und Halt machte. Darum muß man dies auch auf die hierüber erhobene Schwierigkeit erwiedern; es enthält nämlich folgende Schwierigkeit: falls nämlich ?%“) die Strede E ber Strede F glei wäre und A continuirlid von dem Außerfien Ende A weg nah C Hin räumlich bewegt würde, dabei aber doch es gleichzeitig gefchehe, daß einerfeits A an dem Punkte B wäre und andrerfeits D von dem Außerfien Ende der Linie F weg nah G hin gleihmäßig und in der nämlichen Schnelle wie A räumlich bewegt würde, fo müßte dann D eher nah G fommen, als A nad C; denn was früher ausgegangen und weggelommen if, muß nothwendig auch früher ankommen; demnach war es alfo nicht gleichzeitig, daß A Bei B feinen Aufenthalt genommen und auch jhon wieder von ihm fich entfernt Hatte; darum eben ift «6 zu fpät daran, denn wäre jenes gleichzeitig gefchehen, fo würde es nit zu fpät daran fein; hingegen nothiwendig alfo müßte es bort Halt gemacht haben. Folglich darf man das gar nicht annehmen, daß in der Zeit, ald A in B etwa einen Aufenthalt nahm, zugleich D von dem äußerften Ende der Linie F weg bewegt werde; benn fol das A bei B einen Aufenthalt genommen haben, fo wird auch das von ihm Sichentfernen flattfinden müflen, und zwar eben nicht gleichzeitig; Hingegen war es ja in ihm nur in einem Theilpunfte der Zeit, nicht aber während einer Zeit. Alfo Hier bei dem Con⸗ tinuirlichen darf man unmöglich fo fprechen; Hingegen benn nun bei dem Zurücbeugenden muß man nothwendig fo fprechen; denn wenn G nad D Hin räumlid, bewegt wird und dann wiederum zurüctbeugend abwärts bewegk wird, fo gebraucht es den Außerften Punkt D als Ende und ale Anfang, ihn ben Ginen Punkt als zwei; darum muß es nothwendig Halt machen, und da iſt es nicht gleichzeitig, daß es bei D einen Aufenhalt genommen und aud fhon wieder von D ſich entfernt bat, denn fonft würde es in Ein 167 444 $YZIKHZ AKPOAZENZ ©. + 263a um zn ye acdlaı Avcıv ou Aexıkov" ov yao Irdlgeras 18- yav örı dor) zara 10 A n ıo H Ev Toun, 00 yeyove BR ou‘ enoy£yovev. avayın yao ini velos E9eiy ro EIvepyelg öV, un Svvausı. so ulv ovr ir ulop dvvausı Fort, rouro d’ Evsoyslg, zal relsurn ulv zarodev, aoyn di ayoder- za) 109 xıy)0smy dpa Wwonvses. dvayın üpa arijvym To üve- zaunsoy En rij ebdelas. obx apa Euöfgera ovvegäh zivn- ouv elvar Ent aldıoy Tüs euselac. Tov abrov di TE0100V ünavınıdov xzal npös tous Egw- zavras röv Zyvwvos Aoyov, zal dfioürreas, el dei TO Nav dusvaı dei, raüre d’ aneıpa, ra 8’ ansıga aduvarov dı- efeldeiv, 7 ws ToVv auroy rovrov Aöyoy rıyk allas dow- rõou, üfıoüyres Kun 16 xzıvsiodan ryV nulosav npÖTEgoV &oı$uciv xu8’ Ex00T09 yıyyöusvov 10 Auuov, wore dısldoVv- Tos mv ölmv äntıoov ovußalva Apıduneevar dpıduoV‘ roũro d’ ouoloyovulvws kariv aduvarov. Ev uly our rois nomroısg Aöyoıs Tols ep zıynasas Eivouev dıa Toü Toy xoövov äneıpa Eysıy &9 aurd- ovdty yagp üronov, ei Ev drrelom zodyg ünsıpa dıfoyeral Ts‘ ouolws BE To Aneıpov &y 1E 10 une ünapze za bv To xoovm. dl’ avın 7] Avoıs noös ulv 10V kuwriwra Ixavas Eye (Ngwräro ydo el &v neneoeoutvp üneıpa Evdtyerar dıskeldeiv % agısujonı), zroös BR TO npüyuc xal my alndenv oüy Ixavüs‘ &y yap Tıs Aplusvos roü unxovs xal Tov Eowräv el Ev nentgacueyo zoövp Evdkzsıaı ünstıga dısferdeiv, nuvdaynıcaı En’ abroü Buch der Phyſtt VL. 8. #45 und dem nämlichen Jetzt dortſelbſt zugleich fein und nicht fein; aber nun bier ja darf man Die obige Löfung der Schwierigkeit nicht auch anwenden, denn bier geht es nicht an, zu fagen, daß G in D nur in einem Theilpunkte der Zeit war, nicht aber dort einen Aufenthalt genommen und nicht eigene von ihm ſich entfernt hätte; denn nothwendig muß das aetuell Seiende zu feiner endlichen Ders wirftichung kommen, und zwar nicht bloß potenziell; und der Punkt nun in ber Mitte ift bloß potenziell, dieſer Punkt D aber iſt actuell, und er ift ein Ende von unten herauf, ein Anfang aber von oben herab, und daher für die Bewegungen ebenſo. Nothwendig alfo muß auf der geraden Linie das Zurüdbeugende Halt machen; alio it es nicht möglich, daß eine Bewegung der geraden Linie cons tinuirlih ins Immerwaͤhrende Ratifinde. Auf die nämliche Weife aber muß man aud die Untgegnung gegen Jene führen, weldye die Begründung des Zeno zum Inhalte ihrer Frage machen und die Zumuthung auffiellen, daß, wenn Etwas immer erſt noch bie Hälfte durchwandern foll, diefe Hälften aber unbegrängt viele find, es aber unmoͤglich ift das Unbegrängte volkändig zu durchwandern, — oder wie Ginige dieſe nämlidhe Begründung in anderer Weife zum Inhalte ihrer ragt machen, indem fie nämlid uns zumutgen, zugleich mit dem Bewegtwerden die Hälfte bei jedem einzelnen wieder entflehenden Halben vorher zu zählen, fo daß alſo, wenn es die ganze Strecke durchwandert bat, ſich ergebe, daß man eine unbegränzte Zahl. gezählt habe; dies aber ift zugeflandner Weile eine Unmöglichkeit. In den obigen erſten Begründungen in Betreff der Bewegung [VI, 2 u. 9] nun widerlegten wir dies dadurch, daß die Zeit unbegrängt viele Theile in fi enthalte, denn es ift dann durchaus Nichts ungereimtes, wenn in unbegrängter Zeit Jemand unbegrängt Vieles durchwandert; in gleicher Weife aber ift fo das Unbegrängte ſowohl in der Längens Ausdehnung als auch in der Zeit vorhanden. Aber diefe Wider⸗ legung nun if wohl hinreichend gegen Ienen, welcher eine ſolche Frage aufwirft (denn e6 wurde dabei nur gefragt, ob es möglich fei, in begrängter Beit unbegrängt Bieles zu burchwandern oder zu zählen), aber in Bezug auf den factifchen Befland und die Wahrs heit if fe nicht hinreichend; denn wenn Jemand die Längenauss dehnung und bie ganze Frage, ob es möglich fei, in begränzter Zeit Unbegränztes zu durchwandern, bei Seite läßt und dieſes bei Ariftoteles. 38 168 448 $BYZIKHZ AKPOAZERZ ©. T 264 dt ou vordeov nadovs Äuriv. yaonos dp Hd ATB*), zoäyne A. Toüno Ev ᷓ A yoosp Asvxcr, dv dt 76 B où Asuxov- dv mb en T Aeuxoy wol ou Asunoy. 127 Srpady vae zoü A Asvmov simdis eimeiy, ei Trivse 70V æoovo⸗ roũrov Av deuxos za) dv B u keunor- zo dET dv ampoiv. oue Ge dorenv dv navst, alla ninv von ne- levralov vũv Ep o® sd I. robro d’ ijon wo Öorepov, woh si Aylyvero où Acvaov, aa) Ei IpIslaezo Aeunov dv ro A newıl, yöeyovev 5 Bpümpra dv OS I. Bars Asvzöy A m lsunov nowrov Av Üxelvp aindic eineiv, N öre ylyovev uæ doraı, nal ore Iqsegrau Eoras, 9 duo Äsvaon zul od e vxoa⸗ ne) alug öy ze) u u anayam sivau. Ad DT 9 agöregoy us öv, Anayın yhyveodas 0, zo) Öre ylyyıraı un ‚dorıv, oUy 0i0V ve Elg Mrouous yoowous dımspeiodes Tov xoövov. ei yap dv za A yoone zo A Eyiysero Asvxoy, yl- yove 0’ apa za) korıy iv dein arasımp zoöya Broukup d’ iv zo B, el dv zü 4A dydyvero, obx nu, &v di To B lost, yerscıy de: zıyd elvar ‚usrabu, oere acı + xesvor wo Bylyyero. oü yag 6 muzos Zasım löyor xal wois mn rom Afyovoıy, All” aurou zov zeövan, dv a Fylyveso, ydyove xol toriv dv so Boyara annelp ‚od oddiv Ayauever Zosıy oud°’ Epeinis' of d’ üromoı x00901 Eipetüc- Yyavsody d’ ärı ei * ro A 84 zeöra &ylyvero, obx Iarı nidlov xoones &v yeyove zul Bylyvero 4 &v Yylyvyero uovov navıl. Ol; uiv oiv dv vis ds olasloıg nıoreiane Aöyoss, Gb- ro za) vorürof zıvs elcıy‘ Aoyızds 0’ Enıoxomoücı uv dx ayde dofeıl zB Tauro zoino auußelver' ünav yüo To *) Bei Bekker steht, wohl nur durch Druckfehler, ABT. LG Bu der Phyſtk VIE. 8, 449 teren Zuflande an. 56 fei nämlich die Seit ACB, und D has Ding; dies nun fei in der Zeit A weiß, in ber Seit B aber nit weiß; alſo if es in ber Zeit C weiß und nicht weiß, denn in jebs wedem Theile von A. war «6 richtig, es weiß zu nennen, wenn es diefe ganze Zeit hindurch weiß war, und ebenfo in ber Beit B nicht weiß; C aber befindet ſich in beiden. Alſo darf man jene Theilung nicht in jedem Beitthelle zugeben, fondern nur in dem legten Sept, nämlich in C; dies aber iR ſchon das Ipätere, und wenn das Ding während des ganzen A zu einem nichtsweißen wurde, und and, wenn «6 als Weißes vergieng, fo iſt es in C bereits ein Ges wordenes über Bergangenes. Folglich ift es richtig, es ein Weißes oder ein Nicht Weißes zum erfienmale in biefem Zeittheile zu nens wen, oder es würde in dem Augenblide, warn es geworden, fchon nicht mehr fein, und in bem Augenblide, wann es vergangen, noch “ fein, oder es muß nothwendig zugleich meiß und nicht weiß und überhaupt feiend und nichkfeiend fein. Wenn aber dasjenige, was if, ohne vorher geweſen zu fein, nothwendig ale Seiendes entfliehen mus und in dem Augenblide, wann es enificht, noch nicht if, To iſt es nicht möglich, daß die Zeit in nicht mehr weiter theilbare Zeiten getheilt werde; wenn nämlid D in der Zeit A weiß wurde, e6 aber in einer andesen untheilbaren und ſich anreihenken Zeit B es bereits‘ geworben ift und es iR, fo muß, woferne es eben in A eso erſt wurde und nidt fon war, in B aber bereits es if, irgend ein Entſtehen dazwiſchenliegen und folglich auch eine Zeit, in welcher es entfland. Nicht nämlich gilt diefer naͤmliche Grund auch gegen uns, die wir von feinem Untheilbaren ſprechen, ſondern eben in dem Außerfien Bunfte der Zeit ſelbſt, in welcher es entftand, ift es entflanden und ift es, und für jenen Punkt gibt es fein fi Anreihendes und Fein Näcdftfolgendes; die untheilbaren Zeittheile hingegen find ſtets nächfifolgende; augenfällig aber ift, daß wenn es in der ganzen Zeit A entfland, es Feine größere Zeit gibt, in welcher es bereits eniftanden wäre und entflünde, als eben jene ganze Zeit allein, in welcher es entftand ?). Die Gründe alfo nun, nad welchen als dem Gegenflande Gigenthümlichen Jemand dies glaubhaft finden fönnte, find dieſe und derartige; bei begrifflicher Erwägung aber möchte Cinem aud) aus Folgendem eben dies Naͤmliche ſich zu ergeben fcheinen: s 450 $YZIKHZ AKPOAZERLZ ©. zıyovusvoy avveyüs, Kv und undewös Iexpounru, eis Örep NAHE zark iv popay, slg Toro zu). &ip&peto mIOEEKOY, .oloy el in ro B njide, za) dgpeoero in) To B, xal ouy bie nin- oloy iv, all’ eÜdUs os Nobaro xıveiodar“ Ti’ yo. ulloy voy A nootepov; Öpolas di.xad in) av Allem. rö d’ And roũ A En) 10 T Yeoomevov, Sruv En) sö I Ei9y, nalw He En) TO A:-ovVvegds ıvouuevov. Öre üpa mo To A 169 Yeperaı noös ro T, röre xl eis rd A Weoerae ıyV dad roü T xtynow, o09° da Tas Bvarstas‘ Evayzlar yapal xar' eidelav. ua BR xul dx Tourov ustaßdilsı dv $ oiz Eorıy. el ovy voürT adüvarov, dvayan luraosaı int ou F. ove apa ule 7 imo: yio dislaußarausyy :Oraceı.oV ula. Erı di xul dx TWude pavepdy .xa9orou' uälkon eg Raons xıynasws. el yap ünav To xzıyouusvoy rev alonulyav Tıya xıyeiraı xıynosav.xu) Aosuei Tv AyrızarıEyov. hossar (od yao Av Ally .napı veUras), To dR un del xıyounevor ınyde ruv xlynoıv (Aya d’ docı Erepaı ro eideı, xal un el tı uogıöv dorı Ts ölns) ayayın Mpöregovy Koeusiv iv dr- Tıxeıueynv Aoeulov‘ H yap hosula ordondıs.xıynosas dor. ei ovv Bvavılar ulv aıvnaas al zur zuseiay, kua de u tvdlyeroı xıveiudar Tas: Bvavılar, TO ind Toü A nrpäs 10 T peoouevov oüx GV Wp£poıro Aue al anno Tod ‚A igns 10 A. nel d’ ovy Ana .pegerar, zıynasraı ÖL ruwınv ıny x moıv, dvayın nE0TE009 Ypsufamı yV noös ro I" aum yoo nv ı dyrıxesıucyn Yosula si ano Toü T zıymosı. dülor ' 1 Buch der Phyſit VOL 8. 41 Nämlich alles continnirlich Bewegtwerdende wurde, wann es durch Nichts aus ferner Bahn geſtoßen wurde, zu eben jenem bin, bei weichen es in feiner Raumbewegung anfam, auch vorher fchon räumlich bewegt, wie 3. B. wenn es nach B kam, wurde es auch nad) B Hin räumlich bewegt, und zwar nicht erfi, als es ihm fchon nahe war, fondern gleich von vorneherein als es anfteng bewegt zu werden; denn warum auch jetzt in höherem Grade, als vorher? In gleicher Weile aber ift es auch bei den übrigen Beittheilen. Run foll aber das von A nad C Hin räumlich Bewegtwerdende, wann es bei C angefommen if, wiederum nach A bei fortwährend eontinuirlicher Bewegung fommen; alfo wird es in der Seit, wann es von A weg nad C Kin bewegt wird, eben auch nach A Hin in der von C ausgehenden Bewegung bewegt, — folglich zugleich in den entgegengeleßten Bewegungen, denn entgegengefeßt find biefe auf ber geraden Linie; zugleich aber auch verändert es fih ja dann aus demjenigen hinweg, im welchen es noch gar nicht if. Wenn alfo dies unmoͤglich ift, fo muß: es notwendig bei C Halt machen; alfo iR die Bewegung dann nicht eine Eine, denn die durch einen Stillſtand unterbrodyene iſt Feine Eine. Werner aber auch aus fols genden Gründen ift dies mehr im Allgemeinen Betreffs jeder Bes wegung augenfällig: Wenn nämlich alles Bewegtwerbende in irgend einer der erwähnten fi. Anf. d. &.] Bewegungen bewegt wird und in irgend einer der ihnen gegenäberliegenden Gricheinungsweifen der Ruhe ruht (demn es gab uns [V, 2} keine andere außer diefen), dasjenige aber, was in biefer irgend beftimmten Bewegung (ich meine aber dabei alle, welche der Art nach von einander verfchieden find, und nicht etwa, wenn eine bloß ein Theil einer Ganzen ift) nicht immer bewegt wird, nothwendig vorher in ber ihr gegens überliegenden Ruhe ruhen muß — denn bie Ruhe ift ein Entblößts fein von Bewegung —, fo kann nun, woferne die Bewegungen auf der geraden Linie entgegengefeht find, Etwas aber nicht zu⸗ gleich in den entgegengefeßten bewegt werden kann, das von A nadh C hin räumlich Bewegtwerdende nicht zugleich au von A nah A hin räumlich bewegt werden; da es aber nicht zugleich räumlich fo bewegt wird, es aber doch in diefer Iehteren Bewegung bewegt wird, fo muß es nothwendig vorher in der bei C flattfindenden Ruhe ruhen; denn diefe Ruhe war uns [V, 6] jene, welche der von C weg vor ſich gehenden Bewegung gegenuͤberlag. Klar if 452 $YZ1IXHZ AKPOAZERZ G. T2sıb satyvuv } dx am elonudlvor özsı 0dx For aunerhs 7 xvnic. Irı di al öde ö Aoyos uwllov oinsios ver elenuduev. Aue yop Ipsapra To oB Acsuxöy zul ydyove Asumov. el 0oUV ovverns * alloluors eis Amuzon zul Eu Anuxad zei un uva zıya xoowov, äua Epdepras vo ou Asuxöv au Ybyone Asvaoy zal yeyovav ob Aevxör' Tommy yap koraı 0 würds Davos. Erı o0x el ovverns 6 xp0vos, mal n zlımneıs, all. üpekic. zus d’ av ein To Koyaror To .uuro rar .äverrier, 0lov Aeuxzörnros xal uelavlas; 7 d’ En) rije nepipepoüs Zara ula za) guveyns" ouddy yüp aduvaroy Ovußalva To yap dx Toü A xıvavsvoy üpe xıygasroı eis TO A xera dv adıny noösenıy‘ Eis 6 yag hen, ze) rain eis voüro, dk oðux due xıynastar rag drayılag oudh Tas anrızaukvas' 0ov yop äneoa n eic roũro ei dx Tovrov Iyanrla oud’ ayrıza- urn, aRl’ Evarıia uiv %: in’ eidelas (reurg yao dor 170 dvayıla zara ronov, olev 1 kauen dıduereov' myes yüo wisioroV), Ayrızeıuden db U xasa To auro MiRas. War 0ol- div. zuiveı avveys zıyeciodeı mul undeya xoovor dıalainev 4 uiv yap xuxig alynols dorıy ap adrev als To adro, 1 dixas ebdeiar ap, avsod zig alle, zul n ulv dv si zuxlp oudemore iv vois avrois, di var südsiay woilaxıs dv Tois aptois. nv ulv our de iv Min wol älia yıyyaufyıy &r- diyeras nıyveiodcı auyegös, snV d’ Ev Toig ahrois alla ovx Anddgeras unaynn yag äun xırsiodar Tas Ayrınsımeves. Buch der Phyſik VII. 8. 453 demnach in Folge des Befagten, Daß dieſe Bewegung nicht ons tinuirlich if. Werner aber and, folgende Begründung iR noch in höherem Grade, als das Bisherige, der Sache eigenthuͤmlich: Zu⸗ gleich namlich iſt z. B. das Nicht-weiße vergangen und das Weiße entlanden; und wenn alfo bie qualitative Nenderung in das Weiße und aus dem Weißen continwirlich iR und nicht irgend eine Seit hindurch es ruhig bleibt, fo wird zugleich das Nicht⸗Weiße vergans gen mund ein Weißes entflanden und bereits wieder ein Nichte Mies ßes entflanden fein, denn von allem dreien wird es Gin und bie ninnliche Zeit fein. Kerner if, wenn die Zeit eontinuirlich if, dan um noch wicht auch‘ die Bewegung comtinuielich, wohl aber iſt letz⸗ tere eine immer naͤchſtfolgende; wie aber mm foll das aͤußerſte Ende der Gegenſaͤtze, wie 3. DB. das der Weiße und das ber Schätze, Ein und das naͤmliche fein? — Hingegen aber die Kreis bewegung wicd eine Bine und Guntinwirliche fen, denn ba ergibt fih fein Ummögliches, denn’ da wird das von A weg Bewegtwer⸗ dende nach Ein und der nämlihen anfänglichen Beſtimmung zugleich wu nach A Hin bewegt werden; es wird nämlich nach demjenigen Kin bewegt, bei weichem es auch ankommen wird, aber doch wird es nicht zugleich tn den entgegengeſetzten oder gegenuͤberliegenden Bewegungen bewegt werden; denn nicht jede Bewegung, welche nah diefem Bin vor ſich geht, MM der aus biefem weg vor fülh gehenden entgegengefeßt oder ihr gegenüberliegend, fondern entgegens geſetzt iſt die auf der geraden Linie (demn in biefer Beziehung ift fie eine örtlich entgegengeießte, wie 3. B. die Diametrale, denn Hier iſt der größte Abſtand im Kreife), gegenäberkiegend Hingegen iR jene, welche auf der nämlichen Laͤngenausdehnung vor ſich geht?*). Folglich ſteht dem Nichts Im Wege, daß fie continuirlich bewegt werde und in feiner Zeit eine Lücke lafle; denn bie Kreisbewegung it eine Bewegung von einem Punkte felbft weg nad dem näms fidyen Hin, die gerablinige Hingegen ift eine Bewegung von einem Punkte felbf weg nach einem anderen hin, und die Kreisbewegung geht niemals in dem Nämlichen vor fih??), die gerablinige hin⸗ gegen oftmals in dem Nämlihen; und jene Bewegung alfo nun, welche immer in einem Anderen und wieder Anderen vor fidh geht, kann continuirlich flattfinden, jene hingegen, welche oftmals in dem Naͤmlichen vor ſich geht, nicht; denn diefe muß nothwendig zugleich in den gegenbberliegenden Bewegungen bewegt werden. Folglich 454 BYZIKHE AKPOAZERE 0. + 205 wor oud' iv 15 Nuzuxlip ovd’ Er allg meoupeoelg ovde- pıg Ivdirereı ovveyüs zıyeiodgen Hollaxıs yap avayın saure zıyeiodar xal ras Ivavyılas meraßalleıy ueraßolds' ou yüp Ovvanısı 15 doxy 10 negas. n di Tov zuxlov aur- ante, xar Zarı noyn teltsıos. wyavspoy di xal Ex vavın rijc icugéotuc örı ovdi as allas Iydkyeras zıynoas elyaı ouvexeic EV Anacaıs yap ravra Bvußalveı zıveisde, nol- läxic, osovy Ev alloısae ra ueralv, xar &9 rj roü nocon Ta aya ulaov ueylIn, xar iv yerkası za) yIooE cayrus' ovdiy yap dımplps: öllya 9 nolie non, dv + oic dorıy à ueraßoin, ovdE uerafv Yeival rı 4 aypeleiv’ auporlons yap ovußalvıı ravıa xıyeicdes nollaxıs. dälov ow iz zovsev ôre ovd' ol Yualoyoı xalss Akyovasy of nayıe za alasIıra xıysiodar yaaxovres del’ zıyeiodas yap avayın rovrouv Tıya ey xıy)oswy, za) ualıcıa xar dxelyous Lorly alloıovadas (deiv yap pacıy del) xal pHlvev, Erı di xal nv ylvaoıy xa) ri Y9Iogavy allolaucıy Afyovary. 0 di k- yos vũv elonxe za9olov eg) Haans xıynasws Stı zar' olde- plav xivnaıy Evdtyeras xıveiode avveyas Ee rijc zuxiy, Gore ovre xar allolaoıy ovse zus avenoıw. Örı ulv ouy our aneıpös Lorı ueraßoin ovdeula ovre ouveyng Ko rij zuxig ıpogäs, form Tovaud‘ Auiv elonueva. Bd. "Or: di Toy Yogwr A wuxlopyogia« nosien, dijkor. nA00 yap yood, WONEQ xal nporegov elnouev, 7 xuzip f dn’ ebdelns 7 wıxın. ravıns d’ avayın nportgas eva 171 dxeivas- BE Exeivay ya ounegınaev. ns 6 Eudelas N xu- zip anıi yag ‚xab rlltıos uälloy. ũuciqov ulv ya olz Bud der Phyſik VII. 9. 455 fann aud nicht in dem Salbfreife und auch in feinem anderen Kreisbogen Etwas continuirlicdh bewegt werden, denn es muß auch da nothwendig oftmals in dem Nämlichen bewegt werden und in den emtgegengefehten Veränderungen ſich verändern, weil das Ende nicht an den Anfang fih annüpft ?*); die Bewegung des ganzen Kreifes Hingegen knuͤpft fih immer an und fie allein if vollfommen. Augenfällig aber iſt auch aus ‚jener Theilung, daß auch die übrigen Bewegungen nicht continuirlich fein können, denn bei allen ergibt fh, daß Etwas in dem Nämlichen oftmals bewegt wird, wie z. B. bei der qualitativen Aenderung in den Mittellufen und bei der quantitativen „in den in Mitte liegenden Groͤßenabſtufungen, und bei dem Entſtehen und Vergehen ebenio ; das macht nämlich feinen Unterfchied, ob man viele oder wenige Awilchengliever macht, in welchen die Veränderung ftattfindet, und auch nicht, ob man irgend eines inzwifchen noch bineinftellt oder wegnimmt, denn "in beiden Fällen ergibt fh, daß Etwas oftmals in dem Nämlichen bewegt wird. Klar alfo ift aus diefem, daß aud die Natur⸗Philoſophen, welche behaupten, daß alles finnlich Wahrnehmbare immerfort bes wegt werde’), nicht Recht haben; denn allerdings wohl muß nothwendig irgend eine von den Bewegungen an biefem vor fich gehen, und zivar zumeift iſt es nach der Annahme Sener ein qua⸗ litativ Geaͤnderiwerden (fie fagen nämlich, es fei in fletem Fluſſe) und ein Abnehmen, ferner aber nennen fie fogar aud das Gnts ftehen und Vergehen eine qualitative Aenderung, — unfere jebige Begründung Hingegen bat überhaupt Betreffs jeder Bewegung «6 ausgefprochen, daß in Feiner Bewegung Etwas continuickich beivegt werben fönne, außer. in der Kreisbewegung, folglich weder in der qualitativen Aenderung noch in der Zunahme. — Daß alfo nun weder unbegrängt noch continuirlich irgend eine Veränderung außer der räumlichen Kreisbewegung ift, darüber ſei von ung fo viel gefagt. 9. Daß aber unter den Raumbewegungen die Kreisbewes gung die erfle if, iſt klar. Jede Raumbewegung nämlich ift, wie wir auch oben [E. 8 i. Anf.] fchon fagten, entweder Freislinig oder geradlinig oder gemifcht; urfprünglicher aber als die letztere müffen nothwendig die erfteren beiden fein, denn dieſe befteht erſt aus je nen; die Kreislinige aber ift urfprünglicher als die gerablinige, denn fie ift in höherem Grade einfach und vollfommen. Unbegrängt 456 BYZIKHZ AKPOAZERZ ©. + 265 b kozıy euhsiay yeosadaı“ TO yap .obras areıpuy oda Earır. all’ dd’ Ei nv, inwveit av oVdev‘ oV yao yiyvera To aduvaroy, dısldsiy di rmy aneıpoy aduyarov. 7 d’ Emil sus mensgaoulrns evdelas dvazauntovge uiv auydeın xe) dvo xıyyoas, un dvaxaunsouga di ureims xa) pIapsn. zsg07e00% di xal yuosı za) Aoyp xal zoorgt 76 zölsıov uir Tov dreloüg, Tov pimgrou di zo aysapıov. Ers nieoreen hy Enddysras aldıoy elvas rüs un dvdexoukuns‘ ıny lv ouv xzuxia dvdegeraı aldıoy eivaı, ray Ö’ Alle oure Woopav ovz’ &llnv oudenlay" oracıy yap dei ylycadaı, ei di ordors, Ipdagraı 7 xivnas. evloyws di Ovuߣßnee ıg TıW zunip ulay elvas xal auvexyn, xal un ıny En’ zudelag‘ zus iv yag in’ eudelas agıaraı xa) apyn zal TElos xal uloov, zai nayı Eye iv avrj, wor Eorıy 6IEeV Apleraı TO xıvovuevor zul . ov relsvrn0sı (RES Yap Tois nrepacıy ngeuei nav, N 09ev 2 00), rijc de negıyeooüs aogıora: Tl yap wüllor 6noLoY- osy negus ray Ent Ts yoauuüs; önolws yap Exuatov xu sorn xal uEoov zal r£los, war ael Te rıvo T eivar &y deyü za 2v relcı xal undenore. dio zıyeircı zu NosuEel We 1] Ipeien’ TOV aUToy yap zuzkyeı Tonov. alrıoy d’ örı Mavıa ovußäßnxe aüra zy xEysop' al yap doyn xal ulaov Toö ueybdous xl velos Loriv, wore dıa To Em eivaı ToOüro Tas zegsiptptlaus oUx Eorıy Önov TO WPepdsevov nasunaeı mg dıs- Ankvbos" del YyaQ pegerms nepl 10 udaov, all’ OU nE0S 16 Eayazoy. dıa de ToUro. udva, asl TE Npenei nws To Öloy za) zıveize Ovvexas. Ovußalver d’ anınToopus’ za yap örTs ueTEOY TÜV xuyaeam 7) Tepspoga dam, NOWEN» Ayay- r Buch der Phyſik VII. 9. 457 nämlich Tann geradlinig feine Raumbewegung flattfinden, denn ein Unbegrängtes in diefem Sinne gibt es nicht; aber auch wenn es eine gäbe, würde Nichts fo bewegt, denn das Unmögliche gefchieht nicht, unmöglich aber ift es, die unbegrängte Linie zu Duchwandern. Die Bewegung aber auf der begrängten geraben Linie if, wenn fie zurüd- beugt, eine zufammengefeßte und es find dann zwei Bewegungen, beugt fie aber nicht zurüd, fo if fie unvollendet und vergaͤnglich; urfprünglicher aber fowohl der Natur nach als auch dem Begriffe nach als audy der Zeit nach ift das Vollendete, als das Unvollenbete, und das Unvergängliche als das Vergängliche. Werner ift jene, welche immerwährend fein fann, urfprünglicher als jene, welche dies nicht fein Tann; die Kreisbewegung nun fann immerwährend fein, von den übrigen aber weder irgend eine Naumbewegung noch fonft eine andere; denn ed muß ein Stillftand eintreten, wenn aber ein Stills fand flattfindet, if die Bewegung fchon vergangen. Wohlbegrüns det aber hat fich ergeben, baß die Kreisbewegung, und nicht bie geradlinige, eine Eine und Gontinuirliche ſei; benn bei der gerad: linigen ift fowohl der Anfang als auch das Ende als au bie Mitte beftimmt, und fle enthält Alles diefes der Art in fich, daß es einen Punkt gibt, von wo aus das Bewegtwerdende anfangen wird, und einen Punft, wo es enden wird (denn an den Gränzen ruht Alles, entiveder da, von wo aus ber Anfang, oder da, wo das Ende ift); bei der Kreisbewegung hingegen ift diefes unbeftimmt; denn warum foll irgend ein Punkt von den auf der Kreislinie liegenden in höherem Grade Gränze fein? in gleicher Weife ja ift ein jeder fowohl Anfang als auch Mitte ald auch Ende, fo daß immer und niemals fowohl Biniges im Anfange als auch am Ende if. Darum wird auch die Kugel bewegt und ruht gewiflermaßen doch, denn fie Hält ja den nämlichen Ort inne; die Urfache hievon aber if, daß Alles jene dem Mittelpunfte zulömmt; er ift nämlich fowohl Anfang als auch Mitte als auch Ende der Größe, der Art daß eben darum, weil dies Alles außerhalb der Peripherie liegt, es Teinen Punkt gibt, wo das räumlich Bewegtwerdende als ein bereits völlig Durchgewandertes ruhen fönnte; denn immer wird es um den Mittelpunkt, nicht aber zum Aeußerſten bin bewegt. Darum aber beharrt gewifiermaßen das Ganze und ruht, und wird doch eontinuirlic bewegt. Es ergibt ſich aber ein wechſelſeitiges Berhältniß: ſowohl nämlich weil die Kreisbewegung das Maß der Artfloteles. 39 458 $YZIKHZ AKPOAZERZ ©. T206a xaioy aurıvy elyvaı (Anavre yap uerpeira ıö noere), zul dıörı roesın, ufroov Eon) av allem. Erı di zul Öneijj dyd&yeras- elyaı Try xuxip mörnv‘ Ta yap En’ eudelas av palss ano Tüs aoxäs gloeraı za noös TO Telos- TEdvre 172 yo day ep Av aplorıra nleiov rou Noemodvros, (pfperai Yärroy’ Tüs d2 zuxlp udyns ove dpyn ovre r&äloc by avrj zeıpuxev, alh” Berös. Or sn xcre TOTTOV gogk NEOTN TOY KIVAUEOY, uog- Tugoücr navres 6001 NEEL ‚uvelav‘ Tas yap Goyas aürns anodıdganı Tois xıyovcı roicᷣrm æcvnouv. dıaxgioıs yap xal Bvyxoımis zvndsıs zur& Tonov eloly, obzw BR xıyvovow 9 Yılla zul ro veixog‘ To ulv yag dıa- zolveı, rô BR Ovyxolva adımy. xal rov voüv ÖE pnoıy Ava- Sayogas dıaxglvery rôv xıynoavyra nowroy. Öyolws JR xal 500: Toıaurnv uly oddenlav airlav Ayovan, dıa rò xe- vov xıyeiodal yaoıy x) ydo oVToL vv xata ronov ‚xtvn- vv xıyeioder 179 gioıy Alyovaıy* N yag dıa To xEVöV xi- ynoıs yood korı xal ws 8&v Tono. Toy d’ Alluy ovdeulav Undoyeıy vois nowros Allı Tois Ex Tovrwvy olovremr aü- gaveodaı yap xal pstvew xc) allorovodar Ovyrgıwouevav xal dınzgıvouevov Toy aTouwy souczwv paaty. Tov eö- T0v dk Toonoy zul 500: dıa nUvxvornta N uavöornte xare- oxsvaLovoı yEveoıy 7 PIopav° ovyxotoss yap xal dioxotoe: rœæũr diexoouovav. !rı 2 wage Tovrous od ıny yuzav alılay nowüvres xıyn0sws’ To yap aluro Eavrö xıvoüv 3g- zu elval pacı Two xıvouuevod, zıvei dE TO [00V xal nüv to Euypuyov F NV xara Tonov Eavro xlvnowv. xl xvoluc de zıveiodal yauev novov tö zıyouevov TIV xara TOnoV alunow av d' neenü ur Bi ıd add, alfa B’ 5 Buch der Phyfik VII. 9. 459 Bewegungen if, muß fie nothwendig die exfte fein (denn Alles wird duch das Erſte gemeflen), als au, weil fie bie erfte iR, iſt fie das Maß der Mebrigen. Werner aber kann auch die Kreisbes wegung allein gleihmäßig fein; denn was auf gerader Linie räums lih bewegt wird, wird vom Anfange weg und gegen bas Ende zu ungleihmäßig beivegt, nämlich Alles wird um fo fehneller räumlich bewegt, je weiter e8 von dem Ruhenden entfernt ifl?®); bei der Kreisbewegung allein Hingegen iſt weder Anfang noch Ende in ihr felbft von Natur aus beftimmt, fondern außerhalb ihrer.’ Daß aber die örtliche Bewegung bie erfte der Bewegungen iſt, bezeugen Alle, welche Betreffs der Bewegung Erwähnung gethan haben; denn die Principien derfelben theilen fie demjenigen zu, was eine derartige Bewegung bewirkt. Nämlich Auseinanderfihten und Zuſammenſichten find örtliche Bewegungen, fo aber aud find Liebe und Streit beivegend, denn das eine derfelben fidhtet aus einander, das andere hingegen zulammen; und auch von dem „Berflande”, welcher zuerfi Bewegung wirkte, fagt Anaragoras, daß er auseinanders ſichte. In gleiher Weile aber auch alle diejenigen, welde zwar eine derartige Urfache nicht angeben, aber behaupten, daß vermits telft des Leeren Bewegung fel?”); denn auch diefe fagen ja, daß die Natur in der örtlichen Bewegung bewegt werde; denn die Bes wegung vermittelt bes Leeren ift eine Maumbewegung und geht wie in einem Drte vor fih; von den übrigen Bewegungen aber meinen fie, Fomme feine den urfprünglihen Dingen, ſondern erfi den aus dieſen beftehenden zu; fie fagen nämlich, Sunahme und Abnahme und qualitative Aenderung finde Statt, indem die untheil: baren Körper zufammens und auseinandergefichtet werden. Auf die nämliche Weiſe aber machen es auch alle Sene, welche vermittelt der Dichtheit und Diünnheit das Entſtehen oder Vergehen erweiſen wollen; denn durch ein Iufammenfichten und Auseinanderfichten veranftalten fie jenes. Berner aber außer dieſen auch Jene, welche die Seele zur Urfache der Bewegung machen; denn fie fagen, das ſelbſt fich felbft Bewegende ſei Princip des Bewegtwerbenden, es bewegt aber das lebende Weſen und alles Befeelte ſich ſelbſt in der Raumbewegung. Und auch in eigentlihem Sinne fagen wir nur von dem in der örtlichen Bewegung Bewegtwerdenden, daß es bes wegt werde; hingegen warn es in dem nämlidhen Orte ruht, 39 * 173 460 $YZIKHZ AKPOAZERZ ©. sn Üi elloıovuevov Tuyyayy, ny xıyeioden, anleg IR zı- veiodaı 0V pauev. "Orı ulv ouv el Te xcvnois AV xol Zaraı 10V Änavıc x00v09, xl zls doxn ıis dıdlov xıynaews, Erı dE ıls Nor xlynoıs, zal rlva xlvnoıv aldıoy Eydigera uoynv elvaı, za) To xıvoiv nowrov Ötı dxlvnroy, elonran. 10. "Orı d2 roũr ausols avayxasov eva za) undiv Ex ueyedos, vũy Ilymuev, nowmTov nepl 709 mogoregem evrod dioploavyres. rovrwy d’ Fr ufv Earıy öri ovx olov TE oudtr nencocoucvor xıveiv Erreıgov ‚eovor. Tod ‚rag lorı, rò xıvoöv, To zıyoVuevor, 16 dv © zolıov, o xg0vos. zaüra 8* N nova antıya N navra nenegaouevo 7 Zvıa, olo⸗ a do N vo &r. Zorw EN rò 4 To xıvoü, 10 d2 zı- vovusvov B, xgöv05 ümeıgos ip ou T. 1ö da A xıvelo Tı ufoos runs B, ro dp ov E. od dij ty ioo ıo@ T- & nielovı yao TO ueilov. Wor oUx üntıpgas 0 Xo0Vos 0 Toü Z. ovrw 9 17 d rgoorıdels xeravaluon To A xal rj E zo B’ rov di zg0vov oðᷣ xeravaimow del — toov —XRX yag' WoTE N n&0R 4 mv ölnv B zıynocı Ev NEnE- gaouevp xE0vp Tod T. oVx Gom 080V ve Uno nenepagufvou xıveioda ovdly aneıgov xlynoıw. örı ulv olv oux vdäge- Taı TO nEnEOROUEVoVv ANEIEOV XıvEiv X00YoV, pavegoy* Örı d Olms ovx Evdäygeru Ev nenegaoukvp ueyedeı aneıpov elvaı duvanıy, Ex ravde dylov. EZorw yap 4 nielav düva- wis ae n ro Loov &v Üarrovı zoovp noLovoa, olov FEp- kalvovoa 9 yAvzalvovoa 9 Ölntovoo xal Ölwms xıyoüca, dvayxı ügpa xal uno Tov nenegnoufyov ulv üntıgov d' Buch der Phyſit VIE. 10. 461 babei aber gerade eben zunimmt ober abnimmt oder qualitativ ges ändert wird, fagen wir wohl, daß es in irgend einer Beziehung bewegt werde, ſchlechthin aber nicht: Daß alfo nun fowohl immer Bewegung war als aud bie ganze Zeit hindurch fein wird, und welches das Princip der immers währenden Bewegung fei, ferner auch welche die erfle Bewegung, und welche Bewegung allein immerwährend fein fünne, und daß das erfte Bewegende ein ſelbſt nicht mehr Bewegtes if, haben wir hiemit angegeben. 10. Daß aber diefes nothwendig theillos fein muß und feine Größe Haben darf?”), wollen wir jetzt angeben, indem wir zuerſt das feftftellen, was die Vorbedingungen hievon betrifft. Bon biejen aber ift die eine das, daß kein Begrängtes eine unbegrängte Zeit hindurch beivegend. fein kann; drei Dinge nämlich find es: das, Berwegende, das Bewegtwerdende, und drittens dasjenige, in wels chem die Bewegung if, nämlich die Zeit; diefe drei aber find ents weder alle unbegrängt oder alle begränzt oder die einen nur, wie 3. B. zwei davon oder nur Gines. Es fei denn nun A das Bes wegende, B das Bewegtwerdende, C aber die unbegraͤnzte Seit; fo fol denn nun D einen Theil von B, nämli E, bewegen; alfo nicht in einer dem C gleichen Zeit wird es dies thuen (denn in mehrerer Zeit ‚bewegt Etwas das Größere) alfo nicht unbegraͤnzt iſt diefe Zeit F; und fo denn nım immer bem D Etwas hinzus feßend werde ich allmälih das A aufzehren, und dem E Etwas hinzufegend das B; die Zeit Hingegen werbe ich nicht allmaͤlich aufzehren können, wenn ich auch immer ein Gleiches hinwegnehme, denn fie ift ja unbegrängt; folglich wird das ganze A den ganzen Gegenſtand B doch in einem begränzten Stüde der Zeit C bewegen; alfo ift es nicht möglich, daß von einem Begraͤnzten irgend Etwas in einer unbegrängten Bewegung beivegt werde. Daß es alſo nicht möglich ift, daß das Begraͤnzte eine unbegrängte Zeit hindurch be⸗ wegend fei, ift nun augenfällig; daß es aber zweitens überhaupt nicht moͤglich ift, daß in einer begränzten Größe eine unbegrängte Kraft fei, ift aus Folgendem Har. Es fei nämlich die größere Kraft immer diejenige, welche das Gleiche in weniger Zeit bewirkt, wie 3. B. erwärmt oder füß macht oder fchleudert oder überhaupt eben bewegend wirkt; es muß alfo nothwendig auch von dem, was ® 462 $YZIKHZ AKPOAZERZ ©. T 266 b Eyovios duvanıy adoyeıy Tu 16 na0xov, zal nielo 4 Um &llov- nielwy yap N Aneıpos duvanıs. alle ur xe0vov yE ovᷣx Evdegeran elyaı ovdsva. ei yap Zorıy 0 &p ® A xg0vos, dy Q 7 aneıpos loxös —— q̃ Zuoev, iv @ d’ 6 AB, nenegaoulyn Tıs, noös Tavınv 7 — —XG yov nenegaoueynv No ort eis 209 A zg0v@ KEXI- Imxevon ‚moös nenegaauevov yag de ngoorideis vrreoßalo nevzös weıoufvov, zal ayampay Ellsiyao worvıns. Ev Ton &pa 0099 xıynos n nensgaoueyn 15 antlop. roõũto d} aduvarov‘ ovdty apa nenegaoukyoy Evötyera antıgoy dv- vauıy Eyeıy. ov Tolyuv ovd’ Ev anelop nentgaoufynv‘ zalsoı Evökyeran 89 Elarroyı uey£deı nlelo dövanıy elvaı, all’ Erı üAlov dy uellovı nilelo. Zero 47 10 &p ou AB üsıeıpov. To dn BT &xeı duvauly Tıva, 72 sm 2009 dxtyvnoe ıyv A, &v 190 xeorv p ov EZ. Gy du rijc BT 174 dınlaolav icußavo, &y nulosı zıynası xo0yp rov EZ (koto yig adın n avaloyla), wor E&v Z xıyyası. ovxouy odrw Anußavoy as ınv ulv AB ovdenore dıffenı, XooVov di zov dosevros der dlarıw Anwouaı. aneıpos üpe n dü- vauıs Eoraı" naons yag nenegaoufvns vnegßalltı duvaneos. naons Öt nensgaoulvns duvautus Avaya TIEREOKOUEVOV elvaı za) Toy xoovov‘ ei yag Ev ıwı n roondt, n uellav ev Barıovı ulv woroufvp dE xıynası Z009p, xara NV GV- Tiozgoynv züs avaloylas. antıpog di nüoa duvauıs, GanEp za) nindos xal ueyegos To vnepßalloy navıös apLoufvor. korı di xu) wie deita Fovro" Anyöusde yao di ıya dü- yauıy ın9 avınvy ro yEraı 15 &v ıO anelop uey£deı, dv ne- 7ERROuEvY ueyeHEı 0V00V, 7 xaTaueronoe 79 &y To arzeloy Eenegnoueynv duvauır. Buch der Phyſit VII. 10. 163 zwar begrängt if, aber eine unbegrängte Kraft hat, das eine Eins wirkung Grfahrende eben auch irgend eine folche erfahren, und zwar eine größere als von irgend einem Anderen, benn größer ja ift bie unbegrängte Kraft; aber nun kann ja dabei dann gar Feine Zeit befichen ; iſt nämlich A bie Zeit, in welcher die unbegrängte Gewalt Etwas erwärmt oder geftoßen hat, AB aber jene Zeit, in welcher irgend eine begrängte Gewalt dies gethan Hat, fo werde ich, indem ih zu Diefer leßteren immer eine größere begränzte hinzunehme, irgend einmal dahin gelangen, daß fie in der Seit A bie Bewegung gewirkt Hat (denn wenn ich zu einem Begränzten immer Gimas hinzufeße, werde ich zuletzt über jedes Begränzte hinauskommen, und ebenfo, wenn ich immer wegnehme, hinter jedem zurüdbleiben) ; aljo wird dann in gleicher Zeit bie begränzte Gewalt wie die uns begrängte Etwas bewegen; dies aber ift unmoͤglich; folglich kann Nichte begränztes eine unbegrängte Kraft haben, und demnach auch feine begränzte in unbegrängter Zeit; und bod kann in einer Fleineren Größe eine größere Kraft fein, noch weit mehr aber in einer größeren Größe eine größere Kraft. Es fei denn nun AB unbegränzt; fo bat dann BC irgend eine Kraft, welche in irgend einer Zeit das D in Bewegung ſetzte, nämlid in ber Zeit EF; und wenn ich denn nun das Doppelte von BC nehme, fo wird es in der Hälfte ber Zeit EF (denn fo ficht das Berhältnig), alſo in ber Zeit FG, jenes in Bewegung feßen; alfo indem id fo immer fort hinzunehme, werde ich wohl das AB nie vollfländig burchwandern, aber von ber gegebenen Zeit werde ich immer ein Heineres Stüd erhalten; alfo wird die Kraft unbegrängt fein, denn fie übertrifft jede begrängte Kraft; Hingegen von jeber bes gränzten Kraft muß auch die Zeit begränzt fein, denn wenn bie fo und fo große Kraft in irgend einer Zeit Etwas bewegt, fo wird die größere wohl in einer Eleineren, aber eben abgegränzten Zeit, nad der Umkehrung bes Berhältniffes, es bewegen; unbes gränzt aber ift eine jede Kraft ebenfo wie auch eine Anzahl und eine Größe es ift, nämlich dasjenige, was über alles Abgegränzte hinausgeht. Man Tann jenes aber auch folgendermaßen zeigen: wir nehmen nämlich irgend eine Kraft, welche der Gattung nad) die nämliche iſt wie jene in der unbegrängten Größe, während fie ſelbſt in einer begränzten Größe if; und diefe nun wird jene andere begraͤnzte Kraft, welche in der unbegrängten Größe ift, ohne Reſt aufmeflen. 175 464 $YZIKHZ AKPOALZENZ ©. T 267 a "Orı udv ovy oüx irddgsrar ansıooy slvaı duvanıy Ey neneonoufye ueylde, ovdt nenegeausyny dv anelop, dx tourey düjlov‘ reg) di Toy Ypepoulvav aulas Era dıano- ejoal rıyva anoplay ngwroV. El yap TUV TO XıyoumEvor zıyeita: UNO Tıyvös, 600 un avıa Eavsa xıyei, NOS Kıyeitaı Ivın Ouvexös un antoufvov Tod xıyjaavyros; 0loy Ta di- rrouueve. &i d’ üua zıyei za üllo Tı 0 xıynaas, olov Toy dfou, Ös xıyoumevos zıyei, Ouolus AdUvaroy Toü 7OMToU un anroufvov undt xzıvoüvros xıyeiode:, Ail’ äua navıa za) zıyvsiodaı zul T nenavosaL, ÖTay TO NEMTOV xıyouv navonraı, xa) ei nosi aoneo n Aldos, olov xıvei 6 dxiyn- cv. avyayın En Toüzo utv Afysıy, ÖTı TO NOWToV zıyjdav nosti 0l0y TE xıyeiv, 9 70V dfoa zosüuroy A ro Udo 7 ri @llo Tosourov 5 nepuxe xıyveiy xal xıyeiodaı. AL’ ovr Eum Navstaı xıVoUy za) xıyoumevoy, alla xıyovusyoy utv äuc, ÖTay 6 xıy@y navontaı xıvay, xıvoüv ÖL Erı toriv. dıöo zul zıveitat rı allov Eyöusvov* xal El Tovrov 0 ei- rös Aoyos. naverar dE, Öray Blarıay n duvauıs Tov xıyeiy &yylynraı 9 Eyoußvo. Telos BE navera, ÖTavy unxer HOMON TO TIOOTEEOV XIYOUV, AA xıYovusVoy UOYoY. Tara d’ aydyın äua naveosaı, TO uly xıyoüy TO ÖL xıyouusvoy, ze) rv Öölny xiygow. avın ulv oöv Ev Tois &vderoukvos ört ulv xıyeiodar ort d’ nosueiv Byylyvera N xlymoıs, x) od ovverns, alld yalveraı“ 4 yap dypebiis öyraoy N enrond- vov dorlv- où yüo Er TO xıyvoüv, aA’ Eyousva allnlam. dıö xal 2&v dla xal Ev üdarı yiveraı n roavın xivnors, Av Buch der Phyſik VII. 10. 465 Daß alfo nun es nit möglich if, daß eine unbegränzte Kraft in einer begrängten Größe ſei, und auch unmoͤglich, daß eine begrängte Kraft in einer unbegrängten Größe ſei, iR aus dem Biss herigen klar. Aber auch in Betreff des raͤumlich Bewegten ift es gut, vorerfi noch eine Schwierigkeit zu erledigen. Wenn nämlich alles Bewegtwerdende, was nicht ſelbſt fich feluft bewegt, von einem Etwas bewegt wird, wie wird dann Manches continuirlidy beivegt, ohne daß das Bewegende es noch berührt, wie 3. B. das Geſchleu⸗ derte? Bewegt aber ber Bewegende zugleich auch noch etwas Ans beres, wie 3. B. die Luft, welche, während fie bewegt wird, bes wegend iſt, fo fei es in gleicher Weile unmoͤglich, daß fie bewegt werde, ohne daß das erfle Bewegende fie noch berührt und bewegt, Sondern zugleich werde Alles bewegt und zugleich habe Alles aufs gehört, fobald das erſte Bewegende aufgehört habe, ſelbſt wenn jenes es fo bewirkt wie ber Magnet, nämlich dasjenige noch beivegt, was er fon bewegt Int. Nothwendig denn nun muß man allers dinge das fanen, daß das erfie Bewegende ein Anderes fähig macht, felbft bewegend zu fein, wie 3. B. die fo befchaffene Luft oder das Wafler oder irgend Etwas anderes derartiges, was von Natur aus dazu beftimmt if, zu bewegen und bewegt zu werben; nicht aber hört es zugleich auf, zu bewegen und bewegt zu werden, fondern wohl hört es zugleich auf, bewegt zu werben, fobald der Beivegende aufhört, es zu bewegen, aber jelbft iſt es noch bewegend; darum auch wird Etwas dadurch bewegt, daß es an ein Anderes fih an⸗ reiht, und es iſt bei dieſem das naͤmliche Verhaͤltniß; aufhören aber wird es, wenn bie Kraft, bewegend zu fein, in dem fi Ans reihenden FHleiner wird, und zuleßt ganz aufhören wird es, wann das Vorhergehende nicht mehr als beivegend wirkt, fondern bloß als Bewegtwerdendes; Dies aber dann muß wohl zugleidh aufs hören, nämlich einerfeitö das, daß das eine beivegend und das ans dere bewegtwerbend if, und andrerfeits die ganze Bewegung. Diele Bewegung nun entfleht in demjenigen, was die Möglicykeit hat, bald bewegt zu werden bald zu ruhen, und fie iſt nicht continuirs lich, fondern jcheint nur es zu fein, denn fie it Die Bewegung von Dingen, welche entweder nur nächflfolgende find oder fich berühren; nicht GBines naͤmlich ift das Bewegende, fondern mehrere aneinans der fich anreihende; darum auch geht ſowohl in der Luft als auch im Wafler die derartige Bewegung vor fih, von welcher Ginige 466 - $YZIKHZ AKPOAZERZ 0. t2e7b Alyovol rıyss aysınepdoragıw eivaı. . aduvarov di dilms za enoonderza Aveıy, el. un Tou elonufvor reoror. nd av- unegloraas dua naysa xıveiodhı Tori ab KıyEiy, GOTE zo) navsadeı. viy de Wyalveral rı Ey xıvouuevoy OGuveyac' vUmd Tlyos oUV; od yap Uno rad ohrod. ine d’ & ro obasy avayan ;xivnow eva amezi, avıy di ula Earl, Evayın di zıyv ulav uey&daus TE. Tıvos Eiymı (0% yap xıyei- rar ro dulyeßts) zul vos zul üp dvos‘ ou yao Zora ovr- eyns, all’ Erouevrn Erkon Erlgus war deinenuem, - ro dn mı- voũvy ei Ev, N xıvovmevoy xıye.d axtynrov dv. Ei udv.d zıvouusvov, Quvaxodlavdeiy denae xa) neraßallsıy müro, kun di} zıyeiodan una rınos‘ dJore arnasıns nad Nkss ei To mvsiodar UNO .dKıUNTOU, TdVTO Yag aux ayayın Mun- uerußerieıy, all ael 8 durnosrns zmeiv (anavoy yag To oöro xweiv) za) Onuins.eurm 7 Krgsıs h u0Vn 7 ualıoro‘ av yip Eye ueraßoinv Ta wor oddewlar.. dei di oudt 76 xıyouuevon 006 dxstvov Eysıy ueraßalıv, Ivo ouola fi N xlunaıs. avayın ön.% IV ulon ij 2y zurigp sluoı- avıa yüo al doyal. dia Tayıata ‚zıyeitası 1A Lyyusera Tod xı- voüyros. Tomurn Ö’ 7 voü. Slow aluyass' Brei don zo m- yoöv. Zyeı d’ unoglav, ei Indfyerat .rı zevouuenoy zıveiv Ovvsyüs, alla un Weneg zö adoun nalıy. nut srukıy, za Ipebjs eivaı owveyus’ yaa avso dei dv 7 Ess, 1 zupo, 7 ®ow Tu dudeguuevose Bilo zoo üklov, Vomp arlcı Eidy9n En) Toy Öımrovulvav. eiöl dumperos av 0 Buch der Phyfik VIN. 10. 467 fagen, fie fei ein Gegendruck. Unmoͤglich aber kann man bie es hobene Schwierigfeit andere, als auf die angegebene Weiſe löfen, wohingegen der Gegendruck bewirkt, daß Alles zugleich Bewege und bewegt werde, folglich auch zugleich aufhoͤre; nun aber zeigt ſich ja, daß irgend ein Gines dabei continuirlic, bewegt wird; yon wem alfo nun? dem von eben dem nämlichen Erſten ja doch nicht: — Da aber in den felenden Dingen nothwendig eine continuirliche Bewegung fein muß, diefe aber eine Cine iſt, jene Bewegung aber, welche Eine if, nothwendig fowohl bie irgend einer Groͤße fein muß (denn das Groͤßenloſe wird nicht bewegt) als auch die einer Ginen Größe und von einem GBinen bewirkt fein muß (demn außerdem iR fie nicht continwiclih, fondern bloß die eine an die andere fi anreihend und hiemit eine getheilte), — fo it denn nun, wenn das Bewegende ein Cines ift, es entweder als Bewegtwerdendes oder als felbft nicht mehr DBewegtes be: wegend; und ift es nun als Bewegtwerbenbes bewegend, fo wird es mitfolgen und gleichfalls fi verändern müflen, zugleich aber eben auch von einem Etwas bewegt werden; folglich wird dies irgendwo Halt machen und zu dem Punkte fommen, daß es von einem felbft nicht mehr Bewegten bewegt wird; denn dieſes muß night mehr ſich mitverändern, fondern es wird fowohl immer bewegend fein können (denn mühelos ift es, auf diefe Weile bewe⸗ gend zu fein), als auch iſt biele Bewegung entweder als die ein⸗ zige “oder wenigitens im hoͤchſten Grade eine gleichmäßige, denn es enthält dann das Bewegende feine Veränderung; es fol aber auch das Bewegtwerbende von Seite defielben feine Veränderung enthals ten, damit die Bewegung gleicher Art if. Nothwendig demnach muß es entweder in der Mitte oder in dem Kreife fein, denn bie find die beiden Brincipien; aber am ſchnellſten wird ja dasjenige bewegt, was zunähft am Bewegenden iſt; derartig aber iſt nur bie Bewegung des Ganzen; dort alfo muß das Bewegende fein. Es enthält aber dieß noch die Schwierigkeit, ob irgend ein Bewegtwer⸗ dendes continuirlich bewegend fein könne, nicht aber fo wie auch jenes, welches abermals und wieder abermals ftößt, nämlich conti- nuirlidy bloß durch das Nächfifolgend-fein; entweder nämlich muß ed felbft ftoßen oder ziehen?) oder beides zugleich, oder irgend ein anderes dieſe Wirkung aufnehmen und weitergeben, immer das eine vom anderen, wie bieß fchon oben bei dem Gefchleuderten gejagt 468 $YZIKHZ AKPOAZERZ 9. ne N To üdup xıyei, all’ is dei zıyoumevos, auporegws d’ ody obov re ulav eivaı, all’ dyoukynv. MOovn Con Ovv- ers IV zıvei 16 axlvntov- del yap omolas Exov xl ıgös 176 76 xıyovuevov Ouolms Eksı xal ouvveyäs. diwgiaufvay di Tourey Wyavsooy Orı ddUvaroy TO nEWTOoV zıyouy zul dxi- vnrov Eyuv rı meyedos. El yap ueyedos Eye, duayan ijrot nenepaoulvyoy avro elvaı A aneıgov. Antıooy ulv ou» Or oux Erdkysrar ulyesos elvaı, Sedeiesaı nE0TEE0oV. &v Tois Quoixois‘ örı di TO nenspaouetvow aduvaerov Eye duvauıy &rreıpov, za Orı advvarov Uno Tenepuauevov xzıveiodat rı üreıoov zyoovov, dedsızraı vüy. TO dE Ye NOWToV xıvouv aldıoy xıyei xiynoıy xul AneLıpo9 X00VoV. Wpeaveooy Tolyuv örı adıalgerov korı zur aueols za oudev Exov ulyesog. Buch der Phyſik VII. 10. 469 wurde; wenn aber da als ein Theilbares die Luft oder das Wafler bewegend ift, aber fo daß es immer felbft auch bewegt wird, fo wird in jenen beiden Källen die Bewegung unmöglich eine Eine, fondern nur eine fi anreihende, fein fönnen. Folglich ift allein jene Bewegung continuiclich, welche das felbft nicht mehr Bewegte bewirkt; denn indem es fich felbft immer in gleicher Weile vers hält, wird es fih auch in Bezug auf das Bewegtwerdende in gleis her Weiſe und continuirli verhalten, Nachdem aber dieß feftger ftellt if, iſt es augenfällig, daB das erfle Bewegende und ſelbſt nicht mehr Bewegte unmöglich irgend eine Größe haben kann; denn hat es eine Größe, fo muß es felbft entweder begränzt ober unbegrängt fein; daß nun eine Groͤße nicht unbegrängt fein Tann, ift oben in ben phyſiſchen Büchern IIä, 5] gezeigt worden; daß aber das Begränzte unmdglich eine unbegrängte Kraft haben Fann, und baß es unmöglih if, daß von einem begränzten Etwas eine unbegrängte Zeit hindurch bewegt werde, ift fo eben jetzt gezeigt worden; das erſte Bewegende aber bewirkt ja eine immerwährende Bewegung unb unbegrängte Zeit hindurch. Augenfällig demnach ift es, daß daſſelbe untheilbar und theillos iR und feine Größe Hat. Ariſtoteles. 40 Anmerkungen zum L Bude, ©. 9. 1) „Das von Seite der Ratur aus Deutlichere* be deutet bei Ari. im Zufammenbange mit der Philofophie feines Lehrers Plato dasjenige, was in der bewußten fchöpferifchen Thä⸗ tigkeit der Natur ſelbſt die allgemeine Grundlage der einzelnen Erſcheinungen if; Arifl. nennt es aud das „der Natur nad Frühere” (im Gegenfage gegen die concreten @inzeln-Dinge, welche „für uns das Frühere“ Ant). Hiemit find eben die allgemeinen Brincipien fowie auch die Elemente der Dinge darunter zu vers fieben. Rad griehifcher Anichauungsweife liegen ſowohl einerfeits- die vier Elemente dem fchaffenden Genius der Natur näher, als die aus bdenfelben zufammengefehten einzelnen Weſen, als auch an: drerfeits find die Begriffe der einzelnen Weſen (die platonifchen Ideen) in der göttlichen Intelligenz früher und reiner vorhanden, als die concrete Berwirklihung derſelben. — Das „Allgemeinere“ in den folgenden Worten ift der finnliche fogenannte Eindrud, alſo namentlich Hier die Thatfache, daß es ein Stoffliches und ein Ent fiehen und Bergehen gibt. ©. 11. 2) Unter den Natur⸗Philoſophen (puoixoc) verfteht Ari. zunächſt die fogen. Sonifchen Phyfiologen (Thales, Anarime nes, Anarimander); tann aber aud Anaragoras, Heraklitus und Empedofles, kurz alle vorfokratifhen Philoſophen, welche nidt Gleaten und nit Pythagoreer find. Ehend. 3) Der Sap des Heraflitus: „Alles iſt in fletem Fluſſe (mavra dei)“; wahrfcheirflicher aber ift, daß hier der Aus: ſpruch defielben, daß Gut und Bös baffelbe fei, gemeint if, vgl. Anmerkungen zum I. Buche. 471 Top. VII, 5. Uebrigens fieht man, daß terlei piquante Ausfprüche „berühmter Männer“ fchon damals beliebte Gontroverfen des ges wöhnlichen Gefpräces waren; f. Anm. 32 3. IV. 2. ©. 13. 4) Die Duadratur des Zirkels war ſchon vor Ariflos teles von mehreren Mathematifern verfucht worden, wie aus öfteren Anführungen bei demfelben hervorgeht; und zwar unterfcheidet Aris Roteles aud an anderen Stellen (Soph. El. 11, Anal. pr. II, 25, Anal. post. I, 9) ausbrüdlich zwifchen zweierlei Löfungen dieſes Problemes, namlich ber einen, welche auf Fehlern gegen die Grunds jäge der Geometrie beruht und daher auch von dem Theoretiker ber Beometrie widerlegt werden muß, und der anderen, weldye gegen die PBrincipien der Geometrie felbft von vorneherein verflößt und daher geometrifch widerlegt zu werden nicht verdient. Die Verſuche der letzteren Art, welche ein gewifler Antiphon und ein gewifler Bıyfon aufſtellten, befanden darin, daß Antiphon ein reguläres Polygon von fehr vielen Seiten in dem Kreiſe conftruirte und dies ſes nach dem gewöhnlichen Verfahren dann in ein Dreieck, Rechteck und zulebt Quadrat verwandelte, dabei natürlich annehmend, daß die Peripherie des Kreifes mit den Bolygons-Seiten zufammenfalle; Bryfon hingegen conflruirte ein reguläre Polygon (oder felbft gar nur ein Quadrat) innerhalb des Kreifes und ein entiprechentes um ben Kreis und endlich ein drittes entfprechendes zwiſchen dieſe beiden Hinein, deſſen Seiten nämlid dann die Peripherie mehrmals Schneiden; dieſes dritte nun fei Kleiner als das äußere und größer als das innere, der Kreis aber fei ebenfalls Heiner ale das Äußere Polygon und größer als das innere, folglich fei der Kreis dem mittleren Polygone gleih, und man brauche nur dieſes in ein Quadrat zu verwandeln, fo fei dafjelbe dem Kreife gleih. (In Betreff des Bryſon find die alten Gommentatoren eintimmig, bie Duabratur des Antiphon aber verwechfeln Einige mit der ſogleich nun anzugebenven wiflenichaftlicheren). Gin Verſuch nun Hingegen, welcher von geometriihen Principien aus widerlegt werden muß, ift jener, welden Arift. bier als den vermittelt der Segmente bes eichnet; berielbe ift aber ficher identiich mit jenem vermittelft der eniffen, welchen der Pythagoreer Hippofrates aus Chios (Soph. El. u. Anal. pr. a. a. O.) aufgeftellt Hatte. Gr berußt nämlid auf Folgendem (ich gebrauche die kürzeren modernen Bezeichnungen) : E Die Fläche des Halbkreifes AEGB iſt ⁊ £ — 8 Mu alfo tie des Quadranten AEDC = * E; und die des Halb⸗ 2 2 * 2 feeifeg AFD it — LADE AU, 40° 472 Anmerkungen zum I. Bude. nun aber if 7 AD?! = 2AC”, dieß aber — AED; alſo AFD = 'AEDC, um zieht man nun en beiten ai egment / KH A N fo ik er Meniffus AFDE = A ADC; hiemit läßt fih ein Quadrat cons firuiren, welches dem Meniſkus AFDE gleih if. Iſt nun ferner AB=HM=,;HN=HP=PR = RN, und ift die Fläde 7 des Halbkreiſes HTN — = 7 und die des Halbkreiſes HKP — 2 2 ae — r ” mip aber — PSR — RVN — ABGB, fo ® ® it AEGB + HEP + PSR + RVN = 4 Er Mer HM? x a dieß aber — Halbkr. HTN; alfo AEGB + HEP + PSR + RVN = HTN; nun von beiden Seiten die Segmente HLP, PTR und RON abgezogen: AEGB + HRP — HLP + PSR — PTR+-RVN — RON = HTN — (HLP + PTR + RON), d. $. AEGB + HRKPL + PSRT -+ RVNO = Trapez HPRN; und werde nun jeder ber drei Meniffen HKPL, PSRT und RVNO ebenſo wie ter obige Menilfus AFDE durch das ihm gleiche Dreieck erſetzt (— natürlich liegt hier der Verſtoß wegen ter Berfchiedenheit des obigen Meniffus_und der hiefigen drei —), und dieſe Aequivalente von obiger Gleichung abaraogen, fo ift der Halbkreis AEGB = Trap. HPRN minus dtei Dreiecke, alfo eine geradlinige Figur ge funden, welche dem Halbfreife AFGB gleich if. ©. 13. 5) Weber die mehreren Bedeutungen bes „Seienden“ vgl. Metaph. 1, c. 7; ebenfo in Betreff des fogleich unten folgenden „Sins“ ebend. c. 6, in welch beiden Stellen fowie bei öfterer ges legentlicher Berührung dieſes Punktes (Metaph. E,4, Z, 1, A. 3, wo von dem Seienden, und befonders ebend. c. 1-3, wo von dem Eins die Rede ift) als die Hauptunterfchiede des Seienden ſich ergeben: das bloß je nach Vorkommniß (f. unten die folg. Ann. 7) Anmerkungen zum I. Buche. 4713 Seiende, das den Kategorien nad Seiende, das der factifchen Wahrs beit nach Seiende, das der Potenz und Berwirklihung nad Geiende ; für das Eins Hingegen: Cinheit zwiichen Weſen und deſſen Gigen- fchaft, Cinheit der Sontinuität, Binheit der Art und Gattung nad, Einheit des Begriffes, Einheit ter Toptalität, Ginheit des Maßes und Erkennens, Einheit der Bahl. ©. 13. 6) Die Kategorien (f über dieſelben bef. Trendelen- burg, Geh. d. Kategorienichre. Berl. 1846), von welchen hier beifpielsweife außer dem Weſen nur Quantität, Qualität und Zus fland genannt werden, find, wie auch ihr Name befagt, die allges meinften Prädifatsbegriffe, unter welche fih die gelammte Maſſe aller möglichen Präpdifate rubriciren läßt; die erfle der Kategorien aber, das Welen, verhält ſich zu den übrigen fo, daß fie felbft das grammatifche Subject zu denfelben ift, da alle anderen Kategorien eben nur von einem MWelen prädicirt werden können, alſo für ſich allein Feine Eriftenz haben; fa in ihrer eigentlichftien Geltung, nämlich als Individuum (Tode 7), kann das Weſen felbft gar nicht Präpdikat, fondern nur Subject fein. Ehend. 7) „Ie nah Vorkommniß;“ fo überfeße ich den Austrud xzara ovußeßnxos, welcher fait jeder Uebertragung fich zu widerfeßen fcheint; ovußsßnxos (vgl. fogleich unten c. 3) ift alles tasjenige, was an einem Weſen vorfommen fann oder aud nicht, z. B. an dem Menſchen die weiße Hautfarbe oter gelehrte Bildung; es ift aber darum nicht das Zufällige oder Nceidentielle, wie die ichlechte formale Logik diefen Begriff faßt (oder vielmehr ihn töd- tet) ; denn das wohl ift zufällig für den Beftand des Begriffes beim vereinzelten MenichensIndividuum, ob e8 weiße Hautfarbe habe, da daffelbe auch ein Menſch ifl, wenn Lie Hautfarbe braun ift; nicht aber ift es zufällig, daß die Menfchen als Gattung eine weiße oder braune u. ſ. w. Hautfarbe haben Fönnen, denn es gibt feine grünen Menfchen, was der Fall fein müßte, wenn die Hautfarbe wirklich nach dem Sinne ter formalen Logik „unweſentlich“ oder „zufällig“ wäre. Bei Ariftoteles liegt richtig die reale Möglichkeit des Vor⸗ fommensKönnens im Begriffe des ovußeßnxos, während baflelbe F Frieten Begenfap gegen das Anundfürfih (xa$” davro) enthält. ©. 15. 8) Wefensbegriff (0 Aoyos 0 Tov Ti nv elvas) if jener Begriff, welcher das ro TC nv elvas eines Dinges ausſpricht, das ro ri nv elvas aber ift jenes „Sein“ (elraı) des Dinges, welches dem urfprünglich feienden (77 als Imperfect., d. b. was das Ding von Anbeginn war) Was, d. h. Form und Zweck (Ti), entipricht. Näheres über diefen Ausprud b. Trendelenburg, Rhein. Wuf. 1828, I, p. 457 fi. 474 Anmerkungen zum 1. Bude. ' Ebend. 9) Die feit Ieno dem Gleaten und Demofrit ange regte und bei Ariſtoteles fowie bei Spinoza und Hegel bedenkliche Frage über ten Theitbegriff und das Verhältniß des Theiles zum Ganzen werden wir von ihrer phnffalifchen Seite unten III, C. 5—7 treffen (die verichiedenen Wortbedeutungen von 5205 und ud eos Melaph. A, 25 und 26); die Wichtigkeit derfelben aber für die Logik erfcheint in der Unterfuchung, wie ſich die Theile der con creten Totalität zu den Theilen des Begriffes verhalten, und wie der Begriff Ein Ganzes fei, Metaph. Z, 10—12. Die Theile der logiſchen Auffaflung, welche Arift. auch „früher als das Banze“ nennt, dürften (wie aus d. angef. Stelle hervorzugehen fcheint) mit dem Ganzen zufammen eine Einheit ausmachen, die der concreten Totalität hingegen, welche ſpaͤter als das Ganze find, machen wohl mit dem Ganzen zufammen eine Mehrheit aus. Unter den „nicht eontinuirlihen Teilen“ eines Ganzen würde ich mir 3. B. etwa die Bürger eines Staates oder auch die Planeten eines Sonnen ſyſtems denken, wobei eben dann die Frage einträte, ob fie in Be zug u das Ganze als untheilbare Monaden zu betrachten feien oder nicht. ©. 17. 10) Wie Plato (bef. im Parmen.) die Identitaͤt ber Begenfäße (des zavrov u. Eregor) zur Begründung der Ideenlehre anwendet, fo ift die Eoeriftenz des einheitlich begrifflichen Allgemeis nen und des vielheitlidh concreten @inzelnen auch dem Arift. bie Realbedingung zu feiner gefammten Auffaflung des Ceienten; nur dürfe dieſes ufammenbefteben der Ginheit mit der Bielheit nidt fo verflanden werden, daß Gin Ding 1.0: zugleich weiß und nidt weiß fein könne (wohl aber ift z. B. Ein Menſch zugleich weiß und gebildet). Aber Arifl. ſtützt dieſe Auffaflung noch auf ein tieferes, und zwar fein tiefſtes Princip (Metaph. H, 6 u. M, 10), naͤmlich auf den Mebergang von Potenz zum Actus und die demnach überall nöthige Unterſcheidung des Potenziellen und Aktuellen; fo fann Ariſt. auch nur eine Einheit anerkennen, welche, waͤhrend fle aftuell als Eins auftritt, dabei den Reichthum der realen Möglichkeit des Bielen in fih enthält. Ebend. 11) Meliffos Hatte nämlich, ähnlich wie Zeno der Eleate, im Interefle feiner Lehre vom reinen unbewegten unbegränz ten Ginen Seienden, die Eriftenz der Bewegung und jeder Beräns derung zu leugnen gefucht, im Ganzen aus den jede Gontinuität aufhebenden atomiftiich deftructiven Gründen, daß es feinen Anfang des Werten und der Bewegung geben könne und daß bei det Annahme einer Veränderung fein fehler bleibender Standpunft ev reicht werde, Ariſt. nun wirft ihm mit Recht vor, daß er für bie ganze Unterfuhung, ob denn jede Veränderung einen Anfang (fe es in Bezug auf das veränderte Ding ober in Bezug auf die Zeit der Veränderung) Habe, eigentlich feinen Sinn beiige. Des Arifl. Anmerkungen zum I. Buche. 475 Anſicht Hierüber f. unten, VI, 6. Unter der „zumal vor ſich gehens den Beränderung“ verfteht Ariſt. 3. B. das Gefrieren (f. VE, 3), bei welchem, wenn auch das gefrierende Ding unendlicd, theilbar if, doch der Borgang felbft dies nicht if. Zum Verſtaͤndniſſe der Stelle muß übrigens noc bemerkt werden, daß Ariſt. bei dem allg. Bes griffe der Beränderung (zeraßoin) vier Arten unterfcheidet: 1) ſchlechthiniges Entfichen und Vergehen (ysraoıs xal YIoga), 2) Raumbewegung (7 xara Tonov xiynos pder Yoga), 3) quantitas tive Zunahme und Abnahme (avfnos za YIcas) 4) qualitative Aenderung (allorwoıs). Die lehteren drei fallen fpecieller unter den Begriff der Bewegung (xivnos). &. unten V, I u. 2. ©. 19. 12) In bdiefem erflen Ginwante wirft Ariſt. dem Varm. vor, er habe aus der Ginbeitlichfeit eines Praͤdikates (naͤm⸗ lich des Präpifates „ſeiend“, wofür Arift. beifpielöweile „weiß“ ſetzt) auf Ginheit des Subjectes gefchlofien. In den Worten xal oux Zoras napa to Aeuxor ete. beachte man, daß xal oux, und nicht evöt, fieht, und man wird vielleicht den in der Ueberſetzung aus⸗ gedrüdten Sinn diefer hoͤchſt ſchwierigen Stelle billigen; es ſcheint nämlidy Arift. fagen zu wollen, daß wenn auch das Weiße bie eins zige trennbare Qualität der Dinge wäre, babet doch der Unterfchied zwiigen dem Sein der Qualität und dem bes Trägers berfelben eſtehe, da die Trennbarfeit allein nicht der Grund diefes Unter⸗ ſchiedes fei, fondern diefer im Weſen liege. ©. 21. 13) In diefem zweiten Ginwande zeigt Ariſt, daB, wenn nur in Folge des erſten Einwandes das Seiende als felb Rändiger Subjectöbegriff gefaßt wird, daſſelbe fogleich entweder, falle nur irgend eine Praͤdikatsbeſtimmung herangebradht wird, dieſe als eine nichtige an fih Hat, alſo felbf ein Nicht:feientes wird, — oder die ſtricte Einheit aufgeben muß, alfo Parm. auch fo jedenfalls in einen Selbſtwiderſpruch geräth. Was zuletzt vom Größenbegriffe gelagt ift, bezieht fih auf den Eleaten Beno. ©. 23. 14) Diefer dritte Sinwand beruht darauf, daß jedes beftimmte Anfichfeiende ein Ganzes if, welches aus den fogenannten weientlichen Merkmalen befteht; diefe Iegteren nun können doch Fein bloßes an einem Anderen vorfommentdes fein; find fie aber das nid, fo find fie felbft beſtimmte Anfichfeiente; dann aber entfleht der Widerfpruch, daß ein beflimmtes NAnfichfeiende aus mehreren beftimmten Anfichfeienden beftünte; alfo müßte am Ende ein Gans zes aus Untheilbarem beftehen, was abermals widerfinnig ift. Ebend. 15) Hiemit ift Plato gemeint, fowie mit den „uns theilbaren Größen“ Zenofrates, , Ebend. 16) Rämlich Feuer, Luft und Wafler, denn die Erbe nahm Feiner von-benen, welche Ein Element als Urgrund aufſtell⸗ 476 Anmerkungen zum I. Bude. ten, an. Derjenige, welcher das Mittelweſen zwilchen Feuer und Luft annahm, feheint Diogenes von Apollonia geweſen zu fein. ©. 25. 17) Gleichtheilig (orosoueoss) nennt Arifl. dasjenige, defien Theile denfelben Namen wie das Ganze haben (3. B. Wafler, Holz; Fleiſch u. dgl. im Gegenfage 3. B. gegen Geſicht oder Hand, deren Theile nicht wieder Geſicht oder Hand find), und Arift. be⸗ zeichnet mit diefem Ausprude flets den elementaren Stoff, weldyen Anaragoras annahm und fi ale burchbringenofte Miſchung aller Beftandtheile und Qualitäten dachte. (S. Breier, d. Philoſ. des Anarag. Berl. 1840.) ©. 27. 18) Ari. meint jene Theile eined Dinges, welde von Natur aus als Theile wirklich beflehen, allo die organifchen Beſtandtheile im Gegeniage gegen bie durch eine beliebige mathe matifche oder intelligible Theilung entflehenden Theile. ©. 29. 19) D. 5. die Inhärenzien, die doch nur Präpifate fein können, würden dann Telbfiftändige individuelle Subſtanzen fein, denn das Wein als Individuum ift es allein, welches bloß Subject, nie aber Prädikat fein fann (f. oben Anm. 6). Ebend. 20) „Die Entflehung des Gleichartigen“ ift einer ber Grundzüge ter ariftot. Naturphilofophie; es iſt Darunter naments lid der Proceß des Wertens der einzelnen Dinge zu verfiehen (vgl. bef. Metapb. A, 5), wobei die fchöpferifhe Kraft der begrifflichen Form die Allgemeinheit der Art im Einzelnen bewahrt (vgl. Metaph. A, 2 u. Z, 7); das gewöhnliche Beilpiel ift „ber Menſch erzeugt einen Menſchen“ (f. Metaph. Z, 7, A, 3 u. 4, N, 5); aber ein Materielles Liegt ftets dieſer Wirkung ter Ichöpferiichen Form unter, und der Uebergang von Potenz zum Actus if ſelbſt gleihfam tie Geſchichte der Thätigfeit der artbildenden Form. Die weitere Ent: widelung der Anfidt des Arifl. |. unten II, 1 und in d. Büchern d. gener, et corr. (bef. I, 2); dem Beifpiele vom Lehme, welcer duch Wirkung des formgebenden Begriffes auch Etwas anderes als ein bloßes Stüd "Lehm werden kann, entipricht es, wenn d. gen. et corr. II, 7, biefür das Gleichniß vom Wache gleichfam als legte Antivort auf tie Frage über Entſtehung der Dinge ge geben wird. Ebend. 21) PBarmenides fchied nämlich fcharf zwifchen dem ewigen reinen einheitlichen Sein und dem ©ebiete der veränderlichen Erfcheinungen; für das letztere und bie daflelbe betrefiende eben fo veränderlihe Meinung nun nahm er die zwei Örundgegenfäße bes Warmen und Kalten an. — Die Lehre von Verdünnung und Bas Dichtung (Aenderung des Aggregationszuftandes) hat befonders Anarimenes ausgeführt, — Demokrito6 leitete die Vielheit ber Anmerkungen zum I. Bude. 477 Dinge aus der Mannigfaltigleit der Gehalt, Lage und Reihenfolge der Atome ab. S. 33. 22) Die gerade und ungerade Zahl (in geometrifcher Faflung) war wirkendes Princip bei den Pythagoreern, Liebe und Streit bei Smpebollee. ©. 35. 23) Ein Weien ift einem anderen Weſen nicht ents gegengefeßt, denn der Begriff des Gegenſatzes gehört weder ber Kategorie des Weſens noch ber Quantität, wohl aber der Quali⸗ tat und Relation an; das Weſen aber ift gerade dasjenige, welches jedesmal die Begenläße qualitativer Beflimmtheit aufnimmt, es iſt das Subject in logifchem wie in realem Sinne (f. Categ. c. 5—8); welcher Unterichied zwiichen dieler die Wirklichkeit enthaltenden Auffaffung und der Yichter-Hegel’ichen Theis — Antithefls! Ebend. 24) Die Grundgegenſaͤtze innerkalb der finnlichwahrs nehmbaren Unterfhiede find für Plato (im Timaeus) wie für Ariſt. der Weg zur Auffindung der Glemente. Die Reducirung jener Unterfchiede auf die Urgegenfäge bei Ariſt. d. gen. et corrupt. I, 2 f. ©. 41. 25) „Schlechthin werden“ d. h. nicht Bloß in feinen Prädikaten fi) verändern, 3. B. warm werden, fondern in feiner Subftanzialität eben als das entſtehen, was dieſelbe enthält. Im Betreff des „Segenüberliegenden” |. Ann. 4 3. V. B. Ebend. 26) Es ift dieß eine durch das ganze Alterthum fich durchziehende, für die Erklaͤrung des thierifchen Samens aber höchft hinderliche Parallele; die Alten kannten ten Begattungsproceß der phanerogamen Pflanzen nicht und bemerkten gar nicht, daß ber Planzgen: Samen ein bereits fertiges Product der längft vorberges gangenen Begattung iſt; daher die nußlofen und unmwiflenfchaftlichen treitigfeiten der griechifchen Aerzte über den thieriichen Samen; der Reflex dieſes Unſinnes im Aoyos oreguarızos. ©. 43. 27) Ein folhes „gewifiermaßen” ift bei Arift. nicht Hloße Phrafe, fondern e8 dient dazu, um eine materialiftiiche Aus⸗ legung des Sprahausdrudes abzufchneiden; in ſolchem Sinne ges braucht Arift. ähnliche Milderungen auch bei der GBinheit von Stoff und Form im Individuum (Metaph. Z, 3) oder der Einheit von Potenz und Actus (ebend. ZZ, 6). Ebend. 28) Der Grundgedanke der ganzen fchwierigen Stelle if, daB das Werdende aus dem Subftrate und der Geſtaltung befs felben zufammengefeßt fei; das Subftrat aber ift als folches aller: dings Eines, es enthält aber, da es Subſtrat eines Werdens ifl, einmal ein Stoffliches (im Zufammenhange mit dem ſtets gebrauch bis an üb; ale Lam ne Geaemisgiuhkeit iammanimmt, ı 2. umgebuldeter SSATIzEnE 31 9 g in haar 1, IHHRTICR 32 AIR —J ——— er iin il lin ar el 1 Bm J— FH BR 5 HI ea BRerhn * lan ji 4 Ih]: „2 TH efatyıe — 7— HM: F3 HH BSTTEeP REN Hier 2° =, 185 FE ©. Lg: Banyg a° 5 gez W2 zayy & ERFR nenn ur ll 33 123 use nis Anmerkungen zum 1. Buche. 479 wechfelfeitig von einander feine Einwirkung erfahren können, denn dort if von der gurddgeniefenen Annahme die Rede, daß die Gegen: fäße ohne ein Subftrat allein Principien wären; hingegen wo die Gegenfäge an einem und demfelben Subftrate zufammenftoßen, ba vernichten fie einander gegenfeitig. Ebend. 32) Den kurzen ariftoteliihen Ausdrud 70 dr © mußte ich in der Ueberſetzung erweitern; er hängt bei Arift. mit tem technifchen Gebrauche von drunaoyeır zulammen, und ro dr of dasjenige, in welchem ‚enthalten it, was durch den Proceß des Werdens oder des nachſchaffenden Denkens aus ihm entfaltet werden kann; fo daß hier alfo 3 B. das Erz, bei deſſen Ueber⸗ gang zu einer Statue die Formloſigkeit vergeht, dasjenige ift, in welchem bie doppelte Möglichfeit des Formlosbleibens und des Geformtwerdens enthalten ift; in eben dieſer Gigenichaft aber des Enthaltens der doppelten Möglichkeit, alfo infoferne es eben die doppelte enthält, geht e8 bei dem Mebergange zum Statuesfein unter. Da es aber mehrere weientliche Arten des Proceſſes der Veränderung gibt_(f. unten V. 1 u. 2), fo hängt mit diefer Bedeutung bed zo &v © allerdings jene zufammen, welche wir unten (ſ. Anm, 2 zum V. 3.) treffen werden, wo es das Gebiet eben der befonderen Art der Veraͤnderung bezeichnet. zu fündiiun, Bat mr Bye da Kann mi son ber alle vier Arten umialienten meraßel; tie Rede if. Natur aus u e⸗ —— K Fr, Brei Beipiel ca —eſ ù ——— it iclung I ae, — daf Ginige mar die materiellen Grundfofi, alfo die Materie als folde, Ratar nannten. A u x ui „dab See Fe duch Sapung befchende ala ein nicht Barteit der Metalle zencit auch Pltı felben enthaltenen Baflertheile. vum 1. Bud; das föpferifche Werden verihieben von dem foontanen fr ae die Kun, welcher ber Anmerkungen zum II. Buche. 481 Zweck ein Aeußeres, d. h. das Produkt felbf if (vgl. Eth. Nic. VI, 5 u. X, 4). Mebrigens möge bier ein für allemal bemerkt werden, daß Arifl. unter Kunſt (reyrn) nicht bloß dasjenige, was wir jegt mit flrenger Mbgrängung der Aeſthetik zuweilen, verfteht, fontern auch alle Handwerke, kurz jede auf RMegeln beruhende Thätigfeit, duch welche Etwas ohne diefe nicht Dafeiendes geſetzt wird, nnter diefem Begriffe befaßt. Im diefem Sinne zog ich auch vor, réxvn confequent mit „Runft“, und nicht bald mit „Kunft“ bold mit „Handwerk“ zu überfeßen. ©. 61. 7) d. 5. bei der Heilkunſt iſt der Zweck nicht die Heilkunft, fondern ein außer ihr liegendes, die Gefundheit und diefe als Kunftproduft würde wieder zu demjenigen, woraus fie eworden, d. h. zur Krankheit; hingegen bei der Gntwitlung der aturdinge wird nicht wieder der Stoff, aus welchem das Ding eworden (mie bei dem Stuhle, welcher wieder zu Holz würde), Oondern da wird durch die Bewegung der Zweck, welcher in ber Form realifirt ift, felbft beabfichtigt. Ebend. 8) Die Yläche nämlih heißt Graͤnze der Körper, Die die Linie Graͤnze der Flächen und der Punkt Gränze der inien. ©. 63. 9) Es iſt dies der bei Ariſt. flets wiederholte Haupts einwand gegen Plato, daß derfelbe dasjenige von dem Goncreten trenne und in bie Idealwelt verfege, was eben nur am Individuum zur Erfcheinung fommen kann. Ebend. 10) ©. Anm. *) pag. 21. Der Sinn dieles bei Ariſt. oft vorlommenden Bleihnifes it, daß bei dem Worte „ſchielend“ Stoff und Form in einer unmittelbaren Ginbeit in einander durchdrungen gedacht werden, und fo if diefes Wort ein Beifpiel der concreten Totalität (d. h. des ovrodor, |. Metaph. Z, 11 und 15). ©. 65. 11) Die doppelte Bedeutung beöjenigen, um befien willen Etwas ift, d. 5. des ov Evexa, liegt (nad den Stellen d, gener. an. II, 6 u. d. an. H, 2) darin, daB es entweder av oder o if, d. h. entweber der innere eigene Endzweck eines Weſens, um defien willen fein Werben fich entwidelt, und worin es, fantifch zu fprechen, Selbſtzweck iſt, — oder ein daneben hergehender äußerer Zweck, welchem ein Meilen zum Behufe des Cingreifens in das Ganze dient. — Das Eitat bezieht fih auf des Ariſt. verlorne Bücher über das Qute. Ebend. 12) Der Sinn biefer ganzen Beweisführung, daß bei der Natur der Zweck und das dem Zwecke Dienende Sache der Ariſtoteles. 41 482 Anmerkungen zum II. Buche. nämlichen Wiflenfchaft ſei, beruht darauf, daß Ari. durch die Analogie mit der Kunft (bei welcher jedoch der Stoff ſelbſt erſt bearbeitet werden muß, während er bei der Natur fchon vorliegt) dazu geführt wird, das Gute als dem eigentlichen GEndzweck zu bes zeichnen und in diefer Beziehung dann zwiſchen den Künften zu untericheiden, infoferne die gebrauchende Kunft den menſchlichen Nusen, das menſchliche Gute, im Auge hat, die bearbeitende Kunſt hingegen hiezu vorbereitend wirkten muß, daher die Ießtere in der Kunft des oberften Werkmeifters, der die höchſte Einficht in die Dienlichleit des Stoffes hat, der erfieren, welche das Gute in der begrifflihen Form erblidt, am naͤchſten rüdt. Diefe Faſſung ſtimmt dann auch mit den übrigen Stellen über aeyırexzorıxn und apyr Fu geöynoss überein. (Metaph. A, 1; 4, 1; Eth. Nic. I, [4 ’ ©. 67. 13) D. 5. die Sonne, wie fie, felbft bedingt durch die ewige Bewegung bes Himmels, außer ber —— von Tag und Naht namentlich den Wechſel der Jahreszeiten begruͤndet; fo wird auch d. gen. et corr. II, 10 gelagt, dag für das Bereid der natürlichen Dinge, welche dem fleten Entſtehen nnd Vergehen unterworfen find, nicht fene erfle einheitliche Raumbewegung dee Himmels, fondern eden bie fhiefgehende Bewegung der GEliptik die legte Urfache fei, da durch die Ekliptik eine abwechfelnde Annäherung und Gntfernung der Sonne, hiedurch aber gewiſſe periodiſche Ab- ſchnitte gegeben ſeien. (Uebrigens erfcheint diefe Anſicht aud in den diätetifchen und pathologifchen Lehren des Hippokrates.) Was aber. den Zufammenhang diefer Bemerkung mit der Frage über Stoff und Form betrifft, fo Icheint bier kein Gewicht darauf gelg! werben zu dürfen, bap nah den Grundfägen der ariſtoteliſchen Naturphilofophie allerdings die Serle ald Zeugungsprincip mit ber „ewigen Natur der Geflirne* innigft verwandt ift, fondern aus Metaph. 4, 5, wo ganz ebenfo bie Sonne neben dem Bater als eine das Kind erzeugende Kraft genannt wird, fehen wir, daß «6 fih hier um eine Unterfcheidung Betreffs der wirkenden Form han delt; nämlid die zeugende Kraft des Vaters ift wohl der Yorm nad von deſſen Körperlichkeit trennbar, aber als das formgebendt Princip eines concret völlig determinirten Naturwefens iſt fie ja doch nur an eben dieſer concret fo geformten Materie vorhanden N unten c. 4 dad Beifpiel vom Delbaume und vom Menichen), ingegen die Gimmelsbewegung ift nur das im Allgemeinen wirt fame PBrincip, aus welchem wohl in letzter Inftanz die formbildende Kraft in den Ginzeln-Dingen fließt, felbft aber ift fle nicht eine an der Materie concret vereinzelnte. S. 69. 14) Dieg ift eine der Hauptſtellen, in welchen Arifl. die Vierzahl der Urfachen entwidelt, naͤmlich: erſtens dasjenige, woraus (To 2& ov), — dieß aber doppelt: als Gtoff (vAn, vmoxel- . Anmerkungen zum 1. Buche, 483 uevor) und ale Form (eldos, zo ri nv elvas, |. Ann. 8 zum I. Bude); dann alfo drittens dasjenige, woher (29 0Iev n xirn- 05), und viertens dasjenige, um deſſen willen (70 ov Erexa, Telog). Ebenfo Anal. post. I, 11, d. gen. anim. I, 1, Metaph. A, 3. B, 2, 4, 2, H, 4. ©. 71. 15) ©. oben Anm. 6 zu diefem Buche. Ebend. 16) Defters finden wir zue Grläuterung des Unters ſchiedes zwifchen potenziellem und aetuellem Sein bei Arifl. das Beifpiel des Ichlafenden Baumeiftere, welcher eben dann nur potens ziel Baumeifter ift, actuell hingegen nur wenn er wirklich gerade ein Haus baut, ©. 75. 17) Demokritos nämlich reducirte Alles auf Noth⸗ wenbdigfeit (vgl. d. gener. an. V, 8), wenigſtens für die Weltbils dung im Großen und Ganzen, wenn aud für das GBinzelne da6 bunte Spiel der bewegten Atome wirkte; fein Ausſpruch „die Mens fhen erdichteten das Bild des Zufalls als Dedimantel ihrer eigenen Unmwiflenheit“ bei Stob. Ecl. eth. p. 344. S. 83. 18) An biefer ganzen Unterſcheidung des Zufälligen (7° ano Tuyns) und des grundlos von felbft Gintretenden (70 arro Tevrouarov) zeigt ſich die Unmöglichkeit, gemügend zu überfegen, wo eben die an das Wort gefnüpften Anfchauungen in zwei Spras hen fid nit deden. Dem Griechen ift im Zufammenhange mit dem Mythus die zuyn weit näher an bie Anſchauung bes Hans deine gerückt, was ſich eben aud an den Worten euruyns, aruyns, dvorvyns u. ſ. f. zeigt, während im Deutichen bei den Worten „Zufall, Ungefähr” u. dgl. gar fein Motio zu einer Scheidung zwiichen menſchlichem Handeln und NatursGreigniffen zu finden iſt. — lebrigens über den Begriff der Gluͤckſeligkeit b. Ariſt. f. bef. Eth. Nic. X, 6 ff. Ebend. 19) Diefer Protarchos ift nicht weiter befannt; im platonifhen Philebus if ein Protarchos eine der Berfonen, welchen der Dialog in den Mund gelegt if. " ©. 85. 20) Diefe etymologifche Begründung des Begriffes avrouaros aus dem in demfelben enthaltenen Worte zarıv (vers geben, fruchtlos, erfolglos, umfonft) iR ber Grund, aus welchem ih das Wort avrouaros von feinem erften Borfommen an mit „grundlos von felbit eintretend“ überlebte, da, falls ich nicht bei diefem etymologiichen Raifonnement die griechiſchen Worte ſelbſt in den Tert der Ueberſetzung aufnehmen wollte, bei auröuazos fowohl das auros als das uarnv wiedergegeben werden mußte; für leptes res aber lag, da im Deutfchen ein Wort, welches „Grund“ und 41° 484 Anmerfungen zum 1. Bude. . 3weck⸗ zugleich umfaßt, fehlt, doch dem Sprachgebrauche nach noch „grundlos näher. ©. 85. 21) ©. den Anfang des 3. Cap. dieſes Buches. ©. 87. 22) ©. d. Schluß der Anm. 13 zu dieſem Bude u. Anm. 20 3. 1.2. Ebend. 23) Die erfle der drei hier genannten Disciplinen ift die Unterfuchung über das Seiende als ſoiches (6v 7 dr), gewwöhn: lid mit dem unpaflenden Namen Metaphyſik bezeichnet, bei Arifl. ale obere Philoſophie bezeichnet, welche mit der Mathematik infos ferne, ale dieſe ihre Objecte als ruhende betrachtet, fich berührt, die zweite if die Aftronomie in dem Sinne, wie fie Metaph. A, 8 f. gefaßt if, ale die Wiſſenſchaft der lepten ewigen Gründe des na- türlicden concreten Seins; die dritte iſt die eigentliche Phyſik als Lehre vom Entſtehen und Vergehen der einzelnen natürliden Dinge. Mehr Material an Stellen und Gitaten (wenn auch vielfadh ohne das richtige Verſtaͤndniß des Zufammenhanges) über die Gliederung der Bhilofophie des Ari. findet fi bei Ritter, Geſch. d. Phil. III, p. 57—78. Ueber das felbft nicht mehr Bewegte f. bei. unten vn, 5 u. 6 u. 10, fowie Anm. 15 u. 18 u. 19 3. VM. B. - Ebend. 24) Die bier folgende Ausführung des Gebantens, daß die phuflfaliich wirkenden Principien doppelter Art feien, beruht darauf, daß eben, wie fchon im Obigen, der Stoff allein ale eine ſtets fortwirtende Grundlage auf die eine Seite geftelt if, und auf die andere. die übrigen drei Principien (betvegende Urſache, Zweck. Form) ufammen; allerdings enthalten diefe drei zufammen im Ganzen dass enige, was bei Plato der Thätigfeit der Speenwelt zufällt, aber Arift. eriennt fe ja eben nicht in einer getrennten Eriflenz an (f. Anm. 10 u. 30 zum J. Buche), fondern, indem die Natur für den Prozeß des Werdens ſich zu diefer an fich nicht felbft phyſtkaliſchen Gat⸗ tung von Prineipien ebenfo verhält, wie das Mittel zum Zwede, fo fordert Ari. von dem Phyſiker, daß er gerade in der Concre⸗ tion des Werbens und der gewordenen concreten Dinge diefe mehr intelligiblen Agentien, wie 3. B. den primus motor (ro zarrur zrewrov) oder bie ſchoͤpferiſche Gattung (zooyn) oder das weſent⸗ lihe Sein (70 70 nr elvas) oder die fogenannte Idee des Guten (dıors Bitior), nachweiſe. ©. 91. 25) Diefe tief im Mythus begründete, in den Gigan⸗ ten und Gentauren fpielende Auffaflung der erften ungefchladhten und einer Fortpflanzung nicht fähigen Geburten des Werbung procefies findet ſich auch bei den Orphikern, welche aber alle bers artigen Widerfprühe durch den in Liebe fich verwandelnden Zeus zu löfen glaubten. Anmerkungen zum II. Buche, 485 ©. 91. 26) In Betreff der Hinternißlofigkeit f. Anm. 10 3. VIE. 3. und überhaupt vr 4. Dior ’ S. 95. 27) Gbenfale Worte des Empedokles, ſ. Sturz, Empedocles Agrigentinus etc. Lips. 1808, pag. 374 ff. S. 97. 28) Offenbar if Hier unter dem Evexa Tov yıroue- vov, wie die gleichfolgende Erläuterung durch Beilpiele zeigt, das Kunftproduft gemeint, welches um eines eigentlich doch außerhalb des Stoffes liegenden Zwedes willen entfteht (1. oben Anm. 6 u. 11); allerdings gilt es dann durch die bei dieſen Unterfuchungen immer beigezogene Analogie zwiſchen Kunft und Natur auch infoferne vom Naturprodufte, ale dieß doch auch erſt dur den Werde Proceh dem an fich formlofen Stoffe den Zweck aufprägt; alfo würde Arifl. in diefer fchwierigen Stelle folgendes fagen wollen: infoferne wir ben bloß ſchlechthin natürlichen Proceß der Entwidelung (dv rois zara puosy yır.) von Stoff zum geformten Dinge betrachten, if die Nothwendigkeit der Abfolge des früheren und fpäteren und die los gifche Umkehrung dieſer Abfolge die nämliche wie in der Geomes trie; infoferne wir aber die Thätigfeit des Zweckbegriffes (dv rois Evexa rou yır.), welcher eben je nach dem beftimmten individuellen Zwecke aus dem nämlichen Stoffe verichiedenes machen kann, bes trachten, ift die logifche Umkehrung der nothwendigen Abfolge die umgefehrte im Bergleihe mit der Geometrie; nur bedenke man, daß au bei einer umgefehrten Proportion das tertium comparationis bewahrt werden muß. — Uebrigens glaube ich durch bie bier ficher gebotene Erweiterung in der Meberfegung den Sinn der Stelle Kar genug gemacht zu haben. S. 99. 29) Den fcharfen Unterfchied zwiſchen Yawgeiv und renrresv erörtert Ariſt. bef. in d. Eth. Nic., wo das Handeln als das dem Andersfeintönnenden zufallende, die Wiflenfchaft aber als das dem Nichtandersfeinfönnenden zugewenbete bezeichnet wird; das Handeln ſetzt lets etwas in Bewegung, die Wiflenfchaft nicht, und erade die eraktefte Wiflenfchaft, die Mathematik, wird von Luft oder Snpmerz, den Motiven des Handelns, nicht gefährdet. Ebend. 30) D. 5. die des Zweckgemaͤßen (Evrexa rou), welche im vorhergehenden Gapitel, und die des Nothwendigen (arayzaior), welche in dieſem Gapitel beſprochen iſt. Ebend. 31) S. Anm. 9 zum I. Buche und die dort bezeichs neten Stellen. Der Beoriff nämlih iſt dem Nriftoteles nur im Individuum lebendig, dieles aber exiſtirt nicht ohne ein Stoffliches, welches hiemit in der Definition erfcheinen muß; bequemer allers a ſich's die einfältige formale Logik mit ihrer Lehre vom Begriffe. Anmerkungen zum IL Buche. ©. 103. 1) Sn eben diefer Reihenfolge behandelt Arift. auch die bier angekündigten Begenftände, nämlich: das Weſen der Be wegung C. 1—3, das Eontinuirlihe als Unbegränztes C. 4-8, dann den Ort (f. Anm. 2 z. IV. 3) 3. IV, C. 1—5, das Leere ebend. C. 6-9, die Seit C. 10—14, worauf von B. V. an die Betrachtung des Binzelnen folgt. S. 105. 2) Mit Unrecht würde man aus biefer Stelle fchlie fen, daß die Bewegung unter die Kategorie ber Relation falle, denn wäre died der Wall, fo wäre diefe Kategorie bie alle übrigen umfaflenden; die Deisegung ift ja dem Arifl. der Uebergang vom Botenziellen zum actuellen Beſtande, und er fagt ausbrüdlich, daß bei allen Kategorien die Diftinction zwiſchen einem Potenziellen und Actuellen gilt (f. Anm. 20, 29, 30 zum J. B.). Schon die Alten haben mit burhgängigem Mißverftändniffe des Weſens der Kate: gorien ſich darum gemübt, die Bewegung unter eine der Kategorien einzuzgwängen und dadurch grammatticheformal zu maden. Uebri⸗ geno hebt auch Ariſt. in dem Folgenden nur jene allgemeinen Praͤ⸗ dilate, d. h. Kategorien hervor, welche für die Bewegung gelten, nämlich das beftimmte individuche Etwas (Tode 7), Duantität (ro00r), Qualität (rrosov), Raum (Toros). ©. 107. 3) Diefe ſchon bei den Alten im Terte variirende Stelle (auch bei der durch Aleranter Aphrod. geftüsten Bekker'ſchen Schreibung bleibt die Schwierigkeit, daß Erkeysıa zu 7 Tod duva- nei Ovzos aus dem folgenden dveoyn ergänzt werben muß) enthält nicht fo viel Selbſtwiderſpruch in fih, als auf den erfien Blid fheinen Tann; allerdings nämlich liegt das ſcheinbar Widerfprechende darin, welches etwa in dem Ausdrude „die Actualität der Potenzia⸗ lität“ auch läge, aber das ift es ja eben, was Arifl. unter der Bewegung verfieht; in foweit nämlich und fo lange ale eine Po⸗ Anmerkungen zum IH. Buche. 487 tenz in der Berwirkfihung beariffen it, ſoweit und fo lange if Bewegung, aber eben nur infoferne die Reals Potenz zur beſtimmten Berwirklibung da if. Der ariftotelifhe Begriff der Potenz iſt eben fo real gefaßt, daß er im Unterfchiede des Icholaftifchen, Tors mal gemadıten, Begriffes potentia ficher wenigflend den Unfinn eines naturwidrigen Wunders ausichließt. — Hingegen auffallen koͤnnte, dag die nun folgenden Beifpiele, (welche übrigens der Beleg zu obiger Erklärung fein dürften) der Mehrzahl nad gerade nicht aus dem Bereiche der phyſikaliſchen Bewegung, fondern wieder aus ber Kunft genommen find, alfo der Nebergang von Stoff zum Geforms ten die dominirende Anſchauung ift; — Anm. 28 zum II. Ebend. A) Das erftere (die Feuchtigkeit) bezieht fich entſchie⸗ den auf Hippofrates, den Begründer der Humoralpathologie, mit welcher auch Plato im Timäus übereinflimmt, das letztere (das Blut) doch wohl auf Empedokles. S. auch Iſenſee, Geſchichte d. Medicin, I. p. 57 u. 66. Gbend. 5) D. 5. in dem Begriffe des Sichtbaren als der Real: Potenz des wirklich Geſehenwerdens liegt fhon weit mehr An- näherung zu biefer Energie des Sehens, als in dem bloß objectiv Farbe⸗Sein — meine Ausgabe der ariſtot. Schrift uͤber die Farben, p. 145), ſowie bei dem Beiſpiele vom Erze, das bloß objectiv Erz⸗ Sein verfchieden ift von dem, daß es der Energie des Künftlers fich darbietet, — kurz das eine ift eben bloß ſtofflich und liegt der blos Ben Möglichkeit näher, das andere iſt in der Neals Potenz einer Berwirklihung ſchon der Form verwandter; dies ift der Sinn bes fteten Zufages „infoferne es ein Potenzielles iſt“. Völlig deutlich geht dies aus dem gleich folgenden Beifpiele von dem Grbaubaren hervor, wo ja das Grbaubare felbft ſchon ganz nahe an die Er- bauung gerüdt if. ©. 109. 6) Nämlich in den bei den Pythagoreern und beſon⸗ ders bei Plato ſich findenden Begenfaß-Paaren von Principien, wie 3. B. einerlei — verfchiedenerlei, gleih — ungleich, gerade Zahl — ungerade Zahl, geradlinig — Frummlinig, beflimmbar — unbeſtimm⸗ bar, einheitlih — vielbeitlih, u. dgl., ft die ganze Gruppe, welche aus den hier an zweiter Stelle aufgeführten Gliedern der Gegen⸗ fäge beftcht, eine auf einem Nicht (auf orsoncss, |. Anm. 28 zum 1. 3.), auf einem Negativen beruhende, und das Gegenfah s Baar des Muhenden und Bewegten wird dann auch wirklich bei Plato in biefer dem obigen analogen Reihenfolge ber zwei Glieder auf: geführt. ©. 111. 7) Diefes „Berühren,“ welches Ariſt. (f. unten VII, 2 u. bei. d. gen. an., Il, 1) als unerläßliche Bedingung für das Ver⸗ hältniß des Bewegenden zum Bewegten bezeichnet, wendet er in dem 488 Anmerkungen zum IH. Bude. Sinne einer unmittelbaren Ginwirfung auch auf das Gebiet des Smmateriellen an (Metaph. 4, 7). und fowie felbR das Denfen durch Berührung fein Dbjert ergreift, fo if auch Berührung ber Austrud, welchen Arif. in letzter Inſtanz für die Einwirkung des erſten Bewegenven, d. b. des Göttlihen, auf die Welt gebraucht (d. gen. et corr. I, 6), worüber ſchon die Alten und im Mittel: alter alle Anti-Ariftotelifer die Schwierigfeit erhoben, daß dann Gott ja nit actus purus fein fönne, da das Berühren flets wechſel⸗ feitig fei und alfo auch bei dem Berührenden eine Baiftvität bedinge. ©. 111. 8) Die im Folgenden entwidelte und eigentlich durch Unteriheitung zwiichen einheitlihem Proceß und begrifflider Ein⸗ beit getöfle Schwierigkeit beruft darin, daß, falls Activität und Paffivität, jedes für fi, ale eine eigene Art der Actualität ge- nommen wird, man mit dem Subjecte, an welchem der Borgang Rattfindet, in Widerfprüche geräth. Bon der vollländigen drei: glieberigen Möglichkeit (daS entweder erſtens Act. und Ball. im ewegten, oder zweitens Act. im Bewegenden und Pafl. im Bes wegten, oder trittens Act. und Bafl. im Bewegenden liegen Tann; — bei diefem leßteren muß allerdings, wenn ed noch irgend einen Sinn Haben foll, die Berjchiebnerleiheit von Act. und Bafl. aufge geben und das Paſſive daran ‚glei ein Actives genannt werben, daher entiprechen ſich auch grammatiſch das ei ur Eregas und bas el dt dei —) ift das dritte Glied gleich in die Argumentation vers »fhlungen und der daraus fich ergebende Widerfprucd hervorgehoben, worauf dies an dem erften Gliede gefchieht; das zweite Glied aber wird nicht widerlegt, denn neben und in der Löfung, welche Arifl. für die erhobene Schwierigkeit von den Worten „Oder vielleicht (7 ovre)” an gibt, bleibt in gewiflem Sinne das beſtehen, daß die Activität im Bewegenden und bie PBaffivität im Bewegten liegt, während der Actus felbft Einer iſt und nur auf die Erfüllung des einheitlichen Entzwedes Auigweitet, die Bewegung aber als ſolche, d. h. als Proceß eined Werdenden, in dem Bewegtwerdenden liegt. Die Löfung ſelbſt nämlich beruht wieder auf der Unterfcheidung von Potenz und Actus. Bol. befonders VII, 5. _ ©. 113. 9) Bloße Gleichheit der Ramenbezeihnung bei Ber ſchiedenheit des begrifflichen Seins zweier Dinge macht bdiefe zu bomonymen ; fynonym bingegen find zwei Dinge. wenn fie aus gleichem begriffliden Grunde mit dem naͤmlichen Namen bezeichnet werden (Cat. 1); homonym heißt demnach auch jede uneigentliche Bezeihnung (f. aud Anm. 18 3. VH. B. u. überhaupt VII, 4). Ehend. 10) D. 5. in Folge biefer Homonymen Uebertragung —— rde aller —*8 — Activ und Paſſiv u an 3. Pi ke Weile entweder alles Active paſſiv ober Anmerkungen zum I. Bude. 489 ©. 115. 11) Man flieht, wie vernünftig Ariſt. zur Entſtehung eines bisjunctiven Urtheiles den Beſtand der realen Möglichkeit der Disjunction überhaupt als nothwendig anerkennt, und alfo die fastifche Möglichkeit offen läßt, daß das ganze Gebiet einer Diss junction von irgend einem Subjecte ausgeichloflen fei, während die formale Logif glaubt, von jedem A koͤnne und müffe jedenfalls aut B aut non B präticirt werden! ©. 117. 12) Zum Verſtändniſſe diefer Stelle gehört erftens das von ben Pythagoreern benügte arithmetilche Geſetz, daß bie natürliche Reihe der Quadrate dadurch gebildet werben kann, daß man die ungeraden Zahlen ihrer natürlichen Reihe nach vom erſten Duabdrate an fucceffiv zu dem je vorhergehenden addirt (1 + I == 4 = 2°); 4+5=9 (= 3°), 9+7— 16 (= 4) 16 + J= 25 (= 5’; 23 + il = 36 (6°) u f. f.); und weis tens das Yactum, daß die Arithmetif bei den Alten durchweg in geometrifcher Auffaſſung exiftirt. So heißen denn dann die unge raden Zahlen gnomiſche (yrwuoves) A davon, daß fie geometrifcherequirt in ihrer Figur NAehnlichkeit mit einem Winkelhaken (yyrsuwrv) haben; näms lich das Quadrat abed iſt — 1 1? (wenn 3.38. ad — 1 ift), und aus ıhm wird das Quadrat akge, wel⸗ des = 4 — 2° ifl, dadurch, daß- der Gnomon bkgede um daß erfte herumgelegt wird; biefer Gnomon aber, von deſſen drei gleichen Bes ſtandtheilen jeder (3. B. defe) wieder «= 1 iſt, mißt daher 3, und es ent- d e 9 fpriht alfo dieſes Herumlegen des Gnomon dem obigen 1 +3 = A; ebenfo entfleht nun das Qua⸗ drat amno = 9 — 3? dadurd, daß zum Quadrate akge (= 2°) dee ®nomon kmnoeg, welcher = 5 ik, berumgelegt wurde, alfo wie oben 4 - 5—9 u ſ. f. So alfo find die Onomonifchen Bahlen die ungeraden, und fo nun wird gelagt, daß je nachdem um das Duadrat Eins ein Gnomon herumgelegt wird oder nicht, jenes Quadrat einerfeits feine Yorm ändert und andrerfeitö durch jedes Hinzulegen eines Gnomons doch wieder in das Duabratfein reftituirt wird und fo neuerdings wie das erſte Eins einem .abers maligen Hinzulegen eines Gnomons ale Subftrat dient; darin nun fheint die pytbagoreifche Zahlen: Symbolif die Unbegränztheit ber eraden Zahl, d. h. allerdings nur jener geraden Zahl, welche im otenz⸗ Exponent 2 liegt, erblict zu haben. Daß der Pythagoreiss mus an foldhen fumbolifchen Deutungen und Spielereien überreich war, ift befannt genug. 490 Anmerfungen zum III. Buche. ©. 117. 13) S. Anm. 2 zum I. Bude. ©. 121. 14) Das Möglihfein (drdsyeodcı) im Unterfchiede von Seins Können (duvaror elvas) hat den Sinn, daß dasjenige ein möglich Seiendes iR, bei deflen Annahme feine faktiſche Uns möglichkeit einen Widerſpruch erhebt (f. unten VII, 1 u. Anal. pr. I, 13), das Seinfönnende hingegen ift dasjenige, welches ale Potenz zum Actus firebt; das erſtere alfo füllt mehr der logiſchen Con⸗ ception, das leßtere der Neals Potenz des Factiichen sanheim. Und da nun das Swige dasjenige ift, bei welchem fchlechthin der Actus früher als tie Potenz it (Metaph. ©, 8 und A, 6), daflelbe aber nur durch die Actualität unſeres Denfens ergriffen wird (Anal. post. IL, 34 u. bef. U, 19). und zwar der Art, daß nur ein unmittel⸗ bares Berühren flattfindet, fo dag man das Ewige entweder ers eift öder eben nicht ergreift, dabei aber ein Schwanfen und rrthum dann nicht mehr möglidh iſt (Eth. Nic. VI, 12 u. Metaph. ®, 10), fo ift für das Ewige, fobald die logiſche Möglichkeit (To dvdeyoueror) ſich geigt bat, hiemit auch deflen Griſtenz gegeben. Hiemit alfo wird, —* d der Begriff des Unbegraͤnzten räumlich⸗ förperlih gefaßt iſt, die Nothwendigkeit der Griftenz eines unbe gränzten Körpers gegeben fein, mag ein Leeres eriftiren oder nicht. Ehend. 15) Nicht zu verwechſeln hiemit, fondern höchſtens als analog zu betrachten, if tie Diftinction bei Spinoza zwifchen iofinitam, d. 5. demjenigen, was an ſich objectiv fein Ende hat, und indefinitum, d. b. jenem, wovon nur wir das Ende nicht fins ben, während es objectiv ein Ende hat. ©. 123. 16) Bei dem „Wefen” nämlid (|. Anm. 6 5.1.2.) fallt — und Erxiſtenz zuſammen, und zwar um fo mehr, je individueller das Weſen ifl; in Betreff der Theile und des Ganzen f. Anm. 9 ;. . ©. 125. 17) Der Fall, daß die Elemente des praͤſumtiven unbegränzten Körpers ſelbſt unbegrängt viele wären, braucht nidt befonders befprocdyen zu_werben, da im Obigen fchon angegeben wurde, daß Bines nicht unbegrängt vieles fein kann. — u der eben vorher von Arift. erwähnten Definition des Körpers, fowie zu ver gleich in den nächſten Worten folgenden, vgl. Eucl. Elem. XI, ‚im 2. . " ©. 127. 18) D. 5. es würde dann wegen ber im erflen Gliede dieies Dilemmas angenommenen Gleichartigkeit jenes unbes gränzten finnlih wahrnehmbaren Körpers alle Gegeniäglichfeit feh⸗ len; dieſe aber ift, fei es die räumliche Gegenfäglichkeit des Oben Ind Unten, ober fei es ein qualitativer Gegenſaß oder dgl., die Anmerkungen zum III. Buche. 491 Real:Bedingung für den Gintritt der Beränderung jeder Art, alfo auch der Veränderung zwifchen Ruhe und Bewegung felbft. ©. 133. 19) Dem eigentlihen Richter gegenüber, welcher nad firictem Rechte erkennt, fteht der Schiedsrichter, welcher nach dem Wahrſcheinlichen und Billigen (drrsesxds) urtheilt (Rhet. I, 13). Ueber die theild auf Privat⸗Compromiß theils auf öffentlicher Auctos rität beruhenden Schiedsrichter in Atben f. M. H. E. Meier, Die Privatfchiedsrichter und die öffentlichen Diäteten Athens. Halle 1846. Ebend. 20) Unter den uns erhaltenen Schriften, welche den Namen des Ariftoteles tragen, ift uns auch eine eigene Grörterung der Frage, ob es denn untheilbare Linien gebe, erhalten; es ent- bält jene eine Schrift, welche in Stil und Sprachgebrauch ſich ziemlih von dem ariftotelifchen entfernt, weniger jene tiefen allges mein philofophifchen Begründungen Betreffs, der unbegrängten Theilbarfeit des Gontinuirlicden, wie wir fie hier im fechflen Buche (vgl. auch VII, 8) treffen werben, als vielmehr manches mehr Fa na welches für Geſchichte der Mathematik nicht ohne nterene if. ©. 135. 21) Die Bergleihung des Anfanges dieſes Gap. und der Iebten Zeile des 4. Kap. unter fih und mit der hier folgenden Deduction zeigt, daß Ariſt. die Austrüde dsarenrs, apalpeoıs, xu- Haloeoss (Theilen. Wegnehmen, Hinwegnehmen) ganz ſynonym ge: braucht, alfo zwifchen Diviflon und Subtraction nicht unterfcheis det; der Grund iſt wohl der, daß ibm das Wegnehmen gleichſam er bie Grequirung und Realifirung der beabfichtigten Theilung eint. Ebend. 22) IH nämlih A das DBegränzte (mensgaousvorv) und dann — dad Beflimmte, welches genommen wird (70 weroue- fo bringt man durch die Reihe: A + @) + A + 4 4 vor), 8 nz n m me ..... allerdings das A nicht wieder. zu Stande; wohl hingegen durch die Reife: + HH... Der Ausſpruch übri⸗ gens, daß jedes begraͤnzte Quantum durch jedes andere begraͤnzte aͤufgemeſſen werde (daſſelbe war ſchon oben, I, A, geſagt worden) hat nicht den flricten mathematifhen Sinn eines Dividirens ohne Reſt, fondern drüdt nur aus, daß jedes begränzte Quantum ein Mul⸗ tuplum eines anderen begränzten Quantums if. ©. 137. 23) Daß unter den zwei Unbegrängten bei Plato das Groß und das Klein zu verftehen fei, erhellt aus ber obigen 492 Anmerfungen zum I. Buche. Stelle im 4. Cap. Mehreres über diefe in Plato's Dialogen nicht enthaltenen Anfichten deſſelben findet ſich Metaph. M u. N, bei. M, 8 (wo namtentlih die nämliche Angabe in Betreff der Zehn: zahl) und N, 1. Bgl. übrigens Zeller, Platonifche Studien pag. 220 ff. und befonders Trendelenburg Platonis de ideis et numeris doctrina ex Aristot. illustrata. 1826. ” Daß aber diefe ganze De duction in Betreff des Unbegraͤnzten ganz beionders gegen Blato gerichtet ift, fieht man aus dem Schluffe diefes und des 7. Kapitels. ©. 137. 24) Auch hier mußte ih in der Ueberſetzung biefes Beleges aus dem Sprachgebrauche varliren und mit dem Begriffe bes Unbegränzten die Anfchauung verbinten, welche 3. B. in dem Ausdrude „endlofe Schraube“ liegt. Daß ich übrigens abfichtlich bei diefer ganzen Entwidelung das anespovr und, überall wo fonft diefes Wort vorkömmt, es nicht mit. „endlos“ over „unendlidy“ überfeßte, wird mir der Eundige Lefer gerne zugeftehen, zumal ba im Deutihen in Kolge unferer ganzen geiſtigen Kultur bei dem Worte „Unendlih* oder „Unendlichkeit“ immer ein fentimentales Hafchen nach dem Transfcendenten mit unterläuft, womit ber natur: wüchfige „blinde Heide“ Ariftoteles ſich feine Auffaſſung nicht ge trübt noch verrädt hat. — In Betreff des Ringes oder Kreites aber fiche d. Schluß d. 9. Gap. db. VI. Buches u. d. Stelle zur Anm. 33 3. VII. Buche. S. 139. 25) D. 5. um ein Ding als unvollfländig oder nicht⸗ganz zu bezeichnen, muß natürlih ein nothiwendiger Beflands tHeil, und nicht bloß irgend etwas Beliebiges, fehlen. ©. 141. 26) Dem Arifl. ift eben die individuelle Binheit das eigentlich Exiftirende, und dieſe Binheit hindert einerfeits ein Ser fahren des Stoffes in die unbeflimmte Weite des Unbegrängten nad der Richtung eines progreffiven Zunehmens, andrerfeits umfaßt und bändigt fie als Ganzes das Unbegränzte nach der Richtung einer intenfiven Theilung. Diefe Grundanfchauung hängt auch mit dem fogleih Folgenden zufammen. Ebend. 27) Abgeleitete Worte (naewvuua) find dem Arif. jene Bezeichnungen, welche nur durch eine Flexions⸗Sylbe von einem Stammiworte fi unterfheiden, und von diefem in ihrem Begriffe beterminirt find (Cat. 1); fo grammatiſch alfo faßt Ari. das Verhaͤltniß der Zahl zur Einheit! es wirft dieſes wenigftens ein Streifliht auf die eigentlich grammatifche Bebeutung der ariflotelis fhen Kategorien; Ariſtoteles ift eben doch ein Grieche. ©. auch Anm. 49 3. IV. Buche. Ebend. 28) Zunähft muß an diefer ſchwierigen Stelle Jeder mann auffallen, daß während bloß von der Zahl die Rede zu fein Anmerkungen zum HI. Budhe. 493 ſcheint, doc) der in einen Gegenſatz mit ihr gebrachte Begriff ber Größe Hereingezogen wird; es fcheint aber dieß folgenden Grund zu haben: Die individuelle Ginheit iſt die begrifflich intenfive, und ihr gegenüber ſteht das ſtofflich Körperliche, das Ektenfive, als Duelle der Bielheit, fo daß demnach dem Ariftoteles die progreſſive Reihe der Zahlen wirklich aus der Ertenfion der förpertihen Mas terialität, welche ins Unendliche getheilt werden kann, zu fließen icheint, der Art, daß der Menſch gleichlam hiedurch das flete Fort: jenen des Zählens gelernt habe; darum heißt es auch, daß dieſes Zahlen nicht getrennt werben fönne von ber fortgefeßten Theilung, und da dem Arift. die Zeit Nichts if, als die Zahl der Bewegung, fo hängt biemit die (wie wir unten, IV, 14, fehen werden) gewiflers maßen verneinte Frage zufammen, ob es ohne zählende Seele eine Seit gebe. Die individuelle Einheit aber iſt es, durch welche die Vielheit gleihlam eingefchränft und im Zaume gehalten, durch welche fie zur, concreten Totalität (70 ovvolor) geftaltet wird; von ihr, der individuellen Ginheit, aus geht taher die Theilung ihres erten: fiven Beſtandtheiles (der materiellen Größe) ins Unendliche abwärts, und dieſe nämliche fo gewonnene Zahlenreihe auch ift es, mit wel: her wir, infoferne wir fie trennen, auch eben von jenem Eins an in den nun abflracten Zahlen aufwärts weiter zählen; d. h. eben tarum befteht dem Arift. das Unbegrängte bei den Zahlen nur auf: wärts in ben Hinzufeßen, bei den Größen nur abwärts in dem Theilen; zu Ende fommen zu einem fchlechthin actuell Unbegränzten aber fönnen wir in feiner dieſer beiden Richtungen, eben weil tas Unbegrängte das grängens und endlofe if. Der Begriff der Con⸗ tinuität allerdings ift es, welcher diefen beiden Richtungen gleiche mäßig zu Grunde liegt, und am Ende ift diefe Kontinuität wohl feine andere als die des menfichlichen Denkens ſelbſt; aber andrers ſeits fcheint diefe Uebertragung ber Erpanfion des Raumes auf die SIntenfion ber Zeit ebenfo falih, als Hegel's in der Seit „aufges hobener“ Raum. ©. Anm, 43 u. 48 5. IV. 2. ©. 143. 29) Man flieht alfo, daß der Begriff der ertenfiven Größe als der urfprünglichere genommen wird. Ebend. 30) S. Anm. 28 3. I. Bude. Das Unbegränzte alfo ift die nicht eingetretene Actualität (oder der Stillitand dieſer Actualität) in der progreffiven Verwirklichung des finnlich wahrs nehmbaren Gontinuirlichen; das Continuirliche aber als ſolches fällt unter die Kategorie der Quantität. Ebend. 31) Bon den im A. Gap. aufgezählten fünf Motiven für die Exiſtenz des Unbegrängten ift das erfle in dem Bisherigen , durch Bermittelung gefchlichtet, das zweite (da8 mathematifche) fo eben erörtert worden, und es werden nun noch bie übrigen brei furz erledigt. | Ariftoteles. 42 494 Anmerkungen zum 1. Buche. ©. 145. 32) An vielen Stellen ſpricht es Mriftoteles aus, daß das Faktiſche nicht deswegen fei, weil ber Menich es denkt, fondern umgefehrt ber Menſch etwas denkt und begrifflich zu ges falten fucht, weil es faktifch if. Die antike Philoſophie if über- haupt ein idealer Objectivismus, wir heutzutage haben vielleicht nad dem wahren objectiven Idealismus zu freben. Ebend. 33) Man fieht (im Cinklange mit dem oben, Anm. 28, bemerften), wie nahe die fubjectiv intelligiblen Begriffe Zeit, Bewegung und Denken einander gerüdt find im Begenfage gegen die ſchlechthin erpanflve materielle Größe. Anmerkungen zum IV. Buche. ©. 151. 1) Das Wort Bockhirſch (Tpaysiayos) ift bei Arifl. gewöhnliches Beiſpiel für ein Weſen, welches nicht eriftiren kann; die Darftellung bes Bockhirſches in der griechifchen ormamentalen Kunf (auf Bafen, wei! urfprünglich aus dem Orient überfommen) it ſehr Haufg- und hiedurch wohl die faſt ſpruͤchwoͤrtliche Anwen⸗ dung dieſes Wortes erklaͤrlich. ©. 155. 2) ©. Anm. 28 u. 33 3. vor. Buche. — Es if übrigens nicht ohne Abficht gefchehen, daß ich das deutſche Wort „Raum“ nur für * wegen ſeines Zuſammenhanges mit „Ge⸗ raͤumig“ (xweeiv) gebrauchte, für roͤxos aber, welcher der Gegen⸗ ſtand dieſer ganzen Unterſuchung iſt, das Wort „Ort“ wählte, denn für den philoſophiſchen Sprachgebrauch iſt Raum viel zu metaphy⸗ fiich abſtracrt, um den conereten Sinn von zoros namentlich bei befien weientlicher Theilung in Oben, Unten u. f. f. auszudrüden. Ebend. 3) Die Löfung diefer Zenoniſchen Schwierigkeit folgt unten, Gap. 3 gegen Ende; übrigens war bes: Bleaten Zeno Ber benfen noch viel weiter gegen bie @riftenz der Kontinuität und Bes wegung überhaupt gerichtet, wie wir unten, VI, 9, fehen werden. ©. 157. 4) In Betreff des uerainnrıxor, d. h. bes an ber Geſtaltung Theilnehmenden bei Plato fcheint allerdings- zwifchen dem Timäus und den fogenannten ungefchriebenen Lehren defielben (über diefe f. K. Fr. Hermann, Geſch. u. Syft. d. platon. Philof. I, p. 79 ff.) der Unterfchied geweſen zu fein, daß im erfleren unter dem der Thätigfeit der Ideen fich darbietenden bie eigentlich ſtoffliche Materie verftanden ift, in ben letzteren hingegen eben biefer Stoff mehr pytbagoreifirend felbft wieder quantitativ ſymboliſch als ein Gegenſatz⸗Paar von Groß und Klein gefaßt wurde. 42” 496 Anmerkungen zum IV. Bude. ©. 161. 5) 3. B. etwa die Gattung organifches Weſen ift in ber niedreren Gattung (Art) Pflanzen, und dieſer Theil (d. h. das Organifche) der niedreren Gattung kömmt in dem Begriffe derfelben vor. ’ Ebend. 6) Es ift dies doch wohl nur ein Ausdruck des po⸗ litiſchen Bewußtfeins zur Zeit Alexanders überhaupt; follten jedoch diefe Worte etwa ein allgemein verbreiteter Ausſpruch aus ber ſo⸗ genannten Blüthezeit der attiichen Republik fein, fo enthielten fie einen Spott auf die Ginmifhung des Perferfönigs in die national griechiſchen Verhaͤltniſſe. Ebend. 7) Sp tief manche dieſer Auffaſſungsweiſen der Prä⸗ pofltion „In“ auch gehen mögen, namentlich in Bezug auf die Ins bärenz der Gattung in der Art und der Art in der Gattung, fo zeigt biefe ganze iſtinetion doch eigentli nur ein grammatifchs ehetorifches Motiv (f. Anm. 27 z3. TI. B.), denn daß Dinge, wie das logifhe Enthaltenfein der Merkmale im Begriffe oder der Um: fand, daß irgend Verhaͤltniſſe an einer Perſon liegen, nur meta phorifch mit der örtlichen Bedeutung der PBräpofition „In“ etwas zu thun haben, verficht ſich van ſelbſt. Das grammatilch schetos riſche Intereſſe möge man aber ja nicht mit dem Spradjlichen ver wechſeln, denn es kann eine Bhilofophie Sehe wohl die principielle Meberzeugung haben, daß alle menfchliche Auffaflung in_den Worten Kege, ohne deswegen grammatifch zu verfahren. Mie fehr aber dieſe ariftotelifche Stelle weſentlich grammatiſch⸗rhetoriſch fei, erfieht man gerade aus den alten Eommentatoren felbft, welche fich (bef. Aleran- der, de anima, fol. 125) bemühen, dieſes Berzeihniß der Bedeu⸗ tungen bes „In“ zu vervollfländigen, oder es unter die beliebten zehn Kategorien zu bringen. ©. unten Anm. 45, u. d. Schluß d. Ann. 30 5 V. B. ı Anm. 8 3. VII. B. ©. 163. 8) Durch erflärende Hinzufügung diefer Worte „eis ans für Ach“ quchte ich den Sina der in ber gangen Loͤſung ber erhobenen Schwierigkeit (arcogfe) mißlichen Stelle auszudruͤcken; ſchon Die alten Grklärer meinten, Ariſt. habe in diefer Deduction für zwei. verichiebene Dinge das nämliche Beifpiel gebraucht; das fann aber nach ariftoteliicher Gewohnheit nicht fein. Vielmehr ift die Sache nach des Neil. Auffaſſung folgende: an und für fih fann gar Richts (nicht einmal, wie gleich unten folgt, bloß fe nad Vorkommniß) feleft in fi felbit fein, aber die Sprachbezeichnun führt zuweilen eine folge Auffaflung mit ſich (3.3. der weiße Dienfi Scheint doch fel&i in fich felbft weiß zu fein), dieſe beruht aber nur darauf, daß in der Sprache ſehr oft das Ganze nach feinen Theilen benannt wird, auf welche Theile aber die Sache ihrem wahren Ge halte nad) redusirt werden muß, d. 5. wenn man fagt, das Weiße fei in dem ganzen Menfchen als Banzen, fo hat dieß den Sinn, Unmerfungen zum IV. Vuche. 497 daß dabei zuvoͤrderſt und urfprünglich an den Körper oder noch ur⸗ fprünglicher an die Haut gedacht werden müfle. Infoferne aber eine ſolche Auffaflung eben nur im Sprachgebraude (meoonyogLa) liegt, wobei immer die Bezugnahme auf Theile (xara son) vors Ihwebt, müflen wir eben fehalten, daß weder erfahrungsmäßi noch dem Begriffe nah ein Motiv ba fei, etwas an und für Fr als ein ſelbſt in fi ſelbſt Seiendes zu bezeichnen. ©. 167. 9) Diefen Unterfchied swifchen bem GEontinuirlichen (ovveyss) und dem fi) Berührenden (arrouevor) werben wir uns ten, V, 3 u. VI, 1, ausführlicher angegeben finden. „S. 169. 10) D. 5. wenn der Ort als mittlere Ausdehnung zwifchen dem umfaßten und dem umfaflenden Körper von den Aus: dehnungen biefer beiden, und befonders des umfaßten Körpers, ab: hienge, fo müßte beim Platztauſche immer ein ebenſo großer Körper, als der vorige war, in das Gefäß kommen, und es dürfte nicht ges Ihehen, daß auch das naͤchſte befte Körperliche in bas Gefäß fallen ann. Ebend. 11) D. h. wohl, um Plag taufchen zu innen, müffen die Körper fchon als concrete Totalitäten auftreten — denn an dem Orte des erfien Entfiehens kann noch Nichts feinen beftimmten Pla haben, weil eben felbft noch Nichts beftimmtes vorhanden ift — ; dann aber hat auch jeder Theil in und mit feinem Ganzen feinen Ort, welcher der gemeinfame Ort des Ganzen ift, taher von einer eigenen &riftenz des Drtes als Ausdehnung feine Mebe fein fann, ohne dag man in den Widerfpruch verwickelt würde, daß der Ort durch Theilung ebenfo vielfältig, als die unbegrängt theilbare Ausdehnung felbft, fein und dabei doch am ein und bemielben Orte bleiben müßte. . ©. 171. 12) Man vergleihe, was unten Gap. 6 von Expe⸗ rimenten des Anaragoras berichtet wird, wodurch derfelbe die Koͤr⸗ perhaftigkeit der Luft in leeren Schläudhen u. dgl. aufzeigte. Ghend. 13) Daß von dem Uebergehen ber Luft in Wafler, wobei der Ort felbft unverändert der nämliche ift, die Rede fet (und daher das yerzras wohl richtiger woͤrtlich als ein Entftehen und nicht nad der befannten anderen Bedeutung des ylveodaı als ein Sein, genommen wird), fcheint aus dem im Bisherigen öfter vorgefommenen Beilpiele, daß da, wo früher Luft war, jeßt Wafler ift, fowie befonders aus dem Schluffe dieſes Kap. hervorzugehen. (Die alten Gommentatoren, welde meinen, der ganze Sak und Das Beifpiel vom Wafler beziehe fih auf das Univerfum, greifen bier, wie fo oft, gänzlich fehl). Wenn aber fogleich von der Bewegung und dem Oben und Unten die Mede ift, fo ift dies im 2. Rap. ”* 498 Anmerkungen zum IV. Bude. (gegen d. Ende) begründet, wo ſchon gelagt if, daß ber Ort eigents ih an der Bewegung und dem Oben und Unten zu unterfuchen jei. S. 173. 14) S. Anm. 17 3. I. Buche. — Die größere Ber: deutlihung, die ich in den gleich fulgenden Worten bei ber Heber- feßung von oweos durch „Sandhaufen“ beabfichtigte, wird man entfchuldigen, da im Deutfchen bei dem bloßen „Haufen“ die Eon: tinuität der Theile nicht ausgefchloflen wäre. Ebend. - 15) Es Tcheint dies in Widerfpruch zu ſtehen mit dem im vor. Rap. Gefagten, daß der Entſtehungsort der Blemente (ſ. Anm. 11) ein Theil jenes Ortes fei, welcher der Drt des ganzen Himmelsgebäudes ift; denn dort fcheint dem Himmel doch ein Ort zugeſprochen zu werden, hier aber heißt es, derfelbe fei nicht an einem Drte; jedoch gleich in den folgenden. Worten lefen wir, daß allerdings nicht der Himmel felbft, fondern deſſen äußerfte ruhende, für die Dinge aber als beiwegend wirkende, Graͤnze der Ort ſei; und in diefem Sinne vereinigen fich beide Stellen. Was das Citat aus Früherem (II, 5 u. 6) betrifft, fo ift weder dort noch fonft irgendwo genau mit denfelben Worten das bier Gitirte gefagt, aus dem Sinne von TI, 5 g. E. u. 6 geht aber unzweifelhaft hervor, daß der Himmel als Ganzes nicht in einem Orte fei. Ebend. 16) Man fieht, daß hier der Aether völlig die Stelle des Feuers einninnmt, da die Stufenleiter der Elemente zu dem je umfaflenderen angegeben, ter Aether aber noch dem Himmel unters geordnet, — nicht gleichgeftellt — wird; jene Stellen bei Arif. nämlich, welche zu der fpäteren mißbräuchlihen Auffaflung des Ae⸗ ther8 als fünften Elementes (quinta essentia, Quinteflenz) Veran⸗ laſſung gaben, identiflciren denjelben mehr mit dem Himmel felbft; fo 3. B. wenn der Aether als ein gegenfablofes und unveränders lihes Weſen oder als ein Göttlicheres im Gebiete des Materiellen bezeichnet wird (f. 3. B. d. coel. I, 2—4, Meteor. I, 3, u. bei. d. gener. an. Il, 3). Dennoch aber ift der Aether dem euer ganz nahe verwandt, infoferne dieſem bie raſcheſte entichiebenfte Bewegung fowie die Licht-Erfcheinung einwohnt, und in demjenigen, was dem nn das himmliſche Feuer if, treffen Aether und Feuer faſt völlig zufammen. S. 177. 17) Natürlich iſt Hier nicht das von Ktefibios unter Btolemäus Phyſkon erfundene Waflersihrwerf (weodoysor vdgav- Aıxov), deſſen Räter bucch den Wall des Waflere bewegt wurden, gemeint, fonbern die befonders bei Gericht übliche Waſſeruhr, welche ein bronzenes Gefäß war, aus dem das Wafler ſich in einer bes Rimmten Seit durch Heine auf dem Boden angebrachte Deffnungen entleerte. Anmerkungen zum IV. Bude. 499 ©. 179. 18) Nach Stob. Ecl. ph. p. 308 u. 448 fcheint bes fonders Ekphantos unter den Pythagoreerın derjenige geweien zu fein, welcher eine ſolche Auffaſſung des Leeren weiter ausführte; jener „unbegränzte Hauch“ erinnert fa an Orientalifhes, beſon⸗ ders an das von Adsatma bei den Indern vorkommende; übrigens fheint auch bei den gnomonifhen Zahlen (f. Anm. 12 3. II. B ber Zwiſchenraum zwiſchen je zwei entſtehenden Quadraten, fowie die Intervalle in der Muſik ala Leeres bezeichnet worden zu fein. ©. 181. 19) D. 5. infoferne Meliſſos die Bewegung no nit in ihren weientlihen Arten (über dieſelben f. d. Schluß d. Anm. 11 3. I. 3.) unterfchieden hatte, bemerkte er nicht, daß feine Argumentation, welche vom Nichtſein des Leeren auf das Nichtſein der Bewegung fchloß (f. im vor. Cap.), unvollftändig fei, da ja 3. B. die qualitative Aenderung auch ohne Dafein eines Leeren vor fih gehen Fann. ©. 183. 20) D. 5. das fchlechtbin Leere hebt nach bes Ariſt. Anficht jeden Unterfchied oder jede Abtheilung innerhalb feiner felbft auf, und e8 ließe fich daher bei einem in ein Leeres gelegten Körper nicht irgend ein Theil des Leeren bezeichnen, tin welcen hinein er fi) bewegte, aljo müßte ee am Ende ſich zugleich nach allen Rich: tungen in das ganze unterfchiebelofe Leere hinein bewegen. ©. 185. 21) Diefe letztere Bemerkung fchließt fih wohl nur daran an, daß bei der Annahme einer Criſtenz des Leeren daſſelbe als Drt bezeichnet werden muß, und e6 folgt nun die längere Haupts Argumentation, daß die Annahme eines Leeren nicht nur nicht noth⸗ wendig zur Erklärung der Bewegung fei, fondern ſogar geradezu die Bewegung aufhebe. — Uebrigens fcheint in Diefem ganzen Abs ſchnitte manche Verwirrung des Textes in der Reihenfolge der Gründe zu berrfchen. Ehen. 22) Su Blato im Phädo p. 109 A. S. 187. 23) Bine ausführlichere Loͤſung der Schwierigkeit in Betreff der geichleuderten Körper f. unten VII, 10. S. 189. 24) Jedermann fieht bier auf den erſten Blick, wie Subtraction und Divifion, oder hier fog. arithmetiiches und geo⸗ metriſches Verhaͤltniß mit einander verwirrt fein; f. Anm. 21 } U. B.; denn während es multiplicativ ganz richtig if, Daß zwi⸗ ihen Null und einer beliebigen Zahl Fein Berhältnißs&rponent aifie (5 — ®), fo iſt es undrerfeits völlig additiv genoms men, wenn gejagt wirb, 3 werte von 4 um 1 übertroffen, und dann ift ja auch der arithmetifche Verhaältniß⸗Crponent zwifchen 4 500 Anmerkungen zum IV. Buche. und O0 eben 4; doppelfinnig für ein aritimetifches und ein geome⸗ triſches Berhältniß ift aber auch der Sab, daß das Größere in den BerhältmißsGrponent und das Kleinere fih „theilen“ (deauspeicdas) laſſen muͤſſe. Schief ift auch die Gleichſtellung des Verhältniſſes zwiſchen Linie und Punkt mit dem Verhaͤltniſſe zwiſchen Zahl und Null, denn wenn auch Jemand behaupten will, daß die Linie aus Punkten beftehe, er fie alfo als discrete Größe flatt als continuir- lihe behandelt, fo wird doch Niemand fagen, die Zahl n beftehe als discrete Größe aus Nullen, fondern doch wohl nur aus Ginfen; Hingegen wieder diviforifh wenn Semand die Zahl n fortgefegt zer⸗ legt und fo auf unendlich Heine Brüche als Beftandtheile gelangt, dann eigentlich exit thut er daflelbe wie Jener, welcher bie Linie aus Punkten beftehen läßt. Richtig ift bei der ariftoteliihen Ans gabe nur, daß die Linie ebenfowenig aus Punkten als eine Zahl aus Nullen beftehe. ©. 191. 25) Wir fragen füglih, warum dies eine Unmög: lichkeit fein folle; der ariftoteliihen Anficht fcheint hiebei gleichſam eine Antipathie gegen jede abſolute Unterfihiebslofigkeit im Bereiche des Natürlihen zu Grunde zu liegen, vermöge welcher er auch die Graͤnzpunkte, wo das Sinnliche gerade aufhört, ſcheut; unfere Phyſik hingegen gibt uns in Betreff des wirklichen fog. horror vacui Mittel an bie Hand, um aus abprorimativen Grperimenten mit Sicherheit auch auf die äußerfle Graͤnze felbft zu fchließen. ©. 193. 26) Der Sinn biefer Beweisführung ift: da im Leeren kein Körper ift, welcher ausweichen koͤnnte, 5 müßte beim Hineinlegen eines Körpers in das Leere der ftereometrifche Inhalt des leeren Raumes in den hineingelegten Körper gleichſam eindrins gen, nun habe aber jener Körper auch einen fereometrifchen Inhalt, welcher abgeſehen von allen qualitativen Beflimmungen des Körpers fich gleichbleibe und eben jenen flereomettiih ihm gleichen leeren Raum einnehme, fo daß zwei, und auf gleiche Weife auch mehrere, ftereometrifche Inhalte in Binem Orte wären. Ebend. 27) D. h. die Annahme eines leeren Raumes neben den flereometrifchen Berhältnifien des Körpers wäre nur dann Feine unnöthige Verdoppelung, wenn jene Berhältniffe durch Ortsveräns derung alterirt würden, alſo eine Wirkung bes Ortes als ſolchen erfichtlih wäre. Ebend. 28) Diefe verdaͤchtige Stelle (f. d. Anm. unter dem griech. Terte) mußte ich nach der bloß vermuthlichen Berbefferung bes Textes überlegen. Cine pafiendere Stelle hätten dieſe ziemlich Nichts-fagenden Worte jedenfalls oben, wo von den Experimenten bes Anaragoras die Rede war. Uebrigens erinnern fie an ben platonifchen Phaͤdo, wo (p. 109 C) auch geſagt wird, baß bie Anmerkungen zum IV. Buche. 501 Bewohner des Meeres das Wafler für den eigentlihen Simmel balten würden, wie wir Menichen dies von der Luft glauben. Die Bezeichnung aber, daß alle Wahrnehmung auf einem Urtheile be- ruhe, iſt aͤcht ariſtoteliſch. ©. 195. 29) Ein nicht weiter bekannter Name, Ebend. 30) D. h. durch die Annahme einer Bewegung des Leeren erhält diefes ſchon gleichſam die Geltung eines Körperhaften, und e8 müßte alfo der Drt, an welchen hin das Leere fich bewegen follte, vorerft kein Leeres enthalten dürfen, damit das hineinkom⸗ mente Leere Plab finde. S. 199. 31) Ariftoteles alfo ftellt auch der Annahme eines Leeren fein hoͤchſtes Princip, das des Ueberganges von Potenz zum Actus entgegen, indem er für alle Bewegung jeder Art eine vors bergehende reale Möglichkeit und aus dieſer eine fchlechthin conti- nuirlihe Entwickelung anerkennt, wobei das in der Botenz fchon gorliegende Weſen, 3. B. der Kreislinie oder der Wärme, verwirfs licht und bewahrt wird, fo daß bdiefem gegenüber die Annahme eines Leeren gleichfam einen Riß in der Kontinuität der Entwicke⸗ fung begründete und ein ſprungweiſes luͤckenhaftes Kortfchreiten zur Folge Hätte. ' Ebend. 32) Was in Folge ber fhulmäßigen Tradition in alter und neuer Zeit von „eroteriihen Schriften” des NAriftoteles gefagt wurde oder wird (die arift. Stellen, wo die &fwragszol Aoyos erwähnt werden, fowie die Meinungen der Bhilologen hierüber f. b. Stahr, Nriftotelia II, p. 239 ff.), Löft fih in foferne in ein Nichts auf, als Ariftoteles unter eroterifchen Unterfuchungen immer nur jene Beiprechumgen verficht, welche nach damaliger Sitte unb Schulbildung über pifantere Themata (4. DB. hoͤchſtes Gut, Gluͤck⸗ feligkeit a. dgl.) aflerwege auch bei gelellfchaftlicher Unterhaltung eführt wurden, und biemit mit der vhetoriichen oder rhetorifche ophiſtiſchen Birtuofität der Griechen zufammenhiengen. dEorsoszol 2oyos find alfo ungefähr Raifonnements, welche ohne ſtreng ſyſte⸗ matifchen Iwed über irgend einen Gegenfland von gebildeten Leu⸗ ten überhaupt —** werden; ſ. auch die Stelle zu Anm. 3 z. VL B. und Anm. 3 3. J. B. Daß wir uns in dieſer Erklärung durch das Geſchwätz eines Cicero (d. fin. V,5 u. ad Att. IV, 16) nicht irre machen Jafien, wird man verzeiblich finden; auch Gellius bat feine Notiz von „eroteriihen Schriften“ des Arifl. nur vom Hörenfagen, — der übrigen Schulmeifterlichkeiten Anderer nicht zu gedenfen. ©. auch Brandis, Geſch. d. Griech.⸗Roͤm. Phil. I. TH. 1. Abth. 1. Hälfte p. 102 ff. _ ©. 201. 33) Nämlih das nur Naͤchſtfolgende (70 Zyekns) ift eben gerade das Gegentheil des Continuirlichen (ro auveyes), 502 Anmerkungen zum IV. Budhe. wie wir unten V, 3 fehen werden; bei dem Gontinuirlichen if im- mer zwiichen zwei angenommenen Punkten noch eine Theilung ins Unbegränzte möglid, bei dem Naͤchſtfolgenden hingegen ift Nichts gleihartiges dazwiichen, alfo die eigentliche-Bontinuität aufgehoben, welche doch der Zeit weientlidy if. Ebend.. 34) D. 5. weder bei der Linie noch bei der Fläche noch beim Körper, da überall, ſelbſt fchon bei der begränzten Linie, eine Begränzung wenigftens nach zwei Seiten bin flattfinden muß. ©. 203. 35) Nämlich in Betreff der Bewegung und des Uns begränzten, wovon im III. Buche. Ebend. 36) Das erflere wohl Plato, das letztere die Py⸗ Ihagoreer. Edend. 37) Bon ber Zeit nämlich ift jeder berausgenommene Teil wieder Zeit, nicht aber fo beim Umlaufe, defien Theil nicht wieder ein Umlauf if; alfo kann die Zeit nicht identifch fein mit dem Umlaufe des Ganzen. Ebend. 38) ©. den Schluß d. Anm. 11 zum I. Bude. ©. 205. 39) Die alten Erflärer bringen dieß mit einer Notiz in Berbindung, daß in Sarbinien die Leichname von neun Kindern des Herakles aus verschiedenen Ehen mit den Töchtern des Theſpios noch völlig unverfault und fchlafenden Menſchen ähnlich bis zur Zeit des Arifloteles fih erhalten Hätten; Andere fagen, daß die Theilnehmer an einem Heroenfeſte in Sardinien einmal zwei Tage lang geichlafen Hätten. Beides wohl nicht richtig, denn von Ge Rorbenen fcheint nicht die Rede zu fein, und der Gebrauch des Präfens zadevdeır iſt ebenfalls zu ‚beachten. Uebrigens fömmt bie Sage von einem Berfchlafen längerer Zeit wie im Germanifchen fo aud im Griechiichen häufig vor, fo 3. B. in der Sage von Epis menides ; auch hängen die Incubations⸗Orakel hiemit zufammen. ©. 207. 40) Der Ausbrud „was ein Ding gerade je einmal it“ (6 nore öv dort 7), welder in ter fogleich ‚folgenden Argus mentation dfters vorkömmt, bezeichnet alles dasjenige, was gerade irgend einmal unter ein beſtimmtes Präpifat fällt, ohne feinem Weſen nach mit demfelben identisch zu fein, daher auch das, was etwas gerade je einmal ift, Direct feinem begrifflichen Sein gegens übergefeßt wird; fo 3. B. ift das Bewegte gerade je einmal ein Stein oder ein andermal Wafler u. ſ. f., obne dag Stein oder Waſſer ihrem Begriffe nach ein Bewegtes wären. So ift bier das rüber und Später gerade je einmal Bewegung, nämlidy dann, wenn es in ber Gegenwart erlebt oder durch Denkbewegung repros Anmerkungen zum IV. Buche. 503 dueirt wird, feinem Weſen nad kann es auch ein ruhendes Früher und Später geben ; ebenfo in Bezug auf das Sept find alle ein- zelnen Augenblide gerade eben für ben. Zeitpunkt, wo fie gegenwaͤr⸗ tig find, ein Jetzt; dem Weſen nad aber it Augenblid und Sept nicht identifch; darum wird (unten) auch gefagt, daß das Seht als der einzelne Augenblid, ber gerade je einmal ein Jetzt fein fann, einheitlich und fich felbft gleich ift, während das Weſen bes Jet darin liegt, im Fluſſe der Zeit zu fein; und ebenſo bleibt der be- wegte Stein als Stein ſich gleich, als bewegtes Weſen aber ändert er fih. Und für Ginheitlichfeit der Bewegung if Ginheitlichkeit bes Bewegten als Bewegten, nicht etwa Ginheitlichkeit des Bewegten als eined Steines und dann wieder ald eines Waſſers oder Thieres u. ſ. f., erforderlich. — Kurz durch das Ganze wird gerade für die Bewegung das begriffliche Weſen ihrer Gontinuität der Diss fretheit der Dinge gegemübergeftellt, welche als vorübergehende Mo: mente eben diejer continuirlichen Bewegung anheimfallen. ©. 211. 41) Weil nämlich eben durch eine foldhe Abtheilung der Dimenfion nad) vor⸗ und rüdmwärts die Kontinuität aufgehoben wird; f. bef. VIII, 8. In der ganzen bisherigen Bewweisführung aber ift als Hauptmotiv das erfihtlih, daß das räumlich- Bewegt⸗ werdende als ein concret Individuelles jeder übrigen Art der Bes wegung zu Grunde gelegt wird, indem es zugleich mit der geome⸗ triichen Entfernung der zurüdgelegten Punkte als Maßeinheit dient. So ift einerfeits das unten, VIN, 7 fj., Erwiefene, daß die Raums bewegung bie erfte if, und von der Raumbewegung wieder bie Kreisbewegung bie Maßeinheit if, Hier ſchon flillfchweigend voraus: gefegt, und andrerſeits rent man, daß an der Zeit bloß die Bewe⸗ gung als objectiv bleibt; |. Anm. 48, ©. 213. 42) Sowie überhaupt in dieſem Gapitel die vorher erhobenen Schwierigkeiten gelöft werden follen, fo dient auch dieſe erfte Bemerkung dazu, dem Begriffe der Zeit, während biefelbe ale Zahl bezeichnet wird, die Gontinuität zu retten, welche eigentlich der arithmetifchen Zahlenreihe gebriht; darum wird zwifchen arithe metifher und geometrifher Zahl unterfchieden (f. Anm. 28- zum II. 3.) und bei letzterer die Theilbarfeit ins Unendliche, d. h. bie Gontinuität fefgehalten, um ber Anftcht vorzubeugen, daß mit dem arithmetifch genommenen Eins oder Zwei der Fleinfte mögliche Zeit: tbeil bezeichnet fei. Das Schwanfen zwilchen Gins und Zwei als fleinfter Zahl darf nicht auffallen, da mit Eins der Anfang ber natürlichen Zahlenreihe gegeben ift, Zwei Hingegen die erſte Durch Wiederholung des Eins entflandene eigentliche Anzahl if. ©. 217. 43) Auffallend kann biefe überwiegend negative Faſſung der Beit und der Bewegung fcheinen; jedoch fie flimmt wefentlih mit dem antiten Standpunkte überein, für welchen das 504 Anmerkungen zum IV. Buche. materiell Reale des Stoffes ale das Bofltire galt, fo daß die dem Spealen verwandtere Bewegung und Zeit als Negation deflelben erfcheint; f. übrigens den Schluß des folg. Gap. ©. 219. 44) Beil namlih, wie oben bemerkt wurde, das immer Seiende als ſolches nicht in einer Zeit iſt; wohl aber find Bewegung und Zeit immerwährenp, f. VIII, 1. ©. 223. 45) Diefer ganze Abichnitt zeigt wieder deutlich das rhetoriſch⸗ grammatiſche Interefie, welches in die phyſikaliſch⸗philoſo⸗ phifchen Unterfuchungen fih einfchleicht (f. Anm. 7 z. diefem B. u. Anm. 27 z. IL B); es iſt immer die Sucht, zu fchematifiren, wobei, wie auch hier, VBollftändigfeit doc faum angeftrebt noch aud erreicht wird. In gleicher Weile, nur viel duͤmmer, verführen die Schulmeifter des fpäteren Alterthumes bei Abfaflung der Lerifa, unter welchen 3. B. das des Bollur. einen faum glaublichen Höhe punkt von Stupibität erreicht, aber auch dort werden fcheinbar ver wandte Begriffe oder Dinge in Rubriken zufammengeftelt. Dan denke an die ſogenannte Poflprädicamente bei den Kategorien. Etwas ungehörig iſt es doc auch bier, das „Plöplich“, welches ein ebenfo relativer als piychologifchsfubjectiver Begriff if, mit objecti⸗ ven ZeitsKategorien zulammenzumerfen. ©. 225. 46) Gewöhnlich wohl bezeichnet das zu Grunte Liegende (To vnoxeduevor) bei Arift. den Stoff, welcher durch bie Beivegung von einem Gegenſatze in einen anderen umfchlägt; an drerſeits jedoch wird auch ausdrüdlich (4. B. Metaph. Z, 3) ber der Bewegung vorfchwebende Zweck, welcher in der Form verwirk⸗ licht wird, ale das „letzte zu Grunde Liegende (To Zayaror vno- xelusvov) begeichnet (ein ifnticher Gebrauch dieſes Wortes ift auch Anal. post. ll, 3), und biefe hier einzig mögliche Bedeutung fuchte ih auch umfchreibend in ber Ueberfeßung auszudrüden. Ebend. 47) ©. Anm. 15 3. diefem 2. ©. 227. 48) ©. oben Anm. 40. Alſo das eigentliche Sein der Zeit ihrem Begriffe nach fällt weg, wenn es keine fie zählende Seele gibt, und es bleibt nur dasjenige, was je nach Umſtaͤnden auch Zeit fein kann, feinem Wefen nach aber nicht Zeit if, nämlich die Bewegung, melde wohl das Früher und Später, aber ald ein Ungezaͤhlies enthält; fo daß hiemit die Zeit völlig ſubjectiv gefaßt il. Nur muß hiebei der Zwieſpalt auffallen, in welchem fich Die eriten Prineipien bes Syſtemes bewegen, denn es ift doch wohl ebenfo auch der Begriff eines Dinges als Begriff von der den Ber griff bildenden Seele abhängig; und warum nun foll ed dort ein „Grgreifen“ einer objectiven Wefenheit fein, bier aber die Zeit außer dem fie zählenden Subjecte gar nicht eriftiren? Als obfectiv j x um. 0 e.-_ nn wen un u — - Anmerkungen zum IV. Buche. 505 bleibt bier die phyfifalifche Bewegung, dort hingegen if die Bewe⸗ gung br Siweekbenriffes intelligibel und zugleich obfetiv. ©. auch m. 3. 1.8. ©. 231. 49) D. 5. die fog. differentia specifica muß in dem Weſen und Begriffe der Unterart ſelbſt begründet fein, um bie reale Möglichkeit dazu darzubieten, daß man von einem Identiſch⸗Sein oder Berichiedens Sein fprechen Eönne. Mlierbings wiederholt fich diefe Operation auf der ganzen Stufenleiter von Battung zu Arten immer wieder, und es könnte auch hier gefagt werden, daß die Form (70 oynua) nicht die naͤmliche fei, weil fie bald rund bald edig u. dal. fein fann, wobei dann 3. DB. mathematiſches Weſen als bie höhere mit ſich identifhe Battung genommen werden müßte, welche in Zahlen und Figuren als Arten zerflele. — Daß «6 übrigens mit der Auffaflung des Weiens der Zahlen fchlimm ſtehe, wenn man diefelben mit realen Gattungsmerfmalen oder überhaupt den Prädis Taten gleichflellt, verfteht Fri von ſelbſt; denn das, daß mehrere Dinge zehn find, Hat doch Hoffentlich eine andere Geltung, als das, daß nehrrre Dinge weiß oder roth u. dgl. find; bie fchiefe Faſſung des Weſens der Praͤdikate liegt auch den fogenannten Kategorien zu Grunde. ©. auch Anm. 27 3. II. B. Ariſtoteles. 43 Anmerkungen zum V. Buche. S. 235. 1) Es ift hier noch das Wort „Bewegtwerden“ in gleihem Sinne mit „Sich verändern” gebraucht, wie in den legten Morten des 10. Cap. des vorigen Buches Arift. felbft diefe Gleich: ſtellung ausgefprochen Hatte; bald aber im nädjften wird „Bewe⸗ gung” im engeren Sinne ausfchließlich für die Zus und Abnahme und die qualitative Aenderung und die Raumbewegung gebraucht, während dann „Beränderung“ ſowohl diefe drei als auch noch das Entftehen und Bergehen umfaßt. In jenem allgemeineren Sinne des Wortes „Bewegung“ heißt es hier noch, daß dasjenige, was einmal urfprünglih Bewegung in fi hat, in feinem allgemeinen Weſen an und für fih ein Dewegbares ift, mag es nach Tpecieller Griheinungsweife diefer allgemeinen Bewegung, unter welche Art oder Unterart der Bewegung fallen, als es wolle. ©. 237. 2) An anderen Orten (unten Gap. 4 und VI, 4 u. VII, 8) verfteht Arift. unter jenem, in welchem die Bewegung vor fi geht (dv ©), nicht die Zeit, fondern eben das Gebiet, auf wels chem bie Beränderung ftattfindet (3. B. Zuftand, Form, Ort), alfo dasjenige, was bie hier genannten beiden Momente desjenigen, aus welchem, und desjenigen, in welches (dad 2 ov und das eis 0) vereinigt; dort dann wird die Zeit dur das Wort „Wann“ oder dgl. ausgedrüdt. Kurz alle betreffenden Stellen ftimmen bei man: cher Berfihiebenheit des Sprachausprudes darin überein, daß bei der Bewegung Folgendes unterfchieden wird: Bewegendes, Beweg⸗ tes, Gebiet der Beränderung (hiebei wieder doppelt der anfänalide Zuſtand oder Ort und der endzwedlich erreichte Zuftand oder Drt), und dann noch die Zeit. Ebend. 3) D. 5. in Bezug auf einen Theil, welcher ja eben ein zu tem Dinge gehörendes Anderes hieß. Anmerkungen zum V. Buche. 507 ©. 239. 4) Das erflere nämlich ift bie Bewegung im engern Sinne des Wortes, das legtere hingegen das Entſtehen und ers gehen. Das arrıparızav (Berhältniß des Widerfpruches zwifchen Affirmation — zaragasıs — und Negation — arıiyasıs —) und das dvarrlovy (vealer Gegenſatz) fallen beide unter das avrıze/ue- vor (das Degenübreliegende), was in der formalen Logik, bloß auf die fog. Denkform beichränft, fo ausgebrüdt wird, daß das oppo- situm entweder contradictorie oppositum ober contrarie oppositum ifl. Ebend. 5) 3. B. bei dem continuirlichen Uebergange von Warm zu Kalt flogen auf jedem Punfte die beiden Extreme zuſam⸗ men, und eben die Continuität des Verlaufes macht hiemit den Zwiſchenzuſtand gleichſam zur höheren Binheit der Gegenſaͤtze; den gleichen Sinn hat für die arifl. Ethik die richtige Mitte, da aud bort in ihr die begrifflihe Einheit der Extreme liegt. Ebend. 6) Völlig bediend konnte diefe etymologifche Begrüns dung nicht überfegt werden, da es im Deutichen fein ven nötigen Sinn enthaltende Wort gibt, welches mil der Bräpofition „Rah“ zufammengefegt wäre, fowie zeraßoln aus zera und Ballw; hins gegen ber Begriff des „Anderes“ bleibt etymologiſch bei „Veräns erung.” ©. 241. 7) Infoferne gerade durch diefe Beweisführung unter den brei möglichen Arten der „Beränderung * das Entftehen und Bergehen ald die einen zwei möglichen Arten tem Begriffe ber „Bervegung” als dritter. Art (welche ſelbſt dann in die drei Unter⸗ arten der Zu⸗ und Abnahme, der qualitativen Aenderung, und ber NRaumbewegung zerfällt; |. alabald unten) gegenübergeflellt wird, fo ift von bier an „Bewegung“ und „Bewegtwerden“ in eben dies fem engeren Sinne (nämlid als Veränderung mit Ausfchluß des Entfiehens und Vergehens) zu faflen. — Was die mehreren Bedeus tungen des Nichtfeienden betrifft, fo unterfcheidet Arifl. an anderen Stellen (Metaph. 4, 2, E, 2, bei. N, 2 und vor allen ®, 10) mit Beftimmtheit drei Bedeutungen: erſtens das Nichtfeiende als ein eben bloß noch potenziell, noch nicht aber actuell, Seienbes ; zweitens, das durch eine Verbindung des Wortes „nicht“ mit den verfchiedenen Prädifaten Nusgedrüdte, z. B. nicht weiß, nicht zwei⸗ ellig; drittens das Nichtfeiende als das factifch fchlechthin Unwahre. Pon. diefen drei Bedeutungen nun ift hier die erfte deutlich genug bezeichnet, und daß die dritte unter dem „nach Verbindung und Trennung Nichtfeienden” gemeint ift, erhellt eben aus Metaph. ©, 10, wo Wahrheit und Unwahrheit der Behauptung eben von ber factifchen Verbindung oder Trennung des Subjectes und Präpdifates abhängig gemacht und das Nichtfeiende als Unwahres in dem Sinne genommen wird, daß es jemes ifl, was einer factifchen Verbindung oder Trennung widerſpricht. Die zweite aber von jenen drei Bebeus 43* 524 Anmerkungen zum VII. Buche. ©. 401. 9) Es ift dies nit im Widerfprucdhe mit tem oben (V, 3 u. VI, 1) über das Gontinuirliche und die Berührung Ber merften, fondern bier ift vorausgeleßt, daß das Kontinuum in unter- fchiedslofer Binheit es ift und daher eben alle Berührung eines Ans deren, fei es gleihartig oder ungleihartig, ausfchließt; bei ſolch unterjchiedslofem Verwachſenſein aber fällt dann die Möglichkeit einer gegenfeitigen Ginwirfung weg; d. h. ein in fih abgeichloflenes Con⸗ tinuum fann nie Feist fh ſelbſt bewegen, weil die Zweiheit des activ Bewegenden und des paifiv Bewegten auftreten können muß, — eine Scheidung, welde wir alsbald (C. 5) felb bei der Bewegung des erften Bewegenden treffen werben, und welche auf das Verhaͤltniß füßet, in das Arifl. den Gott als actun puyya.;zu dem an ihm „hängenden“ Himmelsgebäute feßt. &. 403. 10) SHierüber f. bef. Metaph. G, 1—5 (verworren it Metaph. 4, 12); dort wird. die Potenz zunächft als der Anfang einer Beränderung gefaßt, und in diefem Sinne active und paffive Votenz in ihrer Zufainmengehörigfeit nachgewieſen, dann der Unter fchied des Potenziellen in den vernünftigen und unvernünftigen Weſen hervorgehoben, hierauf der Segri des Potenziellen als des Zulünf⸗ tigen und der der Iogifchen Möglichkeit erörtert, dann das Vorher: eben der Actualität im DBernünftigen gezeigt, und dann noch das otenzielle als das Unbegrängte, als der Zweck, und zulekt beſon⸗ ders als die Hindernißlofigfeit gefaßt; auf, die letztere faͤllt auch hier am unferer Stelle ein Hauptgewiht. - .. j -.&, 405. 11) Natuͤrlich find bie "Barticiyien yerrnoarros, rromoavros u. f. f. nicht mafeulinifch zu üßterfegen, denn einen die Melt im Detail fchaffenden Gott, welcher wie jener im platoniichen Timäus Alles gleichlam mit eigenen Händen bis ins inzelnfte eigens bildet und. an feine Stelle ſetzt, kennt Ariftotels, wie ſich von ſelbſt werfieht, nicht; eine ſolch kindiſche Ausdrucksweiſe kann aud) nur emweder in der Kinderſtufe von Voͤlkern oder bei Leuten vor: fommen, deren Phantafte mit dem Berftande davonläuft; die Phi⸗ Iofophie aber liegt hoffentlich in der verfländigen Form. Ebend. 12) Die Umkehrung der Säke in das Paffivum, von welcher ich in diefem Cap. öfters Gebrauch machte, entfchulbigt fich bei dem’ Gleichflange des Nominatives und Accufatives der neutras Im Formen (welcher Umſtand aud das Verſtändniß bes griechifchen Tertes wirklich ſehr erſchwert) durch die Pilicht, den für richtig er⸗ achteten Sinn ohne die Gefahr der Zweideutigkeit auszudrüden. S. 409. 13) D. h. wenn die erſte Dorausiegung ein Mög. liches enthält, fel es ein logiſch ‚oder factifch Mögliches (darum ift hier auch duvazov abwechſelnd mit drdeyouevor in gleicher Bedeu⸗ tung gebraucht; f. Anm. 14 3. III. &,, fo bleibt bei richtiger Schlußfolgerung im Schlußfage die Möglichkeit ſtehen, diefer kann alfo nichts Unmögliches enthalten; natürlich aber Braucht das Moͤg⸗ r Anmerkungen zum VI. Buche, ©. 281. 1) Wenn nämlich Längenaustehnung und Zeit aus untbeilbaren Punkten beſtaͤnden, deren einer bloß der naͤchſtfolgende bes anderen wäre, fo müßten jene Gontinua wieder in diefe uns theilbaren Punkte getheilt werben fünnen. ©. 283. 2) D. h. es wird fih das Durchwandern felbfi von ber nad dem Durchwandern erfolgten Ankunft unterfcheiden und abfondern laſſen; ſ. Anm. 30 z. VIU. ®. ©. 287. 3) ©. Anm. 32 3. IV. ®. ©. 289. 4) Bon den Gründen, weldge der Bleate Zeno gegen die Eriftenz der Bewegung auffellte, werben wir bald (im 9. ldap.) mehrere fehen; ſ. übrigens bei. audy VI, 8. I ©. 291. 5) D. H. die Graͤnze als Anfangspunkt iſt von vornherein ſchon gegeben, bie Graͤnze aber als Endpunkt liegt darin, daß jedenfalls ein kleinerer Abfchnitt der Zeit es if, in welchem ein bloßer Theil der Größe durchlaufen wird. ©. 293. 6) Nur fcheinbar ift es, daß hier Arifl. das zu Er⸗ mweifende, d. h. die Untheilbarfeit des Jetzt, eben ſchon vorausſetze, fondern es ift nur von der Untheilbarkeit die Rede, welche jeder der zwei Graͤnzpunkte für fi) jedenfalls unbeftritten hat, wenn man fie eben auch als zwei betrachten will. @benfowenig darf nach ben obigen Beflimmungen (V, 3) auffallen, daß das „Naͤchſtfolgend“ faft in gleihem Sinne mit „Gontinuirlih” genommen ift; denn die Möglichkeit, daß zwiſchen ben einander näcdflfolgenden Dingen ein Ding verfchiedener Gattung liegen könne, fällt hier doch von felbR weg, da fchlechthin nur von Seittheilen bie Rede fein kann. 514 Anmerkungen zum VI. Bude. S. 293. 7) Die Theilung nämlich feht das Getheilte in ein Wechſelverhaͤltniß von — und Ganz und hebt hiedurch ein ſchlecht⸗ bin reines Anundfürfichfein auf; übrigens kann dieſer ſonſt bei Arift. nicht mehr vorfommende Ausfpruch nur phyfifalifchzmathema: tifchen, nätürlich nicht logiſch⸗ metaphyfiſchen, Sinn haben, und er betrifft auch da in der That eigentlih nur das wahre Atom ober algebraifch das Null. ’ ©. 299. 8) Dasjenige, in welchem die Bewegung vor fid geht, iſt die jedesmalige Art oder das Gebiet der Bewegung, je nachdem in dem Orte oder in der Form oder in der Quantität oder in der Qualität oder überhaupt in einem Zuſtande etwas ges ändert wird; f. Anm. 23. V. B. Ebend. 9) Wenn Liefer Satz von „man nehme” an nicht als verbächtige Wiederholung des fogleich folgenden faft wörtlich gleich: lautenden Sapes betrachtet werden Toll (was zur Folge hätte, daß auch der bald er folgende wieder aͤhnlich lautende Sag, wel her mit „es ſei nämlih C* beginnt, als unaͤchtes Ginfchiebfel eines Erklaͤrers bezeichnet werden müßte; — ich halte beide für fremde Zuſaͤtze —), fo wäre der einzig mögliche Sinn beffelben für ben Zufammenhang, daß er zur Verdeutlichung deſſen gehöre, daß bei dem Quantitativen bie zheitung eine an und für ſich ſeiende iſt. ©. 301. 10) ©. V, 1 und Anm. 4 3. V. B. Im Betreff des haben “ f. auch den (aͤchten) Schluß des 6. Gap. bes [3 u t8. S. 303. 11) D. 5. nur jenes Erſte, was an und für fih das erfte ifl, nicht etwa darum, weil ein Theil deſſelben oder auch fein höherer Battungsbegriff oder ein Zuftand deſſelben das erfte ifl. ©. 305. 12) Wäre nämlich der erfle Abfchnitt der Veraͤnde⸗ rung ein Untbeilbares, fo wäre er zeitlich ein bloßes Sebt, und ber iD te Abſchnitt müßte als ein ebenſolches untheilbares Sept an hn fi anreihen; dies aber widerfpräche dem (im Anfang des 1. Gap. und im 3. Gap. und IV, 11 und 13) in Betreff tes Sich⸗ anreihens und des Seht bereits Erwielenen. ©. 307. 13) ©. die obige Anm. 11. S. 315. 14) &s ift dies eine allerdings richtige, aber durchaus nicht hieher gehörige Folgerung aus bem isherigen; wenn nämlid fein begränzter Gegenſtand in unbegrängter Zeit bewegt werben kann, fo fann auch ein Ginzelnding nicht unbegränzt immerfort entfichen oder vergehen. Hingegen liegt es ganz außerhalb des Zweckes dieſes Abfchnittes, die Kolgerung zu ziehen, da ja hier aus⸗ Anmerkungen zum VI. Buche. 515 fhließli von der Raumbewegung die Rede iſt; auch wählt Ariſt., wenn er derartige Neben = Conjequenzen verfolgt, eine andere Form des Ausdrudes. S. 319. 15) ©. Anm, 30 3. V. B. Ebend. 16) ©. die obige Anm. 11. ©. 321. 17) Die hier folgende etwas verwidelte Deduction bat den Zwed zu zeigen, daß das in einer Bewegung ober Beräns derung Begriffene in keinerlei Weife und in keiner Cigenſchaft, — mag es fi qualitativ oder quantitativ oder drtlich verändern — aud nur während des Fleinften denkbaren Beittheilchens feines Ber: aͤnderungs⸗Proceſſes unverändert bleibe, und alfo auch kein Beittheil- hen und fein Theil des Zuftandes ſelbſt während ber Veränderung . abgetrennt und als erfler betrachtet werden koͤnne; denn wie man den Beränderungs:Proceß fo in einzelne Abtheilungen gerlege, werde man dazu geführt, innerhalb derſelben einen Zuſtand zeitweiliger Ruhe und IUnverändertheit des Ganzen anzunehmen, d. h. es werde biedurch eben der Begriff der continuirlichen Bewegung aufgehoben und die einzelnen Beitabfchnitte, innerhalb welcher dann Ruhe wäre, irrthümlich als Beſtandtheile der ganzen continuirlichen Seit bes trachtet; das Vorhandenſein irgend einer qualitativen oder quans titativen oder oͤrtlichen Beftimmtheit in den einzelnen Augenblicken fei natürlich nicht zu leugnen, aber nur müfle man fid hüten, die felben als Beftimmtheiten zu nehmen, welde während ber einzel: nen Augenblide ruhten; denn funft vernihte man eben ben Begriff ber Bewegung. Darum denn nun ſchließt fih an diefe Bemerkung in dem fogleih Folgenden ganz enge die Kritik jener Beweife an, welche der Gleate Zeno gegen die Briftenz der Bewegung gekehrt hatte (f. oben Gap. 2 und aud VII, 8); denn allen jenen fophis ftifchen Beweifen Zeno's liegt der Hauptfehler zu Grunde, daß er eben bie Gontinuität der Bewegung umd der Zeit vernichtete. ©. 323. 18) Diefe Beweisführung des Beno fcheint vollfäns diger folgende geweſen zu fein: Wenn Etwas von Augenblid zu Augenblid ſich gleihmäßig verhält, fo Tann es nur entweder in fteter Ruhe oder im fleter Bewegung fein; nun aber verhält fi ein in erbegung eben begriffener Körper, wie 3. B. ein abgeichof- fener Pfeil, gewiß darin ſtets gleichmäßig, daß er immer in einem Sept fei; während eines einzelnen Seht aber, weldyes keine Aus: behnung bat, ift feine Beit dazu, daß der Pfeil fih beivege (diefen Unterfag übergeht Arift. als rn gleichmäßig verhält fidh aber der Pfeil in allen einzelnen Jeßt, allo, wenn er in Ginem fih nicht bewegt, bewegt er fi in gar feinem, alſo fleht ev. Es liegt biefer fophiftifchen Vernichtung des Begriffes der Continuität theils eine gewifle Schärfe des diſtinetiven Berftandes zu Grunde, 516 Anmertungen zum VL Bude. theils aber aud tie tem griechiſchen Rationsldparafter eigenthüm⸗ lie lindiſch impertimente Zunerficht auf xheterifche Geltentmachung einer jeten Gaprice. Die ſchulmaͤßige Tratition hat damm alle ſolche Ginfälle für gar große Merkwürbigfeiten gehalten. ©. 323. 19) Zeno trüdte es fo aus, ine vorausgegangen ehilsteöt: von IE TGnclfüfigen Mailen it eimachelt merken mue. ©. 325. 20) In ber Ecklaͤrung dieſer ganzen böchſt ſchwie⸗ rigen Stelle, deren Text auch ſchon die alten Conmentatoren mit manden Abweichungen vor betten, founte ih nur der Wahr: fheinlidgkeit folgen. Der Grundgedanke if einfach und von Ari. felbR veutlih genug ausgeſprochen, daß nämlich Zens aus dem fyeinbaren Widerſpruche, der fi ergibt, wenn ein und derjelbe nen) zu ngen. biefer Schwierigkeit nur darin, daß Ari. eben nur jenes Stüd ber ganzen Bahn, in weldyem die beiden einander entgegenkommenden Körper ih ſchon ganz nahe find, berückſichtigt, wogegen bei bet ganıen Bahn es nur darauf anfäme, daß ber eine Khryar von det itte ber und der antere vom Ende ber Taufe. Und andrerſeitt läßt fih mit mathematiiher Gewißheit ausſprechen (da das gleich⸗ zeitige Ankommen der Körper an ben Gnden ber Bahn bei geg ner Größe der Körper und der Bahn an Erfüllung mathematilher Bedingungen geknüpft if), daß es ohne tumultuarifche Umgeſtal⸗ tung des Zertes der ganzen Stelle nur zwei irgend zuläffige Gr Härungsweilen derfelben geben kann; entweber nämlich die in dei Ueberfehung ausgedrüdte oder jene, welche ich in meinen Symbolae erit. p. 42 ff. aufſtellte, nad welch Iehterer aber angenommen werben müßte, daß die Bahn ſeibſt der fich entgegenbewegende Koͤr⸗ Anmerkungen zum VI. Buche. 517 per fei, was ich nunmehr, abgefehen von einigen dann nöthigen Aenderungen von Buchſtaben gegen das Ende der Stelle, für uns zuläffig Halte. ©. 331. 21) D. 5. wenn die Annahme der Theilbarkeit der Zeit feftfteht, und 3. B. das Ding A in der Zeit C bewegt wird, fo ift C jedenfalls theilbar, und zwar, wenn in der Seit C, in welder ein Quantum wie A bewegt werden kann, auch das theils bare B bewegt wird, fo wird es. von ber Bewegungszeit bes A, nämlid von C, Theile geben, welche um jebweben beliebigen Theil des B fleiner find, als das ganze C. Shend. 22) S. Anm. 43. V. B. ©. 333. 23) Ginige verfhiedene Bedeutungen des Unmögli: ‘hen werden Metaph. A, 12 (vol. auch d. coel. I, 11) namhaft ges macht; Hauptunterſcheidungen And das abfolut Unmoͤgliche, d. 5. jenes, von welchem nie eine Rede fein kann, und das unter Borauss jekung einer Dealpoteng in eoneretem Kalle Unmögliche, dann jenes, deſſen Begentheil das Nothwendige ift und jenes, was bloß mit Schwierigkeiten verbunden if. Tiefer gehen die Unterfuchungen über das Potenzielle Metaph. &, 1—5, |. Anm. 10 3. VUIL B. Bol. übrigens auch den Schluß des A. Gap. tes IH. Buches u. d. bortige Anm. 15. Ariſtoteles. 44 ® ‘ Anmerkungen zum VII. Bude. ©. 337. 1) ©. d. Anfang des 1. Bay. des V. B. ©. 339. 2) Diefe Worte find nämlich die Berufung auf den fo eben beifpielsweife von der örtlichen Bewegung geführten Beweis. ©. 343, 3) Die Borausfeßung, auf deren Bedeutung für ben Beweis Arift. fo viel Gewicht legt, beruht naͤmlich darin, daß bei bem Burüdgehen von einer bewegenden Urſache zur anderen ange nommen wurde, daß die je zunädft rüdwärts liegende Bewegung nur entweder gleich groß mit der von ihr erzeugten Bewegung, ober tößer als dieſelbe fin fönne; denn nur daraus ergibt ſich wirk ich eine unbegraͤnzt große Summe aller einzelnen Beivegungen zu: fammen; hingegen wollte man auch die Möglichkeit zulaflen, daß die bewirfende Bewegung Fleiner als bie bewirkte fei, fo würte die Summe aller Bewegungen nicht eine unbegränzt große werben. Arifl. febt voraus, daB die Summe aller Bewegungen entweder a+a+a+raH+ ......... = ©, oder a + (a+m) + (a + 2m) + ...... ( +o.m) = © je, nicht aber daß fie a + 5 4 Er + re Sm fei; die unbegrängte Größe diefer Summe aber ift für den Beweis das Entfcheidende, mögen Lie Körper in ihrer räumlichen Eontinuität als ein Begraͤnz⸗ tes oder als ein Unbegrängtes betrachtet werden. — In Betreff des Möglihen (dvdeyoueror) f. Anm. 14 3. II. B., und in Bezug auf die Möglichkeit einer unbegränzten Bewegung in begränzter Zeit f. den Schluß des vor. Buches. ©. 345. 4) Die Ausdrüde find fiher in technifchem Sinne ber Weberſprache zu verftehen, eben darum aber ber — zu beachten, in welchen ſie Ariſt. ſtellt, da ſonſt in ber nachhomerilchen Anmerkungen zum VII. Bude. 519 Sprahe ora9n (Spatel) und zepx/s (Late) gleichbebeutend als das Werkzeug zum Feſtſchlagen des Fadens genommen werden, wos hingegen wieder in dem metaphorifchen Gebrauche von orasdar und oradnoıs, welcher genau unferem „Berzetteln“ entſpricht, ein Unters fchied in der Bedeutung erfcheint. ©. 349. 5) Was „pafflve Qualitäten” (na9nzızal nrosorn- zes) feien, gibt näheren Auffchluß eine Stelle in Categ. 8, woraus man erficht, daß folde Dualitäten, deren einige beilpielweife auch bier fogleih aenannt werben, darum paifive heißen, weil die Sinne, unter welde fie fallen, durch diefelben paffiv erregt werben (jowie aud Metaph. I, 21 Qualität und Baffivität einander fehr nahe gebracht find), oder auch darum, weil fie felbR auf paſſiver Aufnahme einer Ginwirkung Seruhen, in welchem Sinne bejonders die Farben Dort palfive Qualitäten genannt werden. ©. 351. 6) &. Anm. 27 5.1.92. Ebend. 7) ©. Anm. 9 3.1.8. ©. 353. 8) GEs ift merkwürdig, wie hier und in dem Folgen⸗ den wieder bloß foralih sgrammatıteh argumentirt ift, fo daß der ganze Erfolg des Beweiſes eigentlih nur eine Mectifieirung des Sprachgebrauches ift (f. Anm. 7 2 IV. B. und d. Schluß d. Aum. 30 3. V. B.), abgefehen davon, daß Hier felbft inhaltlich das Bes benfen bleibt, daß die Kormirung und Geſtaltung nur vom menfchs lihstünftlerifchen Bilden gilt (Hingegen f. Ann. 3 zum I. 3. u. ebend. Anm. 6), denn die nah Arifl. Doch gewiß qualitative Aen⸗ derung bes Gefrierens oder Kryftallifirens in den Raturgebilten bringt eine von ihr unteennbare Modification der Geſtaltung mit fi) ; wo hört dann die adlo/woss auf? Ebend. 9) D. 5. eigentliche Relativa in logiſchem und ontos logiſchem Sinne find die aperar (Bortrefflicyleiten oder Tugenden) ſelbſt, als Solche, nicht; ſondern die Realpotenz der Tugend, d. 3 die natürliche Bafls derfelbei, weldhe in dem Material der Triebe berußt, muß notbwendig in einem gewiflen Sichverhalten beftehen ; daher ift dem Arift. auch die Tugend (aosry) in feder Beziehung identifch mit dem beſten Sichverhalten (Beirlorn FEıs). Gbend. 10) Dies ift der Standpunkt der Hippofratifhen Hus moral⸗Pathologie; |. Anm. 4 3. III. B. u. Anm. 29 3. V. B. ©. 355. 11) ©. d. Anf. des 2. Eap. des V. Buches. Ebend. 12) Durch den vollfländigen Nachweis, daß das Sich: verhalten felbf feine qualitative Anderung fe, wohl aber fein 44* 520 Anmerkungen zum VII. Buche. Entſtehen auf einer vorhergegangenen qualitntiven Anderung be ruhe, koͤmmt Ariſt. dazu, nicht bloß von dem koͤrperlichen Verhalten der Geſundheit u. dgl, ſondern auch von dem ber Seele als ſolcher zu ſprechen und biebet die Grundzüge der Ethik zu berühren (etwas auffallend bleibt immer dieſes nicht nothwendig gebotene Herbeizichen eines anderweitigen Gegenftanbes, wenn auch die phyftkalifche Grund: lage der ariftotelifhen Ethik hiedurch Klar in die Augen fpringt) ; das Sichnerhalten der Seele nun ift bedingt durch die Einteilung der Seele, welche bei dem Menfchen in dem Sinne eine doppelte, nämlich eine finnlich- wahrnehmende und eine denfende, iſt, daß in der erfteren auch die (dritte) mieberfte Stufe des Vegetativen mit enthalten ift; durch das Bereich des finnlih Wahrnehmbaren nun it das Material der auf die Vieleit und das Veraͤnderliche gerichs teten Triebe gegeben, und die Gewöhnung an vernunftgemäß rich⸗ tiges Verhalten derfelben ift die fittliheBVortrefflichkeit (79°7 aeerr); wohingegen das befte Verhalten des denfenden Theiles ber Seele, welcher ſelbſt wieder entweder auf das Beränderliche oder auf das Unvergängliche gerichtet fein kann, beziehungsweile entweder bie Ders: fländigfeit (poornoic) oder die. Weisheit — iſt; vgl. meine Schrift Ueber die dianoetiſchen Tugenden in d. Nikom. Ethik des Ariſt. bei. ©. 10 fi. “ ©. 357. 13) Die etymologiſche Begründung, welche in ben Morten orivas und dntoracde:, ſawie unten in zadloraadas und ersıornuoy liegt, Eonnte in der Aeberiepung nur im Worte „Berftehen“ nachgeahmt werben. Inhaltlich übrigens iſt diele Auffaffung das Hauptmotiv der Polemik ſowohl des Plato als aud des Meifoteles gegen die SenfualsTheorie des Protagoras; Metaph. A, 2 f. u. I 4-6 verglichen mit Plato Theaet. p. 151—178. ©. 359. 14) Um den Begriff des Gleichſchnelleu dreht ſich nämlich die ganze fcharffinnige Entwidiung der erhobenen Schwie⸗ rigfeit im Verlaufe diefes Capitels; nämlid das Gleichſchnell Tann aur non ſolchen Bewegungen präbieirt werden, welche überhaupt commenfurabel find; und um daher zu finden, welche dies feien, wird der Begriff des Gleichſchnellen Schritt vor Schritt dadurch rectifieirt, daß ex immer enger gezogen und darauf hingefuͤhrt wird, daß er die Arwerſchiedenheil der Bewegungen in ſich enthalte; fo wird bier fogleich die weitefte Faſſung jenes Begriffes, wornach bie Bleichichnelligkeit bloß in dem Zeitverbraudye läge, darum verworfen, weil dann Bewegungen, welche det Art nach. verichieden find, wie 3. B. die auf einem Kreisbogen und die auf beffen Sehne (f. Anm. 21 3. V. 3.) commenfurabel fein müßten; und fofort wird ein naͤchſt engexer Begriff des Gleichſchnellen vorgefchlagen, ‚welcher fih aber wieder als zu weit erweift. — In dieſem ganzen Gap. wieder wird man den öfteren Gebrauch von erläuternhen Erweiterungen in ber Ueberſetzung durch das Beduͤxfniß der Verftändlichfeit entſchuldigen. Anmerkungen zum V. Bude. 509 ſchon in ihrem ganzen concreten Beſtande va fein muß, um als Realpetienz dem Geneien vorhergehen zu können. ©. 245. 12) Nämlich falls es ein Entfehen des Gntfiehens Abe, fo müßte es aud ein Bergehen des Entſtehens geben (da edes Ding, welches einer Veränderung unterworfen if, auch der je ihr entiprechenden entgegengejegten Beränderung ausgelegt iſt); nun aber fönnte dieſes Bergeben des Entſtehens weder fogleig am Ans fange eintreten, weil ja da bas Gntftehen ſelbſt erſt im Cutſtehen ift, noch auch am Schluffe, weil da das Entſtehen Ihon fein Ent⸗ ftehen mehr ift, fondern bereits in ein Sein übergegangen iſt; alſo müßte das Bergehen des Gntftehens gerade in den Augenblide flatts finden, in welchem das Entſtehen als ſolches exiſtirt d. h. gerade dann wann das entfiehende Ding eben im Entſtehen begriffen iſt; es würde alfo hiemit alles Cutſtehen gerade in feinem weſentlichen Zeitpunfte vernichtet. ©. 247. 13) D. 5. das Entkehen felbR lann doch nicht Subs firat des Werde: Brocefles fein, ja ſelbſt irgend ein beſtimmter Ents ftehungssProceß, wie ; 3. die Erlernung oder etwa die Erwaͤr⸗ mung, iſt nicht der zu Grunde liegende Stoff eines Entſtehens, ſon⸗ dern ein coneretes Subfirat muß immer zu Grunde liegen, und diefes macht dann auch den Werde⸗Proceß zu einem concret bes flimmten; f. Anm. 41 3. IV. B. CEbend. 14) Es Tann auffallen, dag ſchon im Obigen und aud bier das Verhältnis gar nicht berührt wird, daß z. B. die Raumbewegung und überhaupt jede Veränderung wenigftens Sub» firat einer Zus und Abnahme fein kann, alfo daß es, da Zus und Abnahme eine Species der Bewegung find, in biefem Sinne doch eine Bewegung der Bewegung gibt. ©. 249. 15) ©, d. Anf. d. 5. Gap. d. II. 2. Ebend. 16) ©. Anm. 45 3. IV. 2. S. 351. 17) D. 5. mit Ueberfpringen der mittleren Saite. Es flimmt dieß mit Dem Obigen überein, da auch bier die zwilchen zwei Zeitmomenten liegenden Augenblide nicht objectiv in der Zeit gegeben find, fondern um als ſolche betrachtet werden zu können, an einer Bewegung gemeflen werben müflen. Ebend. 18) 3.3. in einer Straße kann das „nächftfolgende‘ Haus von dem vorhergehenden burdy einen bazwiichen liegenden Garten getrennt fein. S. 263. 19) Infoferne dem Ariſt. der Unterfchieb zwiſchen 510 Anmerkungen zum V. Buche, Sahlens Monate und Punkt darin Liegt, daß die erftere ein Weſen ohne Örtliche Lage (aIeros), der letztere aber eine Monade mit oͤrt⸗ licher Lage (Heros) iſt (Metaph. A, 6 u. M, 8), alfo bei dem unfte erft noch eine weientliche Beſtimmung, welche der Monade eblt, Hinzulommen muß, fo fann die Reihe der Zahlen » Einheiten eine gel ee heißen, bei welcher eben darum auch die aft a peleitetere eftimmung bed Berührens noch nicht vors koͤmmt, während die Punkte, welche begrifflich ſpaͤter find, dieſe Gigenfchaft des Berührens an ſich haben. ©. 253. 20) ©. Anm. 53.1.8. ©. 255. 21) Wenn nämlid bloß das SHingelangen eines Buntes, welcher auf einer Peripherie fi) bewegt oder an ber Pe⸗ ripherie eines fi drehenden Rades fi) befindet, an einen anderen Ort bin berüdfidtigt würde, fo koͤnnte dieß auch durch die Bewe⸗ ung auf der Kreis⸗Sehne oder duch Fortrüden des Rades bewerf: elligt werden, wobei aber das eigenthümliche Weſen des drehenden Dewegung überfehen wäre; |. Anm. 14 3. VI. 2. ©. 257. 22) Nrifloteles ſcheint wohl felbft Anftand zu neh: men, eine durch Wiederholung wiederkehrende Beränderung als mit der vorhergehenden völlig (auch der Zahl nad) Eine zu bezeichnen ; das einzige etwa paflende Beilpiel wäre ein abermaliges Grlernen eines bereitö vergeflenen Sapes, obwohl auch je das Bedenken bliebe, ob nad) dem Vergeſſen abfolut der nämliche Zuſtand einges -treten fei, wie er vor dem erften Griernen beftand; doch dieß hängt auch mit der nun ſogleich folgenden Schwierigkeit zufammen. ©. 259. 23) Diefe ganze ſchwierige, auch dur Schwanfun: gen im Texte mißliche Stelle, bei deren Weberfebung ich manche er: lärende Grweiterung anwenden mußte, hat folgenden Sinn: bie Geſundheit, welche in zwei verfchiedenen Beitabtänitten ohne da: Du agenbe Unterbrehung befteht, unterfcheidet fih von der efundheit, welche mit dazmwifchentretender Unterbrechung in zwei verichiedenen Zeiten befteht, infoferne, als im erſten Kalle es Ein Zuftand if, welcher in einem @inmaligen (wenn auch längeren) actuellen Auftreten erfcheint, im zweiten Halle aber ift es Gin Zus ftand, welcher zweimal actuell auftritt. Will man nun für die Entfheidung der Frage, ob dieß als Eine Bewegung oder als zwei Bewegungen zu betrachten fei, das Gewicht auf die Zweiheit tes aetuellen Auftretens legen, fo folgt hieraus für die Zahl des Zu⸗ Randes gar Nichts, da man wohl aus ber Ginmaligfeit des actu⸗ ellen Auftretens darauf fchließen muß, daß es nur Ein auftretenber Zuſtand war, umgekehrt aber nicht gefchloffen- werden kann; will man. hingegen bas Gewicht auf die Ginszahl des Zuftandes legen und alfo darum die zwei Geſundheits⸗Erſcheinungen ſchlechthin ale Anmerkungen zum V. Buche. 511 Eine und diefelbe bezeichnen, fo müßte ein Ding troß Öfterem Ber: gehen und Wiederentfiehen ein @ines bleiben können. Somit fann bie erhobene Frage nach feiner ber jiei Seiten bin excluſiv beants wortet werben; fonbern bie Löfung liegt auch wohl hier darin, daß eine ſolche Bewegung als potenzielle eine Eine if, in der actuellen Wiederholung aber eine mehrfache wird. Cine nähere Griedigung finden dieſe Bunkte eben d. gener. et corr. ], 3. ©. 259. 24) ©. Anm. 9 z. I. 2. Ebend. 25) Es gab verfchiedene Arten des Fackellaufes; bei der hier von Arifl. gemeinten Art waren die Fadelläufer in Zwis ſchenraͤumen aufgeßellt, und der zuerft Auslaufende fuchte feine Tadel brennend bis zum Nächften zu bringen, welchem ex fie übers gab, diefer dann zum dritten u. f. f. Hiemit flieht wohl Arift. das rin, daß die Fackel von Hand zu Hand wandert, eine jedesmalige Unterbredhung der vollen Continuitaͤt und bezeichnet diefe Bewegung nur als ein Sichanreihen. ©. 261. 26) Woferne nicht zu leſen iſt 7 Yap arwualos evwuclug dsarpern, muß aus dem Sinne der übrigen Stelle in den Begriff des Theilens (diasgeiv) eben diefe Bedeutung eines Zerlegens in ungleihmäßige Theile verlegt werben, denn theilbar (dsargern) ift ja jede Bewegung. S. 265. 27) ©. d. 1. Cap. diefes Buches, def. am Schluffe. ©. 269. 28) Da nämlid bei dem ſchlechthinigen Entftehen fein Zuſtand einer früheren Griftenzart vorausgeht, fo iſt hier der Gegenfag des Exiſtirenden das reine fchlechthinige Nichts, und einerfeitö darf das Beharren im Zuſtande der Griftenz nicht als Ruhe bezeichnet werden, weil das Entſtehen und Vergehen nicht unter ben Begriff der Bewegung fällt, andrerfeits aber iſt auch der Gegenſatz 38 Beharrens in der Griftenz eben wieder jenes reine Nichts und das Beharren in bemielben, oder hoͤchſtens jene Der: änderung, welche aus der beharrlichen Exiſtenz herausführt, d. 5. das Vergehen. S. 271. 29) Duch Hippofrates (f. Iſenſee, Geſch. der Me: dicin, I, p. 57) war die Theorie von den Fritiichen Tagen eigentlich uerft in die Mebdicin eingeführt worden; wenn derſelbe hiebei auch Kr die Therapie höchft wichtige Grundfäge der Indicafion gewann, fo läßt fich doch nicht leugnen, daß ein etwas allzugroßes Gewicht, welches auf Außere, namentlich klimatiſche und fiderifche, Einfluͤſſe gelegt wurde, zuweilen an aftrologifchen Aberglauben ftreift. S. 273. 30) Die Frage if eigentlich, ob das Haltmachen bie Entftehung der Ruhe fei. Da nun das Haltmachen als die An- 512 Anmerkungen zum V. Bude. funft an dem für ein Ding weſentlichen Orte gefaßt wird ober we: nigftens angenommen wird, daß es mit diefer Ankunft immer vers bunden fei, fo ergibt fi, daß ein Körper bei dem Beſtreben, an feinen weientligen Ort zu gelangen, d. 5. in biefem Sinne, bei dem Beftreben, irgendwo Halt zu machen, gegen das Ende hin feine Dewegum befchleunige (wie ver fallende Stein, welcher an feinen Ort, d. 4 nah Unten, zu kommen firebt), wohingegen das wider feine Natur Bewegte feinen Widerſtand immer mehr entgegenfeßt, d. 5. gegen das Ende 8 langſamer ſich bewegt; ſ. jedoch auch Anm. 36 * vo B. aͤre nun bei einem nach Oben bewegten Steine, ſeine dortige Ankunft ein „Halt machen“, ſo muͤßte er nach Oben zu immer ſchneller ſich bewegen, was nicht der Fall iſt; alſo iſt jene Ankunft Fein Haltmachen, und wenn Haltmachen die Ents ſtehung der Ruhe if, fo Hat jener Stein feine Entitehung feiner Ruhe, ruht aber doch, alfo würde er ruhend fein, ohne daß feine Mube entflanden wäre; vgl. auch unten VI, 8. — Man fieht üßris end, wie fehr alle derartigen Löfungen von Schwierigkeiten, wie e in diefem Gap. erfcheinen, der Methode nach ſchon völlig an die Scholaſtik Rreifen; fle dienen mehr einer Bun ihn Schärfung bes Sprachgebrauches, als dem eigentlich naturphilojophifchen Interefle. Ebend. 31) D. 5. wegen der Gontinuität der Bewegung iſt der anfängliche Zuftand mit dem endlich zu erreihenden in untrenns barem Zufammenhange (f. oben Anm. 5), und es würde daher, wenn man die Ruhe als einen Gegenſatz des aus eben dieſer näms lihen Ruhe flattfindenden Ueberganges faflen wollte (denn eine etwa anbere Art der Ruhe fei auch nicht denkbar), fich bie zeitliche Eos eriftenz ber —A— als ſolcher ergeben; darum ſei es richtiger, eine gung als Gegenſatz einer Bewegung zu bezeichnen. Uebri⸗ gen ® J ® Anmerkungen zum VII. Bude. 525 liche nicht immer factiſch verwirklicht zu fein, und infoferne Tann der Schlußſatz wohl Etwas enthalten, was gerade faetiich nid ſchon eingetreten if. So würde auch hier aus der Annahme einer bloß je vorfommenden Bewegung des erſten Bewegenden, d. h. aus der Annabme der Möglichkeit, daß vaflelbe einmal nicht in Bewe⸗ gung iſt, die Möglichkeit folgen, daß einmal alles fonft Bewegtwer⸗ bende ruhe, mag biefer Fall ſchon eingetreten fein oder nicht; mun aber ift eine ſolche Griftenz einer Ruhe nicht bloß factiich nicht dageweſen, fondern nad den Principien der Phyſik eine Unmöglids Zeit, alfo muß jene erfte Annahme falſch fein. ©. 411. 14) Während uns nämlich das bloß paſſiv Bewegte und jenes activ Bewegente, welches felbft erſt paſſiv zu dieſer Actis vität beftimmt wird, erfahrungsmäßig vorliegen, ift der ſchlechthin active Anfang, der wahre aclus purus, ein Transicendentes, auf defien Criſtenz wir wohl mit einem gewiflen vernünftigen Grunde (evlöyws) ſchließen, diefelbe aber nicht mit bindender Nothwendig⸗ feit nachweifen koͤnnen. ©. 413. 15) Das Ruhende (ra nesuour) if natürlich nicht identifch mit dem felbft nicht mehr Bewegten (axivnzor), denn das erſtere fchließt den Zuftand der actuellen Bewegung aus, das letztere aber ſchließt nur jede paſſive Beranlaflung der Bewegung aus, denn in letzter Inftanz ift es ja eben die ſchlechthin reine Activität. ®. 416. 16) 3. B. der Menſch erzeugt einen Menihen; ſ. Anm. 20 3. 1.3. Ueberhaupt vgl. II, 3. Ebend. 17) ©. Anm. 9 3. M. B. ©. 417. 18) Ich glaube fiher, daß Ariſtoteles durch biefe und die fogleih folgenden Worte, mit welchen insgefammt bie alten Gommentatoren eigentlih gar Nichts anzufangen wußten, nur jede rohere coneret vollzogene Theilung des erfien Bewegenden, d. h. des ſelbſt fich ſelbſt Bewegenden, ausichließen will, und er hiemit das hervorhebt, Daß dieſes felbft fich ſelbſt Bewegende in feiner To⸗ talität als folder „die zwei Momente des Bewegens und Bewegts werbens in engfler Durchdrungenheit enthält; im der menichlichen Ausprudsweife liegt allerdings die Gefahr, daß, fowie man von zwei Momenten fpricht, man ſich diefelben auch als geſondert denft; aber eine folche Bweitheilung kann auch nur eine bloß potenzielle fein, ohne daß fle im concreter Vgwirtuchung vorkeat dieß aud ift der Sinn des Schlufles vieles Capitels. Was Arıfl. unter dem ſelbſt ſich ſelbſt Bewegenden verſteht, iſt eben ſchon hier Nichts an⸗ deres, als die Kreisbewegung des Himmelsgebäudes, von welcher noch am Schluffe diefes Buches die Sprache iſt, woſelbſt (c. 10) ausdruͤcklich nachgewiefen wird, daß das die Bewegung defielben urs fprünglid Bewirkende ein Größenlofes und Theilloſes iſt, woran ſich der Anfang des erſten Buches d. Coelo ganz enge durch Den 526 Anmerkungen zum VII. Buche. Beweis anſchließt, daB es auch einen erften Körper geben muß, welcher in jener erſten Bewegung bewegt wird. Und dieſe Kreis: bewegung als erfte bewegende fann man nicht concret in einen achiv bewegenden und einen paffio bewegten Theil abtheilen, und doch enthält fie in ihrer Totalitaͤt beides; denn das ſchlechthin bloß Active iſt die rein geiftige Actualität, der Bott (wovon Metaph. 4, bef. c. 6 u. 7), weldyer aber auch nur dadurch denft, daß er an dem von ihm Gedachten Antheil nimmt (ebend. c. 9), d. h. die ſchlechthinige NActivität lann felb da nicht in der alferfiricteften Reinheit vom menfchlichen Denfen gehalten werben, wenn fie nicht in ein nicht mehr Ausiprechbares umfchlagen foll; und von dieſer Activität des göttlichen Denkens iſt dann_jene Actlvitaͤt pafftv be bindt, weldhe in der Kreisbeiwegung des Himmeldgebäudes auf das Gebiet des Bhyfikalifchen einwirkt; und die ewigen Bewegungen der Himmelsförper (ebend. c. 8) werden dann in der ariftotelifchen Philo: fophie zum menfchlid möglichen Ausdrude des göttlichen Denkens. ©. 421. 19) Die ift eben der Beleg zu voriger Erklaͤrung, denn das erfte Bewegende, von welchem dann zunächft die einzelnen Bewegungen der Himmelskörper bedingt find, Tann nicht actuell coneret getheilt werden, denn fonft erneuert fih nur wieder tie Frage nah dem allererften umfaffenden Bewegenden, weldyes neben und in der Berfchiedenheit feiner Momente doch ein Einheitliches fein muß, alfo nur potenziell als theilbar betrachtet werden fann. Ebend. 20) Ein ſolches Theilloſes, welches bald ift bald nicht ift, if 3. DB. das Jetzt; daß aber diefe wechfelnde Exiſtenz und Nicht: eriftenz ohne Veränderung und ohne Entſtehen oder Vergehen ftatt- findet, liegt darin, daß das Theillofe nicht verändert werden Tann, f. VI, 10. Und wird nun aud eine folche Griftenzweife, welche einem ſchlechthinigen Wechfel von Sein und Nichtfein ausgefebt if, bei Manchem, ja feldft bei manchen beivegenden Urfachen (nach des Ari. Anfiht wohl 3. B. bei den Mondphafen, oder vielleicht auch 4 B. bei Ehbe und Fluth; an PBiychologifches oder etwa die Wil: ensfreiheit denft dabei Arift, ficher nicht) zugegeben, fo muß doch wenigftens @ine bewegende Urfache eine nothwendige ununterbrochene Griftenz haben, da fonft die immertsährende Continuität der Bewe⸗ gung unerflärlich wäre. Dieß ift der Kern der Beweisführung. S. 423, 21) Weil nämlich eben auch ein Theillofes einem ſolchen Wechiel der Eriflenz unterworfen fein Tann; aber auch dieſes Sein und Nichtſein eines Theillofen fowie die Wechieleriftenz einer felbft fich felbft bewegenden Größe foll auf Eine beivegende Urfache zurüdgeführt werben, melde gegen ben Größenbegriff gleichgültig iſt (1. die obigen Anm. 18 u. 19). Ebend. 22) D. h. weder das vergängliche oder wechſelnde Selbſtbewegliche noch die unbeflimmte Vielheit conftanter wirfender Mefachen, welche beliebig Vieles bewirken fünmen (wie 3. B. das y Anmerkungen zum VUIL Bude. 527 Fällen eines Perpendikels im gleichichenklichen Dreiede, woburd bie dritte Seite halbirt wird, und Unzähliges dgl.), fann der Grund der fteten Continuität des Wechfelns von Entfiehen und Vergeben fein, benn dem erfteren gebricht die Ununterbrochenheit der Dauer, dem letzteren die Ginheitlichkeit. ©. 427. 23) ©. d. mot. anim. c. 9 u. 10 und d. incessu anim. c. 12. S. 431. 4) ©. d. Schluß d. Anm. 11 3. J. B. Ebend. 25) Dieſer wichtige phyftologiihe Grundſatz, daß bie Genährung auf einer Gegenfäglichkeit beruft, iſt weiter ausgeführt d. anima II, 4A. ©. 433. 26) Zu den hier im Folgenden berüdfichtigten ver fohiedenen Bedeutungen des Wortes „Erftes“ koͤmmt aus den bes treffenden Stellen Metaph. 1, 11 u. Z, 1 nur noch das der Er fenntniß ndd Frühere. ©. 435. 27) Es ift dieß ein Grundgetanfe ber ariftotelifchen Naturphilofophie, daß die Natur in der ganzen Kette der Natur: produfte ähnlich wie in dem einzelnen einen auffteigenden Gang bie zur höchſt möglichen Stufe der Vollendung verfolge; f. d. part. an. I), 10 u. IV, 5. ©. 437. 28) ©. Anm. 43. V. 8. Ebend. 29) ©. Anm. 10 z. V. B. Ebend. 30) In Betreff der bier und fogleih im Folgenden angebeuteten Bedenken über Gegenſatz ber Ruhe und der Bewegung einerfeitd und zweier entgegengefepter Bewegungen andrerfeits |. V, 6. Uebrigens iſt dieſe Entwidelung hier, daß die Veränderung nicht continuirlich fei, nicht im Widerfpruche mit den oben, VI, 4 u. 5, angegebenen Begründungen über Theilbarkeit jeder Veränderung; denn hier wird eben das Hauptgewicht darauf gelegt, daß innerhalb des continuirlihen Berlaufes einer Veränderung der anfängliche Zuftand von dem fihließlich erreichten eben durch den Zwiſchenzu⸗ fand getrennt fei (f. Anm. 2 3. VI. B.), alfo die Gontinuität, welche hier in exrpliciten ®egenfägen fidy verwirklicht, nicht in reiner Einheitlichfeit beruft, wogegen die immerwährende räumliche Bewegung bes erften Bewegenden eben in continuirlicher Einheit fih vollzieht. ©. 443. 30.) Zum Berfländniffe dieſer Grörterung möge folgende Figur dienen: A B D C 528 Anmerfungen zum VI. Buche. ©. 449. 31) D. 5. die Eontinuität des Werdens fchließt ı dem erreichten endzwedlichen Zuftande ab, und fie bedarf feine ü biefen Werdeproceß noch hinausreichenden, gleichſam leeren, Zeit⸗Ato S. 453. 32) Nämlich ohne gerade auf der naͤmlichen Li vor fi zu geben oder gerade auf Gin und dem nämlichen Krı bogen ſich zu begegnen, wenn auch bie zwei Linien oder bie z Kreisbogen gleich lang find. Eben. 33) ©. d. Schluß des 9. Cap. d. VI. Buches. ©. 455. 34) ©. Anm. 21 3. V. 23. u. Anm. 14 3. VI. Ebend. 35) Vorzüglich Herafleitos und feine Anhänger fi hiemit gemeint; |. übrigens auch Anm. 23.1.8. ©, 459. 36) Diefer Ausipruh, daß jebe geradlinige rt ung. Anfangs fchneller und gegen das Ende langfamer fei, k ch mit den anfcheinend gegentheiligen (V, 6; f. Anm. 30 3. V.? daß die Dinge, z. B. die Jogenannten Glemente, bei dem Beſtreb— an den ihnen en Ort zu gelangen, gegen bad Er zu ihre Bewegung beichleunigen, infoferne vereinbaren, als in je obigen Stelle von Wefenheiten die Rede ift, welche in ihrer Bei gung oder Ruhe ſchon durdy den Organismus des ganzen Himmil gebäudes bedingt find und hiedurch gleichſam einen lebendigen Int begriff in fih haben, welchen zu verwirklichen fie gedrängt fr wohingegen bier nur von der Kraft der Trägheit, welde ein Stoße u. dgl. fi entgegenftellt, in mehr bloß mechaniſchem Sin die Rede iſt. Daß natürlich Beides auf einer fchiefen Aufalu der Geſetze der Dynamik von Seite des Ariſt. beruht (f. Anm. 3. VII B.), if ein anderer, nicht bier zu erörtexnder, Umſtand. Ebend. 37) Es find dieg, wie ſich von felbft verftcht,, Atomifer Leufippos und Demokritos; die im Folgenden erw Annahme einer Serbüinnung und Verdichtung gehört dem Anar nes an (f. Anm. 21 3. I. B.), die Zugrundlegung der Seele Prineip hingegen den Pythagoreern und theilweife dem Plato. ©. 461. 38) ©. d. Anm. 18 u. 19 3. diefem Buche. | S. 467. 39) ©. VI, 2, wo das Stoßen und Ziehen h urfprünglichen räumlichen Grundbemwegungen nachgewieſen 1 n Drud von Ph. Reclam jun. in Leipzig.